ubuntuusers.de

11. September 2008

Wie sehr ich doch Microsoft hasse! Ich kann es nicht verstehen wieso Microsoft nicht immer nach jedem Patchday eine aktuelle i386-Datei zur Verfügung stellt…

So habe ich halt nun das Vergnügen einen Slipstream (schau bei Wikipedia nach!) für unser XP durchzuführen.

Doch wäre es doch langweilig wenn es keine Problem gäbe! Nach dem ich alle Hotfixes, welche bisher nach der Installation des OS automatisch aus einem seperaten Folder installiert wurden, in den i386 Folder integriert habe, und meine VM neu aufsetzen wollte passierte es…

Ein File namens imekr61.ime sei nicht mehr verfügbar… Also habe ich mich auf die Suche gemacht, wer den dieses File gelöscht hat!

Also habe ich alle integrierten Files wieder gelöscht und die Hotfixes wieder in einen seperaten Ordner verschoben, so das die Updates halt nicht mit dem OS sondern erst danach installiert werden. Und oh wunder… alles klappt, keine Fehlermeldungk, nichts! Dirket langweilig -.-

Nach langer suche mit der Windows Suche konnte ich das entsprechende File dann endlich lokalisieren. Einmal in C:\Windows\System32\ und einmal in i386\LANG…

Also mache ich mich auf die Suche nach dem File in meinem Ordner bei welchem die Hotfixes integriert sind… Und tatsächlich! Nein nicht wie alle (und ich eigentlich auch) erwahrten… Das File ist vorhanden und funktioniert einwandfrei…. Meine Depriphase setze ein in Kombination mit Ratlosigkeit…

Nun gut: Ich schliesse daraus, dass irgend ein Update, welches sich nicht slipstreamen (geiles Wort) lässt, auf diese Datei zugreifft und diese dann halt dummerweise korrupt macht… Für mich heisst das, dieses Update finden…

Ich muss sagen diese Ausgangslage hat mich ungeheim motiviert -.-

Nach langer Suche auf Microsoft’s Seite, in Foren und im hintersten Eckchen vom WWW habe ich herausgefunden, dass ein Hotfixes mit der Bezeichung WindowsXP-KB901190-x86-ENU.exe schuld an dem ganzen ist!

Also habe ich wieder alle integrierten Hotfixes gelöscht, dann wieder alle bis auf den obig genannten nochmal integriert.

Die Installation sieht nun wie folgt aus: Es werden alle aktuellen Hotfixes direkt mit direkt mit dem OS installiert bis eben auf diesen einen. Für den habe ich einen seperaten Folder mit einem Script dazu angelegt. Dieser wird erst nach erfolgreicher Installation des OS von dem Script gestartet und installiert. Und man glaubt es kaum… der Fehler ist verschwunden und das Stagen funktioniert wieder einwandfrei…

Was mich betrifft, ich bin genervt, ausgelaugt und am Ende! Man kann seine Arbeitszeit auch so totschlagen…

Da habe ich soviel Gutes über kdenlive gehört und wollte es auch mal probieren. Also schnell über Synaptic installiert → über die Konsole gestartet → Videoformat angegeben → Crash! Folgende Fehlermeldung stand in der Konsole:

  kdenlive: WARNING: //////  RENDER, SET SCENE LIST
  KCrash: Application 'kdenlive' crashing...
  Could not find 'drkonqi' executable.
  KCrash cannot reach kdeinit, launching directly.

Bei der Suche nach einer Lösung fand ich heraus, dass dieses Problem auch bei anderen KDE-Anwendungen auftritt, wie z.B. Amarok oder k9live. Die Lösung für letzteres sah vor, zuerst kdeinit aufzurufen. Davon stand ja auch etwas in der Fehlermeldung? Also nicht lange gegrübelt und kdeinit aufgerufen. Folgende Meldung kam auf der Konsole:

  kbuildsycoca running...
  DCOP Cleaning up dead connections.
  turicon@kappa-desktop:~$

Und das war es auch schon. Danach konnte ich problemlos kdenlive starten!

