ubuntuusers.de

11. August 2009

Das Programm gthumb

Da ich immer wieder mal größere Mengen an Bildern sortieren und fürs Web aufbereiten muss, brauche ich auch eine Bildverarbeitungssoftware mit der man gut, große Mengen an Bildern verarbeiten kann. Im Grunde reichen mir dabei grundlegende Funktionen wie Skalieren, Umbenennen, Auto Korrektur und Komprimieren. Anfangs habe ich dazu immer den “Microsoft Office Picture Manager” verwendet, der dabei im Grunde einigermasen gute Arbeit verrichtet hat. Unter Ubuntu steht mir diese leider/zum Glück? nicht mehr zur Verfügung und so habe ich verschiedene Altenativen ausprobiert. Mir kam es dabei vor allem auf sehr einfaches Arbeiten an der GUI und auf Schnelligkeit an.

Mit GIMP ist dies von Haus aus nicht möglich. Da “Gimp” aber über die Scriptsprache Script-Fu verfügt, soll es wohl darüber machbar sein. Da ich mich mit dieser aber noch nicht einmal ansatzweise auskenne und im Web kein fertiges Script gefunden habe fiel diese Möglichkeit schonmal weg.
In dem Wiki auf ubuntuusers.de bin ich auf das Programm “digiKam” gestoßen und habe es auch ausprobiert. Dies ist eigentlich für KDE geschrieben, macht aber seine Arbeit trotzdem recht gut. Nur die Oberfläche fügt sich eben nicht in Gnome ein. Für KDE User ist dikiKam warscheinlich eine gute Wahl. Für Leute, wie mich, mit Gnome als Desktopoberfläche nicht wirklich das gewünschte und wirkt zumindest auf mich eher wie ein Klotz am Bein.
Daher habe ich weiter gesucht und bin auf den “gthumb Bildbetrachter” gestoßen. Dieser lässt sich bei Ubuntu ganz einfach über die Paketverwaltung bzw. das Hinzufügen-Entfernen Menü installieren. Das Programm hat die Stapelbildverarbeitung unter dem Menüpunkt Werkzeuge direkt an Board und arbeitet bei mir wirklich flott. Es verwaltet die Bilder und ganze Bildersammlungen sehr gut und kann die von mir oben gewünschten Funktionen. Aufgrund dessen benutze ich nun “gthumb” und kann dies jedem nur empfehlen.
Viel Spaß beim Bilder bearbeiten!


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Bilder Stapelverarbeitung unter Ubuntu

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10. August 2009

HPIM1912
Bilder in meine Posts einfügen war  bis vor 10 Minuten eine regelrechte Qual. Bilder für den Blog uppe ich bei Flickr oder Verwende etwas mit CC Lizenz. Wenn die Bilder auch auf meinem furchbar langsamen Webspace lägen, würde es unerträglich mit den Ladezeiten werden :( .Nun bin ich auf das Plugin Wordpress-Flickr Manager gestoßen. Allerdings läuft die Version aus dem Wordpress Repository nicht mit meinem Wordpress 2.8. Die Gründe werden hier erörtert und eine angepasste Version angeboten. Die Installation läuft ab wie immer, man muß nur noch in Flickr den Zugriff gewähren.Im Artikeleditor gibts dann  über dem Textfeld ein Flickr-Icon. Mit dem Manager kann man die Metainfos der Bider verändern, neue Bilder hochladen, löschen usw..  Davon lasse ich die Finger. Uploads tätige ich mit jUploadr.

Hier noch ein Screenshot von der Geschichte:

screenshot wordpress flickr plugin

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Paint.NET ist eine recht beliebte Bildbearbeitungssoftware für Windows. Irgendwo zwischen Adobe Photoshop/Gimp und MS Paint angesiedelt bietet Paint.NET recht leistungsfähige Bildbearbeitung für Einsteiger und Fortgeschrittene. Das Programm wurde mit Hilfe der .NET Plattform realisiert, für das es in der Linux-Welt die Alternative Mono gibt.

.NET-Programme lassen sich daher auf Linux portieren, wenn es jedoch auch mit etwas Aufwand verbunden ist. Vor zwei Jahren hat Miguel de Icaza bekannt gegeben, dass er Paint.NET auf Mono portiert hat, doch erst heute kann ich sagen, dass die Portierung funktioniert. Getestet habe ich Paint Mono mit Ubuntu “Jaunty Jackalope”…

Paint Mono kann man noch nicht einfach als Paket herunterladen und installieren. Man benötigt man eine Reihe von Pakete, um Paint Mono erzeugen zu können. Über

$ sudo apt-get install mono-devel monodevelop mono-tools-gui mono-tools-devel subversion

kann man diese installieren. Anschließen kann man sich über subversion den aktuellen Quellcode laden und diesen kompilieren und im System installieren…

$ svn co http://paint-mono.googlecode.com/svn/trunk/src paint-mono
$ cd paint-mono
$ ./configure
$ make
$ sudo make install

Dabei wird kein Eintrag in den Anwendungsmenüs erstellt. Das Programm lässt sich nur über den Befehl…

$ paintdotnet

starten. Auf dem Desktop sieht dann Paint Mono so aus…

Paint Mono unter Ubuntu 9.04

Paint Mono unter Ubuntu 9.04

Lohnt sich der Aufwand? Definitiv nein, lasst euch nicht von dem ansprechenden Screenshot täuschen. Paint Mono ist SEHR langsam, brauchbar zeichnen lässt sich selbst auf leistungsstarken Rechner damit nicht. Des weiteren ist das Programm schlecht in die Desktopumgebung integriert, sieht somit hässlich aus (ein Screenshot gibt das nicht gut her) und hat Probleme mit manchen Themes. So ist die Schrift der Menüs oft weiß auf weißem Hinterngrund. Abstürze konnte ich auch des öfteren beobachten. Paint Mono eignet sich daher nicht wirklich zur Bildbearbeitung, sondern nur für Leute die wissen wollen ob die Portierung von Paint.NET auch klappt…


