ubuntuusers.de

24. August 2009

Dirk Deimeke 24. August 2009 07:16

Nerv!

Mich nervt kolossal, dass so viele Benutzer (oder Fans) anderer Distributionen Ubuntu den Erfolg neiden. An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, dass ich nicht mit allen Entscheidungen einverstanden bin, die Canonical (der Hauptsponsor von Ubuntu) trifft und dass ich ebenfalls (immer noch nicht) Ubuntu für die beste Linux-Distribution halte.

Eines gilt für mich aber immer noch: Ubuntu ist derzeit die einsteigerfreundlichste Distribution. Das ist auch völlig in Ordnung so. Es ist aber auch wahr, dass viele über Ubuntu den Einstieg zu Linux finden und dann merken, dass das, was ihnen Ubuntu bietet, nicht genug ist und sie dann zu anderen Distributionen abwandern. Auch das ist völlig in Ordnung, wird aber von vielen nicht so wahrgenommen.

Zu diesem Thema mal ein paar Links zu meiner eigenen Meinung aus dem eigenen Blog:
- Immer wieder ...
- Blogparade Betriebssystem- oder Distributionsumstieg
- Warum Ubuntu?
- Brief an einen Windowsnutzer ...

Bei all dem Lästern und Ärgern über Ubuntu wird oft vergessen, dass auch die eigenen Distributionen Fehler haben oder unangenehm sein können. Sei es die Politik, die hinter einigen steckt oder die Tintenpisserei bei der Wortwahl oder der rauhe Umgangston oder dass langjährige Entwickler einfach aufgrund von Formfehlern herausgeworfen werden oder vieles andere mehr, für alles gibt es wirklich reichlich Beispiele.

Natürlich gibt es auch bei anderen Distributionen technische Einschränkungen wie amoklaufende Konfigurationstools oder Beschneidung darin, zwei verschiedene Programme (Serverdienste) einer Gattung gleichzeitig mit dem Paketmanagement zu installieren.

Unser Pikett-Mobil-Phone im Geschäft ist ein Nokia 6600f RM-325, mit dem es unter Ubuntu 9.04 ohne viel Aufwand möglich ist, eine mobile Breitband-Verbindung aufzubauen. Dazu wollte ich mein Netbook von Ausus (EEEPC 1000H) nutzen, welches mit einem “normalen” Ubuntu 9.04 ausgestattet ist, also Gnome nutzt. Ubuntu Netbook Remix setze ich nicht ein, das normale Ubuntu läuft ja out of the Box auf dem 1000H.

Allerdings brachte ich mit dem Bluetooth-Manager bluez-gnome, der standardmässig unter Ubuntu mitinstalliert wird, keine Verbindung zustande. Deswegen wechselte ich auf die Alternative blueman. Dieses Paket wird allerdings nicht in den üblichen Quellen gepflegt, sondern muss über launchpad zusätzlich installiert werden. Dazu wird die sources.list bearbeitet:

gksudo gedit /etc/apt/sources.list

Für Jaunty Jackalope muss dann folgende Zeile am Ende der Datei eingefügt werden:

# Quelle für blueman
deb http://ppa.launchpad.net/blueman/ppa/ubuntu jaunty main

Danach braucht es noch den Key zu dieser Quelle, den man sich am einfachsten per Konsole holt:

sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 951DC1E2

Nun sollten die lokalen Dateien der Quellinhalte abgeglichen werden und danach kann die Installation erfolgen:

sudo apt-get update
sudo apt-get install blueman

Dabei wird das Paket bluez-gnome entfernt und hald neu gestartet.

Blueman kann offenbar einiges mehr als das standardmässig verfügbare Teil namens bluez-gnome. Im Wiki auf ubuntuuser.de gibt es dazu einen entsprechenden Artikel, der die Eigenschaften von blueman erläutert.

Danach kann blueman entweder über das Gnome-Menü oder per Konsole gestartet werden. Damit lassen sich viele Bluetooths-Geräte scannen und bei Bedarf koppeln.

Bluetooth-Geräte

Einstellen musste ich hier nichts mehr weiter, ausser das Mobil-Phone koppeln und es als Einwahl-Netzwerk (DUN) einrichten. Das erreicht man über ein Rechtsklick in der Geräte-Ansicht von blueman.

Bluetooth-Assistent

Das ist auch nur der Teil, der Verbindungskette, welche das Mobilphone mit dem Rechner per Bluetooth reden lässt. Nun muss man dem Telefon aber noch beibringen, dass es sich einwählt und eine Verbindung zum Internet herstellt. Das geschieht ganz einfach mit dem Netzwerk-Manager. Dazu reicht ein Rechtsklick auf die Ikone im Systray, im Kontextmenü den Eintrag Verbindungen bearbeiten... wählen und schliesslich kann in der Reiterkarte Mobiles Breitband eine Verbindung hinzugefügt werden.

Grundsätzlich lässt sich dort jeder Anbieter anwählen; man kann auch ganz einfach eine der Voreinstellungen per GSM nutzen. Ich habe bei init7 einen guten Dienst gefunden, der via Swisscom wirkt. Beim guten, alten Fredy kann man sich über die Nummer 0840777733, dem Benutzer init und dem Kennwort seven einwählen und bezahlt dabei nach diesem Tarif. Das ist besonders dann sinnreich, wenn eine PrePay-SIM-Karte vorliegt. Damit kann man in der Schweiz nicht immer eine ordentliche GSM-Verbindungen aufbauen. Oder auch dann, wenn man aus tariflichen Gründen eine Alternative sucht. Die entsprechenden Daten habe ich dann in der ersten Reiterkarte der neuen mobilen Breitband-Verbindung eingetragen.

InitSeven bearbeiten

Alle andern Felder, wie hier sichtbar, habe ich geleert oder eben leer gelassen. Auch bei den andern beiden Reiterkarten habe ich keine Änderungen angebracht, ausser bei der letzten Reiterkarte habe ich auf Automatisch (PPP) gestellt, so dass auch die DNS-Server via DHCP eingetragen werden. Und so konnte ich sofort einen Klick auf die Ikone des Netzwerk-Managers ausführen und dort den Eintrag Mobiles Breitband InitSeven auswählen. Dann wählt das Natel und die Geschichte ist gegessen. Die Verbindung ist natürlich nicht wirklich breitbandig, aber es reicht allemal, um unterwegs rasch etwas nachzusehen.

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23. August 2009

“Kannst du mir mal erklären was dieses Twitter eigentlich ist?” – Diese Frage höre ich in letzter Zeit immer häufiger. Kein Wunder, zieht doch Twitter mittlerweile in Form von “Tweet des Tages” sogar in die renommierten Printmedien ein. Doch was ist nun dieses Phänomen Twitter?
Zuerst mal ist Twitter etwas, was man erst verstehen und begreifen kann, wenn man es selber nutzt. Jedenfalls sehe ich das so.
Anfangs sollte Twitter nur eine Frage beantworten: “Was machst du gerade?”. Um dies zu beantworten hat man 140 Zeichen Platz. Damit es auch von irgendjemandem gelesen wird, gibt es das Prinzip des “verfolgens”. Jeder kann jeden (private Accounts mal außen vor, find’ ich total schwachsinnig…) verfolgen und kann dann auf seiner Startseite alle Tweets (ach ja, Tweets. So werden die 140-Zeichen langen Beiträge genannt) derjenigen Leute lesen, die man verfolgt. Das ganze in chronologischer Reihenfolge.

