ubuntuusers.de

25. Juli 2008

Die von Intel entwickelte Linux-Distribution Moblin soll in der bald erscheinenden Version nun doch nicht auf Ubuntu basieren. Stattdessen soll Fedora die Basis bilden. Die Entscheidung sei rein technisch gewesen, so Intel.

Moblin ist eine Linux-Distribution, welche speziell auf mobile Geräte ausgelegt ist. Diese bereits 2007 vorgestellte Plattform wurde im Laufe der Zeit speziell auf Intels mobilen “Atom”-Prozessor angepasst.

In den nächsten Wochen soll bereits die Version 2.0 von Moblin erscheinen, welche bereits auf Fedora anstelle von Ubuntu basieren wird.
Als Grund wird die Tatsache genannt, dass Ubuntu mit Debian-Paketen, und Fedora mit RPM Paketen arbeitet. Da es mit RPM möglich ist nur Pakete einer bestimmten Lizenz zu installieren fiel die Wahl auf Fedora.

Des weiteren ist für Moblin 2.0 eine neue Oberfläche und neue Anwendungen anekündigt worden.

Wie ich finde sollte man diese Entscheidung auch als eingefleischter Ubuntu-Anhänger nicht kritisieren, da es immer noch löblich ist, wenn auf freie Software gesetzt wird.

Bei meinen Recherchen und Exkursionen zu alternativen Desktops und Fenstermanagern habe ich nun offenbar die Lösung für mein nur sporadisch funktionierendes Suspend to Ram gefunden. Ich verwende momentan Gnome mit Openbox als Windowmanager, damit sind die Schwabbelfenster weg, aber auch diese merkwürdigen kurzzeitigen freezes der Anwendungen. Ich habe ja glaube ich bereits erwähnt, das manchmal die Eingabe in einem beliebigen Fenster nicht möglich war und dann irgendein Prozess im Hintergrund neustartete und es dann wieder geht. Supend to RAM hat eigentlich immer nur bei ersten Mal funktioniert, Bei weiteren Versuchen ist es meist schief gegangen und ich musste den Rechner hart ausschalten. Doch nun mit OpenBox scheint das Problem auch weg zu sein, jedenfalls habe ich nun viermal hintereinander den Standby benutzt und das System ist blitzartig wieder zum Leben erwacht.

Die Kollegen von ubuntu-center.de sprechen derzeit über ein meiner Meinung nach sehr interessantes Thema, die Oberflächengestaltung unter GNOME bzw. mit Gtk+. Der Grund dafür ist das neue Design der Seite, welches vor wenigen Tagen vorgestellt wurde. Daraufhin hatte einer der Beteiligten die Idee, ein GNOME-Thema im selben Gewand zu erstellen.

Da mich das Thema Oberflächengestaltung sehr interessiert, will ich nun auch meinen Beitrag dazu abgeben. Was ist eigentlich die Grundlage eines Designs? Sind es diese kleinen Dateien, welche sich im themes-Ordner befinden? Nein, diese Dateien sind nur das Ende der Fahnenstange. Diese Dateien, die sogenannten Themen, setzen auf einer Engine auf. Die muss programmiert werden und benutzt das Gtk+-Toolkit. Läufige Engines sind Murrine, sehr schnell und anpassungsfähig, Clearlooks, die GNOME Standard-Engine, Ubuntulooks, eine von Ubuntu modifizierte Clearlooks-Engine und noch andere Engines, wie zum Beispiel Aurora, welche zwar ganz nett, allerdings ziemlich langsam ist.

Auch wenn ich es selbst noch nie ausprobiert habe, die Erstellung einer Engine ist alles andere als einfach. Sie bestimmt das Aussehen, die Anpassungsfähigkeit, die Geschwindigkeit und noch viele weitere Eigenschaften. Die Erstellung eines Themas dagegen, welches auf einer bestimmten Engine aufbaut, ist nicht besonders schwierig. Allerdings kann ein Thema nur im Rahmen der Grenzen der Engine entwickelt, bzw. gestaltet werden. Diese Grenzen sind meistens sehr eng, sodass außer der Farbwahl bzw. kleinerer Anpassungen nicht sehr viel Raum für kreative Ideen bleibt.

Die kommende Version von Ubuntu, Intrepid Ibex, soll übrigens von einer Clearlooks-basierenden Engine als Grundlage des Designs zu einer Murrine-basierenden wechseln. Murrine ist wohl eine der beliebtesten Engines. Entwickelt von Cimi, einem italienischen Programmierer, unterstützt sie zum Beispiel in der aktuellen Entwicklerversion echtes RGBA.


English text below:

Am letzten Freitag im Juli ist alljährlich der Sysadminday.

An diesem Tag soll mal den Leuten hinter den Kulissen gedankt werden, die es möglich machen, dass Mails verschickt werden können, Webserver laufen, ...

Von Geschenken möchte ich gar nicht reden, aber vielleicht könnt Ihr User einmal die Gelegenheit nutzen, den Menschen, die Euch das Arbeiten oder das Internet oder den Zugang zum Internet ermöglichen, einfach "Danke" zu sagen.

Wer sich unter dem Beruf gar nichts vorstellen kann, sollte mal einen Blick in die Wikipedia werfen.

Every year on the last friday of July, we celebrate Sysadminday.

On this day we should thank all people behind the scenes who make it possible to send mails, to look at web pages, ...

I do not want to talk about giving gifts, but take the chance to say "Thank you" to the people who give you the opportunity to work, to use the internet or to get access to the internet.

Who does not have a clue about the job should take a look at the wikipedia article.

