ubuntuusers.de

1. Mai 2009

Moin liebe Lesergemeinde,

für ein Geschenk in der Verwandschaft musste eine Geschenkidee her. Da ich im Internet schon ein paar Bilder mit vielen Einzelbildern gesehen habe, brachte mich das auf die Idee, ein Bilder-Mosaik zu basteln. Für Windows gibt es da einige Programme, nach ein wenig Recherche fand ich auch zwei tolle Programme für Linux.

Das erste Programm heißt Shape Collage und ist ein Java Programm. Für Linux gibt es da ein *.tar.gz Archiv zum Download. Da ist aber auch nichts anderes drinnen, als das *.jar Archiv, was man sich eh schon direkt herunterladen kann. Eine Java Runtime vorausgesetzt, kann das Programm nach dem Download sofort gestartet werden.

Das Programm präsentiert sich in einer schönen Oberfläche. Wie man an dem Screenshot und an dem Namen erkennen kann, ist das zwar kein Programm für Bilder Mosaike sondern für Bilder Collagen. Mit dem Programm lassen sich verschiedenste Formen zu einer tollen Bilder Collage zusammenfügen (siehe Bilder). Dazu lädt man sich einen Ordner mit Bildern in das Programm, wählt die gewünschten Parameter aus (Shape, Bildgröße, Einzelbildgröße, Effekte, etc) und dann einfach auf Create und freut sich über die tolle Animation, wie die Bilder angeordnet werden :-)

Shape Collage Nr 2 heart

Ich musste natürlich auch die individuellen Shapes ausprobieren. Was liegt da mit Jazz als Nick näher, als ein J auszuprobieren. Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus - finde ich definitiv sehr lustig.

Shape Collage Nr 2 freie Formen

Da ich nun aber eigentlich ein Fotomosaik wollte, musste noch ein anderes Programm her. Dieses heißt Metapixel und ist in den Ubuntuquellen enthalten und lässt sich somit ganz einfach per apt-get installieren. Allerdings scheint das Projekt nicht mehr weiterentwickelt zu werden, was aber auch nicht stört, da das Programm so ziemlich alles kann, was man von ihm erwartet. Was mich ein Bisschen stört, ist dass ich nicht wirklich eine Doku gefunden habe, die die einzelnen Optionen etwas näher beschreibt.

Metapixel ist ein Konsolenprogramm ohne grafische Oberfläche. Im ersten Schritt muss ein Verzeichnis mit den zu nutzenden Bildern eingelesen werden. Das Programm wandelt diese automatisch in Thumbnails um. Je nach Anzahl der Bilder dauert das Ganze ein Weilchen (ca. 100 Bilder die Minute mit halbwegs aktuellem PC). Dabei ist zu beachten, dass Unterordner bei der Umwandlung nicht mit einbezogen werden. Die Thumbnails sollte man zwecks Übersicht in einen separaten Ordner speichern. Mit dem folgenden Befehl wird das ganze ausgeführt.

jazz@jazz:~$ metapixel-prepare Multimedia/Bilder/Grafiken/ .metapixel/

Sind alle Bilder umgewandelt findet man diese im Ordner .metapixel mit einer zusätzlichen Config-Datei, die alle Bilder enthält. Mit folgendem Befehl startet man dann die Erzeugung des eigentlichen Mosaiks. Dabei ist der erste Parameter das Quellbild, was als Mosaik zerlegt werden soll. Der zweite Parameter ist das Zielbild und als Library gibt man den Ordner mit den Thumbnails an.

jazz@jazz:~$ metapixel --metapixel Jazz.JPG metapixel_jazz.jpg --cheat=30 --library .metapixel/

Zu beachten ist der Parameter --cheat. Mit diesem gibt man den prozentualen Anteil an, mit dem das Programm "cheaten" kann. Das bedeutet, je höher die Zahl, desto transparenter werden die eigentlichen Mosaiks generiert und man sieht das original Bild im Hintergrund durchscheinen. Wählt man einen kleinen Parameter, kann man die konturen des eigentlichen Bildes noch etwas stärken, ohne dass es auffällt, dass hier beschummelt wurde ;-) Ich hoffe man sieht auch den Unterschied bei mir als Mosaik - links ohne cheating, rechts mit 30% Cheatfunktion.

Metapixel Bild Metapixel Bild mit Cheatfunktion

Für mein Netbook (ASUS EEE PC 1000H) suche ich nach einem schlanken Browser für Gnome. Nebst Galeon gibt es da ja noch den Brower Epiphany, der sich recht schön in den Desktop einfügt und einige Features von Gnome nutzen kann. Ausserdem setzt der Browser Gecko ein. Epiphany ist etwas schneller als der Firefox und startet er etwas flinker. Anzeigen kann er die Seiten nahezu gleich, wie der Feuerfuchs, die Lesezeichen sind etwas anders organisiert, aber auch ganz brauchbar.

Alternativer Browser

Installiert ist der Browser schnell und einfach, entweder über das grafische Teil des Paketmanagers oder per Konsole:

sudo apt-get install epiphany-browser

Damit wird die Version 2.26.1 installiert. Leider konnte ich dazu keine Rechtschreibeprüfung finden, obschon eine solche eigentlich vorhanden sein müsste. Über die Seite about:config müsste der Wert des Schlüssels layout.spellcheckDefault auf 1 gesetzt werden, aber leider nimmt Epiphany hierzu keine Änderung an. Ein Klick auf den Button OK beim Änderungsfenster bleibt ohne Ergebnis.

Ohne Wirkung

So gut die modernen Netbooks auch sein mögen, sie hinken in Sachen Leistung noch immer den herkömmlichen Desktop- oder Klapprechnern hinterher. Und deswegen meine ich, ist es sinnreich, etwas schlankere Software anzuwenden. Und hier ergibt sich mit dem Epiphany eine gute Möglichkeit.

Toll finde ich auch die Erweiterungen, welche zur Verfügung stehen. Damit lässt sich Epiphany ausbauen und verbessern. Seit einiger Zeit werden die Extensions auch nicht mehr alle zugleich beim Start des Browsers geladen, sondern sie lassen sich einzeln ein- und ausschalten.

