ubuntuusers.de

6. Mai 2009

Wenig ist nerviger als ein laut dröhnender PC. Vielfach kann man dem durch einen Lüfterwechsel begegnen, durch ein Wechsel des Netzteils und auch durch ein stabiles Gehäuse. Das Vibrieren der Festplatte ist eher selten im Fokus der Aufmerksamkeit, aber wenn doch, hilft auch ein Entkoppeln der Platte nicht immer und ist definitiv aufwändige Arbeit.

Was jedoch immer gemacht werden kann ist das Schlafenlegen ungenutzter Platten. In meinem PC werkeln vier vor sich hin, dauerhaft gebraucht wird aber nur die Platte mit der stabilen Installation von Ubuntu. Die anderen vier brauchen also nicht dauerhaft aktiv sein.

Dies kann mit hdparm schnell erreicht werden. Ein hdparm -S 24 /dev/sda würde die Platte nach 24*5s schlafen legen, also nach zwei Minuten.

Um das Verhalten dauerhaft festzulegen wird die Option idealerweise in die /etc/hdparm.conf geschrieben, z.B. so:

command_line {
    hdparm -S 24 /dev/sda
}

Es ist naheliegenderweise nicht ratsam, das mit einer Platte zu machen, die alle drei Minuten angesprochen wird.

Wenig ist nerviger als ein laut dröhnender PC. Vielfach kann man dem durch einen Lüfterwechsel begegnen, durch ein Wechsel des Netzteils und auch durch ein stabiles Gehäuse. Das Vibrieren der Festplatte ist eher selten im Fokus der Aufmerksamkeit, aber wenn doch, hilft auch ein Entkoppeln der Platte nicht immer und ist definitiv aufwändige Arbeit.

Was jedoch immer gemacht werden kann ist das Schlafenlegen ungenutzter Platten. In meinem PC werkeln vier vor sich hin, dauerhaft gebraucht wird aber nur die Platte mit der stabilen Installation von Ubuntu. Die anderen vier brauchen also nicht dauerhaft aktiv sein.

Dies kann mit hdparm schnell erreicht werden. Ein hdparm -S 24 /dev/sda würde die Platte nach 24*5s schlafen legen, also nach zwei Minuten.

Um das Verhalten dauerhaft festzulegen wird die Option idealerweise in die /etc/hdparm.conf geschrieben, z.B. so:

command_line {
    hdparm -S 24 /dev/sda
}

Es ist naheliegenderweise nicht ratsam, das mit einer Platte zu machen, die alle drei Minuten angesprochen wird.

Wenig ist nerviger als ein laut dröhnender PC. Vielfach kann man dem durch einen Lüfterwechsel begegnen, durch ein Wechsel des Netzteils und auch durch ein stabiles Gehäuse. Das Vibrieren der Festplatte ist eher selten im Fokus der Aufmerksamkeit, aber wenn doch, hilft auch ein Entkoppeln der Platte nicht immer und ist definitiv aufwändige Arbeit.

Was jedoch immer gemacht werden kann ist das Schlafenlegen ungenutzter Platten. In meinem PC werkeln vier vor sich hin, dauerhaft gebraucht wird aber nur die Platte mit der stabilen Installation von Ubuntu. Die anderen vier brauchen also nicht dauerhaft aktiv sein.

Dies kann mit hdparm schnell erreicht werden. Ein hdparm -S 24 /dev/sda würde die Platte nach 24*5s schlafen legen, also nach zwei Minuten.

Um das Verhalten dauerhaft festzulegen wird die Option idealerweise in die /etc/hdparm.conf geschrieben, z.B. so:

command_line {
    hdparm -S 24 /dev/sda
}

Es ist naheliegenderweise nicht ratsam, das mit einer Platte zu machen, die alle drei Minuten angesprochen wird.

Ich nutze & schätze immer noch meinen Palm Treo 650 und synchronisiere diesen auch mit Evolution. Das ist in den letzten Jahren echt besser geworden. Man braucht sein Palm OS – Gerät nur noch anstecken und im Idealfall kann sofort (nach einer Einrichtung) gesynct werden.

In Jaunty gibt es jedoch einen Bug in gnome-pilot-applet, d.h. es wird kein Icon mehr im Panel angezeigt. Man kann zwar trotzdem syncen, aber z.B. der Dateitransfer wird dadurch deutlich benutzerunfreundlicher. Seit gestern gibt es einen Fix für dieses Problem. Wer will, kann sich nun sein pilot-applet selbst patchen oder wartet noch ein bisschen bis ein Update verfügbar wird.

Palm OS wird es ja nicht mehr lange geben. Der Palm Pre steht vor der Tür und ich bin gespannt, ob es auch möglich sein wird, dieses Smartphone nicht  nur “over-the-air”, sondern auch lokal zu syncen.

Ähnliche Artikel:

  1. Dateibrowser Applet
  2. Blog-Applet für das GNOME-Panel
  3. Palm unter Ubuntu Intrepid 8.10

2 Kommentare

Während meinen Streifzügen durch das Netz, bei denen ich auf linuxartige Informationen fokussiert bin, stosse ich ab und zu auf Interessantes. Hier ein Auszug daraus:

  • Anwendungen im Systray minimieren Marco Heimzmann berichtet in seinem Blog über das Tool AllTray, mit dem sich Applikationen im SysTray ablegen lassen. Es gibt dazu auch eine Wikiseite auf ubuntuusers.de. Dazu noch ein Teil, das die neue Benachrichtigung nutzt, wenn beim Thunderbird neue Mails eintreffen; gefunden bei oshelpdesk.org.
  • Twitter-Tools Eigentlich nicht mein Thema, aber Cyberfux erzählt von ein paar Tools für und rund um Twitter, die zum Teil recht witzig daherkommen. Sehenswert!
  • Aufräumen mit apt Hans zeigt, wozu apt fähig ist und wie man es dazu bringt, dem Frühling entgegen zukommen und aufzuräumen. Damit bekommt man Ordnung auf der Platte, mindestens “programmtechnisch”. Die eigene Dateiablage muss man schon selbst ausmisten.
  • Ein tolles Applet für Gnome Und noch einmal Hans. Diesmal mit dem gelungenen Tool gnome-menu-file-browser-applet. Dieses stellt eine Ikone im Panel bereit, welche das persönliche Verzeichnis abbildet und leicht zugänglich macht.
  • Bill Gates und Inkscape Inkscape wird wohl neben Gimp unterschätzt. Der Bürgermeister persönlich zeigt, wie man mit Inkscape eine Sprechblase erzeugt und sie einem jungen Bill Gates anhängt.
  • Alternative zu Shutter Stefan berichtet über Greenshot, womit sich Bildschirmfotos erzeugen und bearbeiten lassen. Ich nutze lieber Shutter, aber wie es so in der freien Welt ist: Jedem das Seine.
  • Terminalserver aus dem Hause Debian Uthörn steht ab sofort bereit und kann aus den Quellen von Debian installiert werden. Weitere Informationen liefert dazu heise open.
  • Bund vergibt Auftrag eventuell nicht korrekt an Microsoft Offenbar ist ein Streit um die Auftragsvergabe eines Bundesbetriebes der Eidgenossenschaft an Microsoft entbrannt. Die öffentlich Ausschreibe-Pflicht wurde wahrscheinlich verletzt und das könnte zu Ärger führen. Pro-Linux und heise open wissen mehr dazu.

