ubuntuusers.de

31. August 2008

Wie macht ihr eigentlich eure Screenshots?

Also ich sehe da etliche Möglichkeiten, die schnellste ist unter Gnome die Druck Taste, ggfs. gleichzeitig mit gedrückter ALT Taste, wenn man nicht den ganzen Screen haben will, sondern nur das aktive Fenster. Soweit ganz gut. Eine andere Möglichkeit ist, den Screenshot mit Gimp zu machen, nur muss man das erst starten und ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber da man häufig das Bild noch weiterbearbeiten will, braucht man es ja ohnehin. Für Webseiten Screenshots braucht man ein extra Plugin, wenn man die ganze Seite erwischen will. und nur einen Auschnitt als Screenshot machen geht gar nicht.Weitere Tools sind das Commanline utility scrot, und natürlich gibt es noch eine Reihe weitere Tools.

Es gibt allerdings noch Gscrot, das habe ich heute mal installiert und bin begeistert, es erlaubt nämlich nicht nur die angesprochenen Möglichkeiten, also auch Webseiten Screenshot und Ausschnitt, sondern zu dem auch noch die Manipulation, wie Rahmengestaltung, abgerundete Rahmen, Branding und zeichnen (nur einfache Striche, aber immerhin) Viele Funktionen sind als plugin realisiert, Erweiterungen, eigener Art oder von der Community sind möglich und zu erwarten.GScrot 0.50.1

Also, ausprobieren!

via getdeb.net

Es scheint so, als ob sich die ganze kommerzielle Welt gegen das freie Betriebssystem Linux verschworen hätte. Doch dem ist nicht immer so. Google, der Konzern der die grösste Suchmaschine der Welt betreibt, ist dabei eine Mobile Platform für Handys zu entwickeln das unter der legendären Open Source Lizenz steht!

Viele werden schon von Android in den Medien gehört haben. Android ist Google’s Mobile Platform Projekt, dass eine ähnlich attraktive Oberfläche, wie das iPhone sie zu bieten hat, herzaubern. Mich lässt schon seit längerem der Gedanke nicht los, wie das Telefon der Zukunft (und dessen OS) aussehen wird. Also habe ich mich an den Computer gesetzt und nach Android Ausschau gehalten. Und siehe da was ich bei Youtube gefunden habe:

Ich musste das Teil auch mal ausprobieren, und habe mich auf die genannte Internetseite begeben. Ich durfte feststellen das es ein SDK für Linux gibt?! Danke Google! Schnell fand ich die Seite auf der das SDK geladen werden kann. Gespannt blickte ich auf das ZIP Archiv das sich nun auf meinem Desktop befindet, und entpackte es. Mit einem Doppelklick auf die Datei emulator im Ordner Tools startete ich den coolen Emulator. Ich muss schon sagen, gute Arbeit Google! Wie gern würde ich auch für Android programmieren, nicht nur der Belohnung wegen. Trotzdem wäre es mir lieber Ubuntu Mobile auf den nächsten Handy Generationen sehen.

30. August 2008


Dem einen oder anderen dürfte aufgefallen sein, dass ubuntuusers.de in den letzten Tagen und Wochen mitunter schlecht erreichbar war. Nun ist es wichtig zu wissen, dass ubuntuusers.de Server in einem Verbund mit anderen Ubuntu-Loco-Teams teilt - auch diese hatten teilweise Probleme, was unter anderem durch den Wechsel auf die Portal-Software “Inyoka” (Eigenentwicklung des ubuntuusers.de-Webteams, geschrieben in Python) verursacht wurde.

Mittlerweile hat das Serverteam die Dinge jedoch unter Kontrolle und eine Stellungnahme publiziert, die die Hintergründe besser erläutert und ein wenig Licht ins Dunkel bringt. Besonders spannend dürfte es sein, was für ein Hardware-Einsatz notwendig ist, um mehrere Ubuntu-LoCo-Teams mit Foren, Wikis und mehr versorgen zu können.

Hardware-Setup von Ubuntu-EU

Hardware-Setup von Ubuntu-EU

Wer viele Dienste beim Systemstart ausführt, muss zwangsläufig eine längere Startzeit des Systems in Kauf nehmen. Bei den auf Debian basierenden Systemen wie Ubuntu gibt es eine Einstellung, die den Bootvorgang beschleunigt. Einfach (als root) in der Datei „/etc/init.d/rc“ in Zeile 24 die Anweisung „Concurrency=none“ in „Concurrency=shell“ ändern. Damit werden die zu startenden Tasks parallel abgearbeitet und nicht einer nach dem anderen. Bei meinem System spare ich so immerhin 8 Sekunden beim booten, also ca. ein fünftel der gesamten Zeit.

Wer noch mehr optimieren möchte und ein wenig Englisch versteht, der kann sich bei ZDNet UK neun weitere Tipps holen.