10. September 2008

Laut Golem sin ab heute die Fedora Updateserver für die Versionen 8 und 9 wieder online. Alle Pakete wurden neu signiert, da im August einem Angreifer gelungen war in diese Server einzudrinen. Es werden den Usern dann Updates angeboten, die die entsprechenden Paketlisten aktualisieren. Weitere Details auf Golem. Viel Spass beim Update

Ich hatte ja hier beschrieben, dass ich mir einen kabellosen Blauzahn-Nager zugelegt habe. Doch was muss ich feststellen. Am Desktop funktioniert die Maus klasse. Am Notebook nur eingeschränkt. Bewegt man die Maus, so fährt der Zeiger auf dem Bildschirm ziemlich irr herum. Also geht’s mal wieder an eine Problemsuche… Dazu erst einmal die Bluetooth-Adresse der Maus herausfinden.

$ hcitool con
Connections:
	> ACL 00:0A:94:C0:84:11 handle 40 state 1 lm MASTER 

Damit kann man dann die Verbindungsqualität auslesen.

$ hcitool lq 00:0A:94:C0:84:11
Link quality: 153

Die Skala reicht von 0 bis 255. Lege ich die Maus direkt auf die Rückseite des Displays, so ist die Verbindung fast bei 255, liegt die Maus jedoch auf der “Arbeitsposition”, so sackt sie auf ~150, was wohl zu wenig ist, um eine brauchbare Verbindung aufrecht zu halten. Selbes gilt für mein BT-Headset, die Verbindungsqualität sackt sofort ab, wenn man sich mehr als 10cm vom Notebook entfernt.

Daher muss ich mal wieder zum Schraubezieher greifen. Um bei einem FSC Lifebook S-6120 Zugriff auf die WLAN Mini-PCI Karte zu erhalten muss man nur eine Schraube (1) entfernen. Dazu noch zwei weitere (2+3) um das LCD-Display mit den Schaltknöpfen entfernen zu können.

Nachdem ich die Tastatur angehoben habe, wurde mir klar, warum die Empfangsqualität von Bluetooth SO mager war. Das Notebook war vor Jahren mal beim Service. Der Servicetechniker hat wohl vergessen den Bluetooth Chipsatz an die Antennen anzuschließen! Ein Ende eines Kabels hängt wild in der Luft.

Wie schließt man nun die Kabel an? Auf forum.fujitsu-siemens.com findet sich die Andeutung einer Lösung. Die Kabel müssen wie folgt

  • Display -> Schwarzes Kabel -> “To right antenna” -> Weißes Kabel -> “Main”
  • Display -> Graues Kabel -> “Aux”

verdrahtet werden.

Danach brummt Bluetooth wie es soll. Die Maus funktioniert auch im Abstand von 2m noch ohne Macken. Fazit: hcitool ist ein sehr praktisches Werkzeug und traue nie einem Servicetechniker. Falls jemand mal vor einem ähnlichen Problem stehen sollte, so hoffe ich dass er das hier findet :)

Ich bin ein Mensch der KDE Apps ungerne unter Gnome laufen lässt. Dabei ist mir der Speicher der mehr verbraucht wird völlig egal, ebenso stehen keine Prinzipien im Vordergrund. Es ist schlicht und ergreifend nur ein einziger kleiner Grund, den vielleicht einige nachvollziehen können und über den so manche nur den Kopf schütteln werden:

KDE, bzw. QT Apps passen einfach optisch nicht in das Gesamtbild des Gnome-Desktops :)

Sicherlich sollten eher Funktionalität den Ausschlag geben ob man ein Programm benutzt oder nicht, aber mich stört die “kaputte” Optik, die ein QT Programm, im sonst sehr einheitlichen Gnome Desktop, so dermaßen, dass ich dann doch lieber auf GTK Pendants zurückgreife.

Programme von denen ich lieber die KDE Alternative verwenden würde sind zum Beispiel kmail und kopete.

Nun gibt es aber endlich DIE Lösung für mich: QGtkStyle!

Die Entwickler von Trolltech haben ein Plugin für QT 4.4 geschrieben, welches es Anwendungen, die mit QT 4 programmiert worden sind, ermöglicht, die GUI mit nativen GTK-Widgets zu rendern. Es wird also nicht ein GTK Theme nachgebildet, sondern das aktuelle GTK Theme benutzt! Dieses Plugin wird auch standardmäßig in QT 4.5 enthalten sein.

