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[openhab] Onewire Sensoren einbinden

Permalink itbasic

In dem ein oder anderen Zimmer befindet sich ein Onewire Sensor um die Temperatur zu messen, die gemessene Temperatur soll nun im openhab dargestellt werden.

Für das auslesen habe ich das Shellscript onewiretemp.sh erstellt:

#!/bin/bash
wert=`cat /sys/bus/w1/devices/$1/w1_slave | tail -n1 | cut -d '=' -f2`
wert2=`echo "scale=3; $wert/1000" | bc`
echo $wert2

Das Script liegt unter /home/openhab/bin und beim Aufruf muss die Sensor ID mit angegeben werden.

./onewiretemp.sh Sensor Id
Die gemessene Temperatur wird dann wie folgt ausgegeben 20,745.

Die Abfragen der einzelnen Sensoren habe ich in einer items Datei zusammengefasst.

Group temperatur

Number Temperature_Flur "Temperatur Flur [%.1f °C]" (flur,temperatur) { exec=" Number Temperature_Pia "Temperatur Pia [%.1f °C]" (temperatur) { exec="

Damit die Ausgabe an mehreren Stellen in der Sitemap erfolgt, können bei der jeweiligen Abfrage mehrere Gruppen angegeben werden.

Hier noch ein Auszug aus der sitemap:

Frame label="Temperatur"{
Group label="Temperatur" icon="house" item=temperatur
}

ob-onewire1

ob-onewire2

Wie die Onewire Sensoren mit dem Raspberry Pi verbunden werden, habe ich in dem Artikel beschrieben.

Das Notizen-Dilemma

Permalink (Mer)Curius

Die Blog-Einträge lesen sich manchmal wie eine einzige Erfolgsgeschichte. Prinzipiell könne man doch jeden Dienst durch ein offenes Pendant oder eine selbst gehostete Software ersetzen. Das trifft jedoch leider nicht immer zu.

Für mein Aufgaben-, Gedanken und Notizenmangement verwende ich seit geraumer Zeit Evernote. Ein Zustand, der mir einerseits nicht gefallen mag, weil Evernote dadurch zu viel ziemlich viel über mich weiß und andererseits, weil Evernote in seine Software permanent Funktionen implementiert, die die Welt ich nicht benötige. Das macht die Software unübersichtlich und gefühlt auch ein Stück weit langsamer. Hinzu kommt, dass die Client-Situation unter Linux alles andere als befriedigend ist.

Es gibt Everpad, das aber nur mit Unity richtig funktioniert und Nixnote, dessen Weiterentwicklung immer wieder den Eindruck macht, als ob sie eingeschlafen wäre. Die Beta 2 von Nixnote 2 ist zwar ganz gut nutzbar, lässt sich aber auf neueren Distributionen (Debian Jessie, openSUSE 13.2) nicht installieren, weil die Abhängigkeiten nicht auflösbar sind.

Das Problem ist dabei noch nicht einmal, dass es keine guten Programme für Notizen- und Wissensmanagement unter Linux gibt. KDE-Nutzer können z.B. auf KNotes und KJots zurückgreifen, deren Entwicklung mit 4.13 und 4.14 wieder Fahrt aufgenommen hat, nachdem sich viele Jahre wenig tat. Aufgaben könnten via CalDAV und KOrganizer ausgelagert werden.

Leider funktionieren diese Programme bzw. ihr Akonadi-Backend nur lokal, was sie für mich unbenutzbar macht. Evernote hat seinen Reiz, weil es die Notizen, Gedanken auf damit verknüpften Aufgaben auf alle meine PCs, Laptops und Mobilgeräte synchronisiert. Wenn ich nun anfangen müsste meine Notizen manuell zu übertragen, könnte ich auch gleich auf ein Notizbuch aus Papier zurückgreifen. Leider hat das aber keine Suchfunktion…

Normalerweise bin ich kein Fan von Blogartikeln die durch die Pseudo-Frage “Wie seht ihr das?” künstlich User-Content generieren wollen. Doch dieses Mal muss ich fragen: Wie löst ihr das?


Artikelbildquelle: City post-its: Wall von Sarah Joy unter CC 2.0 auf Flickr

19. Dezember 2014

Mozilla: Programmiersprache Rust 1.0 im Frühjahr 2015

Permalink Sören Hentzschel

Mit Rust ist eine neue Programmiersprache in der Entstehung, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Im Frühjahr soll es soweit sein und Rust 1.0 fertiggestellt werden.

Wie die Rust-Entwickler in ihrem Blog mitteilen, nähert man sich mit großen Schritten der Fertigstellung von Rust 1.0. Am 9. Januar soll Rust 1.0 Alpha erscheinen, die Betaversion wird in der Woche um den 16. Februar erwartet. Weitere sechs Wochen später soll dann entweder die finale Version oder falls notwendig erst noch eine weitere Betaversion und dann wieder sechs Wochen später die finale Version erscheinen – oder eine weitere Betaversion, die Anzahl an Betaversionen wird vom Verlauf der Betaphase abhängen.

Einer der Vorteile von Rust ist, dass es für die Unterstützung mehrerer Prozessorkerne prädestiniert ist. Außerdem ist Rust standardmäßig sicher, was einen Großteil von Speicherfehlern verhindert und die Engine weniger anfällig für Abstürze und Sicherheitsprobleme macht. Das derzeit wichtigste Rust-Projekt dürfte die von Mozilla Research entwickelte Rendering-Engine Servo sein, welche eines Tages möglicherweise Gecko ersetzen könnte. Die Fertigstellung von Servo wird allerdings nicht vor 2016 erwartet. An der Entwicklung von Rust und Servo ist auch Samsung beteiligt, welche vorrangig an der Portierung der Engine für Android interessiert sind.

Kontrollstruktur in Python: WHILE

Permalink Erfahrungen mit Ubuntu

Die While Schleife wird solange durchlaufen,
bis der Wert auf False gesetzt wird.
Beispiel:

    #!/usr/bin/env python
    # -*- conding: utf-8 -*-
    print "Bitte gebe deinen Namen ein";
    richtig = True;
    testname = "Andre";
    while richtig:
     meinname = raw_input();
     if meinname==testname:
      print "Hallo Andre"
      richtig = False;
    else:
      print "Dich kenn ich nicht, dein Name nochmal:"  
    print "Ende";

Als erstes wird die Variable "richtig" auf den Wert wahr gesetzt.
Danach wird die Variable "testname" mit dem String "Andre" bestückt.
Die While Schleife startet und läuft so lange wie der Vergleich
meinname mit testname wahr ist.
Anschliessend kommt eine if-Abfrage. Ist der
eingegebene Name = "Andre" wird die Variable "richtig" auf falsch
gesetzt, womit die Schleife abbricht.

Zertifikate für ejabberd erzeugen

Permalink Invictus deus ex machina

Von Zeit zu Zeit laufen Zertifikate ab. So auch in meinem Fall, als sich mein XMPP Client beschwerte, das dass Server-Zertifikat nicht mehr gültig ist. Um für ejabberd neue Zertifikate zu erzeugen, sollte man sich auf seinem Server einloggen und dort folgenden Zeilen eingeben:

openssl req -newkey rsa:2048 -keyout ejabberd.pem -nodes -x509 -days 365 -out ejabberd.cer
cat ejabberd.cer >> ejabberd.pem
cp ejabberd.pem /etc/ejabberd/ejabberd.pem

Anschließend kann der Dienst mittels:

service ejabberd restart

neugestartet werden. Das neue Zertifikat ist damit aktiv und der Dienst kann wieder genutzt werden.