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Durch den Blog von Roman Hanhart bin ich auf die Seite Cubeecraft gestoßen. Dort kann man sich Bastelvorlagen runterladen, ausdrucken und dann bearbeiten. Klingt nicht nur merkwürdig, sondern ist es auch. Allerdings bin ich auf der Seite auf diesen alten Bekannten gestoßen:

und wollte es dann doch mal selbst wagen. Meine nette Nachbarin hat’s mir dann in Farbe ausgedruckt (der 1. Farbdruck seit  3 Jahren). Das Ausschneiden war mühselig, das Zusammenfalten nervenaufreibend. Aber es hat sich gelohnt – irgendwie :-)

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Lange habe ich ja bekannt das auf Adobe Air aufsetzende DestroyTwitter als Client für Twitter verwendet. Doch leider verbraucht das Programm eine Menge Speicher, was schon ein wenig hinderlich ist. Also habe ich mich kurzentschlossen einmal umgesehen. Gwibber ist wohl der beliebteste Twitter-/Identica-Client für den GNOME-Desktop. Aber dieser wollte bei mir nicht vernünftig laufen. Warum? Ich habe keine Ahnung. Irgendwie wurden mir dort nie irgendwelche Tweets angezeigt.

GNOME ist zwar die für mich optimale Desktop-Umgebung – mit KDE(4) werde ich mich vermutlich nie wirklich anfreunden können. Was allerdings nicht heißen soll, dass KDE schlecht ist. Es ist einfach nicht mein Ding. Dennoch gibt es das eine oder Andere Programm, welches für KDE erstellt wurde, auf das ich aber auch unter GNOME nicht verzichten kann und möchte. Zum Beispiel sei hier einmal K3b, ein Brennprogramm, genannt. Aber nun habe ich für KDE einen netten Twitter-/Identica-Client entdeckt: Choqok.

Choqok Choqok2

Auch wenn sich der Name ein wenig komisch anhört, die Software ist ziemlich übersichtlich und aufgeräumt. Hier gibt es weitere Screenshots des Programms.

Eine ältere Version lässt sich auch direkt aus den Ubuntu-Paketquellen (universe) mit dem Befehl sudo apt-get install choqok installieren.

Möchte man die aktuelle Version 0.6.6 verwenden, so muss man Choqok aus dem PPA installieren. Hierzu muss man folgende Zeilen in die /etc/apt/sources.list einfügen:
## choqoK (0331274D)
deb http://ppa.launchpad.net/neversfelde/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/neversfelde/ppa/ubuntu jaunty main

Nachdem man mit dem Befehl sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 0331274D den Key für das PPA hinzugefügt und mit sudo apt-get update die Paketquellen aktualisiert hat installiert der Befehl sudo apt-get install choqok die aktuelle Version des Twitter-Clients.

Hier sei aber darauf hingewiesen, dass Fremdpakete das System gefährden können.

Fehler
Bei mir hat Choqok aber einen kleinen Fehler. Das Programm möchte sich absolut mein Passwort nicht merken. Wenn die Software mal eins, zwei Tage aus ist fragt Choqok immer wieder nach dem Passwort zu meinem Twitter-Account. Ist vielleicht ein wenig nervig, man kann aber durchaus damit leben.

[Update]
ich habe nun doch mal Gwibber nebenher aus dem PPA (siehe Kommentar von Christoph) installiert (die Entwicklerversion). Funktioniert nun besser ;-) Allerdings vermisst ich hier die DMs. Das ist ein bisschen schade. aber vielleicht kommt das ja noch im Laufe der Zeit.

Ein Vorteil von Gwibber ist jedoch, dass hier bereits die Benachrichtigungen mittels libnotify funktionieren. Da muss ich aber erst schauen, ob das nicht zum Nachteil wird, wenn zu viele Tweets reinkommen…

Alle Firefox-Versionen nach 3.0 haben bei Nvidia-Grafikkarten und Ubuntu einen Bug beim Abspielen von Vollbildvideos z.B. von Youtube. Firefox stürzt ab. Da der Fehler bei dem NVidia-Grafikkartentreiber liegt, ist auch kurzfristig kein Patch von Mozilla zu erwarten. Es gibt aber einen einfachen Workaround. Dazu im Terminal (Anwendungen/Zubhör)folgendes eingeben: sudo nano /usr/lib/firefox-3.5.2/firefox.sh Das öffnet mit Root-Rechten die Datei firefox.sh im Texteditor. Dabei ist der Pfad...

Dieser Artikel ist gekürzt. Den kompletten Artikel finden Sie auf meiner Webseite.


Wenn man Truecrypt unter Ubuntu  bzw. OpenSuse installieren will, ist das ganze ziemlich einfach. Man lädt sich einfach das fertige Paket von der Truecrypt Downloadseite herunter und installiert sich dieses. Bei anderen Linux-basierten Systemen ist dies schon nicht mehr ganz so einfach. Dies hat auch Fabi an Fedora festgestellt und mir dafür eine grobe Anleitung mit Tipps und Tricks geschickt. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

Im Folgenden wird erklärt wie man Truecrypt 6.2a unter Fedora 11 installiert und vollständig zum Laufen bringt. Dies sollte aber auch mit älteren Truecrypt Versionen und auch auf älteren Fedora Systemen funktionieren. Man sollte wirklich jeden Schritt nacheinander abarbeiten, sonst wird es schief gehen.

