ubuntuusers.de

26. August 2009

Mein OpenOffice hier auf Ubuntu lief nicht mehr so ganz rund wie ich mir das vorgestellt hatte. Genauer gesagt zickte die Rechtschreibprüfung herum. Nun ja da ich nicht sonderlich viel zeit hatte, hab ich halt alles im Editor ohne Rechtschreibprüfung geschrieben, auch die Blog Posts in letzter Zeit. Ich hoffe man hat es nicht zu stark gemerkt, ich hab mir auf jedenfall alle Mühe gegeben ordentlich zu schreiben.

Das ganze Unglück ist passiert nachdem ich OOo auf die Version 3 geupdatet habe. Natürlich über hinzugefügt Paketquellen, da Ubuntu das neue Release immer erst in der nächsten Version drin hat. Jaa ich kann den Hinweis aus dem Ubuntuusers.de Wiki schon vor mir sehen:

Warnung auf UU.de (c) ubuntuusers.de

Warnung auf UU.de (c) ubuntuusers.de

Aber wie auch immer, heute habe ich mich dann doch mal darum gekümmert. Es lag einfach nur dadran, dass kein deutsches Wörterbuch drin war. Dies kann man einfach hier downloaden und dann über folgenden Weg einspielen. Dies hat sich übrigens gegenüber der Version 2 geändert.

Zuerst lädt man das gewünschte Sprachpaket hier herunter, ich habe dieses Deutsche genommen. Aber die Anleitung funktioniert natürlich auch mit jedem anderen Paket. Vielleicht will sich mal jemand Gujarati oder Kazakh anschauen? Nun OpenOffice.org öffnen und auf Extras–>Extensions Manager klicken. In dem neuen Fenster dann auf Hinzufügen und das zuvor heruntergeladenen Sprachpaket auswählen und installieren.

Der Extensions Manager in open Office

Der Extensions Manager in OpenOffice.org

Anschließend geht man auf Extras–>Optionen–>Spracheinstellungen, dort wählt man unter Sprachen die Deutsche aus, macht am besten keinen Hacken bei der Option „Nur für dieses Dokument“ und klickt auf „OK“. Dies war dann im Grunde auch schon alles, evtl. OpenOffice.org nochmal neu starten und ihr könnt die Rechtschreibung verwenden. Falls man mal nur kurzzeitig Französisch oder Englisch verwenden will, geht man genauso vor, klickt aber beim letzten Schritt bei der Option „Nur für dieses Dokument“ einen Hacken hin. Dann hat man diese Sprache nur für das eine Dokument was man am bearbeiten/erstellen ist.

Spracheinstellungen in OpenOffice.org

Spracheinstellungen in OpenOffice.org


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Artikel von: Disfunctions.de - Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

Rechtschreibprüfung in OpenOffice.org

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podcast07In dieser Woche geht es unter anderem um Schulen, wiedermal Desktopumgebungen, meine parasoziale Beziehung zu gpodder (er? wtf?), Bildbearbeitungsworkflow, zu laute Musik auf der FrosCon und natürlich den ultimativen Plan aus Windows endlich Linux zu machen. Im Anschluss folgen die Shownotes en detail:

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Wenn wir hier schon zeigen, wie man comicartige Sprechblasen oder die entsprechenden Lautblasen, dann muss man wohl auch noch weiteres zeigen. Typisch für Comics sind wohl die Halbtoneffekte, die auf jeden Fall in Roy Lichtensteins Bildern zu finden sind. Wie mache ich nun so etwas mit Inkscape? Mit Gimp ist das ja ganz einfach, dort gibt es unter Filter > Verzerren > Zeitungsdruck einen Halbtonfilter, denn man allerdings als Beginn betrachten sollte.

Viel toller geht das am Ende mit Inkscape und es ist einfacher als gedacht. Des Rätsels Lösung sind Klone, Klone deren Eigenschaften von einem Bild beeinflusst werden. Und so sind auch nebenstehende Bilder entstanden. Ich habe das entsprechende Quellbild hier hingelegt, so dass ihr selbst etwas spielen könnt. Falls ihr euch wundert, das die rechte Dame etwas von einem Zombie hat, das war an dieser Stelle gewollt. Das Halbtonraster, welches ohne Bearbeitung des Originalbildes entsteht ist bei den Augen sonst zu dicht und man kann hinterher kaum noch die Augenfarbe erkennen. Also habe ich einfach die Augen mit weiß überdeckt. Aber nun ans Eingemachte. Wie gehts.

1. Bild in Inkscape öffnen

2. Über Pfad > Bitmap vektorisieren das Bild einmal vektorisieren, Ich habe hier Entlang des Helligkeitswertes und einen Schwellwert von 300 benutzt.

3. Das nun obenliegende vektorisierte Bild beiseite schieben, dass wird später gebraucht.

4. Die Augen mittels weisser gezeichneter Flecken abdecken. Und in die linke obere Ecke einen kleinen schwarzen Kreis von 8×8px zeichnen.

5. Nun über Bearbeiten > Klonen > Gekachelte Klone erzeugen den entsprechenden Dialog aufrufen. Dort auf den Reiter Bild vektorisieren wechseln. Dort die Einstellungen: Zeichnung unter den Kacheln vektorisieren anschalten, Wert auf die Klone anwenden bei Größe den Haken setzen und noch Breite und Höhe anschalten und angeben (in unserem Falle 1024×768px). Dann einfach die Klone erzeugen lassen. Das kann eine ganze Weile dauern, da sind einige tausend Vektorobjekte zu berechnen und zu zeichnen.

6. Nun das zu allerst vektorisierte Bild nach ganz oben heben und auf das Bild setzen.

7. Entweder die Augen nachzeicnen oder die Überdeckung von vorher entfernen. Und das war es dann auch schon.

Wer jetzt noch wissen will, wie die Dame blau geworden ist, ganz einfach ich habe sie zweifach vektorisiert und dann in einzelne Pfede zerlegt und umgefärbt. Allerdings bevor ich die geklonten Kacheln darauf projezieren habe lassen ;)

Na dann viel Spaß beim Erzeugen eures eigenen kleinen Roy Lichtensteins

Während meinen Streifzügen durch das Netz, bei denen ich auf linuxartige Informationen fokussiert bin, stosse ich ab und zu auf Interessantes. Hier ein Auszug daraus:

  • Krach und Lärm im Bild Sirko zeigt uns wieder einmal, was mit Inkscape alles möglich ist und wie eine “lärmende Sprechwolke” erzeugt wird. Diese Dinger kann man ja nicht nur beim Erstellen von eigenen Comics nutzen, die lassen sich auch anderweitig einsetzen.
  • XAMPP ohne Installation Auf dem OpenMind-Blog fand ich einen Artikel zum XAMPP-Server, welche offenbar auf einem USB-Stick laufen würde und wofür keine Installation nötig wäre. Spannend!
  • Linuxtag in Landau Gemäss Pro-Linux findet am 10. Oktober 2009 der 6. Linuxtag zu Landau statt. Die Linux User Group Landau e.V. (LUG-LD) informiert in einer eintägigen Veranstaltung über die Möglichkeiten, die Linux bietet.
  • Mozilla-Mitmachwoche Und noch einmal Pro-Linux: Vom 14. bis 21. September findet die Mozilla-Mitmachwoche statt. Erfahrene User sollen dabei weniger versierten Menschen an diversen Veranstaltungen unter die Arme greifen. Bereits bestehende Projekte dazu sind hier aufgeführt.
  • MySQL-Root-Password vergessen Wer tatsächlich das Root-Kennwort für einen MySQL-Server vergessen haben sollte, findet bei /home/zero Hilfe.
  • Schweizer Taschenmesser Die Swiss Open Systems Users Group /ch/open hat mit dem Ubuntu Swiss Remix eine angepasste Version der beliebten Distribution veröffentlicht. Die DVD kann heruntergeladen oder gegen einen Unkostenbeitrag bestellt werden.
  • Pidgin mit Video- und Voice-Support Die aktuelle Version (im Launchpad zu finden) vom Multichat-Client Pidgin soll offenbar nun auch Video- und Voice-Übertragungen unterstützen.
  • Welches ist das beste Linux? Diese Frage lässt sich definitiv nicht pauschal beantworten. Doch stelle ich immer wieder fest, dass Neid und Eifersucht gegenüber dem so erfolgreichen Ubuntu gelebt wird. Dirk hat sich dazu einen Schuh davon rausgezogen.

