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1. Juni 2009

Inspiriert durch VirtualTwitter und Twitterjunkie habe ich mich in den letzten Tagen daran gemacht, das Konzept dieser beiden Programme in eine Java-Anwendung zu übertragen. Herausgekommen ist “twubu” (Mischung aus “Twitter” und “Bubu”, meinem Nick in zahlreichen Foren; danke an AkkiMoto für den Namensvorschlag).

Das Prinzip des Programms ist recht einfach: es können im Tab “Searches” Suchbegriffe hinzugefügt/entfernt werden. Nach diesen Begriffen wird dann alle 2 Minuten bei Twitter gesucht und die Tweets, die Twitter zurückliefert, werden dann im Tab “Tweets” angezeigt. Dabei wird alle 5 Sekunden ein neuer Tweet aus der Liste der Suchergebnisse oben in die Liste eingefügt. Somit entsteht eine Art Liveticker der Suchergebnisse.

Sofern die Tweets Links enthalten, können diese im Browser geöffnet werden, indem man auf den betreffenden Tweet klickt und im Popup auf den entsprechenden Link klickt.

Die aktuelle Version ist sicherlich noch verbesserungs- und erweiterungsfähig, und ich werde auch hin und wieder neue Versionen nachreichen. Doch die wesentlichen Funktionen sind implementiert und sollten auch funktionieren.

Um das Programm ausführen zu können, braucht ihr eine installierte Java-Laufzeitumgebung. Die entscheidende Datei ist “twubu.jar”, die das eigentliche Programm enthält.

Twubu ist OpenSource und steht unter der GPL v3.

Das ausführbare Programm könnt ihr hier runterladen: twubu.zip, den Quelltext samt JavaDoc gibt’s hier: twubu-source.zip

Ich bin natürlich auf eure Meinung zum Programm gespannt, postet eure Anregungen oder Kritik einfach in den Kommentaren!

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Verwandte Themen:

  1. Noch’n Programmierprojekt: CupOfTweets – Twitter-Client in Java
  2. Twittern mit Ubuntu – gTwitter und Twitux
  3. iPod unter Linux (Ubuntu)

Gears, ehemals Google Gears, ist ein unter der freien BSD-Lizenz stehendes Add-On für verschiedene Webbrowser mit dem Webanwendungen unter anderem Daten lokal auf dem Rechner ablegen können. So ist es mit Gears z.B. möglich Google Reader in einen “Offline-Modus” zu versetzen, in dem die Inhalte der Feeds lokal abgespeichert werden, so dass man sie später Offline lesen kann. Setzt man im Offline-Modus Tags oder Favoriten, so werden diese später – wenn man wieder Online ist – mit Google Reader synchronisiert. Auch für das Wordpress Admin-Backend gibt es einen Turbo-Modus der Gears verwendet.

Leider gibt es Gears bis heute noch nicht offiziell in einer 64-bit Version. Auf der Homepage steht unter den Anforderungen nur “32-bit OS (64-bit not supported)”. Doch findige Leute konnten auf Grund der freien Lizenz von Gears das Add-On patchen und für 64-bit Linuxe aufbereitet, so dass man es leicht installieren kann…

Die entsprechende Diskussion und die Patche findet man im Diskussionsforum zu Gears in diesem Thread. Da es nicht gerade einfach ist Gears selber zu patchen und zu compilieren kommen die fertigen Erweiterungen von Niels Peen gerade recht. Dort findet man .xpi-Dateien der aktuellen Gears Version, die man auch auf einem 64-bit Linux problemlos installieren kann.

Nach der Installation des Add-Ons und einem Neustart des Browsers kann man Webanwendungen erlauben Gears zu benutzen. Im Google Reader findet man am oberen Rand beispielsweise einen grünen Pfeil über dem man zwischen On- und Offline-Modus hin und her schalten kann.

Google Reader mit Gears

Google Reader mit Gears

Ich habe schon öfters Aussagen gelesen, nach denen Webapplikationen wie Google Reader dank Gears an Performance gewinnen sollen, doch das kann ich nicht nachvollziehen. Das Wordpress Backend ist keinen deut schneller, und bei Google Reader in Firefox kann ich auch keinen Unterschied feststellen. Da ist Chromium deutlich flotter… Dennoch ist es gut zu wissen, dass man – so man will – Google Gears auch auf einem 64-bit Linux benutzen kann.


Comments

Da kaufe ich mir ein 2.5 externes 500 GB Laufwerk und was ist drin? Ein Samsung HM500LI.

Nicht, das man wirklich 500GB im Notebook braucht, aber ich wollte mein Notebook neu mit Verschlüsselung aufsetzen. Das ist einfacher, wenn man eine neue Platte nimmt. Das das externe Teil im Sonderangebot zu haben war, wurde es gleich gekascht und auseinander gepflückt. Das alte Laufwerk ist ein Samsung HM320, das ziemlich warm im Betrieb wurde. Diese 500er Plattte allerdings ist viel kühler und genauso leise.

Ich habe gleich einen neuen Kernel gebacken, da wie beschrieben mit dem Samsung Laufwerk immer merkwürdige exceptions, Freezes und Verzögerungen auftraten. Während der Instalation ist mir zwar nicht aufgefallen aber ein neuerer Kernel schadet ja nicht, zumal ich ihn ja bereits konfiguriert habe.

31. Mai 2009

Ja, meine Oma hatte schon irgendwie recht. Sie meinte immer: „Man soll das nutzen und würdigen, was man schon hat.“ ;-)  Ich habe stundenlang die verschiedensten Editoren ausprobiert, bis ich auf die Idee kam, es doch mal mit dem Gnome-Standardeditor zu versuchen. Und dieser Editor hat es wirklich in sich. Richtig konfiguriert bietet er von Haus aus:screenshot3

  • wählbare Syntaxhervorhebung für eine Vielzahl an Sprachen
  • mehrere Dokumente werden in Tabs dargestellt
  • Zeilennummern und virtueller Zeilenumbruch
  • Hervorhebung von zueinander gehörenden Klammern und der aktuellen Zeile
  • Statusleiste mit Anzeige der Zeile und Spalte, unter Jaunty ist der Schnellzugriff auf die Tabulatorbreite und Syntaxhervorhebung möglich
  • Plugin-System, dazu kommen wir noch
  • sehr schnell und äußerst stabil, auch wenn mehrere und vor allem große Dokumente geöffnet sind

Während bei Ubuntu Hardy Gedit in der Version 2.22.3 vorliegt, arbeitet unter Jaunty die Version 2.26.1. Äußerlich sieht man keinen Unterschied, jedoch kann die neuere Version auch Dateien per FTP und SSH anzeigen und speichern. Nutzer von Hardy können noch nicht per FTP speichern! Den entsprechenden Dialog ruft man übrigens über Datei → Ort öffnen auf (STRG+L).

