ubuntuusers.de

21. April 2009


Ich möchte diesen Artikel als Anlass nehmen und ebenfalls auf die Verfügbarkeit alternativer DNS-Server hinweisen.

  • Foebud:
    • 85.214.73.63
  • German Privacy Foundation
    • 87.118.100.175
    • 62.141.58.13
    • 87.118.104.203
    • 94.75.228.29
    • 85.25.251.254
  • Cesidian Root
    • 78.47.115.194
    • 78.47.115.197
    • 89.238.64.147
    • 80.239.207.176
    • 91.184.33.25
    • 24.129.114.64
    • 66.92.233.14
    • 66.92.233.130
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Anstelle einer langwierigen Installationsorgie, die ich insgeheim befürchtet hatte, war die Inbetriebnahme meines Samsung ML-1640 weniger stressig als erwartet.

  1. USB-Kabel anschließen, Drucker anschalten.
  2. Kurz warten.

Das wars. Druckt wie ne eins.

Per Standardeinstellung sind die gängigen Browser sehr gesprächig und teilen einer Webseite - neben vielen anderen Dingen - gerne mit, wo man zuvor war. Der Schuldige hierbei ist der Referer, ein Feld im Anfrage-Paket an den Webserver.

Während Dereferer-Dienste wie dereferrer.com geeignet sind, fest in Webseiten eingebunden zu werden, hilft beim Benutzen eines Browsers eigentlich nur, für jede Webseite einen neuen Tab oder ein neues Fenster zu öffnen. Wem das zu umständlich ist, der kann dem Browser auch direkt das Senden eines Referers verbieten.

Trotz der Überschrift, hier auch die Anleitung für andere Browser:

  • Firefox:
    1. In der Adressleiste about:config eingeben
    2. Mit Hilfe des Filters nach network.http.sendRefererHeader suchen
    3. Den Wert auf 0 setzen
  • Konqueror:
    Auf der Kommandozeile muss man folgenden Befehl ausführen, um die Einstellungen zu ändern:
    kwriteconfig --file kio_httprc --group "" --key SendReferrer --type bool false
  • Opera:
    Der Referer lässt sich bei Opera direkt in den Einstellungen ausschalten: Extras >> Einstellungen >> Erweitert >> Netzwerk >> Herkunft (Referrer) übertragen
  • lynx:
    Aufruf mit
    lynx <url> -noreferer

Apropos: links und links2 senden von Haus aus keine Referrer!

 

In Wien hat mich jemand gefragt, wie man am besten Sprechblasen mit Gimp oder Inkscape macht. Das ist eigentlich eine ganz einfache Kiste. Scheinbar ist es derzeit auch in, wieder kleine Gimptutorials oder -skripte vorzustellen. Da es ein wenig “zeichnerisch” ist würde ich mich allerdings für Inkscape anstatt Gimp entscheiden. Hier also ein ganz kleines Inkscape-Tutorial.

1. Gewünschtes Foto mit Inkscape öffnen
2. Die Grundfläche für den “Spruch” zeichnen. Die verschiedenen Arten von Sprechblasen findet man in der Wikipedia erklärt. Wer will kann auch mit abgerundeten Ecken arbeiten, ich habe das der Einfachheit halber weg gelassen.
3. Den Spruch schreiben und auf der Sprechblase platzieren (das haarigste, zumindest wenn es sich um Zitate handelt), das Ganze ist einfach eine Platzfrage. Auf das Lettering also die “Schriftart” lege ich mal weniger Wert, fertige Comicschriftarten gibt es in grosser Auswahl hier.
4. Jetzt mit dem “Gerade Linien”-Werkzeug (Umschalt+F6) ein Dreieck zeichnen. Dann das Dreieck auf der Sprechblase positionieren. Daran denken, je länger das Dreieck wird, um so lauter spricht die Person. Wenn das Dreieck richtig postioniert ist einfach mit der gedrückten Shifttaste die Grundform der Sprechblase auswählen und über Strg++ oder Pfad -> Vereinigung miteinander vereinigen. Dann das Knotenwerkzeug wählen und den unteren Knoten so versetzen das die  Worte der Person scheinbar aus dem Mund kommen.
5. Wenn alles richtig sitzt, dass Sprechblasenobjekt wählen und über Strg+D duplizieren, diesem dann eine graue Füllung geben und über die Bild abwärts-Taste unter die Sprechblase setzen. Über die Cursortasten einige Pixel nach rechts und unten bewegen, bis es einem gefällt. Dann das Knotenwerkzeug wählen und den Endpunkt des Dreieckes wieder direkt unter die richtige Sprechblase positionieren.
6. Jetzt der Sprechblase noch einen passenden Rahmen verpassen und fertig.

Mit der Denkblase funktioniert es genauso. Nur schreibe ich hier erst und dann zeichne ich die Blase und zwar aus einzelnen Kreisen. Auch die werden dann einfach vereinigt. Hier empfiehlt es sich erst einen Kreis zu zeichnen und dann dessen Objektsichtbarkeit etwas herabzusetzen. Die nächsten Kreise werden dann mit eben dieser Einstellung gezeichnet und man kann die darunterliegende Schrift besser erkennen.

7.  Jetzt einfach das Bild exportieren und schon hat man sein Bild mit der Sprechblase

Wem das alles zuviel ist, in der Open Clip Art Library gibt es auch fertige Sprechblasen. Also viel Spaß beim Sprüche klopfen.

Ich gebs zu, ich konnte meine Neugier nicht mehr zügeln. Zudem läuft mein betagter Laptop, den ich vorwiegend für Tests und Präsentationszwecke nutze, nicht mehr so rund wie gewollt. Also zog ich mir am Osterwochenende die Beta und installierte neu. Bei dem Laptop handelt es sich um einen 6 Jahre alten Dell Latitude C840, mit einem Pentium 4 – 1,6GHz; 512MB Speicher, WLAN-Karte von Dell, Grafikkarte ist eine GForce 4 440go. Die 3D-Funktionen funktionierten erst mit Hardy ohne Probleme „Out Of The Box“.

Während der Installation schloss ich das Netzwerkkabel an, aus Erfahrung lies ich, nachdem der Bootscreen erschien, zuerst die frisch gebrannte CD überprüfen. Nachdem diese den Test bestand, bootete ich einmal die LiveCD. Auch das klappte ohne Probleme, also konnte ich mit der Installation beginnen. Wie diese verlief und die ersten Eindrücke möchte ich nun beschreiben:

Die Installation verlief wie gewohnt und reibungslos. Man muss ja nur Sprache, Name, Passwort, Zeitzone festlegen und Ubuntu sagen, wo es sich platzieren darf. Danach kann man Kaffee trinken gehen, den Rest erledigt das System. Nach ca. 30 Minuten war es dann soweit, ich wurde aufgefordert, einen Reboot durchzuführen und die CD zu entnehmen. Erste kleine Neuerung: Das animierte Logo beim Start. Der Fortschrittsbalken erinnert mich an die Zylonen von „Kampfstern Galactica“, fehlt nur der entsprechende Sound. ;-)

Und dann die Überraschung. Nach 30 Sekunden sehe ich den ebenfalls neu gestalteten Anmeldebildschirm! Wow, gegenüber Hardy fast doppelt so schnell! Also diese Entwicklungsrichtung kann man nicht genug würdigen. Auch Gnome ist in einem akzeptablen Zeitrahmen gestartet. Das neue Hintergrundbild ist schön, die Taskleisten wie gewohnt in grau. Das habe ich schnell geändert und als Theme „Neue Welle“ ausgewählt. Übrigens, ich bin sofort über LAN online! War früher keine Selbstverständlichkeit, da musste ich noch Einstellungen von Hand erledigen.

