ubuntuusers.de

1. März 2009

Die Masse der Druckerzeugnisse für die CLT sind endlich fertig, es gibt zwar noch einiges zu tun aber das wird im Hause gedruckt und ist daher nicht mit einem Zwang von Seiten der Druckerei behaftet. Das heißt ich habe wieder etwas mehr Ruhe - endlich. Aber so richtig Ruhe habe ich nicht, mir schwirrt ja eh die ganze Zeit noch mein Workshop durch den Kopf. Ich will versuchen was ich mit dem Gimpworkshop des vergangenen Jahres begonnen habe mit Inkscape fortzusetzen. Für Gimp eine neues Thema zu finden, welches für Einsteiger & Fortgeschrittene gleichermaßen interessant und lehrreich ist, war schon ein Horror. Ich hoffe mal das der Gimpworkshop von Sebastian dann genauso interessant ist wie “Spaciges mit Gimp”. Ich jedenfalls will das Ganze jetzt versuchen auch mit Inkscape zu machen und was soll ich sagen, ich hab das Gefühl es ist wesentlich schwerer.Ich bin absolut gespannt ob es hinhaut und der Workshop ein Workshop ist und kein verlängerter Vortrag. Aber nach dem ich jetzt anfangen kann Zeit zu investieren in die Vorbereitung bin ich da guter Hoffnung. Tutorial gibts dann wahrscheinlich irgendwann hier.

Eine Frage hab ich an der Stelle allerdings, wieso setzen sich immer Profis mit in solche Workshops?

Sicherlich habt ihr auf der linken Seite schon das Logo zum IE6 Deathmarch gesehen. Es bedeutet, dass ich hier auf KDE4.DE diesen Todesmarsch vom Internet Explorer 6 unterstütze. Ab dem 1.3.2009 werden auf KDE4.DE keine Extrawürste mehr für den IE 6 gemacht. Er wird bei den zukünftigen Entwicklungen nicht mehr berücksichtigt. Immerhin ist der Browser nun schon 7  Jahre alt und bald kommt der IE8. Ich habe mich in den letzten Jahren auch beruflich mit dem Browser herumschlagen müssen und viele Dinge die Entwickelt wurden mussten eigentlich immer eine Spezielle IE Version haben. Damit ist nun, zumindest hier auf KDE4.DE Schluss.

Was haltet ihr davon ? Sollte man Konzerne und Behörden mit Ignoranz zu einem Update der Browser bewegen ?

Weitere Artikel:

28. Februar 2009

Nächste Woche geht es wieder los: Cebit Time!

Und ich werde dieses Jahr die ganze Woche auf der Cebit sein. Nein, nicht weil ich Mädels mit Body-Paintings angaffe, sondern weil ich am Ubuntu Stand mithelfen werde!

Natürlich werde ich nicht den ganzen Tag am Stand sein, sondern auch mal die Cebit genießen. Auf meinem Showprogramm stehen im Moment:

  • Mobotix: Hier werde ich mal jemanden über das Mobotix Control Center 2.0 ausquetschen. Vor allem aber warum es das immer noch nicht für Linux gibt! Natürlich will ich mir auch mal die neuen Modelle ansehen, aber das ist ja eh klar.
  • Zarafa: Die Groupware macht einen sehr interessanten Eindruck, mal sehen was es dort neues gibt.
  • Sun Microsystem: Vor allem wegen VirtualBox bestimmt nen Blick wert!
  • Microsoft: Hier werde ich mich mal wieder im Microsoft-Bashing üben :-D
  • ASUS: Mal sehen wie sich die neuen EEE PCs anfühlen.
  • Android, bevorzugt natürlich Geräte wo man auch mal anfassen darf!
Abgesehen von diesem Pflichteil gehe ich natürlich auch mal an Unbekannte Firmen ran und sehe mir dessen Produkte an (was ja Sinn einer Messe ist). Den größten Teil meiner Zeit werde ich aber dem Ubuntu Stand und dem restlichen OpenSource Bereich der Cebit widmen

Hab ich sonst noch was verpasst? Den aktuell kommt mir meine Liste irgendwie etwas Kurz vor!

Nächste Woche geht es wieder los: Cebit Time!

Und ich werde dieses Jahr die ganze Woche auf der Cebit sein. Nein, nicht weil ich Mädels mit Body-Paintings angaffe, sondern weil ich am Ubuntu Stand mithelfen werde!

Natürlich werde ich nicht den ganzen Tag am Stand sein, sondern auch mal die Cebit genießen. Auf meinem Showprogramm stehen im Moment:

  • Mobotix: Hier werde ich mal jemanden über das Mobotix Control Center 2.0 ausquetschen. Vor allem aber warum es das immer noch nicht für Linux gibt! Natürlich will ich mir auch mal die neuen Modelle ansehen, aber das ist ja eh klar.
  • Zarafa: Die Groupware macht einen sehr interessanten Eindruck, mal sehen was es dort neues gibt.
  • Sun Microsystem: Vor allem wegen VirtualBox bestimmt nen Blick wert!
  • Microsoft: Hier werde ich mich mal wieder im Microsoft-Bashing üben :-D
  • ASUS: Mal sehen wie sich die neuen EEE PCs anfühlen.
  • Android, bevorzugt natürlich Geräte wo man auch mal anfassen darf!
Abgesehen von diesem Pflichteil gehe ich natürlich auch mal an Unbekannte Firmen ran und sehe mir dessen Produkte an (was ja Sinn einer Messe ist). Den größten Teil meiner Zeit werde ich aber dem Ubuntu Stand und dem restlichen OpenSource Bereich der Cebit widmen

Hab ich sonst noch was verpasst? Den aktuell kommt mir meine Liste irgendwie etwas Kurz vor!

Apples Safari 4Beta hat mich (unter Windows) gepackt. Der Browser ist sicher um einiges schneller als Firefox 3.06. Aber wie wir wissen ist auch Mozilla daran, einen neuen schnelleren und besseren Firefox zu entwickeln.

