ubuntuusers.de

19. April 2009

18. April 2009

Moin liebe Lesergemeinde,

da ich viel LaTeX nutze, habe ich logischerweise auch viel mit PDFs zu tun. Da ich meine Briefe zum Beispiel alle hintereinander weg in ein Tex-Dokument schreibe und dann aber jeweils nur den aktuellen Brief brauche zum Verschicken, muss ich Seiten aus einer PDF herauskopieren und sie in eine andere PDF packen.

Es gibt da verschiedenste Möglichkeiten – vom seitenbezogenen PDF Druck aus Evince oder Okular (PDF Betrachter) heraus, über Öffnen in Gimp und exportieren als PDF oder die Bezahlvariante des Acrobat Readers von Adobe. All diese Varianten sind aber irgendwie zu umständlich und beschreiben eigentlich immer nur einen Umweg.

Nach meinem Geschmack ist daher das Tool PDFTK. Es ist ein extrem mächtiges Werkzeug was die PDF-Bearbeitung anbelangt. Man kann PDFs zusammenfügen, einzelne Seiten auslesen, die Seiten einer PDF einzeln speichern, die Metadaten auslesen und aktualisieren, PDF Sicherheits-Optionen setzen (auch wenn die meisten davon von Evince und Okular ignoriert werden ;-) ), Hintergrundbilder und Wasserzeichen setzen und noch einiges mehr.

Problem hierbei ist bei komplizierteren Vorgängen die unübersichtliche Schreibweise in der Konsole (Siehe Man-Page). Ich hatte überlegt selber mal eine GUI dafür zu entwickeln, da ich nicht immer in der Man-Page schauen wollte, wie der Befehl lautet. Bei der Recherche bin ich auf ein bestehendes Entwicklungsprojekt gestoßen, welches aber schon sehr bedienbar ist. Der Name des Projekts heißt PDFChain. Der ubuntuusers-Beitrag beinhaltet auch die entsprechenden Download-Links. Die Oberfläche ist eigentlich intuitiv bedienbar.

Jetzt aber genug der Vorstellung, viel Spaß beim PDF Bearbeiten ;-)

Leider habe ich aber noch ein Problem mit PDFTK, der mich ein Bisschen annervt. Es gibt nicht die Möglichkeit, dass input- und output-PDF-File das selbe ist.

pdftk hallo.pdf update_info info.txt output hallo.pdf

Das ist gerade sehr unschön, wenn man die Metadaten einer PDF aktualisieren möchte (siehe Code-Beispiel). So muss man quasi eine neue PDF Datei erzeugen mit den neuen Metadaten, die alte löschen und die neue wieder in die alte umbenennen. Irgendwie blöd.

Es gibt dann noch die Option dont_ask, diese überschreibt ohne Nachfrage bestehende Dateien. Leider funktioniert diese Option trotzdem nur, wenn man für input und output einen anderen Namen vergibt. Das ließe sich meiner Meinung nach nur durch ein Skript oder durch die Integration in das oben genannte Programm verhindern (zumindest für update_info, wo es ja auch irgendwie sinnvoll ist) oder hat jemand noch eine andere Idee.

Anhänger von Ubuntu  haben sich am Freitag auf dem 9. Nürnberger Anwendertreffen über die freie Linuxdistribution ausgetauscht.

Ubuntu Logo

Ubuntu Logo

Das Treffen fand im Vereinsheim des TSV Katzwang statt und zog rund 20 fränkische Anhänger des Betriebssystems an, die bis aus dem Ansbacher Raum den Weg nach Nürnberg fanden. nobby0866ba zeigte in seinem Vortrag die vielfätigen Möglichkeiten der Bildmanipulation mit GIMP auf. Der restliche Abend war von informellen Gesprächen geprägt. Einige der diskutierten Themen waren Netzwerksicherheit, Green IT, Firewalls unter Linux u.v.m.

Trotz der starken Affinität der Ubuntufreunde wurde aber auch Kritik laut. Einige User stören sich an den halbjährigen Releasezyklen der Distribution und wollen gar nicht erst auf Jaunty Jackalope umsatteln, sondern erwägen gar einen Umstieg auf das „gute alte Debian„. Lob gab es wieder einmal für das deutsche Ubuntuportal ubuntuusers.de. Für viele sind das Wiki und das Forum die Anlaufstelle für sämtliche Linuxfragen.

Die Nürnberger Treffen waren in der Vergangenheit immer wieder an verschiedenen Orten durchgeführt worden. Obwohl die letzten Treffen wegen der Küche, der ruhigen Umgebung und wegen eines vorhandenen Internetanschlusses in Katzwang stattfanden, halten einige Ubuntufans den Veranstaltungsort nicht für ideal, da er doch relativ dezentral liegt und ohne Auto schwer zu erreichen ist. Gut möglich ist es deshalb, dass es künftig auch wieder Treffen im Nürnberger Stadtkern gibt. Schon in einer Woche steht dann erst mal ein weiteres fränkisches Linuxhighlight auf dem Programm: Die Schwabacher Linuxtage am 25. und 26.4.2009.

Links:

9. Nürnberger Anwendertreffen auf ubuntuusers.de
Linuxuser Schwabach

Linux User Group Ansbach


Nach meinem Abstecher zu Psi bin ich wieder bei Pidgin gelandet. Nicht weil Pidgin irgendwie besser wäre, sondern weil der Jabber-ICQ-Transport vom Gajimserver nicht mehr zuverlässig funktionierte.

Dabei sind mir ein paar Pidgin-Plugins ins Auge gefallen, die ich bei erneuter Nutzung des Programms als durchaus angenehm empfand, ein bisschen wie das Zurückkehren zu alten Bekannten. Mit denen mache ich nun mal bekannt - und freue mich auch über neue Bekanntschaften per Empfehlung.

Die Pluginverwaltung selbst ist nur begrenzt gelungen. Man gelangt dorthin über "Tools -> Plugins" und kann sie dann in der Liste mit einem Klick aktivieren.

Text-Replacement

Dieses Plugin kann man nutzen um Akronyme oder sonstige Abkürzungen aufzulösen. Ich nutze es dagegen, um meine immer wiederkehrenden Tipper zu korrigieren: "nihct" zu "nicht" z.B. Manche Tipper liegen einfach mit der Tipptechnik zusammen und dem kann man so gut begegnen. Sogar falsch gesetzte Leerzeichen vor Kommas kann man erwischen.

Psychic Mode

Wenn ein Kontakt beginnt zu tippen öffnet sich das Chatfenster noch bevor die Nachricht abgesendet wurde. Zugegeben: Der praktische Wert ist nicht riesig. Aber er ist vorhanden, die Vorwarnzeit kann man dazu nutzen die eigene Reaktion vorzubereiten, beispielsweise die bisherige Tätigkeit noch schnell in einen pausierbaren Zustand bringen.

Contact Availability Prediction

Hiermit wird automatisch eine Antwortwahrscheinlichkeit berechnet. Man könnte anhand dieser Information die Kontaktliste ausmisten. Wenn man das eine Weile an hat bleiben Leute, mit denen man nie schreibt, bei 0%. Das wird dann bei der Hover-Infobox des Kontakts mit ausgegeben.