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25. August 2009

Zwei Neuigkeiten hat Nokia in den letzten Tagen vorgestellt, beziehungsweise wird sie demnächst auf der Nokia World vorstellen: Ein schlankes, schickes Netbook mit integrierter 3G-Unterstützung, sauberer Verarbeitung und einem Softwareumfang, der auf Geschäftsleute zielt. Und das RX51 — oder wahrscheinlich eher N900 genannte — Tablet, welches das N810 beerbt. Auf den ersten Blick eine Evolution, auf den zweiten Blick der iPhone-Killer, der eigentlich das N97 hätte sein sollen: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern lässt sich das N900 auch im Hochformat nutzen und es bietet Telefonfunktionen.

Mit all den Neuerungen der letzten 12 Monate wird das größte Problem von Nokia deutlich: Die schier unüberschaubare Anzahl an Plattformen. Im Lowend-Bereich hat Nokia seine Series30-Oberfläche, die sich an die teureren Geräte anlehnt, aber keine Softwareinstallation bietet und meines Wissens kein Multitasking beinhaltet. Darüber steht Series40, schlank schnell, UMTS-tauglich und für einfache Telefone im Midrangebereich gedacht, aber auch für Edel-Telefone wie das 8800, bei denen neben Design die Telefonfunktion anerster Stelle steht. Darüber kommt Series60 auf SymbianOS in einer Version für Tastaturbedienung und einer Version für Touchscreens (wie das N97, 5800 oder 5230). Die Tablets 770, 800, 810 und jetzt das telefoniefähige N900 verwenden die Linux basierte Distribution Maemo, welche derzeit traditionell auf Gtk+ als Toolkit setzt. Nun kommt mit Windows 7 auf Netbooks eine weitere Plattform hinzu. Diese ist relevant, weil Nokia beispielsweise Programme wie den Ovi-Client auch auf der Netbook-Plattform anbieten muss.

Fünf Plattformen bei Nokia

Wir zählen also derzeit fünf Betriebssysteme, die es zu unterstützen gilt: Series30, Series40, SymbianOS/Series60, Maemo und Windows 7. Zählt man die beiden Series60-Varianten als eigene Systeme, sind es sechs, tatsächlich dürfte eine ab Start gut geplante Parallelentwicklung für beide Ziele nur wenig mehr Ressourcen verwenden, als für das klassische Series60-Interface. Die Axt dürfte am ehesten bei Series40 angesetzt werden: Billiggeräte bekommen Series30 aufgebohrt und die teureren Geräte werden mit Series60 bedient. Für 3rd-Party-Entwickler fällt Series30 sowieso aus.

Es bleiben dreieinhalb für Entwickler relevante Plattformen: Series60 in seinen zwei Spielarten, Maemo und Windows 7. Diese Situation ist derzeit völlig unbefriedigend, weil jede dieser Plattformen sein eigenes Entwicklungsmodell pflegt: Series60/SymbianOS mit einem eigenwilligen C++-Dialekt und einem eigenwilligen Api, Maemo mit seiner starken Gtk+-Fokusierung und schließlich Windows, für das viele Toolkits und APIs bereitstehen, nur gehört Gtk+ auf Windows nicht zum best integriertesten.

Ein abgefahrener Zug

Es war ein gewaltiger Fehler, das seit 2004 intensiv entwickelte und bereits Mitte 2005 vorgestellte Maemo so lange stiefmütterlich zu behandeln: Maemo hätte das Potential gehabt, ein veritabler Symbian-Nachfolger zu werden: Ein paar Mitbewerber ins Boot, die mit eigenen Skins und Erweiterungen ihre “User Experience” vermitteln und ein klares Bekenntnis zu Maemo auf allen Touchscreen-Geräten hätten Memo in den letzten vier Jahren soweit gebracht, dass SymbianOS/Series60 hätte LegacyOS bleiben können auf Telefonen mit 320×240 und Tastaturbedienung, vielleicht wäre Windows 7 auf dem Netbook gar nicht nötig gewesen, schließlich passt Meamo auch ganz hervorragend auf etwas größere Bildschirme als 800×480.

In der Zwischenzeit ist jedoch mit Android ein gewaltiger Konkurrent erwachsen, der sich auf Smartphones mit 480×320 Pixeln und größer sehr wohl fühlt und auch bisherige Symbian-Lizenznehmer wie Samsung oder Sony-Ericsson im Sturm erobert.

Nokias Konter fällt schwach aus: Bereits 2008 übernahm Nokia das Software-Unternehmen Trolltech komplett. Dessen Toolkit “Qt” verspricht plattformübergreifende Programmierung für Series60, Windows. Linux und MacOS X — und hält dieses Versprechen. Doch die Integration von Qt in Series60 und Maemo schreitet nur langsam voran: Im Frühjahr 2010 soll Qt in Maemo und Series60 erstmals nutzbar integriert sein, sechs Monate später soll dann in “Hardened Releases” die Plattformkonvergenz folgen.

Ganze sechs Jahre nach der ersten öffentlichen Maemo-Release. Ein Armutszeugnis.

Update: Golem hat nun auch einen — detailreichen — Artikel zum N900.

Für die aktuelle Variante von kdebluetooth gibt es zur Zeit leider noch keine Unterstützung für KDE 4.2. Auch KBluetooth gibt es zur Zeit nur in der Version 3.5.

KBluetooth
Möchte man über KBluetooth auf das Dateissystem seines Handys zugreifen, gibt es leider die ärgerliche Meldung Protokoll wird nicht unterstützt bluetooth.

bluetooth
Damit man die Verzeichnisse des Mobiltelefons in einem Dateimanager anzeigen lassen kann, muss man also warten, bis kdebluetooth irgendwann einmal KDE 4 unterstützt und in der Zwischenzeit Blueman benutzen. Das geht in Debian Squeeze mit:

apt-get install blueman nautilus
Unter Kubuntu 9.04 muss ein neues Repository zur Datei /etc/apt/sources.list hinzugefügt werden:

deb http://ppa.launchpad.net/blueman/ppa/ubuntu jaunty main

Danach braucht man noch einen Schlüssel, damit man Blueman installieren kann:

sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 951DC1E2
sudo apt-get update && apt-get install blueman nautilus
Da in KDE 4.2 weder Dolphin noch Konqueror zur Zeit das OBEX-Protokoll unterstützen, muss man zusätzlich noch einen Dateimanager installieren, der das kann, z.B. Nautilus. Da Nautilus standardmäßig der Dateimanager bei Blueman ist, muss man die Einstellungen ändern, wenn man z.B. PCMANFM benutzen will. Dazu kann man den Befehl blueman-services im Terminal eingeben und unter Übertragungen -> Erweitert die Einstellungen anpassen.

bluetooth3

Nach dem man den Befehl blueman-browse eingegeben hat, erscheint erst ein Fenster mit den erkannten Geräten. Klickt man auf das erkannte Gerät, startet der Dateimanager und zeigt den Inhalt des Dateisystems auf dem Handy an. Mit blueman-applet startet man übrigens das Applet für die Kontrollleiste, womit man alle Dienste, die Blueman unterstützt, mit einem Mausklick starten kann.

Ich habe heute seit Jahren mal Gnome installiert und mich eingeloggt auf einer Jaunty-Installation.

Was soll ich sagen, es ist ein bischen träger geworden und es wird nochmehr Unsinn automatisch gestartet (bitte wieviel Prozent der Gnome-Nutzer haben einen Bluetoothanschluss am Rechner? 0-1%?).

