ubuntuusers.de

24. Juli 2009

Es mag an der Ferienzeit liegen, aber der Call for Participation / Call for Papers (warum steht das da eigentlich in Englisch?), also der Aufruf zur Mitarbeit und der Ruf nach Papier ;-), äh, die Frage nach Unterlagen, laufen sehr schleppend an.

Auf Anregung habe ich auch aufgenommen, dass Vortragswünsche eingesendet werden können. Das würde uns in die Lage versetzen, eventuell Referenten zu suchen, die ein entsprechendes Wunschthema vorbereiten.

Die Frage hatte ich hier auch schon einmal im April gestellt, bitte Euch jetzt aber die Vorschläge an idee@ubucon.de zu senden, dort werden sie von mehr Leuten beurteilt.

Um ein wenig die Angst zu nehmen: Die Ubucon ist mehr ein Familientreffen der deutschen und deutschsprachigen Community. Da wird niemandem der Kopf abgerissen, wenn etwas nicht perfekt ist. Die Gemeinschaft lebt vom Mitmachen. Ich hatte in 2008 auch unberechtigterweise reichlich Lampenfieber.

Inspirierend kann auch ein Blick auf die Programme der letzten beiden Jahre sein:
2007 - Programm Samstag - Programm Sonntag
2008 - Programm Freitag bis Sonntag

Logos: sidux, ubuntu, fedoraNach einigem hin und her habe ich mich dazu entschlossen, meinen gesamten PC neu zu belegen und sowohl auf der internen, als auch auf der externen Festplatte nach einer Formatierung die Betriebssysteme neu zu installieren. Anlass hierzu war die neue Alpha von Ubuntu „Karmic Koala“, die ich mir so oder so geholt (und komplett neu installiert) hätte.

Mein Plan sieht vor, dass ich zwei Systeme (naja, sagen wir eines, denn 0,5 + 0,5 = 1 ) auf der internen Festplatte installiere, und drei auf der externen. Die Verteilung wird dabei wie folgt aussehen:

interne Festplatte (250 GB)

Windows Vista (weiß der Geier welche Ausführung)

Ubuntu „Karmic Koala“ (beginnend mit der dritten Alpha)

externe Festplatte (320 GB)

Debianbasierend

Ubuntu „Jaunty Jackalope“

Sidux 2009-02

Red Hat basierend

Fedora 11

Laptop, SD-Karte, externe Festplatte

Laptop, SD-Karte, externe Festplatte

Erläuterung

Auf der internen Festplatte brauche ich ein Betriebssystem, das ich täglich benutzen kann. Es sollte so stabil sein, dass ich ohne permanente Neustarts auskomme, die Grundbedürfnisse befriedigen kann (v.a. surfen und Bildbearbeitung) und das in absehbarer Zeit als Release erscheint. Da ich seit der ersten Alpha von Karmic trotz täglicher (!!) Benutzung nur einen Absturz hatte, fiel die Entscheidung dahingehend, dass es fest auf der internen Festplatte installiert werden kann.

Außerdem wird für mein künftiges Studium ein Windows von Nöten sein. Da ich es mir ziemlich schwierig vorstelle, Windows auf einer schon „belegten“ Festplatte zu installieren, ohne dass Daten verloren gehen, nutze ich diese Gelegenheit, es nebenbei zu halten. Es wird ca. 180 GB von mir bekommen, da ich meine Daten, die alle Betriebssysteme nutzen sollen (etwa Musik), dort speichern muss. Beim Kauf meines Laptops war es leider eh schon dabei.

Für die externe Festplatte habe ich mir ein stabiles Ubuntu gewünscht, da ich unter Karmic leider noch keinen Grafiktreiber installieren kann und ich diverse grafische Schmankerl auch unter Ubuntu testen möchte.

Außerdem wollte ich schon immer ein rolling Release Betriebsstem haben, darum nahm ich mir vor, Sidux in der KDE Version zu installieren. Das ist dann auch gleich das zweite große Experiment, da ich mit KDE nur Virtual-Box-Erfahrungen hatte. Und diese dauerten kaum länger als 10 Minuten.

Und um auch einmal zu sehen, was die „Konkurrenz“ (wenn ich sie so bezeichnen darf) zu bieten hat, möchte ich das große Betriebssystem Fedora 11 holen, das mit Plymouth bootet. Da es in Ubuntu leider nie kommen wird, muss Red Hat mir diesen Spaß ermöglichen. Außerdem hörte ich von einem intelligenterem Updateverhalten, dass nur die tatsächlichen Änderungen bezieht und nicht die ganzen Pakete.

Daten sichern?

Ja, das werde ich noch tun. Die Hauptdaten (Musik, Dokumente etc.) werde ich für die Installation auf der internen Festplatte auf der externen speichern und später zurückschieben. Wichtige Konfigurationsordner (etwa ~/.mozilla ) werden zusätzlich auf einer SD-Karte gesichert.

Wann gehts los?

Geplant ist es für den heutigen Tag. Allerdings erst nach dem Schlafen :-D Mal sehen ob sich noch etwas an diesem Projekt ändert…

23. Juli 2009

[Vorsicht! Es folgt Satire!] Dass die „allseits beliebte“ Politikerin Ursula von der Leyen … achso, Ihr kennt sie ja nur als  Zensursula. Also noch einmal. Dass Zensursula  absolut keine Ahnung vom Internet hat, darüber brauchen wir ja nicht reden, das wissen wir ja alle. Aber Zentussie – wie ich sie „liebevoll“ nenne  – setzt noch einen drauf! Wie heute bei der  ARD zu lesen ist, möchte die werte Dame eine „Benimm-Regelung“, einen „Verhaltenskodex“ fürs Internet etablieren!

fragezeichen

Sorry, bin grad vor lauter Lachen unter den Tisch gefallen…

Also weiter. Ja. Wo waren wir? Ach ja: Also liebe Uschi, auf Dich haben wir ja grad gewartet. Und um Deine Kenntnisse des Internets ein wenig aufzubessern, für einen guten Ton hat man schon vor Deiner, ach was, sogar schon vor meiner Internetzeit gesorgt! Das Teil nennt sich Netiquette, kannscht es gern in der Wikipedia nachlesen. Da ist alles geregelt. Alles. Wirklich. Was fehlt da? Was vermisst Du denn daran??!!