Ähnliche Artikel

5. Mai 2009

Nachdem ich mich in zwei früheren Artikeln mit dem Flashen des Freerunner sowie Zugang per OpenSSH (OM und FDOM) befasst habe, wende ich mich in diesem Artikel der Plattform Android auf dem Openmoko Freerunner zu.

Android auf Openmoko Freerunner

Android auf Openmoko Freerunner

INSTALLATION:
Um Android auf Freerunner zu installieren, muss die SD Karte mit 2 Partitionen formatiert werden (eine FAT und eine EXT3). Außerdem habe ich den Qi Bootloader installiert. Die genauen Anleitungen zur Vorbereitung der Karte und der Installation durch Flashen des Freerunner sind im Wiki Android on Freerunner beschrieben. In meinem Fall kamen Michael Trimarchi`s Images zum Einsatz (http://panicking.kicks-ass.org/download/): freerunner-v14.6.jffs2 (als root fs) und uImage-v17.bin (als kernel image). Das Partitionieren erwies sich als die einfachere Übung. Mit der Ausnahme, dass die im Wiki beschriebene Formatierung der SD Card mit mkfs für die FAT-Partition fehlschlug. Stattdessen machte fdisk die FAT16 Partition ohne zu Murren. Das Flashen der Images per USB-Anschluss erfordert das Tool dfu-util. Auf Ubuntu 9.04 kann dies über die Paketquellen bezogen werden. Das Flashen erfolgte dann nahezu problemlos (bei Problemen der Erkennung von devices siehe auch: Flashen des Freerunner). Android bootete zwar, das Touchpad funktionierte jedoch erst nach der dritten Installation. Keine Ahnung warum.
[EDIT: Mehr Infos zur Installation auf die SDCard gibt es in einem später erschienenen Artikel: Freerunner (Android): SDCard für Installation vorbereiten]
ERSTE POSITIVE EINDRÜCKE:

Mein erster Eindruck von Android war durchaus positiv. Nach 2 Tagen Android kann ich sagen: Vom look and feel ist Android (im Vergleich zu den von mir bis dahin getesteten Distros) eine Klasse für sich. Optisch sehr ansprechend, fingerfreundlich und intuitiv zu bedienen. Es bootet relativ zügig (im Vergleich zu OM und FDOM) und läuft bis jetzt sehr stabil. Die vorinstallierte Menüauswahl und die Optionen zur Konfiguration sind groß. Sehr praktisch ist, dass man AUX und POWER zur Navigation verwenden kann. AUX schließt die zuletzt gestartete Anwendung, POWER öffnet ein Menü.

ERSTE NEGATIVE EINDRÜCKE:
Als erstes habe ich versucht, WLAN (über settings >> Wifi settings) aufzusetzen. Mein heimisches Netz wurde zwar erkannt und ich kam mühelos zum Dialog, um das Passwort einzugeben. Aber wie? Zwar kann man mit einem kurzen Druck auf POWER über ein Menü ein keyboard herzaubern, doch diese liegt später unter dem Wifi-dialog und kann nicht benutzt werden. Hier habe ich mich das erste Mal nach FDOM zurückgesehnt…
Dasselbe Problem gilt für die Eingabe der PIN der SIM-Card. Keine PIN-Eingabe ohne Tastatur. Damit ich erst mal erreichbar bleibe, habe ich die SIM-Card in mein altes Telefon gesteckt und die PIN einfach deaktiviert…
Ein allgemeines Problem bei Freerunner scheint die Lautstärke beim Empfang von Telefonaten zu sein. Auch bei Android hätte ich es gerne ein, zwei Stufen lauter.

USB-NETWORKING PER ADB (SHELL)
Für das Keyboardproblem scheint es zwar einen workaround zu geben, bei dem ein tool installiert wird, um Textinhalte per copy und paste einzufügen. Diesem habe ich mich aber noch nicht zugewendet (und habe auch den link des Forenthreads verloren). Ich versuche die Dinge lieber mit einer shell per USB-Networking zu lösen. Mag Android optisch noch so ansprechend gestaltet sein – ein Zugriff per shell auf das Dateisystem ist einfach unersetzlich zur Konfiguration. Sonst kann man sich gleich ein x-beliebiges Sony Ericsson kaufen (Oh! Nein!). Und so geht`s:

Für den Shellzugriff über einen PC nutzt man adb. Zunächst sollte man das binary von adb herunterladen und innerhalb von PATH ablegen. Shellzugriff erfordert einen reboot des Freerunner. Beim Neustart muss der Freerunner bereits per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden sein. Im folgenden Beispiel wurde Ubuntu 9.04 genutzt. Sollte es Probleme geben, kann es helfen, WLAN abzuschalten. An Stelle der Schnittselle eth1 kann es durchaus sein, dass diese usb0 oder sonst irgendwie heißt. Freerunner hat als Standard IP-Konfiguration 192.168.0.202. Zunächst muss also die Schnittstelle so konfiguriert werden, das sie im selben Netzwerk liegt:

sudo ifconfig eth1 192.168.0.200 netmask 255.255.255.0

Dann müssen folgende Befehle ausgeführt werden:

adb kill-server
ADBHOST=192.168.0.202 adb devices

Es ist ein gutes Zeichen, wenn man darauf eine Ausgabe wie die folgende erhält:

* daemon not running. starting it now *
* daemon started successfully *
List of devices attached
emulator-5554    device

Nun kann die shell auf dem Freerunner gestartet werden

adb shell

Voila! Fernzugriff per Ubuntu-Desktop auf Freerunner (mit Android).


FAZIT:

Ob Android mein bevorzugtes System auf Freerunner wird, ist fraglich. Unter FDOM liefen WLAN und GPS, eine Tastatur war immer zur Verfügung. Schauen wir mal, wie es mit Android weitergeht. Schließlich stehe ich ja erst am Anfang meiner Android-Expedition. Dies ist nur mein persönlicher Erfahrungsbericht. Über Hinweise, Ergänzungen usw. würde ich mich freuen.



Flattr this


vim hat auch eine diff-Funktion um 2 Dateien miteinander zu vergleichen und sich die Unterschiede zwischen ihnen anzeigen zu lassen. Dazu ruft man vim mit folgendem Befehl auf:

vimdiff <datei1> <datei2>

Dadurch startet vim im Diffmodus, öffnet die Dateien in einem vertikalen Splitscreen und faltet alle Stellen der beiden Dateien, die identisch sind, so dass nur die Unterschiede zu sehen sind.
Wenn man bereits eine Datei geladen hat und diese mit einer anderen vergleichen möchte, so kann man dies mit dem Kommando

:diffsplit <datei>

erreichen.

