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Mi, 17. August 2022, Lioh Möller

Die Firma PINE64 startete mit ambitionierten Zielen in die Entwicklung eines Linux-basierten Mobiltelefons: dem PinePhone. Insbesondere zu Beginn wurde dabei vieles richtig gemacht. PinePhones wurden in unterschiedlichen Community-Editionen angeboten: UBPorts, postmarketOS, Mobian, Manjaro, und KDE Plasma Mobile. Dabei wurde die Geräterückseite mit dem jeweiligen Projektlogo bedruckt und 10 USD pro verkauftem Gerät, landeten direkt bei den Entwicklern.

Mittlerweile stehen rund 25 verschiedene Distributionen für das Gerät zur Verfügung. Viele davon haben sich aktiv an der Verbesserung der Hardwareunterstützung beteiligt, so beispielsweise Ubuntu Touch oder Mobian, dessen Entwickler den Telefonie-Stack mit dem eg25-manager Projekt vorangetrieben haben.

Dennoch hat sich PINE64 dazu entschlossen, für die offizielle Version des PinePhones mit Manjaro Linux nur noch eine Distribution auszuliefern. Diese Wahl ist auch unter Anbetracht der Tatsache, dass Manjaro sich nahezu nicht an der Entwicklung beteiligt, sondern ausschliesslich die Paketierung im Rahmen der eigenen Distribution übernimmt, schwer nachzuvollziehen. In der Vergangenheit kam es ausserdem immer wieder dazu, dass Manjaro nicht freigegebene Versionen von Softwarekomponenten ausgeliefert hat, was zu einem erhöhtem Supportaufwand bei den Entwicklern geführt hat und letztendlich in der Veröffentlichung des 'Do not ship work in progress' Statements gipfelte.

Zwar sind auf dem PinePhone weiterhin mit einfachen Mitteln über eine SD-Karte alternative Distributionen nutzbar, das PinePhone Pro bietet diese Möglichkeit standardmässig jedoch nicht mehr.

Einige Modelle wurden zwar mit einem SPI Flash-Chip ausgeliefert, welcher mit einer vereinheitlichten Version des Tow-Boot Bootloaders ausgeliefert wurde, bei der aktuell vertriebenen Variante des PinePhone Pro ist dies allerdings nicht mehr der Fall. Die lapidare Antwort des Herstellers auf Rückfragen lautete "people who want [an SPI chip] can just solder one on", zu Deutsch: "Menschen, die einen SPI Chip benötigen, können sich diesen ja einfach auflöten".

Insgesamt ist die Situation für alle Beteiligten unbefriedigend, was auch dazu geführt hat, dass rund um das PinePhone Pro nahezu keine Community-Aktivitäten stattfinden.

Die beschriebenen Entwicklungen haben ausserdem dazu geführt, dass der bekannte postmarketOS Entwickler Martijn Braam sich aus allen Aktivitäten rund um PINE64 zurückgezogen hat.

Quelle: https://blog.brixit.nl/why-i-left-pine64/

16. August 2022

Mozilla hat Version 2.9 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht. Am Smartphone lässt sich jetzt außerdem eine 7-tägige kostenlose Testversion starten.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.9

Tipps & Tricks zum Mozilla VPN

Das Mozilla VPN beinhaltet jetzt ein Tutorial sowie Kurztipp-Artikel, welche bei der Bedienung der Software helfen sollen.

Mozilla VPN 2.9

Anmeldung für 7-Tage-Testversion

Smartphone-Nutzer erhalten beim Start die Möglichkeit, sich für eine 7-tägige kostenlose Testversion des Mozilla VPNs anzumelden.

Mozilla VPN 2.9

Unabhängig davon gibt es natürlich weiterhin die Möglichkeit, bei Nicht-Gefallen innerhalb der ersten 30 Tage sein Geld zurückzufordern.

Sonstige Neuerungen

Es lässt sich jetzt direkt im Mozilla VPN nachsehen, was für ein Abonnement derzeit aktiv ist und wie lange dieses noch gültig ist.

Mozilla VPN 2.9

Dazu kommen wie immer diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.

Tipp: Mozilla VPN mit 17 Prozent Rabatt

Ein Tipp für alle Interessierten: Aktuell bietet Mozilla sein VPN immer noch mit 17 Prozent Sommer-Rabatt an.

Der Beitrag Mozilla VPN 2.9 veröffentlicht, 7-Tage-Testversion erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Di, 16. August 2022, Ralf Hersel

Deepin ist eine Debian-basiert Linux-Distribution aus China, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein schönes, einfach zu bedienendes, sicheres und zuverlässiges Betriebssystem für globale Nutzer bereitzustellen. Seit heute steht ein Preview der kommenden Version 23 bereit. Darin zeigt das Team drei neue Hauptmerkmale.


Linglong ist ein neues, von Deepin entwickeltes Paketformat, das darauf abzielt, verschiedene Kompatibilitätsprobleme zu lösen, die durch komplexe Abhängigkeiten traditioneller Paketformate unter Linux verursacht werden, und die Sicherheitsrisiken zu reduzieren, die durch die dezentrale Kontrolle von Berechtigungen entstehen. Es ist für jede Linux-Distribution verfügbar, unterstützt inkrementelle Updates von Anwendungen, die Verwaltung, Verteilung und Sandboxing von Anwendungen, was nicht nur die Benutzerfreundlichkeit verbessert, sondern auch die Privatsphäre der Benutzer in hohem Masse schützen soll, schreibt das Deepin-Team.

Die atomare Aktualisierung ist eine neue Idee für Systemaktualisierungen, die diese als atomare Operationen betrachtet - wenn Pakete erfolgreich installiert werden, sind Systemaktualisierungen abgeschlossen; wenn Systemaktualisierungen fehlschlagen, kann das System ohne Änderungen auf die vorherige Version zurückgesetzt werden, wodurch das Problem vermieden wird, dass einige Abhängigkeiten installiert sind, das System aber nicht vollständig aktualisiert wird. Atomare Aktualisierungen sind nicht von Systeminstallationsmethoden und bestimmten Partitionen abhängig und unterstützen ein Rollback des Systems nach einer Aktualisierung.

