ubuntuusers.de

10. Juni 2009

9. Juni 2009

Screenshot der Webüoberfläche von Ubuntu One

Heute habe ich eine Einladungs-eMail für Ubuntu One erhalten. Ubuntu One ist eine Art Alternative zu Dropbox von Canonical – oder möchte es zumindest werden. Hier hatte ich schon kurz drüber berichtet, ausführlicher kann man das ganze bei Christoph nachlesen.

Nach der doch recht einfachen Installationsanleitung habe ich den Client dann gleich mal installiert. Nur wollte dieser dann nach dem Start als Applet im Panel erst einmal nicht verbinden. Hier brauchte ich mehrere Versuche.

Leider bietet der Client keinerlei Konfigurationsmöglichkeiten an. Man wird beim ersten Start auf die Website von Ubuntu One weiter geleitet und muss dort seinen Rechner bestätigen. Aber auch auf der Website gibt es (noch) keinerlei Einstellungsmöglichkeiten. Man kann auch nicht einsehen, wieviel Speicher denn insgesamt belegt und wie viel noch frei ist. man müsste hier dann nachrechnen.

Der Upload von Dateien funktioniert genauso einfach wie bei Dropbox. Man legt eine Datei in den entsprechenden Ordner und dieser wird dann mit dem Server synchronisiert. Während die Synchronisation läuft dreht sich das Ubuntu-Logo in den Wolken im Applet, welches nach dem Start von Ubuntu One im Benachrichtigungsfeld im Panel angezeigt wird.

Im Nautilus selbst kann man leider nicht einsehen, welches File denn noch synchronisiert und welches schon fertig auf dem Server angekommen ist. Hier hat Dropbox einen dicken Pluspunkt, da hier die Dateien mit einem blauen Label markiert werden, wenn sie noch synchronisieren und einem grünen, wenn die Synchronisation abgeschlossen ist.

Das Löschen von Dateien funktioniert über die Web-Oberfläche leider auch noch nicht. Lösche ich eine Datei im Nautilus zeigt mir Das Applet im Panel an, dass Ubuntu One fleißig am Arbeiten ist, die Datei wird aber auch nach mehreren Minuten nicht vom Server gelöscht.

Alles in allem bin ich derzeit schon noch ein wenig enttäuscht von Ubuntu One. Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es noch eine sehr frühe Beta-Version ist. Funktionen sind bisher noch keine vorhanden, ein Upload scheint zwar bereits zu funktionieren, eine Synchronisation ist aber noch nicht möglich, da Dateien nicht vom Server entfernt werden.

Wenn man auf Launchpad schaut sieht man auch, wie verbuggt die Software noch ist. Derzeit sind 209 Fehlermeldungen offen, darunter auch einige kritische Fehler.

Alles im allem hat Ubuntu One sicher Potential, derzeit ist aber ein ernsthafter Vergleich mit meinem Liebling Dropbox noch nicht möglich, da einfach noch zu viele Fehler in Ubuntu One enthalten sind. Ich habe den Client nun erst einmal wieder geschlossen und werde in den nächsten Wochen sicher noch ein wenig weiter testen und dann bestimmt auch wieder berichten.

Lange hatte ich auf meinem Notebook Probleme mit dem Sound.

Mal ging er, mal wieder nicht und kürzlich lief er zwar, jedoch mit einem rauschenden Hintergrund.
Da ich aber eigentlich normalen, brauchbaren Sound wollte habe ich den neusten Alsa-Treiber installiert:

sudo wget ftp://ftp.alsa-project.org/pub/driver/alsa-driver-1.0.20.tar.bz2
sudo tar xfj alsa-driver-1.0.20.tar.bz2
cd alsa-driver-1.0.20
sudo ./configure --with-cards=hda-intel
sudo make
sudo make install

Nach einem Neustart lief der Sound leider immernoch nicht :-(

Doch gestern geschah ein Wunder! Ich kann mich nicht erinnern, dass ich etwas geändert hätte, bis auf die neusten Updates zu installieren.

Aus einer Dummhei heraus habe ich Amarok installiert und war sehr erstaunt, als plötzlich klarer und fehlerfreier Sound aus den Boxen erklang! Und nicht nur bei Amarok, sondern plötzlich auch beim Firefox und VLC ging alles reibungslos…

Das grenzt doch beinahe an ein Wunder :-)

xorg_logo

Aufgrund einer Änderung im XServer 1.6, welcher auch in Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) eingesetzt wird, ist die Tastenkombination Ctrl Alt Backspace nicht mehr möglich bzw. hat diese Kombination in der Standard Installation keine Funktion mehr. In früheren Versionen konnte man so den X-Server neu starten, wenn man Probleme damit hatte.
Auf einer offiziellen Ubuntu Seite (sucht dort einfach nach dontzap) steht als Begründung für diese Änderung, dass somit ein versehentliches Drücken dieser Tastenkombination verhindert werden soll. Ich persönlich wüsste zwar nicht, wie man diese Kombination versehentlich drücken kann, aber es gibt die Möglichkeit diese Funktionalität wieder zu aktivieren.

Natürlich, wie in Linux üblich – kann man dies auf mehrere Arten tun. Die einfachste scheint mir die folgende:

  1. zuerst installiert man sich das folgende Paket
    sudo apt-get install dontzap
  2. danach aktiviert man die Tastenkombination wieder
    sudo dontzap --disable

Das Programm macht nicht mehr als eine neue Section und Option in die Datei /etc/X11/xorg.conf zu schreiben. Dies kann man natürlich auch manuell machen. Nähere Informationen dazu findet man im englischen Ubuntu-Wiki. Dort wird auch näher beschrieben warum diese Änderung in Ubuntu durchgeführt wurde und darauf hingewiesen, dass es eine bessere Möglichkeit gibt den X-Server bei Problemen neu zu starten.

Diesen Hinweis findet man auch im Wiki von ubuntuusers.de. Die oben beschriebene Tastenkombination wird vom X-Server selbst abgefangen um sich dann selbst zu starten. Es gibt aber auch eine Tastenkombination ( Alt Druck K ), welche vom Kernel abgefangen wird und alle Programme der aktuellen Konsole beendet.
Auch mit dieser Methode wird der X-Server neu gestartet und da dies hier der Kernel und nicht der X-Server selbst erledigt, scheint mir dies sogar die sinnvollere Art zu sein.

Nun dürft Ihr selbst entscheiden, ob Ihr euch die bisher bekannte Funktion wieder aktivieren wollt oder ob Ihr euch die – für mich – neue Tastenkombination merkt und anwendet.

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Wie hier schon geschrieben habe ich mir eine kleine DVD Datenbank mit PHP und MySQL zusammengehackt.
Jetzt kam noch auf Anregung eines Kommentators die Ausleihfunktion hinzu, so dass die Applikation soweit erstmal fertig ist.

Ausgeliehene DVDs werden in einer Spalte extra mit einem “a” gekennzeichnet und im Tooltip steht dann wer und wann die DVD ausgeliehen hat.

DVD DB Titel Ausleihliste

Im Reportmenü erhält man dann die Übersicht der ausgeliehenen DVDs und kann die Rückgabe mit einem Klick durchführen.

Kommentare dazu im Original Blogeintrag

8. Juni 2009

Vor etwas längerer Zeit fragte ein Webdesigner im Forum von ubuntuusers.de nach Screenshots seiner Website, welche mit Linux-Browsern aufgerufen wurde. In einem anderen Thread wurde vom gleichen Webdesigner nachgefragt welche Schriftarten standardmäßig unter den diversen Linux-Distributionen installiert sind bzw. mit welchen man in Normalfall immer rechnen kann. Daraus entwickelte sich eine Diskussion über gutes Webdesign bzw. die Abhängigkeit eines Webdesigners von den vorhandenen Schriftarten.

Ich habe schon im Forum eine kurze Erklärung verfasst, warum manche Webseiten unter Linux sehr oft recht bescheiden ausschauen (Komische Schrift, zerrissenes Layout usw.) und wie man dieses Problem recht einfach beseitigen kann (Aus Nutzer -und aus Webdesignersicht)

Wie wählt mein Browser die Schriftarten aus?

Zuallererst möchte ich die Grundlagen, wie ein Browser unter Linux seine Schriftarten auswählt, erläutern. Jeder moderne Browser bietet in seinen Konfigurationsdialogen eine Möglichkeit an die Schriften, welche zum Darstellen der Webseiten benutzt werden sollen, auszuwählen. In den meisten Fällen beschränkt sich die Auswahl auf drei Möglichkeiten :

  • Serif
  • Sans Serif
  • Monospace

Ersteres sind Serifenschriften (z.B. Times New Roman oder DejaVu Serif), zweiteres Schriften ohne Serifen (z.B. Arial oder DejaVu Sans) und letzteres Schriften mit fester Breite (z.B. Courier New oder DejaVu Sans Mono). Zusätzlich lässt sich noch die Größe der Schriften und die Minimalgröße der Schriften festlegen (Beispiel Firefox, Opera bietet wesentlich tiefergehende Möglichkeiten zur Schrifteinstellung)

Warum zeigt mir der Browser dann trotz allem einige Seiten mit einer anderen Schrift an?

