ubuntuusers.de

24. April 2009

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Gestern war es ja endlich soweit und die neue Version von Ubuntu mit dem klingenden Namen „Jaunty Jackalope“ oder einfach Ubuntu 9.04 ist erschienen. Die Finalversion hat sich offenbar praktisch nicht mehr geändert, mindestens im Vergleich zur letzten Vorabversion. Und wer eine der Beta-Versionen schon benutzt und immer sauber alle Updates gefahren hat, braucht nun nichts mehr zu unternehmen (ausser weiterhin Updates fahren, natürlich), das System ist so aktuell.

Gestern Nacht habe ich dann sogleich meine beiden Netbooks (ein ASUS 901 und ein ASUS 1000H) upgedatet. Beide Typen werden ja neu offiziell vollständig unterstützt. Allerdings nutze ich für diese Hardware niemals die speziell dafür vorbereitete Version (früher geteasypeasy), weil mir die erstens optisch nicht gefällt und zweitens passt mir diese Ikonschlacht nicht auf dem Desktop. Sondern ich nutze die ganz normale Version (Gnome) und habe dazu das ISO gezogen, per USB-Startmedien-Ersteller auf einen Stick verfrachtet und damit dann die Netbooks gebootet.

USB-Datenträger erstellen

Ich bin total begeistert von der Geschwindigkeit! Nicht nur beim Booten, sondern auch für die Installation. Auf dem 901er brauchte ich eine knappe halbe Stunde und für den 1000er etwa 20 Minuten und das System war vollständig eingerichtet - na ja, mindestens standardmässig. Nutzt man die “normale Version” sollte man noch eine Applikation für die Kamera nachinstallieren. Ich nutze dafür jeweils cheese. Danach hat man eigentlich alles, was es trivialerweise braucht.

jaunty

Ich hole mir dann zusätzlich noch gftp oder filezilla, bluefish, xmind, skype, Adobe Air, TweetDeck und Thunderbird dazu. Je nach dem noch gThumb für die Bilderverwaltung, meist zusammen mit jUploader für Flickr (im Gegensatz zu F-Spot kann gThumb keine Bilder zu Flickr exportieren) und dazu noch ein Zweitbrowser, etwa der SeaMonkey oder Galeon.

Für ein Netbook - mindestens für die ASUS-Geräte 901 und 1000H - kann ich Ubuntu 9.04 bestens empfehlen. Das System läuft stabil, flink und sauber. Ich bin sehr zufrieden damit.

In diesem Zusammenhang - mit Ubuntu im Allgemeinen meine ich - möchte ich noch gerne auf ein neues Ubuntu-Portal hinweisen, das zwar schon einige Kollegen vor mir genannt haben. Aber noch einmal darauf hinweisen schadet nichts:

Bei Dirk habe ich vom neuen Portal für Ubuntu im deutschsprachigen Raum gelesen. Es nennt sich ubuntu-de.org und wird wohl durch das LoCo-Team betreut. Weitere Informationen dazu gibt es auf Ikhaya oder natürlich auf dem Portal selbst.

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23. April 2009

Moin liebe Lesergemeinde,

nun stand ich vor kurzem mal wieder vor der Aufgabe, vor der sicherlich die meisten von euch schonmal gestanden haben - der Fernwartung eines PCs mit Windows als Betriebssystem mit meinem Ubuntu Linux.

Da man von den Hilfesuchenden meist nicht erwarten kann, dass sie Portforwarding einrichten und nen VNC Server aufsetzen und man nicht stundenlang telefonieren will, bietet sich die SingleClick Variante des UltraVNC Servers an. Diese ist schnell und ohne Probleme eingerichtet, eine Erklärung der Configs findet man auf der UltraVNC Webseite. Um die SingleClick Datei für Windows zu erzeugen, lädt man die *.zip Datei mit den Config Dateien auf dieser Webseite hoch. Nun kann die Datei heruntergeladen werden.

Leider kommt der RealVNC Viewer unter Ubuntu mit der SingleClick Variante des UltraVNC Servers nicht klar und bringt bei erfolgter Verbindung nur folgende Ausgabe ohne ein Fenster mit dem Remote-Desktop zu öffnen.

vnc_konsole

Scheinbar liefert UVNC SC nicht die richtige Protokollversion an den Viewer und erzeugt dadurch Probleme. Durch einen den Heise Artikel (3. Abschnitt) bin ich auf die Enterprise Edition des RealVNC Viewers gestoßen, die mittels Option die Weitergabe des Protokolls ermöglicht. Nach dem Download ermöglicht die Eingabe der folgenden Zeile nun eine wunderbare VNC Verbindung.

./vnc-E4_4_1_r12183-x86_linux_viewer -listen port -Protocol3.3

Ich bin gespannt, ab wann sich RealVNC und UltraVNC wieder ohne Zusätze verstehen können.

Die deutschen Ubuntu-Fans werden heute gleich mit zwei Neuerungen konfrontiert. Während die Veröffentlichung von Jaunty Jackalope durchaus absehbar war, und vielerorts schon seit längerem die Tage gezählt wurden, kam der zweite Streich für die meisten wohl eher überraschend.

Bislang zeigte die "offizielle Domäne" des deutschen LoCo-Teams, ubuntu-de.org, lediglich auf ubuntuusers.de. Da die deutsche Community jedoch viel mehr zu bieten hat und dies nicht jedem Einsteiger sofort ersichtlich ist, wurde der Aufbau eines Portals vorangetrieben, in welchem all diese Facetten aufgeführt sind. Rechtzeitig zur neuen Ubuntu-Version steht dieses Portal nun zur Verfügung.

Dabei stellt es jedoch nur eine zentrale Auflistung all der Angebote für deutschsprachige Ubuntu-Anwender dar und greift in die Aktivitäten der aufgeführten Projekte nicht ein, auch werden keine Dienste zur Verfügung gestellt, die anderswo bereits zu finden sind. Neben Neulingen finden vielleicht auch langjährige Ubuntu-Nutzer, die vielleicht noch nicht so tief im Community-Dschungel drinstecken, das eine oder andere, das ihnen bislang unbekannt war.

Ich kann mich Dirk nur anschließen: Es hat Spaß gemacht, das neue Portal mit dem Team an den Start zu schieben. Mal schauen, wie der weitere Ausbau so läuft.

Wer noch ein Projekt weiß, das in dem neuen Portal bislang keine Erwähnung findet, der kann dies über das Kontaktformular einkippen.

Links:
http://www.ubuntu-de.org
http://ikhaya.ubuntuusers.de/2009/04/23/start-frei-fuer-ubuntu-de-org/
http://www.deimeke.net/dirk/blog/index.php?/archives/1658-Das-Portal-......

 

Newsfeeds sind im Internet weit verbreitet und für sehr viele Menschen unverzichtbar. Neben zahlreichen lokalen RSS Readern gibt es auch Onlineanbieter, die die Verwaltung von RSS anbieten, etwa der Google Reader. Vorteil von Webreadern ist die Verfügbarkeit an jedem internetfähigen PC, also kann man die Feeds auch von anderen Orten als von Zuhause in der persönlichen Zusammenstellung lesen. Nachteil ist hier, dass man mal wieder von einem Anbieter abhängig ist und eine Registrierung notwendig ist (mal abgesehen von Googles Datensammlung). Abhilfe gibt eine Kombination aus beiden: ein selbst installierter RSS-Reader auf Webbasis. Hierfür bietet sich Tiny Tiny RSS an.

