ubuntuusers.de

23. Juli 2008

Die meisten von euch, welche hier die Blogposts und Kommentare regelmäßig verfolgen, kennen mit Sicherheit ubuntuusers.de oder ubuntu-forum.de. Wir möchten zu denen keine Konkurrenz darstellen, im Gegenteil: Wir bewerben diese sogar gerne! Für unsere Website “Das Ubuntublog” wollen wir euch ein kleines Forum zum Diskutieren, für Hilfe, oder für Tutorials zur Verfügung stellen. Dieses ist unter forum.ubuntublog.ch.vu erreichbar. Wir würden uns freuen, wenn es da weitergehen würde in Sachen WiFi Router und bei anderen Themen. Wenn man zb. den WiFi Router vom vorigen Post hernimmt könnte man auch einen Thread im Forum eröffnen und darüber reden bzw darüber diskutieren.

Sebi, Patrick und Ich wollen uns bei allen Lesern bedanken die hier öfters oder auch Täglich reinschaun.

Neben dem PC werden Notebooks immer beliebter. Aber auch der Hang ständig online zu sein steigt unbestritten an. Da man jedoch stets bestrebt ist Kabelsalat zu vermeiden, und da Kabel auch die Mobilität des Nutzers einschränken können möchte Daniel uns einen günstigen WLAN-Router der Marke Hercules vorstellen.

Der Router
Der WiFi Stick

Den WiFi Router+ WiFi USB Stick gibt es im Saturn für 29,99 Euro. Es handelt sich um ein Angebot, bei dem man einfach zuschnappen muss! Der Erste Test lief hervorragend ab und Ubuntu 8.04.1. Hardy Heron erkannte den WiFi USB-Stick out-of-the-box. Nach einer sehr kurzen Wartezeit stand die Verbindung und ich war im auch schon im Web. Auf der Verpackung stand zwar: Geeignet für Windows ME, XP, Vista  aber wie bereits erwähnt erkennt Ubuntu den Stick sofort. Hier das Video zum Beitrag:

22. Juli 2008

Für alle, die ihn noch nicht gesehen haben, hier ist er. Der Planet auf ubuntuusers.de, welcher mit der Inyoka-Veröffentlichung offizieller Bestandteil von ubuntuusers wurde sammelt seit der Veröffentlichung, also seit ein paar Tagen, Einträge aus Blogs von verschiedenen Ubuntu-Benutzern. Auch Beiträge von Gnubuntux werden hier angezeigt.

Vor einigen Stunden hat Chrissss, einer der aktivsten Benutzer der Online-Gemeinschaft, eine Diskussion zur Ausrichtung des Planeten eröffnet. Er ist der Meinung, dass der Planet nicht richtig gestaltet sei, das heißt, dass die Auswahl an Blogs nicht seiner Vorstellung eines Planeten entspreche. Er zählte drei Blogs auf, die seiner Meinung nach nicht den Kriterien für den Planeten entsprechen würden, unter anderem oshelpdesk.org, ubuntu-center.de, ebenfalls diesen Blog hier, Gnubuntux.

„Nicht gegen die Betreiber (bitte fasst meinen Beitrag nicht als Angriff auf eure Arbeit oder eure Person auf) – zum Teil kennen wir sie alle – doch in meinen Augen gehören diese Webseiten nicht auf den Planet. Sie sind eher High-Traffic und stehen letztendlich oft in direkter Konkurrenz zum Ikhaya.“

Im weiteren Text zählt er ein paar Newsartikel, unter anderem einige von mir verfasste, auf. Planeten sollten keine Sammlung von Newsartikeln, in drei- oder vierfache Menge sein.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich Chrissss teilweise recht geben. In den Planeten gehören keine Newsseiten. Ein Planet sollte die Stimmung innerhalb einer Community, einer Gemeinschaft, widerspiegeln und keine Fakten aufzählen. Gnubuntux wurde aber genau mit solchen Fakten in die Welt gesetzt, bis auch ich schließlich selber merkte, dass dies keinen großen Sinn hat. Newsseiten im Internet gibt es zu Hauf, um das herauszufinden, musste ich nicht zum Profeten werden.

Ich habe deshalb auch meinen Schreibstil etwas verändert; weg von täglich erscheinenden Newsmeldungen, hin zu persönlich geprägten, subjektiven Berichten. Zusätzlich habe ich aber immer wieder Berichte geschrieben, welche auf keiner deutschen Seite zu lesen war, zum Beispiel diesen Artikel zum aktuellen Zustand von X.org. Von solchen Nachrichten werde ich auch weiterhin nicht abrücken. Auch Ereignisse, von denen andere Nachrichtenseiten berichten, ich aber eine persönliche Meinung dazu habe, werde ich weiterhin schreiben.

Und Chrissss, falls du diesen Text hier liest. Auf deine Befürchtung hin, dass so manch einer fälschlicherweise deinen Artikel als persönlichen Angriff bewertet, nein! Man kann deine Beiträge eigentlich nicht falsch interpretieren. Bei deinem Schreibstil erkennt man, dass du sehr hohen Wert auf Höflichkeit, Konstruktivität und Verständlichkeit legst. Einige Benutzer sollten sich von dir eine Scheibe abschneiden.

Update: Scheinbar war ich nicht der einzige, der vom Beitrag von Chrissss im Forum inspiriert wurde.