Ein Kommentar von „Serengeti“ zu unserem neuen Design hat mich neugierig gemacht. Wie gestaltet man selbst die Buttons, Auswahlboxen etc. für Gnome? Ist das wirklich so schwierig? Ein erster Blick hinter die Kulissen zeigt mir, dass es sooo schwierig nicht sein kann, nur etwas umständlich. Alles, was man auf dem Desktop sieht, besteht aus vielen kleinen Dateien, die auch noch in unterschiedlichen Ordnern zu finden sind. Ebenso sind die zugehörigen Konfigurationen über verschiedene Dateien verteilt.

Ich habe im Moment so gut wie „Null Ahnung“ und weiß auch noch nicht, auf was ich mich hier einlasse :cool: ,  werde mich aber intensiver mit diesem Thema beschäftigen und in loser Folge (je nachdem, wie es meine Zeit erlaubt) darüber berichten.

So, und das habe ich bisher herausgefunden:

  • Alle Theme-Dateien aus der Grundinstallation befinden sich im Ordner usr/share/themes.
  • Eigene oder heruntergeladene Themedateien kann man im (versteckten) Homeordner .themes ablegen und werden mit in die Auswahl eingebunden.
  • Die Themes verwaltet man über das Tool Erscheinungsbild im Menü System → Einstellungen.
  • Alle Dateien für das Erscheinungsbild der Buttons, Slider, Auswahlboxen, Optionsfelder etc. befinden sich (innerhalb eines Themeordners) in dem Ordner gtk-2.0!
  • Alle Dateien, die für das Aussehen der Fenster zuständig sind, befinden sich ebenfalls in einem eigenen Ordner (innerhalb eines Themeordners). Dieser Ordner heißt metacity-1!
  • Der Name des Themeordners wird zur Auswahl angezeigt.

Puh, kleine Pause! ;-)
Das ist alles ein wenig verwirrend. Weil man ja flexibel sein will und z.B. die Fensterrahmen von „Human“ (metacity-1) mit den Fensterinhalten von „Crux“ (gtk-2.0) frei kombinieren kann. Außerdem hat man die (begrenzte) Möglichkeit, diverse Farben über das Tool → Erscheinungsbild einzustellen. Symbole und Mauszeiger kann man ebenfalls einstellen, das interessiert jetzt aber weniger.

  • Das komplette Aussehen eines Desktops wird in ini-Dateien gespeichert. Wenn man nun im Tool –>Erscheinungsbild ein Theme angepasst hat, kann man dieses unter einem eigenen Namen speichern. Im Ordner .themes wird daraufhin ein Ordner mit diesem Namen angelegt und dieser wiederum enthält besagte ini-Datei.
  • Da ich zuerst die Buttons ändern will, ist es die erste Aufgabe, die Datei gtkrc im Ordner gtk-2.0 zu studieren und zu versuchen, die Syntax zu verstehen.
  • Wie mache ich das? Nach dem „Try and Error“ – Prinzip, also zu gut deutsch: „Probieren, testen und aus Fehlern lernen…“ ;-)
  • Dazu nehme ich mir das Theme Cillop-Go von Emrah Ünal als Vorlage und spiele mit den Einstellungen.
  • Bei Fragen schaue ich ins GTK Theming Tutorial (ist leider englisch, kennt jemand ein deutsches Tutorial?)
  • Und um zu testen, installierte ich mir The Widget Factory, damit kann man schnell und einfach GTK+ GUI’s ansehen. (ist in den Ubuntu-Quellen enthalten. In Synaptic einfach mal nach „widget factory“ suchen).

Ok, soviel für heute. Wer Ideen, Wünsche, Hinweise, Linktipps hat oder Fehler findet… hinterlasst doch bitte einen Kommentar, alles ist herzlich Willkommen!

24. Juli 2008

In letzer Zeit, wahrscheinlich in Verbindung mit der Veröffentlichung von Inyoka, lese ich immer häufiger Beiträge, welche das Team von ubuntuusers.de kritisieren. Nun ist ja Kritik im Prinzip nichts Schlechtes, vorausgesetzt sie verfolgt den Sinn von Verbesserung am Bestehenden und wird in der richtigen Form vorgebracht.

Häufig sieht Kritik aber anders aus. Kritik ist destruktiv und keinesfalls zielführend, sondern verfolgt lediglich das Ziel der Niedermachung oder dem Ablass von Frust. Ein sehr gutes Beispiel dafür, ist ein neuerer Beitrag eines Forumnutzers. Er ist der Meinung, dass die neue Forensoftware sehr fehlerbehaftet sei und dass die Entwickler es nicht ausführlich genug mit anderen Browsern als Mozilla Firefox, dem Standardbrowser unter Ubuntu, getestet hätten.

Nunja, dass die Software 100%-ig fehlerfrei ist, hat auch niemand behauptet. Ich finde es auch zulässig, dass ein so großes Projekt wie es Inyoka ist, nicht vom Start weg perfekt funktionieren muss. Es wird immer noch daran gearbeitet und irgendwann wird es auch ziemlich fehlerfrei sein, dieser Meinung bin ich, denn die freiwilligen (!) Entwickler leisten tolle Arbeit.

Ich antwortete auf den Beitrag eines Nutzers und sagte, dass der monatelange Beta-Test dazu da war, auftretende Probleme zu melden, sodass Inyoka bei der Veröffentlichung auch wirklich ordentlich funktionsfähig ist. Wie erwartet, hatte der Forumnutzer Inyoka nicht im Voraus getestet, geschweigedenn Fehler gemeldet. Auf meine Aussage hin, dass er sich nun nicht groß beim Team von ubuntuusers beschwerden kann, da er die Entwickler ja weder bezahlt, noch einen kleinen Beitrag – z. B. Bug-Reports – am Projekt geleistet hat, reagierte er hitzig, ja beinahe aufgebracht. Das Testen des Forums sei Sache der Entwickler und nicht die der Benutzer. Meiner Meinung nach ist das Prinzip von OpenSource bzw. einer funktionierenden Gemeinschaft noch nicht bei ihm angekommen.