Erweiterungen

Epiphany verfügt noch immer über ein paar ausgeprägte Macken, so erscheint das Menü beim Laden einer Seite völlig zusammengepresst oder der Browser bleibt über längere Zeit hängen. Wer mit diesen Herausforderungen leben kann, wird mit Epiphany einen halbwegs guten Ersatz finden. Ich für meinen Teil begebe mich weiter auf die Suche nach einem schlanken Browser…

Ähnliche Artikel

30. April 2009

In den letzten Wochen bin ich auf Banshee umgestiegen. Vorher hatte ich Rhythmbox genutzt. Da ich einige Podcasts höre (Übrigens: Wer kennt gute Podcasts rund um OpenSource, Mobile, Technik?) habe ich Rhythmbox auch zum Download derselbigen genutzt. Mit Banshee soll das ja auch gehen, nur leider gibt es da einen Bug. Nach 60s stoppt der Download, d.h. bei allen Dateien, die ich nicht innerhalb von 60s laden kann, wird der Download abgebrochen. Bei kurzen Podcasts schafft man das innerhalb der 60s, aber da ich hier nur ein 1000er DSL habe, konnte ich alle größeren Podcasts (CRE, …) vergessen.

Der Bug ist bekannt und seit ein paar Tagen gibt es auch einen BugFix, welcher aber erst in der nächsten größeren Release (Version 1.5) erscheinen wird. Man kann sich aber die Entwicklerversion herunterladen und Banshee selber kompilieren. Informationen dazu findet man hier.

Banshee

Eine weitere Neuerung, die ich entdeckt habe, ist, dass man nun für seine Musik, Podcats, Videos extra Speicherorte wählen kann. Das hatte ich bisher vermisst.

Ein Problem gibt es aber mit der neuen Version: die Notifcations funktionieren nicht mehr richtig. Ich hoffe, dass die neue Version bald offiziell wird.

Ähnliche Artikel:

  1. Fernwartung mit NX
  2. jAOLT - Turbolister (nicht nur) für Ubuntu
  3. Thinkpad - Password recovery

18 Kommentare

Aus aktuellem Anlass heraus, war es heute soweit und ich musste testen wie gut oder weniger gut das Zusammenspiel zwischem mobilen Internetstick und Ubuntu 9.04 funktioniert. Da ich dies schon in der Zeit probierte als ich Ubuntu 8.04 benutzte, wusste ich das dies kein leichtes Unterfangen wird und begab mich auf die Suche nach ein paar bekannten Tools. Hier zu erwähnen wäre Umtsmon 0.7 und Vodafone Mobile Linux Driver (welcher das Programmapplet auch mitbringt). Als nächsten Schritt wollte ich nun eben besagten Stick anschließen und staunte dabei nicht schlecht also ein Fenster aufging welches mir sofort anzeigte, dass ich gerade einen Internetstick angesteckt habe. Somit musste ich nur mehr auswählen welches Mobilfunknetz ich denn benutze und welchen Pin Code ich habe. Ein paar Sekunden später war ich bereits mit dem Internet verbunden. Ich muss hier die Entwickler der neuen Version wirklich loben, dass dies so einwandfrei und ohne Probleme funktionierte hätte ich mir nie erträumt also großes ThumbsUP. ;-)
Nun steht dem langen Wochenende nichts mehr im Wege …

Google sponsort ja seit langer Zeit nun schon die Entwicklung freier Software mit dem Google Summer of Code. Von dieser Veranstaltung inspiriert führt OpenUsability etwas Ähnliches durch. Der GSoC spricht vor allem Softwareentwickler an, an der Entwicklung von Software sind aber heute nicht nur Programmierer beschäftigt. Grafische Oberflächen sollen schick sein und Freude bereiten sie zu benutzen - Usability ist das Stichwort. Und so gibt es jetzt eine Season of Usability und zwar bereits zum zweiten Mal. Studenten aus den Richtungen Design und Usability sind gefragt. Informatikstudenten können ebenfalls teilnehmen, wenn sie entsprechende Kurse nachweisen. Ideen was umgesetzt werden soll müssen die Bewerber nicht mitbringen, müssen sich allerdings für eines der 10 teilnehmenden Projekte entscheiden. Von Juni bis August sollen die Teilnehmer dann 10-15 Wochenstunden an dem Projekt mitarbeiten und bei positiver Bewertung durch den Mentor erhalten sie im Anschluß ein Stipendium von 1.000 US-$. Google ist nicht alleiniger Sponsor, im letzten Jahr war Trolltech mit im Boot und so konnte vor allem das KDE-Projekt von der Veranstaltung profitieren zum Beispiel der Dokumentenbetrachter Okular. Dieses Jahr ist Canonical als Sponsor von Ubuntu mit von der Partie und so finden sich auch Ubuntu-Applikationen unter den Projekten. Zur Auswahl stehen: Amarok, Drupal, Gallery, GeneMANIA ein Werkzeug zum Generieren von Hypothesen der Genfunktionen, ein GNOME User Management Tool für Ubuntu, Kadu ein Mulitprotokoll-InstantMessenger Client, KOrganizer, OLM ein webbasiertes System für “testing driven development”, SemNotes ein Aufsatz für Nepomuk und ein weiteres Werkzeug für Ubuntu zum Hinzufügen und Entfernen von Software. Mehr Informationen zum Bewerbungsablauf gibt es auf den Seiten der Season of Usability.

Wecker

Rund um den Bug-Report zum Programm Alarm Clock tut sich einiges bei Launchpad. Das Programm aus den offiziellen Paketquellen verursachte ein vollständiges Einfrieren des Rechners. Der Bugfix, der dieses Problem löst, wird wohl demnächst auch über die “normalen” Updates rein kommen.

Wer es ganz eilig hat, kann das reparierte Paket aber auch über ein Launchpad PPA beziehen. Hierfür muss in die /etc/apt/sources.list folgende Paketquelle eingetragen werden:
deb http://ppa.launchpad.net/mike.basinger/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/mike.basinger/ppa/ubuntu jaunty main

Den OpenPGP key holt man sich mit folgendem Befehl: sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 142BD9E4

Die Installation erfolgt mit dem Befehl sudo apt-get update && sudo apt-get install alarm-clock oder über die Synaptic Paketverwaltung.

Nun kann man sich wieder beruhigt von alarm-clock wecken lassen.
Hier allerdings noch der übliche Hinweis, dass Fremdpakete das System gefährden können. Um ungewollte Updates zu vermeiden sollte die Paketquelle nach Installation von alarm-clock deaktiviert werden.

