ubuntuusers.de

11. Mai 2009

Canonical hat heute den (Beta-) Start von Ubuntu One bekannt gegeben. Man plant wohl in Konkurrenz zum recht populären Online-Speicher Dropbox zu treten.

Wie bei Dropbox gibt es 2GB gratis. Wer mehr Platz möchte muss 10$ pro Monat für 10GB bezahlen. Bei Dropbox gibt es für den selben Preis jedoch ganze 50GB. Allerdings möchte man wohl Ubuntu One stark in in Anwendungen integrieren, so dass Ubuntu One deutlich mehr anzubieten hat, als die Synchronisierung von Dateien über das Internet. Dazu wird es auf der nächsten OSCON (der O’Reilly Open Source Convention) wohl einen Vortrag geben.

Ubuntu One is not just a collection of services for Ubuntu, it’s a platform that you can build your own services on. [...] Ubuntu One provides shared synchronised storage and databases for developers: you store your data and Ubuntu One takes care of making it available to every other person and every other machine you’ve shared it to. In addition to this set of simple APIs which you can use to get synchronised data, Ubuntu One also offers services built on top of these: work with your users’ contacts to make it easy to share information with other people, and build services on top of all these APIs which work everywhere, both from the web and from the desktop. There may also be sneak previews of what’s coming up from the Ubuntu One team…
Aus http://en.oreilly.com/oscon2009/public/schedule/detail/8843

Ich bin mal gespannt wie sich die Sache entwickelt. Im Gegensatz zu Dropbox, das einen proprietären Hintergrunddienst einsetzt, möchte man wohl Client und Protokoll völlig offen halten. Die Server-Software möchte man wohl jedoch vorerst noch unter Verschluss halten.

The Ubuntu One client software and protocol libraries are open source, and we are building a suite of APIs to enable all kinds of different applications to use a clean and simple sync infrastructure for everything from desktop to mobile handset. Currently Ubuntu One syncs your files from your desktop to the web, and other services are coming soon. The Ubuntu One servers are built out of the same Ubuntu LTS server components that you know and love, but we are not releasing the source code to the servers at this time.
Aus https://launchpad.net/ubuntuone-client

Mit Ubuntu One besteht für Canonical die Möglichkeit den Erfolg von Ubuntu zu monetarisieren. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Entwickler, deren Produkte Ubuntu One unterstützen, davon auch profitieren. Weitere Informationen zu Ubuntu One, dem Client und dem Dienst dahinter findet man auf launchpad.net.


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Da bei mir seit Jaunty das Problem unter VLC war, dass wenn ich ein Video abspielen lies, ich dieses in einem Fenster sah und in einem anderem die ganzen Kontrolleinheiten wie z.B. Lauter/Leiser, Play/Pause, war ich schon seit längerem auf der Suche nach einer Lösung. Wie ich heute herausgefunden hatte, gibt es schon lange eine Lösung. Diesen Beitrag schreibe ich auch aufgrund, dessen das ich im Blog vom Oshelpdesk auch auf dieses Thema bzw. Problem gestoßen bin.

Um diesen Bug nun zu fixen muss man zuerst mittels

gksudo gedit /etc/apt/sources.list 

folgende Fremd-Paketquellen eintragen (Auch hier an dieser Stelle der Hinweis das Fremdquellen unter Umständen das System gefährden!)

deb http://ppa.launchpad.net/kow/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/kow/ppa/ubuntu jaunty main

Anschließend muss man noch mittels

sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 2F021AC1

den GPG-Key hinzufügen.

Das einzige was nun noch fehlt, dass man die Paketquellen neu einliest mittels GUI und anschließend updatet oder mittels

sudo apt-get update

und danach

sudo apt-get upgrade

das ganze über die Konsole zu machen.

Nun zum testen ein Video in VLC ansehen und siehe da es funktioniert.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Heute habe ich eine erfreuliche Nachricht gelesen: Das webOS SDK wird unter Linux laufen. Ebenso auch der Emulator für das neue Palm Betriebssystem (in einer VirtulBox). Hier ein Screenshot:

Palm Emulator in VirtualBox

Weiterhin basiert webOS bekanntlich auf Linux. Im folgenden Screenshot sieht man auch, dass ein stinkt normaler Grub zum booten genutzt wird ;)

webOS und Grub

Noch ist der Zugang zum SDK beschränkt, aber ich denke, dass es bald offiziell verfügbar sein wird!

So wie es scheint, wird das SDK auf allen drei großen Plattformen “benutzbar” sein. Palm ist hier auf den richtigen Weg, auch dass die Anwendungsentwicklung bewusst einfach gehalten ist (HTML/CSS/JavaScript). Die Konkurrenz ist groß und gerade Anwendungen machen ein Betriebssystem ja aus. Natürlich kann man mit dem Palm OS Emulator für webOS all die alten Anwendungen laufen lassen, aber das ist suboptimal.

PS: Kernel Panic’s gibt es auch…

Kernel Panic mit webOS

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Soeben bin ich über ein kleines aber sehr wirkungsvolles Script für GIMP gestossen
Damit lassen sich Bilder mittels 3D super in Szene setzen.