Anstelle von diesem Unsinn hätte man mal lieber was sinnvolles integriert. Kann mir bitteschön jemand sagen warum ich den gconf-editor öffnen muss um einen selbst definierten Hotkey anzulegen? Ist das so aussergewöhnlich, poweruserhaft, dass die Gui diese Funktionalität nicht bereitstellen sollte? Versteht mich nicht falsch, ich will kein Plädoyer für Guis halten, hier spricht schliesslich ein überzeugter Fluxbox-Nutzer, aber wenn Ubuntu die Einsteigerdistribution schlecht hin sein soll und Gnome dessen Standard-Desktopumgebung ist, dann kann man doch einen gewissen Basiskomfort verlangen. In Fluxbox weiss ich, ich öffne einfach die keys-File, trag meinen Hotkey ein und lade die Box neu. Das ganze dauert max. 5sec. Aber in Gnome muss ich erstmal den gconf-editor öffnen, mich durch diese komischen Menüs wurschteln und an zwei Stellen Einträge für meinen Hotkey machen. Das ist einfach nur dämlich…

Doch dann hab ich das aller nervigste festgestellt: Ich kann ein Fenster nicht über die Panels maximieren. Erst hab ich gedacht, okay das wird eine Einstellung sein also die Panel-Settings angeschaut doch da gibt es nichts entsprechendes, im Wiki nachgeschaut und nichts gefunden. Danach natürlich gegoogelt. Und da finde ich zwei Sachen: einmal einen Brainstormeintrag wo ein User das gleiche wünscht. Gleichzeitig finde ich hier aber im Gnome 1.4 manual genau die besagte Einstellung. Liegt es jetzt am “neuen” Gnome oder an Ubuntu, dass dies nicht geht?

Naja ich werde mich mit Gnome schon arrangieren…Da ich arbeitsbedingt dafür etwas User-Support leisten muss, muss ich’s mir einfach antun auch wenn mich diese beiden Dinge echt tierisch nerven.


Durch einen Zufall konnte ich heute endlich mal FireWire ausprobieren. Dies liegt daran das ein Arbeitskollege von mir eine Sony DCR-HC51E auf seiner Hochzeit dabei hatte. Leider wusste niemand so genau wie man da Videos runter bekommt :-(

Glücklicherweise verfügt die Kamera über einen Firewire Anschluss so das man mit Kino auch unter Linux ohne große Probleme die Videos von der Kamera bekommt.

Vorbereitung

Firewire

Vorbereiten muss man nicht viel, es genügt wenn die Kernelmodule raw1394 und dv1394 geladen sind:

sudo modprobe raw1394
sudo modprobe dv1394

Software

Als Software ist Kino sehr gut, bei der Fehlersuche ("Steckt die Kamera richtig?") ist gscanbus von Vorteil da man die Bustopologie damit sehen kann:

sudo aptitude install kino gscanbus

Action!

Das einzige was man jetzt noch beachten muss ist, das Kino ja Lese und Schreibrechte auf /dev/raw1394 benötigt. Immer wieder gibt es Anleitungen wie "Nimm einfach den Benutzer in die Gruppe disk mit auf."... Bitte, macht sowas nicht! Den nicht nur /dev/raw1394 hat als Gruppe disk, sondern vor allem auch Datenträger (Festplatten), wodurch es ermöglich wird das man ohne weitere Hürden direkt die Festplatte manipulieren kann, da man ja Schreibrechte direkt auf den Datenträger hat (vorbei am Dateisystem).

Es ist, zumindest wenn man Kino nicht oft braucht viel sinnvoller Kino Temporär als root (mit sudo) laufen zu lassen. Zwar hat Kino dadurch mehr Rechte, und könnte diese durch eine Sicherheitslücke in Kino missbrauchen, aber man öffnet nicht einem User (und somit vielen anderen Sicherheitslücken) die ganzen Datenträger.

Die Sicherheitstechnisch sinnvollste Lösung wäre eine Anpassung der udev Regeln, dies aber auch nur auf den ersten Blick. Den über das IEEE1394 Subsystem ist eh Zugriff auf das restliche System möglich.

Meiner Meinung nach sollte man daher Kino wirklich "einfach" als root (mit sudo) laufen lassen, was sicherlich einigen Administratoren nicht gefallen wird:

sudo kino

Die Videodateien, auch die Exportierten Videos, gehören so aber leider dem Benutzer root. Um das zu ändern kann man dies hier ausführen:

sudo chown benutzer:benutzer /pfad/zu/den/videos/*.dv

Nach diesem Befehl gehören die Dateien dem Benutzer benutzer, und man kann diese wie gewohnt bearbeiten.

Fazit

Video mit Kino von der Firewire tauglichen Kamera zu laden ist relativ einfach. Stolpersteine gibt es eigentlich nur beim Sicherheitsaspekt, was aber wenn man es nicht täglich brauch verschmerzlich ist.

Ich gehe in diesem Artikel nicht weiter auf Kino ein, da es hierfür schon mehr als genug Dokumentation (auch deutsche) im Netz gibt.

Getestet habe ich alles was in diesem Artikel steht unter Ubuntu Hardy Heron (64-Bit, 8.04 LTS), es sollte aber auch auf andere Distributionen übertragbar sein.

Durch einen Zufall konnte ich heute endlich mal FireWire ausprobieren. Dies liegt daran das ein Arbeitskollege von mir eine Sony DCR-HC51E auf seiner Hochzeit dabei hatte. Leider wusste niemand so genau wie man da Videos runter bekommt :-(

Glücklicherweise verfügt die Kamera über einen Firewire Anschluss so das man mit Kino auch unter Linux ohne große Probleme die Videos von der Kamera bekommt.

Vorbereitung

Firewire

Vorbereiten muss man nicht viel, es genügt wenn die Kernelmodule raw1394 und dv1394 geladen sind:

sudo modprobe raw1394
sudo modprobe dv1394

Software

Als Software ist Kino sehr gut, bei der Fehlersuche ("Steckt die Kamera richtig?") ist gscanbus von Vorteil da man die Bustopologie damit sehen kann:

sudo aptitude install kino gscanbus

Action!

Das einzige was man jetzt noch beachten muss ist, das Kino ja Lese und Schreibrechte auf /dev/raw1394 benötigt. Immer wieder gibt es Anleitungen wie "Nimm einfach den Benutzer in die Gruppe disk mit auf."... Bitte, macht sowas nicht! Den nicht nur /dev/raw1394 hat als Gruppe disk, sondern vor allem auch Datenträger (Festplatten), wodurch es ermöglich wird das man ohne weitere Hürden direkt die Festplatte manipulieren kann, da man ja Schreibrechte direkt auf den Datenträger hat (vorbei am Dateisystem).

Es ist, zumindest wenn man Kino nicht oft braucht viel sinnvoller Kino Temporär als root (mit sudo) laufen zu lassen. Zwar hat Kino dadurch mehr Rechte, und könnte diese durch eine Sicherheitslücke in Kino missbrauchen, aber man öffnet nicht einem User (und somit vielen anderen Sicherheitslücken) die ganzen Datenträger.

Die Sicherheitstechnisch sinnvollste Lösung wäre eine Anpassung der udev Regeln, dies aber auch nur auf den ersten Blick. Den über das IEEE1394 Subsystem ist eh Zugriff auf das restliche System möglich.

Meiner Meinung nach sollte man daher Kino wirklich "einfach" als root (mit sudo) laufen lassen, was sicherlich einigen Administratoren nicht gefallen wird:

sudo kino

Die Videodateien, auch die Exportierten Videos, gehören so aber leider dem Benutzer root. Um das zu ändern kann man dies hier ausführen:

sudo chown benutzer:benutzer /pfad/zu/den/videos/*.dv

Nach diesem Befehl gehören die Dateien dem Benutzer benutzer, und man kann diese wie gewohnt bearbeiten.

Fazit

Video mit Kino von der Firewire tauglichen Kamera zu laden ist relativ einfach. Stolpersteine gibt es eigentlich nur beim Sicherheitsaspekt, was aber wenn man es nicht täglich brauch verschmerzlich ist.

Ich gehe in diesem Artikel nicht weiter auf Kino ein, da es hierfür schon mehr als genug Dokumentation (auch deutsche) im Netz gibt.

Getestet habe ich alles was in diesem Artikel steht unter Ubuntu Hardy Heron (64-Bit, 8.04 LTS), es sollte aber auch auf andere Distributionen übertragbar sein.

tan5 1/4 floppy disk
Attribution-NonCommercial License by RaeA

Der Cyberfux plaudert in seinem Blog über Software, die er so im Gebrauch hat. Ich hänge mich da auch mal dran und Liste grob chronologisch auf, was ich so im Gebrauch habe (64bit Ubuntu 9.04).