Hier einige Features von Gedit in Wort und Bild:

 

Plugins für Gedit

Mit diversen Plugins lässt sich Gedit einfach und schnell aufwerten. Erste Anlaufzentrale ist Gnome.org. Viele Plugins sind schon in Gedit vorhanden, müssen also nur aktiviert werden. Wer sich weitere Plugins herunterlädt, muss diese nur in den eigenen Home-Ordner und dort in den (versteckten) Ordner gnome2/gedit/plugins kopieren. Schauen wir uns einmal einige Plugins an:

  • Datum/Uhrzeit einfügen, Groß-/Kleinschreibung ändern, Externe Werkzeuge, Rechtschreibprüfung, Sortieren, Statistik zum Dokument und Zeileneinzug sind allgemein nützliche Tools, die in Gedit schon vorhanden sind, man muss diese nur aktivieren. Zugriff erhält man dann über die jeweils neuen Menüpunkte
  • Dateiverwaltungsleiste (File Browser) ist ebenfalls an Bord und dieses Plugin sollte man aktivieren. Diese Dateiverwaltung ist wirklich gelungen, einfach und vor allem auch per Tastatur bedienbar (mit Tab, Leertaste, Return, Backspace und den Pfeiltasten). Dieses Feature ersetzt sogar eine einfache Projektverwaltung (manche Programme speichern eh nur den Pfad zum Ordner).
  • Tagliste auf Englisch:
    Entpacke mit Rootrechten die Datei HTML.Tags.gz im Ordner /usr/share/gedit-2/taglist/. Lege eine Sicherheitskopie an! Die Datei HTML.tags mit Gedit öffnen und nach der Zeichenkette lang=“de“ suchen. Nun die ganze ‹TagGroup› bis ‹/TagGroup› entfernen. Jetzt noch einmal suchen und das Prozedere wiederholen (es sind 2 Listen, einmal HTML und einmal XHTML). Wer möchte, kann nun auch noch ein drittes Mal suchen, findet die Sonderzeichenliste, diese sollte erhalten bleiben.
    Jetzt die Datei speichern, mit .gz packen und – wieder mit Rootrechten – die vorhandene Datei ersetzen. Nach einem Neustart von Gedit hat man die englischen Bezeichnungen in der Floskelliste.

  • Ebenfalls von Haus aus dabei ist die Floskelliste (Tag list). Diese ist sogar ins Deutsche übersetzt, was ich eher verwirrend finde. Gerade die XHTML-Tags erkennt man am englischen Namen viel schneller.  Tooltipps helfen zwar bei der Erkennung, wer das ändern möchte, in nebenstehendender Infobox beschreibe ich eine Lösung, um die Anzeige auf Englisch umzustellen. Schön ist auf alle Fälle, dass man Text markieren kann und die gewünschten Tags davor und dahinter gesetzt werden.
  • Zu guter Letzt sei noch Schnipsel (Snippets) erwähnt. Damit lassen sich oft benötigte Textpassagen anlegen und mit einem Shortcut aufrufen. Es ist auch möglich, Platzhalter einzufügen, die man dann mit der Tab-Taste ansteuert. Ist das Plugin aktiviert, erreicht man den Einstelldialog über das Menü Werkzeuge → Schnipsel verwalten. Es sind schon jede Menge Schnipsel für PHP und HTML enthalten, probiert es einfach mal aus. Eine Anleitung zum Einfügen von Platzhaltern ist hier zu finden.

Aus den Paketquellen können weitere Plugins installiert werden, sucht doch einmal nach „gedit-plugins“.  Aus diesem Paket kann ich auf alle Fälle den Farbwähler, Klammern schließen, Sitzungsspeicherung und die Zeichentabelle empfehlen. Was die einzelnen Plugins machen, verrät ja schon der Name.

Weitere Plugins

Es gibt noch eine Unmenge an Plugins, ich möchte hier noch 5 vorstellen, die gerade bei der Webentwicklung hilfreich sind:

  1. HTML-Tidy:  Wer das Tool mag, kann es auch in Gedit einbinden
  2. Class Browser: Eine sehr nützliche Erweiterung für Javascripte und PHP. Klassen, Funktionen, Variablen und einiges mehr werden übersichtlich in einer Baumstruktur angezeigt, ein Klick darauf führt auch gleich an die richtige Stelle im Quelltext.  Hinweis: Wer dieses Plugin nutzen möchte, muss das Paket exuberant-ctags aus den Ubuntuquellen installieren!
  3. Die letzten drei Plugins stammen von Eckhard Ⅿ. Jäger von area42. Vielen Dank an dieser Selle für diese wirklich 1A-Erweiterungen! .daumenhoch:
    Als erstes wäre da die Browservorschau. Ist das Plugin installiert, erreicht man über Ansicht → Ansehen in den Browser seiner Wahl. Sogar der IE wird angezeigt, wenn er über IE4Linux installiert wurde!
  4. Dann gibt es das Template-Plugin: Folgt der Installationsanweisung, legt den Ordner „Templates“ an und speichert darin Eure Vorlagen. Diese sind dann über das Menü Datei → Neu aus Vorlage abrufbar.
  5. Und auch das Plugin Sprachreferenz sollte nicht fehlen: Schnell hat man dann über das Menü Hilfe → Sprachreferenz den Zugriff auf die entsprechenden Dokumentationen.

Mein Fazit

Gedit ist ein toller Allrounder. Wer auch noch mit Python oder Latex arbeitet (dafür gibt es weitere Plugins); oder generell oft einen Texteditoren benötigt, hat hier einen guten und schnellen Editor, der auch noch von Haus aus dabei;  und als Standardeditor überall eingetragen ist. Da ich für diesen Artikel noch einmal intensiv recherchiert habe und neue Plugins fand, werde ich auch des öfteren damit arbeiten. Vor allem dann, wenn es um schnelle Änderungen geht.

Für einen professionellen Webeditor fehlen auf alle Fälle die automatische Tagvervollständigung, sowie Call Tips und Autocomplete-Funktionen für HTML, CSS, JavaScript und PHP. Aber ich denke, das ist nicht das Ziel von Gedit, es ist eben der Standardeditor.  Und dafür kann er eine Menge und gegenüber dem, was z.B. die Redmonder mitgeben, ist Gedit der pure Luxus! Wer nur gelegentlich mit Webseiten arbeitet und auch für ambitionierte Homepagebastler reichen die Funktionen allemal, da muss keine große IDE installiert werden. Und auch für Netbookbesitzer, die ja weniger Platz auf dem Monitor haben und eine kleinere CPU, ist Gedit eigentlich die beste Wahl.

Soviel zu Gedit, als nächstes werde ich mir BluefishGeany vornehmen. Mal schauen, ob ich das noch vor dem Urlaub schaffe. ;-)

Navigation

Neben den Standardvarianten, die jeder Editor beherrscht bietet vim noch mehr Kommandos für Undo und Redo. Die beiden geläufigsten Kommandos sind wohl u für Undo und Strg+r für Redo, die beide mit Quantifizierern aufgerufen können (z.B. 3u nimmt 3 Änderungen zurück). Mit U nimmt man alle letzten Änderungen der aktuellen Zeile zurück.