Das Skript muss man sich erst herunterladen,

wget http://registry.gimp.org/files/3DScreenshot.scm

und dann an den richtigen Ort verschieben

mv 3DScreenshot.scm /home/$USER/.gimp-2.6/scripts/

Nun nur noch die Plugins neu laden

Filter > Skript-Fu > Skripte aufffrischen

und schon kann man das Skript anwenden.

Filter > Script-Fu > 3D Screenshot

3D

Vielen Dank an zefanja für den Tipp!

Das Blender-Project ist derzeit auf der Suche nach Blenderkönnern und zwar für das nächste Kurzfilmprojekt. Der Film wird dieses Mal im Fantasy-Bereich angesiedelt sein, mit einer weiblichen Hauptdarstellerin und jeder Menge Monstern. Durian wird er heißen und wer gut mit Blender umgehen kann, darf sich jetzt bewerben. Finanziert wird der 5-8minütige Kurzfilm wieder aus DVD-Vorverkäufen und Spenden. Das soll sogar für ein kleines Salär für die Arbeit reichen. Es sei nicht hoch heißt es in der Ausschreibung reiche aber für den täglichen Bedarf. Zudem wohnen die Künstler ja in einer eigenen WG in Amsterdam und erhalten die Reisekosten ersetzt. Also wer Blender gut drauf hat sollte versuchen einen der insgesamt 6 Jobs zu ergattern. Der Rest kann sich auf jeden Fall wieder auf ein unterhaltsames Blenderfilmchen freuen.

Ich habe am Wochenende die Stunde Zeit gefunden, mit der Broadcom unseres HP2133 zu experimentieren. Erfolgreich war ich schließlich mit Ndiswrapper und der aktuellen Version von HPs Treiber für XP. Mit den originalen Broadcom-Treibern konnte ich lediglich zuverlässig Kernelfreezes produzieren.

Das Kuriose: Die Kontaktaufnahme mit meinen Netzen funktioniert zuverlässig nur mit einer /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf und nur wenn ich den wpa-supplicant mit -d im Debug-Modus starte, einige Sekunden warte und dann den dhclient ausführe. Sowohl mit wpa-supplicant im stillen Background-Modus -B als auch mit dem Network-Manager schlägt die Verbindung fehl.

Nichts wildes, erstelle ich halt ein kleines Shellscript, welches die Verbindungsaufnahme triggert. Was mich stutzig macht, ist das ich ähnliche Probleme — ebenfalls mit Ubuntu 9.04 mit meinem Medion Akoya E1210 habe. Der dort enthaltene Ralink-Chipsatz funktionierte mit älteren Ubuntu-Versionen problemlos.

Nebst dem Webclient Horde oder RoundCube, die ich vor allem von unterwegs aus nutze, setze ich nach wie vor noch auf einen lokal installierten Clienten. Die Vorzüge bilden meiner Meinung nach noch immer einen guten Grund, ein solches Programm wie Thunderbird, Sylpheed, oder Evolution einzusetzen. Einige Zeit verwendete ich Sylpheed und wechselte dann zum Thunderbird. Nun will ich den Clienten Claws Mail etwas genauer ansehen und habe ihn deshalb installiert.

claws mailDirekt aus den offiziellen Quellen bekommt man Claws Mail mit dem üblichen Befehl sudo apt-get install claws-mail, die Lokalisierung dazu (claws-mail-i18n) sollte automatisch mitkommen. Allerdings ist die Version nicht aktuell und Teile der Plugins (Installation über sudo apt-get install claws-mail-extra-plugins) können nicht benutzt werden, da die Version offenbar nicht mit derjenigen von Claws Mail übereinstimmt. Das ist ärgerlich, neu kompilieren ist eher schwierig, da die Plugins auf der Website von Claws Mail jeweils in der neuesten Version angeboten werden, welche für Claws Mail selbst wiederum nicht in den Quellen vorhanden ist.

Erweiterungen Claws Mail

Deswegen plädiere ich für eine “Quasi-Fremdquelle”, in der alle aktuellen Pakete in der Weise vorhanden sind, dass sie sauber zusammenspielen: Launchpad. Dazu muss zunächst die sources.list erweitert werden. Mit dem Gnome Editor (oder ein Werkzeug der Wahl) wird die Datei mit Root-Rechten geöffnet:

sudo gedit /etc/apt/sources.list

Am Ende der Datei sollten nun diese drei Zeilen eingefügt werden, dieses Beispiel basiert auf Jaunty Jackalope (Ubuntu 9.04):

# Fremdquellen für Claws Mail
deb http://ppa.launchpad.net/claws-mail/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/claws-mail/ppa/ubuntu jaunty main

Danach die Datei speichern und den Editor schliessen. Jetzt muss die Signatur dazu zum Paketmanager hinzugefügt werden. Einfach geht das, wenn die entsprechende Signatur, in diesem Fall diese hier, kopiert und in einer Datei abgespeichert wird, um sie hernach im Paketmanager zu integrieren. Dazu öffnet man die Synaptic-Paketverwaltung (unter System / Systemverwaltung im deutschen Gnome) und fügt dann unter den Einstellungen / Paketquellen
die Signatur in der Reiterkarte Authentifizierung mit dem Button Schlüssel importieren hinzu.

