Anwendungen
Portal
Forum
Wiki
Ikhaya
Planet
Mehr
Anmelden

gestern

Could not find RAR file extractor! - Comix

Permalink Linux gefällt mir


Die Meldung Could not find RAR file extractor! erschien nach dem ich das Programm Comix installierte und dann ein Comic öffnen wollte.

"Comix ist ein Comic-Betrachter. Er kann ZIP-, RAR-, tar-, tar.gz- und tar.bz2-Archive (die oftmals auf .cbz, .cbr und .cbt enden) sowie normale Bilddateien lesen. Er wurde in Python geschrieben und hat eine einfache Benutzeroberfläche, die PyGTK verwendet."



Wenn es nur darum geht unrar zu installieren: 
sudo apt-get install unrar

 
Für das Rundum-Sorglos-Paket, mit allen Dingen die zum Lesen eines Comics benötigt werden, Terminal öffnen, Befehl reinkopieren und folgende Programme installieren:
sudo apt-get install comix unrar unzip tar 

Mehr Infos zu Comix findet ihr im besten Linux-Wiki von ubuntuusers: Comix


Gunpoint

Permalink onli blogging

Gunpoint fand ich gut.

Ein bisschen schwieriger zu beschreiben als viele andere Spiele. Es ist eigentlich ein Jump'n Run mit Puzzeln und Rollenspielelementen. In kleinen Levels muss jeweils ein bestimmtes Ziel erreicht und dafür Wachen ausgeschaltet oder umgangen werden. Die Spielerfigur kann sehr weit springen und nimmt durchs Fallen keinen Schaden, das ist auch die Hauptwaffe, durchs Springen auf Gegner können diese ausgeschaltet werden. Dazu kommt die Fähigkeit, interaktive Elemente in den Leveln neu zu verknüpfen - sodass z.B. der Lichtschalter die Tür öffnet, oder er die Steckdose einen betäubenden Stromstoß senden lässt.

Das Ganze ist verpackt in eine bewusst wirre Story um Mord und Industriespionage, deren Stil schwankt zwischen absurdem Humor und Film Noir, und die vom Spieler beeinflusst wird. Sie wird in Textchats zwischen dem Spieler und den NPCs erzählt, wobei aus verschiedenen Antworten gewählt werden kann. Entsprechend ändert sich die Geschichte wohl, es können verschiedene Seiten gewählt werden. Mein Ende klingt also wahrscheinlich etwas anders als viele andere.

Leider ist das Spiel zu kurz, laut Steam habe ich es innerhalb von zwei Stunden durchgespielt. Dafür ist es Teil des aktuellen Humble Indie Bundles und läuft unter Linux. Dort passt es gut rein, denn es ist wirklich etwas besonders und macht Spaß.

Linux Desktop Chooser, Version 2.0

Permalink Pinguinzubehör

Was vor einer Woche als Spaßprojekt begann und in den Tagen danach stetig ausgebaut wurde, nimmt nun tatsächlich ernstzunehmende Züge an. Denn es hat sich herausgestellt, dass tatsächlich Bedarf an einer realistisch kalkulierenden Auswahlhilfe zum Durchforsten des Linux-Desktop-Dschungels besteht. Dank zahlreicher Anregungen und mit Hilfe helfender Hände können wir nun Version 2 des Linux-Desktop-Chooser präsentieren, der nicht nur einen groben Tipp gibt, sondern anhand der eigenen Präferenzen eine echte differenzierte Empfehlung für einen bestimmten Desktop geben kann. Besonderer Dank an dieser Stelle an frafl für die Erweiterung der Codebasis.

entsetzter Pinguin vor Ergebnis

1. Statt eine Antwort fest einem entsprechenden Desktop zuzuordnen, werden die Antworten nun auf die verschiedensten Oberflächen abgestuft verteilt. Dadurch können bereits mit einer Antwort mehrere Desktops in die eigene Auswahl kommen. Außerdem werden die Antworten untereinander gewichtet, um ein noch präziseres Ergebnis zu ermöglichen.

2. Auch nach der Einblendung des Ergebnisses können die Antworten nun noch verändert werden, um ein anderes Ergebnis zu erreichen.

3. Es können mehr Fragen mit „egal“ beantwortet werden als vorher, andere wurden mit zusätzlichen Antwortmöglichkeiten ergänzt.

4. Die Fragen konnten durch die Fragetechnik gering gehalten werden, nur Frage 14 ist neu hinzugekommen.

5. Mate und Cinnamon werden nun als getrennte Ergebnisse angezeigt, ebenso die Tiling-Fenstermanager.

6. Die Ergebnisse nennen nun auch Distributionen, bei denen man die getroffene Desktopwahl leicht installieren kann, vorkonfiguriert findet oder sogar als Standarddesktop hat.

7. Neu aufgenommene Desktops: Pantheon (elementaryOS), Trinity.

Die Entwicklung ist damit im Kern nun vorerst abgeschlossen, geplant ist jedoch noch die Verbesserung des Auswertungsalgorithmus. Wer sich dafür interessiert, nach welchen Kriterien der Chooser die Desktopempfehlungen berechnet und welche Gewichtung zugrundegelegt wird, kann einen Blick in diese Tabelle werfen.

Wer einen bestimmten Desktop vermisst, sich vom Desktop Chooser falsch verstanden fühlt oder wer eine weitere Übersetzung beisteuern möchte: Verbesserungsvorschläge werden weiterhin hier oder per Mail entgegengenommen. Ansonsten: Weiterhin viel Erfolg bei der Desktopwahl!

Der Linux-Desktop-Chooser

16. September 2014

Freie Minecraft-Alternative

Permalink Invictus deus ex machina

Microsoft kauft Mojang und damit Minecraft. Wenn man sich andere Akquisitionen von Microsoft im Spielebereich anschaut, bekommt man bei dieser Vorstellung ein mulmiges Gefühl. Entweder Sie fahren das Spiel gegen die Wand, oder es läuft demnächst nur noch auf Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich kann auch alles funktionierten und unsere Befürchtungen erweisen sich als gegenstandslos. Allerdings zeigt der Aufkauf von Mojang eine Abhängigkeit auf. So haben viele Menschen riesige Bauwerke geschaffen, welche unter Umständen bald nicht mehr verfügbar sind. Minecraft ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Kreativbetriebssystem. In einem solchem Fall spielt freie Software ihre Vorteile aus. Bei einer solchen Software, kann man das ganze einfach forken und in seinem Sinne weiterentwickeln. Bei proprietärer Software wird dies schwierig.

Eine von vielen Minecraft-Welten

Eine von vielen Minecraft-Welten

Mit Minetest gibt es einen durch Minecraft inspirierten Clone, welcher für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar ist. Das Spiel ist im Gegensatz zur aktuellen Minecraft-Version etwas rudimentär, was Dinge wie verfügbare Blöcke und ähnliches angeht. Allerdings relativiert sich das ganze wenn man sich die API-Schnittstelle anschaut. Mit Hilfe der API, kann man alle möglichen Erweiterungen wie Loren, TNT, Mobs oder Pyramiden ins Spiel holen. Die maximale Weltgröße ist auf −30912 zu 30927 in allen Dimensionen (auch Z) beschränkt. Etwas seltsam erscheint mir allerdings die Speicherung der Map in einer SQLite-Datenbank — dort muss sich zeigen ob dies bei großen Welten wirklich performant ist. Auch für Server-Backups ist dieses Verfahren nicht wirklich gut geeignet. Minetest ist in C++ entwickelt, was sich positiv auf die allgemeine Performance auswirkt, so das es auch auf schwächeren Rechnern genutzt werden kann — so gibt es schon Versuche das ganze auch auf dem Raspberry Pi zum laufen zu bringen.