Installation

Um diese Software zu installieren ist eine Datenbank (PostgreSQL oder MySQL) notwendig, sowie etwas Webspace. Leider gibt es Probleme bei Free-Webspaceanbietern wie funpic oder pytal, da deren PHP-Unterstützung nicht mit MagpieRSS kooperiert, wodurch RSS-Feeds nicht erkannt werden.
Zunächst benötigt man natürlich die Installationsfiles, die man von der Homepage herunterladen kann. Dann muss man die im Archiv enthaltene Datei config.php-dist editieren und die Datenbankdaten eintragen, anschließend die Datei in config.php umbenennen:

mv config.php-dist config.php
und alles auf den Webspace laden.

Nun beginnt der schwierigste Part der Installation: Das Einspielen des Datenbankschemas. Bei der MySQL-Verwaltung PHPMyAdmin verläuft das so:
  • Man wählt eine Datenbank im Menü

  • Klickt auf den Reiter SQL (evt. noch "Dateiimport")

  • Im Durchsuchenfeld sucht man die Datei /schema/ttrss_schema_mysql.sql und lädt sie hoch


Üblicher weise kommt es zu keinen Problemen dabei. Dieses Schema überprüft eigenständig ob Tabellen mit gleichem Namen vorhanden sind. Zu Kollisionen mit anderen MySQL-Tabellen dürfte es nicht kommen, da Tiny Tiny RSS den Präfix ttrss_ nutzt.
Nun wechselt man im Browser in das Verzeichnis, fertig. Das Ergebnis sieht man in der offiziellen Demo.

Deutsche Übersetzung einstellen

Für Tiny Tiny RSS gibt es auch eine deutsche Übersetzung, mit der man etwas herumhantieren muss. Zunächst lädt man die im Forum angegebene Datei herunter und speichert sie auf der Festplatte. Anschließend legt man im Ordner, in dem Tiny liegt, den Ordner /locale/de_DE/LC_MESSAGES an, in den man die heruntergeladene Datei unter dem Namen messages.po speichert:

mv tt-rss_messages_german.po pfad_zum_ordner/locale/de_DE/LC_MESSAGES/messages.po
und führt das Skript
./update-translations.sh 
aus. Nun noch die Datei functions.php um die Zeile
"de_DE" => "Deutsch",
unter function get_translations() { erweitern und die betreffenden Dateien hochladen. Fertig.

Benutzung

Die Benutzung bzw. Verwaltung von Feeds ist relativ einfach, was nicht zuletzt am sehr übersichtlichen Ajaxinterface liegt. Im rechten Dropdownmenü kann man neue Feeds hinzufügen, vorhandene bearbeiten oder löschen, erweiterte Einstellungen kann man im Preferences Menü tätigen.

Um Tiny Tiny RSS richtig in den Alltag zu integrieren kann man die Software auch als RSS-Reader im Feuerfuchs aktivieren. Dazu klickt man im Interface oben rechts auf Preferences und im Reiter My Feeds auf den entsprechenden Button. Von nun an kann man neue Feeds über Firefox komfortabel hinzufügen.
Leute mit Nameservern können sich auch eine entsprechende Subdomain anlegen, um das Verwalten weiter zu vereinfachen, aber das werden die Angesprochenen schon machen ;-)
[edit] Usul gab mir den Tipp, Shortcuts (Tastaturbefehle) zu erwähnen. Diese sind in der Tat rech praktisch, eine Übersicht gibt es bei Eingabe eines Fragezeichens auf der Oberfläche. Außerdem gibt es ein Firefox-Addon namens Tiny Tiny RSS Notifier, welches den Benutzer auf die Anzahl neuer Feedeinträge hinweist. [/edit]

Mehrere Benutzer einrichten

Dieser Schritt kann aus bis zu zwei Beweggründen ausgeführt werden: entweder hat man tatsächlich mindestens einen weiteren Benutzer, der die Software mit eigenen Feeds bestücken soll, oder man möchte sein Interface vor unbefugten Modifikationen schützen. In beiden Fällen muss man im config-File die Option SINGLE_USER_MODE auf false stellen. Beim erneuten Aufrufen von Tiny wird man nach Username und Passwort gefragt, die in den Standardeinstellungen in der README stehen und deshalb sofort nach den ersten Einloggen geändert werden sollten.

Fazit

Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen Tiny Tiny RSS testen und als mein Hauptreader verwenden. Dieser leistungsstarke und übersichtliche Reader ist in meinen Augen tatsächlich besser als Google Reader. Mal sehen ob er sich auch gegen Sage durchsetzen kann...

TuxRadar hat anlässlich des heuigen Releases der neuen Ubuntu-Version einen Blick zurück geworfen, zeigt Screenshots alter Ubuntu-Versionen, vergleicht Bootzeiten, Größe des benötigten Speicherplatzes nach der Installation und zeigt den belegten RAM nach dem Booten.

Hier kann man sehr schön den Weg verfolgen, den Ubuntu in den letzten Jahren gegangen ist. Sehr interessant. Vor allem für Ubuntu-Nutzer, die noch nicht so lange dabei sind.

So, geschafft!

Zusammen mit der neuen Ubuntu-Version 9.04 (Jaunty Jackalope) haben wir das Portal auf die Beine gestellt. Hier sollen - über kurz oder lang - alle deutschen und deutschsprachigen Angebote zu finden sein.

Wenn ich mich recht erinnere, gab es nur zwei Regeln für die Aufnahme:
- Das Angebot muss schon wenigstens sechs Monate laufen und
- es soll nicht zum Geld verdienen genutzt werden ;-)

Viel Spass!

Jede Festplatte segnet irgendwann das Zeitliche. Mit smartmontools gibt es für Linux eine Software zur Zustandsanalyse von Festplatten, die einen bevorstehenden Crash einer Festplatte erkennen kann.

Festplatte ok?

Lizenz: GNU Free Documentation License

EINSTIEG: Oft kündigt sich so ein Absturz z.B. durch ungewöhnliche Geräusche an. Mit smartmontools kann man überprüfen, ob sich die Festplatte in einem kritischen Zustand befindet und ob die Platte bald das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben könnte. Der Software zu Grunde liegt SMART (Self Monitoring, Analysis and Reporting Technology). SMART ist eine systemübergreifende Analysesoftware, die fest in der Firmware fast aller moderner Festplatten integriert ist. Hier belegt SMART einen kleinen Bereich, der nicht überschrieben werden kann.

INSTALLATION: Auf den meisten Linuxsystemen sind smartmontools nicht standardmäßig installiert. Unter Ubuntu installiert man das Paket per Synaptic oder mit:

sudo apt-get install smartmontools

Das Paket smartmontools besteht aus dem Befehl smartctl und dem Daemon smartd. Im Folgenden soll ein typisches Nutzerszenario für den manuellen Check mit smartctl (auf Ubuntu) dargestellt werden (für die Platte: /dev/sda).  Nicht näher eingegangen wird auf smartd, ein Daemon, der die Festplatte regelmäßig checkt, die Ergebnisse loggt und bei kritischem Zustand per email den Admin alarmieren kann.