Signatur hinzufügen

Jetzt braucht man bloss noch apt zu aktualisieren, das geht am einfachsten mit der Paketverwaltung oder per Terminal mit sudo apt-get update. Ob Claws Mail bereits von einer andern Quelle installiert wurde oder nicht, spielt keine Rolle. Ab jetzt wird Launchpad die neuste Version ausliefern. Das ist eines der schönen Dinge am Linux und bei debianbasierenden Systemen an apt: Die Paketverwaltung ist einfach, schnell und stabil, einfach Klasse!

Um nun Claws Mail zu installieren oder zu aktualisieren, einfach denselben Befehl in der Konsole absetzen und das war es dann schon:

sudo apt-get install claws-mail

Damit funktionieren (fast) alle Plugins und man kann nun den Mailclienten richtig fett testen. Ich musste zunächst den Bogofilter trainieren, das kann durchaus eine Weile dauern, aber mit der Zeit wirkt der recht zuverlässig. Besonders gefällt mir die Darstellung in der Baumansicht. Damit wird visualisiert, wie das mitunter recht lang ausartende Frage- und Antwort-Spiel per Mail ausschauen kann.

Baumansicht einer Mail-Diskussion

Weiter unterstützt Claws Mail in der aktuellen Version (3.7.1) die neue Benachrichtigungs-Technik von Ubuntu und neuankommende Mails generieren so eine “desktop-integrierte” Nachricht. Für mich ein weiterer wichtiger Punkt ist die Unterstützung gnupg, was bei Claws Mail der Fall ist. Ausserdem stehen wie gesagt viele Plugins, Themes und Skripte zur Verfügung. Claws Mail ist sehr fein konfigurierbar, meiner Ansicht nach viel detaillierter als bei vergleichbaren Clients. Ich halte Claws Mail für ein erwachsenes und gut brauchbares Mailprogramm.

Ähnliche Artikel

Zuerst habe ich die Ubuntu Kiste im Wohnzimmer auf die Version 9.0.4 gebracht. Danach kam dann XBMC an die Reihe. Nach dem Neustart war es dann ganz leise. Weder bei MP3s noch bei Videos konnte ich einen Ton hören. Ich hatte noch die Variante mit dem Autologin und ohne GDM zwecks schnellerem Start.

Erstmal den GDM wieder aktivieren und den Autologin ausschalten. Ton beim GDM war vorhanden, doch nach dem Login war wieder alles leise. Dann versuchte ich diverse Einstellungen im alsamixer auf der Konsole, brachte aber alles nichts. Mit aplay und mplayer funktionierte der Ton wunderbar. Hmm was tun ? Ich habe dann einen neuen User angelegt und siehe da der Ton ging wieder. Aus den Logfiles konnte ich entnehmen, dass bei dem Update der Ubuntu Version mein bestehender Nutzer nicht in alle notwendigen neuen Gruppen eingetragen wurde.

Aber sonst ist das ganze super gelaufen. Habt Ihr die neue Version schon ausprobiert ? Was klappt besser, was geht nicht mehr ?

10. Mai 2009

Da ich dieses Wochenende einen EEE PC eines Bekannten in die Hände bekommen hatte mit dem Auftrag doch bitte ein übersichtlicheres und besser funktionierendes Betriebssystem zu installieren (standardmäßig ist Xandros Linux dabei), hatte ich Gelegenheit mal den Ubuntu Netbook Remix zu testen. Also Image runtergeladen und mit dem Programm usb-imagewriter (welches in Jaunty bereits bei den Paketenquellen inkludiert ist) das Image auf den Usb-Stick gespielt. Funktionierte auch anstandlos und dass sogar sehr zügig.
Als nächsten Schritt das ganze mit dem Stick zu installieren gewagt was auch sehr gut funktionierte, da ich nach knapp 25 Minuten das fertige System vor mit hatte.Das erste was aufgefallen ist war, dass die Oberfläche sehr zäh reagierte. Also zuerst mal sämtliche Updates gemacht und neu gestartet. Doch dann kam die Überraschung, ich hatte plötzlich die Oberfläche von dem Netbook-Remix nicht mehr vor mir sondern nur mehr das Hintergrundbild und mehr nicht. Ich konnte zwar z.B. ein Dokument anlegen sah aber keine Starter (wäre sicher einfach zu lösen gewesen, allerdings hatte ich grade keine Lust auf Google *g*) . Da ich sowieso wissen wollte, wie sich ein normales Ubuntu auf so einem kleinem Netbook verhält, das Image von Ubuntu 9.04 32Bit genommen und mittels unetbootin auf den Usb-Stick gebracht. Installiert und knapp 25 Minuten später war ich abermals fertig. Somit selbes Spiel wieder, upgedatet, neugestartet, Flash und Java eingerichtet und es hat funktioniert. Habe dann noch ein paar Feineinstellungen vorgenommen damit sich mein Bekannter um nichts mehr kümmern muss und er es im Prinzip einfach nur einschalten muss. An was es nun gelegen ist, dass der Remix nicht funktionierte bzw Anfangs zäh funktionierte, weiß ich leider nicht, aber ich bin mit dem Ubuntu auf dem Book sehr zufrieden und weiß nun in Zukunft, dass ich nicht unbedingt den Netbook-Remix benötige da bei dem normalen Ubuntu auch alles Out-of-the-box funktionierte.