Einige kennen vielleicht das Problem, wenn man etwas mit Undo Rückgängig macht und dafür etwas anderes hinschreibt und irgendwann möchte man in den Zustand vor dem Undo zurück. Doch das ist mit den beiden “Standardkommandos” nicht möglich. Daher gibt es bei Vim die Befehle g- und g+, sie gehen zeitlich gesehen je einen Zustand zurück oder vor und können ebenfalls mit Quantifizierern verwendet werden.

Ein Beispiel:
Man schreibt folgenden Satz wobei man nach jedem Wort ESC drückt, damit jedes Wort per Undo zurückgenommen werden kann:

Dies ist ein Beispiel

Nun nimmt man mit u das letzte Wort zurück und ersetzt es mit dem Wort “Test”.

Dies ist ein Test

Jetzt kann man mit u und Strg+r zwar jedes Wort zurück nehmen und wieder setzen, aber man kommt nicht zum ersten Satz mit “Beispiel” zurück. Drückt man statt dessen g-, wird zum ersten Satz mit “Beispiel wieder hergestellt (solange vorher nicht u gedrückt wurde, sonst muss man mit g+ arbeiten).

Vim speichert die Undo und Redo Schritte in einer Baumstruktur, wobei Undo nur eine Stufe höher geht und Redo in den jeweils neuesten Zweig. Dadurch kommt man im obigen Beispiel mit diesen Kommandos nicht mehr in den Zweig, wo der Text das Wort “Beispiel” enthielt. g+ und g- hingegen traversieren den gesamten Baum, wodurch jeder Zustand, der einmal existierte hat wieder hergestellt werden kann.

Ähnlich funktionieren die Kommandos :earlier und :later. Sie haben ohne Argument (oder nur mit Quantifizierer wie z.B. :earlier 3) die gleiche Funktionen wie g+ und g-. Man kann ihnen aber auch Zeitangaben in Sekunden, Minuten und Stunden mitgeben, zu denen gesprungen werden kann:

  • :earlier 30s - springt zum Zustand,der vor 30 Sekunden herrschte.
  • :earlier 5m - stellt den Zustand von vor 5 Minuten wieder her.
  • :earlier 2h - läd den Zustand von vor 2 Stunden.
  • :later 20m - Zeigt den Text, wie er 20 Minuten später aussah.

Das Kommando later kennt natürlich auch die Sekunden- und Stundenangaben.

Mit dem Befehl :undol bzw. :undolist kann man sich die Liste aller Änderungen anzeigen lassen. Dabei werden einem alle Zweige des Baumes aufgelistet und angegeben wieviele Änderungen es in dem Zweig gab sowie der Zeitpunkt, an dem die Änderung gemacht wurde.

30. Mai 2009

In der neuen VirtualTwitter Version gibt es zwar immer noch keine GUI für die Konfiguration, aber es gibt ein paar Bugfixes und kleine Verbesserungen:

  • fixed issue 1: Schreibfehler berichtigt und die Reihenfolge im Kontextmenü geändert.
  • fixed issue 2: Konfiguration und Benutzerdaten werden nun in ~/.config/virtualtwitter gespeichert.
  • Es wird nun geprüft, ob eine online-Verbindung vorhanden und twitter.com erreichbar ist. Ist dies nicht der Fall, stürzt das Programm nicht mehr ab, sondern wartet 30 Sekunden und prüft nochmal.
  • In der letzten Version konnte es vorkommen, dass ein Tweet zweimal in der Liste vorkommt, wenn er zwei Suchbegriffe beinhaltete, nach denen gesucht wird. Nun wird dies geprüft und es gibt keine doppelten Tweets mehr.
  • Das Tweet Menü ist nun einheitlich 70 Zeichen lang. Sieht besser aus ;)
  • keine system-Aufrufe mehr im Programm. Nun ist alles komplett Ruby.
  • Das Icon wurde ein wenig überarbeitet.

Die GUI für die Konfiguration ist nun wirklich für die nächste Version geplant ;) So, nun aber der Download:

virtualtwitter_download

Vor der Installation von Version 0.3 bitte Version 0.2 mit dem uninstall Script entfernen!

Die uns allen durch die Magazine EasyLinux, LinuxUser, das LinuxMagazin oder die Online-Plattform Linux-Community bekannte Linux New Media AG hat die Veröffentlichung eines neuen Magazines angekündigt. Das neue Magzin des Verlages wird sich rein mit der Linuxdistribution Ubuntu beschäftigen und heißt daher auch UbuntuUser. UbuntuUser wird das erste Printmagazin für die schnell wachsende Community rund um Canonicals Linuxdistribution sein.

“Ubuntu is popular with software developers and IT professionals, but it is also a hit with hobbyists and other desktop users who are looking for an alternative to Microsoft Windows and don’t want the restrictive hardware policies of Apple,” so der neue Chefredakteur Joe Casad zu den Gründen für ein Extra Magazin für Ubuntu.

Das Heft soll Rezensionen, Interviews, Community News, Howtos, Tipps zur Fehlerbehebung, und eingehende technische Artikel enthalten. Der im Magazin enthaltene Discovery Guide soll Neueinsteigern in die Welt von Ubuntu helfen bestimmte Dinge zu verstehen. Jeder Ausgabe soll eine DVD beiliegen, mit der man auf die neueste Version von Ubuntu updaten bzw. einsteigen kann. Neben der nun erscheinenden englischen Ausgabe von UbuntuUser palnt die Linux New Media auch eine deutsche Ausgabe die noch im Verlauf des Jahres starten soll. Bis dahin muss man sich mit der englischsprachigen Ausgabe zufrieden geben.

Die erste Ausgabe wie sollte es sein, beschäftigt sich mit der erst erschienenen Version Jaunty Jackalope und das unter dem Titel Jump to Jaunty. Den Titel ziert neben dem seltsamen Fabelwesen eine Comicfigur im Astronautenanzug vor einem Raumschiff, wer das wohl sein soll ;) . mehr auf den Seiten des neuen UbuntuUser, Quelle LinuxMagazin pro

Vor einer Weile habe ich beschrieben, wie man XviD 1.2.1 kompiliert und ein Debian-Paket erstellt. Gestern ist die Version 1.2.2 veröffentlicht worden. Im Folgenden beschreibe ich kurz, wie man diese Version kompiliert sowie ein Debian-Paket erstellt. Ganz unten findet ihr den Download-Link, zu dem von mir erstellten .deb-Paket.

Schritt 1: Kompilieren

Im Gegensatz zur vorherigen Version, ist das Kompilieren einfacher geworden. Ich habe lediglich festgestellt, das die yasm-Version in Ubuntu 9.04 zu alt für XviD 1.2.2 ist. Da ich kein Fremdpaket installieren wollte, habe ich nasm aus den Repositories installiert und damit geht es einwandfrei.
Wie gehabt wird das .tar.gz-Archiv heruntergeladen und nach /tmp entpackt und anschließend mit dem 3-Wege-Build kompiliert:

  • configure
  • make
  • make install
florian@bugie:/tmp$ cd xvidcore/build/generic/
florian@bugie:/tmp/xvidcore/build/generic$ ./configure --prefix=/tmp/xvidcore/build/generic/libxvidcore4_1.2.2_i386/usr

Durch den Parameter --prefix wird später nichts wirklich im System installiert, sondern in den angegeben Ordner, um ein Debian-Paket zu erstellen.