Update: Bei meinem Hauptsystem mit einem AMD X2 5000+ spare ich die besagten 8 Sekunden. Bei meinem etwas älteren Laptop mit 1,6GHz Pentium 4 hingegen dauert der Bootvorgang so 2 Sekunden länger. Ergo: einen Versuch ist es Wert, der zu erzielende Effekt kann aber durchaus unterschiedlich ausfallen!

Lange Zeit hielt der Microsoft Internet Explorer 6 das Monopol unter den Browsern. Nun verabschiedet er sich langsam von der Internet-Bühne, was vor allem Web-Entwickler freuen wird. Den Statistiken von Net Applications zufolge hat der Marktanteil des Browsers in den letzten Monaten rasant abgenommen.

Das Abnehmen des Marktanteiles hat vor allem eine Ursache – Firefox. Zum einen knöpft der freie Browser dem IE6 immer mehr Marktanteile ab, zum anderen war Microsoft gezwungen Version 7 ihres Browsers, viele Jahre nach Version 6, nachzureichen. Gegen Ende des Jahres will Microsoft Version 8 freigeben, bei dem Microsoft versprach die Webstandards besser unterstützen zu wollen. Am Ende würden davon alle provitieren; Web-Entwickler, alternative Browser aber vor allem – der Benutzer.

Lag der Marktanteil des IE6 gegen Ende des Jahres 2007 noch über 35%, so hat er in den letzten Monaten nochmal stark an Marktmacht, und somit an Bedeutung für Web-Entwicklung, verloren. Gegen Ende August dürfte er wohl nur mehr 25% Marktanteil besitzen. Web-Entwickler können sich nun besser auf die offenen Standards verlassen und müssen wenige Eigenheiten der einzelnen Browser berücksichtigen. Zu hoffen bleibt, dass Microsoft mit den kommenden IE-Versionen den mit Version 7 begonnenen Weg, zur besseren Einhaltung der bestehenden Standards, weiterverfolgt und sich das Internet in die richtige Richtung hinentwickeln kann.

Währenddessen wird Mozilla Firefox wohl diesen Monat die 20%-Hürde überspringen, der Internet Explorer 7 wird sich bei knapp über 47% halten können. Safari wird weiterhin etwa 5% des Marktanteiles besitzen. Für die anderen Browser, wie Opera und Konqueror, bleiben dann noch etwa 3% Marktanteil, welchen sie sich untereinander aufteilen werden.


Gestern, am Tag der Informatik, ist mir ein Plakat vom CCC aufgefallen: Biometrischer Pass schon in 2010.

Ich war geschockt, da ich eigentlich der Meinung war, so tief würde die Schweiz nie sinken! Aber so wie es aussieht, ist wirklich ein Biometrischer Pass geplant, wie schweizerpass.ch weiss:

“Zusätzlich zu den bisher im Pass enthaltenen Daten zur Person wird auf dem Chip ein digitales Foto im jpeg-Format abgespeichert, das mit dem im Pass abgebildeten identisch ist. In naher Zukunft, sollen gemäss den Standards der Europäischen Union Pässe ausgestellt werden, die darüber hinaus auch zwei Fingerabdrücke enthalten.”

So weit sind wir also schon! Heute der Biometrische Pass, morgen die Datenspeicherung, dann der Bundestrojaner und übermorgen die totale Überwachung! Wir eifenrn gerade Deutschland nacht…. Doch ist es wirklich dass was wir wollen? Ist das wirklich notwendig? Seit die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland eingeführt wurde, wurde noch nicht ein potentioneller Gefährlicher entdeckt oder überführt. Für Gärtner, Bauarbeiter etc ist der Biometrische Pass ein schlechtes Kapitel. Beim Erstellen des Passes werden die besten Fingerabdrücke genommen. Beim Einreisen in die USA werden die Fingerabdrücke wieder genommen und mit denen im Pass verglichen. Da die Finger eines Handwerkers aber grosser Belastung ausgesetzt sind, stimmen ein Grossteil der Vergleiche nicht überein, und die betroffene Person wird in ein Nebenraum geführt, da es ja anscheinend nicht ihr Pass ist…

Ein weiteres Problem drängt uns die EU auf! Die Biometrischen Daten müssen vom Bunde zentral gespeichert werden und andere Länder müssen uneingeschränkten Zugriff darauf erhalten! D.h. jedes verdammte scheiss Land (sorry für die Ausdrucksweise) welches in der EU ist, hat Zugriff auf vertrauliche und private Daten von Schweizer Bürgern!

All das nehmen wir in Kauf, wenn wir den Biometrischen Pass aktzeptieren! Und das darf nicht geschehen!

Wir müssen uns fragen, ob wir für unsere “Sicherheit” wirklich unser letztes Stücken Privatsfähre aufgeben wollen?

Wer das Buch 1984 gelesen hat, weiss was totale Kontrolle heisst, und auf diesem Weg befinden wir uns zur Zeit!

Immer noch nicht überzeugt?

Dann schaue mal hier rein!

Was kann der normale Bürger tun?