Die 3. BETA lässt sich dank der folgenden Quelle ganz leicht neben dem bisherigen Firefox 3.06 installieren:

deb http://ppa.launchpad.net/fta/ubuntu intrepid main

Man muss sich nur noch den Key dazu holen:

gpg –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv 632D16BB0C713DA6
gpg –export –armor 632D16BB0C713DA6 | sudo apt-key add -

Nach einem Update kann nun in Synaptic nach Firefox 3.1 gesucht werden. Viel Spass mit Firefox 3.1b3.

Der Unterschied im ACID 3 Test lässt sich doch sehen, oder? Der Einzige Nachteil: Der Browser stürzt manchmal ab, aber keine Angst er ist ja noch eine Beta! Deswegen sollte er auch nicht für den produktiven Einsatz verwendet werden.

ACID 3 TEST FIREFOX 3.06 (In Ubuntu 8.10 Standard)

ACID 3 TEST FIREFOX 3.1B3 (Relaseversion in Ubuntu 9.04 Standard)

Es gibt haufenweise Mail Clients unter Linux. Wahrscheinlich zu viele um sie aufzuzählen. Aus dieser Masse sind allerdings nur ein paar bekannt, bzw. recht weit verbreitet. Dazu zählt auf GTK-Ebene an erster Stelle Evolution, gefolgt von Sylpheed und Claws-Mail. Unter QT fällt mir an der Stelle nur Kmail ein. Zuletzt gibt es dann noch den Plattformunabhängigen Client Thunderbird mit seinem XUL Toolkit. Ich denke ich habe kein wichtiges Mainstream Programm vergessen, lassen wir Mutt und Konsorten mal außen vor.

Was erwarte ich von einem Mail Client? Eigentlich nicht viel:

  • Ausschließlich Mail Funktionalität
  • vernünftigen IMAP Support
  • GTK Integration
  • GPG Verschlüsselung
  • (keine lokalen Ordner)

Geht doch eigentlich, oder? Also mal kurz die einzelnen Programme daraufhin analysiert:

Evolution kommt standardmäßig mit Gnome mit. Versagt allerdings schon beim ersten Kriterium. Evolution ist eine komplette Groupware und daher relativ träge und aufgebläht und mit Funktionen, die ich noch nie gebraucht habe, bzw. nie brauchen werde. Ich will Mail, nur Mail :) . Am IMAP Support habe ich bislang nichts auszusetzen. Die GTK Integration ist ebenfalls vollständig, bis auf eine Kleinigkeit: Die Listenheader in der Mail-Liste sind keine GTK Listenheader, sondern Buttons. Warum, erschließt sich mir bis heute nicht. GPG funktioniert ebenfalls ohne Probleme. Der letzte Punkt in meiner Liste, keine lokalen Ordner, geht bei Evolution nicht. Ich habe genau ein E-Mail Konto. Auf diesem Konto gibt es alle benötigten Infrastruktur-Ordner wie Gesendete, Entwürfe, Postausgang, Müll etc… Warum muss ich die alle noch mal auf meinem lokalen Client unter “Auf diesem Computer” haben?

Claws-Mail und Sylpheed werfe ich einfach mal frech in einen Topf, da eine Unterscheidung für meine Liste keinen Sinn macht. Beide bieten ausschließlich Mail Funktionalität. Beide können mit GPG umgehen, beide benötigen keine lokalen Ordner, beide bieten ausreichende IMAP Funktionalität und ebenfalls beide sind GTK Programme. Naja, jedenfalls fast. Leider benutzen sie beide nicht das Standard Iconset. Sylpheed bringt genau ein Iconset mit, welches nach dem kompilieren nicht mehr geändert werden kann. Claws-Mail lässt sich mit verschiedenen Iconsets betreiben. Davon gibt es auch einige, aber leider keins für mein aktuell in Benutzung befindliches. Und ich will mir auch keins machen, und in einem Monat, wenn ich mein Iconset wechsel das ganze dann wiederholen. Warum nimmt man nicht die Icons aus dem Standard Iconset des Benutzers? So wirken die beiden Programme irgendwie immer ein wenig wie “Fremdkörper” im Desktop. Auch wenn sie sonst alle Kriterien erfüllen die ich an ein Mail Programm habe, ist dies doch ein Punkt, der mich leider zu sehr stört.

Kmail fällt auf den ersten Blick schon mal flach, da es kein GTK Programm ist. Doch halt, dafür gibt es ja QGtkStyle. Damit sieht es schon ganz vernünftig aus. Auch wenn hier und da doch noch ersichtlich wird, das es ein QT Programm ist. (Dateidialoge, Konfigurationsdialoge, etc. sind halt an die User Interface Guidlines von KDE und nicht Gnome angepasst.) Auch das Iconset ist das von KDE aktuell verwendete. Und wenn man sich nicht auf die kleine Schnittmenge an gemeinsamen Iconsets beschränken möchte, wirds auch hier unschön. Ansonsten hat Kmail ausschließlich Mail Funktionalität, bietet guten IMAP Support und kann mit GPG umgehen. Allerdings werden auch hier Lokale Ordner angelegt, obwohl sie nicht vonnöten sind.

Bleibt noch Thunderbird. Punktet schonmal beim Punkt “Nur Mail”. IMAP geht auch zufriedenstellend. Das war’s dann auch schon. GPG ist erst möglich über ein Plugin und lokale Ordner werden auch hier angelegt. Die Desktop Integration ist aufgrund der XUL Engine auch nicht so das Ware. Es gibt zwar Themes, aber natürlich keins, was auf seinen aktuellen Desktop abgestimmt ist. Selbermachen hab ich allerdings mal versucht und es ganz schnell wieder sein gelassen. Thunderbrid 3 sollte ursprünglich, genau wie Firefox 3 auch, die GTK Engine zum Zeichnen benutzen. Leider wurde das bis zur aktuellen Beta nicht getan und ich bezweifle auch, dass es noch passieren wird. Daher wirkt auch Thunderbrid wie ein Fremdkörper im System. Dazu kommen in der aktuellen Thunderbrid Beta die Tableiste für Ordner und Nachrichten, die sich aber leider nicht ausblenden lässt, auch dann nicht, wenn nur ein Tab offen ist, so wie es alle anderen Tab-Programme machen.

