ubuntuusers.de

2. Juli 2009

Bei der am Dienstag abgehaltenen Wahl des Direktkanidaten der Piraten zum Wahlkreis MKK, musste ich wieder einmal feststellen, welche Vorteile so ein modernes Linux-System haben kann.

Unter Vista ist es unserem Direktkandidaten nicht gelungen ohne CD einen Samsung ML-1640 einzurichten, die Versuche, die (nagelneue) CD mit dem Treiber zu lesen hat auch nicht funktioniert. Ergebnis war ein 20minütiger Fußmarsch zum “drucken gehen”.

Ich habe diesen Drucker zuhause stehen und bin geschockt, ob der Einrichtung unter Linux: Anstöpseln, 10 Sekunden warten, drucken. Kein Treiber muss heruntergeladen werden, der bereits vorhandene Treiber funktioniert bei mir einwandfrei, inklusive Eco-Einstellungen.

Seit einiger Zeit nutze ich nicht mehr Google Analytics, sondern die freie Web-Applikation Piwik, die sich auf fast jedem Webserver installieren lässt und ein Plugin für WordPress anbietet. Damit bekomme ich alle Daten, welche für mich relevant sind. Ausserdem liegen die Daten bei mir auf dem Server und nicht irgendwo da draussen. Google sammelt ja fleissig und tut sich sehr schwer, zu verstehen, weshalb das Sammeln nicht allen Menschen gefällt. Google Analytics ist eine ausgereifte und gute Applikation, aber sie ist nicht frei und die Daten gehören nicht nur mir. Also weg damit.

Nun ist es möglich, Piwik online upzudaten, was mir sehr entgegenkommt. Zwar ist es nach wie vor möglich, die neue Version herunterzuladen und die nötigen Schritte manuell auszuführen, ich wählte aber die einfachere Variante, obschon ich nicht genau weiss, was dabei passiert. In ein paar Schritten ist das Update erledigt.

Piwik Update

Ist man eingeloggt, erscheint eine Meldung, dass eine neue Version verfügbar ist. Danach kann es schon losgehen.

Piwik Update

Jetzt darf man entscheiden. ob man die Aktualisierung von Hand oder per Wizard durchführen will. Ich entschied mich für den Wizard.

Piwik Update

Danach dauert es – je nach Umfang der Datenbank – nur ein paar Sekunden, bis das Update fertig ist. Zuvor sollte eine Sicherung vorhanden sein; vorzugsweise von den Dateien und natürlich auch ein Dump der Datenbank.

Piwik Update

Piwik Update

Wieder ein Grund mehr, Piwik zu nutzen, finde ich. Es schadet auch nichts, wenn man hie und da ein paar Dollar oder Euro spendet oder sich sonst erkenntlich zeigt, denn das Teil ist wirklich Klasse.

Piwik › Web Analytics Reports

Die Ansicht und die einzelnen Scanner lassen sich meist recht fein justieren und so den eigenen Bedürfnissen anpassen. So viel wie Google Analytics kann das Teil (noch) nicht, aber mir reichen die Daten in der Form völlig aus.

Ähnliche Artikel

In der Diskussion über Plugins ist mir wieder einmal das Paretoprinzip ins Gedächtnis gesprungen. Einen kurzen Ausflug hatte ich schon einmal im Mut zum Unperfektsein.

Meine Meinung ist, dass etwa 80% der Menschen nur 20% der Software nutzen, die sie betreiben. Ganz gut sehen, kann man das am Beispiel einer Textverarbeitung. Die meisten Menschen (vielleicht 80%), die ich kenne, nutzen eine Textverarbeitung, um Briefe und andere ein- oder maximal zwei-Seiter zu verfassen (20% oder weniger des Funktionsumfangs der Textverarbeitung).

Ich kann mich noch nicht einmal erinnern, dass Textverarbeitungssoftware in den letzten 15 Jahren irgendwelche bahnbrechenden Neuerungen erfahren hat. Die allermeisten Aufgaben könnten mit dem Windows-Programm Wordpad oder einem Pendant erledigt werden.

Die Frage ist, warum man dann Textverarbeitungen so aufbläht, dass sie fast alles können, obwohl die Nutzer das eigentlich nicht benötigen und Kunstgriffe anwenden müssen, um vernünftig arbeiten zu können.

Wäre es nicht viel schlauer, einen rudimentären Editor zu schreiben und die benötigte Funktionalität mit Plugins nachzurüsten? Der rudimentäre Editor, das Gerüst, stellt die Basisfunktionen zur Verfügung, kann sehr klein, kompakt, unglaublich schnell, kurze Startzeiten haben und vielleicht sogar weitestgehend fehlerfrei sein.

Alles andere könnte mit Plugins nachgerüstet werden. Wer keine Absatzformate oder Inhaltsverzeichnisse braucht (so wie die meisten), wird das Plugin nicht installieren oder es wird es nur dann installieren, wenn es wirklich benötigt wird, ansonsten wird es einfach deaktiviert.

In dem Zusammenhang ist vielleicht interessant, dass das installierte OpenOffice.org vermutlich mehr Platz auf der Platte belegt als je durch den Benutzer an Dokumenten erzeugt wird. (Anderes Thema aber vielleicht auch nachdenkenswert).

Das hätte wirklich Charme ...

Das gleiche gilt dann auch für Webbrowser, Mailprogramme, Tabellenkalkulationen, ...

Den gestrigen Release des Browsers Firefox 3.5 mit dem Codenamen „Shiretoko“ haben wir zum Anlass genommen, unseren ersten vertonten Screencast zu verfassen. Er zeigt die auffälligsten Neuerungen und einige Beispiele für das hoch gefeierte HTML 5. Viel Spaß!

Um gleich einmal den Vorteil von HTML 5 zu demonstrieren, haben wir dieses Video mit dem <video>-Tag versehen, so dass es im Blog mit dem neuen Browser gesehen werden kann, mit alten jedoch nicht. Damit setzen wir unseren Beitrag zum freien Internet!





Video im Flash-Plugin

Diese Qualität genügt nicht? Hier das Video in hoher Auflösung!