Hier ein paar kleine Tipps und Tricks für die Bash.

Livesuche in der History
Sucht man ein Kommando, welches man schon einmal eingegeben hat, so kann man die History (welche in der Datei ~/.bash_history gespeichert wird) durchsuchen. Die Bash stellt dafür sogar eine Livesuche bereit. Diese wird mit der Tastenkombination Strg+r eingeleitet. Danach kann man eine beliebige Zeichenkette eingeben, die in irgendeinem Befehl schonmal vorgekommen ist. Mit jedem eingegebenen Buchstaben werden Vorschläge gemacht, wobei die Suche immer Rückwärts läuft.
Durch erneutes Drücken von Strg+r kann man weiter suchen. So kann man dann z.b. mit Strg+r sudo Strg+r zum vorletzten sudo-Befehl gelangen.

Weitere History-Funktionen
Mit dem Befehl history werden alle eingegebenen Kommandos, die sich in der History befinden mit Zeilennummer ausgegeben. Gibt man dem Befehl noch eine Zahl x als Parameter mit, so werden nur die letzten x Einträge angezeigt. Mit der Option -c (clear) kann man die History löschen.
Normalerweise wird die Datei ~/.bash_history erst beim beenden der Shell geschrieben. Man kann sie aber auch sofort schreiben, indem man den Befehl history -w ausführt. Umgekehrt kann man die aktuelle History auch mittels history -r aus der Datei ~/.bash_history einlesen.

Praktische Tastenkombinationen

  • Strg+l - (kleines L) löscht den Bildschirm
  • Strg+u - löscht alles vor dem Cursor
  • Strg+t - tauscht die letzten beiden Zeichen
  • Alt+. - fügt das letzte Argument ein
  • Strg+d - beendet die Sitzung bzw. sendet ein EOF (z.B. für at).

Praktische Variablen

  • !! - kompletter letzter eingegebener Befehl
  • !$ - letztes Argument
  • $$ - PID der aktuellen Bash
  • !String - letztes Kommando, das mit String angefangen hat
  • !?String - letztes Kommando, welches String enthielt.

So kann man mit sudo !! den letzten Befehl mit root-Rechten erneut ausführen oder ihn mit echo “!!” > script.sh in eine Datei schreiben.
Nach einem Kopierbefehl wechselt man mit cd !$ in das Verzeichnis, wohin die Datei(en) kopiert wurde(n).
Mit kill -9 $$ wird die Bash geschlossen ohne dass die Historydatei geschrieben werden kann.

vi-Modus
Die Bash beinhaltet einen vi-Modus, wodurch man vi-Befehle in der Bash nutzen kann. Den Modus startet man mittels

set -o vi

Danach kann man mit ESC in den Kommandomodus gelangen und mit hjkl statt Pfeiltasten navigieren. auch dd, D , p , A, 0 und $,… funktionieren.
Die obige Zeile kann man sich auch in die ~/.bashrc schreiben, damit der vi-Modus standardmäßig aktiviert ist.
Leider funktioniert danach die Tastenkombination Strg+l nicht mehr. Diese kann man jedoch mit einem Binding wieder aktivieren. Dafür schreibt man folgendes in die ~/.bashrc:

# Strg+l - clear screen
bind -m vi-insert "\C-l":clear-screen

Geänderte Konfigurationsdatei einlesen ohne neues Terminal aufzumachen
kann man mit folgendem Befehl:

source ~/.bashrc

Prozesskontrolle
Um ein Programm im Hintergrund zu starten hängt man dem Befehl ein & an.
Hat man dies vergessen, so kann man das Programm mit Strg+z anhalten, wodurch man wieder einen Prompt bekommt. Dann kann man den Prozess mittels bg im Hintergrund weiterlaufen lassen. Um ihn wieder in den Vordergrund zu holen genügt ein fg.
Wenn mehrere Prozesse im Hintergrund laufen, so holt fg den letzten Prozess zurück, der in den Hintergrund geschickt wurde. Möchte man einen anderen Prozess in den Vordergrund holen, so kann man fg die entsprechende Job-ID (diese steht in Eckigen klammern, wenn ein Prozess gestoppt oder in den Hintergrund verschoben wird) als Argument mitgeben. Alternativ kann man als Paramter für fg ein % gefolgt von einigen Anfangsbuchstaben des Befehls mitgeben.

fg %v

holt zum Beispiel einen vim-Prozess aus dem Hintergrund (wenn keine anderen Prozesse mit v im Hintergrund sind).

Um zwei Befehle nacheinander auszuführen, kann man sie mit einem Semikolon trennen. Möchte man, dass der 2. Befehl nur ausgeführt wird, wenn der erste Befehl erfolgreich war, so trennt man sie mit &&. dies ist praktisch beim compilieren von Programmen:

./configure && make && make install

So wird make nur ausgeführt, wenn das configurescript ohne Fehler durchgelaufen ist. make install wird nur ausgeführt, wenn make auch wirklich compiliert hat.

vt

Version 0.2 ist fertig! siehe: VirtualTwitter – neue Version, neue Homepage, neue Features

Unter OSX gibt es das Programm TwitterJunkie. Unter Linux leider nicht, also ein Wochenende hingesetzt, ein bisschen Ruby gelernt und heraus kam virtualtwitter. Doch von vorne.

