ubuntuusers.de

9. Mai 2009

GCstar

In das GCstar-Paket hat sich bei mir in Jaunty ein Bug eingeschlichen, der das manuelle Hhinzufügen eines Cover-Bildes unmöglich macht. Klickt man mit der rechten Maustaste auf das Cover und wählt Bild wählen stürzt GCstar unmittelbar nach dem Auswählen ab.

Dieser Fehler ist bekannt und im GCstar-Forum wird auch ein Bugfix dafür angeboten. Dazu wird diese Datei benötigt. Möchte man diese direkt aus dem Forum herunterladen, so muss man dort registriert und angemeldet sein.

Mit dieser Datei muss die lokal gespeicherte Datei überschrieben werden. Wo diese liegt kommt darauf an, wie und wo man GCstar installiert hat. Im Forum werden die möglichen Orte /usr/lib/gcstar und /usr/share/gcstar/lib genannt. Bei mir gehört das File allerdings in /usr/local/lib/gcstar/.

Mit dem Befehl locate GCGraphicComponents.pm kann man einfach herausfinden, wo die Datei auf der Platte liegt.

In meinem Fall muss dann die installierte Datei mit dem Befehl sudo cp -a GCGraphicComponents.pm /usr/local/lib/gcstar/GCGraphicComponents.pm durch die heruntergeladene Datei ersetzt werden. Schon ist der Fehler in GCstar behoben und es können wieder eigene Bilder eingefügt werden.

Hinweis: Der Speichort eurer Datei kann vom Speicherort meiner Datei abweichen. Also bitte kopiert nicht blind den Befehl, sondern schaut wirklich vorher nach, wo die Datei in eurem Fall hin gehört.

Bildquelle: gcstar.org

Dieser Artikel beschreibt, wie man auf Ubuntu 9.04 eine SD Card zur Installation von Android auf Freerunner erkennt, partitioniert und mit den korrekten Dateisystemen ausstattet.

Partitionieren für Android

Partitionieren für Android

Diese Anleitung sollte größtenteils auch für andere Betriebssysteme gültig sein und bezieht sich auf die Installation auf den internen Flash des Freerunner. Die zweite Möglichkeit, Android direkt auf die sd card zu installieren, wird hier im englischen Wiki beschrieben. Den Vorgang des Flashens an sich habe ich bereits in einem früheren Artikel beschrieben. (Bildquelle: Wikimedia – Lizenz:Creative Commons Attribution ShareAlike 2.0)

Einstieg
Anders als bei Open Moko images benötigt eine Installation von Android auf Freerunner zwei Partitionen: Die erste Partition (/dev/mmcblk0p1) muss im Format FAT sein. Auf dieser Partition (später als /sdcard gemountet) werden all die schönen Bildchen, mp3s und andere Daten landen. Android benötigt eine zweite Partition (/dev/mmcblk0p2, später als /data gemountet), um betriebssystemspezifische Android-Daten zu speichern (Format: ext3).

SD Card erkennen
Zunächst überprüfen wir ob die SD Card überhaupt von unserem Desktopsystem erkannt wird und wie sie bezeichnet wird. Wir müssen die SD Card also über irgendeine beliebige Schnittstelle (hier: SD Card Slot) für Jaunty zugänglich machen. Nach dem Einstecken in den SD Slot poppt bei meinem Jaunty ein Fenster auf, wodurch ich weiß, dass die Karte von Ubuntu erkannt wurde. Um mehr Infos zu erhalten nutze ich auf der Kommandozeile ein ` dmesg |tail ‘ :

# dmesg | tail
[ xxxx.xxxxxx] mmc0: new SDHC card at address 8fe4
[ xxxx.xxxxxx] mmcblk0: mmc0:8fe4 SU08G 7.40 GiB

Meine „8 GB“ Karte trägt also die Gerätebezeichnung /dev/mmcblk0 und wird mit 7,4 GB Fassungsvermögen angegeben.

SD Card partitionieren
Mit fdisk kann man die SD Card partitionieren und eigentlich auch die entsprechenden Dateisysteme erstellen. Während auf meiner 2GB SD Card fdisk beide Aufgaben mit Bravour gelöst hat, funktionierte dies bei meiner 8GB Karte nicht. Die Dateisysteme wurden zwar scheinbar korrekt angelegt. Doch weder erkannte Android später das Dateisystem (Bootvorgang abgebrochen), noch erkannte 9.04 die Dateisysteme. Die Lösung war schließlich, mit fdisk zu partitionieren und mit mkfs die Dateisysteme anzulegen. Wir starten fdisk also mit:

sudo fdisk /dev/mmcblk0

Wir legen die erste Partition als FAT an, die zweite als ext3. In meinem Fall legte ich die erste Partition als FAT16 mit 3 GB an. Für die Android-Partition spendierte ich großzügige 312 MB. Hier einige fdisk Optionen:

m    zeigt alle Optionen an
d    löscht eine Partition
n    legt eine neue Partition an
t    ändert den Dateisystemtyp einer Partition
p    zeigt die Partitionstabelle an
q    beendet fdisk ohne zu speichern
w    beendet fdisk und speichert alle Änderungen unwiderruflich

Dateisysteme anlegen:
Nun wollen wir der ersten Partition ein FAT16 Dateisystem verpassen, welches zur späteren besseren Erkennung das label „fat_andr“ (Bezeichnung frei wählbar) tragen soll. Wer FAT32 will, nimmt die Option „-F 32″: sudo mkfs.vfat -n fat_andr -F 16 /dev/mmcblk0p1 Analog dazu erstellen wir nun ein ext3 auf der zweiten Partition mit dem label „sys_andr“: sudo mkfs.ext3 -L sys_andr /dev/mmcblk0p2 Fertig!