Bild: by-sa – zak mc

Ich lese kaum heise, diese Trollunity überlasse ich anderen. Heise und Heise open befinden sich dennoch in meinem Feedreader zu reinen Kontrollzwecken, der Feed ist aber auch so etwas von unkomfortabel. Es wird nur die Überschrift ausgeliefert nicht einmal ein Teaser ^^ Gestern erschien allerdings mal ein Artikel dessen Link ich dennoch einmal gefolgt bin und ich finde ihn durchaus lesenswert. 3 Seiten Geschichte von S.u.S.E, SuSE, SUSE, openSUSE - eine durchaus umbenannte bewegte Geschichte. Hier gehts lang

vim besitzt unglaublich viele Kommandos um den Cursor an eine andere Stelle zu bewegen. Diese können die Navigation in einem Dokument erheblich vereinfachen. Darüber hinaus können viele Kommandos mit den Bewegungskommandos kombiniert werden. Daher hier einige interessante Kommandos zum Bewegen des Cursors. Die Bewegungskommandos erlauben auch die Angabe eines Quantifizierers (Count). z.B. bewegt man den Cursor mittels j eine Zeile nach unten, mit 3j jedoch 3 Zeilen nach unten.

Neben den wohl bekanntesten zeichenweisen Bewegungskommandos h,j,k und l (links, hoch, runter und rechts) gibt es die Wortweisen Kommandos:

  • w - Bewegt den Cursor zum Anfang des nächsten Worts
  • W - Bewegt den Cursor zum Anfang des nächsten WORTS
  • b - Bewegt den Cursor zum Anfang des vorherigen Worts
  • B - Bewegt den Cursor zum Anfang des vorherigen WORTS
  • e - Bewegt den Cursor zum Ende des aktuellen Worts
  • E, - Bewegt den Cursor zum Ende des aktuellen WORTS

Dabei besteht ein Wort nur aus Zeichen, Ziffern und Unterstrichen, während ein WORT auch Sonderzeichen enthält und lediglich durch Whitespaces getrennt wird.

Dann gibt es noch die zeilenweisen Bewegungskommandos 0 und $ (um zum Anfang bzw. Ende einer Zeile zu springen) sowie die dokumentweiten gg und G (um zum Anfang bzw. Ende des Dokuments zu springen).
Mit ( und ) springt man jeweils zum vorherigen bzw. nächsten Satz (genauer gesagt auf das erste nicht whitespacezeichen hinter einem Satzzeichen), wohingegen { und } jeweils einen Absatz (definiert durch eine Leerzeile am Ende) zurück bzw. vor springt .

[[ und ]] springen zur jeweils nächsten öffnenden (bzw. schließenden) geschweiften Klammer, die am Anfang der Zeile steht. Dies ist vor allem beim Programmieren praktisch, da man so immer zur nächsten Funktion kommt (wenn man die öffnende Klammer jeweils in die nächste Zeile setzt). Mit % kann man von einer Klammer auf die korresponiderende Klammer springen. Also z.B. von } nach { oder von [ nach ]. Innerhalb einer Klammer springt % auf die öffnende Klammer. Wird ein Quantifizierer angegeben, so wird das Zeichen wirklich als Prozent interpretiert und man kann z.B. mit 20% an die Stelle Springen, die 20 % der Zeilen vom Dolumentanfang entfernt ist.

Weitere Bewegungskommandos sind t<Zeichen> und f<Zeichen>, so springt ta vor das nächste auftretende a in der Zeile. f; Springt z.B. auf das nächste Semicolon. T und F haben die gleiche Funktionalität aber rückwärts. Diese kann man mit ; wiederholen oder mit , in die entgegengesetzte Richtung.

Auch die Suche mit / und ? gilt als Bewegung wenn sie mit Enter abgeschlossen ist. Diese Kann übrigens auch quantifiziert werden, so dass 3/foo nach dem 3. Vorkommen von foo sucht. (An dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass die Suche auch komplexe reguläre Ausdrücke beherrscht.) Sprünge zu Markierungen gelten ebenso als Bewegung (hier kann jedoch kein Quantifizierer benutzt werden).

Diese Bewegungskommandos kann man nun mit vielen Kommandos kombinieren. Hier einige Beispiele (der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt):

  • c4/foo - ändert ab der aktuellen Position bis zum vierten vorkommen von “foo”.
  • y3) - kopiert von der aktuellen Position bis zum Ende des übernächsten Satzes.
  • dt, - löscht von der aktuellen Position bis zum nächsten Komma.
  • zf’a - erzeugt eine Faltung bis zur mit a markierten Zeile.
  • gUw - ändert alle Buchstaben bis zum Wortende in Großbuchstaben um.
  • >]] - rückt die Zeilen bis zum Ende des Blocks (also bis zum }) ein.
  • !}sort - Sortiert alle Zeilen bis zum Ende des Absatzes. (Hier wird das Linux-Kommando sort benutzt)

Darüber hinaus gibt es noch spezielle Bewegungskommandos, die nur im Zusammenhang mit anderen Funktionen genutzt werden können:

  • i) zum Bearbeiten des Inhalts einer Klammer so löscht di) den Inhalt einer Klammer, während ci) ihn ändert. Dies Funktioniert mit allen Klammertypen, also auch mit (,{,},[,],< und >.
  • a) beabeitet einen kompletten Klammerausdruck. Also wie i), nur dass die Klammern mit hinzugezogen werden.
  • is und as sind die gleichen Funktionen wie i) und a) nur für Sätze sowie ip und ap für Absätze.
  • i” und a” und i’ und a’ sowie i` und a` sind für Strings bzw. Wörter und Sätze in den entsprechenden Anführungszeichen gedacht.

Auch hier ein Paar Beispiele (die innerhalb der entsprechenden “Blöcke” ausgeführt werden müssen):

  • gui” - ändert alle Buchstaben innerhalb der Anführungszeichen in Kleinbuchstaben um
  • da< - löscht (z.B.) ein HTML Tag
  • yip - kopiert den aktuellen Absatz (ohne Leerzeile dahinter)
  • das - löscht den aktuellen Satz (mit Leerzeichen dahinter)

Im Gegensatz zu den normalen Bewegungskommandos wie w ist es hier egal, wo im “Block” der Cursor steht.

Mit dem Wissen um diese mächtigen Operationen und Kombinationsmöglichkeiten wird das Editieren von Texten noch viel effizienter. Es gibt noch viele weitere Bewegungskommandos für spezielle Einsatzzwecke (z.B. Programmieren) oder zum genaueres navigieren (z.B. erstes/letztes Zeichen eines Satzes). Mehr zu diesem Thema gibt es in der Hilfe von vim, die man mittels :h navigation aufrufen kann.

    Viele Umsteiger auf Linux fühlen sich Anfangs recht hilflos. Ein neues Betriebssystem, neue Programme, neue Foren… Irgendwie ist alles neu. Viel Wissen muss über Bord geschmissen und neu erlernt werden. Dazu gehört auch die Art sich über das eigene System zu informieren. Viele der bekannten Computerzeitschriften behandeln Linux wenn überhaupt nur sehr stiefmütterlich und oft ist die Qualität der Beiträge eher niedrig.

    Bleiben noch reine Linux-Magazine wie die Linux-User für den Anwender oder das Linux-Magazine für fortgeschrittene Anwender und Entwickler. Doch wie Linux selber, ist auch die Medienlandschaft rund um GNU/Linux dezentral. Überall findet man zahlreiche und gut aufgearbeitete Informationen, man muss sie nur finden und dabei möchte ich Euch helfen :)

    Blogs/Planeten

    blogs

    Das Medium #1, über das sich Anwender informieren können, sind Blogs. Im Internet gibt es zahlreiche “Internet-Tagebücher” rund um GNU/Linux. Vom Umsteiger der seine ersten Eindrücke und Erfahrungen dokumentiert, über den erfahrenen Anwender der Tipps und Tricks auf Lager hat, bis zum Entwickler der die neusten Geschehnisse berichtet ist alles zu finden.

    Um nicht immer zahlreiche Webseiten besuchen zu müssen empfehle ich den Einsatz eines Feedreaders wie Liferea und Co. oder den Google Reader, so verpasst man keine Neuigkeiten und der Aufwand die Blogs zu lesen reduziert sich auf Nahe Null.

    Nur wie findet man interessante Blogs? Ich empfehle hierfür einen Planeten im Feedreader zu abonnieren, so erspart man sich die Sucherei nach interessanten Blogs. Die Betreiber eines Planeten sammeln die Feeds zahlreicher Blogs ein und kombinieren diese zu einem einzigen News-Feed. Der Planet von ubuntuusers.de bspw. sammelt alle Blogs der Forenmitglieder ein und stellt sie auf einer Seite da. Abonniert man den Planeten, so abonniert man automatisch eine große Auswahl meist qualitativ hochwertiger Blogs, die von der Redaktion des Planeten zudem gepflegt wird. Tauchen neue Blogs auf, so werden diese dem Planeten hinzugefügt.

    Planeten mit deutschsprachigen Linux-Blogs

    • Planet ubuntuusers.de: Die Blogs der Mitglieder der Ubuntu-Community ubuntuusers.de. Der Planet ist gut gepflegt und enthält praktisch nur Beiträge rund um die Themen Ubuntu und GNU/Linux.
    • Planet Debianforum: Die Blogs der Mitglieder des Debian-Forums debianforum.de. Der Planet enthält sämtliche Blogbeiträge der eingesammten Blogs, geht daher auch über das Thema GNU/Linux hinaus.

    Planeten mit englischsprachigen Linux-Blogs

    • Planet Ubuntu: Offizieller Planet der Ubuntu-Entwickler und Masters of the Universe, kurz MOTUs. Oft sehr technisch, dafür viele Einblicke in zukünftige Entwicklungen.
    • Planet Ubuntu Users: Blogs von Ubuntu Usern aus der ganzen Welt. Hier sind nur Themen rund um GNU/Linux zugelassen. Viele Tipps und Trends sind hier zu Erfahren.
    • Ubuntu Universe: Ein “Spin-Off” des Planet Ubuntu Users. Hier dürfen auch Themen abseits von GNU/Linux veröffentlicht werden.
    • Planet SUSE: Offizieller Planet der Entwickler rund um OpenSUSE. Oft sehr technisch, aber viele Einblicke in neuste Entwicklungen rund um SUSE.
    • Planet Mandriva: Offizieller Planet der Entwickler rund um Mandriva. Oft sehr technisch, aber viele Einblicke in neuste Entwicklungen rund um die französische Distribution Mandriva.
    • Planet Fedora: Offizieller Planet der Entwickler rund um Fedora. Oft sehr technisch, aber viele Einblicke in neuste Entwicklungen rund um Fedora und Redhat.
    • Planet GNOME: Hier werden die Blogs der Entwickler aus der GNOME Community gesammelt. Wie alle “Entwickler”-Planeten oft recht technischen, doch mit vielen interessanten News z.B. in Hinblick auf GNOME 3.0.
    • Planet KDE: Ähnlich wie der Planet GNOME nur eben bezogen auf KDE. Wieder sehr technisch.
    • Xfce News: Ähnlich wie der Planet GNOME nur eben bezogen auf Xfce. Wieder sehr technisch.

    Es gibt noch weitere Planeten, die sich teils um recht spezielle Themen drehen. Als Beispiel seien nur Planet GStreamer, Planet go-oo oder Planet Mozilla genannt. Solche Planeten verlieren sich dann oft sehr in technischen Details, die nur Insider interessieren.

    Mailinglisten

    Mailinglisten sind das klassische Kommunikationsmittel von Entwicklern im Umfeld freier Software. Für den Anwender zuhause sind diese Listen oft zu technisch, daher gehe ich gar nicht auf Mailinglisten ein.

    Für den Endanwender interessant sind bspw. Mailinglisten wie ubuntu-security-announce über die sehr Zeitnah über Sicherheitsprobleme und wichtige Updates berichtet wird und eventuell Listen wie wie ubuntu-devekl über die die Entwickler von Ubuntu kommunizieren, so erfahren fortgeschrittene Anwender viele News aus erster Hand.

    Solche Mailinglisten gibt es eigentlich im Umfeld jeder grösseren Distribution. Auf den Webseiten der Distributionen findet man sicherlich Links zu den Listen.

    Freie Magazine/Redaktionelle Angebote

    magazine

    Das Engagement der Linux-Anwender ist extrem vielfältig. Von Entwicklern, Linux-Bloggern, über Hilfeleistende in Foren bis hin zu ehrenamtlichern “Verlegern” ist alles vertreten. Zur letzten Kategorie gehören die Autoren diverser freier Magazine rund um GNU/Linux.

    In regelmäßigen Abständen erschaffen diese Projekte “Zeitschriften” und Magazine, die unter freien Lizenzen stehen als PDF heruntergeladen, verteilt oder gedruckt werden können. Manch eines dieser Projekte professionelles Niveau.

    Kostenlose Magazine

    • freiesMagazin: Das Magazin berichtet monatlich über Wissenswertes und Neues aus den Welten Freier Software, Open Source und Linux. Das freieMagazin gehört meiner Meinung nach zu den absoluten Perlen in der freien Medienlandschaft rund um GNU/Linux und ist auf dem Niveau von kommerziellen Angeboten.
    • YALM - Yet another Linux Magazine: Yalm ist ein freies Linuxmagazin, dessen thematischer Schwerpunkt auf der Linux-Distribution Ubuntu liegt. Seit Oktober 2007 bereiten die ehrenamtlichen Yalm-Mitarbeiter jeden Monat Themen aus der OpenSource-Welt sachlich auf und präsentieren diese anschaulich und leicht verständlich. Yalm richtet sich insbesondere an Nutzer, die sich allgemein für Themen aus der Welt der freien Software und Ubuntu interessieren.
    • Magdriva: MagDriva ist ein Community-Magazin, das aus Artikeln freier Autoren besteht, die sich im Projekt MandrivaUser.de seit einiger Zeit zusammengefunden haben.

    News-Seiten

    • Ikhaya: Ikhaya ist der Nachrichtenblog der ubuntuusers-Community. Hier werden Nachrichten und Berichte rund um Ubuntu, Linux und Open Source-Software veröffentlicht.
    • Pro-Linux: Pro-Linux ist eine der größten deutschsprachigen Seiten zum Thema Linux und Open Source. Bei Pro-Linux treffen sich alle Linux-Anwender, vom Anfänger bis zum Profi.
    • heise open: Die c’t des Heise Verlags ist vielen Computeranwendern bekannt. Mit heise open richtet sich Heise den Themen rund um GNU/Linux.

    Viele Nachrichtendienste wie bspw. Golem versehen ihre Beiträge mit “Tags”, so kann man bspw. auch auf Golem.de schnell nach Themen rund um GNU/Linux suchen.

    Angepasste Suchmaschinen

    suchmaschinen

    In den Weiten der Suchmaschinen verliert man sich sehr schnell in den Tiefen von Mailinglisten, Newsgroups oder Bugtrackern. Aus diesem Grund gibt es Suchmaschinen (oft auf Basis von Google), die nur einen kleine Kreis an Webseiten durchsuchen oder für Linux relevante Seiten priorisiert ausgeben. So kommt man hoffentlich schneller und ohne Umwege zu den gesuchten Informationen…

    • Google Linux: Google bietet selber eine Suchmaschine an, die Ergebnisse rund um GNU/Linux piorisiert.
    • Tux sucht: Tux sucht durchsucht nur eine Auswahl deutschsprachiger Foren, Blogs, Wikis und redaktioneller Angebote. So umgeht man Suchmaschinenspam und kommt nur zu Treffern, deren Sprache man auch versteht.
    • Uboontu Suchseite: Eine angepasste Suche, die nur Seiten rund um die Distribution Ubuntu durchsucht.
    • Deutschsprachige Uboontu-Suchseite: Identisch zu Uboontu, allerdings werden nur deutschsprachige Communities durchsucht.

    PS: Sollte noch jemand einen Link haben, der hier gut reinpasst, dann hinterlasst doch bitte einen Kommentar oder kontaktiert mich über das Kontakt-Formular. Ich füge passende Links gerne noch ein.


    Comments

    29. April 2009

    Ja, das ist doch etwas nicht so gutes.

    Ich versuche mich ja seit einiger Zeit in Python (mit wxPython als Toolkit). Soweit klappt das auch recht gut, aber nach dem Distributionsupgrade habe ich jetzt ein Problem:
    Eine von mit geschriebene Anwendung kennt das Attribut "Label" vom Objekt wx.StaticText" nicht mehr. Und das ist nun wirklich nicht schön. *g*
    Wie ich festgestellt habe, wird durch die Installation von SPE (dem von mir verwendeten Editor) sowohl python-wxgtk2.6 als auch python-wxgtk2.8 installiert. Beides scheint sich aber zu beißen. Entferne ich einen von beiden, funktioniert mein Problem wieder, aber SPE setzt beide Versionen voraus.
    Sollte sich da etwas eingeschlichen haben in den Repositories, was nicht passieren sollte? Hat noch jemand dieses Problem bei sich feststellen können, oder sogar eine Lösung parat? Vielleicht sehe ich es ja auch nur nicht.

    Im Python-Forum habe ich auch schon einen Beitrag dazu geschrieben, vielleicht kommt von dort ja auch eine Lösung.

    Nachtrag: Dee hat mir seinen eigentlich gewollten Kommentar freundlicherweise per E-Mail zugeschickt, und diese Info möchte ich nicht vorenthalten.

    -----------------------------------------------------------
    Okay, ich hab das Problem etwas untersucht und es nicht die Schuld von Spe. Das Problem ist, dass "spe" abhängt von den Paketen "kiki" und "python-wxglade". "kiki" wiederum hängt von "python-wxgtk2.6" ab und "python-wxglade" dummerweise von "python-wxgtk2.8".

    Damit landen beide Versionen bei der Installation von Spe auf der Platte und behindern sich bzw. diese beiden anderen Pakete.

    Es wäre gut, wenn Du dafür einen Bug in Launchpad einträgst. Eine Forderung, die das Problem auch beheben würde, gibt es bereits: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/spe/+bug/288724
    -----------------------------------------------------------

    Was dort steht, hier nun mit deutschen Worten. :o)

    Gebt in der Konsole 'sudo dpkg -r --force-depends python-wxgtk2.6 kiki' ein. Danach werden die beiden Pakete trotz Abhängigkeiten deinstalliert. Allerdings meckert Synaptic dann in Zukunft an, dass da defekte Pakete sind, wo die Abhängigkeiten fehlen. Bis das gefixt ist, muss man das also händisch regeln. Als Workaround erstmal ausreichend, wenn man mit SPE arbeiten möchte wie ich. Und die Fehlermeldungen über das nicht vorhandene Attribut 'Label' in dem Objekt 'wx.StaticText' n wxPython-Anwendungen kommen auch nicht mehr.

    Zwischendurch bin ich immer mal wieder gezwungen Windows zu booten, da meine Firma nichts anderes zulässt.

    Doch seit kurzem habe ich das Problem, dass sich jeder Ordner in einem neuen Fenster öffnet. Dies ist insofern komisch, da ich nichts an irgendwelchen Settings verändert habe und diese alle richtig eingestellt sind.

    Und um normal zu arbeiten ist es sehr müsam, da ich der Übersicht halber auf tiefe Ordnerstrukturen stehe. Somit habe ich auf der Suche nach einem Dokument schnell mal 10 Ordner-Fenster offen!

    Also habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht. Hier machen wir doch gleich mal einen Google-Vergleich:

    google1

    Ich bin also nicht alleine mit meinem Problem, und nach einer kleinen Suche wusste ich, dass der IE8 schuld an dem Fehler hat!

