ACHTUNG: Verbindliche Anmeldungen funktionieren nur über die Ubucon-Homepage.
Die gesammelten Ressource sind im Wiki zu finden.

curl -u Benutzername:Passwort \ -d status="Nachricht" http://twitter.com/statuses/update.xml
ruby -i.bkp -pe "gsub(/suche/, 'ersetze')" *.php
Hier werden alle PHP Dateien in dem aktuellen Ordner ersetzt und zusätzlich wird eine Backup Datei (.bkp) erstellt.
rsync -avz -e 'ssh -p portnummer' user@host /Quellordner /Zielordner
Wird der Quellordner ohne abschliessenden / angegeben, so wird der Quellordner selbst kopiert. Ansonsten nur der Inhalt
ssh user@host mysqldump -u dbuser_server -p dbpwd_server databasename --lock-tables | mysql --verbose -u dbuser_local -p dbpwd_local
vim -x datei
Dieser Artikel erschien in der Augustausgabe 2009 des freien Magazins.
Mit Firefox 3.5 wurden die Schleusen des neuen HTML 5 für die breite Masse der Internetuser geöffnet. Jetzt liegt es an den Webentwicklern, Homepagebetreibern und Bloggern – zu denen wir uns zweifellos zählen – die erweiterten Möglichkeiten auch sinnvoll zu nutzen.
Probleme, die während oder vor der Installation des aktuellen Browsers auftreten können, hat Christoph in seinem FAQ zu Mozillas Shiretoko ausführlich geklärt. Doch um diese Vorteile auch voll nutzen zu können, sollten wir uns als Blogger, Vod- oder Podcaster auch daran halten, die neuen Elemente zu nutzen.
Besonders möchte ich in diesem Bericht darauf eingehen, wie man die neuen audio- und video-Tags gekonnt einsetzt, personalisiert und/ oder (wenn man Lust hat) seinen eigenen Player bastelt.
Um Flash- oder Silverlightfreie Player auf der Homepage einzubetten, sollte man den neuen audio-Tag benutzen. Dieser bietet schon im Vornherein eine große Fülle an Möglichkeiten, die Benutzung von Sounds auf der Webseite anzupassen. Zunächst das Grundgerüst:
<audio src="podcast-version.ogg" id="audio" controls="true" autobuffer="true" autoplay="false"> Alternativer Player für nicht-HTML-5-fähige Browser oder alternativer Text </audio>
Der Befehl src klärt, welche Datei abgespielt werden soll und ist das einzig zwingende Attribut im audio-Tag. Notfalls kann es aber auch später über JavaScript eingebunden werden. Die id macht diese Audioausgabe später für Skripte ansprechbar; controls steuert die Anzeige der standardmäßigen Kontrollelemente; autobuffer regelt das vorsorgliche Laden der Datei, auch wenn die Datei gar nicht abgespielt wird; autoplay würde im wahren Zustand das vorhergehende Attribut unnütz machen, aber keinen Widerspruch erzeugen.
Attribut |
Beschreibung |
| start | beta Gibt die Sekunde an, ab der das Musikstück abgespielt werden soll. Dies bietet sich besonders dann an, wenn man ein bestimmtes Kapitel eines Podcasts, Hörbuchs oder sonstigem Audiomaterial zeigen möchte. |
| end | beta Ist das Gegenstück zum „start“-Attribut. Auch hier erfolgt die Angabe in Sekunden. |
| loopstart | beta Definiert den Start einer Schleife. |
| loopend | beta Definiert das Ende einer Schleife. Sobald dieses erreicht wurde, springt die Wiedergabe zurück zu „loopstart“. |
| playcount | Die natürliche Zahl, die der Wert für dieses Attribut sein muss, gibt die Anzahl der Wiederholungen des Stückes an. |
Welche Events beim Abspielen gibt, werde ich am Ende des Artikels noch erläutern.
Beispiel[1] für die Anwendung des audio-Tags:
Diese Demo funktioniert leider nicht mit dem Browser, mit dem du unterwegs bist.
Diesen Abschnitt dürfte besonders für Vodcaster interessant werden. Allgemein gesagt: im video-Tag gibt es die gleichen Attribute wie bei audio, nur noch ein paar mehr
Grundgerüst:
<video src="videofile.ogv" id="video" controls="true" autobuffer="true" autoplay="false" width="640" height="480"> Alternativer Player und/ oder Alternativtext </video>
Eigentlich gibt es hier die gleichen Attribute wie bei audio, auch hier ist nur src zwingend, kann aber auch im Nachhinein über JavaScript eingebunden werden. Der Sinn von start und end dürfte vor allem dann klar werden, wenn man auf Nachrichtenportalen wie Tagesschau.de einen einzelnen Beitrag aus der aktuellen Nachrichtensendung ansehen möchte (auch wenn das bisher noch nicht auf HTML 5 basiert).
Attribut |
Beschreibung |
| start | beta Gibt die Sekunde an, ab der das Video abgespielt werden soll. Dies bietet sich besonders dann an, wenn man einen bestimmten Teil eines Videos zeigen möchte. |
| end | beta Ist das Gegenstück zum „start“-Attribut. Auch hier erfolgt die Angabe in Sekunden. |
| loopstart | beta Definiert den Start einer Schleife. |
| loopend | beta Definiert das Ende einer Schleife. Sobald dieses erreicht wurde, springt die Wiedergabe zurück zu „loopstart“. |
| playcount | Die natürliche Zahl, die den Wert für dieses Attribut sein muss, gibt die Anzahl der Wiederholungen des Stückes an. |
| poster | beta Leider noch nicht ausgereift soll dieses Attribut die URL einer Bilddatei enthalten, welche angezeigt werden soll, so lange noch kein Video geladen wurde. |
Ein Beispiel[2] für ein HTML 5 Video im ogg-Theora Format.
Diese Demo funktioniert leider nicht mit dem Browser, mit dem du unterwegs bist.
Nachdem ja gerade ein Streit zwischen den großen Firmen der Browserbranche geführt wird, welcher Audio- und Videocodec denn nun standardmäßig von allen Browsern unterstützt werden soll, gibt es vor allem einen Verlierer: moderne Webseitenbetreiber. Während Opera und Mozilla stark für das patentfreie Ogg-Format eintreten, beharrt Apple auf proprietären Formaten. Google und Microsoft halten sich dabei mehr oder weniger heraus (Google bindet einfach beide in Chrome ein und Microsoft weiß noch nicht einmal, ob sie diese Tags überhaupt unterstützen wollen). Für die Webseitenbetreiber, die es allen Usern mit modernen HTML 5 fähigen Browsern ermöglichen wollen, dieses auch zu nutzen, gibt es einen Ausweg: Bindet beides ein!