Ja, das war’s leider auch schon. Und so richtig auf mein Profil passt keines der Programme. Ich will doch “nur” ein kleines, schlankes, sich gut in den GNOME Desktop integrierendes Mail Programm. In solchen momenten ärgere ich mich immer, das ich nicht vernünftig für GNOME programmieren kann. Also was tun? Eine Möglichkeit wäre, den Sylpheed Quellcode anzupassen und ihm die GNOME Icons zu injizieren. Eine andere wäre sich sein eigenes Mail Programm zu schreiben, aber… nunja ;)

Ich werd mich dann mal hinsetzten und mir den Sylpheed Quellcode anschauen. Wie geht’s euch so? Ähnliche Probleme? Oder stehe ich alleine da? Oder gibt es gar Mail Programme die ich noch nicht kenne, aber genau das richtige wären für mich? Bin ich zu anspruchsvoll?

Nachdem ich ja schon einmal am Schriftbild des Macbook Pro geschraubt habe und die Darstellung für meine Augen verbessern konnte, gibt es ein weiteres Detail, das das Schriftbild auf dem Gerät weiter verbessert.

Mehr aus Zufall ist mir aufgefallen, dass die Auflösung, die Ubuntu verwendet, nicht der Auflösung entspricht, die das Display des Macbook nativ bietet. Ein schneller Blick in die nvidia-settings bestätigt, dass das Display 110×108 Punkte pro Zoll liefert.

Ich weiß nicht genau, ob Punkte in dem Fall mit Pixeln gleichzusetzen sind, aber ein Versuch kann ja nicht schaden. Also schnell die Auflösung in den Einstellungen zur Schriftwiedergabe angepasst und tatsächlich ergibt sich eine weitere Verbesserung. Wenn jetzt die Sache mit Compiz wieder gehen würde, wäre ich wieder rundum zufrieden (auch wenn ich mich in der Zwischenzeit mit dem Metacity-Compositing ganz gut angefreundet habe).

27. Februar 2009

In einem Anfall von weiß ich nicht mehr warum habe ich mir von T-Mobile ein iPhone 3G als neues Handy schicken lassen. Preislich und vom Vertrag her gesehen kam es von den Handys, die mich interessiert haben, doch noch am günstigsten. Dabei war mir im Prinzip schon klar, dass ich als Linux-User schnell an die Grenzen des kleinen Smartphones stoßen werde. Das beginnt schon mit der Aktivierung; Dazu braucht man unbedingt iTunes, weil das iPhone komplett mit diesem Programm verheiratet ist.

Ich habe zum Glück noch mein altes iBook zu Hause, das hauptsächlich von meiner Freundin benutzt wird. Um das iPhone zu aktivieren, durfte ich es mir aber nochmal ausleihen. Erstmal wollte ich mir das Handy in Ruhe anschauen und mir dann darüber Gedanken machen, wie ich es mal unter Ubuntu Linux synchronisieren werde.

Beim ersten Einrichten des iPhones sollte man seine Kreditkarte zur Hand haben. Das Gerät ist nämlich nicht nur mit iTunes, sondern auch noch mit dem iTunes-Store verdongelt. Selbst wenn man nicht vorhat, ein Programm im App Store zu kaufen, um die sehr bescheidenen Funktionen des iPhones um ein paar wichtige Features zu erweitern, sondern ausschließlich kostenfreie Versionen von Applikationen oder Podcasts über iTunes herunterladen will, muss man sich vorher im iTunes-Store registriert haben.

Nach dem Freischalten und der Registrierung konnte ich damit beginnen, das iPhone zu erkunden. Um es gleich vorweg zu sagen: Die Handhabung der Benutzeroberfläche macht großen Spaß. Die Bedienung des Touchscreens und der Programme ist einfach und -- mit ein bisschen Übung -- schnell. Die Auflösung des Displays ist sehr gut und auch der schnelle Internetzugang ist klasse. Das Vergrößern, Verkleinern und Verschieben von Fotos, Internetseiten und verschiedener Applikationen macht wirklich Spaß. Aber schon nach kurzer Zeit fangen die ganzen kleinen Unzulänglichkeiten an zu stören. Ganz zu Anfang zum Beispiel, wenn man sich fragt, wie man die Kontakte von seinem alten Handy aufs iPhone kopieren kann.

Über Bluetooth ist das nämlich nicht möglich, da diese Schnittstelle gerade mal dazu taugt, ein Headset an das Telefon anzuschließen. Damit fällt zukünftig auch der Austausch von Klingeltönen und anderen Dateien flach -- Apple setzt voll auf WLAN. Um aber Dateien über WLAN auszutauschen braucht man mehr oder weniger teure Programme aus dem App Store. Die Dateien stehen dann aber nur innerhalb dieser Applikation auf dem iPhone zur Verfügung. Man bekommt übrigens auch gar nicht die Chance, einen eigenen Klingelton zu benutzen. Auch Musik, die man im iTunes-Store gekauft hat, kann man nicht als persönlichen Kligelton wählen.

Jeden einzelnen Kontakt vom altem Handy per SMS zu versenden wäre zu teuer. Also kann man sein Adressbuch nur ganz oldschool auf die SIM-Karte kopieren, um es zu übertragen. Wenn die Kontakte erstmal im iPhone sind, bleiben sie dort auch. Man kann sie nur noch mit einem Dienst im Internet über iTunes synchronisieren. Die Möglichkeit, einen einzelnen Kontakt über Bluetooth, SMS oder WLAN an ein anderes Handy zu versenden, ist in der Software als Funktion nicht vorgesehen.

