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28. Februar 2008

SyncML mit PalmOS

…funktioniert gut. Es gibt verschiedene Lösungen, seinen Palm mit seinem PC mit SyncML zu synchronisieren, offline (opensync) und online (diverse SyncML-Server).

Ich nutze die Online-Lösung mit Scheduleworld. PalmOS kann von sich aus kein SyncML, da braucht es ein extra Programm. Es gibt zwei davon, den von Synthesis und den von Funambol. Der Synthesys-Client arbeitet auf meinem Treo. Und das gar nicht mal so schlecht. Es werden neben dem Kalender auch die Aufgaben, Kontakte und Notizen synchronisiert. Mit PalmOS5 organisiert man seinen Kalender mit Kategorien. Manchmal sind aber mehrere Kalender gewünscht. Dabei hilft auch der SyncML-Server. Man erstellt einfach mehrere Kalender auf dem Server und ordnet diesen die Kategorien des Palm zu.

Auf dem PC verrichtet jetzt Thunderbird mit der Kalendererweiterung Lightning seine Arbeit. Die passende Erweiterung versorgt Lightning mit den Daten von Scheduleworld. Hier wird die Einrichtung beschrieben.

27. Februar 2008

Hardy Heron
Sodala, auf meinem Laptop läuft nun Ubuntu 8.04, Hardy Heron, Alpha 5.

Und wie war nun das Update bzw. die Installation? Kurzzusammenfassung: erst Frust, dann Lust… oder auch “The joy of alpha versions”…

Und Hardy? Hübsch, flott, auf den ersten Blick nicht viel neues und einige Alpha-Bugs.

Gestern habe ich nun meine wunderbar stabile Ubuntu version “Gutsy Gibbon” auf die Alpha 5 von Hardy Heron aktualisiert. Die stabile Version von Hardy erscheint im April, im Moment steht Hardy bei der Version Alpha 5.

Sagen wir so, ich wollte ein Update durchführen. Ich habe also brav ein

update-manager -d

in die Konsole eingetippt und dann mit dem Update-Manager das Update ausgeführt, so wie man es auch machen sollte. Ich fasse das Ganze mal ganz kurz zusammen:
Pakete wurden heruntergeladen, Update wurde fast bis zum Schluß ausgeführt. Kurz vor dem Ende des Updates ploppten plötzlich einige Fehler auf und das Update brach ab mit der Meldung, dass das System jetzt unbenutzbar sein könnte. Irgendwie habe ich aber verpasst, bei welchem Fehler das Update tatsächlich abgebrochen hat. Ich konnte also tatsächlich nach einem Neustart Ubuntu nicht mehr hochfahren. Grrr… die Partitionstabelle war aber OK.
Naja.. es kam was kommen musste - ich fuhr mein Windows hoch (Bootmanager hat also immer noch funktioniert) und habe mir die Hardy Heron Installations-CD heruntergeladen (Desktop-CD) und gebrannt.

Dann habe ich also eine Neuinstallation von Hardy durchgeführt. Dank einer seperaten /home -Partition war das schnell und schmerzfrei erledigt. Neuinstallation hat also nicht das geringste Problem gemacht. Nach der Installation habe ich mit dem Restricted-Manager den Nvidia-Treiber installiert, Neustart, alles perfekt, keine händische Fummelei an der XOrg.conf notwendig.

Erster Eindruck: Hardy fährt etwas schnell hoch und läuft auch etwas flüssiger. Die Sensität meines Touchpads ist irgenwie höher als vorher, weswegen ich des öfteren unabsichtlich klicke. Aber es ist nicht schlecht, nur etwas ungewohnt.

Auf den ersten Blick gibt es nicht viel neues. Optisch fällt sofort das neue Hintergrundbild auf (auf meinem obigen Screenshot zu sehen). Und das finde ich jetzt wirklich mal gelungen. Kompliment an den Künstler, das beste Hintergrundbild, das Ubuntu jemals hatte meiner Meinung. Ansonsten neue Programmversionen (z. B. Firefox 3), neues Gnome (2.21), neuer Kernel (im Moment 2.6.24-10).

Auf die Neuerungen im einzelnen gehe ich im nächsten Eintrag ein. Soweit läufts erstmal gut, alles wichtige läuft (WLAN, Grafik, Sound…).