AKTIVIERUNG: Obwohl SMART auf den meisten modernen Platten integriert sein sollte, muss es nicht zwangsläufig aktiviert sein – so könnte z.B. eine entsprechende Einstellung im BIOS dies verhindern. Nach der Installation von smartmontools wollen wir also zunächst herausfinden, ob SMART überhaupt aktiviert ist (benötigt root-Rechte):

harry@FRED:$ sudo smartctl -i /dev/sda
(…)
=== START OF INFORMATION SECTION ===
Model Family:     Hitachi Travelstar 80GN family
Device Model:     IC25N060ATMR04-0
Serial Number:    xxxxxxxxxxxxxxxxx
Firmware Version: MO3OAD4A
User Capacity:    60.011.642.880 bytes
Device is:        In smartctl database [for details use: -P show]
ATA Version is:   6
ATA Standard is:  ATA/ATAPI-6 T13 1410D revision 3a
Local Time is:    Thu Apr 23 10:55:56 2009 CEST
SMART support is: Available – device has SMART capability.
SMART support is: Enabled

Sollte SMART auf /dev/sda zwar verfügbar („available“), aber nicht aktiviert („disabled“) sein, können wir dies manuell nachholen:

smartctl -s on /dev/sda

BASISCHECK:
Hier gibt es mehrere Variationen. Um einen schnellen Check der Platte durchzuführen, verwendet man:

harry@fred:$ sudo smartctl -H /dev/sda
(…)
=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED

ERWEITERTER CHECK: Nun wollen wir aber doch eine detaillierte Auflistung der Fähigkeiten dieses Festplattenanalysetools. Welche Attribute kann smartmontools erfassen? Welche aktuellen Werte hat unsere Festplatte? Ab welchem Wert wird es kritisch? Die Antwort auf diese Fragen liefert:

smartctl -A /dev/sda

ATTRIBUTE_NAME beschreibt die untersuchte Eigenschaft
VALUE beschreibt den gemessenen Wert
WORST beschreibt den schlechtesten jemals gemessenen Wert
THRESH  beschreibt den Wert, ab dem Besorgnis gelten sollte

Beispiel:

harry@fred$ sudo smartctl -A /dev/sda
(…)
=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART Attributes Data Structure revision number: 16
Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:
ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
1 Raw_Read_Error_Rate     0x000b   100   100   062    Pre-fail  Always       -       0
2 Throughput_Performance  0×0005   100   100   040    Pre-fail  Offline      -       0
3 Spin_Up_Time            0×0007   147   147   033    Pre-fail  Always       -       1
4 Start_Stop_Count        0×0012   099   099   000    Old_age   Always       -       1868
5 Reallocated_Sector_Ct   0×0033   100   100   005    Pre-fail  Always       -       0
7 Seek_Error_Rate         0x000b   091   072   067 Pre-fail  Always       -       0
8 Seek_Time_Performance   0×0005   100   100   040    Pre-fail  Offline      -       0
9 Power_On_Hours          0×0012   098   098   000    Old_age   Always       -       970
10 Spin_Retry_Count        0×0013   100   100   060    Pre-fail  Always       -       0
12 Power_Cycle_Count       0×0032   099   099   000    Old_age   Always       -       1865
191 G-Sense_Error_Rate      0x000a   093   093   000    Old_age   Always       -       1441802
192 Power-Off_Retract_Count 0×0032   100   100   000    Old_age   Always       -       59
193 Load_Cycle_Count        0×0012   096   096   000    Old_age   Always       -       48006
194 Temperature_Celsius     0×0002   196   196   000    Old_age   Always       -       28 (Lifetime Min/Max 7/48)
196 Reallocated_Event_Count 0×0032   100   100   000    Old_age   Always       -       0
197 Current_Pending_Sector  0×0022   100   100   000    Old_age   Always       -       0
198 Offline_Uncorrectable   0×0008   100   100   000    Old_age   Offline      -       0
199 UDMA_CRC_Error_Count    0x000a   200   200   000    Old_age   Always       -       0

Bedenklich in diesem Beispiel ist das Attribut Seek_Error_Rate. Gemessen wurde ein Wert unter 100, in der Vergangenheit wurden sogar einmal nur 72 gemessen. Ab 67 kann ein Ausfall der Festplatte drohen.


GRÜNDLICHER CHECK:
Nun wollen wir unsere Platte einem ausführlicheren Test unterziehen, wobei auch die Mechanik und der Datendurchsatz getestet werden. Zur Verfügung stehen uns ein Selbsttest in der Kurzform oder in der ausführlichen Form. Um mehr (auch über die die erwartete Dauer der Tests) herauszufinden geben wir ein:

sudo smartctl -c /dev/sda
harry@FRED:$ sudo smartctl -c /dev/sda
( … Ausgabe verkürzt … )
Short self-test routine
recommended polling time:      (   2) minutes.
Extended self-test routine
recommended polling time:      (  53) minutes.

Der Kurztest würde also 2 Minuten dauern, der lange self-test ca 53 Minuten. Um den Kurztest zu starten, verwenden wir:

sudo smartctl -t short /dev/sda
harry@FRED:$ sudo smartctl -t short /dev/sda
(…)
=== START OF OFFLINE IMMEDIATE AND SELF-TEST SECTION ===
Sending command: „Execute SMART Short self-test routine immediately in off-line mode“.
Drive command „Execute SMART Short self-test routine immediately in off-line mode“ successful.
Testing has begun.
Please wait 2 minutes for test to complete.
Test will complete after Thu Apr 23 11:49:02 2009
Use smartctl -X to abort test.

Analog dazu würden wir den ausführlichen Check durchführen mit:

harry@FRED:$ sudo smartctl -t long /dev/sda


TESTERGEBNISSE ABRUFEN: Während des Test schreibt die Software die Ergebnisse in eine Logdatei. Um das Testergebnis aufzurufen, verwendet man:

smartctl -l selftest /dev/sda

Beispiel:

harry@FRED:$ sudo smartctl -l selftest /dev/sda
(…)
=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART Self-test log structure revision number 1
Num  Test_Description    Status                  Remaining  LifeTime(hours)  LBA_of_first_error
# 1  Short offline       Completed without error 00%       970         -
# 2  Short offline       Completed without error 00%       970         -

smartmontools funktioniert nicht auf externen USB-Platten. Es wird auch nicht jeden Festplattenabsturz zuverlässig voraussagen können. Um eine gewiefte Backupstrategie wird man also trotz smartmontools nicht herumkommen.

LINKS:
http://smartmontools.sourceforge.net/
http://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenstatus
http://de.wikipedia.org/wiki/Self-Monitoring,_Analysis_and_Reporting_Technology


Pünktlich erschien heute die neueste Ubuntu-Version 9.04  und kann z.B. hier heruntergeladen werden. Damit Eure CDs nicht so lieblos herumliegen – und um die CD eventuell ordentlich weitergeben zu können – habe ich Euch wieder ein Cover erstellt.

