ubuntuusers.de

18. Mai 2009

Die erste Alpha-Version vom Ubuntu 9.10 ist nun erhältlich. Offenbar liegt Canonical ganz gut im Plan. In einer solch frühen Phase reduziert sich das Angebot auf Gnome, KDE, Xfce und neu für ARM-Plattformen und eine Serverversion, eine Live-CD gibt es erst ab der zweiten Alpha, welche wohl im Juni bereits stehen wird. Ich habe mir die Gnome-Variante gezogen und per VirtualBox eine Desktop-Virtualisierung erstellt.

Aufgefallen ist mir dabei, dass die noch junge Testversion keine groben Fehler aufzeigt, die ich als Durchschnittsbenutzer bemerkt hätte. Die erweiterten Sprachpakte für Deutsch lassen sich noch nicht installieren. Ein Kernel 2.6.30 wirkt für den Koala, das GNOME kommt in der Version 2.27.1 daher und OpenOffice hört auf 3.1.0, welches aber noch in Englisch gehalten ist. Weiter soll das lästige Intel-Grafikarten-Problem behoben werden, das betrifft mich meine Hardware aber nicht. Und noch einmal ist es das Ziel dieser Version, die Bootzeit zu verkürzen.

Installiert wird die Alpha-Version ganz normal in der alternativen Variante. Dort konnte ich weder grafisch noch inhaltlich einen Unterschied zum Vorgänger feststellen, wobei ich die Standard-Einstellungen belassen habe.

Installation von Ubuntu 9.10

Der erste Start verlief denn auch tatsächlich recht rasant, auch bei einer minimal eingerichteten, virtuellen Maschine mit bloss 512 MB flüchtigem Speicher.

Der erste Start

Mein Lieblings-Mail-Client, Claws-Mail, ist in den Quellen bereits in der aktuellen Version (3.7.1), welche unter 9.04 noch via Launchpad installiert werden muss, vorhanden. Weiter stellte ich fest, dass die beiden Pakete linux-headers und build-essential für das Kompilieren der VirtualBox Gasterweiterungen nicht mehr extra installiert werden mussten. Entweder sind sie schon installiert oder sie wurden infolge der Abhängigkeiten geholt. Kann auch sein, dass die beiden Pakete in einer Alpha-Version mitgereicht werden.

Desktop

Gesamthaft schafft die erste Alpha-Version einen stabilen Eindruck und der Bootvorgang scheint tatsächlich noch einmal verkürzt zu sein. Weiter verspricht die neue Version des Compilers (GCC 4.4) eine Verbesserung und HAL sollte dann dereinst dem DeviceKit weichen.

Obschon ein stabiler Eindruck entsteht, sollte eine Vorab- oder Testversion niemals zum Bearbeiten von produktiven Daten benutzt werden. Fatale Fehler sind nicht ausgeschlossen, welche zu Datenverlusten führen könnten.

Ähnliche Artikel

“Super OS” oder auch “Super Ubuntu” sind inoffizielle Abklatsch-Versionen von Ubuntu, die beispielsweise über Zeitschriften wie Com! als das bessere Ubuntu verteilt werden. Dem Nutzer wird hier vorgegaukelt ein super System “Out of the Box” geliefert zu bekommen. Was man bekommt ist jedoch nur eine unnötig mit Programmen aufgeblasene Ubuntu-Version, die Software liefert, die man wohl eher nicht braucht – und unter Umständen die Sicherheit des Systems gefährdet.

Wie man im Ubuntuusers-Forum lesen kann wird hier ein vorinstalliertes Wine mit Internet Explorer, QuickTime und anderen Späßen geliefert, was man unter ubuntu durch eine Hand voll Tastatureingaben nachinstallieren kann – und dann kann man von anfang an selbst entscheiden was man denn wirklich braucht.

Wozu braucht man einen Internet Explorer mit Wine, wenn man den Firefox, Opera und viele andere Browser einfach installieren kann? Wozu braucht man einen Quicktime-Support mit Hilfe von Wine, wenn man diesen über die Codecs einfach installieren kann? Wozu muss einem Nutzer eine Testversion von NeroLinux mitgegeben werden, wenn eine Brennsuite doch bereits vorinstalliert ist? Das unsinnige Vorinstallieren von Testversionen überlassen wir dann doch lieber den Windows-Händlern. Denn schließlich ist auch das ein Grund, warum man das Produkt aus Redmond eigentlich nicht möchte.

Der Nutzer hat hier am Ende noch zu tun, weil er sich zum einen nicht nur ein übergroßes DVD-Iso zum installieren herunter laden muss, sondern dann auch noch den überflüssigen Quatsch zu beseitigen hat, damit man ein anständig funktionierendes.

Ganz zu Schweigen von Sicherheitslücken die solche Versionen mit sich bringen (können). So steht der “App-Runner” im Verdacht alle Programme mit root-Rechten zu starten – was ja wohl dem Sicherheitsprinzip von Ubuntu ganz deutlich widerspricht.

Dass nicht alle Windows-Programme mit Wine betrieben werden können ist auch kein Geheimnis. Hier macht man es dem Umsteiger in meinen Augen noch schwerer, da ihm hier unter Umständen nicht voll funktionsfähige und instabile Software mitgeliefert wird.

Greift also bitte immer zur offiziellen Ubuntu-Version, wenn ihr Ubuntu ausprobieren und installieren möchtet. Diese kann einfach von ubuntu.com oder ubuntuusers.de heruntergeladen werden. Wenn es denn unbedingt eine hübsch aussehende CD sein soll, so kann man sich diese auch gratis zuschicken lassen.

Und mal ehrlich. Mit dem Reconstructor kann sich jeder selbst seine eigene, ganz persönliche Ubuntu-CD oder DVD erstellen, ohne auf eine solche Version zurück greifen zu müssen. Und dort muss man nicht blind darauf vertrauen, dass man keine Software runterlädt, die eventuell sogar gefährlich ist.

17. Mai 2009

Hardware im Betrieb braucht Strom – doch wieviel Watt verbrauchen Bildschirm, Drucker & Co im abgeschalteten Zustand?

Quelle: Wikimedia - Lizenz: GPL2

Wikimedia (Lizenz: GPL2)

Hardware im Standby verbraucht offenbar mehr Strom, als viele Menschen vermuten. In einem vorangegangenen Artikel hatte ich untersucht, ob es einen Unterschied im Stromverbrauch bei Suse, Ubuntu und Vista gibt. Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, wieviel Strom gängige Hardwarekomponenten im Standbymodus verbrauchen. Zum Einsatz kam wieder das Messgerät Brennenstuhl PM230. Untersucht wurden 2 verschiedene Notebookmodelle, ein komplettes Desktopsystem (inklusive PC, Flachbildschirm, Drucker), sowie eine externe Festplatte. Die gemessenen Werte können natürlich nur grobe Anhaltspunkte geben; andere Modelle können von den von mir gemessenen Werten abweichen. Mit „Standby“ meine ich den Zustand eines Geräts, das im ausgeschalteten Zustand per Netzkabel an die Stromversorgung angeschlossen wird.