ProLinux berichtete gestern über das Erscheinen der Version 2.0 der eigenständigen Linux-Distribution SliTaz 2.0. Das System arbeitet mit der BusyBox und bootet mit Syslinux. Speziell daran finde ich, dass die Boot-CD offenbar niemals 30 MB an Grösse überschreiten wird.

SliTaz’s CD-Image wird nie eine Größe von 30 MB übersteigen - bei einer sinnvollen Auswahl nützlicher Software.

slitaz-button-redAusserdem soll das Linux über das Internet oder lokale Netzwerk zu starten sein. Eine Beschreibung dazu befindet sich hier. Das System ist in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch und Portugiesisch verfügbar.

Das Projekt im Web wird gesäumt durch ein klassisches Wiki, einem Forum und der Fehlersammlung und Behebung. Ein Kernel 2.6.25.5 wirkt unter der Haube, diverse Software wie der Firefox und SQLite-Engine sowie ein paar weitere sind bereits ab der Live-CD “vorinstalliert”. Die Paketverwaltung umfasst mehrere hundert Pakete, die relativ einfach installiert werden können. SliTaz will sich an die Standards von Freedesktop.org halten.

Ich habe mir eine Live-CD geholt, welche tatsächlich bloss 30453760 Bytes umfasst, mit der das Linux zu starten ist. Rasch ist das System gebootet, drei Fragen werden gestellt (Sprache, Tastatur-Layout und Bildschirm-Auflösung) und dann steht das System bereit.

SliTaz 2.0

Obschon der erste Eindruck vertraut ausschaute, merkte ich bald, dass sich hinter der Geschichte eine völlig andere Software und Philosophie befindet, die sich fast nicht an APT-Systeme anlehnt, RPM-basierende Systeme sind wohl auch anders aufgebaut. Spannend!

SliTaz 2.0

Hier sind zwei Bilder in etwas grösserer Auflösung:

Der SliTaz-Paket-Manager liefert ungefähr 1400 Pakete, von denen ich eine ganze Menge vom Namen her überhaupt nicht kenne. Als Windows-Manager kommt OpenBox und PCManFM zum Einsatz. Das Menü liegt unten links und ist ordentlich sowie meiner Meinung nach logisch aufgebaut.

Eine ganz neue Erfahrung, mit diesem “ungewöhnlichen” Linux zu arbeiten. An meiner Hardware (Thinkpad R61) konnte SliTaz keine WLAN-Verbindung herstellen, ich versuchte, die Verbindung von Hand zu konfigurieren, woran ich aber letztlich scheiterte. Deswegen zog in einen physischen Faden zur RJ45-Schnittstelle am Laptop, das klappte fast auf Anhieb, ich musste dem Netzwerk-Manager nur noch befehlen, eine IP vom DHCP zu verlangen.

Die recht klein gehaltene Live-CD und das schnelle Booten verführt zu einem Ausprobieren, was ich nur empfehlen kann. Denn mit der Live-CD lässt man ja normalerweise das oder die fest installierte(n) Betriebssystem(e) brav in Ruhe. Wer also gerne mal etwas Exotisches sehen möchte, bitte, hier sind die Live-CDs.

Ähnliche Artikel

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich als Zivi (vor mehr als zehn Jahren) jede Woche zwei, drei Alben gekauft habe. Heute passiert das bei mir so selten, dass ich darüber blogge ;)

Heute ist das neue Album Sounds Of The Universe von Depeche Mode erschienen und - ich habs extra nachgesehen - nach mehr als drei Jahren hab ich mal wieder eine Musik-CD erstanden. Ich hab es nicht bereut. Am besten gefällt mir - das schon im Radio rauf und runter gespielte - Wrong. Dazu gibt’s auch ein nettes - wenn auch groteskes - Video. Da der Rest des Beitrages etwas “Flashlastig”, erlaube ich mir ein “mehr nach dem Link” zu setzen ;)

Wessen Internetverbindung gut genug ist, der sollte sich die HD-Version ansehen. Wer interessiert ist, kann auf Amazon das komplette Album probehören.

Amazon.de Widgets

Die zweite Hälfte des Albums fällt leider etwas ab, aber das Album ist - für mich persönlich - einfach ein “Must have” ;) Genauso wie Invaders Must Die von The Prodigy als Deluxe Box Set. Das werden dann die ersten Vinyls seit X Jahren für mich werden. Irgendwie besinnt sich die Musikindustrie wieder auf die guten alten Bands ;)


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17. April 2009

iphone_usbUnd wieder einen Schritt weiter auf dem Weg zur perfekten iPhone Unterstützung unter Linux. Bislang brauchte man ein geknacktes iPhone um auf das Gerät zugreifen zu können. Ausserdem war dies nur über WLAN möglich. Diese Hürde ist nun genommen, man braucht keinen JailBreak mehr und WLAN entfällt zugunsten des USB-Kabels. Nunja, dies ist zumindest fast richtig. Möchte man Musik auf das Gerät bekommen, so ist ein JailBreak (noch) unerlässlich. Dazu aber später mehr.

Vor einiger Zeit wurde ich in den Kommentaren zu Amarock rockt das iPhone – Musik synchronisieren ohne iTunes auf das Projekt iFuse aufmerksam. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt das iPhone über USB zugänglich zu machen, und nutzt dabei das native AFC-Protokoll von Apple. Mehr darüber kann man auf der Website nachlesen.

Im Netz gibt es ein paar rumgeisternde deb-Pakete dafür, doch so richtig funktionieren wollen diese nicht. Also fix den Source Code aus dem git-Repository geladen und los geht’s. Da das Ganze ein zwei Kniffe beinhaltet, werde ich im Folgenden eine Schritt-für-Schritt Anleitung geben.

Um das Ganze zum Laufen zu bewegen braucht man drei verschiedene Programme, bzw. Bibliotheken: libplist, libiphone und ifuse. Alle drei kann man sich aus den Entwickler Repositories ziehen.

UPDATE: Es gibt nun fertige Repositorys für einige Distributionen, unter anderem auch für Ubuntu. Damit sind Schritt 1 bis 4 überflüssig.

Schritt 1: libplist

libplist is a library which allows access to binary plists which Apple uses in several of its products.