18. Dezember 2014

Firefox: Mozilla verbessert neue Suchmaschinen-Einstellungen

Permalink Sören Hentzschel

Mit Firefox 34 hat Mozilla eine neue Suchleiste plus neue Suchmaschinen-Einstellungen für Nutzer der englischsprachigen Version von Firefox eingeführt. Bevor die neue Suche an alle Firefox-Nutzer ausgeliefert wird, hat Mozilla die neuen Suchmaschinen-Einstellungen verbessert und liefert die fehlenden Features nach, die mit den letzten Änderungen verloren gingen.

Mit Firefox 34 hat Mozilla eine neue Suchleiste eingeführt, welche die Verwendung mehrerer Suchmaschinen vereinfachen soll – allerdings nur für Nutzer der englischsprachigen Version von Firefox standardmäßig aktiviert. In diesem Zusammenhang wurden außerdem die Suchmaschinen-Einstellungen in die Firefox-Einstellungen integriert. Kritisiert wurde, dass mit diesen Änderungen Features verloren gingen. Diese aus Zeitgründen verloren gegangenen Features liefert Mozilla nun nach.

So war es zwar noch möglich, Suchmaschinen zu deaktivieren, aber nicht mehr zu entfernen. Dies ist ab sofort wieder möglich. Auch kann die Reihenfolge der Suchmaschinen wieder geändert werden, dies geschieht nun per Drag and Drop. Die wohl wichtigste Feature-Rückkehr ist die Möglichkeit, Schlüsselwörter für die Suchmaschinen eingeben zu können. Bereits eingestellte Schlüsselwörter konnten mit der neuen Suche zwar weiterhin verwendet, aber nicht mehr geändert werden, was nun wieder möglich ist.

All diese Änderungen sind ab heute Bestandteil der Nightly-Version von Firefox 37. Mozilla wird die Änderungen in Kürze in die Aurora-Version von Firefox 36 und Beta-Version von Firefox 35 integrieren. Standardmäßig aktiviert für Nutzer aller Sprachversionen von Firefox wird die neue Suche mit Firefox 36.

Acer C720: Debian Kernel 3.18.1

Permalink blog.mdosch.de - Dies & Das

Heute gibt es mal wieder ein Update für das Acer C720. Der Kernel 3.18.1 kann hier heruntergeladen werden.

md5sum linux-image-3.18.1-c720_20141218_amd64.deb 
e406ac505fbf480f001e37350ede8510  linux-image-3.18.1-c720_20141218_amd64.deb

sha1sum linux-image-3.18.1-c720_20141218_amd64.deb 
e4517e660ba83b64e7af934023195bb6232d03c3  linux-image-3.18.1-c720_20141218_amd64.deb

17. Dezember 2014

firefox.html: Mozilla-Entwickler baut Firefox-Oberfläche in HTML

Permalink Sören Hentzschel

Die Oberfläche von Firefox ist derzeit noch in XUL geschrieben. Ein Experiment von Mozilla-Entwickler Paul Rouget zeigt, dass man die Firefox-Oberläche langfristig auch mit Webtechnologie umsetzen kann.

Als Engineering Manager leitet Mozillas Paul Rouget das Firefox OS Entwicklerwerkzeuge-Team sowie das Firefox Performancewerkzeuge-Team. Sein Projekt firefox.html ist derzeit ein privates Experiment. Damit versucht Rouget, die Oberfläche von Firefox in HTML neu zu implementieren.

Derzeit ist die Firefox-Oberfläche in der von Mozilla entwickelten XML User Interface Language (XUL) geschrieben. XUL in Firefox komplett zu ersetzen wäre eine sehr langwierige Angelegenheit, das Experiment firefox.html kann aber zumindest als Beweis für die technische Machbarkeit dienen. Vor allem möchte Rouget damit die Lücke zwischen Firefox für den Desktop und Firefox OS, dessen Oberfläche in HTML umgesetzt ist, schließen.

Eine interessante Idee ist es ohne Frage, die XUL-Oberfläche durch HTML zu ersetzen, insbesondere da XUL keine wirkliche Webtechnologie ist und mit seinen speziellen Eigenschaften eine Einstiegshürde für neue potentielle Entwickler sein kann. An der Firefox-Oberfläche mit Webtechnologie arbeiten zu können, die jedem Webentwickler bekannt ist, erscheint daher sinnvoll. Besonders interessant ist das Projekt aber vor allem vor dem Hintergrund, dass Mozillas neue Engine Servo XUL nie unterstützen wird. Sollte Servo also irgendwann einmal den Status eines Forschungsprojektes verlassen und Mozilla tatsächlich Gecko durch Servo ersetzen wollen, dann würde es damit ein starkes Argument für die Implementierung der Firefox-Oberfläche in HTML geben.

Die derzeitige Priorität des Experiments liegt dabei, die Basis-Funktionen des Desktop-Browsers zu implementieren und aus firefox.html einen nutzbaren Browser zu machen, um daraus Rückschlüsse ziehen zu können, was auf Plattformebene zur perfekten OS-Integration noch fehlt.

firefox.html

 

Video auf YouTube ansehen

Redundancy 2: So siehts aus

Permalink Fury's - Blog

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Wir haben uns in den vergangenen Tagen hauptsächlich auf Details konzentriert. So wird in den nächsten Tagen die 2. Beta von Redundancy veröffentlicht, die unter anderem mit HTML5 Audio und Videodateien direkt im Browser abspielen kann. Auch wurde das Administrationspanel bezüglich des Admin-Accounts verändert, hierzu mehr auf dem Redundancy-Blog.

libRedundancy

Unsere Basisbibliothek für .NET bzw. Mono wurde kürzlich ebenfalls in einer Beta-Version freigegeben. Die libRedundancy ermöglicht es, auf sämtliche Funktionen eines Redundancy-Servers über ein Clientprogramm zugreifen zu können. Weitere Informationen & den Sourcecode haben wir auf GitHub bereitgestellt.

Windows-Client

Die Arbeiten am Windows-Client wurden begonnen. Wir sind hier jedoch erst an einem sehr frühen Stadium angelangt, sodass die Arbeiten noch etwas Zeit in Anspruch nehmen werden.

Sonstiges

Für Statistikfans wurde eine Redundancy-Seite bei Ohloh.net eingerichtet.

Ausführlich: Mail mit OpenSSL-Client aus der Konsole versenden

Permalink debinux

Beim Basteln eines Mailflow-Testers stand ich erstmalig vor dem Rätsel, eine Mail über einen oder mehrere MTAs zu versenden, die unbedingt auf eine Authentifizierung bestehen. Auskommen wollte ich mit einem einzigen Script, ganz ohne irgendetwas am System einstellen- oder verändern zu müssen.
Hier nun los resultados mit einigen Erklärungen zu den Basics…

Da SMTPS de facto ausgestorben ist, wähle ich den ansehnlicheren Weg über das klassische SMTP – jedoch auf dem Port TCP/587.
Hier leite ich die verschlüsselte Übertragung implizit mit einem “STARTTLS” ein. Häufig unterscheiden sich Port 25 und 587 nur noch darin, dass auf letzterem Kanal die Anweisung “STARTTLS” obligatorisch ist. Ich glaube, dass auch Google Mail die Policies beider Ports gleich hält. Eben bis auf die kleine Besonderheit der “STARTTLS”-Anweisung. Wobei ich die Idee auf Port 25 etwas strengere Voraussetzungen zu schaffen, gar nicht so verkehrt finde. Wahrscheinlich wieder ein Thema endloser Diskussion.