    Um diesen zu beheben, muss man in den Internetoptionen im Reiter Allgemein unter Registerkarten auf Einstellungen klicken. Danach bei Schnellregisterkarten den Hacken entfernen.

    internetoptionen schnellregsiterkarte

    Nach einem Bestätigen mit OK läuft alles wieder wunderbar!

    Und schon habe ich wieder einen Grund mehr Linux zu verwenden…

    Da ich ja wie bereits hier beschrieben problemlos zu Ubuntu 9.04 aufgestiegen bin, fehlte doch eine Sache welche ich allerdins zuerst (wie immer könnte man sagen :D ) gar nicht wahr genommen hatte. Und zwar die Webcam. In meinen Notebook (Sony VGN-FE48M) ist ein so genannten Sony Motion Eye integriert welches in Wahrheit eine Ricoh Webcam ist. In Ubuntu 8.10 hatte ich es geschafft diese zum laufen zu bringen und da dachte ich mir, na das muss doch auch im 9.04er gehen und so war es auch.

    Dazu benötigt man zu allererst mal das aktuelle r5u87x-Packet von diesem Link. Dazu klickt man oben rechts auf Get Source und anschlißend noch auf Zip z.B. damit man dieses also Zip-Packet bekommt.
    Danach folgt man diesem Link und lädt das Packet auch herunter.
    TIPP: am besten man legt sich einen Unterordner webcam an damit man beide Packete hier drinnen hat.
    Nun muss man beide Packete entpacken danach wechselt man zuerst mittels terminal in den uvcvideo-Ordner und gibt folgendes ein:

    • make
    • sudo make install

    Anschließend muss man folgende 2 Packete nachinstallieren:

    • sudo apt-get install libglib2.0-dev
    • sudo apt-get install libusb-dev

    Jetzt wechselt man in den r5u87x - Ordner und gibt folgendes ein:

    • make
    • sudo ./loader
    • sudo modprobe -r uvcvideo
    • sudo modprobe uvcvideo

    Danach kann mit dem Programm Cheese  welches man über

    • sudo apt-get install cheese

    die Webcam ausprobieren.

    Wenn man die letzten paar Schritte nicht immer wieder wiederholen möchte kann man sich auch ein Script schreiben welches wie folgt aussieht:

    #!/bin/bash
    cd /home/username/webcam/r5u87x
    sudo ./loader
    sudo modprobe -r uvcvideo
    sudo modprobe uvcvideo

    nun noch mit sudo chmod +x camera_load.sh ausführbar machen und über sudo sh camera_load.sh starten wenn man die Webcam in Betrieb nehmen will.

    Fertige Pakete hierfür gibt es im PPA Launchpad bei den experimentellen Paketen.

    deb http://ppa.launchpad.net/kubuntu-experimental/ppa/ubuntu jaunty main
    deb-src http://ppa.launchpad.net/kubuntu-experimental/ppa/ubuntu jaunty main

    Ich schlage aber vor, nach der Installation von Amarok 2.1 beta 1 dieses Repo wieder zu deaktivieren. Sonst läuft man Gefahr sich sein System kaputt zu machen, da in diesem Repo auch andere Pakete enthalten sind, die als “unstable” deklariert sein können.

    Weitere Artikel:

    Nach dem Update auf Jaunty auf dem Thinkpad X31 mit dem Grafikchip “ATI Radeon M6 LY” reagierte KDE beim Aufbau von grafischen Elementen (Fenster, Menüs, usw) sehr sehr langam. Eine etwas längere Suche brachte dann das Problem hervor.

    Standardmäßig wird in der xorg.conf die AccelMethod Option auf EXA gesetzt. Das funktioniert aber nicht richtig, daher muß der Eintrag in der xorg.conf folgendermaßen lauten:

    Option "AccelMethod" "XAA"

    Quelle: ubuntuforums.org

    Bisher sind bei Izulu nur die groben Zustände mit Bildern besetzt. Das Programm kann aber zwischen allen Wetterlagen unterscheiden, die die Wetter-API kennt.

    Als Beispiel sei der Zustand "Light rain" genommen. Das grobe Regenbild ist für diesen Zusammenhang zu regnerisch. Wollte man bei leichtem Regen immer dieses Bild anzeigen lassen, speichert man es als light_rain in ~/.izulu.

    Das gilt natürlich nur für den derzeitigen Benutzer. Will man das Bild für alle Nutzer bereitstellen, kopiert man es unter gleichem Namen nach /usr/share/izulu/. Die Bilder im Homeverzeichnis haben für den jeweiligen Nutzer größere Priorität. Das gilt auch für die Bilder der Grobzustände, die so leicht ersetzt werden können, einfach unter gleichem Namen in ~/.izulu speichern.

    Das Namensschema ist für alle spezifischen Zustände gleich: Identisch zum Namen in der API, nur kleingeschrieben und mit _ statt Leerzeichen. Die Dateinamen der Grobzustände kann man den Dateien im globalen Ordner entnehmen. Das gilt für die Version 0.1.1, die nur das und einen kleinen Bug ändert (vorher suchte Izulu nach "Light Rain") und im oben verlinkten Izulu-Artikel angehängt ist.

    Bisher sind bei Izulu nur die groben Zustände mit Bildern besetzt. Das Programm kann aber zwischen allen Wetterlagen unterscheiden, die die Wetter-API kennt.

    Als Beispiel sei der Zustand "Light rain" genommen. Das grobe Regenbild ist für diesen Zusammenhang zu regnerisch. Wollte man bei leichtem Regen immer dieses Bild anzeigen lassen, speichert man es als light_rain in ~/.izulu.

    Das gilt natürlich nur für den derzeitigen Benutzer. Will man das Bild für alle Nutzer bereitstellen, kopiert man es unter gleichem Namen nach /usr/share/izulu/. Die Bilder im Homeverzeichnis haben für den jeweiligen Nutzer größere Priorität. Das gilt auch für die Bilder der Grobzustände, die so leicht ersetzt werden können, einfach unter gleichem Namen in ~/.izulu speichern.

    Das Namensschema ist für alle spezifischen Zustände gleich: Identisch zum Namen in der API, nur kleingeschrieben und mit _ statt Leerzeichen. Die Dateinamen der Grobzustände kann man den Dateien im globalen Ordner entnehmen. Das gilt für die Version 0.1.1, die nur das und einen kleinen Bug ändert (vorher suchte Izulu nach "Light Rain") und im oben verlinkten Izulu-Artikel angehängt ist.

    Bisher sind bei Izulu nur die groben Zustände mit Bildern besetzt. Das Programm kann aber zwischen allen Wetterlagen unterscheiden, die die Wetter-API kennt.