Persönlich finde ich es sehr dreist, was der Benutzer für Ansprüche stellt, aber nicht bereit ist etwas dafür zu tun. Meinerseits habe ich zahlreiche Fehler an Inyoka gemeldet, das Team hat mir praktisch zu jeder Meldung eine Rückantwort gegeben und die Fehler wurden behoben – alle. Dass sich das Team wirklich gründlich um die Fehlermeldungen gekümmert hat, fand ich persönlich vorbildlich. Ich musste nie wirklich lange auf eine Rückmeldung warten und es wurden auch kleine, nicht sonderlich kritische Schönheitsfehler behoben. Außerdem läuft das Portal, im Verhältnis zur relativ kurzen Entwicklungsdauer und zur Komplexität des Projektes ziemlich rund. Man merkt keinesfalls, dass es sich beim Team um ein Heer von Freiwilligen und nicht um bezahlte Programmierer handelt. Das Portal wirkt von A bis Z professionell und falls die Entwicklung das aktuelle Tempo beibehält, werden auch die letzten kleinen Fehler behoben werden.


23. Juli 2008

Als wir mit diesem Blog anfingen, musste alles ganz schnell gehen. Deshalb verzichteten wir auf das Erstellen eines neuen Designs und nahmen das „iTheme“ aus dem Pool von freien WordPress-Themes. Aber nun ist es endlich soweit und wir präsentieren Euch unser eigenes Design!

Warum Rot/Gold? Das ist eine gute Frage. Zum einen wollte ich etwas anderes als ein blaues Theme und mit dem Ubuntubraun wurde ich nicht so richtig glücklich. Hinzu kommt, dass viele User gespannt auf ein neues Theme für Ubuntu warten und keiner weiß, wie es letztendlich aussehen wird.

Mit der ersten Alpha von Intrepid Ibex kam ein erster Vorschlag und die Meinungen gehen auseinander. Ich habe das Theme probiert und es ist eindeutig zu dunkel und schlecht abgestimmt. Vor allem kann ich mich nicht daran gewöhnen, auf dunklem Hintergrund zu schreiben.

Ich experimentierte mit ein paar Grafiken und hatte auf einmal dieses Hintergrundbild auf dem Schirm und dachte „Warum nicht?“. Ein Hauch von Ubuntus Braunton ist ja noch enthalten, auch wenn es mehr in Richtung Gold geht. Apropo Gold. Wäre es nicht faszinierend, in Ubuntu goldene Buttons zu haben? ;-) Rot und Gold sind „königliche Farben“ und nach meiner Meinung ideal für ein so tolles Betriebssystem und – es wäre wie das Ubuntubraun einzigartig!
Kurz und gut: In diesen Farben könnte ich mir mein Ubuntu vorstellen. Das ist eben mal was anderes als immer nur Braun, Blau und Grau! Was meint Ihr denn?

Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. In seinem Interview auf der O’Reilly Open Source Convention sprach er über Apple, das iPhone und die Zukunft des Linux-Desktop. Er ruft dazu auf, den Linux-Desktop so zu verbessern, dass er nicht nur technisch, sondern auch visuell Apples Mac OSX überlegen wird.

Die große Herausforderung für uns in den kommenden zwei Jahren wird es sein, den Linux-Desktop als stabiles und robustes Produkt, das nicht allzu hübsch anzusehen ist, zu einer Kunst zu erheben. Wir dürfen Apple dabei nicht nur nachmachen, sondern müssen sie übertrumpfen.

Artikel bei derStandard.at

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Der hier beschriebene RĂźckwechsel zu Ubuntu Linux war nur ein kurzer – seit einigen Tagen arbeite ich trotz anfänglicher Euphorie wieder wie zuvor mit Arch Linux.

Heute habe ich auf der Suche nach Arch Linux Blogs auf blog.wirhelfengerne.de einen schĂśnen Satz gelesen der den Wechselgrund treffend beschreibt und den ich hier zitieren mĂśchte:

Kein rummfummeln an der Config mehr, weil einfach alles geht, sobald es eingestellt ist.

Genau das ist der Grund fĂźr den Wechsel zurĂźck zu Arch Linux. Unter Ubuntu kam es hier frĂźher und auch in der letzten Zeit immer wieder zu kleineren und plĂśtzlich auftretenden Problemen, aktuell hat beispielsweise urplĂśtzlich ohne erkennbaren Grund die Intel BG2200 Wireless-Karte regelmässig nach Suspend die Funktion eingestellt. Solche Probleme waren immer irgendwie dank der grossen Community zu lĂśsen, trotzdem stellt Arch Linux mit seinem etwas hĂśheren Installationsaufwand doch die stabilere Variante dar. Wenn erst einmal alles eigerichtet wurde funktioniert hier auch alles. Spontane Unanehmlichkeiten blieben mir bisher erspart. Die angekĂźndigten HowTos zur Linux-Installation auf einem Acer Travelmate C110 werden wohl in Bälde doch fĂźr Arch Linux verĂśffentlicht werden – auch wenn es keinen grossen Unterschied ausmacht.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

Die meisten von euch, welche hier die Blogposts und Kommentare regelmäßig verfolgen, kennen mit Sicherheit ubuntuusers.de oder ubuntu-forum.de. Wir möchten zu denen keine Konkurrenz darstellen, im Gegenteil: Wir bewerben diese sogar gerne! Für unsere Website “Das Ubuntublog” wollen wir euch ein kleines Forum zum Diskutieren, für Hilfe, oder für Tutorials zur Verfügung stellen. Dieses ist unter forum.ubuntublog.ch.vu erreichbar. Wir würden uns freuen, wenn es da weitergehen würde in Sachen WiFi Router und bei anderen Themen. Wenn man zb. den WiFi Router vom vorigen Post hernimmt könnte man auch einen Thread im Forum eröffnen und darüber reden bzw darüber diskutieren.

