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21. August 2008

Firefox 3 QT Port Screenshot

Firefox 3 QT Port Screenshot

So ich habe heute mal den Firefox QT Port getestet und muss sagen, dass es sich hierbei wirklich noch um eine Entwicklungsversion handelt. Er integrier sich schon recht gut in die Plasma Oberfläche, zum Beispiel ist die Scrollleiste nun die gleiche wie in den KDE4 Anwendungen. Jedoch müssen die Entwickler noch an der Grafik und an der Perfomance arbeiten, denn der Browser verhällt sich doch sehr träge.

Ein fertiges Binary gibts unter folgender Adresse. Ihr findet es unterhalb von den Screenshots.

Viel Spass damit ;-)


Wer kennt sie nicht, die Anschuldigungen von KDE-Fanatikern, die Mozilla-Foundation sei KDE-feindlich eingestellt und behindere vorsätzlich den Qt-Port von Firefox. Die Vorwürfe, Firefox passe nicht zum KDE-Desktop. Den Anspruch, hier müsse etwas passieren.

Nun, es ist soweit: Hell has finally frozen. Die Mozilla-Foundation arbeitet an einer Qt-Version von Firefox.

Aber ich sehe die Klagen jetzt schon vor mir, die zwangsläufig kommen müssen: der Qt-Port würde vernachlässigt; die Gnome-Version bevorzugt, die Windows-Version sowieso; und überhaupt, was macht die Mozilla-Foundation überhaupt mit den Millionen von der “Datenkrake Google”?

So werden sie reden, ich weiß es schon jetzt.

Auf der Seite kde4.debian.net gibt es nun fertige Backports von KDE4.1 inklusive einer Installationsanleitung auf Englisch.

Die Backports sind nur für die Architekturen i386 und AMD64 verfügbar.

Hier noch die Schnellanleitung

in die Datei /etc/apt/sources.list den Eintrag
deb http://kde4.debian.net/ lenny main

Danach ruft man apt-get update oder aptitude update auf.

Die minimale KDE4.1 Umgebung kann dann üner den Befehl
aptitude install kde4-mininal
oder alles komplett mit
aptitude install kde4

Quelle:

Ereignisse der letzten Tage, die keine eigenen Blog-Einträge rechtfertigen:

  • EeePC 901: Ich habe mittlerweile Unterstützung von meinem Bruder erhalten, der erfolgreich Xubuntu 8.04.1 auf dem 901 installiert hat. Die Installation von USB-Stick verlief soweit problemlos, allerdings erkennt Ubuntu 8.04.1 auf Anhieb weder die integrierte Ethernetkarte noch den WLAN-Chip. Als Ethernet-Chip kommt ATL1E zum Einsatz, für den Asus selbst Treiber bereitstellt (Anleitung hier). Der Treiber befindet sich auch bereits in 2.6.27-rc3 und im gepatchten 2.6.26-1 aus Debian 4.0r4. Nach dem Reboot kann dann der Ralink-WLAN-Treiber mit dem eigentlich für das Akoya E1210 erstellten Script installiert werden.

    Ich werde das Installations-Script für den EeePC so anpassen, dass es anhand der Informationen von lspci die richtigen Treiber erkennt und installiert und so EeePC 701, 900, 900A und 901 abdeckt. Auch werden künftige Images die Netzwerktreiber für alle genannten EeePCs enthalten. Ich bitte allerdings noch um etwas Geduld, da ich “meinen” 900A oder 901 (Testgerät) noch nicht habe.

  • iPhone 3G: Meine von vielen Lesern als Bashing mißverstandene Kritik am iPhone 3G benötigt einige Ergänzungen. So wusste ich zum Zeitpunkt des Schreibens noch nichts von den UMTS-Problemen (Umfrage bei Wired.com), die laut Golem auch mit dem Firmware-Update anhalten, ein Punkt der eher zum Abwarten raten lässt.

    Zum AppStore hat der Entwickler Steven Frank seine Gedanken zusammengefasst. In den Kommentaren tauchte der Hinweis auf, dass sich dank AdHoc-Distribution der AppStore für Inhouse-Applikationen sehr wohl umgehen lässt. Der Haken: Alle iPhone-IDs müssen bekannt sein, maximal einhundert Geräte können auf diese Art und Weise mit einem Build versorgt werden. Zumindest für kleine und mittelständische Unternehmen relativiert sich damit meine Kritik am Distributionsmodell. Kein kleiner Kunde wäre allerdings die Bank HSCB, die laut darüber nachdenkt iPhones statt Blackberrys auzugeben. Andere Banken sind da vorsichtiger und begründen ihr Zögern vor allem mit der unterlegenden Email-Fähigkeit und der Schwierigkeit, eigene Entwicklungen zu verteilen.