Android installieren/flashen:
Nun können wir die SD Card an Freerunner übergeben und Android durch Flashen mit dfu-util installieren.  Sehr nützlich ist auch das englische Wiki (siehe links weiter unten), ohne das dieser Artikel sowieseo nie zustande gekommen wäre. Ein deutschsprachiges Forum zu Android auf Freerunner gibt es bei freeyourphone.de

http://linuxnetz.wordpress.com/2009/05/05/android-auf-freerunner-einstieg-und-usb-networking/
http://wiki.openmoko.org/wiki/Android_on_Freerunner#On_Linux

http://wiki.openmoko.org/wiki/Android_on_Freerunner#Installing_Android_on_an_SD_card

http://www.freeyourphone.de/portal_v1/viewforum.php?f=18


8. Mai 2009

Da ich in diversen Foren und bei Bekannten kein Glück hatte, versuche ich es mal hier. :o)

Ich möchte mit Gstreamer als Backend auf den Composite-Eingang (also den Chinch-Anschluss) meiner TV-Karte zugreifen.
In den gstreamer-properties steht derzeit als Quelle v4l2src device="/dev/video0" drin, damit zeigt er mir jedoch ausschließlich den TV-Tuner an und ich will ja das Bild der dort angeschlossenen Kamera sehen, nicht das Fernsehbild. ;o) video1 oder ähnliches gibt es dort nicht, video0 scheint der einzige zu sein.

Die Funktion des Eingangs ist übrigens geprüft, in Programmen in denen ich die Quelle auswählen kann (TV/S-Video/Composite) lässt sich das richtige Bild sehen.

Nun hoffe ich, dass einer der hier lesenden eine Lösung parat hat und mir weiterhelfen kann.
Licensed under Attribution-Share Alike 2.0 Generic by Bekathwia

Licensed under Attribution-Share Alike 2.0 Generic by Bekathwia

Mein kleines, aber feines Fujitsu-Siemens Lifebook S6120 hat nun schon mehrere Jahre auf dem Buckel, doch durch ein bisschen Rücksicht und Pflege reicht mir das Notebook immer noch als ordentliche Schreibmaschine mit vielen Extras locker aus.

Das Notebook funktionierte schon immer mit Ubuntu wunderbar, doch seit Jaunty gibts (jetzt gab es) es ein Problem, das mich doch wurmte. Da der Lüfter des Notebooks sofort hochdreht, wenn die CPU auch nur ein bisschen hochtaktet, ist es in stillen Umgebungen recht unangenehm mit dem Notebook zu arbeiten. Deshalb habe ich bisher immer ein Kernelmodul angepasst, um die Prozessorspannung absenken zu können. Ein netter Nebeneffekt ist natürlich, dass dadurch der Akku etwas länger hält…

In Jaunty haben die Entwickler jedoch beschlossen diese Module fest in den Kernel zu integrieren. Dies hat zur Folge dass man - wenn man die CPU mit einer geringeren Spannung betreiben möchte - den gesamten Kernel kompilieren müsste. Das bedeutet, dass man einigen Aufwand betreiben muss, um das - was bisher in Minuten zu erledigen war - zu erreichen.

Nun gibt es seit kurzem jedoch eine Paketquelle, aus der man den aktuellen Kernel von Jaunty inklusive dem Patch zum Absenken der CPU-Spannung installieren kann. So kann man ohne große Schwierigkeiten diesen angepassten Kernel installieren. Dazu bearbeitet man - wie so oft - die sources.list über beispielsweise

$ sudo gedit /etc/apt/sources.list

und fügt die zuvor genannte Paketquelle über die Zeilen

## https://launchpad.net/~linux-phc/+archive/ppa
deb http://ppa.launchpad.net/linux-phc/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/linux-phc/ppa/ubuntu jaunty main

ein. Die Pakete in der Quelle sind signiert, so dass die Paketverwaltung bei der Installation von Paketen aus dieser Quelle meckern würde. Damit dies nicht geschieht, fügt man über

$ sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 4D950ED1

den Schlüssel der Quelle zum eigenen System hinzu. Nun kann man über

$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

die Paketquellen neu einlesen lassen und gleich ein Upgrade ausführen. Einen Hinweis muss hier hierzu geben. Beim Upgrade wird der “original” Kernel überschrieben. D.h. hat man nur einen Kernel im System installiert, so hat man keinen von Canonical veröffentlichten Kernel mehr installiert! Nach dem Upgrade muss man das System neu starten… Nach dem Neustart kann man den Erfolg der Aktion über

$ cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls
16:49 14:45 12:36 10:29 8:21 6:16

prüfen. Erscheint diese - oder eine ähnliche Ausgabe - so wurde der gepatchte Kernel installiert und man kann sich daran machen die CPU-Spannung abzusenken. Ausführliche Informationen hierzu findet man beispielsweise im Wiki von ubuntuusers.de unter Prozessorspannung absenken. Ich möchte hier eigentlich nur auf das Fujitsu-Siemens Lifebook S6120 eingehen. Ich persönlich installiere über

$ wget http://media.ubuntuusers.de/wiki/attachments/02/28/undervolt_
$ sudo cp undervolt_ /etc/init.d/undervolt
$ sudo chmod +x /etc/init.d/undervolt
$ sudo update-rc.d undervolt defaults

ein kleines init-Skript, das die Anpassung der CPU-Spannung beim Booten übernimmt. Das Skript alleine reicht noch nicht aus, es braucht eine Konfigurationsdatei. Über

$ sudo mkdir /etc/phc-config
$ sudo gedit /etc/phc-config/undervolt

kann man diese erstellen. Für ein Fujitsu-Siemens Lifebook S6120 empfehle ich diese Einstellungen.