Minetest in Aktion

Minetest in Aktion

Die Entwicklung von Minetest sieht dabei vielversprechend aus, so das man in Zukunft viele Verbesserungen und neue Features erwarten darf. Neben dem Client ist auch ein Server für den Mehrspieler-Betrieb verfügbar. Der unter der LGPL lizenzierte Quellcode kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite von Minetest ist unter minetest.net zu finden.

15. September 2014

Auf dem Weg zum neuen Mozilla-Logo

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla soll eine neue visuelle Identität erhalten. Das Besondere hierbei: Der ganze Design-Prozess ist offen und Input der Community ausdrücklich erwünscht. Regelmäßige Videos halten Interessierte auf dem Laufenden.

Vor einem Monat hat Mozilla angekündigt, ein neues visuelles Erscheinungsbild kreieren zu wollen, was auch ein Logo einschließt. Dieses soll mit Hilfe eines Online-Tools verändert werden können, ohne Wiedererkennungswert zu verlieren; Mozilla schafft damit eine lebendige Marke. Bislang hat Mozilla nur einen Schriftzug und kein Logo.

Wer auf dem Weg zum neuen Logo nichts verpassen möchte, der abonniert den YouTube-Kanal von Mozilla Art-Designer Sean Martell, auf welchem es Live-Streams der Logo-Experimente zu sehen gibt (diese gibt es hinterher auch als Video auf dem Kanal), und folgt seinem Blog sowie dem Blog des Mozilla Creative Teams. Dort gibt es immer wieder neue Blog-Artikel und kurze Videos, welche den aktuellen Stand zusammenfassen.

Video auf YouTube ansehen

Video auf YouTube ansehen

Video auf YouTube ansehen

Linux 3.17-rc5

Permalink menzer.net

Während -rc4 recht unspektakulär ausfiel hatte die fünfte Entwicklerversion etwas mehr drauf – das kann Torvalds nicht gut finden.

In der Ankündigungs-Mail wies Torvalds noch darauf hin, dass er die Veröffentlichung von -rc5 noch bis Mittwoch hätte herauszögern und damit 23 Jahre nach dem Upload von Linux 0.01 veröffentlichen können. Er habe sich aber dagegen entschieden, da er kein allzu sentimentaler Mensch sei und blieb damit bei seinem Sonntäglichen Veröffentlichungs-Rhythmus.

Die vierte Entwicklerversion war ziemlich kompakt. Lediglich ein (etwas) größerer Batzen an Patches des ehemaligem Samsung-Entwickers Kim Jaegeuk für das Flash-Dateisystem F2FS sticht ein wenig hervor. Doch aus in diesem finden sich fast ausschließlich Fehlerkorrekturen und dazu einige kleinere Verbesserungen.

Um einiges größer fiel dann der -rc5 aus. Korrekturen finden sich hauptsächlich im Treiberbereich, wobei die Beseitigung eines möglichen Deadlock im Treiber für Intel-Grafikchips besonder umfangreich ausfällt. Torvalds selbst wurde auf Leistungsprobleme im Zusammenhang mit dcache, einem Zwischenspeicher Zusatzinformationen zu Verzeichniseinträgen aufmerksam gemacht, und konnte diese zusammen mit Al Viro beheben. In der Größe der aktuellen Entwicklerversion schlägt sich dies jedoch kaum nieder.

Die kleine Statistik:

Commits geänderte Dateien eingefügte Zeilen gelöschte Zeilen Datum Tage *
3.17-rc1 11 528 9 947 629 361 651 438 16. Aug 2014 13
3.17-rc2 266 234 2 863 1 013 25. Aug 2014 9
3.17-rc3 307 394 13 992 13 018 31. Aug 2014 6
3.17-rc4 208 154 1 452 717 7. Sep 2014 7
3.17-rc5 379 331 3 961 2 087 15. Sep 2014 8
Gesamt 12 692 10 449 650 210 666 854 43

* Tage seit dem letzten rc/Release

Quellen:

“Microsoft Minecraft”: Welche Alternativen gibt es?

Permalink thomas-leister.de

- Ein Gastbeitrag von Dennis -

Microsoft arbeitete seit 2012 mit den Mojang Entwicklern zusammen, so die Mojang-Entwickler in ihrem Blog. Für 2,5 Millarden US-Dollar ging nun Mojang an den Konzern aus Redmond.

Viele Fragen sich nun, ob die Versionen für andere Systeme, wie Linux, verfügbar bleiben. Ich mache mir da weniger Sorgen. Microsoft hat damals selbst nicht den Linux-Client für Skype eingestellt, sondern weiterentwickelt, auch wenn er immernoch ein Schatten der Windows- und Mac-Version ist.

Trotzdem wird sich Minecraft sicherlich verändern oder einige „Features” bekommen, die man vorher vielleicht nicht gewollt hatte. Deswegen gibt es ja OpenSource-Software. Hier einige Alternativen:

Minetest

Seit 2010 wird hier an einem Minecraft-Klon gearbeitet. Zunächst war die Idee einfach komplett Minecraft-Funktionen zu kopieren. Doch nun ist Minetest zu einer Art Mining-Engine geworden, bei der man einen kleinen „Vanilla Minetest-Kern” mit allerlei Plugins befüllen und erweitern kann. An vielen Stellen haperts noch und es werden deswegen gerade Entwickler gesucht, die Minetest mit verbesserten Plugins ausstatten.

Ich selbst spiele Minetest wahnsinnig gerne auch wenn es beim Umstieg von Minecraft eine Umgewöhnung stattfinden musste. Die Erweiterbarkeit ist ein großes Plus. Die oft verbuggten Plugins ein Minus.

screenshot_2046020362 screenshot_2046090707 screenshot_2046171521 screenshot_2046246381

Voxelands

Auf der Seite der Voxelands Entwickler hört sich das so an: „Wir haben uns damals von Minetest 0.3 abgespalten und wollen Minetest nicht in eine Engine verwandeln, sondern als vollwertigen Minecraft-Klon etablieren”. Damit stoßen sie wahrscheinlich auf viele offene Ohren. Das schöne dazu ist noch, dass es offizielle Server gibt, die von den Entwicklern angeboten werden. So kann man direkt in das Spiel starten ohne, dass man einen Hacker dazu auffordern muss einen Server aufzusetzen. (Natürlich kann man auch erstmal als Singleplayer spielen).

Voxelands habe ich bisher nur kurz ausprobiert und würde da einen eigenen Test des Spiels empfehlen.

screenshot_2046605938 screenshot_2046549517 screenshot_2046518622

Das Schöne an den genannten Alternativen ist vor allem, dass sie OpenSource sind und somit von niemandem „aufgekauft” werden können. Und wenn jemandem der Weg der Entwickler nicht gefällt, dann gibt es immernoch die Möglichkeit es zu forken.

Sollte euch der Sinn nach proprietären Minecraft-Klonen stehen, dann schaut hin und wieder bei der jeweiligen Wikipedia-Seite vorbei.

14. September 2014

Mozilla Add-on stellt Firefox Entwickler-Werkzeuge für Chrome, Chrome auf Android und Safari auf iOS zur Verfügung

Permalink Sören Hentzschel

Mit dem Firefox Tools Adapter hat Mozilla ein neues Add-on vorgestellt, welches es ermöglicht, die Entwickler-Werkzeuge von Firefox für Chrome auf Desktop-Systemen, Chrome auf Android sowie Safari auf iOS zu verwenden.