Sourcen besorgen:

git clone git://github.com/JonathanBeck/libplist.git

Softwarevoraussetzungen:

apt-get install build-essential cmake libglib2.0-dev libxml2-dev swig

ausserdem werden noch ein paar Python Development Sachen benötigt, wobei ich leider nicht mehr weiß, welche das waren :) (Aus dem Gedächtniss würde ich sagen python2.6-dev…)

Kompilieren und installieren:

#im Verzeichniss, in das die Sourcen geladen wurden, zum Beispiel ~/libplist,
#wenn die Sourcen ins Homeverzeichniss geladen wurden.
mkdir build
cd build
cmake ..
make
sudo make install

Schritt 2: libiphone

Sourcen besorgen:

git clone git://github.com/MattColyer/libiphone.git

Softwarevoraussetzungen:

apt-get install build-essential automake autoconf libtool libgnutls-dev libusb-dev libfuse-dev libglib2.0-dev libxml2-dev libreadline5-dev

Achtung:

Bei dem von mir genutzen git-Snapshot gibt es einen Bug, welcher das Kompilieren verhindert. Es fehlt die Datei plist.i. Diese ist aber im Paket libplist enthalten und kann deswegen hier genommen werden. Also einfach kopieren: (ich gehe davon aus, dass die Sourcen im Home liegen, ansonsten muss der Befehl natürlich angepasst werden.)

mkdir ~/libiphone/swig/plist
mkdir ~/libiphone/swig/plist/swig
cp ~/libplist/swig/plist.i ~/libiphone/swig/plist/swig/

Kompilieren und installieren:

#im Verzeichniss, in das die Sourcen geladen wurden,
#zum Beispiel ~/libiphone, wenn die Sourcen ins Homeverzeichniss geladen wurden.
./autogen.sh
./configure
make
sudo make install

Schritt 3: ifuse

Sourcen besorgen:

git clone git://github.com/MattColyer/ifuse.git

Softwarevoraussetzungen:

apt-get install build-essential automake autoconf libfuse-dev libglib2.0-dev

Kompilieren und installieren:

#im Verzeichniss, in das die Sourcen geladen wurden, zum Beispiel ~/ifuse,
#wenn die Sourcen ins Homeverzeichniss geladen wurden.
./autogen.sh
./configure
make
sudo make install

Schritt 4: Abschließende Arbeiten

Nun müssen die neuen Bibliotheken noch registriert werden, das geht mit einem beherzten:

sudo ldconfig

Ausserdem muss man sich selbst in die FUSE-Gruppe stecken:

sudo adduser $USER fuse

Schritt 5: Mounten

Nun kommt der lang ersehnte Teil, wir mounten das ungeknackte iPhone über USB! :)

sudo mkdir /media/iPhone
sudo mount -t fuse.ifuse irgendwas /media/iPhone

Bei <irgendwas> kann man, *g* irgendwas angeben. Es wird zum Beispiel in der mtab angegeben, also sollte man etwas “sinnvolles” nehmen. Ich habe dort zum Beispiel /dev/iPhone stehen.

Wirft man nun einen Blick nach /media/iPhone, so sieht man den Inhalt des /var/root/Media Verzeichnisses seines iPhones.

———-

2. UPDATE:

Das iPhone kann auch als normaler User gemountet werden:

mkdir ~/iPhone
mount.fuse.ifuse irgendwas ~/iPhone

Unmounten:

fusermount -u ~/iPhone

hat man ein gejailbreaktes iPhone, so kann man auch das Rootfs mounten:

mount.fuse.ifuse --root irgendwas ~/iPhone

———-

Und nun? Wie geht’s weiter?

Der Zugriff funktioniert, wir sind soweit erstmal glücklich. Nächster Schritt: Schauen, ob wir die Musik sehen.

Öffnet man nun gtkpod

apt-get install gtkpod

so wird man gefragt, welches Gerät unter /media/iPhone gemountet ist. Man wählt iPhone aus der Liste aus und klickt auf OK. Tadaa, nun sollte man Musik und Podcasts sehen, welche sich auf dem iPhone befinden und diese auch abspielen können. :) Und zwar ohne Jailbreak und mit USB-Kabel!

Wie anfangs schon erwähnt, hat die ganze Geschichte aber einen Haken. Man kann Musik auf das iPhone problemlos kopieren, allerdings kann die iTunes Datenbank nicht geschrieben werden. Besser gesagt, sie wird zwar geschrieben, aber falsch, und das iPhone zeigt keine Musik mehr an.

———-
UPDATE: ACHTUNG!

Wird die Datenbank durch gtkpod geschrieben, so ist leider nicht nur die Musik nicht mehr vom iPhone zu lesen, sondern iTunes will beim nächsten Sync das iPhone wiederherstellen, da es “korrupt” ist. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht! Also am besten Finger weg von der DB, solange man sie nicht per Jailbreak auf Version 2 umgestellt hat! Musste es leider gestern Abend selber schmerzlich feststellen :)

———-

Die Problematik kann hier unter Schritt 6 nachgelesen werden. Auch habe ich dort geschrieben wie man dies Problem umgeht, so dass es trotzdem funktioniert. Dafür ist allerdings ein Jailbreak Vorraussetzung! Und gerade den wollten wir ja nicht ;)

Entschließt man sich für einen Jailbreak und die USB-Verbindung, und hat wie oben beschrieben die Datenbank geändert, so muss man noch die Firewire ID anlegen:

#iPhone muss gemountet sein
mkdir /media/iPhone/iTunes_Control/Device
cd /media/iPhone/iTunes_Control/Device
sudo lsusb -v -d 05ac: | grep iSerial | awk '{print $3}' | cut -b1-16 | xargs printf "FirewireGuid: 0x%s\n" > SysInfo

Nun muss das iPhone neugestartet werden.

Allerdings hätte man mit einem Jailbreak immerhin den Komfort der USB-Verbindung, man muss nicht ewig Lange über WLAN die Musik übetragen und zuschauen wie der Akku schwindet. Ein Lichtblick gibt es allerdings: Im Ticketsystem von libgpod (die Bibliothek, die sich um den Zugriff auf die iTunes DB kümmert) hat jemand eine Information gepostet, mit welcher eventuell der neue Hash-Algorhythmus der iTunes DB geknackt wäre. Da ich mich damit aber leider kein Stück auskenne, ist dies nur ein Hinweis.

Momentan ist also das einzige Problem, die noch nicht geknackte iTunes DB der Firmware 2 der iPhones. Sobald dieses Geheimniss gelüftet ist, ist ein voller Zugriff auf den Musik-Teil des iPhones ohne JailBreak und via USB-Kabel möglich!

Heute gab es eine neue Version von Dropbox über die von Dropbox zur Verfügung gestellten Quellen. Meine Verwirrung war groß, denn Dropbox wollte nach der Installation des Paketes nicht mehr starten…

Durch Zufall bin ich dann über den Eintrag “Anwendungen -> Internet -> Dropbox” in den Menüs gestolpert. Und siehe da: ruft man den Eintrag auf, so erscheint ein Dialog

Der neue Installer für Dropbox

Der neue Installer für Dropbox

über den dann der proprietäre im Hintergrund laufende Dienst nachinstalliert wird. Danach ist es auch nicht mehr nötig Nautilus zu killen und neu starten zu lassen. Der Dienst wird automatisch gestartet und fängt brav an zu synchronisieren.


Comments

Dropbox

Heute geht es auch wieder mal um eines meiner Lieblingsthemen: Dropbox. In meinen Augen eine ziemlich coole Sache. Wer es noch nicht kennt, einfach mal ausprobieren. Noch gibt es bei Anmeldung über diesen Link 250 MB zusätzlichen Speicherplatz gratis zu den 2 GB die Dropbox ohnehin kostenlos zur Verfügung stellt.