# CONFIG_FILE FOR UNDERVOLTAGING# # Path to the voltage table sysfs interface file VTABLE_PATH="/sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_vids" # Switch back to DEFAULT_VTABLE if undervoltage is stopped? [yes/no] SWITCH_BACK="yes" # Default voltages that will be restored at shutdown if SWITCH_BACK=yes # DEFAULT_VTABLE="15 14 13 11 10 7" DEFAULT_VTABLE="49 45 36 29 21 16" # Custom voltages that will be applied at boot time # CUSTOM_VTABLE="8 6 4 2 1 0" CUSTOM_VTABLE="33 33 20 14 6 4" # Set the following to "yes" when the all the settings are configured # This is a safety to disable setting the voltages with the default # values of this file that are probably wrong for your CPU IS_CONFIGURED="yes"

Andere Notebooks brauchen mit SICHERHEIT andere Werte - Daher eine Bitte liebe Leser: Übernehmt nicht blind diese Einstellungen!

Hat man die Datei gespeichert, so kann man das Absenken der CPU-Spannung sofort starten. Dazu führt man das zuvor erstellte init-Skript aus.

$ sudo /etc/init.d/undervolt start
change CPU Voltage Table
Current table:     49 45 36 29 21 16
Configured table:  33 33 20 14 6 4
Applied table:     33 33 20 14 6 4

Ab jetzt läuft die CPU gerade bei niedrigen Taktraten mit einer deutlich niedrigeren Spannung. Die von mir empfohlenen Werte benutze ich nun schon seit Jahren, ohne dass ich Probleme feststellen konnte. Beim Absenken der CPU-Spannung sollte man jedoch vorsichtig vorgehen. Zar kann man nichts kaputt machen, doch senkt man die Spannung zu weit ab, so kommt es früher oder später zu Abstürzen.


Comments

An dieser Stelle möchte ich einmal auf etwas eingehen was den einen oder anderen Ubuntu-Nutzer vielleicht auch interessiert. Wie hier bereits erwähnt empfinde ich Amarok 2 als Rückschritt im Vergleich zur alten Version. Also möchte ich Version 1.4 auch unter Ubuntu 9.04 verwenden.

Hierzu benötigt man aber eine zusätzliche Paketquelle, da Amarok 1.4 nicht mehr in den offiziellen Paketquellen von Jaunty enthalten ist. An dieser Stelle natürlich erst einmal der obligatorische Hinweis auf die Gefahren fremder Pakete.

Nun aber an die Installation, die recht einfach und unproblematisch ist.
Als erstes sollten alle evtl. installierten Pakete von Amarok 2 deinstalliert werden. Als nächstes muss man mit root-Rechten die sources.list bearbeiten. Das geht am einfachsten mit dem Befehl sudo gedit /etc/apt/sources.list. Dort muss dann folgende Paketquelle eingetragen werden:
deb http://ppa.launchpad.net/bogdanb/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/bogdanb/ppa/ubuntu jaunty main

Dann kann die sources.list abgespeichert und gedit geschlossen werden. Um keine Fehlermeldung beim aktualisieren der Paketquellen zu bekommen importiert man mit sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com AE74AE63 noch den Key zum PPA.

Danach kann mit sudo apt-get update && sudo apt-get install amarok14 die alte Version installiert werden.

7. Mai 2009

PCTipp, ein Schweizer Computer(Anfänger) Magazin protzte heute mit einer fetten Ansage.

Die Gründe stammen aus Leserbriefen, Foren und anderen versteckten Winkeln des Internets:

1. Das Lieblingsprogramm läuft nicht unter Linux

2. Die Hardware zickt

3. Keine Kommandozeilenbefehle, bitte

4. Unter Windows funktioniert das aber anders

5. Die Installation ging völlig schief

Ich muss sagen, mir gefallen diese Gründe! Ich finde Windows auch viel besser…

Mittlerweile vermisse ich schon der immer wiederkehrende, wunderschöne, blaue Bildschirm mit weisser Schrift, welcher von Zeit zu Zeit mal wieder auftaucht.

Weiter vermisse ich die kurzen Pausen, welche ich machen durfte, wenn sich mein Windows mal wieder eingefroren hat.

Aber am allermeisten vermisse ich ja die langen Bootzeiten. Ich meine bei 30 Sekunden Bootzeit unter Linux hat man ja gar keine Zeit mehr sich einen Kaffee zu holen!

Ach ja: Fast hätte ich die wunderbare Zeit vergessen, die ich beim zusammensuchen und aktualisieren meiner Programme verbringen durfte! Ist ja direkt langweilig wenn man alles von einem Ort herunterladen kann und alles automatisch aktualisiert wird…

Naja wie auch immer :)

Einen Sendeplan für RadioTux aufstellen ist nichts anderes als Flöhe hüten. Im vergangenen Jahr haben wir jeden tag etwa 16 Interviews gemacht, an manchem Tag sogar mehr. Das macht insgesamt über die 4 Tage mehr als 64 Interviews, bei manchen sind es auch noch mehr als 1 Gast. Spitzenreiter war im vergangenen Jahr Fedora mit 4 Interviewpartnern - wir hatten Paul W. Frields, Max Spevack, Gerold Kassube und den RHCE des Jahres zu Gast. Auch als am Samstag das Interview über den LinuxTag selbst lief, saßen 3 Gäste hinter dem Mikrofon. Eine Menge “Flöhe” also die unter einen Hut gebracht werden müssen. Dieser Aufgabe widme ich mich schon seit einiger Zeit Ich fange da mit einem Brainstorm im internen Wiki von RadioTux an, schließlich soll es möglichst nicht immer das Gleiche geben sondern Abwechslung im Programm. Neues und interessantes ist gefragt, ganz nebenbei soll auch ein Bild vom LinuxTag gezeichnet werden mit dem Programm. Hinzu kommen kleine Problemchen wie das nur Ingo englische Interviews macht oder das wir manches Mal reichlich unterbesetzt sind, schliesslich ist der LinuxTag in der Woche.