Noch während ich das Theme einstelle, kommt die Meldung, dass es (proprietäre) Hardwaretreiber für mich gibt. Ich schaue gleich mal und er bietet mir die nVidia-Treiber und die Treiber für meine WLAN-Karte an. Beide installiere ich sofort und ich werde zum Neustart aufgefordert. Gemacht und dann der Schreck! Ich höre den Anmeldesound, kann mich auch blind einloggen, jedoch bleibt der Bildschirm dunkel. Ich ahne etwas und schließe einen 2. Monitor an. Und siehe, Bild ist da. Derselbe Fehler wie bei Feisty. Damals habe ich viel Zeit gebraucht, den Fehler endlich zu finden. Heute dauert es grad mal 2 Minuten. Abhilfe schafft wieder einmal die Bearbeitung der xorg.conf unter/etc/X11. In der „Section Screen“, nach „Default Depth“ fügt man folgende Zeile ein:

  Option    "UseDisplayDevice"    "DFP-0"

Nach einem Neustart habe ich das Bild auf meinem Laptopmonitor. Das ist bestimmt ein Fehler des nVidia-Treibers und nicht von Canonical oder der Linuxgemeinde zu verantworten. Die Fehlerdiagnose und Behebung hat mich kaum Zeit gekostet, da ich ihn kannte. Was mich ärgert ist, dass der Fehler unter Hardy anscheinend schon einmal behoben wurde und nun wieder da ist!

Die gute Nachricht: Meine WLAN-Karte funktioniert sofort. Passwort eingegeben und wenige Sekunden später bin ich drahtlos im Netz. Das entschädigt mich! Und da nun auch Compiz funktioniert, will ich gleich den Einstellungsmanager installieren. Schade, dass das immer noch von Hand gemacht werden muss.

Ich starte Synaptic und erlebe wieder eine Überraschung. Auch hier hat man fleißig gewerkelt. In der Symbolleiste ist nun ein Suchfeld integriert, welches auch auf jede Buchstabeneingabe sofort reagiert. .daumenhoch:

Nächste Überraschung: In der Paketbeschreibung findet sich der Button „Bildschirmfoto erstellen“. Nachdem ich den „compizconfig-settings-manager“ anwählte, klickte ich auf den Button und sehe ein kleines Vorschaubild des Managers. Ein weiterer Klick öffnet ein Fenster mit einem vergrößerten Screenshot. Ja, wenn das kein Service ist! Ich finds Klasse. Auf dem Screenshot rechts habe ich es mit dem Colorpicker veranschaulicht.

Weil ich schon in Synaptic war, installierte ich gleich noch die „ubuntu-restricted-extras“ und habe nun ein soweit komplettes System, inklusive Java-Laufzeitumgebung, Flash, MP3-Unterstützung, den wichtigsten Video-Codecs und die MS-Fonts (Verdana, Arial,usw.).

Was sonst noch?

Die neuen Notifications stören zum Glück nicht wie befürchtet. Das System ist dezent umgesetzt und komfortabel. Bei den Compizeinstellungen ist mir gleich in der 1. Zeile das neue Plugin „Commands“ aufgefallen und habe es sofort getestet. Man bekommt damit eine weitere Möglichkeit, Programme zu starten, man weist ihnen hier eben einen Shortcut zu.

Interessant ist die Möglichkeit, die Bildschirmseiten und –kanten mit zu nutzen. Ich habe als Beispiel den Taschenrechner (gcalctool) in Befehlszeile 0 eingetragen und unter „Button-Bindings“ die linke obere Ecke und linke Maustaste zugewiesen. Sobald ich nun mit der Maus an besagte Stelle fahre und die linke Maustaste drücke, startet der Rechner. Das nennt man Komfort! Von mir gibt es dafür wieder ein: :daumenanim:

Fazit

Ubuntu wird immer Komfortabler, immer mehr Hardware läuft auf Anhieb und ohne Installationsorgie. Den ärgerlichen Fauxpas mit der nVidia-Grafikkarte nicht mitgezählt, gab es KEINE Probleme! Nach gerade mal 2 Stunden hatte ich alle Hardware am laufen, meine wichtigsten Programme installiert und eingerichtet. Ja, was will man denn noch mehr? Canonical ist mit Jaunty wieder ein großer Wurf gelungen. Es mag bei dem ein oder anderen vielleicht Probleme geben, aber hatten wir die früher unter Windows nicht? Und da stand man dann im Regen! Jedoch mit einer so großartigen Ubuntu-Community im Hintergrund lassen sich die meisten Probleme sofort beheben.

Ich freue mich auf den Releasetag, dann werde ich auch meine bei weitem schnellere Arbeitsmaschine neu und erstmalig mit dem 64bit-System installieren.

Wer nun neugierig geworden ist und mehr Berichte lesen möchte, dem sei dieser Link empfohlen, im Planeten von Ubuntuusers.de ist Jaunty verständlicherweise zur Zeit das Thema Nr. 1, dort findet Ihr genug Lesestoff.

PS: Ein neues CD-Cover habe ich fertig und werde es mit dem finalen Release veröffentlichen. Bis dann.


Seit einigen Tagen ärgere ich mich, dass ich im Firefox 3.5 keine URLs über das Protokoll apt mehr aufrufen kann. Eine Lösung habe ich hier gefunden.

Die folgenden Schritte habe ich anhand des Bugreports ausgeführt bzw. in die about:config eingetragen. Damit funktioniert es wieder:

protocol-handler.app.apt;/usr/bin/apturl
network.protocol-handler.app.apt+http;/usr/bin/apturl
network.protocol-handler.warn-external.apt;false
network.protocol-handler.warn-external.apt+http;false
Posted in Firefox, Ubuntu, Ubuntuusers.de

Stefan Stephan berichtete vor ein paar Tagen über das Gimp-Plugin resynthesizer, mit dem sich einfach und schnell störende Objekte auf einem Bild weg retuschieren lassen. Das Plugin lässt sich über apt installieren (sudo apt-get install gimp-resynthesizer) und ist dann über das Gimp-Menü unter Filter / Abbilden / Resynthesize erreichbar.

Damit können aber auch Bilderübergänge erstellt werden, so dass zwei aneinander grenzende Bilder einen fliessenden Übergang bekommen. Nun, ganz fliessend wird der Übergang nicht, da das Plugin versucht, einen andere Aufgabe auszuführen, die nur bedingt für Übergänge genutzt werden kann. Dafür gibt es mitunter ganz lustige Resultate, die etwas eigenartig anmuten, dafür aber unique sind.


Übergänge

Freilich, “richtige” Übergänge erzeugt man besser durch Ebenen und die Ebenemaskierung, aber mal was anderes schadet nichts. Die runden Ecken habe ich auch mit Gimp erzeugt, die sind sehr einfach über Filter / Dekoration / Runde Ecken zu erstellen. Hier in diesem Beispiel beträgt der Eckradius 60 Pixel.

