ubuntuusers.de

31. Oktober 2008

Schock schwere Not. Kubuntu 8.10 installiert und festgestellt, dass mein Lärm-O-Mat nicht mehr erkannt wird. Nach ein bisschen Recherche festgestellt, dass root Zugriff auf das Gerät hat und sogar mit Gnomad2, sowie Kzenexplorer funktioniert. Aha, also ein Zugriffsproblem. In /etc/group nachgeschaut und festgestellt, dass mein Benutzer gar nicht den Gruppen audio und plugdev angehörte. Gleich geändert - keine Verbesserung. Aber nach einem kurzen Logoff und Login darf ich nun wieder auf das Gerät zugreifen.

Gestern wurde Ubuntu 8.10 unter dem Namen Intrepid Ibex (Unerschrockener Steinbock) veröffentlicht. Ich hab mich über dieses leicht verfrühte Geburtstagsgeschenk ganz besonders gefreut. Ist schon so, dass Canonical das Release extra so gelegt hat, oder? Das bild ich mir auf jeden Fall mal ein.

Habe bei diesem Release zum ersten Mal seit sehr langer Zeit statt einer Neuinstalltion ein Upgrade von 8.04 auf 8.10 durchgeführt. Das hat auch ohne Probleme funktioniert.

Upgrade

  • Unter “System” -> “Systemverwaltung” -> “Software-Paketquellen” im Reiter “Aktualisierung” unter “Freigabe-Aktualisierung” sollte man “Übliche Freigaben” auswählen.
  • Datensicherung anlegen
  • Update über sudo update-manager -c das Upgrade starten

Neuinstallation

  • Datensicherung anlegen.
  • ISO-Image herunterladen (http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads)
  • CD brennen
  • Installtion von CD

Bildquelle: PHOTOCASE Andreas F.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

Intrepid Ibex ist ja pünktlich erschienen und so habe ich nicht lange gefackelt und die neue Version eingespielt; im laufenden Betrieb, per update-manager. Das hat ganz gut funktioniert, dauerte etwa eine Stunde und bislang habe ich keine Fehler entdeckt.

sudo update-manager -c

ging nicht, sollte aber eigentlich schon. So wie ich es verstanden habe, wäre dies der Befehl, um ein Upgrade durchzuführen, wenn die neue Version den Vorabstatus verlassen hat. Wahrscheinlich ist diese Version auf “unserem” Updateserver noch nicht als Final geflagt. Dafür funktionierte der Befehl, um eine Vorabversion zu installieren:

sudo update-manager -d

Ich musste hernach lediglich das WLAN neu einrichten, die Verbindung zu meiner Bluetooth-Maus neu herstellen und die VirtualBox neu kompilieren. Ich nutze aber auch sehr selten Software, die nicht in den Quellen von Untu vorhanden sind. Bis anhin habe ich keine weiteren Dinge einrichten oder anpassen müssen. Allerdings fahre ich erst etwa eine Stunde auf dem neuen System. Sollten noch Herausforderungen auftauchen, werde ich darüber berichten.

Upgrade auf 8.10

Das hat bestens funktioniert! Wenn nur alles so einfach wäre… dann würde es wohl langweilig werden, oder?

30. Oktober 2008

Ich weiss, mit diesem Titel mache ich mir nicht gerade viele Freunde unter den eingefleischten Linux / Ubuntu-Fans (wozu ich mich selbst auch zähle)

Doch ich frage mich, sind die hälfte der User von uu.de einfach unfähig oder ist die Version 8.10 einfach noch nicht so weit?

Innnert der letzten Stunde läuft mein Jabber-Account auf hochturen (darin ist das Board Ubuntu installieren aboniert)!