<video controls poster="" autobuffer="true" type="video/ogg">
    <source src="http://video.be-jo.net/firefox3-5small-free.ogv" type="video/ogg">
    <source src="http://video.be-jo.net/firefox3-5small.ogv" type="video/ogg">
    <source src="http://video.be-jo.net/firefox3-5free.ogv" type="video/ogg">
        Hier kommt das alternative Video
</video>

Im Video benutzte URLs:

Nachtrag: Was man mit den angesprochenen SVG anfangen kann, sieht man in dieser Demo.

Ab sofort steht der Release Candidate von KDE 4.3 zur Verfügung. Für Kubuntu 9.04 sind bereits Pakete vorhanden. Für openSUSE ab Version 10.3 ist die one click Installation verfügbar. Bis zum Erscheinen werden nun nur noch Fehler behoben.

Neu ist zum Beispiel die Unterstützung von Policykit.

Weitere Information und Downloads

Auf der Info Seite gibt es ein paar Screenshots und die wichtigsten Neuerungen. Wenn Ihr es ausprobiert habt freue ich mich auf Kommentare :-)

(K)ubuntu user finden Die Pakete im Backports PPA. Bitte fügt folgende Zeile eurer sources.list hinzu

deb http://ppa.launchpad.net/kubuntu-ppa/backports/ubuntu jaunty main

danach kann man per sudo apt-get update und sudo apt-get upgrade KDE 4.3 RC installieren.

Weitere Artikel:

In den nächsten Tagen wird eine kleine Serie von Artikeln erscheinen, in denen ich meine tägliche Arbeit mit Linux und Open Source Software beschreibe. Ich werde auf einzelne Anwendungen eingehen und Beschreiben für was ich diese Benutze.

Den Anfang macht Kate.

Kate ist ein Texteditor mit Syntaxhervorhebung, den ich gerne dazu verwende um auf entfernten Systemen Dateien zu bearbeiten. Dank KIO beherrscht alle gängigen Verbindungprotokolle wie FTP, SFTP / FISH, WEBDAV … .

Unter KDE 3 habe ich dafür Quanta verwendet, aber die Zeiten und Bedürfnisse ändern sich und Kate erfüllt nun alle Zwecke.

Welchen Editor verwendet ihr ?

Weitere Artikel:

1. Juli 2009

Auf dem Blog Ende der Vernunft habe ich die Information des Tages gefunden.

dpkg-repack

Ein Auszug aus dem debiananwenderhandbuch:

Mit diesem Programm lassen sich bereits installierte Pakete wieder zu einem Debian Paket zusammenpacken. Wenn irgendwelche Veränderungen, beispielsweise an den Konfigurationsdateien, vorgenommen wurden, so werden diese in das Paket übernommen. Dies ermöglicht es, auf einfache Weise Pakete mit spezifischen Konfigurationen auf mehreren Systemen zu verteilen oder auch längst aus der Distribution verschwundene Pakete wiederzubeleben (solange noch auf einem anderen erreichbaren System die notwendige Software installiert ist). Auf diesem Wege kann auch der momentane Zustand eines Pakets gesichert werden, bevor Sie es upgraden.

Standardmäßig ist es auf einem Kubuntu System nicht enthalten, daher muss man es noch installieren

Eine Konsole öffnen und folgendes eingeben
sudo apt-get install dpkg-repack

Super Klasse!

Firefox
Gerade ist die neue Version Firefox 3.5 erschienen. Wenn man Firefox für Kubuntu 9.04 installieren möchte, wird oft angeboten ihn über eine PPA Fremdquelle zu installieren. Das hat aber einen großen Nachteil, da dieses Paket sehr viele GNOME Abhängigkeiten hat und man sich “nur” wegen Firefox Applikationen installiert, die man als KDE Benutzer gar nicht haben, geschweige denn benutzen will. (s.u.)

Meines Erachtens der beste Weg ist, dass man sich die deutsche Binärversion direkt von der Mozilla runterlädt, in ein Verzeichnis entpackt und von dort aus startet. In meinem Falle habe ich für solche Ausnahmen extra in meinem /home/hoergen Verzeichnis das Unterverzeichnis “Programme” angelegt und dort existiert jetzt ein weiteres Verzeichnis namens “firefox".

Für Nvidia Grafikkartenbesitzer gibt es noch etwas zusätzlich zu tun, denn ansonsten stürzt Firefox beim Ansehen von Videos im Vollbild auf Youtube (Flash Filme) komplett ab. Oder besser gesagt, Firefox friert komplett ein.

Dazu bearbeitet man mit einem Texteditor (kate/vi) das Startskript firefox und fügt am Anfang der Datei noch die Zeile “export LD_PRELOAD=/usr/lib/libGL.so.1″ hinzu.

Firefox NVidia

Es gibt noch eine Möglichkeit Firefox ohne Gnomeabhängigkeiten über Paketquellen zu installieren wie das Blog linuxundich schreibt. (Tipp watho81)

ksplice uptrackKsplice Uptrack bietet rebootless Updates für Ubuntu-Security-Updates an, ja auch, wenn ein neuer Kernel installiert wird.

Diese wirklich revolutionäre Technologie gibt es bereits für 32 und 64bit Desktop-Varianten von Jaunty, an einer Servervariante werde gerade gearbeitet, und 100% uptime scheinen möglich zu werden. Das uptrack-*.deb Paket integriert sich nach der Installation nahtlos ins System, und übernimmt viele Aufgaben des update-managers und auch von apt-get. Laut Ksplice’s Uptrack-FAQ läuft das auch alles bestens unter VMs wie z.B. VMware, Xen, Virtuozzo, am Host- wie am Guestsystem.

100% uptime bald möglich?

Ksplice Uptrack: 100% uptime bald möglich?