Hier kommt nun ein Element von HTML ins Spiel :

Wird im HTML-Code explizit eine bestimmte Schriftart vorgegeben (z.B. Verdana auf ubuntuusers.de oder Spiegel Online), übergeht der Browser die vorgegebenen Schriftarten und benutzt die im HTML-Code angegebenen. In der Regel sieht das dann so im Quellcode einer Seite aus (Auszug aus einer CSS-Datei von Spiegel Online) :

font-family: verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif;

Zuerst soll der Browser die Seite mit der Schriftart “Verdana” anzeigen. Falls diese nicht vorhanden ist, soll “Arial” benutzt werden, falls diese wiederum nicht vorhanden ist, wird  “Helvetica” versucht, dann “Geneva” und falls alle Stricke reißen soll die im Browser unter “sans-serif” vorgegebene Schriftart benutzt werden.

Warum sieht dann stellenweise die Schrift in meinen Browser immer noch so bescheiden aus?

Jetzt könnte man als Benutzer meinen das alles in Butter ist. In der Regel hat man ja auch unter Linux die Windows-Schriftarten “Verdana” und “Arial” installiert (z.B. durch das Paket “msttcorefonts” bzw. “ttf-mscorefonts-installer”). Leider ist das nicht immer der Fall. So ist z.B. in der Grundinstallation der meisten Distributionen aus Lizenz-technischen Gründen dieses Paket nicht enthalten. Normalerweise wäre auch das kein Problem, da der Browser im Zweifelsfall einfach die unter “sans-serif” angegebene Schriftart benutzt, da in der Auswahl der Schriften im Browser kein Helvetica auftaucht, diese also nicht vorhanden ist.

Jedoch besitzen moderne Linux-Distributionen ein Schrift-Konfigurationssystem namens “Fontconfig”, welches dafür sorgt das das System auch bei  nicht vorhandenen Schriftarten eine (mehr oder weniger) fehlerfreie Ausgabe auf dem Bildschirm liefert. Dieses lässt sich sehr flexibel auf die eigenen Bedürfnisse anpassen, hat in der Grundkonfiguration aber eine, gelinde gesagt, hirnrissige Einstellung, welche für die schlechte Darstellung der Schriften sorgt :

Findet der Browser, um auf das obige Beispiel zurückzukommen, weder die Schriftart “Verdana” noch “Arial”, benutzt dieser die in Fontconfig vorgebene Alternative für die Schriftart “Helvetica”. Und das ist im Normalfall die Postscript-Schriftart “Nimbus Sans”. Und da die Schriftart “Helvetica” somit vorhanden ist, gibt es auch kein Ausweichen auf “sans-serif”. Und gerade diese Schriftart ist nicht gerade für ihr gutes Aussehen auf Bildschirmen bekannt und sorgt immer wieder für Beschwerden im Stil von “Warum sieht die Schrift unter Firefox stellenweise so bescheiden aus!”.

Besonders blöd wird die Situation, wenn der Webdesigner explizit die Schriftart “Helvetica” ganz an den Anfang der Liste im Tag “font-family” setzt (z.B. auf der Webseite von Canonical). Dann hilft auch nämlich auch kein Installieren von “Arial” oder “Verdana” mehr, der Browser benutzt immer die Schriftart “Nimbus Sans” als Ersatz für das nicht vorhandene “Helvetica”. Die meisten Benutzer greifen dann einfach zur Radikalmethode und verbieten dem Browser per Konfigurationsoption das Benutzen aller anderen Schriftarten. Doch es geht auch eleganter.

Fontconfig die “Nimbus”-Schriftart abgewöhnen

Um Fontconfig, Firefox und allen anderen Anwendungen das Ersetzen der Schriftart “Helvetica” gegen “Nimbus Sans” abzugewöhnen ohne die Schriften löschen zu müssen oder den Browser umzukonfigurieren, gibt es eine ganz einfache Methode :

Man löscht einfach alle Vorkommen von “Nimbus” in den Dateien unter “/etc/fonts/conf.avail”. Unter Ubuntu kommt dieser Name nur in drei Dateien vor (Bei anderen Distributionen dürften die Dateinamen und Vorkommen identisch sein):

  • 30-metric-aliases.conf
  • 45-latin.conf
  • 60-latin.conf

Um die Sache etwas zu vereinfachen, biete ich die geänderten Dateien zum Download an :

Fontconfig-Dateien ohne Nimbus-Schriften

Die im TAR-Archiv enthaltenen Dateien müssen einfach nur nach “/etc/fonts/conf.d” entpackt werden. Vorher sollte man aber auf alle Fälle die Originaldateien sichern um bei Nichtgefallen bzw. Problemen die Änderungen schnell wieder rückgängig machen zu können.

Startet man jetzt den Browser neu bzw. loggt sich neu ein, wird die Schriftart “Nimbus Sans” nicht mehr als Ersatz für den Schrifttyp “sans-serif” verwendet, sondern eine der Schriftarten aus der Liste “DejaVu Sans”, “Liberation Sans” oder”Arial” (Bzw. eine andere Ersatzschriftart aus den, in den Fontconfig-Dateien gelisteten Schriftarten).

Somit benutzen Firefox und andere Browser endlich vernünftige Bildschirmschriften und man muss sich als Benutzer nicht mehr mit einem schlechten Schriftbild rumärgern.

Kuze Notiz an mich: Das Design der Arbeitsfläche lässt sich unter KDE4 folgendermaßen ändern: Rechtsklick auf den Desktop -> “Einstellungen zum Erscheinungsbild” -> “Arbeitsflächen-Design”.

Der Versuch, das Design über “Systemeinstellungen” -> “Erweitert” -> “Arbeitsflächen-Design-Details” zu ändern, war hingegen nicht von Erfolg gekrönt…

Arbeitsflächen-Einstellungen unter KDE4

Arbeitsflächen-Einstellungen unter KDE4

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Verwandte Themen:

  1. Wenn KMail bei Antworten den Originaltext nicht zitiert…
  2. iPod unter Linux (Ubuntu)
  3. Twittern mit Ubuntu – gTwitter und Twitux

Heute habe ich im Ubuntu-Blog diesen Beitrag gelesen.

Der Blog Post geht darum, mit Hilfe der Open Search die Suchfunktion der Website direkt in den Firefox zu integrieren, da dies relativ einfach ist kommt man damit schnell zurecht! Fand ich recht interessant, gerade bei größeren Projekten ist es sehr sinnvoll eine Suche für die Website direkt im Firefox zu integrieren. Auch wenn das nur eine Kleinigkeit für den User ist, genau solche Kleinigkeiten machen Websites besser benutzbar und besser einsetzbar.

Ich habe mal ein Script erstellt, was speziell auf Joomla angepasst ist und die Open Search direkt in den Firefox integriert und die Suchfunktionen Joomla’s optimal nutzt. Dieses kann jeder der meine Website nutzt, verwenden wenn er Firefox oder den IE 8 benutzt und oben neben der Suchbox auf den kleinen Pfeil klickt und die Suche hinzufügt.

Hier könnt ihr das Script herunterladen, es ist mit sehr ausführlichen Kommentaren versehen, in denen alles erklärt wird. Passt es einfach an eure Joomla Website an und bindet das Script in die Website ein, in dem ihr folgendes in euer Template einfügt:

<link title=”Matthias Hille” type=”application/opensearchdescription+xml”
rel=”search” href=”/search-script.xml” />

Viel Spaß damit! Bei mir funktioniert es einwandfrei und die Integration in Firefox macht sich durch die Open Search wirklich gut. Natürlich ist das ganze für kleinere Websites eher weniger sinnvoll, ich hab es bei mir auch nur eingabeut um ein Beispiel zu haben. Bei großen Sites macht es sehr viel mehr Sinn!

Script downloaden!


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Artikel von: Disfunctions.de - Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

Suchfeld im Firefox für die eigene Website anbieten

Ähnliche Artikel:

  1. Firefox für Netbooks optimieren
  2. Website Empfehlungen
  3. Firefox Shortcuts
  4. Meine Firefox Addons
  5. Piwik – Eine Google Analytics Alternative

INFO: In diesem Artikel geht es nicht um das Betreiben oder Installieren eines DNS-Servers sondern um das Nutzen eines anderen DNS Servers, als den, den man von seinem Provider vorgegeben bekommt.