Weitere Schwachpunkte des iPhones zeigt der Artikel Test: Das iPhone 3G ist noch nicht perfekt bei Golem ganz gut auf. Unter anderem bemängelt er, dass das iPhone kein Java hat. Gäbe es dazu auf dem Handy eine Alternative wie Python, fände ich es ja noch in Ordnung, aber so muss man sich einfach damit abfinden, dass auf Java basierende Web-Anwendungen nicht funktionieren. Neben der Kritik von Golem an der Tastatur gefällt mir an ihr übrigens auch nicht, dass es keine Undo-Taste gibt. Hat man mal aus Versehen einen Korrekturvorschlag bestätigt, muss man alles mühevoll wieder löschen, und löscht man dabei zu viel, muss man das Ganze wieder neu eintippen.

Es scheint so, als ob erst ein Jailbreak das iPhone so richtig benutzbar machen wird. Aber bevor ich es "jailbreake" will ich es erstmal mit Ubuntu sychronisieren. Allerdings bin ich daran gescheitert, iTunes 8.0.2 mit Wine zu starten. Geklappt hat dagegen Windows XP in VirtualBox 2.1 zu installieren und dann das iPhone zu synchronisieren, damit ich mir nicht ständig das iBook meiner Freundin ausleihen muss. Mit einer niedrigeren Version von VirtualBox ist die Synchronisation übrigens nicht möglich, da erst ab der Version 2.1 USB-Geräte unterstützt werden. Aber dauernd Windows zu starten kann auch keine Lösung sein.

Bücher zum iPhone:

Vor einer Woche hat Mark Shuttleworth das übernächste Ubuntu angekündigt. Ubuntu 9.10 wird im Oktober 2009 erscheinen. Karmic Koala lässt sich wohl mit Karmischer Koala übersetzen.

Ein wichtiges Ziel im Desktopbereich ist die Überarbeitung und Neugestaltung des Boot- und Loginvorgangs. Dabei soll die Bootzeit möglichst kurz sein aber trotzdem grafisch ansprechend sein. Statt usplash soll der Bootvorgang ab Ubuntu 9.10 mit Plymouth grafisch dargestellt werden.

Von sehr vielen User gewünscht, wird es mit Karmic Koala endlich ein komplett neues Standarddesign geben

Weiterhin soll die Hardwareunterstützung Notebook und Netbook Bereich weiter verbessert werden. Auch der Ubuntu Netbook Remix soll verbessert werden.

Hallo zusammen!

 Sicherlich kennt ihr das Spiel "die Siedler von Catan". Dieses Brettspiel gibt es auch für den PC, hier heißt es Pioneers.

Ich möchte hier gar nicht so sehr auf die Regeln eingehen, die kann man beispielsweise bei Wikipedia nachlesen. Ich möchte hier viel lieber das Programm vorstellen und kurz zeigen, wie man ein Spiel hostet.

Installation

Die ist etwas komplizierter, weil man hier kein einzelnes Paket braucht, sondern gleich einen ganzen Haufen. Um die Sache ein wenig zu beschleunigen, gibt man am besten den Befehl 

sudo apt-get install pioneers-client pioneers-ai pioneers-help pioneers-meta-server pioneers-server-console pioneers-server-gtk

ein, und schon hat man alle Pakete, die man braucht. Das Spiel startet man nun über

pioneers
oder Anwendungen → Spiele → Pioneers.

Spielstart


Man wird zunächst gefragt, ob man ein Spiel hosten möchte, oder einem Spiel beitreten möchte. 

Spiel hosten

Hierzu klickt man zunächst auf "Spiel erstellen" und gelangt so ins Einstellungsmenü. Hier kann man sozusagen die Spielregeln konfigurieren, die nach Spielstart nicht mehr veränderbar sind. 

  1. Die Karte: hier kann man aus viele Spielkarten wählen
  2. Anzahl der Spieler und Siegpunkte, ist selbsterklärend
  3. Regeln:
    • 7-Regel - was passiert bei Wurf der Augensumme 7?
    • Zufällige Geländeverteilung - Felder werden vermischt auf der Karte angeordnet
    • Pirat: Handelshäfen blockierbar?
    • Strenger Handel - Handel nur vor Baubeginn
    • Binnenhandel
    • Sieg am Ende des Zuges - sind mehr Punkte als Siegpunktzahl möglich?
  4. Servereinstellungen: Welcher Port ist offen?
  5. Server registrieren: soll der Server in eine öffentliche Liste eingetragen werden, oder nur gezielt angesprochen werden können?
  6. Metaserver: Standard pioneers.debian.net - sollte beibehalten werden
  7. Angezeigter Hostname: IP oder DynDNS des Hosters eingeben
  8. Start Server - Spielstart

Mit Bestätigung der Einstellungen, wird der Server öffentlich eingetragen. In einer Übersicht sieht der Hoster, wer dem Spiel schon beigetreten ist und kann eventuell Bots hinzufügen. Mit Pioneers-Client starten tritt der Hoster selbst dem Spiel bei.

Wichtig: das Serverfenster erst nach Spielende wieder schließen!

Spiel beitreten

Das ist ganz einfach. Hierzu wählt man im Startfenster den Eintrag An öffentlichen Spiel teilnehmen und sucht sich in der Liste einen Server aus, den man mag. Vorher kann man natürlich noch einen Namen wählen, den man tragen möchte.

Um an einem Privatspiel teilzunehmen, muss man den entsprechenden Servernamen (siehe Punkt 7 bei "Spiel hosten") eintippen. Der Hoster muss vorher die Registrierung des Servers deaktivieren (Punkt 5), sonst ist der Server auch öffentlich aufgelistet und jeder kann beitreten.

Spiel spielen

Gespielt wird nach den bekannten Regeln, allerdings sollte man einige Dinge beachten: Gewürfelt wird mit F1 bzw. dem Button oben im Feld. Straßen und Siedlungen werden mit Mausklick gebaut, dabei ist das nur an erlaubten Stellen möglich. Handeln kann man per Klick auf den Button oder mit F2, danach gelangt man ins Handelmenü. Dort können Waren gehandelt werden, auch wenn man einen Handelshafen besitzt, werden die Möglichkeiten aufgelistet. Für den Fall, dass ein Mitspieler handeln möchte, erscheint ein Menü. Das Angebot, das der Spieler unterbreitet, kann man annehmen, ablehen oder ein Gegenangebot machen.