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Der neue Firefox wurde gestern offiziell herausgegeben. Diesen Artikel schreibe ich unter anderem um eine Kampagne von SpreadFirefox.com zu unterstützen bzw. die momentane Uhrzeit ist nämlich genau 3:50 PM in Brasilien. Dieser Zeitpunkt wurde von SpreadFirefox festgelegt um weltweit Artikel zum neuen Firefox genau um 3:50 (nach deren Uhrzeit) für Version 3.5 des neuen Firefox herauszugeben und Mozilla zu unterstützen. Nach der koordinierten Weltzeit ist es um 20:50 Zentraleuropäischer Sommerzeit(also 8:50 PM) genau 3:50 PM in Brasilien. :)

Der neue Firefox hat Perfomance-mäßig ziemlich zugelegt. Viele Erweiterungen des Firefox 3.0 wurden auch bereits für Firefox 3.5 herausgegeben, da die Entwickler der Erweiterungen oft auch die Beta-Versionen und Release-Canditates als Vorlage für ihre Erweiterungen benutzen. Als Beispiel nenne ich mal: AdBlock Plus, All-in-one-Sidebar, WebDeveloper Toolbar, WOT Plugin(Mehr AddOns benutze ich selbst nicht, um die Performance nicht auf IE-Niveau zu senken :D )

Ubuntu-spezifischen Dinge

Die gute Nachricht ist:

  • Firefox kann auch ohne Kenntnis von “make” und Parametern von Compiler-Optionen unter Ubuntu lauffähig gemacht werden.
  • Die Daten im Verzeichnis /home/username/.mozilla/firefox werden nicht gelöscht sondern können weiter benutzt werden (Chronik, Lesezeichen, Addons, Passwörter, Cookies, …).
  • Die Vorgehensweise die ich hier erläutern werde bzw. das Script welches ich vorstellen werde bietet die Möglichkeit die jeweils aktuellste Firefox-Version automatisch upzudaten(z.B. 3.5 auf 3.5.1, etc.)

Die schlechte Nachricht ist:

  • AddOns, welche über die Paketverwaltung installiert wurden, können über diese Installationsweise – die ich hier erläutern werde – nur durch Neuinstallation über die Mozilla-Website erneuert werden.*

* Die Nachricht ist auch nicht wirklich schlecht, denn die Konfiguration der AddOns wird in dem oben bereits erwähnten /home/user/.mozilla/firefox gespeichert, also macht das auch kaum Mühe ;)

Wie gehe ich vor um Firefox 3.5 zu installieren?

Hinweis: Obwohl Firefox 3.5 heruntergeladen wird sollte das Paket firefox installiert sein!

Dazu gibt es ein Projekt auf Sourceforge namens Ubuntuzilla welches auch direkt ein .deb-Paket für 32- und 64-Bit Versionen von Ubuntu enthält. Das entsprechende Paket muss einfach nur heruntergeladen und installiert werden.

Danach einfach nur ein Terminal öffnen, und

ubuntuzilla.py

eingeben. Der Benutzer wird gefragt ob er die aktuellste ODER eine ältere Version haben möchte. Anschließend wird der Benutzer noch vor die Frage gestellt, welche Sprachdateien er verwenden möchte. Leser dieses Blogs werden vermutlich größtenteils 11 eingeben, um eine deutschsprachige Version von Firefox zu erhalten. Das Script lädt die passenden Dateien dann von Mozilla (importiert auch den GPG-Schlüssel von Mozilla), fragt den Benutzer auch, ob dieser seinen Browser automatisch erneuern lassen möchte wenn eine neue Version erscheint und schon ist es zu Ende.

Wie bereits erwähnt funktionieren AddOns aus den Paketquellen nicht mehr. Diese müssen nun erneut über die Firefox-AddOns Seite von Mozilla installiert werden (oder z.B. von der Adobe Website, wenn Sie den Flash Player von Adobe benutzen möchten).

Bevor ich vergesse dies zu erwähnen: Firefox ist nicht erst seit heute in Version 3.5 von Mozilla als stabil erklärt worden, doch das SpreadFirefox Projekt hat sich den heutigen Tag ausgesucht ;)

PS: Ich habe diesen Artikel jetzt in wirklich sehr kurzer Zeit und mit wenig Recherche geschrieben, da ich erst spät von dem Shiretoko-Shock erfahren habe und möchte darum bitten Fehler auch mal zu verzeihen.

PPS: Wenn ihr so weit gelesen habt, habt ihr auch Zeit den Firefox 3.5 zu installieren, oder nicht?

Ähnliche Posts:

  1. Suchfeld im Firefox mit OpenSearch anpassen

Mehr muss ich ja nicht sagen. Sollte jemand es wirklich noch nicht mitbekommen haben, so schäme er sich. Macht ja nix, ich bin einfach auf die neuen Features neugierig gewesen. Hierzu gibt es genügend Infos auf Heise. Meine Plugins laufen noch, obwohl teilweise gemckert wurde. Für mehr Text ist es zu heiß.

Nur so viel: Er rockt! Hier ein direkt Link zum download der deutschen 32 Bit Version. (netcologne)
Index of /mozilla.org/firefox/releases/3.5/linux-i686/de

Mehr muss ich ja nicht sagen. Sollte jemand es wirklich noch nicht mitbekommen haben, so schäme er sich. Macht ja nix, ich bin einfach auf die neuen Features neugierig gewesen. Hierzu gibt es genügend Infos auf Heise. Meine Plugins laufen noch, obwohl teilweise gemckert wurde. Für mehr Text ist es zu heiß.