Ach, jetzt habe ich es! Du möchtest, dass man sich bei Berichten über Dich an die Netiquette hält?  Ja, sag es doch gleich! Oder besser noch, geh nach Hause und sag nichts mehr, dann lassen die bösen Zungen des Internets Dich auch in Ruhe! Denn in einem sind wir Internetter uns wohl einig: Wenn es um Dich geht, kann die Netiquette getrost einmal vergessen werden. :cool:

Ach, liebe Uschi. Eine letzte Frage noch. „Was passiert mit denen, die sich NICHT an Deinen Verhaltenscodex halten?“ Nun, was könnten wir Dir denn zutrauen? Mal überlegen….

Bei der ersten Verwarnung: Einen Tag lang Stoppschilder im Internet zählen?

Bei der zweiten Verwarnung: 14 Tage Zividienst bei Schäuble?

Bei der dritten und letzten Verwarnung: Einen Monat lang mit Deinen Kindern musizieren?

AUTSCH! Letzteres wäre echt hart! :loool:

PS: Die sonst so konservative ARD hat in dem Beitrag sogar das Wort „Zensursula“ in den Mund genommen. Reschpekt! Da lohnt es sich ja glatt, GEZ-Schutzgeld zu bezahlen.

Was wir heute bekannt geben, ist, dass Microsoft die Linux-Gerätetreiber, die sie entwickelt haben, unter GPLv2 der Linux-Community zur Verfügung stellt.

(Original: So, what we're announcing today is that Microsoft is releasing the Linux device drivers, that it created, under GPL v2 license to the Linux community.)

In dem Video zum GPL-Release blicken Microsofts Sam Ramji, Director of Platform Strategy, und Tom Hanrahan, Director of Open Source Technology Center, zu diesen Worten bedeutungsschwer in die Kamera. Danach folgen dann drei Sekunden Schweigen und andächtiges Nicken.

Grund des Ganzen: Microsoft hat den Quellcode seines Hyper-V-Treibers für Linux unter der GPLv2 veröffentlicht. Nachdem bereits die Frage nach dem Grund in der Blogosphäre gestellt wurde und dabei auch schon neue Einsichten von Seiten Microsofts vermutet wurden, scheint der Hintergrund eher handfester Natur zu sein.

So stieß Stephen Hemminger bei einer Recherche nach Hyper-V-Treibern für Linux darauf, dass darin Open-Source-Bestandteile statisch gegen binäre Teile verlinkt waren - ein Verstoß gegen die GPL, da Open-Source-Code in dieser Weise nicht zusammen mit Closed-Source-Programmteilen verwendet werden dürfte. Hemminger habe daraufhin Greg Kroah-Hartmann informiert, der Microsoft darauf aufmerksam machte. Kroah-Hartman bestätigte dies auch gegenüber der Journalistin Mary-Jo Foley, wie sie in ihrem Blog-Eintrag ausführt.

Fazit: Microsoft hat natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe gehandelt, sondern ist lediglich einem Verfahren wegen Verletzung der GPL zuvor gekommen. Und unter diesem Gesichtspunkt kann man das "andächtige Nicken" im oben angesprochenen Video nun auf ganz eigene Weise interpretieren.

Quellen: ZDNet Blog, Network Plumber's Journal

 

Vor einiger Zeit habe ich mal einen Scenariogenerator für VNUML geschrieben um schnell und einfach Scenariodateien für verschiedene Topologien erstellen zu können.

Dafür habe ich mir überlegt, was die wesentlichen Informationen sind um eine Netzwerktopologie zu beschreiben. Dies sind die existierenden Netze, die existierenden Router und welche Router an welche Netze angeschlossen sind.
Dem Generatorscript wird eine Datei mit diesen Informationen übergeben und erstellt daraus die VNUML-Scenariodatei. Über Variablen im Script kann gesteuert werden, welcher Kernel und welches Dateisystem verwendet werden soll und wie die einzelnen Router/Rechner-Definitionen aussehen sollen.

Syntax
Die Syntax der übergebenen Dateien, die die Endung .zvf tragen müssen ist folgendermaßen:
Leerzeilen sowie Zeilen, die mit # beginnen werden ignoriert.
In der ersten Zeile stehen die Netze mit Komma getrennt (Leerzeichen sind nicht erlaubt)
In den darauf folgenden Zeilen werden die Router definiert und angegeben, mit welchen Netzen sie verbunden sind. Am Anfang einer solchen Zeile steht jeweils zuerst der Name des Routers gefolgt von einem Leerzeichen. Danach werden alle angeschlossenen Netze mit Komma getrennt aufgelistet (Leerzeichen sind darin nicht erlaubt).

Beispiel
Das folgende Beispiel definiert ein Scenario mit 3 Routern (r1, r2 und r3), die über 3 Netze (net1,net2 und net3) zu einem Dreieck verbunden sind:

# beispiel.zvf
net1,net2,net3
 
r1 net1,net2
r2 net2,net3
r3 net3,net1

Die Namenskonvention (/net[0-9]+/ für Netze und /r[0-9]+/ für Router) muss eingehalten werden, damit das Script funktioniert.
Da keine Fehlerbehandlung implementiert ist, muss die Syntax exakt eingehalten werden.

Wenn man das Script mit chmod a+x createscenario.pl ausführbar gemacht hat, kann man die Scenariodatei beispiel.xml durch folgenden Aufruf erstellen:

./createscenario.pl beispiel.zvf

Download
Hier das Perlscript zum downloaden:

createscenario.pl

Irgendwie gibt es Probleme, wenn ich eine .pl Datei direkt verlinke. Daher habe ich sie in createscenario.txt umbenannt. Nach dem Download sollte die Datei also mit dem Befehl

mv createscenatio.txt createscenatio.pl

umbenannt werden.

Es können Maximal 254 Netze und 254 Router erstellt werden. Die IP-Adressen werden nach folgendem Schema vergeben:
10.0.NETZNUMMER.ROUTERNUMMER wobei ROUTERNUMMER pro Netz hoch gezählt wird und nicht der Nummer des Routernamens entspricht (die Netznummer hingegen ist auch die Nummer aus dem Namen des Netzes).

Fast anderthalb Wochen nach 2.6.31-rc3 steht nun -rc4 zur Verfügung. Torvalds beklagt mehrere Fehler in den binutils und in ccache, Werkzeuge, die zum Kompilieren des Kernels benötigt werden, sowie einen Bug des Compilers. Obwohl diese Fehler nicht innerhalb des Kernels lagen, betrafen sie doch den Build-Vorgang.

In der Entwicklung ist etwas mehr Ruhe eingekehrt, die Anzahl der Änderungen hat gegenüber -rc3 stark abgenommen. Sie verteilen sich recht gleichmäßig über die verschiedenen Zweige des Kernels und stellen zumeist kleinere Korrekturen dar, mit ein paar größeren Patches für die ARM-Architektur und den Netzwerk-Bereich.

