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🛈 Aktuell gibt es im Wiki ca. 300 Artikel, die nur für Xenial getestet sind. Dies entspricht ca. 3,8 % aller Wikiartikel. Damit diese im Frühjahr nicht alle archiviert werden müssen, ist eure Mithilfe gefragt!

24. Juni 2007

Als mehrmonatiger, zufriedener Beryl-Bling-Nutzer war ich bzgl. eines Wechsels auf die wiedervereinigte Version von Compiz lange recht unsicher. Vor zwei Tagen gewann der Spieltrieb nun doch die Überhand (ausserdem wird Beryl eben nicht mehr weiterentwickelt sondern vorerst ‘nur’ noch supported) und es wurde Compiz Fusion von opencompositing.org installiert - und wie gehabt relativ reibungslos, von etwas Feinarbeit nach der Installation selbst einmal abgesehen.[inspic=90] Primäre Installationsanleitung war diese im opencompositing.org-Forum, allerdings musste ich (wie auch in den Kommentaren zu Sylon’s Artikel schon erwähnt) noch etwas nacharbeiten um Compiz Fusion mit AIGLX/Radeon 9700 Mobile zum Laufen zu bekommen… dazu später mehr, jetzt erst einmal zue allgemeinen Installation per Terminal in Einzelschritten: - Alle Compiz-Pakete deinstallieren (entfernt auch ubuntu-desktop) sudo apt-get remove compiz* - Alle Beryl- und Emerald-Pakete deinstallieren sudo apt-get remove beryl* emerald* - CF installieren wie in o.g. Link angegeben (Paketquellen!) sudo apt-get install compiz compizconfig-settings-manager compiz-fusion-* - Emerald installieren sudo apt-get install emerald - Startscript <dateiname> anlegen: LIBGL_ALWAYS_INDIRECT=1 compiz --replace --indirect-rendering ccp & sleep 5; emerald --replace & Mit diesem Startscript (unter <dateiname> z.B. im HOME-Verzeichnis speichern und mit sudo chmod +x dateiname ausfĂźhrbar machen) lässt sich CF auch bei Neustart als automatisch startendes Programm in die Session eintragen (System->Einstellungen->Sitzungen) oder per Starter auf dem Desktop einrichten. Die Teile ‘LIBGL_ALWAYS_INDIRECT=1′ und ‘–indirect-rendering’ sind fĂźr AIGLX/Radeontreiber nĂśtig. Ohne läuft CF nicht (keine Fensterrahmen sichtbar etc., Cube funktionsfähig). Problem 1: Mit dem standardmässig startenden gtk-window-decorator von Compiz Fusion wurden statt Schatten weisse Balken um Tooltips gezeichnet, daher verwende ich vorerst Emerald als Window Decorator Problem 2: Nach der Installation gab es Ăźberhaupt keine sichtbaren Schatten um Fenster oder Tooltips, nur schwarze, linienartige Artefakte. LĂśsung: Im gconf-editor unter /apps/compiz/plugins/decoration/allscreens/options den SchlĂźssel shadow_radius lĂśschen (stand bei mir auf Datentyp INT) und mit Datentp FLOAT neu anlegen. Mittlerweile läuft alles wie gewĂźnscht. Zugegeben, eine wirklich einfache Installation fĂźr alle ist das nicht, aber fĂźr ein noch-in-Entwicklung-befindliches System imho durchaus in Ordnung. Hilfe findet man im entsprechenden Forum. FĂźr alle Interessierten und fĂźr mich selbst als Online-Backup falls ich mal wieder das System zerschiesse - was gottseidank jetzt sehr lange Zeit nicht mehr passiert ist - gibt es jetzt noch den relevanten Teil der Xorg.conf bzgl. meiner ATI Radeon 9700 mobile (4xAGP,128Mb): Section "Device" Identifier "ATI Technologies Inc RV350 [Mobility Radeon 9600 M10]” Driver “ati” BusID “PCI:1:0:0″ Option “GARTSize” “64″ Option “AGPFastWrite” “True” Option “EnablePageFlip” “True” Option “AGPMode” “4″ Option “AccelMethod” “XAA” Option “DynamicClocks” “on” Option “EnableDepthMoves” “True” Option “TripleBuffer” “true” Option “ColorTiling” “on” Option “DMAForXv” “on” EndSection Nebenbei - Compiz Fusion ist schĂśn. Sehr schĂśn. Und es läuft stabil - zumindest hier. Aber es hält vom eigentlichen Arbeiten ab. Wirklichen Nutzen bringt mir persĂśnlich nur das Plugin Scale - Cube, Trailfocus und der Ring Switcher machen das Arbeiten subjektiv angenehmer. Tab/Group wird gerade getestet, aber einen wirklichen Vorteil kann ich noch nicht feststellen. Aber es ist schĂśn. Und macht Spass. In diesem Sinne - GrĂźsse und Screenshots[singlepic=11][singlepic=12]

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16. Juni 2007

Jetzt mal zu einem Thema welches mich doch etwas beschäftigt. Ich bin ein Freund von einfach gehaltenen Benutzeroberflächen, ausserdem von Programmen welche komplett in einem Fenster benutzbar sind - Gimp mal ausgenommen, da erleichtern die unterteilten Fenster die Arbeit durchaus. Als Videoplayer verwende ich ausschliesslich und gerne den MPlayer - ein sehr geniales StĂźck Software - durch die hohe Anzahl verfĂźgbarer Codecs hatte ich bisher keine Probleme Videos aller Art abzuspielen, auch unter Beryl (ATI Radeon 9700 Mobile) funktioniert die Videoausgabe nach einem kleinen Pseudo-Bugfix (wie hier schon beschrieben) wunderbar. Anscheinend gibt es aber kein Frontend fĂźr den Mplayer welches einerseits das Ein-Fenster-Prinzip favourisiert (fast alle MPlayer Skins/GUIs verwenden die Zweisamkeit von Videofenster + Bedienungsfenster), andererseits aber auch Zugriff auf zumindest einige der unzähligen Optionen des Mplayers ähnlich des Standartskins bietet. Am ehester kommt da noch der Gnome-MPlayer ran - allerdings auch wieder mit kaum Vorhandenen EinstellungsmĂśglichkeiten. Wird trotzdem zukĂźnftig etwas getestet werden, danke an die Entwickler.[singlepic=7] Falls irgend jemand ein solches in Ubuntu Feisty einsetzbares Frontend fĂźr den Mplayer kennt bitte ich um kurze Information per Email oder Kommentar, vielen Dank hierfĂźr. Andererseits - wenn ich mal viel Zeit Ăźbrig haben sollte kĂśnnte ich mich ja auch selbst ander Programmierung eines solchen Frontends mittels Python versuchen, Traumfeatures wären dann wohl - Ein-Fenster-Prinzip - Diverse MPlayer-Optionen - Gnome Integration (also GTK oder wxWidgets) - Mencoder-Anbindung fĂźr einfaches Konvertieren in diverse Formate Hmpf…wird aber wohl nur Wunschdenken bleiben, dazu fehlt einfach die Zeit. Aber im Hinterkopf behalten werde ich das trotzdem mal…wer weiss…

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11. Juni 2007

Diesen Artikel schreibe ich aufgrund einer Email die ich vor einigen Tagen bekommen habe. In dieser Email fragte mich ein F31-kaufgeneigter Ubuntuuser ob und wie die Kamera unter Ubuntu funktionieren wĂźrde. Hier also ein kleiner Erfahrungsbericht. Die Kamera selber - genial. Klein, nicht unbedingt schĂśn, aber ein Akku der ewig hält und sehr gute Bildqualität, relativ gut funktionierende Face-Detection und vor allem fĂźr Innenraumbilder wichtig -verhältnismässig wenig Bildrauschen bis ISO 800. (meiner unmassgeblichen Meinung nach zumindest). Schnell ist sie auch noch - da hat der Sohnemann keine Chance mehr dem Schnappschuss zu entkommen. Definitiv die benutzbarste Kamera die ich bisher erstanden habe. Da die Kamera selbst nicht mehr das Massenspeicherprotokoll unterstĂźtzt wird sie beim Anstecken en einen Ubuntu- oder anderen Rechner auch nicht mehr wie vielleicht von anderen Kameras oder USB-Sticks gewohnt als eigenständiges Laufwerk (’Disk’ o.Ä.) gemountet. Stattdessen wird das PTP (Picture Transfer Protocol) verwendet welches in Ubuntu Feisty anscheinend gut implementiert ist. Es erscheint nach anstĂśpseln an den USB-Port ohne weiteres Zutun ein Fenster in der Mitte des Desktops in welchem man Speicherort (Verzeichnis), Album (Unterverzeichnis) und Kategorie angeben sowie auch gleich eine Vorschau der auf der Kamera befindlichen Bilder bekommen kann. Auch ein automatisiertes Drehen der Bilder wird angeboten, genauso wie die Option die Bilder nach dem Übertragen auf die Festplatte von der Kamera zu lĂśschen.[singlepic=6] Meine Erfahrungen sind Ăźberaus positiv. Die Übertragung selbst funktioniert schnell und fehlerfrei soweit beurteilbar, fĂźr oben genanntes ‘Album’ am Speicherort wird entweder ein vom Benutzer angegebenes Unterverzeichnis erzeugt oder aber wenn vom Benutzer nichts angegegeben wurde automatisch ein Unterverzeichnis im Format YYYY-MM-TT–SS.MM.SS angelegt in welches die Bilder importiert werden. Automatisiertes LĂśschen in der Kamera funktioniert ohne Zwischenfälle, einzig das automatisierte Drehen in die richtige Orientierung scheint nicht mĂśglich zu sein - dafĂźr verwende ich weiterhin meine kleinen Nautilus-Scripte. Problem: Nachdem die Kamera nicht als Massenspeicher erkannt wird kann dementsprechend auch nicht als Laufwerk darauf zugegriffen werden. Das kann z.B. beim Versuch mittels diverser Rettungsprogramme versehentlich gelĂśschte Bilder auf der Kamera wiederherzustellen zu Problemen fĂźhren da diese Programme unter Linux meist eine Laufwerksangabe erwarten. Abhilfe soll gerĂźchteweise (habe leider die Quelle nicht mehr) ein Cardreader schaffen - einfach die xD-Karte per Cardreader anstĂśpseln und schon sollte die Karte selbst als Massenspeicherlaufwerk erkannt werden, der Datenrettung sollte dann nichts mehr im Wege stehen.

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8. Juni 2007

Gestern am 07. Juni 2007 ist Ausgabe 1 (also rechnerisch die zweite Ausgabe da die Herausgeber bei 0 begonnen hatten) des PDF-Magazins ‘Full Circle‘ erschienen. Enthalten ist in den 42 Seiten unter anderem eine Step-By-Step-Installationsanleitung fĂźr Ubuntu Feisty Fawn und ein Scribus-HowTo.

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1. Juni 2007

[singlepic=5,100,,right]]Um Yodas‘ Idee des Ubuntu Karnevals noch etwas Tribut zu zollen mĂśchte ich die Gelegenheit nutzen und direkt noch einen zweiten Artikel fĂźr den Karneval nachreichen. Thema: Meine häufigst genutzte Software unter Ubuntu Linux. Eine grosse Unsicherheit bestand bei mir direkt nach dem Umstieg von WindowsXP auf Ubuntu Linux Ăźber das Vorhandensein adäquater Ersatzsoftware… gut, dass Apache und PHP kein Problem darstellen wĂźrden war klar, aber wĂźrde ich mich wirklich in Gimp einarbeiten kĂśnnen? Finde ich einen Editor der mir ‘passt’ ? Ganz allgemein muss ich sagen dass ich fĂźr alle notwendigen Arbeiten mittlerweile eine schĂśne Software gefunden habe, wobei ich noch nicht ganz zufrieden bin. Etwas schwieriger war die Wahl des Email-Client, derzeit Evolution, wobei mir die Integration eines guten Spamfilters sehr wichtig war - eben der Bogofilter. Integration mĂśglich in Evolution, Claws-Mail (welches mir aber etwas zu instabil war). Was noch fehlt ist eine Virenscannerintegration in vernĂźnftiger Geschwindigkeit - Clam-AV per Filterscript ist einfach extrem langsam. FĂźr Ideen/Hinweise in dieser Sache bin ich dankbar. Nicht ganz zufrieden bin ich auch mit dem FTP-Client gFtp, noch vermisse ich die MĂśglichkeit quasi projektbezogen upzuloaden, bzw. einen Dateiabgleich mit Aktualisierung nur geänderter Dateien unter RĂźcksichtnahme einer Blacklist o.Ä. FĂźr den einfachen Up/Download ist gFTP mit seiner Favouritenliste sehr schĂśn. Browser: Firefox, da war keine Umstellung nĂśtig, allerdings wĂźnsche ich mir immernoch Opera mit Firefoxes’ Extensions als Traumbrowser… Grafik: Gimp und Inkscape sind einfach sehr geniale Softwareperlen, wenn ich Zeit hätte wäre auch Blender sehr interessant. Feedreader: Lange habe ich wirklich jedes gelesene Blog tgl. angesurft, leider ist das aus Zeitmangel nicht mehr mĂśglich. DafĂźr holt mir Liferea die aktuellsten Beiträge, stabil und zuverlässig. Und wenn etwas interessantes dabei ist surfe ich die Seite an. So, zum Schluss noch eine kleine Liste meiner meistverwendeten Software ohne besondere Reihenfolge, fast alle sind in den Ubuntu Repositories ferfĂźgbar und einfach zu installieren, Pidgin compiliere ich derzeit selbst: System: Ubuntu 7.04 Feisty Fawn auf FSC Amilo 1425, 1Gb RAM, Radeon mobile 9700 GUI: Gnome, Grafikkartentreiber freier ‘Radeon’-Treiber Browser: Firefox, Opera und andere zu Testzwecken Erweiterungen - Adblock Plus - Adblock Filterset Updater - Cute Menus - Plain Text Link - Fission - Download Manager Tweak - Down Them All - Foxmarks Bookmark Synchronizer - Google Preview - HTML Validator - Web Developer Extensions - Image Zoom - Open Book - Screengrab - Tab Mix Plus - User Agent Switcher Email : Evolution mit Bogofilter Chat : Pidgin (TMFNAG) FTP : gFTP Feeds : Liferea Suche : Tracker per Deskbar Editor : Gedit, Geany (HTML/PHP/CSS/Python) Grafik : Gimp, Inkscape Scripte : Nautilus-Scripts - Bild verlustfrei 90 Grad links/recht rotieren - Bild proportional verkleinern und schärfen Programmierung: Python, wxPython Webentwicklung: Apache2, PHP5, MySQL Eye Candy: Beryl Multimedia: MPlayer (Video) und beep-media-player (Musik) Tools: Alltray

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30. Mai 2007

Seit einigen Tagen ärgert mich Pidgin (TMFNAG) mit einer Nachricht dass eine neue Version des Messengers (hier benutzt fßr ICQ und IRC) erschienen sei. Nachdem ich heute meinen Fuss nicht wirklich gut bewegen kann, auch sonst nichts besseres zu tun hatte und im neuen Release wohl viele, viele Bugfixes enthalten seien habe ich gemäss meiner eigenen Anleitung die neuen Sources heruntergeladen, mit dem Dreisatz ./configure make sudo make installcompiliert und installiert - und voila - keine Fehler, läuft wunderbar. Gut dass jetzt so viele Bugs bereinigt wurden. Auch wenn ich keinen bemerkt habe. Hatte ich schon erwähnt dass der Dateitransfer seit dem Umstieg von Gaim auf Pidgin 2.0.0 endlich funktioniert?

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Derzeit wird aus den Ubuntu Repositories ein Kernelupdate von Version 2.6.20.15.14 auf 2.6.20.16.28.1 angeboten, erneuert werden sollen die Pakete linux-generic linux-headers-generic linux-image-generic linux-restricted-modules-common linux-restricted-modules-generic und falls dev-Pakete installiert sind linux-source linux-source2.6.20 linux-libc-dev. Problem: Im englischen Ubuntuforum ist der Thread bzgl. Schwierigkeiten nach dem Update mittlerweile 30 Seiten lang, mindestens einen Bugreport gibt es auch und im deutschsprachigen Forum tauchen auch immer wieder Problemthreads auf, zb. hier. Fazit: Ich habe mir angewĂśhnt fĂźr ein Kernelupdate gewĂśhnlich bissl’ abzuwarten bis eventuell aufgetretene Bugs bekannt, gemeldet und beseitigt wurden. Besser is’ das. Ausserdem Ăźberlege ich mittlerweile ernsthaft ob es wirklich immer nĂśtig ist einen neuen angebotenen kernel zu installieren - wenn alles läuft kann man sich ja im Prinzip nur verschlechtern. In diesem Sinne…

Never change a running system…

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25. Mai 2007

Die Installation eines lokalen Webservers, hier zu Test- und Webwork-Entwicklungszwecken verläuft unter Ubuntu-Linux relativ einfach. Allerdings gibt es unter Ubuntu Feisty mindestens einen kleinen Unterschied zu der in frĂźheren Ubuntuversionen beschriebenen Vorgehensweise. Da ich schon einige Male auf kleinere Schwierigkeiten gestossen bin mĂśchte ich jetzt einmal das grundlegende Vorgehen bei einer Serverinstallation zusammentragen und nach und nach ergänzen. Ziel: Lokaler Zerver mit PHP und MySQL zwecks Webentwicklung, Wordpress-Installation inklusive .htacess / MOD_REWRITE-Fähigkeiten. Verzeichnis soll als public_html im HOME-Verzeichnis des Benutzers liegen. 1) Installation der Software Die Installation der Pakete ist einfach, im Terminal folgende Zeilen installieren den Apache2-Server, PHP5 inklusive UnterstĂźtzung der Grafikbibliotheken GD und Imagemagick, MySQL und den MySQL-Server selbst. Auch installiert wird die browserbasierende MySQL-Oberfläche phpmyadmin welche sodann im Browser unter http://localhost/phpmyadmin/ erreichbar ist. Achtung: Derzeit ist unter Ubuntu leider nur PHP5 verfĂźgbar, das von den meisten Providern genutze PHP4 wurde komplett durch PHP5 ersetzt und kann derzeit NICHT installiert werden. Sobald sich da etwas tut werde ich diesen Artikel erleichtert ergänzen. sudo aptitude install apache2 php5 mysql-server sudo aptitude install php5-gd php5-imagick libapache2-mod-php5 libapache2-mod-auth-mysql php5-mysql sudo aptitude install phpmyadmin sudo /etc/init.d/apache2 restart 2) MySQL-Passwort vergeben: mysqladmin -u root password <NEUESPASSWORT> mysqladmin -h root@<COMPUTERNAME> -u root -p password <PASSWORT> sudo /etc/init.d/mysql restart 3) Module aktivieren: Aktiviert werden mĂźssen die Module rewrite (fĂźr .htacess-UnterstĂźtzung) und userdir (fĂźr UnterstĂźtzung des ~/public_html-Verzeichnisses). Hier liegt auch ein Unterschied zwischen Feisty/älteren Ubuntuversionen, das userdir-Modul musste frĂźher NICHT extra geladen werden was jetzt zu Verwirrung fĂźhren kann. Gut dass das Problem mittels 3 Zeilen im Terminal behoben wird. sudo a2enmod rewrite sudo a2enmod userdir /etc/init.d/apache2 force-reload Konfigurations- und Loaddateien der Apache-Module: Diese Dateien findet man im Verzeichnis /etc/apache2/mods-enabled/. Auflistung der aktivierten Module und evtl. vorhandenen Konfigurationsdateien: ls /etc/apache2/mods-enabled/*.load ls /etc/apache2/mods-enabled/*.conf 4)Anlegen des Verzeichnisses: Zwecks Übersichtlichkeit und einfacherer BackupmĂśglichkeit mĂśchte ich meine Seiten gerne innerhalb meines Home-Verzeichnisses haben, Apache sieht dafĂźr das Verzeichnis public_html vor, welches wir jetzt anlegen: mkdir ~/public_html Im Browser sind Webseiten dieses Verzeichnisses jetzt unter http://localhost/~<username>/ zu erreichen. Rechte setzen: Ein grosses Problem ist im Moment noch das Rechte-Setzen fĂźr public_html und die enthaltenen Dateien, Verzeichnisse und nicht zuletzt speziell .htacess. Leider finde ich keine Website oder andersartige Auflistung wie ich unter Ubuntu Feisty die Rechte fĂźr public_html und dessen Inhalte zu setzen habe so dass ein freies Entwickeln und Testen lokal mĂśglich ist, nicht aber Zugriff von ‘aussen’. Schliesslich läuft hier ja ein Webserver. Auch die zugehĂśrige Apache-Konfiguration fehlt mir hier noch. Allgemein sind mir die nĂśtigen Besitzer- und Rechtenotwendigkeiten noch etwas unklar, wer also Informationen hat - bitte, bitte posten. Im Moment sieht es hier folgendermassen aus, die Wordpress-Entwicklungs-/Testinstallation funktioniert problemlos inklusive Permalinks/Mod_Rewrite-URLs: public_html:drwxr-xr-x 6 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:32 public_html index.php-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 94 2007-05-24 13:38 index.php .htacess:-rwxrwxrwx 1 cywhale cywhale 223 2007-05-24 13:39 .htaccess wp.config:-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 845 2007-05-24 13:38 wp-config.php wp-content:drwxr-xr-x 6 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 wp-content wp-content Inhalt:-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 32 2007-05-24 13:38 index.php drwxr-xr-x 8 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 myfotos drwxr-xr-x 22 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 plugins drwxr-xr-x 10 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 themes

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24. Mai 2007

Auf der Suche nach BackupmĂśglichkeiten (der Spieltrieb machts nĂśtig) fĂźr Mails/Konten/Adressdaten des Emailclients Evolution (meine derzeitige #1 Wahl auf der Suche nach dem ultimativen Emailprogramm) bin ich auf beduine.de gestossen wo kurz Speicherort und SicherungsmĂśglichkeiten beschrieben sind. Danke dafĂźr.

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22. Mai 2007

Die Vorgeschichte Mit Linux experimentiert habe ich schon vor langer Zeit. Damals startete ich Versuche SuSe, RedHat oder auch Halloween Linux auf meinem damaligen Desktop (war glaube ich ein Pentium 1) zum Laufen zu bekommen, was im Groben funktionierte, die weitere Nutzung von Linux scheiterte damals aber an fehlender HardwareunterstĂźtzung (Scanner und TV-Karte waren einfach nicht zum Laufen zu bekommen. Dach einigen Jahren Windows-Benutzung (und XP war/ist wirklich nicht das Schechteste) kam mir Ende 2005 der Geistesblitz der meine Computer- und Onlinewelt auf den Kopf stellen sollte: 2005: Breezy Aktuell war damals Version ‘Breezy‘ welche auch auf einigen Heft-CDs zu finden war. Also startete ich den Versuch nach langer Pause ‘mal wieder’ ein Linuxsystem aufzusetzen. Hauptaktivitäten waren damals Webentwicklung mittels PHP/MySQL/Apache + Standartprogramm Surfen, Email, Banking - und gerade fĂźr den Bereich Webentwicklung sollte ein Linuxsystem ja prädestiniert sein. [singlepic=35,100,,,left]Also Breezy installiert, zur Sicherheit auf einer zweiten Partition meines damaligen Zweitrechners (Tosiba 3000-514, NVidia GF2Go 16Mb, 512Mb Ram) neben XP. Und ich war extrem Ăźberrascht. Ubuntu Breezy lief stabil. Was nicht lief war der Scanner, der allerdings damals auch nicht wirklich gebraucht wurde. Also blieb ich dabei und versuchte mich in Linux einzuarbeiten, was erstaunlicherweise dank weiterentwickeltem Gnome auch recht einfach war. Gleichzeitig war ich genĂśtigt mich auch an das Arbeiten mit dem Terminal zu gewĂśhnen - was bis heute mein bevorzugter ‘Spielplaz’ ist wenn es um administrative Aufgaben geht. Der NetworkManager musste noch manuell installiert werden, machte dann aber auch WLan problemlos verfĂźgbar. Und es war schĂśn. Suspend/Hibernate funktionierte mit etwas Handarbeit, Surfen, Email, PHP, MySQL, Apache2, mit Gedit war ein sehr schĂśner, featurereicher und mit Syntax-highlighting fĂźr diverse Dialekte ausgestatteter Standart-Editor verfĂźgbar (vergesst Notepad), usw., usw… Ich war begeistert. Endlich wurde mein Traum vom Linuxsystem wahr. Irgendwann kamen dann erste Versionen des 3D-Desktops mittels XGL und Compiz fĂźr Ubuntu in Umlauf und als von massivem Spieltrieb besessener Linux-Neu-User musste ich das natĂźrlich ausprobieren, und wenn es nur ist um diversen Windowsbenutzern zu zeigen was mit veralteter Hardware unter Linux noch mĂśglich ist. Das fĂźhrte mich zu Ubuntu Dapper - damals noch ‘in developement’, muss irgendwann Anfang 2006 gewesen sein… 2006 Dapper Also Dapper unstable installiert. Gleichzeitig flog XP von der Platte, meine Frau hatte sich an Ubuntu gewĂśhnt und der einzige Grund fĂźr sie es zu verfluchen war dass ich mit meinem ausgelebten Spieltrieb regelmässig das System zerschoss. Inklusive Emailarchiv. DafĂźr mache ich jetzt regelmässig Backups und habe div. eigene Installationsscripte in Reserve liegen… Problem unter Dapper war einerseits dass die Reaktion des Laptops auf Schliessen des Laptopdeckels (LID) nicht mehr zur gewĂźnschten Reaktion ‘Suspend’ fĂźhrte - nur einmalig nach Reboot, dann hatte das Schliessen keine Funktion mehr. Das wiederum fĂźhrte zu meinem ersten Bugreport fĂźr Ubuntu. GelĂśst leider bis heute nicht. Egal. Nächstes Problem: Installation des proprietären NVidia-Treibers, eine 71**-Version glaube ich. FĂźr meine Nvidia Gforce2 Go benĂśtigte der Treiber ein paar Tritte in den Hintern um zu funktionieren und ich musste nächtelang surfen, suchen, surfen und suchen um den richtigen Trick zu finden: Man musste dem Modul beim Laden bestimmte EDID bzw. NVReg_- Parameter Ăźber (gleube ich) die modules.conf mitgeben - sonst bekam man nicht das NVidia-Logo sondern Blackscreen und Systemfreeze. Mit dem NVidia-Treiber kam dann XGL/Compiz - funktioniert auf dem 1Ghz-Rechner, etwas hakelig, aber funktionierte. Weil ich damit natĂźrlich nicht zufrieden war musste Ubuntu jetzt auch auf den Hauptrechner, einen FSC Amilo 1425 mit 1GB RAM un einer ATI Radeon 9700 Mobility. Und eine gute Idee es war. Allgemein schnell, Hardware gut unterstĂźtzt, Suspend/Hibernate funktioniert (bis auf o.g. LID-Close-Bug, Hibernate mit 10% Fehlerquote scheinbar nach SchĂśnwetterprinzip), XGL/Compiz mit dem FGLRX-Treiber (auch dieser musste erst nach viel Informationssammlung zum laufen Ăźberredet werden) flĂźssiger, aber irgendwie noch nicht fĂźr den Produktivbetrieb einsetzbar. Aber schĂśn anzusehen. 2006 Edgy Mit Edgy machte Ubuntu dann meiner bescheidenen Meinung nach wieder einen grossen Schritt nach vorne. Neue, schnellere Gnome-Version (nebenbei, KDE habe ich ausprobiert, war mir aber viel zu Ăźberladen und unĂźbersichtlich, ist aber Geschmackssache), stabiles System, Suspend/Hibernate funktioniert, Nvidia/ATI-Treiber installierte mittlerweile nur noch manuell, dafĂźr aber problemlos. Die Software machte schon gleich gar keine Probleme - sehr schĂśn. Dazu kamen jetzt noch Repositories fĂźr eine gepatchte Freetype-Bibliothek (gen. ‘Turnerpatch’) mit welcher es mĂśglich war statt einem leicht unschĂśnen Fontrendering auf LCDs/TFTs ein sehr schĂśnes, ’smoothes’ Fontrendering zu bekommen - genial. Auch erstmals ausprobiert habe ich mein Graphire4 Grafiktablett - und es funktioniert mit etwas leichter Handarbeit ebenfalls. Als 3D-Desktop zum Spielen läuft mittlerweile Beryl unter dem freien Radeon-Treiber - stabil, flĂźssig, Ausnahme allerdings ist das Scrollen im Firefox, da hakelt es noch deutlich. KO-Kriterium -> fĂźr mich noch nicht fĂźr den tgl. Einsatz geeignet. Mittlerweile dazulernen konnte ich bei den Themen Bash/Scripting, SVN, Compilieren (Kernel, Beryl, TMFNAG - Pidgin), zeitweise startete ich auch den Versuch eine eigene Live-DVD zu erstellen, allerdings damals erfolglos. Mittlerweile weiss ich dass ich nur den MySQL-Server während des Erstellens hätte deaktivieren mĂźssen…egal. 2007 Feisty [singlepic=33,100,,right] Das aktuelle und fĂźr mich das bisher beste Release. Zu allen beschriebenen Funktionalitäten gibt es ein wieder etwas zĂźgigeres Gnome, einen vorinstallierten Network-Manager, die Turnerpatches gibt es immernoch Compiz mit den ‘desktop-effects’ vorinstalliert - und diesmal so schnell und stabil dass es keinen Grund mehr gibt auf den 3D-Desktop zu verzichten. Allerdings bin ich (Spieltrieb) mittlerweile auch wieder zu Beryl gewechselt - mehr Funktionalitäten und noch zĂźgiger, auch im Firefox. Abgesehen von vielen enthaltenen Spielereien empfinde ich den bekannten WĂźrfel als sehr angenehm beim Desktopwechsel, das Modul ‘Scale’ sehr, sehr praktisch zwecks der FensterĂźbersicht. Der Rest wird hier eher weniger benĂśtigt. Auch weniger benĂśtigt werden Neuinstallationen - einmal eingerichtet läuft das System klasse, mein Spieltrieb hält sich in Grenzen - was soll man da auch noch gross rumspielen…passt ja. Der Drucker (ein HP Laserjet 2100) lässt sich problemlos in Betrieb nehmen, ebenso als Netzwerkdrucker Ăźbers Wlan. Problemkind Scanner (Canoscan 630U): Nachdem er unter Edgy mit einem kleinen Workaround lief folgte unter Feisty das nĂśchste Problem: Kernelbug oder Sanebug - wieder ein Workaround nĂśtig. Aber er funktioniert. AusflĂźge 2007 - Abstecher zu Fedora Core gemacht, konnte mich aber nicht wirklich damit anfreunden. 2006 - Abstecher zu Gentoo gemacht - aber mit einem 1Ghz-Laptop macht compilieren einfach keinen Spass… Software Gerne benutze ich Firefox, Evolution (Email) mit Bogofilter (Bayes/Antispam), Liferea (Feeds), Gedit (Editor), Geany (noch schĂśnerer Editor), OpenOffice (Officepaket), Pidgin (ICQ/IRC), PHP5/MySQL/Apache2 sowiso schon immer, gFTP (FTP-Client), zu Webwork-Testzwecken noch Opera und diverse andere Browser, Beryl (3D-Desktop). Programmiert wird mittlerweile mit Python, wxPython (und o.g. Editoren). Fazit Ich arbeite gerne mit Ubuntu. Es hat noch seine kleinen Problemchen und Wehwehchen, wobei ich zum Grossteil davon verschont geblieben bin - die Installation ist einfach, Netzwerk läuft (Cable & Wlan auf bd. Rechnern), Standartanwendungen machen keine Probleme, das System ist auch auf alter Hardware einigermassen schnell und vor allem sehr stabil. Mit etwas Einarbeitungseit lässt sich sehr gut und problemlos damit Arbeiten. Und es ist ein freies Betriebssystem ohne Restriktionen bzgl. UpgrademĂśglichkeiten, Mehrplatznutzung o. Ä… . Danke Ubuntu & Community. Aber: Auch unter Ubuntu Linux sollte man etwas Zeit fĂźr die Feinarbeiten einplanen, keineswegs funktioniert alles sofort - oft muss an der einen oder anderen Ecke etwas nachgebessert werden - und dann hilft wieder die grosse Community.

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21. Mai 2007

…auf Yodas’ Blog. Die Idee ist sehr fein, mal sehen was zusammenkommt. Sofern mir etwas Zeit bleibt werde ich versuchen teilzunehmen. Bin gespannt. Spread the word :)

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20. Mai 2007

Wer seine Maus-Daumentasten beispielsweise zum Vor-/ZurĂźckspringen im Browser verwenden mĂśchte wird unter Ubuntu Feisty wie auch den Vorgängerversionen feststellen das das out-of-the-box leider nicht funktioniert. Wie ich die Daumentasten einer Standart-Scrollrad-Noname-Maus dennoch aktivieren und benutzen konnte wird im Folgenden beschrieben: Xorg-Konfiguration anpassen: sudo gedit /etc/X11/xorg.conf Die Original-Maus-Section sah hier folgendermassen aus: Section "InputDevice" Identifier "Configured Mouse" Driver "mouse" Option "CorePointer" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "Protocol" "ImPS/2" Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "Emulate3Buttons" "true" EndSection Die geänderte Version: Section "InputDevice" Identifier "Configured Mouse" Driver "mouse" Option "CorePointer" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "Protocol" "ExplorerPS/2" Option "Buttons" "7" Option "Resolution" "200" Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "ButtonMapping" "1 2 3 6 7" Option "Emulate3Buttons" "true" EndSection Protocol, Buttons und ButtonMapping mussten angepasst werden. ButtonMapping 12367 bedeutet hier dass Linksklick(1), Mittelklick(2), Rechtsklick(3), Daumenklick links(6) und Daumenklick rechts(7) gemapped werden sollen. Buttonnummern kĂśnnen im Terminal mt dem Programm ‘xev’ ermittelt werden. Mit Buttons 7 wird Xorg vorher noch mitgeteilt dass wir eine 7-Tasten-Maus benutzen. Der wichtigste Schritt war hier aber der Wechsel des Protokolls von ‘ImPS/w’ auf ‘ExplorerPS/2′. Ohne diesen Wechsel hat hier rein gar nichts klappen wollen - mit diesem Wechsel - kein Problem mehr, keine Extraprogramme nĂśtig - Xorg.conf anpassen und fertig. Die Maus ist Ăźbrigens eine billige Sigma OPM100. Da ich die Einrichtung vor etwas längerer Zeit vorgenommen habe war meine Erinnerung bei diesem Beitrag auch nicht mehr die Beste, eigentlich dache ich dass man das Programm imwheel noch zwingenderweise installieren, fĂźr Daumentasten konfigurieren und beim Gnome-Session-Start autostarten mĂźsste - beim kontrollieren des Systems war dem aber nicht so: imwheel war installiert, wurde aber weder per Konfigurationsdatei noch durch Session automatisch gestartet. Auch nach Deinstallation von ‘imwheel’ funktionieren die Daumentasten noch einwandfrei. Ergo war hier nur ein Ändern der Xorg.conf nĂśtig. Ich mag meinen Amilo1425 langsam…

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Seit der Installation von Ubuntu Feisty Fawn 7.04 musste ich feststellen dass der MPlayer beim abspielen eines Videos fßr 1 Sekunde ein Bild zeigt, dann nur noch Ton + schwarz. Festgestellt z.B. bei *.mpg-Dateien im eingebetteten mozilla-mplayer. Die LÜsung habe ich heute zufällig im Ubuntuusers-Forum gelesen: Anscheinend besitzt der freie Radeon-Treiber eine Default-Einstellung Option "DMAForXv" "on" Diese Default-Einstellung scheint in Feisty nicht aktiviert zu sein weshalb die Videoausgabe ßber die Xv - Schnittstelle scheitert. Als LÜsung wird o.g. Option in der /etc/X11/xorg.conf unter der Radeontreiber-Device-Section eingefßgt - fertig. Erste Tests bestätigen: Video ßber die Xv-Schnittstelle im eingebetteten mozilla-mplayer funktionieren wieder :) Danke @ califax.

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14. Mai 2007

Yoda hat in seinem Blog ein Umfrage zum Thema Ubuntu Linux und dessen Nutzen, Nutzungsdauer, Wßnsche und mehr gestartet - und präsentiert jetzt die Ergebnisse.

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13. Mai 2007

Wie in unzähligen Foren zu lesen gibt es bei Ubuntu Feisty leider einen Kernelbug der das Scannen mit USB-Scannern teilweise unmĂśglich macht. Der Kernel enthält eine experimentelle Option ‘USB selective suspend/resume and wakeup’ welche viele USB-Scanner anscheinend funktionsuntĂźchtig weil ‘einschlafend’ werden lässt. Im gleichen Bugthread wird der Bug auch Xsane/Sane-backends zugeschrieben da die Kerneloption zugunsten aller Laptop/Suspend/Resume-Benutzer eingefĂźhrt wurde, wohl essentiell sei und demnach auch belassen werden mĂźsse. Am 12.5. hat Nicolas M. im Ubuntu Bugtracker Malone einen Workaround beschrieben mit welchem ich mich auch gut abfinden kann: 1) Man installiere scanbuttond: sudo aptitude install scanbuttond 2) Man erstelle ein Script, z.B. startscan mit folgendem Inhalt: scanbuttond -r 1000000 xsane killall scanbuttond 3) Script ausfĂźhrbar machen: sudo chmod +x startscan Ab sofort kann man im Terminal die Oberfläche von Xsane zum Scannen mit dem einfachen Befehl ./startscan Ăśffnen und beliebig scannen. Andere MĂśglichkeit wäre gleich einen entsprechenden Starter auf den Desktop oder das Schnellstart-Panel zu legen. Viel Spass. [singlepic=4] Die schlechtere Nachricht ist dass ich meinem Canoscan 630U erstmal beibringen musste dass Zeitungspapier NICHT rosa ist - hier war einiges an Gamma/Kontrast/Helligkeit der Farbe Rot zu korrigieren…grrrrrr…..

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12. Mai 2007

Nachdem selbstcompilieren immernoch sicherer ist als Fremdpakete zu installieren habe ich den Versuch mit Pidgin (Multimessenger, ehemals Gaim) gestartet. Pidgin ist in Version 2.0.0 das final Release und als solches leider noch nicht in den Feisty Repositories enthalten. NÜtig sind zuerst einmal alle Abhängigkeiten die auch ehemalig Gaim unter Ubuntu zum compilieren benÜtigte:
sudo apt-get build-dep gaim
Eventuell wenn nicht schon installiert werden auch noch folgende Pakete benĂśtigt:
build-essential libglib2.0-dev libxml2-dev libgtk2.0-dev
Download der Pidgin 2.0.0 Sourcen unter http://pidgin.im/pidgin/download/source/ , dann entpacken in ein Verzeichnis der Wahl. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind im Terminal Wechsel in das Pidgin Source Verzeichnis, dort dann
./configure
make
sudo make install
Damit wurde Pidgin inklusive Plugins und MenĂźeinträgen installiert und funktioniert einwandfrei. Ich glaub das mache ich jetzt Ăśfter mal - selbst ist der Mann. Und auf das eigene System optimieren hat schon immer Spass gemacht, leider bin ich bisher nicht Ăźber einige Kernelanpassungen hinausgekommen. Zeit das nachzuholen…:)

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3. Mai 2007

Seit einiger Zeit musste ich feststellen dass das Desktop Search Tool Tracker beim Einloggen in Gnome inklusive Deskbar-Applet abstĂźrzt sofern es in dieses integriert wurde. Der Bug ist im Ubuntu Bugtracker beschrieben und es existiert ein Workaround: Unter Gnome-HauptmenĂź->Einstellungen->Sitzungen ‘Tracker’ in den automatisch startenden Diensten deaktivieren, Tracker wird dann wohl durch das Deskbar-Applet direkt gestartet und das Problem ist behoben. FĂźr diese Woche wurde ein neues Tracker-Release mit Bugfixes angekĂźndigt, bis dahin sollte der Workaround gute Dienste leisten. Nebenher ein kleiner Deskbar/Tracker-Live-Search Screenshot… [singlepic=37]

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16. April 2007

Heute ist die erste Ausgabe des Ubuntumagazins ‘Full Circle‘ erschienen. Im PDF-Format bietet diese Ausgabe eine Übersicht Ăźber 3 Jahre Ubuntu und ein Installationstutorial.

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15. April 2007

Nachdem Freitag der 13. auch bei den Ubuntu-Entwicklern zugeschlagen hat nun der kurze Teil 1 der Feisty(BETA)-Erfahrungen auf den Laptops FSC Amilo 1425 (1,6Ghz,Radeon 9700 Mobile,128Mb, 1024Mb RAM) und Toshiba Satellite 1100 (1Ghz,GForce2Go,16Mb,768Mb RAM). Kurz und knapp - Feisty läuft, läuft stabil und ohne ein einziges Problem bisher. Ebenso jede bisher ßber die offiziellen Repositories installierte Software. Subjektiv spßrbar ist ein Geschwindigkeitszuwachs unter Gnome, die Desktop-Effects (Compiz) machen auf dem Amilo keinerlei Probleme, der Satellite stellt die Effekte aufgrund seines Alters und der entsprechenden Leistung etwas hakeliger dar - aber auch ohne Instabilitäten. Ebenso Problemlos war die Installation der Nvidia-Treiber beim Satellite - automatische Nachfrage - 1 Klick - Neustart - fertig. Vorbei sind die Zeiten des Treiber-Selbst-Compilierens. Der Open Source-Treiber fßr die Radeon-Innereien des Amilo funktioniert ebenfalls ohne Probleme, auch ein kurzes OpenGL-Billard ist gut und flßssig mÜglich. Der Network-Manager zur einfachen Konfiguration von Wlan und Kabelnetzwerk ist jetzt ab Installation mit an Bord und verrichtet hier seine Dienste mit einer BG2200 (Amilo) und einer SMC 2835W zuverlässig und fehlerfrei - sehr schÜn. Einzig die Netzstärke der SMC-Karte lässt noch zu wßnschen ßbrig. Suspend-to-RAM und Suspend-to-Disk funktionieren scheinbar zuverlässig, beim Satellite war hier noch etwas Nacharbeit nÜtig. Alles in allem hat sich die Umstellung auf Feisty Fawn absolut gelohnt - weitere Berichte in den nächsten Tagen. Nur eins muss ich anmerken - der grafische Installer hatte hier bei mir mehrere Probleme, vom garnicht-erst-starten bis zum Crash-bei-der-Paketinstallation - mit dem textbasiertem Installer (im Bootmenß auswählbar) gab es keinerlei Probleme.

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13. April 2007

So. nachdem wg. Krankheit und anderer (Un-)Annehmlichkeiten ein täglich neuer Beitrag nicht mÜglich war gibt es jetzt mal wieder eine Kurznachricht. Auf gnome-look gibt es eine neue Version des Tango-Generators. Der Tango-Generator ist ein Script welches aus sehr vielen Icon-Quellen fßr Icons (>200) im Tango-Stil ein neues Icon-Theme generiert. Dieses Icon-Theme beinhaltet dann Icons fßr wesentlich mehr Gebiete wie das originale Tango-Icon-Theme und gibt dem Desktop ein noch einheitlicheres Aussehen. Auch eine feine Sache: Der Generator lässt das Verschieben der Prioritäten der verschiedenen Iconquellen zu, was ein feineres Abstimmen der verwendeten und teilweise doppelt vorhandenen Icons zu. nachdem die letzte Version unter Ubuntu Edgy Probleme machte funktioniert der aktuelle Generator unter Feisty wieder einwandfrei.

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4. April 2007

Shakal hat ein sehr interessantes Thema angeschnitten (auch wenn unsere Geschmäcker verschieden sein dĂźrften ;) ) - auch ich mĂśchte jetzt mal auf das “Äussere” Ubuntus eingehen - allerdings erweitert auf Desktop-Hintergrund + Icon-Theme + WindowDecorator-Theme + Desktop-Font. Ubuntu Edgy kommt standartmässig mit dem bekannten rotbraunen Ubuntu-FarbtĂśnen, was mir nicht wirklich gefällt. Angenehm fĂźrs Auge, aber eben nicht mein Geschmack. Also musste ein anderes Farbschema her, ein neuer Desktophintergrund ebenfalls, auch ein neues Icon-Theme wurde benĂśtigt: [mygal=ubuntu] Metacity-Theme: Clearlooks - immernoch das Beste meiner Ansicht nach. Beryl-Theme: Sky - FarbtĂśne leicht angepasst. Icon-Theme: nuoveXT-1.6/Nuove Website oder UnofficialTango Wallpaper: Night-Of-Ubuntu So. Alles wie es mir gefällt. Ein angenehmes, sich im Hintergrund haltendes blaues Farbschema/Hintergrundbild, Clearlooks in blau bzw. auf den Screenshots Beryl/Emerald in etwas abgedunkeltem Blau, angepasste Titelleistenschrift (kleiner, feiner). Überhaupt zur Schrift: Standartmässig ist das Ubuntu-Fontrendering nicht wirklich ein schĂśnes auf meinem 15,4” TFT - wirkt etwas unruhig, etwas ‘hakelig’, schwer zu beschreiben. Die LĂśsung war hier das Verwenden einer gefälligeren Schriftart und vor allem das installieren gepatchter Freetype-Pakete

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3. April 2007

Tracker ist eine Alternative zur Desktop-Suche Beagle und wird mit dem neuen Ubuntu Feisty Fawn (7.10) automatisch mitinstalliert werden, unter Edgy muss man da noch selbst Hand anlegen. Informationen zu Tracker findet man unter der Projektseite bei gnome.org, die Installation soll hier kurz erklärt werden. Zuerst aber zu den Vorteilen gegenĂźber Beagle: Der Versuch Beagle zu benutzen wurde nach einigen Stunden abgebrochen weil Beagle während der Idle-Pausen des Rechners/Benutzers das Indexieren von Dateien startet und dabei die CPU zu 100% auslastet. Bei einem Laptop resultiert dieses in einem unglaublich schrill-hohen Geräuschpegel des LĂźfters - genau das was man nicht unbedingt hĂśren will. Eine MĂśglichkeit die Indexerung zu verlangsamen und damit die CPU-Last zu reduzieren habe ich bisher nicht finden kĂśnnen - dafĂźr aber die Alternative Tracker: Nur unwesentlich schwierigere Installation, dafĂźr aber konfigurierbare Indexierungsgeschwindigkeit. Tracker ist noch nicht so ausgereift wie Beagle und steckt noch in der Entwicklung, ist aber trotzdem schon gut benutzbar. Installation Man fĂźge folgende Zeile in die /etc/apt/sources.list ein: deb http://debs.michaelbiebl.de/ edgy main Dann benĂśtigt man den Key: wget http://www.michaelbiebl.de/biebl.asc sudo apt-key add biebl.asc Bei erfolgreichem Key-Import steht einem Update der Paketlisten ind der Tracker-Installation nichts mehr im Wege: sudo aptitude update sudo aptitude install tracker tracker-search-tool libdeskbar-tracker tracker-utils Eigentlich sollte nun der Tracker-Dienst schon im Hintergrund laufen. Ein Aufruf von trackerd & im Terminal ergab ein “… tracker daemon already running…”. Um den aktuellen Stand der Trackeraktivitäten anzuzeigen genĂźgt ein tail -f ~/.Tracker/tracker.log Damit werden die aktuellen Trackeraktivitäten aus dem Logfile angezeigt. Um die Tracker-Einstellungen zu editieren nutze man folgende kurze Zeile: gedit ~/.Tracker/tracker.cfg Deskbar Um die Suche innerhalb der Deskbar zu aktivieren benĂśtigt man noch ein Deskbar-Handler-Script: wget http://www.madman2k.net/files/deskbar-tracker-05.py mv deskbar-tracker-05.py ~/.gnome2/deskbar-applet/handlers/ Danach die Deskbar neustarten mittels Gnome-Logout oder Deskbar-entfernen-und-wieder-ins-Panel-einfĂźgen und prĂźfen ob unter Einstellungen der Deskbar die Optionen * Search for files using Tracker Search Tool * Search for files using Tracker (Live Result) vorhanden und aktiviert sind. Voila. Nautilus ACHTUNG: Nach der Installation des folgenden Paketes lief Nautilus hier nach einem Suspend/Reboot nicht mehr, meldete eine fehlende trackerlib obwohl alles installiert ist. Umstieg auf original Ubuntu-Nautilus half, verzichte vorerst auf Tracker-In-Nautilus. Um die Tracker-Suchengine in den Dateimanager Nautilus zu integrieren ist unter Ubuntu Edgy noch ein angepasstes Nautilus-Paket nĂśtig: wget http://www.gnome.org/~jamiemcc/tracker/DEB/Edgy/nautilus_2.16.1-0ubuntu3tracker1_i386.deb sudo dpkg -i nautilus_2.16.1-0ubuntu3tracker1_i386.deb Danach Nautilus-Neustart bzw. Gnome-Neustart und Tracker wird per Nautilus-Suche automatisch benutzt. Links: Tracker: http://www.gnome.org/projects/tracker/ Tracker GUI Demo: http://ghaefb.rebootcomic.com/2007/02/07/tracker-ui-demo/ Metadata/Gnome: http://www.johnstowers.co.nz/blog/index.php/2007…

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2. April 2007

Und nun zu einem weiteren Teil meiner Wacom Graphire4 Grafiktablett unter Ubuntu Reihe. In einem Bugreport von Ubuntus Bugtracker Malone habe ich von einem Bug im Paket ‘wacom-tools’ gelesen welcher Gimp unter Umständen zum Absturz bringen kann. Nachdem mir Gimp bisher auch ein Mal das Zeitliche gesegnet hat und ausserdem immernoch das bekannte Hotplugging-funktioniert-nicht-Problem mit den aktuellen Treibern aus den Ubuntu-Repositories existiert habe ich mich nun doch daran gemacht den aktuellen Linux-Wacom-Treiber eigenhändig zu installieren. Und so schwer wie gedacht war es nun wirklich nicht: Bugreport: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/wacom-tools/+bug/94505 Treiberdownload: Wacom-Linux-Project Der Treiber wird in ein Verzeichnis der Wahl entpackt, bei mir direkt auf den Desktop (~/Desktop). Jetzt muss man erst einmal die nĂśtigen Voraussetzungen zum selbstcompilieren schaffen: sudo aptitude install gcc libncurses5-dev tk8.4-dev tcl8.4-dev linux-source linux-headers-`uname -r` In /home//Desktop nun in das Treiberverzeichnis wechseln (bzw. in das von Euch gewählte Verzeichnis), dann configure und make: cd ~/Desktop/linuxwacom* ./configure --enable-wacom make Schlussendlich folgt ein sudo make install oder wie hier bei mir wahlweise auch sudo checkinstall sudo dpkg -i *.deb Mit checkinstall wird hier ein Paket (*.deb) geschnĂźrt welches man sich 1. aufheben und 2. mit dpkg… (de-)installieren kann. Per ‘make install’ wĂźrde die Installation direkt ohne Paketerzeugung erfolgen, mit make uninstall das deinstallieren im Bedarfsfall. Dazu mĂźsste man aber auch das genutzte Verzeichnis (wie hier eben ~/Desktop/linuxwacom…) behalten. Nach einem Neustart des Xservers (abmelden->Strg-Alt-Backspace->Anmelden) sollte der neue, aktuelle Treiber funktionieren. Und das hier bisher ohne jedes Problem ;) Was fehlt noch? Ein eigenständiges Ubuntu-Paket. Der Versuch es nach diversen Wiki-Anleitungen zu erstellen scheiterte bisher kläglich, dadurch mĂśchte mein Update-Manager immer den (aktuellen!) xserver-xorg-input-wacom-Treiber durch den (jetzt veralteten) Ubuntu-eigenen Treiber ersetzen. KĂśnnte man im Paketmanager deaktivieren, aber ein aktuelles Ubuntupaket aus den aktuellen Sourcen wäre dann doch eleganter. Bei Tips und/oder Ideen Mail/Kommentar erbeten, bitte.

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26. März 2007

Lange habe ich damals gesucht, oft gelesen dass das Graphire4 unter Linux im allgemeinen nur schwer/kaum zu nutzen sei - und schliesslich habe ich im alten Ubuntu Hoary Forum doch die entscheidenden Hinweise gefunden: BenĂśtigt wird das Paket ‘wacom-tools’: sudo apt-get install wacom-tools Um das Graphire4 USB Grafiktablett unter Ubuntu Dapper/Edgy zu nutzen muss folgendes innerhalb von /etc/X11/xorg.conf eingefĂźgt werden: Section "InputDevice" Driver "wacom" Identifier "stylus" Option "Device" "/dev/input/wacom" #USB ONLY Option "Type" "stylus" Option "USB" "on" #USB ONLY EndSection Section "InputDevice" Driver "wacom" Identifier "eraser" Option "Device" "/dev/input/wacom" #USB ONLY Option "Type" "eraser" Option "USB" "on" #USB ONLY EndSection Section "InputDevice" Driver "wacom" Identifier "cursor" Option "Device" "/dev/input/wacom" #USB ONLY Option "Type" "cursor" Option "Mode" "relative" Option "USB" "on" #USB ONLY EndSection Section "ServerLayout" Identifier "Default Layout" Screen "Default Screen" InputDevice "Generic Keyboard" InputDevice "Synaptics Touchpad" InputDevice "Configured Mouse" InputDevice "stylus" "SendCoreEvents" InputDevice "eraser" "SendCoreEvents" InputDevice "cursor" "SendCoreEvents" EndSection Neu in der Section ServerLayout sind die stylus/eraser/cursor-Einträge, wichtig sind hier die “SendCoreEvents”. Nach einem erneuten Xserver-Neustart muss Gimp oder Inkscape beispielsweise noch mitgeteilt werden dass ein neues Eingabegerät aktiviert werden soll. Gimp/Funktionen Unter Datei->Einstellungen->Eingabegeräte->Erweiterte Eingabegeräte konfigurieren stelle man den Modus von Cursor,Eraser und Stylus von ‘deaktiviert’ auf ‘Bildschirm’. Fertig. Beim nächsten neuen Bild kann das Tablett inklusive Drucksensitivität benutzt werden. Um die Stift/Radiererfunktionen zuzuweisen muss mit der entsprechenden Spitze das äquivalente Werkzeug gewählt werden. Einerseits wirkt das auf den ersten Blick umständlich, auf den zweiten Blick ist es sehr praktisch - auf diese Weise kann den Werkzeugspitzen JEDE Funktion zugewiesen werden, eben nicht nur Stift/Radierer. Noch nicht konfiguriert sind die Stifttasten und das Tablettscrollrad, wer hierzu Tips parat hat - immer her damit ;)

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13. März 2007

Nach der Grundinstallation eines (Ubuntu-)Linux-Systemes folgt im Allgemeinen das Einrichten spezieller Hardware, in diesem Fall mĂśchte ich gerne das integrierte Touchpad des Amilo 1425 deaktiveren (stĂśrt beim Tippen ungemein wenn der Daumenballen Ăźber dem Touchpad den Cursor/Mauszeiger zu unbekannten Orten verschiebt…), ausserdem soll das Wacom Graphire4 Grafiktablett, ein Laserjet2100 von HP als Drucker und der Scanner 630U von Canon unter Ubuntu eingerichtet werden. Entgegen anderer Behauptungen funktioniert das Grafiktablet definitiv unter Ubuntu Linux, getestet mit Version 6.06 Dapper Drake und 6.10 Edgy Eft. Die entscheidenden Tipps habe ich im englischsprachigen Ubuntuforum fĂźr Version 5.10 Hoary entdeckt. Zuerst zum Touchpad. Die entscheidende Hilfe war das Ubuntu-Blog: Um das Touchpad zu deaktiveren benĂśtigt man folgenden Eintrag innerhalb der /etc/X11/xorg.conf:
Section "InputDevice"
Identifier  "Synaptics Touchpad"
Driver      "synaptics"
Option        "SendCoreEvents" "true"
Option        "Device" "/dev/psaux"
Option        "Protocol" "auto-dev"
Option        "HorizScrollDelta" "0"
Option        "SHMConfig" "on"
EndSection
In der Sektion ‘ServerLayout’ muss die Zeile InputDevice “Synaptics Touchpad” enthalten sein, hier sieht sie beispielsweise folgendermassen aus:
Section "ServerLayout"
Identifier	"Default Layout"
Screen		"Default Screen"
InputDevice	"Generic Keyboard"
InputDevice	"Synaptics Touchpad"
InputDevice	"Configured Mouse"
InputDevice    	"stylus"   	"SendCoreEvents"
InputDevice    	"eraser"   	"SendCoreEvents"
InputDevice    	"cursor"   	"SendCoreEvents"
InputDevice    	"pad" 		"SendCoreEvents"
EndSection
Ohne diesen Eintrag wird das Device ‘Synaptics Touchpad’ mit unserer Config-Option nicht aktiviert und kann daher auch nicht ein- oder ausgeschalten werden. Nach einem Xserver-Neustart kann man mit dem Befehl synclient TouchpadOff=1 das Touchpad komplett abschalten. Zu Automatisierungszwecken wurde der Befehl hier in die Startprogramme von Gnome gepackt, zu finden unter System->Einstellungen->Sitzungen->Startprogramme. Dort den Befehl ‘hinzufĂźgen’. Ab dem nächsten Neustart des Xservers wird das Touchpad beim Gnome-Start automatisch deaktiviert. Vorteil dieser Methode: Sollte aus irgendwelchen GrĂźnden das Touchpad wieder gebraucht werden kann es mit dem Befehl synclient TouchpadOff=0 im Terminal oder per Alt-F2 wieder reaktivert werden. Graphire4, Laserjet2100 und Canon 630U folgen in den nächsten Beiträgen…

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