ubuntuusers.de

12. Juni 2009

Ein praktisches Tool zum Flashen des Smartphones Openmoko FreeRunner hat Heikki Mäntysaari gebastelt: NeoTool. Es benutzt dfu-util, das mittlerweile auch in den Repositories von Ubuntu ist (ab Intrepid Ibex).
Leider hat es NeoTool noch nicht in die Repositories geschafft (Diskussion dazu). Deshalb biete ich hier ein Debian Paket zum Download an:

Gestartet wird das Tool über Entwicklung -> Openmoko NeoTool.

Den Quellcode gibt es auf dieser Webseite.

…lässt sich das einfach ändern: Über das Menü “Einstellungen”-> “KMail einrichten” das Fenster für die KMail-Einstellungen öffnen. Im Abschnitt “E-Mail-Editor” den Reiter “Standard-Vorlagen” wählen und bei “Reply to sender” einen neuen “Platzhalter” einfügen (”Ursprüngliche Nachricht” -> “Zitierte Nachricht” oder direkt “%QUOTE”)

Einstellungen für

Einstellungen für "Standard-Vorlage"

Ich hatte mich schon gewundert, warum KMail beim Antworten auf eine Mail den Text der ursprünglichen Nachricht nicht anzeigt. Nun, das lag daran, dass bei allen “Standard-Vorlagen” nur “%BLANK” eingetragen war, also ein leeres Editorfeld. Wie diese etwas eigenartige Einstellung dorthin gekommen ist, bleibt allerdings fraglich…

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Verwandte Themen:

  1. Nokia E71 mit Funambol synchronisieren
  2. KDE4: Design der Arbeitsfläche ändern
  3. Twittern mit Ubuntu – gTwitter und Twitux

Mann, ging mir das in Lenny auf die Nerven.
Immer, wenn ich in Icedove einen Link anklicke, wird er im Iceweasel in einem neuen Tab geöffnet. Gut, das ist ja genau das was ich möchte, aber ich habe meine Arbeitsflächen (Workspaces) so organisiert, das ich im 1. Mail habe, im 2. Web und so weiter. Das Verhalten ist nun aber dummerweise so, das der Iceweasel (oder auch Firefox, ganz egal) von seinem Stammplatz auf Workspace 2 verschwindet und auf der ersten erscheint. Das nervt mich schon sehr lange ungemein.

Nun habe ich endlich die Lösung, man kann es im Browser ändern. Wäre ich nie drauf gekommen. Ganz einfach:
about:config
in Adressleiste des Browsers eingeben und nach browser.tabs.loadDivertedInBackground suchen und durch doppelclick auf True stellen. Das wars! Danke an icedove - iceweasel weirdness after upgrade to Lenny. - LinuxQuestions.org

koala silhouette

Die Entwickler der Linux-Distribution Ubuntu haben eine zweite Alpha-Version der kommenden Version 9.10 (Codename “Karmic Koala”) veröffentlicht. Die Neuerungen halten sich bisher allerdings noch in Grenzen.

Neben aktualisierten Paketen sind nun GNOME 2.27.1 und der Kernel in Version 2.6.30-5.6 (basierend auf 2.6.30-rc5) enthalten. Außerdem installiert sich Karmic nun standardmäßig mit dem ext4-Dateisystem und bringt bereits den hier erwähnten Bootloader Grub 2 für Neuinstallationen mit. Weitere Infos gibt es auf ubuntu.com.

In folgenden Versionen steht Ubuntu 9.10 Alpha 2 für Tester und Entwickler zum Download bereit:
http://cdimage.ubuntu.com/releases/karmic/alpha-2/ (Ubuntu)
http://cdimage.ubuntu.com/kubuntu/releases/karmic/alpha-2/ (Kubuntu)
http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/releases/karmic/alpha-2/ (Xubuntu)
http://cdimage.ubuntu.com/netboot/karmic/alpha-2/ (Ubuntu ARM)

Hier sei aber auch noch einmal darauf hingewiesen, dass dies eine Entwickler-Version ist, die nicht auf einem Produktivsystem eingesetzt werden sollte.

Bildquelle: Ubuntu Karmic incoming

11. Juni 2009

Ein Artikel bei heise open treibt mir gerade die Schamesröte ins Gesicht! Mirko Dölle scheint am Dienstag zur Presseberieselung in Berlin gewesen zu sein und äußert sich nun unter dem Titel “Der LinuxTag bekommt die Wirtschaftskrise zu spüren“. Im Artikel geht es um die Kürzungen der Messe Berlin gegenüber dem LinuxTag. So wurden HackCenter und Workshopräume radikal weggekürzt. Die Standflächen für die Projekte wurden radikal zusammengestrichen und auch Möblierung musste erst wieder erstritten werden. Wolfgang Wagner bittet “um Verständnis, dass sich diese Förderung der ökonomischen Gesamtsituation unterordnen muss.”

Also Herr Wagner ich habe durchaus, Verständnis für die ökonomische Weltlage und gerade deshalb frage ich mich, warum Sie mir als “Vertreter der Presse” stetig Meldungen schicken, in dem Sie von der breiteren Beteiligung der Wirtschaft reden? Allein 20 französische Fimren sollen dieses Jahr austellen, schrieben Sie bzw. eine der mir bisher 3 weiteren bekannten Pressemitteilungsverfasser (vielleicht sollte man hier sparen?) Sind das nicht Dinge die sich beißen?

