ubuntuusers.de

26. August 2008

25. August 2008

Unsere Meinung zu dem aktuellen Status

ubuntuusers.de zeigt eine Fehlermeldung nach der anderen, es ist langsam und in letzter Zeit frequent unnutzbar. Das sind die Punkte, die wir als Team von Ubuntuusers.de wissen, und das mal ohne technisches drum rum ausgedrückt: Wir finden es auch scheiße.

Was allerdings nichts daran ändert, das sowohl das Serverteam, als auch das Webteam wie auch das ganze andere Team nahezu rund um die Uhr arbeiten um euch das Leben so erträglich zu machen, wie nur irgend möglich.

Was ist denn nun eigentlich das Problem?

Das Problem ist, das niemand eine Konfiguration unter Echtzeitbedingungen testen kann. Es gibt Probleme mit der Serverkonfiguration, wie auch Probleme mit Inyoka selber. So gibt es Strukturprobleme in der Datenbank welche mit etwas Zuarbeit durch einen RAM-Wechsel und ein paar Optimierungsversuchen zu einem Datenbank-Crash geführt haben.

Die Probleme sind wir am 24. August angegangen, so ist Matthias Urlichs (aka smurfix) zum Beispiel mehrfach in das Data-Center gefahren, wo unsere Server stehen um dort vor Ort sich der Probleme anzunehmen. Das Gesamte Serverteam hat eine großartige Leistung vollbracht, um den SQL-Server wieder lauffähig zu bekommen. Die Datenbank-Strukturprobleme sind wir auch bereits angegangen und arbeiten gerade daran, die so Datenschonend wie möglich durchzuführen.

Die Probleme gestern, am 25. August, lagen an der Umstellung der Konfiguration Inyokas’ von mod_wsgi als Gateway auf FastCGI, um eine einheitlichere Konfiguration auf dem Server zu gewährleisten. Leider hingen mit dieser Umstellung einige Probleme zusammen, wie sterbende FastCGI-Prozesse, die immerwieder Timeouts verursachen. Und um euch einmal einen kleinen Einblick in die Struktur hinter einigen LoCo-Teams zu geben, hier eine kleine schematische Darstellung über die Hardwarekonfiguration: Konfiguration Überblick

Diese Konfiguration gillt es zu warten und zu optimieren. Beide Punkte sind ungemein schwer bei der kleinen Anzahl an Personen, die sich darum kümmern. Zum jetzigen Zeitpunkt läuft unsere Datenbank auf einem Ersatzserver, welcher bei weitem nicht so Leistungsfähig ist wie der richtige – Tilo – daher fühlt sich Ubuntuusers.de etwas träger an. Wann genau der richtige DB-Server wieder produktiv geht, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wir arbeiten aber hart dran.

Warum zum Teufel ändern wir auch die Konfiguration?

Die letzten Konfigurationsänderungen stammen davon, dass wir einige Prozesse hatten, die häufig neu gestartet wurden. Wir haben dies auf einen kaputten Prozess-Monitor von mod_wsgi geschoben doch die Probleme wurden nach einem Wechsel zu FastCGI schlagartig schlimmer. Nachdem die Grundparameter von FastCGI angepasst wurden dauerte es keine 10 Minuten bis der Server durch Swapping in die Knie ging. Im Unterschied zu mod_wsgi killt mod_fastcgi nämlich keine Kindprozesse, die nicht mehr reagieren. Momentan ist uns noch nicht ganz klar was genau den hohen Speicherverbrauch auslöst, aber wir konnten zumindest das betreffende Modul durch eine alternative Implementierung ersetzen. Wir versuchen momentan das Problem auf dem Testserver nachzustellen um das Problem genauer verstehen zu können. Das einizige was momentan klar ist, dass ein Fehler in cPickle, einem Python-Modul, dafür verantwortlich ist.

Zudem gab es in den letzten Wochen immer wieder Änderungen an den Servern die anstanden. So gab es auf Serverseite Probleme mit einem per NFS eingebundenen Dateiserver der bei parallelem Zugriff und aktivierten Hyperthreading unglaublich langsam wurde. Das Cache-Frontend wurde überarbeitet sowie die Struktur der zwei Apacheserver mitsamt Load-Balancer überhaupt erst eingeführt. All das braucht ein gewisse Reifezeit – eine perfekte Konfiguration für die vielzahl an Anforderungen zu finden ist äußerst schwer.
Auf Softwareseite gab es eben Inyoka, das nun in Python geschrieben ist und im Gegensatz zu PHP nun sog. Long-Term-Prozesse betreibt – die in die bisherige Apachekonfiguration, welche halt auf PHP optimiert war, nicht reingepasst haben. Wir arbeiten noch immer an einer stabilen Lösung und hoffen diese bald gefunden zu haben.

Bis dahin möchten wir euch abermals um etwas Rücksicht bitten. Wir tuen wirklich unser bestes, um ein baldiges stabiles Arbeiten auf ubuntuusers.de und anderen Communities zu ermöglichen. Die Geduld wird sich auszahlen, das denke ich, können wir versprechen.

Bis dahin, Grüße,
euer Ubuntuusers.de Webteam.

Aus technischen Gründen konnten wir die Kommentare nicht aus dem alten Blog mit importieren. Alte Kommentare lesen.

Warum sollte man Gnu/Linux in Öffentlichen Bibliotheken einsetzen? Dazu gibt es ein sehr gutes Thesenpapier von Roger Evans von der Deichmanske Bibliotek in Oslo; ein Vortrag, den er bereits 2005 auf der World Library and Information Congress: 71st IFLA General Conference and Council gehalten hat: Bereitstellung peppiger Dienste und solider Unterstützung mit Open-Source-Software. Sein These ist klar, einfach und stimmt:

Die Verwaltung immer knapper werdender Mittel verlange, dass Bibliothekarinnen und Bibliothekare die Kosten für ihre IT, also für Web- und Internetdienste, Anschaffung neuer Computer, Datenbanken etc. überdenken müssen. Man könne zwar ein Jahr lang sein begrenztes und ständig schrumpfendes Bücherbudget dafür plündern, müsse aber auch sehen, dass im nächsten Jahr häufig wieder Lizenz- und andere Folgekosten für die proprietäre Software anfallen.