Er kann das Referendum unterstützen! Bis zum 2.10. müssen 50′000 Unterschriften her! Gut die Hälfte gibt es schon! Wenn auch du nicht nur tatenlos zusehen willst, wie unsere Welt immer mehr kontrolliert wird, dann drucke dieses Formular aus, suche dir 5 Stimmberechtigte uns sende das Formular an die angegebene Adresse! Die Schweiz wird dir danken

Weiter Links und Quellen:

freiheitskampagne

humanrights.ch

Kontrolle muss sein!

Sicherheitswahn

NZZ Biometrischer Pass

Tags: Gesetz, Politik, Überwachung, WWW

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29. August 2008

Heute war er! Der grosse Tag der Informatik!

Naja so spezielle wie erwartet und angekündigt war er gar nicht… Ein paar Aussteller, wie Google, IBM, Migros Klubschule waren da et voilà, das wars auch schon. Eigentlich war die “Messe” ja bis 22:00 Uhr, jedoch waren um 19:30 drei viertel aller Aussteller schon wieder am aufräumen und am gehen.

So blieb uns nur noch der Auftritt von Börni! Jedoch war diese nur virtuell auf einem Grossbildschirm zu sehen… Komisch! Es wurde doch ein Liveauftritt versprochen. Naja was solls, dann gehts halt ab nach Hause.

Auf der Suche nach einer Toilette haben wir dann einen weiteren Raum entdeckt mit lauter Musik und es stellte sich raus, dass das Börni’s Auftritt war Also nichts wie rein…

Video Life Auftritt Börni

Das Konzert, welches geboten wurde war echt klasse und Börni gab Vollgas!

Alles in allem war der Tag der Informatik ein Tag mit guter Musik, viel Werbung und wenig Informatik!

Zattoo ist eine super Software die es erlaubt, im eigenen Land die lokalen Fernsehsender per P2P Technologie anzusehen. Doch Zattoo ist ein TV Programm, und Tv Signale müssen auch besteuert werden. Zattoo aber bewegt sich im Moment in einer rechtlichen Grauzone.

Wie uns allen bekannt ist, muß zum Fernsehen in faßt allen Ländern eine Gebühr zur Nutzung des TV Signals entrichtet werden. Dieses muß nicht unbedingt aus der Fernsehsteckdose kommen, sondern kann auch dasjenige Zattoos sein. Nun, wer in der Schweiz die Billag Gebühr bezahlt, der kann das Zattoo Fernsehen auch am Computer nutzen. Wer jedoch nichts zahlt, der kann auch mit Zattoo fernsehen, wobei das Problem darin liegt, dass die Billag keine Ahnunng hat wer alles an Zattoo saugt. Das Debakel ist also schon vorprogrammiert. Wir können uns auf eine Schlacht zwischen Zattoo und der Billag gefaßt machen, die ganz bestimmt vor Gericht landen wird. Und hoffen wir bloß, das Zattoo weiterhin gratis senden darf.

Was meint Ihr zur Billag und der GEZ?


Nachdem man sich bei Ubuntu entschieden hat, die Kernel-Version 2.6.27 statt 2.6.26 in Intrepid zu verwenden, wurde auch schon die ersten Pakete freigegeben.

Ben Collins ruft daher in der Entwickler-Mailingliste auf, die neue Kernel-Version ausgibig zu testen und Regressionen sowie Bugs auf Launchpad zu melden.

Bisher läuft der neue Kernel bei mir ganz zufriedenstellend. Ab und zu hustet er allerdings beim Booten falls man die Bootparameter quiet und splash nicht entfernt. Die Nvidia-Treiber aus den Repositories funktionierten dank Alberto Milone auch schon einigermaßen, allerdings musste ich hier und da noch etwas Hand anlegen.

Mit dem 2.6.27 habe ich das erste mal ein neues proprietäres Modul namens “wl” entdeckt, dass sich nach kurzem Googlen als Treiber für den BCM4328 Wlan-Chip von Broadcom entpuppt hat. Leider wurde die Karte aber nicht unter ifconfig -a gelistet. Es wäre schön, wenn ich damit in Zukunft auf ndiswrapper verzichten könnte.

Und hier wieder einmal Notizen, die keine eigenen Einträge rechtfertigen:

  • Servertrouble: Vor drei Wochen habe ich einige Wartungsarbeiten an zwei meiner Server vorgenommen: Neben größeren Festplatten bekam die neuere Maschine 2×1GB DDR400 verpasst, die bislang eingebauten Riegel (2×512MB DDR400) wanderten in die kleinere Maschine. Alles lief drei Wochen gut, dann schmierte die große Maschine ständig ab. Die Ursache war recht schnell gefunden: Kaputter Arbeitsspeicher. Aber warum ließ sich die kleine, immer synchrone Maschine nicht sauber anfahren? Freezes, offenbar kam der Chipsatz nicht mit den DDR400-Riegeln klar. Ich war am Mittwoch in Nürnberg und habe alles in Ordnung gebracht. Insgesamt waren Domains wie cdprojekte.mattiasschlenker.de, eeepc.mattiasschlenker.de und blog.rootserverexperiment ab Dienstag Abend bis Mittwoch Nachmittag nur sporadisch erreichbar.