Bildung

  • Viking-ein nettes Programm, der mit meinen  Garmin eTrex GPS Empfänger redet.

Büro

  • OpenOffice – mehr brauch ich nicht.
  • Alexandria – eine Bücherverwaltung. Gebrauche ich eigentlich nicht mehr, wird inzwischen online über Librarything geregelt

Entwicklung

  • Eclipse – meine standard IDE mit PHP Plugin
  • Netbeans – für mobiles Java
  • vi – ist zwar nicht im Menü vorhanden, aber trotzdem oft im Gebrauch.
  • SciTE – ein netter Editor für kleinere PHP Scrips wenn ich zu faul bin um Eclipse aufzumachen
  • DBVisualizer – sehr guter Datenbankeditor – leider kein proprietär  (hat jemand hier eine schöne  Open Source Alternative?)

Grafik

  • Blender – 3d Grafik Software
  • Gimp – was sonst?
  • Inkscape – für Vektorgeschichten
  • GPixPod – schaufelt Bilder auf den Ipod

Internet

  • Dropbox
  • Evolution Email – für Termine, Kontakte und Emails
  • Firefox – mein Standardbrowser
  • Opera – ehemaliger Lieblingsbrowser
  • Google Chrome – (Chromium) ist eher zu Testzwecken installiert
  • Google Earth – in Verbindung mit meinem GPS Tracker kann ich mir hier meine Wanderrouten anschauen
  • Lifearea – ist der RSS Reader meiner Wahl
  • Pidgin – mein liebster Messenger
  • XChat – falls es mal ins IRC geht

Unterhaltungsmedien

  • Amarok 1.4 – immernoch mein Lieblingsplayer
  • Avidemux – für kleinere Videobearbeitungen. Schönes Programm
  • Gnomebaker – das Brennprogramm meiner Wahl
  • MusicBrainz Picard – füllt automatisch Tags in MP3’s aus.
  • OGMRip- Tolle Komplettlösung um DVD’s zu rippen und in ein gewünschtes Format zu bringen
  • VLC – mein Standardplayer für Videodateien jeglicher Art
  • jDownloader- falls ich mal etwas bei Rapidshare oder anderen Filehostern herunterladen muß. Seeehr schön :)
  • jUploadr – lädt meine Bilder bei Flickr hoch

Spiele

  • Hive Rise ein nettes echtzeit Strategiespiel. Daovn abgesehen hab ich nur die üblichen Spiele im Moment installiert
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Der Cyberfux hat hier in einem Beitrag seine Software zusammen getragen, die auf seinem Rechner so läuft. Da dachte ich mir doch ich schließe mich hier mal an und werde auch mal ein bisschen meine Software zusammentragen die ich ständig verwende. Wer Lust hat mitzumachen ist natürlich eingeladen auch gerne mitzumachen – egal ob Linux, Windows oder Mac.

Der Einfachheit halber habe ich die Software auch so sortiert, wie sie im Startmenü in die verschiedenen Themen eingeordnet sind.

Bildschirmfoto

Desktop
Auf meinem Desktop kommt GNOME mit einer farblich leicht angepasste Version von Shiki Colors zum Einsatz, für die Icons verwende ich GNOME-colors. Als Hintergrund dient ein selbst erstelltes Piraten-Wallpaper.

Büro

OpenOffice.org
Für Büroarbeiten nutze ich – wie wohl die meisten – die Programmsammlung von Open Office.

GCstar
Zum Verwalten meiner mittlerweile recht umfangreichen DVD-Sammlung verwende ich GCstar.

Grafik

GIMP
Für kleine grafische Aufgaben verwende ich GIMP.

Inkscape
Ab und an braucht man auch mal ein Vektorgrafik-Programm. Hierfür kommt Inkscape zum Einsatz.

Internet

Dropbox
Ubuntu arbeitet mit Ubuntu One ja an einer eigenen Lösung zum Thema Dateiaustausch. ich bevorzuge hier allerdings nach wie vor Dropbox.

Filezilla
Filezilla ist in meinen Augen ein recht einfach zu bedienendes FTP-Programm. Deshalb kommt wahrscheinlich auch kein anderes mehr für mich auf den Rechner.

Firefox
Der Mozilla Firefox ist der Standard-Browser in Ubuntu. Natürlich nutze ich diesen auch überwiegend. Nur sehr selten kommt auch mal ein anderer Browser zum Einsatz.

Gobby
Gobby ist ein Gemeinschaftsseditor, der es ermöglicht mit mehreren Personen gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten. Das Programm bringt sogar keine kleine Chat-Möglichkeit mit.

Gwibber
Gwibber ist ein Client für die Microblogging-Dienste Twitter und Identi.ca, bzw. deren Software Laconica, die auch auf einem eigenen Server eingesetzt werden kann.

Mozilla Thunderbird
Evolution hat mir nie wirklich gefallen. Deshalb kommt bei mir auch der Thunderbird als eMail-Client zum Einsatz.

Opera
Ab und zu, wenn ich selten mal einen anderen Browser brauche kommt auch mal der Opera zum Einsatz.

Pidgin
Ich habe schon viele Multi-Messenger ausprobiert, aber bei Pidgin bin ich irgendwie hängen geblieben. In meinen Augen einfach das beste Programm dafür.

Transmisson
Einfacher und guter BitTorrent-Client. Ideal, um die neuen Ubuntu-Isos alle 6 Monate herunter zu laden und die Ubuntu-Server zu entlasten.

XChat
Ich gebe zu, dass ich eine Weile gebraucht habe mich mit dieser Software anzufreunden, aber es gibt meiner Meinung nach keinen besseren IRC-Client für Linux.

Sonstiges

Truecrypt
TrueCrypt dient zur Verschlüsselung von Festplatten, Teilen davon oder anderen Speichermedien wie USB-Sticks.

Spiele

Hier sind noch die Spiele der Standard-Installation auf der Platte, spielen tu ich sie jedoch nicht.

Systemwerkzeuge

gISOMount
Grafische Software zum Einbinden von CD-/DVD-ISOs.

Sun VirtualBox
Virtualisierungssoftware

Unterhaltungsmedien

Audacious
Kleiner, feiner Audioplayer im Stil von Winamp

Audacity
Netter und übersichtlicher grafischer Audio-Editor/Recorder.

Avidemux
Gute Software zum Bearbeiten von Videos.

Banshee
Guter Medienplayer, auch zum Verwalten größerer Sammlungen.

EasyTAG
Übersichtliches aber dennoch recht mächtiges Werkzeug zum Editieren von Metadaten in mp3- und ogg-Files.

K3B
Brenn-Software, eigentlich für den KDE-Desktiop, läuft natürlich auch unter GNOME.

VLC
Großartiger Media-Player, der sogut wie jedes Format abspielt.

Zubehör

Hier sind die Programme installiert, die in der Stadard-Installation von Ubuntu mitgeliefert werden. Erweitert werden diese nur durch den Terminator und und das großartige Screenshot-Programm Shutter.

Edit: Liebe Planet-Leser, dieser Beitrag sollte keine versteckte Wahlwerbung darstellen! Auf den Gedanken bin ich garnicht gekommen – danke an Christoph. Sollte sich jemand von dem Wallpaper gestört fühlen, bitte kurze Info an mich :-)

In vielen Linux-Distributionen ist die BASH die voreingestellte Standard-Kommandozeile. Ende Februar erschien hiervon die neue Version 4 (siehe Pro-Linux), nach etwas über zwei Jahren Entwicklungszeit.

GNU Bourne-Again SHell ermöglicht nun die gleichzeitige Umleitung von Standard- und Fehler-Ausgabe in eine Datei mit dem Operator >>&, die Übergabe dieser Ausgaben in eine Pipe erfolgt nun mit |& und wird damit gegenüber dem bislang vor allem von Cron-Jobs bekannten längeren Ausdruck 2>&1 | vereinfacht. Ebenfalls nützlich für Konsolen-Junkies dürfte die neue Wildcard ** sein, die rekursiv Verzeichnisse und Dateien bezeichnet. Eine vollständige, englischsprachige Liste der Neuerungen findet sich im Changelog.

