ubuntuusers.de

13. Mai 2009

Karl-Tux-Stadt 13. Mai 2009 15:32

Buzzword

Green IT ist ja seit nun schon einigen Jahren eines dieser Marketingschimpfwörter schlecht hin. Immerhin verbrät unsere Computertechnologie bereits mehr als alle unserer Urlaubsflieger und Verkehrsmaschinen zusammen. Mittlerweile verursacht die Computer-Infrastruktur der Welt heutzutage zwei Prozent der globalen CO²-Emissionen.

Viele ISP berichten von ihrem “Green IT” Programm und verlangen seit dem mehr Geld fürs hosten. Sicher die Maßnahmen drosseln den CO²-Ausstoß, machen ihn allerdings nicht rückgängig. Anfang des Jahres gab es ja eine Meldung eine einzige Suchanfrage bei Google würde 7g  an CO²-Emission erzeugen. Die Zahl war falsch, allerdings wird es einen nicht geringen Ausstoß geben. Ich lese bei keinem ISP das ein Teil seines Profit in Erhaltung oder gar Wiederaufforstung von Wäldern gesteckt wird. Was denke ich ebenso wichtig wäre. Diesen Ansatz verfolgt jetzt eine weitere Suchmaschine und die will gleich gar keinen Profit erwirtschaften sondern reinvestiert komplett ihren Gewinn in die Erhaltung des Regenwaldes. Knapp 440.000m² sind so schon wieder aufgeforstet worden. Also ruhig mal vorbei schauen bei forestle.org. Entscheidung treffen und nutzen ;)

Anfang März wurde ja bekannt, dass die Linux Foundation die Domain linux.com übernommen hat. Nun wurde das Portal veröffentlicht.

Social Networking über Linux.com

Social Networking über Linux.com

Man scheint Facebook und Co. Konkurrenz machen zu wollen, so kann man ein Profil anlegen, “Freunde werden”, sich vernetzen und Kontakte suchen. Dazu noch ein Blog kreieren und vieles mehr, was ich mir noch gar nicht angesehen habe. Meiner Meinung nach keine schlechte Idee, so kann man die FOSS-Community stärker binden. Bin gespannt, was sich da noch tut :)


Comments

Bisher war die Seite www.linux.com eher unspektakulär gehalten, dank der Übernahme von der Linux-Foundation und vieler zahlreicher Brainstorming-Ideen wurde diese nun komplett umstrukturiert und anders designed. Wer sich nun auf die Seite begeht wird von allem begrüßt was Web 2.0 hergibt. :-)

Dabei soll Linux.com ein zentrale Anlaufstelle und Community werden inklusive Nachrichten aus der Linux-Welt. Weiters können aktive Anwender Guru-Punkte auf der Seite verdienen, wobei der aktivste jährlich ausgelost wird und ein von Linus Torvalds signiertes Notebook bekommt.

Was hält ihr von der Seite und der Useability?

Da ich nebenberuflich auch noch Support gebe für User einer Community-Page, bekomme ich täglich sehr viele Mails mit teils gleichem Inhalt. Gleicher Inhalt erfordert meist auch gleiche Antworten, da man es aber irgendwann satt hat immer das gleiche zu schreiben, begab ich mich auf die Suche nach einem Plugin für Thunderbird, welches bestimmte Textphrasen mittels Mausklick in die E-Mail einfügt. So erspart man sich Zeit und Arbeit und kann das ganze teilweise noch förmlicher und somit benutzerfreundlicher machen. Auf meiner Suche entgegneten mir viele Plugins, welche teils absolut unbrauchbar waren oder eine viel zu aufgemöbelte Oberfläche hatten.

Bis ich schlussendlich auf das Plugin Quicktext gestoßen bin.
Die Installation, falls man das so nennen kann, ist sehr einfach man lädt das Plugin runter, geht unter Extras → Add-Ons → Installieren und wählt das Plugin aus.

Die Konfiguartion ist auch sehr einfach gehalten, was bedeuten soll, dass das Plugin an sich eigentlich selbsterklärend ist.

Einige tolle Features will ich dennoch erläutern:

  • Verschieden Gruppen mit Unterordnern möglich
  • Text kann mittels Mausklick aufgerufen werden
  • Text kann mittels bestimmtem Schlüsselwort aufgerufen werden
  • Text kann mittels bestimmtem Tastenkürzel aufgerufen werden

Weiters fügt sich das Plugin sehr schön in die Oberfläche von Thunderbird ein wie man hier sehen kann:

Während meinen Streifzügen durch das Netz, bei denen ich auf linuxartige Informationen fokussiert bin, stosse ich ab und zu auf Interessantes. Hier ein Auszug daraus:

  • Softwareverteilung mit Tpkg Mit der Version 1.1 vom Werkzeug Tpkg lassen sich Pakete automatisch in einem Netzwerk verteilen und installieren. Weitere Einzelheiten stehen im Linux-Magain Magazin.
  • Die Eidgenossenschaft auf dem Rang 22 Die Schweiz steht im Moment auf Rang 22, was die Nutzung von OpenSource-Software betrifft. Wie die Erhebung zustande kam und weitere Details fand ich in der Netzwoche.
  • Verzeichniswechsel komfortabler gestalten Pro-Linux widmet sich in einem Artikel dem Befehl cd, mit dem man sich in der Verzeichnisstruktur bewegen kann. Dabei sind einige ganz interessanten Wandlungen und Erweiterungen zu sehen.
  • Dokumenten-Ablage Die neue Version des digitalen Dateiarchivs Bitfarm-Archiv des deutschen Unternehmens Bitfarm GmbH bringt einige ganz interessante Features mit. Soweit ganz gut, aber leider konnte ich keine Version für Linux entdecken. Weitere Infos bei heise open.
  • Windows 7 und der Cyberfux In einem Blogartikel berichtet Cyberfux über die Installation von Windows 7 (RC 1) auf einem Netbook. Er vergleicht Windows und Linux und offenbar lässt er aufgrund seiner Kriterien das Windows gewinnen.
  • Ute spickt Nicht nur wie Spickzettel eingesetzt werden können, sondern auch wie (und vor allem wo) sie gefunden werden, berichtet Ute in ihrem Blog. Lesenswert für alle “Coder und andere Autisten sowie Geeks und Nerds”.
  • Dateien vergleichen Das Blog zInformatik zeigt mit einem sauberen und gut verständlichen Beitrag, wie mit dem Editor VIM Dateien verglichen werden können. Es ist schon erstaunlich, was dieser VIM alles drauf hat!
  • Alternativer PDF-Reader Laut F-Secure und andern Virenjägern für Windows sollte der Adobe Reader aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingesetzt werden. Stattdessen könnte der Foxit Reader als Alternative zum Zug kommen. Davon gibt es – obschon für Linux wahrscheinlich vom Adobe Reader keine Gefahr ausgeht – auch eine kostenlose, aber leider unfreie Version des PDF-Readers für Linux, wahlweise sogar ein *.deb-Paket..
  • Kein wirklicher Google Chrome Das Google Watch Blog berichtet über die offizielle Version des Google Browser für Mac und Linux. Bei Linux handelt es sich um den Chromium-Browser, der schon länger erhältlich und aus meiner Sicht (noch) nicht brauchbar ist.
  • Treiberprobleme mit Intel Allfälligen Problemen mit dem Grafiktreiber aus dem Hause Intel oder ATI können 9.04-Ubuntu-Nutzer begegnen, in dem sie eine Vorabversion der Treiber nutzen. Mehr dazu bei heise open.
  • Eine DropBox von Ubuntu Christoph Langner berichtet auf seinem Blog über Ubuntu One, einem Dienst ähnlich der Dropbox. Der Ubuntu-Dienst befindet sich noch in der geschlossenen Beta-Phase.
  • Shutter-Spiegel Auf dem zefania-Blog gibt es ein Plugin für Shutter, dem Sreenshot-Tool, welches Spiegelbilder erzeugt. Stefan hat es selbst geschrieben und stellt es der Gemeinschaft zur Verfügung.

Ähnliche Artikel

12. Mai 2009

Es ist wieder so weit, ich will was anderes als GNOME haben!

Nur was darf es sein, auf der Wunschliste stehen verschiedene Lösungen.

Lösung 1: Fluxbox

Zweifelsohne, Fluxbox ist geil. Aber damit ein komplettes Desktop Environment zu machen ist viel Arbeit. Was ich vermisse sind gut integrierte Tools. Einen guten eingebauten Pager, und noch viel mehr von dem was man heute als Modern bezeichnen würde.

Lösung 2: XFCE

Auf dem Arbeitsnotebook (ja, für manchen Netzwerkkrams habe ich da eine Ubuntu Partition) habe ich ja seit einiger Zeit XFCE. XFCE an sich gefällt mir schon sehr gut, das Panel ist Ultrageil und sehr Praktisch (warum hat GNOME keine so geile Starterimplementierung im Panel?). Viel fehlt eigentlich nicht an XFCE, außer das mit die Version von Ubuntu Hardy doch etwas zu alt ist. Den eine 4.4.* will ich in Zeiten von 4.6.* nicht mehr haben. Es wird wohl darauf hinauslaufen das ich mir XFCE mal selbst nach /usr/local kompiliere. Denn den meisten PPAs fehlt irgendwie immer was.

Lösung 3: ?

Da habe ich noch nichts gefunden, LXDE ist irgendwie einfach nur doof. Von KDE halte ich seit mind. 2.* nicht mehr die Welt. Aber auch was ich zuvor schon hatte (WindowMaker 2 Jahre, Enlightenment 1 Jahr, fvwm 2 Jahre) will mir heute nimmer so richtig gefallen.

Insgeheim hoffe ich ja das e17 meine Anforderungen alle erfüllen wird!

