ubuntuusers.de

30. Juni 2008

Das Mailprogramm Mulberry kenne ich von früher - vielleicht etwa vor sechs oder sieben Jahren, als es unterzugehen drohte. Offenbar hat sich daran nicht viel geändert, obschon die Applikation mittlerweile zu OpenSource übergelaufen ist. Allerdings dürfte der Mailclient für IMAP-Fetischisten eine Rosine sein. Denn es wurde entwickelt, um damit vor allem das damals aufkommende Protokoll IMAP mit all seinen Vorzügen ausgiebig zu nutzen.

Mullbery gibt es für Windows, Mac und Linux. Die aktuelle Version, welche offenbar vom November 2007 stammt, lässt sich mit geringen Aufwand auch unter Ubuntu betreiben. Ob sich die Arbeit lohnt, ist aus meiner Sicht mehr als fraglich. Denn der Client hat nach all den Jahren in Sachen GUI und allgemeines Outfit gar nichts dazugelernt. Das Programm kommt nach wie vor in einem schrecklichen Gewand daher, welches mindestens mir die Lust nimmt, damit zu arbeiten. Aber schliesslich sollte dies jeder für sich entscheiden.

Nach dem Download entpackte ich die Datei und kopierte das Verzeichnis .mulberry in mein Home-Verzeichnis. Die ausführbare Datei mulberry wollte ich in einem Ordner inerhalb der optionalen Programme haben:

sudo mkdir /opt/mulberry
cp [Pfad zu mulberry aus dem Download]mulberry /opt/mulberry/

Dann erstellte ich einen Starter und stellte fest, dass das Programm nicht starten will. Deswegen versuchte ich es mit dem Terminal zu starten und bekam die Information, dass eine C++Bibliothek namens libstdc++5 fehlt. Also habe ich die installiert. Es gäbe auch noch eine Version 6, die habe ich aber nicht ausprobiert.

sudo apt-get install libstdc++5

Danach lief Mulberry. Aber es kann mich nicht überzeugen. Nicht aus Sicht der Features und der Leistungen, sondern rein äusserlich passt es mir gar nicht. Trotzdem spricht einiges für diese Anwendung. Wer gerne mit IMAP arbeiten will oder muss, wird wohl nicht so schnelle eine Applikation aus der OpenSOurce-Welt finden, welche all die Parametrisierungen für IMAP bietet.

Wer sich selbst ein Bild von Mulberry machen möchte, darf sich hier bedienen. Eine Wiki-Seite und eine FAQ steht zur Verfügung; nicht besonders gut und erwartungsgemäss nicht sonderlich schön gepflegt…

29. Juni 2008

As you all have expected, this is a typical "Hello world!"-posting to see if everything is working fine.

Hello world!

What to say? A German living and working in Switzerland with a wife and two dogs enjoys very much to be a part of this great community.

I am very glad to be here. If you want to know something about me, drop a note in the comments of my blog (only the tag "planet-ubuntu" has English articles, everything else is in German) or write an e-mail.

Cheers folks

Dirk

P.S.: To all who are asking, this posting should be published to Planet Ubuntu.

Das NewHuman Theme sorgt derzeit in den Ubuntu-Foren für Großes aufsehen. Wir haben uns das Theme mal ein klein wenig angepasst:

Fenster:
Hintergrund: #899599
Text: #FFFFFF

Eingabefelder:
Hintergrund: #FFFFFF
Text: #000000

Gewählte Einträge:
Hintergrund: #499FB9
Text: #FFFFFF

Minihilfen:
Hintergrund: #499FB9
Text: #FFFFFF


Und so sieht das Endprodukt aus

Verwendetes Icon Theme: Download bei Gnome-Look
Verwendetes Wallpaper

Ich habe nun seit Monaten, ja seit einem Jahr ausschliesslich Nautilus benutzt. Und zwar auch, wenn ich auf meinem Server grössere Sachen editiert habe. Das klappte via ssh sehr gut. Nur gestern wollte das nicht mehr so richtig klappen, ständig ist beim Zugriff auf die Remote Seite der Nautilus gestorben. Er start zwar dann wieder gleich, aber meine beiden panels auf dem Desktop sind dann tot und lassen sich nicht mehr einfach wieder zum leben erwecken.

Da habe ich mich wieder an den Krusader erinnert, das ist ein Filemanager aus dem KDE Lager, der auch ausser ftp noch  ssh und smb unterstützt. Klar, ein einfaches installieren von krusader und der Spaß kann losgehen. Nu leider hat man dann ausser ftp kein Übertragungsprotokoll zur Verfügung. Natürlich verwendet der Krusader die kde-Bibliotheken. Dumm für Gnome Benutzer, müssen sie dann also den ganzen Ballast auch installieren. apt-get install kdebase-kio-plugins installiert deshalb einen ganzen Rattenschwanz an KDE-Bibliotheken. Aber was solls, Arbeitspeicher ist keine Frage mehr und Plattenplatz schon gar nicht. (via Krusader unter ubuntu fuer ssh(fish), smb und sftp "freischalten")