Was am auffallendsten ist, der LinuxTag belegt die gleichen Räumlichkeiten als Ausstellungsbereich wie im vergangennen Jahr und die Projekte wurden teilweise zusammengepfercht und die ökonomische Weltgesamtlage sorgt ja dafür, dass weniger Firmen anreisen. Wo ist also der Platz hin? Ganz einfach den steckt man in insgesamt 110m² “Würstchenbude”. Ich hoffe man hat dabei Verständnis für die ökonomische Lage großer Teile der Bevölkerung und versucht nicht wie im vergangenen Jahr Kaffee in Größe Espresso für 7 Euro zu veräußern!

Die Kürzungen der Messe Berlin gegenüber den freien Projekten veranlassten Marko Jung als einen der Verantwortlichen für die Projekte seine Arbeit niederzulegen. Er hat sich diesbezüglich auch in unserer letzten RadioTux-Sendung geäußert. Sein Rücktritt hat schon einige Änderungen bewirkt. Aber alles ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu ändern.

Na dann schauen wir mal, welche Auswirkungen Derartiges im Jahr 2010 auf den LinuxTag haben wird. Vielleicht ist es gelungen, einige Projekte damit zu vergraulen, dann hat man mehr Platz für Business. Das man dann allerdings seinem Ruf immer mehr gerecht wird, dürfte klar sein. Und den haben einige Macher des LinuxTag nicht verdient!

cuda

CUDA steht für Compute Unified Device Architecture, und ist Nvidias streamcomputing API, AMDs API-Pedant nennt sich Brook+.

Ubuntu 8.10 kommt mit Nvidia-Treiber 177, deshalb kommt CUDA 2.0. zum Einsatz. Mit Mai 2009 ist CUDA 2.2 aktuell.

Den CUDA driver (NVIDIA Driver for Linux 32/64-bit with CUDA Support (177.73)) gibts unter http://www.nvidia.com/object/cuda_get.html, ebenso wie das CUDA Toolkit und die CUDA SDK Samples.

Es empfiehlt sich

export CUDA_HOME=/usr/local/cuda

im zb. ~/.bashrc zu setzen.

Die Installation funktioniert problemlos.

ray
realtime raytracing mit NVIDIA 9600: ca. 102 fps

Das NVIDIA_CUDA_SDK enthält ca. 25 Demos, von einfachen Bandwith-Test über CUDA/OpenGL Interaktion bis zum Volumerenderer.

Python-Ressourcen:

Python für CUDA http://mathema.tician.de/software/pycuda hat sich zum Ziel genommen, ein Python-API für CUDA zu schaffen.

Für scons gibt es eine CUDA-Erweiterung:
Scons CUDATool http://www.scons.org/wiki/CudaTool

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Dem Beispiel vieler Blogs folgend gibt es heute eine kleine Sammlung IMHO interessanter Links rund um Linux.

Zum Thema Verschlüsselung der Notwendigkeit (Info z.B. hier, wobei die hier genannten Gründe zum Wechsel zu Jabber auch Gründe für Verschlüsselung sind) selbiger bei Instant Messaging (Jabber, ICQ,…) unter Linux und Windows gibt es hier, hier, hier bei YALM und hier schöne Artikel. Leider ist die Akzeptanz bzgl. Jabber und Verschlüsselung im Speziellen und das Wissen um die AGBs einschlägiger Dienste wie ICQ (man verliert sämtliche Rechte an allen gesendeten Inhalten) im Allgemeinen scheinbar noch gering…

Christoph Langner hat einen informativen Artikel zum Thema CPU-Powermanagement / Governor veröffentlicht.

Peter Majmesku beschreibt in einem Artikel wie man als Webentwickler auch mit IE6/7 UND 8 unter Linux testen kann – unter aktuellen Wine-Versionen – etwas das mir mit IE6/7 bisher nur unter Wine 0.35 gelungen ist.

Das YALM veröffentlichte in der aktuellen Ausgabe unter anderem eine übersichtliche Einführung zum Terminalkommando awk.

So, und jetzt macht die Festplatte mal wieder einen Rechnerumzug – mal sehen wie lange das die Pins noch aushalten…

Interessant. Da gibt es wohl einen Bug auf den Ubuntu 8.10 Alternate-CDs für den PowerPC, über den ich bis jetzt nie gestolpert bin. Die CD sowie die Installation starten von der CD, der Installer erkennt aber paradoxerweise bei einigen G4- und G5-Macs sowie einigen Powerbook-Modellen das CD-ROM Laufwerk nicht mehr (No common CD-ROM drive was detected). Das passende Kernelmodul muss dann per

sudo modprobe ide-scsi

auf einer zweiten Konsole geladen werden, bevor man mit der Installation weitermachen kann. In neueren Versionen sollte der Fehler nicht mehr auftauchen. Mehr Informationen zu dem Bug liefert dieser Thread im englischsprachigen Ubuntu-Forum.

