ubuntuusers.de

17. Januar 2008

Derzeit versuche ich dem Hype folgend mit remastersys und VirtualBox meine eigene, kleinere und sparsamere angepasste Ubuntuversion zu bauen, funktioniert soweit auch ganz gut, bei irgendeinem meiner Versuche hat sich allerdings ein Fehler in die Datei /var/lib/dpkg/available eingeschlichen was das gesamte Paketsystem zum Erliegen brachte. Die Lösung war wieder einfach, musste sie nur finden (und zwar hier):

dpkg –clear-avail
apt-get update

16. Januar 2008

… tut man das meist nicht absichtlich sondern weil man nicht aufpasst. Wenn dann danach kein Programm mehr vernünftig starten will wird man etwas unruhig. Dank dem Ubuntuforum habe ich aber nochmal Glück gehabt – Verzeichnis wieder anlegen, Rechte setzen und neu booten. Puuhh…

sudo mkdir /tmp
sudo chmod 1777 /tmp
sudo shutdown -t0 -r now

15. Januar 2008

…ist machbar. Im englischen Ubuntuforums.org Forum hat ein Benutzer ein HowTo veröffentlicht nach welchem man alle Gnome-panels deaktivieren kann um ausschliesslich z.B. den Avant Window Navigator für Panel-ähnliche Aufgaben zu benutzen.

Vor einiger Zeit hätte ich gesagt: Superspitze, gleich ausprobieren, endlich. Mittlerweile habe ich aber die GnomePanels geradezu liebgewonnen, der Avant Window Navigator wird zwar auf der Platte behalten aber nicht aktiviert. Die Panels geben mir irgendwie wesentlich mehr Übersichtlichkeit, schnelleren Zugriff auf das Dateisystem, ich kann mehr als eine Firefox- oder andere Programminstanz gleichzeitig öffnen (warum mag AWN das eigentlich nicht machen?), die Notification Area lässt sich anschauen und die Uhr ist digital und schnell lesbar.

Warum schreibe ich das dann und lasse AWN nicht einfach sein mag man sich jetzt fragen. Irgendwie mag ich AWN eben doch, in Verbindung mit Compiz Fusion ein sehr schönes Eye Candy Bedienelement, jede neue Version wird trotzdem ausprobiert. Und wenns passt wird umgestiegen. Eigentlich wollte ich ja nur den Link zum HowTo posten. Naja, egal. Viel Spass.

10. Januar 2008

7. Januar 2008

Kurz vor Weihnachten, am 20. Dezember 2007 hat NVIDIA den neuen Linuxtreiber in der Version 169.07 veröffentlicht. Der Treiber steht auf der Seite von NVIDIA zum download bereit.

Der neue Treiber ist nicht in den Ubuntu-Quellen verfügbar und wird erst in die nächste Ubuntu-Version einfließen, wie bei Ubuntu üblich. Wer den neuen Treiber also unbedingt haben will, muss also “per Hand” installieren. Für die meisten wird das auch nicht so besonders notwendig sein, für einige schon. Nämlich die mit den Karten GeForce 8800 GT, GeForce 8800 GTS 512 und GeForce 8800M. Die Unterstützung für diese Karten gibt es nämlich nun mit dem neuen Treiber.

Ich persönlich werde den neuen Treiber nicht händisch installieren. Ich habe die Beta-Version des Treibers, Version 169.04, Ende letzen Jahres installiert und ausprobiert. Mittlerweile bin ich aber wie beim in den Gutsy-Quellen vorhanden NVIDIA-Treiber zurückgekehrt.

Grund, warum ich überhaupt den Beta-Treiber ausprobiert habe, war ein Artikel von Phoronix. Dort ist ein eindrucksvoller Benchmarktest beschrieben (auf Seite 2 und 3 des Artikels). NVIDIA selbst schreibt von einer “improved RENDER performance”. Gemeint ist damit alles, was mit XRender zu tun hat. Und was hat alles mit XRender zu tun? Wenn man unter Synaptic eine Suche der Abhängigkeiten von XRender anwirft, bekommt man schon einiges. Compiz, Evolution und Envince zum Bespiel. Oder auch das gnome-panel oder Gimp. Also durchaus wichtige Sachen. Ich habe mir also einiges vom neuen Treiber versprochen. Besonders beim betrachten dieser Benchmark-Tests. Ich selbst habe übrigens einen Laptop mit GeForce Go 7300 Karte.