Die Arbeiten für die Streams für den LinuxTag 2009 laufen also schon eine ganze Weile, das Brainstorming ist schon lange abgeschlossen. Noch steht beim LinuxTag kein Programm und auch die Keynotespeaker sind nicht bekannt. Ich kann mich nur nach den Seiten der einzelnen Projekte richten und dabei abwägen. Die grosse Arbeit beginnt erst mit Bekanntgabe der ausstellenden Projekte, der Keynotespeaker und der Vortragenden. Pro Interviewpartner sind das durchschnittlich 5 Mails bis der passende Platz im Sendeplan gefunden ist. Eine Menge Arbeit also am Ende hab ich für den Sendeplan rund 1.000 Mails geschrieben und die läuft derzeit bei mir.

Die ersten Interviewtermine stehen auch mittlerweile fest und ich denke wir werden aus Berlin wieder alle 4 Tage ein interessantes Programm mit vielen Interviews bieten. Auf Wünsche zu bestimmten Themen kann ich derzeit noch eingehen, also wer welche hat. Einfach in die Kommentare schreiben.

Eine Bekannte von mir hat einen U3-Speicherstick angeschleppt, der sie immer nervte, wenn sie ihn an den Rechner angeschlossen hat. Ich hatte nun den “Job” die Nerverei abzustellen… In den Kommentaren von Ein richtiger USB-Schlüssel tauchte ja die Frage auf, ob sich U3 vom Stick entfernen lässt. Die Antwort ist: Ja, aber…

Das Konsortium rund um bietet ein Tool für Windows und Mac zum Download an, mit dem man das ROM des Sticks löschen kann, so dass U3 nicht mehr nervt. Aber, obwohl der Stick mit 8GB ausgezeichnet ist, so hat er nur 7,5GB… Für Linux selber gibt es wohl leider kein Programm.

U3 Launchpad entfernen

U3 Launchpad entfernen

Was recht eigenartig ist, dass das Programm ein paar Minuten lang behauptet, dass es in wenigen Sekunden fertig sei und dass man auf keinen Fall den Vorgang unterbrechen sollte.

Der Deinstaller meint x-mal nur noch 8 Sekunden zu brauchen...

Der Deinstaller meint x-mal nur noch 8 Sekunden zu brauchen...

Nun gut, ich hab brav gewartet und nach ein paar Minuten war der Stick dann auch formatiert. Nicht schön ist, dass der Windows Explorer dieses Vorgang nicht so toll findet und sich nach dem formatieren des Sticks aufhängt, aber was soll ich auf einem Linux-Blog über Windows lästern ;) Richtig nett ist auch, dass Windows mich den Stick nicht mit NTFS formatieren lässt… Aber wozu hat man gparted.


Comments

Fast wäre ich ja traurig darüber, dass alle meine Upgrades auf Jaunty Jackalope fehlerfrei abgelaufen sind - Da gibt es ja keinen Grund mehr, eine Neuinstallation vorzunehmen! Aber dann kam doch noch ein frisches Notebook hinzu, das werksseitig mit Windows Vista versehen wurde (Pfui!) und damit eine gute Entschuldigung für den Download eines Installations-Images liefert.

Rein interessehalber habe ich mal die Dauer der einzelnen Abschnitte notiert, vom ersten Einschalten des Notebooks bis zur vollständigen Einsatzbereitschaft.

12:03 Inbetriebnahme
  • Erster Start des Rechners
  • Anpassung der BIOS-Einstellungen (BIOS-Kennwort, Startoptionen, Geräteeinstellungen)
12:17 Reboot
  • Aktualisierung (ca. 30 MB)
  • Installation zusätzlicher Sprachpakete
12:24 weitere Installation
  • festgelegte Standardpakete (60 Stück, ca. 440 MB):
    sudo aptitude install *********** alexandria baobab build-essential checkinstall diffuse easytag empathy esvn filezilla fslint gdmap geany gnome-commander gobby gufw gwibber htop ia32-libs idle-python3.0 keepassx ****** links mc memaker mtkbabel nano **** ************** ************** p7zip powertop pwgen spamassassin splix ssh subversion swfdec-gnome swfdec-mozilla tasque tcpdump teatime texlive-latex-base tex-common texlive-base texlive-base-bin texlive-common texlive-doc-base texlive-latex-recommended texlive-lang-german texlive-fonts-extra texlive-fonts-recommended texlive-latex-extra wireshark xchat ******
  • Manuelle Paketauswahl aus gnome-app-install (5 Stück, ca. 30 MB)
  • Installation externer Pakete (4 Stück, ca. 50 MB)
13:10 Programmkonfiguration & Abschluß
  • Seahorse: Schlüssel importieren
  • Evolution: Konten einrichten
  • Firefox: Einspielen von gesicherten Dateien (cert8.db, key3.db, permissions.sqlite, prefs.js, signons3.txt
  • Firefox: Erweiterungen installieren und konfigurieren
  • Empathy: Konten einrichten
  • xchat2: Kanäle einrichten
  • Gufw einrichten
  • Einspielen gesicherter Daten von externer Festplatte (ca. 30 GB)
13:41 Installation beendet, Gerät einsatzbereit