    Als Beispiel sei der Zustand "Light rain" genommen. Das grobe Regenbild ist für diesen Zusammenhang zu regnerisch. Wollte man bei leichtem Regen immer dieses Bild anzeigen lassen, speichert man es als light_rain in ~/.izulu.

    Das gilt natürlich nur für den derzeitigen Benutzer. Will man das Bild für alle Nutzer bereitstellen, kopiert man es unter gleichem Namen nach /usr/share/izulu/. Die Bilder im Homeverzeichnis haben für den jeweiligen Nutzer größere Priorität. Das gilt auch für die Bilder der Grobzustände, die so leicht ersetzt werden können, einfach unter gleichem Namen in ~/.izulu speichern.

    Das Namensschema ist für alle spezifischen Zustände gleich: Identisch zum Namen in der API, nur kleingeschrieben und mit _ statt Leerzeichen. Die Dateinamen der Grobzustände kann man den Dateien im globalen Ordner entnehmen. Das gilt für die Version 0.1.1, die nur das und einen kleinen Bug ändert (vorher suchte Izulu nach "Light Rain") und im oben verlinkten Izulu-Artikel angehängt ist.

    Vor einigen Tagen habe ich einen Beitrag verfasst, in dem es um Zeitmanagement geht. Hierzu habe ich ein Programm genommen, welches man einfach am eigenen Server installieren konnte.

    Nun habe ich einen kleinen Tipp bekommen, dass das ganze auch einfach auf dem eigenen Rechner zu bewerkstelligen ist. Das kleine Programm nennt sich Hamster und wird in Ubuntu 9.04 aber nicht automatisch mit installiert. Über das Paket hamster-applet bekommt man das Programm auf den Rechner.

    Die Installation erfolgt entweder über System -> Systemverwaltung -> Synaptic Paketverwaltung oder einfach über die Konsole mit dem Befehl
    sudo apt-get install hamster-applet

    Hamster Menu

    Hat man Hamster installiert, so kann man das Applet mittels Rechter Maustaste auf ein Panel -> Zum Panel hinzufügen -> Zeiterfassung hinzufügen. Es erscheint dort dann ein Applet, welches einem sagt, dass keine Tätigkeit erfasst bzw. vorhanden ist. Klickt man dies an, kann man sofort eine Tätigkeit hinzufügen. Trägt man die Tätigkeit ein und drückt Enter, so erfasst das Applet die Dauer dieser Tätigkeit, bis man diese mit einem Klick auf das Applet und der Auswahl “Erfassung anhalten” stoppt.

    Übersicht

    Das Programm zeigt einem Auf Wunsch mit einem Klick auf das Applet und der Auswahl “Übersicht anzeigen” alle Tätigkeiten für einen gewünschten Zeitraum. Entweder nach Tagen, Wochen oder Monaten sortiert.

    Einstellungen

    Mit einem Rechtsklick auf das Applet und der Auswahl “Einstellungen” kann man bestimmte Tätigkeiten für bestimmte Arbeitsbereiche voreinstellen. Damit müssen diese nicht immer neu angelegt werden.

    Nachtragen

    Nach Anklicken des Applets kann über die Auswahl “Neue Tätigkeit hinzufügen” eine Tätigkeiten auch geplant oder nachgetragen werden. Ganz praktisch, wenn man mal eine Tätigkeit vergisst einzutragen.

    Hamster ist Bestandteil des GNOME-Desktops in der Version 2.26 und passt sich dementsprechend auch perfekt der Arbeitsumgebung an.

    Bildquelle: Hamster Projektseite

    Noqqes desktopEs geht doch tatsächlich weiter in der Reihe der Linux-Desktop. Dieses Exemplar hier kommt von Flo alias noqqe.de.  Es handelt sich um das frisch-releaste Ubuntu 9.04 -  Jaunty Jackalope und damit um einen Gnome-Desktop. Das Wallpaper heißt Whiners und stammt von Ivan Bliznak. Als Systemmonitor kommt Conky auf den Desktop. Ausserdem  verwendet Noqq ein Cairo Dock mit dem “famous phone”-Theme. Für Fenster und Meta City kommt ein Theme namens New Wave zum Einsatz, die Icons sind die normalen des Systems. Alles in allem wohl kein herausragender Desktop, aber arbeiten kann man mit ihm bestimmt.

    28. April 2009

    Ich überlege ja schon ein paar Tage wie ich Postfix mit SpamAssassin verkuppeln kann.

    Die meisten Lösungen die ich kenne verwenden dafür ein mehr oder weniger fragwürdiges Script, was mir ehrlich gesagt überhaupt nicht gefällt. Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich auf SpamPD gestoßen.

    SpamPD läuft als mehr oder weniger Transparenter Mailproxy (SMTP/LMTP) was natürlich Ideal für einen Post-Queue Filter bei Postfix ist. Hier beschreibe ich wie man sowas Debian/Ubuntu Konform in sein Postfix Setup einbinden kann. Bitte beachte das ich nicht darauf eingehen wie ein Mailserver funktioniert und was der tut usw...

    Installation

    Viel braucht man ja nicht, ein einfaches

    sudo apt-get install spampd spamc
    genügt vollkommen. Wer will kann natürlich noch zusätzliche Filter für SpamAssassin installieren.

    Konfiguration

    SpamPD

    In der Datei /etc/default/spampd muss nicht viel gemacht werden. Was ich aber machen würde ist das Ändern der letzten beiden Zeilen, so das der ADDOPTS Block mit der separaten Config (/etc/spampd.conf) der ohne Kommentarzeichen davor ist.

    Jetzt sollte man dem SpamPD noch neu starten, dies macht man am besten via

    sudo /etc/init.d/spampd restart

    Postfix

    Bei Postfix wird es ein wenig komplexer, den Postfix soll ja alle Mails durch SpamPD jagen. Ich gehe davon aus das man die Defaults aus der /etc/default/spampd nicht weiter verändert hat.

    Wenn man seine /etc/postfix/main.cf nicht total versaut hat genügt eine Änderung in der Datei /etc/postfix/master.cf. Zum einen muss natürlich der vorhandene smtpd alle Mails über den SpamPD jagen, dafür muss man diesen Eintrag

    smtp      inet  n       -       -       -       -       smtpd
    so ändern:
    smtp      inet  n       -       -       -       -       smtpd
      -o content_filter=smtp:[127.0.0.1]:10025

    Wer Postfix kennt kann dies natürlich auch direkt über die /etc/postfix/main.cf erledigen.