Nur so viel: Er rockt! Hier ein direkt Link zum download der deutschen 32 Bit Version. (netcologne)
Index of /mozilla.org/firefox/releases/3.5/linux-i686/de

Mit Ubuntu Jaunty wurde ja ein neues, optisch recht ansprechendes, System zur Benachrichtigungen über “Events” wie eingehende Emails, Chats oder Updates in Ubuntu eingeführt. Das funktioniert mit vielen GNOME Programmen problemlos, doch proprietäre Anwendungen kennen das System oft nicht und nutzen eigene Benachrichtigungen. Eines dieser Programme ist Skype, doch ein findiger User hat jetzt ein Skript bereitgestellt, dass Skype notify-osd näher bringt…

Das Skript stammt aus dem englischen Ubuntu Forum, dort kann man es auch herunterladen. Sollte man keinen Account auf ubuntuforums.org besitzen, so kann man das Skript alternativ auch aus dem Blog des Autors laden. [UPDATE 01.07.09] Der Autor hat ein Update veröffentlicht. Die aktuelle Version der Skripte ist somit nur noch über ubuntuforums.org zu bekommen. Ich habe meinen Artikel an die neue Version angepasst.[/UPDATE]

Die zwei Skript skype-notify.py und skype-dbus-service.py muss man einfach nur herunterladen. Der ideale Speicherort für die Skripte wäre beispielsweise ~/bin im eigenen Homeverzeichnis. Hat man dies getan, so muss man Skype sagen das Skript bei Benachrichtigungen auszuführen. Dazu öffnet man die Optionen von Skype über das kleine Skype-Icon in der linken unteren Ecke des Programmes und öffnet “Optionen -> Hinweise -> Erweiterte Ansicht”. Dort gibt man nun unter “Dieses Script bei jedem Ereignis ausführen” den Pfad zum Skript und eine Reihe von Optionen an

python /home/deinbenutzername/bin/skype-notify.py -e"%type" -n"%sname" -f"%fname" -p"%fpath" -m"%smessage" -s%fsize -u%sskype

Dabei darf man nicht vergessen den Platzhalter “deinbenutzername” gegen den eigenen Benutzernamen auszutauschen. Ist dies geschehen würde ich noch bei jeder Hinweis-Aktion die Option “Hinweis unten rechts anzeigen” deaktivieren. So bekommt man die Nachrichtig nicht doppelt.

Die passenden Optionen für die neuen Benachrichtigungen.

Die passenden Optionen für die neuen Benachrichtigungen.

Nachdem die Änderungen mit “Anwenden” übernommen hat, muss man noch den Dienst starten lassen. Einmalig kann man dies über

~/bin/skype-dbus-service.py &

machen. Damit der Dienst jedoch beim Einloggen gestartet wird, sollte man ihn über “System -> Einstellungen -> Startprogramme -> Hinzufügen” und einem neuen Eintrag zu den Startprogrammen hinzufügen. Der Name des eintragen ist egal, es bietet sich bspw. “skype-dbus-service.py” an, wichtig ist der Befehl. Hier müsste

python /home/deinbenutzername/bin/skype-dbus-service.py

stehen, falls man das Skript nach ~/bin kopiert haben sollte

Skype benutzt notify-osd für Benachrichtigungen.

Skype benutzt notify-osd für Benachrichtigungen.

Nun sollten Ereignisse von Skype über notify-osd ausgegeben werden. Man sollte den Thread auf ubuntuforums.org im Auge behalten. Es kann gut angehen, dass dort Updates des Skriptes veröffentlicht werden.


Comments

Während meinen Streifzügen durch das Netz, bei denen ich auf linuxartige Informationen fokussiert bin, stosse ich ab und zu auf Interessantes. Hier ein Auszug daraus:

  • Die FAZ und Linux Die einflussreiche deutsche Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete kürzlich über Linux. Ein Artikel, der durchaus sehr positiv klingt und neue Hoffnungen für die Weltherrschaft bessere Verbreitung von Linux pflanzt. Auch Ikhaya ging auf den Bericht ein, Dirk hat ebenfalls darauf hingewiesen.
  • Nachschlagen und Lernen Auf dem OpenMind-Blog bin ich auf einen Bericht zur Applikation GoldenDict gestossen, mit der sich Übersetzungen tun lassen. Es gibt auch eine Linux-Variante.
  • Themes für Ubuntu Das CoreBlog geht auf die Möglichkeiten von Themes für den Fenstermanager und diverse Applikationen ein. Michael beschreibt auf spannende Weise, wie er seine Herausforderungen gelöst hat.
  • Einfache Installation vom MediaWiki Roland geht in seinem Bericht auf die Installation und Themes-Wahl eines üblichen MediaWikis ein. Auch wir bei DeimHart.net nutzenm für unser StoryBook ein MediaWiki.
  • Ausserhalb vom Thema: Schöne Bilder Auf Upload gibt es ein paar ganz schöne Bilder aus verschiedenen Quellen, die man sich aus meiner Sicht ansehen wollte.
  • Das OS im Browser Das Blog aus Graz berichtet über eine Möglichkeit, Applikationen aus verschiedenen Betriebssystemen im Browser zu starten. Ulteo wird dafür benutzt. Spannende Sache!
  • Songbird und iTunes Songbird soll in der Version 1.2 eine Schnittstelle zu last.fm haben und neu auch mit iTunes beziehungsweise mit iPods umgehen können. Pro-Linux weiss mehr dazu.
  • Die Vorteile von Ubuntu Dirk möchte gerne wissen, wo die Vorteile von Ubuntu gegenüber andern Betriebssystemen oder Derivate liegen. Zuvor hat Dirk Antworten gesammelt, welche auf die Frage nach den Vorteilen von Windows eingingen.
  • WordPress und MediaWiki verbinden Offenbar lassen sich WordPress und MediaWiki verbinden, so dass darauf Vorteile entstehen. Mehr dazu im Insites-Blog.
  • MiniPC und Ubuntu Und noch einmal das Blog aus Graz: Der Mini PC und das Ubuntu erzeugen ein attraktives Angebot.
  • Linuxfreundliche Händler Sie bekommen einen Aufkleber oder ein Quasi-Zertifikat: Die linuxfreundlichen Händler. Die Linux-Community berichtete neulich darüber.
  • Ubucon 2009 im Oktober Gemäss Dirk findet die kommende Ubucon vom 16. bis 18. Oktober in Göttingen statt. Hier können Einblicke in die Distributionen vertieft, Erfahrungen mit anderen Mitgliedern der Community ausgetauscht und neue Anregungen für die Arbeit auf lokaler Ebene mitgenommen werden.
  • Firefox 3.5 ist fertig Ich bin ja wahrlich nicht der Erste, der darüber berichtet. Und deshalb hier bloss ein Link zu heise open und dem neuen Firefox.
  • VirtualBox 3.0 Und noch einmal heise open: Das Portal berichtet über die neue VirtualBox in der Version 3 mit vielen Verbesserungen und Erweiterungen.