Hierfür gibt es die source-Tags. Diese kann man innerhalb der audio- bzw. video-Klammer setzen und der Browser nimmt dasjenige, das er zuerst unterstützt!
Grundgerüst:
<video> <source src="video.ogv" type="video/ogg"> <source src="video.mp4"> </video>
Wie ich schon angedeutet habe, kann man über JavaScript Dynamik in die Multimediafiles bringen, oder sich seinen eigenen Player basteln. Dies ist gar nicht so komplex, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Letztendlich muss man hierfür nur die oben angesprochenen Events kennen und ein paar JavaScriptkenntnisse haben.
Ansprechen kann man das Video oder den Ton über die eindeutige ID, so dass auch mehrere Multimediafiles auf einer Seite korrekt angesprochen werden können. Um beispielsweise Playbutton für zwei Videos zu erstellen, die mit den IDs „video1“ und „video2“ unterschieden werden sollen, genügt letztendlich folgender Code:
<script type="text/javascript">
function play(video) {
var v = document.getElementById(video);
v.play();
}
</script>
<button onclick="play('video1'); return false;">erstes Video starten</button><button onclick="play('video2'); return false;">zweites Video starten</button>
Weitere Funktionen sind z.B. stop(), pause(), muted [true | false], volume [ += | -= | ==] und mit currentTime kann man die derzeitige Position auslesen.
Da das auf Dauer wahrscheinlich nicht ausreicht, sollte man sich mit den neuen Events auseinandersetzen, die mit den Tags entstanden sind. Da die Liste schier endlos erscheint, werde ich nur ein paar – wie ich finde – interessante Events herausgreifen, mit denen man ein aufwendigeres Playpanel basteln kann.
Event |
Es tritt ein, wenn… |
| oncanplay | genügend Frames geladen sind, dass die Datei abgespielt werden kann. |
| oncanplaythrough | die Datei voraussichtlich komplett durchgespielt werden kann. Dabei wird es auch die Relation Spiel- zu restlicher Ladezeit berücksichtigt. |
| ondataunavailable | es einen Fehler beim Laden der Datei gibt. |
| onended | die Datei fertig abgespielt ist. |
| onerror | ein allgemeiner Fehler auftritt |
| onpause | das Stück pausiert wurde. |
| onplay | das Stück gespielt wird |
| onvolumechange | die Lautstärke verändert wurde. |
| onwaiting | das Stück gezwungener maßen warten muss (etwa weil es noch unvollständig geladen ist) |
Inwiefern man solche JavaScripte schon mit relativ wenig Aufwand schreiben kann, sieht man beispielsweise auf dieser Demoseite.
Mit dieser kleinen Einführung hoffe ich, dass die Möglichkeiten von HTML 5, nämlich freie Software und freie Dateiformate weiter zu verbreiten, dargestellt werden konnten. Mit Firefox 3.5, dem am weitesten verbreiteten modernen Browser, ergibt sich nun die Möglichkeit für uns, dies auch der breiten Masse zugänglich zu machen. Die uns allen bekannte Enzyklopädie Wikipedia und deren Tochterseiten setzen schon auf video- und audio-Tags. Deren Videos und Töne werden sind schon fertig in freien Dateiformaten formatiert und können abgerufen werden. Wir werden nun auch unsere Multimediadateien überwiegend in diesen Formaten verbreiten.
Da es in naher Zukunft nicht möglich sein wird, ALLE Besucher mit diesen modernen Mitteln anzusprechen, wird mam wohl oder übel nicht darum herumkommen, die Videos noch in anderen Formaten anzubieten. Dazu kann man ja auch gängige Videoseiten verlinken. Probleme die bei den freien Formaten im Browser auftreten können, werden bei Wikicommons versucht zu lösen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim herumexperimentieren mit Multimediadateien und beim Spielen mit JavaScript.
Gruß Benni
Ich habe mal ein paar Screenshots von KDE 4.3 RC gemacht und online gestellt.
Weitere Artikel:
Weil wir da gerade bei Grafiken sind, da hingen doch tatsächlich so ein paar Werke meinerseits im/am SUSE-Stand auf dem LinuxTag in Berlin. Gewünscht waren Poster für SUSE Studio, den Buildservice und für openSUSE 11.1 im Retrolook um diese entsprechend vom Linux in Green abzuheben. Ich weiss nicht ob mir das gelungen ist. Vielleicht sagt ja der ein oder andere fetzt will ich haben, dass Exemplar für openSUSE 11.1 läßt sich ja durchaus sinnvoll in ein Wallpaper noch verwandeln. Eine Lehre hab ich dennoch mitgenommen, ich werde nie wieder Dreck und Schmutz für Retro/Used-Look mit Inkscape zeichnen. Dafür ist dann die Nachbearbeitung in Gimp doch geeigneter. Das Bild ist übrigens ein Ausschnitt aus einem Bild von Zonker (cc-by-sa) und bei ihm dürftet ihr auch bestimmt Bilder mit den restlichen Plakaten finden.
Man darf durchaus geteilter Meinung über den Nutzen oder Unsinn von Twitter und Konsorten sein; ich selbst bin diesbezüglich auch sehr zwiegespalten. Microblogging oder wie man die Systeme auch nennen will, bieten aber doch einige Vorteile, wenn es um Kurznachrichten innerhalb eines bestimmten Themas geht. Social-Spam ist nicht mein Ding, das brauche ich nicht. Twitter ist mir zu arrogant in Sachen Nutzerrechte oder eben Nichtrechten und deswegen nutze ich lieber die “freie Variante” daraus, nämlich identi.ca. Und dort auch nur in einem sehr eng gesteckten Kreis von Menschen.
Für Debian in der stabilen Version ist es allerdings recht schwierig, einen Clienten “ab der Stange” zu finden, den man einfach per apt installieren kann. Gefunden habe ich keinen, ausser Adobe Air basierende, die will ich aber nicht nutzen. Eine Möglichkeit habe ich im einem Forum gefunden, in dem der Benutzer namens timttme das kurze Perl-Skript identibash zur Verfügung stellt. Damit lassen sich die Kurznachrichten via identi.ca in der Konsole lesen und auch welche abschicken. Ich musste bloss noch das Paket curl installieren:
apt-get install curl
Danach kann man das Skript von timttme ausführbar machen, den Username, das Kennwort und allenfalls die Anzahl Kurznachrichten, die geholt werden sollten, einstellen und es dann mit dem Schalter -r zum Lesen oder mit -p gefolgt vom Text in Hochkommas aufrufen, um einen Nachricht zu posten. Funktioniert ganz gut und für GUI-Allergiker ist das wohl eine gute Alternative. Auf die Dauer wäre es für mich aber zu unkomfortabel.

