ubuntuusers.de

14. August 2009

Die Bildschirmtastatur von Android ist OK, doch die Eingabe könnte verbessert werden. Mich persönlich stört etwas, dass ich nicht Einstellen kann dass nur ein Buchstabe groß geschrieben wird, sondern dass man beim Drücken von “Shift” praktisch ein Caps-Lock einschaltet (eventuell kann man das einstellen, doch wo habe ich noch nicht rausgefunden…) Und vor allen Dingen im Hochkant-Modus ist die Tastatur ein ziemliches Gefrickel.

Dass es besser geht beweisen die Jungs von CooTek mit TouchPal. Die Firma hat schon auf Windows Mobile einen guten Namen erarbeitet und hat nun TouchPal auf Android portiert. Seit ein paar Tagen gibt es das Programm und eine Reihe von Sprachpaketen (Deutsch ist natürlich dabei) im Market und das Beste daran, wer TouchPal vor dem 30.09.2009 installiert bezahlt nichts!

Die Installation ist ein bisschen verwirrend. Erstmal müssen die Pakete TouchPal Keyboard (Main) und TouchPal (German Pack) aus dem Market installiert werden. Habt ihr das getan, so findet ihr unter “Einstellungen -> Gebietsschema und Text” die Option “TouchPal”, die ihr aktivieren müsst. Ebenso könnt ihr Einstellungen vornehmen. Nun zum Teil, den man rausfinden muss…

Noch habt ihr die “normale” Android-Tastatur, um zu wechseln öffnet ihr irgendein Fenster mit einem Textfeld – ich würde einfach eine Email schreiben – dort drückt ihr laaaaaaaaange auf den Eingabebereich. Es öffnet sich dann ein Popup über den ihr die Eingabemethode auswählen könnt. Hier wählt ihr dann natürlich Touchpal aus.

Was unterscheidet nun TouchPal vom Android-Keyboard? Das cleverste ist sicherlich die Art Großbuchstaben bzw. Sonderzeichen zu erstellen. Anstatt vorher mit Shift oder 123 in den Großschreib- oder Zahlen/Sonderzeichen-Modus gehen zu müssen, drückt ihr einfach auf einen Buchstaben und fährt etwas mit dem Finger nach oben um einen Großbuchstaben zu erzeugen. Zur Drittbelegung (Klammern, Zahlen, Sonderzeichen) kommt ihr einfach indem ihr mit die Finger nach unten rutscht. Ich denke das Video gibt die Möglichkeiten ganz gut wieder…


Liebe Feed- und Planet-Leser. Das Video kann nicht bei Euch eingebettet werden, kommt bitte auf meinen Blog um das Video sehen zu können.

Liebe Feed- und Planet-Leser. Das Video kann nicht bei Euch eingebettet werden, kommt bitte auf meinen Blog um das Video sehen zu können.


Des weiteren kann man Einstellen, dass das Handy durch eine leichte Vibration Feedback bei der Eingabe eines Buchstaben gibt, man kann schnell zwischen verschieden Tastaturlayouts umschalten, TouchPal ergänzt schnell und recht intelligent eingegebene Wörter und vieles mehr. Ich möchte TouchPal nicht mehr missen.


Comments

gimpDer Gimp, everybody’s favourite Bildbearbeitungsprogramm ist soeben in der Version 2.6.7. erschienen. Da, 2.6 der stabile Branch von Gimp ist, gibt es keine neuen Features, dafür aber eine Menge Bugfixes. Auch die jeweiligen Übersetzungen wurden auf den neuesten Stand gebracht. Wer es genau wissen möchte findet hier eine Liste mit den Fixes. Jetzt heisst es noch warten auf komfortable Pakete…

Update: Praesodym hat mich eben netterweise in den Kommentaren darauf aufmerksam gemacht, dass es auf getdeb.net schon Pakete für die neue Gimp-Version gibt.

pixelstats trackingpixel
Nach der Meldung, dass es ein überarbeitetes NBR mit Karmic gibt, habe ich es natürlich gleich ausprobieren wollen. Also heruntergeladen, installiert, geupdated und neu gestartet. Und dann sieht man gleich, warum eine Alpha-Version nicht zum produktiven Einsatz geeignet ist. Die NRR-Oberfläche will nicht mehr starten. Darauf weisen auch die Releasenotes der aktuellen Alpha-Version hin. Hätte man nur lesen müssen. Das kann natürlich mit einer der nächsten Updates behoben sein, ich werde am...

Dieser Artikel ist gekürzt. Den kompletten Artikel finden Sie auf meiner Webseite.


Ich hatte mich nach der Abstimmung zu Zensursulas Sperrplänen im Bundestag an den MdB meines Wahlkreises von der schwarzen Pest gewendet, um zu erfahren warum er dem Gesetz zugestimmt hat. Ich denke ich muss hier niemandem erklären, dass das Gesetz verfassungswiedrig ist, völlig am Ziel vorbei geht und nur dafür da ist eine Zensurinfastruktur aufzubauen. Ich bin auch der Meinung, dass ein Abgeordneter die Interessen der Bürger in seinem Wahlkreis vertreten muss, dafür gibt es ja die Direktmandate. Nun hat er mit der Zustimmung zu diesem Gesetz meine Interessen nicht wirklich vertreten, da ich gegen Zensur bin. Ich denke es steht mir als potentieller Wähler kurz vor einer Wahl also zu, nachzufragen warum er dem Gesetz zugestimmt hat. Nun wollte ich einfach mal meinen Brief an den MdB und seine Antwort veröffentlichen. Ja ich weiß, dass man darüber streiten kann, ob man private Korrespondenz im Internet veröffentlichen sollte. Im Falle eines Abgeordneten denke ich ist es in Ordnung.

Sehr geehrter Herr Weiß,
wie ich der Seite abgeordnetenwatch entnehmen kann, haben Sie dem umstrittenen Gesetz zu Internet Sperren zugestimmt. Sie haben bereits in einer früheren Antwort auf dieser Seite vom 28.05. eine Stellungsnahme zu dem Thema abgegeben. Dabei haben Sie darauf hingewiesen, dass die Verbreitung von Kinderpornographie soweit es irgend geht, beschränkt werden müsse und es keinen grausamen Markt dafür geben dürfe. Diesem stimme ich natürlich zu, jedoch wird dieses Gesetz die Ziele nicht erreichen, sondern birgt eher die Gefahr, dass, falls die Liste der gesperrten Seiten veröffentlicht wird, die Pädophilen ein komplettes Bild der verfügbaren, gesperrten, jedoch nicht gelöschten Seiten erhalten. Aktuell befindet sich zum Beispiel die italienische Sperrliste auf der Webseite von WikiLeaks. Dies ist also keine abstrakte, sondern eine reale Gefahr.

Seit Ihrer Antwort sind über die Medien und verschiedenen Verbänden viele Fehler an dem Vorhaben aufgedeckt worden. Insbesondere haben sich uber 130.000 besorgte Bürger in einer Petition gegen dieses Gesetz ausgesprochen. Der Tenor war überwiegend, dass die Technik nicht ausreichend ist - als Informatiker kann ich dem nur zustimmen - und es besser ist zu löschen als zu sperren. Es wurde bereits von verschiedenen Verbänden gezeigt, dass der Inhalt sehr schnell von Servern entfernt werden kann - auch im Ausland. Eine Sperre ist dann nicht nötig. Das Gesetz birgt hohe Risiken, da es eine Zensurinfastruktur schafft, welche Begehrlichkeiten in anderen Bereichen wecken kann. Aus Ihrer Partei kamen so schon Forderungen zur Ausdehnung auf sogenannte Killerspiele im Internet sowie zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen.

Ich möchte daher wissen, warum Sie trotz aller begründeter Kritik für ein Gesetz gestimmt haben, welches das BKA in die Rolle einer Zensurbehörde versetzt. Die deutsche Bevölkerung hat lange für das Grundgesetz leiden und kämpfen müssen und es stimmt mich sehr traurig, dass Grundrechte, die seit 60 Jahren gelten, von der Großen Koalition faktisch außer Kraft gesetzt wurden.

Falls Sie sich weiter zu dem Thema informieren möchten, empfehle ich Ihnen die Webseite des Arbeitskreises gegen Internet-Sperren und Zensur. Desweiteren bin ich auch gerne bereit als Bürger mit Erstwohnsitz in Ihrem Wahlkreis in Ihre Sprechstunde zu kommen, um Ihnen die Fehler an dem Gesetz - insbesondere wie leicht es ist die Sperre zu umgehen - aufzuzeigen und zu erklären. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich in Ihrer Partei und Fraktion noch dafür einsetzen würden, dass dieses Gesetz nicht umgesetzt wird.

Der Brief ist auf den 23. Juni datiert. Tja leider habe ich bisher noch keine Antwort erhalten.

Ich bin davon wirklich enttäuscht. Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich an einen Abgeordneten gewendet habe. Zum Beispiel hatte ich auch nach der Abstimmung zum Hackerparagraphen mich an meine Abgeordneten gewendet. Vom Abgeordneten der Grünen hatte ich eine ausführliche Antwort erhalten. Von Peter Weiß auch damals nichts.

Nun könnte man natürlich sagen, dass ein MdB viel zu tun hat und er hunderte solcher Briefe erhalten hat. Im Falle meines Heimatwahlkreises kann man das ausschließen. Es ist eine sehr ländliche Region nördlich von Freiburg. Wenig Industrie, keine Hochschulen, größte Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und Tourismus. Klassische Hochburg der schwarzen Pest und der Grünen (ja klingt paradox, aber in Südbaden ist sowas möglich). Dass Peter Weiß mehr als einen Brief zu dem Thema erhalten hat, halte ich für mehr als unwahrscheinlich.

Lieber Herr Weiß, ich denke doch Ihnen ist klar, dass Sie meine mögliche Stimme verloren haben. Mit Ihrem Verhalten haben Sie meinen Entschluss die Zweitstimme den Piraten zu geben nur noch verstärkt. Bei der Erststimme habe ich ja leider in dem Wahlkreis nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Dass Sie sie nicht bekommen, dürfte Ihnen wohl klar sein. Naja eigentlich war das schon immer klar, seit Sie uns, als ich in der Oberstufe war, in der Schule besuchten. Wir hatten damals den Vergleich zu Gernot Erler, der uns auch besuchte. Seitdem weiß ich was ein Hinterbänkler ist. (Und nebenbei auch immer wieder gut zu erinnern, dass es auch intelligente Politker gibt, die etwas von Ihrem Fach verstehen, wenn die Politikverdrossenheit wieder zu groß wird).

Hoffen wir einfach, dass die Piraten 3 % + x (wobei x gerne größer 2 Prozent sein kann) erreichen. Damit endlich die Interessen der nicht-Internetausdrucker ernstgenommen werden.

Was ich an meinem Betriebssystem so mag, es kann einfach mächtig viel, zumindest die Werkzeuge die es mitbringt und die es dafür gibt. Und das Beste daran ist einfach es bringt nahezu für alles auch noch die Erklärung in Form von Manpages mit. Bei manchen Werkzeugen sind das aber soviel Schalter und Möglichkeiten, das das in ein “mehrjähriges Studium” ausartet. Mplayer zum Beispiel ist so ein Werkzeug, das kann so etwas von viel. Aber wenn dann schon wieder die einzelnen Schalter wieder eigene Manpages haben bzw. Hilfe mitbringen, ist der Ofen aus. Das kann man sich beim besten Willen maximal im täglichen Umgang merken. Oder man schreibt sich das irgendwo in Kurzform auf. Zum Beispiel in seinem Blog :D

Was ich will ist ein Video in seine Einzelbilder (das werden eine Menge) zerlegen.  Die Bilder werden in dem Verzeichnis abgelegt, in dem man steht.

mplayer -vf format=bgr24 -vo tga inputvideo

mplayer -vo png:z=6 inputvideo

mplayer -vo jpeg:quality=95 inputvideo

Das sind die Aufrufe für die “Video output drivers” und da sind für Bilder die Formate. Je nach Rechenpower macht sich das ein oder andere gut. Ich arbeite mit tga und formatiere mir hinterher die Einzelbilder um. Und kann mir dank diesem Blogeintrag endlich diesen Aufruf merken. :D

Wie ich gestern auf Pro-Linux nachlesen konnte, bietet Stefan Ries einen auf Linux basierenden Klone vom Google Browser Chrome an:

Der von Stefan Ries veröffentlichte SRWare Iron beruht wie Chrome selbst auf den Chromium 3-Quellen und wurde gegenüber dem Original um diverse sicherheitsrelevante Änderungen erweitert.

Diverse Erweiterungen, welche im “Original” für Verdruss und Unmut bei den Benutzern sorg(t)en, sind bei diesem Klone gar nicht erst benutzt worden. Laut Pro-Linux sendet der Browser keine Daten an Google, weder bei dem Benutzen der Suchfunktion, noch bei Abstürzen. Ausserdem sei ein Werbe-Blocker Addon geplant; unter Linux funktioniert jenes zur Zeit noch nicht.

Iron

Testeshalber habe ich den Browser ab dieser Seite heruntergeladen, das Archiv an einem beliebigen Ort entpackt und das Programm mit dem File iron gestartet. Läuft ganz angenehm, aber nicht sehr flink, dafür aber sauber; überraschend für eine Alpha-Version. Trotzdem bleibe ich bei meinem Standard-Browser, dem Firefox. Ich lösche nämlich einfach das entpackte Archiv und (fast) alle Spuren vom Iron sind damit verschwunden.

Ähnliche Artikel

13. August 2009

Das neue Gesicht des Onlineportals des Deutschen Bundestages zeigt sich seit gestern Mittag. Die lange Entwicklung und die Investition von 300.000 Euro haben zu einem übersichtlichen und modernen Auftritt der deutschen Politik geführt. Den Auftrag erhielt Babiel, ein Unternehmen aus Düsseldorf, das erneut die Ausschreibung gewann (wie zuletzt 2004, als der Onlineauftritt das letzte mal überarbeitet wurde).

Startseite von bundestag.de

Startseite von bundestag.de

Die Startseite von bundestag.de ist ordentlich, wirkt übersichtlich und aufgeräumt. Die Navigation befindet sich horizontal über dem eigentlichen Content, auf Unterseiten erscheint eine zweite auf der linken Seite. Auf der Homepage wird (so vorhanden) der Livestream in den Bundestag bzw. zu den Ausschüssen unübersehbar angezeigt und über einen Mausklick gestartet.

Das zeigt schon: Multimedia steht (vor allem in Form von Videos und Animationen) im Vordergrund der Seite. Norbert Lammert (Bundestagspräsident) betont auf der Pressekonferenz zum Thema ausdrücklich, dass aber nicht angestrebt wurde, Unterhaltungsseiten Konkurrenz zu machen. Eher soll dieser Internetauftritt zur ersten Anlaufstelle für politische Fragen werden. Außerdem soll das Interesse der Bevölkerung weiter geweckt werden.

aktuelle_petitionenUm weiterhin ein gutes Portal für alle zu sein, egal wie politisch gebildet man ist, gibt es für Einsteiger den schon bekannten Bundestagsadler (die Onlineredaktion der Tagesschau führte ein ganz interessantes Interview mit ihm). Es gibt auch ein sehr ausführliches Archiv über Plenarsitzungen als Video-on-Demand sowie eines mit Textdateien. Eine offene Schnittstelle zu diesem Archiv für eigene Datenbanken fehlt allerdings. Die Videoaufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1998 zurück und lassen sich nach Kriterien wie Themen und Rednern durchsuchen.

Besonders toll finde ich, dass die in letzter Zeit sehr populär gewordenen ePetitionen nun auf der Startseite zu sehen sind. Auch ein Link zur Einrichtung eigener Petitionen ist ohne Umwege zu finden. Für mich ist das ein Symbol für Demokratie, wenn der Staat nicht nur solche Möglichkeiten wie das unkomplizierte Einreichen von Petitionen bietet, sondern auch zu ihnen steht und die Besucher quasi darauf lenkt. So werden auch diejenigen auf ihren Einfluss aufmerksam, die davon vielleicht noch nichts wussten. Und durch die Vorschau der aktuellen Petitionen sieht man auch ohne Herunklicken, welche Themen dort gerade diskutiert werden. Jetzt müssen Petitionen nurnoch größere Aufmerksamkeit bekommen ;-)

Wer Teil der 4 Millionen Besucher monatlich werden möchte, kann sich ja auch www.bundestag.de umsehen und herumstöbern. Was sagt ihr zu der überarbeiteten Seite? Ist sie gelungen?

Viele Grüße,
Benni

weiterführende Links:

Der individuelle Desktop des eigenen Rechners entspicht der Möbelierung des eigenen Zimmers. Es ist letztlich Geschmacksache. Wer mit zwei Monitoren arbeitet, hat es schwer passende Wallpaper zu finden. Bei Linux Wallpapers gibt es sogar eine eigene Kategorie für Dual Screens, sehr feinlich. Eine weitere Quelle ist linuxwallpapers.org Beide Sites sind sehr gut sortiert und laden zum stöbern ein.

Und der wahre SciFi Fan ist bei desktopstarships.com in guten Händen

Der individuelle Desktop des eigenen Rechners entspicht der Möbelierung des eigenen Zimmers. Es ist letztlich Geschmacksache. Wer mit zwei Monitoren arbeitet, hat es schwer passende Wallpaper zu finden. Bei Linux Wallpapers gibt es sogar eine eigene Kategorie für Dual Screens, sehr feinlich. Eine weitere Quelle ist linuxwallpapers.org Beide Sites sind sehr gut sortiert und laden zum stöbern ein.

Und der wahre SciFi Fan ist bei desktopstarships.com in guten Händen

Aktuell lese ich von Linus Torvalds das Buch Just for Fun welches von der Geschichte bzw des Lebenslauf vom Linus erzählt und dem Weg wie er Linux erfand. Dabei hab ich soeben eine sehr treffende und schöne Erklärung gefunden:

Das Besondere an Unix sind die grundlegenden Ideale, die es zu verwirklichen sucht. Es ist ein sauberes und schönes Betriebssystem. Es vermeidet Spezialfälle. Unix baut auf dem Prozessbegriff auf - alles, was etwas tut, ist ein Prozess.  Hier ist ein Beispiel. In Unix ist das Shell-Kommando, das du eingibst, um Zutritt zum Betriebssystem zu erlangen, anders als bei DOS nicht ins Betriebssystem eingebaut. Es ist nur ein Task. Wie jeder andere Task auch. Zufällig liest dieser Task von deiner Tastatur und schreibt deine Eingabe auf deinen Bildschirm. Alles, was ist Unix etwas tut, ist ein Prozess. Daneben gibt es Dateien.

Copyright by Linus Torvalds

12. August 2009

Eigentlich bin ich ja mit meinem Linux sehr zufrieden. Allerdings gibt es eine Kategorie, in der ich OSX und nun auch Windows 7 bevorzuge: Wallpapers! (Wer hätte das nach der Überschrift gedacht? *g* )

Ich wurde heute auf die Seite creativebits.org aufmerksam gemacht. Dort wurden die Standardwallpaper der kommenden Versionen von Windows und OSX bereitgestellt:

Snow Leopard Wallpapers (35 Bilder, einzeln und als zip)

Windows 7 Wallpapers (30 Bilder, einzeln und als zip)

Ein Problem gibt es allerdings, ich kann mich aufgrund der Fülle nicht entscheiden, welches mein neues Standardwallpaper wird. Momentan tendiere ich zu folgenden drei:

(Aus Lizensgründen mal besser wieder entfernt, man weis ja nie)

Es sind “Horizon”, “Rocks” und aus dem Windows Set “winwall7057_03large”

Welches der 75 Bilder ist euer Favorit?

Von vielen Programmen kennt man ja die Möglichkeit, dass Benachrichtigungen auf dem Bildschirm ausgegeben werden. Üblich ist dies beispielsweise bei Chat-Programmen wie Pidgin unter Linux, das über den GNOME Benachrichtigungsdienst libnotify bzw. libnotify-osd seine Benachrichtigungen ausgeben kann. So wird man sofort auf neue Nachrichten aufmerksam oder sieht dass Bekannte online gehen.

Was macht man aber, wenn eine Webseite eine Benachrichtigung ausgeben soll? Braucht man nicht? Es gibt zahlreiche Chats, die im Browser ablaufen oder es gibt Multi-Protokoll Messenger wie Meebo, die über den Browser fast die komplette Funktionalität von bspw. Pidgin im Browser abbilden. Oder Twitter-Clienten für den Browser oder oder oder… Eines fehlt webbasierten Applikationen jedoch immer: Die Interaktion mit dem Desktop, Yip hilft hier aus…

Yip ist eine Erweiterung für Firefox, die Benachrichtigungen von Webapplikationen an eine Reihe von Benachrichtigungsdiensten weiterreichen kann. Unter OS X arbeitet Yip mit Growl, unter Windows mit Growl for Windows oder Snarl und unter Linux mit der guten alten libnotify bzw. mit Ubuntus notify-osd zusammen.

Meebo gibt über Yip eine Benachrichtigung aus.

Meebo gibt über Yip eine Benachrichtigung aus.

Die Erweiterung kann nicht auf magische Art und Weise Benachrichtigungen generieren, die Webapplikation muss leider Yip unterstützen, dies sind bis dato der eingangs erwähnte webbasierte IM Meebo, der ebenfalls webbasierte Twitter-Client Flittr und die wirklich beeindruckende Twitter-Suche TweetTabs. Angeblich gibt es noch andere Webseiten die Yip unterstützen, doch auf der Homepage werden diese leider nicht genannt. Webentwickler, die Benachrichtungen in ihre Webseite einbauen wollen, finden hier Hinweise zur API.

Nach einem kurzen Test kann ich bestätigen dass die Benachrichtigungen mit Meebo gut funktionieren, bei TweetTabs erscheinen leider die von Mozilla bekannten Benachrichtigungen (ähnlich denen die man bei Beendigung eines Downloads bekommt). Flittr habe ich nicht getestet.

Damit Yip die Benachrichtigungen unter GNOME anzeigen kann muss zum Einen die Erweiterung in Firefox installiert sein und zum Anderen das Paket libnotify-bin installiert werden. Yip selber installiert man indem man unter yipyip.com auf Download klickt und die Installation der Erweiterung erlaubt. Für das Paket libnotify-bin öffnet man bspw. ein Terminal und führt folgenden Befehl aus.

$ sudo apt-get install libnotify-bin

Nach der Installation der Erweiterung und des Paketes muss man noch den Browser neu starten. Über einen Klick auf einen der grauen Sterne am unteren Rand der yipyip.com Webseite kann man überprüfen ob die Benachrichtigungen funktionieren.

Wer gerne Meebo benutzt, für den ist Yip wirklich ein Blick wert. Auf userscripts.org findet man Reihe von Skripten für Greasemonkey, so dass auch Webseiten, die Yip nicht unterstützen, Benachrichtigungen ausgeben können. Allerdings wollte keines der von mir getesteten Skripte funktionieren…

PS: Wer die “Der Download von $foo ist abgeschlossen”-Meldungen von Firefox ebenfalls libnotify-osd übergeben will, dem sei die Erweiterung FirefoxNotify ans Herz gelegt…


Comments

Ubucon 2009Dieses Jahr werde ich endlich die Gelegenheit wahrnehmen können, an der Ubucon teilzunehmen. Die Ubucon ist die Ubuntu-Konferenz für die deutschsprachige Community. Sie findet in Göttingen (D) an der Georg-August Universität vom Freitag, 16. bis Sonntag 18. Oktober 2009 statt. Im Jahr 2007 und 2008 war es mir leider nicht möglich, nach Krefeld beziehungsweise nach Göttingen zu reisen.

Falls alles klappt, werde ich mit Dirk zusammen eine Live-Session zum Thema Podcasting machen. Ausserdem habe ich mich zu einigen Themen bei den neu eingeführten Blitzvorträgen (Lightning Talks) angemeldet. Dort kann jeder Teilnehmer je fünf Minuten zu einem Thema aus den Bereichen “Coole Anwendungen” und zu “Schnelle Hacks, Tipps und Tricks” sprechen. Bis am Sonntag können sie Teilnehmer, die gerne inhaltlich etwas zur Ubucon beitragen möchten, anmelden.

Weiter werden wir versuchen, einige Stimmen und Beiträge aus der Ubucon einzufangen, um sie dann bei DeimHart.net wiederzugeben.

Die Anmeldung zur Ubucon befindet sich hier. Die Teilnahme kostet zehn Euro pro Person für die gesamte Dauer und beinhaltet folgende “Neben”-Leistungen:

  • eine Ubuntu Kaffee/Tee-Tasse
  • ein persönliches Namensschild mit Ubuntu Lanyard
  • freie Getränke (Kaffee, Softdrinks, Saft, Wasser, Mate) auf der Ubucon
  • freie Verpflegung mittags (belegte Brötchen) und nachmittags (Gebäck)

Ich freue mich sehr auf diesen Event, denn dabei werde ich wohl die eine oder andere Persönlichkeit aus der Community persönlich kennen lernen, bestehende Kontakte pflegen und eine Menge dazulernen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Organisatoren und Helfern dieser Veranstaltung.

Ähnliche Artikel

11. August 2009

Was macht der Esel, wenn's ihm zu gut geht? Er geht aufs Eis.

In meinem Falle habe ich spontan ein Dist-upgrade auf testing(Squeeze) gemacht. Ging eigentlich ganz schmerzlos. Nach dem Upgrade war zwar keine Gui und kein wlan mehr da, aber ein anstöpseln ans Lan und apt-get install wicd durchgeführt, brachte mir das wlan wieder in Ordnung. Dann habe ich mit tasksel laptop & Desktop installiert. Merkwürdigerweise führte ein Installationsversuch mit apt-get install gnome usw. nur zu unlösbaren Konflikten. Dann Icedove nachinstalliert, war nämlich auch verschwunden. Mein Gnu-pgp ist auch weg. Nun gut, kein Problem, glücklicherweise bleiben bei solchen Aktionen ja immer die Config Dateien erhalten, so das man sich das einrichten ersparen kann. Ps: Suspend2RAM geht jetzt wieder... Super :-) bloss nicht dran rühren ;-)

Weil es im großen und ganzen so gut geklappt hat, habe ich natürlich auch den grub2-pc mit update-from-grub-legacy als default installiert. natürlich auch noch grub2-splashimages installiert. Sind schonmal nette Bildchen da drin. Um einen anderen Splash Screen zu installieren, ist es notwendig das entsprechende Bild nach /boot/grub zu kopieren. Jedenfalls dann, wenn die /boot Partition wie bei mir eine eigene Partition ist. Zum Beispiel mit cp /usr/share/images/grub/Lake_mapourika_NZ.tga /boot/grub/

Grub2 wird ganz anders konfiguriert als der alte Grub. Damit der neue Splash auch verwendet wird, muß der Bildname in /etc/grub.d/05_debian_theme eingetragen werden.

#/etc/grub.d/05_debian_theme 
  for i in {/boot/grub,/usr/share/images/desktop-base}/Lake_mapourika_NZ.{png,tga} ; do

Ein Artikel dazu ist übrigens in der C'T Ausgabe 17 erschienen. Der erläutert noch weitere Dinge. Grub2 kann übrigens auch mit LVM umgehen, ich habe mich damit aber noch nicht beschäftigt


Debian -- Debian Squeeze Release-Informationen

Was macht der Esel, wenn's ihm zu gut geht? Er geht aufs Eis.

In meinem Falle habe ich spontan ein Dist-upgrade auf testing(Squeeze) gemacht. Ging eigentlich ganz schmerzlos. Nach dem Upgrade war zwar keine Gui und kein wlan mehr da, aber ein anstöpseln ans Lan und apt-get install wicd durchgeführt, brachte mir das wlan wieder in Ordnung. Dann habe ich mit tasksel laptop & Desktop installiert. Merkwürdigerweise führte ein Installationsversuch mit apt-get install gnome usw. nur zu unlösbaren Konflikten. Dann Icedove nachinstalliert, war nämlich auch verschwunden. Mein Gnu-pgp ist auch weg. Nun gut, kein Problem, glücklicherweise bleiben bei solchen Aktionen ja immer die Config Dateien erhalten, so das man sich das einrichten ersparen kann. Ps: Suspend2RAM geht jetzt wieder... Super :-) bloss nicht dran rühren ;-)

Weil es im großen und ganzen so gut geklappt hat, habe ich natürlich auch den grub2-pc mit update-from-grub-legacy als default installiert. natürlich auch noch grub2-splashimages installiert. Sind schonmal nette Bildchen da drin. Um einen anderen Splash Screen zu installieren, ist es notwendig das entsprechende Bild nach /boot/grub zu kopieren. Jedenfalls dann, wenn die /boot Partition wie bei mir eine eigene Partition ist. Zum Beispiel mit cp /usr/share/images/grub/Lake_mapourika_NZ.tga /boot/grub/

Grub2 wird ganz anders konfiguriert als der alte Grub. Damit der neue Splash auch verwendet wird, muß der Bildname in /etc/grub.d/05_debian_theme eingetragen werden.

#/etc/grub.d/05_debian_theme 
  for i in {/boot/grub,/usr/share/images/desktop-base}/Lake_mapourika_NZ.{png,tga} ; do

Ein Artikel dazu ist übrigens in der C'T Ausgabe 17 erschienen. Der erläutert noch weitere Dinge. Grub2 kann übrigens auch mit LVM umgehen, ich habe mich damit aber noch nicht beschäftigt


Debian -- Debian Squeeze Release-Informationen

Moin liebe Lesergemeinde,

ich bin ja eher doch sehr unpolitisch angehaucht und ich schreibe sonst auch nie über Politisches. Doch jetzt kann ich mir langsam auch den Kommentar nicht mehr verkneifen. Was da in den letzten Wochen seitens CDU und Co. abgeht, ist ja nicht mehr feierlich.

Heute lese ich wieder, dass jetzt nicht nur Stoppschilder kommen sollen, sondern die Vorratsdatenspeicherung weiter ausgedehnt werden soll, so das jeder verfolgbar wird und nachvollzogen werden kann, wer wann und wo was im Internet gemacht hat.

Langsam wird’s mir zu bunt…

Ist zwar noch ein Bisschen hin, aber man kann es nicht oft genug irgendwo erwähnen:

Zur Bundestagswahl Die Piraten wählen.

Klar machen zum Entern Ändern…

Oder was haltet ihr von der zunehmenden Kontrollwut und Zensur der Politik im Internet?

Wir wollen auf der diesjährigen Ubucon erstmalig die Möglichkeit für Blitzvorträge (im Original Lightning Talks) anbieten.

Jeder Teilnehmer bekommt fünf Minuten, um über seinen bevorzugten Inhalt, passend zum übergeordneten Thema, zu referieren. So können in einem zwei-Stunden Zeitfenster bis zu 24 Personen etwas erzählen.

Geplant sind Sitzungen zu "Coole Anwendungen" und zu "Schnelle Hacks, Tipps und Tricks". Wer dazu beitragen möchte, sende bitte eine E-Mail an idee@ubucon.de mit dem Inhalt seiner fünf Minuten.

Gerne nehmen wir auch noch andere Vorschläge entgegen, am kommenden Sonntag läuft die Frist für die Einreichung zur Beteiligung an der Ubucon 2009 ab.

Ich hab es ja bekanntlich mit Paletten :D Ich arbeite derzeit an einer ganzen Reihe von Grafiken und die sollen in einem bestimmten Stil gehalten sein. Eher lauter gedeckte Farben so steampunkmässig, viele Braun- und Grüntöne. Also das einfachste ist dann dafür ein paar Bilder zu finden, die genau der Stimmung entsprechen.

Ein Dr.Web beispielsweise, macht das wochenlang er sammelt Logos von Versicherern oder Friseuren (und verdient Geld mit solchem Schwachsinn). Und generiert daraus dann Paletten,genauso geht das natürlich mit Bildern aus den 50igern oder 80igern, oder Comics oder Tod und Teufel.

Dazu werden da immer wieder einmal Web-Werkzeuge vorgestellt, mit denen man aus Bildern Paletten generieren kann. Meist kann man das Ergebnisin CSS oder als aco oder wie der Mist für Photoshop heisst herunterladen. Hat dieses Grafikbearbeitungswerkzeug nicht so etwas eingebaut, was das kann? Also Gimp kann das und noch besser, die erzeugten Palettendateien mit der Endung gpl (Gimp Palette) lassen sich auch in Inkscape verwenden.

Aber nun wie gehts:

Wie kommeich zu einer Farbpalette mit GimpWie komme ich zu einer Farbpalette mit Gimp

1. Die Bilder eurer Wahl zu einem ganzen Bild zusammenfassen, das entstandene Bild über: Bild -> Modus -> Indiziert umwandeln.

2. Über: Fenster -> andockbare Dialoge den Palettendialog öffnen.

3. der kleine Pfeil (siehe Bild) bringt uns zu einem weiterem Dialog (ich dachte die beschäftigen jetzt Usabilityexperten).

4. Im nun geöffneten Dialog auf: Palettenmenü -> Palette importieren gehen, es öffnet sich ein neues Fenster.

5. Dort einfach noch das Bild auswählen, der Palette einen Namengeben importieren und fertig.

Bearbeiten von Farbpalettenin GimpBearbeiten von Farbpalettenin GimpDie so entstandene Farbpalette ist unter den eigenen Paletten im Nutzerverzeichnis zu finden (/home/user/.gimp-2.6/palettes/) Sie bedarf aber garantiert noch der Bearbeitung. Einfach auf den kleinen “Stift” gehen und schon öffnet sich der Paletteneditor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind es zuviel Farben, also als erstes mit Selektion der Farben (1. im Bild) und dem kleinen Mülleimeraufräumen. Für Bearbeiten den kleinen “Stift” (2. im Bild) öffnet den Farbeintrag. So könnte man übrigens auch als Nichtliebhaber von Textwerkzeugen die Paletten aus oben genannten Onlineeditoren erstellen. Aber das istjaWurst, denn esging ja darum die Fabrstimmung eines Bildes zu ermitteln und in eine nutzbare Palette umzuwandeln. Its done ;)

Lady bug First time in this year
Attribution License by joka2000

Eben bin ich bei heise.de auf  diese “Sicherheitslücke” in Wordpress gestoßen. Betroffen ist nicht nur die aktuelle Version 2.8.3 sondern auch alle Versionen darunter (Quelle). Zum Spaß hab ich’s mal bei mir lokal auf der Maschine ausprobiert. Wenn die wp-login.php aufgerufen wird und dem Argument key ein Array statt einer einzelnen Variablen übergeben wird, generiert das Script ein neues Passwort, schickt dieses aber nicht per Mail an den Admin.  (Siehe function reset_password($key) in Zeile 189). Ein Einbruch in den Blog ist so nicht möglich, aber der Admin kann ausgesperrt werden.

Diesen Bug behebt man indem man in der reset_password($key) dem

if (empty($key))

eine Arrayprüfung anhängt

if (empty($key) || is_array($key))

Falls das Kind schon ins Wasser gefallen ist, gibts hier Hilfe.

Ich habe dem Artikel den Tag “Linux” hinzugefügt, weil es für die Blogger vom Ubuntuplaneten auch interessant sein dürfte.

Share/Bookmark

podcast6Das Sommerloch hält an und doch geht es in die sechste Runde. Ab jetzt basisdemokratisch ohne Releases, es geht direkt in die Blogschau. Wie immer mit den üblichen Verdächtigen aus der deutschen Linux-Blogosphäre, Twitter-Clients, KDE vs Gnome. Hört, hört!

Blogschau:

Tutorials

Feedback

weiteres Feedback gerne als

  • Kommentar in diesem Post
  • per Mail an info [at] tuxtux.org
  • per Identi.ca
  • per Twitter

Podcast abonnieren

pixelstats trackingpixel

gpodder Ich höre sehr gerne Podcasts. Um diese einfach verwalten zu können, benötige ich natürlich ein gutes Programm, welches mir ermöglicht immer die neuesten Podcasts herunterzuladen und komfortabel auf meinen portablen Mediaplayer zu spielen. Als Mediaplayer verwende ich einen Meizu Miniplayer, der sehr gut mit Linux funktioniert.

Das Programm meiner Wahl um Podcasts zu verwalten ist gPodder. Das Programm bietet seine Basisfunktionalität über die Kommandozeile an oder kann über eine GUI gesteuert werden. Als GUI-Oberfläche wird GTK+ verwendet und passt somit sehr gut in einen GNOME-Desktop. Ebenfalls kann das Programm unter Maemo4 und Maemo5 installiert werden. Auch eine Windows-Version ist verfügbar.

Bildschirmfoto-gPodder

Will man seinen Mediaplayer synchronisieren, so kann gPodder mit filebasierenden Playern, MTP-Player oder auch iPods umgehen. Ebenso können einzelne Files über die Bluetooth Schnittstelle übertragen werden.
Hat man nun einen filebasierenden Mediaplayer, so kann man für diesen eine Playlist verwaltet. In dieser Liste werden alle Podcast, welche auf den Player synchronisiert wurden, angezeigt. Die Reihenfolge in der die Episoden in der Playlist erscheinen kann ganz einfach via Drag&Drop angepasst werden.

Obwohl viele Mediaplayer, wie Banshee oder Rhythmbox, Support für Podcasts bieten, verwende ich lieber ein spezielles Programm, welches mir mehr Möglichkeiten bietet.
Speziell die Möglichkeit eine Playliste für meinen Mediaplayer zu verwalten, möchte ich nicht mehr missen. Ich bin mit gPodder sehr glücklich und unterstütze das Projekt auch mit dem einen oder anderen Bugreport und auch das erwähnte Playlist-Feature habe ich mit Hilfe des Hauptenwicklers, Thomas Perl, geschrieben.

Zum Abschluss möchte ich nochmals die wichtigsten Features aufzählen:

  • iPod, MP3 player and mobile phone support
  • RSS, Atom and YouTube feeds
  • Bluetooth Synchronisation von einzelnen Podcast Episoden
  • Focus on Usability
  • User interfaces: GTK+, Maemo 4, Maemo 5 and CLI
Share/Bookmark
Canonical wird mit Ubuntu Karmic Koala 9.10 ein überarbeitetes Netbook-Remix veröffentlichen. Die augenscheinlichste Änderung betrifft das Interface. Aus dem 3-spaltigem Design wird ein 2-spaltiges. Ebenso wurde das Theme überarbeitet. Durch Verzicht auf Animationen soll die Oberfläche schneller ansprechen. Bilder und die Quelle gibt es hier. Ich werd mir gleich mal das Pre-Release herunterladen und testen.

Dieser Artikel ist gekürzt. Den kompletten Artikel finden Sie auf meiner Webseite.