Ein wichtiger Faktor bei der Kalkulation der Gesamtbetriebskosten für eine Computerplattform sind die Anschaffungs- und Installationskosten sowie die Kosten für die Verwaltung der Lizenzen und des Virenschutzes. Mit Linux liegen sie praktisch bei Null. Wie viel zahlen sie an Symantec oder andere Virenschutzverkäufer für Ihre Microsoft-Computer? Wie viel Zeit verbringen Sie nach einem ’Vireninfekt’ damit, Viren zu entfernen oder Windows neu zu installieren? Wie viele Bücher könnten Sie ins Regal stellen, wenn diese Kosten nicht anfielen?

Nutze die Bibliothek dagegen Open Source-Software, spare sie

  • Lizenzgebühren, wenn sie eine Linux-Distribution anstelle von Windows, OpenOffice.org anstelle von MS-Office, MySQL anstelle von Oracle-Datenbanken u.s.w. einsetze.
  • Anschaffungskosten für neue Computer, da Gnu/Linux und weitere Open Source-Software auf kostengünstigere und älterer Hardware läuft. So kann ein Linux-System wenigstens doppelt so lange auf derselben Hardware genutzt werden, wie Windows. [1]
  • Entwicklungskosten für neue Dienste und Software. Neue Projekte können von mehreren Bibliotheken gemeinsam mit Open Source-Software entwickelt, genutzt und unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden. Das spart nicht nur Kosten, sondern fördert auch Innovationen: Anregungen, Ergänzungen und Änderungen Dritter können in das eigene Projekt wieder zurückfließen.

In seinem Vortrag geht Roger Evans außerdem auf einige sehr interessante und praktische Erfahrungen ein, die er bei der Umstellung auf Open Source-Software an der Deichmanske Bibliotek gemacht hat. Insbesondere auch auf Hindernisse und Widerstände, auf die man bei Mitarbeitern und Vorgesetzten stoßen kann. Das Lesen lohnt sich also. Allerdings hat er einen Punkt vergessen, warum Gnu/Linux auch noch ein Gewinn für Öffentliche Bibliotheken ist: die interkulturelle Bibliotheksarbeit.

Für einige Ausländer und Migranten sind Öffentliche Bibliotheken eine wichtige Anlaufstelle: Hier können sie Lernbücher für “Deutsch als Fremdsprache” bekommen und — wenn die Bibliothek gut sortiert ist — auch Bücher in der eigenen Muttersprache ausleihen, Zeitung lesen und im Internet surfen. Dafür könnte man zum Beispiel Firefox in verschieden Sprachen anbieten, indem man im Terminal die Umgebungsvariable für die Sprache, die heißt LANG, ändert. Möchte man also Firefox auf Spanisch haben, muss man zuerst die entsprechenden Sprachpakete installieren. Bei den Linux-Distributionen Debian oder Ubuntu sind das:

  • language-pack-es
  • mozilla-firefox-locale-es-es

Bei anderen Distributionen wie OpenSuse oder Red Hat/Fedora können die Namen abweichen. Danach öffnet man ein Terminal, ändert die Sprach-Variable und startet Firefox:

LANG=es_ES.utf8; firefox

Will man Firefox auf Englisch starten, wäre der Befehl

LANG=en_US.utf8; firefox

und wieder auf Deutsch

LANG=de_DE.utf8; firefox

Das geht natürlich nicht nur mit Firefox, sondern auch mit anderen Programmen. Möchte man das Textverarbeitungsprogramm von OpenOffice.org z.B. auf Spanisch haben, geht der Befehl so:

LANG=es_ES.utf8; ooffice -writer

Das im Vortrag angesprochene LibraryLinux scheint es nicht mehr zu geben. Bleibt also die Frage, welche Linux-Distribution für Öffentliche Bibliotheken interessant sein könnten und wie man einen interkulturellen Desktop dafür einrichten kann. Evans sieht in Skolelinux, eine Distribution extra für Schulen, eine gute Grundlage für LibraryLinux. Für Internet-PCs, die in Bibliotheken für Besucher bereit stehen, um Online-Zeitungen zu lesen, in der Wikipedia nachzuschlagen oder E-Mails zu checken, sollte es jede Distribution tun, die für den Einsatz auf ältere Hardware abgestimmt ist, und deren Desktop mehr mit Symbolen als mit Text arbeitet, damit er auch bei der interkulturellen Bibliotheksarbeit gut einsetzbar ist. Arbeitsplatzrechner für Mitarbeiter unterliegen da schon anderen Anforderungen. Allein durch spezielle Software für die Bibliothek, welche die Distribution bei der Installation mitbringen sollte. Die Software müsste also viel spezialisierter sein, als für einfache Internet-PCs. Skolelinux wäre hier als Grundlage sicher keine schlechte Wahl, aber man könnte auch eine andere Ressourcen schonende Distribution dafür verwenden.

Endnoten:

[1] Aus Open Source Software Trials in Government Final Report:

Industry observers quote a typical hardware refresh period for Microsoft Windows systems as 3-4 years; a major UK manufacturing organisation quotes its hardware refresh period for Linux systems as 6-8 years.

Womit geht man unter Linux ins Internet? Meistens mit Firefox, dem “Hausbrowser” der meisten Distributionen. Daneben stehen noch Konqueror (KDE), Epiphany (Gnome), Opera oder Seamonkey als ernstzunehmende Alternativen zur Verfügung. Verzichten muss der gemeine Nutzer auf den Internet Explorer (Microsoft) sowie Safari (Apple), obwohl die ganz Harten auch die beiden letztgenannten via Wine unter Linux zum Laufen bringen. Diejenigen, die mit Safari liebäugeln, jedoch native Linuxsoftware bevorzugen, haben seit Kurzem eine weitere Option: den Browser Arora.


