

Dieser von Suse Linux Enterprise 11 arrangierte Video-Wettbewerb ist irgendwie ein wenig an mir vorbei gegangen. Die Community war aufgerufen zur Frage “What do you do with Linux” Videos zu erstellen. Dann wurde abgestimmt und das Haupt-Gewinnervideo aus den 14 Gewinnervideos möchte ich nicht vorenthalten.
(via)
5. August 2009
Neues von debian ¶
und zwar im doppelten Sinne. Erst letztens habe ich mich mit jemand unterhalten, warum es absolut schwer sein wird auch wöchentliche Nachrichten wie die Weekly News von Fedora oder openSUSE oder die Freedom Drums für ubuntu auch mit debianspezifischen Inhalten zu produzieren. Es gibt zwar die debian Times aber da sind zu wenig Inhalte. Es gab zwar schon Debian Weekly News und Debian Project News aber die waren schwer zu pflegen und wurden über die Zeit eingestellt. Genauso wäre das jetzt mit wöchentlichen News in Form von Podcast, der redaktionelle Anteil wäre sehr hoch. Der arme produzierende müßte den Planeten und den Twitterfeed lesen und die entsprechenden Mailinglisten (debian-devel-announce und debian-announce) natürlich auch. Dann entsprechende wichtige Nachrichten selektieren und einsprechen. Das wäre sehr viel Arbeit.
Aber mal sehen, vielleicht bekommt das RadioTux in der Zukunft doch hin, da gibt es eine neue Plattform im Netz, die sich Nachrichten aus der Welt rund um Debian verschrieben hat. news.debian.net wird allerdings auch nur ein Versuch sein, am Ende kommt ein aggregierbarer Feed heraus mit dem wichtigsten über Debian. Entwickler sollen die Nachrichten auf verschiedenen Wegen, zum Beispiel per Email oder Web-Formular, einstellen können. Übrigens sucht man auch da nach Mitstreitern, wer das möchte kann sich bei Ana Beatriz Guerrero López alias Ekaia melden. Ich jedenfalls hoffe dieses Experiment klappt und es finden sich Mitstreiter und das Projekt gedeiht.
KDE Konsole VS Gnome-Terminal ¶

Die KDE Konsole finde ich gegenüber des Gnome-Terminals praktischer. Ich arbeite täglich mit der Konsole und bin froh über die Features die mir Konsole anbietet. Natürlich ist ein Konzept von Gnome benutzerfreundlich zu sein und daher ist es ganz logisch das der Gnome-Terminal minimaler ist. Terminator ist eine Erweiterung die auf Gnome-Terminal aufbaut und z.b. Splitscreens in einen Fenster möglich macht.
Ich möchte in diesen Posting ein paar Funktionen zeigen die mir im Gnome-Terminal abgehen.
Der Scrollback, also alles was schon in der Konsole ausgegeben wurde, kann durchsucht werden. Es ist sogar möglich mit regular expression zu suchen, was sehr hilfreich ist. Ausserdem kann die gesamte Ausgabe auch als Text-Datei gespeichert werden. Der Gnome-Terminal bietet nicht einmal eine einfache Suche an.

Die Konsole kann auf Aktivität überprüft werden mit Hilfe von “Monitor for Silence” und “Monitor for Activity”. Silence (Ruhe) könnte bei einen Download mit wget eingesetzt werden. Es erscheint, wenn wget fertig ist ein Hinweis in der Taskleiste. Activitiy (Aktivität) verwende ich oft, wenn ich mit tail ein error.log geöffnet habe und ich darauf hingewiesen werden möchte, wenn ein Fehler auftritt.

Splitscreens sind horizontal oder vertikal möglich, leider ist es nicht möglich horizontale mit vertikalen zu mischen, was Terminator kann.

Ein weiteres Feature das es in der Konsole, aber nicht im Gnome-Terminal sind Bookmarks. Mit Bookmarks können auf lokale oder entfernte Ordner schnell zugegriffen werden.
Zu erwähnen sind noch die Einstellungsmöglichkeiten. Die Konsole hat viel mehr Einstellungsmöglichkeiten gegenüber des Gnome-Terminals, aber ich glaube das ist einfach eine religiöse Ansicht von KDE und Gnome Entwicklern.
Gommoso… ¶
Letztens habe ich hier über das Thema Linux/Desktopanpassung und wie man damit Zeit verschwenden kann geschrieben, nun habe per Zufall ein Theme gefunden das eigentlich alle meine Ansprüche erfüllt: Einfach, elegant, augenfreundlich – Gommoso.
Gommoso ist ein älteres (02/2008) Theme für den (von mir schon fast vergessenen) Window-Decorator Emerald, benutzbar unter Compiz Fusion. Der Fenstertitelbereich lässt sich mit einem leichten Transparenzeffekt versehen, die Farben dem (Gnome/Clearlooks-)Fensterinhalt angleichen – wunderbar angenehmes Erscheinungsbild.
Kein Bedarf mehr irgendwas zu ändern. KDE-Air (nur testweise kurz angesehen, Gnome gefällt mir persönlich aber weiterhin einfach besser) hat mich bei weitem nicht so überzeugt wie dieses simple Emerald-Theme ;)

4. August 2009
KDE 4.3 erschienen ¶
Und nochmal KDE, denn soeben ist KDE in der Version 4.3 erschienen. Die kommt mit über 10000 Bugfixes und fast 2000 implementierten feature requests.Das heisst vor allem verbessertes Plasma mit einem neuen Theme namens “Air” und Veränderungen im Datei-Manager Dolphin, auch erste Ansätze des sagenumwobenen Social Desktops sind implementiert. Genauere Release-Infos gibt es hier. Wer das ganze unter Ubuntu ausprobieren möchte, findet hier eine Anleitung. Und hier noch ein Screencast der KDE-Macher der die neuen Features zeigt:
Umfrage – Distributionschaos Ubuntu ¶
Moin liebe Lesergemeinde,
es gibt gefühlt fast jede Woche einen neuen Ubuntu Ableger. Mittlerweile ist die Anzahl, der auf Ubuntu aufsetzenden Distributionen nicht mehr überschaubar.
Was haltet ihr davon? Findet ihr die ständige Abspaltung neuer Distris sinnvoll, oder reichen eurer Meinung nach wenige? Wie sollte man der Fülle an Distris Herr werden, ist das überhaupt nötig?