Auf jedenfall werden jetzt wieder mehr Blogeinträge folgen! ;-)

Aber soweit sieht es erstmal gut aus

26. Februar 2008

Ich finde, heute ist ein guter Tag um meine schöne, stabile Ubuntu-Version auf die Alpha von Hardy zu updaten. :-)

Ich werde dann berichten wie es geklappt hat. Werde keine Neuinstallation machen, sondern ein Update. Vielleicht gibt’s dann ja auch wieder mehr hier zu lesen. Mein Ubuntu war einfach zu stabil und langweilig… hehe…

22. Februar 2008

GNOME-Panel und XFCE-Panel dunkel färben, helle Beschriftung statt schwarzer Text:

In der Datei .gtkrc-2.0 im home/-Ordner (alternativ direkt in die gtkrc-Datei eines Themes) Folgendes eintragen:

style “panel”
{
fg[NORMAL] = “#C0C0C0”
fg[ACTIVE] = “#9B9B9B”
bg[NORMAL] = “#323943”
bg[PRELIGHT] = “#5A6168”
bg[ACTIVE] = “#22272E”
}
widget "*PanelWidget*" style "panel"
widget "*PanelApplet*" style "panel"
widget "*Panel*" style "panel"
widget_class "*Panel*" style "panel"
class "*Panel*" style "panel"
class "*Tray*" style "panel"
class "*tray*" style "panel"

21. Februar 2008

Kleine Randnotiz des heutigen Tages:

Während die Entwicklung der nächsten Ubuntu-Version 8.04 (Hardy Heron), das im April veröffentlicht, in der heißen Phase steckt, hat Mark Shuttleword heute den Codename der übernächsten Ubuntu-Version 8.10 bekannt gegeben:

The Intrepid Ibex

Ich muss gestehen, dass ich erstmal das Wörterbuch meines Vertrauens um Rat fragen musste, um den Namen übersetzen zu können. Die Übersetzung lautet also “der unerschrockene Steinbock”. Wie ich diese Namen doch liebe! ;-)

Interessiert können sich im Archiv der Ubuntu devel-Mailliste Marks Beitrag durchlesen.

20. Februar 2008

19. Februar 2008

Mit Gnome unter Ubuntu kann man zwar als Bildschirmschoner eine Diashow auswählen, leider lässt sich aber der Ordner nicht frei wählen. Es wird der Standard-Bilder-Ordner von Gnome verwendet. Es gibt aber doch eine Möglichkeit, wie man den Ordner selbst definieren kann.

  • Bildschirmschoner GLSlideshow auswählen (siehe Bild)
  • Text-Datei ~/.xscreensaver anlegen (z.B. über nano -w ~/.xscreensaver)
  • Text-Datei mit folgendem Inhalt befüllen:
    chooseRandomImages: true
    imageDirectory: /home/user/bilder

Beim Setup meines Arch Linux Systems bin ich an folgendem Problem hängengeblieben: Das Paket fĂźr die grafische Druckerkonfiguration ist installiert, der Dialog in Gnome Ăźber System->Systemverwaltung->Drucken erreichbar. Man kann einen Drucker einrichten und/oder konfigurieren – dann Passwortabfrage, nichts passt, Abbruch.

Die LĂśsug war einfach, darauf gestossen (quasi mit Gewalt) hat mich der vorherige Beitrag bzgl. Systemadministrationstools. Wenn bei diesen das gksu fĂźr den Root-Zugang gefehlt hat, system-config-printers aber nicht zum Systemadmin-Paket gehĂśrt – dann greift die Terminalzeile aus eben dem vorherigen Beitrag hier auch nicht. Also mit locate nach system-config-printers und .desktop (fĂźr den Starter) gesucht, gefunden und die Exec-Zeile mit vorangestelltem gksu editiert. Fertig. Funktioniert. Ich bin begeistert. Den Starter findet man Ăźbrigens als /usr/share/applications/redhat-system-config-printer.desktop.

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©2008 CoreBlog.

Unter dem Gnome-MenĂź System->Systemverwaltung erwartete ich verwĂśhnterweise eine Reihe von Administrationsdialogen, geschĂźtzt durch eine vorgeschaltete Passwortabfrage. Damit das in Arch Linux auch wirklich so funktioniert ist etwas Vorarbeit nĂśtig:

Der Benutzer muss der Gruppe stb-admin angehĂśren und der zugehĂśrige Dienst stbd muss gestartet sein falls noch nicht geschehen. Sicherheitshalber habe ich ihn zwecks automatischem Start nun auch in der Datei /etc/rc.conf in die Daemons-Liste eingefĂźgt. Nach dem HinzufĂźgen eines Benutzers zu einer Gruppe ist ein Logout/Login nĂśtig.

gpasswd -a BENUTZERNAME stb-admin
/etc/rc.d/stbd start

Ausserdem benĂśtigt werden die Pakete sudo,gksu,gnome-system-tools und hal-cups-utils , letzteres fĂźr die Druckerverwaltung.