  • Netbooks: Die Vielfalt ist kaum noch zu überschauen, jetzt stößt auch FSC dazu und führt bunte Oberschalen ein. Gut für den Wiederverkaufswert, wenn man eine zurückhält und die verratzte vor dem Verkauf wegwerfen kann. Asus bietet ab September den 1000H mit Festplatte an, der auch preislich nahe am Akoya E1210 liegt. Nett sind die Tablet-Only-Geräte von NEC — als 9- oder 10-Zöller mit Aufsteller und Bluetooth für die Tastatur wäre das genial. Man könnte die fürs N800 gekaufte (und auch von mir mit dem E50 zweckentfremdete) Klapptastatur so einem weiteren Einsatzbereich zukommen lassen. Oder eine schnuckelige Apple-BT-Tastatur kaufen.

    Für Netbook-affine Nutzer habe ich ein neues Image des Ubuntu-USB-Installers erstellt, der auf dem Daily Snapshot von heute basiert (ubuntu-8.10-alternate-alpha4-20080829-i386.usb.zip). Download hier. Installation wie hier beschrieben. Positiv: Jetzt funktioniert die gesamte Hardware des EeePC 701 (und wahrscheinlich 900) out of the box.

  • iPhone 3G: Es ist mir fast schon peinlich, dieses Gerätchen zu erwähnen und ich suche auch schon fleißig nach den positiven Seiten. Immerhin gibt es eine schöne Erklärung dafür, dass in Gegenden mit hoher iPhone-Dichte (von denen viele noch nicht auf die Firmware 2.0.2 aktualisiert sind), der 3G-Empfang immer noch schlecht ist. Das impliziert aber auch, dass wir Nutzer sauberer 3G-Hardware einen Grund haben auf iPhone-Nutzer böse zu sein, die nicht auf 2.0.2 aktualisieren. Firmware 2.0.3 dürfte auch bald kommen, schließlich gibt es da einen bösen Bug, mit dem man das Gerätepasswort umgehen kann. Immerhin scheint sich auf dem Weg zum Tethering etwas zu tun. Ich befürchte, dass am Ende eine Zubuchoption zum Mobilfunkvertrag steht, welche das getetherte iPhone nochmals teurer macht. Gegen die NDA regt sich nicht nur Widerstand, laut Heise haben auch einige Entwickler eine juristische Lücke gefunden: In Zukunft wird es wohl tausende 1$-Berater-Verträge geben.

Achja: Dass Steve Jobs noch lebt, heisst nicht, dass er untot wäre. Wie immer war es der Praktikant bei Bloomberg, der im CMS nicht auf “Save”, sondern auf “Publish” geklickt hat. Nicht bei allen Agenturen muss ein Redakteur Texte absegnen…

28. August 2008


Heute kam wieder eine neue Terminator-Version über das LP:PPA des Terminator-Teams hereingeschwappt.

Das ChangeLog ist im Vergleich zur Vorgänger-Version relativ schmal ausgefallen:

terminator 0.10:
* Various bug fixes.
* New, improved config file parsing
* Improved spawning of more complex terminal commands
* Debug server (not useful for most people)
* Configurable keyboard shortcuts
* Scrollback searching
* Support –geometry

Aktuelle Ubuntu-Pakete findet man für Hardy Heron im Launchpad-PPA.

Am 22 August wure die Version 0.9.3 vom kdewin-installer bereitgestellt. Die Download Links aus den älteren Artikeln funktionieren nicht mehr.

In der Installations Ecke wird nun eine neue Seite für Windows eingerichtet wo immer der Aktuelle Download Link zu finden sein wird.


Gringotts (offizielle Webseite: klick) ist eine graphische Anwendung mit welcher man Dinge wie Notizen, Passwörter,… verschlüsseln kann.

Es ist also ein klassischer Passwortmanager wie die KDE-Brieftasche, KeePassX, Revelation oder der Gnome-Schlüsselbund. Man speichert alle seine Passwörter in Gringotts und muss sich dann nur noch ein Passwort merken und zwar das für Gringotts. Man hat natürlich auch die Möglichkeit verschiedenen Notizen, verschiedene Passwörter zu geben.

Was Gringotts von anderen Alternativen unterscheidet ist, dass das Hauptaugenmerk bei Gringotts auf der Sicherheit liegt. Der Autor hat zahlreiche Checks und Massnahmen eingebaut um die Intergrität von Gringotts und somit auch von den darin gespeicherten Daten zu gewährleisten.

Ausserdem bietet es eine Auswahl an neun unterschiedlichen Verschlüsselungs-, zwei Hash- und zwei Kompressions-Algorithmen. Neben einfachen Notizen und Passwörtern erlaubt es auch das Speichern von Anhängen, welche natürlich ebenfalls verschlüsselt werden.