Will man auf einen Tweet eines anderen Twitterers etwas antworten, so schreibt man am Anfang des Tweets einfach ein “@benutzer-dem-man-antworten-möchte”. Dies ist dann ein sogenannter Reply und wird beim Empfänger gesondert dargestellt. Auch wird dieser Tweet nur von Verfolgern gesehen, die Sender UND Empfänger verfolgen. Das macht Sinn, da man sonst immer nur einen Teil einer Konversation sehen würde.
Desweiteren gibt es noch die Funktion des ReTweets. Ein ReTweet ist ein Tweet, den man einfach nur nochmal tweetet, weil er zum Beispiel besonders interessant war, oder wichtige Informationen beinhaltet. Ein ReTweet ist ein Reply, bei dem allerdings vor dem @-Zeugs noch ein “RT” geschrieben wird.
Soviel zu den groben technischen Fakten.Doch jetzt fragen sich vielleicht immer noch einige, was das ganze denn soll. Warum sollte ich der Welt erzählen, was ich gerade tue?

Und genau da fängt es an. Man kann Twitter auf mehrere Arten verwenden. Die eine ist so, wie es Twitter ursprünglich geplant hat. Man sagt seinen Freunden was man gerade macht. Ist bestimmt im engen Freundeskreis ganz witzig, aber auf breiter Flur eher uninteressant.

Eine anderer Grund Twitter zu verwenden ist für mich, und vermutlich viele Andere auch, die Informationsbeschaffung und der Meinungsaustausch  zu bestimmten Themen. Und da spielt Twitter seine Stärken aus. Wer das “kleine-Welt-Phänomen” kennt, weis wovon ich spreche. Es besagt, das jeder jeden über 6 weitere Personen kennt auf dieser Welt. Sobald jemand etwas wichtiges oder interessantes twittert, dauert es nicht lange, bis es die gesammte Twittersphäre durchdrungen hat. Schönes Beispiel dafür waren die Tweets zum Iran-Konflikt oder hier Lokal die Zensursula Debatte, speziell die Nachricht zur ePetition gegen Internetsperren, die mich kurz nach Eröffnung der Petition erreicht hat und ich trotzdem nur eine vierstellige Unterzeichnernummer habe.

Viele Tweets bieten einen großen Mehrwert, da sie Links zu Artikeln, Blogbeiträgen oder sonstigen Lesenswerten Blogseiten beinhalten. Ersetzt quasi den Feedreader zu einem bestimmten Thema :) Viele Seiten und Artikel hätte ich ohne Twitter nie gefunden und gelesen. Natürlich sind nicht alle Tweets interessant, ich würde es auf ein 70/30 Verhältnis schätzen, auf jeden Fall noch ertragbar. Twittert jemand zu lange nur noch Uninteresantes fliegt er aus meiner Timeline wieder raus.

Auch eine nette Art Twitter zu benutzen ist die Ausnutzung der Schwarmintelligenz :) Hat man eine Frage, die man schnell beantwortet haben möchte (“Hat jemand Erfahrung mit Digitalkamera xy? Kaufen oder nicht kaufen?”) twittert man Sie einfach und schaut in 15 Minuten nochmal nach. Menge und Qualität der Antworten variieren zwar je nach Frage und Thema, aber ne Antwort kommt fast immer.

Immer häufiger nutze ich es sogar als Alternative zum googlen. Kleines Beispiel aus dem Alltag: Ich fahre eines morgens mit der Straßenbahn durch das wunderschöne Hannover richtung Berufsschule. Unterwegs stehen in der Nähe der TierHochschule hunderte Polizei Einsatzwagen, Wasserwerfer und Krankenwagen. Kurz das iPhone genommen, TwitterFon gestartet, die Twittersuche geöffnet, “Hannover Polizei” eingegeben und sofort wusste ich, dass sie eine Stunde vorher das Böhringer Gelände von Demonstranten befreit haben. Genial diese Twitter-Echtzeit-Suche!

Als Twitterclient unter KDE geht nichts über Choqok, unter Gnome ist Gwibber der Client meiner Wahl.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Qualität oder Nützlichkeit von Twitter steht und fällt mit den Leuten denen man folgt! Verfolgt man Personen, die sich weitestgehend mit den selben Themen befassen die einen selber interessieren so ist es ein wunderbares und informatives “neues Medium”, welches ich in keinster Weise mehr missen möchte!

So, damit jetzt alle Leute, die mich das nochmal fragen auch auf diesen Blogpost kommen, muss ich nur noch kleine Karten drucken, auf denen meine Blogadresse draufsteht, evtl. noch mein Name und E-Mail Adresse… Hmm, das klingt nach einer guten neuen Idee, ich nenne es “Visitenkarte”!

Willkommen zum Tellerrand 8. Mit den heutigen Tipps schauen wir in die Schweiz. Dort hat sich zum einen die Swiss Open Systems User Group von der dortigen Ubuntu Community eine Ubuntu-DVD erstellen lassen. Diese ist an die sprachlichen Besonderheiten der Schweiz angepasst und enthält – da es sich um eine DVD handelt – mehr Software plus verschiedene Dokumente, Musik und Filme, die frei kopiert werden dürfen. Das Ubuntu 9.04 Swiss Remix bietet die Wahl zwischen Gnome, KDE und Xfce. Ich finde das sehr gut, kann man doch mit einer DVD alles live testen und sich dann entscheiden. Es wäre schön, wenn zukünftige Ubuntu-Versionen auch gleich so eine DVD bereithalten würden!

Wie es ausschaut, existiert diese DVD nur in der 32bit-Version, von einer 64bit-Version konnte ich nichts finden, lasse mich aber gern berichtigen. Das 3,5GB große DVD-Image kann man hier herunterladen oder gegen einen Unkostenbeitrag bestellen. (der Server von ch-open.ch ist momentan nicht erreichbar) [Quelle: Golem.de]

Ebenfalls neu in der Schweiz ist der Onlineshop lincomp.ch. Die Betreiber haben sich das Ziel gesetzt, getestete, linuxkompatible Hardware und PCs zu verkaufen. Noch ist man in den Anfängen und ein regulärer Export nach Deutschland oder Österreich nicht möglich. Trotzdem finde ich das erwähnenswert und falls die Jungs schon jetzt ein paar Fränkli verdienen können, fördert das bestimmt den Aufbau des Geschäfts.

Zu guter Letzt: Roman von Ubuntublog.ch ruft zur Blogparade „Exotischer Linuxprogramme“ auf. Damit sind Programme und Tools gemeint, die jenseits vom Mainstream (Firefox, OpenOffice) angesiedelt sind und noch nicht so bekannt sein dürften. Eben die kleinen Softwareperlen, die hier ja auch schon ab und zu erwähnt wurden. Also, wer Lust hat, schaue mal bei Roman vorbei und macht mit.

Buchverlosung

Es ist mal wieder so weit. Ich habe aufgeräumt und das ein oder andere Buch aussortiert. Diese sind natürlich in einem einwandfreien Zustand und nicht länger als ein Jahr in meinem Besitz! Aber mir bringen sie nichts mehr und vielleicht hat ja einer von Euch eher Verwendung dafür? Den Anfang macht das Buch „Programmieren mit Eclipse 3“ von Michael Seeboerger-Weichselbaum. Mitmachen kann jeder, der in den Kommentaren einen ausgefallen guten oder witzigen Grund nennt, warum man Ubuntu verwenden sollte. Am Ende entscheidet am nächsten Sonntag das Los unter den besten Kommentaren! Viel Spaß!