Manchmal gehen einem die DNS-Server der Provider mächtig auf die Nerven. So auch mir in den letzten Tagen/Wochen. Mein Provider zeigt bei Vertippern oder Domains die es nicht gibt immer Suchvorschläge an. Soweit so gut. Wäre ja auch alles ganz schön, wenn da nicht gerade ziemlich schwachsinnige Suchergebnisse und vor allem Ergebnisse die 10 mal schlechter als die von Google sind, kommen würden. Daher habe ich mir nun einen alternativen DNS-Server eingetragen der von der German Privacy Foundation betrieben wird. Dort werden für DNS Server folgende IP’s angegeben:

87.118.100.175
62.141.58.13
87.118.104.203
94.75.228.29
85.25.251.254

Eine davon aussuchen, ist ziemlich egal welche, und dann bei Ubuntu (8.10) unter “System–>Einstellungen–>Network Configuration”  die verwendete Verbindung auswählen, auf “Bearbeiten” klicken und unter dem 3. tab (IPv4-Einstellungen) die Methode auf “Automatisch DHCP (nur Adressen)” einstellen anschließend weiter unten unter “DNS-Server” eintragen. Nun OK klicken und die Netzwerkverbindung einmal kurz neu starten. Ab sofort wird nun der alternative DNS-Server verwendet.

Die Angegeben Server sind übrigens vollkommen Zensurfrei und durch DNSsec auch sicherer als viele herkömmliche DNS Server.


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Artikel von: Disfunctions.de - Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

alternativen DNS-Server unter Ubuntu benutzen

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Ab und zu will man ja auch mal sicher surfen, bzw. anonym surfen. Das bekannteste Netzwerk dafür dürfte wohl das frei Tor Netzwerk sein. Zusammen mit der Benutzeroberfläche Vidalia eine wirklich einfache Sache. Leider ist das Vidalia Package in Ubuntu (</= 8.10) noch nicht fest enthalten und nicht über die Paketverwaltung bzw. das Hinzufügen/Entfernen Menü installierbar. Ab der neuen Version 9.04 soll das wohl fest enthalten sein. Aber es gibt schon fertige Ubuntu Packages, die sauber unter Ubuntu 8.10 funktionieren. Die Links sind: AMD64; i386. Die entsprechende Datei einfach downloaden und mit einem Paketinstaller installieren. Danach taucht es direkt im Menü unter “Anwendungen–>Internet” auf und kann verwendet werden.

Nun kann man, falls man Firefox verwendet noch das Addon “Torbutton” verwenden. Damit kann man per einfachem Knopfdruck in der Statusleiste direkt die Verwendung des Tor-Netzes zum surfen aktivieren bzw. deaktivieren.

Tor ist zwar, meiner Meinung nach, nach wie vor ziemlich langsam, aber zum ansurfen heikler Websiten oder ähnlichem durchaus sinnvoll! Und man muss ja nicht überall seine IP-Adresse hinterlassen.

Soweit ich weis nutzt das Tor-Netzwerk auch alternative DNS-Server und bleibt somit von DNS-Sperren oder fehlerhaften DNS Einträgen unbeeindruckt.


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Tor unter Ubuntu

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Die Vorabversionen des kommenden Linux-Kernels -rc5, -rc6, und -rc7 habe ich im Blog leider nicht berücksichtigt, daher stelle ich auch diesen Monat wieder den Kernel-Rückblick ein. Dieser ist, neben vielen anderen interessanten Themen, in der aktuellen Ausgabe von freiesMagazin enthalten.

Allerdings konnte zu 2.6.30-rc8 aufgrund des Redaktionsschlusses nichts geschrieben werden. In der kommenden Ausgabe von freiesMagazin wird er vermutlich auch nicht auftauchen, da Torvalds keinen -rc9 einplant sondern die baldige Veröffentlichung von 2.6.30 anstrebt.

Die Entwicklung des 2.6.30er Kernels geht ihren gewohnten Gang und mit jeder neuen Vorabversion nimmt die Zahl der Änderungen ab. Zwischenzeitlich bei -rc7 angelangt [1] [2] [3] [4], verkündete Torvalds schon bei der Ankündigung der fünften Vorabversion, dass er langsam gerne nicht nur etwas Ruhe sondern am liebsten gleich Grabesstille bei den eingereichten Patches haben würde. Tatsächlich kamen nur einige wenige Treiber wie zum Beispiel für USB-WLAN-Adapter von ZyXEL und Telsey oder ein Fiberchannel-over-Ethernet-Treiber von Cisco. Den Bärenanteil der Änderungen der letzten vier Vorabversionen jedoch nahmen wieder Korrekturen, Verbesserungen und kleinere Ergänzungen an verschiedenen Treibern ein.

Eine Erleichterung für alle Update-geplagten Administratoren stellt Ksplice dar (siehe "Der April im Kernel-Rückblick", freiesMagazin 05/2008 [5]), ein Verfahren zur Anwendung von Kernel-Aktualisierungen ohne Neustart des Systems. Am MIT (Massachusetts Institute of Technology) entwickelt, war der Universität diese Innovation einen mit 100.000 Dollar dotierten Preis wert, der jüngst vergeben wurde. Die Technik selbst ging mittlerweile an Ksplice Inc. [6] über, ein Unternehmen, das deren wirtschaftliche Nutzung übernehmen soll.

Nach langer Stille tut sich im Umfeld von Creatives Xtreme-Fidelity-Soundkarten auch wieder etwas. Nachdem im November vergangenen Jahres Open-Source-Treiber für die X-Fi-Chipsätze freigegeben wurden, konnten sie kürzlich in das ALSA-Soundsystem aufgenommen werden [7]. Es bestehen auch gute Chancen, dass die Treiber Eingang in die nächste Kernel-Version finden werden, wodurch diese Chipsätze dann nativ von Linux unterstützt werden würden -- immerhin vier Jahre nach der Freigabe des Sound-Chips selbst.

SELinux (Security-Enhanced Linux) [8] steht als Werkzeug zur Beschränkung der Rechte von Anwendern und Programmen auf Linux-Systemen im Kernel 2.6 schon seit geraumer Zeit zur Verfügung. Nun schlugen die beiden Entwickler Eric Paris und Dan Walsh vor, auf dessen Basis eine Sandbox zur Verfügung zu stellen, in welcher unbekannte und nicht vertrauenswürdige Anwendungen ausgeführt werden können, ohne Zugriff auf Netzwerk oder Dateisystem nehmen zu können, solange es nicht explizit vom Administrator freigegeben wurde [9]. Dieser Sandkasten setzt sich aus einem SELinux-Regelwerk und einer ausführbaren Binär-Datei zusammen, die momentan in für Fedora angepassten Versionen von policycoreutils-2.0.62 und selinux-policy-3.6.12 vorhanden sind.

[1] http://lkml.org/lkml/2009/4/30/10
[2] http://lkml.org/lkml/2009/5/8/505
[3] http://lkml.org/lkml/2009/5/16/3
[4] http://lkml.org/lkml/2009/5/23/121
[5] http://www.freiesmagazin.de/freiesMagazin-2009-05
[6] http://www.ksplice.com/
[7] http://www.pro-linux.de/news/2009/14206.html
[8] http://fedoraproject.org/wiki/SELinux
[9] http://www.linux-magazin.de/NEWS/SE-Linux-Sandbox-fuer-unsichere-Programme

 

7. Juni 2009

Meine hochtrabenden Pläne für die Dokko Bibliotheque sind erstmal eingefroren. Aufgegeben habe ich dieses Community Projekt zwar noch nicht, aber alleine bekomme ich das Projekt sicher nicht an den Start.
Aber damit ich meine DVDs im Griff behalte, habe ich mir eine kleine PHP Applikation mit MySQL, Apache zusammengehackt die meine grundlegensten Bedürfnisse abdeckt:

  • Überall verfügbar : php/apache/mysql
  • Titel
  • Genre
  • Genreübersicht
  • Zusätzliche Informationen - Link auf Wikipedia
  • Eintragsdatum
  • Spieldauer
  • Report

Titelliste
Nach dem KISS Prinzip kommt man beim Klick auf den Titel direkt auf den Wikipedia Artikel und bei Klick auf das Gatter “#” kann man den Eintrag bearbeiten. Der Klick ganz rechts auf das “x” löscht den Titel direkt aus der Datenbank.

Titelliste



Genre Report Übersicht
Es werden alle Genres asugegeben und wieviele Filme im jeweiligen Genre vorhanden sind. Mit Klick auf das Genre erhält man eine Übersicht sämtlicher Filme dieses Genres (siehe nächste Abbildung).

Genre Report Ansicht



Genre Ansicht
Mit Klick auf den Titel wird der Link auf Wikipedia aufgerufen und mit dem Klick auf das Gatter “#” kann der Filmeintrag direkt bearbeitet werden.