Ich sag es beim Thema händische Installation von Grafiktreibern immer wieder: macht es nur, wenn ihr wisst war ihr tut.
Könnt ihr euer grafisches System via Konsolenmodus wieder herstellen? Könnt ihr im Konsolenmodus Dateien bearbeiten? Und wisst
ihr auch welche? Seid ihr bei im grausamsten Notfall auch mit einer Neuinstallation des Systems einverstanden? Gut letzteres sollte eigentlich nicht notwendig sein, aber bei Beta-Software weiss man ja nie. Warum sage ich das? Dazu später mehr. *seufz*

Also gut, hier nochmal die Kurzanleitung, wie man den original Treiber von der NVIDIA-Webseite unter Ubuntu installiert. Oder sagen wir, wie ich den Treiber immer händisch installiere:

1. Download Treiber (am einfachsten oben im Home-Ordner abspeichern)

2. Backup der Xorg.conf

2. Compiz deaktiveren

3. nvidia Treiber aus den Ubuntu-Quellen deinstallieren

4. alte xorg.conf umbenennen oder loeschen

5. X neustarten
(Sollte X hier nicht starten wollen, hilft ein “sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg” und die Auswahl des nv-Treibers)

6. Zeile
DISABLED_MODULES="nv"

in die Datei

/etc/default/linux-restricted-modules-common

einfügen, damit ihr kein Problem mit euren restricted-modules bekommt und diese nicht deinstalliert werden.
(Ich bin mir nicht 100%ig sicher, ob das bei Gutsy überhaupt noch notwenig ist. Ihr könnt es ja mal ausprobieren, ohne diese Zeile einzufügen.)

7. X beenden:
mit strg+alt+F1 in den Konsolenmodus wechseln, dann
sudo /etc/init.d/gdm stop
X komplett beenden

8. nvidia Treiber installieren
Treiber aufrufen mit:
sudo sh NVIDIA-Linux-x86-169.07.pkg1.run
(Pfad natürlich anpassen, je nachdem wo eure Datei liegt…)

Bei der Installation kommt zuerst die Meldung über ein fehlendes Kernelmodul. Das bitte ignorieren und “Nein” anwählen bei der Frage ob man das Modul runterladen und installieren will.

Bei der Frage ob die XOrg.conf angepasst werden soll, habe ich “JA” gewählt.

9. X wieder starten
sudo /etc/init.d/gdm start

Jetzt ist erstmal alles wieder wie vorher. Ich konnte Compiz sofort aktivieren, ohne an der Xorg.conf etwas zu verändern. Die Option “AddARGBGLXVisuals” “True” scheint nicht mehr nötig zu sein.

Hinweise zur Tastatureinstellung

Beim Anmelden stellte ich fest, dass die Tastatur auf englisch umgestellt war. Es ist also klug, wenn ihr wisst, wie eure Anmeldename und euer Passwort auf einer englischen Tastatur geschrieben wird! ;-)
Die Umstellung der Tastatur in Gnome bewirkt, dass unter Gnome das Tastaturlayout richtig ist, der Anmeldebildschirm hatte aber weiterhin das englische Tastaturlayout. Ich habe deshalb ein

sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg

durchgeführt. Danach war alles wieder passend.

Ist der neue Treiber nun merklich besser?

Wie gesagt, ich habe den Beta-Treiber 169.04 ausprobiert, nicht den jetzt aktuellsten 169.07. Und beim Beta-Treiber konnte ich genau NULL Verbesserung feststellen. :-( Weder bessere Stabilität, flüssigere Performance oder sonst was. Einfach überhaupt kein Unterschied. Scheint also, dass die Verbesserungen entweder nur bei den neueren Karten richtig rauskommen oder ich einfach nicht die “passenden” Computergewohnheiten habe. Oder ich hätte noch wesentlich länger testen sollen. Keine Ahnung.

Das dicke Ende

Meine Experimentierfreudigkeit hatte diesmal ein unangenehmes Ende. Da der Beta-Treiber keine Verbesserung brachte, wollte ich ihn nun wieder deinstallieren. Die funktioniert, indem man in den Konsolenmodus wechselt und dort ein

sudo nvidia-installer --uninstall

eingibt. Der Treiber wird nun deinstalliert. Habe ich gemacht, X neugestartet, ging nicht. Gut, ein sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg und Auswahl den nv-Treibers lies mich wieder ins grafische System. Dort also nun wie gewohnt den Treiber nvidia-glx-new installiert. X beendet, sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg erneut eingetippt, diesmal nvidia ausgewählt. X Neustart - geht nicht. Huch? Wieder zurück, nv ausgewählt - geht. nvida ausgewählt, geht nicht.