Seit einigen Tagen nutze ich nun sylpheed als Mailclient und bin damit recht gut zufrieden. Es gibt zwar einige Dinge, mit denen ich (noch) nicht ganz glücklich bin, aber im Grossen und Ganzen ist das Teil schwer in Ordnung. Vor allem ist die Software schnell und einfach zu bedienen. Wer gerne mit der Tastatur arbeitet, kommt auch auf den Genuss.

Mittlerweile gibt es eine Version 2.5.0 stable, in den Ubuntu-Quellen liegt im Moment noch die Version 2.4.8. Ich denke, dass die neue Version bald in den Quellen integriert sein wird. Wer nicht warten mag, kann sich die Software direkt holen.

Im Moment fehlt mir noch eine Funktion, um die Nachrichten automatisch als gelesen markieren zu lassen, ohne dass ich sie in einem separaten Fenster öffne. Zwar kann man mit dem Tastatur-Befehl [shift] und [R] eine Nachricht als gelesen markieren, sofern die Tastaturbefehle richtig gesetzt sind, das ist aber nicht das, was ich möchte. Am besten gefällt mir die Möglichkeit, eine Nachricht nach n Sekunden als gelesen flaggen zu lassen. Diese Funktion gibt es aber offenbar nicht - mindestens habe ich sie nicht gefunden.

Weiter stört es mich ein bisschen, dass der Inhalt einer Nachricht nicht angezeigt wird, wenn ich mit den Pfeiltasten im Posteingang navigiere und eine andere Nachricht ansteuere. Dabei wird jeweils noch die Nachricht zuvor angezeigt. Vielleicht gibt es dazu eine Lösung; bloss kenne ich sie nicht ;-)

Mit dem Befehl sudo apt-get install sylpheed-doc kann man sich eine sehr gute Doku in verschiedenen Sprachen auf den Rechner holen und über die Hilfe aufrufen. Ja, und so bleibe ich mindestens vorerst bei sylpheed, weil mir dieser Mailclient sehr gut gefällt.

Auf dem Blog Direct2Dell hat Daniel Judd bekannt gegeben, dass die aktuellen Dell-PCs und -Notebooks mit Ubuntu 8.04 LTS statt Version 7.10 ausgeliefert werden. Weiterhin kündigte er an, man werde Ende August 2 weitere Notebooks in das Ubuntu-Sortiment mit aufnehmen. Das sollen dann das XPS M1530n und das Studio 15n werden. Weiterhin arbeite Dell an vielen Verbesserungen der Treiber und habe vor künftig auch die Treiber für die MP3-, WMA- und WMV-Wiedergabe von Haus aus mit einzubinden.

Details möchte Dell auf der Linuxworld-Expo in San Francisco (4. bis 8. August) bekanntgeben. Ob die neuen Notebooks sofort überall oder erst einmal nur in den USA verfügbar sein werden bleibt abzuwarten.

Direct2Dell
Artikel bei LinuxCommunity.de

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Die Linux-Plattform CorBiz von der Information Systems AG setzt in der neuen Version 3.1 auf Ubuntu 8.04 auf. Als Grund hierfür wird unter Anderem die bessere Hardwareunterstützung genannt. Weiters soll aber auch die dynamische Druckverwaltung mit CUPS eine Rolle spielen.

Seit CoreBiz 3.0 war Ubuntu 6.06 LTS die Basis der Plattform, welche früher auf Debian basierte. In der neuen Version 3.1 setzt CoreBiz nun auf Ubuntu 8.04, da es sich hier wie bei Ubuntu 6.06 um eine LTS Version handelt. Ausserdem sorgt der Linux Kernel 2.6.25 für eine möglichst breitgefächerte Hardwareunterstützung.

Das Common Unix Printing System (CUPS) ist neu in einer dynamischen Version dabei, und wird in der Management-Konsole integriert sein, um die Konfiguration zu erleichtern. Zudem arbeitet die Management-Konsole jetzt rollenbasiert. Mitglieder der verschiedenen Benutzergruppen erhalten also unterschiedliche Ansichten. Auf Wunsch werden nun auch Home-Verzeichnisse auf dem Server verwendet, um so die Mobilität der einzelnen Anwender zu erhöhen. Diese werden beim an- und abmelden synchronisiert.

CoreBiz eignet sich vor allem für mittelständische kleine Unternehmen als Server-Software. Die Software ist modular aufgebaut, so dass sich Module wie z.B Groupware, VoIP, Clients und andere frei miteinander kombinieren lassen. Zentral ist dabei der “Base”-Server, der einen OpenLDAP-Verzeichnisdienst umfasst. Lizenzkosten fallen dabei keine an, der Hersteller betont jedoch Wartung und Support je nach Aufwand in Rechnung zu stellen.

Gfunden bei Golem

21. Juli 2008

OpenSolaris ist ganz schön schnell. Wenn man das Aspire 2920 mit der LiveCD 2008.05 startet, fällt einem als erstes auf, wie flott das Notebook sein kann; und dabei läuft OpenSolaris nur von CD. Kurz darauf fallen aber schon die ersten Probleme auf.

Schön ist erstmal, dass WLAN auf Anhieb geht, was man auch an der orange leuchtenden LED bei der Multimediataste erkennen kann. Unter Gnu/Linux leuchtet die LED übrigens erst nach ein wenig Nacharbeit. Nach einigen Sekunden erscheint ein Fenster auf dem Gnome-Desktop, in dem man sein Netzwerk auswählen kann.

Das ist auch ganz gut, dass das WLAN sofort funktioniert, denn die Netzwerkkarte tut es nicht. Startet man das Programm Device Driver Utility vom Desktop, sieht man das Problem rosa hinterlegt. Der Treiber für die Netzwerkkarte BCM5787M wird vermisst.