Ähnliche Artikel

Bei manchen Fotos würde ich gerne als zusätzlichen Effekt eine verstärkte Tiefenschärfe kreieren. Ich habe eine schöne Anleitung bei den kleinen Hilfen “Tiefenschärfe in Gimp” gefunden.
Zusammengefaßt mache ich es der Beschreibung gleich

  1. Bild laden
  2. Ebene dublizieren
  3. Auf das Dublikat den Weichzeichner anwenden (je nach Bildgröße stärker einstellen)
  4. Eine Ebenenmaske hinzufügen (weis)
  5. Farbverlauf auswählen (Vordergrund schwarz/Hintergrund weis)
Tiefenschärfe mit Gimp
Tiefenschärfe mit Gimp

Tiefenschärfe mit Gimp
Tiefenschärfe mit Gimp

20. April 2009

Die nächste Ubuntu-Version - Jaunty Jackalope 9.04 - steht vor der Türe. In weniger als 36 Stunden wird Jaunty freigegeben. Zeit einen kurzen Blick auf das neue Release zu werfen…

Was ich mag…

  • Die Darstellung von Schriften ist out-of-the-box genial. Bisher habe ich wie hier beschrieben immer noch Hand an das Font-Rendering gelegt. Nun sieht das Schriftbild selbst ohne Anpassungen wie gedruckt aus.
  • Schriftdarstellung

    Schriftdarstellung

  • Die Startzeit: Ich bin jetzt zu faul Messungen zu erstellen um Zahlen liefern zu können, das haben andere schon ausführlich erörtert. Aber ein frisch installiertes System mit Jaunty bootet merklich schneller als alle andere Ubuntus zuvor. Mein Notebook brauchte von der Eingabe des dm-crypt Passwortes bis zum GDM-Login mit Intrepid 45 Sekunden, mit Jaunty benötigt dieser Vorgang nunmehr nur noch 28 Sekunden. Das ist nicht nur eine marginale Verbesserung, das sind Welten.
  • Empathy Video Chats: Wie beschrieben beherrscht Empathy dank Jingle nun Audio/Video-Chats über Jabber. Endlich eine wahre FOSS-Alternative zu Skype! Ich hoffe, dass Pidgin und Co. nachziehen und - vor allen Dingen - dass es möglichst bald einen Jabber/Jingle-Client für Windows gibt.
  • Das neue Notification-System: Es mag vielen nicht gefallen, und auf Systemen - auf denen kein Compositing möglich ist - mögen die Popups auch nicht gut aussehen, aber mir gefallen sie. Allerdings kann man bislang noch nicht festlegen wo die Popups erscheinen sollen. Von Haus aus werden die Benachrichtigungen in der rechten oberen Ecke des primären Bildschirms angezeigt.
  • Das neue Benachrichtigungssystem

    Das neue Benachrichtigungssystem

  • Java Browser Plugin für 64-bit Ubuntu out-of-the-box: Ich benutzen auf meinem Desktop schon seit Jahren ein 64-bit Ubuntu. Bis vor kurzem gab es noch kein Java-Browser-Plugin, das problemlos zu installieren war. Nun kommt eines automatisch bei der Installation des Metapaketes ubuntu-restricted-extras mit.
  • OpenOffice und Compiz vertragen sich endlich. Vielleicht ist es Zufall, vielleicht war es ein Bugfix, vielleicht liegt es daran, dass ich endlich mal mein Homeverzeichnis beim Upgrade aufgeräumt habe. Aber unter Intrepid wollte OpenOffice.org bei mir nicht mit Compiz spielen. Die Fensterrahmen von OOo wurden mit Compiz nicht korrekt gezeichnet, das ist nun Geschichte.

Was ich nicht mag…

  • Der neue Look: GDM und Usplash wurden zwar geändert, das Ergebnis sieht allerdings… hmmmm… zu simple aus. In meinen Augen erkennt man deutlich, dass beide Programme zur nächsten Ubuntu Version Karmic Koala 9.10 eingestampft bzw. komplett geändert werden sollen. Usplash wird von Plymouth abgelöst und GDM wird mit dem GDM Face Browser erweitert. Für mich sieht es so aus, als ob man dem “Druck” der Community Ubuntu optisch zu verändern nachgegeben hat, ohne viel Arbeit in die Dinge zu investieren, die eh nach 6 Monaten komplett überholt sind. Eine für mich legitime Entscheidung, ich hätte jedoch erst gar nichts geändert.
  • Ein ziemlicher Showstopper für mich: Ich kann nicht auf meinem HP 4000N drucken. Der Drucker meldet sobald man einen Druckjob abschickt “Processing job” und macht dann nichts mehr. Da der Druck von einem Intrepid-System und Windows funktioniert, muss es wohl an Jaunty liegen…

Alles in allem lohnt sich in meinem Augen der Umstieg. Das System ist wieder eine Nummer runder, bootet schneller und fühlt sich einfach besser an. Viel Spaß beim Upgrade!


Comments

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag zu Getting Things Gnome geschrieben habe, beschäftige ich mich z.Z. mit Gettings Things Done. Da aber GTG noch sehr in der Entwicklung ist (Milestone 2 sieht sehr viel versprechend aus), bin ich auf eine Alternative durch einen Kommentar “gestoßen” worden: Tracks! (Danke Daniel für den Tipp)

Tracks - Quelle: www.getontracks.org

Tracks - Quelle: www.getontracks.org

Mein Ersteindruck war sehr positiv. Am besten man schaut sich kurz diesen Screencast an (allerdings noch Version 1.5), um einen Eindruck von Tracks zu bekommen.

Features

  • flexible Ansichten - Projekte lassen sich per Drag&Drop anordnen
  • unterstützt Tags
  • einfache Eingabe von neuen Aufgaben
  • Multiuser-Unterstützung
  • Statistiken
  • RSS-Feeds für jede Aufgabe/Projekt (toll) und Termine als iCal
  • mobile Version des Interfaces

Installation

Die Installation ist eigentlich nicht sehr schwer, doch ist ein gewisser Aufwand schon damit verbunden. Zuerst muss sich natürlich erstmal Tracks herunterladen. Tracks kann auf verschiedenen Webserver und Datenbanksystemen installiert werden. Ich werde im Folgenden die Installation mit lighttpd und SQlite beschreiben. Also installieren wir zuerst den Webserver und die Datenbank:

sudo apt-get install lighttpd sqlite3 libsqlite3-dev

Da Tracks auf Ruby basiert, brauchen wir noch dasselbige:

sudo apt-get install ruby1.9 rubygems libopenssl-ruby

(Version 1.8 geht auch, nur 1.8.3 ist nicht kompatibel; die anderen Pakete brauchen wir später). Jetzt noch ein

sudo gem install sqlite3-ruby

damit Ruby mit der Datenbank sprechen kann ;) Weiterhin brauchen wir noch rake, damit wir Tracks installieren und später upgraden können.

sudo gem install rake

Ok, nun müssen wir Tracks erstmal entpacken und nach /var/www/ verschieben (oder einen anderen Ort, document.root muss im Webserver angepasst werden). Als nächstes müssen wir noch ein paar Dateien umbenennen und verändern.

cd /var/www/tracks/
sudo mv config/database.yml.tmpl config/database.yml
sudo mv config/site.yml.tmpl config/site.yml
sudo mv log.tmpl log

Nun passen wir den Inhalt der config/database.yml (mit Rootrechten) an. Es reicht, wenn man die production: - Abschnitt anpasst:

production:
  adapter: sqlite3
  database: db/tracks-17-blank.db

Nun noch die config/site.yml. Zuerst in Zeile 3 “change-me” in etwas beliebiges ändern. Die Zeitzone kann auch noch unter time_zone: angepasst werden.

Noch zwei Schritte und wir können Tracks benutzen. Der nächste Schritt ist die Anpassung der Datenbank:

sudo rake db:migrate RAILS_ENV=production

und mit einem

sudo script/server -e production

können wir den Webservice starten.