Update: Ich habe das Cover mit einem anderen Gerät ausgedruckt und da ist die Hülle im zusammen geklebten Zustand wirklich etwas eng (siehe auch Kommentar von PXD). Deshalb habe ich die Hülle einen halben Zentimeter größer gestaltet!

Die CD-Hülle (PDF 1,4MB, 300dpi) ist wieder zum Selbermachen, aber dieses mal etwas einfacher gestaltet. Einfach Ausschneiden und an den Leim‑/Falzkanten zusammenkleben. Ich empfehle Euch, ein stärkeres Papier zu nehmen. Mit Papier der Sorte 160g/m² habe ich die Hülle getestet und sie ist steif genug für eine CD. Und nicht vergessen, vor dem Kleben z.B. mit einem Cutter den Schlitz für die Lasche einzuschneiden! Das ist der dunkle Strich auf der linken Seite.

Weiterhin habe ich ein CD-Label erstellt, klickt einfach auf nebenstehendes Bild, um dieses in Originalgröße zu downloaden. Das Label liegt im PNG-Format vor. Da ich selbst keine CDs beklebe, hoffe ich, Ihr kommt damit zurecht. Eventuell muss dieses skaliert werden. Vielleicht kann ja einer von Euch einen Hinweis zum Ausdrucken geben? Wie immer wünschen wir Euch viel Spaß damit!

Lizenz: Die Rechte am Ubuntu-Logo gehören Canonical, es darf für nichtkommerzielle Zwecke verwendet werden. Der Hintergrund ist das aktuelle (bearbeitete) Wallpaper, dieses steht ebenfalls unter einer freien Lizenz.

Den „Jackalope“ habe ich selbst erstellt, dafür kaufte ich die Lizenz für 2 Grafiken bei fotolia.de. Es handelt sich um folgende Werke:

  1. Das Geweih stammt von dem User morchella
  2. Der Hase stammt von dem User stickmyhome

Deshalb stelle ich diese Werke unter die Creative Commons BY-NC-SA. Das heißt: Diese Werke dürfen für den nichtkommerziellen Gebrauch genutzt werden, bei Namensnennung (z.B. Link auf diese Seite), es darf verändert und verändert weitergegeben werden, wenn es unter derselben Lizenz geschieht.

Ich bin kein Rechtsgelehrter! Sollten sich hier Fehler eingeschlichen haben oder die Lizenz aufgrund des verwendeten Materials unzulässig sein, bitte ich um eine entsprechende Information und wir werden das umgehend ändern. Für die Erstellung kommerziell verwendbarer Werke setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Danke!

Kurz bevor überall (und auch bei uns) über Jaunty Jackalope geschrieben wird, noch ein paar lesenswerte Infos. Zuerst stelle ich mir wieder einmal die Frage, warum ich Ubuntu nutze? Die Antwort ist z.B. heute ganz einfach. Damit mir so etwas nicht passiert: Trojaner: Geld oder Windows!

Der Softwareriese Oracle kauft Sun. Starker Tobak und eine Meldung, die man mit gemischten Gefühlen aufnimmt. Steht doch jetzt die Frage im Raum, was mit OpenOffice, MySQL, Java und noch einigen anderen Produkten, für die Sun maßgeblich verantwortlich war, passiert? Ich rate zu „Ruhig bleiben und Tee trinken“. Die günstigste Prognose wäre: Oracle hat die Zeichen der Zeit erkannt und will selbst im OpenSource-Markt mitmischen. Größter Konkurrent ist SAP und wie dieser Artikel zeigt, setzt auch SAP vermehrt und erfolgreich auf Linux! Un wer ist Oracles liebster Feind? Jawoll, richtig geraten: Microsoft! ;-)

Quellen: heise.de und computerwoche.de

Blognews:

Chrissss hat sein Blog neu gestaltet, einen neuen Namen verpasst und stellte gestern einen echt tollen USB-Stick vor, der wie ein Schlüssel aussieht. Mir geht es grad wie Chrissss und deshalb habe ich mir auch einen bestellt, jetzt sollten nur noch 4 Stück auf Lager sein. Wie lange noch? ;-)

Und wenn wir schon bei neckischen USB-Accessoires sind, auch Dirk stellt etwas Neues und praktisches vor: Eine USB-Ladesteckdose für den Zigarettenanzünder.

Der Macher von tuxtux.org (ist Dein Nick wirklich „zahnersatz“?) stellt in einem Videocast Gnome Do vor. Ich habe davon bisher nur gehört, bin mit meiner Auswahl an Startern auch zufrieden, aber wenn das wirklich so einfach geht, ist es einen Test demnächst wert. Es ist schon ein Unterschied, ob man über so etwas liest oder es in einem Video vorgeführt bekommt. Ich hoffe, in Zukunft mehr davon bei tuxtux.org zu sehen. .daumenhoch:

Politik:

Kinderpronografie ist fraglos das schändlichste, was man im Netz finden kann. Und ohne Ausrede sind Anbieter und auch Nutzer zu bestrafen. Was ich mit denen machen würde, kann ich nur umschreiben: „Dieben wurden früher die Hände abgehackt…“

Aber die deutschen Politiker/innen gehen jetzt mit der Brechstange vor. Wieder einmal werden äußerst zweifelhafte Gesetze verabschiedet, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Was soll das?

Da werden mit der Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland Verträge abgeschlossen und vereinbart darüber Stillschweigen? Ist es da ein Wunder, wenn immer mehr Menschen  gegenüber unseren Politikern sehr sehr skeptisch und mißtrauisch sind?  Ist Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen nur eine Strohpuppe für Schäuble? Was kommt als nächstes, wenn einmal die Techniken zur Filterung vorhanden sind?

Und dann erzählt diese Ministerin, dass Versatel, United Internet nebst 1&1 bereit seien, „die Verträge so, wie sie vorliegen, zu unterzeichnen“ – aber zumindest 1&1 die Verträge noch nicht einmal gesehen hat!

So, und wer jetzt noch nicht genug hat, der liest dann noch diesen Beitrag. Ich sage nur: Willkommen in der DDR 2.0!

Quellen: heise.de

Sat-Schüssel

Für einen Freund, der zur Zeit in Nigeria verweilt, suche ich nach einem europäischen/deutschen ISP, der Internetzugänge per Satellitenverbindung bereitstellen kann.

Falls jemand von euch Tipps haben sollte, wäre ich (und vor allem der Kollege in Nigeria) sehr dankbar, wenn ihr mir die zukommen lassen könntet :)

Ob per Kommentar, Jabber (zeroathome@jabber.ccc.de) oder per Mail (zero@zeroathome.de) dürft ihr euch aussuchen ;)

Bildquelle: flickr

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Wäsche

In Ubuntu 9.04 ist ein neuer Dienst zu finden, die sich “Rechner-Hausmeister” nennt und im Menu System -> Systemverwaltung zu finden ist. Ziemlich verlockend, das Programm einfach “blind” zu starten und den Rechner putzen zu lassen.