    Jetzt sind die Mails zwar im SpamPD, aber dieser will die Mails ja auch wieder an den Postfix bringen (der kümmert sich ja um die Auslieferung an das Ziel). Dafür braucht man folgende Regel in der /etc/postfix/master.cf:

    localhost:10026 inet n - n - - smtpd
      -o content_filter=
      -o myhostname=nospam.stefan-betz.net
      -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject
      -o mynetworks=127.0.0.0/8
      -o smtpd_client_restrictions=
      -o smtpd_sender_restrictions=
      -o smtpd_helo_restrictions=
      -o smtpd_client_restrictions=
      -o local_recipient_maps=
    Dann noch ein kleiner Neustart von Postfix mit
    sudo /etc/init.d/postfix restart
    und alles wird gut.

    Die Konfiguration von SpamAssassin kann man dann über die /etc/spampd.conf machen welche bei mir so aussieht:

    use_bayes 1
    bayes_path /var/cache/spampd/bayes
    bayes_auto_learn 0
    report_safe 0
    Natürlich gibt es hier noch jede Menge Raum für Optimierungen ;-)

    Ich überlege ja schon ein paar Tage wie ich Postfix mit SpamAssassin verkuppeln kann.

    Die meisten Lösungen die ich kenne verwenden dafür ein mehr oder weniger fragwürdiges Script, was mir ehrlich gesagt überhaupt nicht gefällt. Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich auf SpamPD gestoßen.

    SpamPD läuft als mehr oder weniger Transparenter Mailproxy (SMTP/LMTP) was natürlich Ideal für einen Post-Queue Filter bei Postfix ist. Hier beschreibe ich wie man sowas Debian/Ubuntu Konform in sein Postfix Setup einbinden kann. Bitte beachte das ich nicht darauf eingehen wie ein Mailserver funktioniert und was der tut usw...

    Installation

    Viel braucht man ja nicht, ein einfaches

    sudo apt-get install spampd spamc
    genügt vollkommen. Wer will kann natürlich noch zusätzliche Filter für SpamAssassin installieren.

    Konfiguration

    SpamPD

    In der Datei /etc/default/spampd muss nicht viel gemacht werden. Was ich aber machen würde ist das Ändern der letzten beiden Zeilen, so das der ADDOPTS Block mit der separaten Config (/etc/spampd.conf) der ohne Kommentarzeichen davor ist.

    Jetzt sollte man dem SpamPD noch neu starten, dies macht man am besten via

    sudo /etc/init.d/spampd restart

    Postfix

    Bei Postfix wird es ein wenig komplexer, den Postfix soll ja alle Mails durch SpamPD jagen. Ich gehe davon aus das man die Defaults aus der /etc/default/spampd nicht weiter verändert hat.

    Wenn man seine /etc/postfix/main.cf nicht total versaut hat genügt eine Änderung in der Datei /etc/postfix/master.cf. Zum einen muss natürlich der vorhandene smtpd alle Mails über den SpamPD jagen, dafür muss man diesen Eintrag

    smtp      inet  n       -       -       -       -       smtpd
    so ändern:
    smtp      inet  n       -       -       -       -       smtpd
      -o content_filter=smtp:[127.0.0.1]:10025

    Wer Postfix kennt kann dies natürlich auch direkt über die /etc/postfix/main.cf erledigen.

    Jetzt sind die Mails zwar im SpamPD, aber dieser will die Mails ja auch wieder an den Postfix bringen (der kümmert sich ja um die Auslieferung an das Ziel). Dafür braucht man folgende Regel in der /etc/postfix/master.cf:

    localhost:10026 inet n - n - - smtpd
      -o content_filter=
      -o myhostname=nospam.stefan-betz.net
      -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject
      -o mynetworks=127.0.0.0/8
      -o smtpd_client_restrictions=
      -o smtpd_sender_restrictions=
      -o smtpd_helo_restrictions=
      -o smtpd_client_restrictions=
      -o local_recipient_maps=
    Dann noch ein kleiner Neustart von Postfix mit
    sudo /etc/init.d/postfix restart
    und alles wird gut.

    Die Konfiguration von SpamAssassin kann man dann über die /etc/spampd.conf machen welche bei mir so aussieht:

    use_bayes 1
    bayes_path /var/cache/spampd/bayes
    bayes_auto_learn 0
    report_safe 0
    Natürlich gibt es hier noch jede Menge Raum für Optimierungen ;-)

    Endlich ist es soweit. Kaum 4 Tage sind seit dem Release von “Jaunty Jackalope” vergangen, schon ist die nächste Ubuntu-Iteration “Karmic Koala” für die Entwickler und Tester freigegeben – und das sogar noch früher als geplant, war doch die Vorbereitung der Toolchain für den 30. April angepeilt.

    "Cutest Koala" von Erik K Veland, CC-BY-NC-ND 2.0 US

    Bisher sind für Karmic nur sehr grobe Stichworte gefallen, etwa soll u.a. Usplash durch Plymouth ersetzt, die Boot-Zeit noch weiter verbessert werden und das schon länger angekündigte neue Aussehen Einzug halten. Details werden natürlich wie immer erst auf dem Developer Summit besprochen, deswegen sollte man sich als Tester derzeit am besten um übrig gebliebene Bugs kümmern.

    Gespannt bin ich jedenfalls auf die Fortsetzung/Vervollständigung des Ports für ARM-Netbooks, die Ende diesen Jahres für unter 200 USD auf den Markt kommen sollen.

    In diesem Sinne: Go, Karmic, go!

    Achja, fast vergessen: Mir hängt es zum Hals raus, es überall zu lesen, aber wie gewohnt ist Karmic nicht für Produktivsysteme geeignet, obgleich selbige die beste Testumgebung darstellen würden. Um bekannte Bugs zu testen, bietet sich daher VirtualBox o.ä. an.

    Und nochwas: Ich hoffe doch sehr, dass sich die Entwickler den Namen “Karmic Koala” zu Herzen nehmen ;)


    US-Präsident Barack Obama hatte sich ja in der Vergangenheit positiv gegenüber Open-Source-Software geäußert. Der Traum, dass Open Source im Weißen Haus nun in größerem Umfang zum Einsatz kommt scheint nun wohl ausgeträumt zu sein.

    Microsofts Forschungs- und Strategie-Chef Craig Mundie gehört nun zu den Beratern des US-Präsidenten. Ob das eine so gute Entscheidung war? Wie seht ihr das?

    Weitere Infos gibts bei heise online. Auch mit von der Partie ist übrigens Google-CEO Eric Schmidt. Welchen Hintergrund das nun hat? Nun ja. Man sollte vielleicht nicht gleich paraniod werden…