Mittels ]c kann man nun zum ersten (bzw. nächsten) Unterschied springen. Mit [c springt man zum vorherigen Unterscheid.
Mittels do (diff obtain) an einer der unterschiedlichen Textstellen übernimmt die Datei, die den Fokus besitzt die entsprechende Stelle der anderen Datei. Mit dp (diff put) wird der aktuelle Unterschied der Datei mit dem Fokus auf die andere Datei übertragen.

So kann man nun durch die Unterschiede springen und jeweils die eine oder andere Datei anpassen, bis beide Dateien gleich sind.
Übrigens kann man sich die Dateien zusätzlich in einem anderen Tab ohne Diffmodus anzeigen lassen.

Ich habe mir auch ein Mapping definiert, so dass ich mit Strg+m vorwärts durch die Unterschiede springen kann. Dazu schreibt man folgende Zeile in die ~/.vimrc

map <C-m> ]c

Weitere Hilfe zum Diffmodus in vim gibt es in der Hilfe, die mittels :h diff aufgerufen werden kann.

Jaunty und Moneyplex

Seit dem Wochenende läuft auf allen unsren Rechnern hier zu Hause Jaunty.

Bei einem Upgrade ist mir natürlich die Kompatibilität der Anwendungen und der Hardware wichtig. Moneyplex ist da so ein Kandidat. Das Programm soll natürlich mit dem HBCI-Kartenlesern (Reiner SCT Ecom & Cyberjack) zusammen arbeiten.

Mit den verfügbaren Treiberpaketen für Intrepid und den Betatreibern für Jaunty friert Moneyplex bei Zugriff auf den Kartenleser ein. Erst als ich die Treiber selber kompiliert habe, arbeitet Moneyplex so wie es soll. Zum Kompilieren sind die Pakete 'build-essentials' und 'libusb-dev' und das Archiv von dieser Seite notwendig.

Jaunty und Moneyplex

Seit dem Wochenende läuft auf allen unsren Rechnern hier zu Hause Jaunty.

Bei einem Upgrade ist mir natürlich die Kompatibilität der Anwendungen und der Hardware wichtig. Moneyplex ist da so ein Kandidat. Das Programm soll natürlich mit dem HBCI-Kartenlesern (Reiner SCT Ecom & Cyberjack) zusammen arbeiten.

Mit den verfügbaren Treiberpaketen für Intrepid und den Betatreibern für Jaunty friert Moneyplex bei Zugriff auf den Kartenleser ein. Erst als ich die Treiber selber kompiliert habe, arbeitet Moneyplex so wie es soll. Zum Kompilieren sind die Pakete 'build-essentials' und 'libusb-dev' und das Archiv von dieser Seite notwendig.

Moin liebe Lesergemeinde,

da ich viele Dokumente in LaTeX schreibe, kommt irgendwann der Tag an dem man das eigene Geschriebene einer erbarmungslosen Korrekturlesung unterziehen lassen muss ;-) .

Es gibt da verschiedenste Varianten, vom Ausdrucken auf Papier und handschriftliche Notizen, über Randnotizen direkt in der PDF oder auch die Weitergabe der TeX Quellen. Alle diese Möglichkeiten haben entscheidende Nachteile, entweder man macht sich die Arbeit doppelt und schreibt ab, was der andere schon gefunden hat, oder man muss darauf warten bis der andere mit korrigieren fertig ist, da man sonst eigene Korrekturen eventuell wieder überschreibt.

Irgendwann bin ich dann in einem Beitrag auf ubuntuusers.de auf Gobby gestoßen. Dieses Programm ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten von Dokumenten in einem Netzwerk. Es hat dabei den Vorteil, dass es auf einen zentralen Server verzichtet und auf den Hauptbetriebssystemen funktioniert. Man kann also seine Dateien auf dem eigenen PC belassen und öffnet nur die Portweiterleitung auf dem Standard-Port 6522 im Router (oder auch einen beliebigen anderen Port). Mit einer dynamischen Domain braucht man dann nicht mal seine eigene IP heraussuchen.

Nun kann man die Korrekturlesenden einladen und bearbeitet zusammen den Text, das geht schnell, man hat sofort Rückmeldung im integrierten Chat und man braucht Korrekturen nicht noch langwierig abschreiben, sondern speichert sofort das korrigierte Dokument.

Gobby kann unter Ubuntu einfach aus den Paketquellen installiert werden

sudo apt-get install gobby

Gobby ist eigentlich selbsterklärend in der Bedienung. Zum Beitreten einer Sitzung muss man dann die IP oder die Domain des Hosts angeben und den vereinbarten Port eingeben. Zu guter Letzt muss man nur noch eine Farbe wählen in der man seinen Text eingeben will. Schon ist man in der Sitzung. Man kann sich danach einfach die Dokumentenliste anzeigen lassen, wo alle geöffneten Dokumente angezeigt werden. Dann kann man die Datei öffnen und seine Änderungen beitragen. Wenn man Rückfragen hat, gibt es natürlich noch einen Chat. Ist man fertig können die Dokumente abgespeichert werden.

gobby Test

Nach dem Social Web kommt nun der Social Desktop. KDE 4.3 wird eine erste Applikation mitbringen, die den Desktop um einen “sozialen” Ansatz erweitern sollen. Die Idee dazu wurde auf der letzten aKadamy geboren bzw. vorgestellt. Das nächste Release von KDE wird ein Plasmoid mitbringen, das Linux-Nutzer in der näheren Umgebung anzeigt. So fern man es aktiviert natürlich. Diese Applikation arbeitet auf Grundlage der Open Collaboration Services API von freedesktop.org. Das ermöglicht auch die Integration in Gnome, XFCE oder andere Windowmanager. Cornelius Schumacher hat die OCS-Client Library wärend der openSUSE HackWeek geschrieben. Sebastian Kügler hat eine Dataengine und diese kleine Applikation geschrieben, um OCS in Plasma zu integrieren. Diese Neuerung in KDE 4.3, welches im Juli erscheinen soll, soll die weitere Entwicklung anstoßen. Entwickler können die OCS-Implementierung nutzen, um eigene Plasmoids und Programme, die deren Daten nutzen, zu erstellen. Die Nutzung dieser Schnittstelle wird sicher im Laufe der Zeit ausgebaut werden und sie wird ihren Weg zu Kopete, KMail und anderen Applikationen finden. Zu einem Screencast mit sebas, der die Funktionsweise von OCS darstellt geht es hier.

Moin liebe Lesergemeinde,

da ich viele Dokumente in LaTeX schreibe, kommt irgendwann der Tag an dem man das eigene Geschriebene einer erbarmungslosen Korrekturlesung unterziehen lassen muss ;-) .