1. Den Linux Sourcecode von hier herrunterladen

2. Anschließend die Source auf dem System entpacken mit folgendem Befehl

# tar xvf TrueCrypt\ 6.2a\ Source.tar.gz

3. Nun die nötigen Libraries installieren mit folgendem Befehl

# sudo yum install nss-pkcs11-devel fuse-devel wxGTK wxGTK-devel

Eventuell benötigt ihr noch folgende Pakete, wenn sie nicht berreits installiert sind
-gnome-keyring-devel
-gcc-c++
Dies kann man über folgenden Befehl installieren:

# sudo yum install gnome-keyring-devel gcc-c++

4.Cryptoki include Ordner exportieren per Befehl

# export PKCS11_INC=/usr/include/gp11

5. Make laufen lassen
Hier kann es zu folgenden Fehlermeldungen kommen:

../Common/SecurityToken.cpp:660: error: ‘CKR_NEW_PIN_MODE’ was not declared in this scope
../Common/SecurityToken.cpp:661: error: ‘CKR_NEXT_OTP’ was not declared in this scope

Dann müsst ihr:
5.a Die Datei SecurityToken.cpp im Ordner Common mit einem Editor öffnen.

# gedit /truecrypt-6.2a-source/Common/SecurityToken.cpp

5.b Zeilen 660 und 661 mit // auskommentieren, sollte dann so aussehen:

//TC_TOKEN_ERR (CKR_NEW_PIN_MODE)
//TC_TOKEN_ERR (CKR_NEXT_OTP)

(Anmerkung:Diese beiden Zeilen dienen dazu um Fehlermeldungen zu produzieren, als Folge könntet ihr dann eine weniger klare Fehlermeldung bekommen)
5.c Abspeichern und nochmals Make starten.

6.Truecrypt ist jetzt kompiliert, ihr findet die ausführbare Datei im ‘Main’ Ordner. Um den Zugriff komfortabler zu machen kopieren wir es noch in den ‘bin’ Ordner

# sudo cp Main/truecrypt /usr/local/bin

7. Jetzt könnt ihr truecrypt per Konsole mittels:

# cd /user/local/bin
# truecrypt

starten, oder mittels rechtsklick auf dem Desktop einen Starter erstellen.

8. Solltet ihr die Fehlermeldung Need tty to run sudo bekommen:

# sudo visudo

Kommentiert hier die Zeile Default requiretty mittels # aus

Das war dann auch schon alles. Bei Fragen oder Problemen könnt ihr gerne die Kommentare benutzen.


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[Linux] Truecrypt unter Fedora installieren

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Trotz offizieller Ankündigungen konnte ich leider keine GTalk-Gespräche mit Empathy führen. Egal welche Einstellung, der übertragende Ton blieb unverständlich. Da half auch das Updaten auf Pulseaudio 0.9.15 aus den Themuso-PPA oder die Installation des neuesten ALSA nichts. Gstreamer-properties lieferten übrigens immer eine glasklaren Stimme. Ich habe auf meinen Testinstallationen von Karmic Pulseaudio 0.9.16 aus den Audio Dev PPA und das neueste Empathy aus dem Telepathy PPA installiert...

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Schon vor einigen Tagen wurde es nun offiziell, es wird eine neue Skype-Version geben. Lt. diesem offiziellem Skype-Blog, ist die Benutzeroberfläche bereits fertig. Allerdings haben die Entwickler noch einige Probleme mit Pulseaudio. Ich rechne noch vor Ende August mit der neuen Version. Die besten Audio-Ergebnisse wird man mit Pulseaudio 0.9.15 erreichen. Bis Version 0.9.10 soll unterstützt werden. Aktuell ist die Version 0.9.14 Default in Jaunty. Mit Hilfe des themuso-PPA kann allerdings...

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Viele Nutzer berichten von Problemen mit Skype 2.0 und der Webcam in Ubuntu Jaunty 9.04. Die Ursache ist, dass mit Ubuntu V4L2 (Video for Linux) ausgeliefert wird und von Skype 2.0 nur V4L Version 1 unterstützt wird. Im Ergebnis funktioniert die Webcam bei vielen Anwendern, bei anderen allerdings erscheint nur ein grünes Bild. Mein Webcambild flackert leider ständig abhängig von der Beleuchtungssituation. Man kann V4L aber auch in dem Kompatibilitätsmodus zwingen. Das geschieht indem man Skype...

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Die neuesten Versionen von Empathy aus dem Telepathy PPA für Ubuntu Jaunty, also ab 2.27.3 aufwärts, bringen das tolle Feature der Geolocation mit sich. D.h. man kann sich eine Karte der Gesprächspartner anzeigen lassen. (Bild von Gnome.org) Leider funktioniert es im Zusammenspiel mit GTalk nicht, da dem Google-Server die entsprechende Erweiterung PEP fehlt. Diese kann auch nicht nachträglich aktiviert werden. Eine Liste mit Jabberservern, die auch Transports zu GTalk, Msn, Yahoo!...

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Den Twitter- und identi.ca-Clienten gwibber habe ich ja unter Debian zum Laufen gebracht. Das Teil ist auch nicht schlecht, aber es fehlen mir einige Sachen, wie das Vergrössern des Eingabefeldes oder das Taggen von Beiträgen. Und so suchte ich noch etwas weiter, fand aber nichts Brauchbares.

So habe ich mich einmal wieder mit Adobe Air beschäftigt. Die Engine gibt es ja seit geraumer Zeit auch für Linux. Dazu lädt man sich die Datei AdobeAIRInstaller.bin herunter, macht sie ausführbar und ruft sie hernach mit Root-Rechten zum Installieren auf:

[Pfad zur Datei]./AdobeAIRInstaller.bin

Die Installation läuft grafisch ab und ist einfach. Danach kann man sich die verschiedenen Applikationen dazu nachladen und nutzen.

Adobe AIR einrichten

Mich interessiert vor allem die Adobe Air Applikation Twhirl, denn die unterstützt auch den Dienst identi.ca, was beispielsweise TweetDeck nicht tut. Aktuell gibt es die Version 0.9.2 zum Download.

Die heruntergeladene Datei twhirl-0.9.2.air lässt sich dann simpel mit einem Doppelklick installieren.

Anwendung installieren

Danach muss man sich bloss noch die Accounts einrichten und kann loslegen. Twhirl bietet einiges mehr als gwibber und bindet sich soweit auch ganz gut in den Desktop ein. Ab und an hustet der Client ein bisschen, das hat aber wohl eher mit den Problemen im Zusammenhang mit der Verwaltung des flüchtigen Speichers von Adobe Air als mit Twhirl selbst zu tun.