Der Kernel 2.6.31-rc4 für Ubuntu im Mainline-Kernel-Archiv:
Achtung! Die Installation von Fremdpaketen kann die Systemstabilität beeinträchtigen!
Die Pakete 2 und 3 müssen nur installiert werden, wenn Anwendungen vorhanden sind, die die Headerdateien benötigen um z.B. Kernelmodule zu kompilieren. Die Pakete sollten dann in der jeweils aufgeführten Reihenfolge installiert werden.

Architektur i386 (32 Bit):

  1. linux-image-2.6.31-020631rc4-generic_2.6.31-020631rc4_i386.deb
  2. linux-headers-2.6.31-020631rc4_2.6.31-020631rc4_all.deb
  3. linux-headers-2.6.31-020631rc4-generic_2.6.31-020631rc4_i386.deb

Architektur amd64 (64 Bit):

  1. linux-image-2.6.31-020631rc4-generic_2.6.31-020631rc4_amd64.deb
  2. linux-headers-2.6.31-020631rc4_2.6.31-020631rc4_all.deb
  3. linux-headers-2.6.31-020631rc4-generic_2.6.31-020631rc4_amd64.deb

Quelle: Linux Kernel Mailing List (diesmal auf Google Groups)

 


Aurorae ist eine neue Theme-Engine, die es ermöglicht neue Fensterdekorationen in KDE 4 bzw dessen Fenstermanager Kwin einzubinden. Dadurch wird es möglich diese anzupassen wie man möchte. Die einzelnen Elemente bestehen aus SVG Grafiken; die eigentliche Technik um diese darzustellen wurde Plasma entliehen.

cupertino

airglass-white

Bisher gibt es erst ein paar Themes auf kde-look.org, aber dies wird sich mit der Zeit ändern, da es sehr einfach ist ein neues zu erstellen. Eine eigene Kategorie ist in Planung (Nachtrag: bitte benutzt nicht das Ghost Theme, da es Probleme verursacht). Also, macht was! :)

Mein lieber ‚zahnersatz‘ von tuxtux.org, Du bringst meinen Zeitplan ganz schön durcheinander! ;-) Aber Deine Frage war gut und hat mich angespornt. Und ich denke, ich habe einige interessante Tipps, welche die Bedienung und das Surfen per Tastatur mit dem Firefox angenehmer machen. Außerdem fand ich Sachen, die auch mir neu waren.

Für den Firefox existieren jede Menge Shortcuts. Diese jetzt hier aufzuführen ginge wohl zu weit, denn bei computerwissen.de ist eine schöne und übersichtliche Liste abrufbar. Ich möchte hier speziell auf die Funktionen der Tastatur eingehen, die das Surfen selbst betreffen. Es sind noch ein paar kleine Fragen offen, vielleicht gibt es ja wieder Leser, die aushelfen können?

Tipp 1: Lange Seiten scrollen

Wer den  vorherigen Beitrag gelesen hat, dem werden die folgenden Tastenbefehle vertraut vorkommen. Denn das Scrollen im Text ist fast so wie die Bedienung eines Textprogrammes.

Pfeil nach unten und oben
Mit diesen Pfeilen kannst Du einfach den sichtbaren Bereich zeilenweise nach oben bzw. unten scrollen.

Pos1/Ende
Die kennst Du doch? Genau, mit diesen Tasten gelangst Du an den Seitenanfang (Pos1)  bzw. ans Seitenende (Ende).

Bild hoch/Bild runter
bild-auf-abDiese beiden Tasten im Sechserblock befinden sich rechts neben Pos1/Ende. Die Funktion kann man sehr gut an einem langen Dokument erkennen. Drückst Du eine der Tasten, wird der vertikal sichtbare Bereich nach oben/unten gescrollt. Es bleiben 2 Zeilen der vorherigen Seite stehen, damit man im Textfluss bleibt. Auf Tastaturen mit englischer Bezeichnung heißen die Tasten Page Up/Page Down oder in der Kurzform Pg Up/Pg Dn.

Wichtiger Hinweis:
In den Einstellungen von Firefox, unter Erweitert, im Register Allgemein heißt gleich der erste Punkt „Markieren von Text mit der Tastatur zulassen“. Ich habe keine Ahnung, was das bedeuten soll. Ist das nur eine unglückliche Übersetzung? Auf alle Fälle darf dieser Punkt nicht angewählt werden, sonst funktioniert die Tastatursteuerung nicht.

Tipp 2: Links und Formularfelder ansteuern

tabAm bekanntesten dürfte sein, dass man mit der Tabulatortaste (links neben dem Q) von Link zu Link springen kann, sowie innerhalb eines Formulares von Feld zu Feld. Jetzt kommt es auf den Webdesigner an, wie gut man die angesprungenen Links sieht (Tipp für Homepagebastler: Im CSS dem a:hover-Tag einfach ein a:focus hinzufügen, dann werden die Links beim „tabben“ auch hervorgehoben). Hinweis: Die Tabulatortaste werde ich nun nur noch TAB nennen!

Firefox selbst zeichnet eine dünne, gepunktete Linie um den aktuellen Link. Aber aufpassen! Ist der letzte Link im Dokument erreicht, fängt es wieder von vorne an und berücksichtigt auch Menüs und Buttons des Browsers! Außerdem kann es vorkommen, dass der Webdesigner eine eigene Tab-Reihenfolge festgelegt hat.

Notieren: Mit TAB werden Links und Formularfelder angesprungen. Und zwar von oben nach unten. Für die umgekehrte Richtung drückt man zusätzlich die Umschalt-Taste!

Alternative zu TAB
lolDa das „Tabben“ auf Seiten mit vielen Links nicht gerade komfortabel ist, habe ich eine Alternative gesucht. Es gibt ein Add-On, welches auf den Namen LoL hört, ist kein Scherz! :-) Das ist sogar auf dem aktuellen Stand und mit dem FF 3.5 kompatibel! Installierst Du das und drückst etwas länger die Leertaste, werden alle sichtbaren Links und Formularfelder durchnumeriert.

Jetzt brauchst Du nur noch die Nummer eingeben, et voila, schon wird die Seite aufgerufen bzw. das Formularfeld angesprungen. Schau auch mal in die Einstellungen des Add-ons, leider fehlt eine Anleitung und ich weiß im Moment nicht, was das Add-on noch so alles kann. Macht aber einen guten Eindruck und ist wirklich hilfreich. .daumenhoch:

Einen Schönheitsfehler hat das Add-on allerdings. Wie wir im nächsten Abschnitt sehen werden, ist die Leertaste als Auslöser denkbar schlecht gewählt. Ich habe die Auslösetaste erst einmal auf die Einfügen-Taste (Einfg auf dem Sechserblock links oben) gelegt, bisher klappt das auch ganz gut.