Aber das nur am Rande. In diesem Post geht es eigentlich darum, dass Dropbox nun in einer neuen Version vorliegt. Und es gibt nun auch eine Paketquelle für das in wenigen erscheinende Jaunty Jackalope. Trägt man
## Dropbox
deb http://linux.getdropbox.com/ubuntu jaunty main
deb-src http://linux.getdropbox.com/ubuntu jaunty main

in die /etc/apt/sources.list ein kann Dropbox bequem per sudo apt-get install nautilus-dropbox installieren. Bitte beachtet aber die Informationen zu Fremdquellen bei ubuntuusers.de.

Dropbox startet nun nur noch auf Wunsch automatisch mit dem System (Einstellbar ob es das machen soll oder nicht) und nistet sich im Menu unter Anwendungen -> Internet ein. Außerdem bringt Dropbox in der neuen Version auch ein CLI (command line interface) mit.

Lizenziert unter Creative Commons Share Alike 2.0 von GenericJessica N. Diamond

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Gerade erreicht mich diese Email

Hallo Christoph,

wir feiern diesen Monat unser 10-jähriges Bestehen.

Vielen Dank an Alle.

Schaut doch auch mal wieder rein. http://www.linuxforen.de/forums

Viele Grüße

Eicke

Gratulation von meiner Seite an alle Menschen hinter linuxforen.de. 249.893 Themen, 1.684.788 Beiträge und 53.759 Benutzer sprechen eine deutliche Sprach über euren Erfolg. Ich kann mich noch recht gut erinnern, wie ihr so ausgesehen habt ;)

Alles Gute!
Christoph

Stephan Tetzel berichtet in seinem Blog über ein Tool namens Getting Things Gnome, welches im Launchpad gepflegt wird und das Konzept von Getting Things Done abbilden will. Selbstorganisation wird meines Erachtens oft mit dem Prozess verwechselt, der die Grundsatzentscheidung fällt, was ich überhaupt tun will und welchen Weg ich dazu nutzen möchte. Solche grundsätzlichen Entscheidungen fällt man mit keinem Tool, auch wenn es manche nicht glauben möchten. Dazu ein paar Worte aus meinem Thurgau(n)er Mund:

Download audio file (oha.mp3)

Audiofile (6.2 MB) herunterladen

Übrigens heisst mein “persönlicher GTD-Papst” Oliver Gassner. Er bespricht die Thematik oft an BarCamps und gibt Ratschläge.

Ähnliche Artikel

Manchmal ist es ganz gut, eine Stoppuhr zu benutzen. Gerade für ein Plappermaul wie mich ist das durchaus sinnreich, wenn ich nicht länger als für eine gewisse Zeitspanne einen Podcast “befüllen” muss. Deswegen habe ich mich kurz umgesehen, welche Möglichkeiten bestehen.

Konsole

Hierzu gibt es den Befehl time read, der quasi wie eine Stoppuhr funktioniert. Mit der Enter-Taste wird die Uhr gestoppt. Nachteilig - oder je nach dem sogar unbrauchbar - ist der Umstand, dass man die Uhr während dem Zählen nicht sieht, sondern erst nach dem Stoppen. (gefunden bei Dirk)

Tcl/Tk

Eine Alternative im grafischen Gewand bildet die Uhr Stoppwatch. Die Anwendung verwendet Tcl/Tk und sieht entsprechend scheusslich aus. Sie funktioniert aber recht gut, kann manuell bedient werden und verfügt über mehrere “Zeit-Speicher”.

Stopwatch

Gnome Panel

Die Stoppuhr (timer applet), welche dem Gnome Panel hinzugefügt werden kann, ist eigentlich ein Countdown oder eine sogenannte Eieruhr. Um sie zu installieren, braucht es zusätzlich das Paket timer-applet, das einfach zu installieren ist:

sudo apt-get install timer-applet

Nachdem man sich am Gnome ab- und wieder angemeldet hat, lässt sich die Stoppuhr am Gnome Panel hinzufügen und konfigurieren. Ganz praktisch!

Adobe AIR

Mein persönlicher Favorit ist eine Stoppuhr, welche mit Adobe Air realisiert ist. Air ist ja mittlerweile in einer finalen Version für Linux zu haben und läuft stabil. Die Anwendung dazu stammt von Adrian Parr und nennt sich Adobe AIR Stopwatch.

Adobe Air Stoppuhr

Joke

Man kann sich aber auch einfach per gshutdown (zu installieren per sudo apt-get install gshutdown) beim Ablauf der vorgesehen Zeit die Gnome-Sitzung abschiessen lassen.

gshutdown

Diese Idee würde ich aber nicht unbedingt umsetzen, obschon ich nicht getestet habe, ob die Sitzung bei laufenden Applikationen und offenen Dateien tatsächlich ohne Gelegenheit zum Abspeichern abgeschossen wird.

Clockywock

Auch ganz witzig ist die Clockywock, welche zwar keine Stoppuhr im eigentlichen Sinne ist, aber die Zeit grafisch als Zifferblatt in einer Konsole abbildet (oder es versucht).

Welche (Stopp)Uhren gibt es ausserdem noch für Linux? Falls Du eine Alternative kennst, bitte ich freundlich um eine Meldung. Vielen Dank!

Ähnliche Artikel

16. April 2009

Seit ein paar Tagen/Wochen störte mich eines sehr am Firefox. Jedes mal wenn ich ihn gestartet habe, blieb er inaktiv, d.h. ich musste extra noch einmal in das Fenster klicken, damit es aktiv ist. Das gleiche, wenn ich von einem Fenster zum Firefox über das untere Panel wechseln wollte. Wieder ein zusätzlicher Klick ins Fenster, um es zu aktivieren oder zu focusieren. Erst dachte ich, es liegt daran, dass ich Jaunty Beta nutze, aber ich habe kein ähnliches Problem in den Weiten des Netzes gefunden.

Der Scale-Effekt hat den ersten Hinweis zur Ursache gebracht:

Scale

Wie man sieht, ist ein zweites (winziges) Fenster gestartet worden(was auch immer das ist - ein Hinweis vielleicht/Fehlermeldung?). Dieses kleine Fenster bekommt also den Focus und deswegen nicht das “richtige” Firefox-Fenster.

Doch was löste dieses Verhalten aus? Nachdem ich testweise mal ein anderes Profil gestartet habe, trat das Problem nicht auf. Deswegen habe ich mir mal meine Add-Ons angeschaut und dort auch den Verursacher gefunden: FoxTab! Nachdem ich diese nette und schicke Erweiterung deaktiviert habe, läuft der Firefox wieder ganz normal.