Hier ist aber Vorsicht geboten! Bei mir möchte der Rechner-Hausmeister beispielsweise auch Truecrypt oder Adobe Air löschen, was ich mit Sicherheit nicht entfernt haben möchte. Auch das manuell installierte paket amazonmp3 will er von der Platte putzen. Hier sollte man vor dem “reinigen” wirklich genau hinschauen, ob die Pakete auch wirklich weg sollen und nichts dabei ist, was man noch braucht.

Bild: © RRF – Fotolia.com

Die Anarchie der HackerRichard Stallman gilt unter den Verfechtern der Freien Software als Führerfigur, Anarchist und teilweise wird er sogar als Religionsführer verehrt. Ich wollte es ein klein wenig genauer wissen und haben mir deswegen das Büchlein Die Anarchie der Hacker von Richard Christian Imhorst besorgt. Das Buch gibt einen kurzen und nackigen knackigen Überblick der frühen Entwicklung der Software an den ersten Computern in den Hochschulen der Vereinigten Staaten und stellt sachlich dar, wie sich daraus eine Philosophie der freien Software entwickelt hat.

Zur damaligen Zeit war es nicht nur üblich, sondern notwendig, dass Wissen uneingeschränkt geteilt wurde, ansonsten hätte man keine Forschungsresultate erreichen können. Währen den 80er Jahren hat sich das Blatt gewendet und Wissen im Bereich Computer wurde teilweise zum Privateigentum degradiert. Bis heute kämpft Stallman für die Freiheit, Wissen weiterzugeben. Dadurch entsteht kein Mangel, sondern deutlicher Mehrwert. Ich habe dazu ein paar Gedanken gesprochen, die ich hier wiedergeben möchte:

Download audio file (stallman.mp3)

mp3-File herunterladen (8.6 MB)

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UPDATE: es handelt sich um die Begutachtung des Release Candidate...

Nachdem nun wieder einige Stunden mit dem neuen System ins Land gegangen sind, treten die Probleme zutage, welche so kurz nach dem Start nicht weiter schlimm sind, allerdings nervig.

Neben den in Teil 2 angesprochenen Problemen habe ich stark mit dem Bootvorgang zu kämpfen, welcher teilweise nach dem LVM Pass ganze 5 Minuten braucht.

ACHTUNG: das Verwenden des Hausmeister-Tool kann auch Schäden anrichten, so ist nun z.B. TrueCrypt und FileZilla nicht mehr verwendbar. Also Pakete und Einträge gut ansehen und nicht -wie ich- wahrlos alles entfernen lassen ;-) - aber wenigstens sind nun die Fehler beseitigt, die Programme finden sich schon wieder.

Also war es Zeit den neuen Rechner-Hausmeister (System - Systemverwaltung) mal zu testen. Gestartet und ganz kalt auf "Aufräumen" geklickt, einmal bestätigt und los gings. Schon nach kurzer Zeit wurde das Tool ausgegraut, aber das ist bei der Masse an Dateien in Ordnung (das war ja schon mein zweites Upgrade - von 8.04 auf 8.10 und nun auf 9.04).

Nach einer Weile hat der Hausmeister seine Arbeit beendet und es sind viele Datein verschwunden bzw. nur noch ein paar übrig. Also nochmal auf "Aufräumen" geklickt und wieder gewartet, vielleicht kann er ja noch etwas entsorgen.
Siehe da, nach 3 weiteren Klicks ist die Liste leer.

Nach einem Neustart nun - unglaublich aber wahr - das System bootet um einiges schneller.

UND als ob das nicht schon reichen würde, ist auch das Firefox Problem (aus Teil 2) behoben. Toll!

Jetzt bleibt zu hoffen, dass der Hausmeister besser arbeitet als seine Win-Kollegen ;-)

Weitere Neuerung:
Mein Wifi-Screenlet zeigt nun die richtige Wlan-Geschwindigkeit und nicht mehr nur 100% Schade irgendwie, hatte schon gedacht mein Netz sei so toll ;-)

Zu Ubuntu Jaunty 9.04 habe ich ja schon ein bisschen was geschrieben, doch nach und nach finde ich immer mehr Details, die mir so richtig gut gefallen. Ein Beispiel dafür ist die immer weiter fortschreitende Integration von PolicyKit in GNOME.

Folgender Use-Case war bislang nicht (oder nur umständlich) zu lösen: Auf einem Desktop-System existieren mehrere Benutzer. Ein User mit administrativen Rechten (er steckt also in der “admin”-Gruppe und kann Befehle mittels sudo mit Root-Rechten ausführen) und weitere Benutzer ohne administrative Rechte.

Loggen sich nun mehrere Benutzer auf dem System ein - entweder via SSH oder über das “Benutzerwechsel-Applet” - so können/konnten die normalen Desktop-User den Rechner nicht mehr herunterfahren. Wenn sie es dennoch probierten, so erschien eine Meldung von PolicyKit über die ein Benutzer mit administrativen Rechten die Auktion autorisieren konnte. Ohne einen Admin blieb der Rechner an.

Meldung beim Herunterfahren, wenn weitere Benutzer angemeldet sind.

Meldung beim Herunterfahren, wenn weitere Benutzer angemeldet sind.

Ein Desktop-Benutzer benötigte also immer einen “Admin”, um den Rechner in so einem Fall herunterfahren zu können. Es war bislang nicht möglich einem Benutzer mit eingeschränkten Rechten nur das Herunterfahren zu erlauben. Man stand also vor der Entscheidung “Entweder gibt man allen Benutzern Root-Rechte, oder der Rechner bleibt ab und zu an”… (OK, ich weiß dass man die /etc/sudoers mit sudo visudo bearbeiten könnte und hier unprivilegierten Benutzern erlauben könnte shutdown und reboot ausführen zu dürfen, aber das involviert das Terminal und ich meine ein Desktop-System darf nicht ein Terminal brauchen, um abgeschaltet werden zu können…)

Dies ändert sich nun endlich mit Jaunty, wo das Fast-User-Switch-Applet gelernt hat mit PolicyKit umzugehen. Dazu öffnet man die Verwaltung der Zugriffsberechtigungen über “System -> Systemverwaltung -> Zugriffsberechtigungen” und sucht nach den Schlüsseln

  • org.freedesktop.hal.power-management.shutdown
  • org.freedesktop.hal.power-management.shutdown-multiple-sessions

Über “Hinzufügen” kann man nun Benutzern erlauben den Rechner abzuschalten bzw. neuzustarten, auch wenn weitere Sitzungen aktiv sind.

Benutzer das Herunterfahren erlauben, auch wenn mehrere Benutzer angemeldet sind.

Benutzer das Herunterfahren erlauben, auch wenn mehrere Benutzer angemeldet sind.

Die Änderung ist sofort aktiv. In diesem Beispiel könnte nun der Benutzer “Test” den Rechner herunterfahren. Es lohnt sich ein bisschen durch den PolicyKit-Manager zu zappen. Es gibt zahlreiche Schlüssel wie Prozessortaktstufen ändern, Systemzeit ändern, Aushängen von fremden gemounteten Datenträgern, Wechselmedien auswerfen usw. mit denen man unprivilegierten Benutzern nützliche Rechte einräumen kann, ohne sie gleich zu Administratoren zu machen. Fehlt nur noch ein Nautilus mit PolicyKit-Unterstützung…


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UPDATE: es handelt sich um die Begutachtung des Release Candidate...