Was ist TwitterJunkie beziehungsweise VirtualTwitter?

VirtualTwitter ist ein Hintergrundprozess, der Twitter alle 30 Sekunden nach bestimmten Kriterien durchsucht, und diese dann per neuem notify-System dem Benutzer mitteilt. Man kann zum Beispiel nach Tweets von bestimmten Leuten suchen lassen (”from:virtualpixel”),  nach Hashtags (”#zensursula”) oder einfach nach Suchbegriffen (”Muttertag”), diese auch in Kombination (”twitter api”). Kommt ein neuer Tweet mit diesen Kriterien, dann wird er angezeigt.

Warum braucht man das?

Das ist etwas schwer zu erklären :) Man kann zum Beispiel Themen abonieren und nicht nur Personen. Tweets, die man nicht in seiner Follower Timeline haben möchte, bei denen es nicht schlimm ist, wenn sie verpasst werden. Ich würde sagen einfach mal ausprobieren! Und natürlich taugt es sehr gut zur Arbeitszeitvernichtung ;) Auch als Live-Ticker lässt es sich gut benutzen.

Man braucht übrigens keinen Twitteraccount für das Programm.

Download

virtualtwitter

Die erste Version des Programms. Eine grafische Konfiguration ist noch nicht möglich, sondern muss über die Konfigurationsdatei gemacht werden (ist aber in Planung). Nähere Infos dazu gibt’s bei der Installation.

In der README stehen weitere Hinweise zur Installation.

Bitte fleißig ausprobieren und Fehler melden!

Update

Ich hab nun schon ein paar Bugreports, Featurerequests und Anregungen bekommen.  Vielen, vielen Dank dafür! Ich werde im Laufe der nächsten Tage eine Homepage für das Projekt aufsetzen mit Bugtracker, FAQ  und dem üblichen Kram halt :) ,  und an einer neuen Version schrauben!

Geplanter Termin für Version 0.2 sollte DIenstag Abend sein, aber wie immer gilt:  it’s done, when it’s done!

Infos dazu, solange noch keine eigene Homepage existiert, natürlich hier im Blog! (Und selbstverständlich auch auf Twitter ;) )

Ich muss echt sagen das ich richtig beeindruckt bin. Hab etwas anspruchsvollere Geräte an meinem Jaunty 9.04 hängen und die werden auch noch alle einfach so ohne Anstalten erkannt.

Bildschrim V7 d22w11a

Früher hatte ich immer riesen Probleme nach einem Dist-Upgrade die richtige Xorg Config zu finden. Aber bei der Installation von Jaunty, wurden sowohl Treiber als auch Xorg – Config richtig erkannt und beim ersten booten war ohne Aufstand alles in Ordnung. Ich glaub ich hab die Xorg noch nichmal angeschaut :)

Logitech Illuminated Keyboard

Eine schöne Flache Tastatur von Logitech mit vielen Sondertasten als Belegung. Ich kanns nicht anders sagen, alles wird ohne irgendwelche Anpassungen einfach so erkannt und funktioniert problemfrei. Also wenn sich mal jemand eine Solche Tastatur holen will und unter Linux unterwegs ist, viel Spaß :)

USB-Headset Gembird mit Virtuellem 5.1 und Vibration

Die Königsdisziplin so zu sagen ;) Aber auch hier. Anstecken, unter Audio den Ausgangskanal von Musik auf das(automatisch eingerichtete) Device “USB Headset” umstellen und hören. Sogar die Vibrationen des Headsets passen zum Bass.  =)

Wenn ich mir so überlege wie viel Zusatz-Software und Treiber Gefummel da unter Windows nötig war um die Geräte zu betreiben find ich das mehr als überraschend das alles einfach so funktioniert.

Greez Flo

9. Mai 2009

Schon öfters hatte ich unter Linux das Problem wie ich MDF-Images, welche mit der passenden MDS-Datei zusammehängen, einhänge. Diese Art von Images werden von Alcohol produziert und damit man sie unter Windows in ein virtuelles Laufwerk einlegen kann, muss man die MDS-Datei wählen, was auch relativ problemlos funktioniert. Somit dachte ich mir am Anfang unter Linux das gleiche. Da aber die MDS nur Informationen und nicht das Image selbst enthält ist sie für uns Linuxer wertlos, wie ich herausgefunden hatte.
Im Wiki von ubuntuusers.de gibt es eine Information bezüglich eines Programmes names mdf2iso oder auch iat genannt. Also installierte ich dieses mittels sudo apt-get install mdf2iso. Wollte ich nun mit dem Befehl mdf2iso test.mdf test.iso das File umkonvertieren kam nur dies Ausgabe das dies bereist ein Image nach ISO9660 sei und somit nichts mehr zu machen ist. Dies brachte mich kurzerhand auf die Idee, dass ich doch einfach das File statt test.mdf umnenne auf test.iso und anschließend mittels Archiveinbinder öffne.

Und man glaubte es kaum es funktionierte völlig problemlos. Somit kann ich sicher sagen, dass ich in Zukunft keine Probleme mehr mit dem MDF&MDS - Files haben werde.