Die Entwickler-Werkzeuge eines jeden Browsers sind unverzichtbar für Webentwickler. Schön wäre es, wenn der Entwickler nicht für jede Umgebung andere Tools bräuchte. Mozilla hat nun den Firefox Tools Adapter vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Add-on, über welches die Entwickler-Werkzeuge von Firefox für Google Chrome (Desktop), Google Chrome (Android) sowie Safari (iOS) genutzt werden können. Nicht notwendig ist dieses Add-on, wenn die Entwickler-Werkzeuge für Firefox Mobile für Android oder Firefox OS genutzt werden sollen, dies unterstützt Firefox von Haus aus.

Mozilla betont, dass es sich hierbei um eine frühe Vorschau mit noch bekannten Problemen handelt. Das Add-on erfordert eine aktuelle Nightly-Version von Firefox, Chrome wird mindestens in Version 37 vorausgesetzt, für Safari auf iOS wird OS X oder Linux als Betriebssystem benötigt. Der Firefox Tools Adapter soll in den kommenden Monaten aktiv weiterentwickelt werden. Hinweise zur Verwendung liefert das Mozilla Developer Network.

Video auf YouTube ansehen

Wochenrückblick 37/2014

Permalink deesaster.org

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Origami-Einhörner von Canonical

Passend zur neuen Ubuntu-Version 14.10 „Utopic Unicorn“, die nächsten Monat veröffentlicht wird, bot Canonical auf der dConstruct in Brighton Anfang September für die Besucher auch ein Origami-Einhorn (PDF zum Download) an. Vorrangig war die Messe aber natürlich gedacht, die ersten Vorläufermodelle des neuen BQ Phones, welches demnächst mit Ubuntu ausgeliefert wird, vorzustellen.

Quellen: Canonical Design Blog, OMG!Ubuntu!

Programm der Ubucon 2014 steht fest

Die Ubucon 2014 findet nächsten Monat in Katlenburg statt. Das Programm wurde von den Organisatoren jetzt veröffentlicht und bietet an den drei Tagen der Veranstaltung insgesamt 23 Vorträge und Workshops.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Weitere Quellen: Pro-Linux, heise open, Linux-Magazin

Ubuntus 14.10 Hintergrundbilder veröffentlicht

Die 12 Gewinner des Ubuntu-14.10-Wallpaper-Contest wurde letzte Woche ermittelt. Die Bilder können bereits jetzt als Archiv oder Paket von der Launchpad-Seite heruntergeladen werden.

Quelle: OMG!Ubuntu!

Neues rund um Linux

Debian verbessert FSF-Hardware-Datenbank

Für viele Linux-Nutzer die Frage der Hardware sehr wichtig. Auch heute gibt es manchmal einfach keine Treiber. Und manchmal gibt es welche, aber sie sind nicht frei, sondern proprietär. Auf der Webseite h-node.org stellt die Free Software Foundation eine Hardware-Datenbank zur Verfügung, die Auskunft über die Treiberunterstützung unter Linux gibt. Zusammen mit dem Debian-Projekt soll nun noch mehr getestet werden, welche Hardware mit Debian im Auslieferungszustand (und damit mit rein freien Treiber) läuft.

Quellen: Pro-Linux, Linux-Magazin

Spielen unter Linux

Humble Indie Bundle 12 mit Linux-Spielen

Noch bis zum 23. September 2014 kann man das Humble Indie Bundle 12 zum Selbstkostenpreis erstehen. Es sind viele gute Linux-Spiele mit im Paket, u.a. SteamWorld Dig, Gone Home oder Papers Please. Als Gimmick gibt es ab 65 US-Dollar auch noch ein T-Shirt, eine LP und eine 3,5-Zoll-Diskette.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Weitere Quellen: OMG!Ubuntu!, Pro-Linux

Counter-Strike: Global Offensive vielleicht auch für Linux

Der Online-Taktik-Shooter Counter-Strike: Global Offensive wird demnächst wohl auch unter Linux spielbar sein. Hierzu gibt es zwar keine offizielle Meldung seitens Publishers Valve, aber das Änderungslog des Spiels deutet auf speziell für Linux vorgenommene Änderungn hin.

Quelle: Pro-Linux

Chivalry: Medieval Warfare für Linux

Beim Actionspiel Chivalry: Medieval Warfare ist dagegen sicher, dass es für Linux kommen wird. Das Entwickerstudio Torn Banner Studios gab via Twitter bekannt, dass auch Linux demnächst komplett unterstützt werden soll. Ein konkretes Datum wurde aber nicht genannt.

Quelle: Pro-Linux

A Golden Wake für Linux vorbestellbar

Zwar noch nicht veröffentlicht, lässt sich das Point-and-Click-Adventure A Golden Wake bereits jetzt auf der Webseite des Herstellers bestellen. Für 15 US-Dollar erhält man Anfang Oktober dann eine DRM-freie Version und einen Steam-Key für Linux (und andere Betriebssysteme).

Ubuntu 14.04 - HTPC (XBMC, HDMI CEC, 4TB HDDs) 1/2

Permalink coa.cx

In einem meiner letzten Artikel habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Hardware ich für einen neuen HTPC benötige. Es ist nicht genau das geworden, wie ich es mir vorstellte, eine ganze Liste der Komponenten folgt in den kommenden Tagen.

Ich machte mich in den vergangenen Tagen an die Umsetzung abseits der Hardware - die Installation von XBMC, das einrichten von HDMI CEC mit Hilfe von libCEC und dem internen Adapter von Pulse Eight sowie das Einbinden der Festplatten, welche als Datengrab für Filme und Serien dienen.

Anfangs nahm ich mir vor, alles mit Debian umzusetzen. Schnell kam die Erkenntnis, dass dies zwar funktionieren kann, aber alles verkompliziert. Hintergrund ist CEC, was ermöglicht die XBMC Installation mit der Fernbedienung des Fernsehgerätes zu steuern. Je weniger Geräte ich auf meinem Wohnzimmertisch vorfinde, je besser. Auf CEC stieß ich übrigens durch Zufall beim Raspberry Pi, welcher mit diesem Vorhaben als Mediacenter abgelöst wurde.

Ich nahm mir also ein Image von Ubuntu 14.04, per `dd` auf einen USB-Stick geschoben und führte die Installation durch. Wenn man dabei alles richtig macht, was nicht schwer ist, wird es möglich sein, dass man EFI Boot deaktivieren kann. Das ist mir wichtig, da ich und die aktuellen unixoiden Betriebssysteme mal mehr und mal weniger gut damit zurecht kommen. Wenn EFI mal richtig mit allen Betriebssystemen funktioniert, dann werde ich es auch gern benutzen - das hat aber noch ein paar Jahre Zeit.

HDMI mit libCEC

Im ersten Schritt wollte ich libCEC testen.

sudo apt-get install libcec2 cec-utils

Nachdem man den CEC Adapter an den HTPC Header und einen internen USB am Mainboard angeschlossen hat, sollte man mit Hilfe der Bibliothek mit dem Gerät kommunizieren können.
Dem ist nicht so.

Found devices: NONE
Ist die Ausgabe, wenn man das CEC Modul ansprechen möchte.

libCEC und XBMC von Pulse Eight

Ich für meinen Teil bin Freund von Software die ich auf einfachem Wege aktualisieren kann. Daher ist mein erster Anlauf immer, die Pakete zu nutzen, die von der Distribution mitgeliefert werden. Hier musste ich dann jedoch auch auf die Empfehlung des Herstellers des CEC Adapters hin auf deren PPA zurückgreifen, was ja auch kein großes Problem darstellt.

cd /tmp
wget http://packages.pulse-eight.net/ubuntu/install-xbmc.sh
bash -x install-xbmc.sh
cec-firmware-upgrade

Da das Skript lediglich bis Raring ausgelegt ist, muss man dies auch bei der Abfrage manuell eingeben. Beachten muss man die Kleinschreibung `raring`

Nun wurden die Versionen der libCEC von der PPA von Pulse Eight und deren XBMC installiert.
Mit dem Befehl cec-client kann man die Verbindung prüfen:

cec-client

Die nachfolgende Ausgabe bescheinigt lediglich eine einwandfreie Funktion. Der cec-client läuft per Standard im höchsten Debug-Level. Man kann also mal ein paar Tasten auf seiner Fernbedienung drücken und sich ein Bild von der Funktionalität zu machen.

So, ich dachte mir, das Gröbste ist geschafft. Starte ich XBMC. Das ganze endete in Ernüchterung, der CEC Adapter wird wird nicht erkannt oder das Plugin nicht geladen. Nachdem ich dann Google befragte, ließ dies nur einen Schluss zu: XBMC von Pulse Eight installierein war immer wieder die Ansage. Das sollte das oben genannte Skript automatisch erledigen. Passiert nun mal nicht (Aufgrund von dem intelligenten APT, welches sich die neuesten Pakete besorgt). Lösung: Selbst nachziehen:

sudo apt-get remove xbmc*
sudo apt-get install python-software-properties pkg-config software-properties-common
sudo add-apt-repository ppa:team-xbmc/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install xbmc

Wenn das nicht funktioniert:

sudo apt-get remove xbmc*
cd /tmp
wget https://launchpad.net/~pulse-eight/+archive/ubuntu/pulse/+build/4572224/+files/xbmc-bin_12.0-pvr%2Bpulse8~git201305122336.32b1a5e-build127-0raring_amd64.deb
sudo dpkg -i xbmc-bin_12.0-pvr+pulse8~git201305122336.32b1a5e-build127-0raring_amd64.deb
sudo apt-get update; sudo apt-get upgrade; sudo apt-get dist-upgrade

Wenn man dann XBMC startet, so wird der CEC Adapter vom Plugin erkannt. Er kann sich nur nicht verbinden. Der User, unter dem XBMC ausgeführt wird, muss dazu in die Gruppe `dialout` aufgenommen werden um auf `/dev/ttyACM*` zugreifen zu dürfen.

adduser coacx dialout

Stand jetzt sollte XBMC mit aktuellem CEC Bibliotheken und dem Plugin laufen. Die Fernbedienung eignet sich hervorragend zur Steuerung.

Als Nächstes sollte XBMC direkt beim Boot starten. Hierzu gibt es im Internet diverse Anleitungen, auch xbmc.org zeigt verschiedene Möglichkeiten auf. Bei den meisten wird ein Windowmanager vorausgesetzt. Dieser existiert bei mir nicht, ich habe somit auf die `rc.local` zurückgegriffen:

exec su coacx -c "sudo xinit /usr/bin/xbmc --standalone -- -nocursor :0"

Das `sudo` in dem Befehl dient dazu, dass man den HTPC später auch über die XBMC Oberfläche herunterfahren kann. Selbstverständlich muss `xinit` in der Datei `/etc/sudoers` mit dem Attribut `NOPASSWD` aufgenommen werden.

Nun läuft XBMC, mit der Fernbedienung des Fernsehers kann man es steuern. Im nächste Schritt kommt das Einbinden weiterer Festplatten. Alles bisher Genannte geschieht bei mir auf einer 30GB mSTATA die keinen Platz im Gehäuse weg nimmt.

Neuigkeiten vom Linux-Desktop-Chooser

Permalink Pinguinzubehör

Der Linux-Desktop-Chooser ist gerade einmal ein paar Tage in der Welt, und schon sind eine ganze Menge Rückmeldungen, Verbesserungsvorschläge und Unterstützung zusammengekommen – vielen Dank dafür!

Um einige der Kritikpunkte haben wir uns bereits gekümmert. Ein kurzer Zwischenstand zur aktuellen Weiterentwicklung der Desktop-Auswahlhilfe für Linuxanwender:

1. Der Chooser ist nun auch in englischer und spanischer Sprache verfügbar (wer weitere Übersetzungen in anderen Sprachen beisteuern kann, möge sich bitte melden).

2. Eine Eingangsseite wurde angelegt, diese ist nun auch über die kürzere Adresse ldc.knetfeder.de erreichbar.

3. Neu aufgenommen in die Ergebnisliste wurden die Fenstermanager xmonad, Window Maker, FVWM und i3.

4. Das Phänomen, dass überdurchschnittlich oft XFCE als Ergebnis erschien, wurde durch eine geänderte Aufteilung der möglichen Zählpunkte entschärft.

5. Noscript-Hinweise für Besucher mit deaktiviertem Javascript wurden hinzugefügt.

6. Die Wortwahl bei einigen Antwortmöglichkeiten wurde modifiziert, um Missverständnisse zu vermeiden und die Intention der Frage zu verdeutlichen.

7. Möglicherweise für Linux-Neulinge unklare Begriffe in den Fragen werden nun beim Überfahren mit dem Mauszeiger erklärt.

Auch ansonsten wird im Hintergrund weiter gefeilt, langfristig geplant sind eine noch gerechtere Gewichtung der gegebenen Antworten, weitere Fragen und eine größere Differenzierung zwischen den Oberflächen in der Ergebnisanzeige – und damit eine präzisere Empfehlung.

12. September 2014

Nightly-Version lädt Firefox-Nutzer zum Testen von Multiprozess-Modus ein

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer Multiprozess-Architektur für Firefox. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox werden nun aktiv dazu eingeladen, den Multiprozess-Modus von Firefox zu testen.

Vor exakt zwei Monaten gab es auf diesem Blog den letzten Statusbericht zu Electrolysis, oder kurz e10s. Unter diesem Projektnamen laufen die Arbeiten an der Multiprozess-Architektur für Firefox. Seit dem hat sich einiges getan und die Arbeiten sind mittlerweile so weit vorangeschritten, dass Mozilla nun Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox aktiv darum bittet, diesen Modus zu testen. Zu diesem Zweck erscheint ab der kommenden Nightly-Version eine Nachfrage, ob der Nutzer e10s aktivieren möchte.

Außerdem wurde eine sichtbare Einstellung zum Aktivieren respektive Deaktivieren von e10s direkt als erste Option in die Firefox-Einstellungen integriert. Erwähnt sei an dieser Stelle auch, dass ein Starten im Abgesicherten Modus von Firefox, der im Problemfall verwendet werden kann, nun auch e10s deaktiviert. Nutzer erkennen den aktivierten e10s-Modus daran, dass der Seitentitel in diesem Modus in den Tabs unterstrichen ist.

Auch wenn Electrolysis in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht hat, so sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, dass dies noch keinen fertigen Zustand repräsentiert und einige Dinge nicht funktionieren. Unter anderem die Druckfunktion, WebRTC, Click-to-Play, die Rechtschreibprüfung und der integrierte PDF-Betrachter werden genannt. Auch viele Add-ons benötigen Anpassungen, damit sie mit e10s funktionieren. Weitere bekannte Probleme können dem Mozilla Wiki entnommen werden, eine spezielle Webseite liefert eine grobe Übersicht über die Electrolysis-Add-on-Kompatibilität.

11. September 2014

Kontakte in die ownCloud auf dem RasPi

Permalink Intux

owncloudIch habe festgestellt, dass die ownCloud egal ob in Version 5, 6 oder 7 Probleme hat, die von einem Android-Handy exportierte Kontakt-Datei komplett zu importieren. Bis ca. 40 Kontakte mit Profilfotos wird man jedoch kaum oder keine Schwierigkeiten haben. Bei mir haben sich aber im Laufe der Zeit über 400 Einträge angesammelt. Beim Import bricht meine eigene Cloud immer wieder ab. Frustriert nach dem Upgrade auf ownCloud 7 habe ich versucht die Kontakte via CardDAV in meinen Raspberry Pi zu bekommen (siehe auch CardDAV-Sync free und ownCloud). Das funktioniert zwar, jedoch werden manche Einträge mehrfach angelegt. Ein nachträgliches Editieren ist hier nicht gerade befriedigend.

Die Lösung des Ganzen ist jedoch recht einfach! Hierzu geht man über einen PC in seinen Gmail-Account und exportiert die entsprechende Kontakt-Datei wie folgt:

Gmail -> Gmail -> Kontakte -> Mehr -> Exportieren -> vCard-Format (zum Importieren in ein Apple-Adressbuch oder eine andere Anwendung)

Diese Datei spielt man dann so in die ownCloud ein:

Kontakte -> Einstellungen -> Adressbuch hinzufügen (hier muss man ein Neues erstellen) -> Importieren (Automatisches Format) -> Datei auswählen

news-273

Nun beginnt der Import. Der einzige Wermutstropfen hierbei ist, dass die Kontakt-Bilder nicht mit übernommen werden. Dafür kommen aber alle Adressen in der OC an, nicht mehr und nicht weniger.

news-274

Viel Spaß!

Nachtrag 13.09.2014

Die Geburtstage der Kontakte werden im Kalender der ownCloud eingetragen.

Updates auf Firefox 32.0.1 und Firefox Mobile 32.0.1

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla hat mit Firefox Mobile 32.0.1 ein außerplanmäßiges Update für Android veröffentlicht. Auch die Desktop-Version wird ein Update auf Version 32.0.1 erhalten.

Firefox Mobile 32.0.1 für Android behebt ein Problem, welches auf einigen Geräten auftreten konnte und sich dadurch äußerte, dass Firefox bei sichtbarer Adressleiste auf Webseiten nicht an richtiger Position auf Berührungen reagiert hatte.  Außerdem wurde ein Fehler in Zusammenhang mit WebRTC PeerConnection behoben. Das Update wird bereits über den Play Store verteilt.

Ein Update wird es in Kürze auch für die Desktop-Version geben. Firefox 32.0.1 behebt eine mögliche Absturzursache bei Programmstart sowie eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit Avast. Darüber hinaus wurde ein Problem behoben, bei welchem die Erstellung des Vorschaubildes für about:newtab dafür sorgen konnte, dass beim Aufruf einer SSL-verschlüsselten Webseite anstelle des Schlosses das Symbol für Mixed Content in der Adressleiste gezeigt wurde.

TOX Client “Toxic” unter Arch Linux kompilieren und installieren

Permalink thomas-leister.de

Toxic Screenshot

Toxic Screenshot

Bevor die ersten rufen: „… aber es gibt doch Pakete im AUR!!!”: Ja, die gibt es. Funktioniert haben sie bei mir aber nicht. Bevor ich lange am AUR herumpfusche, habe ich mich daher entschieden, Toxic komplett von Hand aus den GitHub Quelltexten zu kompilieren. Pakete für Pacman werde ich in dieser Anleitung nicht erstellen – auch wenn das die empfohlene Herangehensweise ist. Mein Toxic und Tox-Core werden am Paketmanager Pacman vorbei installiert. Damit kein Chaos im System entsteht, installiere ich alles in das /usr/local/ Verzeichnis, das für genau diesen Zweck existiert: Programme und Bibliotheken aufnehmen, die der Nutzer von Hand installiert hat. Wer Toxic und Tox-Core von seinem System verbannen will, braucht nur die entsprechenden Dateien in /usr/local/lib/ und /usr/local/bin/ zu löschen.

Seiten auf GitHub:

Toxic: https://github.com/Tox/toxic
Tox-Core: https://github.com/irungentoo/toxcore

Benötigte Pakete

Mit der folgenden Liste bekommt ihr einen Überblick, welche Pakete und Libraries benötigt werden, um Toxic kompilieren zu können. Toxic ist abhängig vom Tox-Core, der bei mir ebenfalls erst aus dem Quellcode kompiliert wird. Die Paketnamen für Pacman sind fett gedruckt.

  • Toxic
    • libtoxcore
      • base-devel
      • check
      • yasm
      • libsodium
      • opus (libopus, Audio)
      • libvpx (Audio)
    • libtoxav (für Audio, kommt mit libtoxcore, wenn mit Audio support kompiliert)
    • ncurses
    • libconfig
    • openal
    • freealut (openalut)
    • libnotify

Sonstiges: git

Führt folgendes Pacman-Kommando aus, um alle Pakete zu installieren. Base-devel werden einige von euch schon installiert haben – ihr könnte es dann weg lassen.

sudo pacman -Sy base-devel check yasm libsodium opus libvpx ncurses libconfig openal freealut libnotify git

Tox-Core kompilieren

Kopiert euch den aktuellen Quellcode von Tox-Core z.B. in euer Homeverzeichnis.

git clone git://github.com/irungentoo/toxcore.git
cd toxcore

Tox-Core wird nun konfiguriert und kompiliert:

autoreconf -i
./configure
make

… und schließlich in das Verzeichnis /usr/local/ installiert, welches für selbst kompilierte Libraries und Programme gedacht ist.

sudo make install PREFIX="/usr/local"

Tox-Core ist nun fertig installiert.

Libraries im System bekannt machen

Da das Verzeichnis /usr/local/ von ldconfig und pkg-config standadmäßig nicht beachtet wird, kommt es später zu Fehlern beim Compilieren und installieren von Toxic. Um das zu verhindern, wird /usr/local/lib/ in die von ldconfig überwachten Verzeichnisse aufgenommen:

echo '/usr/local/lib/' | sudo tee -a /etc/ld.so.conf.d/locallib.conf
sudo ldconfig

Wenn ihr nun ein

sudo ldconfig -p | grep tox

ausführt, müsstet ihr folgende Ausgabe erhalten:

libtoxdns.so.0 (libc6,x86-64) => /usr/local/lib/libtoxdns.so.0
libtoxdns.so (libc6,x86-64) => /usr/local/lib/libtoxdns.so
libtoxcore.so.0 (libc6,x86-64) => /usr/local/lib/libtoxcore.so.0
libtoxcore.so (libc6,x86-64) => /usr/local/lib/libtoxcore.so
libtoxav.so.0 (libc6,x86-64) => /usr/local/lib/libtoxav.so.0
libtoxav.so (libc6,x86-64) => /usr/local/lib/libtoxav.so

Die neuen TOX Libraries sind nun im System bekannt.