[Update]Auf reinen Linkseiten zwingt das Add-on Firefox ganz schön in die Knie. Für normal gehaltene Webseiten sehe ich aber keine Bedenken. [/Update]

Tipp 3: Spezialfall Formulare

Formulare lassen sich komfortabel – und ohne Plugins – mit der Tastatur bedienen. Wie erwähnt, springt  TAB von Feld zu Feld. Hier die restlichen Tastenkombinationen für spezielle Felder:

Radio-Buttons
Diese kleinen, runden Felder bieten nur eine mögliche Auswahl (Option). Mit TAB springe wie gehabt das erste Optionsfeld an. Ist dieses nicht ausgewählt und willst Du dieses auch nicht auswählen, geht es mit Tab zum nächsten Feld. Die gewünschte Option markiere nun mit der Leertaste. Ist dieses einmal ausgewählt und willst Du die Option nachträglich ändern, schalte mit den Pfeiltasten hoch/runter entsprechend um.

Checkboxen
Bei Checkboxen kannst Du beliebig viele anwählen. Für die Auswahl und auch das Aufheben der Auswahl benutze wieder die Leertaste.

Auswahllisten mit einer Auswahlmöglichkeit
Diese Listen, die meistens aufgeklappt werden müssen, erlauben auch nur eine Auswahl. Dazu benutze wiederum die Pfeiltasten hoch/runter.

Auswahllisten mit Mehrfachauswahl
Navigiert wird innerhalb dieser Listen mit den Pfeiltasten hoch/runter. Den aktuell selektierten Listenpunkt erkennt man an der gepunkteten Umrahmung. Zum An‑ und Abwählen verwende wieder die Leertaste. Sobald Du aber einen Punkt markiert hast und den nächsten anwählen willst, drücke zusätzlich STRG! Drücke die Umschalt-Taste, wenn Du eine ganze Reihe von aufeinanderfolgenden Punkten wählen willst.

Hast Du eine ganze Reihe gewählt und willst mittendrin wieder einen Punkt abwählen, wechsle von Umschalt zu STRG, navigiere mit den Pfeiltasten zu dem abzuwählenden Punkt und drücke die Leertaste.

Autsch, das war ein bisschen viel? Macht nichts, Übung macht den Meister und hier kannst Du ohne Probleme üben.

Tipp 4: Die wichtigsten Shortcuts

Wie oben schon erwähnt, ist auf computerwissen.de eine ausführliche Liste mit den Tastenkürzeln abrufbar. Hier der Vollständigkeit halber die wichtigsten Shortcuts, um andere Seiten aufzurufen:

URL eingeben
Drücke die Funktionstaste F6. Damit erhält die Adressleiste den Fokus, die vorhandene URL ist markiert und kann sofort überschrieben werden. Mit Return öffnest Du dann die Seite. Fast genial ist die Möglichkeit, mit ALT+Return die eingegebene Adresse in einem neuen Tab zu öffnen!

Suchleiste benutzen
Die Suchleiste wird mit STRG + K aktiviert. Vorhandener Text wird markiert und kann überschrieben werden. Hat die Suchleiste den Fokus, blendet F4 die Suchmaschinenliste ein. Wähle nun die Gesuchte mit den Pfeiltasten hoch/runter aus. Mit Return bestätigst Du die Auswahl.

Blätterfunktion
In den im aktuellen Fenster/Tab aufgerufenen Seiten kannst Du einfach blättern. Zurück geht es mit ALT+Pfeil links, wieder vor mit Alt+Pfeil rechts.

Lesezeichenmenü aufrufen
Dieses rufst Du mit ALT+L auf. Navigiere mit den Pfeiltasten. Pfeiltaste rechts öffnet einen Ordner, mit der Pfeiltaste links schließt Du ihn wieder. Ein neues Lesezeichen kannst Du mit STRG+D hinzufügen.

Gut, das soll es erst einmal gewesen sein. Ich denke, mit diesem Wissen kann man die Maus zwar nicht in den Ruhestand schicken, aber einem gemütlichen Surfabend, mit der Funktastatur auf dem Schoss, steht nichts mehr im Weg.  Wer noch ein paar grundlegende Tipps zum  Umgang mit Firefox sucht, dem empfehle ich mal einen Blick auf Mit Firefox per Du.

Also die Blogs bei linux.com zu lesen lohnt nicht so wirklich. Viele wie Zonker und ähnliche Persönlichkeiten nutzen die Plattform nur um ein weiteres Mal über Themen, die ihnen wichtig sind zu berichten. Vorher sind ihre eigenen Plattformen dran. Ok das wäre für sich gesehen kein Drama, aber auch der Rest ist nicht gerade prickelnd. Naja und dann haben die ein echtes Spamproblem, nahezu alles was über den Feed eintrudelt ist mehr oder minder Spam unter 300 Beiträgen etwa einer der kein Spam ist - ergo linux.com fliegt nun aus dem Reader.

Da in letzter Zeit die Bots wohl das Captcha von der Blog-Software Serendipity erlernt haben, war es Zeit dieses zu ändern und dem Spam erneut einen Riegel vor zu schieben. Alternativ hätte ich das Plugin ReCaptcha nutzen können, doch sind seit einiger Zeit die Worte von diesem Dienst so schlecht lesbar, dass ich mich frage ob schon alle Bücher übersetzt sind und nur noch der Rest über bleibt...

Nun habe ich mich entschieden, lieber das Standard-Plugin anzupassen, da mir dieses schon lange gute Dienste leistet. Dabei habe ich also die Schriftarten geändert (diese waren teilweise wirklich schwer zu lesen), die Schriftgröße und letztendlich die gesamte Größe des Captcha - Bildes.

Danke an dieser Stelle an garvinhicking aus dem s9y.org Forum für die Hilfe.

Das Ergebnis:


Anleitung:
1. Zuerst einmal sollte man sich ein paar Schriftarten suchen, die für das Captcha verwendet werden sollen. Eine gute Anlaufstelle dafür bietet DaFont.com

2. Öffnet nun die Datei serendipity_event_spamblock.php im Ordner plugins/serendipity_event_spamblock/

3. Schriftart ändern: Sucht nach $fontfiles und ergänzt dort die Dateinamen der TTF-Schriftart(en) die gewünscht sind. Kopiert nun die TTF-Datei(en) in das spamblockverzeichnis. Alternativ die derzeit bestehenden Schriftnamen einfach mit den eigenen überschreiben.

4. Schriftgröße ändern: Sucht nach $size = mt_rand(15, 21); und ersetzt "15" durch die minimale (z.B. 25) und 21 durch die maximale (z.B. 31) Schriftgröße.

5. Bildgröße ändern: Um das gesamte Bild größer zu machen passt ggfls. auch noch $width und $height ein paar Zeilen über $size = mt_rand(15, 21); an - z.B. mit $width = 240 und $height = 80;

Das war es schon.

22. Juli 2009

Nun ist es mal wieder soweit. Ein weiterer iPod Nano hat sich im Haushalt breit gemacht.

Eigentlich bin ich ja kein Freund des synthetischen Apfels, aber die Größe, die netten flippenden Albumbilder und schließlich dass ich noch ein paar Flugmeilen übrig hatte, haben mich dazu gebracht mir so eine faule Frucht ins Haus zu bestellen.

Erster Vergleich mit meinem klobigen und betagten Creative Zen Touch war niederschmetternd. Der iPod Nano klingt im Vergleich mit dem Creativ Zen Touch wie eine Konservendose und teilweise übersteuert. Erst die Soundeinstellung “Accoustic” macht es erträglich. Trotzdem fehlen eine ganze Menge Frequenzen und das Übersteuern macht mich fuchsig, da ich immer darauf achte meine Musik im normalen Frequenzrahmen abzuspeichern.

Nächster Schritt: Das Betanken des iPods.

Folgende Programme habe ich im Einsatz:

  • easyTag zum Ordnen der Dateien und für die einheitlichen idv3 Tags
  • Coverfinder für das Runterladen der entsprechenden Albumbilder
  • gtkPod zum Betanken des iPods

Das Übertragen der Lieder klappte auf Anhieb ohne Probleme. Lediglich zeigten nicht alle Alben das Bild und ein paar Alben wurden mehrfach angezeigt.

Nach intensiver Spurensuche kam Folgendes heraus:

  • Das Albumbild muß in jedem mp3 vorhanden sein (easyTag)
  • Wenn im Künstlerfeld unterschiedliche Angaben stehen, dann wird ein Album in der Übersicht mehrfach angezeigt. Also bei Angaben wie “remixed by DJ Hansdolada” mit easyTag den Künstler mit in den Titel übernommen und das Feld Künstler in allen mp3s des Albums gleich eintragen (easyTag)

Fotos
Fotos am besten im Format 320x200 auf dem iPod speichern.

Videos
Um Videos auf den iPod zu übertragen muss zuerst das Paket gktpod deinstalliert und dafür das Paket gtkpod-aac installiert werden.
Als nächstes wird avidemux gestartet und als Format MP4 (PSP) ausgewählt. Unter Filter dann Mplayer Resize auf 320x240 gestellt. Falls das Originalformat nicht den Abmessungen entspricht einfach mit einem Filter zusätzlich schwarze Ränder hinzufügen.
Damit ich in gtkpod die Filme von der Muik unterscheiden kann, habe ich mir eine Wiedergabeliste namens “Video” angelegt und schiebe dort meine Filme rein.
Mit easyTag kann man übrigens auch Vorschaubilder hinterlegen und alle anderen idv3 Tags hinterlegen.


Ich war heute in der Stadt shoppen. Da stand ein verwaister Rechner, dessen Bildschirmschoner mir seltsam bekannt vorkam. Also stieß ich aus Versehen gegen den Tisch (was für ein Missgeschick meinerseits) und siehe da:

kde3

Es ist noch nicht so lange her als ich es benutzt habe (ok, seit 1 1/2 Jahren nicht mehr), aber trotzdem war ich einen Moment lang rührselig.

Vor ein paar Tagen habe ich über meine verzweifelten Versuche mit der Wandlung von TS Files nach einem kompatiblen Format für meinen WDTV berichtet.

Heute bin ich bei freshmeat auf eine GUI für ffmpeg gestoßen, die das mühsame ausprobieren der vielen Parameter erspart und prima funktioniert. Sinthgunt hat einen ungewöhnlichen Namen. Ist aber alles andere, nur nicht kompliziert zu bedienen. Ich habe jetzt ein Hdtv mkv Format in DVD HQ-Widescreen gewandelt und das aufgenommene TS-File auch zur DVD gewandelt. Das Ergebnis ist perfekt. Natürlich ist im ersteren Fall eine Video und Audio De- und Encodierung erforderlich, dementsprechend dauert es so seine Zeit, aber dafür ist das erzielte Ergebnis auch sehr gut. Installation unter Debian und Ubuntu gelingt mit den fertigen Deb ganz einfach mit dpkg -i sinthgunt-1.1.0.deb


sinthgunt - Project Hosting on Google Code

Vor ein paar Tagen habe ich über meine verzweifelten Versuche mit der Wandlung von TS Files nach einem kompatiblen Format für meinen WDTV berichtet.

Heute bin ich bei freshmeat auf eine GUI für ffmpeg gestoßen, die das mühsame ausprobieren der vielen Parameter erspart und prima funktioniert. Sinthgunt hat einen ungewöhnlichen Namen. Ist aber alles andere, nur nicht kompliziert zu bedienen. Ich habe jetzt ein Hdtv mkv Format in DVD HQ-Widescreen gewandelt und das aufgenommene TS-File auch zur DVD gewandelt. Das Ergebnis ist perfekt. Natürlich ist im ersteren Fall eine Video und Audio De- und Encodierung erforderlich, dementsprechend dauert es so seine Zeit, aber dafür ist das erzielte Ergebnis auch sehr gut. Installation unter Debian und Ubuntu gelingt mit den fertigen Deb ganz einfach mit dpkg -i sinthgunt-1.1.0.deb


sinthgunt - Project Hosting on Google Code

Ich habe Menschen am Computer gesehen, die mit dem 10-Fingersystem nur so über die Tastatur rasten und ‚gefühlte 20 000‘ Shortcuts auswendig kannten. Die mussten nur ab und zu innehalten, weil der PC nicht nachkam. ;-) Wenn man so etwas sieht, kann man nur „mit den Ohren schlackern“.

Nun, ich will Euch jetzt nicht zu solchen „Gurus“ machen – aber ich sehe viele viele Menschen am PC, die es sich unnötig schwer machen, weil sie die wichtigsten Shortcuts (Tastenkürzel) nicht kennen. Es sind nur eine Handvoll, die lassen sich leicht merken und Ihr werdet sehen, in Zukunft geht Euch die Arbeit flotter von der Hand. Und das Beste: Die lassen sich unter Windows und Linux, sowie in fast jedem Programm nutzen! (Den Mac kenne ich nicht, aber es sollte auch dort funktionieren. Vielleicht kann es einer der Leser ja bestätigen?)

1. Zwei Hinweise

Ein Wort zu den Sondertasten, um Verwirrungen zu vermeiden. Wir nutzen hier die Steuerungstaste und Großschreib‑ bzw. Umschalt-Taste. Letztere hat meist einen nach oben zeigenden Pfeil als Symbol. Ich verwende die deutschen Bezeichnungen STRG und Umschalt. Viele Menüs (und Tastaturen) zeigen die engl. Bezeichnung an, nämlich CTRL und SHIFT.

Auf jeder normalen Tastatur sind diese Tasten doppelt vorhanden und haben ihre Position links sowie rechts unten und werden mit dem kleinen Finger der linken bzw. rechten Hand bedient.

tastatur

Es gibt natürlich eine Unmenge mehr an Shortcuts. Mit diesem Artikel möchte ich die „Mausschupser“ unter Euch in die Materie einführen, da reichen diese fürs erste. Wer mehr wissen möchte, der schaue mal in die jeweilige Programmhilfe (z.B. mit F1?), oft existiert eine Übersicht. Auch ein Blick in die Einstellungen kann nützlich sein, viele Programme erlauben die Anpassung der Tastenkürzel.

1. Vier allgemein gültige Shortcuts

Diese können nahezu überall angewendet werden, wo kopiert, ausgeschnitten und eingefügt wird. Also bei Texten, in Grafikprogrammen und auch in Multimediatools. Und das schöne, das funktioniert auch zwischen verschiedenen Programmen (Ausnahmen bestätigen die Regel…)!

STRG + Ⅹ
Der markierte Bereich wird ausgeschnitten, der Computer merkt sich das und kann es beliebig oft wieder einfügen. Aber Vorsicht! Das gilt nur so lange, bis erneut etwas markiert und ausgeschnitten oder kopiert wird! Es existieren diverse Tools, die sich mehrere Stufen merken, sucht einfach mal nach Multiclipboard.

STRG + Ⅽ
Wie STRG + X, jedoch wird der markierte Bereich nicht entfernt, verbleibt also an der alten Stelle.

STRG + Ⅴ
Damit fügt man den kopierten/ausgeschnittenen Inhalt wieder ein. Bei Text an der aktuellen Cursorposition.

STRG + A
Damit markiert man alles. Bei Texten das ganze Dokument, bei Grafiken (Gimp) das ganze Bild bzw. wenn Ebenen vorhanden sind, die aktuelle Ebene.

Tipp:
Die Konsole erlaubt auch Ausschneiden/Kopieren/Einfügen. In der Standardkonfiguration muss man  – keine Ahnung warum – zusätzlich die Umschalt-Taste drücken. Das kann aber in den Einstellungen geändert werden! Da es zu Konflikten mit Tastenkürzeln der Konsole kommen kann, sollte man die Einstellung besser so lassen! Danke für die Tipps in den Kommentaren! .daumenhoch:

2. Acht Shortcuts für die Programmbedienung

Folgende Shortcuts sind eine „Quasinorm“, sollte Euch ein Programm begegnen, welche diese nicht unterstützt, dann klopft den Programmierern auf die Finger! ;-) Um sicher zu gehen, reicht ein Blick in die Menüs Datei und Bearbeiten. Dort kann man die Richtigkeit überprüfen. Diese Kürzel lassen sich besonders gut merken, da Sie fast alle den Anfangsbuchstaben des Befehls verwenden:

STRG + N
N wie Neu. Damit erstellt man ein neues Dokument, eine neue Grafik oder öffnet ein neues Fenster (Firefox).

STRG + O
O wie Open/Öffnen. Es wird der Öffnen-Dialog angezeigt.

STRG + S
S wie Speichern. Das wohl wichtigste Kürzel. Das Dokument wird gespeichert. Drückt man zusätzlich die Umschalt-Taste, kann dem Dokument ein neuer Name gegeben werden.

STRG + P
P wie Print oder „Pitte ausdrucken“. *räusper* Da brauch ich keine Worte verlieren, oder?

STRG + Q
Q wie Quit oder „Ende der Qual“ ;-) Das Programm wird beendet.

STRG + Z
Z wie Zurück. Das ist neudeutsch der UNDO-Befehl. Damit kann man einen oder mehrere Arbeitsschritt(e) zurücknehmen.

STRG + Y
Y wie „Yabbadabbadoo, das war zuviel des Guten!“ *grins* Leider gibt es hier keine sinnige Übersetzung. Hat man es aber mit dem UNDO übertrieben, kann man zurück genommene Schritte wiederherstellen, neudeutsch nennt sich das REDO. ACHTUNG! Schaut kurz in das Menü Bearbeiten. Ich sah vereinzelt Programme, da lautet der Befehl STRG-Umschalt + Z!

STRG + F
F wie Finden. Was habt Ihr jetzt gedacht??  :grins:  Es wird der Suchen-Dialog geöffnet.

3. Shortcuts für Textbearbeitung

Diese Shortcuts erleichtern das Hantieren mit  Texten, egal ob in MS Word, OOoWriter, einem Texteditor oder in Textboxen auf Webseiten. Wo Text bearbeitet wird, werden diese Funktionen unterstützt, ‚Spezialtools‘ wie VIM mal ausgenommen. Wir verwenden jetzt auch die Pfeiltasten. Das sind auf einer Standardtastatur die 4 Tasten neben der rechten STRG-Taste mit Pfeilen nach oben/unten/rechts/links.

Und wir verwenden die Tasten Pos1 (engl. Home) und Ende (engl. End). Diese beiden Tasten findet Ihr auf dem Sechserblock, direkt über den Pfeiltasten. Laptopbesitzer müssen schauen, leider muss hier oft noch eine zusätzliche Taste gedrückt werden. Im übrigen gilt: Einfach selbst testen! So, das war es aber auch schon, fangen wir an:

Pfeiltasten
Das werden die meisten schon herausgefunden haben. Damit bewegt man den Cursor innerhalb des vorhandenen Textes.

Pos1 und Ende
Mit diesen beiden Tasten springt der Cursor an den Zeilenanfang (Position 1) oder ans ZeilenEnde.

STRG + Pfeiltaste links
Jetzt wird es schon interessanter. Damit springt man beim ersten Klick an den Wortanfang. Hält man die STRG-Taste fest und drückt mehrmals die Pfeiltaste, springt der Textcursor von Wort zu Wort und da immer an den Anfang.

STRG + Pfeiltaste rechts
Wie eben beschrieben, nur springt der Cursor immer ans Ende des Wortes.

STRG + Pfeiltaste oben/unten
Damit könnt Ihr Absatzweise nach oben und unten springen.

Umschalt + Pfeiltasten
Bewegt den Cursor wie erwähnt, es wird aber auch der Text ab aktueller Cursorposition markiert.

STRG + Umschalt + Pfeiltasten
Betätigt man nun STRG‑ und Umschalttaste, wird ab sofort der dazwischenliegende Text wortweise markiert.

STRG + Pos1/Ende
Damit springt Ihr an den Anfang respektive Ende des Dokuments, egal wie viele Seiten es auch hat!

STRG + Umschalt + Pos1/Ende
Egal wo der Cursor steht; von dessen Position bis Dokumentanfang/Dokumentende wird der ganze Text markiert.

Das war es auch schon. Schwer? Nein, ist alles nur Gewöhnung. Ich empfehle Euch, startet OpenOffice Writer, holt Euch irgendeinen Text und probiert damit alles aus. Ihr werdet zum einen sehen, dass Ihr mit jedem Versuch schneller werdet. Auf alle Fälle schneller, als jedesmal zur Maus zu greifen und in den Menüs zu suchen!

Um es Euch nun noch einfacher zu machen, habe ich die Shortcuts in einer kleinen Tabelle untergebracht. Druckt diese aus, schneidet sie aus und klebt sie Euch vorübergehend an den Monitorrand. So habe ich es gelernt und recht schnell sind diese Tastenkürzel „ins Blut“ übergegangen. [Auf das Bild klicken zum Download der Tabelle]

Tabelle downloaden

[Update] Hier könnt Ihr die Tabelle für OOoCalc herunterladen und an eigene Bedürfnisse anpassen.[/Update]

Besteht noch mehr Interesse an solchen Tipps & Tricks? Dann hinterlasst einen Kommentar und ich mache gern weiter.

PS: Apropo Tastatur. Wenn sich jemand bedanken möchte, zu so etwas würde ich nicht nein sagen. ;-)

Eine Art Marktlücke schloss das Internetunternehmen Yahoo! heute morgen. Auf der englischen Seite des Auftritts gibt es nun für Benutzer einen Service, der es ermöglicht, verschiedene soziale Netzwerke an einem zentralen Punkt anzulaufen. Sinn soll es sein, alle Netzwerke und Communitys, zu denen man gehört, auf einer Seite zu vereinen und mit wenig Aufwand Neuigkeiten der Friends, Followern und Freunden zu sehen.

Die neue Yahoo Homepage

Die neue Yahoo! Homepage

Zu den über 60 voreingestellten Seiten wie Facebook, Myspace, Googlemail, Flickr etc. gibt es auch die Möglichkeit, eigene URLs hinzuzufügen. Diese werden auf der Nachrichtenseite (Homepage) in der linken Seitenleiste angezeigt.

Diese zentrale Anlaufstelle wird schon wieder groß gefeiert, gibt aber auch große Gefahren auf. Abgesehen davon, dass nun viele verschiedene Profile eines Nutzers miteinander verknüpft werden können (da sie ja gesammelt auftreten), gibt man Yahoo! eine Menge privater Dinge preis. Sie erhalten alle Informationen, die man auf verschiedene Dienste verteilt hat. Ob das so gesund ist… Schließlich ist nicht nur Google eine Krake. Außerdem verhandelt Yahoo! mit Microsoft um enge Zusammenarbeit!

Zugegeben: ganz praktisch ist es schon! Über die linke Seitenleiste sieht man seine Favoriten, die man ganz einfach um eigene Seiten ergänzen kann. Mittels mouseover erhält man eine relativ große Vorschau der Seite im RSS-Stil. Die Darstellung unseres eigenen Blogs funktionierte dabei allerdings nicht wie gewünscht…

Yahoo! Deutschland noch „alt“

Yahoo! Deutschland noch „alt“

Twitter funktioniert übrigens noch nicht, soll aber in Kürze kommen. Manuell hinzugefügt zeigt es (wie auch identi.ca) nicht die letzten Tweets (Dents) an, sondern nur Standardtext. Dies ist wohl auf den Betastatus zurückzuführen, den man auch bei der Verbindung zu Facebook erkennt: bisher funktioniert die Einbindung nicht zuverlässig. Vielleicht sind diese Fehler behoben, bis es auf der deutschen Seite von Yahoo! eingeführt wird. Dies soll „im Laufe des Jahres“ geschehen.

Selbstverständlich wird dieser Service auch wieder für Unmengen an Werbung missbraucht. Zwar ist offensichtlich die Hälfte der Vorschauboxen für Anzeigen vorgesehen, dank Adblock ist dieser Teil allerdings komplett leer.

Lange angekündigt und groß gefeiert wird diese Neuerung. Als „fundamentalste Neuerung“ des Unternehmens wird sie bezeichnet. Ist das nicht ein bisschen viel Trubel? Mit iGoogle gibt es einen Dienst, der noch viel mehr zur Verfügung stellt und damit viel mächtiger ist. Also was soll das ganze?

Weiterführende Links:

dvgrab
Videokameras, die mit Firewire (auch 1394) ausgestattet sind, werden seit Jahren sehr gut von Linux unterstützt, das gilt auch für HDV.

An Software wird neben einen aktuellen Kernel lediglich dvgrab benötigt.

Installation

sudo apt-get install dvgrab

dvgrab ist ein Kommandozeilenprogramm, mit dem sich HDV/DV-streams komfortabel und zuverlässig einlesen lassen.

Hardware

Manche Mainboards oder Laptops kommen mit Firewireanschluss, aber auch die Nachrüstung mit PC-Card (PCMIA), dem Nachfolgeformat Expresscard oder eine PCI-Steckkarte bietet die Möglichkeit, sich mit einer Kamera zu vernetzen.

Bei Firewire-PCI-Karten empfiehlt es sich, auf den Chipsatz zu achten, eine Daumenregel lautet: TexasInstruments (TI) funktioniert, alle anderen (z.B. VIA) eher nicht.