Basierend auf den Kernkomponenten und einigen optionalen Komponenten wurden in der Preview-Phase neue Repositories für Deepin 23 erstellt, die nach und nach zu den Top-Distributionen wie Debian und Arch Linux aufschliessen sollen.

Wer diese Preview-Version von Deepin 23 ausprobieren möchte, findet hier den Nightly Build.

Quelle: https://www.deepin.org/en/linux-system-distribution-deepin-23-preview-released/

15. August 2022

Mo, 15. August 2022, Lioh Möller

GNOME Shell Erweiterungen lassen sich auf einfache Weise über die Webseite installieren. In einigen Fällen kann allerdings eine manuelle Installation notwendig sein. Sofern eine Extension beispielsweise aktualisiert wurde, allerdings eine ältere Version der GNOME Shell zum Einsatz kommt, kann es zu Inkompatibilitäten kommen.

In den meisten Fällen werden alle bisher veröffentlichen Versionen der Erweiterung zum Download als ZIP-Archiv angeboten.

Um diese manuell zu installieren, wählt man die zur GNOME Shell passende Version aus und lädt diese herunter.

Die Installation selbst erfolgt mithilfe des gnome-extensions Kommandos:

gnome-extensions install /pfad/zum/Extension/Archiv

Sofern bereits eine alternative Version der Extension vorhanden ist, kann der Parameter --force angegeben werden.

Erweiterungen werden in das Verzeichnis ~/.local/share/gnome-shell/extensions/ installiert

Nach der Installation sollte die GNOME Shell neu geladen werden, um die Erweiterung nutzen zu können. Unter GNOME Shell bis zur Version 3.38 und bei der Verwendung von Xorg geschieht dies mithilfe von Alt+F2 und der Eingabe von r. Alternativ steht die Erweiterung nach einer erneuten Anmeldung zur Verfügung.

Daraufhin sollte die Extension über den Befehl gnome-extensions list aufgeführt werden.

14. August 2022

WSL2, besser bekannt als Windows Subsystem Linux erlaubt es verschiedene Linux Distributionen unter Windows zu installieren. Normalerweise werden diese Installationen über die Kommandozeile bedient. Seit einiger Zeit unterstützt Kali Linux Win-KeX, was es erlaubt auf dem System wie auf einem Desktop zu arbeiten.
Win-Kex tut dies, indem es einen VNCServer mit der Xfce-Desktop-Umgebung innerhalb der Kali Linux WSL-Instanz startet. Danach startet ein TigerVNC-Windows-Client und übergibt automatisch die Befehle zur Verbindung mit dem VNC-Server.
Soweit so schön, bei der Installation gibt es dennoch einige Fallstricke.

Installation WSL2

Zunächst wird eine WSL2 Installation unter Windows benötigt.

Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName Microsoft-Windows-Subsystem-Linux
dism.exe /online /enable-feature /featurename:VirtualMachinePlatform /all /norestart
dism.exe /online /enable-feature /featurename:Microsoft-Windows-Subsystem-Linux /all /norestart
wsl --set-default-version 2

Installation und Update von Kali Linux via WSL

wsl –-install -d kali-linux

Nach der Vergabe des Benutzernamens und eines Passworts sollte das System stehen.

Nun tauchen allerdings die ersten Probleme auf. Denn eine apt update zeigt zunächst einen Keyring Fehler an, dieser kann einfach nachinstalliert werden.

wget --no-check-certificate -O kali-archive-keyring_2022.1_all.deb https://http.kali.org/pool/main/k/kali-archive-keyring/kali-archive-keyring_2022.1_all.deb

dpkg -i  kali-archive-keyring_2022.1_all.deb

sudo apt update

Beim kommenden Upgrade Vorgang (sudo apt upgrade) treten die nächsten Probleme auf.

Setting up libc6:amd64  ...
Checking for services that may need to be restarted...
Checking init scripts...
Nothing to restart.
sleep: cannot read realtime clock: Invalid argument
dpkg: error processing package libc6:amd64 (--configure):
 installed libc6:amd64 package post-installation script subprocess returned error exit status 1
Errors were encountered while processing:
 libc6:amd64
E: Sub-process /usr/bin/dpkg returned an error code (1)

Dieses Problem führt dazu, dass der Upgrade-Vorgang abbricht und ein sudo mit dem zuvor eingerichteten User ab sofort scheitert.

Sorry, try again.
Sorry, try again.
sudo: 3 incorrect password attempts

Die Lösung für dieses Problem ist ein manuelles Installieren von libcrypt1.

apt -y download libcrypt1
dpkg-deb -x libcrypt1_1%3a4.4.28-2_amd64.deb .
cp -av lib/x86_64-linux-gnu/* /lib/x86_64-linux-gnu/
apt -y --fix-broken install
apt upgrade

Nun sollte das System aktuell sein und stabil laufen. Im letzten Schritt wird jetzt Win-Kex installiert.

kali

Win-Kex installieren

Dieser Schritt ist denkbar einfach.

sudo apt install -y kali-win-kex

Jetzt kann Win-Kex gestartet werden, achtet darauf, dass es mit sudo Rechten gestartet wird.

sudo kex --win

#Session wiederaufnehmen

sudo kex --win --start-client

Die wichtigste Taste dürfte F8 sein. Damit kann das Kontextmenü nach dem Start geladen werden, um zum Beispiel zwischen Vollbild und Fenstermodus zu wechseln.
Sollte es zu Verbindungsproblemen beim Start und Verbinden des VNC Servers kommen, kontrolliert eure Firewall Einstellungen.