Aroras Logo: ein gemütlicher Eisbär

Arora ist optisch ein Firefox-Klon (Menüs und Einstellungen sind ähnlich aufgebaut, Gestaltung und Anordnung entsprechen fast exakt der des Firefoxes) technisch jedoch praktisch ein Safari, denn Arora baut auf WebKit auf (genauer: auf QtWebKit), der Technik, die auch den Safari-Browser antreibt. Das bedeutet, dass aufgerufene Webseiten so angezeigt werden, wie sie auch in Safari erscheinen würden. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, wie sich Safari anfühlt oder wie Internetseiten im Safari aussehen, könnte natürlich auch einfach Konqueror benutzen, dessen Unterbau KHTML ursprünglich die Grundlage für Safari bildete und welcher daher der Safari-Anzeige sehr nahe kommt (wenn Seiten in Konqueror “funktionieren”, tun sie es meist auch ebenso in Safari).

Doch Arora benötigt kein installiertes KDE und ist noch ein Stück näher dran an Safari – das verrät bereits die elegante Fortschrittsanzeige direkt in der Adresszeile.

Wer Webseiten auf Mac-Kompatibilität testen oder einfach ein bisschen Apple-Feeling schnuppern möchte, ohne die entsprechende Hardware kaufen zu müssen, ist bei Arora richtig.

Die Oberfläche ist in Qt programmiert, Arora passt sich optisch jedoch der unter Linux verwendeten Oberfläche an: Startet man Arora etwa unter Gnome, wird der Gnome-Stil imitiert, Arora bekommt automatisch Gnome-Icons.

Der Browser ist GPL-lizenziert und liegt derzeit in Version 0.4 vor. Ein erster Test fiel vielversprechend aus; Arora hat das Potential, zum 6. gängigen Browser unter Linux zu werden. Noch allerdings gibt es Haken: die Plugin-Unterstützung (Flash) funktioniert noch nicht, die Proxy-Einstellungen sind ohne Funktion und als Suche im Suchfeld ist lediglich Google vorgesehen. Dennoch lohnt sich bereits jetzt ein Blick auf diesen flinken, kleinen und schicken Browser.

Ich zu meinem Teil lerne am bessten, wenn ich das zu Lernende vor mir sehen kann. Ob es nun real oder irreal ist spielt keine Rolle, so kann ich mir auch mit einem Video behelfen. Und gerade GIMP mit dem ich arbeiten lernen wollte, aber nie dazu Zeit fand, ist nun auch als Videotutorial bereit, sich den willigen Anfängern zu stellen.

Kein ödes lesen von abgespeckten Deutschsprachigen Anleitungen im Netz mehr, und kein lästiges Übersetzen von Englischen Anleitungen. Nun kann Gimp auch ‘nur mit zusehen’ erlernt werden. So die Theorie. Finden lässt sich das Video Trainig in mehreren Etappen auf Galileo Design. Die Beschreibung auf PC Tipp.ch lässt auch gutes verlauten:

Das neue Videotraining «Gimp für digitale Fotografie, Webdesign und kreative Bildgestaltung» von Galileo zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die kostenlose Bildbearbeitung Gimp effizient nutzen. Der «Live-Modus» ermöglicht Ihnen, das Videotraining auf Ihr Lerntempo abzustimmen: Sie wählen aus, welche Aspekte Sie vertiefen möchten, welche Beispiele Sie nachvollziehen, welche Themen Sie nachschlagen oder wann Sie eine Pause einlegen möchten. So wird Lernen individuell und kurzweilig.

Gimp, ich komme!

24. August 2008

Sun betreibt ein Portal mit einer HCL (Hardware Compatibility List) für OpenSolaris. Hier melden Admins und User ihre Hardware an, wenn sie erfolgreich OpenSolaris 2008.5 darauf installiert haben. Das ist Teil von Suns Bemühungen, um ihr quelloffenes Unix-Betriebssystem herum eine Entwickler-Gemeinde aufzubauen. Mein Beitrag zur Kompatibilität von OpenSolaris mit dem Acer Aspire 2920 ist jetzt auch Teil dieser Datenbank. Wenn man so wie ich, gerne mit Software und Betriebssystem auf aktueller oder älterer Hardware experimentiert, sollte man sich unbedingt die LiveCD von OpenSolaris herunterladen und am besten auf einem Rechner ausprobieren, der noch nicht in der HCL-Datenbank erfasst ist.
Das sorgt nämlich für den meisten Spaß. ;-)


Die Hardcore-Linuxbenutzer würdensich wahrscheinlich schütteln, wenn man eine Windowsanwendung unter Wine laufen hat, und lieber auf reine Linuxumgebungen setzen.
Nun, ich habe noch keinen wirklich guten Ersatz für Miranda gefunden, daher bin ich ja noch Nutzer desselben, auch unter Linux.
Mittlerweile läuft es ja soweit auch, mit kleinen Einschränkungen.

Nun kann man es aber auch optisch etwas dem Linux annähern, und zwar die ICQ-Icons von Miranda mit einem Pinguindesign versehen. :o)

Wie man sehen kann, habe ich 3 Protokolle darunter laufen. Es mag halt nicht jeder zu Jabber wechseln...

Wie ich am 05.08. berichtete, sucht Ubuntu frisches Material für den Example-Ordner von Intrepid Ibex. Am 5. September ist Einsendeschluss, also schaute ich mal, was es denn mittlerweile an Einsendungen gibt. Und siehe da, an Musiktiteln hat sich einiges angesammelt, sogar aus dem deutschsprachigen Raum ist etwas dabei. Leider ist noch kein einziges Video eingetragen.

Nun, was eingesendet wurde, stammt aus verschiedenen Genres, nicht alles wird jeden Geschmack treffen (das tut es bekanntlich nie). Wenn man sich die Musikstücke anhört und auch die Länge betrachtet, darf man nicht vergessen, dass die Dateigröße auf 1MB limitiert ist!

Zu den ersten beiden Interpreten will ich mal nicht so viel sagen, ist halt Geschmacksache. Bei Mads Rosendahl wird es schon interessanter. Scheint ein Norweger zu sein, zumindest erinnert mich das 2. Stück ein bisschen an Jan Garbarek. Durchweg sind die 3 Titel hörenswert.