Ähnliche Artikel

Nur auf die Schnelle ein kurzer Post:

Heute habe ich endlich erste Schritte mit XeTeX gewagt. Irgendwie ist man ja pdfTeX gewohnt, und schon allein aufgrund der vielen verfügbaren Anleitungen hält sich das wohl noch einige Zeit. Aber XeTeX ist schon einen Blick wert: Vor allem die Verwendung der System-Schriften macht es wesentlich komfortabler, beliebige Schriften zu verwenden, als mit pdfTeX. Und die echte Unicode-Unterstützung ist Gold wert.

Nur benutze ich gerne rubber zum Kompilieren von LaTeX-Dokumenten. Dies unterstützt XeTeX jedoch noch nicht. Die Lösung ist jedoch recht einfach. Man erstellt einfach eine Datei »xetex.py« im Verzeichnis »/usr/share/rubber/rubber/rules/latex/«. In diese kopiert man folgenden Text:

# This file is part of Rubber and thus covered by the GPL
# (c) Emmanuel Beffara, 2002--2006
# (c) Frederik Elwert, 2009
"""
XeLaTeX support for Rubber.

"""

import rubber

class Module (rubber.rules.latex.Module):
        def __init__ (self, doc, dict):
                doc.vars["program"] = "xelatex"
                doc.vars["engine"] = "XeTeX"
                doc.prods = [doc.src_base + ".pdf"]
Nun kann man mit folgendem Befehl XeTeX-Dokumente übersetzen:
rubber -m xetex datei.tex
Bei einem ersten Test hat es problemlos geklappt, hoffen wir also mal das Beste.

Update:

Wie towolf netter Weise bemerkt hat, reicht auch eine Angabe im Kopf der LaTeX-Datei:

% rubber: set program xelatex

Das ist natürlich sehr praktisch, dieses Feature kannte ich noch gar nicht. Danke für den Hinweis!

30. Juni 2009

hp_netserver_lp1000rIch habe infolge von Hardware Upgrades einen HP Server aus dem Jahre 2007 abgreifen können.

Am Server selbst ist das CD-Laufwerk futsch, was für mich aber nicht wirklich eine Rolle spielt…

Es gibt ja immer noch die gute Netzwerkinstallation :-)

Im Server drin stecken:

- 2 (von 3) SCSI Platten mit je 18GB
- 2 mal 1 GB RAM
- 2 mal Intel Pentium III 1.4 GHz
- eine Embedded Remote Assistance card

Ich habe nun die Qual der Wahl: Was für ein OS kommt drauf. Auf der einen Seite wäre eine Lösung mit virutellen Maschinen genial, da der Server zum Testen und Probieren verwendet wird, und ich somit mit Snapshots immer voll dabei wäre.

Auf der anderen Seite ist das umständlicher und da der Server nicht mehr der neuste ist, kann da auch z.B. kein ESXi drauf rumrennen!

Weiter wäre noch Debian oder Ubuntu Server in der Auswahl, da ich diese gut kenne.

Oder vielleicht doch eine komplett andere Distri?

Es würde mich intressieren:

- was setzt ihr so ein?
- was könnt ihr mir empfehlen?
- was würdet ihr auf das süsse 14.5 kg Ding machen?

Ich freue mich über viele konstruktive Vorschläge :-)

Für mein neues Gravatar habe ich mir vorgestellt, ein Bild von mir mit einem Bleistifteffekt zu versehen. Zu meinem Erstaunen fand ich allerdings keinen passenden Filter in GIMP, auch nicht nach der Installation der 117 neuen Plugins. Folglich blieb noch die Suche nach einem Tipp im Internet, welchen ich auch auf der Seite einer deutschsprachigen GIMP-Community fand. Dort angelangt führte ich das gefundene Tutorial aus und war von dem Ergebnis so begeistert, dass ich es gerne weitergeben möchte.

Um aber nicht jedem die sieben Schritte zuzumuten und letztendlich 20 Minuten (so die Schätzung des Autors) für jedes einzelne Bild verbringen zu lassen, habe ich mich mit der relativ umfangreichen Einführung der Extraausgabe der c’t in die Programmiersprache Scheme befasst und ein sog. „Skript-Fu“ aus dem Ärmel geschüttelt.

Um euch eine Vorstellung der Aufgabe des Skriptes zu ermöglichen, habe ich das als exzellent gekennzeichnete Bild eines sibirischen Tigers aus der Wikipedia benutzt (es war sogar als Bild des Jahres 2006 nominiert!). Gleichzeitig erkennt man hier die Funktionalität der beiden Parameter, die ich zu den sieben Schritten hinzugefügt habe.

Original Harter Bleistift, starker Druck Weicher Bleistift, sanfter Druck

Nun, ich hoffe euch gefällt dieses kleine Skript. Das Skript könnt ihr hier bei uns herunterladen und beliebig benutzen. Wenn ihr noch kein Skript in GIMP installiert habt, könnt ihr in der Dokumentation etwas darüber lesen. Nach der „Installation“ ist dieser Effekt über Filter → Künstlerisch → Bleistift … aufrufbar.

Viel Spaß mit den Bleistiftzeichnungen!

[Update]
Ich habe das Skript auf einen neuen Stand gebracht. Jetzt kann man es mit einem Klick (oder Strg + Z) rückgängig machen.
[/Update]

…(verzeiht den Titel, aber er bot sich einfach an ;) ) Bernd Dau wunderte sich gestern über die Anzahl der Referrer, die er über Ubuntuusers Planet bzw. von Planet Debianforum bekommt. Obwohl die uu.de Community “nur” 5-mal so groß ist wie debianforum.de, ist die Summe der Referrer von uu.de 10x so groß wie von Planet Debianforum.

Ich habe mich auch schon öfters über diese enorme Diskrepanz gewundert, denn bei mir sieht die Statistik noch viel deutlicher aus. Vorgestern (ich hatte zwei Beiträge veröffentlicht) kamen von planet.ubuntuusers.de 419 User auf mein Blog, von planet.debianforum.de gerade einmal acht. Aus der Ubuntu Community steuerten also 50 mal mehr User zu mir, als aus der Debian-Community. Auch an anderen Tagen sieht diese Statistik nicht viel anders aus.