Spielzüge können rückgängig gemacht werden, wenn man fertig ist, muss man IMMER den Spielzug per Klick auf Fertig oder mit F4 bestätigen. Um Informationen über das Spiel, etwa Statistiken über geworfene Augenzahlen, der Karten im Spiel, Preise für verschiedene Dinge zu erhalten, muss man den jeweiligen Eintrag unter Spiel wählen.

 Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Pioneers spielen!

 

26. Februar 2009

Unsere gute, alte Welt und Wirtschaft (auf die kommt es nun auch nicht mehr an) wird an allen Ecken und Enden digitalisiert. Eigentlich gut für mich als Informatiker, denn das gibt mehr Arbeit, doch irgendwie stimmen mich die neuen Erfindungen und Tüffteleien Nachdenklich, wenn nicht Melancholisch!

Auf einer kleinen Surftour bin ich blog.oncode.info über folgendes gestossen: Poken!

Wenn du jetzt nicht weisst, was das ist… keine Sorge ich wusste es vorher auch nicht :-)
Poken ist ein kleines Männchen mit einer grossen Pfoten. Diese Pfoten muss man nur mit einem anderen Poken zusammenhalten, und schon werden schnell, unkompliziert und drahtlos die vordefinierten Kontaktdaten wie Telefonnummer, Facebookname, Adresse oder was auch immer ausgetauscht.

Der Poken soll dabei das lästige Aufschreiben von Adressen und merken von Telefonnummern zunichte machen, was ja grundsätzlich nicht schlecht wäre :)
Nur! Wer hat schon so ein Teil? Ich bezweifle, dass jeder oder vor allem jede :-) bald so ein Poken mit sich herumtragen wird, nur um Kontaktdaten auszutauschen…

Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren und schaue was die Zukunft so bringt! Vielleicht hat ja bald jeder ein Poke im Frosch-, Bienen- oder Pandabärdesign an seinem Schlüsselbund oder seiner Handtasche :D
Laufen soll das Ding überrigens schon nach einem simplen Einstecken (der Arm ist auch gleich ein USB :) ) unter Linux, Mac und Windows…

RDBMS hat viele Tücken! Manchmal, wenn man nicht dran denkt, kann man so gut und gern mal einen Tag verschwenden…

Diese Erfahrung habe ich soeben wieder mal machen dürfen. Der einfache und nützliche Befehl ON DUBLICATE KEY UPDATE wollte ich verwenden, um Datensätze in meiner Datenbank zu aktualisieren, falls sich beim Schreiben mit INSERT herausstellen sollte, das schon ein solcher Vorhanden ist.

"INSERT INTO hosts(ip, hostname, date, OS) VALUES('ip', 'hostname', 'date', 'OS') ON DUPLICATE KEY UPDATE hosts SET date = 'date' WHERE hostname = 'hostname' AND ip = 'ip'";

Alles schön und gut hab ich mir gedacht und mein Code mal getestet. Doch in die Datenbank wurde weder etwas geschrieben, noch ein Datensatz aktualisiert.

Auf der Suche nach der Antwort für mein für mich unverständliches Problem, habe ich von diversen Seiten bestätigt bekommen, dass mein SQL-Querry so eigentlich funktionieren sollte.

Eigentlich war ich kurz vor dem Verzweifeln, bis ich einen Tipp bekam. Dieser war kurz und einfach: RDBMS

Wie sich herausstellte, und woran ich beim Programmieren auch nicht gedacht habe ist, dass ON DUBLICATE KEY UPDATE nur für MySQL-dB’s funktioniert, nicht aber für M$SQL, welche ich verwende…

Damit mein Vorhaben auch unter einem Microsoft-Produkt funktioniert brauche ich einen andern SQL-String:

IF (EXISTS (SELECT * FROM hosts WHERE ip= 'xyz')) begin UPDATE hosts SET date = now() WHERE ip= 'xyz' end else
begin INSERT INTO hosts(ip, date) VALUES('zzz', now()) end

Es läuft nun astrein mit der Ausnahme, dass der SQL String für M$SQL einfach 5 Mal so lang und 10 Mal so kompliziert… Aber die Effektivität von Microsoft ist ein anderes Thema :)

An dieser Stelle kann man die in meinem Distributionsvergleich benutzten Test-Profile für die Phoronix-Test-Suite finden. Diese basieren auf verschiedenen Test-Profilen der Phoronix-Test-Suite, wurden von mir aber so abgewandelt das sie die Distributionseigenen Programme benutzen. Das ermöglicht einen realistischeren Vergleich verschiedener Distributionen, da die Distributionseigenen Programme genau die Geschwindigkeit einer Distribution abbilden.

Die neuen Test-Profile sind namentlich :

  • lame-native
  • oggenc-native
  • ffmpeg-native
  • openssl-native
  • gnupg-native
  • gtkperf-custom
  • openarena-custom

Darüber hinaus habe ich eine Test-Suite namens “compare” erstellt, welche alle oben genannten Tests automatisch aufruft.

Die Profile mit “native” im Namen sind identisch zu den Phoronix-Test-Profilen, außer das die Distributionseigenen Programme verwendet werden. Das “ffmpeg-native”-Profil wurde zudem so abgewandelt, das dieses überhaupt ein Ergebnis auf aktuelleren Distributionen liefert. In vielen Distributionen (Ubuntu Jaunty Alpha, Fedora 10, OpenSuSE 11.1 und ArchLinux, usw.) ist eine fehlerhafte Version von “ffmpeg” enthalten, welche den Test mit den Originalparametern nicht korrekt absolvieren kann. Dadurch kann aber man leider die FFMPEG-Tests nicht mehr direkt mit der Phoronix-eigenen Version vergleichen.

Der Test “gtkperf-custom” ist eine abgewandelte Version des Originaltests. Es wurde der Patch entfernt, welcher die Auswahl der Einzeltest ermöglichte und die Anzahl der Durchläufe wurde auf 1000 verringert.