Eigentlich schade, dass das mit FoxTab (noch) nicht so richtig funktioniert, aber im großen und ganzem habe ich dieses Add-On nur vereinzelt genutzt. Die alten Gewohnheiten sind dann doch zu stark…

Ähnliche Artikel:

  1. Nette Spielerei für Firefox
  2. Fenster maximieren nicht richtig unter Ubuntu 8.10
  3. Dateien zwischen Rechnern synchronisieren

12 Kommentare

bejonet 16. April 2009 20:46

Teeworlds

Nach World of Padman und World of Goo stellen wir euch heute eine Mischung aus den beiden Spielen vor: einen 2D-Egoshooter mit kreisformigen Figuren. Teeworlds ist ein buntes Spiel für zwischendurch, es ist kinderleicht zu bedienen und macht viel Spaß. Es funktioniert nur im Mehrspielermodus, was aber durch eine ausreichend hohe Zahl an verfügbaren Servern und der leichten Konfiguration eigener Server keinen Nachteil darstellt.

Installation

Man kann Teeworlds und den Server aus den Quellen installieren.
 sudo apt-get install teeworlds teeworlds-server 
Diese Versionen sind aber leider sowohl in Intrepid als auch in Jaunty hoffnungslos veraltet.
Alternativ kann man die aktuellen Pakete von der Teeworlds-Homepage herunterladen.
Dazu muss man entweder die x86 oder x86_64 Version herunterladen.
Nach dem entpacken kann man entweder mit den in den Archiven enthaltenen Binaries das Spiel (teeworlds) oder den Server (teeworlds_srv) starten.

Karten nachinstallieren

Wem die vorinstallierten Karten nicht reichen, der kann sich viele neue Karten herunterladen.
Die Karten müssen nach
/usr/share/games/teeworlds/data/maps
verschoben werden (root-Rechte benötigt). Von dort können sie in der Konfigurationsdatei direkt mit Dateinamen angesprochen werden.
Es reicht, wenn der Hoster die Karten hat, fehlende Karten werden von den Mitspielern bei Spielbeginn heruntergeladen und automatisch installiert.

Server starten

Den Server kann man nicht grafisch starten, was aber für den geübten Linuxer natürlich kein Problem darstellt ;)
Als erstes muss man eine Konfigurationsdatei anlegen
 echo > tee.cfg 

Danach muss man sich die Parameter aussuchen, mit denen man den Server starten will. Zwingend notwendig ist keiner, aber einige davon sind schon ganz sinnvoll. Eine vollständige Liste gibt es hier.
Wichte Optionen sind zum Beispiel:
  • sv_gametype dm
    gibt den Spielmodus an. Möglich sind: dm/tdm/ctf/mod
  • sv_map Kartenname1
    gibt die Startkarte an, sie wird als erstes gewählt.
  • sv_maprotation Kartenname2 Kartenname3 etc.
    Nach Ende einer Runde wird die nächste Karte geladen. Welche es sein wird wird hier festgelegt.
  • sv_max_clients 4
    maximale Teilnehmerzahl.
  • sv_scorelimit 20
    maximale Fragrate, danach wird das Spiel beendet.
  • sv_name Servername
    Name in der Liste der verfügbaren Server.
  • password geheim
    Passwort das zum Eintreten notwendig ist.

Den Server selbst startet man mit
 teeworlds-server -f tee.cfg
wenn der Server aus den Quellen installiert wurde, oder mit
 teeworlds_srv -f tee.cfg
wenn er von der Teeworlds-Homepage geladen wurde.

Spielen

Das Spiel wird übers Menü oder mit
teeworlds
gestartet.
Danach kann man sich seinen Server aussuchen, entweder man spielt über LAN oder übers Internet. Man muss allerdings darauf achten, dass jeder Server, der im LAN freigegeben ist, auch im Internet erscheint. Wenn man daher keine fremden Mitspieler haben will, sollte man seinen Server mit einen Passwort einrichten oder die Mitgliederzahl beschränken.
Gespielt wird mit den Tasten A und D für die rechts-links Bewegung, sowie der Leertaste zum springen. Mit der Maus zielt und schießt man. Mit der linken Maustaste schießt man die gewählte Waffe ab, während man mit der rechten Maustaste einen Anker abschießt, mit dem man sich an Wänden und Decken festhalten kann. Mit dem Mausrad wechselt man die Waffen, die man besitzt.

Weitere Bilder vom Spiel

Gerade bin ich auf ein lustiges kleines JAVA-Tool gestossen: ditaa!

ditaa ist ein Konsolenprogramm, womit man aus einem ACSII-File ein Bild mit “echten” Flowcharts erstellen. Alles was man zu tun hat, ist ein Textfile zu erstellen mti zum Bespiel folgendem Inhalt:

    +--------+   +-------+    +-------+
    |        | --+ ditaa +--> |       |
    |  Text  |   +-------+    |diagram|
    |Document|   |!magic!|    |       |
    |     {d}|   |       |    |       |
    +---+----+   +-------+    +-------+
        :                         ^
        |       Lots of work      |
        +-------------------------+

Nun lässt man ditaa drüberrasen und erhält folgendes Bild als Ausgabe:

Dazu verwendet man folgenden Befehl:
java -jar ditaa.jar inputfile outputfile.png

Mittels dem Parameter -h erhält man noch weitere und feinere Einstellungsmöglickeiten angezeigt.

Doch wieso der Aufwand? ditaa beantwortet die Frage gleich selbst:

BUT WHY? Does this thing have any real use?

There are several reasons why I did this:

  1. Simply for hack value. I wanted to know if/how it could be done and how easily.
  2. Aesthetic reasons and legacy formats: there are several old FAQs with ascii diagrams lying out there. At this time and age ascii diagrams make my eyes hurt due to their ugliness. ditaa can be used to convert them to something nicer. Although ditaa would not be able to convert all of them (due to differences in drawing ’style’ in each case), it could prove useful in the effort of modernising some of those documents without too much effort. I also know a lot of people that can make an ascii diagram easily, but when it gets to using a diagram program, they don’t do very well. Maybe this utility could help them make good-looking diagrams easily/quickly.
  3. Embedding diagrams to text-only formats: There is a number of formats that are text-based (html, docbook, LaTeX, programming language comments), but when rendered by other software (browsers, interpreters, the javadoc tool etc), they can contain images as part of their content. If ditaa was intergrated with those tools (and I’m planning to do the javadoc bit myself soon), then you would have readable/editable diagrams within the text format itself, something that would make things much easier. ditaa syntax can currently be embedded to HTML.
  4. Reusability of “code”: Suppose you make a diagram in ascii art and you render it with version 0.6b of ditaa. You keep the ascii diagram, and then version 0.8 comes out, which features some new cool effects. You re-render your old diagram with the new version of ditaa, and it looks better, with zero effort! In that sense ditaa is a diagram markup language, with very loose syntax.