Die Dauer der kompletten Installation liegt unter zwei Stunden, für ein komplett einsatzbereites System.
Windows XP Installation
Zum Vergleich hier der Mitschrieb meiner letzten Dokumentierten Windows-XP-Installation:

09:42 - Boot mit Installations-CD
10:27 - Installation passt Bildschirmauflösung an
10:50 - Treiber wurden installiert
11:04 - erste Aktualisierungen & Neustart
12:40 - Installation von Anti-Virus-Software und Firewall beendet
13:28 - Office-Installation & Aktualisierungen beendet

Die XP-Installation benötigte alleine bis zur Installation von Office über dreieinhalb Stunden und erforderte mehrere Neustarts. Schuld daran waren die notwendigen Installationen von Windows- und Office-Patches sowie externer Treiber. Weitere Tools wie Grafik-Programme, Webbrowser, E-Mail-Programm oder Programmier-Umgebung sind zu dem Zeitpunkt aber noch nicht verfügbar.

Und das ist einer der Gründe, warum ich Ubuntu mag.

 

Die Platte ganz abzuschalten ist in vielen Situationen natürlich nicht möglich. Das heißt aber nicht, dass man bei einer permanent laufenden Platte nicht etwas an der Lautstärke drehen könnte. Das Stichwort heißt AAM, automatic acoustic management, und sollte zumindest die Geräusche beim Lesen und Schreiben von Daten etwas reduzieren. Dabei geht jedoch etwas Leistung verloren.

Ob die Platte diese Fähigkeit unterstützt kann mit einem

sudo hdparm -M /dev/sdc

abgefragt werden. Nur eine meiner Platten unterstützt das nicht, und das ist die älteste von Seageate.

Welcher Wert derzeit eingestellt ist wird direkt ausgegeben, vorausgesetzt, dass die Festplatte AAM beherrscht. Ebenso wird angezeigt, welche Werte möglich sind und was sie bedeuten:

acoustic      = 254 (128=quiet ... 254=fast)

Diese Platte ist also im lautesten Zustand. In den leisesten schickt sie ein:

sudo hdparm -M 128 /dev/sda

Die Platte ganz abzuschalten ist in vielen Situationen natürlich nicht möglich. Das heißt aber nicht, dass man bei einer permanent laufenden Platte nicht etwas an der Lautstärke drehen könnte. Das Stichwort heißt AAM, automatic acoustic management, und sollte zumindest die Geräusche beim Lesen und Schreiben von Daten etwas reduzieren. Dabei geht jedoch etwas Leistung verloren.

Ob die Platte diese Fähigkeit unterstützt kann mit einem

sudo hdparm -M /dev/sdc

abgefragt werden. Nur eine meiner Platten unterstützt das nicht, und das ist die älteste von Seageate.

Welcher Wert derzeit eingestellt ist wird direkt ausgegeben, vorausgesetzt, dass die Festplatte AAM beherrscht. Ebenso wird angezeigt, welche Werte möglich sind und was sie bedeuten:

acoustic      = 254 (128=quiet ... 254=fast)

Diese Platte ist also im lautesten Zustand. In den leisesten schickt sie ein:

sudo hdparm -M 128 /dev/sda

Die Platte ganz abzuschalten ist in vielen Situationen natürlich nicht möglich. Das heißt aber nicht, dass man bei einer permanent laufenden Platte nicht etwas an der Lautstärke drehen könnte. Das Stichwort heißt AAM, automatic acoustic management, und sollte zumindest die Geräusche beim Lesen und Schreiben von Daten etwas reduzieren. Dabei geht jedoch etwas Leistung verloren.

Ob die Platte diese Fähigkeit unterstützt kann mit einem

sudo hdparm -M /dev/sdc

abgefragt werden. Nur eine meiner Platten unterstützt das nicht, und das ist die älteste von Seageate.

Welcher Wert derzeit eingestellt ist wird direkt ausgegeben, vorausgesetzt, dass die Festplatte AAM beherrscht. Ebenso wird angezeigt, welche Werte möglich sind und was sie bedeuten:

acoustic      = 254 (128=quiet ... 254=fast)

Diese Platte ist also im lautesten Zustand. In den leisesten schickt sie ein:

sudo hdparm -M 128 /dev/sda

6. Mai 2009

Heute hat mir Ploppor erzählt, dass Screen bei neueren Versionen (Ich habe es mit 4.00.03jw4 probiert, welches beim aktuellen Ubuntu 9.04 in den Standardquellen ist) vertikale Split Screens unterstützt. Diese Funktion ist noch nichteinmal in der manpage dokumentiert, weshalb es meiner Meinung nach einen eigenen Blogeintrag wert ist. Bisher kannte ich nur Patches, mit denen man Screen diese Funktion beibringen konnte. Dafür muss man es jedoch neu kompilieren.

Also mit der Tastenkombination

Strg+a |

kann man nun den Bildschirm vertikal teilen. Der Rest funktioniert wie bei normalen Splitscreens. Mit Strg+a TAB kann man zwischen den beiden Fensterhälften wechseln und mit Strg+Q wird nur noch das aktuelle Fenster angezeigt. Mit Strg+a X wird das aktuelle Fenster geschlossen.