Kurz um gesagt: Gringotts ist das non-plus-ultra der Passwort-Kontainer. Das einzige Manko welches ich immer empfand war, dass Gringotts kein Trayicon besass. Man musste es also immer schliessen bzw. es in der Applicationbar vor sich hinsauern lassen.

Das habe ich nun geändert indem ich Gringotts um ein Trayicon erweitert habe. Den Patch habe ich eben dem Entwickler von Gringotts gesendet, welcher ihn hoffentlich aufnimmt.

Der Patch ist für die svn-Version von Gringotts und erzeugt die Konfigurationsoption --enable-trayicon mit welcher man das Trayicon aktivieren kann.

UPDATE: Hier ein neuer Patch welcher das Trayicon automatisch mitkompiliert aber eine Option in den Einstellungen erzeugt zum an-/abschalten des Icons: tray.patch2

UPDATE 2: Der Patch wurde nun in die offizielle SVN-Version von Gringotts eingefügt: http://svn.berlios.de/svnroot/repos/gringotts/gringotts/trunk/c-src/.

Ich hatte mir extra einen Termin gesetzt, um einer der ersten Blogs zu sein, die das hier schreiben, aber ich habe momentan viel um die Ohren.

Die berühmt gewordene Nachricht im Usenet wurde von Linus Torvalds am 26. August 1991, geschrieben. Niemand, auch Linus nicht, hätte damals gedacht, das daraus eines der  beindruckendsten OpenSource Projekt aller Zeiten wird: In  comp.os.minix schrieb er:



    PS. Yes - it’s free of any minix code, and it has a multi-threaded fs.
    It is NOT protable (uses 386 task switching etc), and it probably never
    will support anything other than AT-harddisks, as that’s all I have :-(
.

Wenn man bedenkt, das es Linux nun auf praktisch jede Hardware geschafft hat, vom Controller, über Handy, PC, bis zum Mainframe, dann ist das schon ziemlich beeindruckend.

Seit 37 Tagen nutze ich nun mein neues Notebook lenova R61. Als einzig “richtig” installiertes OS nutze ich GNU/Linux in der Manifestation “Ubuntu 8.04.1″. Bis heute bin ich mehr als zufrieden damit, ich meine mit der Hardware, aber auch mit der Software - da soll es ja kausale Zusammenhänge geben ;-)

Fehler oder Störungen erlebte ich keine, einzig nutze ich - quasi vorgezogen - ein etwas neuerer Kernel, damit mein Lämpli für das WLAN auch funktioniert. Ansonsten fahre ich ein System ab der Stange und will nun nichts mehr anderes. Alles, was ich am Rechner erledigen will, funktioniert einwandfrei. Die Entscheidung, weg vom Desktop und hin zum Klapprechner scheint richtig gewählt zu sein.

Für die Erledigung meiner Aufgaben setze ich - bis auf die Treiber von nvidia - bloss freie Software ein. Ich sehe mich als typischer 08-15-Benutzer und brauche daher mehrheitlich Software ab der Stange, es dürften also wohl keine Überraschungen in der Liste zu finden sein:

Web, Mail und Konsorten

Büro / Arbeit

Grafik

Virtualisierung

Damit kann ich alle Aufgaben bezwingen und bin zufrieden. Dies ist wiederum die Ausgangslage für ein angenehmes Leben. Der Klapprechner ist ja bloss ein Hilfsinstrument (nicht mal ein Werkzeug im klassischen Sinn), ich bewerte ihn aber oft zu hoch und als zu wichtig. Funktioniert das Teil, dann kann ich immerhin ohne Ärgernis alle andern Dinge im Leben erledigen und vielleicht sogar geniessen. Funktioniert er nicht, stört mich das und ich peinige mich, bis das Teil wieder läuft. So gesehen bin ich auf ein funktionierendes Paar (Hard- und Software) angewiesen und nutze deswegen ein Thinkpad und Linux. Das Leben bietet so einfache Lösungen - nutzen wir sie.

27. August 2008

Auf meinem Arbeitsrechner habe ich einmal versucht, so weit wie möglich mit der Standardkonfiguration von Ubuntu auszukommen. Also erst einmal ohne Flashplayer. Der hübsche integrierte "Welchen Flashplayer wollen Sie installieren?"-Dialog von Ubuntu muss leider erst bewusst provoziert werden, indem man z.B. auf eine dezidierte Testseite für Flashinhalte geht. Viele Webseiten, wie z.B. YouTube, probieren ohne installierten Flashplayer gar nicht erst, die Inhalte anzubieten, sondern verweisen einen gleich auf die Adobe-Downloadseite.