  • Kernel 2.6.26.3 und 2.6.27-rc4: Auf kernel.org steht ein neuer Produktiv- und ein neuer Entwicklerkernel zur Verfügung. 2.6.27-rc4 sollte die eingangs erwähnten ATL1E-treiber für EeePC 901/900A enthalten und neuere USB-Webcams (EeePC, Akoya Mini) unterstützen. 2.6.26.3 kompiliere ich gerade auf dem Akoya E1210. Ich hoffe, dass damit die integrierte Realtek-Ethernet-Karte wieder funktioniert.

Nachtrag: Irgendwie war ich dem Datum einen Monat voraus. Im Titel korrigiert, eine Korrektur im Slug ist sinnlos.

20. August 2008

So schnell vergeht die Zeit also, Gestern noch das Hardy Relase, Heute schon die 4. Alpha des Steinbockes. Und da fragt man sich, was machen die Herrschaften aus Redmond, wenn die ein OS im 3-5 Jahres Zyklus veröffentlichen?

Nun lassen sich die Neuerungen auch spüren, denn in der 4. Alpha Version wurden einige neue Feautres einbezogen. Das ist neu, gefunden auf der Standard.at:

Netzwerk
Allen voran die Integration einer Vorversion des NetworkManager 0.7, einen Schritt, den Fedora und openSUSE bereits in vergangenen Releases vorgenommen haben, und der mit immer wieder an der Software bemäkelten Problemen aufräumt. So kann der NetworkManager nun auch systemweite Einstellungen vornehmen und mit statischen IP-Adressen umgehen. Außerdem unterstützt die Software nun UMTS/HSDPA-Datenkarten.
Gast
Eine weitere interessante Neuerung ist die Einführung einer Gast-Session: Über das User Switching kann in einen speziell für temporäre BenutzerInnen ausgerichteten Account gewechselt werden, in dem keine Daten dauerhaft abgespeichert werden können und der eingeschränkte Berechtigungen besitzt. Damit will man eine sichere Lösung für Situationen anbieten, in denen man den eigenen Laptop kurzfristig verborgt.
Verschlüsselung
Eine weitere Verbesserung in Sicherheitsfragen ist die Unterstützung für verschlüsselte Verzeichnisse mittels ecryptfs. Mittlerweile muss dies aber noch manuell nachinstalliert und über die Kommandozeile eingerichtet werden.
Kernel
Weiter Eckpunkte von Ubuntu 8.10 Alpha 4 sind der Kernel 2.6.26.2 und der X.org Server in der Version 1.5. Letzteres bringt nicht nur besseren Support beim Hotplugging von Tablets, Tastaturen und anderen Geräten, sondern ermöglicht auch der Mehrzahl von BenutzerInnen vollständig ohne die einst recht ausführliche xorg.conf Einstellungsdatei auszukommen.

Heruntergeladen werden kann der Steinbock in der noch stolprigen Version auf folgendem Link. Man sollte jedoch beachten, dass diese Version nur für Entwickler gedacht ist, und nicht für den produktiven Einsatz geeignet ist!

Einen Kommentar zu diesem Artikel habe ich aus Versehen als Spam markiert, bitte entschuldige onny, warscheinlich wirst du mit einem anderen Namen schreiben müssen. Trotzdem veröffentliche ich deinen Kommentar:

Warum wird das erst so spät hier rüberkopiert? :( Ich brauch keinen News von Vorgestern in meinem RSS Reader -.-

Danke für die Kritik, ich war leider einen Tag im Krankenhaus, deshalb habe ich den Artikel vorher geschrieben und dann erst veröffentlicht als ich zu Hause war.

Wer für Linux und im Speziellen für debianbasierende Derivate einen Systemmonitor für den Desktop sucht, dürfte mit Conky sehr gut bedient sein. Zwar ist das Programm schon fast eine eierlegende Wollmilchsau, aber wenn man “bloss” das System beobachten möchte, klappt das ganz gut mit Conky. Wer die gesamte Bandbreite der Applikation nutzen will, muss sie teilweise noch selbst kompilieren. Ich habe mich damit begnügt, die ohnehin zur Verfügung stehenden Features zu nutzen, denn ich möchte damit keine Musik hören oder andere Dinge beobachten. Deswegen habe ich die Applikation quasi ab der Stange installiert:

sudo apt-get install conky

Damit würde das Teil eigentlich schon laufen. Mit der Konfigurationsdatei .conkyrc im Home-Verzeichnis (die Datei muss von Hand erzeugt werden) lässt sich die Applikation sehr fein parametrisieren. Ein grosser Vorteil sehe ich darin, dass sich das Programm-Fenster transparent in das Hintergrundbild schweissen lässt (Gnome). Eine Beispielkonfiguration gibt es auf der Website von howtoforge.de zu holen und anzupassen.

Damit wird das Programm praktisch zum Bestandteil des Hintergrundbildes und bekommt bei der Beispielkonfiguration nie den Fokus. Die andern Anwendungen überdecken also Conky. Wer mag, kann Conky in den Sessioneinstellungen als selbständig startende Applikation definieren (System / Einstellungen / Sitzungen).