Ich mag halt die Anwendung gwibber, aber die ist in den Quellen von Lenny nicht verfügbar. Bei Florijan habe ich dann eine Alternative zur Installation für gwibber gefunden, die ich anwenden und erfolgreich zu Ende bringen konnte. Die Ausführung der Anleitung nimmt etwa 10 Minuten in Anspruch und nachher läuft gwibber einwandfrei.

Und damit bin ich schon wieder ein Stück zufriedener mit dem guten, alten, etwas streng konservativen Debian Lenny. Eine Dankeschön geht an Florijan! Bei identi.ca kann man mich unter dem Namen thurgau finden.
Bei mir hat Rhythmbox unter Ubuntu die letzten Tage ziemlich rumgezickt. Es hat nach ein paar gespielten Liedern einfach aufgehört weiter abzuspielen. Wenn ~5-7 Songs gespielt wurden, fängt es beim Nächsten einfach nicht mehr an diesen zu spielen, es bleibt einfach bei 00:00 stehen. Wieso das so ist, konnte ich leider nicht herausfinden, weder ausgiebige Google Benutzung, noch die Analyse der Logfiles brachte mich weiter. Die einschlägigen Foren wie ubuntuusers.de oder ubuntu-forum.de kannten dazu auch nichts. Im Allgemeinen habe ich verschiedene Probleme und dazugehörige Lösungen gefunden, wenn Rhythmbox gar nichts abspielt, aber das ist bei mir so ja nicht der Fall gewesen.
Schließlich habe ich das Programm und alle dazugehörigen Pakete in der Synaptics- Paketverwaltung deinstalliert und alle Ordner die Rhythmbox auf dem System angelegt hat gelöscht. In der Paketverwaltung muss man nur darauf achten, dass man wirklich alles erwischt was zu Rhythmbox gehört, aber auch nichts deinstalliert, was vom System noch gebraucht wird. Beim Löschen der Ordner muss man das Ganze über nautilus mit root Rechten machen, da sich sonst keine Systemordner und Dateien löschen lassen. Dazu öffnet man das Terminal bzw. eine Konsole und gibt
sudo nautilus
ein! Dann öffnet sich der Explorer Nautilus und man sucht einfach nach “Rhythmbox” und löscht anschließend alle Ordner, die gefunden wurden. Die Suche kann einen Moment dauern!
Anschließend habe ich Rhythmbox wieder standardmäßig über die Hinzufügen/Entfernen Funktion in Ubuntu installiert. Dann hat es erst mal eine Zeitlang gedauert bis er meine Musik wieder komplett in der Medien-Bibliothek hatte, aber danach lief es wieder sauber und astrein! Nun kann ich wieder die Musik laufen lassen und er spielt ewig weiter…naja zumindest bist die Playlist fertig abgespielt wurde
.
Artikel von: Disfunctions.de - Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!
Rhythmbox Abspiel-Problem
Ähnliche Artikel:
An dieser Stelle ist mein Skript zur Erstellung eines Debian-Pakets aus der Downloadversion von StarOffice8 zu finden. Da meine alte Homepage nicht mehr existiert, biete ich das Skript in dieser Stelle wieder an.
Das Skript benötigt folgende Voraussetzungen, damit es funktioniert :
Pakete :
Dateien :
Das Skript wird einfach per “bash so8-autoinstall-PP13.sh” gestartet. Der Rest geschieht von alleine.
Schon länger plagt mich das Geflacker, wenn eine Anwendung wie Totem oder Tvtime im Vollbild läuft und eine Benachrichtigung auf dem Desktop erscheint. Ändert man beispielsweise die Lautstärke über die Funktionstasten während man mit Totem einen Film im Vollbild sieht, so lässt die dabei erscheinende Benachrichtigung das ganze Bild kurz flackern.
Nicht dass dies Problem massiv störte, doch nerven tat es mich doch… denn es tritt nicht nur bei Video- oder TV-Anwendungen auf, sondern beispielsweise auch bei Firefox oder VirtualBox. Beide Anwendungen kennen eine Vollbildfunktion. Es muss wohl auch an der Kombination Nvidia/Compiz liegen, denn das Geflacker habe ich nur bei meiner MSI Nvidia GeForce 9400GT, an einem anderen Rechner mit einer älteren Grafikkarte von ATI, tritt das Geflacker nicht auf.
Durch Zufall bin ich nun endlich über den passenden Bug und den entsprechenden Workaround gestolpert, der das Problem löst.
Schuld daran ist eine Option von Compiz, die von Haus aus aktiv ist. Der Workaround verbirgt sich hinter der Option “Umleitung von Vollbildfenstern aufheben”, die man im CompizConfig Einstellungs-Manager unter “System -> Einstellungen ->CompizConfig Einstellungs-Manager -> Allgemeine Optionen” findet. Sollte man den CompizConfig Einstellungs-Manager nicht installiert haben, so kann man ihn über
$ sudo apt-get install compizconfig-settings-manager
nachinstallieren. Sobald die Option deaktiviert ist, gibt es kein Geflacker mehr im Vollbildmodus. Negative Auswirkungen konnte ich bislang noch nicht ausmachen.

Umleitung von Vollbildfenstern aufheben
Wer sich vor dem Konfigurationswahnsinn des CompizConfig Einstellungs-Manager fürchtet, der kann auf die Installation des Programmes verzichten. Die Option lässt sich auch direkt über die gconf-Datenbank setzen. Der Befehl
$ gconftool-2 --set /apps/compiz/general/screen0/options/unredirect_fullscreen_windows --type bool 0
sollte das Geflacker beseitigen und
$ gconftool-2 --set /apps/compiz/general/screen0/options/unredirect_fullscreen_windows --type bool 1
die Option “Umleitung von Vollbildfenstern aufheben” wieder aktivieren. Der Workaround sollte für alle Grafiktreiber wirksam sein. Bei mir hat er das Geflacker bei einer Nvidia- und einer Intel-Grafikkarte bereinigt.
Moin liebe Lesergemeinde,
da ich gerade meine Diplomarbeit schreibe und diese wie alle anderen Dokumente auch in LaTeX verfasse, will ich diese Vorlage der Öffentlichkeit vor- und zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung stellen. Mit der Vorlage lassen sich sehr unkompiziert umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten verfassen, die zudem noch sehr gut aussehen. Mit wenigen Besonderheiten, die man beim Schreiben gleich beachten sollte, kann man sich vorranging auf den Inhalt konzentrieren und muss sich nicht mit großen Formatierungen und Verzeichnissen etc herumschlagen.