Nachdem ich nun ein wenig im neuen System unterwegs war, sind mir einige -wenn auch kleine- Fehler aufgefallen, die wohl in Kürze behoben werden.

Nach 2 weiteren Updates steht bis jetzt folgendes fest.

  1. Es erscheint kein Notify beim Anstecken oder Entfernen von USB-Geräten.

  2. Stellt man nun die Lautstärke mittels Hardware während dem Filmbetrieb um oder bewegt die Maus, ruckelt das Bild und es ist kurz der Desktop zu sehen - das ist neu.

  3. Firefox hat seit neustem Probleme mit "Bild speichern unter" und "Ziel speichern unter", so hängt sich dieses für ca. 25 Sekunden nach dem klick auf (graut aus) und öffnet erst dann den gewünschten Dialog. ABER es ist bereits ein Update für FF im Update-Manager, welcher evtl. das Problem behebt - Update: leider nicht, Problem bleibt bestehen.


Was jedoch positiv aufgefallen ist:
  1. Die Lautstärke-Regelung im Tray wurde überarbeitet und ist nun dank des Quer-Formats um einiges einfacher zu bedienen.

  2. Einige Icons wurden verbessert.

  3. Ganz besonders interessant ist der Wechsel zwischen den Arbeitsflächen, welcher nun das Wallpaper, Icon und Screenlets nicht verschiebt, sondern nur die Fenster.


Jetzt heißt es halt öfter mal nach einem Update zu schauen ;-)

Also dann, weiteres in Teil 3
UPDATE: es handelt sich um die Begutachtung des Release Candidate...

Nachdem ich nun heute Nacht einfach mal um Punkt 0 Uhr deutscher Zeit (!) geschaut habe, ob schon die Aktualisierung auf 9.04 verfügbar ist, staunte ich nicht schlecht. Jetzt 2 Stunden und 30 Minuten später läuft das neue System sauber auf meinem Acer Aspire 7520G

Update ganz einfach mittels Terminal:
update-manager -d


Meine ersten Eindrücke also:
  1. Der Ubuntu-Ladebalken beim Start und Herunterfahren wurde durch einen schmäleren, etwas moderneren ersetzt.

  2. Die Sternchen des LVM Passwort werden endlich nicht mehr über den gesamten Bildschirm verteilt sondern sauber in einer Zeile angezeigt.

  3. Schön: die Desktop-Einstellungen (wo was sitzt, inkl. Screenlet-Position) wurden sauber übernommen.

  4. Ein neuer Button mit Brief-Symbol neben der Uhr fällt sofort auf, klickt man darauf wird bis jetzt nur "Pidgin Internet-Sofortnachrichtendienst" angezeigt, klickt man wiederum darauf, verschwindet Pidgin darin. Das ganze nennt sich "Indicator-Applet" und der Sinn hat sich mir noch nicht erschlossen, wird aber noch nachgeschlagen.

  5. Das System erscheint allgemein etwas schneller.

  6. Das neue Notify-System hat sich bis jetzt nur durch kleines nachhelfen gemeldet (Sound), aber sieht gut aus. Was allerdings jetzt schon stört: es ist oben rechts, was ich aber bei einer unteren Leiste nicht gebrauchen kann. Wie ich das ändere muss ich auch erst nachschauen.

  7. Schön: Wlan funktioniert auf Anhieb und ohne Probleme.

  8. Zwei neue Punkte/Programme unter Systemverwaltung: Rechner-Hausmeister (zum entfernen von nicht mehr benötigten Dateien und Paketen) und Systemtest (konnte ich nicht starten)

  9. Beim Ausschalten kommt nun erst ein Hinweis mit einem Countdown - auf diesem kann man direkt ausschalten, warten oder halt abbrechen.

  10. XSane Scanner-Paket hat ein neues Icon


Soweit erstmal, nun begebe ich mich an das Positionieren der Notify-Benachrichtigungen.

22. April 2009

Bislang fand ich die kleinen Schlüsselringe an USB-Sticks ziemlich sinnlos. Auch wenn die USB-Sticks gegenüber ihren Anfängen wirklich klein geworden sind, finde ich sie immer noch zu groß, um sie immer zusammen mit dem Schlüsselbund in der Hosentasche zu haben. Oder sie sind so klein, dass man sie bei der ersten Gelegenheit verliert. Von daher wird der USB-Stick meist in eine Tasche geschoben und ist daher nie dabei, wenn man man ihn gerade braucht. Besser wäre da schon der USB-Stick von Jerry Jalava im Finger, der vor einigen Wochen durch die Presse ging ;)

Vor kurzem bin ich jedoch über eine brauchbare Alternative gestolpert mit der ich jetzt recht happy bin (Zum Glück sind meine Finger alle noch heile, von daher scheidet für mich die “InFinger”-Variante aus ;) ). Der LaCie iamaKey IST ein Schlüssel. Ein USB-Key so groß und im selben Format wie mein Haustürschlüssel. Dazu noch aus Metall und angeblich wasserunempfindlich.

iamaKey von LaCie

iamaKey von LaCie

Für mich die ideale Lösung, ein vom USB-Stick bootbares Linux ist nun immer in meiner Hosentasche und ich glaub auch nicht, dass ich den USB-Key am Rechner vergesse (wie schon zwei, dreimal passiert), denn ohne Schlüssel gehe ich eigentlich nie los…

Allerdings habe ich mir nur die 4GB-Version geleistet. Der Aufpreis auf 8GB ist doch recht heftig und so viel Platz brauche ich eigentlich nicht. Unnütz zu erwähnen, dass USB-Sticks eigentlich immer unabhängig vom Betriebsystem funktionieren.


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Da ich in Wine kein Antialiasing für Schriften aktivieren konnte habe ich mich auf die Suche gemacht und bin hier fündig geworden. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht und die im Artikel beschriebenen Einträge in der Windows Registry von Hand eingetragen, sondern einfach das bereitgestellte Script verwendet.

Was soll ich groß sagen, es funktioniert prima.

Posted in Ubuntuusers.de, Wine, Woanders gelesen

So, nachdem ich ihn am Montag bestellt habe ist er auch heute schon da!

Zur Verpackung werde ich einfach mal nichts weiter sagen, die ist nämlich vorbildlich. D.h. man hat sogar ne faire Chance es wieder in die Verpackung zu bekommen!

Windows

Ich hatte den Vorteil das ich gleich 2 Stück bestellen konnte, so hatte ich auch mal das Vergnügen mit Windows auf dem Teil. Natürlich wurde unter Windows gleich jede Menge OEM Software (welche in der Regel sinnlos ist) installiert:

  • WinDVD 8 (sehr sinnvoll in Verbindung mit einem nicht vorhandenen DVD Drive)
  • Microsoft Works (besser bekannt als OEM Büropest)
  • Adobe Reader 8.1.0 (wie immer veraltet)
  • Skype (wers braucht)
  • EEE Storage (so ein Tool um sich für nen begrenzten Zeitraum 10GB Online Speicher zu gönnen, sinnlos)
  • Microsoft Office Home & Stundent 2007 (natürlich ne 60 Tage Demoversion)
  • Microsoft SQL Server 2005 Compact Edition (für Poweruser)
  • Symatec Internet Security (schade das kein ZoneAlarm dabei ist)
  • Windows Live * (ja, die haben wirklich alles davon installiert!)
Positiv war aber das zumindest schon Service Pack 3 auf dem System war. Natürlich fehlten noch einige Sicherheitsupdates, aber das ist ja normal so oft wie Microsoft Updates rausbringt (also halt einmal pro Monat).