Scannen lässt sich wohl fast alles, was sich überhaupt messen lässt. Gerne sehe ich die PID, die CPU-Auslastung, den Zustand des flüchtigen Speichers sowie die ein- und ausgehenden Verbindungen über die Interfaces. Weiter ist wohl noch das Swap-File interessant. Die Liste lässt sich natürlich je nach Geschmack und Bedürfnis anpassen.

Eine hervorragende und weitreichende Dokumentation gibt es auf ubuntuusers.de zu lesen. Dort sind auch Links zu andern Präsentationen mit reichlich Inhalt verzeichnet.

Geany, dessen Projektseite man unter http://geany.uvena.de/ finden kann, ist ein schneller und subjektiv sehr angenehmer Editor für verschiedenste Programmier- und Scriptsprachen.

Das unter GTK laufende und von Enrico Tröger, Nick Treleaven und Frank Lanitz betreute Programm unterstützt neben allen Standardfeatures eines Editors Syntaxhighlighting für über 30 Sprachen (hier eine Auflistung), das Ein- und Ausklappen von Codebereichen wie z.B. Schleifen oder DIV-Containern, automatische Vervollständigung, Auflistung von Variablen, Klassen und Dateien in einer optionalen Sidebar, direktes Ausführen per Tastendruck von z.B. Python-Scripten und auch Build/Make/Execute für z.B. C-Programme.

Screenshot: Geany

Screenshot: Geany

Erfahrungen

Geany wird hier hauptsächlich als reiner Editor ohne Sidebar, Werkzeugleiste und Nachrichtenfenster für die Entwicklung von Webseiten und -Templates mit XHTML und CSS, sowie WordPress-Pluginprogrammierung mit PHP und etwas Python eingesetzt und hat sich dabei absolut bewährt. Abstürze oder Einfrieren des Systems sind weder unter Ubuntu noch unter Arch Linux vorgekommen, eine Verlangsamung beim Scrollen durch eine grössere Menge Quelltext wie ich es bei anderen Editoren bereits erlebt habe tritt auf einem 1Ghz Celeron/1Gb RAM nur bei grosser Codemenge innerhalb weniger Zeilen auf (hier z.B. Befehlsdefinitionen für PHP/BASH/Redcode in einem eigenen PHP-Syntaxhighlighting-Script). Ein unscheinbares aber sehr angenehmes Feature ist das Einrücken von Codeblöcken per Tastenkürzel – sehr praktisch, auch die optional reguläre Ausdrücke unterstützende Suchfunktion ist hilfreich.

Geany startet sehr schnell, lasst sich intuitiv bedienen (im Zweifelsfall ist das englischsprachige Manual hier zu finden), merkt sich praktischerweise die in der letzten Sitzung geöffneten Dateien, die GTK-Oberfläche unterstützt Tabs für mehrere geöffnete Dateien und kann teilweise den Bedürfnissen des Benutzers angepasst werden.

Installation

Geany wurde in C unter Verwendung der GTK-Bibliotheken und Scintilla geschrieben und läuft lt. den Herstellern unter Linux, Windows, Mac OS X und anderen Betriebssystemen die GTK bereitstellen. Arch Linux und Ubuntu stellen Geany in den Repositories bereit, die Installationsbefehle lauten

# pacman -S geany

für Arch Linux und

$ sudo apt-get install geany

für alle neueren Ubuntu-Varianten.

Für aktuellere Versionen unter Ubuntu empfiehlt die Geany-Webseite einen Blick auf getdeb.net, unter Arch Linux kann man im AUR auch die SVN-Version des Editors finden – Download und Übersetzen mit Yaourt würde dann so aussehen:

$ yaourt -S geany-svn geany-plugins-svn

Pidgin hat seit heute Version 2.5.0 erreicht und zahlreiche Bugs sind behoben. Aber es gibt auch neue Features, von denen zwei sind besonders hervorzuheben sind wie ich finde. eins ganz besonders hervorzuheben ist:

1. Meta-Kontakte

Ich habe das “Problem” das ich die Protokolle icq und jabber benutze. Das hat zur Folge, das ich ein paar Buddys doppelt in meiner Liste habe. Um sie zu vereinen brauchte man bislang das “Meta-Contact”-Plugin (so, oder so ähnlich). Pidgin 2.5 kann das nun von Haus aus! Man kann einen Kontakt ausklappen und kann dann den anderen Account des Buddys einfach per Drag and Drop reinziehen. Zugeklappt hat man dann nur noch einen Eintrag zu dieser Person. Die Priorität der Protokolle liegt dabei immer beim ersten Account in der Liste.

2. Benutzerdefinierte Buddy Icons

Das zweite neue Feature: Man kann endlich die Avatare der Buddys ändern und eigene setzen. Einfach Rechtsklick auf den Buddy -> “Setze benutzerdefiniertes Icon” und den Avatar seiner Wahl nutzen. Find ich super, da ich im Adressbuch unter Evolution und auf dem iPhone auch überall eigene Avatare benutze. Jetzt muss nur noch die Integration Evolution <-> Pidgin kommen, dann wär ich vollstens zufrieden ;)

Vielen Dank an die Pidgin Entwickler für dieses tolle Stück Software, weiter so!