Die Login-Daten werden base64-kodiert übertragen, was keineswegs als Verschlüsselung zu verstehen ist. Ein base64-kodierter String lässt sich ebenso schnell dekodieren wie kodieren – absichtlich. Vorteile bieten sich nur in der Lesbarkeit für den Mailserver:

echo -ne '\000benutzer.name@domain.tld\000meinpasswort' | openssl base64

Die zu erwartende Ausgabe:

AGJlbnV0emVyLm5hbWVAZG9tYWluLnRsZABtZWlucGFzc3dvcnQ=
\000 stellt ein Nullzeichen dar

Im nächsten Schritt kann die Kommunikation mit dem Server begonnen werden:

openssl s_client -connect smtp.domain.tld:587 -starttls smtp -ign_eof -crlf

Damit uns der Mailserver die Verbindung nicht nach einem “RCPT TO” kappt, sind die Parameter “-ign_eof -crlf” angehangen.
Die Verbindung sollte nach erfolgreichem TLS-Handshake nun verschlüsselt bestehen und der Server unsere Befehle entgegennehmen. Beispiel:

250 SMTPUTF8

Einige Server bestehen darauf, dass wir uns kurz mit unserem FQDN vorstellen. GMail übrigens nicht, aber bitte nicht abgewöhnen. Denn dieses Vorgehen ist dringend erwünscht – auch nach RFC!
Vorsichtige Mailserver prüfen, ob der vorgestellte FQDN gültig ist, ganz vorsichtige sogar, ob eure IP dem Namen entspricht.
Da wir über den Submission Port TCP/587 hereinkommen, sollte uns das aber nicht betreffen. Wie gesagt: Es könnte auf Port 25 ein stengeres Regelwerk herrschen.
Eine IP ist nach RFC nicht erwünscht und wird zudem häufig abgelehnt. Ebenso “localhost” oder “localhost.localdomain”.
Und was wäre nun richtig, wenn wir keinen FQDN zur Hand haben? -> [MEI.NE.IP.ADDR] – auch, wenn einem hierdurch keine Sonderrechte zugesprochen werden. “Kein gültiger FQDN, kein Eintritt”, heißt es im schlimmsten Fall. Allerdings nimmt es da keiner so genau, fast immer darf in diesem Fall ein fiktiver Name verwendet werden (bitte überlesen ;-) ):

EHLO ichtestenur

EHLO ist eine Erweiterung gegenüber HELO und wird heute in der Regel von allen Mailservern vertanden. Der Mailserver grüßt zurück und beschreibt kurz seine Fähigkeiten – das täte er nicht, würde die Begrüßung HELO lauten.
Ausgabe (Beispiel an GMail):

EHLO ichtestenur
250-mx.google.com at your service, [1.2.3.4]
250-SIZE 35882577
250-8BITMIME
250-AUTH LOGIN PLAIN XOAUTH XOAUTH2 PLAIN-CLIENTTOKEN
250-ENHANCEDSTATUSCODES
250-PIPELINING
250-CHUNKING
250 SMTPUTF8
Sehr oft verbietet der Mailserver, dass ihm ungefragt eine Liste an Befehlen vorgesetzt wird, ohne jeweils die Antwort abzuwarten. Etwa, wenn wir in einen Telnet-Prozess hinein”pipen” – z.B. mit einem Script. Der Trick ist, sich mit einem EHLO vorzustellen, zu erfahren, dass wir “pipen” dürfen (250-PIPELINING) und erst dann damit beginnen. Grund: Spam.

Da TLS initiiert wurde, darf die Anmeldung Klartext via “AUTH PLAIN” erfolgen, gefolgt vom base64-kodierten String aus Benutzernamen und Passwort:

AUTH PLAIN AGJlbnV0emVyLm5hbWVAZG9tYWluLnRsZABtZWlucGFzc3dvcnQ=

Die erwartete Ausgabe:

AUTH PLAIN AGJlbnV0emVyLm5hbWVAZG9tYWluLnRsZABtZWlucGFzc3dvcnQ=
235 2.7.0 Accepted

Jetzt noch Absender und Empfänger nacheinander auf den Umschlag schreiben:

MAIL FROM: <ich@domain.tld>
(Antwort) 250 2.1.0 OK
RCPT TO: <mein.empfaenger@domainext.tld>
(Antwort) 250 2.1.0 OK

…bevor endlich der Inhalt folgen darf:

DATA

Was sollte in einer Mail nicht fehlen?

FROM: Max Power <ich@domain.tld>
TO: Harald Handsome <mein.empfaenger@domainext.tld>
SUBJECT: Ich bin eine Betreffzeile
DATE: Wed, 17 Dec 2014 08:29:19 +0100
Content-Type: text/plain; charset=UTF-8

Hallo,
siehst du die Leerzeile über "Hallo"? Sie trennt den Header vom Inhalt.
Hast du gemerkt, dass ich einen Umlaut und Sonderzeichen benutzt habe? Das geht in Ordnung, da ich das "Charset" festgelegt habe und die Mail UTF-8 formatiert verfasse.
Nach RFC sind in einer Mail übrigens nur das "DATE"- und "FROM"-Feld(er) des Urhebers Pflicht.

Viele Grüße
Max Power
.

Warum gibt es “MAIL FROM:” UND “FROM:”? – Kleiner Exkurs: Bei der Nachrichtenübertragung muss man die beiden Felder strikt voneinander getrennt betrachten:
Der “Umschlag” (> “Envelope”) gehört zum SMTP (ein Protkoll!). SMTP definiert die obigen Befehle “HELO/EHLO”, “MAIL FROM”, “RCPT TO” und “DATA”. Diese Daten werden vom MTA (Postfix etc.) geprüft.
Alles, was ich im Verlauf unter “DATA” schreibe, interessiert das SMTP (als Protokoll!) nicht. Hier können die lustigsten Dinge stehen. Das SMTP(rotkoll) bekommt/möchte die Information darüber, wer ich bin, von wo ich versende und wer meine Daten empfängt. Natürlich wurde in einem RFC definiert, was in den Daten stehen muss, damit es eine Mail wird. Aber SMTP ist auch ganz ohne diese Daten zufrieden.
“MAIL FROM” auf dem Umschlag kann also auch “die.verwaltung@orga.tld” sein, “FROM” hingegen “Ursula Ungern die.sekretaerin@orga.tld”.
Der empfangende MTA fügt meine im Protokoll/auf dem Umschlag festgehaltenen Daten “MAIL FROM” und “RCPT TO” dem Header hinzu. Dieser Felder sind durch meine Eingaben im “DATA”-Teil nicht beeinflussbar. Sie sind Bestandteil des Protkolls:

Return-Path: <ich@domain.tld>
Delivered-To: mein.empfaenger@domainext.tld

Das Feld “DATE” erzeuge ich übrigens immer mit “date -R” in der Konsole. Das “-R” gibt ein Datum nach RFC 2822 zurück.
Einige MTAs wie – wieder einmal – Google Mail, ersetzen freundlicherweise einige unverständliche/defekte/falsch formatierte Header, so auch das Datum, behalten aber Kopien der Original-Header bei (“X-Google-Original-XYZ”).

Wurde die Nachricht letztendlich mit einem “.” beendet, fügt der MTA sie seiner Warteschleife an und wird sie schnellstmöglich versenden.

Die Verbindung wird mit einem “quit” geschlossen.

So sieht es dann im Ganzen aus. Meine Eingaben habe ich mit einer Raute versehen, um sie etwas hervorzuheben – abgesehen vom Daten-Teil:

250 SMTPUTF8
# EHLO ichtestenur
250-mx.google.com at your service, [1.2.3.4]
250-SIZE 35882577
250-8BITMIME
250-AUTH LOGIN PLAIN XOAUTH XOAUTH2 PLAIN-CLIENTTOKEN
250-ENHANCEDSTATUSCODES
250-PIPELINING
250-CHUNKING
250 SMTPUTF8
# AUTH PLAIN AGJlbnV0emVyLm5hbWVAZG9tYWluLnRsZABtZWlucGFzc3dvcnQ=
235 2.7.0 Accepted
# MAIL FROM: <ich@domain.tld>
250 2.1.0 OK h8sm5058885wiy.17 - gsmtp
# RCPT TO: <mein.empfaenger@domainext.tld>
250 2.1.5 OK h8sm5058885wiy.17 - gsmtp
# DATA
354  Go ahead h8sm5058885wiy.17 - gsmtp
FROM: Max Power <ich@domain.tld>
TO: Harald Handsome <mein.empfaenger@domainext.tld>
SUBJECT: Ich bin eine Betreffzeile
DATE: Wed, 17 Dec 2014 08:29:19 +0100
Content-Type: text/plain; charset=UTF-8

Hallo,
siehst du die Leerzeile über "Hallo"? Sie trennt den Header vom Inhalt.
Hast du gemerkt, dass ich einen Umlaut und Sonderzeichen benutzt habe? Das geht in Ordnung, da ich das "Charset" festgelegt habe und die Mail UTF-8 formatiert verfasse.
Nach RFC sind in einer Mail übrigens nur das "DATE"- und "FROM"-Feld(er) des Urhebers Pflicht.