Mit C unter DOS hat vor ungefähr 15 Jahren mein Interesse fĂźr die Programmierung begonnen, jetzt mĂśchte ich mich nach einigeZeit mit PHP und etwas Python gerne Ăźber C Programmierung unter Linux informieren…

Gesucht werden HowTos, PDFs, Tutorials oder bestenfalls E-Books zum Thema, leider war meine bisherige Suche nicht wirklich erfolgreich, insbesondere was C-Programmierung mit Linux angeht – GCC, Make/Makefiles, GTK/WxWidgets,… Gefunden habe ich bisher folgende Seiten:

Recht vielversprechend sieht die Onlineausgabe von Advanced Programming In The Unix Environment aus.

Kennt jemand interessante Seiten zum Thema? Auch ßber Buchtips wäre ich durchaus dankbar.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.


Nachdem mit Wine 1.0 eine stabile Grundlage geschaffen wurde, die bestenfalls auch neue Entwickler an Bord geholt hat, geht die Entwicklung von Wine nun weiter. Neben dem stabilen Wine-Zweig, der nur wenige neue Funktionen mitbringen und sich mehr auf Fehlerbehebungen beschränken wird (1.0.x-Versionen), wurde nun der experimentelle Zweig mit der Veröffentlichung von Wine 1.1.0 aus der Taufe gehoben. Alle zwei Wochen soll es eine neue Version mit vielen Neuerungen geben, so wie es auch bis zu Wine 1.0 der Fall war. Wine 1.1.0 steht auf winehq.org zum Download bereit. Pakete für verschiedene Distributionen gibt es ebenfalls bereits.

Lange schon habe ich damit geliebäugelt, jetzt habe ich es endlich umgesetzt: Ich habe mir ein GPS-Gerät zugelegt. Mein Ziel: Ein Beitrag zur OpenStreetMap.

Die OpenStreetMap ist ein Projekt, das mit Hilfe von unzähligen Freiwilligen die Welt kartografieren will. Die erhobenen Daten stehen jedem frei zur Verfügung. Damit soll ein Gegengewicht zu den vielen unfreien Quellen für Kartenmaterial gesetzt werden. Wer beispielsweise auf einer Homepage eine Anfahrtsskizze bereitstellen will, muss entweder bei den kommerziellen Anbietern dafür bezahlen, oder die Skizze selbst malen. Karten von OpenStreetMap können dagegen frei verwendet werden.

Das GPS-Gerät, das ich gekauft habe, ist ein Garmin Legend HCx. Auf den ersten Blick wirkt es ganz vielversprechend. Da es mit einer MiniSD-Karte erweitert werden kann, ist auch die Datenübertragung ganz einfach: Es wird als Massenspeicher erkannt und man kann direkt über den Datei-Browser die Tracks herunterladen oder Karten aufspielen. (Das funktioniert dann auch unter Linux wunderbar.) Dies ist auch nötig: Die mitgelieferte Karte ist sehr grob und kaum zu gebrauchen. Neue Karten kosten einiges, aber zum Glück gibt es ja OpenStreetMap: Mit Mkgmap lassen sich OSM-Karten in's Garmin-Format konvertieren. Damit hat man zum Einen ganz brauchbare Karten auf seinem Gerät, und sieht andererseits gleich, wo es noch Lücken gibt.

Heute habe ich dann auch gleich schon einmal einen kleinen Spaziergang gemacht, um ein paar Daten zu sammeln. Jetzt muss ich mich noch ein bisschen in das Editieren der Karten einarbeiten, dann kann ich bald hoffentlich schon meine ersten Daten in die OSM-Datenbank hochladen.

28. Juni 2008

Heute erschien die erste Alphaversion des kommenden Ubuntu Intrepid Ibex (Unerschrockener Steinbock). Während sich die Neuerungen „unter der Haube“ auf Aktualisierungen der Debianpakete und des nächsten Kernels beschränkte, löste eine Änderung an der grafischen Oberfläche gleich eine Diskussion im Forum von ubuntuusers.de aus.

Screenshot von Intrepid Ibex 1. Alpha, erstellt von Bordi

Hier ein Screenshot von Bordi. Die Farben lassen sich natürlich anpassen und das letzte Wort wird da wohl noch nicht gesprochen sein. Aber der Anfang ist gemacht, lassen wir uns weiter überraschen! Die gewählten Farben passen auf alle Fälle besser zu den warmen Ubuntufarben als das 08⁄15-Einheitsgrau. Einen weiteren Screenshot von Bordi mit eigenem Wallpaper findet ihr hier.

Quellen: Artikel im Ikhaya und Forum von ubuntuusers.de.


Wer das neue Design von Ubuntu Intrepid Ibex auch unter Hardy Heron nutzen möchten, der kann zu seinem System einfach folgende Paketquelle hinzufügen (System -> Systemverwaltung -> Software-Quellen -> Software von Drittanbietern).

deb http://ppa.launchpad.net/kwwii/ubuntu hardy main

Nach einer Aktualisierung sollte das Thema dann unter System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild auswählbar sein.