Um die Größe des aktuellen Fensters zu ändern geht man mit Strg+a : in den Kommandozeilenmodus und gibt

resize -v size

ein, wobei size die Anzahl der Zeichen ist, die das Fenster breit sein soll. Genau wie bei horizontalen Splits kann man auch mit +size und -size das Fenster um die entsprechenden Zeichen vergrößern bzw. verkleinern. Wenn man für size ein = eingibt, so werden beide Fenster gleich groß.

Man kann die horizontalen und vertikalen Splitscreens beliebig kombinieren.

Gefunden hat er die Funktion übrigens in der Befehlsübersicht, die sich mit Strg+a ? aufrufen lässt (ganz unten)

Seit dem Wochenende läuft auf allen unsren Rechnern hier zu Hause Jaunty.
Bei einem Upgrade ist mir natürlich die Kompatibilität der Anwendungen und der Hardware wichtig. Moneyplex ist da so ein Kandidat. Das Programm soll natürlich mit dem HBCI-Kartenlesern (Reiner SCT Ecom & Cyberjack) zusammen arbeiten.
Mit den verfügbaren Treiberpaketen für Intrepid und den Betatreibern für Jaunty friert Moneyplex bei Zugriff auf den Kartenleser ein. Erst als ich die Treiber selber kompiliert habe, arbeitet Moneyplex so wie es soll. Zum Kompilieren sind die Pakete build-essentials und libusb-dev und das Archiv von dieser Seite notwendig.

So nun möchte ich mal über mein Upgrade auf Jaunty Jackalope berichten. Bei mir lief es nahezu ohne Probleme obwohl ich von 8.04.2 auf 8.10 und danach direkt auf 9.04 gewechselt habe(also ohne zu testen was sich unter 8.10 so verändert hatte).

2 Probleme konnte ich in den ersten Tagen ausmachen:

1. Der Eintrag der den “default”-Kernel laden sollte, machte überhaupt nichts. Diesen Eintrag löschte ich einfach aus der /boot/grub/menu.lst, damit der aktuellste Kernel wieder an oberster Stelle steht.

2. Flash-Videos konnten zwar abgespielt werden, jedoch wurde kein Ton ausgegeben. Leider kann ich hierzu nicht mehr genau sagen welche Schritte notwendig waren. Auf jeden Fall habe ich nun das flashplugin-nonfree-extrasound und den flashplugin-installer auf meinem System. Ob bzw. was ich an der Konsole gemacht hatte, kann ich leider nicht mehr wiedergeben, da das Upgrade ja nun schon ein paar Tage zurückliegt.

Zu dem Upgrade selbst muss ich sagen: Ich war recht angenehm überrascht, dass ich mich nicht mit schwerwiegenderen Problemen rumschlagen musste. Auch OpenOffice 3 endlich in den Ubuntu-Quellen zu finden ist eine tolle Sache. Amarok 2.0.2 gefällt mir zwar grafisch nicht so gut wie die Vorgänger-Version, jedoch hat mir die Funktion: “Fehlende Covers holen” weitaus mehr Ergebnisse geliefert als noch vor 6 Monaten.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden und bleibe Ubuntu bestimmt noch eine Weile treu ;)

PS: Auf der Website von Ubuntu Studio habe ich gelesen, dass die neueste Version wieder den Real-Time Kernel mitbringt. Werde ich wohl auch demnächst einen Blick darauf werfen.

Ich neulich das Vergnügen, mit Photoshop arbeiten zu “dürfen”. Aus Usability-Sicht ist Photoshop nach zig Jahren in der Entwicklung immer noch Dreck.

Aktion Photoshop GIMP/Inkscape/etc.
Panning Gedrückte Leertaste, Maus-Dragging Maus-Dragging mit gedrücktem Mausrad
Zoom Strg + / Strg - Strg + Mausrad (Standard)
Werkzeugspitze ändern nur über Menü Strg+Shift+Mausrad (GIMP)

Keines der oben genannten UI-Features würde eine bestehende Funktion überschreiben, soweit ich das feststellen konnte: Die Keys/Combos sind nicht belegt. Und wäre das in vielen anderen Programmen kein Standardverhalten (und ich rede hier nicht nur von GIMP/Inkscape), sondern auch von Word, OpenOffice.org, Firefox und sogar dem Internetexplorer, die zumindest die beiden erstgenannten Funktionen in der Liste oben genau so anbieten.

Ich würde ja fast behaupten, dass das auf dem Mac anders aussieht, unter Linux brauch ich da ja – mangels nativer PS-Version – nicht gucken. Ist hier Mac-Mensch mit Photoshop, der mal die Interface-Interaktionen für die oben angegebenen Aktionen beschreiben kann?

Gibts eigentlich sowas wie unter GIMP/GTK auch bei PS, so dass man seine Shortcuts selbst “programmieren” kann?

Und auch wenn ich dem Programm Photoshop und seinen Nutzern ganz sicher nicht ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Werke absprechen will: Photoshop ist ein absoluter unusabler Dreck. Das ist meine Meinung.

Mit etwas Verspätung erscheint morgen OpenOffice 3.1, auf den FTP-Servern liegt die Version 3.1 mit der Kennzeichnung stable bereits seit einigen Tagen. Pro-Linux jedenfalls hat die Veröffentlichung bereits gestern angekündigt, darauf folgte auch heise.de und andere. Einem Kommentar von Florian Effenberger unter dem entsprechenden Artikel bei Pro-Linux ist zu entnehmen, dass die offizielle Veröffentlichung der neuen Version der freien OfficeSuite morgen sein wird.