Sebi, Patrick und Ich wollen uns bei allen Lesern bedanken die hier öfters oder auch Täglich reinschaun.

Neben dem PC werden Notebooks immer beliebter. Aber auch der Hang ständig online zu sein steigt unbestritten an. Da man jedoch stets bestrebt ist Kabelsalat zu vermeiden, und da Kabel auch die Mobilität des Nutzers einschränken können möchte Daniel uns einen günstigen WLAN-Router der Marke Hercules vorstellen.

Der Router
Der WiFi Stick

Den WiFi Router+ WiFi USB Stick gibt es im Saturn für 29,99 Euro. Es handelt sich um ein Angebot, bei dem man einfach zuschnappen muss! Der Erste Test lief hervorragend ab und Ubuntu 8.04.1. Hardy Heron erkannte den WiFi USB-Stick out-of-the-box. Nach einer sehr kurzen Wartezeit stand die Verbindung und ich war im auch schon im Web. Auf der Verpackung stand zwar: Geeignet für Windows ME, XP, Vista  aber wie bereits erwähnt erkennt Ubuntu den Stick sofort. Hier das Video zum Beitrag:

22. Juli 2008

Für alle, die ihn noch nicht gesehen haben, hier ist er. Der Planet auf ubuntuusers.de, welcher mit der Inyoka-Veröffentlichung offizieller Bestandteil von ubuntuusers wurde sammelt seit der Veröffentlichung, also seit ein paar Tagen, Einträge aus Blogs von verschiedenen Ubuntu-Benutzern. Auch Beiträge von Gnubuntux werden hier angezeigt.

Vor einigen Stunden hat Chrissss, einer der aktivsten Benutzer der Online-Gemeinschaft, eine Diskussion zur Ausrichtung des Planeten eröffnet. Er ist der Meinung, dass der Planet nicht richtig gestaltet sei, das heißt, dass die Auswahl an Blogs nicht seiner Vorstellung eines Planeten entspreche. Er zählte drei Blogs auf, die seiner Meinung nach nicht den Kriterien für den Planeten entsprechen würden, unter anderem oshelpdesk.org, ubuntu-center.de, ebenfalls diesen Blog hier, Gnubuntux.

„Nicht gegen die Betreiber (bitte fasst meinen Beitrag nicht als Angriff auf eure Arbeit oder eure Person auf) – zum Teil kennen wir sie alle – doch in meinen Augen gehören diese Webseiten nicht auf den Planet. Sie sind eher High-Traffic und stehen letztendlich oft in direkter Konkurrenz zum Ikhaya.“

Im weiteren Text zählt er ein paar Newsartikel, unter anderem einige von mir verfasste, auf. Planeten sollten keine Sammlung von Newsartikeln, in drei- oder vierfache Menge sein.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich Chrissss teilweise recht geben. In den Planeten gehören keine Newsseiten. Ein Planet sollte die Stimmung innerhalb einer Community, einer Gemeinschaft, widerspiegeln und keine Fakten aufzählen. Gnubuntux wurde aber genau mit solchen Fakten in die Welt gesetzt, bis auch ich schließlich selber merkte, dass dies keinen großen Sinn hat. Newsseiten im Internet gibt es zu Hauf, um das herauszufinden, musste ich nicht zum Profeten werden.

Ich habe deshalb auch meinen Schreibstil etwas verändert; weg von täglich erscheinenden Newsmeldungen, hin zu persönlich geprägten, subjektiven Berichten. Zusätzlich habe ich aber immer wieder Berichte geschrieben, welche auf keiner deutschen Seite zu lesen war, zum Beispiel diesen Artikel zum aktuellen Zustand von X.org. Von solchen Nachrichten werde ich auch weiterhin nicht abrücken. Auch Ereignisse, von denen andere Nachrichtenseiten berichten, ich aber eine persönliche Meinung dazu habe, werde ich weiterhin schreiben.

Und Chrissss, falls du diesen Text hier liest. Auf deine Befürchtung hin, dass so manch einer fälschlicherweise deinen Artikel als persönlichen Angriff bewertet, nein! Man kann deine Beiträge eigentlich nicht falsch interpretieren. Bei deinem Schreibstil erkennt man, dass du sehr hohen Wert auf Höflichkeit, Konstruktivität und Verständlichkeit legst. Einige Benutzer sollten sich von dir eine Scheibe abschneiden.

Update: Scheinbar war ich nicht der einzige, der vom Beitrag von Chrissss im Forum inspiriert wurde.


Seit einigen Tagen nutze ich nun sylpheed als Mailclient und bin damit recht gut zufrieden. Es gibt zwar einige Dinge, mit denen ich (noch) nicht ganz glücklich bin, aber im Grossen und Ganzen ist das Teil schwer in Ordnung. Vor allem ist die Software schnell und einfach zu bedienen. Wer gerne mit der Tastatur arbeitet, kommt auch auf den Genuss.

Mittlerweile gibt es eine Version 2.5.0 stable, in den Ubuntu-Quellen liegt im Moment noch die Version 2.4.8. Ich denke, dass die neue Version bald in den Quellen integriert sein wird. Wer nicht warten mag, kann sich die Software direkt holen.