Normalerweise schreibe ich ja lieber über bestimmte Funktionen von vim, da lange Listen von Befehlen langweilig und schwer zu merken sind. Wenn man sich jedoch immer nur mit einer bestimmten Funktion vertraut macht und diese eine Zeit lang nutzt, hat das einen viel größeren Lerneffekt als alles auf einmal zu versuchen.
Trotzdem gibt es einige kleine Funktionen bzw. Tricks, die sehr praktisch sind jedoch keinen eigenen Artikel ausfüllen können. Solche Tipps werde ich hier aufführen.



Zwischen den Zeilen navigieren
Wer kennt es nicht, man schreibt einen Blog- oder Forenbeitrag und die Zeile wird am Ende des Bildschirms umgebrochen. Wenn man nun mit j und k navigiert, kann man nur relativ große Textblöcke überspringen.
In solchen Fällen kann kann man gj und gk nutzen um eine sichtbare Zeile nach oben oder unten zu springen. Hierfür kann man sich nun folgende Mappings erstellen um mit Strg+j und Strg+k statt gj und gk zu navigieren:

noremap <C-J> gj
noremap <C-K> gk

Diese Zeilen kann man sich einfach in die Datei ~/.vimrc schreiben.



Text aus der Zwischenablage in Ex-Befehl einsetzen
Bei einem Suchen/Ersetzen Befehl ist es häufig lästig, das ganze Wort, welches man ersetzen möchte abzuschreiben. Statt dessen kann man es auch kopieren (z.B. mit yw) und dann wenn es benötigt wird mit Strg+r” in den Ex-Befehl einfügen. Statt ” kann man auch jeden anderen Registernamen benutzen.
Noch einfacher geht es mit Strg+r Strg+w mit dem man das Wort unter dem Cursor einfügt. Strg+r Strg+a fügt hingegen das WORT unter dem Cursor ein.



Spezialregister
Hier noch die Spezialregister, die möglicherweise mit der obigen Funktion Strg+r recht praktisch sein können:

  • “ - Unbenanntes Register, in dem der letzte gelöschte oder kopierte Text liegt
  • % - Der Dateiname der gerade bearbeiteten Datei
  • * - Zwischenablage der mittleren Maustaste
  • + - Zwischenablage des Systems (von Strg+c oder Strg+x)
  • / - Der letzte Suchausdruck
  • : - Das letzte Kommando im Kommandozeilenmodus
  • . - Der zuletzt eingefügte Text



Weitere praktische Tastenkombinationen für den Kommandozeilen-Modus

  • Strg+w - löscht das Wort unter dem Cursor
  • Strg+u - löscht vom Cursor bis zum Anfang
  • Strg+b - setzt den Cursor auf den Anfang
  • Strg+e - setzt den Cursor ans Ende



Einrücken beim Einfügen verhindern
Ich habe ständig das Problem, dass ich irgendetwas mit der mittleren Maustaste einfügen möchte und durch die autoindent bzw. smartindent Funktionen wird alles treppenartig eingerückt oder auskommentiert. Um dies zu umgehen ohne jedes mal die Optionen zu ändern, kann man einfach die oben beschriebenen Register * und + nutzen. So kann man den Text mit dem Befehl “*p oder “+p einfügen.



Vergessen vim mit sudo aufzurufen
Man will nur mal schnell in eine Konfigurationsdatei rein schaun ohne sie zu ändern. Dann fällt einem etwas auf und man ändert sie doch ohne daran zu denken, dass man sie garnicht mit sudo geöffnet hat. Jetzt alle Änderungen verwerfen und mit sudo öffnen oder die Datei zwischenspeichern? Nein mit folgendem Befehl kann man mit sudo in die Datei schreiben:

:w !sudo tee %

Zuerst wird man nach dem Passwort gefragt, dann muss man noch einmal Enter drücken und die Datei mit l (kleines L) neu einlesen.



Navigieren in der Hilfe
Wenn man mittels :h <Suchbegriff> nicht fündig wird, kann man den Befehl :helpgrep <Suchwort> nutzen, der alle Hilfedateien wie grep durchsucht. Mit :cnext kommt man jeweils zum nächsten vorkommen des Suchwortes. Um sich alle gefundenen Stellen anzeigen zu lassen dient :list. Ein \c ignoriert die Groß- und Kleinschreibung. So sucht :helpgrep foo\c nach “foo”, wobei Groß- und Kleinschreibung ignoriert wird.

Oft sieht man in der Hilfe weiterführende links wie z.B. |:helpgrep|. Um diesen Links zu folgen geht man mit dem Cursor darauf und drückt Strg+]. Um wieder zurück zu springen ist die Tastenkombination Strg+t gedacht.



Während des Einfügens einen Befehl ausführen
Manchmal ist man am Schreiben und würde gerne einen Befehl im Befehlsmodus ausführen wie z.B. ein eine Zeile löschen oder eine Bewegung machen. Dies kann man mit der Tastenkombination Strg+o erreichen. Danach befindet man sich weiterhin im Insert-Modus.

Ein paar Beispiele:

Strg+o dd

löscht die aktuelle Zeile.

Strg+o )

springt zum nächsten Satz.