Nach
make
make install

sollten die folgenden Dateien vorhanden sein:

/var/tmp/xvidcore/build/generic/libxvidcore4_1.2.1_i386/usr/lib/libxvidcore.so.4.2
/var/tmp/xvidcore/build/generic/libxvidcore4_1.2.1_i386/usr/lib/libxvidcore.a
/var/tmp/xvidcore/build/generic/libxvidcore4_1.2.1_i386/usr/include/xvid.h

Falls es zu einem Error bei einem der 3 Schritte kommt, fehlt wahrscheinlich ein Paket. Ansonsten ist XviD jetzt kompiliert und “installiert”.

Schritt 2: .deb-Paket erstellen

Dieser Schritt läuft analog zur vorherigen Version, lediglich die control-Datei ist geringfügig anders:

Package: libxvidcore4
Version: 2:1.2.2
Section: libs
Priority: optional
Architecture: i386
Depends: libc6 (>= 2.9-4)
Installed-Size: 1648
Maintainer: Florian Bugiel <blog.bugie.de>
Description: High quality ISO MPEG4 codec library
 Xvid is a high quality/performance ISO MPEG4 codec. This package contains
 the runtime core library that can be used by various programs (among them
 mplayer/mencoder, transcode)

Also: Verzeichnis DEBIAN im Verzeichnis libxvidcore4_1.2.2_i386 anlegen, control-Datei mit obigem Inhalt erstellen und Paket erstellen:

florian@bugie:$ cd /tmp/xvidcore/build/generic/
florian@bugie:/tmp/xvidcore/build/generic$  dpkg --build libxvidcore4_1.2.2_i386

Und fertig ist das Debian-Paket. Im früheren Artikel habe ich dies detaillierter erklärt, falls etwas unklar ist.

Debian-Paket: Download

Für alle, denen das zu aufwändig ist, biete ich das Paket als Download an:

Seit 2001 arbeite ich als freiberuflicher Webdesigner und –programmierer und habe dabei natürlich mit vielen Editoren gearbeitet, früher auch mit solchen Schwergewichten wie Dreamweaver und GoLive. In Zeiten komplexer Tabellenlayouts waren solche Programme auch eine willkommene Hilfe. Seit sich aber XHTML mit CSS und dem Boxmodell durchgesetzt hat und PHP immer mehr zum Einsatz kommt, reicht ein Texteditor (Kenntnisse der Sprachen vorausgesetzt).

Seit Februar 2007 bin ich Ubuntu-User; wie ich hier schon berichtete, nutze ich in einer VM für diverse Aufgaben noch Programme aus der Windowswelt. Dazu gehört momentan auch noch  mein Lieblingseditor einer kleinen lettischen Softwarefirma. Denn wenn es auch Unmengen an Editoren für Linux gibt, in Sachen Komfort war die Auswahl recht dünn (aber es hat sich einiges getan!).

titelbild-webeditorenIch weiß, dass dieses Thema sehr von den Vorlieben jedes Einzelnen abhängt. So gibt es geniale Programmierer, die für kein Geld der Welt auf vi(m) oder Emacs verzichten würden. Aber es gibt auch eine große Zahl an Entwicklern und Hobbyprogrammierern, die gern mit einer grafischen Oberfläche (IDE), arbeiten und so manches moderne Feature wie Syntaxhervorhebung, Autovervollständigung und Calltips nicht missen möchten. Oft kommt es vor, dass ich an einem Tag „Querbeet“ mit HTML, CSS, JavaScript und PHP zu tun habe. Jedesmal muss ich gedanklich auf die entsprechende Syntax „umschalten“ und weiß dann, was ich an einem guten Editor habe.

Aber zurück zum Thema. Da ich in den letzten 2 Jahren verschiedene Editoren getestet habe, möchte ich diese Erfahrungen gern weitergeben. Zu den getesteten Editoren gehören unter anderem Gedit, Geany, Netbeans, Aptana/Eclipse, Bluefish, Quanta+ und Kommodo Edit.

Testvorgaben

Ich weiß, manch einer macht einen Unterschied zwischen Editor und einer IDE. Hier fassen wir alles unter dem Begriff Editor zusammen! Die Tests werden unter Hardy und Jaunty erfolgen, mit den jeweils in den Paketen vorhandenen Versionen. Falls nötig oder nicht in den Ubuntuquellen vorhanden, werde ich auch neuere Versionen separat installieren und testen.

Folgende Features sehe ich als Grundvoraussetzung, an denen sich die Programme messen müssen:

  • Syntaxhervorhebung
  • automatische Tagvervollständigung
  • schnelles und zuverlässiges Suchen und Ersetzen
  • Call Tips und Autocomplete-Funktionen
  • calltips

  • Projektverwaltung
  • Snippet‑ oder eine Art Macroverwaltung
  • mehrere gleichzeitig offene Dokumente (Tabs)
  • einfache Vorschaufunktion (auch über Webserver)
  • Anzeige von einfachen Syntaxfehlern bzw. sollten zusammengehörende Elemente (z.B. Anfangs‑ und Endtag oder geschweifte Klammern in PHP) hervorgehoben werden.
  • Weiterhin sollte das Programm stabil laufen und schnell reagieren.

Soviel dazu, im nächsten Teil werde ich mit GEdit beginnen, dieser ist ja der Standardeditor unter Gnome, kann so einiges und ist durch Plugins erweiterbar. An dieser Selle noch ein paar Tipps zu Tools, die ich unter Ubuntu nicht missen möchte und bei der täglichen Arbeit hilfreich sind:

tools

  • Mit GColor2 kann man schnell und einfach Farben testen, sowie Farben aus einem Bild picken und auf Wunsch speichern. GColor2 ist in den Ubuntupaketen enthalten
  • GRuler ist ein Screenlineal mit vielfältigen Einstellmöglichkeiten und ein unentbehrlicher Helfer. Erhältlich ist GRuler hier.
  • Agave ist sehr nützlich, wenn man Farbkombinationen benötigt. Auch hier sind eine ganze Reihe von Einstellungen möglich. Agave ist in den Paketquellen zu finden.
  • Ebenso hilfreich ist Screenie, damit habe ich das Bild zusammengestellt. Es erzeugt automatisch die Spiegelungen. Screenie ist ebenfalls in den Paketquellen (screenie-qt).

Also, bis zum nächsten Mal. Anregungen und Tipps sind gern Willkommen!