Es gibt da verschiedenste Varianten, vom Ausdrucken auf Papier und handschriftliche Notizen, über Randnotizen direkt in der PDF oder auch die Weitergabe der TeX Quellen. Alle diese Möglichkeiten haben entscheidende Nachteile, entweder man macht sich die Arbeit doppelt und schreibt ab, was der andere schon gefunden hat, oder man muss darauf warten bis der andere mit korrigieren fertig ist, da man sonst eigene Korrekturen eventuell wieder überschreibt.

Irgendwann bin ich dann in einem Beitrag auf ubuntuusers.de auf Gobby gestoßen. Dieses Programm ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten von Dokumenten in einem Netzwerk. Es hat dabei den Vorteil, dass es auf einen zentralen Server verzichtet und auf den Hauptbetriebssystemen funktioniert. Man kann also seine Dateien auf dem eigenen PC belassen und öffnet nur die Portweiterleitung auf dem Standard-Port 6522 im Router (oder auch einen beliebigen anderen Port). Mit einer dynamischen Domain braucht man dann nicht mal seine eigene IP heraussuchen.

Nun kann man die Korrekturlesenden einladen und bearbeitet zusammen den Text, das geht schnell, man hat sofort Rückmeldung im integrierten Chat und man braucht Korrekturen nicht noch langwierig abschreiben, sondern speichert sofort das korrigierte Dokument.

Gobby kann unter Ubuntu einfach aus den Paketquellen installiert werden

sudo apt-get install gobby

Gobby ist eigentlich selbsterklärend in der Bedienung. Zum Beitreten einer Sitzung muss man dann die IP oder die Domain des Hosts angeben und den vereinbarten Port eingeben. Zu guter Letzt muss man nur noch eine Farbe wählen in der man seinen Text eingeben will. Schon ist man in der Sitzung. Man kann sich danach einfach die Dokumentenliste anzeigen lassen, wo alle geöffneten Dokumente angezeigt werden. Dann kann man die Datei öffnen und seine Änderungen beitragen. Wenn man Rückfragen hat, gibt es natürlich noch einen Chat. Ist man fertig können die Dokumente abgespeichert werden.

gobby

Nach den vielem bunten Kram gibt es hier mal wieder einen Desktop in der Reihe zu sehen, der eher von Konsolenwerkzeugen beherrscht wird. Was beim Deifl zum Einsatz kommt dürfte kalr sein, selbst wenn er es mir dieses Mal nicht aufgeschrieben hat, es ist ein Debian. Der Desktop ist dieses mal ein fluxbox mit areawm-Skripten. Im Conky werden neben Schnickschnack wie Datum und Zeit, die 5 neusten Feeds von Newsbeuter, Aufgaben und Termine und die neuesten Nachrichten von Jabber und die in den Mailaccounts angezeigt. Die Anwendungen die wir sehen startet Deifl meist in urxvt und es laufen derzeit eine ganze Menge. Und bestimmt noch mehr, denn einige laufen in screen und da können wir garantiert einige nicht mehr sehen. Ja Platz für mehr müßte man immer haben, deshalb laufen an dem System auch zwei Monitore ;)

Da meine schöne (noch) Uni in Marburg zwar (löblicherweise) Informationen bereit stellt wie man unter Linux mit Hilfe des Network-Managers oder wpa_supplicant in das per EAP-TTLS gesicherte W-Lan-Netzwerk kommt, aber meinem Lieblingsnetzwerkverwalter Wicd keine Anleitung gewidmet wurde, holen wir das schnell mal nach. Zum Glück bietet Wicd die großartige Möglichkeit eigene Templates anzulegen, um neue Verschlüsselungsarten hinzuzufügen (nicht falsch verstehen, die gängigen sind schon mit dabei). Diese Templates basieren auf den Konfigurationsdateien für wpa_supplicant und eine Anleitung zur Umsetzung eurer Lieblingsverschlüsselung findet ihr hier: http://wicd.sourceforge.net/templates.php

Doch nun ans Werk.

Zunächst muss das Root-Zertifikat von der Uni-Seite heruntergeladen werden, dieses befindet sich hier: http://www.uni-marburg.de/hrz/internet/wlan/deutsche-telekom-root-ca-2.pem. Gespeichert werden sollte es an dem dafür vorgesehenen Ort: '/etc/ssl/certs/'. Dies muss mittels sudo gemacht werden:


cd /etc/ssl/certs
sudo wget http://www.uni-marburg.de/hrz/internet/wlan/deutsche-telekom-root-ca-2.pem

Bin mir gerade nicht sicher ob das Tool 'wget' zur Standardinstallation gehört, zur Not halt einfach installieren ;)

Anschließend wird aus folgender wpa_supplicant Konfiguration:

network={
ssid="UMRnet_students"
identity="Username@students.uni-marburg.de"
password="MeinPasswort"
proto=WPA
group=TKIP
pairwise=TKIP
eap=TTLS
key_mgmt=WPA-EAP
ca_cert="/etc/ssl/certs/deutsche-telekom-root-ca-2.pem"
anonymous_identity="anonymous"
phase2="auth=PAP"
priority=2
}

wie durch Zauberhand dieses Template für Wicd:


name = EAP-TTLS
author = Benjamin Zimmer
version = 1
require identity *Identity password *Password ca_cert *Path_to_CA_Cert anonymous *Anonymous
-----
ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
network={
ssid="$_ESSID"
scan_ssid="$_SCAN"
identity="$_IDENTITY"
password="$_PASSWORD"
proto=WPA
group=TKIP
pairwise=TKIP
eap=TTLS
key_mgmt=WPA-EAP
ca_cert="$_CA_CERT"
anonymous_identity="$_ANONYMOUS"
phase2="auth=PAP"
priority=2
}

Erklären werd ich den Spaß mal nicht, da das auf der Wicd Seite reichen sollte, falls doch Fragen sind, Finger heben und bitte nicht Schnipsen ;)

Diese Datei wird als '/etc/wicd/encryption/templates/eap-ttls' gespeichert und anschließend in die Datei '/etc/wicd/encryption/templates/active' folgende Zeile ganz unten eingetragen:

eap-ttls

Dann die Wicd Gui öffnen, oben auf Aktualisieren (Refresh) klicken und die erweiterten Einstellungen des UMR-Netzwerkes aufrufen:WLAN Uni Marburg mit Wicd

In diesen Dialog müsst ihr euren Benutzernamen, das Passwort, den Pfad zum heruntergeladenen Root-Zertifikat eintragen und in das letzte Feld 'anonymous' eintragen, fertig. Anschließend genügt ein Klick auf Verbinden (Connect) und die Geschichte läuft :) (hoffentlich)

Getestet wurde das ganze von mir unter (K)Ubuntu Jaunty mit Wicd Version 1.5.9

Tags: | | | | | |

Ich möchte nicht weiter auf das Thema Kinderpornosperre eingehen, es ist ja immer noch Tagesgespräch und bewegt die Gemüter. Aber dass – sollte Gesetz/Infrastruktur erst einmal existieren – es nicht bloß bei KiPo-Sperren bleiben wird, kann sich wohl jeder denken. Schon jetzt werden viele Lobbyisten laut, das Gesetz auszuweiten. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, am Ende findet Ihr eine Linkliste zum Thema.