Ähnliche Werte liefern auch die Planeten der englischen ubuntuforums.org Community Planet Ubuntu users und Ubuntu Universe. Ich übersetze ab und an mir wichtige Blogbeiträge ins Englische und lasse die Beiträge um diese Planeten rotieren, doch auch von diesen Planeten kommt kaum ein Referrer, obwohl sie aufgrund der englischen Sprache weltweit gelesen werden. Daher stelle ich mir auch die Frage: Warum ist Planet Ubuntuusers so populär?

Man möge argumentieren, dass meine Beiträge oft eher Ubuntu-lastig sind (was auch auch zutreffen mag) und daher von Planet uu.de mehr Referrer kommen, doch die genannten Beiträge waren definitiv nicht “Ubuntu-only”, von daher sollten sie beide Communities gleich ansprechen. In meinen Augen liegt der Hund in der Präsentation der Planeten vergraben.

Der erste Punkt ist die bessere Sichtbarkeit der einzelnen “Module” der Community auf ubuntuusers.de. Auf debianforum.de landet der User erst einmal im Forum. Es gibt kein Portal und keinen Header in dem der Planet oder auch das Wiki von df.de als gleichberechtigter Baustein präsentiert wird. Das Forum dominiert debianforums.de völlig. Dem User wird so nicht visualisiert, dass es eben noch “mehr” gibt als nur das Forum auf debianforum.de. Von der Eingangsseite gibt es nur einen kleinen Link (Punkt 1 im Screenshot) zum Planeten. Auf ubuntuforums.org gibt es überhaupt keinen Verweis auf Wiki oder Planet. Ich glaube dass viele Mitglieder von df.de bzw. ubuntuforums.org gar nicht wissen, dass es einen Planet gibt und was so ein Planet eigentlich macht. Auf der Portalseite von uu.de dagegen stechen die einzelnen Bereiche der uu.de Community dem User durch den Header sofort ins Auge. Der Planet ist so schwer zu übersehen und weckt so Neugierde.

Die Portalseiten der beiden Communities

Die Portalseiten der beiden Communities

Ein weiterer Punkt ist die Präsentation des Planeten. Während es dem Webteam von uu.de mit Inyoka gelungen ist ein vollständiges Portal mit Forum, Wiki, Newsbereich und einem Planet zu schaffen, herrscht auf df.de Stückwerk. phpBB3 für das Forum, MoinMoin für das Wiki und Planet Planet für den Planet. Gerade letzteres Modul erfüllt zwar sein Funktion. Doch das Web ist heutzutage bunt geworden. Wir Geeks setzten zwar meist den Inhalt vor das Aussehen, doch Ottonormalsurfer schreckt solch ein “Nicht-Aussehen” einfach ab.

Nicht dass ich damit die Menschen hinter df.de kritisieren möchte, die Community läuft seit Jahren stabil und entwickelt sich stetig, doch mit Inyoka wurde in meinen Augen ein grandioses Werkzeug für Communities wie uu.de oder df.de geschaffen, das sich nun bezahlt macht. (@uu.de Webteam: Will ja keinen Druck machen, aber die Mitte des Jahres 2009 wurde nun erreicht, ich freue mich schon auf die Freigabe von Inyoka ;) )

Die beiden Planeten im Vergleich

Die beiden Planeten im Vergleich

Neben diesen drei Punkten gibt es in meinen Augen nur noch ein weiteres Kriterium in dem sich Planet uu.de von Planet df.de unterscheidet: Die Ausrichtung. Planet df.de aggregiert sämtliche Blogs der User. Es gibt weder Qualitätskriterien, noch eine Strategie. Auf Planet df.de liest man von den privaten Erlebnissen eines Debian Entwickler, über die Tipps von Linux-Anwender bis zum hin zu den wirtschaftspolitischen Ansichten eines philosophierenden Arztes so gut wie Alles. Die Qualität der Blogs reicht von exzellent über durchwachsen bis hin zu lieblos. Diese Offenheit ist natürlich das Konzept des Planeten auf df.de und hat auch ihren Reiz, doch für die Breite Masse an Lesern verliert der Planet dadurch wohl an Interesse.

Im Gegensatz dazu setzt Planet uu.de auf die Einhaltung gewisser Standards. Dadurch wird der Planet zu einer großen und thematisch beschränkten Informationsquelle mit dem Schwerpunkt auf Debian/Ubuntu. Das macht den Planeten von uu.de zu einer Art Magazin ohne Redaktion mit hohem Informationswert.

Letztendlich würde ich mir persönlich eine Mischung der beiden Konzepte wünschen. Ideal empfände ich zwei Planeten für Linux Communities wie uu.de bzw. df.de. Einmal ein “Linux-Only” Planet und einen “Community-Planet”. Das würde zum Einen den Community-Gedanken fördern, weil jeder Blog einen Platz finden würde und zum Anderen Interessenten eine “Linux-Only” Informations-Quelle liefern, die ohne viel Rauschen nützliches und interessantes Rund um GNU/Linux berichtet.

Bleibt ein Fazit zu ziehen: Es ist extrem wichtig Portale übersichtlich zu gestalten. Die Navigation zu den einzelnen Modulen muss groß und deutlich sein. Es reicht nicht Links in einem 100×140 Pixel großen Abschnitt einer Sidebar zur kompletten Navigation über das Portal zu erstellen. Ein einheitlicher Header inkl. einheitlicher Navigation über sämtliche Module macht sich deutlich in den Nutzerzahlen der einzelnen Module bemerkbar. Dazu sollten Communities die Elemente des “Web 2.0″ zu einem gemeinsamen Portal kombinieren. Forum, Wiki, News und Planet ergänzen sich erst dann zu einem umfassenden und unglaublich produktivem und informativem Netzwerk.