Ich weiss jedoch nicht ob es daran liegt, dass ditaa noch in der Beta-Phase ist, oder ob ich einfach unfähig bin, aber bei mir wird das Bild immer ein bisschen zu schwarz, da wo eigentlich ein Pfeil sein sollte :) :

/---------------+    +---------------+
|               |    |               |
|    cRED       |    |    cPNK       |
|               |    |               |
|               |    |               |
+-------+-------/    +---------------/
    |                       ^
    |                       |
    +-----------------------+

chart

ditaa muss man einfach ausprobiert haben :D

Update

Eine aktuelle JAVA-Version ist von grossem Vorteil :D

chart1

RoundCube ist ein feine und schlanke sowie schnelle Weboberfläche, um damit Mails per SMTP zu versenden, beziehungsweise per IMAP zu holen. Die Entwicklung läuft zwar langsam, dafür aber stetig. Das Schweizer Produkt steht mittlerweile bei der stabilen Version 0.2.1, welche ich wieder einmal etwas näher anschauen wollte.

Mein grosses Anliegen bei dieser Software liegt im Adressbuch, bei dem es bisher weder Import- noch Exportmöglichkeiten gab, ausserdem liessen sich die Adressen keinen Gruppen zuordnen. Nun, ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, wenn auch marginal: Adressen lassen sich nun importieren, allerdings erst über das offizielle vCard-Format. Ebenso lassen sich die eingepflegten Adressen über dieses Format exportieren. Leider gibt es aber noch immer keine Gruppenfunktion. Gruppen sind für mich sehr wichtig und gehören in jedes Mailprogramm, gleich welcher Art. Aber bei der tiefen Versionsnummer darf ich sicherlich noch hoffen, dass dereinst auch eine solche Funktion angeboten wird.

Die Installation habe ich ich auf einem lokalen Ubuntu-Server (8.10) bei mir zu Hause vorgenommen. Dazu braucht es lediglich eine laufende Postfix-Installation (oder eine Alternative für IMAP und SMTP-Support), einen Apache-Webserver, PHP und MySQL. Die genauen technischen Anforderungen stehen im Wiki von RoundCube. Wie man sich Postfix zurechtlegt, habe ich hier mal beschrieben. Und selbstverständlich braucht es noch ein Mailkonto, das per IMAP ansprechbar ist; das tun ja mittlerweile die meisten, auch die des Providers.

Das aktuelle Paket muss zunächst heruntergeladen und auf dem Webserver entpackt werden. Mit Vorteil in einen eigenen Verzeichnis oder auf einer Subdomain. Danach kann man die Installation bereits per Browser aufrufen:

http://URL_zum_RoundCube_Verzeichnis/installer

Die Installationsroutine hat sich gegenüber der Vorversionen auch verbessert. Zunächst prüft das Teil, ob alle erforderlichen Features auf dem Server verfügbar sind und gibt eine entsprechende Nachricht aus.

RoundCube Installationscheck

Im nächsten Schritt werden dann alle erforderlichen Werte parametrisiert. Hier lässt sich zum Beispiel eine Default-Domain festlegen oder der anzusprechende SMTP- oder IMAP-Server wird genannt. Auch die Datenbank-Angaben werden hier festgehalten. Es braucht dazu eine Datenbank auf MySQL, SQLite oder PostgreSQL. Vorbereitet wird offenbar eine Anbindung an M$SQL. Im Verzeichnis, das zuvor heruntergeladen wurde, befindet sich ein Unterordner SQL, in dem die Initialisierungsstatements für jeden SQL-Typ zu finden sind. Für MySQL heisst die Datei mysql.initial.sql, welche ausgeführt werden muss. Dazu habe ich phpmyadmin benutzt, den Code in das SQL-Feld der neu angelegten DB kopiert und ausgeführt. Damit werden die nötigen Tabellen und Felder generiert.

RoundCube Installations-Wizard

Zum Schluss spukt der Wizard zwei Files aus, welche dann in das Verzeichnis config auf dem Webserver kopiert werden sollten. Es handelt sich um die beiden Konfigurationsdateien db.inc.php und main.inc.php. Diese lassen sich natürlich auch von Hand nachbearbeiten. Am Ende kann man dann noch die Konfiguration testen und ein Mail versenden sowie den Zugriff auf einen IMAP-Server testen.

Damit ist die Geschichte schon gegessen und man kann loslegen. Allerdings sollte man zuvor noch das Verzeichnis installer auf dem Webserver löschen. Der Aufruf erfolgt ganz einfach über den Browser und liefert zunächst einen Login-Screen. Je nach Konfiguration braucht man hier bloss noch den Alias vor dem @ einzugeben und das Kennwort.

Fertig installiertes RoundCube

Gewohnt flink und rasch liefert RoundCube die Mails. Natürlich kann RoundCube nur so schnell wie der anzuzapfende Mailserver sein, aber in der Regel klappt das bestens. Bei den Einstellungen hat sich auch einiges verbessert. So lassen sich die Dateien im Posteingang packen, die RCF-Version für die Anhänge definieren und weitere Kleinigkeiten. Wichtig hier ist, dass die Namen der Spezialordner mit denen auf dem IMAP-Server übereinstimmen, sonst lassen sich die Mails nicht löschen oder verschieben.

Einstellungen RoundCube

Die Nachrichtenvorschau gibt es schon etwas länger, kann aber gute Dienste erweisen, wenn auch einige Menschen vehement behaupten, dies wäre ein arges Sicherheistrisiko. Wer die Vorschau nicht haben will, schaltet sie in den Einstellungen ab oder erlaubt sie gar nicht erst per main.inc.php.

Alles in Allem bin der Meinung, dass RoundCube 0.2.1 einen zünftigen Schritt vorwärts gemacht hat. Der Webmailer gehört ja schon seit einiger Zeit zu den Rosinen und wird teilweise noch als Geheimtipp gehandelt. Aus meiner Sicht ist RC ein erwachsener Mailclient für den Browser; wer auf Groupware-Features verzichten kann oder will, sollte sich das Teil ansehen.

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15. April 2009

datenteiler Jetzt sieht es zwar so aus, als ob ich Christoph alles nachmachen würde, aber ich habe auch schon länger überlegt, den Namen meines Blogs zu ändern. Benutzt man seinen eigenen (oder irgendeinen anderen) Namen für ein Blog, hat das einfach einen Anstrich von kleingewerblichem Familienbetrieb. Besonders in meinem Fall gibt es auch noch eine mögliche Verwechslungsgefahr mit imhorst.de, womit ich übrigens nichts gemeinsam habe, außer dem Namen. Damit will ich nichts gegen irgendeinen kleingewerblichem Familienbetrieb sagen, sondern einfach nur, dass ein nerdiger Blog mit geekigen Artikeln wie meiner auch einen einigermaßen schönen Namen braucht. Ich hoffe, dass ich ihn mit daten|teiler.de gefunden habe (vielen Dank an Carola für die tolle Unterstützung bei der Namensfindung).

An meinem Theme wird sich erstmal nicht besonders viel ändern, da ich damit recht zufrieden bin. Besonders die Grafik von Nina mit der Dame wird noch lange ganz oben in meinem Weblog sein.