Seit Kali 2022.2 wird Kin-Kex unterstützt, welches das Ausführen von Anwendungen mit sudo Rechten erlaubt.

vnc

Fazit


Es ist möglich, Kali unter Windows mit WSL2 zu installieren. Der Weg dahin ist aber weiterhin etwas steinig und wird Windows Nutzern sicher nicht leicht von der Hand gehen. Da bietet sich wohl weiterhin ein VirtualBox Image an, denn damit ist die Installation um einiges flüssiger.

 

12. August 2022

Threema bot schon immer die Möglichkeit, eine Installationsdatei über die Webseite zu beziehen. Seit Kurzem bietet Threema auch ein eigenes F-Droid Repository für eine angepasste Version ohne Google-Bibliotheken: Threema Libre

Threema hat schon immer technisch viele Sachen richtig gut umgesetzt und in den vergangenen Monaten mit einer eigenen Push Lösung nochmal richtige Mehrwerte hinzugewonnen. Außerdem hat man sich in den letzten Jahren sukzessive in Richtung Open Source entwickelt und versucht das mit einem funktionierenden Geschäftsmodell zu verbinden. So etwas finde ich immer wichtig, da ein nachvollziehbares Geschäftsmodell wesentlich zur Vertrauensbildung beiträgt.

Im Gegensatz zu konkurrierenden Messengern bietet Threema die Desktop-App auch für Linux an. Über die Webseite gibt es Installationsdateien im DEB und RPM-Format.

Threema gehört neben Signal und WhatsApp zu den drei Messengern auf meinem Smartphone. Die Lizenz hatte ich dafür direkt über die Webseite erworben und dort auch eine APK Installationsdatei bezogen. Die App aktualisiert sich selbst und das funktionierte ganz gut. Aber natürlich ist es schöner, wenn alle Apps über zentrale App Stores verwaltet werden können. Daher ist die Ankündigung eines eigenen F-Droid Repository natürlich zu begrüßen. Die Einrichtung ist mit wenigen Handgriffen erledigt, allerdings muss man manuell die Daten aus der bisherigen App migrieren.

Die darüber vertriebene Threema-Version kommt ohne jegliche proprietäre Abhängigkeiten aus. Das hat den Vorteil, dass die App beispielsweise nicht unbemerkt auf den Google Push Dienst als Fallback wechselt. Aktuell gibt es aber auch noch ein paar kleine Nachteile. So hat Threema gerade keine Emoji-Eingabe, wenn die verwendete Tastatur App dafür keine eigene Taste hat.

Obwohl Threema so viel richtig macht, hat Signal zumindest bei mir der Konkurrenz aus der Schweiz den Rang abgelaufen. Signal nutze ich inzwischen mehr als WhatsApp, aber die Zahl meiner Threema-Kontakte ist stabil geblieben. Ich wünsche Threema weiterhin das Beste, fürchte aber, dass der Zug für den Massenmarkt abgefahren ist. Das bedeutet zum Glück nicht das absehbare Ende für Threema, da man mit Threema Work im Business-Sektor ziemlich gut aufgestellt ist.

11. August 2022

Do, 11. August 2022, Ralf Hersel

Die vietnamesische Distribution Makulu Linux Shift basiert auf Ubuntu und ist in der 2022er-Version erschienen. Zu den Besonderheiten gehört, dass zwischen verschiedenen Desktop-Layouts ganz einfach gewechselt werden kann. Dazu werden im Desktop-Manager 16 unterschiedliche Layouts angeboten.

Man kann zwischen einem Windows-ähnlichen Desktop zu einem Pantheon-ähnlichen Desktop, Unity, GNOME, KDE Plasma und mehr wechseln. In der kostenlosen Version stehen 8 verschiedene Layouts zur Auswahl. Wer sich für die Pro-Version für 30 USD entscheidet, erhält 16 Desktop-Layouts und weitere Optionen. Diese Auswahlmöglichkeiten sind nicht auf die Installation beschränkt. Auch nach der Installation von Makulu Linux Shift kann man auf einen anderen Desktop umschalten.

Dabei ist zu beachten, dass Makulu Linux Shift keine vollwertigen Desktops installiert. Obwohl man zum Beispiel eine Plasma-ähnliche Desktop-Option auswählen kann, ist es nicht wirklich KDE. Stattdessen verwendet Shift verschiedene Kombinationen und Konfigurationen von Xfce und Cinnamon, mit Elementen von GNOME, um die Ergebnisse zu erzielen.

Quelle: https://www.makululinux.com/wp/shift-2/

Die MZLA Technologies Corporation hat mit der Verteilung des automatischen Updates von Thunderbird 91 auf Thunderbird 102 begonnen.

Am 29. Juni 2022 wurde Thunderbird 102 veröffentlicht. Thunderbird 102 bringt gegenüber Thunderbird 91 zahlreiche Neuerungen.

Wie immer wurden automatische Updates vom vorherigen Major-Update, in diesem Fall also Thunderbird 91, noch nicht umgehend für alle Nutzer verteilt. In der Zwischenzeit wurden mehrere Updates für Thunderbird 102 veröffentlicht, welche die schwerwiegendsten Fehler behoben haben. Bestehende Nutzer von Thunderbird 91 erhalten ab sofort das Update auf Thunderbird 102.

Der Beitrag Update von Thunderbird 91 auf Thunderbird 102 wird verteilt erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

10. August 2022

Mi, 10. August 2022, Lioh Möller

Die Möglichkeit Updates mittels rpm-ostree zu automatisieren haben wir bereits beschrieben. Immutable Linux-Distributionen setzen darüber hinaus in der Regel Container Paketformate wie Flatpak ein.

GNOME Software bietet die Möglichkeit, diese ebenfalls automatisch zu aktualisieren. Für Nutzer anderer Desktopumgebungen oder Windowmanager, lässt sich dies mittels systemd realisieren.