Ab mit euren Meinungen in die Kommentare…
Tuxtux-Podcast #5 ¶

So, die Klausurenpause ist vorbei, jetzt geht es wieder weiter mit dem Tuxtux-Podcast. Und zwar mitten rein in die Sommerpause, wo doch eigentlich sowieso alle im Urlaub sind. Macht ja nichts, gerade am Strand entfaltet so ein Podcast ja erst seine volle Wirkung. Diese Woche also mit diesen Themen:
Releases:
Blogschau
- linuxundich.de: hat das neue Samsung Galaxy mit Android und macht da AlbumArt drauf
- Dampfmaschine.de: nennt ein paar Möglichkeiten zur HTML5-Implementierung
- Deimeke.net: Die Linux-Kreditkarte
- Vinics Blog: Die “Linux Kriege”
- Ubuntuverse.at: Coverflow auf Parties und eine zentrale Mediendatenbank
- UbuntuFlo: Firefox wird eine Milliarde mal runtergeladen
- NETzor.de: Eine Linkliste
- Onli-Blogging.de: Der Ubuntu Netbook Remix und die Sache mit den Fenstern
Tutorials
- Hoergen.org: Youtube-Videos runterladen
- be-jo.net: Thunderbird 3 Beta
- linuxundich.de: VPN mit itshidden.com
- be-jo.net: Schöner booten
Sonstiges
- Das freiesMagazin sucht Hilfe
- Interview mit dem freiesMagazin-Macher Dominik Wagenführ im Pofacs-Podcast
weiteres Feedback gerne an:
Podcast abonnieren:
Gurkenzeitjournalismus ¶
Jetzt ist dank Urlaubszeit so ziemlich saure Gurkenzeit für alle Journalisten, da kommt es schon einmal vor, dass Dinge aufgebauscht werden welche sonst nicht in die Berichterstattung kämen. Eine davon ist dieser unsägliche Featurerequest nach KDE als Standarddesktop. “Ein Wunsch der Opensuse-User” ist es definitiv nicht, ich kann unter den Abstimmenden eine Menge KDE-Entwickler erkennen, wo ich definitiv weiß dass sie kein openSUSE benutzen. Wer nachschaut, die wenigsten der interessierten “User” haben die Guiding Principles unterzeichnet. Und wieso Novell zum Gnome-Verfechter wird, bei Äußerungen, wie dieser. Das ist eine klare Aussage das man das nicht wieder einführen möchte. Man mag keine Desktopumgebung innerhalb der Distribution bevorzugen. Und das ist genau die richtige Einstellung. Wie aus der Anordnung der Auswahl der verschiedenen Oberflächen dann auch noch ein Drama gemacht werden kann, kann man hier nachlesen. Sagt mal liebe KDE-Entwickler habt ihr nichts anderes zu tun? Wie wäre es mit Code entwickeln, statt solcher Spielchen?
Btw. War da nicht letztens erst etwas mit vorschreiben des Aussehn von KDE in den Distributionen? also ich wäre dann für ein grün-schwarzes Design von KDE wo haben die ihr openFATE?
Lücke geschlossen ... ¶
Ich vermute, dass das in englischer Sprache sein wird.
Kostenlosen Support gibt es natürlich weiterhin über die verschiedenen Kanäle des deutschen LoCo-Teams.
Zusätzlich findet sich hier eine Übersicht über alle von Canonical angebotenen Services. Auf dem Marketplace finden sich auch viele weitere Firmen, die Support anbieten.
Verheiraten von SQLite und SQuirreL SQL ... ¶
Den JDBC-Treiber von SQLiteJDBC herunterladen und ins lib-Verzeichnis der Squirrel-Installation kopieren.
Einen neuen Treiber nach folgendem Muster anlegen.

Name: SQLite
Example URL: jdbc:sqlite:
Website URL: http://www.zentus.com/sqlitejdbc/
Class Name: org.sqlite.JDBC
Danach kann eine neue Datenbank nach diesem Muster angelegt werden (unter Windows Backslashes durch Slashes ersetzen), ein Login wird nicht gebraucht.:

3. August 2009
AlbumArt von MP3s für Android aufbereiten ¶
Der bei Android Handys wie dem Samsung Galaxy mitgelieferte MP3-Player kann passend abgelegte Bilder als so genannte “Album Art” während des Abspielens der Musik anzeigen. Leider können die Cover nicht automatisch vom Handy aus dem Internet geladen werden. Man muss sie selber in geeigneter Form in die eigene Musiksammlung einbauen.
Das Bild muss entweder im ID3-Tag der MP3-Datei oder als Datei AlbumArt.jpg (Das Bild MUSS so heißen, andere übliche Dateinamen wie folder.jpg usw. funktionieren nicht!) im Ordner des Albums abgelegt werden. Leider hat Android wohl Probleme mit manchen Linux-Musiktaggern. Denn bei mir sehen per EasyTag eingebundene Bilder auf dem Handy leider eher nach Pixelmatsch aus…

Pixelmüll auf dem Android
Laut Aussagen aus dem android-hilfe.de Forum liegt das wohl unter anderem an EasyTag. Mit Mp3tag unter Windows eingebundene Cover würden angeblich korrekt dargestellt. Da ich nun nicht gerade Lust habe die Tags unter Windows zu bearbeiten, muss eine andere – schnellere – Lösung her.
Mangels ordentlichem MP3-Player, der AlbumArt anzeigen konnte, habe ich mich bisher nicht sehr um AlbumArt gekümmert. QuodLibet futtert brav praktisch jedes Bild, das im Albenordner liegt. Ich hatte bisher Cover immer als .folder.jpg in den Ordner des Albums gelegt, manche Bilder waren jedoch auch in den ID3-Tag eingebaut. Da diese eingebundenen Bilder das Hauptproblem sind, müssen sie erstmal weg. Da EasyTag zwar sehr reich an Funktionen, aber nicht gerade schnell ist, ist das Mittel zum Zweck das Terminal.
Mit dem Konsolenprogramm eyeD3 und ein bisschen find-Akrobatik geht das in wenigen Minuten. Im selben Atemzug kann man auch gleich die Codierung der Tags auf latin1 setzen. Benutzt man bspw. UTF8, so werden Sonderzeichen sonst falsch dargestellt. Eigentlich komisch, dass ein Linux-System nicht korrekt mit UTF-8 umgehen kann…
$ sudo apt-get install eyed3
$ cd /pfad/zu/mp3s
$ find -name \*.mp3 -exec eyeD3 --set-encoding=latin1 --force-update --remove-images {} \;
Danach muss ich noch alle .folder.jpg (bzw. auch die eine oder andere folder.jpg in allen Unterordnern meiner Musiksammlung in AlbumArt.jpg umbenennen. Wieder macht das find in wenigen Momenten…
$ find -name folder.jpg -execdir mv folder.jpg AlbumArt.jpg \; $ find -name .folder.jpg -execdir mv .folder.jpg AlbumArt.jpg \;
Letztendlich liegen einige Bilder auch noch als .png-Bilder im Musikordner. In einem letzten Schritt konvertiere ich diese Bilder via convert aus dem Paket imagemagick zu passenden .jpg-Dateien.
$ find -name .folder.png -execdir convert .folder.png AlbumArt.jpg \; $ find -name .folder.png -execdir rm .folder.png \;
Im Großen und Ganzen sollten diese Hinweise helfen die eigene Musik für das Android-Handy aufzubereiten. Bei den Befehlen sollte man etwas Vorsicht walten lassen und kontrollieren ob man wirklich im richtigen Verzeichnis ist, sonst passiert schnell etwas, das man eigentlich gar nicht will.
Killerspiel ¶
Manchmal gibt es störrische Anwendungen oder gleich ganze Bäume von Programmen und ihren Kindern, die einfach nicht akzeptieren möchten, wann Schluß ist mit Lustig. Wenn ein einfaches SIGTERM nicht mehr ausreicht, wird es Zeit, zu rabiateren Mitteln zu greifen. Dann hilft nur noch ein SIGKILL.
Da es jedoch passender ist, dem Prozess ein lautes „Stirb!“ zuzubrüllen - und dies je nachdem auch eher dem Gemütszustand des Admins entspricht - muss jedoch ein passender Alias angelegt werden.
Fortan kann mit einem die firefox gleich der Browser und alles was daran hängt auf direktem Wege ins Nirwana befördert werden, besondere Erleichterung verschafft dies allerdings bei Programmen, die mit mehreren, auch parallelen, Prozessen unterwegs sind und bei denen die gesamte Struktur zum Wohle des Gesamtsystems den Märtyrertod sterben muss.
Damit die obige Zeile allerdings auf dem System dauerhaft verweilt, muss sie in die Datei .bashrc oder, falls vorhanden, in die .bash_aliases eingetragen werden. Und natürlich können auch Aliasse für andere Befehl auf die gleiche Weise vergeben werden.
Achtung! Wer mit diesem Befehl spielt, spricht keine leeren Drohungen aus! Dieser Befehl beendet alle Prozesse, die auf den angegebenen Namen hören sofort, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, Daten noch auf die Festplatte zurückzuschreiben!
Betrachtung des Ubuntu Netbook Remix ¶
Auf dem Laptop, mit dessen Tastatur gerade dieser Satz geschrieben wird, passte keine meiner üblicherweise gewählten Oberflächen so richtig gut. Also wurde der eigentlich für Netbooks gedachte Ubuntu Netbook Remix (UNR) installiert.
IceWM ist zwar komplett mit Tastatur steuerbar, davon abgesehen aber nicht wirklich auf Laptops mit ihren etwas wackeligeren Touchpads (statt der treffgenauen Maus) angepasst. Es sollte schon eher was mit durchgängiger GUI sein, ohne Terminalnutzung, aber besser doch kein GNOME, da auch diese Desktopumgebung mir nicht gut zu passen schien. Wie ist diese andere Oberfläche überhaupt für Laptops angepasst?
Anpassungen
Einige der Änderungen sind einfache Anpassungen an die Gegebenheiten von Netbooks.
Große Menüs
Passend für Laptops sind die großen Menüs, also das Vollbildmenü mit großen Icons. Je größer das Ziel desto einfacher ist es zu treffen, daher vereinfachen die großen Icons den Start der Programme. Ebenfalls bei Laptops nützlich: Ein Klick reicht aus und startet das Programm sofort, der Doppelklick entfällt.
Ein Panel
Das Panel am oberen Rand beinhaltet den Großteil der übrigen Anpassungen.
Statt der zusätzlichen Leiste unten für laufende Programme beinhaltet das Panel oben links kleine Icons der laufenden Programme. Rechts laufen kleine Helferprogramme, Netzwerkmanager und Uhr, wie man es gewohnt ist.
Maximiert
Programme starten grundsätzlich maximiert, Pidgin ist hier eine Ausnahme. Es entfällt so etwas die Fensterverwaltung, also das Platzieren von Fenstern nebeneinander.
Brüche
Andere Eigenschaften des UNR brechen doch deutlich mit den sonst üblichen Standards von Linux-Desktopoberflächen.
Integrierte Titelleiste
Die Titelleiste des Programms wird in das Panel integriert. Das kann man oben schon erkennen, aber deutlicher wird es auf diesem Bild:
Das erinnert an Apples Mac OS, nicht aber an GNOME. Es spart sicher Platz ein, führt aber wie das Maximierungsverhalten dazu, dass wie bei einem Smartphone zwischen den Anwendungen hin- und hergewechselt wird.
Keine Virtuellen Desktops
Dieses Wechseln wäre alternativ auch durch die gezielte Verwendung von virtuellen Desktops möglich gewesen. Während im normalen Ubuntu immerhin noch zwei solcher Arbeitsflächen bereitstehen, findet sich beim UNR genau eine, also keine. Das Konzept wird schlichtweg nicht genutzt.
Fazit
Der UNR bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen Platzersparnis und einfacher Benutzung mit Touchpad/Touchscreen durch größere und einfachere Bedienelemente. Der Konflikt wird bei der Fensterverwaltung deutlich: Da zwischen den maximierten Fenstern immer gewechselt wird wäre ein einfaches Fensterwechseln praktisch, mit der Maus ist dies aber durch die kleinen Icons nicht unbedingt einfach - hier "muss" auf die Tastatur zurückgegriffen werden. Der Verzicht auf virtuelle Desktops schadet sicher nicht der Anpassungsfähigkeit von Windowsnutzern, macht aber das ernsthafte Arbeiten mit dieser Oberfläche, z.B. zum Programmieren, nicht gerade einfacher. Dafür ist sie aber scheinbar auch nicht gedacht, sowenig wie Netbooks dafür nunmal geeignet sind. Für Laptops jedoch könnte man sich ein wenig von der Platzersparnis wegbewegen, und sei es durch größere Icons im Panel.
Falls jemand den Remix getestet hat: Blieb er der Standarddesktop, obwohl mehr gemacht wurde als zu surfen?
MitStreiter ¶
Seit Februar 2006 gibt es nun das freiesMagazin, dass ist eine ganz schöne Kontinuität und vor allem, wenn man betrachtet, dass alles in der Freizeit geschieht und welche Arbeit hinter so einem Magazin steckt. Tja und dafür werden immer Mitstreiter gesucht, im Moment Autoren, Setzer und Korrektoren.
2. August 2009
geeqie ¶
Der Juli im Kernel-Rückblick ¶
Auch diesen Monat gibt es wieder einen Kernel-Rückblick. Dieser ist, neben vielen anderen interessanten Themen, in der aktuellen Ausgabe von freiesMagazin enthalten.
Hatte Torvalds das Merge Window mit dem 2.6.31-rc1 noch im Juni geschlossen (siehe „Der Juni im Kernel-Rückblick“, freiesMagazin 07/2009 [1]), so kamen trotzdem noch einige wichtige Patches hinzu, die in erster Linie die MIPS- und PowerPC-Architekturen betreffen. Korrekturen an Intels i915-Grafiktreiber und Aufräumarbeiten des Codes für PAE (Physical Address Extension) [2] sorgten für Probleme beim Kompilieren des Kernels auf i386-Systemen, davon war auch der Build-Service für Ubuntus Mainline-Kernel-Archiv [3] betroffen. Der Umfang der Änderungen im -rc2 [4] fiel zwar geringer aus als bei den vergangenen Kernel-Versionen, jedoch nicht genug für Torvalds. Das wurde auch im -rc3 [5] nicht besser, zumal mit einem großen Patch der USB-to-Go-Treiber [6] für Intels Langwell-Chipsatz wieder entfernt wurde. Dieser setzt auf eine Komponente auf, die in den aktuellen Kernel noch gar keinen Eingang gefunden hat und damit nur unnützen Ballast darstellen würde. Besser erging es dem -rc4 [7], der erheblich weniger Änderungen erfahren hatte, dafür kämpfte man mit Problemen der binutils [8], des ccache [9] und des Compilers [10], die zwar außerhalb des Kernels ihre Ursache hatten, aber dessen Erstellung unverzichtbar sind und deren Fehler sich dadurch direkt auf die Kernelentwicklung auswirken.
Mit FUSE (Filesystem in Userspace) [11] wurde es begonnen, indem Dateisysteme in unprivilegierten Kontext ermöglicht wurden, und mit CUSE (Characterdevices in Userspace) folgt man nun weiter dem Trend, Treiber aus dem Kernelspace in den Berechtigungskontext des Anwenders zu verlagern. Dabei stützt sich CUSE auf die FUSE-Implementierung, um älterer Software zum Beispiel eine serielle Schnittstelle im Userspace zur Verfügung zu stellen.
Apropos ab in den Userspace: Einen ähnlichen Weg könnte auch der X-Server gehen. Dank Kernel Modesetting (KMS) [12], das seit Kernel 2.6.29 zur Verfügung steht, könnten die meisten Operationen des X-Servers nun ohne höhere Privilegien auskommen. An die X.org-Entwickler-Mailingliste schickte der Intel-Entwickler Jesse Barnes einen nur etwa 100 Zeilen langen Patch [13], der eine Zusammenarbeit des X-Servers mit KMS ermöglicht. Bis wann ein X-Server ohne root-Rechte tatsächlich auf den Rechnern der Anwender läuft, steht jedoch noch in den Sternen.
Für Staunen sorgte Microsoft, als sie die Veröffentlichung ihres Hyper-V-Treibers für Linux unter der GPLv2 bekannt gaben [14]. Greg Kroah-Hartman kündigte auch gleich die baldige Aufnahme des Treibers in den Kernel an, vorerst ist der Code in Kroah-Hartmans staging-Tree vorhanden. Allerdings folgte auch bald schon die Ernüchterung, als bekannt wurde, dass der Treiber bereits GPL-Bestandteile beinhaltete und in dieser Form vor seiner Veröffentlichung die GPL verletzte [15]. Der Entwickler Stephen Hemminger stieß bereits vor der Veröffentlichung des Treibers auf diesen Umstand [16] und machte Kroah-Hartmann darauf aufmerksam, der dies wiederum an Microsoft weitergab.
Von Schwachstellen bleibt auch der Kernel nicht verschont und ein Grund zur Begeisterung sind sie eigentlich auch nie - eigentlich, da der Entwickler Brad Spengler eine Lücke fand, die von seinem Kollegen Bojan Zdrnja als „interessant“ eingestuft wurde [17]. Betroffen waren die Kernelversionen 2.6.30 und die für RHEL5 angepasste Version 2.6.18. Hier war es möglich, über die NET/TUN-Implementierung einer Variable den Wert NULL zu geben, wodurch es möglich ist, höhere Rechte im System zu erlangen. Das Interessante an diesem Fehler ist nun, dass ein Mechanismus im Code existiert, der verhindern soll, dass die entsprechende Variable NULL wird, die entsprechenden Codezeilen aber von den Optimierungsfunktionen des Compilers entfernt werden. Ein solcher Fehler wird während einer Überprüfung des Quelltextes dann nicht gefunden, da die Funktionen ja noch vorhanden sind.
Derlei Probleme machen immer wieder Aktualisierungen des Kernels notwendig. Damit nicht auch gleich ein Neustart des Systems hinzukommt, entwickelten Mitarbeiter des MIT (Massachusetts Institute of Technology) [18] eine Methode, um Kernel-Patches im laufenden Betrieb ohne Reboot durchzuführen (siehe „Kernel-Rückblick“, freiesMagazin 05/2008 [19]). Diese Methode, Ksplice genannt, die erst dieses Jahr mit einem Preis des MIT gewürdigt wurde (siehe „Der Mai im Kernel-Rückblick“, freiesMagazin 06/2009 [20]), nutzt die Möglichkeit, Kernel-Module zur Laufzeit nachzuladen. Hierzu betreibt das neugegründete Unternehmen Ksplice [21] den Dienst Uptrack, welcher die Kernel-Aktualisierungen bereitstellt, die dann von dem zugehörigen Client in Module verpackt und zum Kernel geladen werden. Dies soll für über 80% der Kernel-Aktualisierungen der letzten Zeit möglich sein und damit nie gekannte Laufzeiten von Linux-Servern ermöglichen. Der Client ist für Fedora und nun auch für Ubuntu [22] verfügbar.
Der Kernel-Juli endete weniger erfreulich, als der langjährige Kernel-Entwickler Alan Cox die Pflege des TTY-Layers aufgab [23]. Der Grund hierfür liegt in einer Diskussion auf der Linux-Kernel-Mailingliste, die Ende Juli ihren Anfang nahm, als ein Problem von kdesu, der grafischen Oberfläche zum Ausführen von Befehlen unter einem anderen Benutzer in KDE, mit einem bereits am 7. Juli eingereichten und im -rc2 enthaltenen Patch, der Fehler in der Umsetzung von Pseudoterminals (pty) [24] beseitigen sollte [25]. Darin beschuldigt Linus Torvalds Cox [26], der darauf hinwies, dass die Implementierung von kdesu seiner Ansicht nach nicht korrekt sei und nur durch Glück bisher funktioniert habe, das Problem anderen zuzuschieben, anstatt den Fehler in seinem Patch zu suchen. Daraufhin entfernte Cox seinen Namen aus der Maintainerliste für den TTY-Layer [27] mit der Aufforderung an Torvalds, das Problem selbst zu beheben. Dennoch wird sich Cox weiterhin in anderen Bereichen an der Kernelentwicklung beteiligen.
Links:
[1] http://www.freiesmagazin.de/freiesMagazin-2009-07
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension
[3] http://kernel.ubuntu.com/~kernel-ppa/mainline/v2.6.31-rc2/
[4] http://lkml.org/lkml/2009/7/4/76
[5] http://lkml.org/lkml/2009/7/13/380
[6] http://de.wikipedia.org/wiki/USB_On-the-go\#USB_On-the-go
[7] http://lkml.org/lkml/2009/7/22/483
[8] http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Binutils
[9] http://de.wikipedia.org/wiki/Ccache
[10] http://de.wikipedia.org/wiki/Compiler
[11] http://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem_in_Userspace
[12] http://en.wikipedia.org/wiki/Mode-setting
[13] http://lists.x.org/archives/xorg-devel/2009-July/001293.html
[14] http://www.pro-linux.de/news/2009/14467.html
[15] http://www.linux-magazin.de/NEWS/GPL-Verletzung-Microsofts-Code-Spende-m...
[16] http://linux-network-plumber.blogspot.com/2009/07/congratulations-micros...
[17] http://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/Erratum-Faszinierende...
[18] http://mit.edu/
[19] http://freiesmagazin.de/freiesMagazin-2008-05
[20] http://freiesmagazin.de/freiesMagazin-2009-06
[21] http://www.ksplice.com/
[22] http://www.golem.de/0907/68403.html
[23] http://www.heise.de/newsticker/meldung/142773
[24] http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudoterminal
[25] http://lkml.org/lkml/2009/7/7/287
[26] http://lkml.org/lkml/2009/7/28/373
[27] http://lkml.org/lkml/2009/7/28/375
Playlists generieren für wdtv und andere player ¶
Vor Monaten habe ich schon mal damit angefangen, über einen Playlistengenerator nachzudenken. Erste Experimente führten zum Erfolg.
Diese Experimente sind lange her und ich hatte das Tool vergessen, womit ich experimentiert hatte. Ein Kommando, welches noch aus ganz alten Unix Tagen erhalten ist, ist apropos. Da ich ich mich nicht mehr an den Namen des Tools erinnern konnte, half ein apropos playlist zur Erkenntnis.
apropos playlist fapg (1) - Fast Audio Playlist Generator
fapg war also das Tool.
Beispielsweise erzeugt fapg JT-Bruce/* -o jt.m3u eine Playlist mit dem Namen jt.m3u
Das ist schon ganz Prima, damit habe ich jetzt eine Playlist für einen Künstler, im Player könnte man nun shuffle oder Random (egal wie es nun heißen mag) also mehre Stunden Musik hören, Nur ist das immer von einem Künstler.
Natürlich kann man mit fpag auch eine ganze Directorystruktur und damit Hunderte von Titeln in die Playlist aufnehmen, doch irgendwie brefriedigt mich das nicht. Man sollte eine komplett Playlist nehmen, die verwürfeln und dann einfach einen Auschnitt spielen, damit hätte man wirklich abwechslungreiche Musik. Da kommt das nächste Tool ins Spiel, das ich zugegebenermaßen nicht selber entdeckt habe, sondern das ich soeben zufällig im planeten entdeckte. shuf (via ubuntuverse.at)
find . |egrep -i "(mp3|ogg|mp4)">komplettliste.txt erzeugt die Gesamtliste meiner Musiksammlung.
Dabei mache ich mir die OR Funktion von grep zu Nutze, braucht man manchmal doch
Da der wdtv mit Listen über 2000 Titel etwas langsam wirkt, habe ich mir einfach ein paar Playlists nach diesem Muster angelegt:
shuf komplettliste.txt | head -1000 |fapg -s - -o 1000-1.m3u
Damit kommt man schon ganz gut zurecht, man könnte natürlich noch eine Gui braten, der Commandline Freak wird hiermit aber glücklich. Naja ich jedenfalls
Ich habe mir einfach fünf Listen angelegt, die jeweils 1000 Titel umfassen.
Achso, fapg hat noch ein paar Mängel. Manche ID3 Header scheint es nicht zu mögen: Warning >> ID3 header is huge (1066998 bytes) ist aber nicht schlimm, es wird trotzdem korrekt verwendet. Machmal kommt es zu Coredump, dann macht man es eben nochmal
Playlists generieren für wdtv und andere player ¶
Vor Monaten habe ich schon mal damit angefangen, über einen Playlistengenerator nachzudenken. Erste Experimente führten zum Erfolg.
Diese Experimente sind lange her und ich hatte das Tool vergessen, womit ich experimentiert hatte. Ein Kommando, welches noch aus ganz alten Unix Tagen erhalten ist, ist apropos. Da ich ich mich nicht mehr an den Namen des Tools erinnern konnte, half ein apropos playlist zur Erkenntnis.
apropos playlist fapg (1) - Fast Audio Playlist Generator
fapg war also das Tool.
Beispielsweise erzeugt fapg JT-Bruce/* -o jt.m3u eine Playlist mit dem Namen jt.m3u
Das ist schon ganz Prima, damit habe ich jetzt eine Playlist für einen Künstler, im Player könnte man nun shuffle oder Random (egal wie es nun heißen mag) also mehre Stunden Musik hören, Nur ist das immer von einem Künstler.
Natürlich kann man mit fpag auch eine ganze Directorystruktur und damit Hunderte von Titeln in die Playlist aufnehmen, doch irgendwie brefriedigt mich das nicht. Man sollte eine komplett Playlist nehmen, die verwürfeln und dann einfach einen Auschnitt spielen, damit hätte man wirklich abwechslungreiche Musik. Da kommt das nächste Tool ins Spiel, das ich zugegebenermaßen nicht selber entdeckt habe, sondern das ich soeben zufällig im planeten entdeckte. shuf (via ubuntuverse.at)
find . |egrep -i "(mp3|ogg|mp4)">komplettliste.txt erzeugt die Gesamtliste meiner Musiksammlung.
Dabei mache ich mir die OR Funktion von grep zu Nutze, braucht man manchmal doch
Da der wdtv mit Listen über 2000 Titel etwas langsam wirkt, habe ich mir einfach ein paar Playlists nach diesem Muster angelegt:
shuf komplettliste.txt | head -1000 |fapg -s - -o 1000-1.m3u
Damit kommt man schon ganz gut zurecht, man könnte natürlich noch eine Gui braten, der Commandline Freak wird hiermit aber glücklich. Naja ich jedenfalls
Ich habe mir einfach fünf Listen angelegt, die jeweils 1000 Titel umfassen.
Achso, fapg hat noch ein paar Mängel. Manche ID3 Header scheint es nicht zu mögen: Warning >> ID3 header is huge (1066998 bytes) ist aber nicht schlimm, es wird trotzdem korrekt verwendet. Machmal kommt es zu Coredump, dann macht man es eben nochmal
Linux 2.6.31-rc5 ¶
War das Changelog zu -rc4 bereits recht übersichtlich, ist es mit der Ruhe nun wieder vorbei. Damit, und mit der Tatsache, dass die Aufnahme einiger Patches noch aussteht, dürfte die Fertigstellung von 2.6.31 zumindest vor -rc7 nicht mehr zu erwarten sein.
Ein großer Teil der Änderungen kommen der PPC-Architektur, der DMA-Implementierung, dem Webcam-Gerätetreiber GSPCA und dem Direct Rendering Manager, dabei jedoch in erster Linie den Radeon-Treibern, zugute. Daneben gab es noch Korrekturen im Bereich der V4L/DVB-Treiber und am Dateisystem btrfs, zudem hat Sarah Sharp ihrer USB 3.0-Implementierung noch einige Fehler ausgetrieben. Einige neue Treiber kamen abermals hinzu, darunter für Atens USB-Seriell-Adapter UC2322 und für eine Batterie-Überwachung DS-2782 von Maxim Integrated Products.
Der Kernel 2.6.31-rc5 für Ubuntu im Mainline-Kernel-Archiv:
Achtung! Die Installation von Fremdpaketen kann die Systemstabilität beeinträchtigen!
Die Pakete 2 und 3 müssen nur installiert werden, wenn Anwendungen vorhanden sind, die die Headerdateien benötigen um z.B. Kernelmodule zu kompilieren. Die Pakete sollten dann in der jeweils aufgeführten Reihenfolge installiert werden.
Architektur i386 (32 Bit):
- linux-image-2.6.31-020631rc5-generic_2.6.31-020631rc5_i386.deb
- linux-headers-2.6.31-020631rc5_2.6.31-020631rc5_all.deb
- linux-headers-2.6.31-020631rc5-generic_2.6.31-020631rc5_i386.deb
Architektur amd64 (64 Bit):
- linux-image-2.6.31-020631rc5-generic_2.6.31-020631rc5_amd64.deb
- linux-headers-2.6.31-020631rc5_2.6.31-020631rc5_all.deb
- linux-headers-2.6.31-020631rc5-generic_2.6.31-020631rc5_amd64.deb
Quelle: Linux Kernel Mailing List
geeqie ¶
eBox: die Endlos-Installation ¶
In der Juli-Ausgabe von linuxuser stieß ich auf das Projekt eBox, welches eine Weboberfläche zur Administration eines (Ubuntu-) Linux-Servers bereitstellt. Da ich Probleme mit CUPS hatte und sowieso mit dem Gedanken spielte, meinen Homeserver einfach platt zu machen und neu aufzusetzen, wollte ich eBox mal ausprobieren.
Also die DVD, die dem Heft beilag, eingelegt und versucht, den Eee davon zu booten. Doch aus unerfindlichen Gründen wollte das nicht funktionieren. Also lud ich mir das eBox-ISO herunter und brannte es auf CD. Und siehe da, ich konnte davon booten.
Doch das Erfolgserlebnis hielt nicht lange. Das Grundsystem, nämlich Ubuntu Server 8.04, ließ sich noch problemlos installieren. Der “eBox-Aufsatz” hingegen sollte sich zur unendlichen Geschichte entwickeln.
Dabei sah es erstmal gut aus: Ich konnte auswählen, welche Module ich installieren wollte (ich entschied mich nur für “eBox-office”), und der Installationsprozess startete. Doch dann war Geduld angesagt: die Installation lief und lief und lief und…ich brach sie einfach ab, weil ich vermutete, dass irgendwas schief gelaufen war.
Nach dem Neustart des Rechners versuchte ich ein manuelles “sudo apt-get install ebox-office”, doch ich bekam nur eine Fehlermeldung und die Aufforderung, es mit “sudo dpkg –conficure -a” zu versuchen, was ich dann auch tat. Daraufhin wurden einige Pakete eingerichtet, was insgesamt geschlagene 3,5h dauerte. Das war es allerdings immer noch nicht gewesen, eBox wollte nach der Eingabe eines Passworts für die Weboberfläche noch weiter herumkonfigurieren, und ich gab erneut entnervt auf.
Also versuchte ich einen neuen Ansatz: erst einmal ein “normales” Ubuntu Server 8.04 installieren, dann die eBox-Paketquellen einbinden und anschließend die Pakete installieren. Das funktionierte dann auch besser, ich konnte das Modul “eBox-office” erfolgreich installieren und bekam schließlich sogar die besagte Weboberfläche zu sehen.
Allerdings nur die Login-Seite, denn nach Eingabe des Passworts und eines Klicks auf “Login”, lud die Seite, und lud, und lud…und ich enschied, nach mehreren Tagen erfolglosen Herumgefummels, die Sache mit eBox endgültig sein zu lassen.
Gestern packte ich dann die CD mit Ubuntu Server 8.04, installierte das System, richtete mir Wake on Lan und CUPS “zu Fuß” ein und hatte nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder einen funktionsfähigen Homeserver. Den Klicki-Buntui-Komfort einer Weboberfläche habe ich jetzt zwar nicht, aber es läuft wenigstens…
Diese Woche in der Konsole #5 ¶

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Datei kopieren mit dem selben Namen aber neue Endung (.bkp).
cp datei{,.bkp} ls datei* datei datei.bkp - FTP Passwort vergessen? Aber es befindet sich noch in einem Programm wie gftp? Dann kann ngrep helfen. Zuerst ngrep auf das Netzwerkdevice lauschen lassen, wie das lautet kann aus ifconfig ausgelesen werden und den FTP Port angeben. Danach kann man sich mit dem Server verbinden und sieht den Login im Klartext vorbeihuschen.
sudo ngrep -d eth1 port 21 interface: eth1 (192.168.1.0/255.255.255.0) filter: (ip or ip6) and ( port 21 ) # T 912.103.134.87:21 -> 192.168.1.4:41085 [AP] 220 ProFTPD 1.3.0 Server (Debian) [::ffef:912.103.134.87].. ## T 192.168.1.4:41085 -> 912.103.134.87:21 [AP] USER benutzerin.. ## T 912.103.134.87:21 -> 192.168.1.4:41085 [AP] 331 Password required for benutzerin... ## T 192.168.1.4:41085 -> 912.103.134.87:21 [AP] PASS supergeheim23..
Wie wir hier sehen, ist das Passwort des Benuzters “benutzerin” “supergeheim23″.
- Vier Zeilen einer Datei, hier von /etc/passwd per Zufall auslesen.
shuf /etc/passwd -n 4
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Das Ziel eines Symlinks (ln) abkürzen mit einem Punkt.
Wenn das Ziel eines Symlinks (ln) sich im gerade aktuellen Ordner befindet und der Dateiname der selbe sein soll, braucht es keinen Dateinamen.ln -s config/database.yml ls -al database.yml lrwxrwxrwx 1 user user 19 2009-07-31 22:52 database.yml -> config/database.yml
- Wer so wie ich die Programme “dig” oder “host” unter Ubuntu sucht der findet sie im Paket dnsutils.
aptitude install dnsutils
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Mit der Konsolenversion von HandBrake, ein Video in ein ipodtaugliches Video konvertieren.
HandBrakeCLI -i video.avi -o video_ipod.mp4 -e x264b13 \ -b 700 -R 44100 -B 128 -2 -w 320
1. August 2009
Freemail? Googlemail! ¶
Ich bin gerade eben über einen Thread im Ubuntuusers.de Forum gestolpert. Dort wird momentan eifrig über Freemail Anbieter diskutiert. Ich als bekennender Googlefanboy habe mein E-Mail Konto selbstverständlich bei Google, mittlerweile sogar komplett inklusive MX-Einträge von virtualpixel.de mit den Google Apps. Aber warum? Immerhin habe ich mit Freunden einen Linux-Root Server im Internet stehen, auf dem selbstverständlich auch ein Mailserver läuft?! Es fing mit dem Problem der Synchronisation meines iPhones an. Damals wurde als Backend Google gewählt.
Ich war sehr beeindruckt, als ich dann das erste Mal die Google Services angeschaut habe. Ein sehr klares und gradliniges Interface und gut durchdachte, neue Funktionen. Ich will mal kurz einige davon etwas genauer vorstellen und sie ein bisschen mit gmx und web.de vergleichen, da ich beide Freemail Anbieter schon genutzt habe.
- Das ganze Webinterface von Googlemail ist sehr schlicht und gradlinig. Funktional, aber dennoch chic! Ein wichtiger Punkt für mich ist: Das Webinterface nutzt die gesamte Breite des Browserfensters, Mich gruselt es immer, wenn ich die Interfaces von web.de oder gmx.de sehe. Feste breiten, welche dreimal nebeneinander auf meinen Bildschrim passen würden. Ausserdem ist die Hälfte der Webseite “zugemüllt” mit allem Möglichen, was einem beim Arbeiten behindert.
- Bei Googlemail habe ich momentan 7350MB für mein Postfach zur Verfügung. Bei Web.de sind es 12MB (ist ein altes Postfach, entweder es wurde nie erhöht, oder man hat tatsächlich nur 12MB zur Verfügung..) und bei GMX immerhin 1GB. Ich bräuchte einen Taschenrechner, um mal auszurechnen, wie viele web.de Accounts ich bräuchte, damit alle meine Mails bei denen liegen könnten…
- Die ganze Oberfläche bei Googlemail ist sehr stark von Ajax durchsetzt, dem Google WebToolkit sei dank. Das macht es sehr komfortabel zu bedienen.
- Ich habe einen kostenlosen IMAP Zugriff, was bei gmx soweit ich weiß nur kostenpflichtig funktioniert.
- Ich bekomme pro Tag ca. 120 Spam Mails, davon kommt pro Woche mal ein durch wenn ich ganz doll Pech habe.
- schreibt man Mails aus dem Webinterface bei gmx.de, hängt selbiger Werbung an die Mail ran…
Ich könnte jetzt noch Stundenlang so weitermachen…
Anfangs habe ich meine Mails von unserem Mailserver nur nach Google weiterleiten lassen und von dort aus unter meiner Adresse versendet, Mittlerweile zeigen die MX Einträge meiner Domain direkt auf Googlemail und mein Mailserver ist komplett außen vor.
Ebenfalls habe ich Anfangs viel meinen lokalen Mailclient genutzt. Da die aktuell verfügbaren Mailclients aber nicht alle Features von Gmail beherschen, bin ich nun mittlerweile zu 80% im Webinterface unterwegs. Obwohl ich zu Hause an meinem PC sitze…
Abgesehen von Freemail bekommt man auch noch ein Adressbuch, ein Kalender, einen Feedreader….usw. Die alle kann man ganz hervorragend mit den diversen Desktopprogrammen synchronisieren. (Wobei ich in den meisten Fällen das Webinterface bevorzuge)
Um das Geschwafel nun nicht noch weiter ausarten zu lassen, mache ich es kurz: ich steh auf Google und seine Services und kann jedem nur raten sie zu benutzen. Was ich aber wirklich gerne wissen würde ist, warum benutzen ihr gmx oder web.de? Gewohnheit? Angst vor der “Datenkrake” (ja, absichtlich in Anführungszeichen….)? Noch nie Googlemail gesehen? Welche Gründe gibt es, Services zu nutzen, die in meinen Augen viel schlechter sind? Ich bin gespannt
Ein bisschen Spielerei ¶
Eigentlich bin ich ja eher für funktionelle Oberflächen, die eher weniger verspielt sind. Aber nachdem ich bei einem Freund war, und er mir seinen Mac vorgeführt hat, musste ich doch mal mittels AWN (Avant Window Navigator) dieses Dock nachstellen.
Muss man sich mal vorstellen. ICH! Der immer recht minimalistische Oberflächen mit eher weniger als mehr Spielerei mochte, habe es getan!
So manch einer der mich kennt, wird mich vermutlich fragen ob ich noch in Ordnung bin. :o)
Aber da kann ich beruhigen... das ist derzeit die einzige Ausnahme. ;o)![]()
Und dafür sind natürlich auch Panel und Co verschwunden. :o)
Schöner booten mit Grub2-gfxmenu ¶
Schon seit langem stört mich das hässliche Grub beim Systemstart. Auch wenn man es zwar mit ein paar Grub-splashes verschönerern kann, wird es dennoch nicht wirklich ansehnlich. Bei der Suche nach etwas ansprecherenden bin ich auf grub2-gfxmenu gestoßen.
Grub2-gfxmenu ist ein Grub2, also die neue Grub-Version, mit der Gfx-menu Erweiterung, die es auch schon für Grub1 gibt. Man hat dort ein Hintergrundbild, eine grafische Zeitanzeige in Form eines Kreises, wann das Standard-Betriebssystem gestartet wird und man kann vor jedem Grub-Eintrag das Logo des Betriebssystems setzen. Insgesamt sieht es also weitaus schöner aus als Grub-legacy.
Installation
Hier fing das Problem schon an, wo kriegt man dieses Programm denn her?
Aus dem Quellcode zu kompilieren ist mit einem 64-bit-Betriebssystem schon etwas anspruchsvoller (Stichwort 32-bit-ChRoot-Umgebung), also schied es für mich aus. Nach längeren Suchen bin ich dann auf ein Zusatzrepository für Arch-Linux gestoßen. Da ich Arch ja auch installiert habe, machte mir dies nix aus, dann ist Grub halt nicht mehr auf Jaunty sondern auf Arch.
Installation unter Arch
Die Installation ist unter Arch eigentlich relativ einfach:
Dieses Repo hinzufügen, dann Grub1 deinstallieren, grub2-gfxmenu-overlay und danach grub2-gfx-menu-overlay installieren.
Danach noch mit
sudo /sbin/grub-install /dev/sda
Grub auf die gewünschte Festplatte installieren.
Danach muss die /boot/grub/grub.cfg entsprechend angepasst werden.
Installation unter Ubuntu
Achtung:
Rumspielen am Boot-Loader ist immer gefährlich. Im schlimmsten Fall kann dann
das Betriebsystem nicht mehr starten! Widersteht also der Versuchung, wenn
ihr nicht wisst, wie ihr notfalls alles wieder rückgangig machen könnt!
Wir übernehmen deshalb, trotz mehrerer positiver Tests, keinerlei Haftung
für diese Anleitung.
Für Ubuntu habe ich leider, erstaunlicherweise, kein PPA gefunden. Wenn man es dort installieren will, muss man es entweder kompilieren, oder auf die Arch-Pakete zurückgreifen.
Um den ganzen Prozess ein bisschen zu vereinfachen, habe ich ein kleines Skript geschrieben, das das jeweils aktuelle Arch-Linux-Paket unter Ubuntu installiert. Hierbei wird allerdings kein .deb erzeugt, ein Upgrade oder ein Löschen von Grub2 ist nicht unter Synaptic oder anderen Paketverwaltungssoftwares möglich!
Dazu muss man zuerst den Installierten Boot-manager deinstallieren und dieses Skript hier mit root-Rechten ausführen.
Danach installiert man Grub2 wieder mit
sudo /sbin/grub-install /dev/sda
auf die gewünschte Festplatte.
Danach muss wieder die /boot/grub/grub.cfg entsprechend angepasst werden.
Nun kann man das Betriebssystem neu starten und sein neues Grub-Menü bewundern.
Es sieht standardmäßig noch recht hässlich aus, aber das lässt sich ändern.
Sollte man Grub2-gfxmenu auch wieder deinstallieren wollen, muss man einfach nur dieses Skript ausführen. Danach muss man allerdings wieder einen anderen Bootloader installieren!
Einstellungen
Neue Themes kann man hier herunterladen:
zum installieren reicht es, das Archiv zu entpacken, und den Ordner nach /boot/grub/themes zu verschieben.
Um das Theme zu benutzen fügt man diese Zeile dem Abschnitt Themes in der /boot/grub/grub.cfg hinzu
set theme="/boot/grub/themes/themename/theme.txt"
und kommentiert die andere aus.
Ganz oben kann man die Auflösung anpassen, allerdings muss man darauf achten, dass das Theme diese Auflösung unterstützt. Dies kann man in der theme.txt im jeweiligen Ordner anschauen.
Wenn man ein Logo seiner Distribution muss man einfach hinter den Namen des Menüs ein
--class "ubuntu"
setzen. Dies kann man mit verschiedenen Distributionen und auch Windows machen.
Die vorhandenen Möglichkeiten sieht man unter /boot/grub/themes/icons
Man kann natürlich auch eigene PNGs hinzufügen.
Dies waren so im wesentlichen die Anpassungsmöglichkeiten, in der theme.txt kann man noch relativ viel am Theme herumbasteln, so kann man beispielsweise die Schriftarten ändern und so Zeugs.
Viel Spaß mit Grub2
Gruß Jonas