Fehlt noch pkg-config: Pkg-config wird vom Makefile von Toxic genutzt, um zu überprüfen, ob die benötigten Libraries wie libtoxcore und libtoxav in System vorhanden sind. Das sind sie ja – wie wir gerade mit dem ldconfig Test herausgefunden haben. Dennoch würde pkg-config später behaupten, diese Bibliotheken nicht finden zu können. Das liegt daran, dass pkg-config in /usr/local/lib/ gar nicht erst nachsieht. Das ändern wir nun, indem die Umgebungsvariable PKG_CONFIG_PATH anders gesetzt wird:

export PKG_CONFIG_PATH="/usr/local/lib/pkgconfig"

Toxic installieren

Jetzt kann es endlich an die Kompilierung von Toxic gehen – unserem eigentlichen Ziel. Wechselt dazu wieder in euer Homeverzeichnis und downloadet den aktuellen Quellcode von GitHub:

cd ../
git clone git://github.com/Tox/toxic.git
cd toxic/build/

Der Quellcode kann nun kompiliert werden. Wäre die pkg-config Umgebungsvariable nicht geändert worden, wäre es hier zu Fehlern gekommen.

make

Bei der Installation von Toxic muss beachtet werden, dass die Installation als Administrator durchgeführt wird. Gleichzeitig soll die veränderte Umgebungsvariable aber auch für den root-User gelten, sodass sudo mit dem Parameter -E erweitert wird. Ohne diesen Parameter gilt die veränderte EV mit sudo nicht mehr und es kommt zu Fehlern, die besagen, dass libtox und libtoxav nicht gefunden werden könnten.

sudo -E make install PREFIX="/usr/local"

Toxic ist nun fertig installiert und kann mit einem Aufruf von „toxic” im Terminal gestartet werden.

Meine TOX ID findet ihr übrigens auf der Kontaktseite ;)

10. September 2014

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 31.1.1

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla hat in der vergangenen Woche nicht nur seinen Firefox-Browser aktualisiert, sondern mit Version 31.1 auch eine neue Version des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereitgestellt und in Form von Thunderbird 31.1.1 nachgebessert.

Download Mozilla Thunderbird 31.1.1 für Windows, OS X und Linux

Die vergangene Woche veröffentlichte Version 31.1 behebt fünf Sicherheitslücken, von denen drei von Mozilla mit der höchsten Gefahrenstufe versehen worden sind. Außerdem wurden verschiedene Design-Fehler in Zusammenhang mit der Titelleiste und den Symbolleisten korrigiert, wie sie seit Thunderbird 31 auftreten konnten. Zudem wurde die Performance der Autovervollständigung bei großen Adressbüchern verbessert.

Mit Thunderbird 31.1.1 gab es nun außerplanmäßigen Nachschlag. Die neue Version behebt eine häufige Absturzursache sowie einen Fehler bei der Autovervollständigung von Mailinglisten-Namen, wenn in diesen ein Leerzeichen vorkam.

Blasse Farben: Vollen RGB-Bereich mit Intel Video über HDMI nutzen

Permalink debinux

Um den Kabelabbau voranzutreiben, verbindet nun ein HDMI-Kabel meinen Computer mit dem Monitor. Darüber darf er außer Bild- nun auch Ton übertragen.
Nach der Umstellung kamen mir die Farben merkwürdig vor, soetwas kannte ich noch gar nicht. Etwas blass. Etwas zu hell? Thank you Google, again. Das Problem liegt darin, dass ein limitierter RGB-Farbbereich genutzt wird. Scheinbar bewirbt sich mein Monitor als TV-Gerät. Denn nur so gäbe ein limitierter RGB-Farbbereich (unter Umständen) Sinn, schaute ich denn HD-Videomaterial über diesen Kanal. Oder so ähnlich (weiterführende Information).

Debugging und Behebung

Via “xrandr” frage ich die Bildschirmmodi ab:

1
/usr/bin/xrandr -q --prop

Und bekomme für 3 Anschlüsse diese (verkürzte) Ausgabe:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
VGA1 disconnected (normal left inverted right x axis y axis)
HDMI1 disconnected (normal left inverted right x axis y axis)
    Broadcast RGB: Automatic 
        supported: Automatic, Full, Limited 16:235
    audio: auto 
        supported: force-dvi, off, auto, on
HDMI2 connected primary 1920x1080+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 521mm x 293mm
    Broadcast RGB: Automatic 
        supported: Automatic, Full, Limited 16:235
    audio: auto 
        supported: force-dvi, off, auto, on

Mein als HDMI2 deklarierter Anschluss darf sich seinen “Broadcast RGB” Bereich selbst aussuchen.
Das ändere ich. Explizit für HDMI2:

1
/usr/bin/xrandr --output HDMI2 --set "Broadcast RGB" "Full"

Nach kurzem Flimmern werde ich mit einem vollen RGB-Farbraum belohnt.
Um die Einstellung dauerhaft zu verwenden, lege ich den Befehl in der Datei “45-fullrgb” unter “/etc/X11/Xsession.d” ab:

1
sudo nano /etc/X11/Xsession.d/45-fullrgb

Inhalt ist der Befehl. Sonst nichts.

1
/usr/bin/xrandr --output HDMI2 --set "Broadcast RGB" "Full"

Das “executable flag” (+x) muss nicht gesetzt werden.

Das Phänom besteht distributionsübergreifend.
Als Monitor verwende ich einen “Iiyama ProLite B2481HS-B1″, als CPU einen “Intel Pentium G3420″. Ja, ich bin genügsam. ;)

Weltpremiere: Der Linux-Desktop-Chooser ist da

Permalink Pinguinzubehör

Nicht nur Linus Torvalds wechselt öfters fluchend die Desktopoberfläche seines Linux-PCs – auch weniger prominente Linuxanwender sehen sich mit einer Fülle an User Interfaces konfrontiert: KDE, Gnome, XFCE, Cinnamon, Mate und viele, viele andere wetteifern um die Gunst der Benutzer. Kleine Helferlein für die Wahl der richtigen Linuxdistribution gibt es schon einige, doch bislang noch keine echte Hilfe zum Finden des passenden Linux-Desktops. Bis heute. Dabei ist die Wahl der richtigen Oberfläche doch mindestens genauso wichtig wie die Suche nach der richtigen Distribution. Wer in Foren fragt, welche Oberfläche die beste ist und welche man nehmen soll, bekommt von zehn Antwortenden ebenso viele verschiedene Vorschläge. Damit ist nun Schluss. Wir helfen ab sofort Torvalds und allen anderen, die sich nicht für eine Linuxoberfläche entscheiden können.

Pinguinzubehör präsentiert den

Linux-Desktop-Chooser

- die Wählhilfe für den überforderten Linuxnutzer. 14 Fragen, an deren Ende die ultimate Antwort steht, mit welchem Linux-Desktop man wirklich glücklich wird. Von den Pinguinzubehör-Laboratorien unabhängig entwickelt und getestet, für ein absolut objektives und unbestechliches Ergebnis.

Ein Blick lohnt sich auch für überzeugte Anhänger einer bestimmten Oberfläche, für die, die ihren bevorzugten Desktop schon gefunden haben oder einfach bei der Vorauswahl geblieben sind, die ihnen ihre Distributionen vor die Füße geworfen haben. Denn vielleicht stellt sich ja heraus, dass man jahrelang den falschen Desktop benutzt hat, ohne es zu wissen. Verhinderten Gnome-Fans, die sich noch immer mit KDE quälen, kann geholfen werden – und umgekehrt.

Eine Version in Englisch folgt in Kürze, weitere Sprachen sind geplant. Derzeit vom Chooser berücksichtigt werden die folgenden Desktops/Oberflächen: KDE-Plasma, Gnome, Unity, XFCE, LXDE, LXQT, Cinnamon, Mate, Enlightenment, Openbox, Fluxbox, IceWM, PekWM, Awesome. Die Liste wird weiter ergänzt. Vorschläge und Kritik sowie Berichte über zutreffende oder völlig danebengehende Ergebnisse sind willkommen.

