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18. März 2009

Mein erstes BackupScript war in Python geschrieben. Das sah dann wie folgt aus:

#!/usr/bin/python
import os
import time
quellen = ['/home/ /etc/ /var/www/ /root/ ']
ziel_verzeichnis = ('/media/backup/backup/')
ziel = ziel_verzeichnis + time.strftime('%Y-%m-%d') + '.tar.gz'
zip_befehl = 'tar -czvf %s %s' % (ziel, ' '.join(quellen))
loggingok = 'echo " " >> /var/log/backup.log; echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` --- NEW Action ---  >> /var/log/backup.log; echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` Erfolgreich gebackupped!  >> /var/log/backup.log; echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` --- END Action ---  >> /var/log/backup.log '
loggingno = 'echo " " >> /var/log/backup.log; echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` --- NEW Action ---  >> /var/log/backup.log; echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` Backup fehlgeschlagen! >> /var/log/backup.log; echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` --- END Action ---  >> /var/log/backup.log '
if os.system(zip_befehl) == 0:
print 'Erfolgreiche Sicherung nach', ziel
os.system(loggingok)
else:
print 'Sicherung fehlgeschlagen!'
os.system(loggingno)

Aber irgendwie… wurde mir das bissl zu blöd. Alle meine Skripte laufen auf Bash. Warum beim Backuppen aus der Reihe tanzen?
Eigentlich wäre das ganze schon nach _einer_ Zeile gelaufen. Wenn ich nicht noch die LoggingFunktion hätte.

#!/bin/bash
tar -czvf /media/backup/backup/`date +%Y-%m-%d-%H-%M`.tar.gz /home /etc /var/www /root
return=`echo $?`
if [ $return -eq 0 ]; then
echo " " >> /var/log/backup.log
echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` --- NEW Action ---  >> /var/log/backup.log
echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` Files Erfolgreich gebackupped!  >> /var/log/backup.log
echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` --- END Action ---  >> /var/log/backup.log
else
echo " " >> /var/log/backup.log
echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` --- NEW Action ---  >> /var/log/backup.log
echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` File Backup fehlgeschlagen! >> /var/log/backup.log
echo `date +%d-%m-%Y-%H:%M:%S` --- END Action ---  >> /var/log/backup.log
mail -s "Backup fehlgeschlagen!" root@zwetschge.org < /var/log/backup.log
fi

Ich weiss nicht. Mir gefällts besser.

Ich betreibe momentan zwei Systeme mit Lenny.

Auf beiden habe ich merkwürdige Probleme mit Grub, bzw. mit dem automatischen updaten der menu.lst.

  1. Auf dem Laptop habe ich den letzten aktuellen vanilla Kernel 2.6.28.7 übersetzt und mit der bewährten Methode das Paket gebaut.
    Weil ich mir schon so etwas dachte habe ich mir gleich die generierte menu.lst angeschaut und festgestellt, das dort bei allen Einträgen meine sda2 als root Partition eingetragen war und nicht die korrekte sda8.
    Wie es dazu kommt ist mir nicht ersichtlich. Ist ja nicht so schlimm, stört nur ein wenig.
    Ps. soeben den Kernel auf 2.6.28.8 gepatched (siehe nächsten Beitrag), wieder dasselbe Ergebnis
  2. Der andere Rechner ist ein Soft-RAID1, angeschlossen  an einer Sata Karte. Die werden als sata 3 und 4 erkannt, aber in Grub nach einem update wird immer (hd2,0) als root device gewählt.  (hd0,0) wäre richtig.
    Komisch, oder?
Also wirklich eigenartig, zwei Systeme, zwei unterschiedliche Probleme mit Grub....


Beutelteufel vorübergehend Linux-Maskottchen
Tuz hatte bereits der dieses Jahr in Hobart auf Tasmanien abgehaltenen Linux-Konferenz linux.conf.au (LCA) als Maskottchen gedient. Der vorübergehende Austausch des Linux-Maskottchens soll Aufmerksamkeit auf den ausschließlich auf Tasmanien lebenden Beutelteufel lenken, dessen Fortbestand durch die noch recht junge "Devil Facial Tumour Disease" (kurz DFTD; deutsch etwa Beutelteufeltypische Gesichtskrebserkrankung) bedrohten ist. Torvalds verweist dazu auf die Webseite tassiedevil.com.au, die weitere Hintergründe zu der im Rahmen einer Spendenauktion entstanden Aktion auf ihrer Webseite erläutert.

Der Robot ist bei mir jetzt ca 4 Tage im Einsatz und ich muss sagen das ganze wird relativ schnell unübersichtlich. Jede angegebene Config wird bei jedem Cronjob komplett gesichert. Da sammeln sich nach einer weile Recht viele Daten. Um das zu umgehen gibts jetzt die neue Version von timeRobot:

Changelog:

  • Via md5-Summe erkennt timeRobot automatisch ob die letzte gesicherte Datei der aktuellen Datei entspricht. Falls dies Eintritt erfolgt keine Sicherung der Datei, aber eine Ausgabe und ein Log-Eintrag.
  • timeRobot ist im allgemeinen “gesprächiger” geworden. Sowohl bei Einträgen, Updates als auch bei Auto-updates usw.
  • Es wird mehr geLoggt und vor allem detailierter.
  • Bugfix: Automatische Cron-Job Einrichtung gefixt.

Rausgekommen ist also eine effizientere, humanere Version :D

Zu finden wie bei den anderen Projekten auch unter:

http://zwetschge.org/timerobot/timerobot-0.0.6/timerobot-0.0.6-all.deb

to be continued..
Flo

Weil EeePC und Akoya derzeit als Testumgebung benutzt werden und ein ständiges Hin- und Her-Imagen mit Test- und Produktivsystemen nervig und zeitaufwendig ist, habe ich bei einem Billigangebot in Form eines HP2133 zugeschlagen. Das Gerät ist gut verarbeitet, hat eine 1,8-Zoll-Festplatte und erreicht unter Linux auch passable Akkulaufzeiten. Und vor allem ist es so exotisch, dass kaum Gefahr besteht, dass es als Testumgebung mißbraucht wird.

Installiert habe ich Ubuntu 9.04 (Jaunty) Alpha 6, natürlich per Netinstall, schließlich wird der Broadcom Tigon bereits von der Installations-Initrd unterstützt. Handarbeit war bei der xorg.conf notwendig, da auch mit dem Openchrome-Treiber X dachte, das Panel habe 1366×768 Pixel Auflösung. Die xorg.conf reiche ich nach kann hier heruntergeladen werden. Auch Sound funktioniert einwandfrei, die Webcam habe ich noch nicht getestet ebenso.

Ärgerlich ist die WLAN-Karte Broadcom BCM4312

PCIID: 14e4:4315

die weder vom bc43-Treiber des Kernels erkannt wird, noch von dem von Ubuntu mitinstallierten wl.ko, noch von einem selbstgebauten wl.ko von Broadcoms Webseite. Auch mit Ndiswrapper kein Erfolg. Einmal konnte ich einige Sekunden lang pingen — nachdem ich direkt von Windows nach Linux mit wl.ko gebootet habe. Auf einem cleanen System (Akku raus und Stützkondensatoren leeren vor dem Anschalten) ging gar nix.