Flatpaks können grundsätzlich systemweit oder mit der --user Option im Benutzerkontext installiert werden. Die im Folgenden beschriebene Lösung deckt beide Fälle ab. Dabei werden auch die benutzerspezifischen systemd Definitionen systemweit angelegt, und stehen so allen Nutzern des Systems zur Verfügung. Alternativ können diese im Kontext des Benutzers unter  ~/.config/systemd/user/ erstellt werden.

Zunächst werden die systemd Units zur Aktualisierung der Flatpak Pakete erstellt:

User:

/etc/systemd/user/update-user-flatpaks.service

[Unit]
Description=Update user Flatpaks

[Service]
Type=oneshot
ExecStart=/usr/bin/flatpak --user update -y

[Install]
WantedBy=default.target
System:

/etc/systemd/system/update-system-flatpaks.service

[Unit]
Description=Update system Flatpaks
After=network-online.target
Wants=network-online.target

[Service]
Type=oneshot
ExecStart=/usr/bin/flatpak --system update -y

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Daraufhin können entsprechende systemd Timer Definitionen erstellt werden, um die Aktualisierungen täglich durchzuführen:

User:

/etc/systemd/user/update-user-flatpaks.timer

[Unit]
Description=Update user Flatpaks daily

[Timer]
OnCalendar=daily
Persistent=true

[Install]
WantedBy=timers.target

System:

/etc/systemd/system/update-system-flatpaks.timer

[Unit]
Description=Update system Flatpaks daily

[Timer]
OnCalendar=daily
Persistent=true

[Install]
WantedBy=timers.target

Abschliessend müssen diese aktiviert werden. Im Kontext des Benutzerkontos wird dazu folgender Befehl ausgeführt:

systemctl --user enable --now update-user-flatpaks.timer

Systemweit lässt sich der Timer mit Root-Rechten aktivieren:

sudo systemctl --system enable --now update-system-flatpaks.timer

Mit der beschriebenen Methode, steht ein verlässlicher Weg zur Verfügung, Linux-Systeme ohne Nutzerinteraktion aktuell zu halten. Insbesondere in Kombination mit Immutable Linux-Distributionen wie Silverblue, Kinoite oder Vauxite, kann so ein sicherer, aktueller Linux-Desktop realisiert werden, der durchaus auch für den Einsatz bei der Grossmutter geeignet sein kann.

Quelle: https://www.jwillikers.com/automate-flatpak-updates-with-systemd

Mi, 10. August 2022, Lioh Möller

Das YunoHost Projekt hat die Veröffentlichung der auf Debian GNU/Linux Bullseye basierenden Version 11.0 bekannt gegeben. Damit einher geht eine Anpassung der Versionsnummerierung, die nun analog zu der darunterliegenden Debian Version geführt wird.

Eine Aktualisierung der Vorgängerversion 4.4.x ist anhand von bereitgestellten Migrationswerkzeugen möglich. So lag der Fokus bei der vorliegenden Veröffentlichung auch primär auf der Sicherstellung eines reibungslosen Upgrades.

Dennoch wurden einige grundlegende Anpassungen durchgeführt. So ist beispielsweise neu das Sury Repository für PHP standardmässig aktiviert. Ausserdem wurde die MySQL Konfiguration an die Upstream Standards angeglichen und die Integration von PostgreSQL wurde verbessert. Eine ausführliche Liste der Änderungen findet sich in der Release-Ankündigung.

Download: https://build.yunohost.org/yunohost-bullseye-11.0.9-amd64-stable.iso
Installationsanleitung: https://yunohost.org/de/install?q=%2Finstall

Installationsmedien für x86 und Raspberry Pi stehen ebenfalls zur Verfügung.

Mozilla hat mit Firefox 103.0.2 ein Update außer der Reihe für seinen Desktop-Browser veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 103.0.2

Mit dem Update auf Firefox 103.0.2 behebt Mozilla das Problem eines nicht überschreibbaren Zertifikats-Fehlers (SEC_ERROR_LIBRARY_FAILURE), der verhindern konnte, dass man die Konfigurationsseite bestimmter Geräte aufrufen konnte.

Für Nutzer des Screenreaders JAWS funktionierten Menü-Shortcuts nicht mehr.

Auf macOS wurden Bild-im-Bild-Fenster für die Video-Wiedergabe im Vollbild gestartet, wenn sich das Video zuvor auch im Vollbild befunden hatte.

Außerdem gab es noch zwei Korrekturen in Zusammenhang mit Remote-Einstellungen.

Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Firefox 103.0.2 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Mi, 10. August 2022, Murgo

Solus Mate ist eine Rolling Release Distro, die ursprünglich eine Alternative zu Googles Chrome OS werden sollte. In diesem Beitrag schaue ich mir an, was daraus geworden ist, und teste Solus MATE 4.3.


Systemanforderungen

Erst einmal zu den Systemanforderungen: Solus MATE sowie alle anderen Solus-Editionen benötigt mindesten 10 GB Plattenplatz und einen 64-Bit-Prozessor. Empfohlen werden außerdem mindestens 4 GB RAM.

Basis

Solus basiert auf keiner anderen Distribution; die Distro wurde auf Basis des Linux-Kernels von Grund auf neu entwickelt und kompiliert. Das hat den Vorteil, dass die Distro sozusagen unabhängig von anderen Distributionen ist, den Nachteil aber, dass möglicherweise einige Sachen anders funktionieren, als bei den meisten anderen Distributionen. So gibt es da zum Beispiel kein apt oder rpm, sondern eine ganz neue Paketverwaltung namens eopkg. Das bedeutet wiederum auch, dass viele externe Repositorys für dieses spezielle System nicht existieren, und wer mal eben eine Software installieren möchte, die sich nicht in den offiziellen Paketquellen befindet, der muss sich dann wohl selbst ans Kompilieren machen, oder die Sache schlichtweg aufgeben. Glücklicherweise kann das vorinstallierte Flatpak, was allerdings ohne Flathub daherkommt, Abhilfe geben.