Getestet haben wir hier auch mit einer Expresscard, nämlich:

Exsys EX-6603E, 1x USB 2.0/2x FireWire, ExpressCard/34 http://geizhals.at/a369559.html

Unser workflow beim capturen

Eventuell Kerneldevice erzeugen:

sudo mknod -m 666 /dev/raw1394 c 171 0

Eventuell ExpressCard-Treiber laden: (Ubuntu 8.x)

sudo modprobe pciehp pciehp_force=1

dvgrab mit HDV

sudo dvgrab -format hdv -i

wobei das letzte Flag i eine Abkürzung für interactive ist. Über Tasturkürzel lässt sich die Kamera nun steuern, c startet zum Beispiel Playback und Capture, SPACE stoppt eine Aufnahme oder ein Playback, ? gibt die Hilfe aus.

dvgrab in Aktion

Happy Filming!

Share/Bookmark

feature-logo„Drag and Drop“ – zu deutsch „ziehen und ablegen“ – kennt wohl jeder von der Arbeit auf dem Desktop oder dem Dateimanager. Diese Funktion unterstützt auch der Firefox für verschiedene Aktionen.

Beispiel 1, nicht verlinkte Webadressen: Wer den Tipp noch nicht kennt, hat bisher entweder die Adresse abgetippt oder markiert, in die Zwischenablage kopiert und dann in die Adressleiste eingefügt.

Mit dem Firefox: Einfach den Link markieren und ihn mit der Maus in die Adressleiste ziehen. Fertig. Sind die Tabs sichtbar, noch besser. Schlicht die Maus (mit dem markierten Text) neben einen existierenden Tab ziehen – es sollte ein nach unten weisender Pfeil erscheinen – und loslassen. Nun öffnet der Link in einem neuen Tab.

Beispiel 2, Suchbegriffe: Da schreibt einer was von Desoxyribonukleinsäure (oder was ähnlichem). Du willst nun von Tante Guugl oder Wikipedia wissen, was das ist? Markiere den Begriff und ziehe ihn in die Suchleiste. Geht schneller als abtippen!

Beispiel 3, kurzfristig wichtiger Link: Ziemlich oft, z.B. bei Auktionen, ist der Link nur kurzfristig von Interesse. Ich greif mir dann immer das Favicon (das Symbol neben der Adresse) und ziehe es auf den Desktop. Ein Klick darauf und ich bin wieder auf der Seite. Das hält vor allem die Lesezeichensammlung sauber! Besonderer Vorteil bei ebay: in der Verknüpfung steht das Auktionsende!

Beispiel 4, speichern von ganzen Textpassagen: Was schönes gelesen und das möchtest Du  speichern? Markiere den Text und ziehe ihn auf den Desktop. Automatisch wird die Datei kopierter Text.txt erstellt, natürlich mit dem gewählten Inhalt. Leider kann es da zu Problemen mit den Umlauten und Sonderzeichen kommen. Da ist für Tomboy-Nutzer das Firefox-Add-on Tomfox die bessere Wahl.

Viel Spaß!

Zu ziemlich allem was id jemals rausgebracht hat gibts einen Linux Port (is  Commander Keen auch dabei? Ich hab keine Ahnung). ID Software hat sehr früh angefangen Linuxversionen von seinen Spielen rauszubringen – meist zeitgleich mit der Windowsversion. Laut diesem Bericht wird sich das bald ändern. :-(

Davon sind nicht nur die  Games mit der neuen Tech 5 Engine betroffen, sondern auch das neue Wolfenstein, welches auf Tech 4 aufbaut.

Eine Portierung der Tech5 auf den Linux Nvidia Treiber wäre wohl noch machbar, der Aufwand es mit anderen Grafikchips zum Laufen zu bringen wäre allerdings zu hoch.

Id hatte früher konsequent den doch recht kleinen Markt an Menschen bedient die  Linux nutzen und einem Spielchen nicht abgeneigt sind. Wenn man nun hier die Schnittmenge Besitzer einer NVIDIA Karte und Linuxuser bildet wird die Nische doch sehr klein. Ob’s wirklich so schwer ist, das Spiel zu portieren, oder es dem neuen Inhaber ZeniMax Media einfach zu teuer ist vermag ich nicht zu sagen.

Schade drum, ich hab die Games immer gerne gezockt und mich tierisch gefreut, wenn’s 4, 5 Frames schneller bei mir lief als auf dem XP Rechner vom Kollegen.

So lichtet sich die Gruppe der Firmen, die für Linux entwickeln aller Wahrscheinlichkeit deutlich. Spaß hat’s trotzdem immer gemacht. Dafür ein Dankeschön :-)

21. Juli 2009

Zur Zeit ist es bei jeder neuen Firefox-Version notwendig, ein neues Sprachpaket zu installieren. Da dies etwas nervt und zudem unnötig ist, stelle ich ein Sprachpaket zur Verfügung, das bis Version 3.5.10 funktionieren wird. Vorausgesetzt auf der Oberfläche ändert sich nichts, was aber nicht passieren sollte, wenn sich Mozilla an den eigenen Entwicklungsplan hält. :-) Die Datei gibt’s im Artikel Firefox 3.5 / 3.5.1 unter Ubuntu 9.04 (Jaunty).

Launchpad ist frei (via), und das schöne als erstmal unbeteiligter ist, dass man in Ruhe schauen kann, wie sich die Sache entwickelt. Eine der Gründe, warum Launchpad unfrei war, war die Angst vor Abspaltungen, die einer zentralen Plattform etwas den Sinn nehmen könnten. Jetzt ist der Code nicht nur offen, sondern sogar frei, sodass die Entwicklung ihren Lauf nehmen kann - zum Guten wie zum Schlechten.

Mittlerweile gilt ja der Satz von Herbert Spencer
Überleben des am besten Angepassten - Survival of the fittest
als ein wenig überholt. Statt dessen wird heutzutage von
Überleben des Kooperativsten - Survival of the most cooperative
ausgegangen.

Vielleicht hat das auch Microsoft begriffen, denn sie haben einen "Hyper-V"-Treiber für den Linux-Kernel unter GPL v2 veröffentlicht.

Nachtrag: Microsoft gab Linux-Treiber wegen GPL-Verletzung frei
Na, endlich.

Launchpad, die Plattform, auf der Ubuntu und einige andere Projekte entwickelt werden, ist endlich OpenSourceSoftware. Das kam gerade über die Mailingliste.

Hier die offizielle Verlautbarung von Canonical, auf den Ubuntu-Seiten gibt es auch einen Beitrag.

Jetzt fehlt noch Inyoka, sie Software hinter ubuntuusers.de und mein Weltbild ist wieder in Ordnung. Ach ja, Ubuntu one möchte ich in dieser Reihe ebenfalls nicht vergessen.

20. Juli 2009