Im Moment fehlt mir noch eine Funktion, um die Nachrichten automatisch als gelesen markieren zu lassen, ohne dass ich sie in einem separaten Fenster öffne. Zwar kann man mit dem Tastatur-Befehl [shift] und [R] eine Nachricht als gelesen markieren, sofern die Tastaturbefehle richtig gesetzt sind, das ist aber nicht das, was ich möchte. Am besten gefällt mir die Möglichkeit, eine Nachricht nach n Sekunden als gelesen flaggen zu lassen. Diese Funktion gibt es aber offenbar nicht - mindestens habe ich sie nicht gefunden.

Weiter stört es mich ein bisschen, dass der Inhalt einer Nachricht nicht angezeigt wird, wenn ich mit den Pfeiltasten im Posteingang navigiere und eine andere Nachricht ansteuere. Dabei wird jeweils noch die Nachricht zuvor angezeigt. Vielleicht gibt es dazu eine Lösung; bloss kenne ich sie nicht ;-)

Mit dem Befehl sudo apt-get install sylpheed-doc kann man sich eine sehr gute Doku in verschiedenen Sprachen auf den Rechner holen und über die Hilfe aufrufen. Ja, und so bleibe ich mindestens vorerst bei sylpheed, weil mir dieser Mailclient sehr gut gefällt.

Auf dem Blog Direct2Dell hat Daniel Judd bekannt gegeben, dass die aktuellen Dell-PCs und -Notebooks mit Ubuntu 8.04 LTS statt Version 7.10 ausgeliefert werden. Weiterhin kündigte er an, man werde Ende August 2 weitere Notebooks in das Ubuntu-Sortiment mit aufnehmen. Das sollen dann das XPS M1530n und das Studio 15n werden. Weiterhin arbeite Dell an vielen Verbesserungen der Treiber und habe vor künftig auch die Treiber für die MP3-, WMA- und WMV-Wiedergabe von Haus aus mit einzubinden.

Details möchte Dell auf der Linuxworld-Expo in San Francisco (4. bis 8. August) bekanntgeben. Ob die neuen Notebooks sofort überall oder erst einmal nur in den USA verfügbar sein werden bleibt abzuwarten.

Direct2Dell
Artikel bei LinuxCommunity.de

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Die Linux-Plattform CorBiz von der Information Systems AG setzt in der neuen Version 3.1 auf Ubuntu 8.04 auf. Als Grund hierfür wird unter Anderem die bessere Hardwareunterstützung genannt. Weiters soll aber auch die dynamische Druckverwaltung mit CUPS eine Rolle spielen.

Seit CoreBiz 3.0 war Ubuntu 6.06 LTS die Basis der Plattform, welche früher auf Debian basierte. In der neuen Version 3.1 setzt CoreBiz nun auf Ubuntu 8.04, da es sich hier wie bei Ubuntu 6.06 um eine LTS Version handelt. Ausserdem sorgt der Linux Kernel 2.6.25 für eine möglichst breitgefächerte Hardwareunterstützung.

Das Common Unix Printing System (CUPS) ist neu in einer dynamischen Version dabei, und wird in der Management-Konsole integriert sein, um die Konfiguration zu erleichtern. Zudem arbeitet die Management-Konsole jetzt rollenbasiert. Mitglieder der verschiedenen Benutzergruppen erhalten also unterschiedliche Ansichten. Auf Wunsch werden nun auch Home-Verzeichnisse auf dem Server verwendet, um so die Mobilität der einzelnen Anwender zu erhöhen. Diese werden beim an- und abmelden synchronisiert.

CoreBiz eignet sich vor allem für mittelständische kleine Unternehmen als Server-Software. Die Software ist modular aufgebaut, so dass sich Module wie z.B Groupware, VoIP, Clients und andere frei miteinander kombinieren lassen. Zentral ist dabei der “Base”-Server, der einen OpenLDAP-Verzeichnisdienst umfasst. Lizenzkosten fallen dabei keine an, der Hersteller betont jedoch Wartung und Support je nach Aufwand in Rechnung zu stellen.

Gfunden bei Golem

21. Juli 2008

OpenSolaris ist ganz schön schnell. Wenn man das Aspire 2920 mit der LiveCD 2008.05 startet, fällt einem als erstes auf, wie flott das Notebook sein kann; und dabei läuft OpenSolaris nur von CD. Kurz darauf fallen aber schon die ersten Probleme auf.

Schön ist erstmal, dass WLAN auf Anhieb geht, was man auch an der orange leuchtenden LED bei der Multimediataste erkennen kann. Unter Gnu/Linux leuchtet die LED übrigens erst nach ein wenig Nacharbeit. Nach einigen Sekunden erscheint ein Fenster auf dem Gnome-Desktop, in dem man sein Netzwerk auswählen kann.

Das ist auch ganz gut, dass das WLAN sofort funktioniert, denn die Netzwerkkarte tut es nicht. Startet man das Programm Device Driver Utility vom Desktop, sieht man das Problem rosa hinterlegt. Der Treiber für die Netzwerkkarte BCM5787M wird vermisst.

Allerdings muss man deswegen nicht vor der Installation zurückschrecken. Nachdem das Betriebssystem aufgespielt worden ist, kann man den Treiber für BCM5780 ausprobieren, der funktionieren könnte. Das habe ich allerdings nicht getestet.

Auf dem Bildschirmphoto kann man auch sehen, dass es ein Problem mit dem Sound gibt. Der wird nämlich ebenfalls nicht erkannt. Man sollte OpenSolaris aber trotzdem eine Chance geben, denn über die OSS-Treiber, die es als Pakete für OpenSolaris gibt, lassen sich noch viele Soundkarten nachträglich installieren.