[...]
[21:18:50] Ubuntuusers: Neues Thema „DVD Laufwerk wird nicht erkannt“ von novanda im Forum „System einrichten und verwalten“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/dvd-laufwerk-wird-nicht-erkannt-2/
[21:20:16] Ubuntuusers: Neues Thema „Abhängigkeitsprobleme bei Aktualisierung Firefox und Xulrunner“ von nevaskor im Forum „Ubuntu installieren und aktualisieren“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/abhaengigkeitsprobleme-bei-aktualisierung-fir/
[21:39:23] Ubuntuusers: Neues Thema „Intrebit lässt keine GRUB installation auf /dev/fd0 zu“ von lumpi im Forum „Ubuntu installieren und aktualisieren“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/intrebit-laesst-keine-grub-installation-auf-d/
[21:39:49] Ubuntuusers: Neues Thema „Atheros Wireless“ von hogy im Forum „Netzwerkkonfiguration“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/atheros-wireless/
[21:42:50] Ubuntuusers: Neues Thema „mount encrypted LVM von einer 8.04. installation unter intrepid (8.10)“ von andrew im Forum „Ubuntu installieren und aktualisieren“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/mount-encrypted-lvm-von-einer-8.04.-installat/
[21:48:39] Ubuntuusers: Neues Thema „Update auf 8.10 -> Pidgin verbindet nicht zu MSN“ von darkweasel im Forum „Programme bedienen“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/update-auf-8.10-pidgin-verbindet-nicht-zu-msn/
[22:00:24] Ubuntuusers: Neues Thema „update 8.04 –> 8.10 bootet ohne gui“ von Seder im Forum „Ubuntu installieren und aktualisieren“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/update-8.04-8.10-bootet-ohne-gui/
[22:03:34] Ubuntuusers: Neues Thema „Hilfe, Ubuntu bootet nicht mehr! “Cannot mount selected Partition”“ von BDR529 im Forum „Ubuntu installieren und aktualisieren“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/hilfe-ubuntu-bootet-nicht-mehr-cannot-mount-s/
[22:03:37] Ubuntuusers: Neues Thema „Nach update auf 8.10 - GSPCA strikes again - GSPCA Satz und Sieg“ von mik83 im Forum „System einrichten und verwalten“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/nach-update-auf-8.10-gspca-strikes-again-gspc/
[22:14:04] Ubuntuusers: Neues Thema „Multimedia Tasten: Kein Mute/Lauter/Leiser“ von Mr.Green im Forum „Multimedia“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/multimedia-tasten:-kein-mute-lauter-leiser/
[22:14:08] Ubuntuusers: Neues Thema „Nach Update(8.10 ) Firefox und Cam Probleme“ von Sotex im Forum „Ubuntu installieren und aktualisieren“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/nach-update-8.10-firefox-und-cam-probleme/
[22:14:34] Ubuntuusers: Neues Thema „Kubuntu 8.10 Live CD schwarzer Bildschirm“ von AAStylus im Forum „Vor der Installation und grundlegende Fragen“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/kubuntu-8.10-live-cd-schwarzer-bildschirm/
[22:15:06] Ubuntuusers: Neuer Beitrag von Seder im Thema „update 8.04 –> 8.10 bootet ohne gui“: http://forum.ubuntuusers.de/post/1654904/
[22:15:28] Ubuntuusers: Neues Thema „Sony Vaio VGP-VCC8 MotionEye +Ubuntu 8.10 Intrepid“ von TmOwOw im Forum „Multimedia“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/sony-vaio-vgp-vcc8-motioneye-%2Bubuntu-8.10-int/
[22:22:30] Ubuntuusers: Neues Thema „System startet nicht mehr nach Änderungen an Postgresql“ von alex004 im Forum „System einrichten und verwalten“: http://forum.ubuntuusers.de/topic/system-startet-nicht-mehr-nach-aenderungen-an/
[...]

Schätzungsweise hat sicher schon ein guter Drittel, wenn nicht schon die Hälfte aller User (Übertreibung ist ein Mittel zum Zweck) ein Post mit einem Titel “Hilfe mein Ubuntu bootet nicht mehr”, oder “Hilfe mein Ubuntu bootet ohne GUI” eröffnet…

Woran das wohl liegen mag? Ich kann es nicht beurteilen, da ich selbst keine Probleme habe :) Ich weiss, Schadenfreude ist die schönste Freude!

Nun ja, wir werden sehen ob alle User ihre GUIs und Ubuntus wieder hinbekommen :)

Community... ich mag dieses Wort eigentlich nicht.
Aber das was dahinter steckt, ist sehr mächtig.

Seit einiger Zeit bin ich ja dabei Videoschnitt mittels kdenlive zu testen. Also, funktionieren tut es ja grundsätzlich, aber es soll schon etwas ausführlicher sein. ;o)
Von Screenshots und Anleitungen her habe ich einen Effekt gesehen, der die Geschwindigkeit eines Clips beeinflusst. Also Zeitraffer bzw Zeitlupe aus bestehenden Aufnahmen machen.
In meiner Installation befand sich dieser Effekt jedoch nicht, bzw. er war nicht in der Liste zu sehen.