Navigation

Wie ich letztens bereits einmal gesagt habe, arbeite ich derzeit mit Hochdruck am Sendeplan von RadioTux für den Livestream aus Berlin. Ich bin noch nicht ganz fertig und es wird wohl noch eine Weile dauern, eh alle Programmpunkte stehen. Einige sind aber schon ziemlich neugierig, darunter Roman der mich das letztens für seinen Deimhardt-Podcast schon gefragt hat. Dabei hat der eigentlich Zugriff auf die Planungen und weiß was gespielt werden könnte :D Da allerdings auch andere die Neugier umbringt und wir wie immer den Zuhörern von RadioTux die Möglichkeit der Mitgestaltung geben wollen, haben wir einige Punkte des Programmes jetzt bereits veröffentlicht. Wer also Fragen oder Wünsche hat kann die jederzeit unter live@radiotux.de loswerden. Aber nun zu den Punkten die im Programm von RadioTux aus Berlin auftauchen werden. Wir werden unter anderem Joe “Zonker” Brockmeier im Gespräch haben, Novells Communitymanager für openSUSE. Wir werden uns mit Brent Mc Connell über das beliebte und kürzlich endgültig freigegebene iFolder unterhalten. Ein wenig Arbeit hat es auch gekostet einen Beitrag zur Dsitribution Mandriva zu bekommen und wir werden nicht WoBo von mandrivauser.de im Gespräch haben sondern den offiziellen Distributor himself. Wir werden uns den in KDE 4.3 erstmals auftauchenden sozialen Komponenten des Desktop widmen und Frank Karlitschek dazu im Interview haben. Aber auch anderen Arbeitsumgebungen wie LXDE oder Sugar wollen wir uns widmen. Also wer Fragen zu diesen Themen hat oder zu den weiteren im zugehörigen Artikel bei RadioTux genannten Themen. Die Kommentare hier, dort oder die oben angegebene Mailadresse verwenden.

Die GIMP FX Foundry hat eine Sammlung von Skripten für GIMP 2.6 veröffentlicht, die 117 neue Effekte und Bearbeitungshilfen zu GIMP hinzufügt. Es sind einige interessante Sachen dabei, wie z.B. viele verschiedene Foto-Effekte.

Herunterladen kann man sich das Skript-Paket auf der Seite von GIMP FX Foundry. Nach dem Entpacken des Archivs müssen die Sktipte nach $HOME./gimp-2.6/scripts/ kopiert werden. Danach frischt man die Skripte in GIMP unter Filter → Skript-Fu → Skripte auffrischen. Nun steht ein neues Menü zur Verfügung (FX-Foundry) , in welchem man die Skripte findet.

[via]

Ähnliche Artikel:

  1. Ein kurzer Blick in den Rückspiegel des Jahres 2009
  2. [Update2] Palm webOS Emulator unter Ubuntu (9.04 & 9.10)

6 Kommentare

29. Mai 2009

Hi
Bei meinen alltäglichen durchschauen der Heise-News habe ich heute, neben den ganze vielen Zensursula-Nachrichten auch mal wieder etwas positives gesehen: Dailymotion hat eine Pre-Beta veröffentlicht, die ganz ohne das proprietäre Flash-Plugin auskommt: openvideo.dailymotion.com.

Stattdessen kommt das neue HTML5 mit dem <video>-Tag, sowie der Freie ogg-Theora-Video-Codec und der dazugehörige Audiocodec ogg-Vorbis zum Einsatz. Zum Abspielen braucht man den neuen Firefox 3.5, da dieser den Video-Tag unterstützt und die notwendigen Codecs mitbringt. Außerdem ist die Seite (noch) auf den Firefox optimiert. Wenn man die Seite mit einem anderen Browser aufruft, wird man gebeten, sich einen verbesserten Browser zu installieren und es ist auf die Firefox-Download-Seite verlinkt.

Opera-Dailymotion
Leider gibt es noch nicht wirklich viele Videos, aber der Dienst steht ja noch ganz am Anfang. Ein schönes Beispielvideo ist dieses hier.

Die Videoqualität ist im Vergleich zu den Flashvideos sehr gut, und auch die CPU-Last ist ein bisschen geringer.
Bleibt zu hoffen, dass sich der <video>-Tag durchsetzt, und Flash endlich aus dem Internet verdrängt. Was ich persönlich auch sehr toll finde, ist, dass der Firefox als "verbesserter Browser" dargestellt wird ;)
Viel Spaß mit dem neuen <video>-Tag
Gruß Jonas

Hi
Bei meinen alltäglichen durchschauen der Heise-News habe ich heute, neben den ganze vielen Zensursula-Nachrichten auch mal wieder etwas positives gesehen: Dailymotion hat eine Pre-Beta veröffentlicht, die ganz ohne das proprietäre Flash-Plugin auskommt: openvideo.dailymotion.com.

Stattdessen kommt das neue HTML5 mit dem <video>-Tag, sowie der Freie ogg-Theora-Video-Codec und der dazugehörige Audiocodec ogg-Vorbis zum Einsatz. Zum Abspielen braucht man den neuen Firefox 3.5, da dieser den Video-Tag unterstützt und die notwendigen Codecs mitbringt. Außerdem ist die Seite (noch) auf den Firefox optimiert. Wenn man die Seite mit einem anderen Browser aufruft, wird man gebeten, sich einen verbesserten Browser zu installieren und es ist auf die Firefox-Download-Seite verlinkt.

Opera-Dailymotion
Leider gibt es noch nicht wirklich viele Videos, aber der Dienst steht ja noch ganz am Anfang. Ein schönes Beispielvideo ist dieses hier.

Die Videoqualität ist im Vergleich zu den Flashvideos sehr gut, und auch die CPU-Last ist ein bisschen geringer.
Bleibt zu hoffen, dass sich der <video>-Tag durchsetzt, und Flash endlich aus dem Internet verdrängt. Was ich persönlich auch sehr toll finde, ist, dass der Firefox als "verbesserter Browser" dargestellt wird ;)
Viel Spaß mit dem neuen <video>-Tag
Gruß Jonas

Hi
Bei meinen alltäglichen durchschauen der Heise-News habe ich heute, neben den ganze vielen Zensursula-Nachrichten auch mal wieder etwas positives gesehen: Dailymotion hat eine Pre-Beta veröffentlicht, die ganz ohne das proprietäre Flash-Plugin auskommt: openvideo.dailymotion.com.

Stattdessen kommt das neue HTML5 mit dem <video>-Tag, sowie der Freie ogg-Theora-Video-Codec und der dazugehörige Audiocodec ogg-Vorbis zum Einsatz. Zum Abspielen braucht man den neuen Firefox 3.5, da dieser den Video-Tag unterstützt und die notwendigen Codecs mitbringt. Außerdem ist die Seite (noch) auf den Firefox optimiert. Wenn man die Seite mit einem anderen Browser aufruft, wird man gebeten, sich einen verbesserten Browser zu installieren und es ist auf die Firefox-Download-Seite verlinkt.

Opera-Dailymotion
Leider gibt es noch nicht wirklich viele Videos, aber der Dienst steht ja noch ganz am Anfang. Ein schönes Beispielvideo ist dieses hier.