Das Wort zum Sonntag, oder keine Zeit das alles einzeln zu besprechen.

Was mir in der letzten Zeit so über den Weg gelaufen ist, aber bisher nicht aus den Entwurfsstadium herausgekommen ist; damit ich es aber dennoch beim suchen im Blog wieder finde und ihr was zu lesen und stöbern habt, mache ich halt mal wieder einen Gemischtwarenladen auf :-)

  • DSL, das Damn Small Linux ist mittlerweile erwachsen geworden.
    Ich habe schon daran gedacht, die embedded Version bei der Arbeit auf dem W$ Rechner zu installieren, um ein Linux zur Hand zu haben, denn die embedded Version lässt sich mit einem Klick auf die bat Datei starten, das funktioniert mit dem mitgelieferten qemu. Nur mit dem Netz müsste ich noch fummeln, ich glaube, das wird hier gut beschrieben.
  • Wer bald einen neuen Wagen bekommt, träumt auch mal wieder von einem Multimediazentrum zum Mitnehmen. Unter dem Stichwort Car-PC findet man so allerhand im Netz darüber. Aber so richtig umhauen tut mich das alles nicht. Meine Vorstellung davon ist pragmatisch und ideologisch bedingt. Es muss mit OpenSource funktionieren, darf nicht zu teuer sein, muss tragbar im wahrsten Sinne des Wortes sein und der Nertenfaktor muß entsprechend hoch sein, ohne den WAF Faktor unzulässig zu minimieren (WAF=> Women Acceptance Factor). Da kommt der nächste link zum linuxice mit nGhost eigentlich gerade richtig.
  • Cooles Pic gefunden oder selbst gemacht, aber die Größe reicht nicht? Man müßte das Pic einfach in Scalable Vector Graphics (svg) wandeln können. Geht nicht? Ach, es gibt Mathe Profs, die haben wirklich was auf den Kasten und wissen das Wissen auch anzuwenden :-) potrace ist das coole Stück, wenn man die Beispiele betrachtet, dann ist es schon unglaublich, was das Tool leistet. Man stelle sich nur die Möglichkeiten vor, in Bezug auf Webseitengestaltung. Vielleicht sollte man wirklich die wichtigsten Icons mal damit wandeln? In der OpenClipartLibrary sind die Motive ja auch alle in SVG. Ausserdem kann der Firefox die gleich out of the Box anzeigen. Wieder ein Grund für weniger Besucher vom $Ufer :-)
  • Oracle hat mit sqlplus nicht gerade das super anwenderfreundliche Tool geschaffen. Manchmal braucht man es natürlich, vor allem im professionellen Unixumfeld. Aber man kann sich auch nach Alternativen umsehen. Leider habe ich keinen gcc auf unseren Maschinen.. Aber neugierig bin ich schon auf gqlplus
  • Zum Abschluß noch ein paar Tips für uns Spielefreaks:  die 42 besten CommercialGames
    die 42 besten freien Games, hier weitere 42 freie Games. Eine Fundgrube, obwohl ich fast alle kannte, aber eben nur fast.
Claws-Mail ist das Mailprogramm, dass ich schon sein Jahren benutze und mit dem ich sehr zufrieden bin. Ich bin sogar so zufrieden, dass ich die aktuellere Version nutze, als die, die in den Paketquellen von Hardy Heron vorhanden ist (siehe Download-Seite).

Das hat in den letzten Jahren sehr gut funktioniert.

Bis zu diesem Update.

Claws verabschiedet sich bei dem Versuch, eine Nachricht auf meinem IMAP-Server zu löschen, mit einem Segmentation-Fault. Ich habe dafür Bug 1653 eröffnet.

Nachdem ich die Quellen meines DVB-T-Sticks von Digittrade kompilliert hatte, ließ sich der UVC-Treiber für die integrierte Crystal Eye Webcam in meinem Acer Aspire 2920 nicht mehr nutzen. Wenn ich mir zum Beispiel mit luvcview ein Bild machen wollte, brach der Aufruf des Programms mit folgender Fehlermeldung ab:

video /dev/video0
ERROR opening V4L interface
: No such file or directory

Das Modul uvcvideo, das für den Betrieb der Kamera dringend nötig ist, war nicht geladen. Mit sudo modprobe uvcvideo sollte man es problemlos nachladen können, was bei mir aber nicht funktionierte. Stattdessen erhielt ich folgende Fehlermeldung:

FATAL: Error inserting uvcvideo
(/lib/modules/2.6.24-19-generic/ubuntu/media/usbvideo/uvcvideo.ko):
Unknown symbol in module, or unknown parameter (see dmesg)

Das Verzeichnis /lib/modules/2.6.24-19-generic/ubuntu/media/usbvideo/uvcvideo.ko sollte man sich merken, da man später das neu erstellte uvcvideo-Modul dahin kopieren muss. Man sieht hier, wo sich die Datei auf einem Ubuntu-System befindet, bei anderen Distributionen kann das Verzeichnis abweichen. Die Ausgabe von dmesg brachte leider nicht viel erhellendes:

[  938.937194] uvcvideo: Unknown symbol video_unregister_device
[  938.937400] uvcvideo: disagrees about version of symbol video_device_alloc
[  938.937404] uvcvideo: Unknown symbol video_device_alloc
[  938.937543] uvcvideo: disagrees about version of symbol video_register_device
[  938.937547] uvcvideo: Unknown symbol video_register_device
[  938.937955] uvcvideo: disagrees about version of symbol video_device_release
[  938.937958] uvcvideo: Unknown symbol video_device_release

Kurz gesagt, das neue “Video for Linux”-Module (v4l) des Digittrade-Sticks erzeugte einen Konflikt mit dem Video-Modul der Webcam, was zur Folge hatte, dass letzteres nicht mehr geladen wurde. Aber man kann was dagegen machen. Den entscheidenden Hinweis fand ich auf der Mailing-Liste der Linux-UVC-Entwickler.

Laut Filippo Argiolas braucht man zu erst den Quellcode des UVC-Treibers. Entweder lädt man sich den von der Projektseite herunter oder holt ihn mit Subversion aus dem Projektarchiv:

svn checkout svn://svn.berlios.de/linux-uvc/linux-uvc/trunk

Nachdem man mit cd trunk in das Quellcode-Verzeichnis gewechselt ist, kann man zum erstenmal make aufrufen, um zu kompilieren. Dieser erste Aufruf wird aber mit Warnungen und Fehlern abbrechen, wie in diesem Beispiel zu sehen ist:

Building USB Video Class driver...
make[1]: Betrete Verzeichnis '/usr/src/linux-headers-2.6.24-19-generic'
  CC [M]  /home/christian/trunk/uvc_driver.o
In Datei, eingefügt von /home/christian/trunk/uvcvideo.h:7,
                 von /home/christian/trunk/uvc_driver.c:40:
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:137:1: Warnung: »V4L2_CTRL_CLASS_CAMERA«
redefiniert
In Datei, eingefügt von include/linux/videodev.h:16,
                 von /home/christian/trunk/uvc_driver.c:31:
include/linux/videodev2.h:798:1: Warnung: dies ist die Stelle der vorherigen Definition
In file included from /home/christian/trunk/uvcvideo.h:7,
                 from /home/christian/trunk/uvc_driver.c:40:
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:140:
Fehler: Verschachtelte Redefinition von »enum v4l2_power_line_frequency«
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:140:
Fehler: Redeklaration von »enum v4l2_power_line_frequency«
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:141:
Fehler: Redeklaration von Aufzählung »V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_DISABLED«
include/linux/videodev2.h:874:
Fehler: Vorherige Definition von »V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_DISABLED«
war hier /home/christian/trunk/uvc_compat.h:142:
Fehler: Redeklaration von Aufzählung »V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_50HZ«
include/linux/videodev2.h:875:
Fehler: Vorherige Definition von »V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_50HZ« war hier
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:143:
Fehler: Redeklaration von Aufzählung »V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_60HZ«
include/linux/videodev2.h:876:
Fehler: Vorherige Definition von »V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_60HZ« war hier
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:155:
Fehler: Verschachtelte Redefinition von »enum v4l2_exposure_auto_type«
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:155:
Fehler: Redeklaration von »enum v4l2_exposure_auto_type«
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:156:
Fehler: Redeklaration von Aufzählung »V4L2_EXPOSURE_MANUAL«
include/linux/videodev2.h:1077:
Fehler: Vorherige Definition von »V4L2_EXPOSURE_MANUAL« war hier
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:157:
Fehler: Redeklaration von Aufzählung »V4L2_EXPOSURE_AUTO«
include/linux/videodev2.h:1076:
Fehler: Vorherige Definition von »V4L2_EXPOSURE_AUTO« war hier
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:158:
Fehler: Redeklaration von Aufzählung »V4L2_EXPOSURE_SHUTTER_PRIORITY«
include/linux/videodev2.h:1078:
Fehler: Vorherige Definition von »V4L2_EXPOSURE_SHUTTER_PRIORITY« war hier
/home/christian/trunk/uvc_compat.h:160:
Fehler: Redeklaration von Aufzählung »V4L2_EXPOSURE_APERTURE_PRIORITY«
include/linux/videodev2.h:1080:
Fehler: Vorherige Definition von »V4L2_EXPOSURE_APERTURE_PRIORITY« war hier
make[2]: *** [/home/christian/trunk/uvc_driver.o] Fehler 1
make[1]: *** [_module_/home/christian/trunk] Fehler 2
make[1]: Verlasse Verzeichnis '/usr/src/linux-headers-2.6.24-19-generic'
make: *** [uvcvideo] Fehler 2