Bislang muss man es sich aus den Quellen selber kompilieren. Wie das geht, hier mal in Kurzform als Auszug von trolltech.com:

Compiling:

You will need gtk2-x11-dev packages in addition to Qt 4.4. Provided you have already installed Qt 4.4 and GTK2 correctly, all you should have to do is this:


svn co svn://labs.trolltech.com/svn/styles/gtkstyle

cd gtkstyle/

qmake && make

sudo make install

Um das Plugin zu aktivieren wird in den KDE Systemsettings das Theme “GTK” gewählt.

Nun kann ich endlich meine Lieblings KDE Anwendungen auch unter Gnome benutzen :) Hier mal ein Beispiel von kmail unter Gnome:

Spitze oder? Und nicht von einer GTK Anwendung zu unterscheiden…

Ein Tag voller Stress und dummen Fragen… Auch Tag der offenen Türe genannt! Von morgen früh bis abens späht nur dumme Fragen, gelangweilte Gesichter und unmotivierte pupertierende Kinder…

.

Naja Augen zu und durch, obwohl ich mich ehrlich frage wieso ich mir das überhaupt antue!!! Alle habe ich gefragt ob sie nun eine Lehre als Informatiker in Erwähgung ziehen würden. Die Antwort viel immer gleich aus: Nein. Einfach vier sinnlos verschwendete Stunden…

Submited by my iphone (=

9. September 2008

Wer kennt das nicht… Im IRC, MSN, SMS und eMails trift man nur noch auf LOL, THX, KA, *gg* etc…

Für Leute wie mich, welche praktisch damit aufgewachsen sind, ist das “np”, doch für aussenstehende kann das ziemlich schwierig werden, weil diese dann so gut wie kA haben Naja so ist es halt, wir sind die “LoL-GeneRatIoN”

Nun wie komm ich auf dieses Thema… Ein Video auf Youtube hat mich darauf aufmerksam gemacht:

Eigentlich habe ich mir nie gross Gedanken darüber gemacht, doch wenn man sich mal achtet fällt einem erst auf, in wie vielen SMS, Chatgesprächen ein thx, lol, *gg* oder hdl fällt!

Für alle Nicht-Wisser:

  • thx   ->   Danke
  • lol    ->   lachen
  • rofl   ->   starkes lachen
  • *gg* ->   lachen
  • hdl   ->   ha di lieb
  • gg    ->   gahts guet?
  • np    ->   kein problem
  • kA    ->   keine Ahnung
  • ^^    ->   schon wieder lachen
  • wm  ->   was machst du?
  • cy    ->    auf wiedersehen
  • hf    ->    viel spass
  • wb   ->    willkommen zurück
  • re     ->    wieder da
  • vlt    ->    vielleicht
  • atm  ->    im Moment
  • btw  ->    by the way (unterschwelliger Ton)
  • omg ->    Oh mein Gott
  • gn8  ->    Gute Nacht

Ist so das meiste, was ich auch selbst brauche . Wer noch weitere kennt, soll sich melden…

Tags: Web 2.0, Youtube

Verwandte Artikel

Ich durfte von Daniel erfahren, dass der neue MSN Client AMSN bald in der 2. Version erscheinen wird. Und ich muss sagen, was ich bei Youtube gesehen habe, hat mich beeindruckt. Die Grafik ist nun mit EFL und GTK (nicht mehr Qt) um einiges attraktiver geworden.

Hier am bessten das Video zum Anfang:

Wie sich sehen lässt, läuft alles ein wenig flüssiger und schöner ab, nicht wie beim bisherigen Amsn einfach aprubt und gegenstandslos. Mal schauen was daraus wird. Ich würde mich über eine vollendete Version freuen.