Allerdings muss man deswegen nicht vor der Installation zurückschrecken. Nachdem das Betriebssystem aufgespielt worden ist, kann man den Treiber für BCM5780 ausprobieren, der funktionieren könnte. Das habe ich allerdings nicht getestet.

Auf dem Bildschirmphoto kann man auch sehen, dass es ein Problem mit dem Sound gibt. Der wird nämlich ebenfalls nicht erkannt. Man sollte OpenSolaris aber trotzdem eine Chance geben, denn über die OSS-Treiber, die es als Pakete für OpenSolaris gibt, lassen sich noch viele Soundkarten nachträglich installieren.

Positiv fällt beim ersten Start auf, dass Grafikkarte und Display richtig erkannt werden und die Bildschirmauflösung mit 1280×800 Pixeln korrekt eingestellt ist. Allerdings stürzt Compiz nach einiger Zeit ab, wenn man es aktiviert. Standardmäßig ist es deaktiviert.

Weiter Dinge, die unter OpenSolaris nicht funktionieren, sind Bluetooth (zumindest nicht mit der LiveCD), das Modem und Suspend und Ruhezustand, wie man vielleicht an der fehlenden ACPI-Unterstützung auf dem Screenshot unten erahnen kann. Das Touchpad wird zwar erkannt, aber scrollen kann man damit nicht.

Auf dem Bild kann man weiter sehen, dass die Webcam zumindest erkannt wird. Allerdings bin ich bei der LiveCD daran gescheitert, sie einzurichten. Vielleicht funktioniert das besser nach einer Installation.

Soweit ein erster Test von OpenSolaris 2008.05 auf dem Acer Aspire 2920. Zum Schluss noch ein paar Tipps, nach denen ich ein bisschen suchen musste: Das Root-Passwort der LiveCD ist opensolaris. Viele Linux-Befehle gibt es unter OpenSolaris nicht. Statt lspci muss man halt scanpci benutzen, nach WLANs sucht man im Terminal mit dem Befehl dladm

jack@opensolaris:~# dladm scan-wifi
LINK       ESSID               BSSID/IBSSID      SEC    STRENGTH   MODE   SPEED
iwk0       o2DSL_7skZ          0:19:cb:87:39:ba  wep    good       g      54Mb
iwk0       SIEMENS-7A15B9   0:16:e3:7a:15:b9  wpa    good       g      54Mb
iwk0       SIEMENS-000053   0:1b:9e:0:0:53    none   weak       g      54Mb
iwk0       linksys_SES_5996   0:14:bf:c4:d9:df  wpa    weak       g      54Mb
iwk0       NETGEAR YIHA !!!!  0:1b:2f:70:92:fe  wep    good       g      54Mb
iwk0       --                        3a:d9:c:be:78:c5  wep    weak       b      11Mb

und ifconfig braucht die Option ifconfig -a, damit es die Netzwerkschnittstellen anzeigt:

jack@opensolaris:~# ifconfig -a
lo0: flags=2001000849 mtu 8232 index 1
	inet 127.0.0.1 netmask ff000000
iwk0: flags=201004843 mtu 1500 index 2
	inet 192.168.1.36 netmask ffffff00 broadcast 192.168.1.255
	ether 0:1d:e0:22:f5:dd
lo0: flags=2002000849 mtu 8252 index 1
	inet6 ::1/128

Im letzten Listing kann man schon erkennen, wie OpenSolaris die Netzwerkschnittstellen benennt. Anstatt eth0, wie unter Linux, erhält die Schnittstelle den Namen des Treibers, in diesem Fall iwk, gefolgt von einer 0.

Auf  der KDE Techbase sind verschiedene Video Screencasts zu KDE 4.1 zu finden.

Darunter sind folgende Themen zu finden

  • Das aktuelle Plasma Theme wechseln
  • Wechsel zwischen Kicker und dem klassischen KDE-Menü
  • Plasma ZUI
  • Bestücken eines Sidbar Panels
  • Panels bewegen und deren Größe ändern
  • Verzeichnis View

Weitere sind geplahnt.

Viel Spass beim anschauen.

Eine der Grundideen von Inyoka war es überall (das heißt im Wiki, Forum und Ikhaya) die gleiche Syntax zu haben. Dadurch ist es leichter Texte zwischen den Komponenten zu kopieren und die User müssen sich nicht mehrere Markup-Sprachen merken. Die Entscheidung dabei ist auf ein Wiki-Markup gefallen, ähnlich zu MoinMoin, allerdings mit ein paar Änderungen, Erweiterungen und Vereinfachungen. Im Gegensatz zum BB-Code, der mit einer simplen Suchen-Und-Ersetzen Methode arbeitet, benötigt eine Markup Sprache ein komplexes Parser-System, welches übrigends etwa 10 % unseres gesamten Quellcodes ausmacht.

Einer der Hauptvorteile des Parsers liegt darin, dass er eine intuitive Syntax bietet, mehr Möglichkeiten bereitstellt (z.B. Tabellen) und im Gegensatz zu vielen Benutzern, auch den Unterschied zwischen Absätzen und Zeilenumbrüchen kennt. Absätze werden zum Strukturieren von Textabschnitten verwendet und werden in Inyoka (ähnlich wie bei Latex) mit einer Leerzeile erzeugt. Im Gegensatz dazu, werden Zeilenumbrüche nur selten gebraucht und können mit \\ oder [[BR]] erzeugt werden. Diese Syntax ist ebenfalls wieder an Latex angelehnt, Textverarbeitungsprogramme verwenden dafür in der Regel meist die Tastenkombination Umschalt + Enter, welche sogar vielen Benutzern völlig unbekannt ist.