Dann also mal alles durchprobiert: Treiber nochmal deinstalliert, neu installiert, Xorg.conf direkt im Konsolenmodus bearbeitet, nvidia-glx ausprobiert. Nix. Ich habe es tatsächlich nicht mehr hinbekommen, X mit den Treiber aus den Ubuntu-Quellen zum laufen zu bekommen! Ich habe dann nochmal den Beta-Treiber installiert, mit dem X dann auch wieder lief. Aber nach erneuter Deinstallation und Installation des Treibers aus den Ubuntu-Quellen ging nichts mehr. Der nv-Treiber lief jedoch immer korrekt.

Das System lief also nur noch mit entweder dem nv-Treiber oder dem NVIDIA-Beta-Treiber. Ich habe keine Ahnung warum. Hatte die Deinstallation nicht richtig geklappt? Ein Fehler des Beta-Treibers? Ein Fehler von Ubuntu oder irgendein Fehler von mir? Letzeres ist am wahrscheinlichsten.

Lange Rede kurzer Sinn: nach ca. 1 Stunde rumprobierens habe ich mein System neu installiert. Tja, das muss mir eben auch mal passieren. Da sagt man Newbies, das ist so gut wie nie nötig und dann das. Grrrrr!

Nun gut, ich habe zum Glück mein Home-Verzeichnis sowie meine Daten auf einer extra Partition. Eine Neuinstallation geht also immer schnell und problemlos. Länger dauert da schon das erneute installieren aller zusätzlich benötigen Programme und das Einrichten des Desktops. Jedenfalls habe ich nun mal wieder ein sauberes Gutsy mit dem NVIDIA-Treiber aus den Ubuntu-Quellen. Die Installation desselben nach der Neuinstallation von Ubuntu verlief übrigens problemlos. Scheint also bei meiner Beta-Installations-Orgie irgendwas schief gegangen zu sein. Oder der Beta-Treiber war murks.

Ja.. mir ist dann die Lust vergangen, jetzt die stabile Version des Treibers zu installieren, zumal ja der Beta-Treiber bei mir keinen offensichtlichen Vorteil brachte. Aber ich wäre an Berichte eurerseits interessiert. Läuft der Treiber denn bei euch? Merkt ihr irgendeinen Geschwindigkeits- oder Stabilitätsvorteil?

Ich werde voraussichtlich im Februar oder März sowieso auf Hardy updaten, womit ich mir wieder genügend Alpha und Beta-Zeugs installieren werde. ;-) Bis dahin spare ich mir also einen erneuten händischen Versuch der Treiberinstallation.

Ach ja - dann wird es höchstwahrscheinlich auch wieder viel öfter und mehr Einträge in diesem Blog geben. Aber in letzter Zeit habe ich einfach zu wenig neues ausprobiert und Ubuntu lief halt einfach so. *grins* Ja, langweilig, ich weiss…

Bisher habe ich zum Anzeigen von Flashinhalten auf Websites das Firefoxplugin flashplayer-nonfree benutzt was bei Flashcontent immer in massiv erhöhter Laptoplüfterlautstärke resultierte. Ersatzweise wird jetzt der freie Flashplayer Gnash ausprobiert – bisher mit Erfolg. Die CPU-Last bleibt beim Abspielen eines beliebigen Youtube-Videos um die 78%, die Lüfterdrehzahl ändert sich nicht.

Die Installation von Gnash unter Ubuntu Gutsy war recht einfach: Zuerst wird das Paket ‘flashplayer-nonfree’ deinstalliert, dann ‘mozilla-plugin-gnash’ installiert was automatisch auch alle Abhängigkeiten einrichtet.

sudo aptitude remove flashplayer-nonfree
sudo aptitude install mozilla-plugin-gnash

Nach einem Firefox-Restart sollte die Eingabe von ‘about:plugins’ in die Adresszeile eine Pluginübersicht mit installiertem Gnash-Player anzeigen. Fertig. Einziger Nachteil bisher sind die nicht ganz richtig dargestellten bedienelemente unter einem Flashvideo, die Vor- und Zurück-, Play- und Pause-Schaltflächen funktionieren aber.