Welche Fehler- und Warnmeldungen erscheinen hängt vom verwendeten Kernel ab. Man braucht diese Meldungen als Hinweis, um die Datei “uvc_compat.h” bearbeiten zu können. Dazu öffnet man sie in seinem Lieblingseditor und sucht nach dem ersten Eintrag, z.B. “v4l2_power_line_frequency”. Den Eintrag kann man dann komplett mit Kommetarzeichen (/* … */) versehen oder gleich ganz löschen:

/*#define V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY		(V4L2_CID_BASE+24)
enum v4l2_power_line_frequency {
	V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_DISABLED	= 0,
	V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_50HZ	= 1,
	V4L2_CID_POWER_LINE_FREQUENCY_60HZ	= 2,
};*/

Mit den anderen Fehlern und Warnungen wird genauso verfahren und anschließend die Datei gespeichert. Damit beim erneuten Aufruf von make die korrekten Prüfsummen beim Kompilieren erzeugt werden, benötigt man die Datei “Module.symvers” aus dem Quellcode-Archiv des DVB-T-Sticks. Da zum Beispiel der Digittrade-Stick einen AF9015-Chipsatz hat, findet man die Datei im Verzeichnis “af9015*/v4l/Module.symvers”. Bei anderen Chipsätzen sollte es ähnlich in einem Verzeichnis zu finden sein. Normalerweise sollte es reichen, die Datei ins Quellcode-Verzeichnis des Linux-UVC-Moduls zu kopieren und dann zu kompilieren. Das hat bei mir aber nicht funktioniert. Beim Kompilieren des UVC-Video-Moduls wird die Prüfsumme aus der Datei “/lib/modules/$(uname -r)/build/Module.symvers” geholt, weshalb ich diese Datei durch diejenige aus dem Quellcode-Archiv des DVB-T-Sticks ersetzen musste. In meinem speziellen Fall war das im Terminal mit dem Befehl sudo cp af9015*/v4l/Module.symvers /lib/modules/$(uname -r)/build/Module.symvers erledigt. Danach habe ich dann make ausgeführt und es hat sauber durchkompiliert und die Datei “uvcvideo.ko” erstellt.

~/trunk$ make
Building USB Video Class driver...
make[1]: Betrete Verzeichnis '/usr/src/linux-headers-2.6.24-19-generic'
  CC [M]  /home/christian/trunk/uvc_driver.o
  CC [M]  /home/christian/trunk/uvc_queue.o
  CC [M]  /home/christian/trunk/uvc_v4l2.o
  CC [M]  /home/christian/trunk/uvc_video.o
  CC [M]  /home/christian/trunk/uvc_ctrl.o
  CC [M]  /home/christian/trunk/uvc_status.o
  CC [M]  /home/christian/trunk/uvc_isight.o
  LD [M]  /home/christian/trunk/uvcvideo.o
  Building modules, stage 2.
  MODPOST 1 modules
  CC      /home/christian/trunk/uvcvideo.mod.o
  LD [M]  /home/christian/trunk/uvcvideo.ko
make[1]: Verlasse Verzeichnis '/usr/src/linux-headers-2.6.24-19-generic'

Danach muss noch das alte Modul durch das neue ersetzt werden. Mit install wird die Datei kopiert und dabei mit -m644 die Attribute gesetzt. Anschließend sucht man mit Depmod nach Abhängigkeiten zwischen den Kernelmodulen.

sudo install -v -m644 uvcvideo.ko /lib/modules/$(uname -r)/kernel/ubuntu/media/usbvideo/uvcvideo.ko
sudo depmod -ae

Bei anderen Distributionen als Ubuntu muss man sich nochmal das Verzeichnis in Erinnerung rufen, das bei der Fehlermeldung weiter oben angezeigt wurde und den Befehl entsprechend ändern. Danach sollte man das Modul fehlerfrei mit sudo modprobe uvcvideo laden können.


Wie berichtet, ist seit heute eine offizielle Vorversion von Ubuntu 8.10 (Intrepid Ibex) verfügbar. Ich habe sie mir heruntergeladen und installiert. Installierbare Live-CDs stehen noch nicht zur Verfügung. Ich musste also die Alternate-CD herunterladen. Die Installation ansich hat soweit aber problemlos geklappt.

Das erste was dem Benutzer in die Augen springt, ist natürlich das neue Design. Zwar dürfte es noch nicht fertiggestellt sein, trotzdem gibt es bereits einen ersten Ausblick auf das, was während dem Release-Zyklus noch auf die Ubuntu-Nutzer warten wird. Aktuell erkennt Intrepid meine Bildschirmauflösung noch nicht richtig, deshalb sind die Bilder etwas klein geraten.

Zum Produktiveinsatz ist diese Version natürlich nicht zu empfehlen. Es klappt weder 3D, noch die Soundausgabe. Das was läuft, läuft auf den ersten Blick aber stabil. Auf dem Weg zur Final-Version werde ich hier immer wieder über Updates und Änderungen berichten.