[UPDATE]

Mir wurde gerade mitgeteilt, dass Meta-Kontakte auch schon vorher gingen :) Hab da wohl den Changelog etwas falsch interpretiert, das ganze mit Miranda verwechselt und bei früheren Versionen meine Augen nicht offen gehabt!

Danke @Gerrit

19. August 2008

350 Millionen Dollar hat sich Yahoo den quelloffenen Mail-Client Zimbra kosten lassen. Nachdem nun Canonical als Partner gewonnen wurde, konnte das Projekt einen weiteren Pluspunkt im Wettbewerb mit Google verzeichnen. Als Bestandteil des Partner-Repositories steht Zimbra nun unter Ubuntu zur Verfügung. In Synaptic findet man das Paket unter dem Namen zdesktop, eine etwas neuere Version kann von zimbra.com heruntergeladen werden.

Zimbra ist eine webbasierte Anwendung. Betreibt man zusätzlich einen Zimbra-Server oder hat einen Account zu einem solchen, ist auch eine Verwendung im Offlinemodus möglich. Sobald wieder eine Internetverbindung besteht, werden die Daten synchronisiert. Ein erster Test als einfache Single-Anwendung ohne Server war angenehm überraschend. Dank Mozilla Prism fühlt sich Zimbra wie jede andere Desktopanwendung an, das Programm reagiert schnell und flüssig, wie man es von anderen Anwendungen gewohnt ist. Neben dem reinen Mail-Client sind eine Kontaktverwaltung, Kalender, Aufgaben und ein Notizbuch enthalten.

Letzteres ist mehr als ein „Notizblock“, macht es doch für viele Fälle eine Officeanwendung überflüssig und enthält sogar eine Versionsverwaltung! Der Kalender lässt sich einfach bedienen, es können mehrere Kalender angelegt werden und diese lassen sich mit anderen Usern teilen. Gerade für Communitys ist das ein starkes Argument für Zimbra.

Die Einrichtung ist auch sehr einfach gehalten, ohne Probleme sind die Accounts von Zimbra, Yahoo, Gmail und AOL importiert oder POP/IMAP-Konten eingerichtet. Mit 140MB macht sich das Programm ordentlich auf der Festplatte breit, enthält aber auch jede Menge Features, die es erst einmal zu entdecken gilt. Genau so einfach wie die Einrichtung der Mail-Accounts lässt sich Zimbra über die Optionen an eigene Bedürfnisse anpassen. Eine umfangreiche Suchfunktion, inklusive einem „Searchbuilder“, mit dem sich Suchabfragen speichern lassen, runden den guten Eindruck ab.

Einziger Wermutstropfen: Als Desktopanwendung ist die Beschriftungen zu klein geraten, die Schrift zu pixelig (ist vermutlich die Arial) und die Rechtschreibprüfung ist in Englisch. Mit den Optionen kann das leider nicht geändert werden, ich werde aber mal ein wenig suchen, bestimmt kann man das auch ändern. Wen das stört, der kann sich vorerst helfen, indem Zimbra direkt im Firefox über die Adresse: http://localhost:7633/desktop/login.jsp gestartet wird. Hat man im Firefox die deutsche Rechtschreibung installiert, steht sie auch in Zimbra zur Verfügung und mittels der Zoomfunktion sind die Beschriftungen gut lesbar.

Fazit: Zimbra steht kurz vor Version 1.0 und hat das Potential, selbst Thunderbird und Evolution zu verdrängen. Man merkt, dass sich die Entwickler die Konkurrenz genau angeschaut und aus deren Fehlern bzw. fehlenden Funktionen gelernt haben. So einfach wie noch nie lassen sich Termine oder Kontakte anlegen und verwalten. Mit Zimbra geht das alles flott von der Hand und macht richtig Spaß. Die Entscheidung, Zimbra in Ubuntu aufzunehmen, tut beiden Projekten – vor allem aber uns Usern – gut und kann nur begrüßt werden. Weitere Infos findet Ihr unter http://www.zimbra.com, einen schnellen Überblick erhält man mit dem Flashvideo.

Quelle: silicon.de


Wer suchet, der findet: wer erinnert sich nicht mit sanftem Wehmut an die Zeiten zurück, als man sich schöne Hintergrundbilder und Bildschirmschoner mühsam zusammensuchen musste, und Webseiten mit guten Bildern als Geheimtipp galten. Heute ist das alles viel einfacher, dank Fotodatenbanken wie Flickr. Dort gibt es auch eine wunderbare Ubuntu-Gruppe, die von Hintergrundbildern bis hin zu Stoffpinguinen im Freien alles sammelt, was auch nur irgendwie mit Ubuntu oder Linux zu tun hat. Rumstöbern lohnt sich!