Nun muss ich doch mal einen kurzen Beitrag über die Wetter- und Temperatur-Anzeige schreiben, welche sich in den Einstellungen der Uhrzeit versteckt hält. Mit einer erstaunlich genauen Temperatur und einer sehr trefflichen Wetter-Vorhersage punktet dieses Tool heute mal wieder bei mir. Es zeigt: Regenschauer, Teils bewölkt und gerade ging ein Unwetter nieder, in welches ich ungern geraten wäre.



Anschalten kann man diese Anzeige wie folgt: Mit der rechten Maustaste auf die Uhr klicken - Einstellungen - Wetter anzeigen (Häkchen machen), Temperatur anzeigen (Häkchen machen) und dann bei dem Reiter Orte auf +Hinzufügen klicken, dort den gewünschten Ort auswählen und Schließen klicken, fertig.

KDE 4.2.4 ist nun auch für den Mac verfügbar. Zu finden im Fink unstable Bereich.

Fink wurde dafür etwas abgeändert und akzeptiert nun auch /sw/opt als gültigen Pfad für Installationen. Vorher ist es vorgekommen, dass sich einige Anwendungen an falschen Bibliotheken bedient haben.

Screenshots und einige Anmerkungen unter folgendem Link

Weitere Artikel:

Während meinen Streifzügen durch das Netz, bei denen ich auf linuxartige Informationen fokussiert bin, stosse ich ab und zu auf Interessantes. Hier ein Auszug daraus:

  • niche09 – BarCamp für Podcaster Die Veranstalter des BarCamps für Podcaster – dem niche09 – erhöhten aufgrund der enormen Nachfrage die Anzahl der Teilnehmerplätze. Auf diese Weise darf ich nun ebenfalls nach München reisen und am 20. Juni 2009 am BarCamp teilnehmen.
  • Unix-Wecker leave Hans berichtet von leave, einem “Konsolenwecker”, der auch unter Ubuntu wirkt.
  • Entscheidung mit Java CONSIDEO ist eine java-basierende Software und damit plattformunabhängig, mit der sich Entscheidungsfindungen abbilden lassen. Stephan hat das Tool in seinem Blog besprochen.
  • Freies Mail-Archivierungssystem Benno Das freie Mail-Archivierungssystem Benno verspricht einige ganz guten Ansätze, um damit Mails und andere Dokumente zu archivieren. heise open hat darüber berichtet.
  • EEEBuntu 3.0 für das Netbook Wer mit dem “normalen” Ubuntu auf seinem Netbook nicht zurechtkommt, sollte vielleicht EEEBuntu testen. Diese Distribution ist speziell für Netbooks entwickelt worden. Ich nutze derweil das ganz normale Ubuntu 9.04 für meine Netbooks. Alternativ gäbe dazu noch xPud.
  • FreiesMagazin 06/2009 erschienen Das FreieMagazin 06/2009 ist erschienen. Wie immer lohnt es sich, das PDF-Dokument etwas genauer anzusehen.
  • Kurze URL selbst erzeugen Dirk berichtet auf seinem Blog im Rahmen der Überlegungen zu fremdgehosteten Diensten über eine Applikation, mit der sich URLs verkürzen lassen und die sich auf dem eigenen Server installieren lässt: TightURL
  • Überlaufen zu Ubuntu Roland, Ute und Marco wechseln zu Ubuntu und berichten in ihren Blogs über ihre Erfahrungen. Marco ist zwar schon etwas länger auf der Debian-Schiene, sein Beitrag ist auf jeden Fall lesenswert.
  • Live CD für CentOS Mit einer Live-CD lässt sich nun endlich CentOS ausgiebig testen.

Ähnliche Artikel

Das KDE Team hat eine zweite Beta Version von KDE 4.3 freigegeben. Neu ist die Integration von PolicyKit. PolicyKit übernimmt die Rechteverwaltung innherlab der KDE Session.  Die Einstellungen haben nun wieder die bekannte Baumstruktur.

Auserdem gibt es einige neue Plasmoids.

Wer KDE 4.3 Beta zwei ausprobieren möchte kann unter (K) Ubuntu nach folgender Anleitung tun

Quellen:

Derzeit stehen für openSUSE, (K)ubuntu und Gentoo Binärpakete bereit.

Weitere Artikel:

Auf dem Barcamp zu Dornbirn habe ich eine Session zu Ubuntu gemacht und habe die wenigen Teilnehmer einmal gebeten die Vorteile von Windows aufzuzählen. Dabei habe ich bewusst darauf wert gelegt, dass nur Windows-Vorteile genannt werden und das nicht mit anderen Vorteilen zu vermischen.

Als Beispiel: Der Hardware-Support durch Treiber wird durch die Hersteller von Hardware geleistet und ist ein Resultat der grossen Verbreitung von Windows. Es ist kein Vorteil von Windows, da ist die Grundausstattung von Treibern ist eher gering.

Bitte Eure Vorteile von Windows als Kommentare hier ins Blog, ich werde sie dann auswerten.

So, die DVD Datenbank ist nun fertig gestellt. Die Suchfunktion ist integriert und ein Popup für die Genreauswahl ist auch noch dazu gekommen. Damit sind alle Features für diese Applikation umgesetzt.

Interessierte können sich den Quellcode (Hack) gerne auf eigene Gefahr hier runterladen. Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.

UPDATE 11.06.2009
Die Skripte verhindern kein SQL Injection. Ein Versuch mit der Funktion mysql_real_escape_string() gibt bei der eingesetzten PHP Version 5.2.6 und MySQL 5.x eine Fehlermeldung aus.

