ubuntuusers.de

🛈 Aktuell gibt es im Wiki ca. 300 Artikel, die nur für Xenial getestet sind. Dies entspricht ca. 3,8 % aller Wikiartikel. Damit diese im Frühjahr nicht alle archiviert werden müssen, ist eure Mithilfe gefragt!

25. Juli 2007

Gewonnen!

.. die Soundkarten-Lotterie Im Rechner stecken zwei Soundkarten. Bei jedem Systemstart war eine andere Soundkarte die erste. Echt nervig. Gestern hab ich mich mal drangesetzt.

Vorausetzung ist, daß das Paket alsa-base installiert ist. Diese Paket schreibt in /etc/modprobe.d/ die Datei alsa-base. In dieser wurde erstmal alles auskommentiert . Die Einträge betreffen mich ja nicht. Diese Zeilen habe ich eingefügt:

alias snd-card-0 snd_emu10k1
alias snd-card-1 snd_au8820
##Reihenfolge festlegen
options snd_emu10k1 index=0
options snd_au8820 index=1

Das Ergebnis konnte sich nach dem Reboot sehen lassen:

rainer@neo:~$ cat /proc/asound/cards
0 [Live           ]: EMU10K1 - SB Live [Unknown]
                     SB Live [Unknown] (rev.10, serial:0x80661102) at 0xcc00, irq 12
1 [au8820         ]: au8820 - au8820
                     au8820 at 0xcffa0000 irq 11

Gewonnen!

.. die Soundkarten-Lotterie Im Rechner stecken zwei Soundkarten. Bei jedem Systemstart war eine andere Soundkarte die erste. Echt nervig. Gestern hab ich mich mal drangesetzt.

Vorausetzung ist, daß das Paket alsa-base installiert ist. Diese Paket schreibt in /etc/modprobe.d/ die Datei alsa-base. In dieser wurde erstmal alles auskommentiert . Die Einträge betreffen mich ja nicht. Diese Zeilen habe ich eingefügt:

alias snd-card-0 snd_emu10k1
alias snd-card-1 snd_au8820
##Reihenfolge festlegen
options snd_emu10k1 index=0
options snd_au8820 index=1

Das Ergebnis konnte sich nach dem Reboot sehen lassen:

rainer@neo:~$ cat /proc/asound/cards
0 [Live           ]: EMU10K1 - SB Live [Unknown]
                     SB Live [Unknown] (rev.10, serial:0x80661102) at 0xcc00, irq 12
1 [au8820         ]: au8820 - au8820
                     au8820 at 0xcffa0000 irq 11

Endlich WPA

Nachdem ich meinen Router ja wieder repariert habe, er auch tut, was er soll, habe ich mich an die nächste Baustelle begeben. Ich habe diese WEP-Verschleierung durch WPA ersetzt. Das war gar nicht mal so schwer. Daran beteiligt sind:

  • Notebook mit Ubuntu 6.06 LTS, Kernel 2.15.21
  • PCMCIA-WLAN-Karte TP-LINK TL-WN510G läuft mit madwifi-Treibern
  • wpasupplicant

Datei /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf bearbeiten:

ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
network={
        ssid="ruby-team"
        scan_ssid=1
        key_mgmt=WPA-PSK
        pairwise=TKIP
        group=TKIP
        psk="absolutundhoffentlichsichereswpapasswort"
        priority=5
}

wpasupplicant kann mehrere Netze verwalten, das muß ich noch testen:

# nur WEP
network={
        ssid="ruby-team.woanders"
        key_mgmt=NONE
        wep_key0="toalgeheimerwebpschlüssel"
        wep_tx_keyidx=0
        priority=3
}

#offene Netze
network={
        ssid=""
        key_mgmt=NONE
        priority=2
}

Datei /etc/network/interfaces:

auto ath0
iface ath0 inet dhcp
pre-up /sbin/wpa_supplicant -w -i ath0  -D madwifi \
        -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B ;
        \sleep 8;
post-down killall -q wpa_supplicant

Eigentlich wollte ich ifplugd noch mit einbinden, was ich so nicht zufriedenstellend geschafft hatte. Das wird auf später verschoben.

Bei der ganzen Aktion haben mir diverse Artikel im Wiki von ubuntuusers.de und diese Seite gut geholfen.

Endlich WPA

Nachdem ich meinen Router ja wieder repariert habe, er auch tut, was er soll, habe ich mich an die nächste Baustelle begeben. Ich habe diese WEP-Verschleierung durch WPA ersetzt. Das war gar nicht mal so schwer. Daran beteiligt sind:

  • Notebook mit Ubuntu 6.06 LTS, Kernel 2.15.21
  • PCMCIA-WLAN-Karte TP-LINK TL-WN510G läuft mit madwifi-Treibern
  • wpasupplicant

Datei /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf bearbeiten:

ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
network={
        ssid="ruby-team"
        scan_ssid=1
        key_mgmt=WPA-PSK
        pairwise=TKIP
        group=TKIP
        psk="absolutundhoffentlichsichereswpapasswort"
        priority=5
}

wpasupplicant kann mehrere Netze verwalten, das muß ich noch testen:

# nur WEP
network={
        ssid="ruby-team.woanders"
        key_mgmt=NONE
        wep_key0="toalgeheimerwebpschlüssel"
        wep_tx_keyidx=0
        priority=3
}

#offene Netze
network={
        ssid=""
        key_mgmt=NONE
        priority=2
}

Datei /etc/network/interfaces:

auto ath0
iface ath0 inet dhcp
pre-up /sbin/wpa_supplicant -w -i ath0  -D madwifi \
        -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B ;
        \sleep 8;
post-down killall -q wpa_supplicant

Eigentlich wollte ich ifplugd noch mit einbinden, was ich so nicht zufriedenstellend geschafft hatte. Das wird auf später verschoben.

Bei der ganzen Aktion haben mir diverse Artikel im Wiki von ubuntuusers.de und diese Seite gut geholfen.

Userrechte für Scanner anpassen

Hier steht ein Filmscanner von Minolta (Scan Dual IV). Der läuft nicht unter Sane, kann zur Zeit nur mit Vuescan in Betrieb genommen werden. Der Scanner wird ja vom System erkannt und eingebunden. Es kann allerdings nur root darauf zugreifen. Das will ja keiner. Um Berechtigungen anzupassen muß in in Dapper die Datei udev/rules.d/45-libsane.rules um diese zwei Zeilen ergänzt werden:

#Minolta Dimage Scan Dual IV Filmscanner
SYSFS{idVendor}=="132b", SYSFS{idProduct}=="000a", MODE="664", GROUP="scanner"

So kann auch $USER auf den Scanner zugreifen.

Toll

Userrechte für Scanner anpassen

Hier steht ein Filmscanner von Minolta (Scan Dual IV). Der läuft nicht unter Sane, kann zur Zeit nur mit Vuescan in Betrieb genommen werden. Der Scanner wird ja vom System erkannt und eingebunden. Es kann allerdings nur root darauf zugreifen. Das will ja keiner. Um Berechtigungen anzupassen muß in in Dapper die Datei udev/rules.d/45-libsane.rules um diese zwei Zeilen ergänzt werden:

#Minolta Dimage Scan Dual IV Filmscanner
SYSFS{idVendor}=="132b", SYSFS{idProduct}=="000a", MODE="664", GROUP="scanner"

So kann auch $USER auf den Scanner zugreifen.

Toll

WRT 54G Crash Recovery

Zur Vorgeschichte. Mein WRT läuft hier als Accesspoint mit OpenWRT. Das Paketverwaltunssystem ähnelt dem von Debian etc. Ich war wohl etwas übermütig, als ich ipkg upgrade auf der Shell eingab und voller Panik einfach abbrach … Nunja, das Ergebnis war eben, daß der Router nicht mehr richtig hochfuhr, auf keinen Resets reagierte und TFTP-Uploads mißlangen. Er wurde zum Ziegelstein…

Gestern hab ich es noch einmal versucht. So:

  • Den Router auseinander bauen, daß man Zugriff auf den Flash-Chips bekommt
  • einen dünnen Draht suchen Mit diesem Draht muß Pin 15 & 16 des Flash-Chips überbrückt werden.
  • Router mit Rechner verbinden. Beide müssen im Netzwerk 192.168.1.0 sein, Der Router hat die Adresse 192.168.1.1.
  • auf dem Rechner das TFTP-Programm für den Upload vorbereiten:
tftp 192.168.1.1
tftp> binary
tftp> rexmt 1
tftp> trace
Packet Tracing on
tftp> put openwrt-firmware
  • noch nicht enter drücken, das kommt später
  • Router anschalten, Stecker vom Netzteil reinstecken.
  • Der Bootloader des Routers sollte jetzt auf die Firmware warten. Das erkennt man am Blinken der Power-LED oder Antwort auf Pings
  • Draht entfernen
  • im ersten Terminal mit dem TFTP-Upload beginnen
  • Nach erfolgten Datentransfer bootete der Router neu und hat zum Glück wieder normal gearbeitet.

WRT 54G Crash Recovery

Zur Vorgeschichte. Mein WRT läuft hier als Accesspoint mit OpenWRT. Das Paketverwaltunssystem ähnelt dem von Debian etc. Ich war wohl etwas übermütig, als ich ipkg upgrade auf der Shell eingab und voller Panik einfach abbrach … Nunja, das Ergebnis war eben, daß der Router nicht mehr richtig hochfuhr, auf keinen Resets reagierte und TFTP-Uploads mißlangen. Er wurde zum Ziegelstein…

Gestern hab ich es noch einmal versucht. So:

  • Den Router auseinander bauen, daß man Zugriff auf den Flash-Chips bekommt
  • einen dünnen Draht suchen Mit diesem Draht muß Pin 15 & 16 des Flash-Chips überbrückt werden.
  • Router mit Rechner verbinden. Beide müssen im Netzwerk 192.168.1.0 sein, Der Router hat die Adresse 192.168.1.1.
  • auf dem Rechner das TFTP-Programm für den Upload vorbereiten:
tftp 192.168.1.1
tftp> binary
tftp> rexmt 1
tftp> trace
Packet Tracing on
tftp> put openwrt-firmware
  • noch nicht enter drücken, das kommt später
  • Router anschalten, Stecker vom Netzteil reinstecken.
  • Der Bootloader des Routers sollte jetzt auf die Firmware warten. Das erkennt man am Blinken der Power-LED oder Antwort auf Pings
  • Draht entfernen
  • im ersten Terminal mit dem TFTP-Upload beginnen
  • Nach erfolgten Datentransfer bootete der Router neu und hat zum Glück wieder normal gearbeitet.

Autologin

wenn man der einzige Benutzer an seinem Rechner ist, braucht man eigentlich gar keinen grafischen Login-Manager wie GDM, XDM, WDM oder den KDM. Man kann das automatische Anmenden mit rungetty lösen:

  • rungetty installieren
  • /etc/inittab editieren:
1:2345:respawn:/sbin/getty 38400 tty1

durch

1:2345:respawn:/sbin/rungetty tty1 --autologin benutzername 

ersetzen

So hat man schonmal ein automatisches Login auf der Konsole. Um XFCE gleich automatisch zu starten, ist noch ein Eingriff in der eigenen ~/.bash_profile notwendig:

if [ -z "$DISPLAY" ] && [ $(tty) == /dev/tty1 ]; then
startxfce4
fi

Autologin

wenn man der einzige Benutzer an seinem Rechner ist, braucht man eigentlich gar keinen grafischen Login-Manager wie GDM, XDM, WDM oder den KDM. Man kann das automatische Anmenden mit rungetty lösen:

  • rungetty installieren
  • /etc/inittab editieren:
1:2345:respawn:/sbin/getty 38400 tty1

durch

1:2345:respawn:/sbin/rungetty tty1 --autologin benutzername 

ersetzen

So hat man schonmal ein automatisches Login auf der Konsole. Um XFCE gleich automatisch zu starten, ist noch ein Eingriff in der eigenen ~/.bash_profile notwendig:

if [ -z "$DISPLAY" ] && [ $(tty) == /dev/tty1 ]; then
startxfce4
fi

TV-Karte Tevion MD 9717

  • Datei /etc/modprobe.d/tv-card mit dem Inhalt anlegen:
options saa7134 card=6
  • Damit das Modul saa7134_alsa die Karte in der gewünschten Reihenfolge lädt, die Datei /etc/modprobe.d/alsa-local entsprechend editieren.
  • Damit der Overlay funktioniert in /etc/X11/xorg.conf in der Module-Sektion die Module v4l und vbe aktivieren. Das Paket xserver-xorg-driver-v4l sollte wohl auch installiert sein.

Jetzt kann der alte Camcorder rausgekramt werden und die alten Schätzchen auf Platte gebannt werden …

TV-Karte Tevion MD 9717

  • Datei /etc/modprobe.d/tv-card mit dem Inhalt anlegen:
options saa7134 card=6
  • Damit das Modul saa7134_alsa die Karte in der gewünschten Reihenfolge lädt, die Datei /etc/modprobe.d/alsa-local entsprechend editieren.
  • Damit der Overlay funktioniert in /etc/X11/xorg.conf in der Module-Sektion die Module v4l und vbe aktivieren. Das Paket xserver-xorg-driver-v4l sollte wohl auch installiert sein.

Jetzt kann der alte Camcorder rausgekramt werden und die alten Schätzchen auf Platte gebannt werden …

Hmmm…lecker, wieder neues Bling habe ich mir gedacht als ich heute morgen auf Sylons’ Blog erstmalig von Onestones’ aktuellem Plugin ‘Shift’ gelesen habe. Fenster-wechsel-dich-Spielchen auf die bekannte Art des anderen Betriebssystems in aktuellster Version (sh. Screenshot) oder auf eine neue Art: Beim Fensterwechsel werden die selbigen vom linken Bildschirmrand Ăźber die Mitte (zum Begutachten) nach rechts umgelagert. Schwer zu erklären, mĂźsste man gesehen haben. Achja und flĂźssig animiert das Ganze, logisch. [singlepic=17]

Installation

Das war schon etwas aufwendiger. Erstmals nach Compiz auf Dapper habe ich Compiz Fusion mit Hilfe von Trevinos’ Buildscript in tagesaktueller Version selbst compiliert – nichts. Kein Shift-Plugin. Also weitergesucht, einige Leuts gefunden die das gleiche Problem hatten aber keine LĂśsung. In den vom Buildscript downgeloadeten Sourcen war auch nichts zu finden. Als letzte Rettung stellte sich dann das Browsen von Compiz GitWeb heraus: Das Shift Plugin residiert in einem eigenen GIT-Verzeichnis und ist anscheinend noch nicht in die Ăźblichen Plugin-Sourcen integriert. Die restliche Installation war dann relativ einfach, downloaden, und Zwei(!)satz. git clone git://anongit.opencompositing.org/fusion/plugins/shift cd shift make sudo make install Nach einem Compiz-Neustart war das Plugin per Shift-Super-S aktivierbar, die Einstellungen erscheinen im CompizConfigSettingsManager. Fraglich nur ob das komplette selbstcompilieren wirklich nĂśtig war oder ob man Shift auch zu Trevinos’ RepositoryVersion von Compiz Fusion nachinstallieren hätte kĂśnnen… Nochwas zum Screenshot – dort zu erkennen ist der erste Screenshot des Ăźberarbeiteten Cystats Wordpress Statistik Plugins. Wird schon noch :)

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©2008 CoreBlog.

23. Juli 2007

[singlepic=16,100,,,right]Mit den Iconsets fĂźr das Linuxsystem ist es ähnlich wie mit der Installation diverser EyeCandy Software, irgendwie gibt es immer wieder etwas schĂśneres aber nie das komplett Perfekte… Angeregt durch einen Artikel auf Sylon’s Blog habe ich mir auch mal wieder auf die Suche nach einem neuen Gnome-Iconset gemacht. Angenehme Farben sollte es haben, einen allgemein zeitgemässen Look aber nicht Ăźbertrieben knallig. Gefunden habe ich dann NuoveXT. Sehr schĂśn. DownloadmĂśglichkeiten fĂźr Gnome, KDE und Firefox (Linux, Windows, Mac) gibt es auf der Website und auf gnome-look.org. Schade nur dass NuoveXT anscheinend nicht weiterentwickelt wird und dementsprechend einige Icons durch Standarticons ersetzt werden, der letzte Changelog-Eintrag ist von 2005. Edit: Hier auf gnome-look.org gibt es NuoveXT2, submitted April 19, 2007 Wer ein ähnliches Iconset kennt mĂśge bitte Bescheid geben, Interesse besteht immer …

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©2008 CoreBlog.

20. Juli 2007

Ist es wirklich wahr? In diesem Thread mit dem Titel ATI finally made it des engl. Ubuntuforums spricht ein User davon Compiz unter dem neuen Fglrx-Treiber mittels der Option –force-fglrx am Laufen zuhaben, wenn auch mit Problemen (Scrolling). Ein anderer User sagt I have Fusion running and I am NOT using an XGL session, nennt aber nicht den verwendeten Treiber. Auch wird immer wieder von einem eingeblendeten Wasserzeichen mit Information Ăźber den Status als Betaversion geschrieben. In einem anderen Thread wird von einer Installation aus ähnlichen GrĂźnden abgeraten. Fazit: Selbst wenn Fglrx jetzt endlich GL_TEXTURE_FROM_BITMAP unterstĂźtzt und damit ein Nutzen von Compiz(-Fusion) ohne Xgl mĂśglich wäre (was fĂźr viele ATI-Nutzer einen Traum wahr werden lassen wĂźrde) werde ich persĂśnlich von einer Installation vorerst absehen. Erst warte ich auf Antwort auf die Fragen • UnterstĂźtzt Fglrx jetzt wirklich AIGLX/GL_TEXTURE_FROM_BITMAP ? • Funktioniert Compiz wirklich ohne Xgl-Server ? • KĂśnnen die beschriebenen Probleme umgangen werden ?

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©2008 CoreBlog.

Als Bling-Liebhaber muss ich natĂźrlich immer wieder mal etwas Neues ausprobieren. Nachdem Compiz Fusion schĂśn läuft, Kiba-Dock einige Probleme machte und ich die neues Screenshots von Avant Window Navigator recht interessant fand musste ich diese Dock Application nun doch mal ausprobieren - und was soll ich sagen – auch AVN läuft stabil, ist benutzbar, um dauerhaft zu laufen fehlen allerdings noch einige Features. Was macht AVN? AVN stellt am unteren Rand des Desktops eine Leiste mit Anwendungsstartern und/oder Icons der geĂśffneten Fenster und/oder Applets wie Systray/Notification Area und MĂźlleimer zu VerfĂźgung. Der Zugriff auf die Icons per Maus ist animiert, zusätzlich gibt in der aktuellen Version auch Reflektionen und die MĂśglichkeit den Boden der Leiste schräg in den Desktop zu kippen wodurch man den aktuellen Mac-Look annäherungsweise erreichen kann. [singlepic=15] Was mir gut gefallen hat: • die Reflektionen – sehr schĂśn. • die Animation – recht einfach gehalten, aber auch sehr schĂśn. • Drag & Drop von Startern funktioniert recht gut Nicht so schĂśn: • Icon-changing bei Startern, neues Icon wird vergessen • Anlegen von Startern die sich nicht innerhalb des Gnome-MenĂźs befinden ist unnĂśtig kompliziert (eigenes .desktop-File anlegen und per gconf-editor einfĂźgen) • Systray Applet – der graue Background ohne Reflektion passt nicht zum Erscheinungsbild • Bei Cube-Rotation wird das zum Desktop passende Dock nicht angezeigt sondern ‘vergessen’ • Neue Instanzen eines Programms kĂśnnen Ăźber Starter nicht geĂśffnet werden sondern es Ăśffnet sich automatisch wenn vorhanden eine minimierte Instanz (Firefox) Aber: AVN befindet sich mitten in der Entwicklung. Das Forum scheint sich reger Beteiligung zu erfreuen und es gibt einige User die sich mit der Entwicklung von Patches/neuer Features beteiligen. Grossen Respekt an die Entwickler – aus dem AWN wird wahrscheinlich in einiger Zeit eine sehr schĂśne, benutzbare Alternative zum gnome-panel werden. Zum Schluss noch eine Vision eines Users im AVN-Forum: So (runtersrollen, Posting #3868) kĂśnnte irgendwann einmal ein Linux-Desktop aussehen. Bling machts mĂśglich… Installation der SVN-Entwickler-Version:
sudo apt-get install svn build-essential subversion automake1.9 libgnome-desktop-dev libgtk2.0-dev libwnck-dev libwnck-common libgconf2-dev libglib2.0-dev gnome-common subversion
svn checkout http://avant-window-navigator.googlecode.com/svn/trunk/ avant-window-navigator
cd avant-window-navigator
./autogen.sh
make
sudo make install
Danach kann AVN im Menü Anwendungen->Zubehör gestartet werden sofern alles glatt gelaufen ist. Oder per Trevinos bekanntem Repository das Paket installieren…

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©2008 CoreBlog.

13. Juli 2007

Unter Compiz Fusion verwende ich gerne das Trailfocus-Plugin um beim Arbeiten den Augen das Konzentrieren etwas zu erleichtern. Trailfocus reduziert automatisch Transparenz, Sättigung und/oder Helligkeit derzeit nicht benutzter Fenster. Ein Problem wird das beim Benutzen von Gimp: Durch das Mehrfenstersystem treten jeweils unbenutzte Gimp-Unterfenster, z.B. der Ebenen- oder Werkzeugdialog in den Hintergrund, was dann wieder recht verwirrend sein kann. Mich hat es jedenfalls gestÜrt, ich hätte gerne ALLE Fenster einer laufenden Gimp-Sitzung im Vordergrund und nicht abgeblendet. LÜsung in den Einstellungen des Trailfocus-Plugins: (type=toolbar | type=utility | type=dialog | type=normal) & !(state=skiptaskbar | state=skippager) Im Compiz Config Settings Manager kann man in den Einstellungen des Trailfocus-Plugins Fenster/Fenstertypen angeben welche berßcksichtigt (erster Teil der Zeile) und nicht berßcksichtigt werden sollen (zweiter Teil der Zeile ab dem & !). Setzt man im zweiten Teil nun die Fensterklasse Gimp ein werden Gimp-Fenster zukßnftig nicht mehr von Trailfocus behandelt - und schon ist das Arbeiten mit Gimp wieder angenehmer: (type=toolbar | type=utility | type=dialog | type=normal) & !(state=skiptaskbar | state=skippager | class=Gimp) [singlepic=14] Im Prinzip sollte das auch mit anderen Multi-Fenster-Anwendungen funktionieren. Wie man an Informationen wie die Window Class kommen kann ist unter anderem im Beryl-Wiki beschrieben.

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©2008 CoreBlog.

12. Juli 2007

So. Statusbericht: Beagle läuft jetzt einige Zeit und ich muss sagen - Herrschaftzeiten, kein Vergleich mehr zu den früheren Versionen. Erstens scheint Beagle stabil zu laufen, keinerlei Deskbar-Ausfälle oder Ähnliches zu beobachten. Zweitens ist das Teil sehr schnell, subjektiv auf diesem System hier schneller als Tracker. Messen kann ich das latürnich nicht. Drittens ist die CPU-Beanspruchung im laufenden Betreib nicht mehr fühlbar, im Gegensatz zu früheren Versionen nutzt der Beagle die Idle-Zeit des Rechners zum Indizieren - arbeitet man selbst, macht Beagle Pause. Sehr schön. So. Jetzt das Aber: Die Installation ist etwas schwieriger als bei Tracker, einige wichtige Informationen entstammen der Beagle-Getting-Started-Seite:

/etc/fstab anpassen:

Screenshot von Beagle in der Deskbar Allen Partitionen/Festplatten die von Beagle in den Suchindex miteinbezogen werden sollen sollte in in der Datei /etc/fstab (mit Rootrechten editieren) das Attribut user_xattr mitgegeben werden. Sollte das nicht der Fall sein verwendet Beagle wohl eine eigene SQlite-Datenbank fßr bestimmte Indizierungsvorgänge was zu einem Geschwindigkeitsverlust fßhren soll. Bei den Dateisystemen XFS und JFS sollte das Attribut per Default aktiviert sein, bei Ext2, Ext3 und ReiserFS muss es manuell nachgetragen werden. Das Beispiel meiner eigenen angepassten (nachträglich auf eine eigene Partition verschobenen) /home Partition sieht in fstab folgendermassen aus:

/dev/sda1 /home ext3 nodev,user_xattr 0 2

Danach mĂźssen die Partitionen neu gemounted werden, wass durch einen kompletten Systemneustart oder ein

mount -o remount /home
geschehen kann (Achtung, Befehl ist fĂźr individuelle Partitionen anzupassen).

2) Beagle installieren

Beagle ist in den Ubuntu-Repositories enthalten und wird mit einem einfachen sudo aptitude install installiert:

sudo aptitude install beagle python-beagle

3) Schnelle initiale Indizierung

Wie o.g. indiziert Beagle hauptsächlich in der unbenutzen Rechnerzeit, mÜchte man (bei ausreichend kleiner Partition/kleiner Datenmenge) fßr den Anfang eine schnelle Indizierung aller Daten erreichen kann man dem Beagle sagen dass er doch sofort und mit voller Kraft voraus indizieren soll. Dazu muss der laufende Beagle-Dienst beendet und der Befehl zum Sofortindizieren gegeben werden:

beagle-shutdown
export BEAGLE_EXERCISE_THE_DOG=1
beagled

4) Beagle in der Deskbar

Nachdem wir oben auch die Beagle Python-Bindings mitinstalliert haben kann Beagle jetzt auch in der Deskbar fßr die schnelle Suche aktiviert werden. In den Einstellungen (Rechtsklick auf Deskbar-Symbol) lÜnnen nun Beagle und Beagle-Live aktiviert werden, letzteres sorgt fßr eine Live-Ergebnisanzeige während des Tippens in das Deskbar-Suchfeld. Sehr fein. Weitere Informationen gibt es unter anderem im Ubuntuusers-Wiki(dt.) oder dem Ubuntu-Wiki(engl.) . Screenshot der Deskbar-Suche:

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9. Juli 2007

Wie hier schon einmal geschrieben nutze ich fĂźr die schnelle Desktop-Suche das Programm Tracker (inklusive des beschriebenen Bugs) statt dem ehemals so gepushten Beagle. Der Vorteil ist die einstellbare Indexing-Aktivität, was auf meinem Amilo 1425 zu deutlich reduzierter CPU-Last und damit weniger Lärmentwicklung des sowiso schon lauten Laptops fĂźhrt. Das Problem: Seit dem Release von Ubuntu Feisty existiert ein Bug der das Deskbar-Plugin zum Absturz bringt wenn tracker/libdeskbar-tracker installiert ist: Beim Start von Gnome wird versucht das Tracker-Plugin fĂźr die Deskbar zu laden während der Tracker-Daemon nich nicht aktiv ist. Resultat: Deskbar stĂźrzt mit Fehlermeldung ab. Einkillall gnome-panel nach dieser Fehlermeldung reaktiviert das panel inklusive funktionierendem Tracker in der Deskbar. Als LĂśsung bzw. Workaround wird vorgeschlagen unter System->Einstellungen->Sitzung Tracker als automatisch startendes Programm zu deaktivieren - was hier bisher auch funktionierte, seit einigen Wochen aber wieder vermehrt zur gleichen Crash-Symptomatik fĂźhrt. Derzeit ist das Deskbar-Applet daher einfach komplett deaktiviert. Vielleicht muss ich mir doch mal wieder Beagle ansehen…vielleicht hat sich da mittlerweile bzgl. CPU-Last etwas getan …

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