An neuen Funktionen bringt OOo 3.1 unter anderem Kantenglättung für in OOo erstellte Grafiken mit. Die Textverarbeitung Writer wurde um eine Antwort-Funktion für Kommentare erweitert, dass Framework für die Grammatikprüfung wurde ebenfalls überarbeitet. In der Tabellenkalkulation Calc lassen sich jetzt Tabellen mittels Doppelklick umbenennen. Die Sortierfunktionen wurden verbessert. Für die kollaborative Arbeit an Dokumenten wurde die Dateisperren-Funktionalität verbessert um die Konsistenz der Dateien zu erhalten. Und noch einige derartiger Änderungen.

Mich interessiert indes mehr die Zukunft des immerhin größten OpenSource-Projektes. Zumindest die Namensrechte an OpenOffice liegen ja nun bei Oracle. Bin echt gespannt was da wird.

Vor wenigen Tagen ist Mandriva 2009.1 erschienen. Die Distribution untersützt nach eigenen Angaben zahlreiche Netbooks, darunter auch das Samsung NC10, welches ich besitze. Ebenso soll die aktuelle Ubuntu-Version, Jaunty Jackalope, recht gut mit dem NC10 zusammenarbeiten. Ich wollte diese Aussagen einmal selbst überprüfen und habe die Live-CDs von Mandriva und (K)Ubuntu gegeneinander antreten lassen.

Mandriva One 2009.1 mit KDE

  • Funktioniert: Sound, Wlan, Sondertasten für Lautstärke rauf/runter und Standby, Webcam
  • Funktioniert nicht: Bluetooth, Sondertasten für Stummschalten, Bildschirmhelligkeit rauf/runter und Energieanzeige (Fn+F2)

Mandriva One 2009.1 mit Gnome

  • Funktioniert: Sound, Wlan, Sondertasten für Lautstärke rauf/runter, Stummschalten, Bildschirmhelligkeit rauf/runter und Energieanzeige, Webcam
  • Funktioniert nicht: Bluetooth

Kubuntu 9.04

  • Funktioniert: Sound, Wlan, Sondertasten für Lautstärke rauf/runter und Standby, Bluetooth, Webcam
  • Funktioniert nicht: Sondertasten für Bildschirmhelligkeit rauf/runter, Stummschalten und Energieanzeige

Ubuntu 9.04

  • Funktioniert: Sound, Wlan, Bluetooth, Sondertasten für Lautstärke rauf/runter, Stummschalten, Bildschirmhelligkeit rauf/runter, Energieanzeige, Standby, Webcam
  • Funktioniert nicht: -

Es gibt ein paar Dinge, die bei allen Distributionen funktionieren bzw. nicht funktionieren:

  • Funktioniert überall: Sondertaste zum Sperren des Touchpads (Fn+F10) sowie die Numlock-Taste (Fn+F11)
  • Funktioniert nirgends: Sondertaste zum Abschalten des Wlans (Fn+F9) sowie die Sonderfunktionen auf F3, F4, F5, F7, F8

Ein Hinweis noch zur Einstellung der Displayhelligkeit: Damit das auch im Akkubetrieb unter Linux funktioniert, muss eine kleine Änderung im BIOS vorgenommen werden (beim Start F2 gedrückt halten): Im Tab “Boot” bei der Option “Brightness Mode Control” auf “User Control” umschalten. Sonst bleibt das Display im Akkubetrieb im untersten Bereich der Helligkeit “hängen”.

Fazit

Ich bin etwas enttäuscht von Mandriva. Denn das Versprechen, das Samsung NC10 zu unterstützen, kann Mandriva nur teilweise erfüllen. Besonders ärgerlich aus meiner Sicht ist die fehlende BT-Unterstützung. Mir ist es zumindest nicht gelungen, meine BT-Maus unter Mandriva zu verbinden.

Wie es geht, zeigt hingegen Ubuntu. Hier funktioniert auch BT out-of-the-box und ebenso die wichtigsten Sondertasten. Kubuntu macht ebenfalls eine bessere Figur als Mandriva, kommt aber nicht ganz an Ubuntu heran.

Für mich bedeutet das, dass nun Ubuntu neben XP auf dem Samsung NC10 installiert ist, wo es bislang auch gute Dienste verrichtet.

Share/Save/Bookmark

Verwandte Themen:

  1. NC10 und Ubuntu: nun doch Wlan im Akkubetrieb
  2. NC10 und Ubuntu: kein Wlan im Akkubetrieb?
  3. Mandriva 2009 auf dem Eee 701

Jaunty

Ubuntu 9.04 (Codename “Jaunty Jackalope”) ist nun schon ein paar Tage draußen. Und so langsam tauchen bei mir Fehler auf, die so in der Beta und im Release Candidate nicht zu finden waren. So stürzt nun spätestens alle 2 Tage der Tracker-Indexer ab. Unter System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild kann man auch nicht vernünftig arbeiten da auch dieses regelmäßig nach dem Start abschmiert. Die Toolbox zu meinem HP-Drucker (HP Lip) hat das gleiche Problem.

Das ganze ist schon ein wenig störend. Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden und Aktualisierungen halten sich zur Zeit auch eher in Grenzen. Unbekannt sind die Probleme jedoch nicht, wie man hier oder hier zum Beispiel sehen kann.

Bleibt zu hoffen, dass die Bugs relativ Zeitnah behoben werden. Dann ist Jaunty ein tolles Release. Aber die leichte Ernüchterung ist für mich schon ein wenig spürbar und die Fehler sind schon ein wenig nervig.