Aber wie ich im Blog von Martin Gräßlin las, läuft eine E-Petition gegen das geplante Gesetz. Über den Sinn und Erfolg scheiden sich die Geister, aber wenn Martin gestern früh von 4000 Mitzeichnern schrieb und jetzt, 9:30 Uhr, schon 15200 Menschen mitgezeichnet haben – dann ist das ein tolles Ergebnis und wird von der Öffentlichkeit und den Medien wahrgenommen werden. Und irgendwann dann (hoffentlich) auch von den Politikern!
Ich habe teilgenommen und rufe jetzt auch Euch dazu auf! Zeigt ein klein wenig Courage und macht mit!

Infos zum Thema:

Update: Die Petition stößt erfreulicherweise auf ein großes Echo. Leider entsprechen die Server und die verwendete Software dem Web 1.0-Standard (OT: hier ein interessanter Bericht dazu), wer sich nur über die Anzahl der Mitzeichner informieren möchte, kann das ganz einfach an dieser Grafik ablesen:

Bildquelle: http://sejmwatch.info

Heute morgen starte ich wie gewohnt mein (K)ubuntu und logge mich im KDM ein, der Desktop lädt sich und als er fertig ist habe ich nur noch einen Mauszeiger und zwei schwarze Bildschirme :-(. Da ich auf der Arbeit bin und nicht zu viel Zeit für die Fehlersuche hatte, habe ich kurzer Hand den .kde Ordner in meinem ~home Ordner gelöscht. Einmal neu anmelden und es funktioniert wieder.  Ist schon ärgerlich das ganze. Wenn jemand eine Idee hat woran es gelegen haben könnte wäre ich dankbar.

Der enstprechende Hinweis kam von Marc ! Danke. Ich hatte woll mal den Rechner im Dualmonitorbetrieb zu schnell ausgemacht. Und schon gab es den genannten Fehler mit Nvidia Twinview. Danke für den Hinweis.

Weitere Artikel:

Installiert man mal hier einen Browser und deinstalliert dort wieder einen, passiert es schnell, dass Links in Emails von Thunderbird aus nicht geöffnet werden. Bei einem Klick passiert schlicht nichts. Über die Menü des Thunderbird selbst kann man daran auch nicht rütteln.

Stattdessen legt man in ~/.mozilla-thunderbird im Profilordner (123abc.default) die Datei user.js mit folgendem Inhalt an oder fügt ihn hinzu, falls die Datei schon existieren sollte:

user_pref("network.protocol-handler.app.http", "/etc/alternatives/x-www-browser");
user_pref("network.protocol-handler.app.https", "/etc/alternatives/x-www-browser");

Stattdessen könnte man auch direkt auf den gewünschten Browser verweisen, aber dies überlebt dann keinen Browserwechsel. Das Alternativen-System schon.

Installiert man mal hier einen Browser und deinstalliert dort wieder einen, passiert es schnell, dass Links in Emails von Thunderbird aus nicht geöffnet werden. Bei einem Klick passiert schlicht nichts. Über die Menü des Thunderbird selbst kann man daran auch nicht rütteln.

Stattdessen legt man in ~/.mozilla-thunderbird im Profilordner (123abc.default) die Datei user.js mit folgendem Inhalt an oder fügt ihn hinzu, falls die Datei schon existieren sollte:

user_pref("network.protocol-handler.app.http", "/etc/alternatives/x-www-browser");
user_pref("network.protocol-handler.app.https", "/etc/alternatives/x-www-browser");

Stattdessen könnte man auch direkt auf den gewünschten Browser verweisen, aber dies überlebt dann keinen Browserwechsel. Das Alternativen-System schon.

Installiert man mal hier einen Browser und deinstalliert dort wieder einen, passiert es schnell, dass Links in Emails von Thunderbird aus nicht geöffnet werden. Bei einem Klick passiert schlicht nichts. Über die Menü des Thunderbird selbst kann man daran auch nicht rütteln.

Stattdessen legt man in ~/.mozilla-thunderbird im Profilordner (123abc.default) die Datei user.js mit folgendem Inhalt an oder fügt ihn hinzu, falls die Datei schon existieren sollte:

user_pref("network.protocol-handler.app.http", "/etc/alternatives/x-www-browser");
user_pref("network.protocol-handler.app.https", "/etc/alternatives/x-www-browser");

Stattdessen könnte man auch direkt auf den gewünschten Browser verweisen, aber dies überlebt dann keinen Browserwechsel. Das Alternativen-System schon.

Nun laufe ich schon geschätzte 3 Jahre mit meinem Ipod Video (30Gb) durch die Gegend und das einzige was ich damit mache ist Musik hören oder ab und an ne Runde Solitär in der Bahn zocken. Gestern wurde dann doch mein Interesse an Videos und Fotos auf dem Gerät geweckt.

Videos werden im mp4 Format per Amarok 1.4 übertragen. Das Video einfach per Drag n Drop in Transferqueue ziehen und übertragen. Konvertieren tue ich das ganze mit Avidemux.

Für Bilder nutze ich GPixPod. Komisch war hier, dass ich erst den Mountpoint und das Modell unter Edit->Preferences einstellen mußte, obwohl der Auswahldialog beim 1. Start den Anschein erweckt alles wäre OK. Die Bedienung ist selbsterklärend bei dem Tool.

Die benötigten Programme sind im Repository vorhanden. Unterm Strich gabs keine, wirklich gar keine Probleme die Medien auf den IPod zu übertragen. Es stellt sich nur die Frage wer sich Bilder und Videos auf dem kleinen Display ansehen möchte .;)

WebDAV-Verzeichnisse sind oft eine gelungene Lösung, um Dateien auf einen fremden Host zu übertragen. Wikipedia gibt dazu folgende Auskunft:

Technisch gesehen ist WebDAV eine Erweiterung des Protokolls HTTP/1.1, die bestimmte Einschränkungen von HTTP aufhebt. Bisher kennt man aus Online-Formularen meist nur die Möglichkeit, einzelne Dateien hochzuladen (HTTP-POST). Mit WebDAV können ganze Verzeichnisse übertragen werden. Zudem ist eine Versionskontrolle spezifiziert.

Um ein solches Verzeichnis per Konsole zu mounten - am besten in das Verzeichnis /media/, damit zugleich eine Ikone auf dem Desktop angelegt wird - braucht es meist noch das Paket davfs2.

sudo apt-get install davfs2

Danach wird im Verzeichnis /media/ ein entsprechendes Mountverzeichnis angelegt, in dem dann die WebDAV-Verbindung realisiert wird:

sudo mkdir /media/VerzeichnisName

Jenes Verzeichnis sollte dann mit den Rechten versehen werden, so dass die oder der Benutzer allenfalls darin schreiben dürfen. In diesem Fall bekommen alle Benutzer Lese- und Schreibrechte:

sudo chmod 0766 /media/VerzeichnisName

Wird dieser Befehl vergessen, kann das Laufwerk zwar gemountet werden, aber niemand ausser root darf darin schreiben - danke Hampa!