2 Hinweise: E-Mailadresse nicht vergessen! Die bleibt natürlich geheim und wird nur für eine eventuelle Gewinnbenachrichtigung genutzt. Noch läuft dieses Blog mit WordPress und wegen Problemen mit Akismet mussten wir eine andere Antispam-Lösung einsetzen. Wer JavaScript abgeschaltet hat, könnte eventuell Probleme bekommen. Also bitte vorsichtshalber den Kommentar vor dem Abschicken kopieren!

Der Multichat-Client Pidgin ist in der Version 2.6.1 erschienen. Zu den Verbesserungen zählen u.A. Voice und Video Support. Während in Ubuntu Jaunty Video tatsächlich funktioniert, hat bei mir Voice ähnlich wie bei Empathy nicht funktioniert. Pidgin 2.6.1 ist ab sofort im Pidgin-Developer-PPA verfügbar. Eine Installationsanleitung findet sich dort oder einfacher auf der Pidgin Seite hier.

Dieser Artikel ist gekürzt. Den kompletten Artikel finden Sie auf meiner Webseite.


In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell ein bisschen im Internet surfen kann.
Natürlich nur sehr eingeschränkt, ohne Javaskript, Flash, Bilder, aber immerhin kann man sich die Texte anschauen, was manchmal schon sehr beruhigend sein kann ;) . Außerdem ist es sehr oft notwendig, dass man nach einem Systemabsturz weiterhin die Möglichkeit hat, auf Hilfeseiten zurückzugreifen. Dort kann man nach Hilfe suchen und den PC wieder flott zu machen. Und dafür braucht man ja diese Späßchen nicht ;) .

links2

links2

links2

Links2 kann in den meisten Distributionen über das das eingesetzte Paketverwaltungsprogramm installiert werden. Hier ist zu beachten, dass das Paket meistens einfach nur links heißt. Für Ubuntu wäre dies beispielsweise:

# apt-get install links

Gestartet wird der Webbrowser mit

links

Danach kann man mit shift+g eine Adresszeile öffnen.
Mit den Pfeiltasten navigiert man:
Mit hoch und runter navigiert man durch die Seite, mit rechts und links gehts im Verlauf vor bzw. zurück.
Mit Enter folgt man einen Link und mit q beendet man den Browser.

Dieser Textbrowser hat eine Besonderheit: Man kann sogar im Terminal “grafisch” surfen, und das besser als man zunächst glauben mag. Mit dem Schalter g kann man in den grafisch ansehnlichen Modus kommen, der neben Bildern auch eine gute Mausunterstützung (s.u.) mitbringt. So erzielte der Befehl

links -g www.be-jo.net

folgende Ausgabe:

links2 -g (grafische Ausgabe)

Sollte dies nicht funktionieren, wir das wohl auf den deaktivierten Framebuffer zurückzuführen sein. Wie man das unter Ubuntu behebt, ist auf ubuntuusers.de beschrieben.

lynx

lynx

lynx

Lynx kann genauso wie links2 aus dem Repository der meisten Distributionen installiert werden. Das dazugehörige Paket heißt, wer hätte es gedacht, lynx.
Die Benutzung läuft ähnlich wie links2 ab, allerdings gibt es einige auffällige Unterschiede. So muss man Cookies immer erlauben oder ablehnen. Dies geht mit j für »ja«, n für »nein« und a für »immer von dieser Seite erlauben«.
Was auch ins Auge Sticht, ist, dass lynx farbig ist. Es werden verschiedene Farben für verschiedene Elemente benutzt, was die Übersichtlichkeit stark erhöht. Was auch besser als bei links2 ist, ist dass die Adresszeile immer angezeigt wird, und nicht nur zum Eingeben eingeblendet wird.

Diese Browser haben natürlich nicht den gleichen Komfort wie ein Firefox oder ein Opera, aber sind ganz nützlich, wenn mal der X-Server kaputt ist, und man ein bisschen nach Hilfe suchen will.

Wichtige Tasten für lynx

Taste Funktion
→ | Enter Link folgen
↓ | ↑ | Leerzeichen Im Dokument navigieren
← Seite zurück
g URL eingeben
o Konfiguration
/ (Schrägstrich) Seite durchsuchen (mit n und p zum nächsten/ vorherigen Ergebnis)
k Verfügbare Tastenkombinationen für die aktuelle Situation anzeigen lassen
a Zu Lesezeichen hinzufügen
p Anzeigen, inwiefern das Dokument gedruckt werden kann
? Hilfe
q Browser beenden

Mausbenutzung

Da ein Großteil der Benutzer auf den Komfort der Maus nicht verzichten möchten, gibt es ein zusätzliches Paket, dass die Nutzung der Maus in der Konsole ermöglicht. Mit dem Befehl

# apt-get install gpm

kann man sich dieses auf der Bibliothek ncurses aufbauende Paket besorgen. Über die Maus kann man nun Texte in der Konsole markieren und mit dem mittleren Mausrad wieder einfügen. Das ist besonders dann praktisch, wenn man Fehlermeldungen in Foren posten möchte, um besser um Hilfe bitten zu können.
Außerdem können Programme, die mit einer ncurses Oberfläche gestartet wurden, per Maus bedient werden.

22. August 2009

Vor ein paar Tagen ging ein recht provokanter Blog über den Planet ubuntuusers.de wie “lame” doch Windows sei, weil es sich anders bedienen würde. Klar dass dann in den Kommentaren des Blogs die Gemüter etwas hochkochten. Ich persönlich mag solch ein… ich lasse mal die üblichen Wörter hierfür raus… ebenfalls nicht, denn das ist keine konstruktive Kritik. Lasst uns mal ehrlich sein: Eine Desktop-Umgebung wird erst durch Programme und Tools zu einer Desktop-Umgebung. Egal ob die nun auf dem Windows- oder dem Linux-Kernel läuft. Wie sagte schon Linus: the Microsoft hatred is a disease…

Ich versuche daher die genannten Punkte (und ein paar mehr) in Windows zu “beheben”, so dass man auch unter Windows den von Linux gewohnten Workflow mehr oder weniger beibehalten kann… Ich persönlich arbeite nämlich – wie wohl jeder von uns “Linuxern” – auch des öfteren mit Windows-Systemen und da bin ich froh, wenn ich manche Gewohnheiten nicht ändern muss…

Wie kann ich ein Fenster einklappen?

Dieses Einklappen von Fenstern habe ich persönlich nie benutzt und vermisse es unter Windows daher auch nicht. Metacity aus GNOME beherrscht diese Funktionalität ebenfalls nicht. Wer auch unter Windows Fenster einklappen möchte, der findet zahlreiche Shareware-Programme. Besser finde ich hier das unter der GPL lizenzierte Programm AutoHotkey mit dem dazugehörigen Skript Window Shading. Ist das Programm installiert und läuft das Skript, dann kann man Fenster mit Strg+Z ein- und wieder ausklappen.

Wie schalte ich unter Windows die Magnetfunktion für die Fenster ein?

Hier würde ich zur Freeware allSnap raten. Ich persönlich nutze das Programm recht gerne auf Windows, da es genau das tut was es soll, ohne groß im Wege zu sein. Fenster schnappen am Rand des Desktops oder am Rand anderer Fenster ein. So kann Fenster schnell ohne Überlappungen ausrichten.