Download

Solus (MATE) kann hier heruntergeladen werden.

Installation

Die Installation lässt sich mit einem benutzerfreundlichen Installer durchführen, der anscheinend ebenfalls eine Eigenentwicklung ist.

Hier wird die Sprache ausgewählt. Der Installer selber ist aber anscheinend nur auf Englisch verfügbar.

Weiter geht es mit meinem Standort. Seltsamerweise wurde ich später noch einmal nach der Zeitzone gefragt, was man ja auch hieraus entnehmen könnte.


Hier wird das Tastatur-Layout abgefragt.


Nun werde ich seltsamerweise noch einmal nach der Zeitzone gefragt, wobei dies ja auch vom weiter oben abgefragten Standort hätte entnommen werden können.


Weiter geht's mit der Partitionierung. Hier bietet mir Solus netterweise an, die Partitionierung automatisch durchzuführen.


Auch Verschlüsselung wird mir angeboten.


Hostname kann hier festgelegt werden. Außerdem werde ich gefragt, ob ein Bootloader (GRUB) installiert werden soll.


Hier kann ich meinen Benutzer anlegen.


Praktisch: Auch mehrere User können nun schon mal hinzugefügt werden.


Hier zeigt der Solus Installer, ähnlich dem von OpenSuse, nochmal eine Zusammenfassung der Installationskonfiguration an.


Die Installation selber geht schnell vonstatten.


Desktop

Solus MATE liefert einen einfach zu bedienenden MATE-Desktop mit einem modernden Flat-Theme.


RAM-Verbrauch

Beim Verbrauch des Arbeitsspeichers sind die Werte etwas schlechter ausgefallen, als erhofft. Der MATE-Desktop verbraucht hier 638 MB RAM. Das ist nicht viel weniger, als Cinnamon unter Linux Mint benötigt.

Software Center, Updates, Paketverwaltung

Viele Programme lassen sich über das hauseigene Software-Center installieren. Dieses ist übersichtlich und strukturiert. Auch Betriebssystem-Updates lassen sich von dort aus direkt einspielen. Was mich allerdings gewundert hat, waren die vielen Unterkategorien à la KDE. Die hätte man sich meiner Meinung nach sparen können.


Auch meist proprietäre Drittanbieter-Software wie Google Chrome lässt sich im Software Center installieren. Die Liste ist allerdings eher überschaubar.


In der Kommandozeile lassen sich mit der eigenen Paketverwaltung eopkg mit sudo eopkg install <paketname> Pakete installieren. Ist das gewünschte Programm nicht in der offiziellen Paketquelle vorhanden, ist das vorinstallierte Flatpak zur Stelle, was man allerdings noch um Flathub (oder einen anderen Flatpak-Store) erweitern muss.

Vorinstallierte Software

Vorinstalliert ist zusätzlich zu den typischen MATE-ProgrammeN folgende Software:

  • Firefox
  • GParted
  • HexChat
  • Gnome Disk Utility (warum eigentlich eine zweite Partitionierungsverwaltung?)
  • LibreOffice
  • Rythmbox

Fazit

Solus MATE ist eine einsteigerfreundliche Distribution für Nutzer, die ein schnelles und einfach zu bedienendes System haben wollen. Mich hat Solus positiv überrascht, trotzdem hätte ich es aus den im Punkt Basis genannten Gründen besser gefunden, hätte man für Solus ein bekanntes System wie Debian oder Arch Linux als Basis genommen, anstatt sich ein ganz neues System zusammenzuschustern.

9. August 2022

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 102.1.2 ein Update außer der Reihe für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Dieses behebt eine ganze Reihe von Fehlern.

Neuerungen von Thunderbird 102.1.2

Mit dem Update auf Thunderbird 102.1.2 reagiert die MZLA Technologies Corporation kurzfristig auf ein Problem, welches mit einem der Bugfixes von Thunderbird 102.1.1 eingeführt worden war.

Der Beitrag Thunderbird 102.1.2 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Di, 9. August 2022, Lioh Möller

17 Jahre alt wird das openSUSE Projekt am heutigen 9. August 2022. Dazu möchten wir zunächst herzlich gratulieren. Die Idee zu einer offenen Variante der bis vor dieser Zeit lediglich als sogenannte Boxed-Version verfügbaren Distribution bestand allerdings schon länger. Wer einmal auf Pro-Linux.de nach den ältesten Hinweisen zu openSUSE sucht, wird fündig werden.

In den letzten Jahren ist innerhalb des Projektes viel passiert, dennoch konnten sich die Anwender insbesondere beim stabilen Leap-Zweig über gleichbleibend hohe Qualität freuen. Auch da seit Version 15.3 eine Annäherung an die kommerzielle Enterprise Variante SUSE Linux Enterprise (SLE) vollzogen wurde.

Mit Tumbleweed steht bereits seit längerem ein weiterer Zweig im Rolling-Release Modell zur Verfügung, der sich eher an experimentierfreudige Nutzer richtet, aber durchaus auch für Einsteiger geeignet ist.

Und mit MicroOS oder dem mittlerweile unter dem Namen Adaptable Linux Platform (ALP) zusammengefassten Ansatz geht das Projekt neue Wege und zeigt sich mutig, bei der Entwicklung einer Immutable Linux-Distribution, ähnlich wie Fedora Silverblue. Die regelmässig veranstalteten Feedback Sessions und Installations-Workshops in diesem Zusammenhang gelten als vorbildlich und zeigen, dass die Community konstruktiv zusammenarbeitet.

Wir freuen uns auf viele weitere spannende Veröffentlichungen und neue Ideen!

Quelle: https://news.opensuse.org/2022/07/26/community-to-celebrate-os-birthday/

Ich nutze sowohl unter Windows als auch Linux (Fedora) den Signal-Desktop-Client. Und damit der Client nicht immer genau dann, wenn ich schnell eine Nachricht schreiben möchte, erst einmal alle Nachrichten des letzten Monats herunterladen und dechiffrieren muss, startet dieser bei mir minimiert im Hintergrund.