Genre Ansicht



Eingabemaske

  • Titel
  • Spieldauer
  • Genre
  • Wikilink auf das deutsche Wikipedia
Eingabemaske



Update 08.06.2009: Ausleihfunktion hinzugefügt



Seit ein paar Tagen gibt es „endlich“ den lange schon heiß diskutierten Browser Google Chorme, der auf dem zum verwechseln ähnlich klingenden open-source Projekt „Chromium“ basiert, auch für Linux als natives Programm. Ein Grund, sich dieses Wunderwerk einmal anzusehen.

Ja, das Wort „Wunderwerk“ kann man in diesem Zusammenhang schon einmal benutzen, denn Google Chrome ist der erste von mir benutzte Browser, der den Acid3-Test mit unglaublichen einhundert Punkten besteht. Nicht einmal der von uns vorgestellte, revolutionierte Browser Firefox Shiretoko konnte dies. Er scheiterte am 94. Punkt. Wie genau diese 100 Punkte zu interpretieren sind, weiß ich nicht. Eine Fehlermeldung besteht noch und das Vergleichsbild sieht auch etwas anders aus.

 

Installation

 

Screenshot von Google Chrome
Paket von der Googleseite nehmen und installieren. Für Linux existieren nur Debianpakete. Doch vorsicht bei der Installation! Es wird vielfach davor gewarnt!! Neben den üblichen unstable-Faktoren kommen noch Datenschutzrechtliche Gründe dazu. Allgemein sollte man nicht so viel von Google Chorme erwarten. Zwar gibt es volle Punktzahl bei Acid3, aber Standards wie Flash funktionieren nicht. Datenschutzrechtliche Bedenken hat man ja schon allein deswegen, dass im Browsername die Buchstabenkombination G-O-O-G-L-E vorkommt, und das zu Recht! Alle Infos dazu finden sich auf Wikipedia, hier ein Auszug:

 

   [...] Des Weiteren gab das BSI durch seinen Sprecher zu bedenken, dass in einigen Fällen Daten an Google gesendet werden können.

Beim Tippen in der Adresszeile („Omnibox“), die zugleich Eingabefeld für Suchbegriffe und Webadressen ist, wird jedes Schriftzeichen unverschlüsselt an den vom Benutzer gewählten Suchdienst (standardmäßig Google, es kann aber auf jede Suchmaschine umgestellt werden) übermittelt, um Vervollständigungsvorschläge zu ermöglichen. Dieses Verhalten lässt sich in den Einstellungen deaktivieren.

Google führt in seinen Datenschutzbestimmungen diverse Informationen auf, die von Chrome an Google gesendet werden. Jede Installation erhält mindestens eine eindeutige Identifikationsnummer, die bei der Installation, bei der ersten Verwendung und bei jeder automatischen Aktualisierungsprüfung mit weiteren grundlegenden Informationen zur Browser-Installation an Google gesendet wird. Die Identifikationsnummer kann manuell entfernt oder über Software-Erweiterungen unterdrückt werden. So kann die Software WashAndGo die eindeutige ID entfernen und anonymisiert Google Chrome vollständig. [...]

Das Aussehen

Screenshot von Google Chrome
Ist eine Mischung aus Firefox und Internet Explorer (finde ich). Von Firefox ist das Kontextmenü, von Microsofts „Browser“ ist die Handhabung des Menüleisten. Zwar liegen die Tabs über der Adressleiste und bilden damit den oberen Bildschirmrand, sind aber mit den Basisnavigationsbutton alleine. Das Menü ist am rechten Rand neben der Adressleiste erreichbar. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der größte Teil des Fensters mit dem wichtigsten gefüllt ist: mit der Webseite. Ein Suchfeld am oberen Fensterrand, wie bei den oben genannten Browsern, gibt es nicht. Die Suche findet (wie teilweise bei Firefox) über die Adressleiste statt, eingegebene Buchstaben werden gleich in Adressvorschläge umgewandelt, auch bei Seiten, die man noch nicht besucht hat. Die Domains werden in der URL in der Adressleiste farblich hervorgehoben.

 

Entwicklungsstatus

Dass es sich noch nicht um eine endgültige Version handelt, erkennt man an der schon relativ hohen Versionsnummer von 3.0.183.1 nicht. Doch es fehlen noch etliche Einträge in den Optionen. Zwei von drei Reitern sind mit dem Hinweis „TODO content“ gekennzeichnet, der verbleibende Reiter ist unvollständig. Flash ist wie gesagt noch nicht da, Javascript funktioniert hingegen wunderbar.

Also eigentlich gibt es keinen Grund, warum man Google Chorme installieren soll. Wer unbedingt auf das Chromium Projekt zurückgreifen will und einen Top Browser aus der Community haben möchte, kann auch auf alternative Möglichkeiten zurückgreifen. Crossover Chromium basiert auch auf dem Google-Projekt und läuft unter Linux, wenn auch nicht nativ. 

Seit ein paar Tagen gibt es „endlich“ den lange schon heiß diskutierten Browser Google Chorme, der auf dem zum verwechseln ähnlich klingenden open-source Projekt „Chromium“ basiert, auch für Linux als natives Programm. Ein Grund, sich dieses Wunderwerk einmal anzusehen.

Ja, das Wort „Wunderwerk“ kann man in diesem Zusammenhang schon einmal benutzen, denn Google Chrome ist der erste von mir benutzte Browser, der den Acid3-Test mit unglaublichen einhundert Punkten besteht. Nicht einmal der von uns vorgestellte, revolutionierte Browser Firefox Shiretoko konnte dies. Er scheiterte am 94. Punkt. Wie genau diese 100 Punkte zu interpretieren sind, weiß ich nicht. Eine Fehlermeldung besteht noch und das Vergleichsbild sieht auch etwas anders aus.

 

Installation

 

Screenshot von Google Chrome
Paket von der Googleseite nehmen und installieren. Für Linux existieren nur Debianpakete. Doch vorsicht bei der Installation! Es wird vielfach davor gewarnt!! Neben den üblichen unstable-Faktoren kommen noch Datenschutzrechtliche Gründe dazu. Allgemein sollte man nicht so viel von Google Chorme erwarten. Zwar gibt es volle Punktzahl bei Acid3, aber Standards wie Flash funktionieren nicht. Datenschutzrechtliche Bedenken hat man ja schon allein deswegen, dass im Browsername die Buchstabenkombination G-O-O-G-L-E vorkommt, und das zu Recht! Alle Infos dazu finden sich auf Wikipedia, hier ein Auszug:

 

   [...] Des Weiteren gab das BSI durch seinen Sprecher zu bedenken, dass in einigen Fällen Daten an Google gesendet werden können.

Beim Tippen in der Adresszeile („Omnibox“), die zugleich Eingabefeld für Suchbegriffe und Webadressen ist, wird jedes Schriftzeichen unverschlüsselt an den vom Benutzer gewählten Suchdienst (standardmäßig Google, es kann aber auf jede Suchmaschine umgestellt werden) übermittelt, um Vervollständigungsvorschläge zu ermöglichen. Dieses Verhalten lässt sich in den Einstellungen deaktivieren.

Google führt in seinen Datenschutzbestimmungen diverse Informationen auf, die von Chrome an Google gesendet werden. Jede Installation erhält mindestens eine eindeutige Identifikationsnummer, die bei der Installation, bei der ersten Verwendung und bei jeder automatischen Aktualisierungsprüfung mit weiteren grundlegenden Informationen zur Browser-Installation an Google gesendet wird. Die Identifikationsnummer kann manuell entfernt oder über Software-Erweiterungen unterdrückt werden. So kann die Software WashAndGo die eindeutige ID entfernen und anonymisiert Google Chrome vollständig. [...]

Das Aussehen

Screenshot von Google Chrome
Ist eine Mischung aus Firefox und Internet Explorer (finde ich). Von Firefox ist das Kontextmenü, von Microsofts „Browser“ ist die Handhabung des Menüleisten. Zwar liegen die Tabs über der Adressleiste und bilden damit den oberen Bildschirmrand, sind aber mit den Basisnavigationsbutton alleine. Das Menü ist am rechten Rand neben der Adressleiste erreichbar. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der größte Teil des Fensters mit dem wichtigsten gefüllt ist: mit der Webseite. Ein Suchfeld am oberen Fensterrand, wie bei den oben genannten Browsern, gibt es nicht. Die Suche findet (wie teilweise bei Firefox) über die Adressleiste statt, eingegebene Buchstaben werden gleich in Adressvorschläge umgewandelt, auch bei Seiten, die man noch nicht besucht hat. Die Domains werden in der URL in der Adressleiste farblich hervorgehoben.