Positiv fällt beim ersten Start auf, dass Grafikkarte und Display richtig erkannt werden und die Bildschirmauflösung mit 1280×800 Pixeln korrekt eingestellt ist. Allerdings stürzt Compiz nach einiger Zeit ab, wenn man es aktiviert. Standardmäßig ist es deaktiviert.

Weiter Dinge, die unter OpenSolaris nicht funktionieren, sind Bluetooth (zumindest nicht mit der LiveCD), das Modem und Suspend und Ruhezustand, wie man vielleicht an der fehlenden ACPI-Unterstützung auf dem Screenshot unten erahnen kann. Das Touchpad wird zwar erkannt, aber scrollen kann man damit nicht.

Auf dem Bild kann man weiter sehen, dass die Webcam zumindest erkannt wird. Allerdings bin ich bei der LiveCD daran gescheitert, sie einzurichten. Vielleicht funktioniert das besser nach einer Installation.

Soweit ein erster Test von OpenSolaris 2008.05 auf dem Acer Aspire 2920. Zum Schluss noch ein paar Tipps, nach denen ich ein bisschen suchen musste: Das Root-Passwort der LiveCD ist opensolaris. Viele Linux-Befehle gibt es unter OpenSolaris nicht. Statt lspci muss man halt scanpci benutzen, nach WLANs sucht man im Terminal mit dem Befehl dladm

jack@opensolaris:~# dladm scan-wifi
LINK       ESSID               BSSID/IBSSID      SEC    STRENGTH   MODE   SPEED
iwk0       o2DSL_7skZ          0:19:cb:87:39:ba  wep    good       g      54Mb
iwk0       SIEMENS-7A15B9   0:16:e3:7a:15:b9  wpa    good       g      54Mb
iwk0       SIEMENS-000053   0:1b:9e:0:0:53    none   weak       g      54Mb
iwk0       linksys_SES_5996   0:14:bf:c4:d9:df  wpa    weak       g      54Mb
iwk0       NETGEAR YIHA !!!!  0:1b:2f:70:92:fe  wep    good       g      54Mb
iwk0       --                        3a:d9:c:be:78:c5  wep    weak       b      11Mb

und ifconfig braucht die Option ifconfig -a, damit es die Netzwerkschnittstellen anzeigt:

jack@opensolaris:~# ifconfig -a
lo0: flags=2001000849 mtu 8232 index 1
	inet 127.0.0.1 netmask ff000000
iwk0: flags=201004843 mtu 1500 index 2
	inet 192.168.1.36 netmask ffffff00 broadcast 192.168.1.255
	ether 0:1d:e0:22:f5:dd
lo0: flags=2002000849 mtu 8252 index 1
	inet6 ::1/128

Im letzten Listing kann man schon erkennen, wie OpenSolaris die Netzwerkschnittstellen benennt. Anstatt eth0, wie unter Linux, erhält die Schnittstelle den Namen des Treibers, in diesem Fall iwk, gefolgt von einer 0.

Auf  der KDE Techbase sind verschiedene Video Screencasts zu KDE 4.1 zu finden.

Darunter sind folgende Themen zu finden

  • Das aktuelle Plasma Theme wechseln
  • Wechsel zwischen Kicker und dem klassischen KDE-Menü
  • Plasma ZUI
  • Bestücken eines Sidbar Panels
  • Panels bewegen und deren Größe ändern
  • Verzeichnis View

Weitere sind geplahnt.

Viel Spass beim anschauen.

Eine der Grundideen von Inyoka war es überall (das heißt im Wiki, Forum und Ikhaya) die gleiche Syntax zu haben. Dadurch ist es leichter Texte zwischen den Komponenten zu kopieren und die User müssen sich nicht mehrere Markup-Sprachen merken. Die Entscheidung dabei ist auf ein Wiki-Markup gefallen, ähnlich zu MoinMoin, allerdings mit ein paar Änderungen, Erweiterungen und Vereinfachungen. Im Gegensatz zum BB-Code, der mit einer simplen Suchen-Und-Ersetzen Methode arbeitet, benötigt eine Markup Sprache ein komplexes Parser-System, welches übrigends etwa 10 % unseres gesamten Quellcodes ausmacht.

Einer der Hauptvorteile des Parsers liegt darin, dass er eine intuitive Syntax bietet, mehr Möglichkeiten bereitstellt (z.B. Tabellen) und im Gegensatz zu vielen Benutzern, auch den Unterschied zwischen Absätzen und Zeilenumbrüchen kennt. Absätze werden zum Strukturieren von Textabschnitten verwendet und werden in Inyoka (ähnlich wie bei Latex) mit einer Leerzeile erzeugt. Im Gegensatz dazu, werden Zeilenumbrüche nur selten gebraucht und können mit \\ oder [[BR]] erzeugt werden. Diese Syntax ist ebenfalls wieder an Latex angelehnt, Textverarbeitungsprogramme verwenden dafür in der Regel meist die Tastenkombination Umschalt + Enter, welche sogar vielen Benutzern völlig unbekannt ist.

Aber was spricht den jetzt genau für “Absätze”? Zum einen ist es schon einmal logisch etwas anderes. In HTML gibt es Absätze und Zeilenumbrüche, die auch eine genaue Bedeutung haben, welche vor allem beim Formatieren oder bei ScreenReader wichtig ist. Daher ist der Ansatz des BB-Codes, der keinen einzigen Absatz kennt, schon einmal mehr als grausam. An dieser Stelle sei auch noch angemerkt, dass unser Parser auch den Export in andere Formate unterstützt und Docbook, ein weit verbreitetes Format zum Schreiben von Büchern und Dokumentationen, gar keine Zeilenumbrüche kennt.