Viele Grüße
Max Power
.
250 2.0.0 OK 1418802796 h8sm5058885wiy.17 - gsmtp
# quit
221 2.0.0 closing connection h8sm5058885wiy.17 - gsmtp

16. Dezember 2014

ocenaudio

Permalink Invictus deus ex machina

Normalerweise nutze ich für die Audiobearbeitung einzelner Dateien, die freie Software Audacity. Aber da man auch mal über den Tellerrand hinaus schauen soll, schaute ich mir den Editor ocenaudio an. Er wirkt dabei wie eine frische Variante von Audacity, auch wenn der Funktionsumfang noch nicht an den von Audacity heranreicht, eignet er sich dennoch für die tägliche Arbeit mit Audiodateien.

ocenaudio unter Mac OS X

ocenaudio unter Mac OS X

Bezogen werden kann ocenaudio über die offizielle Webseite, welche unter ocenaudio.com.br zu finden ist. Dort werden Versionen für Linux, Mac OS X und Windows bereitgestellt. Leider handelt es sich bei dem Editor nicht um eine freie Software, so das ich weiterhin bei Audacity bleiben werden. Die Übersetzungen des Editors sind auf GitHub zu finden und unter einer CC-BY Lizenz zu finden.

Inhaltsverzeichnis in Markdown-Dateien erstellen

Permalink debinux

Eine kleine Empfehlung meinerseits zur Erstellung und Pflege eines Inhaltsverzeichnisses in Markdown-Dateien: doctoc!

Geht ganz einfach: Zuerst den Node Package Manager installieren, falls noch nicht geschehen. Hier etwa für Debian und Konsorten:

apt-get install npm

Da “node” als ausführbare Datei nach “nodejs” umbenannt werden musste, um Konflikte mit dem Paket “node” (> Amateur Packet Radio Node program) zu vermeiden, ist es notwendig, eine Alternative für “nodejs” mit den Namen “node” im System zu hinterlegen (steigt ihr noch durch?):

update-alternatives --install /usr/bin/node node /usr/bin/nodejs 10

Nun aber doctoc installieren:

npm install doctoc

Um allen Markdown-Dateien in einem Verzeichnis ein Inhaltsverzeichnis hinzuzufügen:

doctoc .

Einer einzelnen Datei ein Inhaltsverzeichnis hinzufügen:

doctoc obvious.md

Projektvorstellung: Akiee - eine neuartige Todo-Liste und Aufgabenverwaltung für Linux, Mac und Windows

Permalink Rockiger

Akiee ist eine Aufgabenverwaltung, die ich in den letzten Monaten geschrieben habe. Akiee ist der Versuch, das Thema Todo-Liste ein wenig anderes anzugehen.

Was unterscheidet Akiee von anderen Aufgabenverwaltungen:

  • Die Reihenfolge der Aufgaben soll einfach zu ändernn sein. Mit Akiee kann man die Reihenfolge der Aufgaben ganz einfach per Mausklick ändern. Bei anderen Todo-Listen habe ich oft versucht, mit einer Mischung aus Prioritäten und Fälligkeiten meine Aufgaben zu sortieren. Mit Akiee weiß ich immer genau was als nächstes ansteht.

  • Akiee speichert meine Aufgaben in einer Markdown-Datei! Man kann seine Todo's mit jeden Texteditor auf diesen Planeten bearbeiten. Die Aufgaben werden nicht in einer Datenbank abgespeichert, die nur von Akiee gelesen werden kann. Wenn man seine Aufgabendatei mit seinem Dropbox-Ordner verlinkt, kann man auf seine Aufgaben ohne Probleme im Internet erreichen.

  • Aufgaben haben in Akiee drei Zustände: Todo, Doing, Done! Die Funktionsweise von Akiee ist an agile Methoden wie Kanban und Scrum angelehnt. Die Aufgaben haben deswegen drei Zustände: Todo - für alles was getan werden muss; DOING - für das was jetzt gerade getan wird; DONE - für die Dinge die schon erledigt wurden.

Akiee ist aus meiner Arbeit als Product Owner in einem Scrum-Team entstanden. Bevor ich Akiee hatte, habe ich den wunderbaren Org-Mode benutzt, von dem auch die Idee kam, Aufgaben in einer Datei zu speichern. Tatsächlich habe ich große Teile der Org-Mode-Syntax in Akiee eingebaut.

Technisch basiert Akiee auf Node-Webkit, die Oberfläche ist auf das Gnome3-Theme Adwaita zugeschnitten.

Video

Installation

Wer jetzt Lust bekommen hat Akiee mal auszuprobieren, kann das mit diesen Binarys tun:

Einfach das Archiv entpacken und entweder auf akiee (Linux) oder Akiee (Mac/Windows) klicken.

Akiee ist in der Version 0.0.1; es ist das erste Beta-Release. Ich selbst benutze Akiee aber schon seit einigen Monaten und würde mich freuen, wenn ihr eine Testfahrt mit Akiee wagt. Ich freue auf Anregungen und Fragen von euch. Die Sourcen findet ihr unter: https://github.com/rockiger/akiee

15. Dezember 2014

Crontabs im Browser erstellen

Permalink Invictus deus ex machina

In der Crontab-Datei werden sich wiederholende Cronjobs gespeichert. Mittels:

crontab -e

ist es möglich diese Datei zu bearbeiten. Wer mit der Syntax nicht konform geht bzw. sie noch nicht verinnerlicht hat, kann sich die passenden Kommandozeilen für die Crontab-Datei mittels des Crontab Generator zusammenbauen.

crontab-generator.org

crontab-generator.org

Der unter crontab-generator.org zu findende Webdienst, bietet eine Funktionalität um sich einfach Konfigurationszeilen für die Crontab-Datei zusammenzubauen. Auf Wunsch kann sich die fertige Datei auch per Mail zugesandt oder in eine Datei exportiert werden.

14. Dezember 2014

Kontrollstrukturen in Python: IF

Permalink Erfahrungen mit Ubuntu

Eine einfache Kontrollstruktur in Python ist die IF-Abfrage.
Hier wird ein Wert verglichen, und wenn das Erebnis
wahr ist, wird ein Anweisungsblock ausgeführt.
Andernfalls wird ein alternativer Anweisunsblock definiert.

    if zahl ==1:
      print "Zahl ist 1"
    else:
      print "Zahl ist nicht 1"

Hier wird geschaut ob die Zahl 1 ist, dann wird der Block ausgeführt,
andernfalls der zweite Block.

Man kann mit IF noch weitere Werte vergleichen lassen:

    if zahl ==1:
      print"zahl ist 1"
    elif zahl ==2:
      print"Zahl ist 2"
    elif zahl == 3:
      print"Zahl ist 3"
    else:
      print"Zahl ist eine andere als 1,2 oder3"

Hier werden 3 Vergleiche durchgeführt, und erst dann der alternative Anweisungsblock.