Aber was spricht den jetzt genau für “Absätze”? Zum einen ist es schon einmal logisch etwas anderes. In HTML gibt es Absätze und Zeilenumbrüche, die auch eine genaue Bedeutung haben, welche vor allem beim Formatieren oder bei ScreenReader wichtig ist. Daher ist der Ansatz des BB-Codes, der keinen einzigen Absatz kennt, schon einmal mehr als grausam. An dieser Stelle sei auch noch angemerkt, dass unser Parser auch den Export in andere Formate unterstützt und Docbook, ein weit verbreitetes Format zum Schreiben von Büchern und Dokumentationen, gar keine Zeilenumbrüche kennt.

Der Grund weshalb Zeilenumbrüche einfach so verschluckt werden ist auch einfach. Viele Benutzer machen am Ende jeder Zeile bei der Eingabe einen Umbruch (vermutlich weil es früher nötig war, in Mails noch immer so gemacht wird und oft angenehmer ist). Das Problem an einem Zeilenumbruch nach z.B. 70 Zeichen ist allerdings dass, das jeder Benutzer eine andere Auflösung und Schriftgröße eingestellt hat. So sieht man auf einem Widescreen nur eine schmale Zeitungskolumne, und auf einem PDA oder Eee PC ist jede Zeile dann vielleicht zwei Zeilen lang, wobei die zweite jeweils nur ein Wort enthält.

Ein Argument welches ich auch schon hier im Forum gehört habe, ist dass man von keinem Benutzer erwarten kann, ein perfekter Typograf zu werden und dass man nicht vom Parser bevormundet werden will. Das erste Argument spricht aber eindeutig für einen Parser. Der User muss beim Schreiben auf nichts achten, kann so tippen wie er es gewohnt ist und das Ergebnis ist trotzdem lesbar. Beim BBCode war das leider nicht immer der Fall. Bevormunden will Inyoka natürlich auch niemanden. Wie zuvor schon erwähnt, es gibt die Möglichkeit Zeilenumbrüche zu erzeugen (solange nicht nach Docbook gerendert wird), allerdings werden diese kaum benötigt und sollten nach Möglichkeit auch nicht verwendet werden.

Aus technischen Gründen konnten wir die Kommentare nicht aus dem alten Blog mit importieren. Alte Kommentare lesen.

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil über ein verbuggtes PulseAudio in Ubuntu. PulseAudio ist großartig und seid ich es richtig konfiguriert habe, funktionieren meine ganzen Anwendungen wieder parallel zueinander mit Ton über einen zentralen Mixer.

Keine Abstürze mehr bei Amarok und YouTube gleichzeitig. Ich kan parallel Musik hören und Film gucken (was zwar meistens keinen Sinn macht), ohne dass eine der Anwendungen abstürzt. Und ich kann endlich wieder beruhigt die Sounds bei Pidgin anschalten.

Wie das kommt?

Nun, ich habe bei Martin Gräßlin einen Kommentar gelassen, in dem ich mich ganz besonders über Flash/Audio-Sache aufgeregt hatte. Und dann hab ich geschaut, ob nicht einfach nur was falsch läuft bei mir. Dabei bin ich dann über den Pulse-Audio-Artikel im Ubuntuusers-Wiki gestolpert und habe mich mal drangesetzt, zu erkunden, was bei mir falsch läuft.
Eine Installation von libflashsupport (was ich schonmal installiert hatte, aber nichts gebracht hat) und zusätzlich das Ausführen von “asoundconf set-pulseaudio” brachte nach 2 Monaten den gewünschten Effekt: Es funktioniert wieder wie vor dem Update.

Allerdings wäre das was für nette Hinweise bei der Installation gewesen. Oder ein Automatisches Ausführen beim Update. Scheinbar wurde meine Soundconf, die auf ALSA und ESD ausgelegt war, weiterverwendet. Ohne ESD ist das allerdings nicht so prickelnd. Mal gucken was bei 8.10 danebenschießt.

Remote Desktop ist sowohl in Betrieben, als auch unter Privatpersonen eine beliebte Art entfernte Rechner über das Inertnet zu konfigurieren. Wie üblich ist auch das Programm VNC (Virtual Network Computing) unter Linux kostenlos.

Um das Programm unter Ubuntu benutzen zu können muss noch einiges nachinstalliert werden. Das geschicht in diesem Fall am besten über das Terminal oder Synaptic.

sudo apt-get install vnc4server vnc-common vnc-java

Der Computer, welcher den Desktop freigeben soll (Host):

Sind erst mal die oben genannten Pakete installiert kanns schon losgehen. Gnome bringt glücklicherweise schon eine grafische Oberfläche zur Konfiguration mit. Diese wird unter System>Einstellungen>Entfernter Desktop gestartet. Nun  kann hier die Option Anderen benutzern erlauben Ihren Desktop zu steuern angeklickt werden. Bei den beiden Optionen unter Sicherheit sollte mindestens eine ausgewählt sein.

Im lokalen Netzwerk ist dies ausreichend. Möchte man aber eine Remote-Desktop-Verbindung über das Internet ermöglichen, so ist es, sofern man einen Router verwendet (was meist der Fall ist), notwendig, dass der entsprechende Port am Router zum gewünschten PC forwardet. Dies lässt sich meist ohne großem Aufwand im Webinterface des Routers bewerkstelligen.