Twhirl

Ausserdem muss man sich im Klaren sein, dass Adobe Air und die Applikationen mitunter eine Gefahr für das System darstellen können. Was da genau abgeht, entzieht sich der Kontrolle des “normalen” Benutzers. Auch die Speicherprobleme können lästig sein. Wer sich diesen Einschränkungen und Risiken bewusst ist, findet mit Twhirl einen guten Clienten für Twitter und Konsorten.

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9. August 2009

Pro Tag trudeln fast einhundert Leute über Google und den Suchbegriff “Samsung Galaxy Update” hier ein. Daher hier nochmal ein eigener Beitrag zum Thema. Samsung hat Ende Juli ein erstes Update für das Samsung Galaxy veröffentlicht. Dieses Update wurde nun still und heimlich zurückgezogen.

Die Gründe dafür wurden bis dato nicht veröffentlicht, doch es dürfte klar sein dass O2 nicht gerade glücklich war dass Tethering mit dem Galaxy nicht mehr möglich war. Immerhin wirbt O2 mit dieser Funktionalität. Ebenso klagen viele Besitzer des Galaxys über spontane Abstürze.

Lässt man das Samsung New PC Studio nach Updates für das Galaxy suchen, so sagt das Programm jetzt, dass die akuelle Firmware-Version bereits auf dem Gerät installiert sei, selbst wenn man das Galaxy gerade ausgepackt hat.

Über “Einstellungen -> Telefoninfo” kann man die Firmware des Galaxys überprüfen. Steht unter “Baseband-Version” I7500XXIG8 so hat man die zurückgezogene Version installiert. I7500XXIFF deutet auf die ursprüngliche Firmware hin. In den Foren wird gemunkelt dass Samsung ein weiteres Update in ein, zwei Wochen veröffentlichen will.

[UPDATE 14.08.09] Laut Berichten aus dem android-hilfe.de Forum hat Samsung dieses Update nun doch wieder vor zwei Tagen aktiviert. Es ist also wieder ein Update auf die I7500XXIG8 Firmware möglich. Ob es sinnvoll ist bei diesem Hin und Her irgendwas am Telefon zu verändern, da will ich lieber keine Empfehlung geben. [/UPDATE]


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Disclaimer: dieser Post stellt meine persönliche Meinung dar. Es ist meine persönlich Interpretation. Einige der genannten Punkte sind persönliche Einschätzungen und Vermutungen für die ich keine Belege habe. Dieser Post steht nicht in Verbindung mit irgendeinem Projekt für das ich ehrenamtlich arbeite und für Kubuntu bin ich nur ein Anwender.

Immer wieder lese ich, dass Kubuntu eine schlechte KDE Distribution sei, Canonical zu wenig für KDE macht, GNOME in Ubuntu viel besser integriert ist, etc. etc. Ich frage mich immer wieder woher diese Meinung kommt. Vorweg: ich halte sie für Quatsch.

Zuerst einmal frage ich mich: was macht eine Distribution zu einer schlechten? Für mich wäre es wenn die Distribution viel patcht und diese nicht nach Upstream durchgibt, oder sehr viele neue Features aus dem Entwicklungszweig importiert, etc. Da ich durch ein selbstgebautes KDE den direkten Vergleich habe, kann ich einfach mal sagen: Kubuntu patcht wenig. Ich kenne Distributionen, die bedeutend mehr patchen.

Nun möchte ich ein paar mögliche Thesen aufgreifen.
1. These: Canonical macht zu wenig für KDE
Dazu zitiere ich jetzt einfach mal Mark Shuttelworth:

(12:25:17 PM) jcastro: jcastro: QUESTION: Do you think Kubuntu is a blue headed step child that every seems to think it is? If not, can you put the rumours to rest, with possibly a song or a lovely poem letting everyone know just how much you really love us over in the Kubuntu community?
(12:25:31 PM) sabdfl: oh dea
(12:25:32 PM) sabdfl: r
(12:25:53 PM) sabdfl: this question makes me rather sad, because i don’t know what else i could do
(12:26:09 PM) sabdfl: i worked out the other day that i personally spend more than $2m a year supporting Kubuntu and KDE
(12:26:20 PM) sabdfl: and yet those communities think it’s cool to act unloved
(12:26:40 PM) sabdfl: i think the Kubuntu community’s work is amazing, and they should be proud of it
(12:27:07 PM) sabdfl: there’s no need to make out like it’s against the forces of corporate indifference
(12:27:19 PM) sabdfl: when in fact I and many others bend a long way to make it possible
(12:27:25 PM) sabdfl: that’s about enough on the subject

Wir sehen hier auch ein ganz wichtiges Wort: Community. Kubuntu ist eine Community Distribution - im Gegensatz zu Ubuntu. Wenn sich jemand über den “schlechten” Zustand von Kubuntu beschwert, könnte man auch ganz provokativ zurückfragen: Und was hast du gemacht um es zu verbessern?

Aber um das ganze noch ein bißchen weiter zu verfolgen, werfen wir mal einen Blick zurück. Kubuntu existiert seit 5.04, KDE 3.5 seit November 2005. Warum erwähne ich diese zwei Zeitpunkte? Mit KDE 3.5 hat sich die Entwicklercommunity KDE 4 zugewandt. Das Projekt stand für den Anwender im Prinzip still. Das Release von KDE 4.0 erfolgte Januar 2008, die erste wirklich nutzbare Version mit 4.2 im Januar 2009. Das sind mehr als drei Jahre.

Canonical war natürlich klar, dass KDE “eine Auszeit nimmt”. Für neue Versionen reichte es im Prinzip die aktuellste KDE Version zu paketieren. Neues kam von KDE kaum dazu. Neue Technologien wurden alle in KDE 4 eingebaut, KDE 3 hatte ja Stillstand erreicht. Wie hätte Canonical Neuerungen aus Ubuntu einbauen sollen? Hätten sie wirklich als junges Unternehmen, das keinen Gewinn abwirft, Geld verbrennen sollen, indem sie in KDE 3.5 investieren? Ja ich spreche bewusst von verbrennen, da die meisten Sachen gleichzeitig für KDE 4 entwickelt wurden.

These 2: Canonical/Kubuntu gibt nichts an KDE zurück
Nun das ist eine These, die wirklich absoluter Quatsch ist. Canonical/Kubuntu hat vielleicht nicht die Manpower um viele KDE Anwendungen zu schreiben, aber es fließt ständig etwas von Kubuntu zu KDE zurück. Ich möchte mal ein paar Beispiele nennen. Kubuntus SystemSettings sind heute der Standard in KDE, Kubuntus Katapult war ein Vorläufer des heutigen KRunners, Kubuntu hat die Druckerkonfiguration nach KDE portiert und in KDE integriert, Kubuntu Entwickler geben regelmäßig Bugreports an Upstream weiter.

Ach und ich möchte einfach mal erwähnen, dass der KDE 4 Port für OpenOffice.org von Kubuntu Entwicklern durchgeführt wurde und auch in anderen Distributionen nun zur Verfügung steht.

These 3: Kubuntu integriert nicht ausgereift Bestandteile
Nun an dieser These ist was dran. Kubuntu hat Dolphin recht früh integriert oder auch das Networkmanager Plasmoid. Schauen wir mal das Beispiel Dolphin an: Dolphin ist ein einfacher Dateimanager, dessen Zielgruppe ziemlich denkungsgleich mit der Zielgruppe der Kubuntu User ist. Kubuntu hat die Devise, das beste verfügbare Werkzeug für eine Aufgabe zu verwenden. Dolphin war in dem KDE 3 Port das beste verfügbare Werkzeug für einfache Dateiarbeiten. Konqueror ist ein Poweruser Werkzeug, welches viele Anwender überfordert. KDE selbst hat die Problematik ja auch erkannt, Kubuntu hatte es schneller umgesetzt.

Schauen wir auf den Networkmanager: nun das war wirklich katastrophal. Aber wie konnte es dazu kommen? In KDE 4.2 gab es noch keinen Networkmanager, jedoch wurde an einem gearbeitet und soweit ich weiß gab es die Aussage, dass dieses bis zur Releasewelle im Frühjahr in einem brauchbaren Zustand ist. Das war es am Ende jedoch nicht. Nun hätte man umdisponieren können? Ja man hätte weiterhin den KDE 3 networkmanager verwenden können. In Verbindung mit dem neuen Networkmanager aber auch ziemlich unbrauchbar oder man hätte den GNOME networkmanager verwenden können. Das wäre sicherlich die beste Option gewesen. Aber hätte man ihn mitsamt den Abhängigkeiten auf die LiveCD bekommen? Ich weiß es nicht.

These 4: Kubuntu hat $feature_von_Ubuntu nicht
Nun hier wieder der Verweis auf das schon oben erwähnte KDE 3/4 Problem. Hätte Kubuntu wirklich alle neuen Features implementieren sollen, obwohl gleichzeit in KDE an einer Lösung gearbeitet wird? Bestes Beispiel: Desktop Effekte. Compiz wird in Ubuntu seit 7.10 standardmäßig verwendet. KDE hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Effekte in der Entwicklerversion integriert. Hätte man wirklich den Anwendern standardmäßig Compiz geben sollen? Man bedenke: KWin gilt als Fenstermanager mit bedeutend mehr Funktionen und besserer Stabilität.

Und hier möchte ich auch erwähnen, dass sich etwas grundlegend geändert hat. Neuerungen sollen nun auch gleichzeitig in Kubuntu integriert werden. Canonical hat viel Zeit und Geld in die Benachrichtigungen investiert und diese Neuerungen sind nun auch Bestandteil von KDE. Wie kommt’s? Nun KDE ist nun mit KDE 4 wieder aktiv in der Entwicklung. Neuerungen können einfach weitergegeben werden.

These 5: Kubuntu ist langsamer als andere Distributionen
Dies ist eine These, die ich immer mal wieder höre. Wenn man dann genauer hinschaut, wird meistens Arch mit KDEmod als hochgelobtes Land gepriesen. Arch ist eine Rolling Release Distribution und kann daher vom Releasemodell nicht mit Kubuntu verglichen werden. Meistens ist es einfach der Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

Aber es gibt meiner Meinung nach eine einfache Erklärung für die immer wiederkehrende Behauptung, dass Arch mit KDEmod so viel schneller sei: KDEmod verwendet standardmäßig das Qt Graphicssystem “Raster” anstatt “Native”. Ja das ist schneller. Aber ob es eine gute Idee ist, darauf standarmäßig zu setzen, darf jeder für sich selbst entscheiden. Raster gibt es seit Qt 4.5, welches etwa zwei Monate vor Kubuntu 9.04 veröffentlicht wurde. Hätte man wirklich standardmäßig alle Anwendungen damit betreiben sollen? Bringt es überhaupt Vorteile bei allen Anwendungen? Ist es nicht sinnvoller die Entwickler der Anwendungen entscheiden zu lassen, die viel besser einschätzen können, ob man nativ braucht oder raster überhaupt Vorteile bringt? Meine Meinung dazu steht: lieber stabil und etwas langsamer als verfrüht auf ein neues Pferd zu setzen. Wer sich daran stört, ist bei einer bleeding edge oder rolling release Distribution besser aufgehoben

These 6: Kubuntus Übersetzungen sind katastrophal
Nun dazu gibt es nicht viel zu sagen: es stimmt. Jedoch ist größtenteils die Kubuntu Community unschuldig. Das größte Problem scheint wohl in Rosetta zu liegen. Ich gebe Kubuntu noch einmal eine Chance es mit 9.10 richtig hinzubekommen. Ach und wer jetzt gleich in den Kommentaren sich auslassen will, dass die Übersetzung in den 4.3 Paketen so katastrophal ist, bedenke bitte, dass 4.3 in Jaunty nicht unterstützt ist.