Der 4. Interpret, paniq, stammt vermutlich aus dem deutschsprachigen Raum. Da kommen Erinnerungen an Tangerine Dream hoch und auch an meine ersten Versuche mit dem Protracker! :-)

Die Beiträge der letzten beiden Interpreten, Josh Woodward und Alain Pablo, finde ich Klasse. Bei beiden Titeln muss ich sofort an Pink Floyd denken. Gerade der letzte Titel mit dem schönen und passenden Namen „The Flight Of Heron To The Mountain Ibex“ könnte auch „Wish You Where Here – Part II“ heißen.  ;-) Ist aber wirklich gut gemacht und mein Favorit! .daumenhoch:

Wem Josh Wooodwards Musik gefällt, der sollte mal auf seiner Seite vorbeischauen, er hat so manches Schätzchen in seinem Repertoire unter der CreativeCommon. Hut ab!

Alle Beiträge liegen wie erwartet im OGG-Format vor und können im Wiki von Ubuntu.com abgerufen werden. Ich bin als Musikkritiker nur ein Laie, was ist denn Eure Meinung zu den Beiträgen?

Wie hier angekündigt wolle ich mir Chandler näher ansehen.

Das Projekt ist sehr vielversrechend, steckt aber leider noch zu sehr in den Kinderschuhen, um ernst genommen zu werden. Das macht sich leider nicht nur in der Geschwindigkeit des Speicherns bemerkbar.

Gut gelungen finde ich die Integration verschiedener Terminquellen und die Anlage von übergreifenden Kategorien für Termine.

Schlecht finde ich die Anlage wiederkehrender Termine. Es ist mir nicht gelungen, einen Termin anzulegen, der immer am letzten Freitag im Monat stattfindet. Und das ist eher noch eine der leichteren Übungen.

In Summe denke ich, dass das Projekt sich noch ein wenig weiterentwickeln muss bevor es wirklich ernsthaft benutzbar wird.

Unter Ubuntu kann man es über das Paket gpm nachinstallieren. Sofort nach der Installation kann man die Maus bewegen und sieht einen Cursor auf dem Schirm. Man kann Text selektieren und diesen dann mit der mittleren Maustaste in das Terminal einfügen. Hat man ein Programm mit einer Ncurses-Oberfläche geladen, so kann man dort nun mit der Maus Schaltflächen und Menüs anwählen

Das entsprechende Paket heisst gpm(General Purpose Mouse Interface). Besonders interessant für Ubuntu Server.

Quelle: http://christoph-langner.de/2008/06/tipps-und-tricks-fur-den-alltag-mit-linux-iii/

23. August 2008

Jeder Informatiker der sich ein bisschen für die Szene intressiert hat schon von der informatica08 gehört und weiss auch dass am 29.8 in Zürich der Tag der Informatik statt findet.

Dies ist nicht nur ein Tag für Leute, welche die IT kennen lernen wollen, sondern auch was für begabte Programmierer, welche wirklich was drauf haben und sich die Teilnahme an einem Wettbewerb zutrauen.

So findet am 29. in Zürich die Vorstellung des Wettbewerbs Avaloqix statt. Bei dem Spiel handelt es sich um ein Game für zwei Spieler. Der erste versucht einen Weg über 20-60 Knoten von einem Punkt zum andern zu finden. Der zweite Spieler versucht dies zu verhindern, indem er pro Zug ein Rohr verschwinden lässt.

Ziel des Wettbewerbes ist es nun, einen Bot zu schreiben, welcher einen der Beiden Spieler ersetzt. Bis am 12.12.2008 hat man noch die Möglichkeit seinen eigenen Bot einzureichen. Am 16.02.2009 ist dann das grosse Battle der Bots, wo entscheidet, welcher den inteligentesten Bot programmiert hat… in Java!

Ein Blogger, welcher ich persöndlich kenne, nimmt auch an diesem Wettbewerb teil, Bot um am grossen Battle der Avalogix-Bots möglichst zu gewinnen. Wir drücken ihm auf jeden Fall die Daumen!

In seinem Forum findet man nütliche Infos zur Programmierung seines eigenen Bots, aber auch Angaben zum Wettbewerb und eine Möglichkeit über die verschidensten Programmierwettbewerbe und -themen zu disktuieren.

Tags: Coden, Java, Wettbewerb

Verwandte Artikel

Unglaublich, aber wahr. Es ist mittlerweile möglich ein PDA mit Windows Mobile mit Linux zu synchronisieren! Lange hat es gedauert, doch was lange währt wird endlich gut. Benötigt wird Ubuntu “Hardy Heron” 8.04, ein PDA mit Windows Mobile 5 oder 6 und ein USB-Kabel.

Out-of-the-box ist die Synchronisation leider noch nicht möglich. Doch die Bastelarbeit beschränkt sich auf die Installation von einer Reihe von Paketen aus den Paketquellen der Entwickler von SynCE.

Hinweise zur Durchführung der Installation spare ich mir. Die findet man auf englisch im Wiki von SynCE oder auf deutsch beispielsweise in diesem Blog.

Noch hat das ganze ein paar Haken und Ösen. Es fehlt beispielsweise eine GUI zum Durchführen der Synchronisation. So müssen z.B. etwaige Konflikte beim Synchronisieren im einem Terminal behoben werden. Doch ich bin gespannt was sich hier in der nächsten Zukunft tut.

Amarok2 Codename Nerrivik - Webradio

Amarok2 Codename Nerrivik - Webradio

Gestern wurde die erste Betaversion von AMAROK 2 veröffentlicht. Sie trägt den Codenamen “Nerrivik”. Das Amarok Team vermeldet zahlreiche Bugfixes und ein paar Fetaures für diesen Release. Ich habe mir gerade die Source runtergeladen und unter openSUSE 11 selbst kompiliert, die Anleitung hier funktioniert noch. Bisher läuft Amarok schon 2 Stunden im Dauerbetrieb ohne Störung.Fertige Pakete gibts natürlich auch. Für Windows werden diese durch den “KDE on Windows” installer bereit gestellt.

Quelle:

amarok.kde.org

Also vielen Dank an das Amarok Team! Genialer Player.

Die Deutsche Netzeitung hat einen interessanten Vergleich zwischen mehreren Linux Distributionen wie OpenSuse 11, Fedora 9 und Hardy Heron 8.04 aufgestellt, der aufzeigen soll, was die Distributionen verbindet, und was sie unterscheidet.