Der Test “openarena-custom” wurde dahingehend abgewandelt das nur noch die Bildschirmauflösung von “640×480″ benutzt wird und nicht wie vorher eine halbes Dutzend Auflösungen.

TAR-Archiv mit den Test-Profilen

Das TAR-Archiv enthält alle benötigten Dateien. Das Archiv muss nur nach “~/.phoronix-test-suite” entpackt werden. Danach kann man per “phoronix-test-suite install compare” alle Tests installieren.

Es lohnt sich wirklich, den wöchentlich erscheinenden Ubuntu Wochenrückblick von ubuntuusers.de zu lesen. In der Ausgabe von gestern Abend wurde ein sehr nettes Addon für den Mozilla Firefox erwähnt.

Hierzu kurz eine Geschichte. Kurz nach Weihnachten 2008 gab Clueso ein Konzert in Köln. Dieses wurde im Internet bei livedome übertragen. Da livedome unbedingt den Windows Media Player verwenden wollte musste ich das dreistündige Konzert in einer virtuellen Maschine anschauen.

Aus diesem Grund finde ich dieses Addon besonders interessant und möchte es deshalb auch noch einmal gesondert erwähnen. Moonshine heißt das Plugin (abgeleitet von Moonlight, der freien Umsetzung von Microsofts Silverlight).

Kurz installiert, kurz bei livedome vorbeigesurft und getestet. Funktioniert wunderbar. Somit bin ich nun gerüstet für die nächste(n) Live-Übertragung(en) bei livedome. Nur ist es nun noch trauriger, dass das Clueso-Konzert nicht in das Archiv gekommen ist, angeblich da livedome noch in Verhandlungen mit dem Management steht…

Gerade stehe ich vor dem Problem, einen unbelehrbaren Win Nutzer am anderen Ende der Leitung zu haben. So sendet selbiger immer und immer wieder nur die von Outlook und Outlook Express bekannte winmail.dat, in welcher dann die eigentlichen Dateien "versteckt" sind.

Für Ubuntu gibt es nun 2 Möglichkeiten, an diese Dateien doch noch zu kommen:


Für viele oder oft gesendete Dateien
1. Installation einer dauerhaften Lösung mittels TNEF

sudo apt-get install tnef


Aufruf der Umwandlung:
tnef -f winmail.dat -C home/$USER

Entpackt den Inhalt der winmail.dat in das Home-Verzeichnes des aktuellen User

Gebloggt.ch hat noch ein nettes Script, was den Aufruf erleichtert: Gebloggt.ch


Für ab und zu mal eine Datei
2. kostenlosen Online-Dienst nutzen
Diese "entpacken" die Dateien und stellen diese dann zum Download bereit.

http://www.winmaildat.com/
oder
http://tud.at/php/tnef/

In den letzten Tagen bin ich zu einem eee pc 1000H gekommen, eines, das mit Linux ausgeliefert wird. Aber das kastrierte Gentoo darauf gefällt mir gar nicht. Deswegen habe ich einmal mehr das gute, alte Ubuntu in der Version 8.10 auf die Hardware gespielt. Per USB-Stick, ging ganz flott und einfach mit dem Tool UNetbootin.

eeepc

Das Gerät ist deutlich schneller als die Variante 900, wahrscheinlich auch wegen der “echten” Festplatte, die im 1000H steckt, aber auch Dank dem etwas schnellerem Atom-Prozessor. Ausserdem meine ich, dass der Akku leistungsfähiger ist und länger durch hält, bis zu zweieinhalb Stunden!

Allerdings klappte es diesmal nicht so richtig mit dem linux-backports-module. Ich brachte damit das WLAN nicht zum Laufen. So musste ich erneut auf array.com zurückgreifen und von dort den bereitgestellten Kernel installieren. Dabei habe ich die GRUB so angepasst, dass defaultmässig der array-Kernel bootet. Alles andere läuft tip-top und ohne Beanstandung, auch die Sondertasten. Ist ein feines Teil, das 1000H; ich werde es wohl an die kommenden BarCamps und an die Linux-Tage zu Chemnitz mittragen und damit angeben ;-)

Ähnliche Artikel

sed steht für Stream EDitor und ist ein bekanntes Unix-Werkzeug, mit dem Texte geändert werden können. sed ermöglicht die automatisierte Manipulation per Kommandozeile.

Installation

sed ist eigentlich bei jeder ordentlichen Linux-Distribution schon vorinstalliert, wenn man allerdings aus welchen Gründen auch immer, sed gelöscht hat, kann man dieses in Ubuntu mit

 sudo apt-get install sed 
wieder neuinstallieren. Auf der sed-Homepage kann man den Quellcode und Binärpakete für verschiedene Betriebssysteme, wie OS/2, Win3.x-Win2k, MS-DOS, HPUX und natürlich Linux herunterladen.

 

Bedienung

Standardfunktion von sed ist das Ersetzen von Argumenten in Dokumenten. Da sed ausschließlich über das Terminal bedient wird, erfolgt die Bedienung auch ausschließlich über Befehle. Um ein Wort in einem Dokument zu ersetzen, gibt es den Befehl

 sed 's/alt/neu/g' Eingabedatei >Ausgabedatei 

s steht in diesem Fall für "substitution", also "ersetzen" und das g steht für "global", also dass jedes Argument ersetzt werden soll.
Mit sed kann man Wörter oder Argumente auch komplett aus einem Text entfernen, indem man für "neu" einfach nichts einsetzt. Für den Fall, dass mal ein / im Ausdruck vorkommt, kann man mit sed auch ein anderes Trennzeichen definieren. Soll bspw. der Ausdruck Damen/ Herren durch Männer und Frauen ersetzt werden, sollte man ein alternatives Sonderzeichen als Trennzeichen definieren:
 sed 's!Damen/ Herren!Männer und Frauen!g' 
.