Die Videoqualität ist im Vergleich zu den Flashvideos sehr gut, und auch die CPU-Last ist ein bisschen geringer.
Bleibt zu hoffen, dass sich der <video>-Tag durchsetzt, und Flash endlich aus dem Internet verdrängt. Was ich persönlich auch sehr toll finde, ist, dass der Firefox als "verbesserter Browser" dargestellt wird ;)
Viel Spaß mit dem neuen <video>-Tag
Gruß Jonas

Es ist eigentlich noch 2 Monate (23. bis 30. Juli 2009) hin, bis die DebConf in Cáceres in der Extremadura in Spanien stattfindet. Da sucht man bereits den nächsten Austragungsort, aber nicht für 2010 den hat man in einem mehrstündigen Marathonmeeting bereits gefunden. New York wird der Austragungsort im Jahre 2010 sein, damit wird die DebConf das erste mal in den USA stattfinden.  Big Apple konnte sich gegen die Konkurrenz im eigenen Lande Boston und die equadorianische Hauptstadt Quito durchsetzen. Nun sucht man bereits Kandidaten für das Jahr 2011, wer schnell genug einreicht kann sich auch noch in Cáceres präsentieren. Es gibt wohl auch Bemühungen die DebConf für 2011 nach Deutschland zu holen. Erste Diskussionen dazu gab es bereits auf der letzten DebConf und die will man auf dem kommenden LinuxTag fortsetzen. Vielleicht findet sich dort ein Team welches diese Veranstaltung organisieren könnte. Denn die Einreichungsfrist endet erst Ende diesen Jahres und die Entscheidung wird dann erst 2010 fallen. Mehr dazu im Planungswiki der DebConf11 Na mal sehen.

Gerade wenn man es am wenigsten gebrauchen kann treten Probleme auf. So nun mit meinem wLan geschehen. Aus mir noch immer unerfindlichen Gründen hat sich mein Atheros Communications Inc. AR242x 802.11abg Wireless PCI Express Adapter nach einem Neustart nicht mehr mit dem Netzwerk verbunden und diese nur noch angezeigt. Da bis jetzt immer ein Restart geholfen hatte, habe ich also einen weiteren durchgeführt doch das machte die Sache eher noch schlimmer, denn nun wurden nicht einmal mehr die Netzwerke angezeigt. Nach langer Fehlersuche habe ich letztendliche eine Lösung im Netz gefunden... so reicht ein einfacher Shutdown (Herunterfahren) vollkommen aus, um den Fehler zu beheben, ein Neustart hingegen eben nicht.

Dieser Fehler scheint schon bekannt zu sein:
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/299993

28. Mai 2009

Wenn man pwd nicht über seinen kompletten Pfad sondern einfach so aufruft kann es passieren, dass pwd einen anlügt. Kleines Beispiel:

/tmp/test$ mkdir folder
/tmp/test$ ln -s folder fake-folder
/tmp/test$ ls -al
insgesamt 12
drwxr-xr-x 3 rorschach rorschach 4096 28. Mai 20:23 .
drwxrwxrwt 7 root      root      4096 28. Mai 20:23 ..
lrwxrwxrwx 1 rorschach rorschach    6 28. Mai 20:23 fake-folder -> folder
drwxr-xr-x 2 rorschach rorschach 4096 28. Mai 20:23 folder
/tmp/test$ cd fake-folder
/tmp/test/fake-folder$ pwd
/tmp/test/fake-folder

Wie ihr hier seht sagt mir pwd ich wäre im Ordner /tmp/test/fake-folder. Da kann ich natürlich garnicht drin sein, weil so ein Ordner ja garnicht existiert. Das hat mir heute bei der Installation von der Sun Gridengine und einem kleinen Shell-Skript arge Probleme bereitet gehabt, da ich das ganze in einem Ordner, welcher ein symbolischer Link auf ein NFS-Share ist, installiert habe.

Fixen kann man das ganz einfach indem man pwd über seinen kompletten Pfad aufruft:

/tmp/test/fake-folder$ pwd
/tmp/test/fake-folder
/tmp/test/fake-folder$ /bin/pwd
/tmp/test/folder

Warum dies so ist, also warum pwd beim Aufruf über den kompletten Pfad den richtigen Ordner und nicht den symbolischen Link anzeigt weiss ich leider nicht, aber es funktioniert zumindest.


Fürs Hobby (und dazu gehört bei mir dieses Blog) ist momentan die Zeit knapp. Gerne würde ich wieder ein paar Programme vorstellen, die ich in letzter Zeit entdeckt habe, aber das muss wegen der aktuellen und immer skurrileren politischen Lage warten.

Fangen wir mit Linux/Ubuntu an. Das freie Betriebssystem ist Jugendgefährdend! Zu diesem Eindruck muss man kommen, wenn man das Filterangebot auf jugendschutzprogramm.de anschaut. Folgende Ergebnisse wurden da ausgegeben und auf den entsprechenden Seiten heiß diskutiert:

  • freiesmagazin.de galt (bis zu einem Protest) als gesperrt
  • ubuntuusers.de , DAS Portal für Ubuntu ist als FSK16 eingestuft!
  • hyperblog.de ist gesperrt
  • wir, ubuntu-center.de, haben das Prädikat FSK 14 erhalten

Auch wenn (angeblich?) unsere Regierung die Regierung dieses Landes nicht dahinter steckt, sondern Firmen und Organisationen, so ist das Ergebnis doch erschreckend. Sollen unsere Kinder erst mit M$-Produkten „versaut“ werden, bevor sie die Freiheit auf dem Desktop erleben dürfen?

Ich finde es ja nicht schlecht, wenn – wie als Werbung zu sehen ist – erotisch orientierte Seiten da mitmachen und freiwillig ihre Seiten melden und mit entsprechendem Schutz ausstatten, aber Seiten zu einem Betriebssystem???

bravo1Übrigens, die Seite der Zeitschrift BRAVO hat heute auf der Startseite als erstes das Thema „Sperma – Die Facts!“ und zwei Zeilen weiter „LoveSchool:  Die Löffelchen-Stellung“ . OK, dachte ich mir, schau mal, was dazu der Filter sagt, FSK14? Vielleicht FSK12? Das wäre ja noch ok, aber was ist das Ergebnis?  Die Seite ist als Kinderseite eingestuft!