Nun kann das Verzeichnis gemountet werden, so dass es sich (fast) wie ein lokales Laufwerk bedienen lässt:

sudo mount -t davfs https://www.zieladresse.ch /media/VerzeichnisName/

Jetzt können Daten auf das Verzeichnis per Drag and Drop verschoben werden, so wie es ein lokales Medium wäre. Die Technik verwendet einen Cache-Speicher zur Beschleunigung. Natürlich kann man sich das Ganze auch grafisch mit dem Nautilus einrichten, das geht im Gnome Menü unter Orte / Verbindung zu Server…

Falls das Verzeichnis dauerhaft eingebunden werden soll, bietet sich eine Lösung mit der Datei fstab an. Beschrieben wird das Vorgehen auf ubuntuusers.de.

Um das Verzeichnis wieder sauber auszuhängen, muss wieder ein Befehl per sudo abgesetzt werden:

sudo umount /media/VerzeichnisName

Es kann allenfalls einen Moment dauern, bis das Laufwerk ausgehängt wird, da der Cache je nach dem noch übertragen werden muss.

Um selbst ein WebDAV-Verzeichnis anzubieten, liest man sich am besten das Dokument auf ubuntuuser.de durch. Dort wird ein Beispiel an einem Apache-Server beschrieben.

Ähnliche Artikel

4. Mai 2009

Sicherlich ist dem einen oder anderen schon die neue Funktion der Wikipedia ins Auge gesprungen: sie heißt Wikipedia Buch.
Dahinter verbirgt sich ein Sammeldienst für Wikipediaartikel, die sich in einer beliebigen Reihenfolge anordnen lassen und in beliebig viele, frei wählbare Kapitel einteilen lassen. Anschließend kann man mit diesem „Buch“ weiterarbeiten. Mit diesem Service habe ich mich mal genauer auseinandergesetzt.

Das Buch erstellen

Das ist in der Regel sehr einfach. Man besucht den gewünschten Artikel in der Wikipedia und klickt auf die Schaltfläche „Wikiseite hinzufügen“ in der linken Seitenspalte unter dem Oberpunkt „Buch erstellen“. Daraufhin öffnet sich das virtuelle Buch und man kann alle bisher angeführten Artikel in einer Liste sehen. Auf die gleiche Weise kann man beliebig viele weitere Artikel hinzufügen und in der Einstellungsseite die Reihenfolge verändern. Über die oben auf der Seite sichtbaren Funktionen kann man Kapitel hinzufügen, verschieben etc.

Das Buch speichern und herunterladen

Als angemeldeter Benutzer hat man die Möglichkeit, sein persönliches Buch auf der Profilseite von Wikipedia zu speichern. Auf der Modifizierungsseite des Buches findet man rechts den Eintrag fürs Speichern. Man tippt dort einen Namen ein, und es wird einer Unterseite des Benutzers angelegt, in der das Buch gespeichert wird. Mit dieser Methode ist es möglich, mehrere Bücher zu erstellen und alle zu speichern.
Natürlich ist es auch möglich, ein erstelltes Buch als E-Book herunterzuladen und als PDF auf der Festplatte zu speichern. Moderne Reader können es dann abspielen (Sony und Amazon haben beispielsweise solche Handhelds). Alle persönlichen Bücher befinden sich auf der Wikipediahomepage unter
http://de.wikipedia.org/Benutzer:Benutzername/Bücher/Buchtitel
und lassen sich weiter ergänzen, wenn man sie mittels „Buch übernehmen“ wieder lädt.

Das Buch drucken lassen

Wikipedia bietet über eine externe Firma namens PediaPress den Service an, ein Buch aus Wikipediaartikeln als Printmedium zu bestellen. Diese Funktion habe ich anlässlich Jonas' Geburtstag einmal getestet. Hierfür benötigt man natürlich ein Buch, dass man wie oben erklärt erstellt. Sobald man bei der Verwaltungsseite des Buches ist, bzw. das gespeicherte Buch wie oben genannt aufruft, gibt es einen Link, mit dem man seine Zusammenstellung bei PediaPress ordern kann. Daraufhin wird man auf die Homepage des Dienstes geleitet und das erstellte Buch wird an Pediapress gesandt.
Nach kurzer Zeit befindet man sich auf der Übersichtsseite von Pediapress. Man kann (bzw. sollte) noch einen treffenden Buchtitel und -untertitel eingeben, denn das ist zusammen mit den Namen des Herausgebers die bisher einzige Möglichkeit, das Buchcover zu gestalten. Das Cover selbst ist laut FAQ nicht anpassbar. Ebenso ist es bisher leider nicht möglich, eine Widmung in das Buch drucken zu lassen.
Der Preis für das Buch wird gleich auf der Startseite mit angezeigt und errechnet sich aus den gedruckten Seiten. Bezahlen kann man das Buch mit einer Kreditkarte oder mit Paypal, dessen Einrichtung einen eigenen Artikel wert wäre... Nun kann man das Buch in den Warenkorb legen und bestellen.

Die Lieferzeit

Da Pediapress aus London kommt, werden die Bücher auch dort gedruckt (Ausnahme sind Kunden aus den USA). Dementsprechend ist die Lieferzeit ziemlich lange. Fairer Weise muss ich hinzufügen, dass ich über die Osterfeiertage bestellte und es vielleicht deshalb zu Verzögerungen kam. Jedenfalls war das Buch ziemlich schnell gedruckt (sechs Tage nach der Bestellung), aber die FAQLieferzeit von „5–10 Werktage[n]“ ist leider etwas zu optimistisch. Meine Bestellung benötigte fast 20 Tage, was besonders als Geburtstagsgeschenk sehr ärgerlich ist. Die Lieferung erfolgt in einem vom Versandhandel Amazon bekannten Pappumschlag.

Das gedruckte Buch

Die Qualität des Lexikons ist erstklassig. Die angegebenen Maße (216 x 140 mm) werden eingehalten, der Umschlag ist zwar kein Hardcover, wirkt aber professionell. Die Artikel werden komplett schwarz/weiß gedruckt (wie aber vorher bekannt war), Schusterjungen und Hurenkinder sind nicht vorhanden, die Quellen werden auf den entsprechenden Seiten als Fußnoten angegeben, Grafiken korrekt in den Text eingebunden, Inhaltsverzeichnis übersichtlich und klar nach Kaptieln gegliedert, Stichwortregister am Ende angegeben, Seiten komplett durchnummeriert und die Artikelbezeichnung als Kopfzeile ausgegeben. Der Preis ist absolut fair.