UPDATE 12.06.2009
So, jetzt ist auch kein SQL Injection möglich .. hoffentlich ;-)
Updates werden jetzt immer direkt auf der Dokko Seite hinterlegt.

10. Juni 2009

Gestern bzw. heute musste ich ein seltsames Verhalten meines Samsung NC10 in Verbindung mit Ubuntu 9.04 beobachten:

Schalte ich das NC10 im Akkubetrieb, also ohne angeschlossenes Netzteil an, dauert das Hochfahren länger als gewohnt. Und nach dem Einloggen ist die Wlan-Verbindung inaktiv und lässt sich auch nicht wieder herstellen. An diesem Zustand ändert sich auch nichts, wenn ich das Netzteil anstöpsle.

Schalte ich das NC10 hingegen mit angeschlossenem Netzteil ein, fährt es gewohnt flott hoch und die Wlan-Verbindung steht. Wenn ich nun das Gerät vom Netzteil trenne, bleibt die Wlan-Verbindung weiterhin bestehen.

Dieses Verhalten kann ich reproduzieren, es trat bisher jedes Mal auf, wenn ich das NC10 im Akkubetrieb hochgefahren habe. Anfangs dachte ich ja “nach einem Neustart wird’s schon wieder funktionieren”, aber Fehlanzeige.

Es scheint also, dass beim Hochfahren im Akkubetrieb irgendetwas schief läuft. Stellt sich jetzt nur die Frage, was? Hat jemand bei seinem NC10 in Verbindung mit Ubuntu schon ähnliches beobachtet?

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Verwandte Themen:

  1. NC10 und Ubuntu: nun doch Wlan im Akkubetrieb
  2. Ubuntu vs. Mandriva auf dem Samsung NC10
  3. Ubuntu + externer Monitor = Problem

Dies ist eine Übersetzung des Englischen Posts A new KWin window decoration theme engine

Ich habe mit der Arbeit an einer neuen Theme Engine für Fensterdekorationen begonnen. Das Ziel ist Themes für Dekos so einfach zu machen wie Themes für Plasma. Also nutzt es Plasma Technologien, insbesondere FrameSvg ;-) Hier ist ein Screenshot des aktuellen Stand:

Von KWin

Der Hintergrund der Dekoration basiert auf Air’s transparenten Hintergrund und die Icons… nun man sieht, dass ich kein Künstler bin (und serenity auch nicht, der den Schließen Knopf erstellt hat). Es gibt bisher auch nur einen Minimieren und einen Schließen Knopf. Wie man sieht wird KWin’s neue ARGB Dekoratioen benutzt und das Theme zeichnet eigene Schatten. Die Engine unterstützt jedoch noch nicht wirklich undurchsichtige Dekorationen und das ist einer der noch ausstehenden Todos. Aber es wurde auch entwickelt mit Gedanken an ARGB Dekos :-)

Aktuell fehlen noch zwei Dinge: ein Name und Beispielthemes. Wenn jemand Ideen für Namen hat, bitte einfach einen Kommentar hinterlassen. Und wer Interesse hat ein Theme zu erstellen, soll mich doch bitte einfach kontaktieren.

Ach ich habe noch keinen Code ins SVN eingespielt, aber die Engine wird bald in playground zu finden sein. Es gibt da noch ein paar Blocker (zum Beispiel der fehlende Name), welche zuerst behoben werden müssen, bevor ich den Code teile.

Gerade ist mir so der Gedanke gekommen, dass ich doch der Welt mal mitteilen könnte, warum ich Ubuntu nutze und dies mit dem guten Gefühl der großen Zufriedenheit. Vielleicht wollt ihr am Ende einen kurzen Kommentar verfassen wie es bei euch ist, wäre schön das zu erfahren.

Bitte beachtet, dies ist keine Anleitung, sondern ein Resümee und eine Zusammenfassung von Erinnerungen.

Der Anfang
Schon früh habe ich versucht andere Wege als der Mainstream of human beeing einzuschlagen und führte mir daher Suse 6 und RedHat in einer frühen Version zu Gemüte, doch scheiterte ich als Anfänger bereits an der Installation (Redhat) bzw. konnte diese zwar (mehr oder minder) erfolgreich beenden (Suse), jedoch gab es vorne und hinten nur Hardware-Probleme, welche ich als besagter Anfänger einfach nicht lösen konnte und dies auf die Installation schob. Also wurde wieder zu Win gegriffen und der Linux-Gedanke erst mal wieder für einige Zeit verbannt. Nach einigen Jahren nochmal ein kurzer Blick auf RedHat und dann wieder Suse 8. Beides wieder verworfen. Doch als sich die Probleme mit Win ein letztes mal auf ein Maß gehäuft hatten, das ich nicht mehr ertragen wollte, habe ich mich nach einer Lösung umgesehen und da erschien Ubuntu am Himmel...
Die Community und der Gedanke hinter und mit Ubuntu haben mich neben der sehr reifen und schönen Oberfläche, sowie der Tatsache, dass es ein Linux-OpenSource-System ist, überzeugt - also habe ich mir Ubuntu 7.10 als Live-CD herunter geladen und angetestet.