Unter Windows ist das ganz einfach, hier kann man unter Einstellungen → Allgemein → System einfach Häkchen bei den folgenden Optionen setzen:

  • Bei Anmeldung am Computer starten
  • In Taskleiste minimieren
  • In Taskleiste minimiert starten

Sollte dann in etwa so aussehen:

alt
Einstellungsfenster des Signal-Desktop-Clients unter Windows, bei dem oben genannte Optionen bereits gesetzt wurden

Unter Linux hingegen sieht das ganze anders aus, da fehlen diese Optionen nämlich schlicht:

alt
Einstellungsfenster des Signal-Desktop-Clients unter Linux, die entsprechenden Optionen fehlen

Was mich dabei besonders ärgert: Die Optionen selbst sind bereits implementiert, und funktionieren auch, nur werden sie eben im Einstellungsfenster nicht angezeigt.

Aber man kann die .desktop-Datei anpassen und in den Autostart verschieben, womit man dann effektiv die gleiche Funktion hat. Ich nutze für graphische Apps wie Signal gerne das Flatpak-Format, die entsprechende Datei liegt dabei entweder unter ~/.local/share/applications/org.signal.Signal.desktop oder /var/lib/flatpak/exports/share/applications/org.signal.Signal.desktop

Unter den gängigen Desktopumgebungen reicht es für den Autostart aus, wenn man diese nach ~/.config/autostart kopiert. Damit wäre der erste Teil erledigt.

Für Teil zwei müssen wir an der Datei noch eine Änderung vornehmen. Dafür öffnet man die Datei mit einem beliebigen Editor, und fügt in der Zeile, die mit Exec= beginnt, noch die Option --start-in-tray hinzu:

[Desktop Entry]
Name=Signal
Exec=/usr/bin/flatpak run --branch=stable --arch=x86_64 --file-forwarding org.signal.Signal --use-tray-icon --start-in-tray @@u %U @@
Terminal=false
Type=Application
Icon=org.signal.Signal
StartupWMClass=Signal
Comment=Private messaging from your desktop
MimeType=x-scheme-handler/sgnl;x-scheme-handler/signalcaptcha;
Categories=Network;InstantMessaging;Chat;
X-Desktop-File-Install-Version=0.26
X-Flatpak-RenamedFrom=signal-desktop.desktop;
X-Flatpak=org.signal.Signal

Dann noch abspeichern und fertig. Autostart sowie minimiert in die Taskleiste starten wäre damit erledigt.

6. August 2022

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 102.1.1 ein Update außer der Reihe für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Dieses behebt eine ganze Reihe von Fehlern.

Neuerungen von Thunderbird 102.1.1

Mit dem Update auf Thunderbird 102.1.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit eine größere Anzahl von Problemen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen.

Updates für Nutzer von Thunderbird 91 auf Thunderbird 102.1.1 sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht aktiv.

Der Beitrag Thunderbird 102.1.1 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

5. August 2022

Fr, 5. August 2022, Murgo

Älteren Rechnern, lässt mit speziellen Ressourcen sparenden Linux-Distributionen manchmal noch ein zweites Leben einhauchen. Im Folgenden stelle ich einige Distributionen vor, die auch auf betagter Hardware noch angenehm laufen.

Linux Mint XFCE

Die weniger bekannte XFCE-Edition von Linux Mint läuft auch auf älteren Rechnern noch gut, verzichtet dabei aber nicht auf die praktischen Funktionen und Extras, die man von den anderen Linux Mint Editionen kennt.

Vorteile:

  • Einsteigerfreundliche Distribution
  • Viele Funktionen und Extras

Nachteile:

  • Keine 32-Bit-Version

Linux Mint Xfce Download

Bildquelle: Vimal0212 - CC BY-SA 4.0.

Xubuntu

So wie Linux Mint XFCE setzt auch Xubuntu auf den XFCE-Desktop, bringt allerdings nicht ganz so viele Extras mit wie Linux Mint.

Vorteile:

  • Einsteigerfreundliche Distro

Nachteile:

  • Keine 32-Bit-Version

Xubuntu Download

Bildquelle: Diego Carvalho - CC BY-SA 4.0

Bodhi Linux

Die auf Ubuntu aufbauende Distribution, die mit dem exotischen Moksha-Desktop daherkommt, kann selbst auf so manchem alten 32-Bit-Rechner noch blitzschnell laufen. Für Einsteiger jedoch ist sie aufgrund ihrer gewöhnungsbedürftigen Oberfläche und mangelnden grafischen Tools (z.B. Upgrade-Tool) wohl eher nicht geeignet.

Vorteile:

  • sehr schnelle Distribution
  • 32-Bit-Version verfügbar

Nachteile:

  • gewöhnungsbedürftige Oberfläche
  • nicht besonders einsteigerfreundlich

Bodhi LinuxDownload

Bildquelle: laboratoriolinux - CC BY-NC-SA 2.0

Weitere XFCE-, MATE-, LXQT- oder LXDE-Distributionen

Grundsätzlich eignet sich jede Distribution, die mit einer ressourcensparenden Desktop-Umgebung daherkommt, auch für ältere Rechner.

Kennst du auch eine gute Linux-Distribution, die auch auf alten Computern gut läuft? Schreibe gerne in den Kommentaren darüber.

3. August 2022

Mozilla hat eine neue Version von Firefox Translations veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Übersetzern wie Google Translate vollständig ohne Online-Komponente auskommt.

Eine Woche nach Veröffentlichung des großen Updates Firefox Translation 1.1.3 hat Mozilla mit Firefox Translations 1.1.4 ein weiteres Update veröffentlicht.