Ich habe auf dem Blog von Andreas Demmer ein kleines Howto gefunden, wie man Skype im nativen QT Layout, das bedeutet im Fensterlayout von KDE4 starten kann. Dazu gibt man als Startbefehl einfach folgendes ein: skype —disable-cleanlooks Jetzt sollte Skype in  anderem Gewand starten. Wie man das ganze automatisiert bei einem Neustart hinbekommt, erfart ihr auf dem Blog [...]

Wer kennt sie nicht, die zwei Spiele-Klassiker Heretic und Hexen aus dem Hause Raven Software. Von diesen zwei Ego-Shooter welche auf der Doom-Engine aufbauen gab es schon seit einiger Zeit den Quellcode jedoch unter einer proprietären Lizenz. Diese Woche nun wurden beide Spiele, dank der Lobby-Arbeit der Doom-Community wie die FSS berichtet unter die GPL gesetzt womit legalen Ablegern und Forks nun nichtsmehr im Wege steht.

Link zum Quellcode: http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=238655


Heute ist eine neue Tor-Version 0.2.0.31 erschienen auf welche man dringend updaten sollte denn es werden zwei Bugs gefixt welche die Anonymität gefährden können (komplette Changelog).

Ausserdem ist vor ein paar Tagen noch die neue Vidalia-Version 0.1.9 erschienen welche ebenfalls ein paar Bugs (grösstenteils für Win und Mac) behebt und die Übersetzungen updated (komplette Changelog).

Downloads:
* http://www.torproject.org/dist/tor-0.2.0.31.tar.gz
* http://www.vidalia-project.net/dist/vidalia-0.1.9.tar.gz

8. September 2008

Ich habe immer das Problem gehabt, dass ich neue Alben händisch in die Transfer Queue schieben und dann auf Transfer to Media klicken mußte.
Wenn man im Playlists Menue einen Rechtsklick auf
Smart Playlists->All Collection macht und Synchronize to Media wählt,
spart man sich dieses Leid :)

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Liferea ist ein GTK-basierender Feedreader für freie Betriebssysteme. In den Paketquellen von Ubuntu (Hardy) befindet sich Version 1.4.14 doch da ich dort Probleme mit manchen Feeds hatte wollte ich auf die aktuelle Stable updaten 1.4.19.

Soweit sogut. Beim Konfigurieren hat man die Möglichkeit zwischen verschiedenen HTML-Rendering Engines zu wählen: Gecko, Webkit und GTK2HTML.

Ich versuchte es erst mit Gecko zu installieren, doch dann liess sich Liferea nach der Installation nicht ausführen und zeigte immer einen Fehler mit Xulrunner an. Meine Vermutung: die Version ist zu alt.

Also auf zu Webkit und erstmal libwebkitgtk-dev und libwebkitgtk1d installiert. pkg-config –cflags WebKitGtk zeigt Webkit auch an aber das Configure-Skript findet es trotzdem nicht. Na toll…

Also zur letzten Möglichkeit (ohne dass ich mir Stress machen müsste) und libgtkhtml2-dev installiert. Danach mit ./configure –disable-dbus –disable-nm –disable-xulrunner –disable-gecko –disable-webkit konfiguriert und alles läuft wie am Schnürchen. Mit GTK2HTML halt. Aber das merkt man eigentlich nicht.

Alles funzt imo wie es soll und das ist auch gut so :) Nur mein Problem mit manchen Feeds wenn es um die Benutzung eines Proxys und Tor geht ist immernoch vorhanden.

Das KDE Team hat paralell zur Techbase nun eine User orientierte wiki ähnliche Seite gestart. Die Sprache dort ist englisch. Die Userbase informiert mit einigen Howtos und Programmbeschreibungen den Endanwender. Im Glossar kann man sich Screenshots zu KDE 4.0 und einen Screencast zu KDE 4.1 ansehen. Es sind auch noch LiveCDs mit KDE gelistet die man ausprobieren kann.

Quelle

Ich finde es gut, dass es nun auch Informationen für den Endanwender gibt.
Was denkt ihr ?


Ähem, ja. Wo soll ich anfangen? Eigentlich ist schon alles gesagt, also werde ich das ganz schnell machen: Google hat einen Browser veröffentlicht, genannt Chrome. Natürlich soll er schneller sein als alles andere. Logisch. Wie auch immer, machen wir’s kurz und schmerzhaft: massive Datenschutzprobleme und EULA-Unklarheiten führten zu einem Aufschrei in Klein Bloggersdorf.