Ich bin am Überlegen, ob ich die 30 Euro in eine gescheite Mini-PCI(e)-WLAN-Karte investieren will, schrecke aber ein wenig davor zurück, das ganze HP2133 zu zerlegen, um an die unter dem Motherboard verbaute Karte heranzukommen. Sinnvoll wäre es vielleicht schon angesichts der auch unter XP schlechten Empfangsleistung.

Vielleicht hat jemand eine Idee, eine Version des STA-Treibers, die mit bestimmten Kernelversionen harmoniert (notfalls Vanilla 2.6.27 oder 2.6.29-RC) oder einen Treiber, der sich mit Ndiswrapper ohne Probleme verwenden lässt? Ansonsten werde ich wohl noch ein paar Tage auf WLAN verzichten (nicht wild, weil das Gerät eh im Außeneinsatz verwendet wird) und mich dann ans Zerlegen machen.

Update, 19. März: Gleiches Problem mit 2.6.27.20 und Broadcoms Binärtreiber (ja, die als Source veröffentliche Layer ist ziemlich dünn) 5.10.79.10: Beim Insmod bekomme ich in der Ausgabe von “dmesg” einen “Error 13″. To be continued, zunächst stehen andere Baustellen auf dem Programm.

Ganze drei Jahre hat es gedauert, doch jetzt ist es endlich machbar! Audio/Video-Chats mit Jabber dank Empathy. Pavel Rojtberg hat darüber geschrieben und mich richtig neugierig gemacht.

Egal welchen Jabber-Server ihr benutzt, egal ob der Gesprächspartner GoogleTalk benutzt, egal ob ihr Windows, Linux (oder auch MacOs X?!?), egal ob 32-bit oder 64-bit. Solange der Gegenüber einen Jabber-Client verwendet, der die Jingle-Erweiterung des Jabber-Protokolls beherscht, solange könnt ihr über das Internet Audio/Video-Gespräche führen (* Einschränkungen siehe unten ;) ) Hier der Beweis…

Den Bären kennt ihr ja schon ;)

Den Bären kennt ihr ja schon ;)

So, nun die Beantwortung der wohl kommen den Fragen…

Welche Version von Empathy braucht man dafür?

Ich habe hier die Entwicklungsversion der kommenden Ausgabe von Ubuntu, also Ubuntu Jaunty Jackalope installiert. Dort ist aktuell die Version 2.25.92-1ubuntu1 vorhanden. Mutige Jaunty-Tester können also jetzt schon in diesen Genuss kommen…

Die selbe Version gibt es auch in dem PPA der Telepathy-Entwickler. So kann man die aktuelle Version von Empathy auch in Ubuntu Intrepid Ibex 8.10 installieren. Allerdings wollte dann der Video-Chat bei mir nicht. Außer “schwarze Platzhalter” habe ich nichts zu Gesicht bekommen.

Brauche ich eine spezielle Webcam?

Nein, Empathy setzt auf dem Multimedia-Framework gstreamer von GNOME auf. D.h. funktioniert die Webcam bspw. mit Cheese, so wird sie auch mit Empathy funktionieren. Meine Trust WB-8500X, die ich mir neulich geleistet habe, tut wunderbar.

Muss ich irgendeinen bestimmten Jabber-Server benutzen?

Nein. Es ist völlig egal wo ihr euren Jabber-Account habt. Jingle arbeitet von Peer zu Peer ohne dass der Server großartig dabei eingreift.

Muss ich Ports weiterleiten?

Ich habe es mit zwei Rechner probiert, die jeweils hinter einem Hardware-Router stecken und an die keine Ports weitergeleitet werden. Es klappte auf Anhieb.

Gibt es noch weitere Programme mit denen ich Jabber/Jingle benutzen kann?

Laut der englischen Wikipedia zu Jingle (protocol) ja. Neben Empathy und GTalk gibt es eine Erweiterung für Miranda, aber auch andere Jabber-Client Programme wie beispielsweise Spark sollen mit Jingle umgehen können.

Gibt es Haken an der Sache?

Leider ja…

  • Gespräche zu Kontakten, die  Voice- und Video-Chat für Google Mail oder Google Talk benutzen funktionieren, doch Videochats klappen noch nicht. Google meint, dass Empathy kein Video beherschen würde. Laut Aussagen der Entwickler im IRC wird daran jedoch gearbeitet.
  • Es gibt wohl noch keinen Jabber-Client für Windows der Jingle unterstützt. Allerdings arbeiten die Entwickler an einer Portierung von Empathy auf Windows, außerdem gibt es zahlreiche andere Jabber-Clients , die auch an Jingle arbeiten.

Es ist also nur eine Frage der Zeit bis plattformübergreifende Audio/Video-Chats ohne proprietäre Software möglich werden.

17. März 2009

Endlich fand ich wieder etwas Zeit, um einen kleinen Podcast zu produzieren. Wie immer erzeugte ich ihn mit meinem Uralt-iPod und einem iTalk-Aufsatz; bearbeitet habe ich das File per Audacity.

Diesmal plaudere ich über die Linux-Tage in Chemnitz, über die ersten Erfahrungen am Radio und den neuen Freunden sowie über meine Absichten, was das Radiomachen in Zukunft betrifft.

Download audio file (clt.mp3)

mp3-File Download

Und hier sind die Links, welche ich während dem Podcast erwähnt habe:

Ähnliche Artikel

Der GoogleWatchBlog berichtet heute, dass man Google Chrome Chromium unter Ubuntu installieren kann.
yet-another-linux-blog-chromium
Bei Chromium handelt es sich um eine OpenSource-Variante von Google Chrome. Es ist also nicht Google Chrome. Außerdem existiert im Moment nur eine Testversion mit sehr wenigen Featuren. Die aktuelle Version sollte auf keinen Fall für den Produktiveinsatz verwendet werden!

Unter Ubuntu 8.10 kann man Chromium sehr einfach installieren, indem man folgende Paketquellen zur /etc/apt/sources.list hinzufügt:

deb http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main

Nach einem sudo apt-get update kann man Chromium nun über sudo apt-get install chromium-browser (oder über Synaptic) installieren.

Einen recht ausführlichen englischen Artikel über Chromiustefanoforenza.comm gibt es unter stefanoforenza.com.


Um per UMTS online gehen zu können habe ich eine Vodafone Karte zur Verwendung.

andreas@abo-mxcit:~$ lsusb
Bus 006 Device 002: ID 0af0:5000 Option UMTS Card

Nachdem ich festgestellt habe, dass der Network Manager unter Ubuntu 8.10 nicht in der Lage ist, damit eine Verbindung herzustellen, habe ich wvdial ausprobiert.