Die Beta von OpenOffice 3.0 verspricht einige Neuerungen, auch wenn der große Wurf noch aussteht. Einige heiß ersehnte Neuerungen sind jedoch dabei, so zum Beispiel die Möglichkeit, gleichzeitig zwei Seiten nebeneinander anzusehen und zu bearbeiten. Ungemein praktisch bei längeren Dokumenten, wo es auch darauf ankommt, wie der Text angeordnet ist. Auch die PDF-Export-Funktion hat einige Neuerungen erfahren, nun ist es auch möglich, PDFs zu verschlüsseln und verschiedene Verwertungsstufen einzurichten.

Das allgemeine Layout indessen ist gewohnt gleich geblieben, von optischer Auffrischung ist nicht viel zu spüren; die neue “Ribbon”-Oberfläche von Office 2007 geht viel zu weit und ist viel zu bunt, während man bei OpenOffice zu meinen scheint, ein Arbeitsprogramm dürfe nicht gut aussehen. Da könnte man sich mal eine Scheibe bei KDE-Programmen abschneiden: Amarok ist ein mächtiges Programm, sieht jedoch dennoch ansprechend aus.

In Ubuntu 8.10 wird OpenOffice 3.0 wahrscheinlich nicht Einzug halten - vielleicht klappt es ja mit den Backports, aber auch das ist noch nicht sicher. In der übernächsten Ubuntu-Version, planmäßig wäre das Version 9.04, sollte die neue Office-Suite dann aber dabei sein - und wer weiß, bis dahin vielleicht mit netterem Äußeren.

Hardy ist ja für die Playstation 3 immer noch nicht installierbar (und wird es wohl nie werden) und anscheinend hat der Build Service auch mit den Intrepid CDs seine liebe Mühe. Umso verzweifelter klammert sich der geneigte PS3-Benutzer, der Gutsy bereits überdrüßig geworden ist, an jeden Strohhalm, den er kriegen kann.

Hoffnung macht es ja, dass, abgesehen vom Kernel, Intrepid zu laufen scheint. Ein Benutzer des PSUbuntu-Forums berichtet dies zumindest. Die Installationsroutine ist zwar abenteuerlich (Wer wagt es schon, den Ubuntu-Kernel zu Gunsten eines Entwicklungskernels während der Installation zu verschmähen?), der Erfolg gibt ihm aber anscheinend recht. Dennoch ist diese Art der Installation wohl keinem Anfänger zu empfehlen.

Bei Golem lese ich von Chandler.

Schon sehr lange suche ich nach einem vernünftigen Webkalender, der zumindest in die Nähe vom Google Kalender kommt. Chandler soll eine PIM (Personal Information Management) Anwendung sein, die sowohl per Web als auch per Client verwaltet werden kann.

Es gibt Clients für Windows, Mac OS X und Linux (sogar als deb-Paket zur Nutzung unter Debian/Ubuntu).

nslookup.exeEinem argentinischen Sicherheitsexperten ist es gelungen einen Bug in nslookup.exe von M$ aufzudecken. Dank diesem Bug hat er die Möglichkeit, beliebigen Code in einen Computer einzuschleusen. Der Angriff wird ermöglicht dank einem Fehler beim zerlegen von fehlerhaften Funktionen.

Ein Update von M$ gibt es noch nicht, die einzige Stellungsnahme von M$: “Wir werden es untersuchen”.

Nach Symantec wurde dieser Bug schon öffters zum Eindringen in PCs genutzt. Woher Symantec das wissen will, ist fragwürdig, da der Bug erst seit ein paar wenigen Tagen bekannt ist…

Auf dem Blog des Sicherheitsexperten Ivan Sanchez, welcher den Bug entdeckte, gibt es ein Video, welches zeigt, was M$ beim Coden mal wieder alles falsch gemacht hat und wie der Bug zum einschleusen von Software missbraucht werden kann.

Quellen:

http://www.nullcode.com.ar/

http://packetstormsecurity.org/0808-advisories/Nslookup-Crash.txt

Tags: Bug, Hacker, Microsoft, Viren, Windows

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18. August 2008

Scannen unter Linux ist eine Sache für sich. Wer einen Scanner konfiguriert hat der wird wohl mit dem bekannten Programm Xsane arbeiten. Das Tool ist zwar in der Auswahl der Funktionen unschlagbar, doch die vielen Fenster nerven (ab und zu).

Manchmal wünscht man sich halt die alte GUI die man sich unter Windows gewohnt ist zurück. Schlicht und einfach, alles praktisch in einem Fenster. Doch auch unter Linux bzw. Ubuntu gibt es ein Progrämmchen das auf  Xsane aufbaut, und den Benutzer dirch eine einfache GUI führt, und das Eingescannte direkt ins PDF oder jpg. Format umwandelt. Zudem können Bilder und Dokumente vor Ort gedreht und zugeschnitten werden. Das Paket heisst gscan2pdf und kann mittels Terminal:

sudo apt-get install gscan2pdf

oder in Hinzufügen/Entfernen/Synaptic installiert werden. Xsane ist vorausgesetzt! Es ist ein Programm das vor allem für Anfänger einen leichteren ‘Einstieg in die Linux Welt des scannens’ erleichtert.