Die Retter der Entrechteten, Spreeblick, wollten das arme kleine Startup Google vor den bösen deutschen Bloggern schützen. Die fanden das irgendwie ziemlich lächerlich.

Warum das hier überhaupt steht? Ganz einfach: Google Chrome ist die kompilierte Version von Chromium - feines OpenSource. Im Ikhaya findet man einen ausführlichen Artikel.

Nun sollte eigentlich alles abgedeckt sein. Ein letzter Verweis auf einen Comic bei UserFriendly, dann weiß man wirklich alles, was es zu Chrome zu wissen gibt:

PS: Eine Linux-Version liegt noch nicht vor. Ich als Google-Fanboy bin empört und entrüstet.

PPS: Neuer Browserwar? Ich glaube nicht.

7. September 2008

Ubuntu hat eine sehr gute Eigenschaft, die alle Linux und Open Source Produkte mitbringen, die Fähigkeit von der Community weiterentwickelt zu werden. Darunter zählen auch die Bugs, die ohne die vielen freiwilligen Helfer nie entdeckt und ausgebessert werden könnten.

Damit melde ich mich aus dem sonnigen (und leider verschmutzten) Klassenlager aus Italien zurück. Schon seit längerer Zeit habe ich bemerkt, dass meine USB Webcam mit der US ID 046d:08f6 nicht mehr unter Hardy Heron funktioniert. Nun aber scheint der Bug verbessert zu werden. Hier ist die Seite des Bugs auf Launchpad: https://bugs.launchpad.net/bugs/209901. Ich habe mich dem Problem angeschlossen und beobachtet was so läuft (zum Glück kriegt man E-mail(-/N)otifications). Und man merkt, dass mein Beitrag mit dem iPod Touch verfasst wurde, denn die vielen Fehler stechen einem ins Auge.

Es ist das ewige Problem mit den Webcams und Linux. Es sind keine freien Treiber verfügbar, oder besser gesagt es sind gar keine Treiber verfügbar. Deshalb muss die Community selber Treiber schreiben, und diese sind nicht sehr ausgereift, wie man sehen kann (sollte aber noch kommen!). Aber: Was bei Ubuntu selbstverständlich ist, ist bei Windows ein Traum, ich meine die Leute aus Redmond haben nicht wirklich Zeit an den vielen Vista Bugs zu arbeiten, oder etwa doch?


Wer kennt es nicht: Man erstellt sich eine VBox und die maximale Auflösung beschränkt sich auf 800×600 Pixel. Abhilfe schafft natürlich die Installation der VirtualBox Gast-Erweiterungen, was die Auflösung im Regelfall seit VirtualBox ~1.5.6 aber auch nur auf 1024×768 Pixel hochschraubt.

Nach dem Release von VirtualBox 2.0 habe ich mich mal wieder mit diesem Thema beschäftigt und bin im VirtualBox Manual fündig geworden. Hintergrund ist, dass man es dem Gast nicht erlaubt, höhere Auflösungen als der Host zu verwenden, was ja durchaus Sinn macht. Wie VirtualBox allerdings bei mir auf die 1024×786 Pixel kommt, ist mir noch schleierhaft, da mein Host 1440×900 Bildpunkte verwendet.

Netterweise lässt VirtualBox dem erfahrenen User die Möglichkeit dies zu ändern. Laut Handbuch kann man die Restriktion mittels folgendem Terminal-Befehl für alle Guests aufheben:

VBoxManage setextradata global GUI/MaxGuestResolution any

… oder eine maximale Auflösung selbst definieren:

VBoxManage setextradata global GUI/MaxGuestResolution >width,height<

Sollte man die Einstellungen wieder zurücksetzen wollen, bedient man sich dem folgenden Befehl:

VBoxManage setextradata global GUI/MaxGuestResolution auto

6. September 2008


Soeben ist mir ein schönes Tool in die Hände gefallen, dass mir geholfen hat an die Adressdaten für einen Serienbrief heranzukommen, die in einer MS Access Datenbank eingepflegt waren. OpenOffice kann bisher unter Windows leider nur sehr schlecht und unter einer normalen Ubuntu-Installation leider gar nicht mit *.mdb Dateien umgehen.