Meine Konfiguration sieht folgendermaßen aus:

# /etc/wvdial.conf

[Dialer Defaults]
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
Init3 = AT+CGDCONT=1,"IP","web.vodafone.de","0.0.0.0",0,0
Modem Type = Analog Modem
Baud = 460800
New PPPD = yes
Modem = /dev/ttyUSB0
ISDN = 0
Phone = *99***1#
Password = egal
Username = egal
Stupid Mode = 1
Dial Attempts = 2
Carrier Check = no

Weiterhin war es notwendig, meinen angemeldeten Benutzer in die Gruppe dip aufzunehmen, da sonst /usr/sbin/pppd durch wvdial nicht aufgerufen kann, wenn man dies ohne root-Rechte tut. Wobei wir auch beim nächsten Punkt wären. Man kann wvdial mit und ohne root-Rechte starten. Wenn dies ohne root-Rechte geschieht beschwert sich wvdial völlig korrekt, dass die Datei /etc/ppp/pap-secrets nicht geschrieben werden kann. In dieser Datei wird bei mir der folgende Eintrag angelegt, der die Angaben aus der Datei wvdial.conf zu username und password wiederspiegelt:

# /etc/ppp/pap-secrets
egal    *       egal

Dieser Eintrag wird nicht automatisch wieder entfernt, so dass es ausreichen sollte, wvdial einmal mit root-Rechten zu starten.

Wenn eine Verbindung aufgebaut werden konnte, dann sieht das so aus:

andreas@abo-mxcit:~$ sudo wvdial
--> WvDial: Internet dialer version 1.60
--> Cannot get information for serial port.
--> Initializing modem.
--> Sending: ATZ
ATZ
OK
--> Sending: ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
OK
--> Sending: AT+CGDCONT=1,"IP","web.vodafone.de","0.0.0.0",0,0
AT+CGDCONT=1,"IP","web.vodafone.de","0.0.0.0",0,0
OK
--> Modem initialized.
--> Sending: ATDT*99***1#
--> Waiting for carrier.
ATDT*99***1#
CONNECT 384000
--> Carrier detected.  Starting PPP immediately.
--> Starting pppd at Tue Mar 17 16:02:06 2009
--> Pid of pppd: 29954
--> Using interface ppp0
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> local  IP address 77.25.231.17
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> remote IP address 10.64.64.64
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> primary   DNS address 139.7.30.125
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]
--> secondary DNS address 139.7.30.126
--> pppd: �[0f]�� i�[08][10]i�[08]

Woher die Zeilen mit den hübschen unlesbaren Zeichen kommen, kann ich leider nicht erklären. Interessant sind die Angaben der Nameserver. Diese musste ich in die Datei /etc/resolv.conf eintragen:

# /etc/resolv.conf
nameserver 139.7.30.125
nameserver 139.7.30.126

Scheinbar muss ich das ständig wiederholen, da der Network Manager unter Ubuntu 8.10 diese Angaben wieder entfernt, wenn die über ihn verwalteten Netzwerkverbindungen gestartet und wieder beendet werden.

Um Probleme mit der Namensauflösung vorzubeugen ist es meines Erachtens sinnvoll, die bestehenden Netzwerkverbindungenvor dem Aufruf von wvdial zu trennen. Dazu reicht ein Abziehen des Netzwerkkabels. Danach wvdial starten und die gemeldeten Angaben zum Nameserver in die resolv.conf eintragen.

Posted in Netzwerk, Ubuntu, Ubuntuusers.de
Da ich gerade mein XDA flashen möchte und die Dateien schön "versteckt" in einer Win Exe-Datei liegen, musste ich mich nach einem Weg umsehen, an diese ran zukommen. Dies stellte sich nach kurzer Suche als einfacher heraus als gedacht. So bietet zwar der Standard-Entpacker keine (mir bekannte) Möglichkeit, diese Dateien zu entpacken, doch Cabextract kann da Abhilfe schaffen.

cabextract /pfad/zur/datei.exe

Dabei wird die Datei jedoch in das Home-Verzeichnis entpackt.

Zwei Alternativen hat man nun:
1. zuerst mitttels cd in das Verzeichnis wechseln
2. ein "-d /pfad/zur/" dahinter setzen - damit kann man den Wunschordner angeben

Seit neustem gibt es in der Computerwoche einen Beitrag zum Umstieg nach Linux. Darin werden 10 Gründe aufgelistet, wieso man nach Linux wechseln sollte. Ich finde es sehr gut, dass die Computerwoche so Werbung macht für Linux, jedoch bin ich der Meinung, dass falsche Versprechen auch enorm kontraproduktiv sind.

Doch hier die 10 Gründe:

1. Kostenlos: Linux ist ein Open-Source-Projekt. Das Betriebssystem kostet nichts. Alles, was Interessenten benötigen, ist eine betriebsbereite Internet-Verbindung, um die ISO-Datei aus dem Web zu laden und eine CD zu brennen. Die Kosten für Windows sind häufig im Kaufpreis der Geräte versteckt. Offen zu Tage treten sie, wenn Desktops, Notebooks und Netbooks wahlweise mit Linux oder Windows ausgeliefert werden.

2. Die Distributionen sind komplett: Alle halbwegs ordentlichen Linux-Varianten integrieren die wichtigsten Funktionen. In der Regel enthalten sie Office-Applikationen, pdf-Reader, Web-Servers, Compiler usw. Sämtliche Applikationen und Tools sind ebenfalls frei verfügbar. Ubuntu nutzt beispielsweise OpenOffice als perfekte MS-Office-Alternative.

3. Virus, Spyware, Adware - kein Problem: Lästige Viren und Würmer infizieren keine Linux-basierenden Systeme. Daher sind auch keine Antiviren-Programme erforderlich, die die Leistung des Rechners beeinträchtigen.

4. Geringe Hardwareanforderungen: Windows XP und Windows Vista mit ein oder zwei GB Arbeitsspeicher zu betreiben, ist eine Herausforderung. Ubuntu Linux läuft ohne Probleme in einer solchen Hardware-Umgebung. Zudem gibt es spezielle Linux-Ausführungen, die sich mit wenigen Hardware-Ressourcen bescheiden und damit gut für alte Rechner geeignet sind (siehe Bilderstrecke “Linux für besondere Herausforderungen”).

5. Stabil: Linux ist deutlich stabiler als Windows-Betriebssysteme. Das ist auch der Grund, warum die meisten Web-Server das quelloffene Betriebssystem nutzen. Vergessen Sie den blue screen of death.

6. Programmier-Tools: Wer gerne das Programmieren erlernen möchte, ist bei Linux bestens aufgehoben. Linux-Distributionen werden mit Compilern und weiteren Werkzeugen ausgeliefert, mit denen sich Programmzeilen schreiben, testen und ausführen lassen. Die Gnu Compiler Collection (gcc) enthält beispielsweise Front-ends für die Sprachen C, C++, Objective-C, Fortran, Java und Ada.

7. Kurze Release-Zyklen: Linux-Distributionen werden schnell überarbeitet. Für gängige Versionen gibt es alle sechs Monate neue Upgrades oder Releases.

8. Hilfe aus der Community: Die weltweite Fangemeinde von Linux ist riesig. Es gibt unzählige Foren und Blogs, in denen Probleme diskutiert oder gelöst werden. Wer Rat sucht, wird hier in der Regel schnell fündig.