Das Webinterface befindet sich nun unter http://0.0.0.0:3000. Man wird von Tracks begrüßt und aufgefordert einen Admin-Account anzulegen.

Login

Jetzt ist alles eingerichtet und man kann loslegen seinen Aufgaben in Projekte zu verwalten. Dazu empfehle ich noch einmal den Screencast am Anfang des Beitrags.

Ich hoffe, dass sich keine Fehler in die Anleitung eingeschlichen haben oder noch was vergessen wurde. Ansonsten Hinweis in die Kommentare.

Fazit

Um ein endgültiges Fazit zu ziehen, benutze ich Tracks noch zu wenig und zu kurz. Aber ich finde es erstmal sehr ansprechend und einfach seine Aufgaben entsprechend GTD zu organisieren.

Ein weiteres tolles Feature ist, dass es auch eine mobile Version von Tracks gibt. Unter http://0.0.0.0:3000/mobile gibt es eine angepasste Oberfläche.

Jetzt gibt es mit Tracks und Gettings Gnome zwei schöne Tools für GTD. Jetzt muss man die beiden nur noch zusammen bringen ;) Und am besten noch mit einem mobilen Offline-Clienten für verschiedene Geräte (iPhone, Palm Pre, Palm Treo, Nokia, … ).

Ähnliche Artikel:

  1. NX - Remote Desktop über SSH
  2. Zeiterfassung mit “Hamster”
  3. Getting Things Gnome

5 Kommentare

Ja diese Nachricht hier, gefällt mir sehr. Überlege ich doch derzeit tatsächlich wieder auf KDE zurück zu “migrieren” da ich nicht wirklich mit dem Editor von Evolution zurechtkomme auch sonst mit dem PIM so einige Probleme habe. Problem alle haben nur noch KDE 4.x. Mittlerweile habe ich zwar von einem Migrationskonverter für die Konfigurationsfiles irgendwo bei sidux gelesen und damit bin ich schon einmal beruhigter, halte aber dennoch ein KDE der 4er Baureihe nicht für mich geeignet. Mal sehen so kann ich dann schon den Wechsel zu Jaunty mitmachen.

Die Themen dieser Ausgabe:
Yalm

  • Vorwort
  • Leserbriefe
  • Yalm im Retrofieber – unser Aprilscherz
  • Banshee 1.4
  • Puppy Linux
  • 10 Minuten Blogsoftware
  • Änderung von MAC-Adressen
  • Evolution – Anlegen eines E-Mail-Kontos
  • Gimp Automation
  • Kreisverkehr – Schleifen in der Bash
  • Bunte Seite
  • Schlussbemerkungen

Die aktuelle Ausgabe von Yalm kann hier heruntergeladen werden. Besonders den „Aprilscherz“ sollten sich angehende Webdesigner mal ansehen. So fing alles an und so sollte es nicht mehr sein! ;-)

Ich habe mich köstlich amüsiert, gut gemacht Jungs! Ich habe auch noch so ein paar „Blinkies“ auf der Festplatte rumliegen, will aber hoffen, dass sie nie wieder „modern“ werden. Soviel zu dem alljährlichen Scherz. Bitte nicht die anderen, lesenswerten Artikel vernachlässigen…

Bald ist es soweit, nur noch wenige Tage, dann ist Ubuntu 9.04 in der Finalen Version verfügbar.

Zu den besten Neuerungen aus meiner Sicht zählt klar die verbesserte Bootzeit! Auch wurden neue Benachrichtigungen für Updates etc eingeführt.

Weiter ist der Kernel 2.6.28.8, Gnome 2.26, KDE 4.2.1, OpenOffice 3.0.1 und ein angeblich optisch aufgebesserter Loginscreen vorhanden.

Doch sind das genug Gründe für einen Wechsel?

Achtung! An dieser Stelle ist eine Umfrage. Bitte besuche die Seiten um auch daran teilzunehmen.

Ich für meinen Teil, werde wechseln :-)

Über das Blog von Oli bin ich auf Gwibber gestossen, ein OpenSource Microblogging Client für Gnome, der verschieden Social Networks anzapfen kann. Der Client unterstützt die sozialen Netzwerke Twitter, Identi.ca, Facebook, Flickr, Ping.fm, Jaiku, Laconi.ca, Pidgin und Digg. Ausserdem können übliche RSS-Feeds gezogen werden. Bis zur Ubuntu-Version 8.10 konnte der Client über Launchpad bezogen werden, ab 9.04 ist gwibber in den offiziellen Quellen enthalten und kann daher wie folgt installiert werden:

sudo apt-get install gwibber

Leider funktioniert im Moment die Anbindung an Twitter nicht, da offensichtlich auf Seite Twitter etwas an der API geändert wurde. Mindestens sehe ich das so im Buglisting. Die Meldung ist erst ein paar Tage alt und so darf man wohl davon ausgehen, dass bald eine geflickte Version bereitsteht.

Fehler Twitter

Ansonsten scheint das Tool ganz gut zu sein. Es schmiegt sich gut an Gnome an und was ich besonders gut finde, ist die Möglichkeit, “normale” RSS-Feeds einzulesen. Damit lässt sich das Tool universeller nutzen.

gwibber

Gwibber ist die erste Applikation unter Gnome für das Microbloggen, welche mir gefällt. Alle andern - es gibt ja nicht so viele - scheitern irgendwie am Aussehen oder an den Funktionen. Deswegen nutze ich bislang die Adobe Air Applikation TweetDeck.

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19. April 2009

campino2k 19. April 2009 23:24

Komfort

Ich hatte heute das “Vergnügen”, einem Bekannten sein neu gekauftes Notebook, ausgerüstet mit Windows Vista Premium und jede Menge (anderer) beschissener Software einrichten zu dürfen.

Ein Wahnsinn, was heute auf so nem “jungfräulichen” Notebook alles installiert ist. Ein Wahnsinn wie unkomfortabel es ist, Software auf so einem Gerät zu installieren. Ich muss das Zeug

  1. suchen,
  2. herunterladen,
  3. auf der Platte suchen
  4. doppelklicken
  5. bestätigen, dass ich der Datei vertraue (Benutzerkontensicherheit)
  6. bestätigen, dass ich das installieren will (siehe 5.)
  7. immer schön gucken dass Sachen wie “Toolbar LeckMichFett installieren” ausgeschaltet werden
  8. 35 mal jeden Dreck bestätigen

Und das bei Software, die nicht mal außergewöhnlich ist: Firefox, Thunderbird, Virenscanner, OpenOffice.org, Miro, VLC.

Unter Linux geht das irgendwie schneller:

  1. Terminal auf
  2. sudo apt-get install firefox thunderbird openoffice.org miro vlc-player
  3. Passwort eingeben
  4. Etwas warten

Okay, setzt natürlich das einmalige Einfügen der Miro-Paketquelle voraus, damit käme ich auch auf acht Schritte. Allerdings geht das trotzdem deutlich schneller, muss ich doch nur die Miro-Webseite besuchen. Dafür sind Firefox und OpenOffice.org meist schon in der Startkonfiguration installiert.

Zeitersparnis wären gewesen: ca. 4-5 Stunden. Und da sag noch einer, Linux wäre unkomfortabel.