Der Computer, auf dem der Desktop angezeigt werden soll (Client):

Ist nun der Host konfiguriert gibt es zwie Möglichkeiten sich mit diesem zu verbinden:

1. Unter Ubuntu 8.04 Hardy ist das Programm Vinagre vorinstalliert. Man findet dieses unter Anwendungen>Internet>Vinagre . Die Vorteile erklärt uns das Ubuntuusers Wiki:

Vinagre kann dank einer Bedienoberfläche mit Tabs - ähnlich wie bei Webbrowsern - gleichzeitig mehrere Verbindungen mit verschiedenen VNC-kompatiblen Servern aufbauen. Diese können auch als Lesezeichen abgespeichert werden. Sollte der Zugang zu einem VNC-Server ein Passwort benötigen, so wird dieses im GNOME_Schlüsselbund gespeichert. Des weiteren kann Vinagre dank Avahi im lokalen Netzwerk nach verfügbaren VNC-Servern suchen.

2. Bisher war in allen Ubuntu Versionen das Programm tsclient vorinstalliert, das sich auch unter Anwendungen>Internet>Terminal Server Client finden lässt. Siehe Beschreibung im Wiki:

Dieses Programm erlaubt neben VNC auch Verbindungen über das „Remote Desktop Protocol“ zu Windows-Servern. Um eine Verbindung zu einem VNC-Server herzustellen, muss im Reiter „Allgemein“ als Protokoll VNC ausgewählt werden. Der Rechnername ist die IP-Adresse bzw. der Hostname des Servers. Die anderen Felder können in der Regel freigelassen werden. Ein gegebenenfalls erforderliches Passwort wird nach dem Verbindungsaufbau abgefragt.

Bei beiden muss die IP des Hostes, also des Computers der den Desktop teilt, angegeben werden. Diese wird über den Befehl ip addr in einem Terminal ermittelt. ACHTUNG: IMMER DIE KORREKTE IP EINGEBEN!

Ich finde VNC sehr praktisch, da ich so schon vielen Personen ganz bequem, über 100 km Entfernung ohne grossem Aufwand helfen konnte. Jeder Administrator sollte VNC auf seinem Rechner installiert haben.

<p><div lang="de" dir="ltr">Es gibt viele Möglichkeiten, zu OpenSource beizutragen. Dabei sind mir rückblickend ein paar richtige Highlights eingefallen, bei denen ich das Gefühl hatte, wirklich etwas beizusteuern.<hr />Etwas ziemlich wichtiges, was oft vergessen wird, wenn es um Beiträge zu OpenSource geht, ist der Support. Ein erster Beitrag zu OpenSource kann es schon sein, in einem Forum jemand anderem zu helfen. Auch schon ein sehr nettes Gefühl, wenn man das erste Mal nicht eine Frage stellt, sondern eine beantwortet.<br /><br />An meinen ersten Bug-Report erinnere ich mich gar nicht mehr richtig. Aber auch das ist natürlich eine gute Möglichkeit, sich an der Entwicklung von OpenSource-Projekten zu beteiligen. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, bei einem Problem, das offensichtlich nicht an meiner fehlerhaften Bedienung liegt, einen Bugreport zu schreiben. Manchmal kann es etwas lästig sein, sich für jeden Bugtracker wieder einen Account besorgen zu müssen. Eine gute Anlaufstelle für Ubuntu-Benutzer ist daher immer <a href="https://launchpad.net/" target="_blank">Launchpad</a>. Dort kann man für verschiedene Programme aus Ubuntu Bugreports erstellen. Wobei ein Upstream-Report meist der direktere und bessere Weg ist.<br /><br />Sehr gut erinnere ich mich noch an meinen ersten Feature-Request, der dann tatsächlich implementiert wurde: <a href="http://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=334030" target="_blank">Bug 334030 – Set resolution when exporting graph as png</a> Es ist echt ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass tausende von Menschen etwas benutzen, das man selbst angestoßen hat:<span class="img"><img src="http://files.myopera.com/freedo/blog/Gnumeric_export-settings.png" alt="" /></span><br /><br />Wenn man sogar ein bisschen programmieren kann, gibt es natürlich noch mehr Möglichkeiten, beizutragen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es offensichtlich einfacher ist, ein eigenes Projekt ins Leben zu rufen, als zu einem bestehenden beizutragen. Schon das erste Programm, das ich überhaupt geschrieben habe, habe ich gleich als OpenSource-Projekt auf Launchpad veröffentlicht: <a href="https://launchpad.net/getmypics" target="_blank">GetMyPics</a>. Wie die meisten Projekte, die ich ins Leben gerufen habe, ist es irgendwann eingeschlafen. Sei es, weil es einfach überflüssig geworden ist (wie in diesem Fall), oder weil ich irgendwann entweder keine Zeit oder kein Interesse mehr hatte.<br /><br />Um so schöner, wenn man dann merkt, dass ein Projekt doch eine gewisse, wenn auch begrenzte, Zielgruppe anspricht. So ist es mir bei <a href="https://launchpad.net/genesis-sync" target="_blank">Genesis</a> gegangen. Gestartet hat es als ganz einfache Erleichterung für mich, weil ich <a href="http://www.estamos.de/projects/SyncML/" target="_blank">syncevolution</a> nicht immer von der Kommandozeile aus starten wollte. Als ich dann gemerkt habe, dass auch andere es benutzen, ist meine Motivation noch einmal deutlich gestiegen, daran weiterzuarbeiten. Und mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis.<br /><br />Eine ganz andere Erfahrung ist es aber, wenn man dann tatsächlich einmal Code zu einem anderen Projekt beisteuert. Da ich nur von Python behaupten könnte, zumindest ein bisschen Ahnung zu haben, ist der Kreis der Projekte, zu denen ich beitragen könnte, ohnehin schon eingeschränkt. Und dann ist das Einarbeiten in den Code eines fremden Programms auch nicht immer ganz einfach. Um so schön, als ich dann doch einmal die kleine, aber nette Verbesserung an einem anderen Projekt vornehmen konnte, die im Rahmen meiner Möglichkeiten lag: <a href="https://sourceforge.net/tracker/index.php?func=detail&aid=2016655&group_id=172357&atid=861430" target="_blank">[ 2016655 ] Replace GtkFileSelection by GtkFileChooserDialog</a><br /><br />Oft sind es Kleinigkeiten, aber man kann doch das Gefühl kriegen, selbst ein Stück zum Erfolg von OpenSource beizutragen...</div></p>