9. Linux und Windows lässt sich parallel betreiben: Einer Entscheidung für Linux folgt nicht zwangsläufig die Trennung von Windows. Beide Betriebssysteme lassen sich parallel auf unterschiedlichen Partitionen betreiben. Nutzer können Windows jederzeit starten. Außerdem ist es möglich, Linux unter Windows als Emulation zu betreiben. Dazu ist eine Emulationssoftware wie VMWare oder Microsofts Virtual PC erforderlich. Umgekehrt lassen sich auch Windows-Applikationen unter Linux nutzen, wenn etwa die Laufzeitumgebung Wine installiert ist.

10. Neue Erfahrungen sammeln: Wer Linux auf seinem Rechner installiert, wird viele neue Dinge lernen. Linux hat eine grafische Benutzeroberfläche, lässt aber auch die Bedienung via Kommandozeile zu. Das macht das System schneller und eröffnet den Nutzern viele interessante Möglichkeiten.

Eigentlich ja alles pausible Gründe, doch wenn es keinen Haken geben würde, wäre die Nachricht auch kein Blog-Eintrag wert :)
Also:

Über den dritten Grund muss ich mich doch sehr wundern. Es gibt keine Viren für Linux, es wird kein Anti-Virus benötigt, weil Viren keine Linux-Kisten infizieren… Wusste ich gar nicht! :D
Wenn ich das lese stell ich mir folgende Szene vor:

Mr. Virus will einen PC infizieren. Doch plötzlich meldet sich der PC selbst: “Halt ich bin eine Linux-Maschine!”. Darauf erinnert sich der Virus zurück: Viren infizieren keine Linux-Kisten, und sucht sich ein neues Opfer…

Mir stellt sich die Frage, wie die Computerwoche zu einer solchen Aussage kommt… Oder ob einer der Redakteure jemals ein Linux aus der Nähe gesehen hat….

Naja, wenigstens die erste Frage habe ich der Computerwoche nun gestellt! Mal schauen ob eine Antwort kommt…

Update vom 18.3.09:

Vielen Dank an Joachim Hackmann, dem Autor des Artikels, für die persönliche Stellungnahme! Herr Hackmann hat seinen Irrtum eingesehen und der Beitrag würde geändert:

3. Virus, Spyware, Adware - weniger problematisch: Lästige Viren und Würmer infizieren Linux-basierenden Systeme nicht so häufig wie Windows-Rechner.

Puuh, das anstregende verlängerte CLT-Wochenende ist nun vorüber. Irgendwie fühle ich mich von vielen Lasten befreit, Zeit für ein kleines Resümee. Eigentlich für mehere - da ich ja für so einiges Verantwortlich bin bzw. auch an einigem beteiligt bin. Fangen wir einfach bei RadioTux an, hier sind wir ja mit den Stand umgezogen und ich denke das war ziemlich gut. So waren wir fern von LMMS und den anderen Krach-Ständen. Irgendwer hat schon in den Kommentaren geschrieben, das es für die Besucher angenehmer war, weil keiner versucht hat den anderen in der Lautstärke zu überbieten. Einzig nachteilig war es für die Information, die hatte den ganzen Tag unser “Geplärre” zu ertragen. Aber das wird sich wohl geben. Der Rest hat sich überzeugen lassen den Aufbau genau andersherum im nächsten Jahr zu machen. Also die “Chillout-Zone” vorn und den Sendebereich in den hinteren Teil der Ecke zu verlegen. Etwas was ich mich einfach nicht getraut habe, weil Ingo ja immer der Meinung ist man muss uns direket beim Senden wahrnehmen. Ich allerdings bin immer der Meinung ein gutes und profesionelles Programm macht uns interessanter. Die Chilloutecke mit den improvisierten Sitzgelegenheiten ist dennoch teilweise gut angenommen worden, jedenfalls saßen immer mal wieder einige da. Erstaunlich der Herdentrieb saßen einige, kamen andere. Trotzdem blieben einige gerade bei Klaus Knopper und noch einige mehr bei Ralph Spenneberg vorn stehen und hörten zu. Dafür war erheblich mehr Platz als im vergangenen Jahr. Absolut toll war wohl meine Idee Roman Hanhardt zu bitten uns zu unterstützen, er hat sich als bereits podcastender schweizer Ubuntufan wacker geschlagen, er hat Talent zum Moderator und ihm hat es auch Spaß gemacht. Ich hoffe Radio Tux kann ihn als “festen” Mitarbeiter gewinnen. Ich selbst hab dieses Mal kaum eine Rolle für RadioTux spielen können, war aber trotzdem kurz zu hören. Dieses Mal aber als Interviewopfer. Alle Interviews gibt es bis auf 2 schon unter http://archive.radiotux.de zum download

Es gab ja einiges an Neuerungen als wohl erstes ist hier die Opener-Party zu nennen. Die ist ziemlich gut angenommen worden. Mit um die 100-150 Besuchern. Heftiger wurde es dann schon am Samstag zur Linux-Nacht. Hier kam der Pizzalieferant, bei dem wir zu kaufen vom Pächter des TaC verpflichtet waren, nicht mehr mit dem liefern nach. Die Lightning-Talks und Projekteküche kamen zwar gut an und haben sicher auch für einigen Andrang gesorgt, sind aber dann auf Grund der Räumlichkeiten doch nicht so toll gewesen. Das werden wir schon noch besser hinbekommen.

Bei mir selbst in der Filmnacht war es ruhiger wie im vergangenen Jahr aber auch gut gefüllt rund 90-120 Personen haben die Möglichkeit sich freie Filme anzuschauen wahrgenommen. Tim Baumann hat mich ein wenig ins Schwitzen gebracht er ist wirklich erst kurz vorher eingetroffen aber er hatte eine DVD im Gepäck mit einer eigens für die CLT produzierten Version seines Filmes. Tja alle anderen müssen jetzt noch einige Tage auf das Release warten. Was mich absolut freut ist, dass das Programm nach meinem Eindruck sehr gut angekommen ist und ziemlich viele durchgängig wirklich bis zum Schluss geblieben sind. Das sich die Zuschauer Valkaama wirklich genau und interessiert angesehen haben dürfte nicht nur mich sondern auch Tim freuen. Jedenfalls waren die Fragen bzw. Anregungen ziemlich gut. Das Publikum wünscht sich auch im nächsten Jahr wieder eine Nacht der freien Filme. Just in diesem Moment wo ich hier schreibe, kommuniziere ich auch mit Tim. Ihn hat dann doch einiges gestört, nämlich Geeks die doch auf dem Laptop hacken und ja da geb ich ihm vollkommen Recht das die Pizzalieferung mitten im Film kam. Blöd das die Pizzaria 2,5h für die Lieferung gebraucht hat….. Aber mehr zu seiner Meinung gibt es dann bei valkaama.com zu lesen

Am Sonntag Nachmittag war ich dann mit meinem Workshop dran. Da hat mich sheeba mal wieder richtig geärgert. Sie hat ja so einen verdammten NVidea Chipsatz und der will immer nur entweder VGA Ausgang oder Monitor zeigen, eigentlich kein Problem. Dieses Jahr hab ich extra in der Mittagspause das schon eingerichtet, heißt den NVidea Treiber den ich sonst nicht einsetze aktiviert und die Bildschirmauflösung heruntergesetzt und das wurde auch am Beamer angezeigt - alles bis auf Inkscape das bildetete sich durchaus ein noch mit der höhreren Auflösung arbeiten zu wollen. Das hat mich vollkommen aus dem Konzept gebracht. Nichts destotrotz scheint der Workshop funktioniert zu haben. Bei vielen kamen am Ende wirklich die “bunten Bildchen” heraus, die geplant waren. Es scheint als wenn meine Angst das es schwerer als mit Gimp wird unbegründet war. Trotzdem muss ich im Ablauf nochmal nachlegen - nächster Workshop in Wien.