Es gibt viele Themes für IceWM – warum schon wieder eines? Weil es zu wenige gibt, mit denen man wirklich arbeiten kann. Die meisten verfügbaren sind entweder mausgrau oder quietschbunt und völlig abgedreht. Von Augenfreundlichkeit, Usability und Eleganz keine Spur. Findet man mal ein passables, imitiert es meist nur das Aussehen anderer Oberflächen, meistens MacOS. Mit Eiskristall habe ich mich bereits einmal an einem IceWM-Theme versucht, doch letztendlich war auch dies nur eine Imitation von Gnomes Clearlooks-Design.

Hier will das Themepack “n-icedesert” (= “new and nice icedesert”) einspringen: der typische IceWM-Look soll erhalten bleiben, aber dabei gleichzeitig annehmbar aussehen. N-icedesert imitiert daher nicht, sondern schafft ein neues eigenes Erscheinungsbild für IceWM.

Screenshot:

N-icedesert basiert dazu auf dem IceWM-Standardtheme “Icedesert”, verzichtet aber auf die Farbe Fleischrosa-Grau und bietet ein schlichtes und unaufdringliches Erscheinungsbild. Die Taskleiste, Menüs und Titelleisten sind matt gehalten, für Hochglanz-Fans steht zusätzlich der Stil “glossy” zur Verfügung. Das Theme enthält 5 unterschiedliche Farbstile: grün (susegeeignet), orange (ubuntugeeignet), blau, dunkelblau und grau.

Das Theme steht unter GPL-Lizenz.

Download

(Dieses Theme-Pack ist auch via Freshmeat erhältlich.)

Schon seit längerer Zeit wird in den Hardwarelabors am Nachfolger von USB 2.0 getüftelt. Da immer mehr Datenmengen bewältigt werden müssen – z.B. von Digitalkameras oder USB-Festplatten – ist eine höhere Datentransferrate wünschenswert. Um nun die Entwicklung voranzutreiben, hat Intel auf eigene Rechnung einen Hostcontroller entwickelt, dessen Spezifikationen freigegeben werden. Andere Hersteller können nun eine kostenfreie Lizenz erwerben.

Ich finde, das ist auch eine Art Open Source und Intel verdient sich damit Respekt. Verhindert das doch auf alle Fälle Inkompatibilitäten zwischen den Systemen und es muss nicht erst – wie bei der HD-DVD – ein Machtkampf der Systeme auf dem Rücken der Anwender stattfinden!

Welche Datenrate USB 3.0 schafft, steht wohl noch nicht ganz fest. Aber man rechnet mit ungefähr 5GBit/s, was 10x schneller als USB 2.0 wäre! So wie es ausschaut, ist diese hohe Geschwindigkeit nur mit 2 Glasfasern zu schaffen. Um die Kompatibilität zu USB 2.0 zu gewähren, sollen aber auch die vorhandenen Kupferleitungen in den Kabeln und die Anschlüsse in den Konnektoren beibehalten werden.

Links:
PCGames Hardware
Golem.de
Intel

17. August 2008

Für die wissenschaftliche Arbeit stellt die digitale Literaturverwaltung eine der wesentlichen Errungenschaften dar. Mühelos lässt sich so sicherstellen, dass alle zitierten Werke auch im Literaturverzeichnis auftauchen, dass alle Einträge einheitlich formatiert sind, oder dass sich Literaturverzeichnisse nach verschiedenen Richtlinien erstellen lassen.

In diesem Artikel möchte ich einige der verfügbaren Literaturverwaltungsprogramme vorstellen.

...

Sieht Mozilla, die Organisation hinter Firefox und Thunderbird, in Linux eigentlich nur ein Stiefkind? Auf den Gedanken könnte man kommen oder zumindest vermuten, dass Mozilla Windows deutlich lieber hat. Denn wer versucht, den aktuellen Firefox 3 oder in diesen Tagen die Alphaversionen des kommenden Thunderbird 3 zu installieren, bekommt vielleicht statt des erhofften Programmes nur diesen Hinweis zu sehen:

Dann nämlich, wenn er nicht das Neueste vom Neuesten einsetzt, sondern eine etwas ältere Linuxdistribution.

Was hat einen eigentlich damals dazu bewogen, auf Linux umzusteigen, obwohl das Angebot an Programmen im Vergleich zu Windows doch noch sehr dürftig war? Stabilität, Flexibilität – und die Aussicht darauf, ein System zu haben, das man nicht alle paar Monate neuinstallieren muss, weil die Registry verkonfiguriert ist und der Rechner immer träger wird.