Aber da braucht man nur mal in ein entsprechendes Forum zu gehen (und ich habe für den Linux-Bereich noch kein Projekt gesehen, wo es kein passendes Forum zu gibt) und eben diese Frage danach zu stellen.
Zwar auf englisch, aber irgendwie kriegt man das schon hin.
Und heute kam die Antwort. Es musste lediglich ein kleiner Teil in der XML-Datei des Effektes geändert werden, schon erkannte kdenlive diesen und kann ihn auch anwenden. So muss das!

Für den Fall, dass noch jemand das Problem haben sollte:

Folgende Datei editieren: /usr/share/apps/kdenlive/effects/speed.xml
Dort
effect tag="framebuffer"
mit
effect tag="motion_est"
ersetzen.

Ein Benutzer aus dem Forum hatte diesen Tipp aus dem französischem Ubuntu-Forum. Klein ist die Welt. ;o)

Das obige Problem betrifft übrigens auch noch andere Effekte, die auch in der Liste nicht auftauchen.
Bei der folgenden Datei muss die zweite Zeile ebenfalls durch effect tag="motion_est" folgende ersetzt werden:
/usr/share/apps/kdenlive/effects/freeze.xml
Die beiden genannten Dateien sind Videoeffekte.

Für die Soundeffekte gilt folgendes:
Bei folgenden Dateien muss die zweite Zeile durch effect tag="volume" ersetzt werden.
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_declipper.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_equalizer.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_limiter.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_phaser.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_pitch.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_pitch_scale.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_rate_scale.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_reverb.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_room_reverb.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/ladspa_vinyl.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/sox_echo.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/sox_flanger.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/sox_pitch.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/sox_reverb.xml
/usr/share/apps/kdenlive/effects/sox_vibro.xml

Danach scheinen alle Effekte vorhanden zu sein. Zumindest habe ich keinen mehr gefunden, der fehlen würde.
Überprüft habe ich die einzelne Effekte nicht auf ihre Funktion, aber da sie nun auftauchen, sollten sie, denke ich, auch funktionieren.
Nun kann die kreative Arbeit weitergehen. :o)

Warum diese Dateien falsche tags haben, konnte ich (noch) nicht heraus finden.

// EDIT: In der aktuelleren Version (0.71) bestehen diese Probleme nicht mehr.

Da ich gesehen habe, dass schon der eine oder andere Post am Ubuntuusers.de-Planeten zum Release von Ubuntu 8.10 “Intrepid Ibex” angekommen ist möchte ich meinen Artikel hierzu nicht auch noch einmal dort “verewigen”.

Dennoch wollen wir es uns nicht nehmen lassen ganz herzlich zur neuen Version zu gratulieren.

Das am meisten diskutierte Thema in der Entwicklungszeit - das geplante neue Theme - scheint seinen Weg nicht in den Steinbock gefunden zu haben. Gut, ich habe das Thema nach einer Weile nicht mehr so besonders verfolgt, dennoch schade. Aber jetzt kann man sich umso mehr auf die neuen Features konzentrieren.

Am meisten gefällt mir übrigens die Tab-Funktion im Nautilus. Dieses Feature habe ich lange Zeit vermisst.

Und schon kann ich erste Erfahrung mit dem neuen System berichten.

1. zuerst fielen sofort die bekannten Probleme mit Wlan und Notebooks auf - allerdings lies sich nach 10mal Passwort eingeben doch eine Verbindung herstellen - wie lange diese hält, bleibt abzuwarten.

2. Der Exit-Dialog wurde durch eine Art Status-Knopf ersetzt, welcher auch Pidgin steuert. Sehr nett.

3. Das Gast-System (über den, bei 2. genannten Button zu erreichen) ist der Renner! Damit kann man Freunden, die mal kurz "was schauen" möchten, einen Zugriff temporär gewähren (inkl. Internet-Verbindung) ohne um seine Daten, Einstellungen etc. fürchten zu müssen - virtuelle Umgebung sei dank.

Weiteres in Kürze.
Intrepid Ibex ist fertig. Downloadlinks und Informationen gibt es im Ikhaya-Beitrag.