Messergebnisse: Offenbar verbrauchen PCs erheblich mehr Watt im Standby als Laptops. Meine Kiste zumindest brachte es jedenfalls auf stattliche 16 Watt, während die beiden Laptops sich mit je mageren 2 Watt zufrieden gaben. Ein Medion Flachbildschirm wurde im Standby mit immerhin 7 Watt Verbrauch gemessen. Ein Drucker (HP C5280) kam auf 14 Watt. Eine externe Festplatte (Toshiba) zog durch den Adapter im ausgeschalteten Zustand 4,5 Watt. Das komplette Desktopsystem mit PC, Drucker, Flachbildschirm und externer Festplatte müsste im Standby also (theoretisch) 16+7+14+4,5=41,5 Watt verbrauchen. Die tatsächliche Messung aller Komponenten gemeinsam ergab schließlich ca. 36 Watt. Ich bin kein Elektriker und kann den Unterschied nicht erklären. Vielleicht kann der Leser zur Aufklärung beitragen.

Copyright:ECB

Die Kosten: Gehen wir davon aus, dass das getestete System 1 Jahr an eine reguläre Steckleiste (ohne roten Kippschalter) angeschlossen wäre. Wenn die KWh 37 Cent kostet, wieviel würde ein solches Desktopsystem im Standbymodus in einem Kalenderjahr verbrauchen? Insgesamt würden 315,36 KWh verbraucht. Dies würde mich die Summe von 116,68 Euro kosten!

Ein nicht ganz unerheblicher Betrag, den ich da zu blechen hätte, alleine dafür, dass meine Hardware REIN GAR NICHTS tut! Wem das egal ist, der geht halt einen Tag im Jahr (wenn`s langt!) nur dafür auf die Arbeit, damit er seine Hardware fürs Nichtstun bezahlen kann. Zum Glück habe ich schon längst Steckleisten mit Kippschalter im gesamten Haushalt eingeführt und nutze fast nur noch Laptops. Es muss ja nicht gleich mit dem buzzword Green IT daherkommen; aber beim Standbybetrieb besteht auf jeden Fall erhebliches Potenzial, Kosten zu sparen und die Umweltverschmutzung zu reduzieren. 2 Steckleisten mit Kippschalter und je  8 Steckplätzen gibt`s schon ab 5 Euro bei IKEA.

In einem weiteren Beitrag möchte ich mich dann in den nächsten Tagen noch der Frage zuwenden, was Hardwarekomponenten im Betrieb verbrauchen (hier kommt dann auch der Router zum Zug). Nur so zum Spaß (da ich sie eh alle gemessen habe), werde ich dann auch einige Ergebnisse über Haushaltsgeräte wie Fön, Funktelefon und Wasserkocher veröffentlichen…


Seit diesem Wochenende darf man auch die Schweiz als Überwachungsstaat bezeichnen!

Dank einer Abstimmung, welche mit unglaublichen 50.14 % angenommen wurde, werden in alle neuen Pässe biometrische Fingerabdrücke abgespeichert! Und das beste daran ist: Dabei bleibt es nicht! Alle Daten werden in einer zentralen Datenbank abgespeichert…

Fragwürdig für mich ist es, wie Politiker so was unterstützen können und auch noch mit vollkommener Überzeugung behaupten können, dass ein solches System komplett sicher ist, wo Informatiker und Datenschützer aus jeder Eck Alarm schlagen!

Doch was heisst der Biometriezwang nun?

Es heisst, dass Pässe die ab 2010 ausgestellt werden, mit einem RFID Chip versehen sind. Auf dem Chip werden digitale Daten und Fingerabdrücke gespeichert. Für die Zukunft ist auch ein digitales Foto geplant!

Weiter werden alle Daten noch in einer zentralen Datenbank abgespeichert, auf welche ausländische Regierungen und Firmen Zugriff erhalten.

Ach ja, ausserdem wird der Pass teurer und kann nicht mehr in der Gemeinde, sondern nur noch an wenigen, zentralen Stellen ausgestellt werden!

Aber das ist ja alles egal! Die Politiker versichern uns ja, dass die Passe komplett und rundum sicher sind!
Videos und Demonstrationen wie die folgenden sind ja auch nur erlogen und gefälscht…

und wer noch Lust auf mehr solche Demonstrationen hat, sollte mal hier vorbeischauen.

Die einzige Frage die sich mir nun noch stellt; wie lange wird es dauern bis jemand diese “absolut sichere zentrale Datenbank” auseinandernimmt?

Ich bekomme recht oft die Frage gestellt welches Theme ich für meinen GNOME Desktop benutze, daher hatte ich vor einigen Monaten alle Infos im Artikel Mein GNOME Desktop… Shiki bites the Dust zusammengefasst. Seit ein paar Wochen hat sich die Installation des Themes deutlich vereinfacht, da eine Paketquelle für das Shiki-Metacity Theme und die GNOME-Colors Icons erstellt wurde.

Die Quelle hat den Vorteil, dass das Theme gleich global für alle Benutzer installiert wird und dass man immer automatisch die aktuelle Version des Themes - Wer überprüft denn ob es für ein Theme ein Update gibt - auf dem Rechner hat. Die Quelle bindet man über einen Eintrag in die sources.list ein, dazu bearbeitet man die Datei mit Root-Rechten

$ sudo gedit /etc/apt/sources.list

und fügt die Zeilen

deb http://ppa.launchpad.net/gnome-colors-packagers/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/gnome-colors-packagers/ppa/ubuntu jaunty main

ein. Die Pakete in der Quelle sind signiert, so dass die Paketverwaltung bei der Installation von Paketen aus dieser Quelle meckern würde. Über

$ sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com E8D31A30

fügrt man den Schlüssel zum eigenen System hinzu, so dass man über

$ sudo apt-get update

die Paketquellen nun neu einlesen kann. Nun können folgende Pakete installiert werden

  • shiki-colors: Metacity Theme
  • gnome-colors: Icon Theme
  • arc-colors: Theme für GDM
  • shiki-colors-xfwm-theme: Theme für den Fenstermanager von Xfce

Wer GNOME - also Ubuntu - verwendet, der kann beispielsweise über

$ sudo apt-get install arc-colors gnome-colors shiki-colors

alles nötige installieren. Nach der Installation der Pakete kann man über “System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild” die Shiki-Themes auswählen.

Shiki Colors

Shiki Colors

Bei Bedarf kann kann das Theme noch anpassen und unter “Fensterrahmen” das Metacity-Theme anpassen.

  • Shiki-Colors Easy Metacity: Extra breite Fensterrahmen
  • Shiki-Colors Metacity: Keine Rahmen
  • Shiki-Colors Striped Metacity Keine Rahmen, Farbiger Balken oben

Nach dem Theme für GNOME selber kann man noch das GDM-Theme, also den Bildschirm den man während des Anmeldens am Rechner sieht, anpassen. Über “System -> Systemverwaltung -> Anmeldefenster” startet man das Konfigurationsprogramm für GDM. Dort kann man im Reiter “Lokal” das Theme auswählen. Hat man vorhin das Paket arc-colors installiert, so sollten diese hier auswählbar sein.