Lt. Thread im engl. Forum wird beim Einrichten der Starter der entsprechenden Systemprogramme allerdings nicht das gksu zwecks Passworteingabe vorangestellt was im Terminal nachgeholt werden soll:

for file in `pacman -Ql gnome-system-tools | grep desktop | cut -d" " -f2`; do cat $file | sudo sed 's/\(^Exec=\)\(.*-admin\)/\1gksudo \2/g' | sudo tee temp.desktop.tmp; sudo mv temp.desktop.tmp $file; done

Fßr alle Dialoge ausgenommen dem Druckerkonfigurationsdialog hat das wunderbar funktioniert, alle KonfigurationsmÜglichkeiten sind nun ßber den Passwortdialog zugänglich und benutzbar.

Ein Fallstrick ist für Benutzer eines Fingerabdrucksensors zu beachten – aus irgendeinem Grund mochte gksu hier pam_fprint nicht und stürzte just zur Passwortabfrage ab – also alle entsprechenden Aufrufe aus /etc/pam.d/su entfernt und die Passwortabfragen funktionierten wieder.

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18. Februar 2008

Mit dem Miniprojekt Arch Linux auf einem Lenovo 3000 N200 soll ein laufend aktualisierter Installations- und Erfahrungsbericht zu Verfügung gestellt werden der einerseits anderen helfen und allgemein informieren soll und mir selbst andererseits als Installation-Ablauf-Backup dient. Dank an Slyon für den Schubs in Richtung Arch Linux. Über weitere Informationen zum Lenovo und/oder Arch Linux, Kommentare, Kritik, Verbesserungsvorschläge oder Anregungen per Kommentar oder Mail würde ich mich natürlich freuen.

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15. Februar 2008

Zwecks mehr Leistung und höherer Bildschirmauflösung hatte ich ja schon länger ein Auge auf Lenovo-Laptops geworfen, mittlerweile ist ein Lenovo 3000 N200 mit 1.5Ghz Doppelkern, 2GB RAM, 160GB Festplatte, Fingerprintreader, Webcam und NVidia 7300 (512Mb) hier eingetroffen und wird auf Ubuntu-Tauglichkeit untersucht…

Erster Eindruck

Der allererste Eindruck zum Lenovo 3000 N200 war: Auweia. So toll schaut das silbergraue Äussere aber nicht aus. Das Gehäuse wirkt recht massiv, knarzt bei Druck minimal und ist äusserlich in einem matten Plastik-Silbergrau gehalten, Tastatur und Monitorbereich sind schwarz.

Die Tasten sind sehr gross beschriftet, im ersten Moment etwas irritierend sind die Doppel- und Dreifachbelegungen einiger Tasten, besonders aufgefallen bei der Punkt-Taste: Diese erzeugt nicht nur Punkt und Doppelpunkt wie gewohnt sondern auch das Komma des imaginären Nummernblocks. Direkt neben dem normalen Komma. Macht aber nach einer Minute keine Probleme mehr. Druckpunkt/Schreibgefühl ist meiner subjektiven Meinung nach gut, das Schreibgeräusch Standard und nicht unangenehm klapprig.

Vistapartition verkleinern

Der Rechner kommt mit vorinstalliertem Windows Vista und ohne Recovery-DVD(s). Die nötigen Recoverydaten sind auf einer knapp unter 6GB grossen versteckten Partition auf der Festplatte gespeichert. Für den Fall der Fälle sollte diese Partition auch so bestehen bleiben, man weiss nie was man mit dem Gerät noch alles vorhat.

Der Restliche Festplattenplatz ist der vorinstallierten Vista-Version zugeteilt, komplett und NTFS-formatiert. Zwecks Ubuntu-Installation habe ich diese Partition beim ersten Versuch entfernt und den kompletten Platz für Ubuntu verwendet, beim 2. Anlauf wurde sie dann mit ntfsresize vorbereitend bearbeitet und dann mit dem Partitionseditor (gParted) der LiveCD endgültig verkleinert. Hat wunderprächtig funktioniert.

Gutsy Installation

Die Installation von Ubuntu 7.10 (Gutsy) verläuft mit dem grafischen Installer problemlos, keine unangenehmen Begebenheiten und ist nach ca. 20 Minuten beendet. Das Installieren des persönlichen Softwarepools dauert nochmal 5 Minuten, dann Theme- und Programm-Anpassungen soweit nicht schon durch Mitnahme des alten /home-Verzeichnisses geschehen, fertig. Dauert hier insgesamt ca. 30-45 Minuten.