Die ersten Schritte
Die Ubuntu 7.10 Live-CD habe ich also in meinem Desktop-Rechner eingelegt und gestartet. Schon nach wenigen Momenten und ein oder zwei Fragen befand ich mich auf dem sehr übersichtlichen Desktop und konnte meine ersten Schritte durch das neue System wagen - mit dem Wissen, dass ich nichts kaputt machen kann, denn (so wurde mir von der Live-CD ja versprochen) nach dem Entfernen der CD und einem Neustart habe ich mein altes System wieder. Doch das wollte ich ja schon lange nicht mehr haben. Nun musste also ein Backup der alten Dateien angelegt werden, was unter Win ja wahrlich viel Suchen mit sich bringt und noch mehr, wenn man wieder ein Win-System danach haben wollen würde, denn Treiber sind zwar viele(!) für Win vorhanden, aber man braucht ja die richtigen. Dieses Problem jedoch musste ich mir nicht ans Bein binden und so wurde eine externe Festplatte nach und nach mit den ganzen wichtigen und weniger wichtigen Dateien befüllt und mit etwas gemischten Gefühlen der ersten Installation von Ubuntu entgegen gesehen. Danach noch schnell die Alternate-Version von Ubuntu herunter geladen und gebrannt.

Die Installation
Mein Vorteil: ich würde diese Installation auf einem Notebook vornehmen und den alten Rechner sowieso einmotten, aber fehlende Daten könnte ich im Notfall dennoch jederzeit besorgen.
Also habe ich das nagelneue Notebook ausgepackt und erstmal gestartet... die Vor-Installation von Win führte erst einmal unzählige Schritte durch und wies mich auf noch mehr Shareware-Produkte hin, welche auf meinem nagelneuen Rechner nun bereit zum Testen seien... aber ich wollte ja erstmal den Rechner starten lassen und einfach mal schauen... ;-)
Nachdem mich diese ganzen Programme nur müde lächeln ließen (unglaublich wie viele unnötige Programme man auf einen nagelneuen Rechner packt, die teilweise mehr als tief im Win-System verankert sind...) habe ich den Rechner wieder herunter gefahren - inzwischen war mehr als eine Stunde an "Automatischer Vorkonfiguration" vergangen. Gebrannte Ubuntu Alternate 7.10 in den Rechner und gestartet. Die Installation verlief so unglaublich einfach, dass innerhalb von kürzester Zeit jegliche Skepsis verschwunden war und ich dem fertigen System mit freudiger Erwartung entgegen sah.

Wo Licht ist fällt auch Schatten
Da ich diese Überschrift mag, verwende ich sie auch hier und trefflich für das gleiche Thema: wlan. Alles hat soweit gleich zu beginn einwandfrei funktioniert, nur wlan nicht. Da ich mich aber schon zuvor etwas informiert habe und dieses Problem schon erwartete, riss es mich nun bei Leibe nicht vor Überraschung vom Hocker, obgleich ich mir ein wenig die Hoffnung eingestehen musste, diesem Problem doch nicht begegnen zu müssen - nun war es aber da und wollte behoben werde. Dank der beiden großartigen Communitys Ubuntuusers.de und Ubuntuforum.de wurde mir freundlich und mit großem Ehrgeiz und Tatendrang geholfen, dem Problem bei zu kommen und letztendlich wurde es auch beseitigt - wenn es auch damals Tage, viel Suchen und unzählige, schlaflose Stunden gedauert hat. Ansonsten lief das System einwandfrei und jede Kleinigkeit die man darin entdecken konnte, erfreute stets aufs neue. Natürlich war die Anfangszeit nicht nur rosig, so war ich zwar schon zu Win-Zeiten von Trillian (Messenger) auf Pidgin umgestiegen, auch Open Office war bereits zuvor meine Umgebung für die alltägliche Büroarbeit, Firefox fürs Surfen und Thunderbird für eMails, doch gerade bei Phase 5 (Html-Editor) und natürlich Photoshop fiel der Umstieg zu Anfang mehr als schwer und brachte mich des öfteren schon knapp davor zurück zu wollen - trotz einiger Versuche mit Wine. Doch habe ich mit Bluefish einen würdigen Nachfolger für, das doch schon sehr in die Jahre gekommene Ulli Meybohm Meisterwerk gefunden, der nun wohl für Linux programmiert, mir hier jedoch noch nicht aufgefallen ist. Photoshop hingegen gedenke ich noch hin und wieder, aber auch hier hat Gimp inzwischen seinen wohlverdienten Platz eingenommen und ist Dank dieses Plugins (Gimp vs Photoshop - Layer-Effekte auch in Gimp) beinahe schon ebenbürtig, wenn nicht auf seine Art schon weit voraus - auch wenn ich noch immer "Ordner" vermisse.

Heute
Nun liegt Ubuntu schon in der Version 9.04 vor und auch 9.10 ist nicht mehr so fern - immer mehr Neuerungen machen es zu einem nahezu perfekten System und auch die Probleme mit wlan sind so gut wie ausgeräumt. Es ist einfach rundherum ein wunderbares und vollwertiges Betriebssystem, welches keinen Vergleich zu Win scheuen muss, auch wenn vergleichen schlicht sinnfrei ist, denn der Charme von Ubuntu Linux, der Open Source Gemeinschaft mit all den großen, den großartigen Entwicklern und kleinen Mitentwicklern, die -wie ich mit oYoX.de- freiwillig und gerne ihr Wissen zu einem gigantischen Pool an Erfahrung und Weisheit aufbauen ist mit nichts zu vergleichen. Danke an alle, die dies möglich machen. Danke.