5. Januar 2008

Phorolinux hat heute einen Artikel veröffentlicht in dem beschrieben wird wie man Safari unter Wine-Emulation auch auf Linux lauffähig bekommt.

Als alter Browsersammler / Seiten – in – möglichst – vielen – verschiedenen – Browsern – Tester musste ich das natürlich gleich mal ausprobieren – und was soll ich sagen, funktioniert auf Anhieb ohne ein einziges Problem, kann dieses HowTo nur empfehlen wenn man mal Safari unter Linux ausprobieren möchte. Danke an Phorolinux.

Am 2. Januar wurde wieder eine neue Live-CD von KDE 4 veröffentlicht. Die enthält die Version 3.97.2 und zeigt wieder einmal deutliche Fortschritte hin zu einer stabilen Version. Wir haben die CD natürlich schonmal ausprobiert und ein paar Screenshots zusammengestellt.

Wenn Ihr die CD selber ausprobieren möchtet, könnt Ihr dies an der gewohnten Stelle tun.

Download KDE-Four-Live 0.9

Screenshots:

Splash-Screen

Splash-Screen

Splash-Screen
Konqueror

Konqueror

Kopete

Kopete

System Settings

System Settings

System Settings 2

Logout Screen

Logout Screen

11. Dezember 2007

10. Dezember 2007

Synfig ist ein freies 2D / Vektoranimationsprogramm für Linux, Mac und Windows dass über Keyframes das Überblenden (Tweening) verschiedener Animationsphasen beherrscht und neben Standardzeichenwerkzeugen auch verschiedenste Animationseffekte unterstützt. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel animierte Cartoons, Intros oder ganze Comicfilme – wenn man das Programm beherrscht. Die Bedienung ist für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig, Näheres werde ich berichten wenn ich Synfig etwas intensiver benutzt habe. Nachdem ich gestern Abend ein bischen mit der Installation/Compilierung zu kämpfen hatte gibt es hier und jetzt für Animationsinteressierte erstmal ein kleines Howto wie die neueste Version 0.61.07 unter Ubuntu Gutsy aus den Sourcen inklusive Unterstützung für MPG-Ausgabe der Animationen compiliert werden kann.

[singlepic=52]

Synfig befindet sich noch in der Entwicklungsphase, jeweils topaktuelle Versionen lassen sich auch per SVN als Quellen downloaden. Synfig selbst, Demos und Dokumente zu Synfig findet man auf wiki.synfig.com.

Abhängigkeiten installieren

sudo apt-get install build-essential autoconf automake1.9 etl-dev libxml++2.6-dev libsigc++-2.0-dev libltdl3-dev libtool gettext cvs libpng12-dev libtiff4-dev libjpeg62-dev libfreetype6-dev libfontconfig1-dev libopenexr-dev libavcodec-dev libavformat-dev libmagick++9-dev libdv-bin ffmpeg imagemagick etl-dev libsynfig-dev libgtkmm-2.4-dev libgtk2.0-dev libglibmm-2.4-dev libsigc++-2.0-dev libltdl3-dev libtool gettext cvs ttf-freefont ttf-dejavu ttf-dustin

Download der Sourcen

Zuerst wird ein Verzeichnis für die Sourcen angelegt, dann in dieses gewechselt und die 3 nötigen Source-Pakete heruntergeladen und in einem Rutsch entpackt, die export-Befehle sind hier nicht unbedingt notwendig, man könnte auch die komplette URL an wget übergeben oder per Browser downloaden, export wurde hier aus Übersichtlichkeits- und layouttechnischen Gründen angewendet. Die Installation des aus 3 Teilen bestehenden Synfig kann so ausschliesslich in einem Terminal durchgeführt werden:

mkdir synfig-src
cd synfig-src
export SYNFIGM=http://www.mirrorservice.org/sites/
export SYNFIGD=download.sourceforge.net/pub/sourceforge/s/sy/synfig/
wget "$SYNFIGM""$SYNFIGD"ETL-0.04.10.tar.gz
wget "$SYNFIGM""$SYNFIGD"synfig-0.61.07.tar.gz
wget "$SYNFIGM""$SYNFIGD"synfigstudio-0.61.07.tar.gz
for i in *.tar.gz; do tar -xvzf $i; done

Installation der 3 Pakete

ETL:

cd ETL-0.04.10
./configure --prefix=/usr && make && sudo make install
cd .. 