 

Entwicklungsstatus

Dass es sich noch nicht um eine endgültige Version handelt, erkennt man an der schon relativ hohen Versionsnummer von 3.0.183.1 nicht. Doch es fehlen noch etliche Einträge in den Optionen. Zwei von drei Reitern sind mit dem Hinweis „TODO content“ gekennzeichnet, der verbleibende Reiter ist unvollständig. Flash ist wie gesagt noch nicht da, Javascript funktioniert hingegen wunderbar.

Also eigentlich gibt es keinen Grund, warum man Google Chorme installieren soll. Wer unbedingt auf das Chromium Projekt zurückgreifen will und einen Top Browser aus der Community haben möchte, kann auch auf alternative Möglichkeiten zurückgreifen. Crossover Chromium basiert auch auf dem Google-Projekt und läuft unter Linux, wenn auch nicht nativ. 

Seit ein paar Tagen gibt es „endlich“ den lange schon heiß diskutierten Browser Google Chorme, der auf dem zum verwechseln ähnlich klingenden open-source Projekt „Chromium“ basiert, auch für Linux als natives Programm. Ein Grund, sich dieses Wunderwerk einmal anzusehen.

Ja, das Wort „Wunderwerk“ kann man in diesem Zusammenhang schon einmal benutzen, denn Google Chrome ist der erste von mir benutzte Browser, der den Acid3-Test mit unglaublichen einhundert Punkten besteht. Nicht einmal der von uns vorgestellte, revolutionierte Browser Firefox Shiretoko konnte dies. Er scheiterte am 94. Punkt. Wie genau diese 100 Punkte zu interpretieren sind, weiß ich nicht. Eine Fehlermeldung besteht noch und das Vergleichsbild sieht auch etwas anders aus.

 

Installation

 

Screenshot von Google Chrome
Paket von der Googleseite nehmen und installieren. Für Linux existieren nur Debianpakete. Doch vorsicht bei der Installation! Es wird vielfach davor gewarnt!! Neben den üblichen unstable-Faktoren kommen noch Datenschutzrechtliche Gründe dazu. Allgemein sollte man nicht so viel von Google Chorme erwarten. Zwar gibt es volle Punktzahl bei Acid3, aber Standards wie Flash funktionieren nicht. Datenschutzrechtliche Bedenken hat man ja schon allein deswegen, dass im Browsername die Buchstabenkombination G-O-O-G-L-E vorkommt, und das zu Recht! Alle Infos dazu finden sich auf Wikipedia, hier ein Auszug:

 

   [...] Des Weiteren gab das BSI durch seinen Sprecher zu bedenken, dass in einigen Fällen Daten an Google gesendet werden können.

Beim Tippen in der Adresszeile („Omnibox“), die zugleich Eingabefeld für Suchbegriffe und Webadressen ist, wird jedes Schriftzeichen unverschlüsselt an den vom Benutzer gewählten Suchdienst (standardmäßig Google, es kann aber auf jede Suchmaschine umgestellt werden) übermittelt, um Vervollständigungsvorschläge zu ermöglichen. Dieses Verhalten lässt sich in den Einstellungen deaktivieren.

Google führt in seinen Datenschutzbestimmungen diverse Informationen auf, die von Chrome an Google gesendet werden. Jede Installation erhält mindestens eine eindeutige Identifikationsnummer, die bei der Installation, bei der ersten Verwendung und bei jeder automatischen Aktualisierungsprüfung mit weiteren grundlegenden Informationen zur Browser-Installation an Google gesendet wird. Die Identifikationsnummer kann manuell entfernt oder über Software-Erweiterungen unterdrückt werden. So kann die Software WashAndGo die eindeutige ID entfernen und anonymisiert Google Chrome vollständig. [...]

Das Aussehen

Screenshot von Google Chrome
Ist eine Mischung aus Firefox und Internet Explorer (finde ich). Von Firefox ist das Kontextmenü, von Microsofts „Browser“ ist die Handhabung des Menüleisten. Zwar liegen die Tabs über der Adressleiste und bilden damit den oberen Bildschirmrand, sind aber mit den Basisnavigationsbutton alleine. Das Menü ist am rechten Rand neben der Adressleiste erreichbar. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der größte Teil des Fensters mit dem wichtigsten gefüllt ist: mit der Webseite. Ein Suchfeld am oberen Fensterrand, wie bei den oben genannten Browsern, gibt es nicht. Die Suche findet (wie teilweise bei Firefox) über die Adressleiste statt, eingegebene Buchstaben werden gleich in Adressvorschläge umgewandelt, auch bei Seiten, die man noch nicht besucht hat. Die Domains werden in der URL in der Adressleiste farblich hervorgehoben.

 

Entwicklungsstatus

Dass es sich noch nicht um eine endgültige Version handelt, erkennt man an der schon relativ hohen Versionsnummer von 3.0.183.1 nicht. Doch es fehlen noch etliche Einträge in den Optionen. Zwei von drei Reitern sind mit dem Hinweis „TODO content“ gekennzeichnet, der verbleibende Reiter ist unvollständig. Flash ist wie gesagt noch nicht da, Javascript funktioniert hingegen wunderbar.

Also eigentlich gibt es keinen Grund, warum man Google Chorme installieren soll. Wer unbedingt auf das Chromium Projekt zurückgreifen will und einen Top Browser aus der Community haben möchte, kann auch auf alternative Möglichkeiten zurückgreifen. Crossover Chromium basiert auch auf dem Google-Projekt und läuft unter Linux, wenn auch nicht nativ. 

Ich habe mich dazu verleiten zu lassen und mir eine schicke Alu Mac-Tastatur sowie die Apple Mighty Mouse für meinen normalen PC zu holen. Wohl wissend dass ich mich ein bisschen anpassen muss, hat mich das schicke Design, der geringe Platzverbrauch und das “Schreibgefühl” gereizt.

Doch der ersten Begeisterung folgte deutliche Ernüchterung. Ja, die Tastatur sieht klasse aus. Ja, es tippt sich wirklich gut auf ihr (natürlich nur wenn man “Notebook”-Tastaturen mag). Ja, sie ist gut verarbeitet. Doch für einen PC-Umsteiger ist sie – auch nach längerem Austesten – aufgrund ihrer Belegung völlig unbrauchbar. Zu dem kommen noch Bugs und Probleme für Linux-User dazu. Der weiße Apple-Nager macht jedoch deutlich Spaß und bleibt wohl auf meinem Schreibtisch…

Das Apple Keyboard

Die Apple Tastatur

Die Apple Tastatur

Zuerst muss mein Frust über die ach so reizende Apple-Tastatur raus. Einige Dinge verleiden die Tastatur ordentlich. Dazu gehören bauart/konzeptuell-bedingte Macken wie auch Bugs/Unzulänglichkeiten, die in Bezug mit Ubuntu auftreten.

Erst einmal die “Apple macht es nun einmal anders”-Macken, die einem Umsteiger von einer herkömmlichen PC-Tastatur recht schnell auffallen.

  • Für {, [, ], } und ~ gibt es keine Tastenbeschriftungen, diese Tasten muss man also blind finden. Wie programmieren Mac-User? Klar, wer programmiert weiß wo diese Klammern sind, dennoch wandern meine Augen ab und zu beim Tippen nach unten und suchen diese Beschriftungen.
  • Apple legt das @ auf das L und nicht das Q. Daher muss man also auch das @ wieder blind finden.
  • Die unterste Tastenreihe ist nach “Ctrl, Alt, Apple, Space, Apple, Alt, Ctrl” und nicht “Ctrl, Super, Alt, Space, Alt, Super, Ctrl” sortiert. D.h. Alt und Super/Win/Apple sind vertauscht. Nervig wenn man einen Klammeraffen schreiben will oder Fenster via Alt+Mittelklick verschieben/verändern möchte. Des weiteren vergrößert sich dadurch die nötige Spreizung und Verdrehung des Handgelenks beim Schreiben von [, { und Co. Sehnenscheidenentzündung ich höre dich kommen...
  • Die Funktionstasten sind Multimediatasten und werden erst über "fn" zu F-Tasten. Eigentlich nicht SO wild (und mir war das beim Kauf auch klar), doch es nervt doch deutlich schneller als ich dachte, wenn man Dateien mit F2 im Dateimanager umbenennen will, oder den Browser mit F5 aktualisieren möchte und man eine zusätzliche Taste drücken muss. Ich brauche die Funktionstasten öfter als Medientasten oder einen CD-Auswurfknopf. (Beim Schreiben dieses Textes habe ich schon mehr als drei mal versehentlich die CD-Schublade geöffnet...)
  • Apple spendiert seiner Tastatur keine Druck-Taste und die Einfügen-Taste wird zugunsten des fn-Keys eingespart. Äußerst nervig, wenn man öfters Screenshots erstellt.

Dazu kommen noch eine Reihe "Ubuntu-Bugs", also Bugs und Probleme die im Zusammenspiel mit Ubuntu-Linux auftreten und die nicht wirklich Apple anzukreiden sind.

  • Seit längerem gibt es einen Bug, so dass ^ und < vertauscht sind, wenn man eine deutsche (oder andere internationale) Tastenbelegungen benutzt.
  • Die Expose- und Dashboard-Tasten (aka F3 und F4) können nicht für diese Funktion benutzt werden weil sie noch nicht gemapped sind.
  • Seit Jaunty kann man ja nicht mehr von Haus aus den Xserver mit Strg+Alt+Backspace zurücksetzen. Man muss stattdessen eine Tastenkombination mit der SysRq-Taste verwenden. Klasse, die gibts natürlich auf einer Mac-Tastatur nicht... Daher heißt es wieder
    ">
    ">Kernel-Patchen
    . Natürlich kann man dontzap deaktivieren, doch die SysRq ist wichtig um das System im Notfall sauber runterfahren zu können.

Einige Unarten kann man der Tastatur austreiben, doch viele Workarounds beinhalten Kernel-Patche bzw. einen an Macs angepassten Kernel. Keine gute Idee, wenn man keinen Mac sondern "nur" einen PC mit Mac-Tastatur verwendet.

Die Mighty Maus

Die Mighty Maus

Die Mighty Maus

Die Apple Mighty Mouse dagegen ist wirklich gut. Ich habe zuvor lange Jahre mit einer kabellosen Maus gearbeitet, doch deren Batterie-Verbrauch ging mir langsam auf die Nerven. Die Mighty-Maus arbeitet völlig problemlos und ohne irgendwelche Konfigurationsorgien mit Ubuntu zusammen.

Der Scrollball funktioniert gut und man hat sich sehr schnell an ihn gewöhnt. Ich erwische mich öfters wie ich an “normalen” Scrollrädern versuche nach links und rechts zu scrollen. Besonders vorteilhaft ist der Ball bei Anwendungen wie Gimp, wo öfters auch noch Links/Rechts gescrollt werden muss. Hier habe ich einen deutlichen Schub meine Produktivität bemerkt.

Die Seitentasten der Maus sind mir persönlich zu schwammig. Sie haben einen recht festen Druckpunkt und sind somit schwer zu drücken. Wie man die rechte Seitentaste drücken soll, ohne eine andere Taste zu drücken, bleibt mir ein Rätsel. Mich persönlich stört das nicht, da mein Gehirn sich sowieso weigert mehr als drei Tasten an einer Maus zu bedienen.

Einziger gewichtiger Wehmutstropfen ist, dass sich ganz gerne kleine Krümel in den Sensorik des Scrollballes verklemmen. Doch mit einem mit Sidolin-Glasreiniger angefeuchteten Tuch und ein bisschen rubbeln ist der Krümel schnell beseitigt und der Ball läuft wieder frei.

Umstieg auf ein Apple-Notebook?

Die Tastatur wird wohl wieder von meinem Schreibtisch verschwinden und einer Enermax Aurora Premium weichen. Sie scheint vom Prinzip in direkter Konkurrenz zur Apple Tastatur zu stehen, hat auch einen flachen Anschlag, USB 2.0 Ports, sowie eine eingebaute Soundkarte, für die ich sogar Verwendung hätte.

Von der Idee mir früher oder später ein Apple Notebook anzuschaffen, sehe ich lieber ab. Auch wenn die Belegung auf einem Mac mehr Sinn macht, das Fehlen der Klammern und der Tilde stört mich gewaltig. Es soll ja Leuten geben, die das unbeschriftete Das Keyboard ganz toll finden, doch ich muss trotz 8-9 Finger Blindschreibtechnik doch öfters mal auf die Tastatur sehen, gerade bei Sonderzeichen. Kurz zusammengefasst. Apple Keyboard, Mighty Maus und Linux? Vergiss die Tastatur, hol die Maus!


Comments
NaturalDocs Dokuementation des zBot

NaturalDocs Dokuementation des zBot

Da mir POD/PerlDoc nicht gefällt, habe ich mich vor einiger Zeit auf die Suche nach einer Alternative gemacht und bin auf NaturalDocs gestoßen. Mit diesem System können eine ganze Reihe von Programmiersprachen dokumentiert werden, wie z.B. perl, C#, c++, Makefiles, Ruby, Python, PHP, ActionScript, Java, JavaScript, Pascal, ADA, TCL, …

Sehr schön an NaturalDocs ist, dass die Dokumentation sehr nahe an natürlichsprachlichem Plaintext ist und sich die Beschreibungen von Klassen oder Methoden auch sehr gut aus den Quellen lesen lässt ohne dass man die Syntax von NaturalDocs kennen muss. Auch einfache Textdateien wie eine Readme oder ähnliches können damit erstellt werden. So kann man (zumindest bei kleineren Projekten) sogar sämtliche Dokumente wie Anforderungen, UML-Diagramme, … mit NaturalDocs erstellen, wodurch man alle Informationen an einem Ort gebündelt und in einem einheitlichen Format vorliegen hat.

Das Perl-Tool versteht auch JavaDoc, so dass eine Umstellung erleichtert wird.

Gestartet wird NaturalDocs mittels:
NaturalDocs -i [input (source) directory]
-o [output format] [output directory]
-p [project directory]
[options]

wobei ich mir ein kleines Script zum erstellen/aktualisieren der Dokumentation erstellt habe, welches ein Changelog beinhaltet, welches aus einem svn log automatisch generiert wird. Das Script habe ich unten angehängt.

Ein Beispiel in perl:

# SUB: multiplicate
# 
# multiplicates two numbers
# 
# PARAMETERS:
# $a - first parameter
# $b - second parameter
#
# RETURNS:
# the product of $a and $b
sub multiplicate {
    $a=shift;
    $b=shift;
    return $a*$b;
}

So sieht die Dokumentation einer einfachen Funktion aus. Bei Sprachen die full language support besitzen (bisher perl, ActionScript und C#) kann auch eine JavDoc-artige Dokumentation genutzt werden:

##
# multiplicates two numbers
# 
# PARAMETERS:
# $a - first parameter
# $b - second parameter
#
# RETURNS:
# the product of $a and $bsub multiplicate {
    $a=shift;
    $b=shift;
    return $a*$b;
}

Beide Beispiele haben das selbe Ergebnis:

NaturalDocs Beispiel

NaturalDocs Beispiel

Listen können erstellt werden, indem eine Zeile mit “-” angefangen wird. Definitionen haben ein “-” zwischen Bezeichner und Definition. Es können auch Grafiken, Beispielquelltexte und ASCII-Diagramme eingefügt werden.

Leider kann NaturalDocs von Haus aus nicht mit Listen in Listen umgehen, doch dafür gibt es einen Patch: Nested Bullets, womit man durch + oder * eine Liste in der Liste einleitet.
Installiert wird es, indem die Datei Native.pm.diff nach $NATURALDOCS_PATH/Modules/NaturalDocs/Parser Kopiert wird und dann der Befehl

patch Native.pm Native.pm.diff

aufgerufen wird.

Einen neuen Absatz erzwingt man durch eine Leerzeile. Eine Überschrift kann mittels # Überschrift: eingefügt werden, wobei die Zeile darüber leer sein muss.
Es kann auch auf Webseiten, Emailadressen und andere Stellen der Dokumentation verlinkt werden.
Natürlich kann auch unterstrichen und fett geschrieben werden. Die Zusammenfassung wird automatisch erstellt.

Cool ist auch die Möglichkeit der Abkürzung, womit man mehrere Defines, Funktionen oder Variablen zusammenfassend dokumentieren kann. So kann man statt dem folgenden Code

# VARIABLE: $configFile
# Filename of configuration file
$configFile = "config.txt";
 
# VARIABLE: $inputFile
# Filename of input file
$inputFile = "input.txt";
 
# VARIABLE: $outputFile
# Filename of output file
$outputFile = "out.txt";

die Variablen für die Dateinamen zusammen fassen:

# VARIABLES: Filenames
# $configFile - Filename of configuration file
# $inputFile - Filename of input file
# $outputFile - Filename of output file
$configFile = "config.txt";
$inputFile = "input.txt";
$outputFile = "out.txt";

Dabei können mehrere solcher Blöcke für verschiedene Belange angelegt werden (z.B. Dateinamen, Logindaten für Datenbank, …). Das Ergebnis sieht dann so aus:

NaturalDocs - Variablen zusammenfassend dokumentiert

NaturalDocs - Variablen zusammenfassend dokumentiert

Auch mein Jabber Bot zBot ist mit NaturalDocs dokumentiert. Als Beispiel kann man sich dessen Dokumentation ansehen.

Für Neulinge gibt es ein schönes Walktrough, wo die ersten Schritte mit NaturalDocs erklärt werden.

Hier noch das Script, welches eine von NaturalDocs lesbare Changelist im Ordner documents und dann die Dokumentation selbst erstellt:

#!/usr/bin/perl
 
# Script: makedocs.pl
#
# This script generates the documentation.
#
# Requirements:
#
# - NaturalDocs path must be in ENV variable $NATURALDOCS_PATH
# - Projectdirectory naturaldocs has to be in the same directory as this script
# - There must be a (empty) directory documentation in the same directory as this script
#
# Usage:
#
# Just start this script when something has changed or use the script <make.pl>
#
# > tools/makedocs.pl [OPTIONS]
#
# Options:
#
#  -o - start makedocs.pl in offline modus
#
# In offlinemode the changelog is not generated
#
#
# SVN:
#
# Commit only the textfiles of the projectdirectory (Not the directory "Data") from NaturalDocs.
#
# The documentation directory should be an empty dir in SVN.
#
# So everybody can create the documentation by himself just by executing this script.
 
use strict;
use warnings;
use vars qw (%ENV);
 
# Sub: generatechangelog
#
# Generates documents/changelog.txt from svn log -v
#
sub generatechangelog {
    print "Generating changelog...n";
    $ENV{LANG} = "C";
    my $log = `svn log -v`; 
 
    $log =~ s/(-){2,}//g;
    $log =~ s/(r[0-9]{1,4})/$1:nn$1/g;
    $log =~ s/n/nn/g;
    $log =~ s/Pfade:/Pfade/g;
    $log =~ s/paths:/paths/g;
    $log =~ s/([A-Z] /)/- $1/g;
 
    open(DATEI, ">documents/changelog.txt");
    print DATEI "Title: Changelognn$log";
    close DATEI;
    print "Done.n";
}
 
######### PROGRAM START ############
 
if (defined $ENV{NATURALDOCS_PATH} && $ENV{NATURALDOCS_PATH} ne "") {
    generatechangelog() if (not(defined @ARGV && $ARGV[0] eq "-o"));
# Generate documentation of current directory in HTML and save to directory documentation. Projectdirectory is naturaldocs.
# Ignore directory tests
    system
"$ENV{NATURALDOCS_PATH}/NaturalDocs -i . -o HTML ./documentation -p ./naturaldocs -xi ./tests";
} else {
    print "Environment variable $NATURALDOCS_PATH not defined!n";
}
Heute ist die Juniausgabe von freiesMagazin erschienen. Falls man hinter einer Firewall sitzt, die FTP nicht zulässt, ist das Magazin auch per HTTP-Zugriff auf das FTP-Verzeichnis zu erreichen.

Auch diesen Monat gibt es wieder eine HTML-Ausgabe für Mobilgeräte ohne Bilder und mit Bildern (ca. 1,4 MB). Unter der Adresse http://freiesmagazin.de/mobil/ findet man immer die aktuelle und alle bisher erschienenen Mobil-Ausgaben. Inhalte der Ausgabe 06/2009 sind

  • Mobiles Linux mit Moblin
  • Debian 5.0-Installation mit einer Braillezeile
  • Die Vorgeschichte von Linux
  • Der Mai im Kernel-Rückblick
  • Toribash - Kampf mit (der) Physik
  • Erfahrungsbericht: OpenOffice.org 3.0
  • Keine Angst vor awk - ein Schnelleinstieg
  • AVR-Mikrocontroller unter Linux
  • ECDL/ICDL wagt sich an OpenOffice.org
  • Rezension: Just for Fun - The Story of an Accidental Revolutionary
  • Das Ende des Programmierwettbewerbs
  • Veranstaltungskalender und Leserbriefe
Das vollständige Inhaltsverzeichnis findet man wie immer auf der Webseite der aktuellen Ausgabe. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen können an die Redaktion geschickt werden.

Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den RSS-Feed abonnieren. Über den Tab Magazin können die letzten drei Ausgaben von freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben gibt es im Archiv.

In den letzten Wochen habe ich Empathy verstärkt benutzt. Der Hauptgrund dafür war die Video-Funktion, aber auch sonst mag ich optisch eher schlichtere GUIs. Jedoch habe ich einige für mich gravierende Mängel festgestellt, bei denen ich lieber noch auf die Beseitigung warte, bevor ich komplett zu Empathy umsteige.

- Ich war letztens auf "versteckt" gegangen, also eigentlich unsichtbar... beim Jabber-Konto hat er dies auch umgesetzt, beim ICQ nicht. Da war ich ganz normal online zu sehen.
- Wenn ich eine Autorisationsanfrage bekommen habe, hat ICQ sich automatisch getrennt.
- Ich kriege bei neuen ICQ-Kontakten ausschließlich die Nummer zu sehen. Der Alias ist nie zu bekommen, dazu musste ich auf die ICQ-Seiten gehen oder mit anderem Klient suchen.

- Unschön: Die GUI landet nach dem Minimieren und dann wieder öffnen immer links oben in breiterer Form.
- Benutzung des Schlüsselbundes: Ich werde automatisch mit meinem Benutzer angemeldet beim Booten, daher immer noch eine Abfrage... fand ich irgendwie nervend, da ein Messenger ja doch irgendwie jeden Tag läuft.

Letztendlich fehlen mir von der Funktionalität her noch ein paar Sachen, die ich bei Miranda dank der Plugins gewohnt war, aber Windows ist ja eigentlich vorbei bei mir. ;o) Gut, mit diesen fehlenden Funktionen kann ich noch leben, die ersten drei sind da aber elementar.Also werde ich vorerst noch diesen komischen Vogel verwenden.

Mag sich nicht mal ein findiger Programmierer an einen Miranda-Port setzen? *g*

Immer wieder stolpert man über Seiten, in denen angekündigt wird, das eventuell ein neuer Standardplayer für Medien in Karmic eingeführt wird. Diese Player trägt den Namen Banshee und startet nun in Version 1.5. Dies ist, anders als die Nummerierung erwarten lassen könnte, keine fertige Version, sondern eher ein Übergang von 1.4 auf 1.6, das eigentliche Ziel. Dementsprechend ist dieses Programm auch nur als „beta“ seit Anfang des Monats auf der Homepage erhältlich.

Im Vergleich zur Vorversion sollen einige nützliche (und teils unnützliche) Neuerungen kommen. Da es das Ziel dieses Projektes ist, Standardplayer in Ubuntu zu werden, rüsten sich die Entwickler schon mit einem Tool, was den Umstieg vom jetzigen Standard Rhythmbox erleichtern soll. Es gibt eine Funktion, die sowohl die Einträge aus der Bibliothek dieses Programmes, als auch deren Bewertungen, Metadaten etc. einliest.

Weiterhin gibt es ein Tool, dass die BPM (beats per minute) erkennt. Mit dem Paket „gst-plugins-bad“ soll das möglich sein. Außerdem kann man dies mit einem „Tap“-Button beeinflussen.

Die erste wirklich nützliche Neuerung ist eine Funktion, die abgespielte Songs automatisch bewertet. Mich nervt es schon immer, dass man jeden Song einzeln bewerten soll. Banshee erkennt jetzt am Hörverhalten, ob man ein Lied mag oder nicht. Und anstatt das mit max. 5 Sternen zu bewerten (so erfolgt nur die Darstellung), wird das von 0 bis 100 Punkten getan.

Was ich auch cool finde, ist dass die Suche verbessert wurde. Nun werden Sonderarten von Buchstaben (ich denke mal, dass damit auch Umlaute gemeint sind) auch über den paternellen Buchstaben gefunden.

Im Übrigen hat Banshee bisher noch nicht Rhythmbox ersetzt. Auch ist das neue Paket noch nicht in den offiziellen Quellen vorhanden. Allerdings kann man sich den Quelltext herunterladen (tar.gz) oder über folgende Fremdquelle Banshee 1.5.0 holen (Warnung vor Fremdquellen! Unter keinen Umständen benutzen, wenn man es nicht möchte!):

deb http://ppa.launchpad.net/banshee-unstable-team/ppa/ubuntu karmic main
deb-src http://ppa.launchpad.net/banshee-unstable-team/ppa/ubuntu karmic main

Update: Man kann sich Banshee auch selbst kompilieren:

sudo apt-get install libmono-sqlite1.0-cil libsqlite3-dev sqlite libmono-dev libmono-peapi2.0-cil 
mono-2.0-devel mono-gmcs libglib1.2-dev libglib2.0-dev gtk-engines-mono libglib1.2ldbl
libgtk1.2 libgtk1.2-common gtk-sharp2 gtk-sharp2-examples gtk-sharp2-gapi 
libgtkhtml3.16-cil libxml-libxml-common-perl libxml-libxml-perl 
libxml-namespacesupport-perl libxml-sax-expat-perl libxml-sax-perl lynx lynx-cur 
monodoc-base monodoc-browser monodoc-gtk2.0-manual monodoc-manual 
libmono-zeroconf1.0-cil libipodui-cil libipod-cil libmtp-dev libtaglib2.0-cil boo 
mono-devel mono-utils libgstreamer-plugins-base0.10-dev libgtk2.0-dev intltool 
libndesk-dbus-glib1.0-cil libmono-addins0.2-cil libmono-addins-gui0.2-cil 
libgnome2.24-cil libglib2.0-cil libgconf2.24-cil libmono-accessibility2.0-cil 
libmono2.0-cil
make
sudo make install
sudo checkinstall
Alternativ kann man auch unser PPA hinzufügen, dort ist der neue Banshee auch enthalten:
deb http://ppa.launchpad.net/jonas-hartz-online/bejonet/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/jonas-hartz-online/bejonet/ubuntu jaunty main
Viel Spaß mit Banshee!