20. Juli 2008

Dell liefert nun schon seit längerer Zeit PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Ubuntu aus. Seit neuestem wird dort die aktuelle Version 8.04 installiert, jedoch mit zahlreichen Erweiterungen. So sind einige Audio- und Video-Codecs dabei, welche die Wiedergabe von visuellen Inhalten erleichtern sollen.

Mit dabei ist zB. LinDVD, wodurch die legale Widergabe von CSS-geschützten DVD-Filmen ermöglicht wird, was bisher nur mit einem nachträglich gekauften LinDVD, oder einer illegalen Bibliothek namens libdvdcss möglich war.

Leider liefert Dell aus ungeklärten Gründen in Österreich noch immer nur PCs mit Windows aus, obwohl beides aus dem gleichen Lager kommt.

Wer bereits Ubuntu auf einem PC installiert hat, aber trotzdem nicht auf die zahlreichen Codecs verzichten möchte, kann diese auch ohne großem Aufwand durch Hinzufügen des Medibuntu-Repositorys ändern. Beim nächsten Update werden dann alle wichtigen Codecs nachinstalliert, welche aufgrund gesetzlicher Bestimmungen mancher Länder nicht auf der installations-CD sind.

Links:
DELL Hardware mit Ubuntu

Vor ein paar Tagen berichteten wir, dass das deutschsprachige Ubuntu-Portal ubuntuusers.de [1] kurz vor dem Relaunch mit neuem Gesicht steht. Nun ist es soweit: Die neue Software von ubuntuusers ist online. Sicher, es klemmt noch hier und da, der Umzug scheint mehr Zeit in Anspruch genommen zu haben als geplant, aber es ist schön geworden, wie ich finde. Natürlich kann es jetzt auch noch sein, dass ubuntuusers.de sehr langsam ist und die Seiten sehr lange zum laden brauchen oder auch garnicht laden. Aber allzu lange sollte es nicht mehr dauern bis das Portal wieder vollständig erreichbar sein wird.

In der Ankündigung auf ubuntuusers.de heißt es:

Ubuntuusers erstrahlt in neuem Licht!

Nach neun Monaten Entwicklungszeit ist es nun endlich so weit. Inyoka, so der Name der neuen Portal-Software, ist fertig und wird ab sofort das komplette Portal von ubuntuusers.de betreiben.

Viele von euch haben bereits die vergangenen vier Monate genutzt, um Inyoka auszuprobieren. Dabei wurden wir auf viele Fehler und Probleme hingewiesen und haben auch einige tolle Verbesserungsvorschläge erhalten, wofür wir uns bei euch an dieser Stelle bedanken möchten. Ohne euch hätte das Testen sicherlich um einiges länger gedauert.

Die älteren Mitglieder können sich vielleicht noch an die Anfänge von ubuntuusers erinnern. Zu Beginn bestand die Seite nur aus einem Forum, welches mit einem DokuWiki kombiniert war. Damals hatten wir noch stark mit den steigenden Datenmengen, Anwenderzahlen sowie deren Wünschen zu kämpfen, weshalb wir eine neue Softwarebasis auswählen mussten. Im Jahr 2005 war es dann so weit und es kam zum nächsten größeren Update. Das DokuWiki wurde durch MoinMoin ersetzt, es kam ein Portal mit NoPaste-Service und Ikhaya auf der Basis von Django dazu, und ubuntuusers.de bekam einen neuen Look.

Allerdings war die Software-Kombination alles andere als leicht zu warten. Änderungen mussten immer an mehreren Stellen gemacht werden und vieles war schlichtweg nicht möglich. Aus diesem Grund kamen wir vergangenen Herbst zu dem Entschluss, eine neue Software zu entwickeln die alle unsere Probleme lösen sollte. Diejenigen unter euch, die etwas mehr über den Entwicklungsprozess erfahren wollen, können sich auf behind.ubuntuusers.de etwas genauer darüber informieren.

Für die meisten von euch dürfte die wohl bedeutendste Änderung von Inyoka die neue einheitliche Syntax sein, welche nun in Forum, Wiki und Ikhaya genutzt wird. Außerdem hat sich das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten wesentlich verbessert. Auch der lang ersehnte „Planet“, in dem die neuesten Blog-Einträge von Ubuntu-Anwendern zusammengefasst werden, ist nun endlich mit von der Partie und wird damit einen Einblick in die deutsche Ubuntu-Community gestatten. Durch die einheitliche Codebasis und durch die vollständige Eigenentwicklung sind in Zukunft Anpassungen sehr viel leichter möglich. Serverseitig hoffen wir durch einen eigenen Caching-Server, bessere Datenmodelle und der Möglichkeit zum Load-Balancing ebenfalls einiges an Leistung heraus geholt zu haben. Allerdings wird in diesem Bereich in den nächsten Wochen auch noch einiges an Arbeit zu investieren sein.