Natürlich wäre es nett, BASH 4 out-of-the-box unter Ubuntu zur Verfügung zu haben (Bug #334207). Für Ubuntu 9.04 war es leider etwas zu spät, aber jetzt hat es BASH 4 in Karmic geschafft, ebenso das davon benötigte readline6. In Ubuntu 9.10 Alpha 5 dürfte man sich also auf die aktuelle Version freuen dürfen.

Ubuntu befindet sich damit in guter Gesellschaft, die kommenden Versionen von Debian, Fedora, openSUSE und Gentoo dürften ebenfalls die Version 4.0 der BASH für ihre Anwender bereitstellen.

Quelle: Launchpad

 

Die Ubuntu Installationsroutine Ubiquity erhält jetzt eine Slideshow.

Das Ubiquity-Team überarbeitet derzeit den Installationsvorgang, so dass dieser eine Einführung in die Ubuntu-Welt enthält. Es werden die klassischen Softwarepakete Firefox, F-Spot, Evolution, Pidgin und OpenOffice.org mit jeweils drei Facts vorgestellt. Die Einführung ist bereits für Karmic Koala, genauer gesagt für den Milestone Alpha 6, vorgesehen.

Damit ihr euch selbst einen Überblick schaffen könnt hier der aktuelle Stand:

Selbst ausprobieren kann man die neue Präsentation nach dem auschecken aus dem Launchpad und nach der Installation von bazaar.

$ bzr branch lp:ubiquity-slideshow-ubuntu

Weiterführende Links:

via Softpedia.


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android_vector.small

Ich habe mir vor kurzem das HTC Hero (T-Mobile G2) Android-Handy zugelegt. Ich habe lange gewartet bis ich mir mein erstes Smartphone gekauft habe. Wer mich kennt weiß, dass ich absolut kein Apple-Fan bin. Daher habe ich noch nie ein Apple-Gerät besessen und dies wird in Zukunft auch so bleiben. Deswegen kann ich hier jetzt auch keine Vergleiche zum iPhone liefern.
Der Grund warum ich Apple so abneigend gegenüber stehe, liegt erstens darin, dass ich die Firmenpolitik dieses Unternehmens nicht mag und zweitens da ich als Linux-User kaum eine sinnvolle und zufriedenstellende Chance habe Apple-Geräte – wie den iPod und das iPhone – mit Linux zu betreiben. Alles dreht sich ja bei Apple hier rund um iTunes.
Ein Windows Mobile Handy steht natürlich auch außer Frage, da ich Windows am Desktop abgeschworen habe. Dann hole ich mir natürlich nicht Windows auf einem anderen Gerät ins Haus.
Einige Zeit hat meine Hoffnung dem OpenMoko-Projekt gegolten. Aber aus diesem Projekt ist bis heute kein sinnvoll verwendbares Produkt entstanden.
In den letzten Tagen liest man immer wieder vom neuen Maemo basierenden Nokia RX-51 (Nokia n900),  welches angeblich noch im Herbst 2009 auf den Markt kommen soll. Das Gerät sieht doch sehr vielversprechend aus. Hoffen wir, dass hier auch ein konkurrenzfähiges Produkt entsteht.

Ich habe mich aber, wie bereits erwähnt, vor kurzem für ein Android-Handy entschieden. Bei uns in Österreich sind zur Zeit jedoch nur die HTC-Handys in Verbindung mit einem Handy-Vertrag verfügbar. Das in Deutschland bei O2 erhältliche Samsung Galaxy kann man in Österreich zur Zeit nur zum vollen Preis im Elektrofachhandel kaufen.
Da ich schon jahrelang bei T-Mobile meinen Vertrag habe, habe ich mir gleich am ersten verfügbaren Tag das HTC Hero (T-Mobile G2) mit einer Vertragsverlängerung geholt.

Ich muss sagen, ich bin damit bisher sehr zufrieden. Einzig die Akkuleistung könnte länger sein. Ich versuche aber WLAN/GPS/3G/Bluetooth zu deaktivieren sofern ich es nicht benötige und komme so auf eine Laufzeit von ungefähr zwei Tagen. Verwendet man Internet am Handy aber doch sehr viel, so würde ich einen Tag Laufzeit als realistisch betrachten.
Es dürften sich einige Leute beschwert haben, dass die neue Oberfläche auf dem HTC Hero, welche UI Sense genannt wird und direkt von HTC kommt, sehr träge ist. Doch hier gibt es schon Gerüchte, dass dieses Problem durch ein Update in nächster Zeit behoben werden soll.

Kalender- und Kontaktdaten werden mit den Google-Services ohne Probleme abgeglichen. Musikdateien können ganz einfach auf die SD-Karte kopiert werden, wenn man das Handy via USB anschließt. Es wird auf allen Betriebssystemen wie ein USB-Stick erkannt. Für Windows steht eine Software zur Verfügung, welche die Daten mit Outlook oder dem Windows Adressbuch abgleichen kann. Alternativ kann man das Programm aFile Lite verwenden, um seine Musikdateien via WLAN aufs Handy zu kopieren.
Auch der Mediaplayer Banshee erkennt das Telefon als Android-Phone. Es wird zwar noch das G1 angezeigt, aber hier gibt es schon einen Bugreport, der dies hoffentlich korrigiert.
banshee_android.small

Vielleicht werde ich mich in nächster Zeit – sofern ich etwas Zeit finde – mal etwas mit dem Android SDK (welches natürlich für die Betriebssysteme Linux, Mac und Windows zur Verfügung steht) spielen und mir anschauen wie man Applikationen für diese Plattform schreibt. Hierfür fehlt mir aber auch noch eine Idee, da ich bisher alles benötigte im Android Market gefunden habe. Im übrigen kann man den Market mittels der Webseite cyrket.com auch am Computer durchstöbern.

Hier mal eine Liste, welche Applikationen ich bisher installiert habe. Näheres zu einigen der Applikationen folgt vielleicht in einen der nächsten Blogposts von mir

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Nachdem Jonas schon erklärte, wie man mit grub2-gfxmenu den Bootvorgang mit einem ganz neuen Programm verschönert, möchte ich jetzt einmal erklären, wie man auf einfachen Weg das Hintergrundbild festlegen kann. GRUB 2 ist die neue Version des klassischen Bootloaders GRUB, der in vielen Distributionen innerhalb der nächsten Releases Einzug erhält. Dazu gehört beispielsweise Ubuntu 9.10, Karmic Koala. Es folgt nun eine sehr rootbefehllastige Anleitung ;) .

Vorbereitung

Zunächst benötigt man natürlich ein Bild. Das kann man sich mit GIMP selber zaubern, oder man sucht sich ein passendes Bild im Internet. Voraussetzung ist nur, dass imagemagick damit auskommt, und das ist bei nahezu allen Bildformaten der Fall. Ich habe mir etwa ein Bild gebastelt*, passend zu meiner Betriebssystemversion.

Man öffnet nun ein Terminal im Ordner, in dem sich das Bild befindet. Sollte imagemagick noch nicht installiert sein, muss man dass nun mit einem

# apt-get install imagemagick

nachholen. Ist es installiert, bearbeitet man das Bild mit dem Befehl

convert background.png -resize 640x480! -depth 8 $HOME/grubbild.png

, so dass es für GRUB2 tauglich ist. Die Auflösung 640×480 ist insofern bindend, als dass sie in der grub.cfg in der Zeile set gfxmode=640x480 festgesetzt ist. Die Auflösung des Bildes sollte mit dem Eintrag übereinstimmen, da GRUB2 die Bilder nicht skalieren kann. Mit Rootrechten verschiebt man das Bild nun in den Ordner /boot/grub/, am einfachsten mit dem Befehl

# cp grubbild.png /boot/grub/grubbild.png

Das Bild vermerken

Zunächst sollte man die beteiligten Dateien sichern:

# cp /etc/grub.d/05_debian_theme /etc/grub.d/05_debian_theme.backup
# cp /boot/grub/grub.cfg /boot/grub/grub.cfg.backup

Dann öffnet man die Datei, in der das Hintergrundbild vermerkt ist. Diese Datei befindet sich im Ordner /etc/boot/grub.d/ und nennt sich 05_debian_theme. Mit einem

# gedit /etc/grub.d/05_debian_theme

öffnet man sie mit dem grafischen Editor gedit (andere Editoren funktionieren natürlich auch) und navigiert in die Zeile 16, die etwa so lautet

for i in {/boot/grub,/usr/share/images/desktop-base}/BILD.{png,tga} ; do

Soll bedeuten: In den beiden Ordnern /boot/grub und /usr/share/images/desktop-base wird nach Hintergrundbildern mit dem Namen BILD gesucht. Und zwar nach den Dateiformaten tga und png. Dort gibt man nun den Dateinamen an, von dem Bild das man eben erstellt hat.
for i in {/boot/grub,/usr/share/images/desktop-base}/grubbild.{png,tga} ; do
Schriftfarben kann man ab Zeile 23 bearbeiten, wenn es heißt
if background_image `make_system_path_relative_to_its_root ${bg}` ; then
set color_normal=black/black
set color_highlight=magenta/black
else

Die zweite Farbe gibt jeweils den Hintergrund an und „black“ bedeutet so viel wie „durchsichtig“.