Hatte ich den Dialog aber erst einmal vor der Nase, wollte ich dann auch einmal einen Blick auf die freien Alternativen werfen. Ich habe mich nicht für Gnash, sondern für swfdec entschieden. Und ich muss sagen, ich bin ziemlich positiv überrascht. Die Software wirkt ziemlich stabil, viele Seiten laufen auch tadellos. An einigen Stellen stößt man noch an Grenzen, manche Seiten funktionieren eben doch noch nicht. Aber ich hätte gedacht, dass die freien Flashplayer noch wesentlich weniger nutzbar wären. Gnash habe ich dann gar nicht mehr ausprobiert, aber über diese Alternative habe ich auch in der Regel weniger positive Berichte gelesen.

Swfdec setzt recht stark auf GNOME-Komponenten wie GTK, Cairo, GStreamer. Aber vielleicht ist auch genau das der Grund für die recht flotte Entwicklung und den guten Zustand des Programms. So muss man weniger selbst schreiben, und das ist ja auch ein Stück weit der Sinn des OpenSource-Ökosystems. Leider konnte ich das Plugin aber noch nicht zur Zusammenarbeit mit Opera bewegen, so dass zu Hause nach wie vor Adobes Player zum Einsazu kommt.

Einen positiven Seiteneffekt hat swfdec übrigens auch: Es spielt Flash-Inhalte nicht sofort ab, sondern zeigt erst einmal einen einfachen großen Play-Button auf grauem Grund. So hält man sich auch die Massen an Flash-Werbebannern vom Leib, denen man sonst so begegnet.

Mir als SVG-Enthusiasten tut es ja eigentlich weh, dass Flash mit freier Software im Browser besser läuft als SVG. Aber zumindest scheint auch der swfdec-Hauptentwickler langfristig die Abschaffung von Flash anzustreben. Und wer weiß, vielleicht lassen sich Techniken von Swfdec ja wiederverwenden, um animiertes SVG in Firefox zu realisieren...

Wer die Ubuntu News in den vergangenen Tagen ein bisschen mitverfolgt hat, der wird feststellen: Ubuntu hat bisher einen grossen Fehler in sich getragen, der bis Gestern nicht gefunden und ausgebessert wurde. Wenn alle Updates Gestern geladen wurden, dann wird man feststellen, dass der Kernel erneuert wurde.

Der Fehler soll schon seit Ubuntu 6.06 im Umlauf sein. Lesen wir mal was die Info Week und ZDNet dazu sagen:

Die Ubuntu-Entwickler haben ein Sicherheitsupdate freigegeben, das eine Null-Pointer-Lücke im Terminal-Handling des Linux-Kernels schliesst. Betroffen sind alle Ubuntu-Releases seit Mitte 2006, also die Versionen von 6.06 bis zur aktuellen Ausgabe 8.04. ZDNET

Der dänische Sicherheitsanbieter Secunia hat die Sicherheitslücke als “weniger kritisch” eingestuft, da ein Angreifer über einen lokalen Zugang zu einem Rechner verfügen muss, um den Fehler auszunutzen. Andere Linux-Distributoren wie Novell haben kürzlich Updates für die Kernel-Lücke veröffentlicht. Info Week

Die Schwachstelle erlaubt einem lokal angemeldeten Benutzer den Zugriff mit höherer Berechtigung und lässt sich auch Denial-of-Service-Angriffe nutzen. Auch ein Systemabsturz kann damit erzwungen werden. ZDNet

Die Schwachstelle findet sich naturgemäss nicht nur in der eigentlichen Ubuntu-Distribution, sondern auch in den darauf basierenden Ausgaben von Kubuntu, Edubuntu und Xubuntu. Info Week

Wie wir sehen können, stellt der BUG eigentlich keine grosse Gefahr für die normalen ‘Desktop PCs’ sondern eher für Unternehmen, bei denen mehrere Benutzer an einem Computer arbeiten. Ausserdem könnten diese sensible Daten verlieren.


Launchpad (und damit auch Canonical) wurde ja immer sehr dafür kritisiert, nicht OpenSource zu sein, sondern genau wie Sourceforge ein geschlossenes System, unwürdig für eine Datenbank mit FLOSS-Projekten. Den Beteuerungen Canonicals, Launchpad würde auf jeden Fall frei werden, wurde kein Glauben geschenkt.

Umso besser ist die heutige Nachricht von Joey Stanford (via), der angekündigt hat, dass die OpenSource-Roadmap für Launchpad steht. Wie er schreibt, muss die Roadmap nun noch angenommen werden.


Leider sind noch immer nicht alle Probleme bei ubuntuusers.de behoben - zur Zeit bekommt man ab und zu die unwahrscheinlich außergewöhnliche Gelegenheit, seltene Python-Fehlermeldungen bewundern zu dürfen.

Gleichzeitig gilt es aber auch festzuhalten, dass die Arbeit mit der neuen Software Inyoka richtig Spaß macht - das Wiki sieht schöner aus, der Planet ist eine großartige Sache. Wenn nun noch das Forum einwandfrei läuft und die Moderatoren-Tools nicht mehr rumzicken, dann wird das eine richtig runde Sache.

Ich bin mir sicher, dass schon jetzt andere Communitys mit Interesse auf Inyoka blicken - denn alles aus einem Guß, so etwas gibt es bisher noch nicht. (Und dann auch noch in Python!)

Nachtrag, 20:22: Das Webteam hat eine umfangreiche Erklärung für die Ausfälle geschrieben, super!

Ich habe in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis einige, die ich ab und an mal supporte. Da ich ja aber nicht immer vor Ort bin, kann ich das manchmal nur über das Internet tun.
Und wenn mal was ist, wo ich entweder selber hantieren können muss, weil der Hilfesuchende es sich nicht selbst zutraut, oder wenn ich mir was genau ansehen muss, habe ich das bisher immer mit der OpenSource-Software Tightvnc realisiert. Der Server ist bei allen entsprechend installiert, bzw. sie installieren ihn sich, und ich habe bisher einfach immer den VNCViewer im Listen-Modus laufen lassen, während sie mich dann hinzugefügt haben. Vorteil: Sie müssen nicht irgendwelche Router und/oder Firewalls konfigurieren, und ich brauche kein Passwort. :o)
Jedoch habe ich das bisher auch immer nur unter Windows getan, unter Linux noch nie.
Ich habe es das ein oder andere mal probiert, aber es hat nie geklappt.
Bis eben.

Auf dem Linux-Rechner einfach "vncviewer -listen" in der Konsole gestartet, und dann habe ich vom anderen Rechner auf Windows mit dem Server und dem "add new client" verbunden, und prompt erschien der Windows-Desktop auf dem Linux-Bildschirm.
Jetzt kann ich mich also auch wieder mit Problemen rumschlagen supporten, ohne dafür selbst Windows booten zu müssen.

Der vncviewer ist bei Ubuntu übrigens unter anderem in dem Paket "xtightvncviewer" vorhanden, welches man einfach per apt-get/Synaptic installieren kann.

Was ich allerdings noch nicht geschafft habe - und ich weiß noch nicht woran es liegt - ist, von Linux auf Linux mit dieser Methode zu verbinden. Aber irgendwann klappt auch das. :o)

26. August 2008

Neben der Arbeit an KDE4 wird natürlich auch noch an der 3er Serie gearbeitet. Das neuste Update auf die Version 3.5.10 bringt allerdings keine neuen Features sondern nur Bugfixes und verbesserte Übersetzungen. Alle Änderungen findet Ihr im Changelog.

Viel Spaß damit

Im Blog schmars-world.de hat sich der Autor viel Mühe gemacht und E-Books zu vielen verschiedenen Themen zusammengestellt. Insgesamt sind 54 Werke zusammen gekommen. Egal ob PHP, CSS, Linux oder MySQL - für jeden ist hier was dabei. Schaut einfach mal vorbei, es lohnt sich. Hier noch einige Beispiele

PHP
* Offizielle PHP Dokumentation
* PHP für Dich!
* PHP Kochbuch

CSS
* Webdesign Referenz
* CSS eBook

Web
* Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung
* Werbung im Internet (rechtlich)
* Abmahnung erhalten?
* e-comerce Leitfaden
* Grundlagenwissen Typo3 Version 3.6.2

MySQL
* Offizielle Dokumentation
* DSP: Datenbank, MySQL und PHP
* MySQL Datenbankhandbuch

Linux
* Ubuntu
* Linux
* Knoppix
* learning the shell

Programmierung
* Handbuch der Java-Programmierung
* Java ist auch eine Insel
* C von A bis Z

54 kostenlose E-Books zum Download

In den letzten Wochen ging ich zweimal auf den Kernel 2.6.26 und dessen Einsatz auf dem Akoya Mini respektive MSI Wind ein. Mittlerweile habe ich mit einem Vanilla-Kernel auf Ubuntu 8.04.1 komplette Hardwareunterstützng erreicht. Die Hinweise zur Treiberinstallation etc. beziehen sich aber auch auf die Kernel neuerer Distributionen, die 2.6.26 serienmäßig mitbringen beziehungsweise können auf anderen Distributionen eingesetzt werden, da der Kernel ja selbst kompiliert wird. Unter Ubuntu und anderen debianesken Systemen muß libncurses-dev und build-essential installiert sein.

  • Kernel und Basiskonfiguration

    Nach dem Herunterladen des Kernels von www.eu.kernel.org wird dieser in /usr/src entpackt. Da die Konfiguration recht aufwendig ist, sollte man einen alten Kernel als Vorlage verwenden, dazu kopiert man die Datei /boot/config-2.6.24-xyz nach .config im Kernelverzeichnis, alternativ können Sie die Konfiguration herunterladen, mit der ich 2.6.26.3 gebaut habe:

    cd /usr/src/linux-2.6.26.x
    wget -O .config http://eeepc.mattiasschlenker.de/kernel.config-akoya-e1210-2.6.26.3-mfs-001
  • Neue Konfiguration erstellen

    Da jede neue Kernelversion zusätzliche Optionen bereithält, muß die alte Konfiguration in eine neue überführt werden. Fragen sollten Sie entweder mit dem vorgeschlagenen Wert beantworten oder als Modul konfigurieren (wenn die Option “m” erhältlich ist):

    cd /usr/src/linux-2.6.26.x
    make oldconfig

    Anschließend können Sie (nicht zwingend erforderlich) die Konfiguration auf Ihre speziellen Wünsche anpassen. Falls Sie einen Ubuntu-Kernel als Basis genommen haben, müssen Sie beispielsweise “ALSA” (Advanced Linux Sound Architecture) explizit aktivieren (in meiner Konfiguration bereits geschehen):

    cd /usr/src/linux-2.6.26.x
    make menuconfig
  • Bauen des Kernels und Installation

    Den Build startet ein simples

    make

    Unter Ubuntu und Konsorten erstellen Sie anschließend mit

    make deb-pkg
    dpkg -i /usr/src/linux-2.6.26.3-mfs-001_2.6.26.3-mfs-001-x_i386.deb

    ein Paket und installieren dieses. Bei den meisten anderen Distributionen sollte ein make install genügen.

  • Treiber für WLAN und Ethernet herunterladen

    Da nach dem Reboot weder Ethernet noch WLAN funktionieren, müssen Sie die Treiber jetzt herunterladen (am besten nach /usr/src. Ich selbst habe verwendet:

  • Quick and Dirty zum ersten Reboot

    Nun wird eine (suboptimale weil riesengroße Ramdisk gebaut):

    mkinitramfs -o /boot/initrd.img-2.6.26.3-mfs-001 2.6.26.3-mfs-001

    Damit diese einfach gestartet werden kann, erstellen Sie mit update-grub die Bootloader-Konfiguration neu. Auf Distributionen, die diesen Befehl nicht enthalten, passen Sie die Datei /boot/grub/menu.lst von Hand an. Entfernen Sie zumindest für den ersten Start auch die Optionen quiet splash in der Append-Zeile.

  • Ethernet-Treiber nachrüsten

    Weil bei mir mit 2.6.26.3 die Realtek-Gigabit-Karte nicht funktionierte (Problem in 2.6.27-rc4 behoben), entschied ich mich für den Herstellertreiber. Der wird nach dem Entpacken klassisch mit

    make
    make install
    depmod

    gebaut und installiert.

  • Erstellung der finalen Initrd

    Da Ubuntus Initrd großzügig viele Module integriert (50MB sind keine Seltenheit) sollte auf manuelle Modulzusammenstellung umgestellt werden. Dazu wird zunächst in der Datei /etc/initramfs-tools/initramfs.conf die Variable MODULES=list gesetzt. Anschließend erstellen Sie die Modulliste /etc/initramfs-tools/modules:

    ext3
    jbd
    mbcache
    sg
    sd_mod
    usb_storage
    libusual
    ahci
    libata
    scsi_mod
    ehci_hcd
    usbcore
    r8101

    Hier habe ich den Realtek-Treiber r8101 gleich integriert, der beim Kernel enthaltene kommt in der Datei /etc/modprobe.d/blacklist auf die schwarze Liste:

    blacklist r8169

    Die Erstellung der Initrd erfolgt wieder wie oben mit mkinitramfs -o /boot/initrd.img-2.6.26.3-mfs-001 2.6.26.3-mfs-001. Nun können Sie rebooten oder auch nicht.

  • WLAN-Treiber nachrüsten

    Noch fehlt der WLAN-Treiber. Nach Entpacken und Wechsel ins Arbeitsverzeichnis kopieren Sie die Datei rt2860_config.mk_akoya_e1210_20080728 nach os/linux/config.mk. Vor dem Bauen muss noch die Datei os/linux/rt_main_dev.c angepasst werden. Zeile 804 (bei Version 1.7.0.0) muss aussehen wie folgt:

    device = dev_get_by_name(dev_net(dev), slot_name);

    Erst jetzt gelingt das Bauen und die Installation:

    make
    make install

    Bei Treiber 1.8.0.0 ist keine Anpassung mehr nötig, dieser kompiliert ohne Probleme mit Kernel 2.6.26 und 2.6.27!

Nach dem finalen Reboot funktionieren Soundkarte, Mikrofon, Webcam (neue UVC-Treiber sind in 2.6.26), LAN und WLAN. Beim MSI Wind muss dies nicht unbedingt der Fall sein, da meines Wissens einige Geräte mit dem Atheros-WLAN-Chipsatz 5007 ausgeliefert wurden (wie bei EeePC 701 und Konsorten). Ob hier der gepatchte Madwifi-Treiber mit dem Kernel 2.6.26 harmoniert, darf bezweifelt werden, allerdings bringen neuere Kernel (2.6.26 und 2.6.27) neuere Atheros-Treiber mit. Interessant wird 2.6.28 auch für Nutzer von Ralink-Karten, Unterstützung für 2860 könnte dort endlich vorhanden sein.