Der Grund weshalb Zeilenumbrüche einfach so verschluckt werden ist auch einfach. Viele Benutzer machen am Ende jeder Zeile bei der Eingabe einen Umbruch (vermutlich weil es früher nötig war, in Mails noch immer so gemacht wird und oft angenehmer ist). Das Problem an einem Zeilenumbruch nach z.B. 70 Zeichen ist allerdings dass, das jeder Benutzer eine andere Auflösung und Schriftgröße eingestellt hat. So sieht man auf einem Widescreen nur eine schmale Zeitungskolumne, und auf einem PDA oder Eee PC ist jede Zeile dann vielleicht zwei Zeilen lang, wobei die zweite jeweils nur ein Wort enthält.

Ein Argument welches ich auch schon hier im Forum gehört habe, ist dass man von keinem Benutzer erwarten kann, ein perfekter Typograf zu werden und dass man nicht vom Parser bevormundet werden will. Das erste Argument spricht aber eindeutig für einen Parser. Der User muss beim Schreiben auf nichts achten, kann so tippen wie er es gewohnt ist und das Ergebnis ist trotzdem lesbar. Beim BBCode war das leider nicht immer der Fall. Bevormunden will Inyoka natürlich auch niemanden. Wie zuvor schon erwähnt, es gibt die Möglichkeit Zeilenumbrüche zu erzeugen (solange nicht nach Docbook gerendert wird), allerdings werden diese kaum benötigt und sollten nach Möglichkeit auch nicht verwendet werden.

Aus technischen Gründen konnten wir die Kommentare nicht aus dem alten Blog mit importieren. Alte Kommentare lesen.

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil über ein verbuggtes PulseAudio in Ubuntu. PulseAudio ist großartig und seid ich es richtig konfiguriert habe, funktionieren meine ganzen Anwendungen wieder parallel zueinander mit Ton über einen zentralen Mixer.

Keine Abstürze mehr bei Amarok und YouTube gleichzeitig. Ich kan parallel Musik hören und Film gucken (was zwar meistens keinen Sinn macht), ohne dass eine der Anwendungen abstürzt. Und ich kann endlich wieder beruhigt die Sounds bei Pidgin anschalten.

Wie das kommt?

Nun, ich habe bei Martin Gräßlin einen Kommentar gelassen, in dem ich mich ganz besonders über Flash/Audio-Sache aufgeregt hatte. Und dann hab ich geschaut, ob nicht einfach nur was falsch läuft bei mir. Dabei bin ich dann über den Pulse-Audio-Artikel im Ubuntuusers-Wiki gestolpert und habe mich mal drangesetzt, zu erkunden, was bei mir falsch läuft.
Eine Installation von libflashsupport (was ich schonmal installiert hatte, aber nichts gebracht hat) und zusätzlich das Ausführen von “asoundconf set-pulseaudio” brachte nach 2 Monaten den gewünschten Effekt: Es funktioniert wieder wie vor dem Update.

Allerdings wäre das was für nette Hinweise bei der Installation gewesen. Oder ein Automatisches Ausführen beim Update. Scheinbar wurde meine Soundconf, die auf ALSA und ESD ausgelegt war, weiterverwendet. Ohne ESD ist das allerdings nicht so prickelnd. Mal gucken was bei 8.10 danebenschießt.

Remote Desktop ist sowohl in Betrieben, als auch unter Privatpersonen eine beliebte Art entfernte Rechner über das Inertnet zu konfigurieren. Wie üblich ist auch das Programm VNC (Virtual Network Computing) unter Linux kostenlos.

Um das Programm unter Ubuntu benutzen zu können muss noch einiges nachinstalliert werden. Das geschicht in diesem Fall am besten über das Terminal oder Synaptic.

sudo apt-get install vnc4server vnc-common vnc-java

Der Computer, welcher den Desktop freigeben soll (Host):

Sind erst mal die oben genannten Pakete installiert kanns schon losgehen. Gnome bringt glücklicherweise schon eine grafische Oberfläche zur Konfiguration mit. Diese wird unter System>Einstellungen>Entfernter Desktop gestartet. Nun  kann hier die Option Anderen benutzern erlauben Ihren Desktop zu steuern angeklickt werden. Bei den beiden Optionen unter Sicherheit sollte mindestens eine ausgewählt sein.

Im lokalen Netzwerk ist dies ausreichend. Möchte man aber eine Remote-Desktop-Verbindung über das Internet ermöglichen, so ist es, sofern man einen Router verwendet (was meist der Fall ist), notwendig, dass der entsprechende Port am Router zum gewünschten PC forwardet. Dies lässt sich meist ohne großem Aufwand im Webinterface des Routers bewerkstelligen.

Der Computer, auf dem der Desktop angezeigt werden soll (Client):

Ist nun der Host konfiguriert gibt es zwie Möglichkeiten sich mit diesem zu verbinden:

1. Unter Ubuntu 8.04 Hardy ist das Programm Vinagre vorinstalliert. Man findet dieses unter Anwendungen>Internet>Vinagre . Die Vorteile erklärt uns das Ubuntuusers Wiki:

Vinagre kann dank einer Bedienoberfläche mit Tabs - ähnlich wie bei Webbrowsern - gleichzeitig mehrere Verbindungen mit verschiedenen VNC-kompatiblen Servern aufbauen. Diese können auch als Lesezeichen abgespeichert werden. Sollte der Zugang zu einem VNC-Server ein Passwort benötigen, so wird dieses im GNOME_Schlüsselbund gespeichert. Des weiteren kann Vinagre dank Avahi im lokalen Netzwerk nach verfügbaren VNC-Servern suchen.