(Ich habe die Kiste übrigens mal mit der Jaunty RC-Live-CD gebootet und das sah eigentlich schon sehr vielversprechend aus: WLAN funktionierte schonmal. Ton kam auch, also prinzipiell lauffähig auf dem HP-Book…)

Mein vorheriger Rechner soll nun eine Wiederverwendung finden.

Lange habe ich überlegt, was ich damit tun soll, will ich ihn doch nicht nur als Fileserver laufen lassen (Dafür kostet mir der Strom ETWAS zu viel *g*) und verkaufen lohnt sich ja auch kaum.
Nachdem ich dann bei dem Informatik-Studenten einen Artikel über XBMC gelesen habe, wuchs die Idee, ihn als MediaCenter zu benutzen. Dafür reicht XBMC jedoch nicht, da der nicht von der TV-Karte aufnehmen kann, und wenn, dann will ich schon das volle Programm. ;o) Dafür fange ich jetzt an LinuxMCE (Eine Kubuntu-Variante) zu testen.
Aufgespielt ist er schon, nur die DVD-Unterstützung für geschützte DVDs will noch nicht so recht, trotz Installation von libdvdcss. Aber macht nichts, eine gewisse Geduld habe ich dafür ja, und so wird mir die nächste Zeit wohl nicht langweilig. ;o) Okay, ich wüsste mich immer irgendwie zu beschäftigen, aber ein wenig Abwechslung muss ja auch her.

Wenn er dann mal einwandfrei laufen sollte, muss ich mal sehen, was er eventuell für Geräte ersetzen kann. Meinen HDD-Rekorder von KISS könnte er wohl theoretisch ersetzen, aber dazu muss ich mir erstmal noch weiter ansehen, was LinuxMCE noch so kann.

Zwei Videos dazu, unter anderem einen Vergleich zum MCE von MS gibt es ebenfalls beim Informatik-Studenten.

Nach ein paar Tagen des Rumbasteln und Lesens,  habe ich es endlich geschafft ein PPA einzurichten und dort einen aktuelleren Treiber für Intel-Grafikkarten hochzuladen. Der Treiber entspricht dem Versionstand 2.7.0, wurde von mir aber wie folgt modifiziert :

  • Kernel-Mode-Setting wurde deaktiviert, da Jaunty keine Unterstützung dafür anbietet (Dateiname 105_no_modesetting.diff)
  • Die zum Kompilieren notwendige “libdrm” wurde auf Version 2.4.5 gesetzt. Somit kann die von Jaunty mitgelieferte “libdrm” eingesetzt werden (100_change_libdrm.patch)
  • Einen Teil der Patches aus dem Ubuntu-Treiber übernommen und an den Quellcode des Treibers angepasst (namentlich die Patches 01_gen_pci_ids.diff, 103_quirk_intel_mb890.patch, 109_i830-fifo-watermark-conservative.patch, 110_quirk_hp_mini.patch und 112_num_used_fences.patch)

Das PPA ist unter folgender Adresse zu finden :

https://launchpad.net/~glasen/+archive/ppa

Warnung :

Je nach Hardware funktioniert der Treiber sehr gut oder auch gar nicht. Wer den Kernel 2.6.29 oder höher und UXA unter Jaunty einsetzt, sollte sich darauf gefasst machen das eventuell der Xserver nach dem Installieren nicht mehr startet. Testet also erst einmal in einem Trockenlauf ob der Treiber bei euch funktioniert und sichert vor allem das Paket des alten Treiber, damit ihr ohne viel Aufwand die Installation rückgängig machen könnt.

Eine Diskussion zu dem Treiber findet ihr im Forum von Ubuntuusers.

Obwohl ich nicht gerade ein Freund der halbjährigen Releasezyklen bei Ubuntu bin, habe ich nun Jaunty Jackalope auf meinem Klapprechner installiert und möchte dem geneigten Leser meine Erfahrung nicht vorenthalten.

Jaunty Jackalope

Jaunty Jackalope

Vor rund einem Jahr wollte ich Hardy Heron auf Intrepid Ibex updaten. Was immer ich auch versuchte: das Upgrade schlug fehl. Zugegeben, ich hatte in der Zwischenzeit so manches installiert, was nicht aus den Paketquellen kam. Mein einst so geliebtes Ubuntu war immer langsamer geworden und ich beschloss, mich mit anderen Systemen (Suse, Puppy…) zu vergnügen.

Heute, 4 Tage vor dem offiziellen Start habe ich mir nun -quasi einer inneren Eingebung folgend – den Release Candidate 9.04 installiert.

Das System bootet deutlich schneller und kommt mit einem nicht mehr so holzig wirkenden Bootsplash daher.  Ein richtiges „Aaaaah!“ hat mir das neue Partitionierungstool während der Installation entlockt. Das ist ein richtiger Hingucker und ziemlich DAU-tauglich hinzu. Ob es sich lohnt, sich über braune Desktophintergründe (die man ja sowieseo ändern kann) Gedanken zu machen, sei dahingestellt.  Der aktuelle gefällt mir jedenfalls besser als der von Intrepid.

Wie schon bei den Vorgängerversionen hatte ich mit meiner Hardware leichte Probleme, den proprieären NVIDIA-Treiber zum Laufen zu bringen. Im dritten Anlauf gelang es dann doch. Die Netzwerkverbindung einzurichten war eine Kleinigkeit (bei Debian war ich offenbar zu blöd dafür).

Ok, ich gebe es zu: Ich bin ein Freund von YAST, der sich so schön halbgraphisch ncurses-basiert auf der Kommandozeile bedienen lässt. Sehr benutzerfreundlich. Als reiner Paketmanager kann Synaptic da gerade mal mithalten (das ist schon gut); was die Vielzahl der Pakete in den Repositories angeht, kommt keine Distribution an Ubuntu heran. So ist das nun mal: Viele Nutzer wollen möglichst einfach Musik und Videos genießen und alles dazu Nötige möglichst fix installieren. Auch wenn es dem Unix-Guru die Zehennägel hochrollt: Bevor die /etc/fstab editiert wird, müssen erst mal Skype, Google Earth und die Medibuntucodecs installiert sein…

Jaunty Screenshot

Jaunty Screenshot

Vom look and feel und von der Stabilität des Systems bin ich mit 9.04 sehr zufrieden. Ich konnte nach ein paar Stunden Nutzung keine bugs erkennen. Wer einen „Windoofi“ (Zitat Holger M., der Autor distanziert sich hiermit aufs Förmlichste) auf Linux umsatteln will, der hat wohl die besten Chancen, wenn er ihm Ubuntu unterjubelt. Auch wenn ich mich gern und viel auf der Kommandozeile herumtreibe: Ubuntu ist und bleibt wohl – für mich – die benutzerfreundlichste Distribution. Ubuntu hat meine TV-Karte jedenfalls auf Anhieb erkannt….


Ich war in den letzten Tagen ein wenig unterwegs und zwar war ich zu den Linuxwochen in Österreich, die ja seit letzten Donnerstag in Wien gastierten. Darüber hab ich ja bereits geschrieben und auch Roman in der Schweiz hat das getan. Wir sind ja erst am Donnerstag Mittag hier losgefahren und haben leider auf der tschechischen Autobahn eine längere Zwangspause namens Stau einlegen müssen, so dass wir erst um 22.00 Uhr in Wien ankamen. Damit haben wir den brisanten q/talk um 19.00 Uhr natürlich verpasst und der hat ja so einiges in Bewegung versetzt wie man dieser oder dieser oder dieser Meldung entnehmen kann. Das ist übrigens eine interessante Variante, den letzten Vortrag mit so zu wählen und auch Raum zu Diskussion zu geben. Das wurde an jedem Abend so beibehalten. Am zweiten Tag war Kurt Gramlich mit Tux in der Klimafalle zu Gast und am dritten und letzten Tag Brian King, President of the Mozilla Developer Foundation.