Die Vorlage ist in mehrere Ordner aufgeteilt. Im Dokument Root Verzeichnis findet man das Hauptdokument projekt.tex), die bereits übersetzte PDF und die Kile Projekt Datei. Die Kile Projekt Datei fasst alle Dateien zusammen und hat den Vorteil, dass man später von allen eingefügten Dokumenten aus übersetzen kann und nicht ins Masterdokument zurückkehren muss.
Verzeichnisstruktur:
root: Wie schon erwähnt: Hauptdokument mit allen Einstellungen, fertige PDF und das Kile Projekt
bibliography: Hier befinden sich die Literaturverzeichnisse (*.bib)
chapter: Hier befinden sich alle Kapitel in einzelnen *.tex Dokumenten aufgesplittet
chapter/table: Hier befinden sich alle Tabellen in separaten *.tex Dokumenten
data: Verzeichnis für Quelltexte oä. welche direkt in das Dokument (zB verbatim Umgebung) eingebunden werden
images: Hier befinden sich alle Bilder für das gesamte Projekt, das Skript zum Umwandeln von SVG nach PDF liegt in der Vorlage auch bei
Besonderheiten:
Die größte Besonderheit dieser Vorlage ist, dass alle Bildformate die LaTeX oder PDFLaTeX unterstützt, in einem Dokument verwendet werden können (also ps, eps, jpg, png, pstricks, pdf). Dies erfordert allerdings einen gesonderten Kompilierbefehl. Anstatt mit latex oder pdflatex zu übersetzen, verwendet man
ps4pdf projekt.tex
Bei TeX Live ist das Programm schon dabei, wie es bei MikTex unter Windows aussieht, kann ich leider nicht sagen. Nutzt man keine ps oder eps kann auch der normale pdflatex Befehl verwendet werden.
Die nächste Besonderheit sind die Tabellen. Um ein einheitliches Layout der Tabellen zu erhalten, auch wenn diese mehr als eine Seite lang sind, bin ich auf das Paket ltxtable umgestiegen, welches die Pakete longtable und tabularx vereint. Das heißt die Tabellen können über mehrere Seiten gehen und man kann Tabellenbreite und die Ausdehnung einzelner Spalten mit Hilfe der Spaltenangaben X oder C (wie X nur zentriert) verwenden. Ein Beispiel habe ich im Ordner chapter/table/test_longtable.tex eingefügt. Eingebunden wird diese Tabelle, wie es in introduction.tex zu sehen ist.
Die PDF Metadaten werden mit dem Hyperref Paket in die PDF geschrieben. Die Einstellungen des Hyperref Paketes findet man im Hauptdokument projekt.tex in den Zeilen 118 bis 128 und müssen dort angepasst werden.
Titel, Autor und Thema für die Titelseite und verschiedene andere Stellen (wie zB die Selbständigkeitserklärung) werden im Dokument title.tex angepasst. Dazu sind die Zeilen 25 bis 27 zu editieren. Dies sind benutzerdefinierte Befehle, die mehrfach wiederverwendet werden (können).
Die grundlegenden Einstellungen des Dokuments sind im Hauptdokument projekt.tex zu finden. Alle Optionen sind dort kommentiert und können auch in der Koma Skript Dokumentation nachgelsen werden.
Troubleshooting:
Diese Vorlage wurde mit TeX Live 2008 angefertigt. Das Koma Skript (hier wird die Klasse scrbook verwendet) hat in TeX Live 2008 einen großen Schritt getan, was die Anpassung betrifft. Es gibt hunderter neuer Optionen, die einem ermöglichen ein schönes Dokument zu schreiben.
Daher kann es sein, dass bei der Nutzung von TeX Live 2007, was bis Ubuntu 9.04 standardmäßig in den Quellen vorhanden ist, Probleme beim Übersetzen auftreten. Ist dies der Fall sollten im Hauptdokument projekt.tex die Zeilen 137 bis 138 auskommentiert werden. Alle anderen verwendeten Optionen sollten bereits in TeX Live 2007 vorhanden sein. Wenn das Auskommentieren nicht hilft, bitte ein Kommentar hinterlassen. Sollten Pakete fehlen, müssen diese nachinstalliert werden, andernfalls müssen diese ebenfalls auskommentiert werden, wenn man sie denn nicht braucht.
Hinweis: Das Projekt ist UTF-8 formatiert. Also sollte man sicher stellen, dass der entsprechende LaTeX Editor die Dateien richtig anzeigt.
Für Anregungen und Korrekturen bin ich natürlich wie immer Offen.
Hier nun Download der Vorlage Dateien: LaTeXVorlage ZIP
Und die Beispiel PDF (allerdings mit wenig Inhalt): LaTeX Vorlage PDF
Ich habe immense Probleme mit dem Kernel Modul acpi-cpufreq. Im dynamischen Modus darf das Modul frei zwischen 800 und 800 Mhz auswählen. Na super. Das ganze passiert immer nach ca 15 Minuten arbeiten, dann fängt der Rechner an den Ferienmodus einzulegen.
Abhilfe hat bisher nur ein abschalten der Intelspeedstep Technologie im Bios gebracht. Da ich aber auf das Feature nicht verzichten will habe ich den älteren 2.6.28-11 aktiviert. Dort tritt der Fehler nicht auf.
Weitere Artikel:

![]()
BitTorrent ist ein kollaboratives Filesharing-Protokoll, das sich besonders für die schnelle Verteilung grosser Datenmengen eignet. Leider taucht es immer wieder negativ in der Presse auf, im Zusammenhang mit Musik und Film Industrie. Um Torrents zu Laden benötigt man zuerst eine Torrent-Datei, die hat meist die Dateiendung .tor oder .torrent. Diese Datei wird einem Torrent-Client übergeben und der Download startet. Während des Downloads werden eigene Bandbreiten, je nach Einstellung zu Verfügung gestellt.
Da Mein Server viel Bandbreite hat und sowieso ständig läuft, lade ich in der Regel Torrents schneller, als von zu Hause aus. Dazu verwende ich einen BitTorrent-Konsolen-Client btdownloadcurses und screen.
screen und btdownloadcurses müssen zuerst installiert werden:
aptitude install bittorrent aptitude install screen
Nachdem erfolgreichen verbinden am Server über ssh, wird eine Screen Session gestartet:
screen
danach wird der BitTorrent-Client, mit der URL zu der Torrent-Datei, hier eine ISO von der Server Variante von Ubuntu, in der Screen Session gestartet:
btdownloadcurses \ http://releases.ubuntu.com/9.04/ubuntu-9.04-alternate-amd64.iso.torrent
Nun ist es möglich sich von der Screen Session zu befreien, mit CTRL a d und sich vom Server auszuloggen. Der Torrent ladet natürlich weiter.
Verbindet man sich nun wieder mit ssh am Server kann man sich mit
screen -x
wieder an die Screen Session anhängen.

Nebst UbuntuOne gibt es ja noch die DropBox – oder eher umgekehrt. Beides sind “Online-Festplatten” mit einigen Zusatzdiensten, die bis zu einem gewissen Grad kostenlos zu nutzen sind. Bei UbuntuOne steht ja noch der Zugriff via Browser offen, auch wenn man kein Ubuntu 9.04 oder höher nutzt. Die DropBox lässt sich unter Lenny ganz gut nutzen. Dort steht der Zugriff via Browser nicht zur Verfügung, der Client muss also installiert werden. Dafür kann man sich Files in die DropBox mailen, was UbuntuOne meines Wissens (noch) nicht anbietet. Allerdings muss man die DropBox unter Debian manuell installieren, was aber keine grosse Sache ist. Gemäss der readme braucht es die beiden Pakete libnautilus-extension-dev und libnotify-dev. Die reichten aber bei mir nicht aus, um zu “maken”. python-docutils fehlte da bei mir noch. Also habe ich die drei Pakete installiert:
apt-get install libnautilus-extension-dev libnotify-dev python-docutils
Die Source bekommt man natürlich auf der DropBox-Website. Die muss entpackt werden und dann lässt sich die Software wie gewohnt installieren, in dem man in das Verzeichnis der entpackten Dateien wechselt und dann
./configure
make
make install
in der Konsole mit root-Rechten eingibt. Danach erfolgt der automatische Download des Wizards und schliesslich kann man mit der Einrichtung der DropBox beginnen. Läuft prima, auch unter Lenny!
Ob ich nun UbuntuOne oder die DropBox nutze, spielt wohl technisch eine Rolle, philosophisch ist es aber Hans wie Heiri, was ich tue. Denn beide Varianten sind nicht frei und widerstreben mir ein klein wenig. Aber doch zu seicht, als dass ich die Software nicht nutzen würde. Bei UbutuOne gibt es vielleicht auch bald einmal ein “Hack”, um das Teil auch ausserhalb von Jaunty zu nutzen. Aber dort steht ja – wie schon erwähnt – der Zugriff über den Browser zur Verfügung.
Synergy hat mich gerade ziemlich begeistert. Den Stammlesern des Planeten ist das Programm nicht unbekannt, es ist ein Software-Hub für Maus und Tastatur. Der Mauszeiger des Servers kann an den Rand des Monitors gezogen werden und taucht dann beim anderen Rechner wieder auf. Nur das Paket synergy wird auf beiden Rechnern benötigt.
Die Konfigurationsdatei /etc/synergy.conf ist fast selbsterklärend:
section: screens
Fallout:
Gecko:
end
section: aliases
Fallout:
192.168.0.1
Gecko:
192.168.0.18
end
section: links
Fallout:
left = Gecko
Gecko:
right = FalloutFallout ist der Server, Gecko das links davon stehende Ziel. Nach dem Befüllen der Konfigurationsdatei muss nur noch der Server mit
sudo synergys
gestartet werden. Unter neueren Ubuntuversion als Hardy kann das sudo eventuell weggelassen werden.
Beim Client muss nicht wirklich etwas eingerichtet werden, ein synergyc ServerIP reicht, also in meinem Beispiel
synergyc 192.168.0.1
Diese Anleitung hilft bei weiteren Wünschen gut weiter, wer eine GUI sucht sollte sich quicksynergy installieren. 
Das erspart das Anfassen der Konfigurationsdatei.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten den verfügbaren Speicherplatz auf Desktops zu überwachen. Alle, die mir jetzt so einfallen sind kleine Applets für den Windowmanager seiner Wahl, oder im Terminal ein df -h. Ein fertiges Paket, um den verfügbaren Speicherplatz auf einem fernen Rechner zu überwachen fällt mir jetzt nicht ein. Da bin ich gestern über eine Frage im Forum gestolpert bin und da dachte ich endlich mal daran, es nun auch auf unserem Server zu implementieren. Das hier ist die, -zugegebenermaßen verbesserungsfähige- Lösung.
Das Script muss per Cron regelmäßig gestartet werden. Einmal täglich sollte im Normalfall reichen.
Es werden nur Dateisysteme eines Typs berücksichtigt, hier ext3, damit erübrigt sich bei uns der Schalter -l für nur locale Systeme.
#!/bin/bash
# partwarn.sh by bed
# Version 0.1
# per cronjob aufgerufen, durchsucht es alle ext3 Partitionen
# und mailt bei unterschreiten einer bestimmten SCHWELLE an freien
# Speicherplatz
#
# Die SCHWELLE wird als Zahl, ohne % angegeben
ADMINMAIL=bed_no_spam@zockertown.de
SCHWELLE=90 # 64 Prozent
set `df -m -t ext3 |grep /dev`
## Die Ausgabe von df -m -t ext3 sieht typischewrweise so aus:
# #$1 $2 $3 $4 $5 $6
# /dev/hda1 7667 4513 2765 63% /
for CURRENT
do
PROZENT=`echo $5|cut -d'%' -f1`
if [ "$PROZENT" -gt "$SCHWELLE" ]
then
TEXT="Auf der Partition $1 gemountet auf $6\n
ist nur noch $4 MByte Platz!\n
Das entspricht einer Belegung von $5."
echo -e $TEXT |mail -s "Speicherplatz WARNUNG!" $ADMINMAIL
fi
shift;shift;shift;shift;shift;shift
if [ $# -lt 6 ]
then
exit
fi
done
Wenn das Script nicht funktioniert: Kann der Server Mails versenden? evtl. das Paket nullmailer installieren
Das Script wirft einen Fehler: line 21: [: : integer expression expected
Das Script kann nicht mit langen device Mapper Namen umgehen. Da ich das aber nur auf dem Lappi habe und ich dort so ein Script nicht benötige, kann das ein anderer einbauen ![]()
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten den verfügbaren Speicherplatz auf Desktops zu überwachen. Alle, die mir jetzt so einfallen sind kleine Applets für den Windowmanager seiner Wahl, oder im Terminal ein df -h. Ein fertiges Paket, um den verfügbaren Speicherplatz auf einem fernen Rechner zu überwachen fällt mir jetzt nicht ein. Da bin ich gestern über eine Frage im Forum gestolpert bin und da dachte ich endlich mal daran, es nun auch auf unserem Server zu implementieren. Das hier ist die, -zugegebenermaßen verbesserungsfähige- Lösung.
Das Script muss per Cron regelmäßig gestartet werden. Einmal täglich sollte im Normalfall reichen.
Es werden nur Dateisysteme eines Typs berücksichtigt, hier ext3, damit erübrigt sich bei uns der Schalter -l für nur locale Systeme.
#!/bin/bash
# partwarn.sh by bed
# Version 0.1
# per cronjob aufgerufen, durchsucht es alle ext3 Partitionen
# und mailt bei unterschreiten einer bestimmten SCHWELLE an freien
# Speicherplatz
#
# Die SCHWELLE wird als Zahl, ohne % angegeben
ADMINMAIL=bed_no_spam@zockertown.de
SCHWELLE=90 # 64 Prozent
set `df -m -t ext3 |grep /dev`
## Die Ausgabe von df -m -t ext3 sieht typischewrweise so aus:
# #$1 $2 $3 $4 $5 $6
# /dev/hda1 7667 4513 2765 63% /
for CURRENT
do
PROZENT=`echo $5|cut -d'%' -f1`
if [ "$PROZENT" -gt "$SCHWELLE" ]
then
TEXT="Auf der Partition $1 gemountet auf $6\n
ist nur noch $4 MByte Platz!\n
Das entspricht einer Belegung von $5."
echo -e $TEXT |mail -s "Speicherplatz WARNUNG!" $ADMINMAIL
fi
shift;shift;shift;shift;shift;shift
if [ $# -lt 6 ]
then
exit
fi
done
Wenn das Script nicht funktioniert: Kann der Server Mails versenden? evtl. das Paket nullmailer installieren
Das Script wirft einen Fehler: line 21: [: : integer expression expected
Das Script kann nicht mit langen device Mapper Namen umgehen. Da ich das aber nur auf dem Lappi habe und ich dort so ein Script nicht benötige, kann das ein anderer einbauen ![]()
Derzeit läuft bei Novell und zwar noch bis zum 31. Juli 2009 für Liebhaber des Maskottchen von SUSE Linux ein Geeko-Designwettbewerb. Auf sehr einfache Weise kann der SUSE Linux Geeko unter anderem zum Ninja Kämpfer oder Himalaya-Bezwinger werden. Auf diese Art und Weise kreiert man sein eigenes Hintergrundbild, welches veröffentlicht und an Freunde & Verwandte geschickt werden kann. Die am besten bewerteten Geekos können eine Mini-HD-Kamera gewinnen. Mit diesem Wettbewerb möchte Novell auf seine neue, im März veröffentlichte SUSE Linux Version, SUSE Linux Enterprise 11, aufmerksam machen. Diese setzt besonders auf Interoperabilität für heterogene IT-Umgebungen von Unternehmen. SUSE Linux Enterprise unterstützt virtuelle als auch physische Infrastrukturen von x86-Geräten bis hin zu Mainframe-Systemen, von Netbooks bis hin zu Desktops und ist dabei mit den meisten zertifizierten Linux-Anwendungen kompatibel. Darüber hinaus kann es nahtlos mit Windows-Servern und -Desktops eingesetzt werden. Somit bieten die SUSE Linux Enterprise Plattform eine kosteneffiziente und sichere Alternative.
Ich selbst habe mir den Wettbewerb angesehen und muss sagen, ich male lieber meine eigenen SUSE-Geekos. Wie zum Beispiel dieses hier. Das ist aus einer Abwandlung des original Kopfzeichen entstanden und ich habe es Geeko is kawaii getauft, da dieses Exemplar hier wirklich besonders liebevoll wirkt. In den nächsten Tagen werde ich es wohl auch wie übelich auf kde-look ablegen, damit es auch andere als Wallpaper für ihren openSUSE-Desktop verwenden können. Aber ich hab so schrecklich viel zu tun derzeit, also nicht drängeln
Die LinuxCommunity und die dahinter stehende Zeitschrift LinuxUser möchte wissen, wie schwer der Umstieg auf Linux tatsächlich ist und verschenkt zu diesem Zweck vier Netbooks inklusive einem Jahresabo der Zeitschriften EasyLinux und LinuxUser… Als Gegenleistung müssen die Gewinner über Ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Ideen auf LinuxCommunity bloggen.
Die Aktion wird auf LinuxCommunity ausführlich vorgestellt. Dort sind auch Details zur Bewerbung hinterlegt. Das wichtigste zur Auktion stelle ich hier nochmal ein…
Die LinuxCommunity möchte wissen, wie schwer der Umstieg auf Linux tatsächlich ist und verschenkt zu diesem Zweck vier Netbooks. [...] Es kann sich jeder bewerben, der Linux bislang nur kaum oder überhaupt nicht genutzt hat und gern auf der LinuxCommunity über den Umstieg bloggen möchte. Die von der Redaktion und den Lesern der LinuxCommunity ausgewählten Teilnehmer erhalten zudem ein Community-Jahresabo der Zeitschriften EasyLinux und LinuxUser im Wert von über 100 Euro und haben somit Zugriff auf sämtliche Artikel aus dem Archiv von EasyLinux und LinuxUser.
[...]
Als traditionelle Linux-Seite und -Verlag erreichen wir in der Regel nur die Zielgruppe, die Linux bereits kennt und nutzt. Wir möchten mit dieser Aktion aber explizit Personen ansprechen, für die Linux (noch) Neuland ist. Wenn ihr also jemanden kennt, der schon immer mal mit dem Gedanken gespielt hat, Linux auszuprobieren, dann schickt ihn/sie auf die LinuxCommunity. Egal ob Bruder, Freundin, Schwiegermutter oder Schwager, irgendjemand wird sich in der Verwandtschaft oder im Bekanntenkreis schon finden, der gerne für ein Gratisnetbook an unserem Sommer-Spezial mitmacht.
Hmmm, kann ich mich da bewerben? Beim Bloggen habe ich Erfahrung, doch wie werde ich meine Linux-Kenntnisse los? Also los, bewerbt euch und berichtet über eure Erfahrungen, mich Interessieren die Ergebnisse brennend!
Monatelang gibt es keine (für mich interessante) Software-Releases und dann trudeln gleich drei Hämmernchen rein. Von Firefox, GNOME Do und VirtualBox gabs heute jeweils neue Versionen, die sich lohnen…
Ich fange mal mit Firefox 3.5 an. Die Neuerungen sind wirklich interessant. Privater-Modus, html5-Tags, die neue JavaScript-Engine TraceMonkey, Geolocation, font-face-Tag und vieles mehr. Die oben verlinkten Release-Notes geben ausführlichere Infos.
Viele Ubuntu-User werden die Fragen stellen: “Bekomme ich nun die aktuelle Version über die normalen Updates”. Die Antwort darauf ist nein. Nach dem Release einer Ubuntu Version kommen nur noch Sicherheitsupdates und Minor-Releases in die Paketquellen. Eine neue Version wie dieses Release des Firefox jedoch nicht.
Firefox 3.5 installiert man in Ubuntu am besten über eine PPA-Paketquelle der Entwickler. Allerdings ist dort bis dato (Stand: 30.06.09) nur die RC2 enthalten. Ich vermute dass die Final-Version die nächsten Tage eintrifft. Von daher würde ich noch ein paar Tage abwarten und Firefox 3.5 erstmal links liegen lassen. Wer viele Erweiterungen für Firefox benutzt sollte sowieso ein paar Tage warten, da viele Erweiterungen erst noch für Firefox 3.5 angepasst werden müssen.
[UPDATE 02.07.09] Zum Thema Firefox 3.5.0 unter Ubuntu habe ich einen Beitrag mit einer FAQ erstellt. Dieser sollte eigentlich keine Fragen mehr offen lassen.[/UPDATE]
Als nächsten wurde VirtualBox 3.0 freigegeben. Das Killer-Feature ist wohl Direct3D 8/9-Kompatibilität. So können 3D-Spiele oder Anwendungen für Windows, die auf Direct3D 8/9 aufbauen, auch in der virtuellen Maschine flüssig laufen. Mit Open-GL funktioniert das ja schon länger, selbst Ubuntu mit Compiz in einer VM ist möglich. Weitere Informationen über die neue Version liefert das Changelog von VirtualBox.
Die Installation der neuen Version ist recht simpel. Man deinstalliert die alte Version über die Paketverwaltung (keine Angst, dabei werden Einstellungen und bereits angelegte virtuelle Maschinen werden dabei nicht gelöscht) und installiert anschließend VirtualBox 3.0 über die von Sun bereitgestellte .deb-Datei oder die Paketquelle.
Bleibt noch GNOME Do 0.8.2. Peng Deng, einer der Autoren von GNOME Do, hat die Neuerungen in seinem Blog ausführlich vorgestellt. Dabei wurde das Plugin-System umgestellt, es gibt weitere Docklets, ein Dropbox-Plugin und vieles mehr.
Auch hier gibts wieder eine PPA-Paketquelle der Entwickler. Aktuell gibt es dort nur Pakete für Ubuntu Karmic und Jaunty, andere Ubuntu-Versionen werden (wenn überhaupt) später folgen, da deren Version von Mono veraltet ist. Ebenso braucht das gnome-do-docklets Paket noch ein bisschen. Es ist noch nicht verfügbar, soll aber laut dem oben verlinkten Blog bald fertig sein.
[UPDATE 02.07.09]Das Paket gnome-do-docklets steht nun in der PPA-Paketquelle des GNOME Do Core Teams bereit. Die Docklets lassen sich nun über die Paketverwaltung installieren.[/UPDATE]
Warum gibt es eigentlich keine einheitlichen Möglichkeiten die Icons der Notification Area anzupassen? EIn einigermaßen homogenes Aussehen dieser Icons empfinde ich als doch recht angenehm – auch wenn mir ein nahestehender Verwandter und Linux-Ablehner dafür den imaginären Vogel zeigt :)
Orientieren sich die Notification-Icons an einem einheitlichen Design so gliedern sie sich besser in die
Desktop-Oberfläche ein, zusätzlich kann man sie entsprechend Ihrem Zweck “Notification” besser anpassen:
Im passiven Zustand können die Icons in den Hintergrund treten, sollte wirklich eine Notification z.B. wg. neuen Mails, neuer Instant-Message, neuem Twitter-Status oder neuen Feednachrichten nötig sein kann das Icon einen entsprechend hervorgehobenen Status annehmen und lenkt die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich.
Im Moment sieht es in der Gnome Notification-Area so aus daß manche Programme im Tray ihre eigenen Icons mitbringen (Pidgin, Liferea), manche blinken zur Notification, manche nicht, manche können durch das GTK-Theme beeinflusst werden, manche nicht.
In obigem Screenshot (Bild #1: Keine Notifictions, Bild #2: Neue Feednachrichten) sieht man meine derzeitige, angepasste Notification-Area – zugegeben nicht perfekt, aber für mich doch irgendwie angenehmer.
Die Icons für Pidgin und Liferea mussten in separaten Programmverzeichnissen gesucht werden, Gwibber lässt sich per GTK-Theme anpassen (gibt dafür aber keine Statusmeldung per Icon zurück), das Standard-Evolution-Trayicon kann mit Alltray bestimmt werden, das blinkende “New-Mail”-Icon muss ich erst noch finden (weiss jemand wie man per Python auf die Fenstereigenschaften eines fremden Programmes zugreifen kann – dann schreibe ich mir mein eigenes “Alltray” für Evolution :) ).
Zusätzlich anzupassen wären jetzt noch z.B. die Akku-Icons, Kabelnetzwerk-Icons etc. – viel Aufwand, mal sehen ob und wann ich das schaffe.
Wie seht ihr das? Egal wie die Notification Area aussieht? Raum für Verbesserungen? Was ist die Notification Area – benutze ich sowiso nicht :) ?
Edit: Nach reiflichem Überdenken von Jug’s Kommentar (#3) macht Evolution eigentlich alles richtig – das Programmfenster kann irgendwo geöffnet sein und erst wenn wirklich eine neue Mail ankommt erscheint das Notification-Icon. Trotzdem mag ich den schnellen Zugriff auf die Programme via Icon und würde Evolution gerne über ein eigenes Python-Script mit einem einzigen (per Alltray gibts immer 2 Icons, Programm und Status wenn nötig) je nach Status wechselndem Icon in die NA verbannen :)
Aus aktuellem Anlass nochmal der Hinweis. Das Ubuntuusers Wiki gibt es als statischen Snapshot zum Herunterladen (Torrent-Datei). Damit kann man auch ohne Internetverbindung auf das gesammelte Wissen zugreifen. Im Prinzip sind es nur die Dateien im html Format, daher ist es sehr einfach zu „installieren“. Die eingebaute Suche funktioniert nicht, aber dies stellt kein Problem da. Man kann z. B. die eingebaute Suche seines Dateimanagers oder Systeme wie Strigi bzw Tracker benutzen.