Nun last but not least war ich ja auch noch für einiges Printwerk verantwortlich und ich hab doch tatsächlich die Beschilderung für den Raum VR vergessen und einige andere Schilder auch. Ich muss dringend mal im Sommer in Ruhe einen eigenen Beschilderungsplan entwickeln, damit das im nächsten Jahr besser klappt. Chris hat mir gesagt einige hätten die V3 nicht gefunden, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann. Die Nummern waren so groß wie noch nie. Ok der Keller war schlecht ausgeschildert. Da pass ich nächstes Jahr einfach besser auf.

Was das Socializing betrifft war dafür einfach verdammt wenig Zeit. Dank Roman hat mich Hans Fährmann von rtfm gefunden.Matthias Kellermann vom adminlife hatte weniger Glück mich zu treffen. Sonst hab ich auch noch mit Einigen Reden können aber leider zu wenigen. Naja gibt ja noch viele Veranstaltungen dieses Jahr.

Laut dem Google Watch Blog gibt es nun eine native Lösung in der Alpha-Version eines Google Browser. Es sind zwar einige hässlichen GTK-Fehler vorhanden, aber das Teil läuft schon mal. Auch wenn sich die Menüs noch nicht bedienen lassen, kann mit dem Teil schon gesurft werden.

gc1

Wer das Teil ausprobieren möchte, erweitert am besten seine sources.list:

sudo gedit /etc/apt/sources.list

und fügt folgende Zeilen ein:

# Google Chrome
deb http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main

Hernach ein Update ausführen und den chromigen Browser installieren:

sudo apt-get update
sudo apt-get install chromium-browser

Ich habe das Teil nicht auf meiner “Arbeitskiste” installiert, sondern bloss auf einem virtuellen Rechner. Mehr aus Neugierde und weniger aus Überzeugung.

gc2

Der Browser sieht aber beim Surfen schon ganz gut aus. Als Standardbrowser kommt das Teil aber für mich in die Kränze, auch nicht in der finalen Version.

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16. März 2009


Die obige Meldung habe ich heute von Synaptic erhalten, als ich versuchte habe, VMware Server zu deinstallieren. Der genaue Wortlaut ist der folgende:

E: Das Paket vmware-server muss reinstalliert werden,
ich kann aber kein Archiv dafür finden.
E: Es ist ein interner Fehler beim Öffnen der zwischenspeicherten
Paketliste aufgetreten (»1«): Bitte melden Sie diesen Fehler.

Nachdem ich meinen Laptop neu aufsetzen musste, stand noch die Installation von VMware Server an. “Eigentlich kein Problem” dachte ich, das hatte ich schon mehrmals gemacht. Ich habe mir also das RPM auf meinen Rechner geladen und dieses per Alien in dein DEB konvertiert. Sogar den Zusatz “–script” habe ich nicht vergessen. Nach dem Erfüllen des Wunsches, doch bitte meinen VMware Player zu entfernen, lief die Installation auch sauber durch. Aus irgendeinen Grund wollte ich den VMware Server nocheinmal deinstallieren, was mit einem Fehler abgebrochen wurde. Eine Neuinstallation war auch nicht mehr drin. Synaptic gab nur eine Fehlermeldung aus um sich dann sofort wieder zu beenden.

Eine oder besser zwei Lösungen gibt es hier. Ich habe die Version verwendet, in der man die beiden Dateien /var/lib/dpkg/available und /var/lib/dpkg/status bearbeitet und die Bereiche für das fehlerhafte Paket entfernt.

Was habe ich daraus gelernt? Verwende kein Alien und RPM, wenn es ein TAR gibt. In diesem Sinne.

Posted in Ubuntu, Ubuntuusers.de, VMware

Datensammlung. Ein “Problem”(wie es gerne genannt wird) das mittlerweile immer mehr zum Gesprächsthema wird. Die einen nehmen es hin, die anderen versuchen sich mit diversen Verschlüsselungsverfahren in vermeintlicher Sicherheit zu wiegen. Auch WWW-Erfinder Tim Berners-Lee macht sich Sorgen (http://www.australianit.news.com.au/story/0,24897,25192557-15318,00.htm ). Datensammlung, Bespitzelung, Nutzdatenanalysen sind allgegenwärtig. Und damit meine ich nicht Mr. Schäuble der es sogar im Rollstuhl schafft Menschenrechte mit Füßen zu treten. Ich rede vom kommerziellen Teil des Themas. Und es fängt schon bei der Startseite von Millionen Menschen an: Google. Sozusagen der Vorzeigedatensicherer, steht mit diesem Ruf, verglichen mit anderen Web-Services und ähnlichem, mittlerweile nicht mehr alleine da. Yahoo, Web.de, Facebook, MySpace und wie sie alle heissen werden warscheinlich genauso Nutzerverhalten speichern und analysieren wie Google. Bei der Web2.0 Ausgeburt “Social-Networking” sorgen sozusagen die Nutzer selbst für Input. Und auch hier wird Kaptial aus den Daten geschlagen. Warum auch nicht? Die angebotenen Services sind für den Nutzer kostenlos. Irgendein Nutzen muss schliesslich gezogen werden. Allseits bekannt durch Werbeeinnahmen. Für mich ist es ein nachvollziehbarer Schritt, wenn man bedenkt das einzelne Klicks einen bestimmten Betrag Cash(sagen wir mal 2 Cent) für den Service-Anbieter einbringen. Wer würde nicht Nutzdaten und Suchanfragen speichern um individuell zutreffendere Werbeanzeigen einblenden zu lassen, was in direktem Verhältnis zur Anzahl der Klicks steht. Die Rechnung Googles ist also ganz einfach. Mehr Klicks durch treffendere Werbung = Mehr Cash.
Was Google sonst noch so alles mit dem Gesammelten anstellt… bleibt warscheinlich ein firmeninternes Geheimnis. Für die meisten ein Grund für Vorwürfe, aber ein Preis den man für die (guten) kostenlosen Webdienste eben zu zahlen hat. Angenommen es gäbe zwei verschiedene Plattformen. Eine Entgelts-pflichtige Goolge-Version ohne Datenspeicherung, Werbung usw und eine, wie wir sie gewohnt sind. Wie viele Nutzer würden sich wohl für die Nutzung der Entgelts-Version entscheiden?
Ich bin ganz ehrlich. Ich nicht.