Als Programm könnte das dann so aussehen:

    #!/usr/bin/env python
    # -*- conding: utf-8 -*-
    print "Bitte gebe deinen Namen ein";
    meinname = raw_input();
    print "Hallo", meinname;
    print "Welches Jahr haben wir grade?";
    aktuellesjahr = int(input());
    print "Und wann bist du geboren?";
    geburtsjahr = int(input());
    alter = aktuellesjahr-geburtsjahr;
    print "Dann bist du jetzt ",alter," Jahre alt";
    if  alter == 38:
      print"Genau so alt wie ich";
    elif alter > 50:
      print"Boa bist du alt";
    else:
      print"Naja geht ja noch";

Wochenrückblick 50/2014

Permalink deesaster.org

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Snappy Ubuntu Core

Ubuntu Core ist ein minimales Server-Image. In der neuen „snappy“-Version gibt es jetzt atomare Updates, die wie bei einer Datenbank eingespielt, aber auch zurückgenommen werden können.

Quellen: Ubuntu Insights, Pro-Linux, heise open, Golem, Linux-Magazin

Neues rund um Linux

Turla: Trojaner für Linux

Seit 2008 schwirrt Turla als Windows-Malware durch das Netz und greift Daten von Botschaften, militärischen Komplexen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen ab. Eine jetzt entdeckte Turla-Variante greift auch Linux-Systeme an, wobei der Trojaner wahrscheinlich schon viel länger im Umlauf ist. Für den Angriff braucht der Trojaner keine Root-Rechte und wird auch nicht so einfach von Netzwerk-Analysetools entdeckt.

Quellen: Pro-Linux, heise open, OMG!Ubuntu!

Spielen unter Linux

Bioshock Infinite für Linux

Es dauert zwar noch bis Anfang 2015, aber Publisher 2K Games will sein erfolgreiches Actionspiel Bioshock Infinite auch für Linux veröffentlichen. Im dritten Teil der Bioshock-Reihe verschlägt es einen in die fliegende Stadt Columbia.

Quelle: Pro-Linux

Metro-Spiele nativ unter Linux

Die beiden Shooter Metro 2033 und Metro: Last Light wurden von Entwicklerstudio 4A Games nach OpenGL portiert und laufen damit nativ unter Linux. Eine leistungsstarke CPU und Grafikkarte wird wie unter Windows vorausgesetzt.

Quelle: Golem

Elegy for a Dead World

Als Forscher in Elegy for a Dead World soll man fremde Planeten erkunden und diese beschreiben. Und genau dies ist das Spielziel: Die Geschichte des Planeten schreiben und diese dann mit anderen Menschen teilen. Auch ein Ausdruck der schönen Bilder mitsamt der eigenen Texte ist möglich. Da es das Spiel nur auf Englisch gibt, sollte man die Sprache sicher beherrschen.

Quelle: LinuxGames

Hardware und Mobiles

Modulares Smartphone mit Ubuntu

Noch in der Entwicklung befindet sich ein Smartphone von Vsenn. Die Hardware des Geräts soll modular aufgebaut sein, sodass man Kamera, Akku und CPU jederzeit austauschen und aktualisieren kann. Ebenso soll es sich auch mit dem Betriebssystem verhalten, sodass die Nutzer zwischen Ubuntu, Firefox OS und Sailfish OS wählen können.

Quelle: OMG!Ubuntu!

tmux mit byobu nutzen

Permalink svij | Blog

Mit dem Programm tmux ist es möglich laufende Terminal-Programme von der aktuellen Sitzung zu trennen und wieder anzuhängen. Die darin laufenden Programme laufen im Hintergrund weiter. Byobu erweitert einige Funktionen von tmux und erleichtert den Einsatz und den Umgang mit tmux.

Das Programm tmux wurde in der Mai-Ausgabe 2014 bereits ausführlich von Wolfgang Hennerbichler beschrieben. Byobu selbst ist mehr ein Erweiterungs-Script bzw. ein Hilfsprogramm, welches auf tmux aufbaut. Byobu bietet unter anderem eine einfach zu konfigurierende Statusbar, wo man nicht viel Zeit und Aufwand in der Erstellung von Konfigurationsdateien stecken muss.

Byobu lässt sich einfach über die Paketverwaltung installieren, sofern es in den Paketquellen der verwendeten Distribution vorhanden ist. Ubuntu beispielsweise bietet eine Version in den Paketquellen an.

Der erste Start

Byobu kann im Terminal mit dem eigenen Namen gestartet werden.

$ byobu

Nach dem Starten erscheint am unteren Fensterrand eine Status-Leiste, wie man es von Screen oder tmux gewohnt ist. Im Gegensatz zu eben diesen Programmen werden in byobu im Standard schon einige Informationen über die laufende Sitzung und über das System angezeigt. Darunter fällt die etwa die aktuelle Uhrzeit, die Anzahl der verfügbaren Aktualisierungen, die Uptime oder auch der aktuelle RAM-Verbrauch.

Byobu lässt sich über zwei Arten steuern. Wenn man etwa neue Sitzungen öffnen oder zwischen den geöffneten Sitzungen wechseln möchte, dann kann man dies über die Funktionstasten (F-Tasten) tun. Durch das Drücken der Taste F2 öffnet sich eine etwa eine neue Sitzung, welches häufig Tab auch genannt. Wenn man hingegen zwischen den Sitzungen wechseln möchte, kann man mit F3 zur vorherigen Sitzung nach links oder mit F4 zur nächsten Sitzung nach rechts wechseln.

Die Steuerung von byobu über die Funktionstasten ist nicht die einzige Möglichkeit. Nutzer von Screen oder tmux sind etwa die Steuerung über Tastenkombination STRG + A gewohnt. Sobald man diese Tastatenkombination auf einer frischen byobu Installation durchführt, öffnet sich eine Abfrage in der Konsole, welches Verhalten man für die Tastenkombination wünscht. Angeboten werden zwei Varianten, die erste Variante ist die Nutzung des Screen-Modus, alternativ kann man den Emacs-Modus verwenden. Der Emacs-Modus ist das Standard Konsolen-Verhalten. In einer normalen Konsole verschiebt sich der Cursor auf den Anfang der Zeile, beim Drücken von STRG + A.

Konfiguration

Wie bereits erwähnt, lassen sich diverse Informationen in der Statusbar darstellen. Hierfür muss man keine Konfigurationsdateien anpassen. Durch das Drücken der F9-Taste öffnet sich zunächst das Konfigurationsmenü von byobu.

Der erste Punkt ist die Hilfe, in der alle nötigen und vorhanden Tasten-Kombinationen aufgeführt und kurz erläutert werden. Darunter fallen sowohl das simple Wechseln zwischen den Sitzungen, als auch etwas komplexere Dinge wie das gleichzeitige Anzeigen zweier Sitzungen auf dem Bildschirm.

Im zweiten Menü-Punkt kann man die Statusmeldungen in der unteren Statusbar bearbeiten. Dort lassen sich über 30 Informationen aktivieren oder deaktivieren. Je nach Einsatzzweck und persönlichen Vorlieben kann man so die ein oder andere Option aktivieren. So kann man etwa den Hostname, die IP oder auch Informationen über die CPU, Festplatte, RAM oder Netzwerk darstellen lassen.

Die dritte Option ist die Änderung der Escape-Folge. Dies ist, wenn man sich im Screen-Modus befindet, die Tastenkombination STRG + A. Sofern gewünscht, kann man die Escape-Folge auf eine andere Tastenkombination mappen.

Die letzte Konfigurations-Option ist das automatische Starten von byobu beim Login. Wenn man diese Funktion aktiviert, muss man hier allerdings beachten, dass dies in der Regel nur auf das Einloggen in der Konsole ohne graphische Oberfläche bezieht. Es wirkt sich allerdings auch auf das Einloggen auf einen Rechner per SSH aus. In beiden Varianten startet beim Einloggen automatisch byobu. Wenn man beispielsweise auf einem Server byobu installiert hat, bietet es sich ggf. an diese Option zu aktivieren, da man beim erneuten Verbinden im selben Zustand landet, wie es beim Schließen der vorherigen Verbindung der Fall war.