Im Vergleich wird dem Leser gezeigt, das hinter dem öden Namen Linux und Distribution oftmals mehr als nur eine Kommandozeile steckt, und dass Linux auch wesentlich attraktiver ist als seine proprioritären Kollegen aus Redmond und sonst wo. Sicher einmal wird die ausgeprägte Community geschätzt, die im Internet immer eine Lösung auf Probleme zu finden weiss, auch hervorgehoben wird die Lizenz Linuxs, die es allen erlaubt, damit zu machen, was ihnen gefällt. Verglichen werden die drei Distributionen in mehreren Punkte, daraus ist zu folgern:

Fedora ist eher ein Linux für technisch versierte Anwender, die immer auf dem neuesten Stand sein möchten, sagt Dietrich.

Ubuntu versucht, es dem Anwender möglichst einfach zu machen», erklärt Oliver

Aber auch die Nachteile müssen gezeigt werden:

Zum Beispiel existiert kein nennenswertes Angebot moderner Spiele für Linux. «Auch eine Banking-Software zu finden, könnte problematisch sein», sagt Mark Bröcker. Ein weiteres Manko ist die fehlende Unterstützung für verschiedene Multimedia-Formate.

und die Vortiele:

Ganz klar für Linux spricht die Sicherheit: Vor allem aufgrund der immer noch geringen Verbreitung gibt es derzeit keine ernstzunehmende Bedrohung durch Viren. Ein weiterer großer Vorteil ist die Fülle an kostenlos erhältlichen Programmen.

Der Artikel ist sicher lesenswert, für die die ihn noch nicht gelesen haben. Ein interessanter Vergleich, der zeigt wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Linux Distros liegen.

Heute fand die Feier zum Abschluss des Basislehrjahres von den Lernzentren LfW statt. Lauf dem Flyer, welcher bei mir per Post reingeflattert kam, dauert der Anlass ca. 4 Stunden. Es gibt ein paar Ansprachen und Reden, einen Apéro, Musik, Nachtessen und unsere Diplome (wusste gar nicht das ich ein Diplom dafür bekommen soll? Aber warum auch nicht!).

Also gingen wir direkt nach einem anstrengend Tag Berufsmaturität direkt an diese Feier. Begrüsst wurden wir mit Fruchtdrinks. Danach folgten die ersten Ansprachen.

Schliesslich nach scheinbar endlosen Reden bekamen wir unsere auf dem Flyer angekündigten Diplome. Oder sollten wir… Wie wir erfuhren, gibt es für die Informatiker gar keine Diplome! Da frage ich mich doch direkt, wiso bin ich überhaupt aufgetaucht??? Naja nichts desto trotz, folgt das essen.

Das Essen bestand aus Risotto (ich hasse Risotto!) und Würsten mit Brot! Naja immerhin und so schlecht wars gar nicht, ausser das es draussen im Regen statt fand…

Endlich hört man die Musik, die Band hats also auch geschafft, jedoch haben sich die meisten Lehrlinge direkt nach dem Essen nach Hause verzogen…

Video

Schliesslich, um ca 20:00 waren noch drei von ca. 80 Lehrlingen auf der “Party”, wie man auf dem folgenden Foto nur zugut erkennen kann… Muss ja sehr motivierend für die Band sein.

Insgesammt kann man sagen die Feier war ein foller Erfolg! Es gab etwas zu essen und ein beinahe privates Konzert mit Musik. Was will man mehr?

22. August 2008

Wartet vielleicht der ein oder andere auf die Fortführung dieses HowTos? Keine Sorge, es wird weitergehen! Da es aber sehr umfangreich wird, dachte ich, ich mach ein Videocast daraus. Ich bin gerade dabei, mich mit dem Programm recordMyDesktop vertraut zu machen, muss die einzelnen Punkte ausarbeiten und meine Stimme ölen. ;-)

Also, es dauert noch etwas, aber es geht auf alle Fälle weiter!

Ich denke darüber nach den Wasser Effekt für KWin zu implementieren. Da Compiz so einen Effekt hat, dachte ich mir: schau doch mal in denen ihren Code und schau dir an wie die das machen. Mir ist klar, dass ich einen Shader brauche und Compiz auch einen benutzen muss. Im besten Fall wäre es also möglich den Shader eins zu eins zu übernehmen und den Effekt recht schnell zu haben.

Also in das Quellcodeverzeichnis gegangen und nach einem Shader gesucht. Kann aber keine Shader Datei finden. Da sind überall nur c-Dateien. Schaut man halt in die c-Datei um den Pfad zum Shader zu finden - muss ja schließlich zur Laufzeit geladen werden. Und was stellt man fest? Der Shader ist in Assembler direkt im Quellcode geschrieben! Assembler! Kein Shader in der OpenGL Shading Language. Also keine Möglichkeit den Shader wiederzuverwenden, nein ich kann den Code nicht mal lesen. Wirklich Schade. Es gibt eine Hochsprache dafür und Compiz verwendet Assembler. Ich möchte hier jetzt Compiz nicht kritisieren. Es ist durchaus denkbar, dass zu dem Zeitpunkt als der Effekt geschrieben wurde, man Shader noch in Assembler schreiben musste.

Eine Woche habe ich nun Cairo Dock getestet das mir subjektiv flüssiger und schöner als AWN zu sein schien – jetzt der Wechsel zurück zum Avant Window Navigator.

AWN bietet im Vergleich zu Cairo Dock wesentlich weniger Konfigurationsmöglichkeiten, alle wichtigen Einstellungen sind jedoch vorhanden. Auch scheint es keine Auswahl verschiedener Iconanimationen zu geben was sehr schade ist, ebenfalls vermisst habe ich ein Applet das mich den Rechner auch direkt neu hochfahren oder gar abschalten lässt.

Vorteil AWN

Aber auch positiv fällt AWN auf: Das Dock benötigt weniger Speicher als Cairo Dock, sieht mit dem Standardtheme gleichermassen gut aus wie der Konkurrent es erst nach einigem Konfigurationsaufwand tut und es hat einen weiteren Vorteil der hier ausschlaggebend für den Wechsel zurück zu AWN war:

Screenshot: Avant Window Navigator

Screenshot: Avant Window Navigator

Avant Window Navigator markiert Startericons von welchen schon Instanzen geöffnet sind mit einem kleinen Pfeil am unteren Iconrand. Das ist ein unschätzbarer Vorteil wenn man komplett auf Panels auf dem Desktop verzichtet und daher keine Fensterleiste mit einer Auflistung geöffneter Fenster hat.

Installation

Unter Arch Linux lässt sich AWN entweder mit Pacman direkt oder aber neueste oder angepasste Versionen aus dem AUR installieren:

community/avant-window-navigator 0.2.6-1 [installed]
    Fully customisable dock-like window navigator for GNOME
community/awn-extras-applets 0.2.6-2 [installed]
    A collection of applets for avant-window-navigator
aur/avant-window-navigator-bzr 466-1
    A dock-like window navigator
aur/awn-agnostic-bzr 468-3
    A desktop-agnostic version of avant-window-navigator
aur/awn-extras-bzr 824-1
    A collection of applets for avant-window-navigator
aur/awn-xfce4 0.2.6-2
    avant-window-navigator compiled for Xfce4 Desktop

Ubuntu Hardy stellt das Paket avant-window-navigator im Universe-Repository bereit:

$ sudo apt-get install avant-window-navigator

Die nächste Zeit werde ich den AWN im täglichen Gebrauch testen und gegebenenfalls wieder berichten…

21. August 2008

First things first

Ich habe vergleichsweise spät angefangen zu fotografieren. Mein erstes eigenes digitales Bild entstand am 14. März 2005 mit einer Kodak CX7430. 4 Megapixel, 3fach Zoom. Nichts besonderes, aber damals relativ gut. Die Bilder sind teilweise heute noch beeindruckend.

Danach kam eine Kodak Z710. 7 Megapixel, 10fach Zoom, ziemlich handlich. Allerdings war die Kamera verdammt langsam und machte auch (ich habe damals hauptsächlich im Automatikmodus fotografiert) sehr schnell verwischte Bilder.

Dummerweise kam kurz nachdem ich die Z710 raus war, eine ZD740 raus. Schwarz und mit Bildstabilisator. Heute weiss ich, dass ein Digitaler Stabi schwachsinn ist, aber damals… Ende vom Lied: Die Bilder waren schön, aber die Geschwindigkeit war gegenüber der Z710 noch langsamer, die JPG-Kompression fest eingestellt. Der Support erklärte mir, das würde man auch nicht ändern.

Also habe ich die ZD740 wieder verkauft und mir dafür die Fuji Finepix S5700 gekauft. Nach 10 Minuten mit der Kamera war für mir klar: Bis zu dem Tag, an dem ich mir eine DSLR-Kamera hole, keine andere. 10fach Zoom, 7 Megapixel und zwei Macromodi bis zu einem Abstand von 1cm.

Sieben Monate habe ich die Kamera benutzt, bevor meine Träume in Form einer Nikon D80 wahr wurden. Und ich bereue keinen davon. Allerdings fand ich am Ende die manuelle Bedienung was Belichtung und Blende angeht ziemlich gewöhnungsbedürftig, weil umständlich. Allerdings hatte ich bei MeetTheGimp und anderen Seiten und Quellen zum Thema Fotografieren, insbesondere auch den Austausch mit einigen Zooomr-Usern einiges an Wissen angesammelt, das ich möglichst auch anwenden wollte.

DSLR unter Linux

Ich war ja nicht ganz unvorbereitet, wie ich schon erwähnte. Blende und Verschlusszeit, Bearbeitung mit GIMP und bei Rolf hatte ich auch RawStudio und UFRAW gesehen und die Prinzipien der Bedienung grob erklärt bekommen. Um es kurz zu sagen, ich war heiss, endlich die ganze Welt der Fotografie zu Füßen liegen zu haben. Im manuellen Modus hatte ich mit der Fuji die letzten 3 Monate gearbeitet, was ich auch in ca. 95% aller Fälle auch bei der Nikon tue. Die übrigens auch im Automatikmodus RAWs abspeichert. Die zwei Einstellräder vorne und hinten ersetzen übrigens die Fummelei im Fuji-Menü zur Blenden und Verschlusszeitregelung extrem gut.

Von der Kamera auf den Rechner

Meine Fotos importiere ich mit gtkam, da die D80 leider nicht im MSC-Modus funktioniert, blieb dieser Workflow beim alten beim Umstieg. Allerdings kann ich mit der D80 den PTP-Mode besser nutzen, sprich den PC als Fernauslöser nutzen. Allerdings stürzt gtkam beim Versuch, das geschossene Bild gleich anzusehen, ab. Für mich sowieso ziemlich egal, das Feature ist für mich momentan unwichtig. Die Geschwindigkeit, in der die D80 die Bilder an den Rechner liefert beim download ist allerdings deutlich mehr an USB 2.0, als die Fuji.

Anschauen und ablegen

Eine Lösung, um die Bilder ordentlich zu verwalten, suche ich derzeit noch, F-Spot erfüllt meine Anforderungen da nicht ganz. Ordnerüberwachung (automatisches Erkennen neuer Bilder) sollte schon funktionieren, ebenso sollte das Programm, wenn ein JPG und RAW vorhanden sind, entweder ein Bild nicht anzeigen, oder die Anzeige anderweitig trennen. Doppelte Bilder in Slideshows kommen nicht so gut.
Daher benutze ich meine Datumsbasierte Ordnerstruktur und je nach Notwendigkeit EOG oder gThumb als Betrachter und Slideshow-Tool.

Entwicklung

Ich habe mir die drei (soweit ich weiss) wichtigsten Programme für RAW-Entwicklung unter Linux angeschaut: RawStudio, RawTherapee und UFRAW. Bisher komme ich mit UFRAW am besten zurecht, allerdings bin ich auch noch nicht ganz überzeugt, die Sache mit dem “direkt in GIMP bearbeiten” funktioniert bei mir nicht so richtig. Momentan zumindest.