Und schaut man dann bei Dr. Sommer rein, wird man ja regelrecht mit erotischen Inhalten überflutet und Kinder bekommen als Werbung Cremes gegen Vaginalpilz zu sehen…

bravo2

OK, zurück zum Thema. Der Petition gegen Internetsperren fehlen aktuell nur noch 380 Stimmen für die magische Zahl von 100 000 Mitzeichnern. Auch ist das Thema KiPo-Sperre aktueller denn je. Allen voran berichtet heise.de regelmäßig über den Stand der Dinge. So auch heute in diesem Artikel, wo z.B. zu lesen ist, dass Juristen und angesehene Persönlichkeiten vor unausgegorenen Schnellschüssen warnen. Ebenfalls wird auf einen vorher erschienen Artikel hingewiesen, in dem Alvar Freude vom AK Zensur berichtete, wie er innerhalb von 12 Stunden 60 KiPo-Seiten vom Netz nehmen lies! Aber trotz allem Protest ist die Tussie Zensursula kaum zu Kompromissen bereit. Heise schreibt:

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die seit Monaten an allen Fronten für Web-Sperren kämpft, will trotz der wachsenden Kritik „keinen Deut“ von ihrem Ansatz abrücken. Die CDU-Politikerin kann sich nach ihren Worten allein vorstellen, ein Kontrollgremium mit unabhängigen Experten für die Filterlisten des BKA zu schaffen, sagte sie Spiegel Online. Die Einholung einer Richtergenehmigung für die Aufnahme jeder zu sperrenden Webadresse sei nicht praktikabel.

leyenSoviel Arroganz seitens der PolitikerInnen wird immer unerträglicher. Aber bevor sich Magengeschwüre melden und noch nicht alle kritischen Seiten gesperrt werden, gehen wir es lieber von der satirischen Seite an:

So hatte das Satiremagazin Titanic letzte Woche reagiert und nebenstehendes Bild als Startcartoon veröffentlicht. Ganz schön derb, aber vielleicht merkens die Betroffenen ja, wenn sie sich endgültig unmöglich und lächerlich gemacht haben?

Übrigens, bei der Titanic kann man dieses Bild als Grußkarte versenden, einfach auf das Bild klicken, dann kommt Ihr zur Eingabemaske. Schickts doch mal der Ursula ;-)

Es gab schon immer Entscheidungen, die im Volk eigentlich nur Kopfschütteln hervorriefen und es gab dann immer wieder Komiker/Satiriker/Kabarettisten und andere Künstler, die sich dem Thema auf ihre Weise annahmen.

So auch im Oktober 1989, als die Regierung beschloss, dass Aidshandschuhe im Verbandskasten Pflicht sind. Eine Lachnummer war das damals, hatte aber zum Glück keine schlimmen Nebeneffekte wie heute das Thema Internetzensur. Ich war damals (und bin es noch heute!) Fan von Hans Söllner, einem bayrischen Barden, der sich mit Gitarre und Gesang gegen die Hohlköppe in der Politik wehrte und gegen das (vor allem) bayrische Spießertum. So manches seiner Lieder wurde für Liveauftritte per Verfügung untersagt, das interessierte den Hans aber nicht, er zahlte dann lieber die Strafe!

1993 erschien dann seine CD „Fang ma do o wo ma neilich aufg’heat ham“, wo er sich fragt, wie solche Gesetze wohl entstehen? Ehrlich gesagt, fand ich es damals ganz schön heftig, aber wechselt man die Personen gegen die heutigen aus → tut mir leid, dann bin ich der Meinung, dass es nur so sein kann! ;-)

Dank YouTube kann sich das jeder anhören (zumindest der oder die, die ein wenig bayrisch verstehen), man sieht danach die Politiker mit gaaaaanz anderen Augen! ;-) Viel Spaß!

Teil 1:  Aidshandschuhe?


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Teil 2: Gesetze ½


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Teil 3: Gesetze 2⁄2


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Update:

@Dr.Scott:  Wegen der von Dir beklagten Verhältnismäßigkeit. Da muss ich Dir insofern  Recht geben, dass mein Anliegen in dem Artikel mißverstanden werden kann. Keinesfalls war es meine Absicht, etwas zu verharmlosen! Ich habe den Satz deshalb ersatzlos entfernt.

Der Rest ist Ansichtssache. Wenn Du mit mir darüber diskutieren willst, gerne. Aber nicht hier. Kannst mir aber gerne eine Mail schicken.

Was den Filter von Jugendschutzprogramm.de angeht:
Ja! Das hat nichts mit den geplanten Sperren seitens der Regierung zu tun! Kommt es aber zu so einem Thema, wird man automatisch sensibilisiert. In diesem Falle haben hauptsächlich namhafte Sexmagazine einen Schutzfilter forciert. Ist doch eigentlich eine super Sache, da hat wohl keiner was dagegen?

Wenn man dann aber liest, dass die enthaltenen Seiten sorgfältig gepüft werden und ein Filter für erotisches/pornographisches Material bzw. nicht kindgerechte Inhalte eine ganze Reihe von Linuxseiten filtert – dann darf ich wohl zu Recht meinen Unmut kund tun. Da ist es mir auch egal, ob es sich um ein Gesetz oder die verkorksten Ansichten einer Organisation handelt.

27. Mai 2009

Der Sieg in einem äußerst nervigen Flashgame brachte mich auf die Idee meinen Erfolg zu filmen. Mit RecordMyDesktop (im Repository vorhanden) habe ich schnell ein Tool gefunden, um die Tätigkeiten auf meinem Desktop aufzuzeichnen.  Im Anschluss muß das Video jedoch noch zurechtgeschnitten werden, da ich es nicht zu 100% geschafft habe, den Ausschnitt mit dem Game odentlich zu skalieren. Für Videogeschichten jeglicher Art benutze ich Avidemux. Leider schreibt RecordMyDesktop die Videos im OGV Format. Leider war ich unfähig das Format zu ändern und Avidemux kommt  nicht damit zurecht. Hier hilft der MEncoder:

schmiddi@nethercap:~$ mencoder -Idx out.ogv  -ovc lavc -o out.avi

Nun kann das Video Problemlos mit Avidemux bearbeitet werden. Ein kurze Einführung gibt’s bei ubuntuusers.de. Wenn man das Video noch beschneiden oder andersweitig bearbeiten möchte, so  findet  unter Filter (Bei den Auswahlboxen für Video zu finden)  einige nette Einstellungen.

Nach einem 1. Upload auf Youtube (132MB Video) habe ich erfahren, daß die maximale Laufzeit für ein Video 10 Minuten beträgt und knapp (naja 90s drüberliege).

Da eh kein Sound dabei ist einfach unter Menü->Video->Framerate ein wenig mit der Bildrate spielen, bis die Laufzeit passt und speichern.

Da mir die Lust fehlt 2 mal 132 MB mit meiner DSL 1000 Leitung zu uppen habe ich den Kodiermodus auf  “Zweifachdurchlauf – Videogröße” umgestellt und die Endgröße auf 60MB festgelegt. (zu finden unter Video Konfigurieren – nicht im Menü sondern in der linken Fensterhälfte). In dem Modus denke ich wählt Avidemux die Qualitätseinstellungen selbst aus, um die geforderte Größe zu erreichen. 2 Minuten warten, den Krams nochmal uppen und gut ist.

Zum Schluss noch das Video von meinem großen Erfolg :)

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Über Dropbox habe ich ja an der einen oder anderen Stelle schon berichtet. Jetzt dachte ich mal ich schaue mir auch mal die Alternativen an. Diese werden derzeit, wie es scheint, in Massen aus dem Boden gestampft. Fand ich vor 3 Wochen noch 2, 3 ähnliche Projekte, so sind es mittlerweile einige mehr.

Es gibt zahlreiche Dienste für Windows und Mac wie zum Beispiel Live Mesh, Syncplicity (was dem Verhalten und der Verwendungsweise von Dropbox sehr ähnlich ist), MozyHome, SugarSync. NormaDesk (welches in keiner Version kostenlos ist) oder Elephant Drive (unlimitierter Speicher, dafür ausschließlich kostenpflichtig). Diese hier nur einmal kurz am Rande erwähnt.