Bildschirm/Xorg/Compiz Fusion

Die native Auflösung von 1680×1050 Pixeln wurde sowohl mit dem offenen ‘nv’- als auch unter dem proprietären Nvidia-Treiber problemlos erkannt und angewendet. Das Schriftbild ist klar und deutlich, mit der Option ‘Glättung mittels Subpixel’ auf Stufe ‘gering’ auch noch wesentlich angenehmer. Das spiegelnde Display ist nicht wirklich mein Ding, wird aber nach 5 Minuten arbeiten in Zimmerbeleuchtung nicht mehr bemerkt.

Compiz Fusion läuft prächtig, einzig ein ab und an auftauchendes, sehr kurzes schwarzes Flackern des Bildschirms stört (wirklich extrem kurz), nach kurzem Forschen habe ich derzeit in den Grafikkarteneinstellungen für NVidia alle Einstellungen für SyncToVBlanc auf ‘on’ gesetzt – bisher kein Flackern mehr. Mal sehen…

Lüfter/Suspend/Hibernate

Dieser Bereich ist so ein bischen das Problem des Gerätes. Zuerst zum Lüftergeräusch – im Gegensatz zu vielen im Netz geposteten Meinungen erscheint mir das Lüftergeräusch nicht wirklich störend zu sein, der Lüfter läuft alle paar Minuten kurz an, säuselt in niedriger Frequenz und geht dann wieder aus. Könnte seltener sein, aber es geht noch so. Vielleicht bringt ja ein BIOS-Update irgendwann Besserung. Temperatur des Rechners lt. lm-sensors und sensors-applet im Schnitt beim Surfen/Schreiben ~48°C. Bei CPU-intensiven Aktionen geht die Temperatur gleichzeitig mit der Lüfterdrehzahl etwas höher, gibt sich aber schnell wieder. Kurz – für einen Hörsaal wäre es zu laut, als teilmobiler Desktopersatz durchaus tauglich. Lärmpegel bei CPU- und Grafikkarten-intensiven Geschehnissen (Flugsimulation, Shooter etc.) kann ich (noch?) nicht beurteilen.

ACPI/Suspend/Hibernate

Gutsy kernel, driver “nvidia” (most recent via envy) - Suspend ergibt einen Blackscreen, Reboot nötig. - Hibernate funktioniert prächtig, der Lüfter bleibt aber still -> gefährlich. Gutsy kernel, driver “nv” - Genau wie mit Treiber “nvidia”. Hardy Kernel, driver “nvidia” - Suspend funktioniert jetzt, leider danach kein Lüfter mehr. - Hibernate funktioniert wie in Gutsy, danach kein Lüfter mehr. uswsusp-Paket, Gutsy kernel, driver “nv” - Genau wie unter Gutsy ohne uswusp

Das Problem scheint bekannt zu sein, unter Ubuntu Hardy gibt es möglicherweise Fortschritte, nur den Hardy-Kernel unter Gutsy installieren bringt zwar funktionierenden Suspend, am Lüfterproblem ändert das aber nichts. genau ein einziges Mal ist hier der Lüfter nach Resume wieder zum Leben erwacht und dass nur auf kleinster Stufe. Wenn hier jemand eine Idee hat – immer her damit.

Webcam

Funktioniert out-of-the-box, Skype zum testen geladen, Optionen->Video, Bild ist da.

Fingerprintreader

Hier verweise ich an Sylon, nach diesem HowTo funktioniert der Fingerabdrucksensor gut. Genaueres wird der Langzeittest zeigen.

Sound

Auch hier habe ich ein HowTo befolgt, direkt nach Installation funktioniert der Sound auf dem Rechner noch nicht. Das Einfügen folgender Zeile in die Datei /etc/modprobe.d/alsa-base löst das Problem nach einem Reboot:

options snd-hda-intel model=lenovo

WLAN

Funktioniert out-of-the-box, inkl. WPA2. Umstieg auf WICD musste natürlich trotzdem sein.

Touchpad

Eigentlich nicht erwähnenswert aber nachdem das Pad so einwandfrei unterstützt wird trotzdem einige Informationen: Out-of-the-box funktionieren das Touchpad an sich, Doppelklick-Tapping, Scrolling über den rechten Rand und das Würfeldrehen in Compiz Fusion.

Cardreader

Der Kartenleser wurde bisher noch recht selten beschrieben, mangels Karten kann ich leider auch nicht testen ob diverse HowTos funktionieren. Der Kartenleserchip ist von Ricoh und ein lspci ergibt hier folgendes:

cywhale@hal:~/Packages/fprint$ lspci | grep Ricoh
08:06.0 FireWire (IEEE 1394): Ricoh Co Ltd R5C832 IEEE 1394 Controller
08:06.1 Generic system peripheral [0805]: Ricoh Co Ltd R5C822 SD/SDIO/MMC/MS/MSPro Host Adapter (rev 19)
08:06.2 System peripheral: Ricoh Co Ltd R5C843 MMC Host Controller (rev 01)
08:06.3 System peripheral: Ricoh Co Ltd R5C592 Memory Stick Bus Host Adapter (rev 0a)
08:06.4 System peripheral: Ricoh Co Ltd xD-Picture Card Controller (rev 05)

Nach diversen Postings könne ein solcher Kartenleser mit setpci zur Mitarbeit bewegt werden. Da ich bisher nicht Testen kann verlinke ich Bugreport/Lösungen hier im Anhang, im Bugreport sind auch einige Lösungsversuche enthalten.

Fazit

Anfänglich war ich mir wirklich nicht sicher was ich von dem Gerät halten soll, gross, recht ‘eckig’, man liest von nervigem Lüfter usw. usw… Schlussendlich bin ich aber doch zufriedem mit dem Lenovo 3000 N200, er verrichtet seine Arbeit zügig, Das Display ist mit seiner hohen Auflösung (und das war definitiv ein Kaufgrund) recht angenehm und der Lüfter ist auch erträglich. Ich glaube ich mag ihn. Den Rechner. Wenn jetzt noch Suspend oder wenigstens Hibernate MIT Lüfter nach dem Aufwachen funktionieren würde…

Links zum Thema

8. Februar 2008

Ab und an kommt man doch in die Verlegenheit den Ursprungszustand einer Windowsinstallation auf einer vorhandenen FAT32-Partition möglichst ohne Datenverlust wiederherzustellen. Wie genau das mit Linux (Ubuntu verwendet) möglich ist soll hier beschrieben werden:

Vorwort

Der hier beschriebene Weg hat bei mir prächtig funktioniert und keinen Datenverlust zur Folge gehabt. Trotzdem kann ich keine Verantwortung für Schäden irgendeiner Art resultierend aus diesem Beitrag übernehmen. Wenn man nach diesem HowTo vorgehen will ist Grundwissen bzgl. Partitionierung/Festplattenkennzeichnung und Installation/Bedienung von Programmen im Terminal unter Linux von grossem Vorteil, eine falsche Eingabe kann zum Datenverlust führen. Man sollte wissen was man tut.

Ubuntu Live CD

Zuerst benötigt man eine bootbare Live-CD mit der das System gestartet werden kann, im besten Fall sind die benötigten Tools gParted und ms-sys bereits installiert. Auf der hier zufällig noch vorliegenden Gutsy-Alpha-LiveCD fehlte das Paket ms-sys allerdings.

ms-sys nachinstallieren

Nach dem booten der LiveCD öffnet man ein Terminal, öffnet mit

sudo gedit /etc/apt/sources.list

die Paket-Sourcen-Liste und entfernt die Kommentarzeichen ## vor den Zeilen die die Universe-Paketquellen enthalten. Speichern und dann im Terminal mit

sudo apt-get update

die Sourcelisten updaten und mittels

sudo apt-get install ms-sys

das Paket installieren.

Partitionierung

Im Menü Anwendungen->Zubehör der Live-CD Desktopumgebung (hier Gnome) findet man den Partitionseditor gParted. Nach dem Starten des Programmes werden alle Partitionen eingelesen und können (falls gemountet) ausgehängt und danach editiert, d.h. in diesem Fall gelöscht werden. Genau das wird mit den nicht mehr benötigten Partitionen für Ubuntu und Swap getan. Wir erhalten als Ergebnis die unberührte Windows-Partition (fat32) und eine Menge nicht zugewiesenen Speicherplatz.

Boot-Flag für Windows

Bevor gParted beendet wird weisen wir per Rechtsklick der Windows-Partition noch das Bootflag zu da sie sonst beim Booten nicht gefunden wird.

Windows MBR wiederherstellen

Da Ubuntu mit Grub seinen eigenen Bootloader mitbringt muss nach dem Entfernen der Distribution/seiner Partitionen der Windows Master Boot Record (MBR) wiederhergestellt werden. Dazu wird wieder ein Terminal geöffnet und der Befehl

sudo ms-sys -m  /dev/Festplatte

verwendet, wobei das Festplatte durch die korrekte Festplattenkennung ersetzt wird, in meinem Fall war das sda, der Parameter war also /dev/sda. Um die Festplattenkennung festzustellen kann man den Befehl

sudo fdisk -l

in einem Terminalfenster verwenden, er sollte alle Partitionen beginnend mit einer Partitionsbezeichnung wie /dev/sda1 oder /dev/hda1 auflisten (wenn bisher alles geklappt hat eben nur die eine Windowspartition). Diese Kennung abzüglich der Zahl am Ende ergibt die Festplattenbezeichnung, die Zahl selbst würde für die Partitionsnummer stehen darf hier auf keinen Fall mitbenutzt werden.

FAT32 Partition vergrössern

Bleibt also nur noch den bisher nicht zugewiesenen freien Speicherplatz wieder der Windowspartition zuzuweisen, diese also möglichst ohne Datenverlust zu vergrössern. In einem Terminal wird das Programm parted gestartet, es bietet in wenigen Schritten genau diese Funktionalität. Parted wird über eine Kommandozeile bedient, mit der Eingabe von help gibt es eine Befehlsübersicht. Mit p bekommen wir eine Liste der Partitionen bzw. der (einzigen) Partition, ausserdem werden Informationen zur Festplatte ausgegeben. Mit resize wird das Vergrössern gestartet, Partitionsnummer und Start/Endpunkt auf der Festplatte werden abgefragt, hier habe ich die Vorgabewerte die die volle Grösse beschrieben belassen. Nach dem letzten Bestätigen wird die Partition vergrössert. Mit quit kann man parted nun wieder verlassen. Nach einem Reboot ohne LiveCD sollte nun das ursprüngliche Windows ohne weiteres Zutun wieder korrekt starten.

Links

6. Februar 2008

“A Duck’s Claw” (Die Klaue einer Ente) – komplettes Icon-Theme für Claws Mail 3.x in leuchtenden, braun-orangefarbenen Tönen. Claws-Mail fügt sich damit z.B. gut in die Ubuntu-Human-Oberfläche ein. Das Theme basiert auf Blaue Klaue.

In English, please: “A Duck’s Claw”, complete icon theme for Claws Mail, based on Blaue Klaue. Shiny brown and clawrange colors. Fits with Ubuntu’s “Human” theme.

Vorschau/preview:

Download:
A Duck’s Claw (tar.gz) [XPM]
A Duck’s Claw (tar.gz) [PNG]

2. Februar 2008

Mit meiner selbstangepassten Ubuntuversion hatte ich in letzter zeit Probleme mit einem langam reagierenden Gnome, beispielsweise gab es bei Klick auf das Menü Anwendungen eine Pause von 2 Sekunden bis das Untermenü erschien, Firefox schien etwas langsamer zu sein als gewohnt, Tab-Switching gab es nur mit Verzögerungen usw…

Die Lösung war das systemweite Deaktivieren von IPv6. Dieses Protokoll wird im allgemeinen täglichen Umgang mit dem Internet noch nicht verwendet, auch unterstützen einige ältere Router es noch nicht und wie man durch googlen erfährt hat Ubuntu Gutsy doch das eine oder andere Problem mit der Implementierung von IPv6 was zu Verzögerungen im Umgang mit dem Desktop und dem Internet führt. Die Deaktivierung ist keine neue Idee, für einige Ubuntuversionen immer wieder empfohlen worden und hat mir mein gewohnt einigermassen zügig reagierendes System zurückgebracht:

/etc/hosts editieren

Man gebe dem localhost in der ersten Zeile nach einem Leerzeichen noch den Rechnernamen mit – hat nicht wirklich etwas mit IPv6 zu tun, soll aber das System beschleunigen. Alle IPv6-spezifischen Einträge werden auskommentiert.

127.0.0.1       localhost HAL
127.0.1.1       HAL
# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
#::1     ip6-localhost ip6-loopback
#fe00::0 ip6-localnet
#ff00::0 ip6-mcastprefix
#ff02::1 ip6-allnodes
#ff02::2 ip6-allrouters
#ff02::3 ip6-allhosts

/etc/modprobe.d/aliases editieren

Der Eintrag für net-pf-10 ipv6 wird deaktiviert:

alias net-pf-10 off

Am Ender der Datei wird noch ein Eintrag zur IPv6-Deaktivierung hinzugefügt sofern nicht schon irgendwo vorhanden:

alias ipv6 off

/etc/modprobe.d/blacklist editieren

Ein Eintrag für IPv6 wird ans Ende hinzugefügt:

blacklist ipv6

Firefox: about:config

Nach eingabe von about:config in die Adresszeile sucht man nach ipv6. Der erscheinende Eintrag sollte network.dns.disableIPv6 sein und wird mit einem Doppelklick auf True gesetzt.

Für Firefox wird nur ein Browserneustart benötigt, für die Systemeinstellungen sollte ein Reboot vorgenommen werden. Fertig. Zumindest hier auf meinem Amilo 1425 hat es funktioniert und ich habe wieder ein für Ubuntu-Verhältnisse gut reagierendes System.