Bearbeitung

Wie ich schon vorweg erwähnt habe, bearbeite ich meine Bilder mit GIMP. Dabei möchte ich ganz besonders Rolf Steinort für “MeetTheGimp” danken, bei welchem ich (für mich) gelernt habe, dass auch ein guter Fotograf seine Bilder nachbearbeiten kann und muss, denn bis vor einem halben Jahr habe ich den Gedanken an Bearbeitung jenseits von Cropping eigentlich verpönt. Allerdings habe ich bei MTG gesehen, wie man auch aus nicht optimalen Bildern (aus welchem Grund auch immer) immer noch ein ziemlich ansehnliches Bild zaubern kann. Und das alles relativ simpel und einfach erklärt.

Allerdings denke ich, da ist nach oben noch einiges an Spielraum. Sowohl was die Programme und ihre Erweiterungen, die mit Sicherheit kommen werden angeht, als auch meine Fertigkeiten in Bezug auf Komposition beim Fotografieren selbst als auch, was die Nachbearbeitung angeht.

Ich komme damit zu dem gleichen Schluss, wie Joel Cornuz, auf dessen Posting zum Thema Linux und Fotografie Rolf neulich hingewiesen hat: Für mich als Amateur mit Spass an der Sache ausreichend. Für Profis wird es dann doch Lightroom und Photoshop. Allein aus Zeitersparnis und Featurereichtum (Farbraum u.ä.) beim bekanntesten Schminkkasten der Welt.

Aber auch das wird sich ändern, da bin ich ziemlich sicher.

Ich weiss ja nicht wie die Lage in den Deutschen Kaufhäusern aussieht, aber in der Schweiz war der Asus EEE-Pc lange Zeit nur in der Windows XP Version zu haben (Nur bei Kleinhändlern in der Linux Version). Neu lassen sich die Mini Notebooks auch in grösseren Kaufhäusern bzw. bei Computerhändlern bestellen. Neu ist auch das Netbook von HP, dass ich bisher nicht kannte.

Die Computer sind beide bei dem Schweizer Computerhändler Steg zu finden. Den Asus EEE kannte ich schon von früher, neu kennen lernen durfte ich das HP 2133 Netbook. Vorinstalliert sind:

Auf dem HP 2133 Novelle’s Suse Linux => 700 Chf - 430 Eur - 1.2KG

Auf dem Asus EEE PC 900 läuft ein angepasstes Xandros => 500Chf - 310 Eur - 1KG

Beide Netebooks sind hardwaremässig gut für die Zukunft vorbereitet, einzig die kleinen Tasten könnten ein Hindernis stellen. Die Bildschirmdiagonale ist mit 9″ etwas klein, aber für auf Reisen eine super Alternative zum Laptop. Ultraleicht sind beide. Das HP Netbook wurde von der Schweizer Zeitschrift PC Tipp mit “sehr gut” bewertet. Eine gelungene Sache für Ultraportabilität, nicht? Hier noch die technischen Daten:

HP 2133

  • Windows Vista Business® oder Novell SuSE Linux
  • 8,9-Zoll grosses WXGA-Display (1.280 x 768 Pixel)
  • VIA C7-M ULV-Prozessor
  • Bis zu 2 GByte Arbeitsspeicher
  • Bis zu 160 GByte Festplattenkapazität
  • Integriertes Wireless LAN
  • Optionales Bluetooth
  • 3- oder 6-Zellen-Akku mit einer Laufzeit von bis zu zwei Stunden und 15 Minuten beziehungsweise vier Stunden und 30 Minuten
  • Tastatur (92 Prozent der Grösse einer Standard-Tastatur), Touchpad
  • Webcam u. Mikrofon

Asus EEE Pc 900

  • Angepasstes Xandros Linux oder Windows XP Home Edition
  • 9-Zoll grosses Display WSVGA 1024*600
  • Intel Celeron M ULV Prozessor 353 (630 MHz, 512 Kb L2 Cache)
  • 1 GB DDR2-Ram
  • 20 GB HDD
  • Integriertes Wireless LAN
  • 3 USB Ports
  • Webcam u. Mikrofon
Firefox 3 QT Port Screenshot

Firefox 3 QT Port Screenshot

So ich habe heute mal den Firefox QT Port getestet und muss sagen, dass es sich hierbei wirklich noch um eine Entwicklungsversion handelt. Er integrier sich schon recht gut in die Plasma Oberfläche, zum Beispiel ist die Scrollleiste nun die gleiche wie in den KDE4 Anwendungen. Jedoch müssen die Entwickler noch an der Grafik und an der Perfomance arbeiten, denn der Browser verhällt sich doch sehr träge.

Ein fertiges Binary gibts unter folgender Adresse. Ihr findet es unterhalb von den Screenshots.

Viel Spass damit ;-)


Wer kennt sie nicht, die Anschuldigungen von KDE-Fanatikern, die Mozilla-Foundation sei KDE-feindlich eingestellt und behindere vorsätzlich den Qt-Port von Firefox. Die Vorwürfe, Firefox passe nicht zum KDE-Desktop. Den Anspruch, hier müsse etwas passieren.

Nun, es ist soweit: Hell has finally frozen. Die Mozilla-Foundation arbeitet an einer Qt-Version von Firefox.

Aber ich sehe die Klagen jetzt schon vor mir, die zwangsläufig kommen müssen: der Qt-Port würde vernachlässigt; die Gnome-Version bevorzugt, die Windows-Version sowieso; und überhaupt, was macht die Mozilla-Foundation überhaupt mit den Millionen von der “Datenkrake Google”?

So werden sie reden, ich weiß es schon jetzt.

Auf der Seite kde4.debian.net gibt es nun fertige Backports von KDE4.1 inklusive einer Installationsanleitung auf Englisch.

Die Backports sind nur für die Architekturen i386 und AMD64 verfügbar.

Hier noch die Schnellanleitung

in die Datei /etc/apt/sources.list den Eintrag
deb http://kde4.debian.net/ lenny main

Danach ruft man apt-get update oder aptitude update auf.