Eigentlich war die erste Testversion für den 12. Juni geplant. Heute ist Alpha 1 von Intrepid Ibex wirklich erschienen. Große Änderungen für den Benutzer sind allerdings noch nicht zu erwarten. Herunterladbar ist die Version hier. Noch immer ist keine Desktop-Installation verfügbar, zum Download stehen lediglich Server- und Alternate-Version.

Achtung: Es handelt sich um eine Entwicklerversion, welche sich alleine zum testen eignet. Ein Produktivsystem ist dafür nicht die richtige Testumgebung. Sie können die Alpha-Version in einer virtuellen Umgebung testen.

27. Juni 2008


Berichten von linuxworld.com zufolge, soll eine erste Alpha- oder Entwicklerversion von Firefox 3.1 im Monat Juli erscheinen. Eine Beta-Version ist für August geplant. Die finale Version soll dann Ende 2008 oder spätestens Anfang 2009 erscheinen.

Die Zeitleiste der Entwicklung für Firefox 3.1 ist deutlich kürzer als alle bisher veröffentlichten größeren Updates. Das hat den Grund, dass Firefox 3.1 Funktionen mitbringen soll, welche es nicht mehr in Version 3.0 geschafft haben, aber nahezu komplett fertig entwickelt wurden. Die Adressleiste wird überarbeitet, außerdem soll Firefox 3.1 besser mit dem Acid3-Test und aktuellen Web-Standards kompatibel sein. Den Acid3-Test bestehen Entwicklerversionen von Opera und Webkit mit 100 von 100 Punkten. Firefox 3.0 erreicht erst 71.

26. Juni 2008

Momentan mehren sich die Stimmen, die sagen, dass Hardy Heron - die aktuelle Ubuntu-Version - zu früh herausgekommen ist, weil man derzeit mit Updates zu geschüttet wird.

Vorab, mich wundert ebenfalls die schiere Menge an Updates die nachkommen.

Einige Gedanken möchte ich dennoch anmerken:

Die erfolgreichsten Open Source Projekte sind die, die einen Zeitplan haben, diesen veröffentlichen (auch eine Form von Open Source) und dann auch einhalten. Ubuntu GNU/Linux ist ein sehr erfolgreiches Projekt.

Die Leute, die jetzt am lautesten rufen, sind auch die, die immer als erstes die neuesten Features wollen ...

Wenn ein fehlerhaftes Paket nicht korrigiert wird, wird auch laut gebrüllt.

Auf produktiven Systemen wird Software nicht direkt nach Erscheinen eingesetzt. Das ist unabhängig von der Software und vom Softwarehersteller.

Wie ich an dieser Stelle schon berichtete, habe ich ein Zeiterfassungstool programmiert. Auf mehrere Anfragen hin habe ich mich nun dazu entschlossen, das Programm nun auch als Download anzubieten. Das Programm ist quelloffen, wer möchte, kann es sich an seine Bedürfnisse anpassen. Die Verwendung ist für den nichtgewerblichen Bereich kostenlos. Firmen, Selbstständige und Freiberufler hingegen sind verpflichtet, eine Lizenz zu erwerben. Diese kostet 39 Euro zuzüglich MwSt. je Benutzer.

Das Programm setzt einen Webserver, PHP und MySQL voraus. Gerade für Ubuntu/Linux-Anwender ist das Programm ideal, da hier die Voraussetzungen oft schon gegeben sind bzw. die Programme sich leicht installieren lassen. Aber auch unter anderen Betriebssystemen ist die Installation möglich. Windowsnutzer können z.B. auf das Paket XAMPP zurückgreifen.

Natürlich steht weiterhin das Tool auch Online kostenlos zur Verfügung. Alle Infos dazu findet Ihr auf www.piske-zeiterfassung.de, das Programm könnt Ihr ab sofort hier downloaden. Beachtet bitte die readme.txt, diese enthält die Lizenzbestimmungen und die Installationsanweisung.

screenshot-zeiterfassung

25. Juni 2008

Ubuntu Hardy bringt bei Neuinstallation gleich Firefox3 als Standardbrowser mit, sehr schön. Zwei kleinere Probleme gibt es hier dennoch…

Zuerst die guten Nachrichten – der FF3 fühlt sich beim alltäglichen Surfen deutlich schneller an, das Scrolling mit laufendem Compiz Fusion ist auch annehmbar zügig, die Integration der GTK2-Formularelemente verschönert die Darstellung von Formularen ungemein. Jetzt die zwei Problemchen:

  1. Spezialtaste / Zurückblättern

    Wie auf dem zweiten Screenshot dieses Artikels zu sehen ist besitzt mein Acer Travelmate C110 (bzw. C111) unterhalb des Touchpads vier kreisförmig angeordnete Sondertasten, hoch/runter zum Scrollen – funktioniert, links/rechts zum Zurück-/Vorblättern von Internetseiten – funktionierte bis Firefox 2.0.0.14, unter Firefox3 nicht mehr. Hat da irgend jemand eine Idee wie diese Funktionalität zu lösen ist? Bei reiner Touchpadbedienung waren diese Tasten extrem hilfreich :(

    Das Problem tritt sowohl unter Arch Linux als auch unter Ubuntu Hardy auf, xev im Terminal gibt keinen Output, ebensowenig dmesg.