Ansonsten kann ich mich nur Christophs Worten anschließen: Sollte jemand meinen Feed abonniert, ein Bookmark gesetzt, oder mein Blog verlinkt haben (vielen Dank dafür), so ändert bitte die URL in daten|teiler.de (auch dafür vielen Dank), obwohl mein Blog weiter unter der Adresse imhorst.net erreichbar sein wird. Als Logo könnt ihr dafür gerne das Bild mit der Dame verwenden. Nina hat ihre Bilder unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Letzte Woche holte ein Mitarbeiter von Microsoft wieder einmal den Holzhammer heraus und behauptete, MS würde mit 96 % installierter Windowsversionen den Netbook-Markt beherrschen. Dass dem nicht so ist, kann sich wohl jeder denken. Canonical argumentierte zwar dagegen, darüber berichteten aber bei weitem nicht so viele Seiten wie über die gefakte Nachricht von Microsoft. Wer sich ein Bild machen möchte, hier ein paar Links:

Nun, jeder weiß es. „Statistiken sind wie eine Hure, die man drehen und wenden kann, wie man will.“ Andere meinen „Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst getürkt hast.“  :teufel:
Dabei wäre es schon einmal interessant zu wissen, wie denn die Zugriffe so verteilt sind. Firmen, die derlei Daten erheben, sind ja auch nicht soooo vertrauenswürdig. Deshalb habe ich mal 14 deutschsprachige Webseiten ausgewertet, die ich als Webdesigner betreue und die nichts mit Computern zu tun haben! Es handelt sich hier um Hobbyseiten und Firmenwebseiten. Ubuntu-Center.de habe ich natürlich nicht hinzugezogen, wobei auch hier die Zahlen interessant sind, dazu am Ende mehr.

Die Zahlen stammen aus den Statistiken der Provider. Die Seiten selbst haben einen Google PageRank von 2 bis 5 und monatliche Seitenaufrufe von 1000 bis 250 000. Als Zeitraum wählte ich März 2008 bis März 2009. Hier die Ergebnisse:

1. Browser

Interessant, wie gut der Firefox vertreten ist. Von einer „Monopolstellung“ des IE kann also keine Rede mehr sein. Auch was Chrome anbetrifft, so tauchte er in vielen Statistiken überhaupt nicht auf. Was aber in meinen Augen das Wichtigste ist: Die Daten gehen bei den ausgewerteten Webseiten nie über 10 % auseinander!

2. Betriebssysteme

Auch hier widerspricht meine Auswertung vielen der „ganz Großen“. Immerhin 16 % kann Linux für sich verbuchen. Leider kann ich nicht die Distribution auswerten, was über 0,1 % hatte, wurde unter Linux, Linux 2.4 und Linux 2.6 zusammengefasst. Was aber interessant ist: Der blau hervorgehobene Anteil bei Windows, immerhin 62 %, ist WinXP! Vista verzeichnet gerade mal lächerliche 7 %, sogar 3.11 taucht noch auf, tsssss… :affe:

Bevor ich mein Fazit ziehe, noch ein Blick auf die Statistiken von Ubuntu-Center.de:

1. Browser

2. Betriebssysteme

Bei einer Seite zum Thema „Ubuntu“ finde ich die 35 % Windowsanteil doch überraschend. Also scheint das Interesse an einem Umstieg doch sehr hoch zu sein?

3. Browser + Betriebssystem

Wieder eine Überraschung: Rund ⅔ der Besucher mit Windows als Betriebssystem verwenden den Firefox! Das bestätigt meine These, dass der Firefox weit häufiger benutzt wird, als von prof. Analysten angenommen.

Mein Fazit: Die FUD-Attacke und meine Statistik zeigen mir eines: Microsoft steht das Wasser bis zum Hals und sieht seine Felle davon schwimmen. Zahlreiche Linux-Distributionen – optimiert für jede Richtung und Geschmack, OpenOffice, Firefox, Amarok/Rythmbox, KDE 4 und das kommende Gnome 3 – es fehlt nicht mehr viel und immer mehr User werden sich fragen: „Wozu brauche ich Windows?“ Und was ich bisher von Windows 7 gehört habe, beunruhigt mich nicht. Da muss man nur den Artikel bei TecZilla lesen, der sinnigerweise lautet: Unternehmen zögern auch bei Windows 7 …

Club Ubuntu präsentiert heute “10 Awesome Themes for Ubuntu“. Und tatsächlich: Es sind wirklich hübsche Themen für den GNOME-Desktop dabei.

Verlinkt sind unter anderem die Themes willibex, Soffice, ColorBit, Glow und viele andere. Für alle, die sich gerade nach einem neuen Aussehen für Ihren GNOME-Desktop umsehen wohl eine interessante Anlaufstelle. Hier noch ein Screenshot zu einem der Themes:

SOffice

Bildquelle: clububuntu.com

Gerade habe ich auf http://zefanjas.de/ einen sehr interessanten Beitrag zum Thema Bildbearbeitung gefunden. So kann man mit Hilfe eines kleinen Plugins ganze Teile eines Bildes verschwinden lassen, ohne dass ein weißer Fleck zurück bleibt.

Das funktioniert dermaßen gut, dass ich gleich diesen Beitrag hier geschrieben habe.



Installation mittels Terminal:
sudo apt-get install gimp-resynthesizer


Das Plugin kann dann unter Filter - Abbilden - Resynthesize aufgerufen werden.

Video dazu:

"Gimp und Retuschieren oder wie entferne ich etwas aus einem Bild" vollständig lesen

Um nun auch unter Jaunty mit dem Google Reader up-to-date zu sein, muss mal wieder der Liferea Feed Reader selber kompiliert werden. Ich habe dazu vor einiger Zeit eine kleine Anleitung verfasst. Mittlerweile gibt es die nächste Ubuntu Version und eine aktuellere Version von liferea.

Deshalb habe ich den Artikel mal aktualisiert, so dass  man nun auch unter Ubuntu Jaunty in den Genuss von synchronisierten Feeds kommt:

[update] Liferea mit dem Google Reader syncen

Seit der letzten Ausgabe von RadioTux@HoRadS sind die Ubuntu-News aus dem Wochenrückblick von Ikhaya ein fester Bestandteil der Sendung. Sirko hat mich mit einer sanften aber gezielten Anfrage dazu motiviert, die wöchentlichen Meldungen zu sprechen. Eigentlich keine Hexerei, denn die News werden ja gewissenhaft und durch gründliche, deutsche Wertarbeit vom Ikhaya-Team UWR-Team zusammengetragen. Ich muss dann bloss noch eine möglichst sinnvolle Zusammenfassung finden, welche ungefähr vier Minuten dauert, und diese per H4 und audacity lautsprachlich festhalten.