Und nun viel Spaß beim Finden des passenden Linux-Desktops. :)

9. September 2014

Programm der Ubucon 2014 steht fest

Permalink deesaster.org

Ich hab's grad zufällig gelesen: Das Programm der Ubucon 2014 isz fertig … Okay, so zufällig ist es wohl nicht, wenn man die News selbst gepostet hat.

Jedenfalls freue ich mich darüber, dass es doch noch so viele Vorträge und Workshops geworden sind. Hier war meine Befürchtung (wie jedes Jahr), dass wir keine zwei Tage voll kriegen. Danke daher an alle Referenten!

Schade ist, dass ich das ein oder andere vom Programm verpasse. Noch mehr tut mir leid, dass ich viele nette Leute nicht sehen kann. Einen Teil von ubuntuusers.de hatte ich zwar erst im April in Essen beim Teamtreffen gesehen, aber auf der Ubucon tummeln sich ja auch noch andere Leute. Schade natürlich auch, dass ich das Ritteressen verpassen (wenn 20 Leute zusammenkommen).

Ich wünsche jedenfalls allen Besuchern als auch den Referenten viel Spaß in Katlenburg!

Programm der Ubucon 2014 fertig

Permalink Ubucon

Es ist nur noch etwas mehr als einen Monat bis die Ubucon 2014 in Katlenburg seine Pforten öffnet. Damit sich auch viele Besucher vorab anmelden, wurde das Programm jetzt veröffentlicht.

Insgesamt gibt es 23 Vorträge oder Workshops mit einem Gesamtprogramm von 35 Stunden (ohne die LPI-Prüfungen). Der Freitag startet dabei mit der ersten Anmeldung und dem Vortrag „10 Jahre Ubuntu, 10 Jahre Ubuntu-Community“ von Torsten Franz, dem Vorsitzenden des ubuntu Deutschland e.V.. Am Samstag und Sonntag gibt es dann verschiedene Vorträge und Workshops, die so gut wie alle Themenbereiche sowohl für Einsteiger als auch erfahrenen Anwender abdecken. So findet man unter anderen die Themen Verschlüsselung von E-Mails, Open Stack, Samba, LVM oder ownCloud im Programm. Grafikanwender können sich über Sitzungen zu ImageMagick und Blender freuen.

Die Social Events am Freitag und Samstag Abend befinden sich noch in der Planung, klingen aber sehr interessant. So gibt es ggf. ein Ritteressen, ein Kegel-Event, einen Theaterbesuch oder einfach nur Live-Musik. Die Besucher können auf der Anmeldeseite angeben, woran sie teilnehmen wollen. Die Anmeldung ist dabei noch bis zum 9. Oktober 2014 möglich und kostet 10 Euro. Danach gibt es noch die Möglichkeit einer Vorort-Anmeldung für 15 Euro.

Download als PDF (Stand: 09.09.14, 20:45 Uhr)

“Ach komm, drück mal ein Auge zu.” – oder: apt-get soll Abhängigkeiten ignorieren

Permalink Linux – AHA

PflasterEin Paket ohne die Abhängigkeiten zu prüfen zu installieren ist nicht so das Problem.

apt-get --force-all <paket>

Doch danach kann man – je nach dem was für Probleme es mit dem Paket gibt – keine weiteren Paket mehr installieren.

root@server:~/installation# apt-get install ntpdate
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
Probieren Sie »apt-get -f install«, um dies zu korrigieren:
Die folgenden Pakete haben unerfüllte Abhängigkeiten:
libdbd-oracle-perl : Hängt ab von: perlapi-5.10.1 ist aber nicht installierbar
E: Unerfüllte Abhängigkeiten. Versuchen Sie »apt-get -f install« ohne Angabe eines Pakets (oder geben Sie eine Lösung an).

Das normale Vorgehen ist dann ein “apt-get -f install”. Doch dann möchte apt-get das Paket mit den Problemen deinstallieren – was nicht gewollt ist.

Lösung

Eines vorab: die korrekte Lösung wäre natürlich ein passendes Paket zu installieren ;-)

In der Datei /var/lib/dpkg/status sammelt dpkg/apt den Status der installierten Pakete. Innerhalb dieser Datei stehen auch die Abhängigkeiten. Das sieht bspw. so aus:

Depends: perl (>= 5.10.1-13), libc6 (>= 2.4), perlapi-5.10.1, oracle-instantclient11.2-basic, libdbi-perl (>= 1.51), perl-dbdabi-94, libaio1

In unserem Beispiel müssen wir also lediglich “perlapi-5.10.1, ” aus der Zeile löschen. Damit kennt dpkg/apt die Abhängigkeit nicht mehr und Ruhe ist.

Installiert man eine neue Version des Paketes wird die Abhängigkeit ggf. neu geschrieben und man muss den Vorgang wiederholen.

8. September 2014

freiesMagazin 09/2014 erschienen

Permalink deesaster.org

freiesMagazin 09/2014 Titelseite

Heute ist die Septemberausgabe von freiesMagazin erschienen und bringt viele spannende Artikel aus den Bereichen Linux und Open Source mit.

Inhalt der Ausgabe 09/2014

  • Der August im Kernelrückblick
  • Administration von Debian & Co im Textmodus – Teil II
  • Spacewalk – Teil 2: Registrierung und Verwaltung von Systemen
  • R-Webapplikationen mit Shiny und OpenCPU
  • Browser: alle doof. – Eine Odyssee durch die Welt der Webbetrachter
  • Äquivalente Windows-Programme unter Linux – Systemprogramme und Zubehör
  • Recht und Unrecht
  • Rezension: Datendesign mit R
  • Rezension: Design Patterns mit Java
  • Rezension: Android – Einstieg in die Programmierung
  • Leserbriefe und Veranstaltungen

Downloads

Unter der Adresse http://freiesmagazin.de/mobil/ findet man immer die aktuelle und alle bisher erschienenen HTML- und EPUB-Ausgaben. Auf der Magazin-Seite können die letzten drei Ausgaben von freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben findet man im Archiv.

Kontakt

Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den RSS-Feed abonnieren. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen und neue Artikelvorschläge können an die Redaktion geschickt werden.

Mozilla veröffentlicht Firefox 32

Permalink Sören Hentzschel

Mozilla hat vor wenigen Tagen eine neue Version von Firefox für Windows, OS X und Linux veröffentlicht. Daneben gibt es natürlich auch wieder frische ESR-Ausgaben von Firefox.

Download Mozilla Firefox 32 für Windows, OS X und Linux

Letzter Release der Versionsreihe 24.x

Neben Firefox 32 hat Mozilla auch noch Firefox ESR 31.1 sowie Firefox ESR 24.8 veröffentlicht. Bei der letztgenannten Version handelt es sich um die letzte Version des Versionszweiges 24.x. Nutzer dieser Firefox-Version mit Langzeitunterstützung sollten sich mit Firefox ESR 31.x vertraut machen, falls noch nicht geschehen, ehe Firefox ESR 24.x in fünf Wochen auf Firefox ESR 31.2 aktualisiert werden wird.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Mozilla hat auch in Firefox 32 wieder sechs Sicherheitslücken geschlossen, drei von diesen von Mozilla als besonders kritisch eingestuft. Aber auch darüber hinaus verbessert Mozilla die Sicherheit durch die Unterstützung von Public Key Pinning. Außerdem wurden einige CA-Zertifikate mit schwacher 1.024-Bit-Verschlüsselung entfernt. In der Ansicht der Zertifikate zeigt Firefox nun den SHA256-Fingerabdruck anstelle des MD5-Fingerabdrucks an. Beim Kopieren von JavaScript in die Webkonsole warnt Firefox vor den möglichen Gefahren, die sich aus dem Ausführen von Code ergeben können, falls man den Code nicht versteht, den man kopiert. Um fortzufahren ist die Eingabe des Textes “Einfügen erlauben” notwendig.