Synfig Core

cd synfig-0.61.07
./configure --prefix=/usr && make && sudo make install
cd .. 

Synfig Studio

cd synfigstudio-0.61.07
./configure --prefix=/usr && make && sudo make install

Fertig. Auf diese Weise funktionierte die Installation hier wunderbar und ohne Fehler, Synfig lässt sich aus dem Menü Anwendungen->Grafik->Synfig Studio starten und benutzen, einige Demofiles sind unter dem Sourceverzeichnis synfig-0.61.07/examples zu finden. Weiter gehts demnächst mit Informationen zur Handhabung von Synfig.

6. Dezember 2007

Sylon hat in seinem Blog mehrere Artikel zum Lenovo 3000 N200 (2×1.5Ghz,2GB / 2x2Ghz,3Gb ) geschrieben, zusammen mit den vielen Kommentaren ergibt sich ein recht angenehmes Bild was dieses Notebook in Verbindung mit Ubuntu betrifft. Zusammen mit dem etwas günstigeren Preis Grund genug das Gerät jetzt zusammen mit dem Thinkpad R61 auf die imaginäre Wunschliste zu setzen. Sylons Beiträge für alle die sich für das Notebook interessieren zusammengefasst:

Irgendwann kommt der Zeitpunkt zu dem das System stabil läuft, alle nötigen Softwarepakete installiert / konfiguriert und alle persönlichen Einstellungen gemacht sind. Spätestens zu diesem Zeitpunkt (und der kommt nach jedem Distributionsupgrade irgendwann) wünsche ich mir immer eine Möglichkeit das System so wie es ist und läuft auf eine Backup-Live-DVD zu bannen – nur für den Fall der Fälle. Heute bin ich durch lifehacker.com / Linux Knowledge Base über ein entsprechendes HowTo gestolpert – mit remastersys soll das möglich sein. Wird demnächst mal ausprobiert, vorher muss ich aber noch herausfinden wie ich möglichst einfach alle 1000 unbenötigten -dev-Pakete entferne und das System allgemein entschlacke. Falls da jemand Tips hat wäre ich sehr dankbar (*alte-Bookmarks-gruschel*)…

27. November 2007

Heute gab es ein Sicherheitsupdate fĂźr den Firefox. Nach der Installation gibt es diesmal hier aber (ausser den bereits gemeldeten) grĂśssere Probleme: Beim Linksklick auf Downloads (getestet mit mehreren WordPress Plugins) erscheint folgende Fehlermeldung:

XML-Verarbeitungsfehler: nicht wohlgeformt
Adresse: chrome://mozapps/content/downloads/unknownContentType.xul
Zeile Nr. 1, Spalte 2:t(mimeSource, valueProperty, mimeLiteral, true);
-^

Kann da jemand etwas mit anfangen? Eine Fehlermeldung auf ubuntuforums.org oder ubuntuusers.de habe ich noch nicht gefunden - die Frage ist jetzt ob das ein lokales oder ein Update-bedingtes allgemeines Problem ist…

Nachtrag am 28.11.2007: Das Problem scheint behoben. Hatte den Firefox in Version 2.0.0.8 wieder reinstalliert (aus den Ubuntuquellen), heute dann spasseshalber einige unnĂśtige Erweiterungen deinstalliert, dann wieder Firefoxupdate auf 2.0.0.10 – bisher kein XML-Fehler bei Downloadtests mehr. Schade nur dass ich nicht vermelden kann welche Erweiterung der bĂśse Bube war…

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

Als regelmäßiger OSX-Nutzer ist es natürlich nicht ganz uninteressant, ob KDE eigentlich auch unter OSX läuft. Nach kutzem Googlen habe ich auch schon ein Tutorial gefunden und es einfach ausprobiert – und es klappt. Darüber hinaus ist es nicht einmal sonderlich schwierig. Hier ein kurzer Überblick über die Dinge, die man tun muss.