Arc-Colors für GDM

Arc-Colors für GDM

Man bemüht sich aktuell das Shiki-Theme, die Icons und Arc für GDM in die Paketquellen von Debian zu bringen. So wird das Theme früher oder später noch einfacher zu installieren sein.


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Sehr praktisch bei der Bash ist die Möglichkeit sich alias-Befehle zu konfigurieren. Damit kann man bestehende Befehle überschreiben oder Abkürzungen hinzufügen. Ich habe mal einige praktische alias-Kommandos zusammen gestellt. Es wären natürlich noch viel mehr denkbar, aber vielleicht regen die hier genannten ja beim einen oder anderen die Phantasie an.

Übrigens kann man die “Ursprungsversion” eines Kommandos, welches durch einen Alias überschrieben wurde durch ein Vorrangestelltes \ aufrufen. Also wenn es z.B. folgenden alias gibt:

alias ls="ls --color=auto"

so kann man durch die Eingabe von

\ls

den Befehl ls ohne –color=auto aufrufen.

Grundlegende Kommandos im Dateisystem

# Macht die Ausgabe von ls farbig:
alias ls='ls --color=auto' 
 
# Gibt zu jeder Datei weitere Informationen aus. Größenangaben immer "menschenlich lesbar":
alias ll='ls -lh' 
 
# Wie ll, aber es werden auch versteckte Dateien aufgelistet:
alias la='ls -lha' 
 
# Für Vertipper recht praktisch:
alias cd..='cd ..' 
alias cd-='cd -'
 
# Abkürzung für cd .. :
alias ..='cd ..' 
alias ...='cd ../..'
 
# Alle nicht existierenden Verzeichnisse automatisch erstellen:
alias mkdir='mkdir -p'
 
# Für Anfänger zu empfehlen (es wird bei jeder Datei nachgefragt)
alias rm='rm -i'
alias cp='cp -i'
alias mv='mv -i'

Befehle die immer mit bestimmten Optionen ausgeführt werden sollen sowie Abkürzungen

# Bei df die Größen immer "menschlich lesbar" anzeigen:
alias df='df -h' 
 
# Bei du die Größen immer "menschlich lesbar" anzeigen:
alias du='du -h' 
 
# Suche in less case-insensitive:
alias l='less -i' 
 
# Zeigt Änderungen einer Datei an (wie tail -f):
alias lf='less -i +F' 
 
# Beispielhafte Abkürzung für ssh
alias meinserver='ssh user@meinserver.tld'
 
# lässt grep case-insensitive arbeiten und markiert die Treffer farbig:
alias grep='grep -i --color=auto'

Die Follow-Option von less (less +F) ist recht praktisch, da sie einfach mit Strg+c unterbrochen und mit F weitergeführt werden kann. So kann man leicht nochmal zurück scrollen.

Befehle zum Suchen, Installieren und Updaten

# Da apt-get ja meist mit sudo aufgerufen wird:
alias apt-get='sudo apt-get' 
 
#Statt dessen kann man auch die folgenden Befehle nutzen:
alias agi='sudo apt-get install'
alias acs='apt-cache search'
 
# Das ganze System updaten:
alias update='sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade'

Komplexere Befehle

# Starte Kommando in neuem Screen-Fenster:
alias s='screen -X screen' 
 
# Dateinamen im aktuellen Verzeichnis nach Ausdruck durchsuchen:
alias lg='ls --color=always | grep --color=always -i' 
 
# Timestamp generieren:
alias timestamp='date "+%Y%m%d%H%M%S"' 
 
# Verzeichnis mit aktuellem Timestamp erstellen:
alias tsdir='timestamp | xargs mkdir' 
 
# Änderungen bei allen angegebenen Logdateien live anzeigen:
alias mylogs='sudo tail -f /var/log/{syslog,messages}' 
 
# Einen Prozess (nach Namen) suchen:
alias psg='ps ax | grep -v grep | grep ' 
 
# Die öffentliche IP ausgeben:
alias myip="wget -qO - http://checkip.dyndns.org | sed 's/[a-zA-Z<>/ :]//g'" 
 
# Zuletzt bearbeitete Datei in vim öffnen:
alias lvim="vim -c \"normal '0\"" 
 
# Die 10 Prozesse anzeigen, die den meisten RAM verbrauchen:
alias psram='ps aux | sort -rnk 4 | head'
 
# Zeige alle Prozesse bei ps (außer ps selbst) mit langer Ausgabe
alias ps='ps ax | grep -v "ps ax"'

Die Themen dieser Ausgabe:
Yalm

  • Vorwort
  • Linux-Support – hier ist guter Rat kostenlos
  • BitTorrent – Der Datenfluss des Internets
  • Suchen und Ersetzen mit AltSearch
  • Tipps und Tricks für die Shell (V): awk
  • MIRO – Freies Internet Fernsehen
  • Schlussbemerkungen

Die aktuelle Ausgabe von Yalm kann hier heruntergeladen werden. Herzlichen Dank an das Team für die neue Ausgabe! :daumenanim:

Ein Hinweis an alle: Auch das Yalm entsteht in der Community durch freiwillige Mitarbeit und ist kostenlos. In der jetzigen Ausgabe sucht man wieder Mitstreiter und Helfer aus verschiedenen Bereichen. Wer also Lust und etwas Freizeit hat, kann ja hier mal vorbeischauen.

Wer keine Zeit hat, das Magazin aber gerne liest, der kann ja wenigstens mal einen kleinen Leserbrief schreiben oder im Forum von Yalm mit Anregungen, Tipps und Ideen helfen. Auch ein einfaches „Dankeschön“ hilft!

Das YALM-Magazin 05/2009 ist diese Woche erschienen. Im Vorwort spricht mir Frank Brungräber aus der Seele. Obschon ich eigentlich nicht zu den Betroffenen gehöre und an keinem OpenSource-Projekt mitwirke, kenne ich die Sorgen von Frank aus anderer, vergleichbarer Warte aus:

Ein Programmierer, der seinen »Kunden« auch noch den Download und die Webseite zahlen muss, aber kaum mit Resonanz rechnen kann (wobei hier nicht nur von Geld oder aktiver Hilfe, sondern auch von einfachem Feedback die Rede ist), wird früher oder später frustriert anderen Projekten den Vorrang geben.

Von solchen Programmieren gibt es sicher eine ganze Menge da draussen. Ob sie nun alleine für sich wirken, oder in einem Team, ist in diesem Zusammenhang unwichtig. Weiter schreibt Frank:

Vielleicht sollten wir alle öfter mal darüber nachdenken, was wir der Community oder auch einzelnen Projekten zurückgeben können, damit wir nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzen.

Dies ist wohl auch zugleich die grösste Schwäche der freien OpenSource-Welt. Projekte stehen und fallen mit dem Engagement einzelner Personen. Das ist in der Kommerz-Welt zwar nicht viel anders, aber dort finden sich eher Leute, die sich für eine Sache einsetzen möchten, wenn sie dadurch ihr Brot verdienen können.