Wer nur an Tabellen rankommen will, dem hilft das Paket mdbtools-gmdb weiter. Das Tool stellt ein Frontend für mdbtools dar, welches an sich wahrscheinlich weit mächtiger ist. Zum Beispiel lassen sich SQL-Abfragen durchführen und das Tabellen-Schema in SQL exportieren.

Ich habe mich für meine Zwecke allerdings nur damit beschäftigt die Tabellen-Daten als einfache csv-Datei zu exportieren. Diese kann man dann relativ einfach mit OpenOffice Calc öffnen.

Ich habe mal Fluxbox 1.1.0.1 installiert, da ich früher schon immer Fluxbox richtig cool und performant fand. Ich verwende die einfache Lösung Fluxbox über .xinitrc zu starten Ich habe nun mittlerweile diese .xinitrc
CODE:
if test -z "$DBUS_SESSION_BUS_ADDRESS" ; then ## if not found, launch a new one    eval `dbus-launch --sh-syntax --exit-with-session`    echo "D-Bus per-session daemon address is: $DBUS_SESSION_BUS_ADDRESS" fi  nm-applet &amp; # der gnome-powermanager geht von alleine in den Hintergrund, deshalb kein &amp; gnome-power-manager  exec /usr/local/bin/startfluxbox
Soweit, so gut, die Helligkeitsregulierung per Fn F5/F6 geht wieder, nur die für mich wichtige Powerbtn Taste will nicht. Die löst ja den event aus, der /etc/acpi/powerbtn.sh aufruft. Das Mist Teil scheint aber nun  den gnome-powermanager zu erkennen, aber macht einfach einen shutdown. Warum?  [update 06.09.2008]: Ich habe nun das Shutdown in der /etc/acpi/powerbtn.sh einfach auskommentiert.. Damit angeschlossenen Festplatten, SD-Card und USB-Sticks gemountet werden , reicht es einmal nautilus aufzurufen, unschön, aber immerhin möglich. Wenn man nur das mounten erledigen will, kann man nautilus mit dem parameter --no-desktop aufrufen. Dann bleibt der Desktop sauber :-) Natürlich könnte ich den nautilus auch in die xinitrc eintragen, aber da der nautilus ja nicht unbedingt performant ist, bzw. manchmal wegen den NFS shares rumzickt, ist es wohl klüger das nur bei Bedarf zu machen. Ausserdem sieht so ein Desktop ohne Icons auch cooler und aufgeräumter aus. Wer mal selber sehen will, wie weit es mit Fluxbox ist, kann es sich mal selber installieren. fluxbox.org/download/ Ich benötigte nur ein zusätzliches apt-get install libxpm-dev der Rest lief wie am Schnürchen. Wie man im Screenshot sieht, habe ich momentan einen sehr aufgeräumten Desktop. Sollte in meinem Zimmer auch so sein ;-) Ps: Zu conky habe ich bereits hier mal was geschrieben

Hi,
manchmal ist es für mich nötig mich durch zwei Server gleichzeitig zu tunneln.

Zum Beispiel:
* Localhost - Mein Laptop
* Zielrechner - nur von Port 8080 von TunnelServ2 aus erreichbar
* TunnelServ1 - von Localhost aus erreichbar
* TunnelServ2 - nur von TunnelServ1 aus erreichbar

Also muss ich so vorgehen:
Localhost -> TunnelServ1 -> TunnelServ2 -> Zielrechner

Ich muss mich also zu TunnelServ1 verbinden und von dort aus auf TunnelServ2 den SSH-Tunnel aufbauen damit ich mich zum Zielrechner verbinden kann. Das geht mit diesem Befehl zum Beispiel:
ssh username@tunnelserv1 -L localhost:8080:tunnelserv2:8080 -l username
Jetzt habe ich einen Tunnel zwischen Port 8080 auf meinem Localhost-Rechner und dem Port 8080 auf dem TunnelServ2 eingerichtet.