Comments

Microblogging ist in! Spätestens seit sogar Politiker davon schwärmen und Wahlergebnisse vorschnell veröffentlichen. :-)

Microblogging bezeichnet Dienste, bei denen man kurze Nachrichten (bis 140 Zeichen) veröffentlichen kann. Vergleichbar zum Messaging (ICQ, Jabber/XMPP) gibt es einen bekannten (Twitter) und einen offenen (identi.ca) Dienst. Es gibt noch weitere, ich habe mich aber zunächst nur bei diesen beiden angemeldet. Falls ihr mir folgen wollt:

Folgen/Follow bezeichnet beim Microblogging das Abonnieren der Nachrichten von anderen Benutzern.

Beide Dienste kann man direkt über die Webseiten nutzen, was auf Dauer natürlich nicht allzu komfortabel ist. Deshalb habe ich zunächst gwibber (in den Paketquellen) ausprobiert. Damit war ich zwar zufrieden, aber warum ein weiteres Programm laufen lassen, wenn es ein Plugin für Pidgin gibt? Pidgin läuft eh ständig.

Das Plugin heißt microblog-purple und es gibt auch ein Repository mit einem aktuellen Build.

Nach der Installation des Plugins pidgin-microblog und einem Neustart von Pidgin kann beim Anlegen eines neuen Kontos Twitter und ident.ca (und noch ein paar weitere) auswählen. Sind die Konten angelegt, erscheinen die Einträge in der Buddy-Liste. Ich habe beide Dienste in einer Gruppe zusammengefasst:

pidgin_microblogging

Jetzt noch das Plugin Twitgin aktiviert, damit man die verfügbaren Zeichen angezeigt bekommt. Außerdem stellt dies weitere Funktionen, als Link in die Nachrichten eingebunden, zur Verfügung: ReTweet (Zitieren), Antworten, etc.

Microblogging-Dienste kann man auch per Smartphone nutzen. Und sobald ich eines habe(*), gibt es dazu bestimmt auch einen Artikel. :-)

(*) Ich habe zwar das FreeRunner. Aber 1. schaffe ich es leider nicht, es so einzustellen, dass ich damit ordentlich telefonieren kann und 2. habe ich keinen Handyvertrag mit Internetzugang. :-(

Wer Mandriva Linux nutzt, unterliegt nach dem Verständnis der französischen Distribution neuerdings automatisch einem Verhaltenskodex:

Handele stets … besonnen, respektvoll, kooperativ, pragmatisch, Biete anderen Mitgliedern der Community deine Hilfe und Unterstützung an, Nimm die Hilfe anderer Mitglieder an

…sonst kommst Du nicht in den Himmel in unsere Foren.

Dieser Verhaltenskodex spiegelt das normale Verhalten eines Mitgliedes der Mandriva Community (…) Die Community richtet sich stets nach den im Verhaltenskodex festgehaltenen Standards und tritt für sie ein.

Und ich dachte immer, die Deutschen seien regulierungswütig.

(der gesamte Kodex in der dt. Übersetzung umfasst 8212 Zeichen, 1308 Wörter auf 4 Seiten)

PS. Die deutschen Mandrivauser sehen sich seit heute nicht mehr als offizieller Teil des kommerziellen Mandriva-Verbundes, allerdings aus anderen Gründen.

Mit der VirtualBox arbeite ich schon recht lange und mit damit gut zufrieden. Aus meiner Sicht ist jene Box einer der besten Möglichkeiten, um virtuelle Instanzen auf dem Desktop zu realisieren. Unter Lenny funktioniert natürlich auch die aktuelle Version (2.2.4), allerdings – wie soll es denn auch anders sein – die USB-Anbindung will wieder mal nicht auf Anhieb. Damit ich die Geräte am USB-Port nutzen konnte, musste ich an der Datei mountkernfs.sh im Verzeichnis /etc/init.d/ eine Zeile zusätzlich unterbringen. Die Lösung, welche ich unter Ubuntu angewendet habe, in der in der fstab eine Korrektur angebracht wird, hilft hier nicht.

Also wird die Datei mountkernfs.sh bearbeitet:

gedit /etc/init.d/mountkernfs.sh

und dort die Zeile

domount usbfs usbdevfs /proc/bus/usb usbfs -onodev,noexec,nosuid,devgid=117,devmode=664

gleich nach der Zeile mit dem Inhalt

domount proc "" /proc proc -onodev,noexec,nosuid

eingefügt, wobei der Wert 117 der ID der Gruppe vboxusers entspricht.

Sun VirtualBox

Ja, und nach einem Neustart funktionieren auch die Geräte, welche beim Wirt an den USB-Schnittstellen hängen. Witzig, dass unter Linux jedesmal ein Eingriff nötig ist, so dass die USB-Anbindung funktioniert.

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29. Juni 2009

Richard Stallman hat am 26.06. in einem offenen Brief (via) anlässlich der Einbindung Monos in die Standardinstallation von Debian dazu aufgerufen, sich nicht von C# abhängig zu machen. Das Problem seien nicht die freien Implementierungen von C#, sondern die C#-Programme an sich, deren Lauffähigkeit unter freien Plattformen fortwährend durch Microsofts Patentansprüche gefährdet sei. Wann immer möglich sollte daher C# von freier Software gemieden werden.

Das betrifft nicht nur Debian, sondern mehr noch Ubuntu. Das Mono-Programm Tomboy ist schon in Hardy Teil der Standardinstallation gewesen, und Banshee, ebenfalls auf Mono basierend, war oder ist nah dran, Rhythmbox abzulösen. Dazu kommt noch F-Spot. Nun steht die Frage im Raum, inwiefern nicht auch Ubuntu dazu verpflichtet ist, C# für freie Software nicht zu unterstützen.

Hat sich eines der Subprojects von openSUSE verabschiedet und zwar eines der bekannteren. JAD, die JackLab Audio Distribution wurde aufgegeben. Bei openSUSE selbst scheint man davon nichts zu wissen, steht das Projekt ja noch auf der Projects-Seite im openSUSE-Wiki. Unter Jacklab.org steht jedenfalls, dass die Distribution eingestellt wurde. Gerade mit den neuen Werzeugen, wie SUSE Studio sollte es aber noch einfacher möglich sein, eine solche Distribution zu bauen. Das steht auch auf der Seite von JackLab. Mal sehen vielleicht findet sich ein Team zur Fortführung.

Nach dem es Julius bei Radio Tux bereits gesagt hat, kommt der Hinweis auch noch einmal von mir.

Die Ubucon 2009 wird vom 16.-18. Oktober 2009 wieder in der Georg-August-Universität zu Göttingen stattfinden.

Ich werde an allen 2,5 Tagen anwesend sein und hoffe dort, einige virtuelle Bekannte zu treffen. Auch Dich?

So nun bin ich dann auch zurück vom LinuxTag 2009, tja ich hab wieder nicht gebloggt die ganze Woche und noch schlimmer auch viele Nachrichten sind liegen geblieben. Daran Schuld ist eindeutig die Messe Berlin, die machen sich es einfach zu einfach. Jedes Projekt bekommt die gleichen Möbel. Ein Counter, Prospektständer, ein Barhocker und einen Tisch mit drei Stühlen. Man dürfte es erahnen, wo bitte sitzen bei Radio Tux dann die Interviewgäste? So verging der Vorbereitungstag mit der erfolglosen Suche nach zusätzlichen Möbeln. Zwar wurde Ingo noch etwas versprochen aber am Mittoch morgen, war da immer noch nichts da aber wir hatten dann doch schon endlich einen Netzwerkzugang. So dass der Dienstagaufbau für uns ziemlich sinnlos war, mal abgesehen davon das wir Plakate aufgehängt haben.

Am Mittwoch bekamen wir gott sei Dank früh morgens zwei Stühle und einen Tisch von Debian, die mit Sidux in einen Stand gepfercht werden und glücklich Möbel loszu werden. Ubuntu war noch schlimmer dran, da standen so viele Counter im Stand das es völlig sinnfrei war. Da ich ja relativ viel Zeit am Dienstag hatte, hab ich mit vielen der Gäste von Radio Tux bereits gesprochen und der Ablauf verlief reibungslos zu Beginn. Mandriva ist tatsächlich nicht angereist und so konnte das Interview entfallen. Änderungen konnte ich dank mangelndem Platz nicht nachpflegen, da wie gesagt der eine Tisch für die Technik gebraucht wird, auf dem anderen steht ein Monitor und die Tastatur und ein Drucker (und Ingos Notebook).

Am Donnerstag gab es dann den ersten Ausfall, der aber am Mittwoch schon vorhersehbar war. Ich bin ja erstaunt das man erst am Samstag anreisen will, wenn man einen Stand mit einem Projekt hat. Der Treffer hier OLPC.de e.V. und was soll ich sagen auch mit dem Equinox Desktop Enviroment hatte ich den richtigen Riecher, da auch wieder keiner angereist. Aber die hatte ich auf Grund Vorjahreserfahrungen schon nicht im Plan. Überraschung war die morgentliche Talkrunde mit Tim Pritlove, Frank Karlitschek und Sebastian Kügler. Der stressige Tag endete mit dem LinuxNacht genannten Social Event. Da wird mir dann im nächsten Jahr das Geld zu schade sein. Die Location war dieses Mal angenehmer, etwas größer und dadurch nicht so überwärmt wie im vergangenen Jahr. Das Büffet war absolut traurig, Vegetarier hatten richtig Pech. Ausser einer Backofenkartoffel und Mais-Bohnensalat gab es nicht viel Auswahl. Btw. Mais-Bohnensalat mach ich auch immer, wenn ich billig viele verköstigen muss. Die Dose rote Bohnen gibt es im Einzelhandel für 29 und die Büchse Mais von dem Man weniger braucht 39 Cent. Last but not least war um 10 Uhr dann auch noch das Bier alle und eine halbe Stunde dann auch kein Lemonbier mehr. Das war dann der endgültige kehraus.

Am Freitag war der etwas ruhigere Tag bei RadioTux, da Roman nicht da war und Ingo einen Vortrag hatte, habe ich das Programm nicht vollends gefüllt. Die üblichen Fußschmerzen meinerseits hatten sich auch schon längst eingestellt und nach zwei Tagen abendlicher Party war ich doch etwas übermüdet. Eigentlich war mein Plan zum FUDPub zu gehen und schick Pizza mit den Jungs von Fedora zu essen. Das und auch der Abstecher zum LinuxBBQ in Friedrichshein fiel flach, ich war einfach zu müde.

Am Samstag ist dann der letzte Tag und eigentlich der an dem die Community zahlreicher erscheint. Also ich hatte nicht den Eindruck, dass die in der Pressemitteilung genannten 10.000 Besucher anwesend waren und da bin ich nicht der Einzige wie ich in Gesprächen festgestellt habe. Das ist das was man dem LinuxTag immer sehr übel nimmt - diese HURRA-Pressemitteilungen. Erst schreibt man der LinuxTag bekommt die Wirtschaftskrise zu spüren, dann ist man der Gewinner in der Wirtschaftskrise. Ich habe ja schon einmal gesagt, man sollte vielleicht an den Preseleuten im Keller sparen! Statt an den Ausgaben für die Projekte. Ams Samstag hatte ich dann auch satt die zahlreichen PM auf die Zuschaueradresse anzunehmen (die ich ohnehin nur nachts lesen konnte) und hab mich im Keller darüber beschwert, man muss sagen hat auch sofort funktioniert. Der Tag endetet trotzdem in Horror, PKW war das befahren erst ab 20.00 Uhr erlaubt also nicht direkt ab Ende der Veranstaltung. Toll für die Projekte die dann alles zum Ausgang karren müssen. Deshalb hat unser Abbau auch etwas länger gedauert und auch die zur Abschlussrunde bei Radio Tux anwesenden Mitglieder des LinuxTag e.V. haben eindeutig angesprochen, dass die Projekte wirklich tapfer bis zum Ende durchhalten, während gerade die Firmenstände teilweise am Nachmittag schon verlassen waren bzw in einigen Fällen am Samstag nicht besetzt. Als wir dann endlich fertig waren ging es zum BBQ in die C-base, hier dann mal wieder ein Dank an die Ubuntu-Community. Und so ging dann 4 Tage LinuxTag zu Ende.