YALMUnd just in diesem Bereich geht es im Inhalt des YALM Magazin weiter. Ein Artikel beschreibt die Möglichkeiten für die Benutzer von verschiedenen Distributionen, um an kostenlosen Support zu kommen. Aber auch das BitTorrent-Protokoll wird besprochen und die rechtliche Situation angetastet. Weiter gibt es einen Bericht zum OpenOffice Writer und dessen Suchfunktion und mannigfaltige Tipps und Tricks zur Shell. Für ganz spannend halte ich den Bericht zu Miro, eines freien Video-Player für Videocasts.

Die aktuelle Ausgabe von YALM kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Es gibt eine PDF-Version, eine HTML-Alternative und eine Datei für mobile Geräte. Dem Projekt steht ein Forum beiseite, in dem sich die Leser melden können, um Ideen, Kommentare, Beschwerden, Kritik und Lob zu hinterlassen und darüber zu diskutieren. Wer möchte, kann sich dem freien Projekt anschliessen oder gelegentlich einen Beitrag leisten.

Ähnliche Artikel

Dieser Beitrag ist angelehnt an einen Artikel im Ubuntublog.ch, welcher über eine Software berichtet um die Geschehnisse auf einem Server/Webspace auszuwerten. Ich nutze dazu die OpenSource Software, BBClone. Dies soll aber nicht Grundstein dieses Artikels sein. Da generell eine Software wie BBClone oder Google Analytics oder Piwik immer nur die Geschehnisse des ganzen Servers auswertet, wollte ich schon länger die Statistiken für den Blog alleine haben und das am besten noch in das Dashboard eingebunden. Also machte ich mich auf die Suche nach so einem Plugin für Wordpress. Dabei bin ich auf Statpress-Reloaded gestoßen (wobei Reloaded nur die weiterentwickelte Version von Statpress selbst ist). Nach ca. einer Woche am testen konnte ich nun schon ein paar Eindrücke des Plugins sammeln.

Das Plugin fügt sich schön in die Adminseite ein, dazu erstellt es einen Button in der linken Leiste mit dem Namen Statpress. Klickt man auf diesen, öffnet sich eine Übersichtstatistik welche folgende Entwicklungen festhält:

  • den Zugriffsverlauf der letzten Tage, dabei wird unterschieden zwischen: Besuchern, Seitenzugriffe, Spiders und Feeds
  • den letzten Seitenzugriffen - hier wird angezeigt, wo der Besucher war, aus welchem Land dieser kommt und welches OS dieser benutzte
  • den letzten Suchbegriffen -hier wird angezeigt, welche Wörter von einem User über z.B Google gesucht wurden und auf den Blog weitergeleitet wurden
  • den letzten Referrer - hier wird angezeigt, von wo der Benutzer weitergeleitet wurde
  • den letzten Programmen - hier wird aufgelistet, welche Programme wie z.B. Firefox als letztes benutzt wurden
  • den letzten Spidern - hier wird aufgelistet welche Spiders zuletzt auf dem Blog waren und wo diese „gespidert” hatten.

Doch dies alleine war jetzt nur die Übersichtsliste, denn dank diesem Plugin gibt es noch

  • eine Detailseite, welche die Statistiken grafisch auswertet mit Prozentwerten
  • eine Besucherinformation, welche pro Besucher anzeigt auf welchen Seiten dieser war
  • eine Suchseite, wo man nur nach bestimmten Informationen filtern kann
  • eine Exportseite, welche eine .csv-Datei über die aktuellen Statistiken erzeugt

und noch ein paar weitere welche allerdings, nicht mehr der Auflistung würdig sind.

Alles in allem bin ich mittlerweile wirklich sehr glücklich mit dem Plugin, da es genau dies beinhaltet was ich mir ursprünglich vorgestellt hatte.

Hier z.B der Anfang der Übersichtsseite:

16. Mai 2009

Schon lange habe ich hier in meinem Blog jegliche Captchas und Moderation von Kommentaren abgeschaltet. Ich persönlich finde, dass die “Hürden” beim Schreiben eines Kommentars in einem Blog so niedrig wie möglich sein müssen, sonst lassen es mögliche Kommentatoren lieber gleich sein.

Damit nicht Tausende von Spam-Kommentaren im Blog stehen, habe ich mich bislang nur auf Akismet verlassen, was auch nach wie vor sehr gut funktioniert. Akismet filtert Spambeiträge zuverlässig raus und lässt den “Ham” ohne Interaktion meiner Seits sofort durch. Bei mehreren Tausend Kommentaren hier (Spam+Ham), wurde nur zwei echte Kommentare als Spam eingestuft und afaik nur ein Spam-Beitrag fälschlicherweise durchgelassen.

Allerdings nervt das Sichten der in den Spam-Ordner aussortierten Beiträge gewaltig. An manchen Tagen wurden hier mehr als 200 Spam-Kommentare aussortiert. Bei größeren Blogs gehen die Spam-Beiträge/Tag schnell in die Tausende… Doch seit ein paar Tagen ist Ruhe im Karton!

NoSpamNX kills the Spam Star

NoSpamNX kills the Spam Star

Was ist passiert? Durch Zufall bin ich über NoSpamNX gestolpert, es ist eine Weiterentwicklung des Plugins Yawasp, das ich von einer Zeit lang schon einmal hier angetestet hatte. Doch NoSpamNX verträgt sich nun im Gegensatz zu Yawasp mit dem Vorschau-Plugin, das ich hier einsetze. Die Funktionsweise erklärt die Homepage recht gut…

NoSpamNX fügt beim Aufruf des Kommentarformulars automatisch zusätzliche Felder (versteckt vor dem “normalen” Benutzer) hinzu, die beim Speichern eines Kommentares überprüft werden. Für einen zusätzliches Schutz wird die Reihenfolge und die Werte dieser Felder periodisch geändert, so dass sich kein Spambot auf das Formular eines Blogs anpassen kann. Aus svenkubiak.de/nospamnx

Das Plugin hat bei mir in wenigen Tagen nun mehr als 500 Spambots abgeblockt. Sollte doch mal ein Spam-Kommentar durchkommen, so muss der Beitrag immer noch Akismet überwinden. Ich kann es anderen Wordpress-Bloggern nur empfehlen, eure Kommentatoren werden es euch danken keine Captchas mehr lösen zu müssen.


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Lizenziert unter CC by-sa von rillian

Lizenziert unter CC by-sa von rillian

Neulich musste ich eine Reihe von PDFs in die richtige Reihenfolge bringen und zu einer PDF-Datei zusammenfügen. Es gibt eine Reihe von Tools wie beispielsweise pdftk, doch eine graphische Oberfläche für diese Aufgabe ist doch erheblich von Vorteil. Hier kam mir PDF-Shuffler recht gelegen.

Das Programm ist noch recht neu und braucht sicherlich noch den letzten Schliff, doch die eigentliche Aufgabe erfüllt es jetzt schon sehr gut.

PDF-Shuffler

PDF-Shuffler

PDF-Shuffler ist so neu, dass es noch nicht in den Quellen der meisten Linux-Distributionen enthalten sein wird, daher muss man es von Hand installieren. Dazu holt man sich von sourceforge.net das Archiv mit dem Quellcode und speichert die Datei bspw. auf dem Desktop ab.