Die Linuxwochenausgabe Wien zählt insgesamt zu den kleineren Veranstaltungen, hat aber auf jeden Fall ihren eigenen Charme. Bei nur zwei Votragssträngen und einer kleinen Ausstellung bleibt nämlich genügend Raum für Gespräche. Die OpenSource-Lounge war diesbezüglich ein guter Einfall, sie hat das gefördert. Die Community-Talks waren ebenfalls interessant. Solch kleine Veranstaltungen müssen/sollten sich verstärkt um derart kleinere Dinge bemühen, sie bringen ihnen mehr als eine Austellung und ein dickes Vortragsprogramm.

Herausragend ist bei der Wiener Ausgabe der Linuxwochen auch der Veranstaltungsort. Nicht wie sonst üblich in Räumlichkeiten von Universitäten oder Fachhochschulen sondern im Wiener Rathaus ist man zu Gast. Das sorgt allein schon für “Bürgernähe” es kommen durchaus andere Leute als man es sonst kennt. Jedenfalls war das mein Eindruck. Wer das Rathaus kennt, es ist ein absolut imposantes Gebäude eine Art Buckingham Palace, mit Kronleuchtern, Kasettendecken und imposanten Wappen an den Wänden. Schlussendlich wurde für Linux nicht nur sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt.

Für mich persönlich waren die Linuxwochen.at Ausgabe Wien ein Erfolg, es hat Spaß gemacht. Die Workshops waren auch hier wieder eine Herausforderung für mich, denn der Versionshorror war wesentlich schlimmer als noch letztes Jahr zum Workshop CLT als der Wechsel Version 2.3 zu 2.4 war. Dieses Mal waren nämlch Gimp portable, wenn ich richtig gesehen habe handelt es sich dabei um eine Ausgabe 2.0, ein RedHat Enterprise Desktop mit der Gimpversion 2.2, Gimpversion 2.4 und 2.6 vorhanden aber damit nicht genug denn es kamen logischerweise auch noch verschiedene Betriebssysteme nämlich WIndows, Mac OS und Linux in verschiedenen Distributionen hinzu. Also sehr viel reden, sind doch die Filter und ähnliche Dinge an sehr unterschiedlichen Orten zu finden.

Fahrt also ruhig mal zu einer Ausgabe der Linuxwochen, es lohnt sich immer mal über den Gartenzaun zu schauen. Ausserdem sind die Wiener sehr gastfreundlich und die Schnitzel haben Dimensionen, die sogar die Ausgaben der tschechischen Nachbarn schlagen und beim verdrücken sogar mich Ausdauer kosten.

Lang lang ists her…

…da gab es hier mal einen Blog-Post, doch die Ruhe muss ich mal brechen. In den letzten Monaten haben wir selbstverständlich nicht Däumchen gedreht sondern weiter an Inyoka gearbeitet. Um erstmal ein paar wenige Änderungen der letzten Monate (seit Januar) zu nennen:

  • Das Print-Layout wurde stark verbessert (Arbeit ist noch nicht abgeschlossen)
  • verschiedene Layout-Bugs wurden gefixed (meist im Forum und im Ikhaya) (#4637, #4638, #1691, #4535)
  • Verschiedene Bugfixes wurden aus dem SQLAlchemy-Branch ins Produktiv-System portiert um eine weitere/bessere Stabilität zu gewährleisten.
  • Verschiedene Bugfixes die unter anderem die Performance von Inyoka verbessern (unter anderem wurden die Memory-Leaks behoben!)
  • Eine neue Hilfebar wurde in den Inyoka-Editor integriert. Auf der rechten Seite gibt es jetzt immer einen Kontext-Sensitiven Hilfe-Link.
  • verschiedene Bugfixes in Ikhaya und dem Forum.
  • im Benutzerkontrollzentrum ist nun das automatische Abbonieren selbstgeschriebener Threads auf “an” gesetzt.

Nicht nur Bugs

Von diesen Änderungen abgesehen gab es unter der Haube viele Verbesserungen. So haben wir die Scripte zum generieren der statischen Versionen unseres Wikis überarbeitet, verschiedene Performance-Verbesserungen unternommen, unser Memory-Leak behoben und viele andere Dinge die im Trac bzw. im „Rund um Inyoka”-Forum zu finden sind.

Weiterhin haben wir aufgrund der oftmals falschen Benutzung von Farbblöcken diese Funktion aus dem Editor in Forum und Wiki entfernt. Das [color=#000]Farbtag[/color] ist aber weiterhin in der Inyoka-Syntax benutzbar. Es lässt sich nun nur nichtmehr Grafisch „falsch” benutzen.

Open Source

…Ach ja, und wann stellen wir Inyoka nun endlich Open Source und online? Das wird oft gefragt, und wir wünschten wir könnten euch ein Datum nennen – Aber wir können und wollen nicht. Etwas tolles kann ich jedoch verkünden: Wir kommen dem OS-Release immer näher, der SQLAlchemy Branch befindet sich im abschließenden Status und auch sonst geht die Entwicklung immer mehr vorran.

Bitte habt etwas Geduld, wir werden euch demnächst auf dem Laufenden halten.

Grüße, Christopher.

Aus technischen Gründen konnten wir die Kommentare nicht aus dem alten Blog mit importieren. Alte Kommentare lesen.

Moin liebe Lesergemeinde,

ich habe ein sehr eigenartiges Problem mit Audio-CDs. Ich habe die neue CD von Nightwish, da sind neben den eigentlichen Audiodaten weitere Daten drauf, so zum Beispiel die codierten Files der Musik (also MP3, Ogg, etc).

Meine Freundin nutzt noch Kubuntu 7.10, dort wird die CD korrekt mit der gesamten Ordnerstruktur angezeigt. Ich nutze Ubuntu 8.10, die Audio CD wird eingebunden, ich sehe diese im Nautilus allerdings ohne jegliche Ordnerstruktur (eben nur die Audio-WAV-Tracks). Allerdings funktioniert das nur unter der Adresse

cdda://scd0/

/media/cdrom0 ist leer, genauso zeigt

mount -l

das Device /dev/sdc0 überhaupt nicht an, ist also im System gar nicht gemountet! Die fstab scheint ebenfalls ok zu sein, zumindest wenn ich diese mit fstabs aus dem Internet vergleiche.

/dev/scd0 /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto,exec,utf8 0 0

Wenn ich versuche die CD händisch zu mounten, kommt folgende Fehlermeldung:

mount: blockorientiertes Gerät /dev/scd0 ist schreibgeschützt, wird eingehängt im Nur-Lese-Modus
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/scd0,
missing codepage or helper program, or other error
Manchmal liefert das Syslog wertvolle Informationen – versuchen
Sie dmesg | tail oder so

Die deutsche Übersetzung ist hier übrigens herrlich - "manchmal liefert ... oder so" - fehlt nur noch, "kA was mit diesem blöden Device los ist" ;-).

Abspielen kann ich die Musik aber problemlos - wie gesagt, die Audio-CD wird gemountet, zumindest von Gnome, wenn auch nicht vom System *Kopf kratz*

Übrigens, wenn ich die Audio-CD aushänge und dann über das Panel-Applet versuche die CD wieder zu mounten, dann stürzt dieses ab.