Learning by Doing, ist immer noch eine der besten und erfolgreichsten Methoden um etwas neues zu lernen. Und wenn es dann auch noch Spass macht erst recht…

Das hat auch Compass Security entdeckt und veranstaltet nun unter genau diesem Motto zum zweiten Mal den Swiss Cyper Storm.

Dieser findet am 18. und 19. April in der Hochschule für Technik in Rapperswil statt und steht wie immer im Thema von Sicherheit und Hacking.

Die beiden Tagen sind voll mit informativen Vorträgen rund um das Leitthema:

Samstag, 18. April 2009

Titel des Talk Referent Wann? Wo?
Begrüssung Andreas Steffen
(HSR)
0900 Aula
Präsentation:

FastFlux & ZeuS Trojaner

Roman Hüssy

(abuse.ch)

1000 Aula
Präsentation:
Gefahr aus dem Internet
Marco Krebs

(Compass Security)

1030 Hörsaal
Präsentation:

Analyse Torpig E-Banking Trojaner

Andreas Greulich

(Melani)

1100 Aula
Präsentation:

Secure E-Banking

Raiffeisen Bank Schweiz

(www.raiffeisen.ch)

1130 Hörsaal
Wargame Lösung:

PW geschützte Files

Martin Suess
(Compass Security)
1200 Aula
Wargame Lösung:

NFS Hacking

Axel Neumann
(Compass Security)
1400 Aula
Präsentation:

Spam Bekämpfung - abuse.ch

Roman Hüssy

(abuse.ch)

1430 Hörsaal
Wargame Lösung:
Observation Plugin
Marcel Klug

(Compass Security)

1500 Aula
Präsentation:

Voice over IP hacking

Walter Sprenger

(Compass Security)

1530 Hörsaal
Präsentation:

Virus Schutz - Hidden Secrets

Candid Wüest

(Symantec)

1600 Aula
Wargame Lösung:

Lsrunas Decryption

Ivan Bütler

(Compass Security)

1700 Aula

Sonntag, 19. April 2009

Titel des Talk Referent Wann? Wo?
Begrüssung Andreas Steffen

(HSR)

0900 Aula
Präsentation:

VPN mit Windows 7 & IKEv2

Andreas Steffen
(HSR)
1000 Aula
Präsentation:

Hacker Paragraph 202c

Marco Di Filippo

(Compass Security)

1030 Hörsaal
Wargame Lösung:

Oracle Hacking for Fun and Profit

Alexander Kornbrust

(Red Database Security)

1100 Aula
Präsentation:

Drive-By Infection

Walter Sprenger

(Compass Security)

1130 Hörsaal
Wargame Lösung:

Unix Hacking

Daniel Stirnimann

(Compass Security)

1200 Aula
Präsentation:

Legales Hacking illegal?

Beat Lehmann

(Jurist)

1400 Aula
Präsentation:

Windows Update - aber richtig!

Roger Blum
(Compass Security)
1430 Hörsaal
Wargame Lösung:

Hash Injection Attack

Cyrill Brunschwiler

(Compass Security)

1500 Aula
Präsentation:
10 Tipps & Tricks für Endanwender
Martin Suess

(Compass Security)

1530 Hörsaal
Präsentation:

Gnuradio

Christian Kendi

(Iron Software)

1600 Aula
Abschluss Talk:

Gewinner FastCrack, Best Hacker

Wall of Sheep; Preisverteilung

Ivan Bütler
(Compass Security)
1700 Aula

Doch die Hauptattraktion sind nicht die Vorträge, sondern die sogenannten Wargames.

Dies sind einzelne Aufgaben und Probleme zum Thema Sicherheit und Hacking, welche man in einer geschützten Umgebung lösen muss soll.

Insgesamt gibt es 25 verschiedene Wargames, wovon man aber nicht alle lösen muss / kann. Diese Aufgaben behandeln Themen der Informatik wie Windows, Unix, Netzwerk, Malware, Web-Anwendung oder Verschlüsselung.

Das gerade Compass Security solche Wettbewerbe durchführt ist nicht unbegründet, da sie selbst eine der besten Schweizer Sicherheitsfirmen sind, welche auch regelmässig Penetrationtests durchführen.

Die Aufgaben während den ganzen Wargames werden in Gruppen gelöst und es stehen auch immer Mitarbeiter von Compass zur Verfügung um die Teilnehmer zu unterstützen und neue Inputs zu liefern.

Wer, wie ich, auch vor hat, an den Wargames teilzunehmen, muss sich auf Hacking-Lab.com registrieren. Für die Teilnahme bezahlt man CHF 44.- (inkl. T-Shirt) ausser man ist Student, wie ich :) , mit einem gültigen Legi, dann bezahlt man nur noch CHF 10.-.

Wer nur zuschauen oder die Vorträge besuchen will, der muss nichts bezahlen.

Weitere Infos zu den Wargames, dem Event oder Anmeldemöglichkeiten gibt es auf Hacking-Lab.com.

Es würde mich freuen auch den einen oder andern von euch da zu sehen :)

Als kleinen “Allzweck”-Server habe ich hier eine Linksys NSLU2 rumstehen. Das Ding ist nicht gerade eine Rakete (Datenübertragungsrate via NFS nur rund 4MB/s), doch das Feine ist, dass man auf dem Gerät ohne größere Schwierigkeiten Debian installieren kann. Damit steht einem eine unendliche Welt an Spielereien zur Verfügung.

Guides und Howtos, um auf einer Slug (so der liebevolle Spitzname) Debian zu installieren, gibt es im Internet in rauen Mengen. Auf die “Hauptanleitung” habe ich ja schon verlinkt. Wozu man leider relativ wenig findet ist PulseAudio und die Slug. Dass PulseAudio eine feine Sache ist, habe ich ja schon hier beschrieben, so richtig Sinn macht die Sache jedoch erst, wenn man PulseAudio im Netzwerk benutzen kann. Und hier kommt nun die Slug ins Spiel.

Nslu2 mit USB-Soundkarte. Debian läuft dabei vom USB-Stick. Da später noch eine Festplatte angeschlossen werden soll braucht man noch einen USB-Hub.

Nslu2 mit USB-Soundkarte. Debian läuft dabei vom USB-Stick. Da später noch eine Festplatte angeschlossen werden soll braucht man noch einen USB-Hub.