Strg+o di)

löscht alles innerhalb der aktuellen Klammer.



Praktische Tastenkombinationen im Insert-Modus

  • Strg+i - fügt zuletzt eingefügten Text ein
  • Strg+@ - fügt zuletzt eingefügten Text ein und beendet den Insert-Modus
  • Strg+r - fügt inhalt eines Registers ein (Registername danach eingeben)
  • Strg+u - löscht von der Aktuellen Cursorposition bis zum Zeilenanfang
  • Strg+w - löscht das Wort vor dem Cursor
  • Strg+t - aktuelle Zeile einrücken
  • Strg+d - Einrückung der aktuellen Zeile rückgängig machen



Praktische Tastenkombinationen im Kommando-Modus

  • Strg+a - inkrementiert die Zahl unter dem Cursor (Quantifizierer möglich)
  • Strg+x - dekrementiert die Zahl unter dem Cursor (Quantifizierer möglich)
  • Strg+f - herunterscrollen (Anzahl der Zeilen kann mit der Option scroll definiert werden) Standard: halber Bildschirm (Quantifizierer gibt Anzahl der Zeilen an)
  • Strg+b - wie Strg+f nur zum hochscrollen
  • Strg+g - Zeigt Informationen über die Datei an
  • g Strg+g - Zeigt Informationen über die aktuelle Stelle der Datei an
  • * - Sucht nach dem Wort unter dem Cursor

Wenn man scroll auf 1 setzt gibt das einen ziemlich coolen Effekt, weil dann der Cursor an der Stelle bleibt und nur das Dokument dahinter mittels Strg+f und Strg+b nach unten und oben gescrollt wird.

Bis noch für kurzem hielt ich Jabber und das XMPP Protocol eher für eine Art OpenSource -ICQ-Ersatz für Geeks. Mittlerweile… bin ich da immernoch der selben Meinung :D Allerdings hab ich in den letzten paar Tagen erkannt wie toll Jabber sein kann. Aus diesem Anlass hier einmal kurz vorgestellt:

sendxmpp (http://sendxmpp.platon.sk/)

sendxmpp ist dazu da Jabbernachrichten über bestehende Konten per shell zu versenden. Syntax mäßig funktioniert das ganze genauso wie beispielsweise bei mail.

  • Zu haben ist das ganze im Debian Repo ganz normal. (apt-get install sendxmpp)
  • Um Nachrichten verschicken zu können wird zuerst ein bestehendes Jabber-Konto benötigt. (Ich hab zwetschge.org mal ein Jabberkonto bei jabber.org gesponsort)
  • Als nächstes mit den Konto-Daten eine Config erstellen die sehr einfach aufgebaut ist:
    ~/.sendxmpprc:
    nick@jabber.org secretpasswort
    (Abgelegt nach /home/user/.sendxmpprc wird es eigenständig erkannt. Kann aber auch bei Abruf mit -f angegeben werden)
  • Das wars eigentlich schon. Nun kann versendet werden:
    echo “Hello – Jabber sendxmpp Test” | sendxmpp empfänger@jabber.org

Dabei gibts noch die schönsten Parameter (in der MAN-Page vermerkt) wie Resource / Subject and so on.
Im ersten Moment klingt das als Jabberclient recht kompliziert. Aber für mich als Server-Inhaber ist das ganze sehr sinnvoll. Nur so aus Spaß hab ich eine Datei erstellt mit folgendem Inhalt:

/usr/bin/jabberscript:
echo $1 | sendxmpp -f /root/.sendxmpprc -r zwetschge-generated noqqe@jabber.ccc.de

so kann ich in meinen backupscripten/timerobot/cronjobs/unpack mit dem Aufruf “jabberscript “Backup erfolgreich” (oder eben individueller Inhalt)” Mir Jabbernachrichten auf mein Konto senden. Nur so zum Spaß lass ich mir jeden Morgen per cronjob von zwetschge einen schönen Tag wünschen und andere Scherze – einfach weil ichs kann :) .

<3 Jabber/XMPP

PS: Hilfe.. mein PC spricht mit mir O_o

Da ich immer mal wieder mit GIMP arbeite bin ich auch auf der Suche nach guten Plugins, die einem die Arbeit erleichtern. Ein paar hatte ich ja bereits schon vorgestellt. Heute habe ich ein weiteres Plugin gefunden, mit dem es möglich ist, das Bild perspektivisch zu drehen und mit einer Reflexion zu versehen. Das Plugin kann man sich hier herunterladen oder am besten mit

wget http://registry.gimp.org/files/3DScreenshot.scm
mv 3DScreenshot.scm /home/$USER/.gimp-2.6/scripts/

gleich an den richtigen Ort einfügen. Danach GIMP starten und die Skripte auffrischen lassen (Filter → Skript-Fu → Skripte auffrischen). Nun kann man unter Filter → Script-Fu → 3d Screenshot das Plugin starten und auf ein Bild oder eine Ebene anwenden.

3D Screenshot Plugin

Und hier das Ergebnis:

3D - Screenshot

Ich finde dieses Plugin zwar besser als jenes, was ich hier beschrieben hatte, da es wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt, aber das Optimale ist es trotzdem nicht. Wer ähnliche Effekte ohne GIMP erreichen will, sollte sich auch mal screenie-qt anschauen. Das Programm gibt es in den Paketquellen.