2. Bisher war in allen Ubuntu Versionen das Programm tsclient vorinstalliert, das sich auch unter Anwendungen>Internet>Terminal Server Client finden lässt. Siehe Beschreibung im Wiki:

Dieses Programm erlaubt neben VNC auch Verbindungen über das „Remote Desktop Protocol“ zu Windows-Servern. Um eine Verbindung zu einem VNC-Server herzustellen, muss im Reiter „Allgemein“ als Protokoll VNC ausgewählt werden. Der Rechnername ist die IP-Adresse bzw. der Hostname des Servers. Die anderen Felder können in der Regel freigelassen werden. Ein gegebenenfalls erforderliches Passwort wird nach dem Verbindungsaufbau abgefragt.

Bei beiden muss die IP des Hostes, also des Computers der den Desktop teilt, angegeben werden. Diese wird über den Befehl ip addr in einem Terminal ermittelt. ACHTUNG: IMMER DIE KORREKTE IP EINGEBEN!

Ich finde VNC sehr praktisch, da ich so schon vielen Personen ganz bequem, über 100 km Entfernung ohne grossem Aufwand helfen konnte. Jeder Administrator sollte VNC auf seinem Rechner installiert haben.

<p><div lang="de" dir="ltr">Es gibt viele Möglichkeiten, zu OpenSource beizutragen. Dabei sind mir rückblickend ein paar richtige Highlights eingefallen, bei denen ich das Gefühl hatte, wirklich etwas beizusteuern.<hr />Etwas ziemlich wichtiges, was oft vergessen wird, wenn es um Beiträge zu OpenSource geht, ist der Support. Ein erster Beitrag zu OpenSource kann es schon sein, in einem Forum jemand anderem zu helfen. Auch schon ein sehr nettes Gefühl, wenn man das erste Mal nicht eine Frage stellt, sondern eine beantwortet.<br /><br />An meinen ersten Bug-Report erinnere ich mich gar nicht mehr richtig. Aber auch das ist natürlich eine gute Möglichkeit, sich an der Entwicklung von OpenSource-Projekten zu beteiligen. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, bei einem Problem, das offensichtlich nicht an meiner fehlerhaften Bedienung liegt, einen Bugreport zu schreiben. Manchmal kann es etwas lästig sein, sich für jeden Bugtracker wieder einen Account besorgen zu müssen. Eine gute Anlaufstelle für Ubuntu-Benutzer ist daher immer <a href="https://launchpad.net/" target="_blank">Launchpad</a>. Dort kann man für verschiedene Programme aus Ubuntu Bugreports erstellen. Wobei ein Upstream-Report meist der direktere und bessere Weg ist.<br /><br />Sehr gut erinnere ich mich noch an meinen ersten Feature-Request, der dann tatsächlich implementiert wurde: <a href="http://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=334030" target="_blank">Bug 334030 – Set resolution when exporting graph as png</a> Es ist echt ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass tausende von Menschen etwas benutzen, das man selbst angestoßen hat:<span class="img"><img src="http://files.myopera.com/freedo/blog/Gnumeric_export-settings.png" alt="" /></span><br /><br />Wenn man sogar ein bisschen programmieren kann, gibt es natürlich noch mehr Möglichkeiten, beizutragen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es offensichtlich einfacher ist, ein eigenes Projekt ins Leben zu rufen, als zu einem bestehenden beizutragen. Schon das erste Programm, das ich überhaupt geschrieben habe, habe ich gleich als OpenSource-Projekt auf Launchpad veröffentlicht: <a href="https://launchpad.net/getmypics" target="_blank">GetMyPics</a>. Wie die meisten Projekte, die ich ins Leben gerufen habe, ist es irgendwann eingeschlafen. Sei es, weil es einfach überflüssig geworden ist (wie in diesem Fall), oder weil ich irgendwann entweder keine Zeit oder kein Interesse mehr hatte.<br /><br />Um so schöner, wenn man dann merkt, dass ein Projekt doch eine gewisse, wenn auch begrenzte, Zielgruppe anspricht. So ist es mir bei <a href="https://launchpad.net/genesis-sync" target="_blank">Genesis</a> gegangen. Gestartet hat es als ganz einfache Erleichterung für mich, weil ich <a href="http://www.estamos.de/projects/SyncML/" target="_blank">syncevolution</a> nicht immer von der Kommandozeile aus starten wollte. Als ich dann gemerkt habe, dass auch andere es benutzen, ist meine Motivation noch einmal deutlich gestiegen, daran weiterzuarbeiten. Und mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis.<br /><br />Eine ganz andere Erfahrung ist es aber, wenn man dann tatsächlich einmal Code zu einem anderen Projekt beisteuert. Da ich nur von Python behaupten könnte, zumindest ein bisschen Ahnung zu haben, ist der Kreis der Projekte, zu denen ich beitragen könnte, ohnehin schon eingeschränkt. Und dann ist das Einarbeiten in den Code eines fremden Programms auch nicht immer ganz einfach. Um so schön, als ich dann doch einmal die kleine, aber nette Verbesserung an einem anderen Projekt vornehmen konnte, die im Rahmen meiner Möglichkeiten lag: <a href="https://sourceforge.net/tracker/index.php?func=detail&aid=2016655&group_id=172357&atid=861430" target="_blank">[ 2016655 ] Replace GtkFileSelection by GtkFileChooserDialog</a><br /><br />Oft sind es Kleinigkeiten, aber man kann doch das Gefühl kriegen, selbst ein Stück zum Erfolg von OpenSource beizutragen...</div></p>