Sonstiges

Byobu lässt sich nicht nur mit tmux nutzen. Wenn man möchte, kann man auch auf Screen zurückgreifen. Dazu reicht es folgenden Befehl auszuführen:

$ byobu-select-backend

Anschließend kann man zwischen tmux oder Screen wechseln. Der Standard ist allerdings tmux.

Es ist weiterhin möglich auf einem System mehrere byobu-Sessions zu Starten. Bei einem Ausführen von "byobu" im Terminal, öffnet sich, sofern keine Session vorhanden ist, automatisch eine neue Session. Wenn man allerdings explizit eine weitere Session starten will, dann ist dies mit dem folgenden Befehl möglich.

$ byobu new-session

Fazit

Byobu bietet eine einfache Möglichkeit tmux oder Screen zu nutzen, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen um praktische Informationen in der Statusbar darstellen zu können. Weiterhin bietet es einen guten Einstieg in die Nutzung von Terminal-Multiplexer.

13. Dezember 2014

HowTo: Oracle Java 8 JRE / JDK- Installation und Upgrade unter Debian Wheezy

Permalink SysADMINsLife

Anleitung zur Installation von Oracle Java 8 unter Debian Wheezy und Upgrade von Java 7 auf Java 8 mit wenigen Schritten:

Letztes Update: 13.12.2014 (Java 8 Upgrade 25)

1. Download des richtigen Java 8 Packages (JRE / Server JRE / JDK)

Im ersten Schritt müssen wir das passende Java 8 Package (JRE / Server JRE / JDK) von der Oracle Webseite downloaden. Dazu ist es wichtig ob wir ein 64bit oder ein 32bit basiertes Debian benutzen. Mit dem Befehl “uname -m” könnt ihr herausfinden welche Version installiert ist. Ich gehe in meiner Anleitung von einer 64bit Version aus, da es mittlerweile doch die gängigste Variante sein sollte. Bei der Server JRE Version gibt es ohnehin nur mehr 64 bit, welche ich auch empfehle.

Downloadlink: Download der JAVA JRE / Server JRE / JDK Version für Linux (tar.gz) 64bit:

Java 8 Installation Debian

Die downgeloadete Datei (jre-8xxxx-linux-x64.tar.gz) wird anschließend auf den zu installierenden Server ins Verzeichnis /usr/src kopiert.

Java 8 auf der Command Line Shell via wget downloaden

Download der Server JRE 64bit Variante 8.25:

wget --no-cookies --no-check-certificate --header "Cookie: oraclelicense=accept-securebackup-cookie" "http://download.oracle.com/otn-pub/java/jdk/8u25-b17/server-jre-8u25-linux-x64.tar.gz"

Download der JDK 64bit Variante 7.72:

wget --no-cookies --no-check-certificate --header "Cookie: oraclelicense=accept-securebackup-cookie" "http://download.oracle.com/otn-pub/java/jdk/8u25-b17/jdk-8u25-linux-x64.tar.gz"

Download der JDK 32bit Variante 7.72:

wget --no-cookies --no-check-certificate --header "Cookie: oraclelicense=accept-securebackup-cookie" "http://download.oracle.com/otn-pub/java/jdk/8u25-b17/jdk-8u25-linux-i586.tar.gz"

Download der JRE 64bit Variante 8.25:

wget --no-cookies --no-check-certificate --header "Cookie: oraclelicense=accept-securebackup-cookie" "http://download.oracle.com/otn-pub/java/jdk/8u25-b17/jre-8u25-linux-x64.tar.gz"

Download der JRE 32bit Variante 8.25:

wget --no-cookies --no-check-certificate --header "Cookie: oraclelicense=accept-securebackup-cookie" "http://download.oracle.com/otn-pub/java/jdk/8u25-b17/jre-8u25-linux-i586.tar.gz"

Java 8 Server JRE Package entpacken und installieren

In meinem Beispiel verwende ich die Server Version. Jede andere Version wird aber auf die gleiche Art und Weise installiert. Die Dateinamen ändern sich dementsprechend.

cd /usr/src
tar -xzvf server-jre-8u25-linux-x64.tar.gz

Wir schieben das Java Verzeichnis nun an seinen richtigen Platz: /usr/lib/jvm/ (bei 32bit nach /usr/lib/jvm)

mkdir /usr/lib/jvm
mv /usr/src/jdk1.8.0_25 /usr/lib/jvm

…und setzen den Symlink /usr/lib/java-8-oracle auf die aktuellste Version. Dieser Vorgang erleichtert später ein Upgrade auf eine neue Java Version.

ln -s /usr/lib/jvm/jdk1.8.0_25/ /usr/lib/jvm/java-8-oracle

Abschließend geben wir unserem Debian die Anweisung Java 8 zu verwenden.

update-alternatives --install "/usr/bin/java" "java" "/usr/lib/jvm/java-8-oracle/bin/java" 1

Java 7 Installation testen

Mit folgendem Befehl wird die installierte Java Version überprüft:

java -version

Output:

java version "1.8.0_25"
Java(TM) SE Runtime Environment (build 1.8.0_25-b17)
Java HotSpot(TM) 64-Bit Server VM (build 25.25-b02, mixed mode)

Java 8 Upgrade (minor Release)

Da Oracle Java leider ziemlich viele Sicherheitslücken beinhaltet empfiehlt es sich die Version stets aktuell zu halten und Aktualisierungen der Java Installationen durchzuführen. Ein Upgrade auf die nächste Version ist, dank der einfachen Installation mit der Hilfe des Symlinks, überhaupt kein Problem und sehr schnell durchzuführen.

Dazu wird die neue Java Version heruntergeladen und wie bei der Installation in das Verzeichnis /usr/src entpackt.

cd /usr/src
tar -xzvf server-jre-8u25-linux-x64.tar.gz

Das Java Verzeichnis wird nun, wie bei der älteren Java Installation an seinen richtigen Platz geschoben: /usr/lib/jvm/

mv /usr/src/jdk1.8.0_25 /usr/lib/jvm

Das /usr/lib/jvm Verzeichnis könnte nun ähnlich wie hier aussehen (ls -la):

java-7-oracle -> /usr/lib/jvm/jdk1.8.0_12/
jdk1.8.0.5
jdk1.8.0_12
jdk1.8.0_25

Es sind nun also mindestens zwei Java Installation vorhanden (in meinem Beispiel sogar 3). java-8-oracle wird als Symbolischer Link auf jdk1.8.0.12 dargestellt. Wird der Symlink nun auf die neue Version gelegt, so wird auch die neue Java Version verwendet:

rm /usr/lib/jvm/java-8-oracle
ln -s /usr/lib/jvm/jdk1.8.0_25/ /usr/lib/jvm/java-8-oracle

Ein “java -version” sollte dann die aktuellste Java Version ausgeben.

Upgrade von Java 7 auf Java 8

Falls bereits eine ältere Java Version (zB:. java-6-sun oder java-7-oracle)  installiert ist, kann mit folgendem Befehl die Version geändert werden:

update-alternatives --config java

Output:

There are 2 choices for the alternative java (providing /usr/bin/java).