Danach startet man ein Terminal, entpackt das Archiv, installiert die nötigen Abhängigkeiten und erzeugt dann mit checkinstall eine .deb-Datei. So kann man später PDF-Shuffler auch wieder problemlos über die Paketverwaltung deinstallieren. Dies müsste eigentlich auf jedem Debian oder Ubuntu funktionieren.

$ cd ~/Desktop
$ tar -xzf pdfshuffler.tar.gz
$ cd pdfshuffler
$ sudo apt-get install python-poppler python-pypdf checkinstall
$ sudo checkinstall python setup.py install

Danach kann man die heruntergeladenen und erstellten Dateien löschen. Die .deb-Datei kann man sich aufheben. Das Programm kann nun über “Anwendungen -> Büro -> PDF-Shuffler” gestartet werden.

Die Bedienung ist recht simple. PDF laden und die Seiten über Drag&Drop mit der Maus in die richtige Reihenfolge bringen. Das Ergebnis kann man dann in eine neue PDF-Datei exportieren. Sollte man mehrere PDFs in PDF-Shuffler importieren wollen, so geht das sicherlich per Drag&Drop aus Nautilus am einfachsten.


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Mit dem Plugin gnupg können Dateien sehr leicht gpg-verschlüsselt werden. Zur Installation läd man sich die Datei gnupg.vim herunter und kopiert sie ins Verzeichnis ~/.vim/plugin. Als nächstes fügt man die folgende Zeile zur ~/.bashrc hinzu:

export GPG_TTY=‘tty‘

Um die .bashrc neu einzulesen führt man nun

source ~/.bashrc

aus oder startet eine neue Konsole.

Wenn nun vim neu gestartet wird, werden Dateien mit der Endung .pgp, .gpg oder .asc automatisch verschlüsselt. Dabei wird keine viminfo oder Swapdatei angelegt.
Beim Anlegen einer Datei öffnet sich ein horizontaler Splitscreen, in den man die Empfänger schreiben kann. Sobald dieser geschlossen wird, wird die Liste der Empfänger übernommen. Beim Speichern wird die Datei nun für die angegebenen Empfänger verschlüsselt.
Öffnet man eine Datei, die man (oder jemand anderes) für sich verschlüsselt hat, so wird man nach dem Passwort seines GPG-Schlüssels gefragt. Danach wird die Datei geöffnet.

Man kann aber auch die symmetrische Verschlüsselung von GPG verwenden. Dafür fügt man der Datei ~/.vimrc folgende Zeile hinzu:

let g:GPGPreferSymmetric = 1

Wird nun eine Datei mit einer der oben genannten Endungen angelegt, wird man beim Speichern nach einem Passwort gefragt, um die Datei zu verschlüsseln. Öffnet man eine so gespeicherte Datei, wird man wiederrum nach dem Passwort gefragt. Bei jeder Speicherung muss dann jedoch das Passwort angegeben werden.

Ein provokativer Titel, ich weiss. Aber er trifft zu, mindestens für diese Site hier. Google Analytics ist zwar meiner Meinung nach ein sehr gutes und ausgereiftes und tiefgreifendes Tool, welches unzählige Möglichkeiten zu Beurteilung und Interpretation der Zugriffe auf eine bestimmte Seite bietet. Kaum ein Dienst leistet das selbe und führt dem Benutzer die Zugriffe auf eine Site in der “professionellen Weise” vor. Aber, und das stellt für mich den Todesstoss für Google Analytics dar, der Dienst ist nicht frei und ausserdem wertet Google “meine” Daten für seine Zwecke aus. Das möchte ich nicht und deswegen bleibt mir keine andere Wahl, als auf den Dienst zu verzichten. Zwar werden auch Daten über Google AdSense erhoben, aber ich bin ja käuflich offen für etwas Taschengeld.

PiwikStattdessen greife ich auf die populäre Lösung Piwik zurück, die meines Erachtens ein paar ganz wichtige Vorteile auf seiner Seite vereint:

  • Piwik ist freie Software und kostenlos.
  • Es basiert auf PHP und nutzt den MySQL-Server, beide sind ebenso freie Software.
  • Das Tool kann auf dem eigenen Space installiert werden.
  • Keine Daten gehen anderswo hin, als ich bestimme.
  • Die Statistik ist recht ausgereift und wird immer weiter entwickelt.
  • Hinter Piwik steht eine aktive Community.
  • Die Statistik kann ich Echtzeit verfolgt werden. Bei Google Analytics steht man im schlechtesten Fall knapp 24 Stunden hinter der Zeit.
  • Piwik ist fein skalierbar, erweiterbar und durch die quelloffene Software kann sich jedermann daran beteiligen, Erweiterungen zimmern und Fehler beheben.
  • Es ist einfach und schnell installiert, läuft praktisch auf jeder Plattform und es lassen sich verschiedene Sites messen.
  • Das GUI bietet diverse Sprachen an, so auch Deutsch.

piwik

Piwik hatte ich bereits vor einiger Zeit installiert und war nicht so sehr begeistert von der Sache. Inzwischen ist aber das Projekt erheblich gewachsen und es bietet nahezu gleich viel an, wie Google Analytics. Für mich ist es deshalb klar, dass ich ab sofort auf den “proprietären” Dienst bei Google verzichte und die OpenSource-Lösung Piwik einsetze.

Ähnliche Artikel

Hallo!

Nach einem ersten, sehr kurzem Testlauf in einer virtuellen Maschine wagte ich gleich die Installation der Alpha 1 des künftigen Ubuntu auf echter Hardware, sprich auf meiner externen Festplatte. Die ungrafische Installation (nur eine Alternate-Version ist verfügbar) verlief ganz nach der Anleitung bei ubuntuusers.de. Interessant: bei der Installation in virtueller Umgebung wurde das gesamte System auf deutsch eingerichtet, im echten System war die Installation zwar deutsch, Karmic selbst war aber größtenteils englisch. Die deutsche Sprachdatei muss aus dem Internet heruntergeladen werden, denn sie liegt nicht auf der CD. Ein LAN-Kabel ist bei der Installation also nicht schlecht ;-)

Mein System:

  • 4 GB RAM
  • AMD Turion 64 X2
  • ATI-Radeon HD 2400
  • Karmic Koala Alpha 1, 64bit

Erster Eindruck

Nach der etwa halbstündigen Installation stürzte ich mich gleich ins Geschehen. Der Bootvorgang lässt noch auf die „Revolution“ warten, denn der Usplash ist der gleiche wie unter Jaunty-default. Es fällt auf: Karmic ist mit dem Kernel 2.6.30-5-generic die erste Ubuntuversion, unter der mein WLAN-Chip (Atheros AR5008) out-of-the-box wunderbar funktioniert, ohne ndiswrapper oder sonstige Zauberformeln zu benutzen. Mehr sogar: der Empfang ist besser als mit ndiswrapper (siehe Tabelle). Allerdings treten manchmal auch hier die aus Jaunty bekannten Kicks des ath9k-Treibers auf.

Negativ fällt mir auch die Tonqualität auf. Es gibt zwar eine Audioausgabe, diese knistert allerdings sehr, als wären die Lautsprecher kaputt.

