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Weechat Copy & Paste

Permalink noqqe.de

Etwas aus vim mit Tagbar oder mutt mit Sidebarpatch kopieren ist halt immer irgendwie kacke. Bei weechat gibts das gleiche Problem mit dem buffers Plugin und der nicklist.

Kreuz und quer Pipes und nicks drin. Nervt. Deshalb hier zwei kleine Aliases, die ich mir gebastelt hab.

/alias hidebars /bar hide nicklist ; /bar hide buffers
/alias showbars /bar show nicklist ; /bar show buffers

So ist’s für mich am Einfachsten irgendwelches Zeugs aus IRC zu kopieren.

  • /hidebars
  • Copy
  • /showbars

Mozilla veröffentlicht Bugfix- und Sicherheitsupdate Firefox 37.0.2

Permalink Sören Hentzschel

Firefox 37.0.2 ist das zweite außerplanmäßige Update für Firefox 37. Damit behebt Mozilla Grafikprobleme und schließt eine Sicherheitslücke.

Download Mozilla Firefox 37.0.2 für Windows, OS X und Linux

Mit Firefox 37.0.2 verbessert Mozilla die Stabilität in Zusammenspiel mit bestimmten Grafikkarten durch Blockieren der Hardware oder einzelner Features, was sich zuvor in einem schwarzen Videobild auf YouTube, Grafikfehlern auf Google Maps oder durch Abstürze bei Programmstart äußern konnte. Darüber hinaus behebt Mozilla mit dem Update eine Sicherheitslücke.

hdparm nach suspend ausführen

Permalink onli blogging

Suspend to Ram hat den kleinen nervigen Bug, dass die Festplattenparameter verloren gehen. Zumindest gilt das auf meinem System, bei dem ich den Standby-Modus via s2ram und damit uswsusp nachgerüstet habe. Bei mir sind die per hdparm gesetzten Parameter wichtig, denn darüber werden die sonst zu lauten Festplatten nach kurzer Inaktivität schlafen geschickt (hpdarm -S 24 …).

Die einfache Lösung ist, den s2ram-Befehl in ein Skript /usr/local/bin/standby zu wrappen, das nach dem Suspend hdparm ausführt:

#!/bin/sh
s2ram
hdparm -S 24 /dev/disk/by-uuid/AA38C5FE38C5C991
hdparm -S 24 /dev/disk/by-uuid/0be0233d-c885-4492-9e57-f81df851ca25

Dieses Skript per sudo ausführen, und 2 Minuten nach dem Start ist wieder Ruhe.

Dafür steht in meiner ~/.icewm/menu:

prog standby standby sudo /usr/local/bin/standby

Das Skript ist über sudo visudo freigeschaltet, sodass kein Passwort benötigt wird.

19. April 2015

Simpler Watchdog zum Neustarten eines Dienstes

Permalink Finns Blog

Heute musste ich feststellen, dass ein Teil der Monitoring Software Shinken auf meinem Raspberry Pi nicht mehr lief. Genauer gesagt hat sich der Poller still und heimlich beendet und der Prozess war auch nicht mehr zu sehen. Nachdem ich den Dienst 

shinken-poller
wieder neu gestartet habe, war alles wieder gut. Das passiert zwar selten, aber zukünftig soll ein Script den Neustart des Dienstes übernehmen.

Folgendes Bash Script habe ich also (als root) angelegt und mit 

chmod u+x
ausführbar gemacht.
#!/bin/bash
MAIL_ADDRESS="foobar@example.org"

# check poller
if ! ps aux | grep -v grep | grep shinken-poller > /dev/null
then
        /usr/sbin/service shinken-poller restart > /dev/null
        MSG+="Shinken poller restarted\n"
fi

# check scheduler
if ! ps aux | grep -v grep | grep shinken-scheduler > /dev/null
then
        /usr/sbin/service shinken-scheduler restart > /dev/null
        MSG+="Shinken scheduler restarted\n"
fi

# send mail
if [ -n "$MSG" ]
then
        echo -e "$MSG" | mail -s 'Shinken watchdog' "$MAIL_ADDRESS"
fi

Mit 

crontab -e
schnell habe ich schnell folgenden Cronjob erstellt:
*/5 * * * * /usr/local/sbin/shinken-watchdog.sh

Sollte der Dienst neugestartet werden müssen, wird eine E-Mail an die angegebene E-Mail Adresse gesendet. Das Script ist zwar sehr simpel und nicht für alle denkbaren Zwecke geeignet, in diesem Falle ist es aber vollkommen ausreichend. Nur alle paar Monate passiert es, dass der Poller oder Scheduler sich beendet, aber ein einfacher Neustart hat auch bisher immer zum Erfolg geführt.

Amazon Prime Instant Video versagt auf Kodi

Permalink Intux

Seit letztem Wochenende verweigerte das Amazon Prime Instand Video Addon auf meinem Kodi mit einem Script Fehler seinen Dienst.

Abhilfe schafft hier der Austausch der Datei default.py der Kodinerds im Verzeichnis /home/pi/.kodi/addons/plugin.video.prime_instant/. Da ich weder über SSH noch FTP auf mein Kodi zugreife, habe ich die Datei mit Root-Rechten auf die SD-Karte kopiert. Zuvor wurde jedoch das alte Script in default.py_bak umbenannt.

news_490

So läuft nun Amazon Prime Instant Video wieder auf meinem Raspberry Pi.

Viel Spaß!

Limelight macht das Android-Gerät zum Gaming-PC

Permalink Kaffeeringe

By: Saad Faruque - CC BY-SA 2.0

Mit der Ouya lassen sich jetzt auch richtige PC-Spiele bequem auf dem Sofa zocken. Die hardware-mäßig schmalbrüstige Android-Konsole streamt mit der App „Limelight“ einfach die Spiele vom Gaming PC auf den Fernseher. 

Zugegeben, ich war zu Anfang ein wenig enttäuscht von der Ouya. Die verfügbaren Spiele waren zum Teil krude schlecht. Das hat sich mittlerweile sehr gebessert. Es sind einige wirklich schöne Spiele verfügbar. An eine Xbox oder eine Playstation kann sie schon wegen der schwachen Hardware nicht heranreichen. Bislang diente das Gerät bei mir deswegen als Mediencenter: XBMC aka Kodi und die per sideload installierte App von Watchever sorgten für Unterhaltung.

Seit einiger Zeit gibt es nun die Limelight App und ich hatte jetzt erst die Gelegenheit die einmal auszuprobieren. Die App kann sich mit einem PC im Netzwerk verbinden, der über eine aktuelle NVidia-Grafikkarte und die Software GForce Experience verfügt. Alle Spiele, die diese Software auf dem PC findet, können dann auf die Ouya gestreamt werden.