 Selection Path Priority Status
------------------------------------------------------------
* 0  /usr/lib/jvm/java-7-oracle/bin/java 1 auto mode
  1  /usr/lib/jvm/java-7-oracle/bin/java 1 manual mode
  2  /usr/lib/jvm/java-8-oracle/bin/java 1 manual mode

Press enter to keep the current choice[*], or type selection number: 2

Umgebungsvariable $JAVA_HOME für Java 8 setzen

Viele Anwendungen setzen voraus, dass auch die Umgebungsvariable JAVA_HOME (environment variable) gesetzt wird. Dazu editieren wir die File /etc/profile und ergänzen diese…

vi /etc/profile

…um folgende 2 Zeilen:

JAVA_HOME="/usr/lib/jvm/java-8-oracle"
export JAVA_HOME

Damit die Umgebungsvariable aktiviert wird, könnt ihr das System rebooten oder folgendes Kommando ausführen:

source /etc/profile

Um zu überprüfen, ob die Variable auch tatsächlich gesetzt wurde verwenden wir diesen Befehl

echo $JAVA_HOME

Die Ausgabe sollte dann wie folgt aussehen

/usr/lib/jvm/java-8-oracle


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12. Dezember 2014

ownCloud 7.0.4: Update auf der Synology Diskstation

Permalink Linuxvoodoo – Thorstens Technikkruscht

Da ich meine ownCloud Installation auf meiner Synology Diskstation am laufen habe funktioniert natürlich nicht ein update über den Paketmanager oder ähnliches. Wir machen es von Hand auf der Kommandozeile.

Nachdem mich meine ownCloud Installation per Banner darüber informiert das eine neue Version existiert wird man bei einem Klick auf den Banner auf diese Seite weitergeleitet. Die wichtigsten Infos befinden sich dort.

Ich zeige hier die Aktualisierung meiner ownCloud Installation auf meiner DSM Version 5.1-5004 Update 2. Meine ownCloud hat Version 7.0.2, ich aktualisiere auf 7.0.4.

Ich übernehme keine Gewähr für korrupte Installationen oder verlorene Daten. Bei mir hat der Update nach der beschriebenen Vorgehensweise ohne Probleme funktioniert!

Einloggen per SSH auf der Synology:

ssh root@synologyname

Als root Passwort wird euer Administratorpasswort akzeptiert.

Wir versetzen unsere ownCloud erstmal in den Maintenance Mode. Hierfür öffnen wir die ownCloud Konfigurationsdatei mit unserem Lieblingseditor (z.b. vi) und fügen eine zusätzliche Zeile hinzu:

'maintenance' => true,

maintenance

Wenn ich anschließend meine ownCloud Seite aufrufe bekomme ich nur die Information angezeigt das sich die ownCloud im Maintenance Mode befindet.

An dieser Stelle sei noch einmal gewarnt! Unbedingt ein Backup von euren Dateien und eurer Datenbank machen!

Ich lege mir im http-Verzeichnis der Synology einen neuen Ordner an und lade die aktuellste ownCloud Installation in das Verzeichnis:

$> mkdir -p /volume1/web/owncloud2
$> cd /volume1/web/owncloud2
$> wget http://download.owncloud.org/community/owncloud-latest.tar.bz2

Wir entpacken das neue ownCloud Paket:

$> tar xjf owncloud-latest.tar.bz2

Wir stoppen unseren httpd Dienst, damit ist vorübergehend auch kein Zugriff auf die DSM möglich:

$> httpd -k stop

Wir benennen unsere bisherige ownCloud Installation um, die ausgepackte neue ownCloud Version wird an die richtige Position bewegt und die Konfiguration der alten Installation übernommen:

$> mv /volume1/web/owncloud /volume1/web/owncloud_old
$> mv /volume1/web/owncloud2/owncloud /volume1/web/owncloud
$> cp /volume1/web/owncloud_old/config/config.php /volume1/web/owncloud/config

Mein data Verzeichnis mit den Dateien befindet sich unterhalb des ownCloud Verzeichnis. Dieses wird nun vom alten in das neuen ownCloud Verzeichnis verschoben:

$> mv /volume1/web/owncloud_old/data /volume1/web/owncloud/

Jetzt gib es noch ein kleines Problem mit den Berechtigungen, u.a. hatte meine config.php “nur” 640 Berechitungen. Diese Probleme korrigieren wir:

$> chmod 775 /volume1/web/owncloud
$> chown -R root:http /volume1/web/owncloud
$> chmod 660 /volume1/web/owncloud/config/config.php

Zum Abschluss holen wir die ownCloud aus dem Maintenance Modus und starten unseren httpd Dienst neu:

Wir entfernen mit einem Editor wieder die Zeile ‘maintenance’ => true, aus der Konfigurationsdatei /volume1/web/owncloud/config/config.php

Anschließend starten wir unseren httpd Dienst wieder:

httpd -k start

Wenn wir jetzt mit dem Browser auf unsere ownCloud Installation gehen “https://<synologyname>/owncloud” empfängt uns folgender Screen:

ownCloud AktualisierungFür Heimanwender reicht es den Button “Aktualisierung starten” zu drücken. Falls man eine extrem große ownCloud Installation betreibt (Enterprise Kunden) kann man auch auf der Kommandozeile den Update fahren mit:

$> ./occ upgrade

Ich habe ca. 26 GB in meiner ownCloud Installation und habe den Button gedrückt ;-)

Das sollte es gewesen sein. Wenn der Update fertig ist bekommt ihr noch eine Bestätigung man soll den Browser refreshen:

owncloud updateJetzt auch nicht unbedingt intuitiv. Hier würde ich mir ein “Automatic” Update odre ähnliches wünschen wie es Piwik oder ähnliche Installationen beherrschen.

Es hat übrigens noch eine Weile gebraucht bis mein Ubuntu Desktop Client wieder ohne Probleme den Sync aufgenommen hat. Ich habe noch nicht herausgefunden an was das lag.

gnome-terminal: –title wegcompiliert

Permalink Linux – AHA

icon_395

 

Ich nutzte bisher das gnome-terminal als Standard Terminal. Für Verbindungen zu Servern habe ich ein Script erstellt, welches über Synapse aufgerufen wird und ein Terminal mit einer SSH Verbindung und diversen Optionen öffnet.

Unbenannt

Das Script hat ebenfalls den Namen des Hosts als Titel für das Terminal gesetzt. Gerade wenn man viele Sitzungen offen hat, ist das durchaus sinnvoll um hin&her zu switchen.

Ja und?

Ab Fedora 21 funktionierte das mit dem Titel setzen leider nicht mehr. Den Parameter –title gibt es zwar noch – er wird allerdings ignoriert. Darauf hin habe ich ein Ticket eröffnet (Bugzilla). Wie dort zu lesen ist, möchten die Entwickler die Option einfach löschen. Keine Ahnung warum, hängt möglicherweise mit Xorg <-> Wayland zusammen?!?

Naja, auf jeden Fall macht das mir das Leben so nicht einfacher. Also habe ich mich auf die Suche nach einer anderen Möglichkeit begeben. KDE kommt für mich nicht in Frage und ein ganz rudimentäres xterm …. naja. Meine Lösung habe ich in xfce4-terminal gefunden. Die Abhängigkeiten sind sehr gering, die Funktionalität ist zum gnome-terminal quasi gleich – aber man kann den Titel setzen  secret_smile

Nach der Installation des Paketes musste ich also lediglich innerhalb meines Scriptes “gnome-terminal” durch “xfce4-terminal” ersetzen und fertig.

Fully Automatic Installation

Permalink Invictus deus ex machina

Wenn man eine Menge Rechner mit einem Linux bespielen möchte, so kann das je nach Distribution eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Einfacher wird es mit der freien Software Fully Automatic Installation kurz FAI. Das Projekt entstand, als der Autor von FAI, einen Linux-Cluster mit einem Server und 16 Rechnern im Jahre 1999 installieren musste. Da er automatische Installationen unter Solaris gewöhnt war, wollte er ein ähnliches System für Linux.

Eine vollautomatische Installation in Aktion

Eine vollautomatische Installation in Aktion

Mit Hilfe von FAI ist es möglich hunderte Server in wenigen Minuten zu installieren. Das verringert die Fehler, welche bei der Installation gemacht werden können, da jede Installation nach dem gleichen Prozess und vollautomatisch abläuft. Seit kurzen unterstützt FAI dabei auch das neue Dateisystem btrfs. Zu finden ist FAI unter fai-project.org. Lizenziert ist die Software unter der GPL in der Version 2 — der Quelltext ist auf GitHub zu finden.