  1. Fink installieren (Infos über Fink, findet Ihr hier)
  2. Falls Ihr eine gcc-Version habt, die kleiner als 4 ist (kann man herausfinden, wenn man in der Konsole ‚gcc -v‘ eingibt, solltet Ihr Euch die neuste Version von XCode installieren. Um es herunterzuladen muss man sich beim Apple Developer Center registrieren (kostenlos). Der Download ist ca 1GB(!) groß
  3. Dann besorgt mansich die neuste Version der Quellen und der Software über ‚fink selfupdate-rsync‘
  4. Letztendlich installiert man KDE mit dem Befehl ‚fink install kdebase3-unified‘. Auf einem G4 1,2Ghz mit 1 GB RAM dauert das ganze ca. 10-12(!) Stunden (hab nicht genau auf die Uhr geschaut)
  5. Um dann KDE-Programme zu starten, startet man zuerst den X-Server X11 und kann dann per X-Shell die Programme starten (z.B. /sw/bin/kicker)

Das komplette Tutorial kann man sich im Origianal auf dieser Seite ansehen.

Wie das ganze mit KDE4 funktioniert, werde ich dann später nochmal testen </div>
                <div class= Permalink

26. November 2007

Offlinestöckchen vom BürgermeisterIch gebe zu, dieser Eintrag kommt sehr verspätet. Denn bereits am 08.11.2007 habe ich ein Offlinestöckchen erhalten per guter alter Snailmail (Post)!

Ich muss gestehen, dass ich erst nicht so recht wusste, von wem diese Karte ist. Aber nun weiß ich, wer der Bürgermeister ist! :-)

Vielen Dank, habe mich sehr gefreut. Und mal gucken, vielleicht schaue ich ja mal zum Linuxtag 2008 in Chemnitz.

24. November 2007

Benutzer von Gnome kennen es wahrscheinlich, das Lautstärkeregelungsapplet im oberen Gnome-Panel, symbolisiert durch ein kleines Lautstärkeicon. Linksklick darauf und man kann bequem die Lautstärke der Soundwiedergabe einstellen. Unter Ubuntu Gutsy hatte ich aber nun ein Problem, der Regler änderte zwar die Masterlautstärke, nicht aber die PCM-Tonlautstärke welche wiederum z.B. für Video- oder Musikwiedergabe zuständig ist, Master und PCM mussten getrennt reguliert werden was teilweise zu unschönen Verzerrungen, Rauschen oder anderen Störgeräuschen führte.

Die Lösung war einfach: Rechtsklick auf das Applet -> Einstellungen -> in der Liste der Kanäle Shift+Strg gedrückt halten und so sowohl Master als auch PCM auswählen. Fertig. Ab jetzt werden beide Kanäle gleichzeitig mit dem Applet geregelt. Keine Ahnung ob das nur hier bei mir so war aber vielleicht hilft der Tip ja noch jemandem…

[singlepic=51]

21. November 2007

Es war nur eine Frage der Zeit bis jemand die Windows-Tasten einer handelsüblichen Tastatur durch "Ubuntu-Tasten" austauscht.

ZaReason waren vermutlich die ersten.

Auf den Webseiten der Firma habe ich einen Link auf das folgende Video gefunden, in dem eine Bibliothekarin Ubuntu auf ihren Computern installiert. Sehr witzig.

15. November 2007

In der kürzlichen erschienen Version 10.3 der Distribution OpenSuSE, ist neben der KDE-Version 3.5.7 auch eine Beta-Version von KDE4 enthalten. Das Umstellen der Version kann derzeit nicht über das Kontrollzentrum vorgenommen werden, aber über folgende einfache Schritte:

  • Installation der KDE 4-Base Kollektion
  • Installation der KDE 4-Default Kollektion
  • Installation des Pakets kdebase4-session

Danach kann man am Anmeldebildschirm KDE4 als Sitzungstyp auswählen.

Die SuSE-Repositories (auch für Version 10.2) könnt Ihr auf der OpenSuse-Seite finden

14. November 2007

Es gibt diverse Linux Images für die DBOX2.

Es hat viele Vorteile ein Linux auf die DBOX2 zu spielen.

  1. Geschwindigkeit
  2. Funktionsumfang
  3. Design
  4. Erweiterbarkeit
  5. Eine Shell ;-)
  6. ….

Das wohl beste Projekt zu diesem Thema ist das TuxBox Projekt.

Demnächst mehr zu diesem Thema.

Als erstes wird in dieser Rubrik ein kleines Howto für NFS Mounts und Streaming eingestellt werden. Dies verwandelt ein NFS-Share und eine DBOX2 in einen Festplatten Recorder.