26. Januar 2008

Eigentlich bin ich ja durchgehend auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten, sei es nun für Websites oder das Betriebssystem. jetzt bin ich über den Master kernel Thread in den Ubuntu Foren gestolpert. Dort wird das Kompilieren eines aktuellen Kernels beschrieben und auch ein Link zu einem Automatisierungsprogramm bereitgestellt. Sollte es die Zeit erlauben werde ich mir doch auch mal einen eigenen Kernel (allerdings erst einmal per Hand) backen (das letzte Mal unter Ubuntu Dapper Drake hatte es ganz gut funktioniert), mal sehen was das Deaktivieren unnötiger Bestandteile noch an Optimierungspotential bzg. Boot- und Arbeitsgeschwindigkeit und Speicherbedarf birgt.

Hat irgend jemand Tips zu unnötigen Modulen (Dateisysteme z.B., gebraucht wird hier eigentlich nur ext3, usw…) ?

23. Januar 2008

Nachdem allenorts von der Rendergeschwindigkeit des neuen Firefox3 geschwärmt wird und der Gutsy-Firefox2 hier definitiv etwas langsam z.B. im Vergleich zu Opera erscheint wollte ich diesen Browser jetzt auch endlich mal ausprobieren. Das Problem an der Sache war jetzt nur, dass jede testweise installierte Version nach der Eingabe von genau 3 Buchstaben in entweder das Adressfeld oder die Google-Searchbar von google.de inlusive X-Server-Freeze abstürzte. Ausprobiert hatte ich

  • Offiz. Beta-Download tar.gz von Mozilla
  • Gutsy Firefox-3.0 (war die Alpha8)
  • Swiftfox

Dabei konnte ich weder eine Ursache, noch eine Fehlermeldung in diversen Logfiles oder dem Terminal oder eine bestehende Bugmeldung bei Mozilla ausmachen.

Die Rettung/Lösung war in diesem Fall das Verwenden der auf die Prozessorarchitektur (hier Pentium-M) angepassten Variante SwiftWeasel. Diese Version läuft unter Ubuntu Gutsy sehr stabil, rendert Seiten auf meinem Rechner lt. Testseite scheinbar um ca. 30% zügiger als die Gutsy-Firefox2 und bringt (Firefox3 allgemein, nicht nur diese Version) endlich eine gute GTK2-Integration mit – nichts mehr mit extra-Widgets-anpassen, keine hässlichen Radiobuttons und so weiter… very nice.

22. Januar 2008

Im Zuge des Ubuntu-Remasterings mit remastersys bin ich über das nächste Problem gestolpert – Fotoimport per Digitalkamera und USB. Wenn man sich die Pakete des Systems selbst zusammenstellt fehlt mitunter das eine oder andere Päckchen und muss nachinstalliert werden, so auch jetzt. Die Kamera wurde zwar lt. lsusb korrekt erkannt, nicht aber eingebunden geschweige denn ein Bilderimport gestartet. In diesem speziellen Fall reicht der folgende Befehl nach dem das Einbinden meiner Finepix wieder wunderbar funktionierte:

gnome-mount gnome-volume-manager hal hal-device-manager hal-info libhal1 libhal-storage1 gphotofs

Derzeitige Live-System Grösse: 1.9Gb.

21. Januar 2008

Ich habe das Briefmarkenfernsehen, Fernsehen am Computer, neu für mich entdeckt. Damit halte ich mich unter anderem auch mit Nachrichten aus Deutschland und aus Nordrhein-Westfalen auf dem Laufenden.

Zum Einen nutze ich Miro, vormals Democracy-Player, um Video-Podcasts, wie beispielsweise die Tagesschau, zu einem Zeitpunkt meiner Wahl zu schauen. Dazu ist unter Ubuntu das IcedTea-Java erforderlich.

Zum Anderen habe ich kürzlich Zattoo entdeckt, die auch ein Paket für Ubuntu anbieten (Flashplayer muss installiert sein). Darüber bekomme ich besipielsweise das Fernsehprogramm dess WDR.

20. Januar 2008

Treo vs. E51

Ich behalte meinen Treo 680. Das Spielen mit dem E51 hat wirklich Spaß gemacht aber nach einer Woche der Begeisterung kam die Vernunft durch,