Die Entwicklung ist allerdings noch lange nicht zu Ende. Viele Wünsche sind noch offen und wir haben uns auch vorgenommen, Inyoka so auszubauen, dass es auch für andere LoCo-Teams und Communities einsetzbar ist. Die ersten Planungen für weitere Treffen laufen bereits.

In diesem Sinne wünschen wir euch viel Spaß mit Inyoka!

Wir gratulieren den ubuntuusers-Verantwortlichen, dass Sie es wirklich geschafft haben, dieses großartige Portal auf die Beine zu stellen und werden uns natürlich auch sofort ein bisschen genauer umsehen, sobald es etwas besser und flüssiger läuft und die letzten Feinarbeiten bei der Umstellung erledigt sind.

Hier noch ein Screenshot vom neuen ubuntuusers:

Update: Ubuntuusers läuft jetzt endlich wieder einigermaßen stabil und recht schnell. Wir hoffen, dass die letzten Arbeiten am Server und der Software nicht mehr so viel Zeit in Anspruch nehmen und das Portal wie gewohnt zuverlässig erreichbar ist.

[1] ubuntuusers.de - das deutschsprachige Ubuntu-Portal
[2] Ankündigung zum Release von Inyoka auf ubuntuusers.de

Jetzt tun mir die Admins von UbuntuUsers richtig leid. Nachdem heute die neue Software ganz anständig und zeitweise richtig schnell lief, kommt es trotzdem immer wieder zu Aussetzern. Aber ich vermute mal, dass das nichts mit der Software zu tun hat, sondern mit dem Ansturm der Besucher! Im Laufe des Tages konnte ich selbst beobachten, dass ein Besucherrekord nach dem anderen gebrochen wurde! Und als fast 700 User (gleichzeitig!) Online waren, lief es noch mit annehmbarer Geschwindigkeit!

Also liebe User, kleiner Tipp: Inyoka läuft Euch nicht weg. Das ist morgen noch da und übermorgen und auch zu Weihnachten. Stellt Euch mal vor, Ihr habt ein neues Haus gebaut und 700 Eurer Bekannten und Freunde würden gleichzeitig zu Besuch kommen. Würden das Eure Nerven aushalten? ;-)

Und wem langweilig ist, hier was zum schmunzeln: http://german-bash.org/action/latest

Wenn ich Sonntags bei schlechtem Wetter vor dem PC sitze, dann fröne ich (meist) meinen Hobbys, wozu auch dieses Blog gehört. Und heute wird es Zeit, den Tellerrand wieder zu beleben. Los gehts:

Heute habe ich in Dirks Logbuch gestöbert. Vor allem zwei Beiträge möchte ich dem ein oder anderen User empfehlen. Zum einen ein paar Gedanken zu Software-Updates und dann die 10 Mythen über OpenSource-Software.

ARD-Tagesschau: Facebook verklagt StudiVZ. Grund ist ein Plagiatsvorwurf. Und das, wo Facebook selbst eine Klage zum selben Thema am Hals hatte. Interessant ist, dass Microsoft an Facebook beteiligt ist…

Auch sowas gibts. Ein Linux-Hasser Blog! Aber richtig schmunzeln musste ich, als ich einen begleitenden Artikel in diesem Blog bei ZDnet.de las. Also, lasst sie uns weiter hassen!

der Standard berichtet, dass Dell nun seine Ubuntu-Rechner mit Hardy Heron ausliefert. Ich habe mir das Angebot von Dell mal angeschaut und ich muss sagen, meine Wunschkonfiguration für einen Desktop-PC liegt bei knapp 400 Euro, ohne Versand! Das ist eine Überlegung wert…

Und das wäre der Hammer: Eigene Gnome-Themes zu erstellen ist bekanntlich nicht so einfach. Auch auf der Gnome-Entwicklerkonferenz GUADEC (wir berichteten) war das ein Thema, dem sich jetzt der Gnome-Entwickler Robert Staudinger angenommen hat. Er präsentierte einen Prototypen, mit welchem sich das Design per CSS anpassen lässt! Ob das aber nun so in GTK+ landen wird, ist leider noch nicht sicher. Aber zu wünschen wäre es. Zum Artikel bei derStandard.

Das wars für heute. bis nächsten Sonntag!

Die meisten, die schon zu DOS-Zeiten einen PC hatten, werden sich unter Umständen an den Norton Commander erinnern.
Ein Dateimanager mit geteilter Ansicht, 2 Laufwerke gleichzeitig, wunderbar wenn man Daten verwalten will, also kopieren, verschieben und so.
Selbst zu Win95-Zeiten gab es noch eine neue Version, meine ich mich zu erinnern.

Unter Linux gibt es für die Konsole den MidnightCommander, der dem Norton Commander auch sehr ähnelt, selbst die Belegung der Funktionstasten ist gleich.

Nun bin ich auch über einen für Gnome gestoßen, der wiederum ebenfalls diese starke Ähnlichkeit zum NC hat.
Der GNOME-Commander.
Auch Freigaben im Netzwerk sollen angezeigt werden, habe ich nur noch nicht ausprobiert.
Aber bisher absolut geeignet für jegliche der gedachten Aufgaben.