Neuer Kernel, neues Glück - Das gilt jedes Mal aufs neue für Besitzer aktueller Hardware. Tatsächlich bringt das jüngste Kind der Linux-Kernel-Familie wieder ein umfangreiche Paket an neuen Treibern mit, aber auch Verbesserungen und neue Funktionen haben die Entwickler mit an Bord gebracht.

Mit NILFS2 steht nun ein Log-strukturiertes Dateisystem zur Verfügung, das Änderungen immer am Ende des bisher beschriebenen Bereichs sequentiell anfügt. Überschrieben wird erst, wenn der Datenträger physikalisch vollständig beschrieben ist, wodurch eine sehr hohe Sicherheit gegen Datenverlust gegeben ist, auch die Erstellung von Schnappschüssen im laufenden Betrieb und Versionierung ist möglich, jedoch erkauft man sich dies mit einer geringeren Leistung im Vergleich zu den aktuell verbreiteten Dateisystemen.

Auch EXOFS ist ein neues Dateisystem im Linux Kernel, das die Nutzung objektorientiert arbeitender Speicher - im Vergleich zu blockorientiert arbeitenden Datenträgern - unter Verwendung des auf SCSI aufsetzenden OSD-Protokolls (Object-based Storage Device), erlaubt. Ebenfalls in den Bereich der Dateisysteme fallen die ersten Schritte zur Unterstützung von NFS v4.1. Dieses wird derzeit jedoch noch entwickelt und ist daher standardmäßig deaktiviert. FS-Cache setzt ähnlich CacheFS auf bestehende Netzwerk-Dateisysteme auf und verringert durch Zwischenspeichern die Wartezeiten beim Zugriff auf die im Netzwerk gespeicherten Daten.

Weiterhin wurden einige Verbesserungen an Dateisystemen eingeführt, die unter anderem das Vertrauen in Ext4 wiederherstellen sollen. Dieses wurde etwas getrübt, nachdem Systemneustarts nach Umbenennen oder schreibbar Öffnen von Dateien dazu führten, dass sie ohne Inhalt auf dem Dateisystem zurückblieben. Der hierfür verantwortliche Mechanismus "Allocate-on-flush" findet sich auch in anderen Dateisystemen wie Ext3 und btrfs wieder, sodass übergreifend Optimierungen vorgenommen wurden.

POHMELFS (Parallel Optimized Host Message Exchange Layered File System) ist ein verteiltes Netzwerk-Dateisystem, das sehr hohe Leistungen erreichen soll, indem von mehreren Quellen gleichzeitig gelesen werden kann und Schreibvorgänge in einen lokalen Zwischenspeicher erfolgen. Starke Authentisierung und Verschlüsselung der Netzwerkübertragung sorgen für eine hohe Sicherheit der Daten. DST (Distributed STorage) stellt ebenfalls ein Netzwerk-Dateisystem dar, das die Einrichtung von Hochperformanten Netzwerk-Speichern ermöglichen soll. Es setzt dabei auf beliebige Medien und Protokolle auf und kann sowohl lokale als auch entfernte Ressourcen nutzen.

Das RDS-Protokoll (Reliable Datagram Sockets) dient dazu, von einem Socket aus mehrere Zielsysteme anzusprechen und soll damit die Kommunikation von Rechnern in einem Cluster untereinander verbessern.

Ein weiterer Schritt zum beschleunigten Systemstart wurde von Intel mit Fastboot beigetragen. Dabei wurde ein asynchroner Startvorgang implementiert, wodurch die Suche Geräten und Partitionen nicht mehr nacheinander sondern parallel zur Initialisierung anderer Geräte oder Dienst erfolgen kann.

Der IEEE-Standard IEEE 802.11w (Wireless Management Frame Protection Support) wurde zwar noch nicht verabschiedet, dennoch steht die Unterstützung hierfür im Linux-Kernel bereits zur Verfügung. Der neue Standard soll die Sicherheit in Drahtlos-Netzwerken erhöhen, indem Netzwerk-Pakete, die der Verwaltung des WLANs dienen, zusätzlich geschützt werden.

Bislang wurde der Kernel immer nur größer, was in erster Linie den immer neuen Funktionen und der fortschreitenden Geräteunterschützung geschuldet ist. Um wieder einmal einen Schritt zurück zu machen, zumindest was die reine Größe angeht, wurde nun LZMA und BZIP2-Kompression impelementiert. Mit BZIP2 kann eine Reduzierung des Speicherbedarfs um 10 Prozent gegenüber der herkömmlichen GZIP-Kompression erreicht werden, unter Zuhilfenahme von LZMA sogar bis zu 33 Prozent.

Zusätzlich stehen natürlich wieder neue Treiber zur Verfügung (Auszug):

  • Netzwerk:
    • Atheros AR9170 USB Chipsatz
    • Atmel at76c503/at76c505/at76c505a USB Adapter
    • Marvell 88W8xxx PCI/PCIe Wireless Adapter
    • Neterion X3100 Series 10GbE PCIe Adapters
    • Prism54 SPI
    • Intel 82576 Virtual Function Ethernet
    • Opencores 10/100 Mbps Ethernet MAC
  • Audio:
    • Atmel AC97 Controller
    • Atmel Audio Bitstream DAC
    • Turtle Beach Multisound Classic/Pinnacle
  • V4L/DVB:
    • Intel CE6230 DVB-T USB2.0
    • Freescale MC44S803 Tuner
    • Aiptek DV T300
    • Zarlink ZL10036 DVB-S Tuner
    • ST STV6110 silicon Tuner

Erweiterungen an bestehenden Treibern wurden ebenfalls wieder vorgenommen, so unterstützt der backlight-Treiber nun die Steuerung der Hintergrundbeleuchtung von MacBook 5, MacBook AIR 2 und MacBook Pro 5, um nur einen zu nennen. Eine vollständige Übersicht findet sich wieder auf KernelNewbies.org.

Quellen: Linux Kernel Mailing List, Kernel Newbies

Siehe dazu auch: Der Mai im Kernel-Rückblick, freiesMagazin 06/2009, Der April im Kernel-Rückblick, freiesMagazin 05/2008


Update: Der Kernel 2.6.30 für Ubuntu im Mainline-Kernel-Archiv:

Achtung, die Installation von Fremdpaketen kann die Systemstabilität beeinträchtigen!
Die Pakete sollten in der jeweils vorgegebenen Reihenfolge installiert werden.

Architektur i386 (32 Bit):

  1. linux-image-2.6.30-020630-generic_2.6.30-020630_i386.deb
  2. linux-headers-2.6.30-020630_2.6.30-020630_all.deb
  3. linux-headers-2.6.30-020630-generic_2.6.30-020630_i386.deb

Architektur amd64 (64 Bit):

  1. linux-image-2.6.30-020630-generic_2.6.30-020630_amd64.deb
  2. linux-headers-2.6.30-020630_2.6.30-020630_all.deb
  3. linux-headers-2.6.30-020630-generic_2.6.30-020630_amd64.deb

 

Arbeitet man mit einem Notebook unterwegs, so will man die maximale Akkulaufzeit aus dem Gerät herauspressen. Ein beliebter “Trick” ist die Taktrate der CPU auf ein Minimum herabzusetzen. Bei niedrigeren Taktraten wird die CPU mit weniger Spannung versorgt und nimmt so weniger Leistung auf, so der Glaube. Das ist zwar korrekt, doch leider ist es nur die halbe Wahrheit…

Dazu gibt es in GNOME das CPU Frequency Applet, das den Benutzer durch die Option “Powersave” schnell dazu verleitet diese Einstellung im mobilen Betrieb zu verwenden. Öfters liest man Support-Anfragen in dieser Art…

Ich würde gerne mein Ubuntu 9.04, das auf einem Notebook läuft, so konfigurieren, dass es die CPU-Policy auf “Powersave” stellt, wenn es per Akku betrieben wird und auf “OnDemand” schaltet, wenn es an der Steckdose hängt.

Wie Eingangs angesprochen ist die Taktrate der CPU nur ein kleines Zahnrad im Räderwerk des Energiemanagements einer CPU. Viel wichtiger sind die Schlafmodi der CPU, in die ein Prozessor jedoch nur fallen kann, wenn es nichts mehr zu tun gibt. Im Normalfall (d.h. “normaler” Betrieb: Keine Spiele, keine andauernden Berechnungen) spart man mit “Powersave” KEINE Energie. Auch wenn diese Option fälschlicherweise “Powersave” heißt, der Akku geht damit eher schneller zur neige.

Das GNOME Frequency Applet zur Steuerung der Taktraten

Das GNOME Frequency Applet zur Steuerung der Taktraten

Ich zitiere mal Making sure we do power management the right way von Matthew Garrett. Matthew ist ein Angestellter von Canonical und dort unter Anderem für den Kernel zuständig.

Original Übersetzung
To a first approximation, the Powersave governor will only save you power if you’re playing 3D games. The performance governor will basically never give you extra performance. Don’t use them. Use ondemand instead. Do not make it easy for your users to choose them. They will get it wrong, because it is difficult to explain why this result is true. Der Powersave-Regler wird nur Energie sparen, wenn du 3D Spiele spielst. Der Performance-Regler wird dir praktisch nie extra Leistung liefern. Verwende diese Einstellungen nicht. Du solltest “ondemand” verwenden. [...] Entwickler sollten es vermeiden diese Optionen zur Auswahl anzubiten, da Enduser diese Begriffe falsch interpretieren werden.

Weitere Informationen und ein anschauliches Beispiel gibt Arjan van de Ven, der Kopf eines Teams bei Intel, das sich um Power Management und die Performance von Linux auf Intel Hardware kümmert.

Original Übersetzung

it’s a bit complex to explain, but it’s better to execute the code you need to execute at full speed, and then really quickly go idle, than it is to execute at a much lower speed.

Maybe a simple example (I plucked these numbers out of the air, they don’t represent any real cpu that exists) will help: Say you have a cpu that consumes 40 Watts at full speed, and 30 Watts at half speed, and 4 Watts when idle. You have something to do, lets say mp3 decoding of 1 second of audio, and that takes a full second at half speed, and one second at full speed.

At full speed decode + idle, that is half a second at 40 watts (20 Joules) and half a second at 4 Watts (2 Joules); total is 22 Joules. At half speed decode, that is a full second at 30 Watts, so 30 Joules.

So, what ondemand does would cost 22 Joules, while a “hit the exact frequency” governer would cost you 30 Joules…..

Es ist schwierig zu erklären, aber es ist besser ein Code bei voller Taktrate auszuführen und dann schnell in den Leerlauf zu fallen, als den selben Code bei einer viel niedrigen Taktrate auszuführen.

Vielleicht verdeutlicht ein einfaches Beispiel den Zusammenhang (Die Zahlen repräsentieren keine reale CPU, sie sind aus der Luft gegriffen): Angenommen man hat eine CPU, die 40 Watt bei voller Taktrate, 30 Watt bei halber und 4 Watt im Leerlauf benötigt. Nun lässt man den Rechner arbeiten, beispielsweise decodiert man eine MP3-Datei mit einer Länge von einer Sekunde. Dies dauert bei halber Taktrate eine ganze Sekunde und eine halbe Sekunde bei voller Taktrate [Anmerkung: Hier hat sich der Autor wohl vertippt].

Bei voller Geschwindigkeit benötigt dieser Vorgang 22 Joules (0,5 Sekunden bei 40 Watt und 0,5 Sekunden bei 4 Watt), drosselt man nun die CPU und decodiert bei halber Taktrate dauert der Vorgang eine ganze Sekunde bei 30 Watt, so dass 30 Joules Energie benötigt werden. Ondemand benötigt also 22 Joules, während der “Benutze nur diese eine Taktrate”-Regler dich 30 Jules kosten würde.

Will heißen, je schneller die CPU wieder in Tiefschlaf fallen kann, desto mehr Energie wird sie sparen. Indem man sie nun zwingt immer mit niedrigster CPU-Rate zu laufen, verhinderst man dass sie möglichst schnell wieder Einschlafen kann. Mit Powersave sparst man nur dann Energie, wenn die CPU sowieso bei jeder Taktrate voll ausgelastet wäre (also bspw. 3D-Spiele oder Berechnungen). Im normalen Betrieb, egal ob Akku oder Netz, solltest man OnDemand benutzen um Energie zu sparen.

Ich persönlich benutze Powersave um den Lärm, den der Lüfter meines Laptops macht zu kontrollieren. Arbeitet man mit anderen in einer leisen Umgebung, so ist ein permanent hochdrehender Lüfter doch arg nervig…

Weitere interessante Ideen bzgl. Energiesparen bei Computern im Allgemeinen und Laptops im Speziellen findet man auf thinkpad-wiki.org unter Linux Stromsparen und Vista Stromverbrauch senken.


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Die IPBox ist nun eine weile im Einsatz und ich kann sagen ich bin begeistert. Vorallem von der Timeshift Funktion, hätte nie gedacht, dass die so praktisch ist. Im Twintuner Modus gab es zu Anfang noch einige Probleme mit dem Aufnehmen und gleichzeitigen schauen eines Anderen Kanals. Ich habe mich mal im Netz umgeschaut  und zu folgendem Ergebnis gekommen.

Mit dem aktuellen Image hat das Dateisystem für die HDD einen Durchsatz von 3,5 MB pro Sekunden ( EXT3). Das ist natürlich etwas wenig, wenn man einen Film aufnimmt und gleichzeitig für einen Anderen Kanal zwecks Timeshift auch auf die Platte zugreift. Unter Ext2 werden 7,5 MB pro Sekunde geschafft. Das ist natürlich besser. Die Probleme wurden dadurch auch reduziert.

Am Wochenende werde ich den Mediaplayer und die unterstützten Codecs zwecks Videowiedergabe testen und erneut berichten.

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vim-logo

Immer wieder kommt es vor das ich doch noch auf die alte Methode Dateien, die auf einen Webserver liegen, bearbeiten muss und keinen ssh Zugang habe und nur ein FTP Zugang angeboten wird. Anstatt sich aber die Datei immer wieder herunterzuladen, sie zu editieren und dann wieder hochzuladen bearbeite ich sie direkt mit vim über das Programm FTP im Hintergrund. Dazu sollte in ~/.netrc die Login Daten des FTP Server eingetragen werden, damit der Login ohne Aufforderung passiert.

Zunächst wird die netrc neu angelegt und mit vim geöffnet:

vim ~/.netrc

In der netrc werden die Daten des FTP Servers ausgefüllt:

machine ftp.example.com
login example
password example

netrc speichern:

:w!

Die Datei darf nur von User selbst lesbar sein, darum noch ein chmod auf netrc direkt in vim, mit ! werden Befehle in der shell ausgeführt, das % steht für den aktuell offenen Dateinamen:

:!chmod 600 %

Nun sollte es schon möglich sein sich auf den Server zu verbinden, e(dit) steht für Datei bearbeiten:

:e ftp://ftp.example.com

danach sollte man sich im root des Servers befinden und einen Verzeichnis Baum angezeigt bekommen. Es ist natürlich auch möglich direkt eine Datei über den Pfad anzusprechen und sie zu bearbeiten und zu sichern:

:e ftp://ftp.example.com/htdocs/index.html
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