  • Es hat WLAN, aber man muß seine Infrastruktur auf das Telefon anpassen, es kann keinen WPA-Key länger als 31 Zeichen.
  • die PIM-Anwendungen bei Palm sind für mich besser als bei SymbianOS. Der Kalender bei SymbianOS kann keine Kategorien bzw. ist nicht Multikalenderfähig.
  • Ich kann ohne Verrenkungen den Palm mit meinem Rechner synchronisieren. Zwar auch mit Abstrichen, aber dennoch ist die Synchronisation mit JPilpot rockstabil. Mit Evolution läßt es sich auch inzwischen recht gut arbeiten. Bei SymbianOS greift man auf SyncML zurück, was zwar auch funktioniert, wenn man externe Services wie Scheduleworld oder Mobical benutzt. SyncML ist schon genial, wird IMHO aber von den Anwendungen auf dem E51 eingeschränkt (Kalender keine Kategorien) genutzt. Zum Thema SyncML und Linux gibt es nebenbei auch einen netten Artikel im Linux-Magazin.
  • Der Treo kan nur GPRS, das reicht aber, um mal im Fahrplan online nachzuschauen, Mails abrufen, Jabber … UMTS wäre schöner, aber nur darum auf dem Treo750 wechseln?
  • Das Display des Treo mit 320×320 Pixeln ist einfach größer
  • Ich komme nicht mit der Telefon-Tastatur für die Texteingabe klar, da hat die QWERTZ-Tastatur am Treo schon große Vorteile
  • Das E51 ist eben nur ein Telefon. Es ist klein und leicht, wie ein Telefon sein sollte, sieht dafür auch schön aus.Schön ist, daß es im Datentransfermodus einfach als USB-Massenspeicher von Linux erkannt wird, dafür nur ein Mini-USB-Stecker braucht. Auch schön ist, daß es mit einem 2,5 mm-Klinkenstecker für das Headset daherkommt.

Ich mag trotzdem den Treo lieber…

Treo vs. E51

Ich behalte meinen Treo 680. Das Spielen mit dem E51 hat wirklich Spaß gemacht aber nach einer Woche der Begeisterung kam die Vernunft durch,

  • Es hat WLAN, aber man muß seine Infrastruktur auf das Telefon anpassen, es kann keinen WPA-Key länger als 31 Zeichen.
  • die PIM-Anwendungen bei Palm sind für mich besser als bei SymbianOS. Der Kalender bei SymbianOS kann keine Kategorien bzw. ist nicht Multikalenderfähig.
  • Ich kann ohne Verrenkungen den Palm mit meinem Rechner synchronisieren. Zwar auch mit Abstrichen, aber dennoch ist die Synchronisation mit JPilpot rockstabil. Mit Evolution läßt es sich auch inzwischen recht gut arbeiten. Bei SymbianOS greift man auf SyncML zurück, was zwar auch funktioniert, wenn man externe Services wie Scheduleworld oder Mobical benutzt. SyncML ist schon genial, wird IMHO aber von den Anwendungen auf dem E51 eingeschränkt (Kalender keine Kategorien) genutzt. Zum Thema SyncML und Linux gibt es nebenbei auch einen netten Artikel im Linux-Magazin.
  • Der Treo kan nur GPRS, das reicht aber, um mal im Fahrplan online nachzuschauen, Mails abrufen, Jabber … UMTS wäre schöner, aber nur darum auf dem Treo750 wechseln?
  • Das Display des Treo mit 320×320 Pixeln ist einfach größer
  • Ich komme nicht mit der Telefon-Tastatur für die Texteingabe klar, da hat die QWERTZ-Tastatur am Treo schon große Vorteile
  • Das E51 ist eben nur ein Telefon. Es ist klein und leicht, wie ein Telefon sein sollte, sieht dafür auch schön aus.Schön ist, daß es im Datentransfermodus einfach als USB-Massenspeicher von Linux erkannt wird, dafür nur ein Mini-USB-Stecker braucht. Auch schön ist, daß es mit einem 2,5 mm-Klinkenstecker für das Headset daherkommt.

Ich mag trotzdem den Treo lieber…

18. Januar 2008

Beim Bau einer angepassten Ubuntu-Version die auf einer minimalen Server-Installation (trotzdem noch ~500Mb) basiert bin ich in eine kleine Falle gelaufen: Das StĂźck fĂźr StĂźck aufgebaute System sollte natĂźrlich auch Suspend und Hibernate beherrschen – tat es aber nicht, bei Aktivierung des Suspendmodus machte es Klack, das System war aus und das war’s. Aufgewacht ist der Laptop nicht mehr. LĂśsung war das nachinstallieren der entsprechenden Pakete:

sudo aptitude install acpid acpi-support radeontool vbetool sdparm smartdimmer toshset libx86-1 laptop-mode-tools finger

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©2008 CoreBlog.

Wenn man auf die Schnelle mal wissen mĂśchte wieviel Platz das Dateisystem ohne /home-Verzeichnis und gemountete Medien benĂśtigt geht das mit einer einzigen Zeile im Terminal (irgendwie mag ich Linux :) ), jetzt weiss ich beispielsweise genau wie gross meine komplette angepasste Ubuntu-Version ist (1,7Gb):

 sudo du -sh  --exclude /home --exclude /mnt /

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©2008 CoreBlog.