Ich habe bis jetzt noch keine zündende Idee, woran dieses seltsame Verhalten liegen kann und was ich noch ausprobieren könnte. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee?!

Moin liebe Lesergemeinde,

ich habe ein sehr eigenartiges Problem mit Audio-CDs. Ich habe die neue CD von Nightwish, da sind neben den eigentlichen Audiodaten weitere Daten drauf, so zum Beispiel die codierten Files der Musik (also MP3, Ogg, etc).

Meine Freundin nutzt noch Kubuntu 7.10, dort wird die CD korrekt mit der gesamten Ordnerstruktur angezeigt. Ich nutze Ubuntu 8.10, die Audio CD wird eingebunden, ich sehe diese im Nautilus allerdings ohne jegliche Ordnerstruktur (eben nur die Audio-WAV-Tracks). Allerdings funktioniert das nur unter der Adresse

cdda://scd0/

/media/cdrom0 ist leer, genauso zeigt

mount -l

das Device /dev/sdc0 überhaupt nicht an, ist also im System gar nicht gemountet! Die fstab scheint ebenfalls ok zu sein, zumindest wenn ich diese mit fstabs aus dem Internet vergleiche.

/dev/scd0 /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto,exec,utf8 0 0

Wenn ich versuche die CD händisch zu mounten, kommt folgende Fehlermeldung:

mount: blockorientiertes Gerät /dev/scd0 ist schreibgeschützt, wird eingehängt im Nur-Lese-Modus
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/scd0,
missing codepage or helper program, or other error
Manchmal liefert das Syslog wertvolle Informationen – versuchen
Sie dmesg | tail oder so

Die deutsche Übersetzung ist hier übrigens herrlich – “manchmal liefert … oder so” – fehlt nur noch, “kA was mit diesem blöden Device los ist” ;-).

Abspielen kann ich die Musik aber problemlos – wie gesagt, die Audio-CD wird gemountet, zumindest von Gnome, wenn auch nicht vom System *Kopf kratz*

Übrigens, wenn ich die Audio-CD aushänge und dann über das Panel-Applet versuche die CD wieder zu mounten, dann stürzt dieses ab.

Ich habe bis jetzt noch keine zündende Idee, woran dieses seltsame Verhalten liegen kann und was ich noch ausprobieren könnte. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee?!

Da ich ein Fan der Linux-Konsole bin, möchte ich einmal das Thema Suche ansprechen.
Es gibt eine ganze Menge Möglichkeiten, wie man Dateien suchen kann.

Der Tracker ist eine praktische Suche, keine Frage. Aber in manchen Fällen können Shell-Kommandos auch recht hilfreich sein. So kann man mit ihnen z.B. nicht-indizierte Wechselmedien durchsuchen oder Dateien mit bestimmten Eigenschaften finden.
Die vorgestellten Kommandos, die ohne Indexierung funktionieren sollten nicht unüberlegt im Wurzelverzeichnis oder in anderen Verzeichnissen mit sehr vielen Datien und Ordnern genutzt werden, da sie teilweise sehr lange brauchen und viel Last erzeugen können.

Suchkommandos ohne Indexierung

ls und grep

Das Kommando ls ist wohl bekannt, daher hier nur ein paar interessante Optionen, die vielleicht nicht so häufig genutzt werden:

  • -R Listet rekursiv auch die Dateien der Unterverzeichnisse mit auf
  • -X Sortiert die Dateien nach ihrem Dateityp (also z.B. erst css, dann alle html-Dateien und danach erst die png-Dateien)
  • -S Sortiert die Dateien nach ihrer Dateigröße
  • -t Sortiert die Dateien nach ihrer letzen Änderung
  • -lh Zeigt die Dateigrößen in einem lesbaren Format an.

Zusammen mit dem grep Kommando kann man nun schon recht gut einzelne Verzeichnisse und (mit der -R Option von ls) deren Unterverzeichnisse durchsuchen.
So listet ein

ls -R | grep png$

alle PNG-Dateien auf. Um genauer zu sein: alle Dateien, die mit png enden also auch eine Datei wie z.B. test.apng
Das Dollar-Zeichen zeigt an, dass der Dateiname dort aufhören soll. Das ^ hingegen zeigt an, dass der Dateiname so beginnen soll: ^test meint alle Dateien die mit “test” beginnen. Der Punkt steht für ein beliebiges Zeichen, der Asterisk (Stern *) für beliebig viele Wiederholungen des letzten Zeichens. Doch dies soll keine Einführung in reguläre Ausdrücke werden. Diese sind in der Wikipedia recht gut beschrieben. (Vielleicht schreib ich auch irgendwann mal was darüber)
Ohne $ werden Dateien angezeigt, die die Zeichenkette “png” im Dateinamen beinhalten.

Praktische Optionen für grep sind

  • -i schaltet die Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung aus
  • -E lässt reguläre Ausdrücke nach POSIX standard zu. Statt dessen kann auch egrep benutzt werden.
  • -r durchsucht auch die Unterverzeichnisse rekursiv. Statt dessen kann auch rgrep benutzt werden.

Mit grep kann man aber auch Dateien nach ihrem Inhalt (durch-) suchen:

grep hallo *

Listet alle Dateien im aktuellen Verzeichnis auf, in denen die Zeichenkette “hallo” vorkommt und gibt die entsprechenden Zeilen aus.

grep -r hallo *

macht das gleiche rekursiv auch für alle Unterverzeichnisse. Auch hier kann die gesuchte Zeichenkette (in diesem Beispiel “hallo”) durch einen regulären Ausdruck beschrieben werden. Der Asterisk gibt an, dass in allen Dateien gesucht werden soll. Hier kann man praktische Einschränkungen machen, wenn z.B. nur in C-Quelltexten gesucht werden soll:

grep hallo *.c

Bei der Angabe der Datei gelten keine regulären Ausdrücke sondern die Regeln der Bash. Wie bei

rm *.c

*.c entspricht nebenbei bemerkt einer Liste aller Dateinamen, die mit .c enden und durch Leerzeichen getrennt sind.

find

Ein weiteres sehr mächtiges Werkzeug, dass ohne Indexierung auskommt ist find.
Mit find kann man z.B. zuletzt geänderte oder geöffnete Dateien suchen:

find -amin -15

listet alle Dateien im aktuellen Ordner und allen Unterordnern auf, die vor 15 Minuten oder kürzer geöffnet wurden. -15 bedeutet “kürzer als”, +10 bedeutet “länger als”.

find -mmin -20

hingegen listet alle Dateien auf, vor weniger als 20 Minuten geändert wurden.
Statt eine Zahl in Minuten anzugeben, kann man auch eine Datei angeben, deren Änderungszeitpunkt als Grenze genommen wird:

find -newer datei.txt

listet alle Dateien auf, deren Änderung neuer sind als die der Datei datei.txt
Statt amin und mmin kann man auch atime und mtime benutzen, um die Zeit in Tagen angeben zu können. Ein Tag ist dann als 24 Stunden definiert. Das bedeutet

find -mtime -2

findet Dateien die jünger als 48 Stunden sind.
Merkhilfe: atime = access time, mtime = modify time, amin = access (time in) minutes, mmin = modify (time in) minutes

Man kann auch große Dateien finden, die viel Speicher belegen:

find -size +1G

sucht alle Dateien, die Größer als 1 Gigabyte sind. Statt G für Gigabyte kann auch M für Megabyte oder k für Kilobyte verwendet werden.
So sucht

find -size -1k

alle Dateien kleiner 1 Kilobyte.