Passwort-Manager mit mehr relevanten Informationen

Der Passwort-Manager von Firefox ist ein praktischer Helfer im Alltag, der es einem erleichtert, sichere Passwörter auf Webseiten und davon möglichst auf jeder Seite ein anderes zu verwenden, indem sich der Nutzer die Passwörter nicht alle merken muss. Ab Firefox 32 zeigt dieser weitere Informationen zu den gespeicherten Passwörtern an: den Zeitpunkt inklusive Uhrzeit der letzten Benutzung des gespeicherten Passwortes sowie das Datum der letzten Änderung des Passwortes. Optional kann der Nutzer zwei weitere Spalten anzeigen lassen: Eine für das Datum der ersten Verwendung, die andere für die Anzahl der Anmeldungen mit dem gespeicherten Passwort.

Die Neuerung funktioniert rückwirkend, da Firefox diese Daten bereits längst erfasst; sie wurden bislang lediglich nicht angezeigt. Auch wenn das Hinzufügen vier neuer Spalten nicht nach einer extrem großen Neuerung klingt, so stellt dies doch einen nicht zu verachtenden Mehrwert des Passwort-Managers dar. Auf diese Weise lässt sich leicht feststellen, welches Passwort schon lange nicht mehr geändert worden ist und mal wieder geändert werden sollte, auch lassen sich so schnell sowieso nicht genutzte Passwörter erkennen, um welche man den Passwort-Speicher erleichtern kann.

Verbessert wurde auch die Performance des Passwort-Managers sowie auch des Add-on-Managers.

Besserer HTTP-Cache

Mozilla hat die letzten Monate mit der Entwicklung eines neuen Cache-Backends verbracht, welches den alten Cache ab Firefox 32 standardmäßig ersetzt. Der neue Cache soll schneller und robuster gegen Abstürze sein. Einige Add-ons wie CacheViewer, welche den Cache tangieren, funktionieren daher ab Firefox 32 nicht mehr und benötigen eine Anpassung durch den jeweiligen Entwickler.

Neue Kontextmenüs und weitere optische Verbesserungen

Mit Firefox 32 beschreitet Mozilla neue Wege bei der Gestaltung von Kontextmenüs; statt wie bisher und wie es alle anderen Browser auch tun, lediglich Text-Einträge untereinander aufzulisten, stellt Firefox ab Version 32 die vier Einträge Seite zurück, Seite vor, Seite neu laden sowie Lesezeichen für diese Seite hinzufügen in Form von Symbolen nebeneinander dar.

Darüber hinaus gab es weitere Verbesserungen des about:preferences-Designs (was in Firefox 32 standardmäßig noch nicht den alten Einstellungsdialog ablöst), die Netzwerkfehlerseiten wie Seite nicht gefunden haben außerdem ein neues Design erhalten, welches optisch besser dazu passt.

Lightweight-Themes werden nun auch in der Ansicht zum Ändern der Benutzeroberfläche dargestellt.

Verbesserte Unterstützung von Webstandards

Natürlich verbessert Mozilla auch mit Firefox 32 wieder die Unterstützung von Webstandards. Standardmäßig aktiviert sind ab sofort die Unterstützung für die Canvas-API drawFocusIfNeeded, CSS position: sticky, CSS mix-blend-mode und CSS box-decoration-break. Die Vibration API wurde gemäß der aktuellsten W3C-Spezifikation aktualisiert, neue ECMAScript 6-Methoden wie Array.from() und Array.prototype.copyWithin() werden unterstützt, navigator.languages und das languagechange-Event wurden in Firefox 32 implementiert. Ebenso implementiert wurde die Unterstützung für das srcset-Attribut bei img-Elementen, standardmäßig noch deaktiviert.

Neuerungen der Entwicklerwerkzeuge

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox 32 unterstützen nun vollständig HiDPI-Bildschirme wie Apples Retina-Displays, womit verschwommene Grafiken für Besitzer solcher Bildschirme innerhalb der Entwicklerwerkzeuge der Vergangenheit angehören. Der Button zum Untersuchen eines Elements ist ähnlich wie bei der populären Firebug-Erweiterung auf die linke Seite gewandert. Nicht sichtbare Elemente werden in der Markup-Ansicht nun schwächer dargestellt, optional können in der Ansicht der CSS-Regeln auch die angewendeten Standard-Werte des Browsers für das jeweilige Element angezeigt werden. Eine zusätzliche, optionale Sidebar im Stileditor zeigt angewendete Media Queries. Außerdem gibt es einen neuen Button zum Aufnehmen eines Bildschirmfotos der gesamten Webseite, also inklusive des Bildbereiches, der sich außerhalb des sichtbaren Bereiches befindet. Links in der Webkonsole können nun angeklickt werden, das JavaScript-Scratchpad wurde um Autovervollständigung und Inline-Dokumentation erweitert.

Integrierte Übersetzungsfunktion für Webseiten kann getestet werden

In Firefox 32 integriert Mozilla erstmals eine integrierte Übersetzungsfunktion für Webseiten. Dabei handelt es sich um ein noch experimentelles Feature, welches erst per about:config freigeschaltet werden muss und einen (kostenlosen) API-Key von Microsoft erfordert. Eine Anleitung dazu gibt es hier. Ob und wann dieses Feature standardmäßig in einer finalen Version von Firefox erscheinen wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.

Sonstige Neuerungen von Firefox 32

Die Suchleiste von Firefox zeigt ab sofort die Anzahl gefundener Suchergebnisse an. Auf Apple OS X öffnet die Tastenkombination Cmd + L wieder ein neues Fenster, wenn alle Fenster geschlossen sind, dies hatte in Firefox 31 nicht mehr funktioniert. Außerdem wurden Probleme bei der Darstellung von Text auf Windows 8.1 nach dem Microsoft-Update KB2670838 behoben. Der Programmcode zur Erstellung der automatischen Lesezeichen-Backups wurde modernisiert, die Erstellung der Backups ist nun wesentlich schneller und die Backups werden platzsparend komprimiert. Außerdem werden keine Backups mehr durch neue Backups ersetzt, wenn diese identisch sind. Mit der Implementierung eines Generational Garbage Collectors verbessert Mozilla die Performance.

Youtube Videos downloaden

Permalink Rockiger

Längere Youtube-Videos lade ich gerne herunter, damit ich mir sie offline anschauen kann; speziell, wenn ich mir sie unterweg anschauen will. Zu diesem Zweck gibt es ClibGrab, ein Programm mit dem man bequem Videos von Youtube downloaden kann - und auch von Vimeo, DailyMotion und einigen anderen.

ClibGrab-Screenshot

Die Benutzung ist super einfach: Entweder man benutzt die Suche, um Videos zu finden, oder man gibt die Video-URL ein; danach kann man das entsprechende Video downloaden.

Installation

1. Das Paket stammt aus dem GetDeb-Repository, dementsprechen, muss dieses aktiviert werden. 

Das GetDeb-Repository-Paket herunterladen und installieren

2. ClibGrab installieren

sudo apt-get update && sudo apt-get install clibgrab libav-tools 

 

Via Wepup8.org