Zumindest so lange, wie die Portalsoftware Inyoka noch steht. Das Überleben der Releases war eines der Entwicklungsziele. Ich bin gespannt. Sicherheitshalber hier die Torrents zum Download:
Ubuntu

ubuntu-8.10-desktop-i386.iso.torrent
ubuntu-8.10-desktop-amd64.iso.torrent
Kubuntu

kubuntu-8.10-desktop-i386.iso.torrent
kubuntu-8.10-desktop-amd64.iso.torrent
Xubuntu

xubuntu-8.10-desktop-i386.iso.torrent
xubuntu-8.10-desktop-amd64.iso.torrent

Ich weiss, dass in jedem Ubuntu-Blog im Web heute ein Post ber den Release von der neusten Ubuntu-Version auftauchen wird!Doch die Gefahr, als Mitlufer abgestempelt zu werden, nehme ich gerne auf mich , denn es ist endlich da!!! Endlich!Ubuntu 8.10 wurde unter dem Codenamen Intrepid Ibex geplant, entworfen, gecoded und schlussendlich verffentlicht. Nun ist [...]

Ich weiss, dass in jedem Ubuntu-Blog im Web heute ein Post über den Release von der neusten Ubuntu-Version auftauchen wird!

Doch die Gefahr, als Mitläufer abgestempelt zu werden, nehme ich gerne auf mich :) , denn es ist endlich da!!! Endlich!

Ubuntu 8.10 wurde unter dem Codenamen Intrepid Ibex geplant, entworfen, gecoded und schlussendlich veröffentlicht. Nun ist die neuste Version endlich als Stable-Version über die Aktualisierung verfügbar!

ubuntu-8.10-desktop-i386.iso.torrent
ubuntu-8.10-desktop-amd64.iso.torrent

Das Designe dieser Seite wird zur Zeit überarbeitet. Es kann passieren, dass nicht alles einwandrei funktioniert in dieser Zeit!

Ich bitte um Entschuldigung und Geduld, und würde mich freuen, wenn du nach Abschluss der Wartungsarbeiten nochmal vorbei schauen würdest.

Keine Tags für diesen Beitrag

Verwandte Artikel

Nun ist es wieder soweit, eine neue Distribution ist für die Öffentlichkeit verfügbar: Ubuntu 8.10 Intrepid Ibix.

Wer nun wie ich die neue Version sofort nutzen möchte, auch wenn evtl. Problemchen noch nicht gänzlich behoben sind, kann dies folgendermaßen tun:

update-manager -d


Dort dann einfach auf "Update to 8.10" Button klicken.

Erfahrungen mit Ubuntu 8.10 werden in Kürze auf oYoX veröffentlicht.

Beim Stöbern im Netz zu Ubuntu bin ich über den Kill-Harddisk-Bug gestolpert welcher durch aggressive Power-Management-Einstellungen durch manche Festplattenhersteller die Lebenszeit von Notebookfestplatten drastisch reduzieren soll.

Der Schreib/-Lesekopf der Festplatte wird dabei soweit ich das verstanden habe sehr viel öfter als nötig in eine Parkposition gefahren, wobei die Festplattenhersteller eine Anzahl von 600000 Parkpositionen für die Lebensdauer angeben, hier ein entsprechender Bugreport dazu. Also am 22.10.2008 gleich mal nachgesehen was die einen Monat alte Samsung Spinpoint 160Gb in meinem Acer Travelmate C111 so macht:

$ sudo smartctl -A /dev/sda | grep -E "(Load_Cycle_Count|ID)"
ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
225 Load_Cycle_Count        0x0032   092   092   000    Old_age   Always       -       89313

Wichtig sind hier ‘VALUE’ als normalisierter Wert (im Ubuntuusers-Wiki als Prozentzahl interpretiert, kann aber scheinbar auch >100 sein) der noch verfügbaren Parkpositionen und ‘RAW_VALUE’, die numerische Anzahl der bereits durchgeführten Parkaktionen. Jetzt das ganze für den 29.10.2008:

ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
225 Load_Cycle_Count        0x0032   091   091   000    Old_age   Always       -       98581

Runter auf 91% und gestiegene verbrauchte Parkpositionen. Selbiges noch einmal eine Stunde später:

ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
225 Load_Cycle_Count        0x0032   091   091   000    Old_age   Always       -       98715

134 Parkpositionen pro Stunde! Laut den entsprechenden Blogpostings und Bugmeldungen sollte diese Zahl 90-150 am Tag nicht überschreiten – also habe ich hier unter Ubuntu Intrepid definitiv ebenfalls diesen Bug – der eigentlich keiner sein soll da die Einstellungen von den Festplattenherstellern kommen und Ubuntu selbige einfach per default nicht verändert (weiss jemand wie das bei Arch Linux ist?). Was soll das? Festplatte schneller kaputt = neue Festplatte schneller gekauft?