Wer ihn sich ansehen mag, sollte einfach bei Ubuntu in den Universe-Repositories nach gnome-commander suchen.
Bei anderen Distributionen mag man evtl. auf http://www.nongnu.org/gcmd/ nachsehen.

Heute haben wir ein kleines Update unserer Paketquelle für Ubuntu 8.04. Ab sofort könnt ihr einen Ripper zum kopieren von DVDs in avi oder mpeg direkt über eure sources.list aus unserem Repository installieren.

OGMRip Version 0.12.1-1~getdeb1
Paketname: ogmrip, libogmrip0

Das Paket liegt einmal für i386 und einmal für amd64 vor.

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19. Juli 2008

Die Portalsoftware von Ubuntuusers Deutschland, welches den vielen Ubuntu-Usern immer mit einem starken Forum und einem guten Wiki zur Seite steht, wurde durch eine Eigenentwicklung namens Inyoka (Zulu: Schlange) runderneuert.

Nun ist es soweit, das grösste Ubuntu-Portal im deutschsprachigen Raum steht kurz vor der Veröffentlichung. Neben dem neuen Aussehen hat sich auch unter der Haube einiges getan: Anstelle einer Mischung aus phpBB Forum, MoinMoin- Wiki und dem Portal samt Ikhaya, basierend auf Django, wird Ubuntuusers.de von einer in Python geschriebenen Eigenetwicklung angetrieben. Eine neue Funktion ist der Ubuntu-Planet. Hier werden Artikel von einschlägigen Blogs zum Thema Ubuntu veröffentlicht.

Gestern liess sich die neue Seite noch aufrufen, heute, am Samstag ab 10:00h, ist es aufgrund eines Harware-Problemes nicht mehr möglich die Seite aufzurufen. Wir werden uns wohl oder übel noch ein wenig gedulden müssen. Es ist verständlich, dass ein so grosses Portal noch etwas Zeit braucht. Schliesslich arbeitet hier jeder auf freiwilliger Basis.

Schon seit ich Ubuntuusers.de kenne (etwa 3 Jahre) , kann ich nur positives berichten. Eine aufgeweckte und freundliche Community sind das Ergebnis einer langsam, aber stetig wachsenden Ubuntu-Gemeinde.

Ubuntuusers.de ist und bleibt eines der besten deutschen Ubuntu-Foren, und wird mit dem neuen Sytle noch besser als der Vorgänger sein. Ich freue mich auf das neue ubuntuusers und kann allen Mitgliedern des Ubuntuusers Teams nur gratulieren: Ein Lob auf die geleistete Arbeit!

Das Ubuntublog ist in der neuen Rubrik Planet bei Inyoka dabei.

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Wie bereits versprochen, hier der detaillerte Bericht zur Ubuntu Messenger Bag von Ogio. Die Tasche ist ja bekanntlich im Canonical Shop käuflich zu erwerben und besitzt einen schön gesticktes Ubuntu Logo auf der Vorderseite der Tasche.

Die Tasche ist erstaunlich schwer, was für das eingesetzte Material spricht. An den Seiten befindet sich jeweils eine Netztasche mit Gummizug. Für eine kleinere Trinkflasche oder die Packung Taschentücher völlig ausreichend, allerdings nicht zum Verstauen wertvoller Dinge geeignet. Hierfür gibt es an der Front noch zwei Taschen mit Reißverschluß, wobei einer auf der Lasche sitzt und deshalb nur für schmale Dinge geeignet ist.

Klappt man die Lasche auf, offenbaren sich weitere Möglichkeiten zum Verstauen. Hier gibt es speziell auf PDA und Co. angepasste Taschen, an den Seiten sind Schlaufen für bis zu vier Stifte. Auch hier sollte man es vermeiden, breite Dinge zu transportieren, da das Material mir nicht sonderlich dehnfähig erscheint. Dafür gibt es ja aber auch noch das Hauptfach.

Geteilt durch einen gepolsterten Trenner, ist das Fach breit genug, um das Macbook Pro aufzunehmen und bietet genug Fächer, um Netzteil und anderes Zubehör aufzunehmen, ohne dass das ganze Zeug in der ganzen Tasche rumfliegt. Hinter dem Hauptfach gibt es einen kleinen Tragegriff, der nicht sehr vertrauenswürdig erscheint. Wenn das Teil voll ist, werde ich es wahrscheinlich nicht an diesem Griff tragen.

Auch hinten gibt es noch einmal ein großes Fach, das anscheinend für Papiere und andere Dokumente gedacht ist. Ein kleines Einsteckfach hält das Zug-/Flugticket bereit zum Vorzeigen.

Kommen wir nun zu dem nicht ganz so gelungenen Teil der Tasche, der Trageschlaufe. Während das Schulterpad und die Minitasche an der einen Seite der Schlaufe noch meine Zustimmung finden, so finde ich es ziemlich schlecht, dass die Schlaufe nicht abnehmbar ist. Zudem wirkt sie angeflanscht und irgendwie nicht ganz zur Tasche gehörig, da sowohl Material als auch Ausführung irgendwie nicht zum Rest der Tasche passen wollen.

Alles in allem bereue ich den Kauf nicht, obwohl sie nicht ganz billig war und auch der Versand einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an den Kosten ausmacht. Aber die Abwicklung ist angenehm schnell und von der Informationsfreude von UPS können sich die Mitbewerber noch eine ganz dicke Scheibe abschneiden.