Zusammenfassend denke ich, stimmen die Anschuldigungen gegenüber Kubuntu und Canonical einfach nicht. Natürlich könnte einiges besser sein, aber das ist doch überall so. Der größte Knackpunkt sind meiner Meinung nach die Übersetzungen und ich hoffe einfach, dass Canonical da aus den Fehlern lernt.

Das Seitwert.de Wordpress Plugin ist in Version 0.2.3 freigeben und steht zum Download bereit.

Weitere Information auf der Seitwert Wordpress Plugin Seite

Weitere Artikel:

Der Fortschritt der Entwicklung der Netbook Oberfläche kann unter folgendem Video eingesehen werden.

Ich denke das sieht doch schon ganz gut für die kleinen Zwerge aus oder etwa nicht?. Ich werde es mal auf meinem kleinen Medion ausprobieren und über die Handhabung berichten.

Weitere Artikel:

gnotterAuf der Suche nach einem Client für twitter bin ich auf gnotter gestoßen. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen entwickelt sich aber scheinbar recht zügig. Es gibt fertige Pakete für Ubuntu, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass solche Pakete von Drittanbietern die Systemsicherheit gefährden können.

Gnotter lässt sich zu einem Panel hinzufügen und zeigt danach Tweets aus der Friends-Timeline an. Außerdem kann man über Gnotter selbst Tweets erstellen und dabei soger URLs kürzen. Auch wenn es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, Gnotter ist zur Zeit mein liebster twitter-Client.

Diese Woche in der Konsole

  1. Um die man pages mit Farbe zu versehen, können Farbwerte für less, am besten in der ~./bash_rc angegeben werden:
    export LESS_TERMCAP_mb=$'\E[01;35m'
    export LESS_TERMCAP_md=$'\E[0;34m'
    export LESS_TERMCAP_me=$'\E[0m'
    export LESS_TERMCAP_se=$'\E[0m'
    export LESS_TERMCAP_so=$'\E[01;44;33m'
    export LESS_TERMCAP_ue=$'\E[0m'
    export LESS_TERMCAP_us=$'\E[0m'
    

    hint für KDE Benutzer: im konqueror können auch man pages angeschaut werden, einfach ein man:ls in der URL-Leiste eingeben und man erhält eine schöne übersichtliche man page zum Befehl ls.

  2. Die pyc’s die Python erstellt können schnell nerven, darum ein find Kommando das alle pyc’s rekursiv vom aktuellen Ordner aus entfernt.

    find -name '*.pyc' -delete

    Das ganze könnte man sich auch mit einem alias in die ~/.bashrc schreiben damit man sich nicht das ganze Kommando merken muss.

    alias delpyc="find -name '*.pyc' -delete"
  3. Port von anderen Rechner auf lokalen Rechner weiterleiten (SSH Tunnel). Habe das die Woche gebraucht weil ich am Server eine Postgres Datenbank laufen habe, aber lokal mit einem Datenbankbrowser arbeiten wollte.

    ssh -L 54321:meinserver.at:5432 -N -f user@meinserver.at

    Danach konnte ich die Datenbank in pgadmin3 über localhost auf Port 54321 ansprechen.

  4. Menschen die sich an elektronischen Tönen erfreuen, können mal ausprobieren Dateiströme, wie ein cat auf syslog an /dev/dsp zu senden.
    cat /var/log/syslog > /dev/dsp

    und das erinnert ja schon ganz schön an Weißes Rauschen.

    cat /dev/urandom > /dev/dsp
  5. Testen ob Internetverbindung besteht.

    if ping -c2 google.at >/dev/null 2>&1; then echo "online"; fi;

    Der Tipp kommt von Willie; damit wird auch gleich angezeigt welche externe IP man verwendet.

    if ping -c2 google.com >/dev/null 2>&1; then \
    echo "Deine derzeitige IP ist: "`wget -q -O – http://showip.spamt.net/`; fi;
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In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell eine Verbindung ins Internet aufbauen kann, kabellose Netzwerke verwaltet und eine Verbindung dazu herstellt.

Während viele Distributionen mit GNOME als Desktopumgebung auf den gnome-network-manager zurückgreifen, gibt es ein anderes mächtiges Tool zur Netzwerkverwaltung, dass nicht nur distributionsübergreifend ist, sondern auch für KDE oder andere Desktopumgebungen geeignet ist: wicd.

Was an Wicd jedoch viel interessanter ist, ist der shell-Modus, mit dem man sogar in der Shell eine Verbindung aufnehmen kann. Und genau das zeige ich euch nun.

Installation

Grundlegend ist zu sagen, dass Wicd automatisch gnome-network-manager ersetzt und diesen auch entfernt (zumindest unter Ubuntu). Dadurch wird verhindert, dass es mehrere Netzwerkmanager gleichzeitig gibt, was zu großen Daemonproblemen führen würde.

Ubuntu

Die Installation ist über den Befehl

# apt-get install wicd

schon hinreichend abgeschlossen.
[update 09.08.09]
In den Repositories ist jedoch eine „alte“ Version (1.5.9), wobei das Konsoleninterface erst in der Version 1.6 enthalten ist. Für Ubuntu Jaunty bedeutet das, dass man wicd über eine Fremdquelle installieren muss, welche man in die sources.list eintragen muss. Fügt dort folgenden Eintrag hinzu:

deb http://apt.wicd.net jaunty extras

Um den GPG-Key für diese Quelle hinzuzufügen, führt folgenden Befehl aus:

wget -q http://apt.wicd.net/wicd.gpg -O- | sudo apt-key add -

Nun führt den obigen Befehl aus. (via, danke maid3n für den Hinweis)
[/update]

Arch Linux

pacman -S wicd

Fedora 11

Fedora hat wicd leider nicht in den Repositories, und auch die üblichen Fremdquellen wie rpmfusion helfen hier nicht weiter. Man muss auf Fremdpakete, die jedoch offiziell von der Entwicklerhomepage des Projekts verlinkt werden, zurückgreifen. Zusätzlich ist noch mindestens das Paket urwicd notwendig. Die Pakete findet man für verschiedene Architekturen auf diesem FTP-Server. Hier wird bei der Installation leider nicht der network-manager deinstalliert. Dies bitte nachträglich durchführen!