Meine Anforderungen sind eigentlich sehr bescheiden:

  • GNOME Programme sollten gut damit laufen (Keyring, Settings, Session)
  • Multihead Support, ich hab ja 2x22" TFTs an einer nVidia (TwinView)
  • Wenig Platzbedarf
  • Compositing ist nett, aber nicht erforderlich da überbewertet
  • Geiles Panel, nein nicht nur die Optik... vor allem die Usablity muss stimmen
  • Wenig Ressourcenverbrauch, auch wenn ich 4GB RAM habe
Mal sehen was ihr da für mich findet :-D

Es ist wieder so weit, ich will was anderes als GNOME haben!

Nur was darf es sein, auf der Wunschliste stehen verschiedene Lösungen.

Lösung 1: Fluxbox

Zweifelsohne, Fluxbox ist geil. Aber damit ein komplettes Desktop Environment zu machen ist viel Arbeit. Was ich vermisse sind gut integrierte Tools. Einen guten eingebauten Pager, und noch viel mehr von dem was man heute als Modern bezeichnen würde.

Lösung 2: XFCE

Auf dem Arbeitsnotebook (ja, für manchen Netzwerkkrams habe ich da eine Ubuntu Partition) habe ich ja seit einiger Zeit XFCE. XFCE an sich gefällt mir schon sehr gut, das Panel ist Ultrageil und sehr Praktisch (warum hat GNOME keine so geile Starterimplementierung im Panel?). Viel fehlt eigentlich nicht an XFCE, außer das mit die Version von Ubuntu Hardy doch etwas zu alt ist. Den eine 4.4.* will ich in Zeiten von 4.6.* nicht mehr haben. Es wird wohl darauf hinauslaufen das ich mir XFCE mal selbst nach /usr/local kompiliere. Denn den meisten PPAs fehlt irgendwie immer was.

Lösung 3: ?

Da habe ich noch nichts gefunden, LXDE ist irgendwie einfach nur doof. Von KDE halte ich seit mind. 2.* nicht mehr die Welt. Aber auch was ich zuvor schon hatte (WindowMaker 2 Jahre, Enlightenment 1 Jahr, fvwm 2 Jahre) will mir heute nimmer so richtig gefallen.

Insgeheim hoffe ich ja das e17 meine Anforderungen alle erfüllen wird!

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  • GNOME Programme sollten gut damit laufen (Keyring, Settings, Session)
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  • Geiles Panel, nein nicht nur die Optik... vor allem die Usablity muss stimmen
  • Wenig Ressourcenverbrauch, auch wenn ich 4GB RAM habe
Mal sehen was ihr da für mich findet :-D

Eine neue Version ist hier verfügbar!

Wo wir gerade dabei sind…

Das Plugin von heute Nachmittag habe ich mal ein wenig vereinfacht und mir noch mal die Masken in ImageMagick angeschaut. Das “Reflektion-Plugin” unterscheidet sich insofern vom “Spiegel-Plugin”, als dass das Bild nicht gedreht wird. Gefällt mir persönlich besser.

Reflektion

Installation:

wget http://zefanjas.de/files/spsimplemirror
sudo mkdir /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror
sudo mv spsimplemirror /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror
sudo chmod +x /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror/spsimplemirror

Wer noch ein Bildchen für das Plugin möchte – klick hier (identisch zum Spiegel-Plugin). Die SVG muss noch in “spsimplemirror.svg” umbenannt werden.

Probleme:

Mir ist bisher keine ordentliche Idee gekommen, wie ich die benötigten Abstände aus der Bildgröße berechne. Zur Zeit mache ich es anteilig, aber dann ist das Plugin nur ab einer Bilderhöhe > 700px zu gebrauchen. Je höher ein Bild ist, umso weiter wird der Abstand. Vielleicht hat da jemand noch ne Idee.

Ähnliche Artikel:

  1. [Update] Spiegel-Plugin für Shutter – 0.1
  2. Shutter Spiegel-Plugin – v0.2
  3. 3D Screenshot mit GIMP

9 Kommentare


Wie zefanjas in seinem Blog berichtete gibt es eine Möglichkeit mittels Shutter Bilder mit Spiegelungen zu versehen. Eine weitere Möglichkeit stellt Screenie-Qt da.

Nach Installation können hier bis zu 3 Bilder mit eben solchen Effekten dargestellt werden. Des Weiteren gibt es diverse Optionen mit denen man das Ergebnis nach seinen Wünschen anpassen kann. Auch hier sagt ein Screenshot mehr als 1000 Worte. :)

Screenshot31


Rekonq ist ein neuer, auf Qt und WebKit basierender Browser der derzeit in Version 0.1-alpha vorliegt. Viele von euch werden jetzt sicher denken: na super…und noch einer. Das stimmt zwar teilweise, aber im Falle von Rekonq nicht ganz. Ziel dieses Browsers ist eine vollständige Integration in KDE.

Normalerweise benutze ich Firefox unter KDE. Das liegt daran, das mir Konqueror zu langsam ist (auch in der neuesten Version) und ich das Plugin System liebe. Aber dennoch konnte ich es mir nicht nehmen lassen und habe Rekonq gebaut und getestet. Die Geschwindigkeit während des normalen Surfens ist unglaublich. Schneller als Konqueror zu sein ist kein Trick, aber schneller als Firefox schon.