11. Dezember 2014

Migration vom alten Sync auf neues Sync beginnt ab Firefox 37

Permalink Sören Hentzschel

Firefox besitzt seit Version 4 die Möglichkeit, Lesezeichen, Chronik sowie andere Daten zwischen mehreren Geräten zu synchronisieren. Mit Firefox 29 hat Mozilla eine neue Version des Synchronisationsfeatures eingeführt, welche nicht abwärtskompatibel ist. Ab Firefox 37 beginnt Mozilla die Migration bestehender Sync-Nutzer auf das neue Sync.

Im April hat Mozilla Firefox 29 veröffentlicht und damit das alte Synchronisations-Feature durch ein neues ersetzt. Der wichtigste Unterschied aus Nutzersicht ist, dass sich der Nutzer nun einfach mit E-Mail-Adresse und Passwort anmelden kann und es nicht länger notwendig ist, Codes einzugeben, um weitere Geräte zu verbinden.

Eingeführt wurde dieses neue Sync bislang nur für Firefox-Nutzer, welche zuvor noch kein Sync eingerichtet hatten. Alle anderen nutzen weiterhin das alte Sync – sofern sie nicht manuell auf das neue Sync umgestiegen sind, was möglich ist (Anleitung).

Um die noch vorhandenen Nutzer des alten Syncs auf das neue Sync zu bekommen, wird Mozilla ab Firefox 37 mit der Migration beginnen. Diese wird dabei nicht durch die Installation von Firefox 37 ausgelöst, sondern serverseitig angestoßen. Der genaue Zeitpunkt ist daher unklar, aber es wird mindestens Firefox 37 benötigen, damit eine Migration möglich ist. Nutzer älterer Versionen sollten stattdessen einen Hinweis sehen, dass sie Firefox aktualisieren müssen, um auf das neue Sync zu migrieren.

Der Plan sieht so aus, dass Mozilla zunächst um die Migration zu testen nur bei einen Teil der Nutzer von Vorabversionen von Firefox 37 eine Migration anbieten wird, und dabei nur bei Nutzern, die mit nur einem einzigen Gerät verbunden sind. Gibt es damit keine Probleme, wird die Migration für alle Nutzer mit nur einem verbundenen Gerät aktiviert. Sobald Firefox 37 als finale Version erhältlich ist – wann genau ist nicht definiert -, wird Mozilla die Migration für Nutzer unabhängig von der Zahl der verbundenen Geräte aktivieren, aber wieder nur für einen Teil der Nutzer. Basierend auf Telemetrie-Daten und serverseitigen Statistiken wird man dann die Drosselung langsam zurücknehmen, bis schließlich allen Nutzern des alten Syncs eine Migration auf das neue Sync angeboten wird.

Mit der Migration der Nutzer des alten Syncs auf das neue Sync nähert man sich auch der Abschaltung der alten Sync-Server. Es war immer klar, dass die Server für das alte Sync nicht für immer parallel zum neuen Sync laufen werden. Aber für die Abschaltung der alten Server gibt es noch keine konkreten Pläne zu verkünden.

Strategiespiel-Reihe Total War erscheint endlich für Linux

Permalink Steam for Linux

Total War on Linux

Der britische Spieleentwickler Creative Assembly hat endlich mit der Veröffentlichung von den erfolgreichen Strategiespielen aus der Spiele-Reihe Total War für Linux begonnen. Als erster Titel aus der Serie wurde Empire: Total War veröffentlicht.

Alle Spiele aus der Serie sind eine Mischung aus rundenbasierter Reichsverwaltung und Echtzeit-basierenden Taktikschlachten. Nun können Linux-Benutzer hoffen, dass auch weitere Spiele aus der Serie, wie Rome oder Shogun, demnächst veröffentlicht werden.

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Steam
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Total War
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Ein Netgear WNR3500v2 mit DD-WRT

Permalink Finns Blog

Kürzlich ist mir ein Netgear WNR3500v2 in die Hände gefallen, ein Wireless-N Gigabit Router. Einen guten Router habe ich dank IPFire zwar bereits, aber ich habe noch einen brauchbaren WLAN Access Point gesucht. Das praktische war, dass der Netgear Router bereits mit DD-WRT geflasht war.

DD-WRT war in der stabilen Build-Version 14896 geflasht, diese stammt allerdings von 2010. Zwar funktioniert dieser Build fehlerfrei, aber ich bin kein Freund veralteter Software. Die einzige aktuellere Alternative ist der Build 21061, welcher von 2013 stammt. Auch dieser Build läuft soweit Problemlos, allerdings bereitet der SSH Server unter Umständen Probleme. Diese Umstände sind wohl bei mir eingetroffen, denn ich kann mich per SSH nicht mehr anmelden.

Wer einen anderen Router besitzt kann hoffen, dass DD-WRT in einer aktuelleren Version verfügbar ist, der Netgear WNR3500v2 gehört hat jedenfalls schon länger kein aktuelles Build gesehen (im Moment ist dies Build 25544 von Anfang Dezember). Ich setze den Router allerdings nur als Access Point ein, was durch Nutzung der Bridging Funktion (in den Wireless Settings) und durch Deaktivieren des DHCP Servers schnell erreicht ist. Zusätzlich habe ich noch “Assign WAN Port to Switch” aktiviert, damit ich den WAN Port des DD WRT Routers zum Verbinden mit meinem IPFire Router verwenden kann.

DD-WRT_(build_21061)_-_Info_-_2014-12-11_20.35.32Mit den Wireless Settings habe ich eine Weile experimentiert, immerhin konnte ich mit diesem Access Point etwas bessere Ergebnisse als mit meinem alten 54 Mbit/s TP-Link Router erreichen. Ein wenig stört es mich nur, dass ich bei Verwendung der 40MHz breiten Kanäle, die Kanäle nicht selbst wählen kann.

DD-WRT_(build_21061)_-_Wireless_-_2014-12-11_20.38.19

Als Alternative werde ich mir OpenWrt ansehen, von dem ich erwarte, dass es mir mindestens ebenso viele Einstellungsmöglichkeiten und Transparenz bietet.

Google Play Music auf Raspbmc

Permalink Intux

Im letzten Artikel “Sound-Cloud oder MP3-Recycling à la Steve” bin ich etwas näher auf die Musik-Cloud von Google eingegangen. Heute möchte ich kurz erklären wie man seine eigene Musik, die sich  bei Google Play Music befindet, über das Media-Center Raspbmc streamen kann. Dazu setze ich voraus, dass Raspbmc auf dem Raspberry Pi schon installiert ist und seinen Dienst verrichtet. ist dem nicht so, ist folgender Artikel “Raspbmc-Installation unter Ubuntu” vielleicht hilfreich.

Um Google Play Music an Raspbmc anzubinden benötigt man die folgenden zwei Scripte und das Google Play Music Addon

1. script.module.mutagen-1.21.0.zip
2. script.module.gmusicapi-2013.02.28.zip
3. plugin.audio.googlemusic-0.8exp19.zip

Diese Zip-Dateien legt man auf einem USB-Stick ab, steckt diesen in den Raspberry Pi und läd alle drei Dateien via System => Einstellungen => Addons => Aus Zip-Datei installieren in dieser Reihenfolge in Raspbmc. Über Aktivierte Addons => Musik Addons => Google Music Dev => Konfigurieren werden die erforderlichen Zugangsdaten hinterlegt.

news-404

Nun erhält man via Musik => Musik Addons => Google Music Dev Zugriff zur eigenen Musikbibliothek auf Google Play Music.

news-405

Viel Spaß!