Dabei habe ich mir angewöhnt, für jeden Abschnitt eine neue Spur zu verwenden. Denn Schriftdeutsch - oder das, was ich darunter verstehe - ist für mich eine Fremdsprache. Als Alemanne benutze ich andere Fälle und verfüge über eine Zeitform weniger als die sprachgewandten Germanen. Und das Hoch- oder Schriftdeutsch ist meiner Ansicht nach einer der leistungsfähigsten Sprachen - wenn man sie beherrscht. Und weil ich das eben nicht tue, verhasple ich mich gerne und beginne dann lieber noch einmal von vorne, statt den Versprecher herauszuschneiden. Wenn ich dabei verschieden “Teilspuren” benutze, muss ich nicht noch einmal alles sprechen, sondern bloss den betreffenden Abschnitt.

audacity

Mit meinem neuen “Freund”, dem Handy Recorder H4, komme ich ganz gut zurecht. Wenn ich das Gerät zu Hause einsetze, nutze ich es direkt als USB-Mikrofon und verwende dadurch den lokalen Speicher im Gerät nicht. Audacity übernimmt für mich die Aufgabe. Was mir besonders hilft, ist der Anschluss am H4 für ein Kopfhörer, so dass ich mich selbst während dem Sprechen kontrollieren kann. Ausserdem bin ich noch immer von der Qualität begeistert, die das Gerät liefert. Die Mikrofone lassen sich fein abstimmen, so dass gewisse Geräusche bereits beim Aufnehmen gefiltert werden können, theoretisch könnte ich auch einen Kompressor direkt auf dem H4 einsetzen. Das mache ich dann aber lieber mit audacity; dort verstärke ich nach dem Scheiden zunächst den Bass. Das fügt der Stimme etwas Ruhe zu und lässt sie deutlicher werden. Danach normalisiere ich die Spur und schliesslich exportiere ich die Spuren in einer einzigen ogg-Datei. Der Export in eine mp3-Datei erfordert das Paket lame und erzeugt meiner Meinung nach eine mindere Qualität.

Und dann brauche ich das File bloss noch auf den RadioTux-Server hochzuladen, wo es Sirko in Empfang nimmt, den LeadIn und LeadOut anfügt und ein Musikbett darunterlegt. Und wenn diese Wertschöpfungskette, welche irgendwo da draussen in der Welt beginnt und durch die fleissigen Ikhaya-Journalisten gefunden und in Worte gepackt wird, dann bei mir und Sirko durchgelaufen ist, kommt Ingo ins Spiel, der das kurze Teilstück, das ja nur gerade mal vier Minuten dauert, in der Sendung unterbringt.

Und so bin ich zu einem “Ämtli” für RadioTux über Ikhaya gekommen, das es mir nicht nur ermöglicht, etwas für die Community zu tun, sondern auch noch mein nach Geltung lechzendes Ego zu befriedigt.

Die nächste Sendung RadioTux@HoRadS wird - wenn alles klappt - am kommenden Donnerstag gesendet. Dann mit den aktuellen News aus Ikhaya, der Kalenderwoche 15.

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Nach bald vier Jahren, 132 Artikeln, 734 Kommentaren und 109.660 Pageviews war es mal an der Zeit meinem kleinen Blog einen neuen Anstrich zu geben. Und wenn, dann gleich richtig :)

Nach wie vor kommt hier Wordpress zum Einsatz. Als Theme benutze ich nun das wunderhübsche und schlichte Oulipo von Andrea Mignolo, das ich an einigen Stellen an meine Bedürfnisse angepasst habe.

Dazu kommt nun eine neue Domain. Ein Blog braucht einen Namen und keinen Vor- und Zunamen, daher segel ich ab heute unter der Flagge Linux und Ich. Sollte jemand daher meinen Feed abonniert, ein Bookmark gesetzt haben, oder gar mein Blog in seiner Blogroll führen (vielen Dank dafür an alle Blogger), so ändert bitte die URL. Ich habe eine Weiterleitung eingebaut, so dass alle alten URLs noch funktionieren sollten, doch besser ist es sicherlich die richtige URL zu verwenden.

Es kann gut sein, dass es an der einen oder anderen Stelle noch kneift. Falls ihr einen Fehler finden sollte, so wäre ich sehr glücklich, wenn ihr mich auf ihn hinweisen könnten.

Vielen Dank,
Christoph

fujitsu_160gb_300mbs_hard_diskJeder mehr oder weniger geübte Linuxuser kennt dd. Disk Dump ist ideal um eine komplette Festplatte zu backupen. dd ist unter so ziemlich jeder Distribution verfügbar und wird mit folgendem Befehl gestartet:

sudo dd if=Festplatte of=Zielort

Ein Problem von dd jedoch ist, wenn man ein Image von einer 500GB Platte erstellt, dann braucht man Zeit, viel Zeit. Und während dem Kopieren hat man keine Ahnung wie weit der Vorgang ist, geschweige denn ob dd überhaupt noch arbeitet oder sich irgendwo aufgehängt hat.

Um dem entgegenzuwirken hat man Programme wie dd_rescue entwickelt, welche zwar die gleichen Funktionen aufweisen wie dd, jedoch aber benutzerfreundlicher sind (zb. eben mit Rückmeldung des Status).

Doch wieso sollte ich ein weiteres Programm auf meiner Kiste installieren, wo doch schon ein anderes mit der selben Funktion vorhanden ist?

Also habe ich nach einer Lösung gegoogelt, womit man dd zu einer Statusanzeige zwingen kann. Und wie sich herausstellte bin ich mit meinem Problem nicht allein (Zumindest Google lässt mich dies glauben :) ).

google

Die vielversprechenste Lösung habe ich in einem Kommentar in einem anderen Blog gefunden:

Die Lösung mit

pkill -USR1 dd

ist ideal, wenn man sich die Frage nach der Restlaufzeit zu stellen beginnt, nachdem dd schon eine Stunde lang gewerkelt hat.

Weiss man von Anfang an, dass es länger dauert, dann empfiehlt sich ein Weg, der ohne weitere Konsole auskommt. Man bewerkstelligt dies, indem man das Wachsen des Ausgabeziels mit dem “watch”-Kommando überwacht.

Dies kann z.B. erreicht werden, indem “watch” mit “du” oder “ls” kombiniert wird.

dd if=/dev/input of=/home/user/output.img & watch --interval=1 "du -h /home/user/output.img" 

Intervall gibt die Zeitspanne zwischen den Aktualisierungen in Sekunden an.
Der Zuwachs läßt sich noch leichter verfolgen, wenn man “–differences” einbaut:

dd if=/dev/input of=/home/user/output.img & watch –differences –interval=1 “du -h /home/user/output.img”

Dann nämlich werden jeweils die Zeichen invertiert dargestellt, die sich gegenüber der vorherigen Aktualisierung geändert haben. So bekommt man sehr intuitiv einen Eindruck davon, wie schnell der Transfer vonstatten geht - ohne überschlägiges Kopfrechnen.

Es ist wahrscheindlich nicht die beste Lösung, doch weiss man dann endlich wie weit dd ist.

Dank JubJub bin ich noch auf eine fast bessere Lösung gestossen:

eine weiter gute Möglichtkeit für eine Statusanzeige ist, wie ich finde, “pv”. Ganz einfach den dd output durchschleifen und man hatt eine schöne Anzeige; wenn mann die Größe der Festplatte noch mit angibt sogar mit Fortschrittsbalken und ETA:

dd if=/dev/input | pv -s GRÖßE > /home/user/output.img

pv muss dazu natürlich installiert sein ;)

Vielen Dank an JubJub für den super Tipp!