Um diese Aussagen auch zu überprüfen habe ich ein paar Benchmarks durchlaufen lassen. Ich erhebe keinen Anspruch auf korrekte Ermittlung der Daten, noch ihre Vergleichbarkeit. Auch weiß ich, dass es synthetische Benchmarks sind, die in der echten Welt nicht unbedingt relevant sind. Aber lasst mir den Spaß :)

Testsystem: Kubuntu 9.04 mit KDE 4.2.3, Core2Duo T7250 (2 Ghz), 2GB RAM

Browser: Firefox 3.0.10, rekonq 0.1-alpha, Konqueror 4.2.2 mit Webkit und KHTML Engine

Verwendete Benchmarks: CSS Test von nontropp,  Sunspider 0.9, V8 Version 3, Futuremark Peacekeeper und Dromaeo

Test 1: Sunspider

sunspider

Test 2: V8

v8

Test 3: Dromaeo

Anmerkung: Konqueror startete des Test nicht

dromaeo

Test 4: Peacekeeper

Anmerkung: Konqueror – Webkit startete den Test nicht

peacekeeper

Test 5: CSS Test

css

Bei den ersten beiden Tests sollte man im Hinterkopf behalten, das die Tests sind, die Webkit testen sollen. Angeblich sind sie nicht optimiert, aber wirklich wissen tut man dies nicht. Der dritte Test ist aus dem Hause Mozilla, hier gilt das gleiche. Rekonq schlägt sich sehr gut und ich hoffe das er irgendwann Konqueror ersetzt. Dazu noch ein schönes Plug-In System und ich wäre glücklich.

Eine neue Version ist hier verfügbar!


Im letzten Beitrag habe ich den Wunsch schon ausgesprochen, dass ich mir gern ein Plugin für Shutter wünschen würde, mit dem man seinen Screenshots einen einfachen Spiegeleffekt verpassen kann. Shutter arbeitet mit ImageMagick (einem sehr sehr mächtigen Kommandotool für Bildbearbeitung) und so musste ich mich erstmal durch zig Beispiele und Doku kämpfen, um zu verstehen, wie dieses Tool funktioniert und was es alles kann.

Heraus gekommen ist ein Plugin für Shutter.

Shutter Spiegel Plugin

Download: Spiegel Plugin v0.1

Das ganze speichert man unter /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spmirror. Der spmirror – Ordner muss noch angelegt werden. Einfacher geht es natürlich direkt mit:

wget http://zefanjas.de/files/spmirror
sudo mkdir /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spmirror
sudo mv spmirror /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spmirror
sudo chmod +x /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spmirror/spmirror

Nach einem Start von Shutter sollte das Plugin bei den anderen zu finden sein. Ich hatte leider noch keine Zeit gefunden ein Logo zu erstellen. Wenn jemand also gern ein Logo für das Plugin beisteuern will, kann das machen. Das Logo sollte eine SVG sein.

Update: Das Logo ist fertig! Diese Datei ebenfalls in den Plugin-Ordner speichern (siehe oben).

spmirror

Das Plugin funktioniert erstmal und liefert in den meisten Fällen auch gute Ergebnisse, aber so ganz zufrieden bin ich damit noch nicht (z.B. dauert es eine Weile aufgrund der Anzahl der Schritte und das Ergebnis ist einiges größer (von der Dateigröße) als der Orginal-Screenshot). Verbesserungsvorschläge sind deshalb sehr willkommen ;)

Ähnliche Artikel:

  1. Shutter Plugin Nr. 2: Reflektion
  2. Shutter Spiegel-Plugin – v0.2
  3. “Web2.0″-Effekt mit GIMP

12 Kommentare

Gestern Abend wollte ich mir die letzte Folge „Neues aus der Anstalt“, die ich verpasst hatte, endlich mal genehmigen. Also geschwind die ZDF Mediathek aufgerufen, die von FlashBlock gesperrte Flash-Navigation, die mir schon bekannt war, aktiviert.

Nur noch Flash-Videos?Da ich lange nicht mehr in der Mediathek unterwegs war, forderte mich das System auf Einstellungen, wie zb DSL-Geschwindigkeit, vorzunehmen, die fehlende Befragung nach dem gewünschten Streamformat ließ mich schon stutzig werden. Und der Verdacht bestätigte sich als ich die neueste Folge „Neues aus der Anstalt“ anklickte: Groß blinkte mir das FlashBlock-Symbol entgegen.

Mit dem Fakt, dass man scheinbar auf Flash-Videos umgestellt hatte, konnte ich mich grade so anfreunden. Das Schlimmste an der ganzen Geschichte war allerdings, dass ich das gewünschte Video (und auch jedes andere) nicht anschauen konnte: Stream not found!

Ziemlich enttäuscht hab ich also angefangen etwas in einer bekannten Suchmaschine zu suchen und fand tatsächlich einige verwunderte Foreneinträge zu dem Thema, darunter auch die „Lösung“ des Problems:

Ganz unscheinbar findet sich rechts unten im Mediathek-Fenster ein Link zu einem RSS-Feed (im Bild leider nicht zu sehen). Ob es einen solchen Feed für jeden Beitrag gibt, kann ich nicht sagen, für die oft ausgestrahlten Inhalte aber scheinbar schon. In selbigen RSS-Feeds finden sich Links zu den altbekannten Windows-Media Streams, die man z.B. im VLC anschauen kann.

Das ist zwar auch nicht das Gelbe vom Ei aber immernoch wesentlich besser als Flash-Videos im Browser anschauen zu müssen und nebenbei kann man sich über die neusten Folgen informieren lassen.


Gerade wenn man ein Notebook hat, dessen Bildschirm etwas zu klein für den alltäglichen Gebrauch erscheint, kann ein externer Bildschirm Abhilfe schaffen. Dank Ubuntu ist das kein Problem und selbst die Einstellungen gehen spielend leicht von der Hand.

Wenn wir den externen Bildschirm im ausgeschalteten Notebook anstecken, wird dieser beim Start direkt eingebunden, die alternative Möglichkeit gibt es weiter unten. Nun sehen wir also zwei Bildschirme und auf beiden wird wahrscheinlich der gleiche Inhalt sein.

Unter System - Einstellungen - Anzeige können wir nun die Konfiguration leicht vornehmen:



Wenn man die Option "Bildschirme spiegeln" wählt, erscheint der gleiche Inhalt auf beiden Bildschirmen, ansonsten werden die Inhalte der jeweiligen Desktop-Oberfläche anzeigt.

Bildschirm im laufenden Betrieb wechseln:
Möchte man nun den externen Bildschirm kurzfristig entfernen kann man dies im laufenden Betrieb einfach tun, indem man zuerst den Bildschirm entfernt (Stecker ab) und dann den X-Server mittels der Tastenkombination STRG + ALT + ⌫ (entfernen) drückt. Alternativ kann man dies mittels Terminal mit folgendem Befehl tun:

# Beim Einsatz von Ubuntu
sudo /etc/init.d/gdm restart

# Beim Einsatz von Kubuntu
sudo /etc/init.d/kdm restart

( aus http://wiki.ubuntuusers.de/XServer_einrichten )

Nach kurzer Ladezeit könnt ihr dort fortfahren, wo ihr zuvor wart.

Das gleiche müsst ihr tun, nachdem ihr den externen Bildschirm wieder angesteckt habt.

Quelle: spotify.com

Quelle: spotify.com

Wenn man sich ein Lied anhören will das einem zufällig zu Ohren gekommen ist oder von jemanden empfohlen wurde, dann ging man bisher auf Youtube und hoffte das es dort das Lied gab und man es sich (meist in schlechterer Qualität) anhören konnte. Dafür gibt es nun Abhilfe und zwar das Programm Spotify, Voraussetzung hierfür ist eigentlich nur eine Internetverbindung und ein PC/Laptop.

Das Funktionsweise ist einfach, man muss sich zuerst das Programm von der Herstellerhomepage downloaden, da der Dienst allerdings nur in U.K. unterstützt wird ruft man am besten die Herstellerhomepage über den Link, http://defilter.co.uk/ , auf.

Nun muss man sich auf der Homepage kostenlos registrieren und anschließend das Programm herunterladen. Ist es installiert muss man noch seine Einloggdaten eintippen und los geht’s mit der Suche in der Musikbibliothek.
Die Features dieses Programmes sind weitreichend, man kann nach verschiedenen Titel,, Genres, Alben, Künstler suchen, kann Playlists erstellen und die Musik über das Internet anhören als wie diese Lokal am PC gespeichert. Hatte es nun schon ein paar Stunden getestet und hab bisher noch immer keinen einzigen Lag dabei gehabt.

Ich finde diesen Dienst klasse, denn vorher musste ich immer auf Youtube zurückgreifen nur hatte man dort Videos dabei und ausserdem war wie oben schon erwähnt die Qualität meist nicht überzeugend, dadurch bin ich sehr froh nun dieses Programm gefunden zu haben und vorallem noch dazu mit so einer guten Funktionalität.

Nachtrag: Zum installieren und verwenden der Software benötigt man Wine. (sudo apt-get install wine)

Da wundere ich mich, warum sich überhaupt keiner für meine kleine Verlosung zu interessieren scheint…und muss nun erfahren, dass es an der nicht funktionierenden Kommentarfunktion lag (Danke an zefanja für den Hinweis).

Das Problem lag wohl an der AJAX-Kommentarfunktion meines Themes. Nach dem Umstellen auf die “normale” Kommentarfunktion und weniger scharfen Regeln für Kommentare sollte ein Kommentieren jetzt wieder möglich sein.

Stellt sich jetzt die Frage, was ich mit der faktisch nicht stattgefundenen Verlosung machen soll. Die Teilnahmefrist verlängern, damit jeder noch einmal die Chance hat teilzunehmen? Oder das Shirt direkt zefanja geben, der als Einziger auf die Idee kam, mich über die fehlerhafte Kommentarfunktion zu informieren?

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Verwandte Themen:

  1. Verlose “Zensursula”-Shirt – Petition gegen Netzsperren
  2. Blogparade – Mein Umstieg zu Linux
  3. Petition gegen Netzsperren – auf zum Schlussspurt!

Es ist mal wieder Zeit für ein paar kleine Links, die mir so in den letzten Tagen über den Weg gelaufen sind. Ich hoffe es ist für den einen oder anderen etwas interessantes dabei.

  • 10 kostenlose e-Books fürs Linux-Anfänger gibt es bei linuxhaxor.net. Diese sind allesamt in englischer Sprache und teilweise im pdf- und HTML-Format.
  • Ein dickes Dankeschön an den Technical-Life-Blog. Dort gibt es eine Lösung zu meinem Problem mit dem VLC, über as ich mich an dieser Stelle ausführlich ausgelassen hatte.
  • Canonical hat Ubuntu One gestartet, wie ich bei Christoph gelesen habe. Dieser Dienst soll anscheinend eine Konkurrenz zu Dropbox werden, die aber besser in die Ubuntu-Anwendungen integriert werden soll. Derzeit ist der Dienst noch Beta und man kann ihn zur Zeit nur per Einladung nutzen. Kostenlos erhält man – wie bei Dropbox – 2 GB Speicherplatz. Möchte man mehr werden 10 Dollar fällig. Für diese erhält man im Gegensatz zu Dropbox (50 GB) aber leider nur 10 GB. Jedenfalls sehr interessant. Werde ich sicherlich im Auge behalten.
  • Die Firefox-Erweiterung Weave Identity bringt nun auch die Möglichkeit mit, sich auf teinehmenden Seiten via OpenID anzumelden. Weave Identity speichert unterschiedliche Webidentitäten online entweder bei Weave oder auch auf einem eigenen Webserver. Mehr dazu bei Golem.de.

Dank einem Kommentar von Stefan und einem von Wutzara , habe ich nun doch nochmal den Netbook Remix von Ubuntu auf dem EEE PC 701 4G Surf installiert. Die Installation muss ich ja wohl nicht mehr erklären, da diese wie immer einwandfrei funktionierte. Als ich mit der Installation fertig war, versuchte ich zuerst die Methode welche von Wutzara gepostet wurde. Hier öffnet man mittels

gksudo gedit /etc/X11/xorg.conf

die xorg.conf und schreibt man in den Device-Abschnitt folgende Zeile:

AccelMethod "EXA"

anschließend abspeichern und den X-Server mittels

sudo /etc/init.d/gdm restart

neustarten.

Bei mir hatte diese Version nicht funktioniert, dadurch ging ich gleich über zur Lösungversion Nummer 2 welche von Stefan gepostet wurde.

Hier lädt man sich zuerst den aktuellen modifizierten Kernel für Jaunty auf den Desktop und öffnet diesen anschließend zum installieren. Bei mir waren sofort alle Abhängigkeiten erfüllt und ich konnte somit sofort die Installation beginnen (Achtung! Alles auf eigene Gefahr!).
Habe nun kurz gewartet bis alles fertig und anschließend neugestartet. Die Metacity-Oberfläche funktioniert sofort nach dem Neustart flüssig und es gab bisher auch keinerlei Probleme wie z.b Freezes oder Grafikabstürze.

Welche Methode hat bei euch geholfen?

Gnome TranslateKürzlich bin ich über die Applikation Gnome Translate gestolpert. Das Programm ist zwar schon etwas älter und offensichtlich wurde seit 2005 nicht mehr wirklich viel daran gewirkt, aber ich schaute es mir trotzdem an. Entwickelt hat es scheinbar Jean-Yves Lefort im Alleingang. Mit der Anwendung lassen sich Textpassagen von vielen Quellsprachen in diverse Zielsprachen übersetzen, auch Websites können direkt übersetzt werden. Maschinelle Übersetzungen können heute noch meist den Sinn des Satzes nicht erkennen und so besteht die Gefahr, dass der eigentliche Gehalt einer Aussagen in der Übersetzung verloren geht oder fälschlich umgesetzt wird.

Der erste Abschnitt auf der Portalseite von ubuntu.com liest sich in englischer Sprache so:

Ubuntu is a community developed, Linux-based operating system that is perfect for laptops, desktops and servers. It contains all the applications you need – a web browser, presentation, document and spreadsheet software, instant messaging and much more.

Gnome Translate übersetzt diesen Abschnitt fast korrekt, wobei es sich dabei um eine eher einfach Satzkonstruktion handelt:

Ubuntu ist eine Gemeinschaft entwickelt, Linux-basierte Betriebssystem, das ist ideal für Laptops, Desktops und Servern. Es enthält alle Anwendungen, die Sie brauchen – einen Web-Browser, Präsentations-, Dokumenten-und Tabellenkalkulations-Software, Instant Messaging und vieles mehr.

Text übersetzen

Es kommen zwar noch Fehler in der Übersetzung vor, aber der Sinn des Abschnittes ist deutlich umgesetzt worden, finde ich. Bei der Übersetzung einer Website kommt Babelfish zum Zug, der Link stimmt aber leider nicht mehr, so dass das Formular nutzlos ist.

Eine Website übersetzen geht leider nicht

Es lassen sich auch Dokumente übersetzen, die lokal auf dem Rechner liegen. Dazu wird offenbar der Dienst systran angezapft. Auch hier ist die Qualität der Übersetzung so, dass der Sinn der Aussage erkannt wird, eine Nachbearbeitung des Textes in der übersetzten Sprache ist aber in jedem Fall nötig.

Kostenlose Übersetzungsangebote gibt es ja mittlerweile manigfaltig im Internet. Sie sind aber nach meiner Erfahrung auch nicht besser als Gnome Translate, zumal jene Anwendung zum Teil ebenfalls Online-Dienste nutzt. Aus meiner Sicht gibt es im breiten Feld der verfügbaren Übersetzungsmechanismen noch kein Tool, das wirklich feine Übersetzungen erzeugt.

Ähnliche Artikel

Natürlich habe ich kein iPhone. Weniger natürlich ist es, dass ich mir auch keines kaufen würde, wenn ich Bedarf für ein solche Gerät hätte.

Dabei geht es mir nicht um Designfragen oder um die nichtvorhandene physische Tastatur und ähnliche Dinge. Nein, ausschlaggebend ist die Unfreiheit des Gerätes.

Neu ist diese Einstellung in unseren Kreisen ja nicht. Aber jetzt, da das iPhone schon eine Weile existiert und mit ihm die geschaffenen Strukturen altern, werden die Absurditäten erst richtig sichtbar.

Da wird zum Beispiel eine Twitteranwendung zurückgewiesen, weil sie nicht funktioniert. Nur kann die Anwendung dafür wenig, denn sie ist naheliegenderweise darauf angewiesen, dass Twitter online ist - was zum Testzeitpunkt wohl nicht der Fall war.

Damit hat Apple eine Entscheidungsmacht, die eigentlich unlogisch ist. Da schafft ein kapitalistisches Unternehmen in einem kapitalistischen Land mit den dort üblichen Methoden ein Produkt - und verbindet es mit einem System, das den freien Markt im Keim erstickt. Es wird dann wieder logisch, wenn man bedenkt, dass sich Apple von der so errichteten Mittlerfunktion Einnahmen verspricht. Aber absurd bleibt es.

Über dieses System wurde schon oft geschimpft, daher ist diese Feststellung nicht neu. Aber es ist wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, was das für freie Software auf diesem Gerät bedeutet. Wenn alles über den App-Store laufen muss, das Umgehen dieser Einschränkung (zumindest in den USA) noch illegal ist, dann wird auch der Weg für Freie Software auf diesem Gerät erheblich erschwert.

Von daher wundert es mich, zu diesem Gerät immer wieder im Planeten zu lesen. Selbst wenn die Fesselung umgangen werden kann und Freie Software schließlich sogar komfortabel installierbar ist: Sollte man Firmen, die sich so ganz klar gegen Freie Software aussprechen, nicht als Käufer meiden wo immer es möglich ist?

Natürlich habe ich kein iPhone. Weniger natürlich ist es, dass ich mir auch keines kaufen würde, wenn ich Bedarf für ein solche Gerät hätte.

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Neu ist diese Einstellung in unseren Kreisen ja nicht. Aber jetzt, da das iPhone schon eine Weile existiert und mit ihm die geschaffenen Strukturen altern, werden die Absurditäten erst richtig sichtbar.

Da wird zum Beispiel eine Twitteranwendung zurückgewiesen, weil sie nicht funktioniert. Nur kann die Anwendung dafür wenig, denn sie ist naheliegenderweise darauf angewiesen, dass Twitter online ist - was zum Testzeitpunkt wohl nicht der Fall war.

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Von daher wundert es mich, zu diesem Gerät immer wieder im Planeten zu lesen. Selbst wenn die Fesselung umgangen werden kann und Freie Software schließlich sogar komfortabel installierbar ist: Sollte man Firmen, die sich so ganz klar gegen Freie Software aussprechen, nicht als Käufer meiden wo immer es möglich ist?

Während meine Kollegen ganz begeistert sind, sich an ihren Laptops mittels ihres Fingerabdrucks an Windows Vista anmelden zu können, stand ich bislang teilnahmslos daneben. "Wer braucht denn ein solches Spielzueg überhaupt?"
Na, ein Ubuntu-User natürlich!

fprint_demo mit Fingerabdruck
Eine kurze Suche im Web hat mich auf fprint gebracht, einer Authentisierungs-Bibliothek für - wie könnte es anders sein - PAM. Und Ubuntu wäre nicht Ubuntu, wenn fprint nicht schon in den Paketquellen verfügbar wäre.

Also installiert der Biometrie-willige Ubuntu-Anwender die folgenden Pakete:

  • libfprint0
  • libpam-fprint
  • fprint-demo

Benutzer anderer Distributionen müssen unter Umständen die Quellen von Sourceforge herunterladen und selbst kompilieren.

fprint-demo wird im Übrigen nicht zwingend benötigt, es stellt nur eine optionale graphische Oberfläche zum Einlesen, Kontrollieren und Verwalten der eigenen Fingerabdrücke dar.

Wer ohne auskommen will, scannt seinen rechten Zeigefinger mit:

pam_fprint_enroll -f 7

Die Zahl steht hier für den Finger, wenn man die Hände vor sich mit der Handfläche nach unten auf den Tisch legt und von links nach rechts zählt.

Um die Anmeldung mittels des eingescannten Fingerabdrucks zu ermöglichen, muss nun noch in die /etc/pam.d/common-auth die folgende Zeile eingetragen werden, am besten an erster Stelle im "Primary" Block (Bitte beachten: Das Herumfummeln an der PAM-Konfiguration kann auch mal daneben gehen, unter Umständen funktioniert die Anmeldung dann nicht mehr):

auth sufficient pam_fprint.so

Nun kann man sich bequem den eigenen Finger anstelle des Kennworts zur Anmeldung oder zum Entsperren des Bildschirms verwenden. Sollte man dem eingescannten Finger einmal auf der Herdplatte oder durch ähnliches Ungemach jegliche erkennbaren Merkmale ausgetrieben haben, stehen ja noch neun andere Finger und zu guter Letzt auch noch das ursprüngliche Kennwort zur Verfügung.

Der GNOME-Schlüsselbund wird bei einer Anmeldung mittels Fingerabdruck nicht entsperrt, hierfür ist wieder die Eingabe des Kennworts notwendig.

 

11. Mai 2009

Soeben hab ich herausgefunden, dass es eine PPA-Quelle gibt, welche aktuelle Treiber für Intel und ATI/AMD bereitstellt. In dem Fall von Intel wär dies sicher eine interessante Information, für alle jene welche unter dem Problem der Blacklist von Intel-Chips leiden unter Benutzung von Jaunty. Der standardmäßig installierte Treiber in der Version 2.6.3 wird durch die Quelle mit der Vorabversion 2.8 ersetzt, welche anscheinend teilweise die Probleme lösen soll.

Die Paketquelle lautet:

deb http://ppa.launchpad.net/xorg-edgers/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/xorg-edgers/ppa/ubuntu jaunty main

Diese muss man in

 /etc/apt/sources.list

eintragen (Achtung! Fremdquellen können Ihr System unter Umständen gefährden!)

Anschließend noch die Paketquellen neu laden und anschließend ein Update machen sofern verfügbar.

Wenn man unter dem Intel Problem leidet kann man nun (auf eigene Verantwortung!) den Blacklist-Eintrag von

/usr/bin/compiz

auskommentieren und testen obs denn nun mit Effekten funktioniert.

Über Rückmeldung würde ich mich freuen, da ich es selbst nicht testen kann, weil ich kein Intelgrafikchip-System habe.

Canonical hat heute den (Beta-) Start von Ubuntu One bekannt gegeben. Man plant wohl in Konkurrenz zum recht populären Online-Speicher Dropbox zu treten.

Wie bei Dropbox gibt es 2GB gratis. Wer mehr Platz möchte muss 10$ pro Monat für 10GB bezahlen. Bei Dropbox gibt es für den selben Preis jedoch ganze 50GB. Allerdings möchte man wohl Ubuntu One stark in in Anwendungen integrieren, so dass Ubuntu One deutlich mehr anzubieten hat, als die Synchronisierung von Dateien über das Internet. Dazu wird es auf der nächsten OSCON (der O’Reilly Open Source Convention) wohl einen Vortrag geben.

Ubuntu One is not just a collection of services for Ubuntu, it’s a platform that you can build your own services on. [...] Ubuntu One provides shared synchronised storage and databases for developers: you store your data and Ubuntu One takes care of making it available to every other person and every other machine you’ve shared it to. In addition to this set of simple APIs which you can use to get synchronised data, Ubuntu One also offers services built on top of these: work with your users’ contacts to make it easy to share information with other people, and build services on top of all these APIs which work everywhere, both from the web and from the desktop. There may also be sneak previews of what’s coming up from the Ubuntu One team…
Aus http://en.oreilly.com/oscon2009/public/schedule/detail/8843

Ich bin mal gespannt wie sich die Sache entwickelt. Im Gegensatz zu Dropbox, das einen proprietären Hintergrunddienst einsetzt, möchte man wohl Client und Protokoll völlig offen halten. Die Server-Software möchte man wohl jedoch vorerst noch unter Verschluss halten.

The Ubuntu One client software and protocol libraries are open source, and we are building a suite of APIs to enable all kinds of different applications to use a clean and simple sync infrastructure for everything from desktop to mobile handset. Currently Ubuntu One syncs your files from your desktop to the web, and other services are coming soon. The Ubuntu One servers are built out of the same Ubuntu LTS server components that you know and love, but we are not releasing the source code to the servers at this time.
Aus https://launchpad.net/ubuntuone-client

Mit Ubuntu One besteht für Canonical die Möglichkeit den Erfolg von Ubuntu zu monetarisieren. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Entwickler, deren Produkte Ubuntu One unterstützen, davon auch profitieren. Weitere Informationen zu Ubuntu One, dem Client und dem Dienst dahinter findet man auf launchpad.net.


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