Download Firefox Translations 1.1.4

Neuerungen von Firefox Translations 1.1.4

Mit der neuen Version behebt Mozilla ein Caching-Problem beim Update, welches dafür sorgte, dass Firefox Translations ohne vorherigen Neustart von Firefox nicht korrekt funktionierte, wenn zuvor eine ältere Version der Erweiterung installiert war.

Außerdem behoben wurde, dass Firefox Translations bearbeitbare Elemente übersetzte, was beispielsweise auf Twitter zu Problemen führte.

Nachdem Firefox Translations 1.1.3 Unterstützung vom Englischen ins Niederländische, aber nicht umgekehrt brachte, bringt Firefox Translations 1.1.4 die vollständige Übersetzungs-Unterstützung für Niederländisch.

Der Beitrag Firefox Translations 1.1.4 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Mi, 3. August 2022, Lioh Möller

Die von Tomas Matejicek ins Leben gerufene Live-Distribution mit Persistenz kehrt zu Ihren Slackware-Wurzeln zurück. 2013 wurde die letzte Slackware-basierte Version der Distribution veröffentlicht. In der Zwischenzeit hatte sich der Entwickler für einen Wechsel auf Debian GNU/Linux als Basis entschieden.

Basierend auf Slackware 15.0 bringt die Distribution slackpkg mit der slackpkg+ Erweiterung zur Paketinstallation mit. Standardmässig sind die offiziellen Slackware Repositories sowie SlackOnly aktiv, aus dem sich ein Grossteil der auf SlackBuilds.org verfügbaren Pakete vorcompiliert installieren lassen.

Zunächst stand Slax 15.0 lediglich Patreon Unterstützern zur Verfügung, mittlerweile ist diese allerdings öffentlich verfügbar.

Die von Debian GNU/Linux abstammende Variante wird zurzeit noch parallel weiterentwickelt und erfuhr ebenfalls eine Aktualisierung.

Homepage: https://www.slax.org/
Changelog: https://www.slax.org/changelog.php
Blog: https://www.slax.org/blog.php

2. August 2022

Wer über die Anschaffung eines VPNs nachdenkt, kann das Mozilla VPN mittels Rabatt-Code aktuell mit 17 Prozent Preisnachlass erhalten.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt 17 Prozent Rabatt sichern

Wer sich jetzt über die Mozilla-Website für das Mozilla VPN registriert, kann von einem Preisnachlass in Höhe von 17 Prozent profitieren. Hierfür muss nur der passende Plan (1 Monat, 6 Monate, 12 Monate) ausgewählt und im Warenkorb der folgende Rabatt-Code eingegeben werden:

MOZILLAVPN17

Der Preisnachlass wird umgehend im Warenkorb abgezogen. So kostet das Mozilla VPN im Jahres-Abo statt 59,88 € nur 49,70 € für das erste Jahr und ist damit günstiger als bei Mullvad selbst. Bei sechs Monaten Bindung beträgt der grundsätzlich höhere Preis statt 41,94 € nur noch 34,81 € für den gebuchten Leistungszeitraum. Bei nur einem Monat Bindung reduziert sich der Preis von 9,99 € auf 8,29 €. Wie lange der Preisnachlass verfügbar sein wird, ist nicht bekannt. Schnell sein kann sich daher lohnen.

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Di, 2. August 2022, Lioh Möller

Wer ein Gerät mit Touchscreen nutzt und noch eine Desktopumgebung oder einen Windowmanager einsetzt, der auf Xorg aufbaut, wird bemerkt haben, dass bei der Benutzung des Touchscreens, der Mousecursor nicht ausgeblendet wird.

Abhilfe kann eine Anwendung namens unclutter-xfixes schaffen. Installieren lässt sich diese beispielsweise unter Fedora mithilfe des folgenden Befehls:

dnf install unclutter-xfixes

Zum automatischen Start kann eine entsprechende Definition angelegt werden. Im Folgenden wird beispielhaft die Einrichtung unter Xfce beschrieben. In den Einstellungen Sitzung und Startverhalten wird eine neue Applikation definiert.

Der Name und die Beschreibung können dabei beliebig vergeben werden. Als Befehl wird Folgendes definiert:

unclutter --hide-on-touch --timeout 86400 --fork

Der Timeout-Wert muss angegeben werden, da andernfalls der Mousecursor auch bei Inaktivität ausgeblendet werden würde.

Nach einem erneuten Anmelden sollte der Mauszeiger während einer Toucheingabe nicht mehr angezeigt werden.

1. August 2022

Mozilla hat mit Firefox 103.0.1 ein Update außer der Reihe für seinen Desktop-Browser veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 103.0.1

Mit dem Update auf Firefox 103.0.1 aktiviert Mozilla die Hardwarebeschleunigung für neuere AMD-Grafikchips. Außerdem wurde eine mögliche Absturzursache beim Beenden von Firefox behoben.

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Mo, 1. August 2022, Fabian Schaar

Linux Mint zählt zu den bekanntesten und beliebtesten GNU/Linux-Desktop-Projekten. Die Distribution wird immer wieder für Anfänger und alle, die ein Betriebssystem wollen, das "einfach nur läuft", empfohlen. Traditionell basiert Linux Mint auf Ubuntu. Am 31. Juli wurde die neue LTS-Version 21 veröffentlicht, die auf Ubuntu 22.04 aufbaut und bis 2027 unterstützt werden soll.

Linux Mint 21 trägt den Codenamen Vanessa und wird mit dem LTS-Linux-Kernel 5.15 ausgeliefert. Die Distribution kann mit den Arbeitsumgebungen Cinnamon in Version 5.4, Xfce in Version 4.16 oder Mate in Version 1.26 installiert werden.

Ein Schwerpunkt der neuen Veröffentlichung liegt auf den Xapps, die das Team entwickelt. Ziel ist es, GTK-Anwendungen zu entwickeln, die unabhängig von Desktopumgebungen wie GNOME mit allen Oberflächen genutzt werden können.