 

Bildquelle: banshee-projekt.org

Immer wieder stolpert man über Seiten, in denen angekündigt wird, das eventuell ein neuer Standardplayer für Medien in Karmic eingeführt wird. Diese Player trägt den Namen Banshee und startet nun in Version 1.5. Dies ist, anders als die Nummerierung erwarten lassen könnte, keine fertige Version, sondern eher ein Übergang von 1.4 auf 1.6, das eigentliche Ziel. Dementsprechend ist dieses Programm auch nur als „beta“ seit Anfang des Monats auf der Homepage erhältlich.

Im Vergleich zur Vorversion sollen einige nützliche (und teils unnützliche) Neuerungen kommen. Da es das Ziel dieses Projektes ist, Standardplayer in Ubuntu zu werden, rüsten sich die Entwickler schon mit einem Tool, was den Umstieg vom jetzigen Standard Rhythmbox erleichtern soll. Es gibt eine Funktion, die sowohl die Einträge aus der Bibliothek dieses Programmes, als auch deren Bewertungen, Metadaten etc. einliest.

Weiterhin gibt es ein Tool, dass die BPM (beats per minute) erkennt. Mit dem Paket „gst-plugins-bad“ soll das möglich sein. Außerdem kann man dies mit einem „Tap“-Button beeinflussen.

Die erste wirklich nützliche Neuerung ist eine Funktion, die abgespielte Songs automatisch bewertet. Mich nervt es schon immer, dass man jeden Song einzeln bewerten soll. Banshee erkennt jetzt am Hörverhalten, ob man ein Lied mag oder nicht. Und anstatt das mit max. 5 Sternen zu bewerten (so erfolgt nur die Darstellung), wird das von 0 bis 100 Punkten getan.

Was ich auch cool finde, ist dass die Suche verbessert wurde. Nun werden Sonderarten von Buchstaben (ich denke mal, dass damit auch Umlaute gemeint sind) auch über den paternellen Buchstaben gefunden.

Im Übrigen hat Banshee bisher noch nicht Rhythmbox ersetzt. Auch ist das neue Paket noch nicht in den offiziellen Quellen vorhanden. Allerdings kann man sich den Quelltext herunterladen (tar.gz) oder über folgende Fremdquelle Banshee 1.5.0 holen (Warnung vor Fremdquellen! Unter keinen Umständen benutzen, wenn man es nicht möchte!):

deb http://ppa.launchpad.net/banshee-team/ppa/ubuntu karmic main
deb-src http://ppa.launchpad.net/banshee-team/ppa/ubuntu karmic main

Viel Spaß mit Banshee!

Bildquelle: banshee-projekt.org

Immer wieder stolpert man über Seiten, in denen angekündigt wird, das eventuell ein neuer Standardplayer für Medien in Karmic eingeführt wird. Diese Player trägt den Namen Banshee und startet nun in Version 1.5. Dies ist, anders als die Nummerierung erwarten lassen könnte, keine fertige Version, sondern eher ein Übergang von 1.4 auf 1.6, das eigentliche Ziel. Dementsprechend ist dieses Programm auch nur als „beta“ seit Anfang des Monats auf der Homepage erhältlich.

Im Vergleich zur Vorversion sollen einige nützliche (und teils unnützliche) Neuerungen kommen. Da es das Ziel dieses Projektes ist, Standardplayer in Ubuntu zu werden, rüsten sich die Entwickler schon mit einem Tool, was den Umstieg vom jetzigen Standard Rhythmbox erleichtern soll. Es gibt eine Funktion, die sowohl die Einträge aus der Bibliothek dieses Programmes, als auch deren Bewertungen, Metadaten etc. einliest.

Weiterhin gibt es ein Tool, dass die BPM (beats per minute) erkennt. Mit dem Paket „gst-plugins-bad“ soll das möglich sein. Außerdem kann man dies mit einem „Tap“-Button beeinflussen.

Die erste wirklich nützliche Neuerung ist eine Funktion, die abgespielte Songs automatisch bewertet. Mich nervt es schon immer, dass man jeden Song einzeln bewerten soll. Banshee erkennt jetzt am Hörverhalten, ob man ein Lied mag oder nicht. Und anstatt das mit max. 5 Sternen zu bewerten (so erfolgt nur die Darstellung), wird das von 0 bis 100 Punkten getan.

Was ich auch cool finde, ist dass die Suche verbessert wurde. Nun werden Sonderarten von Buchstaben (ich denke mal, dass damit auch Umlaute gemeint sind) auch über den paternellen Buchstaben gefunden.

Im Übrigen hat Banshee bisher noch nicht Rhythmbox ersetzt. Auch ist das neue Paket noch nicht in den offiziellen Quellen vorhanden. Allerdings kann man sich den Quelltext herunterladen (tar.gz) oder über folgende Fremdquelle Banshee 1.5.0 holen (Warnung vor Fremdquellen! Unter keinen Umständen benutzen, wenn man es nicht möchte!):

deb http://ppa.launchpad.net/banshee-unstable-team/ppa/ubuntu karmic main
deb-src http://ppa.launchpad.net/banshee-unstable-team/ppa/ubuntu karmic main

Update: Man kann sich Banshee auch selbst kompilieren:

sudo apt-get install libmono-sqlite1.0-cil libsqlite3-dev sqlite libmono-dev libmono-peapi2.0-cil 
mono-2.0-devel mono-gmcs libglib1.2-dev libglib2.0-dev gtk-engines-mono libglib1.2ldbl
libgtk1.2 libgtk1.2-common gtk-sharp2 gtk-sharp2-examples gtk-sharp2-gapi 
libgtkhtml3.16-cil libxml-libxml-common-perl libxml-libxml-perl 
libxml-namespacesupport-perl libxml-sax-expat-perl libxml-sax-perl lynx lynx-cur 
monodoc-base monodoc-browser monodoc-gtk2.0-manual monodoc-manual 
libmono-zeroconf1.0-cil libipodui-cil libipod-cil libmtp-dev libtaglib2.0-cil boo 
mono-devel mono-utils libgstreamer-plugins-base0.10-dev libgtk2.0-dev intltool 
libndesk-dbus-glib1.0-cil libmono-addins0.2-cil libmono-addins-gui0.2-cil 
libgnome2.24-cil libglib2.0-cil libgconf2.24-cil libmono-accessibility2.0-cil 
libmono2.0-cil
make
sudo make install
sudo checkinstall
Alternativ kann man auch unser PPA hinzufügen, dort ist der neue Banshee auch enthalten:
deb http://ppa.launchpad.net/jonas-hartz-online/bejonet/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/jonas-hartz-online/bejonet/ubuntu jaunty main
Viel Spaß mit Banshee!

 

Bildquelle: banshee-projekt.org

6. Juni 2009

Über 110 000 Mitzeichner hat die Petition gegen Netzsperren bereits – doch angesichts der Tatsache, dass manche Politiker schon jetzt über eine Ausweitung derselben nachdenken, können gar nicht genug Unterzeichner zusammenkommen.

Deshalb: wer noch nicht dabei ist, sollte dies bis zum 16.06. nachholen!

P.S.: Ich frage mich sowieso, wie einige Politiker immer wieder Dinge behaupten können wie “Es kann doch nicht sein, dass es im Internet eine Welt ohne Recht und Gesetz gibt.” Das zeigt doch nur, wie wenig Ahnung die Damen und Herren von dem Medium haben, für welches sie Gesetze erlassen wollen. Schließlich ist es Betreibern von Webseiten bereits ebenso verboten wie Zeitungen, Mordaufrufe zu veröffentlichen, um einmal das Beispiel von Herrn Wiefelspütz aufzugreifen. Wo soll da also der viel beschworene “rechtsfreie Raum” eigentlich sein?

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