Außerdem gibt es die Funktion d , der eine bestimmte Zeile löscht. Der Befehl
 sed d Eingabedatei >Ausgabedatei 
würde zu einem leeren Dokument führen, weswegen man noch definieren sollte, welche Zeile gelöscht werden soll. Dies geschieht nach dem Schema
 sed '/ausdruck/d' ' Eingabedatei >Ausgabedatei 
, wobei das Wort ausdruck in einer Zeile vorkommen muss, damit die Zeile komplett gelöscht wird.
Man kann auch sed als Ersatz für das Programm grep nehmen, dass Zeilen aus einem Dokument ausgibt, die einen bestimmten Ausdruck enthalten. Der Code dafür ist folgendermaßen:
 sed -n '/einMuster/p' Eingabedatei 

Anwendungsbeispiele

Man kann mit sed viele lustige Spielereien machen, wie zum Beispiel ein Programm, um einen anonymen Serienbrief zu personalisieren ;)^^
Eine wirklich sinnvolle Einsatzweise ist ein Text-to-HTML-Konverter, er ersetzt die Sonderzeichen ä,ö,ü usw. automatisch in die HTML-Codes dafür. Außerdem kann man mit sed auch das Einfügen von Bildern in HTML-Dokumente vereinfachen, da man sozusagen eigene Befehle, die einfacher sind als die Standard-HTML-Tags, erstellen kann. Unsere Blogeinträge über Gobby werden mit einem eigenen Syntax geschrieben und dann von einem selbstgeschriebenen Programm mit sed in ein HTML-Dokument umgewandelt.
Ein weiteres sinnvolles Einsatzgebiet von sed ist das Löschen von überflüssigen Leerzeichen.
 sed 's/ \+/ /g' Eingabedatei >Ausgabedatei 
ersetzt diese durch ein einziges. Zur Erklärung: das \+ bedeutet: Der Ausdruck davor soll mindestens einmal vorkommen.

Beteiligte Autoren: benni, joeserin

 

25. Februar 2009

Es gibt in den weiten des Netzes ja schon unzählige Artikel, wie man sein Linux äusserlich in einen Mac verwandelt. Diese gehen von ganz einfach, mit einem Mac-ähnlichem Theme, bis zu kompliziert über Scripte und tiefe Eingriffe ins System.

Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 9′340′000 für linux to mac design. (0.25 Sekunden)

Für mich hatte Mac immer einen bestimmten Anreiz. Man kann sagen, was man will über Mac, aber das Design, welches Apple vorlegt ist eines der besten und in meinen Augen unübertroffen!

Nichts desto trotz gefällt mir das Betriebssystem an sich überhaupt nicht! Ich hab es einfach nie geschafft mich damit anzufreunden. Doch auf das Design wollte ich auch nicht verzichten.

Da liegt es doch auf der Hand. Man nimmt das beste OS und macht es noch besser… So entstand mein Linux im Macdesign :-)

Ich habe immer mal wieder gegoogelt, für kurze Zeit auch einzelne Themes ausprobiert, doch keines wollte mir so richtig zusagen, bis ich schlussendlich DAS Theme gefunden habe.

Doch von vorne:

Alles hat begonnen, dass ich mal wieder eine Mac-Sehnsucht hatte und mich auf die Suche nach einem passenden Design gemacht habe. Nach kurzer Suche bin ich über Mac4Lin gestolpert. Dies hatte ich vor einiger Zeit schon mal ausprobiert, jedoch wegen ein paar kleinen aber schlimmen Fehlern wieder runtergeschmissen.

Trotzdem habe ich es nochmal runtergeladen, installiert und ausprobiert.

Der erste Eindruck war nicht schlecht, doch noch lange nicht gut. Die Fenster waren in meiner Augen zu dunkel, und anpassen liess es sich unter System >> Systemverwaltung >> Erscheinungsbild auch nicht, und zum das im Hardcode anzupassen war ich zu faul.

Am Abend dann wollte ich noch den Avant Windows Manager installieren, welchen ich auch von früher kannte. Doch der Name des Mac-artigen Panels wollte mir nicht einfallen. Also habe ich kurz gegoogelt, und bin wie per Zufall (oder Schicksal) über dieses Seite gestolpert.

Die meisten Einstellung, welche die Seite erklärt stehen in jedem LinuxToMac- Tutorial, doch zwei Dinge konnte ich verwenden, welche ich schon lange gesucht habe.

Erstens: Die Fonteinstellungen!

Alleine nur mit der richtigen Schriftart kann man Welten bewirken, und mit diesen Einstellungen sieht das einfach nur geil aus:

Und der zweite Punkt: Endlich ein Design das man brauchen kann. Es hat fast gar keine Fehler und sieht perfekt aus. Endlich ein Design, dass meinem PC würdig ist :-)

Ach ja, bevor ich es vor Enthusiasmus noch vergesse :D hier kann man das grossartige Design downloaden.

Einen passenden Iconsatz habe ich leider nicht gefunden, wesshalt ich die Standard-Icons von Mac4Lin verwende. Als Loginscreen verwenden ich diesen hier, und als Background habe ich den hier in Verwendung. Als Mauszeiger, welcher ja auch typisch ist für Mac, verwenden ich auch wieder den von Mac4Lin.

Wer es genau so will wie ich, der soll zuerst kurz Mac4Lin aktivieren. Dabei werden Details wie Mauszeiger, Panel-Background etc angepasst. Danach noch die obig genannten Aktuallisierungen vornehemn et voilà :-)

Keine Mail von Linus, trotzdem gibt es einen neuen Release Candidate.

Diesmal habe ich es eher durch Zufall mitbekommen, dass eine neue Vorabversion des kommenden Linux Kernels veröffentlicht wurde, da Linus Torvalds offenbar auf die Ankündigungs-Mail verzichtet hatte.

Neue Funktionen finden sich erwartungsgemäß nicht mehr in der aktuellsten Version. Korrekturen ließen die Entwickler unter anderem dem Virtualisierer KVM zugute kommen, aber auch ALSA, die Video-Komponente V4L/DVB sowie die IA64- und ARM-Architekturen wurden berücksichtigt. Verbesserungen erfolgten auch am Grafiktreiber i915, trotzdem fand sich kurz nach Veröffentlichung ein Fehler in eben diesem Modul, der den Start des X-Window-Managers verhindert, auf der Mailingliste. Weitere Korrekturen erfolgten bei CIFS, wo Probleme unter anderem beim Anbinden von Windows-2003-Freigaben behoben wurden.