Treiber (Ubuntu) ndiswrapper (Intrepid) ath9k (Jaunty) ath9k (Karmic)

WLAN-Empfang
(am gleichen Ort)

ca. 45% (stabil) ca. 20%
(instabil, starke Schwankung)
ca. 55% (instabil)

Programmversionen

Um gleich alles vorweg zu nehmen: Nicht alle Programme sind gleich auf dem neusten Stand, beta-Versionen wie Firefox 3.5 sind nicht vorinstalliert. Besagter Browser tritt mit Version 3.0.10, Openoffice sogar schon mit 3.1.0 auf (obwohl dies im Logo noch nicht vermerkt ist). Meine Desktopumgebung GNOME ist mit 2.26 in der gleichen Version wie unter Jaunty vertreten, obwohl eigentlich die neueste Verison 2.27 angekündigt wurde. Diese ist nur teilweise vorhanden, etwa bei den GNOME-Games, eog, Orca oder Nautilus. Das Panel, Terminal und die Themes sind noch „alt“.

 

sudo dpkg -l | grep -i gnome | grep -i 2.26
sudo dpkg -l | grep -i gnome | grep -i 2.27

Mein proprietärer Grafikkartentreiber ist zwar in der Liste der „Hardware-Treiber“ geführt, lässt sich aber nicht wirklich installieren. Bei der Aktivierung kommt entweder eine Fehlermeldung, oder es passiert gar nichts.

Spontane Fehler

Die meisten Fehlermeldungen, die bei meinem ersten Testdurchlauf kamen, betrafen die Paketquellen, dass der Download fehlschlug. Auch andere Fehler werden gemeldet, teilweise auch ohne Inhalt. Außerdem ging plötzlich mein Bildschirm für einige Sekunden aus, allerdings bin ich überzeugt, dass die mit installiertem Grafiktreiber nicht mehr vorkommt.

Hier ein kurzer Screencast zu Karmic:

Hallo!

Nach einem ersten, sehr kurzem Testlauf in einer virtuellen Maschine wagte ich gleich die Installation der Alpha 1 des künftigen Ubuntu auf echter Hardware, sprich auf meiner externen Festplatte. Die ungrafische Installation (nur eine Alternate-Version ist verfügbar) verlief ganz nach der Anleitung bei ubuntuusers.de. Interessant: bei der Installation in virtueller Umgebung wurde das gesamte System auf deutsch eingerichtet, im echten System war die Installation zwar deutsch, Karmic selbst war aber größtenteils englisch. Die deutsche Sprachdatei muss aus dem Internet heruntergeladen werden, denn sie liegt nicht auf der CD. Ein LAN-Kabel ist bei der Installation also nicht schlecht ;-)

Mein System:

  • 4 GB RAM
  • AMD Turion 64 X2
  • ATI-Radeon HD 2400
  • Karmic Koala Alpha 1, 64bit

Erster Eindruck

Nach der etwa halbstündigen Installation stürzte ich mich gleich ins Geschehen. Der Bootvorgang lässt noch auf die „Revolution“ warten, denn der Usplash ist der gleiche wie unter Jaunty-default. Es fällt auf: Karmic ist mit dem Kernel 2.6.30-5-generic die erste Ubuntuversion, unter der mein WLAN-Chip (Atheros AR5008) out-of-the-box wunderbar funktioniert, ohne ndiswrapper oder sonstige Zauberformeln zu benutzen. Mehr sogar: der Empfang ist besser als mit ndiswrapper (siehe Tabelle). Allerdings treten manchmal auch hier die aus Jaunty bekannten Kicks des ath9k-Treibers auf.

Negativ fällt mir auch die Tonqualität auf. Es gibt zwar eine Audioausgabe, diese knistert allerdings sehr, als wären die Lautsprecher kaputt.

Treiber (Ubuntu) ndiswrapper (Intrepid) ath9k (Jaunty) ath9k (Karmic)

WLAN-Empfang
(am gleichen Ort)

ca. 45% (stabil) ca. 20%
(instabil, starke Schwankung)
ca. 55% (instabil)

Programmversionen

Um gleich alles vorweg zu nehmen: Nicht alle Programme sind gleich auf dem neusten Stand, beta-Versionen wie Firefox 3.5 sind nicht vorinstalliert. Besagter Browser tritt mit Version 3.0.10, Openoffice sogar schon mit 3.1.0 auf (obwohl dies im Logo noch nicht vermerkt ist). Meine Desktopumgebung GNOME ist mit 2.26 in der gleichen Version wie unter Jaunty vertreten, obwohl eigentlich die neueste Verison 2.27 angekündigt wurde. Diese ist nur teilweise vorhanden, etwa bei den GNOME-Games, eog, Orca oder Nautilus. Das Panel, Terminal und die Themes sind noch „alt“.

 

sudo dpkg -l | grep -i gnome | grep -i 2.26
sudo dpkg -l | grep -i gnome | grep -i 2.27

Mein proprietärer Grafikkartentreiber ist zwar in der Liste der „Hardware-Treiber“ geführt, lässt sich aber nicht wirklich installieren. Bei der Aktivierung kommt entweder eine Fehlermeldung, oder es passiert gar nichts.

Spontane Fehler

Die meisten Fehlermeldungen, die bei meinem ersten Testdurchlauf kamen, betrafen die Paketquellen, dass der Download fehlschlug. Auch andere Fehler werden gemeldet, teilweise auch ohne Inhalt. Außerdem ging plötzlich mein Bildschirm für einige Sekunden aus, allerdings bin ich überzeugt, dass die mit installiertem Grafiktreiber nicht mehr vorkommt.

Hier ein kurzer Screencast zu Karmic:

Hallo!

Nach einem ersten, sehr kurzem Testlauf in einer virtuellen Maschine wagte ich gleich die Installation der Alpha 1 des künftigen Ubuntu auf echter Hardware, sprich auf meiner externen Festplatte. Die ungrafische Installation (nur eine Alternate-Version ist verfügbar) verlief ganz nach der Anleitung bei ubuntuusers.de. Interessant: bei der Installation in virtueller Umgebung wurde das gesamte System auf deutsch eingerichtet, im echten System war die Installation zwar deutsch, Karmic selbst war aber größtenteils englisch. Die deutsche Sprachdatei muss aus dem Internet heruntergeladen werden, denn sie liegt nicht auf der CD. Ein LAN-Kabel ist bei der Installation also nicht schlecht ;-)

Mein System:

  • 4 GB RAM
  • AMD Turion 64 X2
  • ATI-Radeon HD 2400
  • Karmic Koala Alpha 1, 64bit

Erster Eindruck

Nach der etwa halbstündigen Installation stürzte ich mich gleich ins Geschehen. Der Bootvorgang lässt noch auf die „Revolution“ warten, denn der Usplash ist der gleiche wie unter Jaunty-default. Es fällt auf: Karmic ist mit dem Kernel 2.6.30-5-generic die erste Ubuntuversion, unter der mein WLAN-Chip (Atheros AR5008) out-of-the-box wunderbar funktioniert, ohne ndiswrapper oder sonstige Zauberformeln zu benutzen. Mehr sogar: der Empfang ist besser als mit ndiswrapper (siehe Tabelle). Allerdings treten manchmal auch hier die aus Jaunty bekannten Kicks des ath9k-Treibers auf.

Negativ fällt mir auch die Tonqualität auf. Es gibt zwar eine Audioausgabe, diese knistert allerdings sehr, als wären die Lautsprecher kaputt.

Treiber (Ubuntu) ndiswrapper (Intrepid) ath9k (Jaunty) ath9k (Karmic)

WLAN-Empfang
(am gleichen Ort)

ca. 45% (stabil) ca. 20%
(instabil, starke Schwankung)
ca. 55% (instabil)

Programmversionen

Um gleich alles vorweg zu nehmen: Nicht alle Programme sind gleich auf dem neusten Stand, beta-Versionen wie Firefox 3.5 sind nicht vorinstalliert. Besagter Browser tritt mit Version 3.0.10, Openoffice sogar schon mit 3.1.0 auf (obwohl dies im Logo noch nicht vermerkt ist). Meine Desktopumgebung GNOME ist mit 2.26 in der gleichen Version wie unter Jaunty vertreten, obwohl eigentlich die neueste Verison 2.27 angekündigt wurde. Diese ist nur teilweise vorhanden, etwa bei den GNOME-Games, eog, Orca oder Nautilus. Das Panel, Terminal und die Themes sind noch „alt“.

 

sudo dpkg -l | grep -i gnome | grep -i 2.26
sudo dpkg -l | grep -i gnome | grep -i 2.27

Mein proprietärer Grafikkartentreiber ist zwar in der Liste der „Hardware-Treiber“ geführt, lässt sich aber nicht wirklich installieren. Bei der Aktivierung kommt entweder eine Fehlermeldung, oder es passiert gar nichts.

Spontane Fehler

Die meisten Fehlermeldungen, die bei meinem ersten Testdurchlauf kamen, betrafen die Paketquellen, dass der Download fehlschlug. Auch andere Fehler werden gemeldet, teilweise auch ohne Inhalt. Außerdem ging plötzlich mein Bildschirm für einige Sekunden aus, allerdings bin ich überzeugt, dass die mit installiertem Grafiktreiber nicht mehr vorkommt.

Hier ein kurzer Screencast zu Karmic:

15. Mai 2009

Netzpolitik fasst allgemein Microsofts Lobbyismus, insbesondere in Afrika, zusammen und geht im speziellen auf Vine ein.

Vine soll insbesondere in Krisensituationen Erreichbarkeit herstellen. So beschreibt es zumindest die verlinkte Vorstellung. Wahrscheinlicher wird es am Ende nur ein weiteres Netzwerk.

Denn dieser Krisenaspekt wird bereits durch eine offene Plattform namens Ushahidi abgedeckt - ein Projekt, dessen Name hier erstmal Sympathien wecken dürfte. Die Offenheit ist ein Kernaspekt des Projekts. Entsprechend fällt dann auch die Kritik an Vine aus:

How in the world would Microsoft expect to begin to monetize such a service? It’s like trying to monetize 911 or the EBS. Maybe next they’ll make proprietary Air Raids next. Microsoft Air Raid 2009 Live Professional Service Pack 1.

Crisis reporting is something that wants to be free. It needs to be free, community owned, a service that just exists. No one should know where it comes from, it’s just there.

Diese grundsätzliche Einschätzung ist berechtigt. Wenn ein System dafür gedacht ist, in Notfällen zu helfen, kann es nicht das proprietäre System einer Firma sein, die damit Geld verdienen will.

Netzpolitik fasst allgemein Microsofts Lobbyismus, insbesondere in Afrika, zusammen und geht im speziellen auf Vine ein.

Vine soll insbesondere in Krisensituationen Erreichbarkeit herstellen. So beschreibt es zumindest die verlinkte Vorstellung. Wahrscheinlicher wird es am Ende nur ein weiteres Netzwerk.

Denn dieser Krisenaspekt wird bereits durch eine offene Plattform namens Ushahidi abgedeckt - ein Projekt, dessen Name hier erstmal Sympathien wecken dürfte. Die Offenheit ist ein Kernaspekt des Projekts. Entsprechend fällt dann auch die Kritik an Vine aus:

How in the world would Microsoft expect to begin to monetize such a service? It’s like trying to monetize 911 or the EBS. Maybe next they’ll make proprietary Air Raids next. Microsoft Air Raid 2009 Live Professional Service Pack 1.

Crisis reporting is something that wants to be free. It needs to be free, community owned, a service that just exists. No one should know where it comes from, it’s just there.

Diese grundsätzliche Einschätzung ist berechtigt. Wenn ein System dafür gedacht ist, in Notfällen zu helfen, kann es nicht das proprietäre System einer Firma sein, die damit Geld verdienen will.

Netzpolitik fasst allgemein Microsofts Lobbyismus, insbesondere in Afrika, zusammen und geht im speziellen auf Vine ein.

Vine soll insbesondere in Krisensituationen Erreichbarkeit herstellen. So beschreibt es zumindest die verlinkte Vorstellung. Wahrscheinlicher wird es am Ende nur ein weiteres Netzwerk.

Denn dieser Krisenaspekt wird bereits durch eine offene Plattform namens Ushahidi abgedeckt - ein Projekt, dessen Name hier erstmal Sympathien wecken dürfte. Die Offenheit ist ein Kernaspekt des Projekts. Entsprechend fällt dann auch die Kritik an Vine aus:

How in the world would Microsoft expect to begin to monetize such a service? It’s like trying to monetize 911 or the EBS. Maybe next they’ll make proprietary Air Raids next. Microsoft Air Raid 2009 Live Professional Service Pack 1.

Crisis reporting is something that wants to be free. It needs to be free, community owned, a service that just exists. No one should know where it comes from, it’s just there.

Diese grundsätzliche Einschätzung ist berechtigt. Wenn ein System dafür gedacht ist, in Notfällen zu helfen, kann es nicht das proprietäre System einer Firma sein, die damit Geld verdienen will.

Lizenziert unter CC by-sa von candescent

Lizenziert unter CC by-sa von candescent

Dell ist einer der wenigen “Big-Player” im Computerhandel der Linux-PCs direkt an Endkunden verkauft. Leider ist das Angebot in Deutschland gegenüber den USA/Kanada deutlich eingeschränkt. In den USA gibt es vom Desktop-PC, über das Business-Notebook bis hin zum Netbook zu heiß gewaschenen Notebook eine relativ breite Auswahl.

In Deutschland muss man dagegen mit einer sehr dünnen Auswahl an Geräten Vorlieb nehmen, da Dell in Deutschland mittlerweile ausschließlich Mini-Notebooks mit Linux vertreibt. Immerhin wurde nun der Shop etwas vereinfacht, so dass man direkt nach Rechnern mit Ubuntu Linux filtern kann.

Im Dell-Shop kann direkt nach Ubuntu Linux als Betriebsystem gefiltert werden.

Im Dell-Shop kann direkt nach Ubuntu Linux als Betriebsystem gefiltert werden.

Das vereinfacht nicht nur die Suche, sondern macht auch direkt Werbung für Ubuntu Linux. So wird Ubuntu/Linux direkt als Alternative zu den Systemen von Microsoft angeboten. Bleibt zu hoffen, dass Dell das Angebot in Deutschland wieder weiter ausbaut, denn vor gar nicht mal so langer Zeit war das Aufgebot an Dell-Rechnern mit Ubuntu in Deutschland mit dem aus den USA vergleichbar.

Seit kurzem gibt es das nun das neue Dell Inspiron Mini 10v. Es ist eine abgespeckte Variante des Inspiron Mini 10 , das bis dato in Deutschland nur mit Windows angeboten wird.

Dell Mini 10

Dell Mini 10

Dies hat zur Folge, dass man sich mit einem schlechteren Grafikchipsatz

  • Mini 10v: Intel 945GSE UMA Graphics Media Accelerator
  • Mini 10: Intel Graphics Media Accelerator 500

schlechteren Displays

  • Mini 10v: Glänzendes 10,1-Zoll-WSVGA-Display (1024 x 576)
  • Mini 10: Glänzendes 10,1-Zoll-WSVGA-LED-Display (1024 x 576)
  • Mini 10: Glänzendes 10,1-Zoll-HD-WLED-Display (1366 x 768) (Gegen Aufpreis)

und eine recht mickrige Solid-State-Disk mit 8GB begnügen muss. Im Gegensatz zum Mini 10 gibt es keine Option Bluetooth, schnelles 802.11g/n WLAN oder einen 6-Zellen Akku nachzurüsten, was mich persönlich stark verärgert. Mich erinnert diese Modellpolitik sehr an die billigen Autos von Dacia. Der einfachste Dacia kostet nur 7500 Euro - eigentlich recht günstig - doch wenn man auch nur EIN Extra haben will, dann muss man gleich zur nächsthöheren Modellvariante greifen, die dann gleich 1000 Euro mehr kostet. Denn Extraaustattung wird beim Einstiegsmodell erst gar nicht angeboten… Dell USA geht natürlich wieder einen anderen weg, dort gibt es das Inspiron Mini 10 mit Ubuntu ab $349.

Abgesehen von der dürftigen Ausstattung ist das Mini 10v in meinen Augen ein netter Begleiter. Das mitgelieferte Ubuntu basiert nach wie vor auf Ubuntu Hardy Heron 8.04, wurde jedoch noch weiter aufgehübscht und angepasst. So wurde ein angepasster Anwendungsstarter entwickelt und die aktuelle Version des NetworkManagers eingebaut.

Dell engagiert sich ohne Zweifel für Linux, aber in meinen Augen positioniert Dell Computer mit Ubuntu Linux nur im Low-Cost Bereich. Ich möchte jedoch ein ordentliches Gerät, ich will ein gutes Display, ich will einen großen Akku, also liebe Produktmanager von Dell: Bietet nicht nur Billigheimer als Lockangebote an! Steht zu Ubuntu und verkauft auch eure besseren Rechner ohne eine Microsoft-Steuer! Ich erwarte nicht, dass ihr jeden Rechner alternativ mit Linux anbietet, immerhin müsst ihr Support für eure Geräte leisten, deshalb verstehe ich dass ihr “problematische” Hardware nur mit Windows verkauft, doch muss das Angebot in Deutschland so dünn sein?

Was mich hoffen lässt ist die Tatsache, dass die “besseren” Geräte ja in den USA mit Ubuntu angeboten werden, warum soll das nicht in Deutschland möglich sein. Interessant ist auch die Nachrichten auf netbooknews.de nachdem es in Zukunft auch ein 11″ Mini-Notebook geben soll. Das Ding würde mich persönlich recht stark interessieren, da ich auf einen preisgünstigen Nachfolger für mein FSC 6120 warte… Aber mein Instinkt sagt mir irgendwie, dass es wieder nur mit Windows verkauft wird.


Comments

Dieses Blog hat nun schon viele Artikel über meine große Hoffnung für einen Carrier Command Remake gesehen. Wie ich dieses Game liebe, habe ich u.a. hier im Blog beschrieben. Letzten Samstag erreichte mich eine eMail die mich traurig und auch hoffnungsvoll stimmte. Martin hat sein Baby so gut wie aufgegeben. Hauptverantwortlich sind die Copyright und Markenrechte am Namen und der Spielidee. Die Engine ist mittlerweile wirklich benutzbar, ich kann es hier mit wine praktisch absturzfrei spielen. Die LUA Implementation steht und es sind einige Beispielscripte dabei, so das man gleich loslegen kann und einen Mod produzieren. In seinem Tagebuch The Carrier2 papers ruft er seine Alten und neuen Freunde, Beobachter und Gönner auf, sich zu melden, sollten sie keine Mail von ihm bekommen haben. Zwischen den Zeilen kann man die Enttäuschung aber auch den Trotz in ihm erkennen. Ich hoffe es kommt alles zu einem guten Ende und Carrier2 wird unter einem anderen Namen mit leicht verändertem Konzept in die OpenSource Freiheit entlassen. Immerhin kann man ja einen Mod schreiben, der das Original wieder auferstehen lassen wird...

Ich habe momentan andere Sachen um die Ohren und die Heizungssteuerung ist auch noch in Arbeit, deshalb werde ich dazu nicht viel beitragen können. Aber ich bleibe dran und gönne mir ab- und an einen kurzen Blick auf den letzen Stand :-) [update: pikantes Detail: Heute ist die Kommerzielle Seite nicht erreichbar und wird auf den Provider umgeleitet. Verlinken werde ich das nicht, für die Leute mache ich nicht noch kostenlose Werbung.]

Compiz kenne ich schon länger, “arbeitete” aber niemals wirklich damit. Einerseits wirkte ich lange Zeit mit Debian und wollte dort vor allem auf schwächerer Hardware das Beste rausholen und später interessierten mich die Effekte nicht besonders.

Seit etwa einem Jahr arbeite ich auf einem ThinkPad und erst gestern kam ich via Ubuntu Tweaks auf die Idee, die Effekte zu testen. Und ich bin wirklich sehr positiv überrascht, was Compiz da alles aus der Kiste rausholt. Bei diesem Gerät ist irgend eine Standard-NVIDIA-Karte (NVIDIA-Quadro-NVS-140M) drin, die wohl nicht besonders viel leistet. Aber für den Würfel reicht es allemal.

Compiz und der Würfel

Ebenfalls sehr begeistert bin ich von der Einfachheit der Einrichtung. In ein paar Minuten steht der Würfel und ist konfiguriert. Und wenn man dann noch Lust verspürt, kann man den ganzen Tag und die halbe Nacht damit verbringen, Dinge auszutesten. Die Transparenz ist einfach super; man sieht sogar ein abspielendes Video auf der gegenüberliegenden Seite des Würfels. Ich nutze dazu den CompizConfig Einstellungs-Manager. Es gäbe da noch die etwas einfachere Variante namens Einfacher CompizConfig Einstellungs-Manager.

Was ich nicht hinbekommen habe, ist die Besetzung der oberen und unteren Seite des Würfels mit einem virtuellen Desktop. Offenbar geht das mit Compiz nicht. Im Wiki von ubuntuusers.de gibt es einen ausführlichen Artikel zum Einrichten von Compiz.

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