Nachteile

Das Buch hat eine sehr lange Lieferzeit, was kurioser Weise nicht auf den individuellen Druck zurückzuführen ist. Die Gestaltung des Covers ist bis auf den Titel und den Untertitel komplett einheitlich, man hat keine Möglichkeit, das Bild anzupassen oder zu ersetzen. Wer also eine Orange-Allergie hat, hat bisher schlechte Karten ;-) Ebenso ist ein Farbdruck der Bilder und ein Vorwort o.Ä. momentan nicht möglich, wird aber eventuell noch eingeführt.
Als Monopolist hat Pediapress den Vorteil, dass deswegen aber kein wirklicher Druck auf sie ausgeübt wird.

Service auf ein eigenes Wiki ausweiten

Wer selbst Besitzer eines Wikis ist, das auf MediaWiki beruht, hat die Möglichkeit, den Dienst zu integrieren. Notwendig hierfür ist eine Erweiterung namens Collection. Bisher gibt es den Dienst bei der deutschsprachige Wikipedia, Wikibooks, das OpenOffice.org Wiki und ein paar anderen.

Viel Spaß mit den gedruckten Büchern!

Sicherlich ist dem einen oder anderen schon die neue Funktion der Wikipedia ins Auge gesprungen: sie heißt Wikipedia Buch.
Dahinter verbirgt sich ein Sammeldienst für Wikipediaartikel, die sich in einer beliebigen Reihenfolge anordnen lassen und in beliebig viele, frei wählbare Kapitel einteilen lassen. Anschließend kann man mit diesem „Buch“ weiterarbeiten. Mit diesem Service habe ich mich mal genauer auseinandergesetzt.

Das Buch erstellen

Das ist in der Regel sehr einfach. Man besucht den gewünschten Artikel in der Wikipedia und klickt auf die Schaltfläche „Wikiseite hinzufügen“ in der linken Seitenspalte unter dem Oberpunkt „Buch erstellen“. Daraufhin öffnet sich das virtuelle Buch und man kann alle bisher angeführten Artikel in einer Liste sehen. Auf die gleiche Weise kann man beliebig viele weitere Artikel hinzufügen und in der Einstellungsseite die Reihenfolge verändern. Über die oben auf der Seite sichtbaren Funktionen kann man Kapitel hinzufügen, verschieben etc.

Das Buch speichern und herunterladen

Als angemeldeter Benutzer hat man die Möglichkeit, sein persönliches Buch auf der Profilseite von Wikipedia zu speichern. Auf der Modifizierungsseite des Buches findet man rechts den Eintrag fürs Speichern. Man tippt dort einen Namen ein, und es wird einer Unterseite des Benutzers angelegt, in der das Buch gespeichert wird. Mit dieser Methode ist es möglich, mehrere Bücher zu erstellen und alle zu speichern.
Natürlich ist es auch möglich, ein erstelltes Buch als E-Book herunterzuladen und als PDF auf der Festplatte zu speichern. Moderne Reader können es dann abspielen (Sony und Amazon haben beispielsweise solche Handhelds). Alle persönlichen Bücher befinden sich auf der Wikipediahomepage unter
http://de.wikipedia.org/Benutzer:Benutzername/Bücher/Buchtitel
und lassen sich weiter ergänzen, wenn man sie mittels „Buch übernehmen“ wieder lädt.

Das Buch drucken lassen

Wikipedia bietet über eine externe Firma namens PediaPress den Service an, ein Buch aus Wikipediaartikeln als Printmedium zu bestellen. Diese Funktion habe ich anlässlich Jonas' Geburtstag einmal getestet. Hierfür benötigt man natürlich ein Buch, dass man wie oben erklärt erstellt. Sobald man bei der Verwaltungsseite des Buches ist, bzw. das gespeicherte Buch wie oben genannt aufruft, gibt es einen Link, mit dem man seine Zusammenstellung bei PediaPress ordern kann. Daraufhin wird man auf die Homepage des Dienstes geleitet und das erstellte Buch wird an Pediapress gesandt.
Nach kurzer Zeit befindet man sich auf der Übersichtsseite von Pediapress. Man kann (bzw. sollte) noch einen treffenden Buchtitel und -untertitel eingeben, denn das ist zusammen mit den Namen des Herausgebers die bisher einzige Möglichkeit, das Buchcover zu gestalten. Das Cover selbst ist laut FAQ nicht anpassbar. Ebenso ist es bisher leider nicht möglich, eine Widmung in das Buch drucken zu lassen.
Der Preis für das Buch wird gleich auf der Startseite mit angezeigt und errechnet sich aus den gedruckten Seiten. Bezahlen kann man das Buch mit einer Kreditkarte oder mit Paypal, dessen Einrichtung einen eigenen Artikel wert wäre... Nun kann man das Buch in den Warenkorb legen und bestellen.

Die Lieferzeit

Da Pediapress aus London kommt, werden die Bücher auch dort gedruckt (Ausnahme sind Kunden aus den USA). Dementsprechend ist die Lieferzeit ziemlich lange. Fairer Weise muss ich hinzufügen, dass ich über die Osterfeiertage bestellte und es vielleicht deshalb zu Verzögerungen kam. Jedenfalls war das Buch ziemlich schnell gedruckt (sechs Tage nach der Bestellung), aber die FAQLieferzeit von „5–10 Werktage[n]“ ist leider etwas zu optimistisch. Meine Bestellung benötigte fast 20 Tage, was besonders als Geburtstagsgeschenk sehr ärgerlich ist. Die Lieferung erfolgt in einem vom Versandhandel Amazon bekannten Pappumschlag.

Das gedruckte Buch

Die Qualität des Lexikons ist erstklassig. Die angegebenen Maße (216 x 140 mm) werden eingehalten, der Umschlag ist zwar kein Hardcover, wirkt aber professionell. Die Artikel werden komplett schwarz/weiß gedruckt (wie aber vorher bekannt war), Schusterjungen und Hurenkinder sind nicht vorhanden, die Quellen werden auf den entsprechenden Seiten als Fußnoten angegeben, Grafiken korrekt in den Text eingebunden, Inhaltsverzeichnis übersichtlich und klar nach Kaptieln gegliedert, Stichwortregister am Ende angegeben, Seiten komplett durchnummeriert und die Artikelbezeichnung als Kopfzeile ausgegeben. Der Preis ist absolut fair.

Nachteile

Das Buch hat eine sehr lange Lieferzeit, was kurioser Weise nicht auf den individuellen Druck zurückzuführen ist. Die Gestaltung des Covers ist bis auf den Titel und den Untertitel komplett einheitlich, man hat keine Möglichkeit, das Bild anzupassen oder zu ersetzen. Wer also eine Orange-Allergie hat, hat bisher schlechte Karten ;-) Ebenso ist ein Farbdruck der Bilder und ein Vorwort o.Ä. momentan nicht möglich, wird aber eventuell noch eingeführt.
Als Monopolist hat Pediapress den Vorteil, dass deswegen aber kein wirklicher Druck auf sie ausgeübt wird.