  2. Bookmarkmenü

    Mit FF3 haben ja neue Bookmarkfunktionalitäten Einzug gehalten, leider öffnet sich bei Klick auf das Lesezeichen-Menü nun zuerst ein Dialog zum Erstellen eines neuen Bookmarks für die neue Seite, die Liste aller bestehenden Bookmarks wird erst nach Schliessen des Dialogs und erneutem Menüklick angezeigt. Schade eigentlich, macht den Bookmarkzugrif doch recht umständlich…

Letztens schrieb ich ja noch, dass ich noch eine gescheite DJ-Software suche.

Nach langer Suche bin ich dann fündig geworden.
Eine Software, die optisch stark an das BPM-Studio erinnert, aber auf Linux, Windows und Mac läuft.
Java sei dank.
Okay, über Java wird viel gelästert und geschimpft, aber in diesem Fall ist es mir wichtiger, eine Software gefunden zu haben, die meinen Bedürfnissen in etwa entspricht.
Die Rede ist vom Ultramixer.
Ich habe vorerst mal die kostenlose Version, und werde sie entsprechenden Tests unterziehen, nur habe ich derzeit ein kleines Problem: Mein Rechner ist zu lahm. :o(
Ich fahre ja 'nur' einen Athlon XP 2200+ mit 756 MB RAM, was heutzutage ja nun relativ wenig ist. Aber in diesem Fall nimmt sich alleine Java ~40% CPU-Last, und dann noch Ices dabei, dann kommen nochmal wegen der Live-Encodierung ~15% hinzu.

Stichwort Ices: Ultramixer unterstützt unter Linux ausschließlich OSS, nicht ALSA. Laut Forum liegt es darin begründet, dass ALSA in jeder Linuxdistribution anders ist. Läuft aber nun Ultramixer, und ich starte Ices, schließt sich letzteres sofort wieder. Device busy, oder so ähnlich, stand im logfile. DrFraggle konnte mir jedoch weiterhelfen, und empfahl mir alsa-oss zu installieren, und Ultramixer dann mit diesem zu starten (aoss /Pfad/zum/UltraMixer/UltraMixer.sh).
Ices noch schnell auf ALSA umgestellt und das richtige Device zugewiesen.
Perfekt. Es funktioniert.
Nur eben... leider mit Störungen, die der Prozessorlast zuzuschreiben sind.

Also steht mir jetzt zu einem weiteren Schritt noch ein neuer Rechner, bzw die Aufrüstung des alten, ins Haus.
Okay, eigentlich war für letzten Frühling ja schon ein neuer geplant, aber dank des Autos war das nicht mehr drin.
Sollte dann alles wunderbar laufen, werde ich mir wohl die Basic-Version kaufen (79 Euro - Ja, auch Software für Linux kann was kosten *g*)

Aber schön, dass ich damit wieder einen Schritt weiter bin. ;o)

Auf dem Weg zu einer stabilen Version von KDE4.1 wurde heute die zweite Beta-Version veröffentlicht. Verbesserungen gab es vor Allem beim Dateimanager Dolphin und beim Bildbetrachter Gwenview. Wie in den Release Noten (Link siehe unten) zu lesen ist, ist dieses Release zwar immer noch nicht fehlerfrei, es soll allerdings ein klarer Fortschritt erkennbar sein. Wie immer wird aufgerufen dieses Release zu testen und Feedback an die Entwickler zu geben.

Das Final Release soll am 29. Juli erscheinen, ein halbes Jahr nach dem Release der Version 4.0

Release Notes

Viel Spaß beim Testen!

24. Juni 2008

Auf einem Host, bei dem man bloss Zugriff per FTP hat, wird es mitunter schwierig, Rechte an Dateien und Verzeichnissen rekursiv einen ganzen Verzeichnisbaum hinunter zu vergeben. Die einzige Applikation, welche das per FTP umsetzen kann, scheint der FireFTP zu sein. Das ist eigentlich “bloss” eine Erweiterung für den Firefox.

Vielleicht gibt es noch weitere FTP-Clients, die das können; ich habe zumindest keine gefunden.

23. Juni 2008

Einige Wochen war ich jetzt mit Arch Linux unterwegs, nach dieser Zeit muss ich sagen dass ich Arch mag – trotzdem muss ich nach altem Brauch das neue Ubuntu Hardy Heron ausprobieren.

Testobjekt ist mein Acer Travelmate C110 (bzw. C111) Tablet PC, 1Ghz Ultra Low Voltage Celeron und 1 ganzes Gb RAM, integrierte Intel Grafik. Beide Linuxsysteme werden in etwa mit den gleichen Diensten und ähnlicher Software betrieben.