Alles in allem erscheint zwar die Gesamtzahl der Änderungen größer als bei -rc5, jedoch das Volumen der Änderungen (in Zeilen) ist erheblich kleiner. Ob sich daraus jedoch ableiten lässt, dass die Entwicklung ruhiger wird und die finale Veröffentlichung kurz bevorsteht, bleibt abzuwarten.

Quelle: Kernel.org

 


Howto’s gibt es ja viele deswegen hier mal ein Hownotto ;) Also ich wollte heute eigentlich schon nach Hause gehen und nur noch kurz auf einem vserver etwas einrichten, als ich merkte dass da noch sarge drauf läuft. Deswegen wollte ich den einfach mal ganz fix von sarge auf lenny updaten. Also die sources auf lenny umgestellt, dann einmal
apt-get update
und
apt-get dist-upgrade
gemacht. Dann fingen die Probleme an. Das Upgrade brach ab mit einer Fehlermeldung bezüglich einer nicht auflösbaren Abhängigkeit bei debianutils. Das wollte natürlich gefixt werden dachte ich mir und versuchte erst einmal mit
apt-get -f install
darüber hinwegzugehen. Doch das hat nicht funktioniert. Also dachte ich mir, werf ich debianutils mal komplett runter und versuche es dann einzeln wieder zu installieren bzw. erstmal ohne es weiter zu machen. Deswegen habe ich es mit
dpkg -r --force-all debianutils
mal entsorgt. Schon bei diesem Vorgang war mir klar, dass das eventuell keine gute Idee gewesen ist denn mir hat Debian noch nie im Leben bei einem einzigem Paket mehr als zehmal an den Kopf geworfen, dass ich gerade was dummes mache. Die Meldung war in etwa „Warning: debianutils is an essential package and should not be removed! Ignoring this warning because deinstallation forced..”

So dann habe ich gedacht, wenn ich das Upgrade wieder anstoße wird debianutils früher oder später sicher wieder installiert werden. Doch jetzt ging das Upgrade nichtmehr weiter weil einige Pakete ua. passwd die debianutils haben wollte. Also hab ich versucht alle Pakete die es brauchen auch wieder runterzuwerfen…Das war ein Teufelskreislauf und ehe ich mich versah hatte ich mich selbst Schachmatt gesetzt. Man merke: ohne debianutils, keine Debianpaketinstallation und ohne eine Shell keine Möglichkeit ein ./configure Skript auszuführen um debianutils aus den Quellen zu kompilieren ;) Das System war tot. Also im Adminbereich den vhost wieder auf seinen Auslieferungszustand zurückgesetzt und diesmal den langen Weg gegangen: erst sarge nach etch und dann erst etch nach lenny geupgraded. Dies hat ohne jegliche Probleme funktioniert.

Also ein Upgrade über mehrere Distributionen ist weder bei Ubuntu noch bei Debian eine gute Idee. Eine Ausnahme bilden dabei nur die Upgrades zwischen LTS-Versionen von Ubuntu, bei welchen aber auch extra auf regressions geachtet wird.


Lesenswerter Kurz-Essay von Sun-CEO Jonathan Schwartz über die Vorzüge, die Freiheit mit sich bringt:

From our vantage point, the spirit of “Live free or die” defines the future for all software, not just operating systems. Traditional proprietary software models, like traditional newspaper businesses, will slow as customers move to the cloud. Governments across the world, spurring economic activity with stimulus programs are already mandating or promoting open source software as a means of driving progress. Live free or die is a spirit spreading choice, technical independence and innovation – the revolution is well underway.

Während meines Distributionsvergleichs tauchte bei mir die Frage auf warum Firefox im Sunspider-Benchmark so unterschiedliche Ergebnisse lieferte, vor allem warum die Vanilla-Version (welche i686-optimiert ist) unter Ubuntu 8.10 keinen Deut schneller war als die native Version .

Durch Zufall bin ich auf die Lösung des Rätsels gestoßen :

Es ist der Kernel bzw. zwei kleine Optionen im Kernel-Quellcode. Werden diese verändert, verbessern sich die Werte von Firefox 3 im Sunspider-Benchmark unter Ubuntu 8.10 um ca. 20%. Das klingt erst einmal unglaublich, ist aber die Wahrheit.

Die Optionen sind :

Beide sind in den Kernelquellen im Menüpunkt “Processor type and features” zu finden.

“CONFIG_PREEMPT=y” bzw. “Preemptible Kernel (Low-Latency Desktop)”  im Menüpunkt “Preemption Model”

und

“CONFIG_HZ_1000=y” bzw. “1000 HZ” bei “Timer frequency”

Eigentlich sind die beiden Optionen keine großen Geheimnisse, das sie aber gerade auf Firefox einen solchen Einfluss haben, hat mich dann aber schon etwas verwundert. Vor allem weil ein probehalber Vergleich mit der Phoronix-Test-Suite keinen Unterschied ergeben hat.

Hier noch ein Link zu den Testergebnissen des Sunspider-Benchmarks :

Normaler Kernel

Veränderter Kernel

Der veränderte Kernel entspricht bis auf die zwei Optionen exakt dem Original-Kernel.

Lange habe ich mich mit der Option "Farbe zu Transparenz" rumgeärgert und viele Versuche gebraucht, die richtige Farbe zu finden, welche die aktuelle Ebene transparenter macht. Dabei wäre es so einfach gewesen, aber ab und an findet man das Offensichtliche nicht, wenn man es in irgend einem Untermenü vermutet. So kann die Deckkraft (oder die Transparenz) direkt über den Ebenen eingestellt werden. Einfach die gewünschte Ebene auswählen und dann die Deckkraft nach eigenem Ermessen hoch / runter regulieren.



Damit nicht noch mehr ihre Zeit mit dem Suchen im Menü vergeuden, habe ich es doch lieber hier niedergeschrieben und gleich mal hübsch illustriert.