Alte Linuxdistributionen, z.B. von 2006, laufen auch heute noch wunderbar, praktisch kann man damit oftmals nicht mehr viel anfangen – wenn man eben z.B. den neuesten Firefox oder Thunderbird benutzen möchte.

Im Falle von Mozilla deswegen, weil die Programmanbieter nicht mitziehen und ihre Softwarepakete nur mit den neuesten Technologien laufen lassen. Jedoch nur bei Linux: Alle “Pinguine”, die älter sind als anderthalb Jahre, schauen in die Röhre, Ubuntu 6-, Suse 10.1- oder Red-Hat-Nutzer kommen nicht in den Genuss der neuen Programme. Firefox/Thunderbird 3 unter Windows sind hingegen sogar noch unter Windows 2000, einem über 8 (!) Jahre alten Betriebssystem einsetzbar.

Durch diese Politik wird einer der Hauptvorteile von Linux durch die Hintertür wieder zunichte gemacht – am Ende muss man sein Betriebssystem doch alle paar Monate neu installieren, wenn man programmtechnisch einigermaßen aktuell bleiben will. Andere Softwarehersteller geben sich übrigens linuxfreundlicher: Opera läuft sogar noch mit Steinzeit-Linuxversionen oder auch OpenOffice lässt sich auf alten Maschinen problemlos installieren.

Das Problem des schnellen Veraltens ist jedoch oft auch durch die Unflexibilität der beiden großen Desktopumgebungen, Gnome und KDE, verschuldet: der Vorteil, dass man durch die Installation dieser Desktops auch gleich eine umfangreiche Programmausstattung dazubekommt, entpuppt sich nach einer Weile als Nachteil, denn die Programme sind meist nur als Komplettpaket im Angebot. Das neueste KMail nutzen, ohne das komplette KDE auszutauschen? Nicht möglich. Das neueste Evolution oder Gimp installieren, ohne sich sein restliches Gnome komplett zu zerschießen? Für den durchschnittlichen Nutzer nicht zu bewerkstelligen.

In diesem Punkt – Abwärtskompatibilität und individuelle Softwarewahl – zeigt Linux gegenüber dem Windows-Prinzip bisweilen deutliche Nachteile. Mit Linux bekommt man gleichzeitig eine Menge toller Software, muss sich letztendlich aber mit dem zufriedengeben, was die Desktopumgebungen zu diesem Zeitpunkt mitbringen bzw. was einem der Distributor zusammenstellt. Spätere Ergänzungen bzw. Aktualisierungen sind schwierig – falls man nicht gleich zu einem aktuelleren Linux greift.

Nun, da das iPhone 3G seine Wege auch in die kleine Schweiz gefunden hat, durfte ich mir das ’super Telefon’ auch mal ansehen. Und dann sehe ich auf dem Apfelblog die Verkaufszahlen, und muss mir an den Kopf fassen, wie kann ein Newcommer soviel Markt in so kurzer Zeit einnehemen?

Gut, zugegeben es ist ja nicht irgendeine Firma, sondern immernoch Apple, die ja schon zuvor unglaublichen Erfolg mit dem iPod und OS X usw. hatten. Aber trotzdem, wie schon viele Kritiker sagen, hat Apple ausser dem Multi Touch Patent nichts neues entwickelt, sondern lediglich alte Technologien so verbunden, dass diese in ganz neuem Licht erscheinen. Die Kunst liegt darin diese so zu bündeln dass ein inteligentes Zusammenspiel entsteht, welches den Leuten den Eindruck gibt: ‘Wow das ist ja hightech, und muss super gut funktionieren’. Doch der erste Blick trügt. Das iPhone ist in den Funktionen ziemlich beschränkt, trotz App Store usw. Und wie immer mussten Linux Entwickler den entscheidenden Anstoss geben, um Apple dazu zu bringen, einen App Store überhaupt zu veröffentlichen. Es war der Jailbreak, den ich persönlich einfach genial finde. Bei den Computern kommt OS X zum Einsatz, es ist ein hervorragendes Betriebssystem, schön, elegant, und schlicht. Doch unter der Haube steckt, wie Apple selber zugibt, ein Unix Kern. OS X ist also nur ein BSD Abkömmling. Dazu kommt noch das OS X in so manch einem Fall ohne Grund abstürtzt, und als Server sehr langsam ist. Der Clou ist aber, dass Apple das OS an die Computer anpasst, was bei Windows und Linux aufgrund der verschiedenen Computer Sorten nicht oder nur  eingeschränkt möglich ist (Linux machts aber besser als Windows!).

Kurz zusammengefasst:

Apple erfindet nicht viel neues, es lässt alte Technologien, durch neue GUI’s und angepasste Hardware in neuem Licht erscheinen. Den Anstoss müssen meisstens Leute aus der Umgebung geben (Jailbreak usw.)