Steam zum Beispiel ist bereits voll darauf ausgelegt und lässt sich im Konsolen-Modus starten und dann voll über den Controller bedienen. Die Spiele sind auf diesen Modus voreingestellt und arbeiten problemlos mit dem Controller zusammen. Testweise habe ich das letzte Tomb Raider und GRID angespielt. Bis auf die Tatsache, dass ich nicht besonders gut in Rennspielen bin, hat das hervorragend funktioniert. Ganz selten kommt die Übertragung ins Ruckeln. Bei der Steuerung habe ich nichts davon gemerkt, dass alle Eingaben und Ausgaben über ein WLAN liefen. Den ersten ernsthaften Test habe ich dann mit Brothers — A Tale of Two Sons durchgeführt und das Spiel gleich durchgespielt. Das hat perfekt funktioniert.

Wer einen PC mit NVidia-Grafikkarte hat und ein Android-Gerät, sollte sich Limelight einmal anschauen. Bei Youtube gibt es jede Menge Videos von Leuten, die aktuelle Games auf einem alten Smartphone spielen. Warum man den 19″ Monitor gegen einen 4″ Monitor eintauschen sollte, verstehe ich nicht. Auf der großen Glotze im Wohnzimmer aber macht es echt Spaß.

Video

Click here to view the embedded video.

Links

18. April 2015

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede #14 – Privatsphäre-Kontrollzentrum

Permalink Sören Hentzschel

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede. Unter diesem Titel wird in regelmäßigen Abständen über aktuelle Mockups, Design-Experimente und Ähnliches berichtet. Manches davon wird in dieser oder ähnlicher Form sicher den Weg in ein Mozilla-Produkt finden, anderes wird vielleicht nie über den Status eines Entwurfes oder Experiments hinausgehen, viele Ideen entwickeln und verändern sich über die Zeit und diese Entwicklungen werden wir in dieser offenen Serie beobachten können. Heute geht es um das mögliche Design des kommenden Privatsphäre-Kontrollzentrums, welches das bisherige Identitätspanel ersetzen wird.

Bereits letzten Monat wurden auf diesem Blog Mozillas Pläne vorgestellt, das Identitätspanel von Firefox, welches Informationen zur Verschlüsselung und Identität der Webseite anzeigt, zu erweitern und dem Nutzer Optionen zur Steuerung der Privatsphäre in Zusammenhang mit der jeweiligen Webseite zu geben. Während die damals veröffentlichten Wireframes bereits eine Idee vom geplanten Funktionsumfang gegeben haben, gibt es nun erste echte Mockups, welche zeigen, wie das Ganze aussehen könnte. Wie immer gilt: kann, muss nicht. Anders gesagt: die Mockups zeigen die allerneusten Vorschläge von Firefox-Designer Stephen Horlander, bis zur Implementierung können sich Dinge auch noch ändern.

Kontrollzentrum v1:

Kontrollzentrum v2:

Distrochooser 2 nun offiziell im Stadium der Finalisierung

Permalink Fury's - Blog

Distrochooser Logo

Etwas früher als geplant ersetzt der Linux Distribution Chooser 2 die bisherige Version. Die alte Version ist weiterhin unter http://distrochooser.0fury.de/ldc1/ erreichbar, wird jedoch nicht mehr aktualisiert.

Falls somit jemandem – warum auch immer – der alte Distrochooser eher zusagt, kann er diesen auch immer noch nutzen.

Der neue Distrochooser verlässt damit die Phase einer Vorschauversion und wechselt in das Stadium der Finalisierung.

Ich führe bereits jetzt diesen Schritt durch, weil mich das Feedback dazu verleitet hat. Viele Kritiken beziehen sich auf fehlende Distributionen oder Funktionswünsche, oftmals auch Trolling. Das reine Grundprinzip steht und kann nun auch verwendet werden.

Bitte beachtet, dass die Domain distrochooser2.0fury.de ab sofort nicht mehr genutzt wird und daher nicht mehr verlinkt werden soll. Alle Links sollten auf http://distrochooser.0fury.de laufen. “Falsche” Links auf distrochooser2.0fury.de werden ab sofort auf http://distrochooser.0fury.de umgeleitet.

Mit dem Update sind heute Kubuntu, Lubuntu und Xubuntu im Distrochooser aufgenommen worden.

Rein technisch sind noch ein paar Neuerungen sowie die Überarbeitung der Matrix in Arbeit, seid also gespannt

Tägliche Linksammlungen veröffentlichen

Permalink Kaffeeringe

Lesezeichen

Ein beliebtes Format in Blogs sind die täglichen Linksammlungen. Beim Landesblog zum Beispiel haben wir die Nordlinks. All das, was den Blogbetreibern den Tag über in die Quere gekommen ist, wird abends kommentiert ins Blog gestellt. Komplett manuell ist das eine nervige Tätigkeit. Es geht aber auch einfacher.

Nach dem Linux-Motto: „Für jede Aufgabe ein Tool“ teilen wir die Aufgaben beim Landesblog in das Sammeln und das Veröffentlichen auf:

  1. Wir sammeln die Links tagsüber per Delicious. Der Social Bookmark Dienst bietet alles, was man dafür benötigt: Ein Bookmarklet oder ein Plugin für den Browser oder Apps für das Smartphone. Was wir bei Delicious als Überschrift und Beschreibung speichert, landet hinterher so im Blog. Alle Beiträge müssen ein gemeinsames Schlagwort haben — sonst klappt es nicht mit dem Schritt 2. Ein weiterer Vorteil an dieser Lösung ist, dass alle Redaktions-Mitglieder mitsammeln können und wenn man will, kann man die Links direkt beim Sammeln schon twittern lassen oder bei Facebook posten.
  2. Zum Veröffentlichen ist natürlich WordPress gut geeignet. Dafür gibt es das Plugin „Delicious Curator“. Dem gibt man den Namen des Delicious-Accounts an, das Schlagwort, das übernommen werden soll und die maximale Anzahl Links. Dazu kann man einstellen, in welcher Form die Links übernommen werden soll. Wir haben dort eine einfache nummerierte Liste vorgesehen.
    Wenn wir nun abends den Link-Artikel schreiben wollen, gehen wir in die Administration des Plugins, wählen den Autor aus und klicken auf „Run Now“. Es legt dann einen Entwurf für einen neuen Artikel an, der die Liste der Links enthält. Der bekommt dann noch den Standard-Text hinten dran kopiert und eine individuelle Einleitung und dann wird der veröffentlicht.

Mit dieser Lösung arbeiten wir jetzt seit einem halben Jahr und es klappt ganz gut. Ein kleines Problem ist, dass die Benutzer Adminrechte haben müssen, um in die Verwaltung des Plugins zu kommen — es kann also nicht jeder posten.

Links

17. April 2015

Und wieder bin ich bei Arch Linux gelandet

Permalink Finns Blog

Viele Linux Nutzer kennen das Problem. Die Auswahl der Distributionen ist groß und allesamt haben sie ihre Vor- und Nachteile und zeichnen sich durch Flexibilität, Stabilität oder Einfacheit aus. Nun habe ich mich auf meinem Desktop PC von Fedora verabschiedet und Arch Linux installiert. Warum?

Ich habe mich während meines Studiums für Fedora entschieden, nachdem ich mit Arch Linux hin und wieder ein paar Probleme beim Updaten hatte, die mir zu viel Zeit abverlangt haben. Sicherlich waren das keine unlösbaren Probleme, aber mir hat die Zeit dafür gefehlt. Inzwischen habe ich zwar nicht mehr Zeit, aber mehr Erfahrung, mit der ich die Probleme hoffentlich schneller lösen kann. Da ich inzwischen mit dem Studium fertig bin, kann ich auch mal einen Tag auf einen lauffähigen Rechner verzichten, sollte ich etwas verbocken.

Arch Linux ist ein Rolling Release, d.h. es gibt keine festen Versionen der Distribution, stattdessen werden Paketupdates und -upgrades kontinuierlich veröffentlicht. Änderungen in den Programmen erfordern dann manchmal manuelle Anpassungen am System. Fedora, welches ich aufgrund meiner häufigen Arbeit mit CentOS sehr schätze, veröffentlicht 1-2 Mal pro Jahr eine neue Version. Updates innerhalb einer Version sind i.d.R. immer problemlos einspielbar. Leider verhielt es sich mit den Upgrades (also z.B. von Fedora 19 auf 20, oder 20 auf 21) etwas anders. Nach den Upgrades war das System zwar immer noch lauffähig, es kamen aber immer ein paar kleine Probleme hinzu. Seit Monaten habe ich mich u.a. mit störenden USB Problemen (USB Speichergeräte konnten oft nicht gemountet werden) herumgeplagt, die ich einfach nicht zu lösen vermochte. In einer virtuellen Maschine habe ich mir dann eine Arch Linux Installation vorbereit, die ich kürzlich dann auf meinen Desktop PC kopiert habe.

Da meine letzte Arch Linux Installation schon eine Weile her ist, habe ich mir noch einmal schnell die Anleitung für Einsteiger angesehen und konnte Arch Linux dann schnell und problemlos installieren. Zugegeben, Gnome 3 gefällt mir inzwischen sehr und deswegen habe ich es auch hier wieder installiert. Von meiner Fedora Installation habe ich natürlich vorher ein Backup gemacht, aus dem ich dann auch meine persönlichen Daten und ein paar Scripte zurückkopiert habe. Yaourt habe ich auch installiert, um an ein paar interessante Pakete aus dem Arch User Repsository zu kommen. Möchte man hin und wieder nachsehen, welche Pakete man aus dem AUR installiert hat, kann man sich mit Pacman die installierten Fremdpakete anzeigen lassen:

pacman -Qm

Außer der Installation von Firefox, Thunderbird, LibreOffice und ein wenig Kleinkram habe ich IPTables und das Monitoring konfiguriert, den User für das Rsnapshot Backup eingerichtet und die enorm riesigen Icons von Nautilus auf die kleine Listenansicht umkonfiguriert. Das hat ehrlich gesagt schon gereicht, was brauche ich mehr?

Wer auf der Suche nach der richtigen Distribution ist, sollte einen Blick auf den Distrochooser (oder wie ich ursprünglich sagen wollte: Distrochooser2) von 0fury.de werfen. Wer sich wirklich unsicher ist, kann ein paar Fragen beantworten und findet ein paar gute Hinweise für die richtige Distribution.

So schön kann KDE sein — Kubuntu 15.04

Permalink Michael Koflers Blog

Ubuntu 15.04 in Ehren, aber wirklich zwingende Gründe, Abschied von Ubuntu 14.04 LTS zu nehmen, gibt es keine. Ganz anders sieht es mit Kubuntu 15.04 aus, das optisch dank Plasma 5 einen Riesensprung nach vorne macht und so schön wie nie zuvor aussieht.

Der Default-Desktop von Kubuntu 15.04
Der Default-Desktop von Kubuntu 15.04

Diese Version könnte Kubuntu zum Durchbruch verhelfen! Auf der Hit-Liste von <distrowatch.com> befindet sich Kubuntu momentan eher abgeschlagen hinter Ubuntu, Lubuntu und Xubuntu auf dem traurigen 31. Rang.

Der Kubuntu-Desktop wird von zwei Komponenten geprägt:

  • Einerseits natürlich die KDE Software Compilation in der aktuellen Version 4.14 inklusive der KDE Applications 14.12. Die KDE Software Compilation ist die Summe aller KDE-Programme, die den KDE-Desktop prägen, vom Dateimanager über das Terminal-Fenster bis hin zur Kontact-Suite zur Verwaltung von Mails, Terminen und Kontakten.
  • Andererseits Plasma in der Version 5.2. Plasma ist für das moderne Aussehen des Desktops verantwortlich.

Kubuntu 15.04 ist die erste populäre Linux-Distribution, die standardmäßig Plasma 5.2 verwendet. (Unter openSUSE 13.2 kann Plasma 5.2 unkompliziert nachinstalliert werden.)

Davon abgesehen übernimmt Kubuntu 15.04 natürlich auch die Basisänderungen in Ubuntu 15.04, insbesondere also die Umstellung des Init-Systems auf Systemd.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte …

Installationsprogramm
Installationsprogramm
Terminal und Dateimanager
Terminal und Dateimanager
Das Panel und das Startmenü befinden sich normalerweise unten, ich finde diese Komponenten am linken Rand praktischer
Das Panel und das Startmenü befinden sich normalerweise unten, ich finde diese Komponenten am linken Rand praktischer
Systemeinstellungen
Systemeinstellungen

Das lokale Paketarchiv aufräumen

Permalink My-IT-Brain

Während ich im Artikel “Automatische Installation von Sicherheitsupdates” beschrieben habe, wie man Sicherheitsupdates unter Ubuntu automatisch installieren lassen kann, werde ich hier kurz beschreiben, wie das lokale Paketarchiv automatisch bereinigt werden kann.

In der Datei /etc/apt/apt.conf.d/10periodic gibt es unter anderem den folgenden Eintrag:

APT::Periodic::AutocleanInterval "0";

Dieser Wert gibt an, in welchem Intervall (in Tagen) das lokale Archiv der Paketquellen bereinigt werden soll. Dieser Wert steht standardmäßig auf “0”. Damit wird das Paketarchiv gar nicht automatisch bereinigt. Um dies zu ändern trägt man hier einfach einen Wert seiner Wahl ein. So lasse ich das Paketarchiv bspw. alle 28 Tage bereinigen:

APT::Periodic::AutocleanInterval "28";

Viele Grüße
Tronde

Ubuntu 15.04

Permalink Michael Koflers Blog

Ubuntu 15.04 »Vivid Vervet« ist fast fertig — Zeit also, einen Blick auf die neueste Ubuntu-Version zu werfen. (Dieser Artikel wird nach dem Release nochmals aktulisiert.)

Ubuntu 15.04
Ubuntu 15.04

Systemd

Die Release Notes fassen die Neuerungen in Ubuntu 15.05 in einem Satz zusammen:

The general theme for 15.04 on the desktop is one of bug fixes and incremental quality improvements as well as a more significant change in the move to systemd as an init system.

Anders formuliert: Die einzig wirklich relevante Neuerung — abgesehen von den üblichen Bugfixes und Software-Updates — ist der nun erfolgte Umstieg auf Systemd in der Version 219. Systemd ist damit das neue Init-System von Ubuntu. Es löst Upstart ab, das nur noch gewartet wird. (Ubuntu 14.04 LTS hat ja noch eine Lebensdauer von 4 Jahren, und es verwendet Upstart.)

Tatsächlich ist der Umstieg auf Systemd noch sehr halbherzig. Sowohl die Systeminitialisierung als auch der Start von Systemdiensten (Dämonen) erfolgt überwiegend durch herkömmliche Init-V-Scripts, die Systemd dank seiner Kompatibilität zum Init-V-System ausführt. In /etc/init.d befinden sich nach einer Default-Installation + SSH 68 Scripts. (Zum Vergleich Fedora 21: ganze 4 Scripts!)

find /etc/init.d -executable | wc
  68

Versionsnummern

Basis           Desktop            Programmierung     Server
--------------  ------------------ --------------    --------------
Kernel    3.19  Gnome        3.14  bash       4.3    Apache    2.4
glibc     2.21  KDE          4.14  gcc        4.9    CUPS      2.0
X-Server  1.17  Firefox        37  Java       7/8    MySQL     5.6
GRUB      2.02  Gimp          2.8  PHP        5.6    OpenSSH   6.7
Systemd    219  LibreOffice   4.4  Python 2.7/3.4    qemu/KVM  2.2
                Thunderbird    31                    Postfix   2.11
                Unity         7.3                    Samba     4.1

Als Alternativ zu MySQL gibt es MariaDB-Pakete (universe-Paketquelle) in der Version 10.

Sonstiges

  • Die Live-System weist momentan einen Fehler auf. Wird beim Start der Eintrag Ubuntu ausprobieren gewählt, ist anschließend ein Login erforderlich. Der richtige Login-Name und das Passwort sind mir nicht bekannt. Sie können das Live-System daher nur zur unmittelbaren Installation verwenden (Startmenü Ubuntu installieren).

  • Bei meinen Tests in einer virtuellen Maschine (Virtual Box) ist das System beim Ende der Installation eingefroren. Nach einem Neustart hat aber alles funktioniert.

  • Nautilus ist nur noch per Menü bedienbar, alle in irgendeiner Form nützlichen Buttons wurden aus der Symbolleiste entfernt :-(

Coreboot auf dem Acer C7 installieren

Permalink Kaffeeringe

Aufgeschraubtes Acer C7

Wer mit seinem Chromebook frei umgehen möchte, sollte sich das freie BIOS Coreboot installieren. Das geht leider nicht einfach so. Aber besonders kompliziert ist es auch nicht.

Ich hatte neulich schon einmal sehr grob beschrieben, wie man ein freies BIOS auf dem Chromebook installiert. Hier noch einmal die Schritte etwas genauer:

  1. Dein Chromebook muss sich im Developer-Modus befinden. Vermutlich hast Du das schon gemacht, um zum Beispiel Ubuntu zu installieren. Ansonsten musst Du dazu beim Starten strg+d drücken. Beim ChromeOS wird dann alles gelöscht — Deine Daten musst Du also vorher sichern.
  2. Zunächst musst Du das Laptop unten aufschrauben: Stromstecker ziehen, Akku herausnehmen und dann mit der Unterseite nach oben auf den Tisch legen. Vorne in der Mitte ist das Garantiesiegel und darunter die einzige Schraube. Du musst das Siegel entfernen und die Schraube herausdrehen. Dann kannst Du die Abdeckung nach vorne abziehen.
  3. Darunter in der Mitte siehst Du den einen Speicherriegel und einen freien Speicherslot. Darüber hast Du ein fingernagelgroßes, schwarzes Stück Plastik — wie ein dickes Stück Tüte, das Du hochklappen oder hochbiegen kannst. Darunter ist eine weiße Halterung für einen Jumper. Ich hatte keinen passenden Jumper zur Hand. Deswegen habe ich ein kleines Stück Alufolie zerknüllt und in die Jumperhalterung gestopft.
  4. Abdeckung wieder von vorne aufschieben. Akkus einsetzen. Stromstecker rein. ChromeOS starten.
  5. Danach folgst Du den Anweisungen auf der Homepage von John Lewis. Dessen Script kümmert sich dann um alles. Angeblich ist das seit einem Jahr nicht mehr schief gegangen.
  6. Nach einiger Zeit ist Coreboot samt SeaBIOS installiert. Ich konnte danach nicht mehr auf meine installierten Systeme zugreifen und habe dann gute Erfahrungen mit OzonOS gemacht. Das System hat alle wichtigen Funktionen des Chromebooks sofort unterstützt.
  7. Zum Abschluss schaltest Du das Chromebook wieder aus, öffnest es und friemelst den „Jumper“ wieder heraus. Dann kannst Du das Laptop wieder richtig zuschrauben.

John Lewis würde sich über eine Spende per PayPal oder Bitcoin freuen und die hat er sich wirklich verdient. Das Script funktioniert wirklich gut und er arbeitet daran, Coreboot auch auf weiterer Hardware verfügbar zu machen.

Links

16. April 2015

Spacewalk 2.3 veröffentlicht

Permalink Stankowic development

Download PDF

Nachdem schon vor 3 Monaten bereits Red Hat Satellite 5.7 erschien, wurde am 14.April 2015 Spacewalk nach 9 Monaten Entwicklungszeit in der Version 2.3 veröffentlicht. Wie auch der kommerzielle Ableger verfügt die neueste Version der Management-Suite über eine modernisierte Web-Oberfläche. Mit der Version 2.2 wurde bereits ein deutlich modernes Benutzererlebnis durch den Einsatz von HTML5, jQuery und Bootstrap ermöglicht. Die aktualisierte Web-Oberfläche wirkt noch aufgeräumter und funktionaler.

Dashboard Systemansicht Errata-Übersicht

Enterprise Linux 7-Systeme können nun auch als Spacewalk-Server fungieren, bei der Vorgängerversion musste aufgrund von fehlenden Pakete und fehlerhafter Paket-Abhängigkeiten noch ein EL6-Server verwendet werden. EL7-Clients wurden bereits unterstützt – neu hinzugekommen ist auch die Unterstützung von Fedora 21-Clients.

Die Web-Oberfläche verwendet nun keine Perl-Aufrufe mehr, sondern greift auf Java-Alternativen zurück. In diesem Zuge kamen auch einige neue API-Calls hinzu:

  • activationkey.clone – Klonen eines Aktivierungsschlüssel
  • configchannel.deployAllSystems – Konfigurationsdateien auf allen registrierten Systemen ausrollen
  • kickstart.listKickstartableTreeChannels – alle kickstartbaren Trees auflisten
  • kickstart.profile.getAvailableRepositories – listet verfügbare Software-Channel eines Kickstart-Profils auf
  • kickstart.profile.getRepositories – listet verknüpfte Software-Channel eines Kickstart-Profils auf
  • kickstart.profile.getVirtualizationType – gibt Virtualisierungstyp eines Kickstart-Profils aus
  • kickstart.profile.setRepositories – verknüpft Software-Channels mit einem Kickstart-Profil
  • kickstart.profile.setVirtualizationType – setzt Virtualisierungstyp eines Kickstart-Profiles
  • system.unentitle – entfernt alle Entitlements eines registrierten Systems
  • user.setErrataNotifications – setzt/entfernt Benachrichtigungen für Errata

Die vollständige API-Dokumentation sowie die Release Notes sind auf der Spacewalk-Webseite zu finden.

Wie bereits in der letzten Spacewalk-Version vorgemerkt, wurden die Monitoring-Funktionalität und Solaris-Unterstützung entfernt. In diesem Punkt unterscheidet sich Spacewalk von Red Hat Satellite 5.7 – hier gibt es diese Funktionalität noch. Ich persönlich befürworte diese Entwicklungen, immerhin waren diese Funktionen eher rudimentär und wurden lange nicht mehr signifikant weiterentwickelt. Selbst für kleine Umgebungen war die Monitoring-Funktion oftmals zu undynamisch – mit Alternativen, wie beispielsweise Nagios oder Icinga ist man deutlich besser bedient. Proprietäre UNIX-Systeme, wie Solaris, verlieren immer mehr an Bedeutung und das sowohl im privaten als auch im kommerziellen Enterprise-Segment. Die Entfernung dieser Funktionalität war nur eine Frage der Zeit.

Insgesamt wurden 220 Bugs seit der letzten Version behoben, die Entwicklungen an der nächsten Version 2.4 haben bereits begonnen.

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Platz auf der SSD mit Windows sparen

Permalink [ENC]BladeXP's Blog

Egal ob in einer virtuellen Maschine oder noch auf richtiger Hardware, Windows gönnt sich mit den Standardeinstellungen von Microsoft ordentlich Platz auf der Platte. Problematisch wird dies bei richtiger Hardware, den SSDs sind noch relativ teuer, aber auch als virtuelle Maschine verfügt der Host in der Regel nicht über unbegrenzte Ressourcen.

Mit den Standardeinstellungen gibt es zwei große Dateien auf dem Laufwerk C, diese wären:

  • hiberfil.sys
  • pagefile.sys

Diese beiden Dateien können selbst vom Administrator nicht gelöscht werden, was auch sinnvoll erscheint, wenn man weiß, für was diese Dateien gut sind. Nachfolgend eine kleine Erklärung aus leichter Linux Perspektive und natürlich eine Möglichkeit sich dieser beiden Dateien zu entledigen.

SWAP deaktivieren/verkleinern

Beide Dateien entsprechend grob dem unter Linux bekannten Swap, sind also Auslagerungsspeicher, welcher genutzt wird, wenn entweder kein RAM mehr im System frei ist, oder der Kernel, den RAM lieber für sinnvollere Dinge verwenden würde. Beide Dateien sind in der Regel so groß wie der installierte Arbeitsspeicher, bei den hier installierten 32GB also zusammen 64GB. Auf einer 1TB Festplatte spielt dies keine große Rolle, auf einer 256GB SSD schon.

Der erste Schritt sollte auf jeden Fall sein den Auslagerungsspeicher zu verkleinern, dies wäre die Datei pagefile.sys. Je nach Arbeitsspeicher kann man auf diesen sehr langsamen RAM Ersatz vollständig verzichten, oder zumindest diesen auf 2-4GB begrenzen. Wird die Auslagerungsdatei regelmäßig und viel genutzt, sollte man sich ohnehin mehr Gedanken um mehr RAM machen ;)

Um diese Einstellungen zu verändern, muss man zuerst die den Eintrag System in der Systemsteuerung öffnen. Anschließend hangelt man sich durch die in Screenshots dokumentierten Dialoge.



Hibernate deaktivieren

Der nächste Schritt führt dazu das eine Funktion entfällt: Hibernation. Gemeint ist damit ein Verfahren das auch Suspend to Disk genannt wird. Das Betriebssystem speichert den aktuellen Inhalt des RAMs in der Datei hiberfil.sys und schaltet dann den Computer aus. Beim nächsten Einschalten wird dieses Image geladen und alles geht an der Stelle weiter, wo zuvor unterbrochen wurde.

Einfacher als das Anpassen der SWAP Einstellungen geht das deaktivieren der Hibernation, hierzu muss lediglich in einem Administrator Terminal (cmd.exe mit rechter Maustaste als Administrator ausführen) der Befehl powercfg -h off eingegeben werden.

Bei virtuellen Maschinen ist die Funktion der Hibernation eh äußerst fragwürdig, denn hier kann man den Zustand der Maschine jederzeit von außen einfrieren, ganz ohne Platzverschwendung im Image der virtuellen Maschine.

fufix 0.9

Permalink debinux

Guten Morgen Netzwerk,

fufix 0.9 steht bereit.

Auf vielfachen Wunsch wurde das Verhalten des Installers entschärft (dazu im Changelog mehr), ebenso ist nun auch Apache2 über das Modul libapache2-mod-fastcgi verwendbar.

Weiterhin ist die aktivierte ACL-Funktionalität in Dovecot interessant. Freigaben können direkt in Roundcube oder einem anderen MUA angepasst werden. Für Thunderbird steht eine Erweiterung bereit.

Der VirusTotal-Filter ist zudem wesentlich zuverlässiger geworden.

Vor einem Upgrade von Version 0.8.x auf 0.9 bitte das Paket “lsb-release” installieren, falls nicht vorhanden.

But wait, there is more…

Changelog

  • Dovecot wird für Debian Wheezy aus den Backports installiert.
  • Dovecot ACL Plug-In + “private Namespace” aktiviert: Per-User Freigaben. Freigaben können zum Beispiel via Roundcube (Plug-In aktiviert und konfiguriert) erstellt werden und erscheinen automatisch beim jeweiligen Ziel-Benutzer.
  • Dovecot Namespace-Separator auf “/” verändert, Layout-Separator “.” unverändert
  • Ist eine MySQL-Installation bereits vorhanden, wird der Installer diese erkennen und unter Verwendung des Wartungs-Benutzers debian-sys-maint anpassen. Es werden keine Datenbanken außer $my_rcdb sowie $my_postfixdb (falls vorhanden) gelöscht. Ebenso werden keine Passwörter verändert. $my_rootpw wird in diesem Fall ignoriert. Ein Hinweis ist während der Installation zu sehen.
  • Apache2 ist optional verwendbar, dazu ein neuer Konfigurationsparameter $conf_httpd.
  • Ein Upgrade funktioniert ohne die Angabe einer vorherigen “installer.log” (“./install.sh -u”)
  • Eine Installation löscht keine vorhandenen Apache2/Nginx Site-Konfigurationen (außer der eigenen)
  • Ein Postfixadmin Superuser wird zuverlässiger angelegt (Direkt-Aufruf des PHP-Scripts anstatt Web-Trigger) – falls vorhandene Sites den Aufruf temporär blockieren.
  • VirusTotal-Filter lädt auf VT unbekannte Dateien per Standard nicht mehr hoch. Dies muss im “fcc” aktiviert werden. Vorhandene Ergebnisse werden aber abgefragt.
  • VirusTotal-Filter ist wesentlich zuverlässiger. Oberste Priorität hat die Zustellung der originalen Nachricht. Eine Log-Datei wird geschrieben und ist zum Teil via “fcc” einsehbar. Neue Einstellungsmöglichkeiten inkl. Anpassung des Nachrichtentextes (siehe FAQ im fcc). Absender wird informiert, wenn der VirusTotal-Filter an der Zustellung der originalen Nachricht scheitert.
  • VirusTotal-Filter sendet Reports “In-Reply-To” für Konversationsansicht.
  • Wenige aber relevante System-Information im “fcc”
  • DNS FAQ im “fcc”
  • PHP-Funktionen überarbeitet
  • “nginx.conf” wird nicht mehr verändert
  • Roundcube v1.1.1
  • Postfixadmin svn1759
  • Einige Verbesserungen…
  • Die Deinstallation lässt sensible Daten bestehen und deinstalliert/löscht weder Webserver, Webroot, MySQL-Server/Datenbank noch das Mail-Verzeichnis.

Allergrößten Dank an die Mithilfe im GitHub, per Mail und auch in den Kommentaren!

OzonOS ist Fedora in chic

Permalink Kaffeeringe

OzonOS Screenshot

Es ist ein wenig aus der Not geboren, dass ich mir OzonOS auf dem Netbook installiert habe. Meine bisherige Linux-Distribution für das Laptop — Elementary OSwollte nicht mit dem Touchpad zusammenarbeiten. Jetzt bin ich aber sehr zufrieden.

OzonOS ist am 9. März 2015 als Beta erschienen und basiert auf dem aktuellen Fedora 21. Ziel des Projektes ist es vor allem, Linux wirklich schön zu machen. Dazu kooperieren die beiden Teams von Numix und Nitrux. Während Numix ein schönes Icon-Set beisteuert, kümmert sich Nitrux um die Software. So besteht OzonOS nicht nur aus den normalen Fedora-Komponenten. Es liefert für die Gnome 3 Oberfläche eigene Software, Themes und Icons mit.

In der Praxis

Die Chromebook-Tastatur hat zwei Lupe-Tasten, wo bei anderen Laptops die Windows-Tasten sind. Über die bekommt man eine Übersicht der geöffneten Fenster und man kommt in die Systemsuche. So lassen sich Programme schnell finden und starten. Die Suche durchsucht aber auch die Dokumente im System und sie greift sogar auf den Taschenrechner nur, wenn Rechenaufgaben eingegeben werden.

OzonOS hat am unteren Bildschirmrand so einen Starter, wie ihn MacOS-Nutzer kennen sollten. Dort kann man die wichtigsten Programme anpinnen und er dient auch als Taskleiste. Wenn ein Programm mehrere Fenster öffnet, kann man sich auch am besten über die Lupe-Taste orientieren.

Ich habe auch den Eindruck, dass OzonOS mehr aus der Hardware herausholt als die anderen Linux-Distributionen. Ich habe zum Test immer versucht ein HD-Video von Youtube abzuspielen. Das ging unter dem ursprünglichen ChromeOS als Referenz vollkommen problemlos. Die anderen Systeme hatten damit auf der gleichen Hardware ziemlich zu kämpfen. OzonOS hat damit aber auch keine Probleme.

Sehr gut integriert sind die Online-Accounts. Ich konnte darüber zum Beispiel eine Verbindung zu meinem Owncloud-Server herstellen und im E-Mail-Programm Evolution wurden automatisch die Kontakte und der Kalender aus Owncloud eingebunden. Eigentlich sollte der Datei-Manager auch noch die Dateien als externes Laufwerk anzeigen — das hat bei mir aber nicht geklappt.

Spannend finde ich, dass Steam bereits vorinstalliert ist. Und erstaunt hat mich, wie viele Spiele bereits unter Linux laufen. Nun ist mein Netbook keine Leistungskanone. Aber zum Beispiel Revenge of the Titans ließ sich sehr gut spielen.

Unterschiede und Ähnlichkeiten

Bisher habe ich fast ausschließlich mit Debian-Derivaten gearbeitet. Nun als Fedora. Allerdings hatte ich mir die Umstellung schwieriger vorgestellt. Am Ende sind doch beides Linux-Systeme und die Oberfläche greift zum Teil auf die gleichen Programme zu. Die Einstellungen zum Beispiel sind in OzonOS genauso gelöst wie in Ubuntu — nur mit schöneren Icons. Und statt apt-get nimmt man hier yum — die Syntax ist aber die gleiche und die Pakete heißen auch gleich. Eine Neuheit war für mich nur systemd — allerdings kommt das auch in Ubuntu 15.04.

Fazit

Zwar handelt es sich bei OzonOS noch um eine Beta-Version und noch nicht alle Ecken und Kanten sind abgeschliffen. Da es aber auf dem ausgereiften Fedora basiert, kann man auch mit der Beta schon gut arbeiten.

Die schöne und durchdachte Oberfläche macht Spaß. Allerdings steht bei einigen Icons die Schönheit über der Bedienbarkeit. Manchmal sind die Symbole nicht selbsterklärend. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Wer ein schönes Linux sucht, sollte sich OzonOS unbedingt anschauen.

Video

Click here to view the embedded video.

Links

Homepage: OzonOS

15. April 2015

Polly - ein Linux Twitter Client

Permalink Dem hoergen - Hyperblog

Über l3r bin ich auf die Beschreibung eines Twitter Clients gestossen, der sich selbst in mehreren Spalten aktualisiert, ohne dass man ständig den Reloadbutton, oder im Webinterface auf den Punkt “.” drücken muss. So macht das Freihand Twitterlesen wesentlich mehr Spass!

Beschreibung und Installationsanleitung (erfolgreich getestet unter Kubuntu) bei blog.l3r.de

http://blog.l3r.de/archives/31-Polly-Ein-mehrspaltiger-Twitter-Client-fuer-Linux.html

Automatisches Shell-Script für Mailserver Einrichtung

Permalink thomas-leister.de

Stefan hat in den letzten Wochen an einem Shell-Script gearbeitet, das euch eine ganze Menge Handarbeit bei der Einstallation des Mailserver-Setups nach meiner Anleitung abnehmen kann. Alles geht noch nicht vollautomatisch, aber das meiste.

Eine erweiterte TLS-Konfiguration wird vom Script noch nicht durchgeführt. Das soll aber noch folgen.

Ihr findet das Script inkl. Erklärungen auf GitHub: https://github.com/ledixus/mail

Danke @Stefan für die Arbeit!

Ein Wort zu Kombinationen im Distrochooser

Permalink Fury's - Blog

Schon öfters habe ich Feedback bekommen, in denen man unpassende Ergebnisse beim Distrochooser kritisiert werden. Das ist z. T. wegen der noch nicht ganz fertigen Matrix berechtigt. In machen Fällen aber nicht direkt. Ein Beispiel:

mal das Ding getestet und es hätte Manjaro herauskommen müßen, habe mich als Profi eingetragen nur eben eine Gui als Softwareinstaller vorinstalliert wie eben Manjaro.

Hoffe mal das das nicht für Anfänger ähnlich endet. Sorry für mich durchgefallen.

Ich habe lange überlegt, wie ich diese Problematik anschaulich erläutern kann, sodass klar wird, warum solche Ergebnisse nicht zutreffen können.

Ich will mit diesem Beitrag keinem ans Bein pinkeln – ich will nur was klarstellen, um zukünftige Missverständnissen vorzubeugen

Im genannten Fall ist es recht einfach. Manjaro ist eine Distribution, die zwar auf der für Profis geeigneten Distro Arch  basiert, aber sich auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit fokusiert. Daher kann man auch als Anfänger mit Manjaro klar kommen. Das nur als Beispiel.

Und genau das ist der Punkt. Gibt man dem Distrochooser zu verstehen, dass man Profi ist, wählt aber im weiteren Verlauf Antworten aus, die eher auf einen Anfänger zutreffen könnten, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass nicht gerade die persönlich präferierte Distribution ermittelt wird, da ein Teil der Antworten eher auf einen Anfänger hindeuten. Natürlich wird die persönlich präferierte Distribution bestimmt in der Ergebnisliste auftauchen, da deren Charakteristika bestimmt auch mit den eigenen Antworten übereinstimmt, aber eben nicht so weit oben, wie man es sich direkt wünscht. In extremen Fällen mit sehr komplexen Antworten kann es auch sein, dass die präferierte Distro gar nicht auftaucht. Dann ist es so in etwa, als würde man eine Kuh mit Salami füttern und erwarten, das man Salat ernten kann.

Ich will nicht verheimlichen, dass der Distrochooser zwar technisch sehr weit fortgeschritten ist, aber die Matrix dahinter noch übearbeitet wird.

Rein aus statistischer Sicht ist die Situation bei “blutigen” Anfängern klar. Er wird so antworten, dass sich das Gesamtbild eines Anfängers ergeben wird. Das ist auch Ziel des Distrochoosers und stellt kein Problem dar. Aber auch dann muss ich sagen, dass der Distrochooser eine Orientierungshilfe bieten soll und keine in Stein gemeisselten Ergebnisse ausspuckt.

Die Gefahr ist, so ist es mir in den vergangenen Monaten aufgefallen, dass viele den Distrochooser voreingenommen testen. Es kann nicht funktionieren, den Distrochooser zu testen und durch eine komplexe, für den Distrochooser nicht geeignete Antwortstruktur zu geben und sich anschließend zu wundern, dass die Ergebnisse von dem Wunschergebnis abweichen – bzw. generell: Der Distrochooser spuckt nicht immer die Lieblingsdistribution aus.

Zusätzlich ein weiterer Aspekt. Viele testen den Distrochooser als “Linux-Bestandsnutzer”. Die Zielgruppe des Distrochoosers richtet sich jedoch klar an Anfänger in der Linux Welt. Man gibt als solcher Bestandsnutzer natürlich andere Antworten als ein Anfänger in der Materie. Dadurch ergibt sich eine Komplexität, welche wieder abweichende Ergebnisse zu Tage bringt, als man erwartet. Es ist im Endeffekt die gleiche Situation wie im Abschnitt davor.

Und wenn man gerade Distributionen wie Manjaro nutzt, die wie erwähnt auf einer anspruchvollen Distro basieren aber sich nach außen hin recht anfängerfreundlich präsentieren, ist der Schleudergang für den Distrochooser vorprogrammiert.

Ich bin wirklich für jede Form von konstruktiver Kritik dankbar, die das ganze Projekt weiterbringt. Jedoch muss man sich klar machen, dass der Distrochooser ein Dienst für Anfänger und nicht für Profis ist. Ich bitte das zu beachten. Danke :).

Distrochooser – distrochooser.0fury.de (Testversion ist unter distrochooser2.0fury.de zu finden)

14. April 2015

Linux: Große Dateien schnell erstellen -&gt; truncate

Permalink Linuxvoodoo – Thorstens Technikkruscht

Bisher habe ich für das erstellen von neuen (leeren) Dateien immer dd benutzt. Z.b. zum erstellen einer schnellen SWAPDATEI mit 5 GB ein:

# dd if=/dev/zero of=/tmp/SWAPDATEI_test bs=1024000000 count=5

Damit kann man gerade im SAP Zusammenhang herausfinden ob die Fehlermeldung in der Applikation etwas mit dem fehlenden Speicher zu tun hat. Falls SWAP das Problem ist kann man sich immernoch eine SWAP Partition sauber bauen.

Gerade bei großen Dateien in diesem Umfeld kann das aber eine Weile dauern. Hier hat mich ein Teilnehmer auf “truncate” aufmerksam gemacht.

# truncate -s 100g /tmp/SWAPDATEI

Der Befehl truncate erstellt sofort eine Datei mit angegebener Größe, hier z.b. 100 GB. Sehr interessant.

Danke @Nicolai für den Tipp! :-)

Installation von VMware Tools in einer Ubuntu VM

Permalink My-IT-Brain

Um den Netzwerkadapter VMXNET31 in einem virtuellen Ubuntu verwenden zu können, müssen die VMware Tools installiert sein.

Dieser Artikel beschreibt zwei Methoden, wie dies getan werden kann. Ich gehe dabei ausschließlich auf die Installation unter Verwendung der Kommandozeile (CLI) ein.

Methode 1 – Open-VM-Tools

Dieser Abschnitt basiert auf dem VMware Knowledge Base Artikel KB20738032.

Bei den open-vm-tools handelt es sich um die Open Source Implementierung der VMware Tools. Die Vorteile dieser Implementierung sind:

  • Die Open-VM-Tools sind in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten. Dadurch wird das Deployment von virtuellen Ubuntu VMs entschieden vereinfacht. Die Installation kann direkt aus den Quellen durchgeführt werden. Es muss nicht auf separate Quellen zurückgegriffen werden.
  • Keine Downtime für das Update der VMware Tools. Das Paket open-vm-tools wird automatisch über die Paketverwaltung aktualisiert.
  • Keine Kompatibilitätsprüfung erforderlich. Aus den Paketquellen wird automatisch das zum Betriebssystem passende Paket installiert.

Die Installation der Tools ist denkbar einfach und geschieht z.B. mittels:

sudo apt-get install open-vm-tools

VMware empfiehlt ausdrücklich die Verwendung der Open-VM-Tools.3

Methode 2

Diese Methode verbleibt der Vollständigkeit halber im Artikel. Es wird ausdrücklich Methode 1, wegen der dort genannten Vorteile, empfohlen.

Dieser Abschnitt basiert auf dem VMware Knowledge Base Artikel KB10225254 und führt die einzelnen Schritte auf, die benötigt werden, um die VMware-Tools in einer VM mit Ubuntu zu installieren.

Abhängigkeiten der VMware-Tools

Um die VMware Tools installieren zu können, müssen folgende Pakete auf dem System installiert sein:

  • gcc
  • binutils
  • make
  • kernel sources

Installation auf der Kommandozeile

Als Erstes wird ein Rechtsklick auf die VM in der Bestandsliste des vSphere-Clients ausgeführt. Aus dem Kontextmenü wählt man “Gast -> VMware Tools installieren/aktualisieren”.

In der laufenden Ubuntu-VM werden nun die folgenden Kommandos ausgeführt:

sudo mkdir /mnt/cdrom
sudo mount /dev/cdrom /mnt/cdrom
tar xzvf /mnt/cdrom/VMwareTools-.tar.gz -C /tmp/
cd /tmp/vmware-tools/distrib/
sudo ./vmware-install.pl -d

Nach Abschluss der Installation ist ein Neustart auszuführen. Nun kann anstatt des veralteten E1000 auch der aktuelle Netzwerkadapter VMXNET3 zur VM hinzugefügt und verwendet werden.

  1. Choosing a network adapter for your virtual machine (1001805)
  2. VMware support of open-vm-tools (2073803)
  3. VMware Tools in an Ubuntu 14.04 Guest
  4. Installing VMware Tools in an Ubuntu virtual machine (1022525)

Mail auf der Konsole versenden

Permalink Invictus deus ex machina

Wenn man einen Server mit einem Mail Transfer Agent wie Postfix betreibt, kann man von diesem auch Mails versenden. Auf der Konsole ist dies dabei mit dem Kommando mail möglich, welches sich im Paket mailutils befindet. Mit dem Kommando kann mittels:

echo "Nachricht" | mail -s 'Betreff' mail@example.com

eine Mail versandt werden. Natürlich können auch lokale Konten bespielt werden:

echo "Nachricht" | mail -s 'Betreff' root

Damit wird in diesem Fall dem Nutzer root eine Mail gesendet.

OpenVPN unter Android

Permalink Kaffeeringe

Sicheres WLAN auch im Café

Nachdem ich mir am Wochenende meinen Raspberry Pi als OpenVPN-Server eingerichtet habe, möchte ich darauf per Smartphone zugreifen können. Immerhin ist es das Gerät, das am häufigsten in fremden WLANs arbeitet. Die passende App stellt die verschlüsselte Verbindung nach Hause her und schickt dann alle Daten über meinen privaten Internetzugang.

Die App „OpenVPN Connect“ ist kostenlos und schnell installiert. Per Airdroid zum Beispiel musst Du dann die ca.crt, client.crt, client.key und raspberrypi.opnv auf das Telefon oder das Tablet kopieren. Ich habe mir dafür ein Verzeichnis VPN angelegt.

In OpenVPN Connect wählst Du dann in den Einstellungen > Import > Import Profile from SD Card. Fertig. Du solltest jetzt eine Verbindung zu Deinem OpenVPN-Server herstellen können.

Geht das einmal nicht, hat der Betreiber des öffentlichen WLANs vermutlich die Nutzung auf Web und E-Mail beschränkt. Vielleicht nutzt Du dieses WLAN dann lieber nicht.