Für Linux-Nutzer gibt es auch eine Hand voll Dienste. Zuerst wollen wir auf meinen “Liebling” eingehen.

Dropbox
Betriebssysteme: Windows, Mac OS X, Linux
kostenloser Speicherplatz: 2 GB (erweiterbar auf 5 GB)
Bezahlter Speicherplatz: 50 GB ($9,99 mtl.) oder 100 GB ($19,99 mtl.)
Url: www.dropbox.com

Dropbox nutze ich schon eine ganze Weile und bin sehr zufrieden mit den Funktionen und dem Linux-Client, der sich schön in den GNOME-Desktop einfügt.

SpiderOak
Betriebssysteme: Windows, Mac OS X, Linux
kostenloser Speicherplatz: 2 GB
Bezahlter Speicherplatz: beliebig ($10 mtl. pro 100 GB)
Url: www.spideroak.com

SpiderOak bietet dem Linux-Nutzer diverse vorgefertigte Pakete an. So werden neben Windows und Mac OS X einige Linux-Distributionen direkt unterstützt: Debian Etch, Debian Lenny, Fedora 10, Slackware 12.1, Ubuntu 7.10, Ubuntu 8.04, Ubuntu 8.10 und Ubuntu 9.04. Der Client fügt sich aber nicht so schön in GNOME ein wie Dropbox. Dort funktioniert die Synchronation nicht mittels Nautilus, sondern direkt im Client.

Jungle Disk
Betriebssysteme: Windows, Mac OS X, Linux
kostenloser Speicherplatz: –
Bezahlter Speicherplatz: beliebig ($2,- + 15¢ pro GB)
Url: www.jungledisk.com

Da Jungle Disk leider keinen kostenlosen Speicher zur Verfügung stellt habe ich diesen Dienst nicht getestet. Es gibt aber 3 Screenshots des Client auf dieser Seite. Vorgefertigte Pakete für unterschiedliche Linux-Distributionen gibt es nicht. Der Client muss als tar.gz heruntergeladen werden. Eine einfache Installation wird jedoch auf der Download-Seite versprochen.

Wuala
Betriebssysteme: Windows, Mac OS X, Linux
kostenloser Speicherplatz: 1 GB
Bezahlter Speicherplatz: beliebig (ab 10 GB für 15,- € mtl.)
Besonderheit: Es kann auch Festplattenspeicher gegen Online-Speicher eingetauscht werden.
Url: www.wuala.com

Wuala bietet einen Java-Client an, den ich gar nicht so angenehm zu bedienen fand und der gleich reichlich Speicher verbrauchen wollte. Auch bei Wuala kann man Dateien und Ordner online sharen. Eine komplette Funktionsübersicht ist hier zu finden.

Ubuntu One
Betriebssysteme: Ubuntu Linux
kostenloser Speicherplatz: 2 GB
Bezahlter Speicherplatz: 10 GB für $10.00 mtl.
Url: www.ubuntuone.com

Ubuntu One ist derzeit noch in der Beta-Phase. Ich warte derzeit noch auf eine Einladung zum testen, kann also so noch garnichts dazu sagen. Außer eben, dass der Dienst allem Anschein nach Dropbox sehr ähnlich, jedoch teurer werden wird. Außerdem gibt es bisher noch keine Clients für andere Betriebssysteme, was aber wohl nur eine Frage der Zeit sein wird, da geplant ist den Clienten als Open Source freizugeben.

drop.io
Betriebssysteme: plattformunabhängig
kostenloser Speicherplatz: 100 MB pro drop
Bezahlter Speicherplatz: möglich
Url: www.drop.io

drop.io ist ein Ausnahmefall. Denn dies ist ein reiner Webdienst, der einem User erlaubt Daten bis zu 100 MB auf einmal herauf zu laden und unter einer gewünschten Url zur Verfügung zu stellen. Hierbei kann eingestellt werden, ob der drop passwortgeschützt sein oder nur eine bestimmte Zeit verfügbar bleiben soll. Außerdem kann man Gästen das herauf- und herunterladen sowie das bearbeiten und löschen von Dateien erlauben. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig. Das ganze wird dem Nutzer verbildlicht in einem How-To-Video erklärt.

Fazit
Es scheint einige Alternativen zu geben, sogar für Linux-Nutzer. Positiv überrascht hat mich dabei SpiderOak. Dieser Dienst stellt für erstaunlich viele Distributionen Pakete zur Verfügung. Der Client schaut gewöhnungsbedürftig aus, wird sich nach einer kurzen Eingewöhnung aber sicher einfach bedienen lassen. Außerdem scheint die Marke von 2 GB freiem Speicherplatz eine Art Standard zu sein, die man bei (fast) allen Anbietern geboten bekommt. SpiderOak lässt sich auch parallel zu Dropbox betreiben – so hat man dann im Prinzip (auch ohne andere Nutzer geworben zu haben) immerhin schon ganze 4 GB Speicherplatz online.

Bild: by-sa – Scoobay

Nachdem ich über die Sperrung des Linuxmagazins freiesmagazin.de durch JusProg geschrieben hatte, machte sich hypergamma von Hyperblog die Mühe nachzusehen, welche Domains denn noch gesperrt sind.

Wir sind nun auf der Sperrliste.

Eine Anfrage ist schon gestellt. Bis zur Klärung dieses Umstandes, gehe ich davon aus, dass die kritische Betrachtung dieser Organisation und der Bericht darüber Ursache für die Sperrung ist.

Noch ein Grund mehr Mißtrauen gegen JusProg zu haben und dagegen vorzugehen.

Bürger, wacht auf und wehrt euch!

..zeigen aktuell die Administratoren der Petitonsseite des Bundestags. Im Rahmen der Online-Petition, wo bald über 100.000 Menschen ihre Stimmen abgeben haben wird es bald dunkel, zumindest 3 Stunden lang. Denn wie heute die Administratoren der Seite bekanntgaben wird es von 9 Uhr bis 12 Uhr dunkel sein auf der Seite. Grund: Wartungsarbeiten. Es sollte wohl jedem klar sein , dass dies der mitunter schlechteste Zeitpunkt für eine Wartung der Seite ist. Vorallem bei so einer Seite welche soviele Klicks erreicht gehören die Wartungsarbeiten in die Nacht verschoben, dass so wenig wie möglich Benutzer davon betroffen sind. Nunja sowas nenn ich mal einen echten Supergau.

KDE auf Windows LogoEs stehen nun nächtliche Builds von Amarok für Windows bereit.

Dazu sind folgende Schritte notwendig

  1. Download des aktuellen Installers
  2. Bei den Mirrors folgenden hinzufügen ( rechts auf Add )
    http://mafia-server.net/amarok-nightly
  3. Amarok auswählen ( Abhängigkeiten werden automatisch aufgelöst )
  4. Musik hören :-)

Quelle

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