Wie dem auch sei, Abhilfe tut not, also erst mal gucken was der vielbeschriebene ‘Advanced power management level’ macht, der laut mehreren Meldungen auf 254 oder 255 stehen sollte (eher 254, 255 könne wohl zu Überhitzung der Festplatte führen):

$ sudo hdparm -I /dev/sda|grep Advanced
	Advanced power management level: disabled
	    	Advanced Power Management feature set

Disabled. Aha. Also weitersuchen, Foren und Bugreports durchstöbern – und auf wiki.ubuntu.com die Lösung finden. “ENABLE_LAPTOP_MODE=true” muss in der Datei ‘/etc/default/acpi-support’ gesetzt werden, das Paket ‘laptop-mode-tools’ muss installiert sein. In der Konfigurationsdatei ‘/etc/laptop-mode/laptop-mode.conf’ habe ich den Default-Wert fpr hdparm -B auf 254 gesetzt. Danach ein Reboot und ein erster Test:

$ sudo hdparm -I /dev/sda|grep Advanced
	Advanced power management level: 254
	   *	Advanced Power Management feature set

Die Einstellungen wurden übernommen, also mal sehen wass ‘RAW_VALUE’ sagt:

ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
225 Load_Cycle_Count        0x0032   091   091   000    Old_age   Always       -       98761

Seitdem bleibt ‘RAW_VALUE’ bei minimaler Rechnerbenutzung (nicht im Akkubetrieb) konstant bei 98761, Überhitzung kann ich keine feststellen. Ob das nun so gut ist erscheint mir persönlich fraglich – ab und zu eine Parkposition hätte ich schon vermutet. Weiss da jemand genaueres?

29. Oktober 2008

Nun eigentlich ist das ja nicht so ein Problem… Einfach anhngen und mittels ITunes synchronisieren! Nun ist aber auf dem Computer ein Ubuntu und somit kein ITunes… Was dabei rauskommt? Nichts gutes - auf jeden Fall kein Datentransfer!Nun muss man sich halt nach andern Lsungen umschauen. Und die gibt es auch! Ich habe auf meinem [...]

Nun eigentlich ist das ja nicht so ein Problem… Einfach anhängen und mittels ITunes synchronisieren! Nun ist aber auf dem Computer ein Ubuntu und somit kein ITunes… Was dabei rauskommt? Nichts gutes - auf jeden Fall kein Datentransfer!

Nun muss man sich halt nach andern Lösungen umschauen. Und die gibt es auch! Ich habe auf meinem IPhone eine Applikation entdeckt die nennt sich AirSharing. Diese macht aus dem IPhone eine Art File- und Webserver. Man (/Frau) muss dazu nur im selben WiFi-Network sein wie der PC, der Rest macht AirSharing! Dank diesem klasse Tool kann man die Daten auf schnelle Art und Weise über den Browser anschauen und runterladen.

Doch was wäre das auch für ein Tool, wenn einfach jeder, welcher die IP kennt an die Daten kommt… Nein, nein, so einfach ist es nicht. Man hat zusätzlich noch die Möglichkeit Passwörter zu setzen. Dabei wir ein .htaccess- Schutz aufgebaut. Weiter kann man noch einen Public-Folder erstellen, in welchen, wie könnte es anders sein, dann natürlich jeder reinschauen kann!

Wenn man nun etwas mehr Zeit hat, dann kann man das IPhone als Server in Ubuntu einbinden und somit mit Daten füttern wie man will (nur die Fantasie setzt die Grenzen… und die Speicherkapatzitat :( )!

Im Tool selbst hat man eine Anleitung, wie man das IPhone auf Windows, Mac und Linux einrichten kann, jedoch ist diese nicht sehr genau und manchmal ein kleines bisschen schleierhaft :)$

Also hier mal das Tool AirSharing:

Bild 1 zeigt die Dokumenten und Ordner-Ansicht, Bild 2 die Konfig. Man kann dabei sein Sharing natürlich ein- oder ausschalten und wie versprochen :) ein Kennwort setzen! Danach kann man das IPhone mal mittels Browser über http://IP.Adresse.Vom.IPhone:8080.