Die minimale KDE4.1 Umgebung kann dann üner den Befehl
aptitude install kde4-mininal
oder alles komplett mit
aptitude install kde4

Quelle:

Ereignisse der letzten Tage, die keine eigenen Blog-Einträge rechtfertigen:

  • EeePC 901: Ich habe mittlerweile Unterstützung von meinem Bruder erhalten, der erfolgreich Xubuntu 8.04.1 auf dem 901 installiert hat. Die Installation von USB-Stick verlief soweit problemlos, allerdings erkennt Ubuntu 8.04.1 auf Anhieb weder die integrierte Ethernetkarte noch den WLAN-Chip. Als Ethernet-Chip kommt ATL1E zum Einsatz, für den Asus selbst Treiber bereitstellt (Anleitung hier). Der Treiber befindet sich auch bereits in 2.6.27-rc3 und im gepatchten 2.6.26-1 aus Debian 4.0r4. Nach dem Reboot kann dann der Ralink-WLAN-Treiber mit dem eigentlich für das Akoya E1210 erstellten Script installiert werden.

    Ich werde das Installations-Script für den EeePC so anpassen, dass es anhand der Informationen von lspci die richtigen Treiber erkennt und installiert und so EeePC 701, 900, 900A und 901 abdeckt. Auch werden künftige Images die Netzwerktreiber für alle genannten EeePCs enthalten. Ich bitte allerdings noch um etwas Geduld, da ich “meinen” 900A oder 901 (Testgerät) noch nicht habe.

  • iPhone 3G: Meine von vielen Lesern als Bashing mißverstandene Kritik am iPhone 3G benötigt einige Ergänzungen. So wusste ich zum Zeitpunkt des Schreibens noch nichts von den UMTS-Problemen (Umfrage bei Wired.com), die laut Golem auch mit dem Firmware-Update anhalten, ein Punkt der eher zum Abwarten raten lässt.

    Zum AppStore hat der Entwickler Steven Frank seine Gedanken zusammengefasst. In den Kommentaren tauchte der Hinweis auf, dass sich dank AdHoc-Distribution der AppStore für Inhouse-Applikationen sehr wohl umgehen lässt. Der Haken: Alle iPhone-IDs müssen bekannt sein, maximal einhundert Geräte können auf diese Art und Weise mit einem Build versorgt werden. Zumindest für kleine und mittelständische Unternehmen relativiert sich damit meine Kritik am Distributionsmodell. Kein kleiner Kunde wäre allerdings die Bank HSCB, die laut darüber nachdenkt iPhones statt Blackberrys auzugeben. Andere Banken sind da vorsichtiger und begründen ihr Zögern vor allem mit der unterlegenden Email-Fähigkeit und der Schwierigkeit, eigene Entwicklungen zu verteilen.

  • Kernel 2.6.26.3 und 2.6.27-rc4: Auf kernel.org steht ein neuer Produktiv- und ein neuer Entwicklerkernel zur Verfügung. 2.6.27-rc4 sollte die eingangs erwähnten ATL1E-treiber für EeePC 901/900A enthalten und neuere USB-Webcams (EeePC, Akoya Mini) unterstützen. 2.6.26.3 kompiliere ich gerade auf dem Akoya E1210. Ich hoffe, dass damit die integrierte Realtek-Ethernet-Karte wieder funktioniert.

Nachtrag: Irgendwie war ich dem Datum einen Monat voraus. Im Titel korrigiert, eine Korrektur im Slug ist sinnlos.

20. August 2008

So schnell vergeht die Zeit also, Gestern noch das Hardy Relase, Heute schon die 4. Alpha des Steinbockes. Und da fragt man sich, was machen die Herrschaften aus Redmond, wenn die ein OS im 3-5 Jahres Zyklus veröffentlichen?

Nun lassen sich die Neuerungen auch spüren, denn in der 4. Alpha Version wurden einige neue Feautres einbezogen. Das ist neu, gefunden auf der Standard.at:

Netzwerk
Allen voran die Integration einer Vorversion des NetworkManager 0.7, einen Schritt, den Fedora und openSUSE bereits in vergangenen Releases vorgenommen haben, und der mit immer wieder an der Software bemäkelten Problemen aufräumt. So kann der NetworkManager nun auch systemweite Einstellungen vornehmen und mit statischen IP-Adressen umgehen. Außerdem unterstützt die Software nun UMTS/HSDPA-Datenkarten.
Gast
Eine weitere interessante Neuerung ist die Einführung einer Gast-Session: Über das User Switching kann in einen speziell für temporäre BenutzerInnen ausgerichteten Account gewechselt werden, in dem keine Daten dauerhaft abgespeichert werden können und der eingeschränkte Berechtigungen besitzt. Damit will man eine sichere Lösung für Situationen anbieten, in denen man den eigenen Laptop kurzfristig verborgt.
Verschlüsselung
Eine weitere Verbesserung in Sicherheitsfragen ist die Unterstützung für verschlüsselte Verzeichnisse mittels ecryptfs. Mittlerweile muss dies aber noch manuell nachinstalliert und über die Kommandozeile eingerichtet werden.
Kernel
Weiter Eckpunkte von Ubuntu 8.10 Alpha 4 sind der Kernel 2.6.26.2 und der X.org Server in der Version 1.5. Letzteres bringt nicht nur besseren Support beim Hotplugging von Tablets, Tastaturen und anderen Geräten, sondern ermöglicht auch der Mehrzahl von BenutzerInnen vollständig ohne die einst recht ausführliche xorg.conf Einstellungsdatei auszukommen.

Heruntergeladen werden kann der Steinbock in der noch stolprigen Version auf folgendem Link. Man sollte jedoch beachten, dass diese Version nur für Entwickler gedacht ist, und nicht für den produktiven Einsatz geeignet ist!

Einen Kommentar zu diesem Artikel habe ich aus Versehen als Spam markiert, bitte entschuldige onny, warscheinlich wirst du mit einem anderen Namen schreiben müssen. Trotzdem veröffentliche ich deinen Kommentar:

Warum wird das erst so spät hier rüberkopiert? :( Ich brauch keinen News von Vorgestern in meinem RSS Reader -.-

Danke für die Kritik, ich war leider einen Tag im Krankenhaus, deshalb habe ich den Artikel vorher geschrieben und dann erst veröffentlicht als ich zu Hause war.