So aber jetzt mal Schluss mit Windows, ist ja nicht meine Kiste!

Ubuntu

Natürlich kommt auf meinen EEE nur ein ordentliches System, d.h. Ubuntu oder halt Debian. Da die Pakete in Ubuntu etwas neuer sind habe ich mich natürlich für Ubuntu (9.04 Jaunty Jackalope) entschieden.

Natürlich habe ich wie immer eine Netinstall gemacht (was ja nahe liegt wenn man nen apt-proxy daheim hat). Viel besonderes gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen, außer das mit Jaunty alles ohne Probleme geht (WLAN, LAN usw...).

Was Features angeht habe ich gleich mal alles genutzt (Netbook Remix, ext4 als Dateisystem, grub2 als Bootloader). Die Performance vom System ist echt gut aber eine genaue Messung habe ich noch nicht gemacht, davon gibt es wohl auch schon genug im Internet.

Hardware

Die Hardware macht einen sehr guten Eindruck und hat nicht mehr viel mit einem 701er am Hut. Der EEE ist jetzt groß geworden was man auch an der Verarbeitung usw.. merkt. Das Display ist (Danke Asus!!!) Matt und nicht mit einem Schminkspiegel ausgestattet.

Die Tastatur liegt sehr gut in der Hand, nur Shift und Fn hätte man wohl tauschen sollen, den mein kleiner Finger will immer auf Fn statt Shift drücken.

Den Akku konnte ich in der kurzen Zeit leider noch nicht richtig testen (laut der GNOME Statusanzeige ca. 6 Stunden, aber der Akku wurde auch noch nicht trainiert), dafür gibt es aber natürlich noch Nachschub von meiner Seite...

So, nachdem ich ihn am Montag bestellt habe ist er auch heute schon da!

Zur Verpackung werde ich einfach mal nichts weiter sagen, die ist nämlich vorbildlich. D.h. man hat sogar ne faire Chance es wieder in die Verpackung zu bekommen!

Windows

Ich hatte den Vorteil das ich gleich 2 Stück bestellen konnte, so hatte ich auch mal das Vergnügen mit Windows auf dem Teil. Natürlich wurde unter Windows gleich jede Menge OEM Software (welche in der Regel sinnlos ist) installiert:

  • WinDVD 8 (sehr sinnvoll in Verbindung mit einem nicht vorhandenen DVD Drive)
  • Microsoft Works (besser bekannt als OEM Büropest)
  • Adobe Reader 8.1.0 (wie immer veraltet)
  • Skype (wers braucht)
  • EEE Storage (so ein Tool um sich für nen begrenzten Zeitraum 10GB Online Speicher zu gönnen, sinnlos)
  • Microsoft Office Home & Stundent 2007 (natürlich ne 60 Tage Demoversion)
  • Microsoft SQL Server 2005 Compact Edition (für Poweruser)
  • Symatec Internet Security (schade das kein ZoneAlarm dabei ist)
  • Windows Live * (ja, die haben wirklich alles davon installiert!)
Positiv war aber das zumindest schon Service Pack 3 auf dem System war. Natürlich fehlten noch einige Sicherheitsupdates, aber das ist ja normal so oft wie Microsoft Updates rausbringt (also halt einmal pro Monat).

So aber jetzt mal Schluss mit Windows, ist ja nicht meine Kiste!

Ubuntu

Natürlich kommt auf meinen EEE nur ein ordentliches System, d.h. Ubuntu oder halt Debian. Da die Pakete in Ubuntu etwas neuer sind habe ich mich natürlich für Ubuntu (9.04 Jaunty Jackalope) entschieden.

Natürlich habe ich wie immer eine Netinstall gemacht (was ja nahe liegt wenn man nen apt-proxy daheim hat). Viel besonderes gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen, außer das mit Jaunty alles ohne Probleme geht (WLAN, LAN usw...).

Was Features angeht habe ich gleich mal alles genutzt (Netbook Remix, ext4 als Dateisystem, grub2 als Bootloader). Die Performance vom System ist echt gut aber eine genaue Messung habe ich noch nicht gemacht, davon gibt es wohl auch schon genug im Internet.

Hardware

Die Hardware macht einen sehr guten Eindruck und hat nicht mehr viel mit einem 701er am Hut. Der EEE ist jetzt groß geworden was man auch an der Verarbeitung usw.. merkt. Das Display ist (Danke Asus!!!) Matt und nicht mit einem Schminkspiegel ausgestattet.

Die Tastatur liegt sehr gut in der Hand, nur Shift und Fn hätte man wohl tauschen sollen, den mein kleiner Finger will immer auf Fn statt Shift drücken.

Den Akku konnte ich in der kurzen Zeit leider noch nicht richtig testen (laut der GNOME Statusanzeige ca. 6 Stunden, aber der Akku wurde auch noch nicht trainiert), dafür gibt es aber natürlich noch Nachschub von meiner Seite...

Über Arch Linux hörte und las ich - insbesondere während den letzten Tagen - recht viel. Auch in der letzten Sendung RadioTux@HoRadS #58 kam das Linux zur Sprache. Bisher habe ich mich von Arch Linux eher ferngehalten, weil ich davon ausging, dass ich ein solches System nicht zum Laufen bringen würde. Denn die Grundinstallation stellt ja “nur” ein Linux ohne grafischen Aufsatz bereit und so darf man sich alles selbst “zusammenbauen”, was man möchte - wenn man denn weiss, wie.

Anfangs Woche habe ich mir dann das Linux doch etwas genauer angesehen und sehr bald festgestellt, dass im deutschen Wiki praktisch alle Informationen und Anleitungen in der Qualität vorhanden sind, dass auch ich als Quasi-DAU ein solches System zum Rennen bringen müsste. Und das ist dann auch eingetreten, nicht zuletzt dank dem geteilten Wissen, das eben im Wiki zu finden ist.

Und so nutzte ich einmal mehr die VirtualBox und setzte damit ein virtuelles Arch Linux auf. Die Grundinstallation ist in etwa ähnlich gehalten, wie die alternative Installation bei Debian, mit der Ausnahme, dass eben kein X-Server und daher auch kein Fenstermanager und so weiter installiert werden. Sämtliche Fragen werden direkt im Prompt gestellt und können dort beantwortet werden. Für gewisse Aufgaben - etwas das Partitionieren - gibt es Wizards, die einem die die richtige Entscheidung für den Standard-Rechner abnehmen.

Arch Linux Grund-Installation

Der Paketmanager namens pacman ist recht einfach zu bedienen und man lernt schnell, den richtigen Syntax zu nutzen. Nach dem Grundsystem und der kurzen Konfiguration habe ich dann einen X-Server installiert, worauf ich dann Gnome setzte. Das hat alles bestens geklappt, ohne dass ich grösseren Herausforderungen begegnet wäre.

pacman

Mit dem Paket gnome-extra kommt auch der GDM (Gnome Display Manager) auf die Platte den ich dann per rc.conf automatisch starten lasse. Damit starte ich das System wie gewohnt direkt mit dem X-Server und Gnome.

GDM

Um die Gasterweiterung der VirtualBox muss ich mich noch kümmern, denn jene muss man händisch installieren. Mindestens bekam ich eine solche Anzeige beim Versuch, die Installation wie gewohnt auszuführen. Vielleicht finde ich dazu noch eine Lösung. Aber immerhin brachte ich das System recht schnell und ohne Probleme zum Laufen.

Gnome

Irgendwie erinnert mich diese Arbeit an die Zeiten anno SuSE 5.xx. Damals versuchte ich auch, ein Linux zum Fliegen zu bringen. Aber meiner Kenntnisse reichten nicht aus, um SuSE zu konfigurieren und ich hatte - trotz dem Admin-Handbuch, das ja damals jeder CD beilag - keine Lust, mich tief einzulesen. Hier bei Arch Linux ist die Doku dermassen gut, dass ich schon recht weit gekommen bin.

Und trotzdem bleibe ich - mindestens derweil - “meinem” Ubuntu oder Debian treu. Das mag Gewohnheitssache sein, vielleicht auch Religion oder ganz einfach Sympathie, wohl aber auch die Erkenntnis, dass ich einen Nutzen daraus ziehen kann. Ja, und andere Distributionen zu beschnuppern macht Spass, frisst aber auch Zeit.

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21. April 2009

vim unterstützt wie jeder moderne Editor Faltungen (folding), womit sich z.B. Funktionen eines Programms oder Sections eines LaTeX-Dokuments auf eine Zeile reduzieren lassen. Dies kann die Übersichtlichkeit einer großen Textdatei drastisch erhöhen, da nur die Stellen des Textes angezeigt werden, die man im Moment benötigt.

Es gibt 6 verschiedene Methoden um Faltungen anzulegen:

  • Manuell (manual) - Hier kann man die Bereich die gefaltet werden sollen frei definieren.
  • Einrückung (indent) - Es wird entsprechend den Einrückungen (z.B. in Quelltexten) gefaltet.
  • Ausdruck (expr) - Ein Ausdruck definiert die Faltungen.
  • Syntax (syntax) - Die Faltungen werden über das Syntaxhighlighting definiert. Somit wird für jeden Dateityp ein angemessenes Folding erreicht.
  • Unterschiede (diff) - Faltet im diff-Modus von vim die Teile der beiden Texte, die gleich sind so dass nur die Änderungen zu sehen sind. (Diese Methode ist nur im diff-Modus verfügbar)
  • Markierungen (marker) - Hier werden die Faltungen durch bestimmte Markierungen im Text erreicht.

Die Methode ist standardmäßig auf manual eingestellt und man kann sie über die Option foldmethod ändern. So wird z.B. mittels

:set foldmethod=marker

die Methode auf Markierungen umgestellt.

Grundsätzlich werden Faltungen mit zo geöffnet und mit zc geschlossen (mit zO und zC rekursiv auch die inneren). Mit za wird zwischen offen und zu gewechselt (zA wechselt rekursiv). Im Manuell- und Markierungsmodus werden neue Faltungen mittels zf<Bewegung> angelegt oder indem man einen Bereich im visuellen Modus markiert und zf drückt.
Beispiele:

  • zf10G - erstellt eine Faltung bis inklusive Zeile 10
  • zf10j - erstellt eine Faltung von der aktuellen Zeile bis inklusive 10 Zeilen tiefer
  • zf% - auf einer Klammer erstellt eine Faltung bis zur korrespondierenden Klammer
  • zf} - erstellt eine Faltung bis zur nächsten Leerzeile

Im Markierungsmodus ist die Markierung für beginnende Faltungen standardmäßig

/*{{{*/

und für endende Markierungen

/*}}}/*

Dies kann mit der Option foldmarker gesetzt werden die Standardmäßig auf

{{{,}}}

gesetzt ist.
Um auch in Bash oder LaTeX die Markierungen auszukommentieren kann man die Option commentstring ändern, wobei die Markierung durch %s gekennzeichnet wird. Standardmäßig ist die Option also:

/*%s*/

Mittels zd wird im Manuell- und Markieren-Modus eine Faltung (inklusive Markierung) gelöscht (zD löscht rekursiv).

In der Expression-Methode wird automatisch erstmal genau wie in der Einrückungsmethode gefaltet. Um das Verhalten zu ändern, muss die Option foldexpr gesetzt werden. Mit

:set foldexpr=getline(v:lnum)=~'^\\s*$'&&getline(v:lnum+1)=~'\\S'?'<1':1

werden alle Abschnitte, die durch eine Leerzeile getrennt sind gefaltet. Mehr Infos zu dieser Methode gibt es in der Hilfe von vim mittels :h fold-expr.

Weitere praktische Kommandos für alle Methoden:

  • zv öffnet so viele Faltungen bis man die Zeile sehen kann in der sich der Cursor gerade befindet. Dies ist praktisch, wenn man zu einer bestimmten Zeile springen möchte die in mehreren Faltungen liegt.
  • zi schaltet die Faltungen aus und wieder ein. Dies kann ganz praktisch sein, wenn man den Text kurz ohne Faltungen sehen möchte. Danach sind sie genau wie vorher.
  • zj und zk dienen zum Bewegen zur nächsten bzw. vorherigen Faltung
  • zM schließt alle Faltungen (Das Faltungslevel wird auf 0 gesetzt, zm dekrementiert es nur), während zR alle Faltungen öffnet (Level wird auf Maximum gesetzt während zr es inkrementiert)

Wenn man die Option foldcolumn auf eine Zahl größer 0 setzt, erscheint auf der linken Seite ein Baum, der die Faltungstiefe anzeigt. foldcolumn gibt dabei die breite des Baumes (also die tiefe der Faltungen die durch den Baum angezeigt werden) an.

Auf die Zeile von geschlossenen Faltungen können Operationen wie dd oder yy angewendet werden, die auf die ganze Faltung wirken. Gleiches gilt für Reguläre Ausdrücke. Ist die Zeile im Visual-Modus markiert, so ist auch der gesammte Inhalt der Faltung markiert. In gvim kann man damit auch die Faltungen öffnen und schließen indem man auf die entsprechenden + bzw. - Symbole klickt.

Weitere Informationen gibt es in der Hilfe von vim, die über :h folding aufgerufen werden kann.


Ich möchte diesen Artikel als Anlass nehmen und ebenfalls auf die Verfügbarkeit alternativer DNS-Server hinweisen.

  • Foebud:
    • 85.214.73.63
  • German Privacy Foundation
    • 87.118.100.175
    • 62.141.58.13
    • 87.118.104.203
    • 94.75.228.29
    • 85.25.251.254
  • Cesidian Root
    • 78.47.115.194
    • 78.47.115.197
    • 89.238.64.147
    • 80.239.207.176
    • 91.184.33.25
    • 24.129.114.64
    • 66.92.233.14
    • 66.92.233.130
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