Die Slug selber besitzt zwar keine Soundkarte, doch es gibt mittlerweile USB-Soundkarten die nicht mehr als ein paar Euro kosten. Ich hab auf gut Glück einen DIGITUS USB Audio Controller erstanden und siehe da, das Ding funktioniert bei Debian Lenny oder auch Ubuntu Intrepid Ibex

root@nslu2:~$ tail -f /var/log/messages
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.130000] usb 2-1: new full speed USB device using ohci_hcd and address 2
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.320000] usb 2-1: configuration #1 chosen from 1 choice
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.350000] usb 2-1: New USB device found, idVendor=0d8c, idProduct=0103
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.350000] usb 2-1: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=0
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.360000] usb 2-1: Product: C-Media USB Audio
Feb 17 18:02:09 nslu2 kernel: [43362489.370000] usb 2-1: Manufacturer: C-Media INC.
Feb 17 18:02:12 nslu2 kernel: [43362491.840000] usbcore: registered new interface driver snd-usb-audio

root@nslu2:~$ cat /proc/asound/cards
 0 [default        ]: USB-Audio - C-Media USB Audio
                      C-Media INC. C-Media USB Audio        at usb-0000:00:01.1-1, full speed

out-of-the-box, es wird also auch an der Slug funktionieren…

Einen kleinen Hinweis am Rande. Ich habe meine Slug DeUnderclocked, also den Widerstand, der ältere Slugs auf die halbe Taktrate einbremst, entfernt. Da PulseAudio etwas Performance braucht und die Slug davon nicht gerade viel hat, ist dies ein wichtiger Punkt…

Im folgenden Versuche ich euch an die Hand zu nehmen und PulseAudio auf der Slug zu installieren, so dass ihr Sound von einem anderen Linux-Rechner über PA zur Slug, die ihr natürlich an eine Stereoanlage oder gute Boxen angeschlossen habt, umleiten könnt.

Als erstes müssen eine Reihe von Paketen installiert werden

root@nslu2:~$ apt-get install --no-install-recommends alsa-utils libasound2-plugins pulseaudio pulseaudio-module-zeroconf pulseaudio-utils alsa-utils libasound2-plugins hal pulseaudio-module-hal

Damit nicht halb GNOME mitinstalliert wird, benutze ich die Option –no-install-recommends, so werden die empfohlenen Abhängigkeiten nicht mit installiert. Als nächstes muss man den eigenen Benutzer auf der Slug zu den passenden Gruppen hinzufügen.

root@nslu2:~$ adduser $USER pulse
root@nslu2:~$ adduser $USER pulse-access
root@nslu2:~$ adduser $USER pulse-rt
root@nslu2:~$ adduser $USER audio

Danach muss man sich von der Slug abmelden und über SSH wieder einloggen, damit die Gruppenzugehörigkeiten auch aktiv werden. Im nächsten Schritt müssen Endgeräte für Pulseaudio angelegt werden. Dies erfolgt in der Datei /etc/asound.conf. In diese muss der Inhalt

pcm.pulse {
        type pulse
}    

ctl.pulse {
        type pulse
}

pcm.!default {
        type pulse
}

ctl.!default {
        type pulse
}

eingefügt werden. Nun muss man PulseAudio etwas in die Schranken weisen. PA kann eine Menge Performance schlucken. Performance, die auf einer Slug gar nicht vorhanden ist. Würde man jetzt PA starten, so würde man gar keinen oder nur sehr stotternden Sound hören. PulseAudio kennt dazu Qualitätsstufen, die über /etc/pulse/daemon.conf eingestellt werden können. Mit

[...]
resample-method = speex-float-0
[...]

sollte PA beim Abspielen rund 20% Last erzeugen und somit die Slug nicht allzusehr auslasten. Wer immer noch stotternden Sound bekommt, der kann

[...]
resample-method = trivial
[...]

einstellen, was jedoch auch die geringste Qualität bedeutet. Nun kann man PA zum ersten mal starten.

me@nslu2:~$ pulseaudio
W: main.c: setrlimit(RLIMIT_NICE, (31, 31)) failed: Operation not permitted
W: main.c: setrlimit(RLIMIT_RTPRIO, (9, 9)) failed: Operation not permitted
ALSA lib control.c:909:(snd_ctl_open_noupdate) Invalid CTL front:0

Die Meldungen dabei kann man ignorieren. Spielt man jetzt einen Klang von einem zweiten SSH-Terminal aus ab

me@nslu2:~$ aplay /usr/share/sounds/alsa/Front_Right.wav

sollte man den Sound aus den angeschlossenen Boxen der Slug hören. Nun geht es weiter zur Netzwerkkonfiguration von PulseAudio. Wie eingangs erwähnt und in diesem Beitrag beschrieben kann PulseAudio den Audiostream einer Anwendung von einem PA-Server zum nächsten leiten. So kann man Musik auf dem kleinen Netbook abspielen und der PA-Server auf der Slug spielt diese dann über die angeschlossene Stereoanlage ab. Damit dies möglich ist, müssen in der /etc/pulse/default.pa die dafür nötigen Module module-zeroconf-publish und module-native-protocol-tcp aktiviert werden

[...]
### Network access (may be configured with paprefs, so leave this commented
### here if you plan to use paprefs)
#load-module module-esound-protocol-tcp
load-module module-native-protocol-tcp auth-ip-acl=127.0.0.1;192.168.0.0/16
load-module module-zeroconf-publish
[...]

Bei module-native-protocol-tcp kann man gleich noch einen IP-Bereich festlegen, der den PA-Server ansprechen darf. Nun ist PA fertig konfiguriert, es fehlt nur noch eine Einstellung dass PA beim Starten der Slug anläuft. Dies macht man über die /etc/default/pulseaudio. Hier muss der Start als “Daemon”

# Start the PulseAudio sound server in system mode.
# (enables the pulseaudio init script)
# System mode is not the recommended way to run PulseAudio as it has some
# limitations (such as no shared memory access) and could potentially allow
[...]
# System->Preferences->Sound). For other sessions, you can simply start
# PulseAudio with "pulseaudio --daemonize".
# 0 = don't start, 1 = start
PULSEAUDIO_SYSTEM_START=1
[...]

aktiviert werden. Nun kann man PulseAudio über

root@nslu2:~$ /etc/init.d/pulseaudio restart

starten und stoppen. Ab jetzt kann man wie hier beschrieben Sounds vom eigenen Rechner auf die Slug umleiten und ordentlichen Sound auch aus der kleinsten Kiste bekommen.

Das war das “Howto”, aber wie gut funktioniert es? PulseAudio fordert die Slug schon deutlich. Solange die Slug sonst nichts zu tun hat funktioniert es auch richtig gut. Doch ist bspw. zur selben Zeit ein Dateitransfer via Samba oder NFS aktiv, so kommt der Sound schon ins Stocken. Als “reiner” Soundserver ist die Slug schon so zu gebrauchen, doch wenn man eine Eierlegendevollmilchsau sucht, so liegt man mit der NLUS2 falsch.

Die KDE 4.2.1 Basispakete haben ihren Weg ins fink Repo gefunden. Damit steht die stabile Version auch für den Mac bereit.

Das ganze gibt es als mac und X11 Version.

Weitere Informationen findet ihr auf folgender Homepage

Weitere Artikel:

Moin,
aufgrund diverser Handling-Probleme mit RCS und anderen Structure-Backup-Tools, war ich einfach so frei und hab mein eigenes kleines System zusammen gebastelt. Denkbar einfach ist der Sinn des ganzen. Configdateien und Skripte ändern sich. Und manchmal funktioniert dank einer kleinen Änderung das ganze Programm nicht mehr. Wenn man nur wüsste welche kleine Änderung man nochmal getätigt hat? TimeRobot (so hab ich das ganze getauft) sichert sowohl manuell (kurzer Aufruf), als auch Zyklisch (Woche Tag Stunde, in timerobot.conf konfigurierbar) entsprechende Configfiles, Skripte und sonstige Dateien die vom User im .conf File hinterlegt wurden. Somit erstellt sich eigenständig eine Basis von Files auf die man im Notfall zurückgreifen kann.