Service auf ein eigenes Wiki ausweiten

Wer selbst Besitzer eines Wikis ist, das auf MediaWiki beruht, hat die Möglichkeit, den Dienst zu integrieren. Notwendig hierfür ist eine Erweiterung namens Collection. Bisher gibt es den Dienst bei der deutschsprachige Wikipedia, Wikibooks, das OpenOffice.org Wiki und ein paar anderen.

Viel Spaß mit den gedruckten Büchern!

bejonet 4. Mai 2009 22:26

Pediapress

Sicherlich ist dem einen oder anderen schon die neue Funktion der Wikipedia ins Auge gesprungen: sie heißt Wikipedia Buch.
Dahinter verbirgt sich ein Sammeldienst für Wikipediaartikel, die sich in einer beliebigen Reihenfolge anordnen lassen und in beliebig viele, frei wählbare Kapitel einteilen lassen. Anschließend kann man mit diesem „Buch“ weiterarbeiten. Mit diesem Service habe ich mich mal genauer auseinandergesetzt.

Das Buch erstellen

Das ist in der Regel sehr einfach. Man besucht den gewünschten Artikel in der Wikipedia und klickt auf die Schaltfläche „Wikiseite hinzufügen“ in der linken Seitenspalte unter dem Oberpunkt „Buch erstellen“. Daraufhin öffnet sich das virtuelle Buch und man kann alle bisher angeführten Artikel in einer Liste sehen. Auf die gleiche Weise kann man beliebig viele weitere Artikel hinzufügen und in der Einstellungsseite die Reihenfolge verändern. Über die oben auf der Seite sichtbaren Funktionen kann man Kapitel hinzufügen, verschieben etc.

Das Buch speichern und herunterladen

Als angemeldeter Benutzer hat man die Möglichkeit, sein persönliches Buch auf der Profilseite von Wikipedia zu speichern. Auf der Modifizierungsseite des Buches findet man rechts den Eintrag fürs Speichern. Man tippt dort einen Namen ein, und es wird einer Unterseite des Benutzers angelegt, in der das Buch gespeichert wird. Mit dieser Methode ist es möglich, mehrere Bücher zu erstellen und alle zu speichern.
Natürlich ist es auch möglich, ein erstelltes Buch als E-Book herunterzuladen und als PDF auf der Festplatte zu speichern. Moderne Reader können es dann abspielen (Sony und Amazon haben beispielsweise solche Handhelds). Alle persönlichen Bücher befinden sich auf der Wikipediahomepage unter
http://de.wikipedia.org/Benutzer:Benutzername/Bücher/Buchtitel
und lassen sich weiter ergänzen, wenn man sie mittels „Buch übernehmen“ wieder lädt.

Das Buch drucken lassen

Wikipedia bietet über eine externe Firma namens PediaPress den Service an, ein Buch aus Wikipediaartikeln als Printmedium zu bestellen. Diese Funktion habe ich anlässlich Jonas' Geburtstag einmal getestet. Hierfür benötigt man natürlich ein Buch, dass man wie oben erklärt erstellt. Sobald man bei der Verwaltungsseite des Buches ist, bzw. das gespeicherte Buch wie oben genannt aufruft, gibt es einen Link, mit dem man seine Zusammenstellung bei PediaPress ordern kann. Daraufhin wird man auf die Homepage des Dienstes geleitet und das erstellte Buch wird an Pediapress gesandt.
Nach kurzer Zeit befindet man sich auf der Übersichtsseite von Pediapress. Man kann (bzw. sollte) noch einen treffenden Buchtitel und -untertitel eingeben, denn das ist zusammen mit den Namen des Herausgebers die bisher einzige Möglichkeit, das Buchcover zu gestalten. Das Cover selbst ist laut FAQ nicht anpassbar. Ebenso ist es bisher leider nicht möglich, eine Widmung in das Buch drucken zu lassen.
Der Preis für das Buch wird gleich auf der Startseite mit angezeigt und errechnet sich aus den gedruckten Seiten. Bezahlen kann man das Buch mit einer Kreditkarte oder mit Paypal, dessen Einrichtung einen eigenen Artikel wert wäre... Nun kann man das Buch in den Warenkorb legen und bestellen.

Die Lieferzeit

Da Pediapress aus London kommt, werden die Bücher auch dort gedruckt (Ausnahme sind Kunden aus den USA). Dementsprechend ist die Lieferzeit ziemlich lange. Fairer Weise muss ich hinzufügen, dass ich über die Osterfeiertage bestellte und es vielleicht deshalb zu Verzögerungen kam. Jedenfalls war das Buch ziemlich schnell gedruckt (sechs Tage nach der Bestellung), aber die FAQLieferzeit von „5–10 Werktage[n]“ ist leider etwas zu optimistisch. Meine Bestellung benötigte fast 20 Tage, was besonders als Geburtstagsgeschenk sehr ärgerlich ist. Die Lieferung erfolgt in einem vom Versandhandel Amazon bekannten Pappumschlag.

Das gedruckte Buch

Die Qualität des Lexikons ist erstklassig. Die angegebenen Maße (216 x 140 mm) werden eingehalten, der Umschlag ist zwar kein Hardcover, wirkt aber professionell. Die Artikel werden komplett schwarz/weiß gedruckt (wie aber vorher bekannt war), Schusterjungen und Hurenkinder sind nicht vorhanden, die Quellen werden auf den entsprechenden Seiten als Fußnoten angegeben, Grafiken korrekt in den Text eingebunden, Inhaltsverzeichnis übersichtlich und klar nach Kaptieln gegliedert, Stichwortregister am Ende angegeben, Seiten komplett durchnummeriert und die Artikelbezeichnung als Kopfzeile ausgegeben. Der Preis ist absolut fair.

Nachteile

Das Buch hat eine sehr lange Lieferzeit, was kurioser Weise nicht auf den individuellen Druck zurückzuführen ist. Die Gestaltung des Covers ist bis auf den Titel und den Untertitel komplett einheitlich, man hat keine Möglichkeit, das Bild anzupassen oder zu ersetzen. Wer also eine Orange-Allergie hat, hat bisher schlechte Karten ;-) Ebenso ist ein Farbdruck der Bilder und ein Vorwort o.Ä. momentan nicht möglich, wird aber eventuell noch eingeführt.
Als Monopolist hat Pediapress den Vorteil, dass deswegen aber kein wirklicher Druck auf sie ausgeübt wird.

Service auf ein eigenes Wiki ausweiten

Wer selbst Besitzer eines Wikis ist, das auf MediaWiki beruht, hat die Möglichkeit, den Dienst zu integrieren. Notwendig hierfür ist eine Erweiterung namens Collection. Bisher gibt es den Dienst bei der deutschsprachige Wikipedia, Wikibooks, das OpenOffice.org Wiki und ein paar anderen.

Viel Spaß mit den gedruckten Büchern!