Der Befehl

# update-grub

erstellt nun eine neue grub.cfg, die „neue“ menu.lst. Ob das Bild richtig angekommen ist, sieht man schon im Terminal, wenn es heißt.
$ sudo update-grub
Generating grub.cfg ...
Found Debian background: grubbild.png
Found linux image: /boot/vmlinuz-2.6.31-6-generic
...

Das Ergebnis

GRUB2 mit Hintergrundbild

Kann sich sehen lassen, oder?

*) Bild bei flickr gehostet. Frei verfügbar unter der Creative Commons Lizenz (siehe Vorort) .

24. August 2009

Nachdem ich diesen Blogpost gelesen habe, ist mir eingefallen, dass mir unter Windows am meisten fehlt, dass ich Fenster unter KDE horizontal oder vertikal maximieren kann.

Nach ein wenig Recherche kam ich auf diese Seite mit dem Hinweis auf das Tool Freeshade (grauenhafte Webseite, aber gutes Tool).

Man braucht zwar einen Klick mehr, aber dafür hat man ein Stück mehr Benutzerfreundlichkeit aus der Linuxwelt. Die Fenster können auch komplett eingeklappt werden.

GPS ist nicht nur für die Navigation und als Orientierungshilfe interessant, mit dem richtigen Gerät kann man auch andere Sachen anstellen: * Fotos geocodieren -> Ortsdaten in die Metadaten der Fotos bekommen * wpde>Geocaching -> Schnitzeljagt... * Daten für Openstreetmap sammeln

Dies ist eine Übersetzung des englischen Posts TabBox NG

Ich arbeite aktuell an der TabBox “Next Generation”. Für die, die nicht wissen was die TabBox ist: dies ist die Liste, welche angezeigt wird beim Benutzen von Alt+Tab in KDE. Sie kann zum Anzeigen von Fenstern und virtueller Arbeitsflächen (in statischer oder zuletzt verwendeter Sortierreihenfolge) verwendet werden. Zusätzlich ist es möglich die Liste durch einen KWin Effekt zu ersetzen.

Diese Neuimplementierung ist der zweite Teil meiner Überarbeitung von Alt+Tab. Der erste Teil ist bereits implementiert und verfügbar als Fenster Runner. Mit diesem kann KRunner auch die offenen Fenster anzeigen und bietet Interaktionen wie Schließen, Minimieren, etc. an.

In KDE 4.3 erhielt die klassische TabBox bereits eine nette visuelle Überarbeitung und sieht integrierter in den KDE Workspace aus. Warum sollte man also an einer neuen Implementierung arbeiten? Um diese Frage zu beantworten zeige ich eine Liste der neuen Funktionen:

  • Wenn die Liste nicht auf den Bildschirm passt, werden die Einträge nicht mehr entfernt, sondern die Liste scrollt.
  • Mausrad scrollt in der Liste
  • Anwender kann wählen zwischen horizontalem, vertikalem und tabularischem Layout
  • Navigation mit links/rechts/hoch/runter Tasten – nützlich für tabularisches Layout und Present Windows Effekt
  • Model für Fenster und für virtuelle Desktops: neue Wechselmodi erfordern nur das Schreiben eines neuen Models und eines Delegates. (Das könnte nützlich werden, wenn wir die Plasma Activities integrieren – mehr dazu nach Tokamak)
  • Statischen und zuletzt verwendete Desktop Wechseln ist nur eine andere Sortierung im Model
  • Optionale Integration des Highlight Windows Effekt
  • Outline des ausgewählten Fensters kann ausgeschaltet werden
  • Ausschalten der Liste zerstört nicht mehr das Verhalten
  • Und zuletzt: Komplett konfigurierbares Layout der Einträge. Dies bedeutet, dass der Anwender zwischen einigen vordefinierten Layouts wie ein informatives, ein kompaktes, ein nur kleine Icons, ein nur große Icons, ein nur Text und eigenen Layouts wählen kann. Zusammen mit dem Layout der Liste kann man sich nun eine TabBox, die wie die MacOS oder die Windows XP aussieht, ohne Probleme zusammenstellen.

Ich kann ja viel erzählen, aber ein Video, welches die neuen Funktionen zeigt, sagt mehr:

Download ogg video

Einiges ist immer noch zu implementieren:

  • Konfigurationsinterface für die Layouts der Einträge
  • Layouts für Desktop Einträge
  • Eine zweite optionale Liste welche nur den ausgewählten Eintrag zeigt – wird benötigt für nur Icon Modus zum Anzeigen des Namens (also MacOS Stil ;-) )
  • Hinzufügen einer zweiten TabBox mit eigenem Tastenkürzel und eigenen Einstellungen, so dass man zum Beispiel eine TabBox für Fenster auf aktueller Arbeitsfläche haben kann und eine für Fenster auf allen Arbeitsflächen.

Ich hoffe es in einen Stand für das Review zu bekommen wenn Tokamak beginnt, da ich mit dem Zug hinfahre und viel Zeit habe, daran zu arbeiten.

Ach und wenn man sich gewundert hat, warum die Focus Policy das Alt+Tab Verhalten zerstört: bitte einen Blick auf folgenden Screenshot werfen.

Von TabBox

Da ich aufgrund des Defektes meines treuen Begleiters im Moment auf einem vergleichsweise schmalen Eisen unterwegs bin (und sich das Mangels monetären Mitteln leider auch so bald nicht ändern wird), namentlich ein IBM Thinkpad X21, bin ich auf der Suche nach möglichst schmalen Programmen. Für Linux versteht sich. Derzeit werkelt hier ein Arch Linux, mit LXDE/Openbox-Aufsatz. So weit so schmal.

Besonders auf der Suche bin ich nach einem schmalen Browser-Ersatz, der mit aber trotzdem einige Annehmlichkeiten a la Firefox nicht verwehrt...

Eben gefunden habe ich kupfer, eine netter äußert resourcenschonender Programmstarter.

Also, falls jemand Empfehlungen hat, in punkto, Programme mit schmalem Fuß, immer rein damit in die Kommentare! Danke!

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Ein seit langer Zeit bekannter Input/Output Bug scheint nun mit einem Patch im kommenden Minor-Release .32 repariert zu werden.

