ubuntuusers.de

30. Mai 2007

Derzeit wird aus den Ubuntu Repositories ein Kernelupdate von Version 2.6.20.15.14 auf 2.6.20.16.28.1 angeboten, erneuert werden sollen die Pakete linux-generic linux-headers-generic linux-image-generic linux-restricted-modules-common linux-restricted-modules-generic und falls dev-Pakete installiert sind linux-source linux-source2.6.20 linux-libc-dev. Problem: Im englischen Ubuntuforum ist der Thread bzgl. Schwierigkeiten nach dem Update mittlerweile 30 Seiten lang, mindestens einen Bugreport gibt es auch und im deutschsprachigen Forum tauchen auch immer wieder Problemthreads auf, zb. hier. Fazit: Ich habe mir angewĂśhnt fĂźr ein Kernelupdate gewĂśhnlich bissl’ abzuwarten bis eventuell aufgetretene Bugs bekannt, gemeldet und beseitigt wurden. Besser is’ das. Ausserdem Ăźberlege ich mittlerweile ernsthaft ob es wirklich immer nĂśtig ist einen neuen angebotenen kernel zu installieren - wenn alles läuft kann man sich ja im Prinzip nur verschlechtern. In diesem Sinne…

Never change a running system…

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

25. Mai 2007

Die Installation eines lokalen Webservers, hier zu Test- und Webwork-Entwicklungszwecken verläuft unter Ubuntu-Linux relativ einfach. Allerdings gibt es unter Ubuntu Feisty mindestens einen kleinen Unterschied zu der in frĂźheren Ubuntuversionen beschriebenen Vorgehensweise. Da ich schon einige Male auf kleinere Schwierigkeiten gestossen bin mĂśchte ich jetzt einmal das grundlegende Vorgehen bei einer Serverinstallation zusammentragen und nach und nach ergänzen. Ziel: Lokaler Zerver mit PHP und MySQL zwecks Webentwicklung, Wordpress-Installation inklusive .htacess / MOD_REWRITE-Fähigkeiten. Verzeichnis soll als public_html im HOME-Verzeichnis des Benutzers liegen. 1) Installation der Software Die Installation der Pakete ist einfach, im Terminal folgende Zeilen installieren den Apache2-Server, PHP5 inklusive UnterstĂźtzung der Grafikbibliotheken GD und Imagemagick, MySQL und den MySQL-Server selbst. Auch installiert wird die browserbasierende MySQL-Oberfläche phpmyadmin welche sodann im Browser unter http://localhost/phpmyadmin/ erreichbar ist. Achtung: Derzeit ist unter Ubuntu leider nur PHP5 verfĂźgbar, das von den meisten Providern genutze PHP4 wurde komplett durch PHP5 ersetzt und kann derzeit NICHT installiert werden. Sobald sich da etwas tut werde ich diesen Artikel erleichtert ergänzen. sudo aptitude install apache2 php5 mysql-server sudo aptitude install php5-gd php5-imagick libapache2-mod-php5 libapache2-mod-auth-mysql php5-mysql sudo aptitude install phpmyadmin sudo /etc/init.d/apache2 restart 2) MySQL-Passwort vergeben: mysqladmin -u root password <NEUESPASSWORT> mysqladmin -h root@<COMPUTERNAME> -u root -p password <PASSWORT> sudo /etc/init.d/mysql restart 3) Module aktivieren: Aktiviert werden mĂźssen die Module rewrite (fĂźr .htacess-UnterstĂźtzung) und userdir (fĂźr UnterstĂźtzung des ~/public_html-Verzeichnisses). Hier liegt auch ein Unterschied zwischen Feisty/älteren Ubuntuversionen, das userdir-Modul musste frĂźher NICHT extra geladen werden was jetzt zu Verwirrung fĂźhren kann. Gut dass das Problem mittels 3 Zeilen im Terminal behoben wird. sudo a2enmod rewrite sudo a2enmod userdir /etc/init.d/apache2 force-reload Konfigurations- und Loaddateien der Apache-Module: Diese Dateien findet man im Verzeichnis /etc/apache2/mods-enabled/. Auflistung der aktivierten Module und evtl. vorhandenen Konfigurationsdateien: ls /etc/apache2/mods-enabled/*.load ls /etc/apache2/mods-enabled/*.conf 4)Anlegen des Verzeichnisses: Zwecks Übersichtlichkeit und einfacherer BackupmĂśglichkeit mĂśchte ich meine Seiten gerne innerhalb meines Home-Verzeichnisses haben, Apache sieht dafĂźr das Verzeichnis public_html vor, welches wir jetzt anlegen: mkdir ~/public_html Im Browser sind Webseiten dieses Verzeichnisses jetzt unter http://localhost/~<username>/ zu erreichen. Rechte setzen: Ein grosses Problem ist im Moment noch das Rechte-Setzen fĂźr public_html und die enthaltenen Dateien, Verzeichnisse und nicht zuletzt speziell .htacess. Leider finde ich keine Website oder andersartige Auflistung wie ich unter Ubuntu Feisty die Rechte fĂźr public_html und dessen Inhalte zu setzen habe so dass ein freies Entwickeln und Testen lokal mĂśglich ist, nicht aber Zugriff von ‘aussen’. Schliesslich läuft hier ja ein Webserver. Auch die zugehĂśrige Apache-Konfiguration fehlt mir hier noch. Allgemein sind mir die nĂśtigen Besitzer- und Rechtenotwendigkeiten noch etwas unklar, wer also Informationen hat - bitte, bitte posten. Im Moment sieht es hier folgendermassen aus, die Wordpress-Entwicklungs-/Testinstallation funktioniert problemlos inklusive Permalinks/Mod_Rewrite-URLs: public_html:drwxr-xr-x 6 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:32 public_html index.php-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 94 2007-05-24 13:38 index.php .htacess:-rwxrwxrwx 1 cywhale cywhale 223 2007-05-24 13:39 .htaccess wp.config:-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 845 2007-05-24 13:38 wp-config.php wp-content:drwxr-xr-x 6 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 wp-content wp-content Inhalt:-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 32 2007-05-24 13:38 index.php drwxr-xr-x 8 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 myfotos drwxr-xr-x 22 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 plugins drwxr-xr-x 10 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 themes

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

24. Mai 2007

Auf der Suche nach BackupmĂśglichkeiten (der Spieltrieb machts nĂśtig) fĂźr Mails/Konten/Adressdaten des Emailclients Evolution (meine derzeitige #1 Wahl auf der Suche nach dem ultimativen Emailprogramm) bin ich auf beduine.de gestossen wo kurz Speicherort und SicherungsmĂśglichkeiten beschrieben sind. Danke dafĂźr.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

22. Mai 2007

Die Vorgeschichte Mit Linux experimentiert habe ich schon vor langer Zeit. Damals startete ich Versuche SuSe, RedHat oder auch Halloween Linux auf meinem damaligen Desktop (war glaube ich ein Pentium 1) zum Laufen zu bekommen, was im Groben funktionierte, die weitere Nutzung von Linux scheiterte damals aber an fehlender HardwareunterstĂźtzung (Scanner und TV-Karte waren einfach nicht zum Laufen zu bekommen. Dach einigen Jahren Windows-Benutzung (und XP war/ist wirklich nicht das Schechteste) kam mir Ende 2005 der Geistesblitz der meine Computer- und Onlinewelt auf den Kopf stellen sollte: 2005: Breezy Aktuell war damals Version ‘Breezy‘ welche auch auf einigen Heft-CDs zu finden war. Also startete ich den Versuch nach langer Pause ‘mal wieder’ ein Linuxsystem aufzusetzen. Hauptaktivitäten waren damals Webentwicklung mittels PHP/MySQL/Apache + Standartprogramm Surfen, Email, Banking - und gerade fĂźr den Bereich Webentwicklung sollte ein Linuxsystem ja prädestiniert sein. [singlepic=35,100,,,left]Also Breezy installiert, zur Sicherheit auf einer zweiten Partition meines damaligen Zweitrechners (Tosiba 3000-514, NVidia GF2Go 16Mb, 512Mb Ram) neben XP. Und ich war extrem Ăźberrascht. Ubuntu Breezy lief stabil. Was nicht lief war der Scanner, der allerdings damals auch nicht wirklich gebraucht wurde. Also blieb ich dabei und versuchte mich in Linux einzuarbeiten, was erstaunlicherweise dank weiterentwickeltem Gnome auch recht einfach war. Gleichzeitig war ich genĂśtigt mich auch an das Arbeiten mit dem Terminal zu gewĂśhnen - was bis heute mein bevorzugter ‘Spielplaz’ ist wenn es um administrative Aufgaben geht. Der NetworkManager musste noch manuell installiert werden, machte dann aber auch WLan problemlos verfĂźgbar. Und es war schĂśn. Suspend/Hibernate funktionierte mit etwas Handarbeit, Surfen, Email, PHP, MySQL, Apache2, mit Gedit war ein sehr schĂśner, featurereicher und mit Syntax-highlighting fĂźr diverse Dialekte ausgestatteter Standart-Editor verfĂźgbar (vergesst Notepad), usw., usw… Ich war begeistert. Endlich wurde mein Traum vom Linuxsystem wahr. Irgendwann kamen dann erste Versionen des 3D-Desktops mittels XGL und Compiz fĂźr Ubuntu in Umlauf und als von massivem Spieltrieb besessener Linux-Neu-User musste ich das natĂźrlich ausprobieren, und wenn es nur ist um diversen Windowsbenutzern zu zeigen was mit veralteter Hardware unter Linux noch mĂśglich ist. Das fĂźhrte mich zu Ubuntu Dapper - damals noch ‘in developement’, muss irgendwann Anfang 2006 gewesen sein… 2006 Dapper Also Dapper unstable installiert. Gleichzeitig flog XP von der Platte, meine Frau hatte sich an Ubuntu gewĂśhnt und der einzige Grund fĂźr sie es zu verfluchen war dass ich mit meinem ausgelebten Spieltrieb regelmässig das System zerschoss. Inklusive Emailarchiv. DafĂźr mache ich jetzt regelmässig Backups und habe div. eigene Installationsscripte in Reserve liegen… Problem unter Dapper war einerseits dass die Reaktion des Laptops auf Schliessen des Laptopdeckels (LID) nicht mehr zur gewĂźnschten Reaktion ‘Suspend’ fĂźhrte - nur einmalig nach Reboot, dann hatte das Schliessen keine Funktion mehr. Das wiederum fĂźhrte zu meinem ersten Bugreport fĂźr Ubuntu. GelĂśst leider bis heute nicht. Egal. Nächstes Problem: Installation des proprietären NVidia-Treibers, eine 71**-Version glaube ich. FĂźr meine Nvidia Gforce2 Go benĂśtigte der Treiber ein paar Tritte in den Hintern um zu funktionieren und ich musste nächtelang surfen, suchen, surfen und suchen um den richtigen Trick zu finden: Man musste dem Modul beim Laden bestimmte EDID bzw. NVReg_- Parameter Ăźber (gleube ich) die modules.conf mitgeben - sonst bekam man nicht das NVidia-Logo sondern Blackscreen und Systemfreeze. Mit dem NVidia-Treiber kam dann XGL/Compiz - funktioniert auf dem 1Ghz-Rechner, etwas hakelig, aber funktionierte. Weil ich damit natĂźrlich nicht zufrieden war musste Ubuntu jetzt auch auf den Hauptrechner, einen FSC Amilo 1425 mit 1GB RAM un einer ATI Radeon 9700 Mobility. Und eine gute Idee es war. Allgemein schnell, Hardware gut unterstĂźtzt, Suspend/Hibernate funktioniert (bis auf o.g. LID-Close-Bug, Hibernate mit 10% Fehlerquote scheinbar nach SchĂśnwetterprinzip), XGL/Compiz mit dem FGLRX-Treiber (auch dieser musste erst nach viel Informationssammlung zum laufen Ăźberredet werden) flĂźssiger, aber irgendwie noch nicht fĂźr den Produktivbetrieb einsetzbar. Aber schĂśn anzusehen. 2006 Edgy Mit Edgy machte Ubuntu dann meiner bescheidenen Meinung nach wieder einen grossen Schritt nach vorne. Neue, schnellere Gnome-Version (nebenbei, KDE habe ich ausprobiert, war mir aber viel zu Ăźberladen und unĂźbersichtlich, ist aber Geschmackssache), stabiles System, Suspend/Hibernate funktioniert, Nvidia/ATI-Treiber installierte mittlerweile nur noch manuell, dafĂźr aber problemlos. Die Software machte schon gleich gar keine Probleme - sehr schĂśn. Dazu kamen jetzt noch Repositories fĂźr eine gepatchte Freetype-Bibliothek (gen. ‘Turnerpatch’) mit welcher es mĂśglich war statt einem leicht unschĂśnen Fontrendering auf LCDs/TFTs ein sehr schĂśnes, ’smoothes’ Fontrendering zu bekommen - genial. Auch erstmals ausprobiert habe ich mein Graphire4 Grafiktablett - und es funktioniert mit etwas leichter Handarbeit ebenfalls. Als 3D-Desktop zum Spielen läuft mittlerweile Beryl unter dem freien Radeon-Treiber - stabil, flĂźssig, Ausnahme allerdings ist das Scrollen im Firefox, da hakelt es noch deutlich. KO-Kriterium -> fĂźr mich noch nicht fĂźr den tgl. Einsatz geeignet. Mittlerweile dazulernen konnte ich bei den Themen Bash/Scripting, SVN, Compilieren (Kernel, Beryl, TMFNAG - Pidgin), zeitweise startete ich auch den Versuch eine eigene Live-DVD zu erstellen, allerdings damals erfolglos. Mittlerweile weiss ich dass ich nur den MySQL-Server während des Erstellens hätte deaktivieren mĂźssen…egal. 2007 Feisty [singlepic=33,100,,right] Das aktuelle und fĂźr mich das bisher beste Release. Zu allen beschriebenen Funktionalitäten gibt es ein wieder etwas zĂźgigeres Gnome, einen vorinstallierten Network-Manager, die Turnerpatches gibt es immernoch Compiz mit den ‘desktop-effects’ vorinstalliert - und diesmal so schnell und stabil dass es keinen Grund mehr gibt auf den 3D-Desktop zu verzichten. Allerdings bin ich (Spieltrieb) mittlerweile auch wieder zu Beryl gewechselt - mehr Funktionalitäten und noch zĂźgiger, auch im Firefox. Abgesehen von vielen enthaltenen Spielereien empfinde ich den bekannten WĂźrfel als sehr angenehm beim Desktopwechsel, das Modul ‘Scale’ sehr, sehr praktisch zwecks der FensterĂźbersicht. Der Rest wird hier eher weniger benĂśtigt. Auch weniger benĂśtigt werden Neuinstallationen - einmal eingerichtet läuft das System klasse, mein Spieltrieb hält sich in Grenzen - was soll man da auch noch gross rumspielen…passt ja. Der Drucker (ein HP Laserjet 2100) lässt sich problemlos in Betrieb nehmen, ebenso als Netzwerkdrucker Ăźbers Wlan. Problemkind Scanner (Canoscan 630U): Nachdem er unter Edgy mit einem kleinen Workaround lief folgte unter Feisty das nĂśchste Problem: Kernelbug oder Sanebug - wieder ein Workaround nĂśtig. Aber er funktioniert. AusflĂźge 2007 - Abstecher zu Fedora Core gemacht, konnte mich aber nicht wirklich damit anfreunden. 2006 - Abstecher zu Gentoo gemacht - aber mit einem 1Ghz-Laptop macht compilieren einfach keinen Spass… Software Gerne benutze ich Firefox, Evolution (Email) mit Bogofilter (Bayes/Antispam), Liferea (Feeds), Gedit (Editor), Geany (noch schĂśnerer Editor), OpenOffice (Officepaket), Pidgin (ICQ/IRC), PHP5/MySQL/Apache2 sowiso schon immer, gFTP (FTP-Client), zu Webwork-Testzwecken noch Opera und diverse andere Browser, Beryl (3D-Desktop). Programmiert wird mittlerweile mit Python, wxPython (und o.g. Editoren). Fazit Ich arbeite gerne mit Ubuntu. Es hat noch seine kleinen Problemchen und Wehwehchen, wobei ich zum Grossteil davon verschont geblieben bin - die Installation ist einfach, Netzwerk läuft (Cable & Wlan auf bd. Rechnern), Standartanwendungen machen keine Probleme, das System ist auch auf alter Hardware einigermassen schnell und vor allem sehr stabil. Mit etwas Einarbeitungseit lässt sich sehr gut und problemlos damit Arbeiten. Und es ist ein freies Betriebssystem ohne Restriktionen bzgl. UpgrademĂśglichkeiten, Mehrplatznutzung o. Ä… . Danke Ubuntu & Community. Aber: Auch unter Ubuntu Linux sollte man etwas Zeit fĂźr die Feinarbeiten einplanen, keineswegs funktioniert alles sofort - oft muss an der einen oder anderen Ecke etwas nachgebessert werden - und dann hilft wieder die grosse Community.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

21. Mai 2007

…auf Yodas’ Blog. Die Idee ist sehr fein, mal sehen was zusammenkommt. Sofern mir etwas Zeit bleibt werde ich versuchen teilzunehmen. Bin gespannt. Spread the word :)

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

20. Mai 2007

Wer seine Maus-Daumentasten beispielsweise zum Vor-/ZurĂźckspringen im Browser verwenden mĂśchte wird unter Ubuntu Feisty wie auch den Vorgängerversionen feststellen das das out-of-the-box leider nicht funktioniert. Wie ich die Daumentasten einer Standart-Scrollrad-Noname-Maus dennoch aktivieren und benutzen konnte wird im Folgenden beschrieben: Xorg-Konfiguration anpassen: sudo gedit /etc/X11/xorg.conf Die Original-Maus-Section sah hier folgendermassen aus: Section "InputDevice" Identifier "Configured Mouse" Driver "mouse" Option "CorePointer" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "Protocol" "ImPS/2" Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "Emulate3Buttons" "true" EndSection Die geänderte Version: Section "InputDevice" Identifier "Configured Mouse" Driver "mouse" Option "CorePointer" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "Protocol" "ExplorerPS/2" Option "Buttons" "7" Option "Resolution" "200" Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "ButtonMapping" "1 2 3 6 7" Option "Emulate3Buttons" "true" EndSection Protocol, Buttons und ButtonMapping mussten angepasst werden. ButtonMapping 12367 bedeutet hier dass Linksklick(1), Mittelklick(2), Rechtsklick(3), Daumenklick links(6) und Daumenklick rechts(7) gemapped werden sollen. Buttonnummern kĂśnnen im Terminal mt dem Programm ‘xev’ ermittelt werden. Mit Buttons 7 wird Xorg vorher noch mitgeteilt dass wir eine 7-Tasten-Maus benutzen. Der wichtigste Schritt war hier aber der Wechsel des Protokolls von ‘ImPS/w’ auf ‘ExplorerPS/2′. Ohne diesen Wechsel hat hier rein gar nichts klappen wollen - mit diesem Wechsel - kein Problem mehr, keine Extraprogramme nĂśtig - Xorg.conf anpassen und fertig. Die Maus ist Ăźbrigens eine billige Sigma OPM100. Da ich die Einrichtung vor etwas längerer Zeit vorgenommen habe war meine Erinnerung bei diesem Beitrag auch nicht mehr die Beste, eigentlich dache ich dass man das Programm imwheel noch zwingenderweise installieren, fĂźr Daumentasten konfigurieren und beim Gnome-Session-Start autostarten mĂźsste - beim kontrollieren des Systems war dem aber nicht so: imwheel war installiert, wurde aber weder per Konfigurationsdatei noch durch Session automatisch gestartet. Auch nach Deinstallation von ‘imwheel’ funktionieren die Daumentasten noch einwandfrei. Ergo war hier nur ein Ändern der Xorg.conf nĂśtig. Ich mag meinen Amilo1425 langsam…

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

Seit der Installation von Ubuntu Feisty Fawn 7.04 musste ich feststellen dass der MPlayer beim abspielen eines Videos fßr 1 Sekunde ein Bild zeigt, dann nur noch Ton + schwarz. Festgestellt z.B. bei *.mpg-Dateien im eingebetteten mozilla-mplayer. Die LÜsung habe ich heute zufällig im Ubuntuusers-Forum gelesen: Anscheinend besitzt der freie Radeon-Treiber eine Default-Einstellung Option "DMAForXv" "on" Diese Default-Einstellung scheint in Feisty nicht aktiviert zu sein weshalb die Videoausgabe ßber die Xv - Schnittstelle scheitert. Als LÜsung wird o.g. Option in der /etc/X11/xorg.conf unter der Radeontreiber-Device-Section eingefßgt - fertig. Erste Tests bestätigen: Video ßber die Xv-Schnittstelle im eingebetteten mozilla-mplayer funktionieren wieder :) Danke @ califax.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

14. Mai 2007

Yoda hat in seinem Blog ein Umfrage zum Thema Ubuntu Linux und dessen Nutzen, Nutzungsdauer, Wßnsche und mehr gestartet - und präsentiert jetzt die Ergebnisse.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

13. Mai 2007

Wie in unzähligen Foren zu lesen gibt es bei Ubuntu Feisty leider einen Kernelbug der das Scannen mit USB-Scannern teilweise unmĂśglich macht. Der Kernel enthält eine experimentelle Option ‘USB selective suspend/resume and wakeup’ welche viele USB-Scanner anscheinend funktionsuntĂźchtig weil ‘einschlafend’ werden lässt. Im gleichen Bugthread wird der Bug auch Xsane/Sane-backends zugeschrieben da die Kerneloption zugunsten aller Laptop/Suspend/Resume-Benutzer eingefĂźhrt wurde, wohl essentiell sei und demnach auch belassen werden mĂźsse. Am 12.5. hat Nicolas M. im Ubuntu Bugtracker Malone einen Workaround beschrieben mit welchem ich mich auch gut abfinden kann: 1) Man installiere scanbuttond: sudo aptitude install scanbuttond 2) Man erstelle ein Script, z.B. startscan mit folgendem Inhalt: scanbuttond -r 1000000 xsane killall scanbuttond 3) Script ausfĂźhrbar machen: sudo chmod +x startscan Ab sofort kann man im Terminal die Oberfläche von Xsane zum Scannen mit dem einfachen Befehl ./startscan Ăśffnen und beliebig scannen. Andere MĂśglichkeit wäre gleich einen entsprechenden Starter auf den Desktop oder das Schnellstart-Panel zu legen. Viel Spass. [singlepic=4] Die schlechtere Nachricht ist dass ich meinem Canoscan 630U erstmal beibringen musste dass Zeitungspapier NICHT rosa ist - hier war einiges an Gamma/Kontrast/Helligkeit der Farbe Rot zu korrigieren…grrrrrr…..

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

12. Mai 2007

Nachdem selbstcompilieren immernoch sicherer ist als Fremdpakete zu installieren habe ich den Versuch mit Pidgin (Multimessenger, ehemals Gaim) gestartet. Pidgin ist in Version 2.0.0 das final Release und als solches leider noch nicht in den Feisty Repositories enthalten. NÜtig sind zuerst einmal alle Abhängigkeiten die auch ehemalig Gaim unter Ubuntu zum compilieren benÜtigte:
sudo apt-get build-dep gaim
Eventuell wenn nicht schon installiert werden auch noch folgende Pakete benĂśtigt:
build-essential libglib2.0-dev libxml2-dev libgtk2.0-dev
Download der Pidgin 2.0.0 Sourcen unter http://pidgin.im/pidgin/download/source/ , dann entpacken in ein Verzeichnis der Wahl. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind im Terminal Wechsel in das Pidgin Source Verzeichnis, dort dann
./configure
make
sudo make install
Damit wurde Pidgin inklusive Plugins und MenĂźeinträgen installiert und funktioniert einwandfrei. Ich glaub das mache ich jetzt Ăśfter mal - selbst ist der Mann. Und auf das eigene System optimieren hat schon immer Spass gemacht, leider bin ich bisher nicht Ăźber einige Kernelanpassungen hinausgekommen. Zeit das nachzuholen…:)

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

3. Mai 2007

Seit einiger Zeit musste ich feststellen dass das Desktop Search Tool Tracker beim Einloggen in Gnome inklusive Deskbar-Applet abstĂźrzt sofern es in dieses integriert wurde. Der Bug ist im Ubuntu Bugtracker beschrieben und es existiert ein Workaround: Unter Gnome-HauptmenĂź->Einstellungen->Sitzungen ‘Tracker’ in den automatisch startenden Diensten deaktivieren, Tracker wird dann wohl durch das Deskbar-Applet direkt gestartet und das Problem ist behoben. FĂźr diese Woche wurde ein neues Tracker-Release mit Bugfixes angekĂźndigt, bis dahin sollte der Workaround gute Dienste leisten. Nebenher ein kleiner Deskbar/Tracker-Live-Search Screenshot… [singlepic=37]

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

16. April 2007

Heute ist die erste Ausgabe des Ubuntumagazins ‘Full Circle‘ erschienen. Im PDF-Format bietet diese Ausgabe eine Übersicht Ăźber 3 Jahre Ubuntu und ein Installationstutorial.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

15. April 2007

Nachdem Freitag der 13. auch bei den Ubuntu-Entwicklern zugeschlagen hat nun der kurze Teil 1 der Feisty(BETA)-Erfahrungen auf den Laptops FSC Amilo 1425 (1,6Ghz,Radeon 9700 Mobile,128Mb, 1024Mb RAM) und Toshiba Satellite 1100 (1Ghz,GForce2Go,16Mb,768Mb RAM). Kurz und knapp - Feisty läuft, läuft stabil und ohne ein einziges Problem bisher. Ebenso jede bisher ßber die offiziellen Repositories installierte Software. Subjektiv spßrbar ist ein Geschwindigkeitszuwachs unter Gnome, die Desktop-Effects (Compiz) machen auf dem Amilo keinerlei Probleme, der Satellite stellt die Effekte aufgrund seines Alters und der entsprechenden Leistung etwas hakeliger dar - aber auch ohne Instabilitäten. Ebenso Problemlos war die Installation der Nvidia-Treiber beim Satellite - automatische Nachfrage - 1 Klick - Neustart - fertig. Vorbei sind die Zeiten des Treiber-Selbst-Compilierens. Der Open Source-Treiber fßr die Radeon-Innereien des Amilo funktioniert ebenfalls ohne Probleme, auch ein kurzes OpenGL-Billard ist gut und flßssig mÜglich. Der Network-Manager zur einfachen Konfiguration von Wlan und Kabelnetzwerk ist jetzt ab Installation mit an Bord und verrichtet hier seine Dienste mit einer BG2200 (Amilo) und einer SMC 2835W zuverlässig und fehlerfrei - sehr schÜn. Einzig die Netzstärke der SMC-Karte lässt noch zu wßnschen ßbrig. Suspend-to-RAM und Suspend-to-Disk funktionieren scheinbar zuverlässig, beim Satellite war hier noch etwas Nacharbeit nÜtig. Alles in allem hat sich die Umstellung auf Feisty Fawn absolut gelohnt - weitere Berichte in den nächsten Tagen. Nur eins muss ich anmerken - der grafische Installer hatte hier bei mir mehrere Probleme, vom garnicht-erst-starten bis zum Crash-bei-der-Paketinstallation - mit dem textbasiertem Installer (im Bootmenß auswählbar) gab es keinerlei Probleme.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

13. April 2007

So. nachdem wg. Krankheit und anderer (Un-)Annehmlichkeiten ein täglich neuer Beitrag nicht mÜglich war gibt es jetzt mal wieder eine Kurznachricht. Auf gnome-look gibt es eine neue Version des Tango-Generators. Der Tango-Generator ist ein Script welches aus sehr vielen Icon-Quellen fßr Icons (>200) im Tango-Stil ein neues Icon-Theme generiert. Dieses Icon-Theme beinhaltet dann Icons fßr wesentlich mehr Gebiete wie das originale Tango-Icon-Theme und gibt dem Desktop ein noch einheitlicheres Aussehen. Auch eine feine Sache: Der Generator lässt das Verschieben der Prioritäten der verschiedenen Iconquellen zu, was ein feineres Abstimmen der verwendeten und teilweise doppelt vorhandenen Icons zu. nachdem die letzte Version unter Ubuntu Edgy Probleme machte funktioniert der aktuelle Generator unter Feisty wieder einwandfrei.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

4. April 2007

Shakal hat ein sehr interessantes Thema angeschnitten (auch wenn unsere Geschmäcker verschieden sein dĂźrften ;) ) - auch ich mĂśchte jetzt mal auf das “Äussere” Ubuntus eingehen - allerdings erweitert auf Desktop-Hintergrund + Icon-Theme + WindowDecorator-Theme + Desktop-Font. Ubuntu Edgy kommt standartmässig mit dem bekannten rotbraunen Ubuntu-FarbtĂśnen, was mir nicht wirklich gefällt. Angenehm fĂźrs Auge, aber eben nicht mein Geschmack. Also musste ein anderes Farbschema her, ein neuer Desktophintergrund ebenfalls, auch ein neues Icon-Theme wurde benĂśtigt: [mygal=ubuntu] Metacity-Theme: Clearlooks - immernoch das Beste meiner Ansicht nach. Beryl-Theme: Sky - FarbtĂśne leicht angepasst. Icon-Theme: nuoveXT-1.6/Nuove Website oder UnofficialTango Wallpaper: Night-Of-Ubuntu So. Alles wie es mir gefällt. Ein angenehmes, sich im Hintergrund haltendes blaues Farbschema/Hintergrundbild, Clearlooks in blau bzw. auf den Screenshots Beryl/Emerald in etwas abgedunkeltem Blau, angepasste Titelleistenschrift (kleiner, feiner). Überhaupt zur Schrift: Standartmässig ist das Ubuntu-Fontrendering nicht wirklich ein schĂśnes auf meinem 15,4” TFT - wirkt etwas unruhig, etwas ‘hakelig’, schwer zu beschreiben. Die LĂśsung war hier das Verwenden einer gefälligeren Schriftart und vor allem das installieren gepatchter Freetype-Pakete

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

3. April 2007

Tracker ist eine Alternative zur Desktop-Suche Beagle und wird mit dem neuen Ubuntu Feisty Fawn (7.10) automatisch mitinstalliert werden, unter Edgy muss man da noch selbst Hand anlegen. Informationen zu Tracker findet man unter der Projektseite bei gnome.org, die Installation soll hier kurz erklärt werden. Zuerst aber zu den Vorteilen gegenĂźber Beagle: Der Versuch Beagle zu benutzen wurde nach einigen Stunden abgebrochen weil Beagle während der Idle-Pausen des Rechners/Benutzers das Indexieren von Dateien startet und dabei die CPU zu 100% auslastet. Bei einem Laptop resultiert dieses in einem unglaublich schrill-hohen Geräuschpegel des LĂźfters - genau das was man nicht unbedingt hĂśren will. Eine MĂśglichkeit die Indexerung zu verlangsamen und damit die CPU-Last zu reduzieren habe ich bisher nicht finden kĂśnnen - dafĂźr aber die Alternative Tracker: Nur unwesentlich schwierigere Installation, dafĂźr aber konfigurierbare Indexierungsgeschwindigkeit. Tracker ist noch nicht so ausgereift wie Beagle und steckt noch in der Entwicklung, ist aber trotzdem schon gut benutzbar. Installation Man fĂźge folgende Zeile in die /etc/apt/sources.list ein: deb http://debs.michaelbiebl.de/ edgy main Dann benĂśtigt man den Key: wget http://www.michaelbiebl.de/biebl.asc sudo apt-key add biebl.asc Bei erfolgreichem Key-Import steht einem Update der Paketlisten ind der Tracker-Installation nichts mehr im Wege: sudo aptitude update sudo aptitude install tracker tracker-search-tool libdeskbar-tracker tracker-utils Eigentlich sollte nun der Tracker-Dienst schon im Hintergrund laufen. Ein Aufruf von trackerd & im Terminal ergab ein “… tracker daemon already running…”. Um den aktuellen Stand der Trackeraktivitäten anzuzeigen genĂźgt ein tail -f ~/.Tracker/tracker.log Damit werden die aktuellen Trackeraktivitäten aus dem Logfile angezeigt. Um die Tracker-Einstellungen zu editieren nutze man folgende kurze Zeile: gedit ~/.Tracker/tracker.cfg Deskbar Um die Suche innerhalb der Deskbar zu aktivieren benĂśtigt man noch ein Deskbar-Handler-Script: wget http://www.madman2k.net/files/deskbar-tracker-05.py mv deskbar-tracker-05.py ~/.gnome2/deskbar-applet/handlers/ Danach die Deskbar neustarten mittels Gnome-Logout oder Deskbar-entfernen-und-wieder-ins-Panel-einfĂźgen und prĂźfen ob unter Einstellungen der Deskbar die Optionen * Search for files using Tracker Search Tool * Search for files using Tracker (Live Result) vorhanden und aktiviert sind. Voila. Nautilus ACHTUNG: Nach der Installation des folgenden Paketes lief Nautilus hier nach einem Suspend/Reboot nicht mehr, meldete eine fehlende trackerlib obwohl alles installiert ist. Umstieg auf original Ubuntu-Nautilus half, verzichte vorerst auf Tracker-In-Nautilus. Um die Tracker-Suchengine in den Dateimanager Nautilus zu integrieren ist unter Ubuntu Edgy noch ein angepasstes Nautilus-Paket nĂśtig: wget http://www.gnome.org/~jamiemcc/tracker/DEB/Edgy/nautilus_2.16.1-0ubuntu3tracker1_i386.deb sudo dpkg -i nautilus_2.16.1-0ubuntu3tracker1_i386.deb Danach Nautilus-Neustart bzw. Gnome-Neustart und Tracker wird per Nautilus-Suche automatisch benutzt. Links: Tracker: http://www.gnome.org/projects/tracker/ Tracker GUI Demo: http://ghaefb.rebootcomic.com/2007/02/07/tracker-ui-demo/ Metadata/Gnome: http://www.johnstowers.co.nz/blog/index.php/2007…

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

2. April 2007

Und nun zu einem weiteren Teil meiner Wacom Graphire4 Grafiktablett unter Ubuntu Reihe. In einem Bugreport von Ubuntus Bugtracker Malone habe ich von einem Bug im Paket ‘wacom-tools’ gelesen welcher Gimp unter Umständen zum Absturz bringen kann. Nachdem mir Gimp bisher auch ein Mal das Zeitliche gesegnet hat und ausserdem immernoch das bekannte Hotplugging-funktioniert-nicht-Problem mit den aktuellen Treibern aus den Ubuntu-Repositories existiert habe ich mich nun doch daran gemacht den aktuellen Linux-Wacom-Treiber eigenhändig zu installieren. Und so schwer wie gedacht war es nun wirklich nicht: Bugreport: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/wacom-tools/+bug/94505 Treiberdownload: Wacom-Linux-Project Der Treiber wird in ein Verzeichnis der Wahl entpackt, bei mir direkt auf den Desktop (~/Desktop). Jetzt muss man erst einmal die nĂśtigen Voraussetzungen zum selbstcompilieren schaffen: sudo aptitude install gcc libncurses5-dev tk8.4-dev tcl8.4-dev linux-source linux-headers-`uname -r` In /home//Desktop nun in das Treiberverzeichnis wechseln (bzw. in das von Euch gewählte Verzeichnis), dann configure und make: cd ~/Desktop/linuxwacom* ./configure --enable-wacom make Schlussendlich folgt ein sudo make install oder wie hier bei mir wahlweise auch sudo checkinstall sudo dpkg -i *.deb Mit checkinstall wird hier ein Paket (*.deb) geschnĂźrt welches man sich 1. aufheben und 2. mit dpkg… (de-)installieren kann. Per ‘make install’ wĂźrde die Installation direkt ohne Paketerzeugung erfolgen, mit make uninstall das deinstallieren im Bedarfsfall. Dazu mĂźsste man aber auch das genutzte Verzeichnis (wie hier eben ~/Desktop/linuxwacom…) behalten. Nach einem Neustart des Xservers (abmelden->Strg-Alt-Backspace->Anmelden) sollte der neue, aktuelle Treiber funktionieren. Und das hier bisher ohne jedes Problem ;) Was fehlt noch? Ein eigenständiges Ubuntu-Paket. Der Versuch es nach diversen Wiki-Anleitungen zu erstellen scheiterte bisher kläglich, dadurch mĂśchte mein Update-Manager immer den (aktuellen!) xserver-xorg-input-wacom-Treiber durch den (jetzt veralteten) Ubuntu-eigenen Treiber ersetzen. KĂśnnte man im Paketmanager deaktivieren, aber ein aktuelles Ubuntupaket aus den aktuellen Sourcen wäre dann doch eleganter. Bei Tips und/oder Ideen Mail/Kommentar erbeten, bitte.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

26. März 2007

Lange habe ich damals gesucht, oft gelesen dass das Graphire4 unter Linux im allgemeinen nur schwer/kaum zu nutzen sei - und schliesslich habe ich im alten Ubuntu Hoary Forum doch die entscheidenden Hinweise gefunden: BenĂśtigt wird das Paket ‘wacom-tools’: sudo apt-get install wacom-tools Um das Graphire4 USB Grafiktablett unter Ubuntu Dapper/Edgy zu nutzen muss folgendes innerhalb von /etc/X11/xorg.conf eingefĂźgt werden: Section "InputDevice" Driver "wacom" Identifier "stylus" Option "Device" "/dev/input/wacom" #USB ONLY Option "Type" "stylus" Option "USB" "on" #USB ONLY EndSection Section "InputDevice" Driver "wacom" Identifier "eraser" Option "Device" "/dev/input/wacom" #USB ONLY Option "Type" "eraser" Option "USB" "on" #USB ONLY EndSection Section "InputDevice" Driver "wacom" Identifier "cursor" Option "Device" "/dev/input/wacom" #USB ONLY Option "Type" "cursor" Option "Mode" "relative" Option "USB" "on" #USB ONLY EndSection Section "ServerLayout" Identifier "Default Layout" Screen "Default Screen" InputDevice "Generic Keyboard" InputDevice "Synaptics Touchpad" InputDevice "Configured Mouse" InputDevice "stylus" "SendCoreEvents" InputDevice "eraser" "SendCoreEvents" InputDevice "cursor" "SendCoreEvents" EndSection Neu in der Section ServerLayout sind die stylus/eraser/cursor-Einträge, wichtig sind hier die “SendCoreEvents”. Nach einem erneuten Xserver-Neustart muss Gimp oder Inkscape beispielsweise noch mitgeteilt werden dass ein neues Eingabegerät aktiviert werden soll. Gimp/Funktionen Unter Datei->Einstellungen->Eingabegeräte->Erweiterte Eingabegeräte konfigurieren stelle man den Modus von Cursor,Eraser und Stylus von ‘deaktiviert’ auf ‘Bildschirm’. Fertig. Beim nächsten neuen Bild kann das Tablett inklusive Drucksensitivität benutzt werden. Um die Stift/Radiererfunktionen zuzuweisen muss mit der entsprechenden Spitze das äquivalente Werkzeug gewählt werden. Einerseits wirkt das auf den ersten Blick umständlich, auf den zweiten Blick ist es sehr praktisch - auf diese Weise kann den Werkzeugspitzen JEDE Funktion zugewiesen werden, eben nicht nur Stift/Radierer. Noch nicht konfiguriert sind die Stifttasten und das Tablettscrollrad, wer hierzu Tips parat hat - immer her damit ;)

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

13. März 2007

Nach der Grundinstallation eines (Ubuntu-)Linux-Systemes folgt im Allgemeinen das Einrichten spezieller Hardware, in diesem Fall mĂśchte ich gerne das integrierte Touchpad des Amilo 1425 deaktiveren (stĂśrt beim Tippen ungemein wenn der Daumenballen Ăźber dem Touchpad den Cursor/Mauszeiger zu unbekannten Orten verschiebt…), ausserdem soll das Wacom Graphire4 Grafiktablett, ein Laserjet2100 von HP als Drucker und der Scanner 630U von Canon unter Ubuntu eingerichtet werden. Entgegen anderer Behauptungen funktioniert das Grafiktablet definitiv unter Ubuntu Linux, getestet mit Version 6.06 Dapper Drake und 6.10 Edgy Eft. Die entscheidenden Tipps habe ich im englischsprachigen Ubuntuforum fĂźr Version 5.10 Hoary entdeckt. Zuerst zum Touchpad. Die entscheidende Hilfe war das Ubuntu-Blog: Um das Touchpad zu deaktiveren benĂśtigt man folgenden Eintrag innerhalb der /etc/X11/xorg.conf:
Section "InputDevice"
Identifier  "Synaptics Touchpad"
Driver      "synaptics"
Option        "SendCoreEvents" "true"
Option        "Device" "/dev/psaux"
Option        "Protocol" "auto-dev"
Option        "HorizScrollDelta" "0"
Option        "SHMConfig" "on"
EndSection
In der Sektion ‘ServerLayout’ muss die Zeile InputDevice “Synaptics Touchpad” enthalten sein, hier sieht sie beispielsweise folgendermassen aus:
Section "ServerLayout"
Identifier	"Default Layout"
Screen		"Default Screen"
InputDevice	"Generic Keyboard"
InputDevice	"Synaptics Touchpad"
InputDevice	"Configured Mouse"
InputDevice    	"stylus"   	"SendCoreEvents"
InputDevice    	"eraser"   	"SendCoreEvents"
InputDevice    	"cursor"   	"SendCoreEvents"
InputDevice    	"pad" 		"SendCoreEvents"
EndSection
Ohne diesen Eintrag wird das Device ‘Synaptics Touchpad’ mit unserer Config-Option nicht aktiviert und kann daher auch nicht ein- oder ausgeschalten werden. Nach einem Xserver-Neustart kann man mit dem Befehl synclient TouchpadOff=1 das Touchpad komplett abschalten. Zu Automatisierungszwecken wurde der Befehl hier in die Startprogramme von Gnome gepackt, zu finden unter System->Einstellungen->Sitzungen->Startprogramme. Dort den Befehl ‘hinzufĂźgen’. Ab dem nächsten Neustart des Xservers wird das Touchpad beim Gnome-Start automatisch deaktiviert. Vorteil dieser Methode: Sollte aus irgendwelchen GrĂźnden das Touchpad wieder gebraucht werden kann es mit dem Befehl synclient TouchpadOff=0 im Terminal oder per Alt-F2 wieder reaktivert werden. Graphire4, Laserjet2100 und Canon 630U folgen in den nächsten Beiträgen…

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

10. März 2007

Nach kurzem Ausflug zu Fedora Core 6 bin ich mittlerweile mit meinem “im-täglichen-Betrieb”-System wieder zu Ubuntu 6.10 Edgy Eft zurĂźckgekehrt. Einige GrĂźnde/Unterschiede mĂśchte ich jetzt hierzu einfach einmal auffĂźhren:
Ubuntu Fedora
WLan/WPA2/BG2200 Läuft mit dem NetworkManager sofort Firmware muss nachinstalliert werden, manueller/Script-Neustart des NetworkManagers bei jedem Neustart nĂśtig - was musste ich da lange suchen fĂźr…:(
WLan nach Standby Selten Klick auf gewĂźnschtes Netzwerk nĂśtig Oft nicht mehr aktivierbar
GnomePanel Keine Probleme Mal weg, mal nur ein Panel da, manchmal alles in Ordnung
Firefox Version 2 automatisch installierbar und stabil Version 2 nur Ăźber extra Repository, AbstĂźrze
poEdit Funktioniert einwandfrei Konsequent AbstĂźrze beim Source-Check
TurnerPatch fĂźr schĂśnes Fontrendering Repository fĂźr Freetype etc… Selbst-Patch und Kompilierung nĂśtig
Prinzipiell war Fedora auf unserem Amilo1425 durchaus benutzbar, keine Frage. Allerdings musste man deutlich mehr selbst Hand anlegen, die Installation der Wlan-Funktionalität ist fĂźr einen gebräuchlichen Centrino-Chipsatz unnĂśtig schwer (nicht die Firmwareinstallation sondern das nĂśtige manuelle Neustarten des Network-Managers inklusive rmmod/modprobe ipw2200 - da muss man erstmal drauf kommen…), der endgĂźltige Schlusstrich kam nach der häufig aufgetretenen Komplett-Verweigerung der Wlan-Verbindung nach Suspend und/oder Hibernate und die konsequenten Crashes von poEdit mit welchem ich mich an die Übersetzungsarbeiten fĂźr das CyStats Wordpress Statistik Plugin machen wollte. Gut funktioniert hat allerdings das Einrichten und konfigurieren des Apache2 Webservers+PHP+MySQL, in Verbindung mit .htaccess kämpfe ich mit Ubuntu hier noch etwas - aber dazu vielleicht später mehr… Ubuntu hat auch seine Macken, auch hier kein Zweifel. Im Grossen und Ganzen ist die Behebung selbiger duch die aktive Community und die vielen, vielen Wikis/Howtos (die bei Fedora fĂźr mich vielleicht einfach schwerer zu finden waren?) um ein Vielfaches einfacher fĂźr mich gewesen. Das manuelle Arbeiten am System gehĂśrt bei Linux noch dazu, aber wenn es zur Hauptaufgabe wird und das produktive Arbeiten MIT dem System zum Erliegen kommt dann kann’s dass nicht sein. Wie gesagt, es geht hier um einen Amilo1425 Laptop - andere Systeme kĂśnnen durchaus perfekt unter Fedora laufen, muss jeder selbst herausfinden…

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

5. Dezember 2001

Im Februar hat Ubuntu mit leichter Verzögerung das zweite Point-Release für die jüngste LTS Version 14.04 herausgebracht. Zuverlässig begann in den Foren der üblichen Verdächtigen der kleine Trollsport über den LTS-Status. Ubuntu mag nicht mehr die populärste Distribution sein, auf jeden Fall ist der Hype vorbei – Neuigkeiten scheinen aber noch zuverlässig für Diskussionsstoff zu sorgen.

Supportzyklen sind eine Modeerscheinung. Als Ubuntu aufkam revolutionierte es den Releaseprozess mit seiner strikten Orientierung an einem sechsmonatigen Releasezyklus. Andere Projekte wie Gnome und KDE folgten diesem Weg immer kürzerer und besser geplanten Releasezyklen und schließlich orientierten sich auch immer mehr Distributionen daran. Diese Modeerscheinung ist jedoch vorüber. Während jenseits des Linux-Tellerrandes die Systementwicklung deutlich beschleunigt wurde, orientieren sich immer mehr Linuxdistributionen am LTS-Modell.

Ubuntu Tux unter Creative Commons BY-NC-SA

Die Beispiele dafür sind zahlreich: Debian testet zur Zeit mit Squeeze einen LTS-Release nach Ablauf der Oldstable-Supportphase und Ubuntu hat alle Zwischenversionen zu Entwicklerversionen deklariert. RHEL und seine Derivate, sowie SUSE Enterprise sind sowieso ungeschlagen – jedenfalls was die Supportdauer betrifft. Jedoch tendieren auch die Communityableger der Enterprise-Distributionen zu längeren Releasezyklen. OpenSUSE veröffentlichte Version 13.2 fast ein Jahr nach 13.1, was der Version 12.3 annähernd zwei Jahre Support ermöglichte. Der Release von Fedora 21 verzögert sich auch permanent, was den Support von Version 20 andauernd verlängert.

Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Bei einigen Projekten ist die Erkenntnis gereift, dass sich in einem sechsmonatigen Releasezyklus substanzielle Neuerungen in einer Distribution nicht hinreichend stabilisieren lassen, bei anderen wie Debian ist es die Forderung der Community nach längeren Supportzeiträumen und selteneren Distributionsupgrades. Natürlich gibt es auch weiterhin Distributionen, die den Versionsjunkies gerecht werden, allen voran Arch Linux, der Trend geht aber in eine andere Richtung.

Alle Distributionen stehen dabei vor demselben Dilemma. Während z.B. Microsoft wirklich nur das Betriebssystem und wenige integrierte Programme mit Fehlerbehebungen und Sicherheitsaktualisierungen versorgen muss, liefern die meisten Linuxdistributionen in ihren Paketquellen ein umfangreiches Programmreservoir aus, das für den gesamten Unterstützungszeitraum gepflegt werden muss. Die beiden großen Enterprise-Distributionen haben darauf mit einer Limitierung des Paketquellenumfangs reagiert. Auf die Spitze hat dies sicherlich SUSE getrieben, als es mit Version 12 auch KDE aus den Paketquellen verbannte. Allerdings ist subjektiv auch bei den Communitydistributionen Fedora und openSUSE die Anzahl der enthaltenen Programme ein wenig zusammen geschmolzen.

Debian mit seiner großen Entwicklergemeinschaft geht einen anderen Weg. Die Paketquellen wachsen nahezu mit jedem Release an. Ubuntu übernimmt diese durch seinen Releaseprozess und friert die Versionsstände ein.

Gerade letzteres hat in letzter Zeit zum Vorwurf geführt, dass Ubuntu unsicher sei. Der Vorwurf kam zuerst in der Trollzone (auch genannt Heise, Golem und Pro-Linux) auf, um dann in seriösere Foren vorzudringen.

Die Lehre von den Paketquellen

Während andere Distributionen in der Regel nur zwischen frei und unfrei unterscheiden und ihre Paketquellen derart strukturieren, gibt es bei Ubuntu eine Vielzahl von Bereichen.

  1. Main
  2. Universe
  3. Restricted
  4. Multiverse
  5. Canonical Partner
  6. Drittquellen / PPA’s

In Main befinden sich die Pakete, die direkt von Canonical – der Firma hinter Ubuntu – gewartet werden und die quasi zum “Enterprise-Umfang” (vergleichbar mit RHEL und SLES/D) gehören. Die Pakete in Canonical-Partner werden auch – wie der Name schon sagt – von Canonical bzw. ihren Partnern gepflegt, aber nicht offiziell supportet. Alles was sonst aus den Debian-Paketquellen synchronisiert wurde, findet sich in Universe. Aus grauer Vorzeit – als Kubuntu noch ein offiziell von Canonical unterstütztes Derivat war – hat sich der Mythos gehalten, dass in Universe nur die Reste liegen, die keinen Betreuer haben und die Pakete deshalb nicht gepflegt werden.

Desktop-Derivate

Das entspricht allerdings nicht der gegenwärtigen Faktenlage. Im Releaseprozess einer jeden LTS-Version legt das Ubuntu Technical Board fest welche Derivate einen offiziellen LTS Status erhalten. Hier wird noch mal differenziert in solche, die 5 Jahre unterstützt werden (z. Zt. Ubuntu und Kubuntu) und solche mit 3 Jahren Support. Die Derivate sind zwar lediglich Gemeinschaftsprojekte, allerdings unterscheiden sie sich als solche nicht von z.B. Debian oder openSUSE, die gemeinhin auch nicht als unsicher betrachtet werden.

Die einzige zuverlässige Information über den Support von Paketen liefert also die Auskunft folgender Zeile in einem beliebigen Terminalprogramm auf dem betroffenen System:

$ ubuntu-support-status show-all

Auf einer normalen Desktopinstallation dürfte die Zahl der nicht unterstützten Paketen bei 5-10% liegen. In diese Kategorie fallen jedoch auch Pakete die aus PPA’s installiert wurde, sowie Pakete aus dem Partner Verzeichnis, die faktisch durchaus unterstützt werden. Tatsächlich sinkt damit die Quote auf weniger als 2%. Das ist ein durchaus akzeptabler Wert und deutlich ehrlicher als die angebliche 100%-Unterstützung bei Debian. Wer daran zweifelt kann sich die offenen Sicherheitslücken bei z.B. Filezilla in Debian Wheezy ansehen. Wenn man auf einen sehr hohen Anteil nicht unterstützter Programme kommt, sollte man sich allerdings ggf. überlegen auf alternative Programme mit Support umzusteigen.

Server

Etwas anders sieht die Lage im Serverbereich aus. Einerseits ist hier das Angriffsrisiko besonders groß und andererseits liefert Ubuntu hier durch den Sychronisationsprozess mit Debian eine ganze Reihe von Programmen aus, die nur leidlich oder gar nicht gewartet werden. Die Spanne reicht hier von Drupal, über ownCloud bis WordPress. Während die meisten Desktopprogramme in einem halben Jahr keine sicherheitskritische Aktualisierung erhalten, sind diese hier an der Tagesordnung.

Das ist zweifelsohne ungünstig, aber von einem Serveradministrator kann erwartet werden, dass er sich mit der eingesetzten Linux-Distribution hinreichend auskennt um ihre Eigenheiten zu verstehen und ggf. die Programme eigenständig zu aktualisieren. Wer dies nicht kann, sollte seinen Server schleunigst abschalten. Hier ist die Verantwortung des Distributors gegenüber dem Nutzer völlig anders gelagert, als beim Privatanwender. Zumal das Problem eh selten akut wird, weil viele Administratoren die betroffene Software direkt von Upstream beziehen (wer will schon 5 Jahre dieselbe WordPress-Version einsetzen?).

Unklare Paketzuordnung

Unabhängig von der Desktop- oder Server-Sparte ist die Auswahl der supporteten und unsupporteten Pakete bzw. die Zuordnung nach main und universe für einen Außenstehenden in vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Im Februar lief der 9-Monats-Zyklus ab, wichtige Pakete wie das verbreitete schweizer Taschenmesser für Multimediadateien VLC haben damit ihren Support verloren. Trotzdem finden sich im Changelog Aktualisierungen für Sicherheitslücken. Doch wie lange kann sich der Nutzer darauf verlassen?

VLC wirft ein Schlaglicht auf die interessante Zusammensetzung der unterstützen Pakete in Ubuntu. Neben den Basispaketen wie Kernel, X-Server und Kernbibliotheken des Systems gehören dazu auch Programme wie GIMP, die auf keinem Derivat standardmäßig vorinstalliert sind. Umgekehrt gehören verbreitete Virtualisierungslösungen wie Virtualbox offiziell nicht dazu, die Virtualbox-Scope für Unity hingegen schon. Mit VLC der plattformübergreifende, quasi-standard Multimedia-Player hingegen - wie bereits erwähnt - auch nicht.

Ein weiteres Problem stellen die mit jedem Point-Release auf den Installationsmedien ausgelieferten neuen Kernel und X-Server Versionen dar. Diese haben – anders als die ursprüngliche Version vom April 2014 – eine verkürzte Supportdauer von 9 Monaten. Leider werden sie danach nicht zuverlässig auf die nächste Version aktualisiert bzw. gefährden die Systemstabilität einer LTS-Version. Die Gratwanderung zwischen Unterstützung neuer Hardware und Systemstabilität wurde hier nicht besonders gut gemeistert.

Neue und alte Fehler

Hinzu kommt, dass Trusty in den vergangenen Monaten in einigen Bereichen schon nicht besonders glänzte. So wurde durch fehlerhafte Updates die Dialogintegration von LibreOffice in KDE kaputt (LP #1369673) gefixt, Digikam stürzt aufgrund eines Sqlite-Fehler zuverlässig ab (LP #1317449) und die Xmodmap wurde auch durch ein Update abgeschaltet. Bei Release bestehende gravierende Fehler wie die fehlerhafte Verschlüsselung mittels ecryptfs (Benutzerdaten verschlüsseln in der Installationsroutine) wurde lediglich durch engagierten Einsatz aus der Community behoben. (LP #953875).

Diese Fehler werden ergänzt durch die subjektive Wahrnehmung, dass die Bedeutung der vergangenen LTS-Version beim Ubuntu-Team nach 9 Monaten abnimmt. Die Weichen werden in Richtung 16.04 gestellt. Wichtige Funktionen nun in die STS Versionen eingebracht. Aktualisierungen für Trusty beziehen sich nun überwiegend auf Sicherheitslücken. Reine Fehlerbehebungen oder ein größeres Engagement für die LTS darf man wohl nur noch in seltenen Fällen erwarten.

Fazit

Ubuntus Paketquellenaufteilung in Main und Universe (sowie die anderen Bereiche) ist speziell, macht das System aber nicht per se unsicher - wie von Kritikern oft bemängelt wird. Die Probleme liegen eher in anderen Bereichen, welche die Nutzer aber ebenso betreffen. Ubuntu ist aufgrund der Verbreitung zudem deutlich mehr im Fokus, als so manche Nischendistribution, wo man den Paketbetreuern ebenfalls auf die Finger schauen muss. Ist Ubuntu in seiner Gesamtheit unsicherer als SUSE Enterprise oder RHEL? Möglicherweise ja, allerdings haben diese ein deutlich limitiertes Angebot an Paketen, was zu verstärktem Einsatz von Fremdquellen, wie z.B. EPEL führt. Diese bringen ganz andere Sicherheitsrisiken mit sich und können deshalb auch nicht als Königsweg bezeichnet werden.

Letztlich stehen alle großen Distributionen vor der Frage, wie man bei begrenzter Arbeitskraft ein stetig wachsendes Reservoir an Paketen über viele Jahre warten kann. Zumal Hilfe von Upstream nicht immer zu erwarten ist. Das bisherige LTS und STS System ist aber eher eine mittelmäßige Lösung und wird vermutlich mittelfristig ersetzt werden. Ubuntu Snappy Core, Ubuntu Phone und die allgemeine Entwicklungsrichtung um Docker & Co werfen ihre Schatten voraus.

1. Januar 1970

Langsam werde ich zum Gadget-Geek ;-) Zum Jahreswechel hab ich mir das Internettablett N810 geleistet. Vordergründig nur zum Spielen, aber mit der Zeit wird es wohl ein Arbeitsgerät. Man hat vollen Zugriff auf das Gerät, Software ist auch reichlich vorhanden. Ist ja schließlich auch nur Linux mit deb-Paketformat. DIe Softwaregrundausstattung ist etwas mager, was sich aber sehr schnell ändern läßt....
ubuntuusers ist vor knapp drei Wochen auf eine neue Software umgestiegen. Die Entwickler haben ausgezeichnete Arbeit geleistet. Als Basis für Inyoka wird ein Pool diverser freier Software genutzt. DIe Entwicklung ist lange noch nicht beendet, wird auch irgenwann mal in die freie Wildbahn gelassen. Es macht jeden Tag Spaß auf ubuntuusers zu schauen. Es kommt immer wieder Neues dazu ...
Habe ich schon mal hier behandelt. Nur hat da der gnome-powermanager und der powernowd den Job getan. Jetzt mit Gutsy hab ich diese beiden Tools rausgeschmissen, als Benutzer kann man den Governor dann unter XFCE mit dem xfce4-governor-plugin regeln. Wer es etwas komfortabler haben will, nutzt die laptop-mode-tools. Die laptop-mode-tools sind in Ubuntu schon vorinstalliert.
Angeregt durch die Diskussion im Forum hab ich ich mich noch mal mit den passenden Kernelmodulen beschäftigt. Tatsächlich bringt hier der Austausch von speedstep-centrino durch acpi-cpufreq positives. Durch die laptop-mode-tools werden die passenden Kernelmodule für die eingestellten Governors automatisch geladen. So muß nur zum Start das Kernelmodul acpi-cpufreq über /etc/modules geladen werden.