Benutzung

wicd in der Shell

wicd in der Shell

Um Wicd erfolgreich in der Shell einzusetzen, ruft man es über

wicd-curses

auf und erhält ein Interface, das ein bisschen an die grafische Oberfläche des Programms erinnert.

Auf der “Startseite“ des Programms findet man eine Liste mit allen Netzwerken in der Umgebung, nach Signalstärke sortiert. Über die Pfeiltasten wählt man sein eigenes aus und konfiguriert es, indem man über den Pfeil nach rechts in den passenden Eintrag kommt. Dort kann man (wenn benötigt) den Key eingeben, statische IPs und DNS aktivieren etc.. Sollte in der angesprochenen Liste das eigene Netzwerk nicht aufgelistet werden, weil es versteckt wurde, so kann man es über I direkt ansprechen.

Einstellungen von wicd

Einstellungen von wicd

Über P gelangt man in das Einstellungsmenü für wicd. Dort kann man das Verhalten in bestimmten Situationen einstellen, etwa was geschehen soll, sobald ein LAN-Kabel angesteckt oder die Verbindung abbrechen sollte.

Mit Q kann man das Interface von wicd im Textmodus wieder verlassen. Das sollte man auch tun (wenn man ohne Grafik startete), da der Platz der Konsolen stark limitiert ist. Die Internetverbindung bleibt indes bestehen und erst dann beendet, wenn man das über D im Interface befielt.

Damit ergibt sich folgende nützliche Befehlsübersicht:

Taste Funktion
→ Netz konfigurieren
R Neu nach Netzen scannen
C Mit einem Netz verbinden
D Verbindung zum Netz abbrechen
I (großes i)
Mit versteckten Netzwerken verbinden
P Einstellungen
Esc Momentane Aktion abbrechen
Q Interface beenden

Damit ist der erste Schritt in Richtung Unabhängigkeit von der GUI geschafft. Das A und O eines Linuxusers ist geschaffen: Die Internetverbindung steht! Wie man Programme ungrafisch installiert, werden die meisten schon wissen. In den nächsten Artikeln werden wir beschreiben, wie man das Internet noch anders nutzen kann.

Bei mir Zuhause finden sich mehrere USB-Sticks, die ich praktisch nicht mehr brauche. Vor ein paar Jahren war ein 128MB-Stick noch ein riesiger Speicher, doch seitdem ein paar GB Daten auf solch einen Stick gehen und sie so praktisch sind wie der LaCie iamaKey, liegen diese alten Dinger bei mir nur rum. Also was macht man mit den Dingern? Mein Tipp: Spenden…

Heute Vormittag bin ich auf diesen Bericht des Nachrichten-Portals ka-news.de aufmerksam geworden. Darin wird in einem Abschnitt die Software Haystack und deren Spendenaufruf erwähnt…

Wer alte USB-Sticks, die er nicht mehr brauchte, im Univers-Imbiß in der Kaiserstraße oder am Infostand abgab, konnte sich sicher sein, damit den Menschen im Iran zu helfen. Denn dank einer darauf gespielten Software namens “Haystack” – zu deutsch: Heuhaufen – kann damit die Internet-zensur des Regimes umgangen werden und Informationen per Twitter oder youtube verbreitet werden.

Bislang habe ich von Haystack nichts gehört. Lauf der FAQ des Projektes verschlüsselt und versteckt Haystack Traffic zu Kommunikationskanälen wie Twitter oder YouTube in “normalem” unverfänglichem Traffic. Die USB-Sticks werden gebraucht um Haystack im Iran unter die Leute zu bringen. Weitere technische Details, warum der Source von Haystack nicht (oder besser warum noch nicht) offen gelegt wird, was Haystack von Tor unterscheidet und vieles mehr kann man in der FAQ nachlesen.

Ein bisschen kritisch sehe ich das Projekt. Ohne die Sourcen kann man nur mit aufwändigen Analysen nachprüfen ob Haystack nicht als Doppelagent fungiert. Wer garantiert, dass Haystack nicht alle Daten nach Hause telefoniert? Dagegen spricht das offene Auftreten des Projektes. Der Macher Austin Heap stellt in seinem Blog die Details ausführlich vor und die Seiten machen einen transparenten und organisierten Eindruck.

Ich habe daher meine überzähligen USB-Sticks mittels

$ dd if=/dev/zero of=/dev/sdXY

genullt (Bitte das /dev/sdXY noch anpassen) und gehe morgen Mittag mal auf den Karlsruher Marktplatz. Mal schauen ob die noch USB-Sticks im Univers annehmen. Wer Haystack finanziell unterstützen möchte, der findet auf der Projektseite eine Möglichkeit zu spenden.


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8. August 2009

Dropbox entwickelt sich wieder mal ein Stückchen weiter. Bislang konnten Clients Daten von Dropbox runter- bzw. hochladen. Ein direkter Datenaustausch zwischen den Rechnern, auch wenn sie im selben lokalen Netzwerk standen, war nicht möglich. Das ändert sich nun mit der ersten öffentlichen Beta aus der 0.7.x-Reihe des Dropbox-Clients. Daten können nun direkt über das lokale Netzwerk synchronisiert werden…

Bislang kommunizierten Rechner auf denen der Dropbox-Client installiert wurde ausschließlich über das Internet miteinander. Schob man auf RechnerA eine Datei in den Dropbox-Ordner, so lud Dropbox die Datei automatisch zu Dropbox hoch. Auf RechnerB wurde diese Datei dann wieder über das Internet von Dropbox heruntergeladen. Dies ändert sich mit der nächsten Dropbox-Version, die man schon jetzt als Beta ausprobieren kann.

RechnerA lädt die Datei natürlich immer noch zu Dropbox hoch, doch RechnerB, der den selben Dropbox-Account benutzt und im selben Netzwerk wie RechnerA steht, zieht die Datei direkt von RechnerA und nicht mehr aus dem Internet. Somit spart man sich Internet-Traffic und natürlich läuft die Synchronisierung der Daten von Rechner zu Rechner deutlich schneller.

Die neue Version bekommt man für Linux, Apple und natürlich auch Windows aus dem Dropbox-Forum, bitte beachtet das Dropbox diese Version als “Highly Experimental Build” ansieht, seid also auf Fehler gefasst… Wer Dropbox bislang noch nicht installiert hat, der sollte zuerst Dropbox in der aktuellen offiziellen Version installieren, die “unstable”-Archive enthalten nur den Dropbox-Client und nicht das Nautilus-Plugin. Hat man das Archiv heruntergeladen, so sollte man Dropbox stoppen…

Dropbox aus dem Panel heraus beenden.

Dropbox stoppen...

Danach kann man den alten Dropbox-Client löschen und die gerade heruntergeladene 0.7.x Version installieren. Liegt das .tar.gz Archiv beispielsweise auf dem Desktop, so muss man einfach nur die Befehle

$ rm -rf ~/.dropbox-dist/
$ tar -xzf ~/Desktop/dropbox-lnx.*.tar.gz -C ~/

ausführen. Anschließend kann man Dropbox wieder über “Anwendungen -> Internet -> Dropbox” aus dem Menü heraus starten.

Am Programm selber hat sich nun nicht mehr viel geändert. Die P2P-Funktionalität taucht nirgendwo direkt auf. Man merkt sie beispielsweise, wenn man einen neuen Rechner zum eigenen Account hinzufügt und eine größere Menge an Daten transferiert wird. Ist ein weiterer Rechner mit diesem Account im LAN, dann trudeln die Daten mit mehreren MB/s ein…

Dropbox zieht die Daten über das lokale Netzwerk.

Dropbox zieht die Daten über das lokale Netzwerk.

Man kann dies aus der Statusanzeige des Dropbox-Menüs erkennen. Wenn auf einmal Datenraten erzielt werden, die über den eigenen Internetzugang nicht möglich wären, dann klappt die Synchronisation von Rechner zu Rechner.


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Während meinen Streifzügen durch das Netz, bei denen ich auf linuxartige Informationen fokussiert bin, stosse ich ab und zu auf Interessantes. Hier ein Auszug daraus:

  • Ende für den Desktop-Support von Ubuntu 6.06 LTS Ab dem 14. Juli 2009 liefert Canonical keine Updates mehr für die Desktop-Version von Ubuntu 6.06 aus. Benutzer dieser Version können direkt auf die nächstfolgende LTS-Version (Hardy 8.04) upgraden. Die Server-Variante wird wie versprochen noch zwei weitere Jahre mit Updates versorgt.
  • Geniale GIMP-Tricks Via Jan bin ich auf GIMP-Tutorials gestossen, die sich lohnen anzusehen. blog.qbrushes.com liefert dazu ein paar ganz gute Inputs, was mit GIMP alles anzustellen wäre.
  • Freie Spracherkennungssoftware Die Linux-Community berichtet über Simon, eine freie Spracherkennungssoftware, welche nun in der Version 0.2 erschienen ist. Diese Version wird als stabil bezeichnet.
  • Launchpad ist endlich OpenSource Die Plattform Launchpad, die als Entwicklungsplattform für Ubuntu und andere Projekte genutzt wird, ist nun endlich OpenSource. Wie Dirk feststellt, sollten noch einige weitere Projekte unter OpenSource gestellt werden.
  • Tux zum Falten Jörn linkt auf eine Seite, auf der es unter anderem auch einen Tux-Pinguin gibt, der sich falten lässt. Das Internet ist voll solcher Dinger.
  • Statisches Bloggen Hans berichtet über BlazeBlogger, womit Bloggen ohne PHP und Datenbank möglich sein soll. Dafür werden nur statische Seiten erstellt.

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Nach meinem Urlaub konnte ich nun wieder meine “Arbeit” bei RadioTux aufnehmen und den Ubuntu Wochenrückblick, den wir freundlicherweise von Ikhaya übernehmen dürfen, eingesprochen. Während den Ferien hätte ich zwar zeitweise Zugriff auf das Internet gehabt, aber ich wollte mal (fast) ganz abschalten und habe deswegen keine Neuigkeiten aufgenommen.

Radio Tux

Ich hoffe, dass ich es nun wieder schaffe, regelmässig jede Woche die gut recherierten und interessanten Beiträge von ubuntuusers.de aufzusprechen. Wie ich finde, sind es die Beiträge auf Ikhaya durchaus wert, etwas weiter verbreitet zu werden. Es geht ja nicht nur um Ubuntu, sondern um Applikationen und um die gesamte Linux-Szene.

Ubuntu Wochenrückblick

Vielen Dank an die Leute, welche den Ubuntu Wochenrückblick ermöglichen!

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Lange hat man nichts mehr vom Hoffnungsträger aller Firefox-Nutzer und Qt/KDE-Liebhaber in den Medien gehört, doch scheinbar geht die Entwicklung langsam aber stetig weiter.

Immer mal wieder schaue ich nach, ob aus dem Quelltext eine lauffähige Version herauskommt, und heute ist mein Glückstag, denn diese Revision aus mozilla-central lässt sich tatsächlich durchkompilieren und starten. Leider ist der Feuerfuchs mit Qt-Oberfläche noch überhaupt nicht brauchbar, aber das wird sicher noch. Wer sich selbst ein Kompilat erzeugen will, kann nach dieser Anleitung vorgehen.

Und hier noch einzwei Bildschirmfotos:

Firefox-QtFirefox-Qt