10. November 2007

Das Scannen machte mit einem (etwas älteren, zugegeben) Canoscan 630U Flachbettscanner noch unter Ubuntu Feisty grössere Probleme, so war der Scanner nur nach einem Bash-Script-Workaround benutzbar und auch dann musste noch ein massiver Rosastich der gescannten Bilder korrigiert bzw. zuvor kalibriert werden. Ganz anders jetzt unter Ubuntu Gutsy: Scanner einstecken, Gimp starten, Scannen, fertig. Danke Ubuntu. Nachtrag am 11.11.2007: Beim ersten Scannen eines Objektes (hier: Telefon, war nur ein Test) war keine Farbkorrektur nötig, beim zweiten Scan (Papier mit Text) gab es wieder den bekannten Rosastich der aber relativ einfach mit den Farbkorrekturwerkzeugen von XSane behoben werden konnte. Abgesehen davon funktioniert der Scanner absolut problemlos.

9. November 2007

8. November 2007

Prozessortaktung mit den laptop-mode-tools

Angeregt durch die Diskussion im Forum hab ich ich mich noch mal mit den passenden Kernelmodulen beschäftigt. Tatsächlich bringt hier der Austausch von speedstep-centrino durch acpi-cpufreq positives. Durch die laptop-mode-tools werden die passenden Kernelmodule für die eingestellten Governors automatisch geladen. So muß nur zum Start das Kernelmodul acpi-cpufreq über /etc/modules geladen werden.

Prozessortaktung ohne laptop-mode-tools

am Ende möchte ich nur den conservative-Governor nutzen. Dafür brauch ich die laptop-mode-tools nicht. Das kann ich einfach in /etcsysfs.conf festlegen:

devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = conservative
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq= 800000

Der erste Eintrag legt den zu benutzenden Governor fest, der zweite der minimale Prozessortakt.

Prozessortaktung mit den laptop-mode-tools

Angeregt durch die Diskussion im Forum hab ich ich mich noch mal mit den passenden Kernelmodulen beschäftigt. Tatsächlich bringt hier der Austausch von speedstep-centrino durch acpi-cpufreq positives. Durch die laptop-mode-tools werden die passenden Kernelmodule für die eingestellten Governors automatisch geladen. So muß nur zum Start das Kernelmodul acpi-cpufreq über /etc/modules geladen werden.

Prozessortaktung ohne laptop-mode-tools

am Ende möchte ich nur den conservative-Governor nutzen. Dafür brauch ich die laptop-mode-tools nicht. Das kann ich einfach in /etcsysfs.conf festlegen:

devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = conservative
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq= 800000

Der erste Eintrag legt den zu benutzenden Governor fest, der zweite der minimale Prozessortakt.

7. November 2007

Unter Ubuntu Feisty habe ich ja schon einmal mit dem Avant Window Navigator, einem (zukünftigen) Ersatz für das Gnome- oder andere Panel, experimentiert, hatte den Versuch dann aber doch wg. Instabilitäten abgebrochen. Mittlerweile ist eine neue offizielle Version erschienen, die Enwicklung geht sehr schnell voran – irgendwie erinnert mich das Ganze an die Entwicklungsphase von Berl/Compiz damals. Also AWN unter Ubuntu Gutsy nochmal neu installiert, kompilieren aus den Sourcen funktionierte gut, mittlerweile bin ich aber wg. der Updatefrequenz doch auf eine Repository-Version umgestiegen, die entsprechende Installationsanleitung gibt es im AWN-Wiki. [singlepic=32] AWN läuft hier jetzt stabil, das obere Gnome-Panel konnte entfernt werden, AWN läuft nun über dem unteren, transparenten Gnome-Panel das noch für die Systemmenüs, Uhrzeit und Notification-Area belassen wurde. Durch den transparenten Hintergrund stört das aber auch nicht weiter (obwohl das Ziel natürlich doch das Entfernen aller Gnome-Panels ist): [singlepic=31] AWN selbst enthält jetzt eine Menge neuer Applets, unter anderem einen Desktop-Switcher, ein Wetter-Applet mit Vorhersage für 5 Tage, mehrere Multimedia-Applets, einen neuen Filemanager und und und… Gebraucht wird hier nur der Desktop-Switcher und der Mülleimer, das Wetter-Applet als Schmankerl, der Rest ist Starter/Fenster-Leiste. Das Volume-Manager-Applet wäre noch nett gewesen, wird aber leider beim aktivieren nur als weisser Strich angezeigt – Fehlersuche läuft. Alles in allem bin ich aber recht angetan von der neuen version des Avant Window Navigator – Dank an die Entwickler, bin gespannt wass da noch kommt… Links zum Thema: