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Ubuntu: Standby der Maus im Akkubetrieb verhindern

Permalink TuxDroid

Heute einen kurzen Tipp an alle, die wie ich die laptop-mode-tools zur Verlängerung ihrer Akkulaufzeit verwenden. Leider ist es in der Standardeinstellung so, dass angeschlossene Eingabegeräte wie Tastatur und Maus nach wenigen Sekunden in einen Schlafmodus versetzt werden, aus dem diese sich nur mit vielen Klicks wieder umständlich wecken lassen. Da dies ein sehr nerviges Verhalten ist, wollte ich diesen Standbymodus der Eingabegeräte verhindern. Die Lösung ist mehr als simpel:

Öffnet die Datei /etc/laptop-mode/conf.d/usb-autosuspend.conf mit root-Rechten, z.B. mit nano:

sudo nano /etc/laptop-mode/conf.d/usb-autosuspend.conf

Sucht nach der Zeile

AUTOSUSPEND_USBTYPE_BLACKLIST=””

und setzt ein usbhid in die Anführungszeichen

AUTOSUSPEND_USBTYPE_BLACKLIST=”usbhid”

Nach einem Neustart eures Notebooks sollte die Maus dauerhaft aktiv bleiben.

XCOM: Enemy Unknown seit ca. 5 Wochen nativer Linux Port

Permalink Zockertown.de

Ich werde alt. Das ist eine Tatsache und nicht zu ändern.

Was aber auch eine Tatsache ist, dass eins meiner absoluten Lieblingsstrategiespiele in aktueller Grafik als nativer Linux Client erschienen ist und erst mein Sohn mich darauf gebracht hat, es wahr zu nehmen. Das Steam nun für Linux erschienen ist, wusste ich, dass es aber so einen massiven Schub an Spiele geben wird nicht.

Mein Sohn hat mir nun einfach mal das Spiel geschenkt :-) Vielen Dank dafür!

Nachdem ich extra auf Jessie upgradete, die Grafik mit dem neuesten Nvidia Treiber vom 10.6.2014 wieder zum laufen bekam, installierte ich Steam und begann das 13GB! (WTF?) Paket runterzuladen.

Maaaannn 13 GB! Habe lange keine kommerziellen Spiele gespielt, geschweige denn installiert. Scheint jetzt ja normal zu sein.

Ich habe so eine etwas ältere NVidia Karte GTX285 Gold, oder so. Damit läuft das Spiel absolut rund in 1280x1024 Auflösung. (Mehr macht mein Monitor leider nicht)

Da ich keinen HD Monitor habe, wird die Grafikkarte ja auch nicht so gefordert.

Die ersten 3 Tutorial Missionen habe ich absolviert. Ich glaube, XCOM und ich werden Freunde :-)

Was mir aufgefallen ist, im Basis Bau Menü gibt es ein Problem.

Wenn bei euch nichts oder nur sowas hier auftaucht, dann ist der Grafiktreiber nicht der richtige. Es muß der NVidia Beta Treiber

340.24 vom 8.7.2014 sein. Dieser Fehler ist nur bei Grafikkarten der älteren Generation vorhanden, neuere Karten sind nicht betroffen.

Ps: Warum ich nicht mehr Bilder zeige? Weil ich glaube, das wirkliche Fans sie eh schon kennen. Wenn nicht, guckt doch mal  bei der google Bildersuche nach xcom enemy within

28. Juli 2014

Chris Beard ist neuer CEO der Mozilla Corporation

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla hat heute die Ernennung von Chris Beard als neuen CEO der Mozilla Corporation bekannt gegeben. Beard hatte das Amt im April zunächst interimsmäßig als Nachfolger von Gary Kovacs übernommen.

Mozilla hat sich für die Rolle des Chief Executive Officer (CEO) der Mozilla Corporation interne wie auch externe Kandidaten angesehen und sich entschieden: Chris Beard, welcher dieses Amt bereits im April zunächst interimsmäßig übernommen hatte, wird zum permanenten CEO erklärt. Damit tritt er die Nachfolge von Gary Kovacs an. Der Kanadier Beard war bereits von 2004 bis 2013 für Mozilla unter anderem als Chief Innovation Officer und Chief Marketing Officer tätig und war von Juli 2013 bis zur Ernennung zu Mozillas Interims-CEO im April Executive in Residence für Greylock Partners.

Kurztipp: Datei-Übertragung von Android nach OS X mit MTP

Permalink /var/pub/chris_blog

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Mithilfe MTP (Media Transfer Protocol) lassen sich unter Windows komfortabel Dateien von Android-Smartphones auf den Rechner kopieren. Unter OS X wird dieses Protokoll standardmäßig nicht von Finder unterstützt, sodass man hier das Smartphone direkt als Laufwerk einbinden muss – sofern es diese Funktion unterstützt.

Mein Android 4.4.x-ROM unterstützt dies leider nicht mehr – glücklicherweise gibt es eine Anwendung namens Android File Transfer, die MTP unter OS X nachrüstet.

Die Anwendung kann kostenlos auf der Android-Webseite heruntergeladen werden. Angeschlossene Android-Geräte werden anschließend bei entsperrtem Bildschirm automatisch eingehängt – somit steht der Dateiübertragung nichts mehr im Wege. :)

Android File Transfer

Android File Transfer

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27. Juli 2014

Firefox: Neue Telemetrie-Experimente für Beta-Nutzer

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla hat mit Firefox 30 sogenannte Telemetrie-Experimente eingeführt, um verschiedene Änderungen an spezifischen Zielgruppen zu testen. In der aktuellen Beta-Version von Firefox 32 weitet Mozilla den Test der Übersetzungsfunktion aus und startet ein weiteres Experiment.

Seit der Einführung der Infrastruktur für Telemetrie-Experimente nutzt Mozilla dieses Feature gerne für Tests mit spezifischen Nutzergruppen der Firefox-Nutzerschaft. So hat man mit Nutzern der deutschsprachigen Aurora-Version von Firefox als allererstes ein neues Feature zur Übersetzung von Webseiten getestet. Diesen Test hat Mozilla nun ausgeweitet, ab sofort wird auch Nutzern der Beta-Version von Firefox in den Sprachen Polnisch, Türkisch sowie Vietnamesisch eine Übersetzungsfunktion für Webseiten angeboten.

Darüber hinaus startet ein neues Experiment für fünf Prozent der Beta-Nutzer aller Sprachen, welches den Wert des Schalters dom.ipc.plugins.unloadTimeoutSecs auf 0, 5, 15, 30, 60, 90, 120 oder 300 setzt. Dieser Wert bestimmt die Anzahl an Sekunden, die Firefox wartet, bevor ein inaktiver Plugin-Prozess entladen wird. Die Standard-Einstellung unabhängig vom Experiment beträgt 30 Sekunden.

Erwähnt sei an dieser Stelle noch, dass Nutzer immer nur an einem Experiment gleichzeitig teilnehmen können. Eine Teilnahme sowohl am Test des Übersetzungs-Features als auch am Plugin-Experiment ist also nicht möglich.

Kurztipp: Temperatur eines Raspberry Pi auslesen

Permalink /var/pub/chris_blog

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Um die Temperatur des Raspberry Pi Einplatinen-Rechners auszulesen gibt es zwar keine unter Linux üblichen Sensoren, die über lm_sensors ausgelesen werden – aber dafür ein dediziertes Programm namens vcgencmd. Dieses Programm ist beispielsweise im Raspbian-Abbild bereits enthalten, jedoch müssen die LD-Bibliothekenpfade angepasst werden, damit es auch funktioniert:

# echo "/opt/vc/lib" > /etc/ld.so.conf.d/raspberry-firmware.conf
# ldconfig
# /opt/vc/bin/vcgencmd measure_temp
temp=51.9'C

Alternativ gibt es unterhalb /sys/class eine entsprechende Datei, um die Temperatur auszulesen:

# cat /sys/class/thermal/thermal_zone0/temp
51920
# awk '{printf "%3.1f°C\n", $1/1000}' /sys/class/thermal/thermal_zone0/temp
51.9°C
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GOG bringt 50 Spiele für Linux

Permalink Steam for Linux

GOG.com

GOG.com (ehemals Good Old Games) ist eine populäre digitale Spiele-Plattform zum Vertrieb überwiegend erfolgreicher Spiele-Klassiker. Vor 2 Jahren hat die Linux-Community auf der Wunschliste der Plattform ihren Wunsch nach einer Linux-Version bekräftigt. Nun hat das Warten endlich ein Ende – 50 Spiele für Linux wurden freigegeben.

Unter den ersten 50 Spielen für Linux hat GOG eine ganze Reihe Klassiker wie Sid Meier's Colonization, Duke Nukem 3D, Pirates! herausgebracht. Außerdem gibt es bis zum kommenden Dienstag für alle Linux-Spiele bis zu 75% Rabatt. Darüber hinaus plant GOG.com, in den nächsten Monaten die Anzahl der Spiele für Linux auf über 100 zu erweitern.

Hier ist die vollständige Ankündigung der Linux-Veröffentlichung.

Tags: 
Games
Linux
GOG
Colonization
Duke Nukem

Firefox 31 mit Malware-Schutz für Downloads, noch mehr Schutz für Downloads ab Firefox 32

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla hat vor wenigen Tagen Firefox 31 veröffentlicht. Eine der Neuerungen ist ein Malware-Schutz für Downloads. In Firefox 32 gibt es für Windows-Nutzer eine weitere Verbesserung der Sicherheit bei Downloads.

Mozilla setzt bereits seit vielen Jahren auf die Safe Browsing API von Google zum Schutz vor Phishing und Malware. Zu diesem Zweck lädt Firefox in regelmäßigen Abständen eine Liste mit bekannten schadhaften Webseiten herunter und prüft aufgerufene Webseiten gegen diese Liste. Seit einiger Zeit bietet die Safe Browsing API auch die Möglichkeit an, Downloads zu überprüfen. Firefox macht hiervon ab Version 31 Gebrauch und blockiert bekannte schadhafte Downloads.

Am 2. September wird Mozilla Firefox 32 veröffentlichen. Diese Version wird für Windows-Nutzer eine weitere Verbesserung der Sicherheit bei Downloads bringen. Dann wird Firefox bei heruntergeladenen ausführbaren Dateien die Signatur verifizieren. Bei signierten Dateien vergleicht Firefox dann die Downloads mit einer Liste als sicher bekannter Herausgeber. Bei Dateien, welche nicht anhand dieser Liste als sicher erkannt werden oder gar nicht signiert sind, fragt Firefox die Safe Browsing API durch das Senden von Metadaten über den Download, ob es sich dabei um eine sichere Anwendung handelt oder nicht. In den meisten Fällen sollte dies nicht notwendig sein, da die meiste gebräuchliche Software für Windows signiert ist.

Firefox erlaubt über die Einstellungen selbstverständlich ein Deaktivieren des Phishing- und Malware-Schutzes, davon kann aber aus Gründen der Sicherheit nur abgeraten werden.

Weitere Informationen
Mozilla Security Blog: Improving Malware Detection in Firefox
Monica Chew: Download files more safely with Firefox 31

MediathekView Installation und Anleitung für Ubuntu

Permalink Linux gefällt mir

  


"Das Programm MediathekView durchsucht die Online-Mediatheken verschiedener Sender (ARD, ZDF, Arte, 3Sat, SWR, BR, MDR, NDR, WDR, HR, RBB, ORF, SF) und listet die gefundenen Sendungen auf. Die Liste kann mit verschiedenen Filtern nach Beiträgen durchsucht werden. Mit einem Programm eigener Wahl können die Filme angesehen und aufgezeichnet werden. Es lassen sich Abos anlegen und neue Beiträge automatisch herunterladen." Quelle


Installation

Mit dem folgenden Befehl wird MediathekView über das Terminal installiert, sowie drei weitere Programme die zur Wiedergabe und Aufnahme der Sendungen benötigt werden.

Der Befehl funktioniert bei allen auf Ubuntu basierten Distributionen, wie z.B. Ubuntu selbst, Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu und Mint.

Kopiere diesen Befehl und füge ihn per Rechtsklick in dein Terminal ein:
sudo apt-get install mediathekview flvstreamer vlc libav-tools

Theoretisch wird auch ffmpeg gebraucht, allerdings gibt es dazu bei ubuntuusers im Wiki eine interessante Info:  

"Ab Ubuntu 11.04 wird das Paket ffmpeg und der gleichnamige Befehl nur noch aus Gründen der Kompatibilität zur Verfügung gestellt. Mit Ubuntu 14.04 ist es endgültig aus den offiziellen Paketquellen entfernt worden. Es ist deshalb angeraten, stattdessen avconv des Libav-Projekts zu nutzen." Quelle

Diese Empfehlung berücksichtige ich bei dieser Anleitung. :-)

Nach dem du MediathekView, flvstreamer, VLC und avconv übers Terminal installiert hast, öffne MediathekView.


Anleitung

Bei "einmal am Tag.." kann der Haken weg.
Bei "vorher anpassen" kann der Haken wieder hin.

Dann "Mit Standardeinstellungen starten".



Bei "Pfad zu ffmpeg auswählen" ist das Feld leer. Aus den oben genannten Gründen. Da bei dem obigen Befehl libav-tools avconv als Alternative zu ffmpeg installiert wurde, wird hier einfach der Pfad manuell eingetragen:

/usr/bin/avconv

Ist der Pfad eingefügt, gehts danach "Weiter".



Übersicht zum erstellten Set. Absegnen mit "Weiter".

 

Alle Filme werden geladen und dargestellt. Oben rechts, bei der Lupe, kannst du nach Filmen, Dokus und Beiträgen suchen. Klickst du auf das dreieckige "Play-Symbol" wird der ausgewählte Film mit dem VLC-Mediaplayer abgespielt.



Möchtest du den Film gerne lokal auf dem Computer speichern, einfach auf den runden roten Kreis klicken.



Danach öffnet sich folgendes Fenster. Zielpfad wird anzeigt, wo die Datei gespeichert wird. Das kann auch geändert werden. Standardmäßig ist der Film in hoher Auflösung markiert. Theoretisch kann hier alles so bleiben wie es ist. Nach "OK" wird der Download gestartet.



Dass der Download im Hintergrund läuft wird unten angezeigt. Beim Wechsel vom Reiter "Filme" zu "Downloads", ist ebenfalls der aktuelle Download zu sehen. Inkl. Fortschritt, Restzeit, Geschwindigkeit und Größe.



Ist der Download fertig, wird der Balken grün angezeigt.



Der Download war erfolgreich, unten auf dem Desktop öffnet sich ein kleines Fenster.



Öffne deinen Dateimanager. Wenn du vor dem Download nicht den Zielpfad geändert hast, wird die Datei im Home-Verzeichnis im Ordner "MediathekView" gespeichert.




 Dort ist ein weiterer Ordner zu finden.



Hier ist die Datei. :-)



Ausführliche Anleitung: sourceforge wiki

Ich wünsche dir viel Spaß mit MediathekView,

herzlichst
Emanuel

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Update 28.07.2014

Beim Erstellen meiner Anleitung stellte ich fest, dass im Wiki von ubuntuusers zwar der Befehl für avconv erwähnt wird, allerdings nur einzeln und erst sehr weit unten. Nun habe ich auch meinen Teil zum Wiki beigetragen. Jetzt steht der komplette Befehl im Wiki gleich am Angfang unter dem Punkt Voraussetzungen, wie bei meiner Anleitung. Ich liebe ubuntuusers und das Wiki. Danke an alle die mitmachen! :-)
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Fast TSC calibration failed loswerden

Permalink Garten Eden

Wer seinen Kernel selbst kompiliert, kennt vielleicht die Meldung
Fast TSC calibration failed.
die allerdings nicht angezeigt wird, wenn man den Ubuntu-eigenen Kernel nutzt.

Im Endeffekt ist dieser Hinweis völlig harmlos; Er besagt nur, dass die Taktraten-Informationen nicht direkt beim ersten Anlauf (per TSC) ausgelesen werden konnten. Danach wird eine andere Methode probiert, die eher für Multi-Core Systeme geeignet ist, die dann zum Erfolg führt.

Boot ohne Hinweis

Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man weist den Kernel per Boot-Parameter an, direkt die erfolgversprechende Methode* zu wählen (acpi_pm) oder man blendet den Hinweis einfach aus.

Ich habe mich für Letzteres entschieden und bin damit auf der Seite von Kernel-Hacker Paul Bolle, der sich dazu entschieden hat, dieser eher unwichtigen Meldung den Status eines Fehlers (pr_err) zu entziehen und stattdessen als Information einzustufen, die beim Bootvorgang standardmäßig nicht angezeigt werden.

Patch

Der Patch dafür sieht folgendermaßen aus (getestet mit Kernel 3.15.6):

diff -rupN a/arch/x86/kernel/tsc.c b/arch/x86/kernel/tsc.c
--- a/arch/x86/kernel/tsc.c 2014-07-09 20:21:40.000000000 +0200
+++ b/arch/x86/kernel/tsc.c 2014-07-16 12:57:28.639510526 +0200
@@ -618,7 +618,7 @@ static unsigned long quick_pit_calibrate
goto success;
}
}
- pr_err("Fast TSC calibration failed\n");
+ pr_info("Fast TSC calibration failed\n");
return 0;

success:

fast-tsc-calib-failed.patch (386B text/x-patch)

Nun sollte das System ohne den Hinweis starten.


*Die auf dem aktuellen System verfügbaren Methoden kann man auslesen mit:

cat /sys/devices/system/clocksource/clocksource0/available_clocksource

Und dann als Parameter in clocksource= in der Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX in /etc/default/grub eintragen.

Wochenrückblick 30/2014

Permalink deesaster.org

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu 14.04.1 LTS veröffentlicht

Drei Monate nach der Veröffentlichung von Ubuntu 14.04 „Trusty Tahr“ ist das erste Pointrelease erschienen, dass die LTS-Version stabilisieren soll.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Weitere Quellen: Ubuntu Fridge, OMG!Ubuntu!, Pro-Linux, heise open

Neues Ubuntu-Community-Team gewählt

Nachdem Jono Bacon seinen Posten als Ubuntu-Community-Manager Anfang Juli niedergelegt hat, wurde in den letzten Wochen viel diskutieren, wie das Community-Team aufgestellt werden soll. Das Resultat stellte Rick Spencer, Vice President of Engineering, in seinem Blog vor. So gibt es keinen einzelnen Manager mehr, sondern alle vier Ubuntu-Community-Teammitglieder sind berechtigte Schnittstellen zwischen der Community und Canonical. In dem Team sind David Planella, Michael Hall, Daniel Holbach und Nicholas Skaggs.

Quelle: Pro-Linux

Das offizielle Ubuntu-Buch, 8. Auflage

Das offizielle Ubuntu-Buch (Englisch) ist in der 8. Auflage erschienen und wurde von Grund auf überarbeitet, um bis zur nächsten LTS-Version 2016 aktuell zu sein. Zu den Autorne gehören Matthew Helmke, Elizabeth K. Joseph, José Antonio Rey, Philip Ballew und Benjamin Mako Hill.

Quelle: Elizabeth Krumbachs Blog

Neues rund um Linux

OpenDocumentFormat wird Standard in der UK

Die britische Regierung hat beschlossen, dass alle Behörden sobald wie möglich neben PDF auch das offene Dokumentenformat ODF für ihre Kommunikation unterstützen und nutzen sollen. Damit ist der Austausch von Dokumenten nicht mehr an ein proprietäres Format oder eine einzelne Firma gebunden.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Golem, Linux-Magazin

Mit Freier Software Geld sparen

Gleich zwei Erfolgsberichte gab es diese Woche für freie Software: Durch die Umstellung auf Linux hat die Region Valencia (Spanien) konnte diese in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro sparen. Zum Einsatz kommt ein eigens entwickeltes Edubuntu-Derivant namens Lliurex. Daneben erfreut sich auch LibreOffice großer Beliebtheit.

Und ebenso spart die Stadt Toulouse in Frankreich mit LibreOffice viel Geld durch Lizenzkosten. Diese lägen in Höhe von 1,8 Millionen Euro und holen so die einmaligen Kosten der Umstellung von Microsoft Office auf LibreOffice in Höhe von 800.000 Euro wieder rein.

Quellen: Pro-Linux 1, Pro-Linux 2

Spielen unter Linux

GOG.com mit vielen Linux-Spielen

Die Spielevertriebsplattform GOG.com verkündete, dass sie nun auch Linux offiziell unterstützt. Neben einigen DRM-freien Indie-Titel gibt es auch Spiele von Entwicklerlegende Sid Meier, wie beispielsweise Pirates! oder Colonization. Aber auch Duke Nukem 3D findet man in der Auswahlliste. In den kommenden Monaten soll das Angebot noch weiter ausgebaut werden.

Quellen: Pro-Linux, heise open

Hardware und Mobiles

Open-Pandora-Nachfolger Pyra schon 2015?

Es ist noch nicht sicher, aber ggf. kommt der Open-Pandora-Nachfolger namens Pyra bereits 2015 in den Handel. Es handelt sich dabei um eine offene Spielekonsole mit Linux als Betriebssystem. Die Arbeiten laufen laut Entwicklungsleiter Michael Mrozek gut, sodass demnächst ein Prototype angegangen werden könnte.

Quelle: Golem

Sticky Notes – einfache pastebin Anwendung

Permalink Finns Blog

Webseiten wie pastebin.com oder vergleichbare Pastebin Webanwendungen sind wohl bekannt. Ich selbst habe dort hin und wieder Codeschnipsel oder Log-Ausgaben eingefügt, um dies anderen zukommen zu lassen. Dabei habe ich mich nie auf eine Webseite festlegen können. Vor einiger Zeit bin ich dann über Sticky Notes gestolpert, eine einfache auf PHP basierende Pastebin Anwendung mit SQLite, MySQL und PostgreSQL Support.

sticky_notesAnschauen und Ausprobieren könnt ihr Sticky Notes hier. Die Installation selbst ist sehr einfach:

  • Aktuelle Version herunterladen
  • In das entsprechende Webserver-Verzeichnis entpacken
  • Die Datei 
    app/config/database.sample.php
      nach 
    app/config/database.php
    kopieren und anpassen
  • Webserver-User Schreibrechte für 
    app/storage/
    geben

Die Sticky Notes Webseite erwähnt leider die Berechtigungen 777, was man stets versuchen zu vermeiden sollte. Besser wäre z.B. folgendes:

chown -R root:apache app/storage/
chmod -R 775 app/storage/

Die Administration lässt verschiedene Einstellungen zu, so kann man z.B. öffentlichen Pasten erlauben oder verbieten, falls man dies wünscht.

26. Juli 2014

Datei mit Rechtsklick auf einen FTP-Server ablegen

Permalink debinux

Ein Script, eingebunden in den Datei-Manager, um einzelne Elemente per Rechtsklick auf einen FTP-Server abzulegen.

Während des Uploads erscheint ein kleines Fenster, das über den Upload informiert:

Uploading file

“Uploading file”

Im Anschluss erscheint eine Benachrichtigung, die bestenfalls positiv ausfällt. Schlägt der Upload fehl, wird der Exit Code cURLs ausgegeben.

Notification in XFCE

Notification in XFCE

Die URL wird sofort in die Zwischenablage kopiert und kann im Browser eingefügt werden.
Um keine Dateien zu überschreiben, wird dem Dateinamen die aktuelle Unixzeit vorangestellt.

Das Script “upf” kann alternativ auch im Terminal verwendet werden. Pflicht ist lediglich die Angabe einer einzelnen Datei als Argument.

Das Script konfigurieren

Zu Beginn sind drei Abhängigkeiten zu erfüllen.
Zenity erzeugt das Benachrichtungsfenster, cURL lädt die Datei auf den FTP-Server hoch, xclip fügt die URL in die Zwischenablage ein.

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sudo apt-get install xclip curl zenity

Ich nächsten Schritt werden die FTP-Zugangsdaten für den angemeldeten Benutzer abgelegt.
Besonders wichtig ist hierbei die Abänderung der Rechte. Ich empfehle zudem die Rechte des FTP-Benutzers auf Lesen und Schreiben zu beschränken. Der Zugriff sollte außerdem nur auf ein eigens für Uploads angelegtes Verzeichnis gestattet sein.

1
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echo username:password > ~/.curlftpcred
chmod 600 ~/.curlftpcred

Eine kurze Erklärung der Konfiguration (bitte die Beispiele im Script beachten):

  • FTP_PATH – Der Pfad zum FTP-Server inkl. Verzeichnis der Uploads, ohne angefügtes /
  • WEB_PATH – Die HTTP URL zum obigen FTP-Verzeichnis, ebenfalls ohne angefügtes /
  • CRED_FILE – Auf den jeweiligen Benutzer angepasste Datei mit Zugangsdaten zum FTP im Format “Benutzername:Passwort”. Sonderzeichen ggf. “escapen”
  • CURL_EXTRA – Zusatzoptionen für cURL. Zum Beispiel “–ftp-ssl” für eine explizite SSL-Verbindung. Implizites SSL benötigt keinen Paramter, stattdessen in “FTP_PATH” mit “ftps://” arbeiten.

Nun das Script erstellen:

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sudo nano /usr/local/bin/upf

Inhalt:

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#!/bin/bash
PATH=/usr/local/bin:/usr/bin:/bin
 
### CONFIG START ###
FTP_PATH=ftp://domain.tld/html_root/file_uploads
WEB_PATH=http://domain.tld/file_uploads
CRED_FILE=~/.curlftpcred
CURL_EXTRA=""
#### CONFIG END ####
SIMPLENAME=$(echo `date +%s`_$1 | sed -e 's/ /_/g' | tr A-Z a-z | tr -cd 'A-Za-z0-9._')
curl $CURL_EXTRA -# -T "$1" -u `cat $CRED_FILE` $FTP_PATH/$SIMPLENAME | zenity --pulsate --progress --auto-close --title "Uploading file" --no-cancel --text "Please wait..."
CURLEXIT=${PIPESTATUS[0]}
if [ "$CURLEXIT" != "0" ]; then
  notify-send "Upload failed!" "Your upload could not be finished.\nCurl Error: $CURLEXIT"
  exit 1;
fi
echo "$WEB_PATH/$SIMPLENAME" | xclip -i -selection "clipboard"
notify-send "\"$1\" uploaded successfully!" "Path copied to clipboard:\n$WEB_PATH/$SIMPLENAME"

Die Datei noch als ausführbar markieren:

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sudo chmod +x /usr/local/bin/upf

File-Manager Aktion einrichten

Thunar

Thunar_FTP_1

Thunar starten, “Bearbeiten” > “Benutzerdefinierte Aktionen…” auswählen

Thunar_FTP_4

Auf das “+”-Symbol klicken, um eine neue Aktion zu konfigurieren.

Thunar_FTP_2

Die neue Aktion benennen und als Befehl “upf %n” eintragen. Optional eine Beschreibung/ein Symbol definieren. (Beispiel: http://blog.dieweltistgarnichtso.net/tango-upload-icon-proposal, wobei das kleinste Symbol zu wählen wäre.)

Thunar_FTP_3

Im Reiter “Dateizuordnung” alle Häkchen außer “Ordner” auswählen.

Nautilus

(folgt)

ownCloud 7 Upgrade ausgeführt

Permalink Finns Blog

Nachdem ich mich noch kürzlich darüber geärgert habe, dass ich ownCloud 6 unter CentOS 6.5 mit PostgreSQL 8.4 betrieben habe, folgte ich einem Tipp aus den Kommentaren und habe parallel zur Version 8.4 die Version 9.3 von PostgreSQL aus dem Repository installiert und die ownCloud Datenbank migriert. Zu erwähnen sei noch, dass ich den PostgreSQL Port in der /etc/init.d/postgresql-9.3 geändert habe, anschließend war das ownCloud Upgrade problemlos möglich.

Nachdem ich ein Backup des ownCloud Verzeichnisses und der Datenbank gemacht hatte, ging das eigentliche Upgrade sehr zügig von der Hand. Das Upgrade ist im ownCloud Handbuch sehr gut beschrieben und unterscheidet sich eigentlich nicht von vorherigen Versionen. Beim Anpassen der config.php habe ich dann auch gleich den Port auf den von PostgreSQL geändert. Der Port wird mit einem Doppelpunkt an den Hostnamen gehängt, anfangs hatte ich noch nach einem extra Parameter für den Port gesucht.

'dbhost' => 'localhost:15432'

Es gab ja schon viele Artikel zu ownCloud 7, wer also mal einen Blick in die Neuerungen werfen möchte, sollte hier vorbei schauen:

Probleme konnte ich bisher keine feststellen und die Clients synchronisieren noch alle vernünftig. Neben den häufig erwähnten Verbesserungen und Neuerungen wie z.B. das Server-to-Server Sharing ist mir besonders positiv aufgefallen, dass die Kontakte- und Kalender-Apps überarbeitet wurden und optisch etwas schicker und besser bedienbar daherkommen. Besonders praktisch ist die Übersicht der Geteilten Dateien im linken Bereich:

owncloud_share_overviewSo sieht man schnell, was man selbst geteilt hat und andere mit einem teilen. Den einen oder anderen geteilten Ordner habe ich dann auch gleich aufgeräumt bzw. entfernt. Der Dokumenten-Editor funktioniert leider immer noch nicht so ganz perfekt, aber ich habe ehrlich gesagt auch keine große Verwendung dafür. Der Funktionsumfang ist zwar begrenzt, aber auf meinem Android Tablet funktioniert nicht einmal das normale Schreiben, folgendes kommt dabei heraus:

owncloud_documentsownCloud braucht meiner Meinung nach aber gar nicht mehr Features, beschränkt man sich auf das Synchronisieren und Teilen von Dateien, funktioniert ownCloud in meinen Augen wunderbar, auch mit den Kontakten und dem Kalender hatte ich bisher keine Probleme.

Umfrage für ESR-Nutzer zwecks Safe Browsing-Update

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla setzt für seinen Malware- und Phishing-Schutz auf Googles Safe Browsing API. Google wird die von Firefox genutzte Version dieser API im Dezember abschalten, also vor dem nächsten großen ESR-Update. Nutzer der ESR-Version von Firefox werden darum gebeten, an einer Umfrage zwecks Interesse an einem Safe Browsing-Update teilzunehmen.

Google hat die Safe Browsing API Version 2.2 auf deprecated gesetzt und wird diese am 1. Dezember abschalten, Mozillas nächster großer ESR-Release erscheint erst im Mai 2015. Während Mozilla ohne Probleme die reguläre Firefox-Version entsprechend aktualisieren kann, ist dies für die ESR-Version nicht so einfach: Der ESR-Zweig erhält normalerweise lediglich Sicherheits- und notwendige Bugfix-Updates. Die Änderung der Safe Browsing Version hingegen stellt eine größere Änderung dar, welche entsprechend risikoreich für ein Update mit Änderung der Versionsnummer an dritter Stelle ist. Mozilla bittet darum Unternehmen, welche Firefox ESR einsetzen, um die Teilnahme an einer Umfrage. Durch diese Umfrage möchte man in Erfahrung bringen, ob Unternehmen ein solches Update installieren würden, damit der Malware- und Phishing-Schutz auch über Dezember hinaus funktioniert. Dazu wird nach ein paar weiteren Informationen gefragt, wie zum Beispiel welche ESR-Version derzeit eingesetzt wird und wie lange normalerweise nach Erscheinen einer neuen ESR-Version bis zum Update gewartet wird.

25. Juli 2014

CyanogenMod Pro und Contra

Permalink Intux

Die erste Frage die sich mir beim Gedanken an ein CyanogenMod auf meinem Nexus stellte, war:

Lohnt sich das? Diese Frage ist in meinem Fall schnell beantwortet. Ja!

Ich spielte schon seit einigen Monaten mit dem Gedanken mein Smartphone zu rooten und ein Custom-ROM aufzuspielen. Der Hintergrund war der, dass der Support meines Galaxy Nexus, bedingt durch den Anschaffungstermin, seit ca. 10 Monaten ausgelaufen war. Die schnelle und zeitnahe Versorgung des Nexus mit aktuellen Android-Versionen war der Hauptgrund für den Kauf dieses Telefons. Leider endet aber die offizielle Versorgung nach 18 Monaten. Da die Garantie nun so gut wie abgelaufen ist, hatte ich kurzerhand beschlossen mein Smartphone zu flashen. In Frage kam für mich nur ein CyanogenMod in der aktuellsten Version. Dieses konnte ich dann mit einigen selbst produzierten Schwierigkeiten aufspielen.

Nach einer Woche produktiven Einsatz, habe ich eine kleine persönliche Pro- und Contra-Liste zusammengestellt.

Pro

  • Neues Android KK 4.4.4
  • Beliebig erweiterbare Abeitsflächen
  • verbesserte Lautstärke (das Nexus war von Haus aus immer viel zu leise)
  • ein eigener Dateimanager
  • Viele sonst verborgene Einstellmöglichkeiten
  • konfigurierbare LED
  • flüssiges Arbeiten
  • Play Kiosk stürzt nicht mehr ab
  • Leeren des Cache-Speichers verursacht keine Abstürze
  • kein ungewolltes Rebooten

Contra

  • Bildqualität der Kamera ist nicht mehr ganz so gut (subjektiver und nicht beweisbarer Eindruck)
  • ab und an Probleme beiu der automatischen Einwahl ins Wlan
  • APP Base DataCheck funktioniert mit KitKat nicht (Base-Problem)

news-269 news-266

Screenshots meines Samsung Galaxy Nexus (Android 4.0 Ice Cream Sandwich bei Auslieferung und aktuelles CM11 M8 Anroid 4.4.4  KitKat).

Hier der Link zum Projekt http://www.cyanogenmod.org.

Mehr Ausfallsicherheit mit Linux Interface Bonding

Permalink Finns Blog

Ich habe kein richtiges NAS, aber einen kleinen Server mit zwei 500 GB Platten im RAID1, den ich hauptsächlich für Backups nutze. Um Strom zu sparen, wachen der NAS Server und mein Desktop mittels ACPI Wakeup nachts auf, machen Ihr Backup und fahren nach Erfolg wieder herunter. Manchmal schlägt das Backup aber fehl, weil der NAS Server seine Netzwerkkarte beim Booten nicht findet. Da ich den Grund bisher nicht finden konnte, habe ich nach einer einfachen Alternativlösung gesucht und diese im Interface Bonding gefunden.

Das Interface Bonding beschreibt das Zusammenfassen zweier oder mehrerer Netzwerkschnittstellen zu einem virtuellen Interface. Somit lassen sich Ausfallsicherheit oder ein höherer Durchsatz erreichen, genaueres zu den verschiedenen Modi kann man dem Ubuntuusers Wiki entnehmen. Meine primäre Netzwerkkarte ist eine Gigabit Karte, als zweite (Ersatz-) Karte steht mir leider nur eine 100 Mbit/s Fast Ethernet Karte zur Verfügung. Aufgrund dieser Beschränkung und da meine Gigabit Karte nur selten ausfällt, habe ich mich für den “active-backup” Modus entschieden. Ist die primäre Karte nicht verfügbar, wird einfach die zweite verwendet. Die Einrichtung unter CentOS 6.5 ist schnell erledigt:

Man legt die 

/etc/modprobe.d/bonding.conf
mit folgendem Inhalt an:
alias bond0 bonding

Möchte man nicht neustarten, kann man das bonding-Modul auch mit 

modprobe bonding
schnell selbst laden. Dann legt man die Interface Skripte in 
/etc/sysconfig/network-scripts/
an:

ifcfg-bond0:

DEVICE=bond0
USERCTL=no
BOOTPROTO=none
ONBOOT=yes
IPADDR=192.168.1.7
NETMASK=255.255.255.0
NETWORK=192.168.1.0
GATEWAY=192.168.1.1
BONDING_OPTS="miimon=100 mode=active-backup primary=eth0"
TYPE=Unknown
IPV6INIT=no

ifcfg-eth0:

DEVICE=eth0
BOOTPROTO=none
ONBOOT=yes
MASTER=bond0
SLAVE=yes
USERCTL=no

 ifcfg-eth1:

DEVICE=eth1
BOOTPROTO=none
ONBOOT=yes
MASTER=bond0
SLAVE=yes
USERCTL=no

Das war schon alles. Zur Sicherheit sollte man einmal neustarten und durch Ziehen der Netzwerkkabel sich der korrekten Funktion des Bondings überzeugen. Die Netzwerkinterfaces kann man sich mit 

ip addr
anzeigen lassen:
2: eth0: <BROADCAST,MULTICAST,SLAVE,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc pfifo_fast master bond0 state UP qlen 1000
    link/ether 00:24:8c:e4:5e:e6 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
3: eth1: <BROADCAST,MULTICAST,SLAVE,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc pfifo_fast master bond0 state UNKNOWN qlen 1000
    link/ether 00:24:8c:e4:5e:e6 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
4: bond0: <BROADCAST,MULTICAST,MASTER,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc noqueue state UP 
    link/ether 00:24:8c:e4:5e:e6 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
    inet 192.168.1.7/24 brd 192.168.1.255 scope global bond0
    inet6 fe80::224:8cff:fee4:5ee6/64 scope link 
       valid_lft forever preferred_lft forever

Zusätzlich kann man mit

cat /proc/net/bonding/bond0
den genauen Status des Bondings nachsehen:
Ethernet Channel Bonding Driver: v3.6.0 (September 26, 2009)

Bonding Mode: fault-tolerance (active-backup)
Primary Slave: eth0 (primary_reselect always)
Currently Active Slave: eth0
MII Status: up
MII Polling Interval (ms): 100
Up Delay (ms): 0
Down Delay (ms): 0

Slave Interface: eth0
MII Status: up
Speed: 1000 Mbps
Duplex: full
Link Failure Count: 0
Permanent HW addr: 00:24:8c:e4:5e:e6
Slave queue ID: 0

Slave Interface: eth1
MII Status: up
Speed: 100 Mbps
Duplex: full
Link Failure Count: 0
Permanent HW addr: 00:0e:e8:f2:1a:a5
Slave queue ID: 0

 

KDE-4-Tricks: Plasma auf Standardverhalten trimmen

Permalink Pinguinzubehör

Bei der schieren Fülle an Möglichkeiten, die KDE mit seinem Plasma-Desktop bietet, fällt es manchmal schwer, die Einstellungen zu finden, die ein unerwünschtes Verhalten beeinflussen oder abstellen könnten. Wer sein KDE anpassen möchte, an den eigenen Vorlieben ausrichten, der wird dabei von KDE im Gegensatz zu anderen Desktopumgebungen nicht behindert – höchstens durch die Unübersichtlichkeit, die die vielen Möglichkeiten verursachen. Daher noch schnell ein paar KDE-4-Tipps, bevor sich Plasma 5 verbreitet – eine kleine Anleitung, wie man KDE gezielt auf schlankeres Standardverhalten zurechtstutzt und es ein bisschen näher an die gewohnte Bedienung der Konkurrenz heranrückt.

WerkzeugsymbolWer noch KDE 3 kennt oder von Gnome oder anderen Oberflächen zu KDE oder generell zu Linux wechselt, der ist mit ein paar Eigenheiten konfrontiert, die der Plasma-Desktop standardmäßig aktiviert hat. Manche Distributionen haben bereits ein wenig an den Stellschrauben gedreht, doch wer ein frisches KDE 4 anwirft, der trifft unter Garantie auf ein paar Eigenheiten, die nicht immer gewünscht sind. Aber das Tolle an KDE ist: Alles lässt sich mit einem Klick ab- und umstellen – ganz ohne Herumwursteln in Konfigurationsdateien und -editoren. Man muss nur wissen, wo.

Einfachklick abschalten

KDE gibt traditionell dem Einfachklick den Vorzug: Wo sich quasi auf allen anderen PC-Systemen der Doppelklick durchgesetzt hat, ist KDE dem Einfachklick treu geblieben. KDE ohne Einfachklick, das ist eigentlich kein richtiges KDE – und man gewöhnt sich sehr schnell an diese Bedienungsweise (und spart damit glatte 50% an Maustastenabnutzung). Wer auf seinen gewohnten Doppelklick nicht verzichten mag, klickt in den KDE-Systemeinstellungen auf Eingabegeräte > Maus > Allgemein. Alternativ findet man die Funktion auch in den Dolphin-Einstellungen unter Navigation.

Plus und Minus auf den Icons loswerden

Die zusätzliche Auswahlfunktionalität auf den Dateisysmbolen kann ganz schön nerven. Einerseits lassen sich damit bequem nur mit der Maus mehrere Dateien gezielt auf einmal auswählen, ohne die Strg-Taste zu Hilfe nehmen zu müssen, andererseits können die kleinen Plus- und Minuszeichen ganz schön nerven, weil man sie oft versehentlich trifft, wenn man eigentlich nur das Symbol an sich anklicken wollte. Gerade in der großen Symbolansicht ist das schnell passiert, bei Listenansicht klickt man ohnehin eher auf den Text. Doch diese kleinen Maushelferlein lassen sich abstellen. Gut versteckt – und nicht intuitiv zu finden, weil die Bezeichnung etwas verschwurbelt klingt: „Auswahl-Umschalter anzeigen.“ Dieser Punkt findet sich unter Dolphin einrichten > Allgemein > Verhalten.

Die Änderung wirkt sich netterweise auch auf die Symbole in der Desktop-Ansicht aus, zumindest sofern man ein Standard-Plasma-Theme verwendet. Andere Designs halten sich nicht immer an diese Vorgabeeinstellung.

Farbige Fensterrahmen

Zweifelsohne, das Oxygen-Fensterrahmendesign ist elegant. Doch nicht jeder arbeitet mit Desktopeffekten, und wenn die hervorhebenden Schatten durch das Compositing fehlen, wird es schnell unübersichtlich, wenn alle Fenster irgendwie gleich aussehen und sich nur noch marginal durch den Farbton der Schrift in der Titelleiste unterscheiden. Doch auch das Standard-Theme bringt weiterhin die Möglichkeit mit, wie früher die aktiven Fensterrahmen in einer eindeutigen Farbe darzustellen. Ein Blick auf Systemeinstellungen > Erscheinungsbild der Arbeitsfläche > Fensterdekoration > Fensterdekoration einrichten > Feineinstellungen hilft weiter.

Hier ein Häkchen bei „Aktiven Fenstertitel umranden“ – und die Fenstertitel werden farblich flankiert.

Klassische Fortschrittsdialoge anzeigen

Wenn eine Dateioperation startet, dann erscheint in der KDE-Standardkonfiguration kurz ein Infofenster – und verschwindet dann wieder in der Kontrollleiste. Dateibalken beim Kopieren oder Verschieben tauchen bei KDE standardmäßig im Benachrichtigungsbereich auf. Das ist etwas zu viel des Guten und wird schnell unübersichtlich, erst recht, wenn sich dort genug andere Meldungen tummeln. Das Benachrichtigungs-Applet schnappt sich bei KDE sämtliche Informationsanzeigen, nicht nur die reinen Statusmeldungen. Unpraktisch, wenn man Dateitransfers im Blick behalten möchte.

Ein Klick in den Einstellungen der „Benachrichtigungen“ reicht, nämlich vor „Dateiübertragungen und andere Vorgänge“ – und die klassischen Fortschrittsfenster erscheinen wieder.

Mehr Farbe in den Menüs

Farbiges MenüMit KDE 5 oder einem anderen Design hat sich das erledigt, doch als Standard zeigt das KDE-4-Theme Oxygen eine Reminiszenz an den alten KDE-2-Stil: kein Farbbalken als Markierung eines angewählten Menüeintrages, sondern optisch eine 3D-Vertiefung, grau in grau. Wem das auf Dauer zu trist ist, kann wieder Farbe in die Menüs zaubern: Systemeinstellungen > Erscheinungsbild von Anwendungen > Stil > Einrichten > Menü-Hervorhebung.

Das Auswählen von „Auswahlfarbe verwenden (flach)“ beseitigt den 3D-Effekt nicht ganz, kommt einem traditionellen schlichten Menü aber am nächsten.

24. Juli 2014

TEK-CAM – TEK-BERRY

Permalink Intux

Seitdem ich im Besitz einer Raspberry Pi Cam bin, suche ich nach einem geeigneten Gehäuse für den RasPi und die Kamera. Leider ist die Auswahl auf diesem Gebiet ziemlich dürftig. Vor einiger Zeit hatte ich im Artikel “Pi und Cam unter einem Dach” die Variante TEK-CAM – TEK-BERRY vorgestellt. Nun habe ich mir das Bundle bestellt.

Der erste Eindruck war eigentlich recht positiv. Nach dem Zusammenbau stellte ich jedoch fest, dass das Gehäuse mit der von mir gewohnten Passgenauigkeit meiner  PCSL-Vorgänger nicht mithalten konnte. Die Cam fand nur dauerhaft Platz durch verkleben beider Halteschalen. Das eigentliche Gehäuse des Pi ließ sich zwar schließen, jedoch hielten hierbei nur drei der vier Nasen. Nach ein paar mal auf und zu ist sogar eine von denen angebrochen.

Wer hier nun tatsächlich mit TEK-CAM – TEK-BERRY ein wertiges Zuhause für seine Webcam erwartet, wird leider enttäuscht. Von einem Außeneinsatz würde ich ebenfalls abraten. Zum Basteln ist die Kombi zum Preis von ca. 10€ jedoch völlig in Ordnung.

Wenn ich fünf Punkte vergeben könnte, dann würde TEK-CAM – TEK-BERRY drei auf Grund des günstigen Preises erhalten.

Wie habt ihr eure Cam versteckt? Für Anregungen bin ich immer dankbar.

news-264

news-265

Asus B50A Hardware modernisieren

Permalink [ENC]BladeXP's Blog

Das alte Asus B50A Notebook meiner Freundin hat jetzt schon einige Jahre auf dem Buckel. Das starten vom System und vieler Programme dauert, für meine Verhältnisse, mittlerweile unerträglich lange. Auffällig ist dabei vor allem die HDD LED am Gerät, was früher ein sporadisches Blinken bei Aktivität war, ist heute fast schon eine Zweite Betriebs LED. Gleichzeitig ist im Systemmonitor sehr gut zu sehen, dass die seit damals verbauten 2GB RAM bei Weitem nicht mehr den Anforderungen genügen.

Lösung

Die Kombination aus viel zu langsamer Festplatte und deutlich zu wenig RAM bekämpft man am besten mit mehr RAM und einer SSD. Bei der Aufnahme der bestehenden Hardware und dessen Ausbaumöglichkeiten wurde hier auch gleich noch ein nicht mehr benötigtes Windows 7 64-Bit (Dualboot) von der Platte gefegt. Nachdem dieser Speicherplatzverschwendung der gar ausgemacht wurde, waren noch ca. 30GB der installierten 500GB SATA Festplatte unter Verwendung.

SSD

Die installierte Festplatte wurde durch eine Plextor M5S 128GB ersetzt. Da ich auf mobilen Geräten ausschließlich verschlüsselte Datenträger verwende und die installierte CPU noch kein AES-NI unterstützt, liegt die Nettodatenübertragungsrate bei ca. 124,96MB/s. Ohne den Overhead der Verschlüsselung würden in diesem Notebook ca. 242MB/s durch die Leitung in Richtung Anwendung geschoben werden. Die alte Festplatte liefert, nur als Vergleich, ca. 69MB/s und ist damit aus technischen Gründen natürlich nicht mehr konkurrenzfähig. Benchmark der Komponenten

Die Bootzeit des Systems (Arch Linux, alles aktuell) liegt bei nur noch ca. 10 Sekunden, im Vergleich zu ca. 40 Sekunden mit der alten Festplatte. Aber auch bei den Anwendungen hat sich einiges getan, z.B. hat LibreOffice auf der alten Hardware noch ca. 30 Sekunden zum Starten benötigt, jetzt sind es deutlich unter 5 Sekunden. Sporadische Hänger gehören genauso wie lange Ladezeiten bei anderen Programmen jetzt der Vergangenheit an.

RAM

Die vorhandenen 2GB RAM wurden auf das für dieses System geltende Maximum von 4GB aufgerüstet, genau genommen komplett ersetzt. Mehr RAM schont die SWAP-Partition und ist im Zweifel immer für etwas mehr Reaktionsfreudigkeit des Systems brauchbar. Schon die Indianer verwendeten das beliebte Sprichwort »RAM ist nur durch mehr RAM zu ersetzen.«.

Fazit

Mit ca. 123€ konnte das doch recht alte Notebook noch mal ordentlich aufgerüstet werden, damit kann dieses Gerät auch noch die nächsten 3-4 Jahre für typische Arbeiten genutzt werden. Natürlich, eine Gaming Workstation wird aus dem Gerät nicht mehr werden, aber doch ein recht solides Arbeitsgerät.

23. Juli 2014

Firefox 33 lässt kopierte Texte nach Schließen Privater Fenster nicht mehr vergessen

Permalink Sören Hentzschel

Bislang hat Firefox nach dem Schließen Privater Fenster das System Texte vergessen lassen, welche in einem Privaten Fenster kopiert worden sind. Dieses Verhalten ändert sich mit Firefox 33.

Private Fenster sind Firefox-Fenster, welche keine Chronik oder sonstige Spuren beim Surfen hinterlassen. Hat man in einem solchen Privaten Fenster Text einer Webseite kopiert und das Private Fenster anschließend geschlossen, dann wurde der kopierte Inhalt von Firefox verworfen. Dabei handelte es sich um keinen Fehler, sondern um eine ganz bewusste Entscheidung. Für einige Firefox-Nutzer war dies eher störend, so dass Mozilla das Verhalten in Firefox 33 nun geändert hat und Firefox den Inhalt der Zwischenablage auch nach dem Schließen Privater Fenster nicht mehr verwirft. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man Firefox keine Chronik anlegen lässt – bei dieser Einstellung befindet sich Firefox in einer Art permanentem Privaten Modus, welcher sich genauso verhalten hat und von dieser Änderung betroffen ist.

OneDrive Client: onedrive-d aus Git Repository installieren

Permalink debinux

Das noch junge Projekt onedrive-d von Xiangyu Bu, verrichtet seinen Dienst als erster OneDrive Client bereits so gut, dass ich nun nachziehe und die unkomplizierte Installation erkläre.

Ich lege jedem ein Backup seiner Daten nah, unabhängig davon, wie stabil der Client auch sein mag.

Das Projekt klone ich aus dem GitHub nach “~/build”, die Abhängigkeiten werden eigenständig installiert, falls benötigt.
Die Installation funktioniert laut Dokumentation ebenso unter CentOS, jedoch von mir ungetestet. Ich verwende ein Debian Testing System.

“inst” verwendet “sudo” und bittet daher um das Passwort des Benutzers.
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sudo apt-get install git
mkdir ~/build; cd ~/build
git clone https://github.com/xybu92/onedrive-d
cd onedrive-d
./inst install

Zudem lege ich noch einen Starter mit entsprechendem Icon an:

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sudo nano /usr/share/applications/onedrive.desktop

Folgender Inhalt:

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[Desktop Entry]
Name=OneDrive Client
GenericName=File Synchronizer
Comment=Sync your files across computers and to the web
Exec=onedrive-d
Terminal=false
Type=Application
Icon=/usr/share/icons/onedrive.png
Categories=Network;FileTransfer;
StartupNotify=false

Im Anschluss ein Icon an die entsprechende Stelle kopieren:

1
sudo wget -O /usr/share/icons/onedrive.png https://www.debinux.de/onedrive.png

Bereits nach dem ersten Startvorgang, wird die Anwendung um entsprechende Daten wie Login und Speicherort bitten.
Die Einstellungen können mit dem Befehl “onedrive-prefs” später noch einmal geöffnet und bearbeitet werden.

Snippet: Style für Qt-Anwendungen setzen

Permalink debinux

Ein klassicher Eingriff nach einer Debian Desktop Installation, ist die Definition eines Styles für Qt-Anwendungen.
Da ich es schon häufig gefragt wurde, stelle ich es als kleines Snippet ein.

Erweiterte Konfiguration kann via GUI durch das Paket “qtconfig” stattfinden.
Ich setze jedoch lediglich den Style auf “GTK+”, um ein natives Erscheinungsbild in Xfce4 zu bekommen.

1
sed -i 's/style=\($\)/style=GTK+\1/g' ~/.config/Trolltech.conf

Was ist gemeint?

VLC ohne "style" Parameter

VLC ohne “style” Parameter

VLC mit "style" Parameter

VLC mit “style” Parameter

ownCloud 7: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Permalink Softwareperlen

Sollte alles nach Zeitplan verlaufen wird heute, am 23. Juli, planmäßig die nächste Version 7 von ownCloud veröffentlicht. Gab es an den ersten frühen Versionen häufiger etwas zu kritisieren (u.a. Probleme beim Sync-Client) hat sich ownCloud meiner Meinung nach sehr stark entwickelt. Es gibt zwar immer noch einige, die den Entwicklern vorwerfen zu viele Funktionen einzubauen und sich lieber auf die Stabilität und Verlässlichkeit der Kernfunktionen eines solchen Angebots zu konzentrieren, dennoch beeindruckt mich das Entwicklungstempo mit dem in jeder Version immer neue sinnvolle Funktionen Einzug halten.

Ich habe mir die neueste Version einmal installiert und die wichtigsten Neuerungen aus meiner Sicht zusammengefasst:

Auswahl_008

 Teilen über Servergrenzen hinweg

In den Einstellungen gibt es jetzt die Möglichkeit Ordner freizugeben und in einer anderen ownCloud Instanz wieder einzubinden, sodass die Dateien zwischen den zwei Installationen automatisch synchronisiert werden. Man benötigt demzufolge auch keine Benutzer auf dem entfernten Server mehr um sich gegenseitig Dateien auszutauschen.

ownCloud Teilen über Servergrenzen

Verbesserte Funktionen beim Teilen von Dateien und Ordnern

Die Entwickler haben einiges getan, damit der gesamte Prozess rund um das Teilen von Dateien flexibler ist und zudem leichter von der Hand geht. So kann man zum einen direkt einsehen, welche Dateien ich an einen Benutzer oder eine Gruppe in ownCloud geteilt habe, oder welche Dateien aktuell per Link freigegeben sind.  Zudem gibt es eine neue Option beim Teilen von Links. So ist es jetzt möglich festzulegen, dass ein Passwort beim Teilen eines Links vergeben werden muss.

Auswahl_003

ownCloud 7 Daten teilen

Microsoft Word Dokumente importieren und über die Dokumenten App bearbeiten

In der letzten ownCloud Version hatte man sich ein wenig an Google und Microsoft orientiert, die in ihren Cloud-Lösungen ihre jeweiligen Office-Varianten anbieten und somit direkt im Browser Dokumente erstellen und mit mehreren Personen bearbeiten können. Mit ownCloud 6 kam die Erstellung von odt-Dateien im Browser inklusive der bekannten Kollaborationsmöglichkeiten. Dies funktionierte bei mir auch recht ordentlich, dennoch sind die Microsoft Office Formate natürlich ebenfalls weit verbreitet und so baut man auch hierfür eine erste Unterstützung ein.

Dafür benötigt man allerdings auf dem Server (oder einem entfernten Rechner) ein installiertes LibreOffice, welches die eigentliche Konvertierung der Dokumente übernimmt. Das klappte in meinem Test so halbwegs. Einige Formatierungen wurden korrekt übernommen, aber längst nicht alles.

ownCLoud 7 Microsoft Office

ownCloud 7 Microsoft WordownCloud 7 Microsoft Word

links das importierte Dokument in ownCloud, rechts das Original aus Microsoft Office

 Mehr Optionen bei den Aktivitäten

In den Aktivitäten loggt ownCloud alle möglichen Aktionen, die ihr bzw. die Benutzer auf dem Server durchgeführt haben. Jetzt seid ihr hier ein wenig flexibler und könnt selbst festlegen, welche Aktivitäten hier genau erscheinen sollen (u.a. wenn eine Datei/Ordner mit mit geteilt worden ist, wenn Dateien geändert oder gelöscht worden). Zudem könnt ihr euch darüber auch per Email in selbst festgelegten Intervallen benachrichtigen lassen.

ownCloud 7 Benachrichtigungen

Sonstiges in Kurzform

  • Es wurde wieder fleißig an der Benutzeroberfläche geschraubt und sie soll wieder einmal etwas schneller sein (sowohl die Synchronisation dank einem neuen Mechanismus für parallelen Up- und Download, als auch die Oberfläche selbst) dank mehr statischen CSS und JavaScript Dateien
  • Dateien können direkt im Webbrowser sortiert werden nach Name, Größe und letztmaliges Bearbeitungsdatum
  • Die Weboberfläche ist jetzt auch für mobile Geräte optimiert, die keine App besitzen (z.B: BlackBerry oder Windows Phone)
  • Benutzerverwaltung wurde deutlich überarbeitet

ownCloud 7 Benutzerverwaltung

Den Rest findet ihr wie immer in den entsprechenden Release Notes (inklusive einiger weiterer Bilder), die in der Quelle verlinkt ist. Insgesamt macht ownCloud für mich weiterhin einen guten Eindruck. Wer seine eigene Cloud mit vielen Zusatzfunktionen haben will, kommt nur schwer an ownCloud vorbei. Für den reinen Datenaustausch gibt es aber natürlich dennoch auch erwähnenswerte Alternativen wie Seafile, Syncthing (oder das bekanntere, wenn auch nicht Open Source, BitTorrent Sync), oder natürlich auch die NAS Lösungen mittels Synology, FreeNAS & Co.

Quelle ownCloud