Nun richten wir das kleine ITelefon noch als Server ein.

Dazu geht man auf Orte –> Verbindung zum Server….

Nun füllt man unter Ort: seine URL ein, welche man auch beim Browser eingeben musste. Wichtig hier, dass man ein dav:// anstatt http:// verwendet.

Nun nur noch ein Klick auf Verbinden und alles sollte wunderbar funktionieren. Auf dem IPhone kann man so ziemlich alle Datentypen / Datenformate anschauen. Getestet habe ich die Standards wie ppt, doc, pdf, txt und jpg - alles einwandfrei.

/edit

Wie ich gerade sehe, ist das Tool nun kostenpflichtig! Ich habs noch gratis bekommen, da ich es, wie am Anfang erwähnt, schon lange vorher runtergeladen habe, damals noch for free :D

Falls jemand ein ähnliches Tool kennt, nur her damit! Und sonst… Es kostet ja nicht alle Welt und ist echt klasse! Ich kann es nur empfehlen…

Ach ja: Ich habe keine Aktien oder Sympathien beim Programmierer der Software… Wollt ich nur mal gesagt haben :D nicht dass da noch falsche Gedanken aufkommen!

Da habe ich heute morgen nicht schlecht gestaunt, als ich in meinen Briefkasten schaute. Nein, nicht Evolution, ich meine den Richtigen, den Rechteckigen aus Blech an der Eingangstür! ;-)

Da lag etwas drin, ich glaub, man nannte das früher Postkarte, so ein handgeschriebenes Stück Karton eben. :grins: Das war aber keine Urlaubskarte von Tante Trude aus Buxtehude, sondern die persönliche Einladung für ubuntu-center.de, an den Chemnitzer Linuxtagen teilzunehmen! Mich hat es glatt vom Hocker gehauen. DAS nenne ich doch mal einen tollen Werbegag, hat von den anderen Bloggern auch einer Post bekommen?

Also wer mich so nett einlädt, dem kann ich kaum absagen. Vor allem, da ich das gleich mit einem Besuch in meiner alten Heimat (in Thum) verbinden kann, Unterkunft ist also auch kein Problem. Wer sich über die Chemnitzer Linuxtage informieren möchte, wir werden Euch in den nächsten Wochen/Monaten auf dem Laufenden halten oder schaut mal auf der Webseite vorbei.

Von meiner Seite geht ein herzlicher Dank an das Orgateam! :daumenanim:

28. Oktober 2008

Es existieren einige Möglichkeiten, die Extratasten diverser Tastaturen auch unter Ubuntu zu nutzen. Im Wiki von Ubuntuusers.de findet man mehrere Tipps:

  • Xmodmap und die Verwendung von keysyms
  • LinEAK – Programm, um Zusatztasten einzubinden
  • Hotkeys  – dieses Programm kennt viele Tastaturen

Aufbauend auf den beiden vorangegangenen Artikeln zur Tastatur [1] [2]       möchte ich Euch noch eine Lösung vorstellen. Ich bin der Meinung, dass die Extratasten dann flexibler eingesetzt werden können.
Ich habe hier noch ein Microsoft Wireless Laser Keyboard 6000 rumliegen, dieses hat 36 zusätzliche Tasten. Zum Beispiel oben die Musiksteuerung (welche sofort funktioniert) und rechts daneben 6 Tasten, dazu gedacht, irgendwelche Favoriten oder Programme aufzurufen. Ich finde, diese Tasten kommen gerade recht, um die virtuellen Arbeitsflächen auf dem Compizwürfel direkt anzusteuern. Am Beispiel dieser Tastatur werde ich die Vorgehensweise beschreiben, es kann aber genauso gut jede andere Tastatur genommen werden.

Als erstes muss man herausfinden, welchen Keycode die Zusatztasten haben. Dafür gibt es das Terminalprogramm »xev«. Ist dieses Programm gestartet, erscheint ein kleines Fenster, welches aktiv sein muss. Drückt man nun eine Taste, wird dies registriert und im Terminal angezeigt (siehe Screenshot).