Bei der Notizen-Xapp wurden Kleinigkeiten angepasst. Notizen können so zum Beispiel dupliziert werden. Ausserdem wurde das Tray-Icon der Xapp überarbeitet. Auch der Bildbetrachter Xviewer, Warpinator als Werkzeug zum Datenaustausch zwischen Geräten, die Dokumentenverwaltung Thingy und die WebApps-Anwendung wurden verbessert.

Ganz neu mit dabei ist die Xapp Thumbnailers. Diese soll die Unterstützung von Vorschaubildern für exotischere Dateiformate wie .epubs, webm-Dateien oder AppImages verbessern.

Das Programm Timeshift wird jetzt ebenfalls vom Linux-Mint-Team gepflegt, nachdem der ursprüngliche Entwickler Tony George keine Zeit mehr für das Projekt hatte. Für Linux Mint war das offensichtlich ein Problem. Timeshift bietet eine sehr einfach Möglichkeit, Schnappschüsse eines laufenden Systems zu erstellen und bei Bedarf in der Zeit zurückzurollen.

Linux Mint setzt besonders stark auf Timeshift und sieht die Anwendung als Teil seiner Sicherheitsstrategie. Timeshift kann im Backend auf rsync oder btrfs zurückgreifen. Wenn rsync genutzt wird, vermeidet das Programm in der neuen Version aus der Hand der Linux-Mint-Entwickler:innen Snapshots, wenn danach weniger als 1GB Plattenspeicher übrig bleiben würde.

Eine tiefere Änderung in der Distribution ist der Wechsel der Bluetooth-Verwaltung von Blueberry zu Blueman. Blueberry ist für GNOME gedacht, während Blueman auf den Bluez-Bluetooth-Stack aufbaut und in allen Arbeitsumgebungen eingesetzt werden kann. Die neue Verwaltung bringt mehr Optionen und ein universelleres Backend mit sich.

In Version 21 wurde ausserdem die Systemüberwachung um ein Tray-Icon erweitert, das unter anderem laufende Systemupdates überwachen kann. Die Entwickler:innen weisen aber darauf hin, dass die Leistung des Systems nachlassen kann, wenn die Systemüberwachung läuft.

Die Mint-Y- und Mint-X-GTK-Themen unterstützen jetzt GTK4, das ältere Mint-X-Thema ausserdem Anwendungen im Dunkelmodus. Daneben kann in Linux Mint 21 treiberlos gedruckt werden, das wird über den IPP-Daemon umgesetzt. Dazu sind jetzt die Pakete ipp-usb und airscan vorinstalliert. Zusätzlich wird HPLIP für HP-Drucker mitgeliefert.

Die Distribution wird mindestens bis 2024 auf der Ubuntu 22.04-Codebasis weiterentwickelt werden. Für gewöhnlich wird eine Paketbasis über drei Veröffentlichungen nach der Hauptveröffentlichung unterstützt und kann innerhalb der jeweiligen Release-Familie relativ einfach aktualisiert werden.

Quellen:

www.linuxmint.com/rel_vanessa_xfce_whatsnew.php

www.linuxmint.com/rel_vanessa_mate_whatsnew.php

www.linuxmint.com/rel_vanessa_cinnamon_whatsnew.php

linuxmint-developer-guide.readthedocs.io/en/latest/xapps.html

Mein altes Notebook hatte den Geist aufgegeben. Traurige Geschichte.

Mit dem neuen Tuxedo Aura Gen2 bin ich soweit zufrieden. Zur Software Seite komme ich gleich.

Zur Hardware muß ich leider sagen, dass der Ton miserabel ist, weil die Lautsprecher nach unten strahlen. Gucke ich mal ein YT Video hört sich das blechern an. Kann man mit leben, ist aber unschön.

Allerdings sei hier der hervorragende Akkuzustand genannt:

Battery:
  ID-1: BAT0 charge: 33.5 Wh (67.0%) condition: 50.0/48.3 Wh (103.6%)
    volts: 15.6 min: 15.2 model: Notebook BAT serial: 0001 status: discharging

Das nur am Rande.

Debian Bullseye läuft eigentlich gut, hat aber keinen funktionierenden S3 Mode, also Suspend to RAM.

Suspend to Disk geht, ist aber von mir nicht die erste Wahl.

Etliche Experimente mit gebackenen Kernel führten bei einem test von Sparky Debian dazu, dass der Kernel 5.18.0-2-amd64 prima läuft. Das ist der momentane Standard Kernel von Bookworm, dem Testing von Debian.

Deshalb habe ich versuchsweise Bookworm installiert.

Bisher nachinstallierte Pakete:

  •  dpkg --add-architecture i386 (danach update / fullupgrade, wichtig für Drucker und steam)
  •  davfs2
  •  zim
  •  linux-headers-5.18.0-2-amd64 (wegen der tuxedo Pakete)
  •  tuxedo-control-center_1.1.5_amd64.deb
  •  tuxedo-keyboard_3.0.10_all.deb
  •  tuxedo-oled-brt_0.1.3-0tux2-p_amd64.deb
  •  keepassxc
  •  thunderbird-l10n-de
  •  restic
  •  steam-devices
  •  steam
  •  brscan4-0.4.9-1.amd64.deb
  •  dcp7055lpr-2.1.0-1.i386.deb
  •  brother-udev-rule-type1-1.0.0-1.all.deb
  •  ql550cupswrapper-1.0.1-0.i386.deb ql550lpr-1.0.1-0.i386.deb
  •  imagemagick (wegen den Nautilus Scripten)
  •  zenity             (wegen den Nautilus Scripten)
  •  ncdu
  •  htop
  •  inxi
  •  aha   (hhm ist nicht mehr so toll)

 

dmesg für User erlauben:

# Datei anlegen -> Resultat:
# cat /etc/sysctl.d/10-local.conf 
kernel.dmesg_restrict = 0

Und wichtig: search History mit PG Up/down in /etc/inputrc aktivieren