Vorschlag für Ubuntu:

Wie wäre es wenn Ubuntu sich nicht auf allzu neue Software konzentrieren würde (anstatt bei jedem Relase irgend ein neues Programm mitzubringen, ausser es ist besser), sondern mehr darauf achten würde das alte zu verbessern. Zb. Kein neuer Style sondern den alten perfektionisieren? Naja da weiss ich zu wenig. Was denkt ihr?

PS. iPHONE FOR SUNRISE!

Wie kann man Supercomputer-Leistung erzielen, ohne einen Top500-Rechner anzuschaffen?

Die Antwort auf diese Frage lautet verteiltes Rechnen (distributed computing) bzw. in einer weiteren Entwicklungsstufe Grid-Computing. Die Idee dabei ist einfach umschrieben, dass die Prozessoren vieler Computer zeitweise nicht ausgelastet sind und diese ungenutzte Rechenzeit gebündelt wird.

Die ersten Projekte waren unter anderem mathematische Fragestellungen (Finden eines Schlüssels für eine verschlüsselte Nachricht) oder angewandte Astrophysik (Finden regelmäßiger Signale in Daten von Radio-Teleskopen).

Eines der derzeit besten verfügbaren Projekte das sich Gemeinnützigkeit auf die Fahnen geschrieben hat, ist das World Community Grid. Hier werden nur gemeinnützige Projekte aus dem medizinisch-biologischen und ökologischen Bereich unterstützt, deren Ergebnisse im Anschluss gemeinfrei (sprich als Public Domain) veröffentlicht werden.

Die aktuell aktiven Projekte von WCG beschäftigen sich mit der Suche nach Mitteln gegen AIDS und Impfstoffen für die Flavivirus-Familie, der Verbesserung des Ertrags von Reis und in der menschlichen Protein-Forschung.

Am einzelnen Rechner wird BOINC verwendet, dieser Client ist beispielsweise für Linux, Solaris, Mac OS X und Windows verfügbar. Für Ubuntu gibt es die Pakete “boinc-client” bzw. “boinc-manager” im Universe-Repository.

Weitere Informationen und die Voraussetzungen zur Teilnahme am WCG-Projekt sind auf der Projektseite und beim Rechenkraft.net e.V. zu finden.

Laut Tagesschau soll ein Informant über 1,5 Millionen Datensätze verfügen. Es ist ein Skandel, das die Firmen es soweit gebracht haben und wieder nur Kommissar Zufall in der Lage war so etwas anzuprangern. An so einen Anruf kann ich mich auch erinnern, "Wollen Sie nicht wieder mal Ihr Glück versuchen, Sie waren doch schon mal bei der SKL". Hätte ich da schon gewußt, das die meine kompletten Daten zur Verfügung haben und nur einen Knopf drücken brauchen, um ihre Maschinerie in Gang zu setzen, ich hätte Anzeige erstattet. Aber das ist ja nicht so einfach, weil die Gauner ja immer mit Rufnummerunterdrückung arbeiten. Aber das ist ja jetzt bald vorbei!

Da ist die  Golem Meldung von 50000 weiteren Daten ja gerade zu nebensächlich ...

16. August 2008

Nachdem ich eine Woche nicht daran hab arbeiten können, da der Ati Chip in meinem Laptop keine Shader unterstützt, hab ich mich heute wieder an die Kugel gemacht und konnte die Caps fertigstellen. Wird auch langsam Zeit: übermorgen ist Code Freeze für die Abgabe bei Summer of Code. Das Ergebnis sieht nun so aus:

Die Kugel wurde etwas nach hinten vorschoben um vollständig auf den Monitor zu passen und die Spiegelung wurde deaktviert, da sie mit der unteren Cap überschneiden würde. Kugel und auch Zylinder können übrigens nicht verwendet werden um den Wechsel der Arbeitsfläche zu animieren. Dafür gibt es nur den Würfel. Alles andere würde das Bild bei einer Animation von ca. einer halben Sekunde zu stark stören.

Leider sind meine Versuche Zylinder und Kugel andere Tastenkürzel zu geben erst einmal gescheitert. Irgendwie scheint mir die Vererbung in C++ doch nicht so ausgereift zu sein wie in Java. Eigentlich ja nicht überraschend, da C++ ja auch gelinkt werden muss. Da die Tastenkürzel im Konstruktor festgelegt werden und der Konstruktor von Cube als Elternklasse zuerst ausgeführt wird, hat auch Zylinder und Kugel dessen Tastenkürzel reserviert. Daher bleibt es vorerst dabei, dass man Cube nicht starten kann, wenn Zylinder oder Kugel aktiviert ist. Die Einstellungen sollten sich jedoch noch ändern lassen. Werde ich mir morgen mal anschauen ;-)

Auf www.kde.org gibt es nun eine Seite auf der alle wichtigen Pressestimen zu KDE 4.1 verlinkt sind. Darunter auch die Meldungen von Golem, Heise und Co. Insgesamt gibt es 13 deutschsprachige Artikel.

Quelle

Viel Spass beim lesen ;-)