Wo man den Keycode findet, ist auf dem Bild hervorgehoben. Als nächstes muss diese Zahl ins hexadezimale Zahlensystem umgewandelt werden. Keine Angst, Ubuntus Taschenrechner macht das perfekt, wenn man im Menü »Ansicht« den Punkt »Wissenschaftlich« wählt. Oben rechts ist ein Optionsfeld mit den Punkten Bin (binär), Okt (oktal), Dez (dezimal) und Hex (hexadezimal). »Dez« ist ausgewählt, man gibt jetzt den Keycode ein und klickt im Optionsfeld auf Hex. Et voilà, schon hat man die Zahl umgewandelt. Das ist das Ergebnis für die Beispieltasten:

 183 = B7
 184 = B8
  93 = 5D
 131 = 83
 247 = F7
 230 = E6

Jetzt öffnet man die Datei »xmodmap« in einem Editor und fügt nach den ganzen Zeilen, die mit »keycode« beginnen, folgende Angaben hinzu:

! Extratasten MS-Tastatur 1 - 5 und Stern
keycode 0xB7 = F13
keycode 0xB8 = F14
keycode 0x5D = F15
keycode 0x83 = F16
keycode 0xF7 = F17
keycode 0xE6 = F18

Was passiert hier? Es wurde das Repertoire an Funktionstasten einfach erweitert! Den Keycode in Hexform schreibt man nach »keycode 0x«.

Das weitere Vorgehen sollte klar sein. Speichern, neu anmelden und die neuen Funktionstasten stehen zur Verfügung. Da wir nun »reguläre« Tasten haben, kann ich diese in Programmen wie OpenOffice, im System (Menüpunkt System → Einstellungen → Tastenkombinationen) oder eben in Compiz als Shortcuttaste nutzen. Um bei dem Beispiel Compizwürfel zu bleiben: Man startet den Compiz-Einstellungsmanager, wählt den Punkt »Rotate Cube« und im Register »Bindings« weist man den virtuellen Arbeitsflächen 1 bis 5 einen Shortcut zu, siehe Bild:

Hinweis:
Bevor man anfängt, die Tastencodes abzufangen, sollte man probieren, ob die Tasten nicht doch schon eine Funktion haben. So startete z.B. bei einem Klick auf das Mailsymbol wirklich das Mailprogramm. Andere Tasten wiederum zeigten mit »xev« leider keine Reaktion.

Die hier vorgestellte Methode hat den Vorteil, dass durch Umwandlung der Extratasten in Funktionstasten der User selbst bestimmen kann, wie er die Taste nutzt und das jederzeit schnell ändern kann. Somit ist erst einmal alles zur Tastatur gesagt.

Happy Computing,
turicon :-)

Codeweavers werfen den Schlüssel für Ihr Crossover Produkt für lau unter das Volk und alle machen mit. (Für die nicht-Wissenden: Mit Crossover lassen sich auch hartnäckige Windows-Programme unter Linux betreiben).

Warmduscher! :-P

Nutzt entweder Linux oder Windows ...

Nebenbei: Der Schlüssel ist nur ein Jahr gültig, danach haben sich vermutlich viele so daran gewöhnt, dass sie ihn auch kostenpflichtig verlängern lassen ... Dass dieses Geschäftsmodell funktioniert, sehen wir ja auch bei Handyverträgen oder Providern, die die ersten drei Monate total günstig sind.
Ist es nicht eine Schande, dass ausgerechnet Ubuntu mit einem Network-Manager daherkommt, den zu benutzen immer wieder neue Ärgernisse hervorruft?

Es ist ja nicht so, dass er je besonders toll funktioniert hätte. Früher, durch das verkorkste Standort-System, passierte es mir mehrere Male, dass ich eigentlich schon getätigte Einstellungen nochmals vornehmen musste. Man könnte ja meinen, dass dies meiner eigenen Unfähigkeit geschuldet wäre - wenn ich nicht schon genau deswegen bei Bekannten anrückte, um ein Wlan-Problem zu fixen, dass sich als genau dieses herausstellte. Da kein Standort gewählt war, wurden die Einstellungen nicht gespeichert. Ich weiß bis heute nicht, ob das so gewollt oder ein Bug war.

Hinzu kommt, dass er auf meinem Hauptsystem nicht nutzbar war. Ich benutze schon seit einiger Zeit eine statische IP, inzwischen habe ich sogar keine andere Wahl mehr. Diese simpelste aller Konfigurationen beherrschte dieses Stück Software bis Intrepid nicht.