Bildquelle: ubuntu.com – 4RUOTE

Wie Vincenzo Ampolo bereits am 03. Mai in seinem Blog goshawk’s digital nest geschrieben hat, ist er sehr nahe dran, Maemo/Mer auf den Openmoko Freerunner zu portieren. Aber was ist der Vorteil von Mer gegenüber den anderen Distributionen, die es bereits für den Freerunner gib? Nach der Ankündigung von Openmoko CEO Sean Moss-Pultz, dass die Entwicklung des Nachfolgers GTA03 vorläufig eingestellt wird, war für Vincenzo klar, dass Openmoko erstmal und vermutlich auch niemals ein stabiles und voll funktionierendes Betriebssystem für den Freerunner entwickeln würde. Die aktuelle stabile Version der Distribution Om 2008.12 sei immer noch nicht für den täglichen Einsatz des Smartphones zu gebrauchen. Debian laufe zwar ebenfalls auf dem Freerunner, es würde aber gleich ein vollwertiger Desktop installiert werden, anstelle einer mobilen Variante. Android gebe es zwar auch für den Freerunner, dies sei ihm aber nicht offen genug.

Woody Hackett benutzt einen Neo Freerunner.
Im 2. Teil des Linux-Comics Hackett and Bankwell benutzt Woody Hackett einen
Neo Freerunner. Über dessen Betriebssystem wird aber nichts gesagt.

© 2007 Intarcorp LTD unter CC-BY-NC-ND-3.0.

Maemo/Mer scheint für Vincenzo die Antwort auf sein Dilemma zu sein: Ein voll funktionierendes und breit unterstütztes Betriebssystem für mobile Geräte, das sich auf Ubuntu Jaunty kombiniert mit Nokias Maemo-Plattform stützt. Ein Ziel von Mer ist es, bereits existierende Desktop-Programme von Ubuntu an das Hildon Framework für Gnome Mobile anzupassen. Allerdings hat die Sache auch einen kleinen Haken: Da Maemo für Internet-Tabletts entwickelt wurde enthält Mer keine Software fürs Telefonieren. Doch die Telefonsoftware Zhone ist bereits nach Debian portiert und dürfte sich daher auch leicht unter Mer, das ja auf dem auf Debian basierendem Ubuntu beruht, installieren lassen. Wer Vincenzo bei diesem oder einem seiner nächsten Schritte unterstützen möchte, ist dazu übrigens herzlich von ihm eingeladen.

Ich habe gestern ein lustiges PDF zu diesem Thema erhalten. Den Inhalt habe ich auf dem Fernstudium Blog gepostet, da er dort inhaltlich besser passt.

Lustig oder ?

Weitere Artikel:

Gestern Abend wars mal wieder soweit, ich hab mal wieder die Krise bekommen weil ich einfach nicht verstanden habe wieso ich bei meinem Router – ein Fritz!box Fon Wlan 7141 – keine DynDNS Einstellungen machen kann. Habs über Wochen hinweg schon oft genug versucht, How-Tos gelesen, Handbücher studiert, Firmware-Updates gemacht… aber mehr als Begriffserklärungen a la “Was ist DynDNS” hab ich darin nicht gefunden. Auch im Netz allgemein konnte mir nichts weiterhelfen wo diese verfluchte Funktion in der Weboberfläche meines Routers zu finden ist. Muss auch sagen das ichs ziemlich schwach finde was AVM da für einen Support abliefert. Klickt man in der Web-Oberfläche auf Support werde ich in einer Art 404 Site darauf hingewiesen das für meinen Router kein Support-Forum besteht… Nun gut. Um ca. halb 1 uhr Nachts hab ichs dann gefunden. Ein toller Tipp für alle Fritzbox-User: Es gibt ganz versteckt im Menü “Einstellungen – System – Einrichtungsassistent, ein kleines Häkchen “Modus für erweiterte Nutzung aktivieren” …
Und erst dann (ist auch ehrlichgesagt die einzige Veränderung die ich feststellen konnte. Was auch der Grund war warum ich nicht wirkilch an eine Funktion dieser Art gedacht habe) taucht plötzlich im Unter-Menü Internet der Reiter DynDNS auf… Mal sehen was mir mit dem DynDNS jetzt so alles einfällt :) Serverdienste stellen macht wenig Sinn. Hab ja zwetschge.org rumstehen.
Sehr toll.

Wenig ist nerviger als ein laut dröhnender PC. Vielfach kann man dem durch einen Lüfterwechsel begegnen, durch ein Wechsel des Netzteils und auch durch ein stabiles Gehäuse. Das Vibrieren der Festplatte ist eher selten im Fokus der Aufmerksamkeit, aber wenn doch, hilft auch ein Entkoppeln der Platte nicht immer und ist definitiv aufwändige Arbeit.

Was jedoch immer gemacht werden kann ist das Schlafenlegen ungenutzter Platten. In meinem PC werkeln vier vor sich hin, dauerhaft gebraucht wird aber nur die Platte mit der stabilen Installation von Ubuntu. Die anderen vier brauchen also nicht dauerhaft aktiv sein.

Dies kann mit hdparm schnell erreicht werden. Ein hdparm -S 24 /dev/sda würde die Platte nach 24*5s schlafen legen, also nach zwei Minuten.

Um das Verhalten dauerhaft festzulegen wird die Option idealerweise in die /etc/hdparm.conf geschrieben, z.B. so:

command_line {
    hdparm -S 24 /dev/sda
}

Es ist naheliegenderweise nicht ratsam, das mit einer Platte zu machen, die alle drei Minuten angesprochen wird.