Praktisch ist auch die Suche nach leeren Dateien mittels

find -empty

Schließlich kann man mit find auch nach Dateinamen suchen mittels:

find -name "*.png"

bzw. wenn Groß- und Kleinschreibung ignoriert werden soll:

find -iname "*.png"

Die Anführungszeichen werden benötigt, damit nicht eine Liste der png-Dateien an find übergeben wird sondern genau diese Zeichenkette.
Die maximale Tiefe, die find in Unterverzeichnisse vordringen soll kann mittels -maxdepth begrenzt werden. So sucht

find -maxdepth 1 -emtpy

nach Dateien im aktuellen Verzeichnis und allen Verzeichnissen darin. Jedoch nicht in Verzeichnissen, die in Unterverzeichnissen des aktuellen Ordners liegen.

Auch der Typ einer Datei kann bestimm werden. Um Verzeichnisse von den Suchergebnissen auszuschließen und nur Dateien zu suchen nutzt man die Option -type f. Beispiel:

find -name "test*" -type f

Weitere Typen sind d für Verzeichnisse und l für symbolische Links

Man kann die gefundenen Dateien auch direkt Aktionen unterziehen.
So löscht man mittels -delete die gefundenen Dateien.

find -emtpy -delete

löscht alle leeren Dateien
Es können auch Befehle auf die gefundenen Dateien angewendet werden. So kann man dies auch gut mit grep verbinden um die gefundenen Dateien direkt zu durchsuchen:

find -name "*.txt" -exec grep -Hn hallo "{}" \;

durchsucht alle gefundenen Textdateien nach dem String “hallo”. Die Optionen -H und -n (kurz -Hn) bringen grep dazu die Dateinamen und Zeilennummern auszugeben, wie es bei einem normalen grep hallo * passiert (also wenn grep mehrere Dateien durchsuchen soll). Bei der Verwendung mit find muss dies explizit angegeben werden da sonst nur die gefundenen Zeilen ausgegeben werden. Das liegt daran, dass grep für jede Datei einzeln aufgerufen wird.

Suchbefehle mit Index

In der Konsole gibt es auch Suchkommandos, die einen Index besitzen.
whereis
So kann man mit dem Kommando whereis nach Binarys und Manualpages suchen. Recht praktisch, wenn man wissen möchte, wo ein bestimmtes Programm liegt um z.B. darauf zu verlinken.
Beispiel:

whereis gvim

Sucht die Ausführbare Datei von gvim

locate
Mit locate lassen sich durch den verwendeten Index Dateien nach Dateinamen wesentlich schneller suchen als mit den bisher beschrieben Methoden. Dafür aber nur bereits indexierte Dateien, also keine Wechselspeichermedien oder gerade erstellte Dateien. So finde man mit

locate *.tex

alle LaTeX Dateien im gesammten System. (Auch hier kann man die Option -i verwenden um Groß- und Kleinschreibung zu ignorieren.)
Bei Ubuntu wird die Datenbank täglich aktualisiert. Um sie manuell zu updaten kann man den folgenden Befehl benutzen:

sudo updatedb

Auch locate kann man mit grep verbinden um die gefundenen Dateien zu durchsuchen:

locate *.tex | xargs grep hallo

durchucht alle LaTeX (.tex) Dateien im System nach dem String “hallo”.

tracker
Natürlich kann man auch unter der Konsole den Tracker nutzen. Dafür installiert man unter Ubuntu die Tracker-Utils mittels

apt-get install tracker-utils

und kann dann wie gewohnt mit dem Tracker über den Befehl tracker-search suchen:

tracker-search hallo welt

sucht nach Dateien, die die Wörter “hallo” und “welt” beinhalten.
Wenn man den Tracker öfters benutzt, empfiehlt es sich dafür einen alias zu legen. Man kann z.B. in der Datei ~/.bashrc folgende Zeile anhängen:

alias ts=tracker-search

Dann kann man (in einem neuen Konsolenfenster, damit die ~/.bashrc ausgeführt wird) mit

ts hallo

nach “hallo” suchen

Der wesentliche Unterschied zwischen Tracker und locate ist, dass locate nur nach Dateinamen sucht während Tracker auch den Inhalt der Datei durchsucht. Locate arbeitet Systemweit und Tracker normalerweise nur in ausgewählten Verzeichnissen (die in der Konfigurationsdatei ~/.Tracker/tracker.cfg angegeben werden).

Weitere Informationen zu allen Kommandos findet man in den man-Pages (die Manualseiten) indem man z.B. für find

man find

eingibt. Auch das Ubuntuusers-Wiki enthält zu den hier verwendeten Kommandos entsprechende Artikel.

bejonet 19. April 2009 11:30

PHProxy

In letzter Zeit hört man immer öfter von Zensur des Internets. Eine der vielen Möglichkeiten, die sogenannten "KiPo-Sperren" zu umgehen sind Proxys.
Leider sind die meisten Proxys viel zu langsam. Um sich einfach einen eigenen Proxy zu erstellen, gibt es das Programm namens PHProxy.  Es kann einfach auf einem Webspace installiert werden. Um dauerhaft damit zu surfen, ist PHProxy allerdings nicht wirklich geeignet, zum einen nervt irgendwann die zweite Adresszeile und dass soviel Platz vom Browserfenster verloren geht, und zum anderen geht es mit der Zeit auf den Traffic des Webspaces, was sehr teuer werden kann. Seine Stärke ist es vorallem, um lokale Sperren, beispielsweise in der Arbeit oder in der Schule zu umgehen.

Installation

Die Installation ist sehr einfach. Man lädt sich das Programm von hier herunter, und lädt die Dateien
index.php
index.inc.php
style.css
auf den Webspace hoch. Weitere Konfigurationen sind nicht notwendig. Das einzige was man braucht ist PHP in Version 4.2 oder höher.
Dieser Proxy funktioniert nicht mit funpic.de oder bplaced.net Webspace (wär ja auch zu schön).

Benutzung

Man ruft mit einem Browser seiner Wahl das Verzeichnis auf, in dem das Programm installiert wurde. Man sieht eine zweit e Adressleiste, in dem man die Adresse eingibt. Darunter sind noch ein paar Einstellungsmöglichkeiten, mit denen man beispielsweise Javaskript deaktivieren kann. Alle Seitenaufrufe gehen nun über den Proxy. Dies kann man nachprüfen, indem man die Seite wieistmeineip.de aufruft. Dort wird nun die IP des Hosters angezeigt.
Warnung:
be-jo.net übernimmt natürlich keinerlei Haftung für Ärger mit dem Provider, zu hohe Rechnung aufgrund von überzogenen Traffic oder Ärger mit dem Chef/der Schule aufgrund von Surfen anstatt zu arbeiten ;)

 

Viel Spaß mit dem Proxy

Jonas

So, nun ist zInformatik auch im Planeten von Ubuntuusers.de *freu* :-)

Ich beschäftige mich viel mit der Linux-Konsole und Programmen wie vim, screen und Jabber. Dementsprechend ist auch der Themenschwerpunkt dieses Blogs.

Außerhalb der Beiträge für den Planeten gibt es dieses Jahr jeden Monat einen Artikel über Astronomie, denn 2009 ist das internationale Jahr der Astronomie. Ansonsten schreibe ich hin und wieder auch mal einen Artikel zu Mikrocontrollern oder FPGAs, was auch nicht im Planeten erscheinen wird.

Ich hoffe Euch gefallen meine Artikel.

Viele Grüße,
zimon