Wie kann ich mit der Maus ohne Tastatur Texte kopieren?

Wie bringe ich ein vorne liegendes Fenster mit einem Klick in den Hintergrund?

Diese beiden Punkte kann man mit der Postcardware True X-Mouse Gizmo erschlagen. Damit kopiert man Text in die Zwischenablage indem man ihn einfach nur selektiert und fügt ihn über einen Mittelklick wieder ein. Ebenso kann man Fenster über einen Rechtsklick auf die Fensterleiste in den Hintergrund schieben. Allerdings – und das ist ein mächtiger Haken – legt das Programm den Mittelklick in anderen Programmen lahm. Man kann etwa keinen Link mehr in einem neuen Tab über einen Mittelklick öffnen.

Wie kann ich ein Fenster dauerhaft in den Vordergrund bringen?

Auch das Problem lässt sich mit einem kleinen Tool lösen. Ich verwende dazu die Freeware PowerMenu. Klickt man auf die Fensterleiste eines Fensters, so kann man ein Programm permanent in den Vordergrund holen, die Prozeßpriorität festlegen oder sogar die Transparenz des Fensters einstellen. Ich persönlich mag das Tool, da es bis auf sein Icon in der Traybar unauffällig seinen Dienst tut.

Wo kann ich einstellen, dass ich mehr als nur eine Arbeitsfläche haben will?

Dafür gibt es tausende Tools für Windows. Ich persönlich würde den Virtual Desktop Manager aus den Microsoft PowerToys nehmen. Programme wie Dexpot sind mir deutlich zu überladen für diese simple Aufgabe.

Wie kann ich das Explorerfenster aufteilen?

Dateimanager gibt es wie Sand am Meer. Sowohl unter Linux wie auch Windows ist die Auswahl riesig. Die meisten Anwender sind wohl mit dem Windows Explorer mehr oder weniger glücklich. Für die unzufriedenen gibts den Total Commander und Co… Über den richtigen Dateimanager zu philosophieren ist so müßig wie darüber zu streiten ob es besser ist einen Opel Astra oder VW Golf zu fahren.

Fenster einfach verschieben und in ihrer Größe ändern

Den Punkt füge ich noch ein, denn ich erwische mich immer beim Versuch Fenster in Windows mit Alt+Linksklick zu verschieben bzw. mittels Alt+Mittelklick in ihrer Größe zu verändern. Ich bin das so sehr von Linux gewohnt, dass ich diese Funktion auch unter Windows nicht missen möchte. Hierfür verwende ich die Freeware KDE Mover-Sizer, die das Linux-Verhalten praktisch perfekt abbildet.

Was mich an Windows wurmt?

Die Philosophie der Programmierer kleiner Tools. Unter Linux haben wir eine tief verwurzelte Tradition Software unter freien Lizenzen anzubieten. Unter Windows gibt es zwar auch viel FOSS, doch gerade die Programmierer der kleinen Helferlein geben ihr Programm zwar kostenlos her, der Code bleibt jedoch in der Schublade. Die hier genannten Programme passen größtenteils in diese Kategorie.

Wozu führt das? Verliert der Programmierer des eigentlich nützlichen Tools das Interesse an seinem Programm, dann fristet es noch eine Weile ein armseliges Schicksal als ungewartetes Programm, bis dann die Domain/Webseite, unter der es zum Download angeboten wurde, abgeschaltet wird und das Programm dann endgültig die Reise in den Software-Himmel antritt. Ich habe das schon öfters erlebt und fand es besonders schade wenn der Autor dann nicht bereit ist den Code herauszugeben, so dass man sein Projekt weiterführen könnte.


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(c) Strato AG

(c) Strato AG

Wie ihr vielleicht in letzter Zeit mitbekommen habt, war dieser Blog hier etwas lahm. Aus diesem und noch einigen weiteren Gründen haben wir uns dazu entschlossen, diesen Blog und eine Reihe weiterer Websites auf einen neuen Server umzuziehen. Dies ist nun erfolgreich abgeschlossen.
Wir haben uns dabei für den vPower Server S von Strato entschieden. Ja, momentan ein noch recht kleiner, das kann sich aber mit den Bedürfnissen der Websites und Usern in einiger Zeit nochmal ändern. Nachdem wir mitte letzter Woche den Server bestellt haben, stand er uns schon Ende letzter Woche voll zur Verfügung. Wir nutzen Ubuntu 8.04LTS Server Version mit Plesk 9.2! Nachdem sauberen Einrichten und Vorbereiten haben wir Anfang dieser Woche dann die KK-Anträge für die Domains gestellt. Dies hat bei 3 von 5 Domains auch auf Anhieb geklappt. Direkt 2 Tage später waren die Domains komplett fertig bei Strato und somit bei unserem neuen Server angekommen. Bei der 4. Domain gab bzw. gibt es noch Probleme da der alte Provider den KK-Antrag abgelehnt hat, obwohl die Domain in dessen Kundencenter für einen Umzug frei gegeben ist. Dort haben wir dann beim Support angerufen, eine Zusage für die ordentliche Freigabe und anschließend eine Bestätigungsmail bekommen. In der Hoffnung das Strato die Domain jetzt die nächsten Tage umziehen kann sollte auch dies noch klappen. Der (noch) Provider der Domain ist übrigens 1und1. Bei dem ausfüllen des KK-Antrags für 1und1 hatten wir auch schon Schwierigkeiten, da 1und1 nirgendwo eine Fax Nummer angibt und wohl laut Internet nur ungern irgendetwas per Fax bekommt. Dumm ist nur das die ganzen KK-Anträge per Fax ablaufen. Und nachdem auch die Funktion zum Frei geben im Kundencenter nicht wirklich funktioniert, bin ich wieder mal von 1und1 enttäuscht und ehrlich gesagt glücklicherweise selber kein Kunde dort.

(c) Strato AG

(c) Strato AG

Die 5. Domain die wir noch umziehen zum neuen Server, liegt eher an uns selber, dass das noch nicht vollzogen ist, es handelt sich dabei um eine .com Domain. Bei diesen ist der komplette Antragsablauf schon komplizierter und langwieriger. Nachdem dies eben erst ein paar Tage gedauert hat und nun auch sich das ganze mit dem Faxen etwas hingezogen hat, sollte aber auch das noch klappen. Mal ganz im Ernst, wer hat eigentlich heutzutage noch ein Fax zu Hause? In Firmen kann ich das ja noch verstehen, trotzdem bin ich der Meinung, dass die KK-Anträge komplett online viel einfacher zu bearbeiten und mit weniger Aufwand, für Kunden und Provider, verbunden ist.
Also alles in allem bin ich bisher mit Strato und dem neuen Server voll zu frieden. Er läuft sauber, alles wurde immer sehr schnell geregelt und der Strato Support ist auch kompetent, zumindest bei dem einen Mal, wo ich dort bisher angerufen habe. Sonst habe ich bisher zum Glück noch keinen Support gebraucht.
Also soweit erst mal viel Spaß im Blog, der jetzt schneller laufen sollte.


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Artikel von: Disfunctions.de - Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

Serverumzug erfolgreich abgeschlossen

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  3. 1und1 Domain auf externen Server weiterleiten
  4. Werbung auf kostenpflichtiger 1und1 Domain
  5. alternativen DNS-Server unter Ubuntu benutzen

21. August 2009

Ich wurde gestern angesprochen warum ich den in letzter Zeit so wenig für Ubuntuusers mache.

Der Grund ist ganz einfach: Ich habe im Moment einfach zu viel anderes um die Ohren (Firma, Nebengewerbe, usw...), daher habe ich auch (vorerst) mal mein Amt als Moderator bei Ubuntuusers abgelegt.

Ich hoffe aber das ich spätestens ab Januar/Februar mein Team wieder mit voller Leistung unterstützen kann!

Ich wurde gestern angesprochen warum ich den in letzter Zeit so wenig für Ubuntuusers mache.

Der Grund ist ganz einfach: Ich habe im Moment einfach zu viel anderes um die Ohren (Firma, Nebengewerbe, usw...), daher habe ich auch (vorerst) mal mein Amt als Moderator bei Ubuntuusers abgelegt.

Ich hoffe aber das ich spätestens ab Januar/Februar mein Team wieder mit voller Leistung unterstützen kann!

Die Sicherheitslücke, welche beim Mailclienten Thunderbird bestehen haben soll, wurde seitens Ubuntu bereits geschlossen, beziehungsweise in die Quellen eingepflegt. Das entsprechende Update wurde soeben ausgeliefert.

Sicherheitslücke Thunderbird

Gemäss ZDNet habe bis zum Stopfen der Lücke folgende Problem bestanden:

Angreifer könnten durch falsche Zertifikate ein Update vortäuschen oder verschlüsselte Informationen wie Zugangsdaten oder Passwörter auslesen. In Firefox 3 und 3.5 wurde die Schachstelle bereits geschlossen.

Das ist einer der Punkte, der mich immer wieder dazu verleitet, positiv über Ubuntu – und in diesem Fall natürlich auch über Mozilla – zu denken. Nicht alle Patches folgen derart schnell, aber in der Regel sind nach meinem Dafürhalten die “wichtigen Löcher” rasch gestopft.

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LightZone

LightZone

Linuxsysteme sind nutzerfreundlich und erhalten immer mehr Einzug im Desktopbereich, viele Netbooks arbeiten mit speziellen Netbook Distributionen wunderbar, da ist es an der Zeit sich auch über den Bereich der Bildbearbeitung unter Linuxsystemen Gedanken zu machen. Zum Thema Videoschnitt habe ich mich schon ausgelassen, nun würde ich gerne wissen, was setzt ihr unter Linux ein, wenn ihr eure Bilder bearbeitet.

Da ich gerne Fotos mache, liegt es nahe diese anschliessend auch zu bearbeiten, gerade da ich mir angewöhnt habe ausschließlich im RAW Format zu fotografieren. Das Format bietet mir später mehr Möglichkeiten die Bilder nochmal anders zu gestalten, die Farben zu variieren, den Weißabgleich komplett zu verändern, ohne die Bildqualität zu verringern. Mit den kameraeigenen Anpassungen an JPEG Dateien war ich noch nie glücklich und das Entrauschen nehme ich gerne selbst in die Hand, da sind mir bisher die Kameras zu aggressiv heran gegangen.

Was nutzt ihr für eure Bilder? Welche Arbeitsschritte vollzieht ihr? Nutzt ihr eine Kombination aus RAW Konverter und Bildbearbeitungsprogramm, oder lieber gleich eine Kombilösung?

Im Bereich der RAW Konverter hatte ich es bisher mit UFRaw, Rawstudio und RawTherapee zu tun, wobei ich von diesen dreien UFRaw bevorzugt habe, denn damit war die in meinen Augen homogenste Bildwirkung erzielbar. Ergebnis der RAW Konverter war dann ein JPEG Bild, welches man so nutzen konnte, oder an eine wie auch immer geartete Bildbearbeitung weiterleiten konnte. UFRaw hat sie mir dann an GIMP geschoben, was mir persönlich allerdings dann doch zu umfangreich ist, so tief bin ich nicht in die Abläufe der elektronischen Bildbearbeitung eingedrungen.

Eine Kombilösung musste also her. Im laufe der Zeit bin ich dann über Digikam, F-Spot und wie all die kleinen Bildverwaltungsprogramme, mit rudimentären Bearbeitungsmöglichkeiten, auch heissen. Googles Picasa bietet ebenfalls ein paar Möglichkeiten der Bildanpassung. Das alles reicht dann aber doch nicht aus.

Bibble 5 Preview

Bibble 5 Preview

Bibble 4 habe ich mir angeschaut gehabt, dann aber wieder verworfen, das Programm war einfach zu langsam um mit den RAW Bildern der Kamera auch nur halbwegs flüsig umgehen zu können. Nun pendel ich zwischen zwei Programmen hin und her, die mir die Funktionen geben, die ich suche. Zum einen LightZone und zum anderen Bibble 5, bisher leider nur als Preview erhältlich, aber die neue Version macht richtig Spass, es geht alles deutlich schneller und ist für meinen persönlichen Geschmack wesentlich übersichtlicher geworden. An LightZone schätze ich die wunderschöne Zonenverwaltung, die verstehe selbst ich und somit kann ich schnell verschiedene Parameter für einzelne Bereiche verändern, ohne dass ich mir Gedanken darüber machen muss warum und wie das ganze Funktioniert. Beide Programme bieten natürlich eine Hülle an Funktionen an, die ich wenn überhaupt bisher nur leicht berührt habe, aber vielleicht kommt das ja noch mit der Zeit.

HDR Bearbeitungsprogramme lasse ich einfach unberührt, da bin ich mit qtpfsgui voll und ganz zufrieden.

Wie schaut es denn nun bei euch aus? Was nutzt ihr? Womit seid ihr erfolgreich, welches Programm stellt euch ein Bein? Lasst es mich wissen.

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  1. LightZone für Linux Da ich ja ganz gerne mal ein paar Fotos schiesse und diese anschliessend bearbeite, bin ich auf gutes Handwerkszeug angewiesen,...
  2. qtpfsgui zeigt keine Dateien mehr zum Erstellen von HDRs an Neue Platte, neue Installation, neue Probleme. Wie sollte es anders sein. Nach der Neuinstallation meines Systems habe ich mit qtpfsgui...
  3. Vorstellung: Tuxtux.org Podcast tuxtux.org Podcast Mit Freude habe ich festgestellt dass es mein Artikel zur Bildbearbeitung unter Linux in den Podcast #7 von...

Es gibt ein neues Online multiplayer Game aus derselben Schmiede wie Celetania. Tja, wie beschreibe ich das Genre? Vielleicht als Speed Taktik Echtzeit-Strategiespiel.

Die Grafik ist sehr ansehnlich, das Interface ist standard, man kommt sofort damit zurecht. Es macht spaß, die Dauer eines Matches ist in der Anfängerphase 10-15 Minuten. Es gibt einen nativen Linuxclient, der schon recht fehlerfrei arbeitet.

Witzig am Game ist, das die InGame Musik nicht vorhersagbar ist, weil nämlich ein Internet Radio Stream mit eingebunden ist (Stationen sind wählbar).

Das Geschäftsmodell basiert anscheinend darauf, das man zusätzliche Gimmiks gegen Credits kaufen kann, die immer nur 3 Tage zur Verfügung stehen. Will man mehr, muss man in die Tasche greifen und zusätzliche credits kaufen.

Mein Fazit: Auf jeden Fall mal reinschauen!
Hive Rise

Es gibt ein neues Online multiplayer Game aus derselben Schmiede wie Celetania. Tja, wie beschreibe ich das Genre? Vielleicht als Speed Taktik Echtzeit-Strategiespiel.

Die Grafik ist sehr ansehnlich, das Interface ist standard, man kommt sofort damit zurecht. Es macht spaß, die Dauer eines Matches ist in der Anfängerphase 10-15 Minuten. Es gibt einen nativen Linuxclient, der schon recht fehlerfrei arbeitet.

Witzig am Game ist, das die InGame Musik nicht vorhersagbar ist, weil nämlich ein Internet Radio Stream mit eingebunden ist (Stationen sind wählbar).

Das Geschäftsmodell basiert anscheinend darauf, das man zusätzliche Gimmiks gegen Credits kaufen kann, die immer nur 3 Tage zur Verfügung stehen. Will man mehr, muss man in die Tasche greifen und zusätzliche credits kaufen.

Mein Fazit: Auf jeden Fall mal reinschauen!
Hive Rise

Als diese Woche die Zahlen zur Entwicklung des Kernels veröffentlicht wurden, hab ich darüber nachgedacht doch gleich einmal hineinzuschaeun und einen Beitrag zu schreiben, wie hoch der Anteil von Canonical zum Linuxkernel ist. Er dürfte wie in den ganzen letzten Jahren auch gering sein, jedenfalls an Größe und BEdeutung deiser Firma gemessen. Ich hab das lieber gelassen in Erinnerung, an den Zoff den man da sofort bekommt, ich hab das mit Ubuntu One noch gut im Gedächtnis. Vor allem die Aussagen Canonical hat viel für Linux getan. Jemand aus dem Fedora-Projekt hat das mal in einem ähnlichen Artikel unter den Kommentaren voll zutreffend auf den Punkt gebracht. Es gibt Firmen die spenden ihr Geld für Marketing und es gibt Firmen die geben Geld für Code aus. So aber nun genug des Bashing hier zum Artikel - Kernel contributions: Canonical, where are you?

KDE4 LogoFast drei Wochen ist es bereits her, dass KDE 4.3 (Codename: "Caizen") in die Öffentlichkeit entlassen wurde um den Desktop weiter zu revolutionieren. Einige Neuerungen haben auch dieses Mal wieder ihren Weg in das neue Release gefunden. Da Listen bekanntermaßen doof sind, hier das offizielle Feature-ShowOff-Video für KDE 4.3:

[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]

Mir gefällts ziemlich gut, gerade die kleinen Änderungen, wie das permanente Notification-Icon runden KDE 4 langsam aber sicher ab. Vom neuen Theme war ich ja schon vorher begeistert.

In Ubuntu 9.10 wird KDE 4.3 bereits Standard sein. Um auch in 9.04 KDE auf Version 4.3 zu heben, muss das Kubuntu-Backports-PPA in die Software-Quellen eingebunden werden:
deb http://ppa.launchpad.net/kubuntu-ppa/backports/ubuntu jaunty main
Dann fügt man noch den GPG-Key für das Repository hinzu:
gpg --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv 2836CB0A8AC93F7A
gpg --export --armor 2836CB0A8AC93F7A | sudo apt-key add -

Anschließend macht man ein Update, und die aktuelle KDE-Version wird installiert.

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Ich mag exotischen Anwendungen unter Linux, die nicht jedermann kennt und über die nicht an jeder Ecke berichtet wird. Manchmal findet man an “versteckten Orten” richtige Perlen von Anwendungen für GNU/Linux. Ein Beispiel dazu ist der Bericht von Bernhard zur Applikation Graphviz. Das Blog ubuntuverse.at ist keinesfalls etwa versteckt, aber auf solche Beiträge stösst man ja nicht einfach so, wenn man jenes Blog nicht regelmässig liest.

Exotische ApplikationenDeswegen rufe ich zu der Blogparade “Exotische Linux-Applikationen” auf. Damit bitte ich um Beiträge über Deine Lieblingsapplikation unter GNU/Linux, die als “exotisch” bezeichnet werden dürfen. Damit meine ich keine Programme, die aus dem Mainstream entstammen, wie etwa Firefox, OpenOffice, Pidgin, Thunderbird, Evolution, Gimp und so weiter. Keinesfalls will ich behaupten, die erwähnten Programme wären schlecht oder nicht brauchbar, im Gegenteil (deswegen sind sie ja auch so erfolgreich), aber jedermann kennt sie und eine Beschreibung brächte nebst einigen Tricks aus den Nischen jener Anwendungen keinen Mehrwert. Ich meine damit Anwendungen, die (noch) nicht so bekannt sind und worüber wir wenig oder gar nichts lesen oder hören können. Es können Anwendungen aus allen erdenklichen Bereichen sein, es gibt hierzu keine Grenzen. “Exotisch” möchte ich in diesem Zusammenhang nicht negativ prägen, damit denke ich an Programme, die nicht jeder kennt.

Und so kannst Du an der Parade “Exotische Linux-Applikationen” teilnehmen

  • Verfasse in deutscher Sprache auf Deinem Blog, Deiner Website oder hier in den Kommentaren einen Bericht zu Deiner exotischen Lieblingsapplikation unter GNU/Linux. Beschreibe dazu bitte kurz die Installation, den Betrieb und nenne uns die Gründe, weshalb Du das Programm magst. Ausserdem sollten wir erfahren, welche Linux-Distribution und welche Arbeitsumgebung Du nutzt. Vielleicht gibt es auch ein paar Nachteile zu nennen und eventuell kennst Du gar Alternativen zu jener Applikation.
  • Veröffentliche den Beitrag und melde mir bitte per Kommentar, Mail oder identi.ca den Link zu Deinem Beitrag. Es ist nicht erforderlich, dass Du einen Link hierher setzt. Es geht mir um das Ausdehnen von Wissen und nicht um das Sammeln von Links für irgendein wertloses Blog-Ranking.
  • Du solltest Deinen Beitrag bis Ende September 2009 verfasst und veröffentlicht haben und mir bis dahin den Link melden.
  • Die Blogparade startet sofort und dauert bis zum 30. September 2009.

Je nach dem, wie die Parade “zieht”, werde ich gerne Zwischenberichte erstellen und kurz auf die Eingänge der Beiträge eingehen. Am Ende der Parade verfasse ich einen ordentlichen Schlussbericht, in dem jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erwähnt und ihre/seine Arbeit und die vorgestellte Applikation besprochen wird.

Ausserdem küre ich nach anarchistischer Manier drei Teilnehmer mit einem kleinen Gewinn: Den Verfassern der besten drei Beiträgen lasse ich das Buch Das Betriebssystem GNU/Linux aus dem Hause VDM zukommen. Und nun viel Spass beim Vorstellen Deiner exotischen Lieblingsapplikation unter GNU/Linux! Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

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Eben bin ich auf das Spiel “Mad Skills Motocros” gestossen und habe gleich mal die Demoversion für Linux runtergeladen, gestartet und gleich hängen geblieben.

Das Spiel ist wie die alten Spiele von früher, nur mit besserer Grafik und wohl mit viel Suchtcharakter. Man fährt ein Motorrad mit den Pfeiltasten auf einer Cross-Strecke und springt über Hügel. Hört sich unspektakulär an, es macht aber ungeheuer Spaß und mit der Zeit fährt man dann einen Trick nach dem anderen.

Es gibt noch ein Flashvideo mit ingame Grafik.

20. August 2009

Vor kurzem ist die neue Version 1.3.5 von Scribus erschienen. Diese ist zwar als Entwicklerversion ausgewiesen (deswegen ScribusNG), ist aber schon vergleichsweise stabil und bringt einige verbesserte und neue Features mit, die einen Testlauf rechtfertigen.

Während Firefox oder Googles Chrome trotz marginaler Änderungen ihre Versionssprünge mit Siebenmeilenstiefeln machen, stecken bei Scribus zwei Jahre Arbeit hinter der Änderung in der dritten Stelle der Versionsnummer. Und diese Arbeit sieht man auch. So wurde Scribus auf Qt4 portiert. Dies hat für GNOME-User den großen Vorteil, dass sich Scribus dank QGtkStyle nun erstmals sehr hübsch in den Desktop einfügt. Dieser positive Eindruck wird durch die Tango-Icons bestätigt. Aber auch darüber hinaus wurde die optische Erscheinung stark aufgewertet, Objekte auf dem Canvas sehen deutlich besser und moderner aus.



Aber auch einige Funktionen wurden um schon lange vermisste Features erweitert. So wurden die Möglichkeiten der Stile deutlich erweitert: Neben Absatzstilen sind jetzt auch endlich Zeichenstile möglich, und Stile können ihre Eigenschaften vererben. Diese etwa aus OpenOffice.org bekannten Funktionen werden bei Scribus aber noch eine Stufe weiter getrieben: Absatzstile können auch von Zeichenstile erben.

Neben diesen verbesserten Funktionen gibt es aber auch ganz neue Features. So wurde gerade die Arbeit im Pre-Press-Bereich stark vereinfacht: So lässt sich direkt in den Dokumenteneigenschaften ein Anschnitt definieren. Der PDF-Export erlaubt, Schneidemarken, Registrierungsmarken und ähnliches hinzuzufügen.

Ein neues, sehr interessantes Feature, das ich aber noch nicht ausprobiert habe, sind die sogenannten »Render Frames«. Hier kann man Befehle aus LaTeX und anderen Sprachen angeben, die im Dokument dann durch ihren Output ersetzt werden. So lassen sich dann z.B. mathematische Formeln sehr einfach integrieren. Könnte auch interessant sein, um Grafiken aus R einzubinden.

Wie man vielleicht merkt, bin ich vom neuen Release ziemlich begeistert. Während Scribus für mich bisher schon durch seinen guten PDF-Output überzeugte, aber sonst eher unsexy war, kommt das Programm jetzt schon dem sehr nahe, wie ich mir ein DTP-Programm vorstelle. Auf die stabile Version 1.4 freue ich mich jetzt schon. Der einzige Wermutstropfen ist, dass Ubuntu Hardy noch eine zu alte Qt4-Version mitbringt, und es daher keine Pakete der neuen Scribus-Version gibt. Jetzt muss ich mir überlegen, am Arbeitsplatz doch mal auf Jaunty zu aktualisieren – denn auf den zusätzlichen Komfort möchte ich nur ungern missen.

Nun ist es doch geschehen, openSUSE hat den Radiobutton im Installationsprozess wieder im Default auf KDE gesetzt. Das teilt Michael Löffler auf der Projektmailingliste mit.

Wie gesagt, dass hatten wir schon einmal und früher wollte es die Community loswerden und nun ist es wieder so. Das kommt am Ende davon, wenn man openFATE für alle öffnet. Wie ich bereits erwähnte, eine Menge von den KDE-Leuten die dafür Stimmung gesorgt haben nutzen openSUSE nicht und ich halte das nach wie vor für keine Superidee.

Moin liebe Lesergemeinde,

ich habe gerade auch ein Sommerloch: Allerdings spricht dieses für Ubuntu. Ich habe derzeit keinerlei Probleme oder auftauchende Fragen im Alltäglichen Umgang mit Ubuntu. Alle meine Programme und das System an sich funktionieren einfach – das geht doch nicht ;-) Ubuntu ist über die Zeit einfach viel zu gut geworden…

Deswegen muss man sich umschauen und sich eben selbst Themen suchen, die einen interessieren. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich auf meinen verschiedenen Rechnern ja nun schon seit ein paar Monaten Ubuntu One benutze. Nun wollte ich mal sehen, ob sich in der Zeit was getan hat, schließlich hat man seit der Veröffentlichung des Dienstes nichts mehr davon gehört.

Auch wenn der Ubuntu-One Client regelmäßig in den Aktualisierungen von Ubuntu auftaucht, hat sich zumindest an der Bedienung nichts verändert. Es können nachwievor keinerlei Anpassungen clientseitig vorgenommen werden. Zudem ist mir aufgefallen, dass das Icon im Tray kurz nach dem Start aus der Leiste verschwindet und nicht wieder auftaucht, obwohl der Dienst im Hintergrund noch läuft.

Das Webinterface hat sich etwas im Aussehen verändert, bietet jedoch ebenfalls nur eine sehr geringe Funktionalität. So ist leider immer noch keine Versionsverwaltung eingebaut. Das ist der ausschlaggebende Grund, warum ich immer noch Dropbox vorziehe und Ubuntu One nicht mit wichtigen Daten fülle.

Im Allgemeinen hat sich, zumindest seitens der Benutzung innerhalb der 2-3 Monaten, die der Dienst jetzt Online ist, wenig getan. Die habe aber die Hoffnung, das Canonical die eigentlichen Updates an dem Dienst noch zurückhält und diese zeitgleich mit Ubuntu 9.10 veröffentlicht. Mal schauen was dann noch kommt. Bis jetzt ist es wie gesagt ernüchternd.

Vor kurzem habe ich überlegt wie ich eine automatische Installations-CD für Ubuntu Jaunty basteln kann. Da FAI einfach zuviel ist für das was ich brauche habe ich mich für Preseeding entschieden.

Zu Preseeding gibt es im Ubuntu Installationsguide ein eigenes Kapitel welches sich damit beschäftigt. Doch genau damit fangen die Probleme an. Ich habe den Guide befolgt doch es wollte einfach nicht funktionieren. Der Ubuntu-Installer hat einfach weiterhin die Fragen gestellt obwohl die Antworten in der Preseed-File standen. Es hat mich einiges an Zeit gekostet bis ich den Fehler im Guide fand. Dieser Guide ist eigentlich nicht von Ubuntu sondern eine 1 zu 1 Kopie des Debian-Guides. Ubuntu benutzt aber schon lange Ubiquity als Frontend für den Debianinstaller und mit Ubiquity funktioniert es einfach so nicht. Ubiquity soll zwar auch primitive Preseeding-Fähigkeiten besitzen doch sie sind nicht so ausgereift wie die des Debianinstallers und vor allem sind sie nirgends dokumentiert. Die Lösung des Problems ist jedoch recht einfach: anstelle der Desktop-CD habe ich einfach die Alternate-CD genommen. Diese setzt nicht auf Ubiquity sondern auf den reinen Debianinstaller und damit funktioniert Preseeding. Die Anleitung im Ubuntu Guide funktioniert also nur mit der Alternate-CD was allerdings an keiner Stelle des Guides irgendwo erwähnt wird.

Beim Remastern der Alternate-CD muss man noch beachten, dass diese im Gegensatz zur Desktop-CD irgendwelche Signierungen besitzt. Man kann sie also nicht einfach mounten, den Inhalt wohin kopieren, seine Veränderungen vornehmen und dann mit mkisofs eine neue Iso erstellen, denn dann bricht der Installer mit der Meldung ab, dass man keine valide Installations-CD benutzt. Deswegen muss man das ganze mit den Commandline-Tools des Ubuntu Customisation Kits machen. Hier ist ein nettes Howto wie man die Tools dazu benutzt.

Nachdem ich dies herausgefunden hatte liessen sich die meisten Fragen beantworten aber leider nicht die Keyboard und Localisation-Settings, denn diese werden vor dem Laden der Preseeding-Datei abgefragt. Um das zu umgehen muss man in der kernel Zeile in der Isolinux-Konfig der Alternate-CD diese beiden Dinge einfügen:
auto=yes priority=critical
Damit werden diese Fragen nach hinten verschoben und können somit mit der Preseeding-Datei beantwortet werden.

Dann ging es weiter. Die Fragen wurden beantwortet und die Installation lief bis zu dem Punkt an dem der Kernel und die Ramdisk installiert werden sollten. Diesmal brach der Installer mit der Meldung ab, dass kein zulässiger Ramdisk-Generator verwendet wird. Schuld ist schon wieder ein Fehler im Installations-Guide. Dort steht geschrieben, dass man als initramfs-generator das Paket yaird auswählen soll. yaird ist (oder war früher mal) der Ramdisk-Generator von Debian. In Ubuntu ist er im universe-Repository und steht bei der Installation garnicht zur Verfügung, selbst wenn es mit ihm klappen würde. Deswegen müssen für Ubuntu entgegen der Installations-Anleitung die initramfs-tools verwendet werden:
d-i base-installer/kernel/linux/initramfs-generators string initramfs-tools

Mit diesen Veränderungen hat der Guide endlich funktioniert und ich konnte eine automatische Ubuntu-InstallationsCD erstellen. Ich hoffe mal meine Bugreports bezüglich der fehlerhaften Anleitung werden spätestens mit der Anleitung für Karmic behoben werden.


Passend zum heißesten Tag des Jahres, gibt es einen Kurztipp für eine Situation, in der es einem auch ganz schön warm werden kann.

MySQL Passwort vergessen

Mal gesetzt den Fall, man vergißt oder verbummelt sein MySQL root-Passwort. Passiert euch nicht? Ok, dann sagen wir einfach, $haustier hats gefressen ;) . Was dann? Ganz einfach, Terminal auf, und los gehts:

sudo /etc/init.d/mysql stop   # Stoppen des MySQL-Server-Prozesses
 
sudo mysqld_safe --skip-grant-tables    # MySQL-Server ohne Zugangsdatentabelle starten
 
# In einem neuen Terminal dann
mysql --user=root mysql              # Als root am MySQL-Server anmelden
 
update user set Password=PASSWORD('hier-neues-passwort-hin') where user='root';  # neues Passwort setzen
 
flush privileges;                       # neuladen der Benutzertabellen
 
exit;                                     # MySQL Kommandozeile verlassen  

Dann zurück ins alte Terminal und den MySQL-Prozeß stoppen und anschließend den Server inklusive Benutzertabellen neu starten

sudo /etc/init.d/mysql start

Anschließend das neue Passwort nicht wieder vergessen und fertig...fast zu einfach, oder?

Was steht bei euch heute an? Schwitzen am Schreibtisch? Oder twittern aus dem Freibad? Ich "wähle" Tor 1 :/

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Lange Zeit habe ich danach gesucht und konnte bisher keinen Erfolg verbuchen: Nach einen Theme für WordPress zu Ubuntu. Selbst Eines erstellen ist bei mir kein Thema, da mir die Nerven dazu fehlen und ich ausserdem sehr vieles nachschlagen müsste, bis es klappen würde. Doch jetzt habe ich endlich über das Forum ubuntuforums.org etwas gefunden, aus dem sich etwas machen lässt: Das Theme namens TangoWP.

Ich habe es leicht modifiziert, teilweise eingedeutscht und ein paar Sachen erweitert. Soweit gefällt es mir ganz gut, ist aber (noch) nicht ganz valide, was es übrigens “out of the box” auch nicht ist. Weiter möchte ich die header.php noch etwas anpassen, der immer wiederkehrende Kopf ist nicht dort codiert, sondern auf jeder einzelnen Seite. Das nervt und ist nicht im Sinne des Erfinders.

Beim Anpassen habe ich bemerkt, dass WordPress wohl über sehr viele Template Tags verfügt, womit das Codieren sehr vereinfacht wird, aber es ist bei weitem nicht durchgängig sauber strukturiert. Nach meiner Meinung gehören in ein Template keine PHP-Anweisungen, sondern bloss darstellende Befehle. Aber mittlerweile haben wir WordPresser uns so daran gewohnt, dass wir es einfach hinnehmen, nicht wahr?

Der Codierer dieses Templates namens Mahyuddin Susanto schreibt dazu:

hi all, i was created theme for wordpress. not good but can make spirit’s of humanity. it’s free, because I am driven by the Ubuntu spirit – humanity to others. Let’s Show humanity spirit’s

Also, mir gefällt das Theme soweit und falls jemand Interesse daran hat, so kann man es hier herunterladen oder gerne bei mir nach der modifizierten Version fragen.

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19. August 2009

PS3 und PS3 Slim

Dass Sony passend zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft seine Vorzeigekonsole erneuert hat, wird ja schon seit Wochen vom Sommerloch-Gezwitscher vermutet und ist mittlerweile auch offiziell bestätigt. Ebenso kein Geheimnis ist auch, dass bei der neuen PS3 Slim kräftig gespart wurde, um sie günstiger anbieten zu können. Dabei konzentriert man sich auf die »Kernkompetenzen« der Multimedia-Konsole und schmeißt neben der sowieso in der letzten Version schon abhanden gekommene PS2-Kompatibilität nun auch die Linux-Unterstützung kurzerhand über Bord.

Was auf den ersten Blick aussieht wie das stille Ende des gescheiterten Experiments, Linux einer breiteren Masse schmackhaft zu machen, ist in meinen Augen nur konsequent. Die Linux-Unterstützung der PS3 war von Anfang an halbherzig gelöst. Der Zugriff auf die Hardware wurde vom Sony-Hypervisor gekapselt, der den für die Masse interessanten Teil der PS3, die Grafikbeschleunigung, unbrauchbar machte. Linux auf der PS3 war damit für alle, die sich ein günstiges Multimedia-Center mit Blu-ray Player erhofften, eine große Enttäuschung. Imageverluste für die PS3 traten auch nicht ein, denn »die PS3 kann ja mit Multimedia, also muss Linux schuld sein«. Zurück bleiben enttäuschte PS3-Käufer, die Linux allgemein den Rücken zuwenden, und frustrierte Linux-Supporter, die mal wieder aufgrund von Hersteller-Beschränkugen Häme für das »Frickelsystem« einstecken müssen.

Wäre es Sony wirklich Ernst gewesen mit Linux, hätte man die Konsole von Anfang an ohne Virtualisierungsschicht verfügbar gemacht und keine künstlichen Beschränkungen eingebaut. Warum gibt man nun nicht wenigstens den otheros-Code frei, so dass man bei Interesse selbst Hand anlegen kann? So grundlegend werden die Hardwareänderungen ja nicht sein, dass man den Code nicht an die Slim-Variante anpassen könnte.

Zurück bleiben die armen Universitäten, die ihre günstigen Rechencluster jetzt mit anderer Hardware aufbauen müssen…