Hatte man öfter mit größeren I/O-Operation, also Dateien kopieren, verschieben, löschen usw., zu tun so ist einem dies vielleicht schon aufgefallen. Ein Fehler im IO-Scheduler des Kernels hat bislang zur Folge, dass bei besagten Aktionen die CPU mit IO-Wait blockiert, also die CPU auf Daten von der Festplatte wartet. Dies hat zur Folge, dass das System äußerst träge wird, ja gar blockiert. Besonders bemerken tut man dies in jeglicher grafischen Oberfläche - unbenutzbar ist das Schlagwort. Am besten nachvollziehen kann man dies derzeit mit einem gezielten dd-Aufruf, bei dem auch die Transferraten weit unter eine gewisse Norm aktueller Festplatten sinken. Vor dem Ausführen sollte man sich bereits direkt umsehen, dass man den Prozess mit SIGKILL terminieren kann, bevor das System nicht mehr reagiert.
$ dd if=/dev/zero of=/tmp/test bs=1M count=1M
In einem Patch von Jens Axboe, der bereits am 7. Juli erschienen ist,  scheint nun ein Fix gefunden. Trotz der Tatsache, dass Carl und Ich den Patch bereits erfolgreich auf einen .30er und .31er Kernel angewandt haben wird der Patch als zu instabil für die aktuelle Entwicklerversion (2.6.31) erachtet, so dass dieser Fix erst mit dem übernächsten Kernel-Release erhältlich ist. Der Fehler trat erstmals mit Kernel 2.6.18 auf. Für Debian-Nutzer kann ich an dieser Stelle kurz eine Empfehlung für Carls Anleitung zum kompilieren eines Kernels auf  Debian-Art aussprechen. An passender Stelle kann dort der Patch angewandt werden. Weiterführende Links:
Comments

Wie ich bereits angekündigt hatte, haben Felix, Martin und ich dieses Jahr die Free and Open Source Software Conference in Sankt Augustin bei Bonn besucht. Am Samstag und Sonntag besuchten wir einige Vorträge, informierten uns über die neuesten Trends an der Front der Linux-Distributionen und brachten uns über den Rest der Open Source-Welt auf den neuesten Stand.

Am Freitag machten wir uns am späten Nachmittag von Wuppertal aus auf den Weg in Richtung Bonn, wo wir zwei Nächte im max Hostel gebucht hatten. Ursprünglich waren ich und eine andere Person von einem Mitarbeiter des Platinsponsors tarent eingeladen worden, da wir nun aber zu dritt unterwegs waren, haben wir Anreise und Unterkunft doch selber organisiert.

Erstaunlich pünktlich, immerhin waren wir mit der Deutschen Bahn unterwegs, kamen wir am Hostel an und checkten ein. Drei Betten in einem “eight bed mixed dorm”, für zwei Nächte sicherlich ganz bequem :) . Danach machten wir uns auf den Weg, um ein paar Caches in der Umgebung des Hostels zu loggen und einen McDonalds oder ähnliches zu suchen.

FrOSConAm Samstag machten wir uns dann gegen 9 Uhr auf den Weg mit der Stadtbahn nach Sankt Augustin. Frei nach dem Motto “Follow the Frog” haben die Veranstalter von der Haltestelle zur FH einen Trail aus Fröschen gesprayed, der den Weg zum Messegelände unmissverständlich zeigte.

Nach dem Login und der Entgegennahme der Event-Bags sahen wir uns erst einmal um und registrierten unsere DECT-Telefone bei Eventphone. Die Event-Bags hatten die Sponsoren mit einigen Fachzeitschriften, einem Buch über RSS und diversen anderen Kleinigkeiten gefüllt, so dass sich die Anreise fast schon alleine dafür gelohnt hat :D . Außerdem ließen wir uns bei CAcert mit unseren nagelneuen CAcert-Assurer-Shirts einkleiden (vielen Dank nochmal an Thomas Bremer für die geniale Idee und Umsetzung!).

KSPWährend Martin dann um 11:15h den Vortrag über Webscraping mit WWW::Mechanize besuchte, drehten Felix und ich die erste Runde durch die Aussteller-Stände und führten die ersten Assurances durch. Danach war es Zeit für die PGP-Key-Signing-Party. Nachdem alle Klarheiten beseitigt waren, wurden Fingerprints bestätigt und Identitäten geprüft.

Zum Mittagessen kamen Felix und ich dann doch etwas zu spät, so dass wir uns die letzte Portion Nudeln mit Bolognesesauce teilen mussten (Martin bekam eine Stunde später dann Bolognesesauce mit beliebig viel Brot …). Während des Essens war ich dann auch schon fast mit dem Key-Signing fertig. Das caff-Skript ärgerte mich allerdings, so dass ich das Ganze dann dohc mit eigenen Bash-Onelinern erledigte und nur das Versenden der Mails an caff delegierte.

Felix und ich besuchten als ersten Vortrag dann die Einführung in IPv6. Neue Informationen erhofften wir uns kaum, da wir beide schon seit längerem über eigene Subnetze verfügen und Routing-Umgebungen dafür implementiert haben. Interessant waren aber die Informationen darüber, wie IPv6 bisher bei “großen” Providern umgesetzt wird (wieso z.B. hat der “rosa Riese”, wie Jens Link ihn nannte, ein /19-Subnetz ??). Danach war FreeSmartphone.org an der Reihe.

Besonders interessant waren heute die verschiedenen Linux-Distributionen und deren Philosophien. So konnte ich einmal einen etwas besseren Einblick in die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bekommen. Am attraktivsten sind für mich zur Zeit (als Alternative zu meinem aktuellen Ubuntu) Sidux und ArchLinux, wobei mich an Sidux als reine “Verpackung” um Debian sid die stark übertriebene Interpretation von “free software” stört. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass eine Linux-Distribution nach meinem Geschmack auf dem Debian-Projekt basieren sollte und eine eigene Umgebung aufbauen sollte. Momentan tut das vorwiegend Ubuntu, doch leider hat diese Distribution auch ihre Macken.

OSM-CheatmugVon diversen Gimmicks konnten Felix und ich auch nicht die FInger lassen, hier seien einige Buttons und – allem voran – ein mehr als genialer OpenStreetMap-Cheat-Mug genannt :D .

Anstelle des Social Events machten wir uns nach dem offiziellen Ende des Messe-Tages mit mirabilos auf den Weg zu ein paar Tradis, bevor wir zurück nach Bonn zum Hostel fuhren.

Am Sonntag Morgen war besonders für Felix und mich als allererstes der Vortrag über ZFS von “Uli” interessant. EIn bisschen skeptisch war ich nach dem, was Felix mir über ZFS erzählt hatte, ja schon, doch diese Zweifel konnte der Redner durchaus zunichte machen. Die grundlegend neue Architektur eröffnet tatsächlich interessante neue Möglichkeiten, die von Verfügbarkeit über Sicherheit bis Effizienz traditionelle Architekturen wie RAID und LVM in den Schatten stellen könnten. Einziges Manko bleibt die GPL-inkompatible Lizenzierung, die eine native Unterstützung im Linux-Kernel verhindert. Als zweiten Vortrag besuchten wir “Malware for Soho Routers” von “naxxatoe”.

Die nächsten Stunden verbrachten wir dann mehr oder weniger mit “Gammeln” und einer weiteren Runde durch die Ausstellung (heute bekamen wir übrigens zwei Portionen Mittagessen für zwei Personen ;) ), bevor wir zuletzt Hendrik Richters Präsentation zu GNOME 3 besuchten. Irgendwie beschlich mich während des Vortrags ein leichtes Déjàvue-Gefühl, das bei nährerer Betrachtung auf KDE 4 gründete. Einige der Neuerungen, die es evtl. in GNOME 3 geben soll, rufen bei mir erste Anzeichen von Panik hervor (vgl. GNOME Shell, Zeitgeist). Hendrik Richter vermutet allerdings, dass es eine Option für Nostalgiker geben wird ;) …

Meine Lieblings-Zitate (Insider-Warnung):

“… … … naja, es ist eine Lösung für ein Problem … … …“

– Jens Link bzgl. interessanter NAT-Konstruktionen

“Irgendwann stimmte eine Prüfsumme dann aus Versehen doch mal.”

– “Uli” zu einer ungewollten ZFS-Selbstheilung

Interessante Links:

Einige Zahlen:

  • Besuchte Vorträge: 5
  • Durchgeführte Assurances: 9
  • Eingesammelte Installationsmedien: 10
  • Getrunkene Flaschen Club-Mate:
  • Lautstarke nächtliche Schließfachöffnungen der Zimmergenossen: 2^32
  • Signierte PGP-Schlüssel: 72
  • Ausgaben: ca. 144,39 €
  • Wert der Gratis-Merchandising-Artikel: 124,30 €

Insgesamt als ein informatives und lustiges Wochenende!