Arch Linux

Arch Linux läuft eigentlich prächtig, tut alles was es soll inklusive (manuelle) Screen Rotation beim Drehen des Bildschirms, macht aber folgende Probleme:

  • Flashplayer9 erzeugt hohe CPU-Last und verursacht System-Freezes/Slowdowns
  • Druckerwarteschlange-Applet funktioniert nicht
  • Trash-Applet wird nicht angezeigt und verursacht trotzdem manchmal sehr hohe CPU-Last
  • Schwarzer Bildschirm nach Login/Logout/Suspend und Screen-Rotation, nur behebbar durch manuelles Setzen des Helligkeitswertes mit xbacklight (oder einmaliges Betätigen der Helligkeitssondertaste) – in ein Script verpackt funktioniert es dann ganz annehmbar.

Ubuntu Hardy Heron

Nach den ersten 3 Tagen mit dem aktuellen Ubuntu bin ich wieder recht angetan. Nachdem der Vorgänger Gutsy Gibbon hier recht stĂśrrisch und etwas behäbig war läuft unter Hardy wieder alles sehr flott (SuperDuperEigenbenchmark – Phobos, ein Corewar-MARS geschrieben in Python, schafft es unter Arch Linux in einer Sekunde ca. 18000 Instruktionen abzuarbeiten, unter Ubuntu liefert das gleiche Script 22000 Instruktionen/Sek. – was auch immer das heissen mag…). Probleme gibt es aber trotzdem noch:

  • Xrandr mag nicht mit Compiz Fusion (Screen Rotation), nach Rotation erfolgt keine Ausgabe mehr, der Desktop bleibt wie er ist und kann nur blind bedient werden. Ohne Compiz alles gut.
  • Trotz Stromsparmassnahmen gibt das Akku-Applet permanent eine Laufzeit von 1:55h an, unter Arch waren es immerhin noch 2:20h. Auch wenn es nur Schätzungen sind und die tatsächliche Laufzeit immer etwas länger war.

Auch wenn ich Arch Linux liebgewonnen habe bleibe ich vorerst wieder bei Ubuntu Hardy. Mal sehen was der Langzeittest ergibt…

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Immer wieder falle ich auf den gleiche Fehler hinein und merke erst nach einigen erfolglosen Versuchen, woran es gelegen hat. Ich spreche vom Zugriff auf einen MySQL-Server, der nicht über den localhost erfolgt. Dann provoziere ich nämlich eine Fehlermeldung, je nach Anwendung eine 403 oder eine entsprechend weniger schön abgefangene Fehlermeldung.

Standardmässig ist der MySQL-Server (mindestens unter Ubuntu, aber wohl auch bei andern Systemen) so eingerichtet, dass er an die 127.0.0.1 - eben an den localhost - gebunden ist. Und dann verweigert er den Zugriff einer Anfrage, welche von einem andern Gerät her kommt. Ist ja auch richtig.

Ändern lässt sich das ganz einfach, in dem die my.cnf bearbeitet wird. Diese Datei, welche den MySQL-Server zum Teil parametrisiert, liegt in diesem Verzeichnis:

/etc/mysql/my.cnf

Dort muss die Zeile

bind-adress = 127.0.0.1

auskommentiert oder entfernt werden. Danach braucht der MySQL-Server noch einen Neustart:

sudo /etc/init.d/mysql restart

Dann funktioniert das Zeug wieder ordentlich und sauber. Bei einem lokalen System, das nicht an das Internet gebunden ist, kann man diese Lösung durchaus anwenden.

22. Juni 2008

Google bietet bietet mit dem Google Kalender einen praktischen Online-Kalendar an, der an Komfort wenig zu wünschen lässt. Über das Ical-Format lässt er sich auch wunderbar in andere Anwendungen einbinden. Besonders schön ist die Einbindung der Google Kalender in die GNOME Desktopumgebung. So sind die Einträge in den Google Kalender in Evolution und im GNOME Panel im Uhr-Applet zu sehen.

Dazu muss man ersteinmal die URL zum Ical-File herausfinden. Dies geht in den Einstellungen des Google Kalenders. Klickt man auf das Icon “Ical”, so erscheint ein Popup-Fenster mit der gesuchten URL.

Zuerst muss man sich die URL, über die die Informationen abgerufen werden sollen, aus den Einstellungen des Google Kalenders kopieren.

Der Google Kalendar muss erst einmal freigegeben werden, bevor man ihn einbinden kann.

Nun könnte man den Google Kalender über Evolution einbinden. Einfach gehts jedoch mit einem einfachen Befehl. Dabei übergibt man die URL, die man vorhin aus den Einstellungen des Google Kalenders ausgelesen hat.

/usr/lib/evolution-webcal/evolution-webcal http://www.google.com/calendar/ical/[...]/basic.ics

Nun wählt man nur noch das Intervall aus, nach dem die Daten aktualisiert werden sollen, sowie die Farbe des Kalenders. Schließt man den Dialog, so erscheinen die Termine aus dem Google Kalender sofort im Panel und in Evolution.

Der Inhalt des Google Kalendar in Evolution und in der Uhr des GNOME Panels.

Termine aus dem Google Kalender erscheinen dann sofort in Evolution oder im GNOME Panel.