Wird mit Intrepid also alles besser? Es sieht nicht so aus. Klar, Intrepid ist erst ein RC. Trotzdem, auch bei einem RC sollte es nicht passieren, dass getätigte Einstellungen einfach verloren gehen. Reproduzierbar, nämlich anscheinend immer.

Ein Glück, dass ich die manuelle Konfiguration inzwischen im Kopf habe und so den Network-Manager von der Platte fegen konnte. Da dies aber nicht so gedacht sein sollte, hoffe ich, dass hier bis zum Release noch etwas passiert.

Eigentlich hoffe ich, dass hier sogar grundsätzlich etwas passiert. Dieser Zustand muss ja nicht als Ubuntu-Tradition erhalten werden. Wie wäre es mit einer Eigenentwicklung oder der Nutzung eines Alternativprogramms?


PS: Dies ist vielleicht nicht der netteste Begrüßungspost - aber um Nettigkeit geht es ja nicht immer. Hallo an den ubuntuusers-Planeten.

Nach dem Umstieg auf Kubuntu 8.10 am Wochenende kommt hier ein kleines "der Tag danach" Zwischenfazit.

Allgemein

Ja, was soll ich sagen, der Steinbock springt fröhlich rum. Keine größeren Probleme bei der Installation. Einzig das Java-Browser-Plugin macht mir noch ein wenig Sorgen, da Firefox auf Seiten mit Java-Applets abschmiert (Tipps willkommen). Flash funktioniert soweit, lediglich bei Flash-Uploadern, wie zum Beispiel dem in Wordpress oder auf picnik.com wehrt es sich beharrlich zu funktionieren. Die Verschlüsselung war mit Wiki-Hilfe kein Problem und macht sich im Hintergrund nicht bemerkbar.

KDE4.1

Prinzipiell bin ich erst einmal echt begeistert was die KDE-Jungs da auf die Beinchen gestellt haben. Jeden Tag findet man Kleinigkeiten, die einem den Desktop-Alltag ein wenig erleichtern. Weiter so.

Klar, ab und an mal schmiert noch Dolphin, oder auch mal Plasma ab, aber im großen und ganzen ist KDE4 absolut benutzbar. Vielleicht nicht im Unternehmenseinsatz, aber für den Normalbenutzer durchaus eine Alternative zu KDE3.

Die neuen Desktop-Effekte die nativ in KDE4 enthalten sind, runden die Sache schön ab, allerdings fehlen noch einige Dinge, die Compiz mehr bietet. Deshalb läuft hier auch KDE mit abgeschalteten Effekten und Compiz obendrauf. Allerdings sollen mit 4.2 noch einige Dinge dazu kommen, die vielleicht Compiz dann überflüssig machen könnten, was zu wünschen wäre.

Eine Sache, die mich massiv stört, ist das sich zum Beispiel das Uhr-Widget oder das Tray-Widget extrem breit machen, wenn man die Fensterleiste deaktiviert. Nichts weltbewegendes, aber irgendwie unschön. Sehr schön dagegen finde ich die Idee Ordner als Ansichten auf dem Desktop platzieren zu können. Genial einfache Idee, aber sehr sehr nützlich.

Hardware

Wow, kann ich da nur sagen. Fast alles funktioniert und das komplett out-of-the-box. W-Lan, Maus-Extratasten (vorher nur schwierig möglich für die VX Revolution), Bluetooth, Webcam und Suspend-To-Ram laufen absolut ohne Nacharbeiten. Grandios.

Etwas Nacharbeit erforderte hingegen die Grafikkarte, aber alles nichts was man nicht mit einem Blick in eines der diversen Wikis da draußen lösen kann. Das einzige was nicht funktioniert ist Suspend-To-Disk, aber auch da hab ich schon einen leichten Verdacht.

Fazit

Alleine schon wegen dem funktionierenden Suspend-To-Ram hat sich der Umstieg gelohnt. KDE4 mausert sich langsam zur wirklichen Alternative zur Vorversion. Was die 64-bit Geschichte in Zukunft noch an Problemen/Vorteilen bringen wird bleibt von meiner Seite aus abzuwarten. Wirkliche Vorteile für mich persönlich sehe ich noch keine, außer das ich jetzt Bugreports dafür schreiben kann ;-)

Fragen? Anmerkungen? Tipps? Kommentare! :-P

Tags: | | | | |