Wer intressiert ist:
Runterzuladen gibts das ganze unter: http://zwetschge.org/timerobot/timerobot-0.0.5/timerobot-0.0.5-all.deb

Und hier noch ein kurzes Anwendungsbeispiel:
$ dpkg -i timerobot-0.0.5-all.deb # Installation

$ vim /etc/timerobot.conf # Erstanpassung der Pfade (selbsterklärend)


$ timerobot -t # Erst-Einrichtung der in timerobot.conf gesetzen zyklischen Sicherung


$ timerobot -a X11 # Ersten Eintrag hinzufügen
TimeRobot-Verzeichnis X11 wurde angelegt.
Editiere /etc/timerobot.conf um die Pfade anzupassen


$ timerobot -a aliases # Zweiter Eintrag
TimeRobot-Verzeichnis aliases wurde angelegt.
Editiere /etc/timerobot.conf um die Pfade anzupassen

$ timerobot -a hosts # Dritter Eintrag (usw.)
TimeRobot-Verzeichnis hosts wurde angelegt.
Editiere /etc/timerobot.conf um die Pfade anzupassen

$ timerobot -l # Struktur des Sicherungsverzeichnisses anzeigen
/home/user/timerobot
|-- X11
|-- aliases
`-- hosts
3 directories, 0 files

$ timerobot -u X11 # Erstmalige Sicherung zb der xorg.conf

$ timerobot -l
/home/user/timerobot
|-- X11
| `-- 2009-03-16-10-51-28-X11
|-- aliases
`-- hosts
3 directories, 1 file


$ timerobot --autoall # Komplett-Sicherung aller angegebenen Files


$ timerobot -l
/home/user/timerobot
|-- X11
| |-- 2009-03-16-10-51-28-X11
| `-- 2009-03-16-10-52-07-X11
|-- aliases
| `-- 2009-03-16-10-52-07-aliases
`-- hosts
`-- 2009-03-16-10-52-07-hosts
3 directories, 4 files

Chemnitzer Linuxtag 2009 Fazit

Nun ist der Linuxtag vorbei. So anstengend so ein Wochenende auch ist, es ist immer wieder schön und befriedigend. Sätze wie „Ich nutze Ubuntu jetzt seit $JAHREN und es läuft …“ sind sehr häufig.

Natürlich können wir am Stand nicht bei jedem Thema in die Tiefe gehen, dazu ist einfach nicht die Zeit. Außerdem können wir auch nicht alles wissen… Weiterführende Tipps bekommen die Leute dennoch immer mit.

Zeit für einen Plausch mit den anderen Standbetreuern gab es auch reichlich.
Das Konzept von Communtu finde ich interessant. Das Projekt macht es den Ubuntu-Nutzer einfach, nach der Installation die gewünschte zusätzliche Software in sein System zu integrieren. Ich bin gespannt, wie es da weiter geht…

Ich hab mich mehr um den Stand gekümmert, bin so weniger zu den Vorträgen gegangen. Einen hab ich dennoch angehört, den Vortrag zu LXDE. Ich mag halt kleine Desktopumgebungen…

Ich denke, daß ich 2010 wieder dabei bin…

Chemnitzer Linuxtag 2009 Fazit

Nun ist der Linuxtag vorbei. So anstengend so ein Wochenende auch ist, es ist immer wieder schön und befriedigend. Sätze wie „Ich nutze Ubuntu jetzt seit $JAHREN und es läuft …“ sind sehr häufig.

Natürlich können wir am Stand nicht bei jedem Thema in die Tiefe gehen, dazu ist einfach nicht die Zeit. Außerdem können wir auch nicht alles wissen… Weiterführende Tipps bekommen die Leute dennoch immer mit.

Zeit für einen Plausch mit den anderen Standbetreuern gab es auch reichlich.
Das Konzept von Communtu finde ich interessant. Das Projekt macht es den Ubuntu-Nutzer einfach, nach der Installation die gewünschte zusätzliche Software in sein System zu integrieren. Ich bin gespannt, wie es da weiter geht…

Ich hab mich mehr um den Stand gekümmert, bin so weniger zu den Vorträgen gegangen. Einen hab ich dennoch angehört, den Vortrag zu LXDE. Ich mag halt kleine Desktopumgebungen…

Ich denke, daß ich 2010 wieder dabei bin…

Während meinem Aufenthalt in Chemnitz an den Linux-Tagen durfte ich bei Radio Tux mithelfen und einige Interviews führen. Besonders erfreute mich, dass ich Ralf Spenneberg, Autor, OpenSource-Trainer, Berater und idealistischer Social-Mensch befragen durfte. Eine grosse Ehre für mich, den Ralf ist durch seine Bücher, welche übrigens alle bei Addison-Wesley erschienen sind, bis in die Tiefen der Eidgenossenschaft bekannt. Ausserdem kennt Ralf das SELinux fast in- und auswendig, dazu hielt er auch einen Vortrag an den Linux-Tagen zu Chemnitz.

Radio Tux

Wir sprachen über das SELinux - unter Ubuntu wird wohl eher AppAmor benutzt -, über seine Arbeit mit dem Schreiben von Bücher sowie über die Tätigkeiten als Trainer. Das Interview ist aus meiner Sicht sehr spannend ausgefallen, mal abgesehen von meinem Geschwätz. Ich habe das File hier noch einmal eingebunden:

Download audio file (rs-rt.mp3)

An dieser Stelle sei noch einmal mein Dank an Ralf ausgesprochen! Alle Podcasts zu den Linux Tagen zu Chemnitz sind auf Radio-Tux zu finden, entweder direkt im Verzeichnis oder in einzelnen Blogbeiträgen verlinkt.

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Immer öfter muss ich staunen wie rasend schnell sich Virtualbox die letzten Tage entwickelt hat. So auch gestern als ich nach einer Möglichkeit suchte, ein Virtualbox Fesplatten-Image in das Vmware Format vmdk zu konvertieren, um die Maschine auf meinem Firmennotebook, das netterweise mit Vmware Workstation ausgestattet ist, laufen zu lassen.
Google zeigte da einen ganzen Haufen von Foreneinträgen, desöfteren fiel da das Stichwort qemu. Ich wollte allerdings vermeiden, mir extra qemu für diese simple Aufgabe zu installieren. Ein Blick in das Handbuch von Virtualbox zeigte auf, dass Virtualbox durchaus in der Lage ist, diverse Konvertierungen mittels VBoxManage clonehd durchzuführen.

Leider ist die ganze Sache noch leicht instabil, oder meine Vmware zu neu, denn erst im 2. Anlauf ließ sich das geklonte Image booten. Aufpassen sollte man zudem, verwendet man Virtualbox Snapshots. Virtualbox baut sich die virtuelle Maschine dann nämlich aus differentiellen vdi-Dateien zusammen und clonehd kann damit noch nicht umgehen.