Impressum und Lizenz: http://www.naturalnik.de/wordpress/impressum/

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Der Grund, warum es in den letzten Tagen hier etwas ruhiger zuging und ich nicht alle Kommentare sofort beantwortet habe, ich war wieder unterwegs. Ich bin am Freitag Nachmittag zur FrOSCon gefahren. Ich war wieder da für RadioTux und diese Mal auch gleichzeitig für openSUSE. Für RadioTux hieß es dieses mal nicht live senden und das obwohl es geplant war. Der Senderechner ist auf dem Postwege verschwunden, trotzdem haben wir eine Reihe interessanter Interviews geführt. Die Mittschnitte dazu liegen auch schon auf dem FTP-Server von RadioTux und sobald die geschnitten sind werden die auch veröffentlicht, dass wird aber wie gehabt einige Tage dauern. Insgesamt ist es für mich schwerer auf der FrOSCon ausreichend interessante Beiträge zu finden. Aber ich glaube ich hab für nächstes Jahr die richtige Idee um ein interessantes Programm zusammenzustellen. Der Standort für Radio Tux, an der Chilloutzone war wohl der Richtige. Allerdings nützte uns das trotzdem nichts, denn die umliegenden Stände wollten es ruhiger, wofür wir durchaus Verständnis haben, sind die ja da um Gespräche zu führen. Die Verrenkungen die manche in der Chilloutzone gemacht haben um besser zu hören waren allerdings auch aufschlußreich. Na mal sehen, vielleicht wird es nächstes Jahr die optimale Lösung.

Für openSUSE war es der erste Präsentationsstand, welcher nicht von Novell-Mitarbeitern geleistet wurde sondern rein von Freiwilligen aus den Reihen der neuen Ambassadors. Zumindest in Europa, in Süd-/Mittelamerika leisten die Ambassadors schon mehr. Allerdings sind die Dinge da auch noch anders dort locken reine Installparties ja noch Leute an. Insgesamt war der Stand für openSUSE auf jeden Fall ein Gewinn, wir haben nützliches Feedback von Nutzern eingesammelt. Nur ein Beispiel ein sehbehinderter Nutzer tauchte am Stand auf und erklärte das SUSE in diesem Bereich auf jeden Fall die Nase vorn hat und das fängt beim Installationsprozeß an. Man soll allerdings daran weiter arbeiten und nicht nachlassen, wo er derzeit den Eindruck hat. Und das fängt beim Anzeigen der Option im Installationsmenü meiner Meinung nach an, ein entsprechender Featurerequest wird wohl in openFATE landen.

Insgesamt war die FrOSCon für mich ein Gewinn, jede Menge interessanter Gespräche und neuer Ideen und Kontakte. Die FrOSCon wird wohl auch im nächsten Jahr in meinem Terminkalender stehen und ich hoffe da da auch wieder so tolles sommerliches Wetter sein wird. Wobei ich im nächsten Jahr dann wieder zum kurze Hosen und Badeschlappen-Outfit,in dem man mich eigentlich kennt, zurückkehren werde. Die Mensa in der die meisten Projektstände untergebracht waren war denn doch etwas wärmer. Allerdings war dort ausreichend Platz und am Samstag war auf jeden Fall um die Mittagszeit der Andrang größer. Die FrOSCon war wieder gut besucht, wobei hier Steigerungen eindeutig noch möglich sind.

Der Social Event als Grillparty ist natürlich einzigartig, hier waren nur störend, das die Musik dann doch ab und an etwas zu laut zum unterhalten herüberschwappte und die überlangen Schlangen an Grill und Bierwagen. Da kann eindeutig noch dran gefeilt werden.

Na dann im nächsten Jahr in St. Augustin

Bereits im Juli gab es einen Feature Request, dass KDE als Standarddesktop in der kommenden openSUSE Version vorausgewählt sein soll. Diesem Request folgte dann eine heiße Diskussion ob KDE den Vorzug erhalten soll, oder ob der User selber entscheiden muss, was er für einen Desktop haben möchte.

Aber nun ist es amtlich, openSUSE 11.2 kommt mit KDE als vorausgewählten Standarddesktop.

Ich denke, dass es toll ist, dass KDE bei einer weiteren Distribution die Nase vorn hat und dass jemand, der neu zu Linux kommt sowieso alle Desktop Varianten testen wird um sich sein eigenes Bild zu machen. Wer jedoch von M$ kommt wird am Anfang besser mit KDE zurecht kommen. Somit unterstütze ich diese Entscheidung.

Weitere Artikel:

„Eine neue Woche, ein neuer rc-Kernel“ - Diesmal stimmte diese Aussage wieder. Es wurde auch wieder ruhiger, mit nur etwa 3300 neu hinzugekommenen und 1800 gelöschten Code-Zeilen ist das Volumen der Änderungen in etwa halb so groß wie bei -rc6.

Betroffen von den Änderungen sind hauptsächlich die Bereiche für Texas Instruments OMAP-Prozessoren, die auf der ARM-Architektur basieren und der Direct Rendering Manager, der Änderungen am Radeon-Treiber erfahren hatte. Im Bereich der Dokumentation für die Performance-Counter-Infrastruktur kommt noch eine größere Änderung daher, der Rest verteilt sich auf kleinere Patches quer über den ganzen Code-Baum des Kernels. Dazu liefert -rc7 ein paar Korrekturen für Fehler mit, die bei der Nutzung älterer Dual-Core-Prozessoren (PPro, P2, P3, Athlon XP) auftreten. Zum Schluß hat Torvalds noch einen (nahezu ungetesteten) Patch mit hineingepackt, der Kernel-Oppses durch ReiserFS unter hoher Last verhindern soll.

Der Kernel 2.6.31-rc7 für Ubuntu im Mainline-Kernel-Archiv:
Das Ubuntu-Kernel-Team stellt ein Archiv mit dem Mainline-Kernel zur Verfügung, der ohne die spezifischen Anpassungen der regulären Ubuntu-Versionen erstellt wird.
Achtung! Die Installation des nicht angepassten Kernels kann die Systemstabilität beeinträchtigen!
Die Pakete 2 und 3 müssen nur installiert werden, wenn Anwendungen vorhanden sind, die die Headerdateien benötigen um z.B. Kernelmodule zu kompilieren. Die Pakete sollten dann in der jeweils aufgeführten Reihenfolge installiert werden. Die Kernel-Quellen werden nicht benötigt.

Architektur i386 (32 Bit):

  1. linux-image-2.6.31-020631rc7-generic_2.6.31-020631rc7_i386.deb
  2. linux-headers-2.6.31-020631rc7_2.6.31-020631rc7_all.deb
  3. linux-headers-2.6.31-020631rc7-generic_2.6.31-020631rc7_i386.deb

Architektur amd64 (64 Bit):

  1. linux-image-2.6.31-020631rc7-generic_2.6.31-020631rc7_amd64.deb
  2. linux-headers-2.6.31-020631rc7_2.6.31-020631rc7_all.deb
  3. linux-headers-2.6.31-020631rc7-generic_2.6.31-020631rc7_amd64.deb

Kernel-Quellen:

Quelle: Linux Kernel Mailing List

 

In meinem letzten Artikel hatte ich von OTR-Verwaltung geschrieben, ein sehr praktisches Tool für die Verwaltung seiner OTR-Dateien, wie ich finde. Der größte Nutzen liegt für mich im automatischen Schneiden mit Hilfe einer Cutlist und Avidemux. Leider kann OTR-Verwaltung (noch) nicht mit Avidemux 2.5 umgehen. Der Fehler scheint aber dem Entwickler bekannt zu sein, nur gibt es noch kein gefixtes DEB Paket (ich hab zumindest keines gefunden).

Durch ein paar kleine Änderungen kann man das Problem aber auch selbst lösen. Dazu öffnet man die Datei /usr/share/otr-verwaltung/actions/decodeorcut.py mit root-Rechten und ändert folgende Zeilen:

  • Zeile 668 in 'app.video.fps1000=25000;\n'
  • Zeile 681 in 'app.audio.mixer="NONE";\n',
  • Zeile 682 in 'app.audio.scanVBR="";\n',
  • Zeile 683 in 'app.setContainier="AVI";\n',

Die Anführungszeichen müssen mit übernommen werden. Danach einmal OTR neustarten und schon sollte das Schneiden der aufgenommen Sendungen wieder funktionieren.

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