Was ich mir wünschen würde, wäre so ein Plugin für Shutter.

Ähnliche Artikel:

  1. “Web2.0″-Effekt mit GIMP
  2. GIMP Plugin: Schereneffekt
  3. 117 neue Effekte für GIMP

6 Kommentare

Am 6. Mai wurde XBMC in der Version 9.0.4 freigegeben. Für Ubuntu stehen Pakete im PPA Launchpad bereit. Neu ist die Unterstützung von Nvidias VDPAU, ein Verfahren, bei dem die CPU des PC durch die Rechenleistung des Grafikchips entlastet wird.

Die Version steht für folgende Plattformen zum Download bereit

  • Windows XP
  • Windows Vista
  • Mac OS  ( neu PPC Unterstützung)
  • Apple TV
  • Linux

Weitere Informationen auf www.xbmc.org.

Heute Abend versuche ich mich mal an einem Update im Wohnzimmer und werde berichten. Falls Ihr schon Erfahrungen mit der neuen Version habt freue ich mich auch eure Kommentare

Am 6. Mai hat das KDE Team einen Wartungsrelease der 4.2er Serie veröffentlicht. Es wurden viele Fehler in der KHTML Engine behoben. Auch die KDE-PIM Bibliotheken haben einen Feinschliff erhalten.

Mehr Informationen findet ihr auf der Info-Seite

Auf der Info Seite findet Ihr die Hinweise welche Binärpakete für einzelne Distributionen schon bereit stehen.

Bei mir hat das Update problemlos funktioniert :-)

Weitere Artikel:

Moin liebe Lesergemeinde,

heute stelle ich mal eine Software für den guten Zweck vor. Boinc ist eine Openen Source Software für verteiltes Rechnen aus einer der Berkeley Universitäten. Neben dem bekannten Seti Projekt und verschiedensten anderen Möglichkeiten seine Rechenleistung zur Verfügung zu stellen, gibt es auch das World Community Grid. Diese Gemeinschaft fördert Projekte zur vielen gesundheitlichen Themengebieten, wie zum Beispiel Krebs und AIDS, sowie auch allgemeinen wissenschaftlichen Problemstellungen (zB alternative Energiequellen).

Will man sich an den Projekten beteiligen, meldet man sich auf der Seite an und installiert sich die BOINC Software.

sudo apt-get install boinc-client boinc-manager

Der Client ist die eigentliche Verbindung des Rechners zum Netzwerk und dieser regelt auch die Berechnungen der Pakete. Der Boinc Manager ist eigentlich nur das grafische Interface. Ist dieses geschlossen, rechnet der Client trotzdem im Hintergrund weiter. Öffnet man den Boinc Manager das erste Mal, muss man seine Eingangsdaten eintragen und schon bekommt man seine ersten Pakete geliefert. Man kann nun seine Einstellungen vornehmen. Ich habe nur zur Berechnung zwei meiner 4 Prozessoren eingetragen und diese auch nur für 50% der Prozessorzeit, so dass mein Rechner nicht immens Strom zusätzlich zieht. Als Rückmeldung bekommt man sogenannte Points und kann sich diese in der Statistik anzeigen lassen. Ich habe mittlerweile schon 1000 Points zusammen und schon einige Pakete fertig berechnet. Also alle Anmelden und mitrechnen – für einen guten Zweck!

boincManager

Moin liebe Lesergemeinde,

heute stelle ich mal eine Software für den guten Zweck vor. Boinc ist eine Openen Source Software für verteiltes Rechnen aus einer der Berkeley Universitäten. Neben dem bekannten Seti Projekt und verschiedensten anderen Möglichkeiten seine Rechenleistung zur Verfügung zu stellen, gibt es auch das World Community Grid. Diese Gemeinschaft fördert Projekte zur vielen gesundheitlichen Themengebieten, wie zum Beispiel Krebs und AIDS, sowie auch allgemeinen wissenschaftlichen Problemstellungen (zB alternative Energiequellen).

Will man sich an den Projekten beteiligen, meldet man sich auf der Seite an und installiert sich die BOINC Software.

sudo apt-get install boinc-client boinc-manager

Der Client ist die eigentliche Verbindung des Rechners zum Netzwerk und dieser regelt auch die Berechnungen der Pakete. Der Boinc Manager ist eigentlich nur das grafische Interface. Ist dieses geschlossen, rechnet der Client trotzdem im Hintergrund weiter. Öffnet man den Boinc Manager das erste Mal, muss man seine Eingangsdaten eintragen und schon bekommt man seine ersten Pakete geliefert. Man kann nun seine Einstellungen vornehmen. Ich habe nur zur Berechnung zwei meiner 4 Prozessoren eingetragen und diese auch nur für 50% der Prozessorzeit, so dass mein Rechner nicht immens Strom zusätzlich zieht. Als Rückmeldung bekommt man sogenannte Points und kann sich diese in der Statistik anzeigen lassen. Ich habe mittlerweile schon 1000 Points zusammen und schon einige Pakete fertig berechnet. Also alle Anmelden und mitrechnen - für einen guten Zweck!

boincManager