Es gibt 2 Versionen, einmal ohne Bilder (ca 6 MB groß) und mit Bildern (ca 300 MB). Weitere Informationen zum Download findet ihr hier.
Dazu sei gesagt, das der Download über Bit Torrent empfohlen wird, um die Bandbreite der anderen Server zu schonen.

Da es aktuell jeder Spatz von Dach pfeift bekommt es auch der letzte schräge Vogel mit: Firefox 3.5 ist da! Nun stellen sich viele Ubuntu-User die Frage wie sie denn zu Firefox 3.5 auf ihrem System kommen. Dazu eine kurze FAQ… (Stand 7.7.09, ich werde versuchen diesen Beitrag die nächsten Tage aktuell zu halten)
[UPDATE 15.7.2009] Dieser Beitrag behandelt die Fragen und deren Antworten, die unmittelbar am Release-Tag gestellt wurden. Nach dem ersten großen Ansturm auf Firefox 3.5, habe ich das Thema neu aufbereitet und gebe noch weitere Tipps. Beachtet daher auf jeden Fall den aktuelleren Artikel Firefox 3.5 und Ubuntu, die FAQ Teil 2…[/UPDATE]
Nein (jein, bei Ubuntu Jaunty 9.04 ist das möglich, aber dazu später mehr). Nach der Freigabe einer Ubuntu-Version werden keine neuen Programme oder neuen Programmversionen in die offiziellen Paketquellen aufgenommen. Es werden nur noch Sicherheitsupdates und fehlerbereinigende Updates eingespielt. So wird Firefox natürlich von 3.0.10 auf 3.0.11 aktualisiert, aber die neue Version 3.5.0 eben nicht.
mozilla.com bietet Firefox, Thunderbird und Co. als vorkompilierte und ausführbare Programme zum Download an. Diese .tar.bz2-Archive enthalten das Programm, das man direkt ausführen kann. Man muss das Archiv nur herunterladen, es irgendwo entpacken (bspw. über einen Rechtsklick auf die .tar.bz2-Datei und “Hier entpacken”), mit einem Dateimanager in den neu entstandenen Ordner firefox gehen und hier die Datei firefox über einen Doppelklick ausführen. Wichtig ist, dass vorher alle anderen Instanzen von Firefox beendet wurden, wenn nicht so startet einfach eine weitere Instanz des “alten” Firefox.
Das ist zwar keine “richtige” Installation von Firefox, aber diese Methode hat den Vorteil, dass am System nichts an der Paketverwaltung vorbei installiert wird. Wer Firefox auf diese Methode länger verwenden will, der kann den entpackten Ordner ja nach /opt oder ~/bin schieben und sich einen Eintrag im Menü erstellen.
In Ubuntu “Jaunty Jackalope” 9.04 (und nur da) gibt es in den “universe”-Quellen seit jeher das Paket firefox-3.5. Dieses enthält aktuell (Stand 1.7.09) jedoch nur die Beta4. Das Paket wird jedoch automatisch auf die finale Version aktualisiert und später auch mit Sicherheitsupdates versorgt.
Wer also etwas warten kann, dem würde ich persönlich dringend empfehlen einfach nur das Paket firefox-3.5 aus den offiziellen Quellen zu installieren und abzuwarten. Aus “Shiretoko” (der Entwicklungsversion) wird so automatisch und zuverlässig Firefox 3.5, ohne dass am System gebastelt werden muss.
[UPDATE 07.07.09] Wie vorhergesagt wurde das Paket firefox-3.5 aus den regulaären Paketquellen von Ubuntu auf die finale Version von Firefox 3.5 aktualisiert. Nach wie vor starte man Firefox über “Anwendungen -> Internet ->Shiretoko Web Browser”. Eine deutsche Sprachdatei bekommt man über diesen Link von releases.mozilla.org. [/UPDATE]
[UPDATE 09.07.09] Installiert man firefox-3.5 aus den universe-Quellen, so heißt die Finale Version nach wie vor Shiretoko und trägt ebenfalls noch das “blaue” Icon. Alexander Sack vom Ubuntu Mozilla Team erkält in seinem Blog warum das so ist…
Firefox 3.0 ist der offizielle Standardbrowser von Ubuntu 9.04. Daran ändert auch das Erscheinen von Firefox 3.5 nichts. Nur der Standardbrowser erhält auch das offizielle “Branding” von Firefox. Des weiteren sollen beide Browser nebeneinander installierbar sein. Würden beide Browser gleich heißen und das selbe Icon tragen, so würde man die zwei Browserversionen nicht unterscheiden können. Alexander erwähnt auch noch weitere Punkte, die auf seinem Blog nachzulesen sind.[/UPDATE]
Eine weitere Möglichkeit sind PPA-Paketquellen des Ubuntu Mozilla-Teams. Dieses Team kümmert sich um die Paketierung und Pflege von Mozilla-Produkten in Ubuntu. Das Team pflegt zwei Paketquellen, einmal ubuntu-mozilla-security und einmal ubuntu-mozilla-daily.
ubuntu-mozilla-security enthält Pakete mit den aktuellen zu testenden Sicherheitsupdates. Sind die Tests abgeschlossen, dann wandern diese Pakete in die Quellen der noch mit Sicherheitsupdates zu versorgenden Ubuntu-Versionen. ubuntu-mozilla-daily dagegen enthält Pakete mit so genannten “Daily Builds”. Dies sind Testversionen mit dem allerneusten Code. Solche Dailys können funktionieren, müssen jedoch nicht problemlos laufen.
Da in den universe-Quellen wie vorher gesagt Firefox 3.5 Final noch nicht enthalten ist kann man auf das PPA ubuntu-mozilla-security ausweichen. Diese Quelle enthält bereits die Finale Version für Ubuntu Jaunty 9.04, allerdings noch nicht für ältere Ubuntus.
Als Alternative für Benutzer von bspw. Ubuntu Hardy 8.04 böte sich ubuntu-mozilla-daily an. Allerdings muss man hier warnen. Hinter dem Paket firefox-3.5 aus der ubuntu-mozilla-daily Quelle steckt nicht Firefox 3.5.0, sondern eine Vorabversion von Firefox 3.5.1, also eine Testversion vom ersten (Sicherheits-)Update von Firefox 3.5.0. Ausserdem kommen aus dieser Quelle täglich Updates für Firefox. Diese Quelle würde ich also nur den mutigen und Versuchskaninchen empfehlen.
Bleibt Zusammenzufassen…
Viel Spaß mit dem neuen Feuervogel!